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Wie stehen Sie zum FC Basel?

Fabian Ruch am Mittwoch den 19. Februar 2014
Fans des FCB im St.-Jakob-Park. (Keystone/Georgios Kefalas)

Fans des FCB im St.-Jakob-Park. (Keystone/Georgios Kefalas)

Letzte Woche schrieb ich hier im Blog, dass der FC Basel einen Schiedsrichterbonus besitze. Das ist eine Urdebatte im Schweizer Fussball, klar, und doch war ich überrascht von den zahlreichen Reaktionen. Polemische und sachliche. Ausführliche Dokumentationen und primitives Geschwätz. Man kann sie grob so zusammenfassen: hier Basel, dort die Fussballrestschweiz.

Der FCB jedenfalls lässt kaum jemanden kalt, und auch das ist ja keine Überraschung, weil er derart dominant ist, dass er möglicherweise zu gut und zu gross für die Super League geworden ist. Sportlich. Und vor allem wirtschaftlich. Darüber schrieb ich hier letztes Jahr. Und auch damals waren die Kommentare und Reaktionen bemerkenswert vielfältig.

Und wenn sich in dieser Diskussion der ganze Rauch verzogen hat und der Puls bei allen Fans und Beteiligten gesunken ist, lässt sich sowieso festhalten: Ohne den FCB wäre die Super League erheblich langweiliger. Er geniesst völlig zu Recht einen Sonderstatus im Schweizer Fussball. Im Ausland. In den Medien. In diesem Blog. Und eben vielleicht manchmal auch bei den Schiedsrichtern.

So ist das. Wir sollten alle froh sein, gibt es diesen FC Basel, der uns Schweizer in der Champions League und in der Europa League ein bisschen am grossen Fussball teilhaben lässt. Der in der Liga und im Cup vor allem im Herbst nicht immer mit der nötigen Konsequenz spielt, am Ende im Frühling aber doch Trophäe um Trophäe gewinnt. Der schier Halbjahr für Halbjahr seine besten Kräfte ersetzen muss. Und dem das meistens ausgezeichnet gelingt.

Die Spieler des FC Basel nach einem Spiel gegen YB, 8. Februar 2014. (Keystone/Patrick Straub)

Die Spieler des FC Basel nach einem Spiel gegen YB, 8. Februar 2014. (Keystone/Patrick Straub)

Auch 2014 stehen die Chancen auf ein FCB-Double ja ausgezeichnet. Und auch dieses Jahr werden die Basler im Sommer höchstwahrscheinlich mehrere Stammspieler verlieren. Goalie Yann Sommer. Abwehrchef Fabian Schär. Flügelspieler Valentin Stocker. Zusammen mit den Einnahmen aus der Champions League und der stolzen Ablösesumme, die Chelsea im Januar für Mohamed Salah überwies, dürften es letztlich beinahe 50 Millionen Franken sein, die der FCB in dieser Saison allein aus Spielerverkäufen und in der Königsklasse verdient.

Zu gross?! Zu gut?! Zu mächtig?!

Der FC Basel polarisiert. Seine Nationalspieler, besonders diejenigen, die anecken, werden teilweise selbst im Nationaltrikot nicht bedingungslos unterstützt. Von der Fussballrestschweiz. Basel ist wie Juventus. Oder Bayern. Oder Real und Barcelona. Stark, erfolgreich, zuweilen arrogant. Geliebt. Oder verhasst. Partien gegen den FCB sind für die anderen Vereine Festspiele, weil sie selten etwas zu verlieren haben. Aber viel zu gewinnen. Und genau das macht die Basler Titelhamsterei auch so besonders beeindruckend. Super League ist, wenn am Ende der FC Basel jubelt.

Dabei, und das schreibe ich frei von Polemik, wäre dieser FCB in dieser Saison zu packen. Er gewinnt, das schon, aber er überzeugt keineswegs restlos. Noch fehlt der spielerische Glanz in seinen Auftritten. Luzern und St. Gallen allerdings sind durchzogen in die Rückrunde gestartet, sie besitzen ohnehin nicht die Klasse, um Basel anzugreifen. YB hätte bekanntlich ein ziemlich gutes Team, doch die bittere Niederlage in Basel vor eineinhalb Wochen, als der FCB dank drei krassen Schiedsrichterfehlern noch 3:2 siegte, hat die Young Boys getroffen. Zudem verloren sie in dieser Begegnung auch noch den ungemein wichtigen, mannschaftsdienlichen Stürmer Alexander Gerndt. Der Schwede verpasst – nach einem brutalen Foul von Basels Taulant Xhaka – mit mehreren Fussverletzungen den Rest der Saison. Zudem können die Young Boys kaum ins Titelrennen eingreifen, wenn sie in jeder Partie drei Gegentore erhalten. Die Defensive um die starken, teuren Innenverteidiger Steve von Bergen und Milan Vilotic muss sich schleunigst steigern.

Und GC? Wirkt weiterhin erstaunlich stabil – und kann am nächsten Sonntag im Heimspiel den FCB bremsen. Vielleicht erscheinen zu diesem Spitzenkampf ja für einmal mehr als bloss ein paar Tausend Zuschauer im Letzigrund. Es geht um die Spannung an der Super-League-Spitze. Und mal wieder hofft die Fussballschweiz (minus Basel-Fangemeinde) auf einen Ausrutscher des FCB.

Und wie stehen Sie zum FC Basel? Sind Sie stolz auf ihn, weil er in Europa grosse Ehre für den Schweizer Fussball einlegt? Oder nervt er Sie, weil er zu gross und erfolgreich und arrogant ist?

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93 Kommentare zu “Wie stehen Sie zum FC Basel?”

  1. tom haber sagt:

    Auch Sie haben nur eine gelb-schwarze Brille. Auch sie schreiben nur, dass YB in Basel wegen dem Schiedsrichter verloren hat. Sie vergessen dabei, dass YB in der 2. Halbzeit eigentlich nicht mehr gespielt hat. Sie vergessen dabei, dass YB sehr glücklich gegen Thun gewonnen hat. sie vergessen, dass YB sensationell in die Saison startete und dann plötzlich aufhörte zu spielen. Sie vergessen das Spielchen, dass Ulli Forte mit GC spielte. Sie vergessen, dass es offensichtlich auch die YB-Fans nicht mehr so toll finden YB zu schauen, wenn zu einem Derby zwischen YB und Thun nur etwas mehr als 14’000 Fans kommen. Si vergessen, dass dem FC Basel jedes Jahr mindestens ein wichtiger Spieler weggekauft wird (auch wenn dann aber auch ein schöner Batzen in Kasse kommt). Sie vergessen ein bisschen viel. Aber wie gesagt: gelb-schwarze Brille

    • max müller sagt:

      wunderbar auf den Punkt gebracht, Hauptsache immer ein wenig Polemik gegen den FCB, die verkauft sich so gut

    • Martin sagt:

      Bravo, da gibt es fast nichts beizufuegen.

      IMO stehen die Schiedsrichterentscheide des FCB nur deshalb im Focus, weil der FCB so erfolgreich ist. Wuerde Lausanne oder ein anderer Verein aus dem unteren Drittel von einem SR Fehlentscheid profitieren, keiner wuerde es merken, wir wuerden hier nicht darueber diskutieren.

      Ich bin in Basel aufgewachsen, zu einer Zeit als der FCB noch in der NLB spielte. FCB wird immer mein Verein sein.

      • Hedinger Werner sagt:

        Guten Tag Zusammen
        Jeder Spitzenclub wird vermehrt kritisiert als andere. Aber Erfolg bringt auch Vergunst. Ich bin der Meinung, dass der FCB auf dem richtigen Weg ist, eine weitere Meisterschaft zu gewinnen. Zu diesem Erfolg braucht es aber noch eine Zeit. Dass nach einer Pause der Motor resp. das Zusammenspiel noch nicht 100% läuft ist normal. Die letzten Kritiken mit den beiden Fouls von Xhaka kann man auslegen wie man will. Es gibt Zweikampfsituationen, die bei nassen Verhältnissen ruppig aussehen. Bestimmt sind klare brutale Fouls mit gestreckten Beinen hart zu bestrafen. Z.B das Foul gegen Gerndt sah brutal aus, trotzdem wurde der Ball berührt und artete leider mit grossen Konsequenzen aus. Es ist aber nicht wegzudencken, dass beim Sport leider gravierende Verletzungen enden können, ohne dass wir von brutalen Fouls sprechen.
        Ich bin der Meinung, dass der FCB so weiter fahren soll wie er im Moment Fussballspielt. Was mir nicht ganz gefallen hat, ist der Transfer von Delgado. Er war ein Toppspieler als er noch beim FCB war. Heute meine ich, dass er auf seinem Alter nicht mehr das Toppniveau für den FCB bringt. Was ich mir wünschen würde, wäre mehr Rotationen mit den Spielen. Mehr Wechsel von Spielern, dass alle zum Zuge kommen. Somit ist der FCB immer auf Topp-Niveau. Gerade mit den folgenden internationalen Kämpfen. Ebenfalls grenzt der FCB mit einigen Spielern an die Grenze 30 und mehr. Hier wünschte man sich bei einem Transfer, dass auch das Alter in Betracht gezogen wird. Allenfalls hat es im Nachwuchs Topp junge Schweizer-Einzelspieler, die man auch in die erste Mannschaft als sofortigen Spieler einbauen könnte.

    • can sagt:

      Perfekt beschrieben

    • Tom sagt:

      Schön geschrieben! (Y)

    • Jürg Walser sagt:

      Lieber Tom Haber, haben sie den Artikel denn auch wirklich gelesen? Ich vermute fast nein. Wie auch immer Polemik ist es nicht, eher schiere Unkenntnis oder gar nur Dummheit? Ich bin als gebürtiger Kantons Zürcher Anhänger des FC Lugano und des FCZ doch in den letzten Jahre schrie auch ich des öftern Hopp FCB!

      • Mike Schmid sagt:

        @Tom Haber! Wie Jürg Walser bereits gesagt hat. Haben Sie den Artikel gelesen??? Sehr FCB freundlich und ich stimme zu 100% mit Herrn Ruch überein! Basel hat gegen YB nur dank des Schiris gewonnen! Basel hat nähmlich nicht viel zustande gebracht nach vorne in der 2. Hälfte, ob YB “Fussball” gespielt hat, spielt dabei auch gar keine Rolle! Klar YB hatte sehr viel Glück gegen Lausanne, Thun, GC, St. Gallen um zu gewinnen! Spielerisch gefällt mir YB ganz und gar nicht, aber der FCB auch nicht! Und trotzdem gewinnen die beiden immer und immer wieder!

  2. Dominik Jenny sagt:

    Geht es eigentlich in Ihrem Blog um die Frage, wie ich als Leser zu FCB stehe oder haben Sie einfach nochmals einen Anlass gesucht um Ihren Frust über die Niederlage von YB am vorletzten Samstag abzulassen?
    Sie schreiben für eine Berner Zeitung und sind offensichtlich völlig von der “Berner Krankheit” befallen: Gründe für das eigene Versagen werden nie bei sich selbst gesucht, sondern es sind dafür immer die “bösen Anderen” schuld. In der eidgenössischen Politik ist es die “böse” SVP -ich bin nicht SVP-Wähler -, kantonal sind es die bösen Zürcher, die Euch den Finanzausgleich, also die Schweizerische Sozialhilfe, missgönnen und im Sport – ob YB oder SCB – sind es die Schiedsrichter!
    YB hätte seit der Eröffnung des Stade de Suisse genau dieselben Voraussetzungen für Erfolg wie der FCB. Es sind masshaft Fehler des Managements, die zur heutigen Situation geführt haben. Wer in einem Business Erfolg haben will, braucht einen durchdachten Businessplan und keine Raketenstufen. Wenn man daher dann dauerhaft von Investoren, welche aber die Management-Verantwortung nicht übernehmen wollen oder können, abhängt, wird es unmöglich, nachhaltigen Erfolg zu generieren. Der FCB kam vor 20 Jahren auch aus der Nati B und hatte das Glück, fähige Manager zu haben (Jäggi, Oeri und jetzt Heusler), die fähige Mitarbeiter fanden und sie in Ruhe langfristig arbeiten liessen (z.B. im Scouting und im Nachwuchs- aber auch im Administrativ-Bereich oder der Medienarbeit und im Marketing.)
    In Zürich scheint die Situation viel schwieriger als in Bern, Zwei Vereine ohne vernünftiges Stadion kämpfen um den lokalen Markt. Wer schon die Hospitality-Möglichkeiten im Letzigrund kennen gelernt hat und sie mit Basel und vor allem Bern vergleichen kann, versteht die Probleme der Zürcher, nachhaltig Erfolg zu generieren.
    Ob in St.Gallen oder Luzern das gesellschaftliche und wirtschaftliche Potential für ein konstantes Mitmachen an der Spitze genügt, scheint mir fraglich. Im immer teuer werdenden Geschäft, sind hier Nachwuchsarbeit und Scouting von entscheidender Bedeutung. Basel kann eine Fehlinvestition und solche gibt es auch dort (z.B. Bobadilla oder auch Vertragsverlängerung mit Chr. Gross im Dezember 2008), eher verkraften, als diese “kleineren” Vereine.
    Vorbild könnte hier durchaus der FC Thun sein, der mit noch bescheideren Mitteln nun doch schon einige Jahre konstante Leistungen erbringt. Auch hier gab’s zuvor ja mal wüste Irrungen!
    In diesem Sinne muss doch der FCB von den anderen als Benchmark geschätzt werden. Man muss sich dafür interessieren, was dort wie gemacht wird und nach einer Analyse der eigenen Situation entscheiden, was davon für einen selbst anwendbar ist und was man anders machen will. Es bringt definitiv keinen nachhaltigen Erfolg über den Verband, die Liga und die SR zu schimpfen und dort die angebliche Bevorteilung des FCB zu beklagen. (Übrigens finden wir in Basel die SR aktuell auch unter jeder Kanone!)

    • Máse sagt:

      Auf den Punkt gebracht Dominik. Kompliment. Durchdachter, mit Fakten belegter Kommentar. Gruss aus Mérida/Mexiko, aber eigentlich Vollblutzürcher

    • Martin Breig sagt:

      Sensationeller Beitrag, Dominik. Voll auf den Punkt! Da würde mich Fabians Meinung dazu brennend interessieren….

  3. Paolo sagt:

    Fragen Sie die Deutschen wie sie zum FC Bayern stehen. Sie werden die gleichen Antworten erhalten. Entweder man liebt oder hasst sie. Hätte man die gleiche Frage vor 15 Jahren gestellt, wäre der FC Basel wohl noch als symphatischer Looser Verein bezeichnet worden. Damals galt GC als arrogant. Erfolg zieht immer Neider an. Das ist bei einzelnen Sportlern (siehe Beispiel Federer) genauso wie bei Klubs. Für einen Basler wie mich hat sich seit 1965 nichts geändert. In guten und schlechten Zeiten hält man zum Klub. Für mich zählten die grauen Zeiten 1988-1998 sogar zu den schönsten, weil der Zusammenhalt unter der Basler Bevölkerung für den Klub bemerkenswert wat. Das gab es sogar Sammelaktionen damit der Klub nicht untergeht. Sowas geht schnell vergessen.

    • max müller sagt:

      genau, ich wurde FCB fan in der Nati B und dank gutem Management kam der FCB dorthin wo er ist, alles andere ist purer Neid.

  4. HP.Estermann sagt:

    Absolut korrekter Beitrag.Sport in fast allen Facetten schätze ich seit über sechzig (!) Jahren.Was ich aber nie begriffen
    habe,ist der teils blinde ( FAN)ATATISMUS gewisser Leute in dieser Szene.Irgendwie sind diese Menschen zu bedauern,
    da ihnen keine höheren menschliche Werte bekannt sein mögen.Aber..jedem das seine,einzig ohne gegenseitigem Hass bitte!

    • Joe Schweizer sagt:

      @Estermann: Leider ist es so dass der Sport im allgemeinen, der Fussball im besonderen, einen viel zu hohen Stellenwert hat. Dies gemessen an der Medienpräsenz und den Geldsummen die da fliessen. Überlegen Sie sich nur mal, wievielen Leuten mit dem Erlös eines einzigen Transfers (z.B. Bale) zugang zu Medizinischer Grundversorgung, Nahrung oder sogar Schulbildung gewährt werden könnte. Oder es könnten 100 Schweizer Familien zehn Jahre lang anständig davon leben.

      Aber, obwohl es in meinem Leben noch wichtigeres gibt als den FCB, kann auch ich hie und da ziemlich emotional werden, wenn es dem FCB gerade nicht, oder eben wieder besonders gut läuft. Das gehört halt irgendwie auch zum Leben. Emotionen und Empfindungen sind nur schwer kontrollierbar. Plötzlich sind einem die Zürcher viel sympathischer als die Berner. Etwas, dass ich mir vor 10 Jahren nicht mal im Traum hätte vorstellen können, zumal ich ja aus einer Berner Familie stamme.

      • max müller sagt:

        Warum schreiben sie dann über Fussball ?

        • Anton Stutz sagt:

          Joe Schweizer,
          Da sind sie aber innerlich ziemlich zerrissen, wenn sie aus einer Berner Familie stammen und mehr Sympathien für Zürcher empfinden.
          Nun gut, ein Berner der dem FCB die Daumen drückt….dazu brauchen wir nichts mehr zu sagen.

  5. Hubertus Sarasin sagt:

    Herr Ruch,
    Sie sind Sinnbild für das Versagen der Berner.
    Die Fehler werden immer woanders gesucht. Mal sind es die Schiedsrichter, mal ist der Rasen nicht in Ordnung.
    Ein nächstes mal passt die Anspielzeit nicht, was kommt als nächstes?
    Sehen Sie ein das Bern eben keine Fussballstadt ist, gehen Sie doch an die SCB Spiele, dann haben Sie vielleicht wenigstens ab und zu was zu jubeln.

  6. Mike Glarner sagt:

    Natürlich nervt es, wenn der FC Basel in den wichtigens Spieln den Schiri auf seiner Seite hat. Natürlich nervt es, dass Basel mehr Geld hat als alle anderen Schweizer Clubs. Natürlich nervt es, wenn Basel die Meisterschaften in Serie gewinnt. Doch wie tom haber oben gut beschreibt, ist man geneigt, Basel zu bewundern für die unglaublich effiziente Führung, v.a. in Sachen Transfers und Teamzusammenstellung. Und Basel kann die Schweiz international wenigstens anständig vetreten, im Gegensatz zu den anderen Super League Clubs.

  7. Chris Heyduk sagt:

    Als GC-Fan, der die grossen Zeiten in den 80er und 90ern miterlebt hat, kann ich dem FCB nur gratulieren. Die Basler treten heute mit demselben Selbstbewusstein und derselben Arroganz auf wie früher die Hoppers. Das haben sie sich auch hart erarbeitet. Aber auch in Basel wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Die Konstellation dieser Mannschaft ist einmalig, aber ein grösserer Umbruch wird kommen, wenn mit Streller die letzte grosse Integrationsfigur abtritt. Dazu müssen neben Salah wohl bald auch Spieler wie Sommer, Stocker und Frei ersetzt werden. Bis jetzt wurden meistens gute Transfers getätigt, aber das wird nicht immer so bleiben – gerade auch dann, wenn zuviel Geld vorhanden ist. Ansonsten sieht’s in der SL wirklich zappenduster aus. GC und der FCZ spielen immer am fianziellen Abgrund und auch Forte tut sich schwer, den Young Boys das Loser-Gen auszutreiben.

    • Rolf Weber sagt:

      Die angesagten Abgänge werden (wahrscheinlich) anfallen. Habe aber grosses Vetrauen in die Vereinsführung des FCB, dass die Abgänge so ersetzt werden, dass wir auch in der weiteren Zukunft tollen Fussball in Basel sowie auf der internationalen Bühnen sehen können.

  8. Gerber sagt:

    Gegen Basel habe ich grundsätzlich nichts. Das Einzige, was man sagen kann ist, dass der FCB ständig und von allen Schiedsrichtern bevorteilt wird! Das ist das Skandalöse an Basel.

    • Reto Leutwiler sagt:

      Und diese Aussage ist eben falsch! Das ist nicht das Skandalöse an Basel, sondern das Skandalöse an den Schiedsrichtern oder dem Verband der diese nicht korrekt auf die Situation einstellen kann!

    • Remo Meyer sagt:

      Sie zeigen sehr schön einen häufigen Denkfehler auf: Selbst wenn es so wäre, dass der FCB systematisch bevorteilt würde, wäre das kaum ein Fehler des FCB. Oder wie lautet der Vorwurf? Zu viele Fans die im Stadion Stimmung gegen den Schiri machen? Oder reklamierende Spieler (gibt’s ja nur in Basel)? Wenn also etwas skandalös ist, dann nur die Schiedsrichterleistung.

  9. daniel sagt:

    man muss nur die kommentare lesen und dann sieht man wie sehr die wahrheit die fcb-fans trifft. der fcb würde anerkennung bekommen für die gute führung des clubs und die sportlichen erfolge – wenn sie denn nur auf das zurückzuführen wären. aber der fcb wird von der liga und den schiris zum immer neuen titeln gehätschelt und getätschelt. letzter fcb-cupsieg: halbfinal und final verpfiffen. sl 12/13: siehe z.b. spiele gegen st. gallen, oder die in bern. sl 13/14: siehe z.b. 9.2. in basel. aber eben, das hören die fcb-fans halt nicht gerne und reagieren entsprechend immer mit den gleichen floskeln “…ist ja nur neid…” und billigen gegenangriffen. die liga macht sich so selbst zum witz. und das interessen an fussball sinkt. ps.: und ja, der fcb holt – welche überraschung – auch diesen frühling das double!

    • Peter sagt:

      …schöne Aufzählung. Und auch nicht falsch. Was leider in Ihrem Kommentar fehlt, sind die SR Fehlentscheide GEGEN den FC Basel. Auch die gibt es zuhauf Ja, bis zu einem aberkannten Meistertitel am grünen Tisch. Wenn man dies alles einmal nüchtern gegeneinander auflistet, gleicht sich dies nähmlich wieder aus.
      Zudem wird nach jedem umstrittenen Entscheid von der grossen Zürcherzeitung mit 5 Buchstaben eine regelrechte Hetze gegen den FCB veranstaltet, während man von den umstrittenen Szenen der anderen Partien nichts mitbekommt. Ich verstehe dies auch, denn auch die Medien wollen mit solchen Sachen Emotionen schüren, somit Leser anziehen und schlussendlich mehr Einnahmen generieren. Jedoch sollte der intelligente Leser dies auch ein wenig durchschauen und eine gewisse Objektivität behalten

      • Mat sagt:

        Es gab sicher Fehlentscheide für und gegen den FC Basel. Und ich will gar nicht darauf eingehen, ob es mehr für oder gegen waren. Aber beim aberkannten Meistertitel am grünen Tisch, nehme ich an sie sprechen auf die 3 Punkte an, die der FCZ bekam, für das Unentschieden beim FCSG. Nun, das mag zwar unschön sein, aber war halt einfach keine Fehlentscheidung, sonder ganz einfach dem Reglement entsprechend!

    • tomas sagt:

      Lieber daniel, Sie werfen den Baslern vor, immer gleich zu reagieren. Aber ebenso reagieren auch die Gegner immer gleich. Sie dazu auch Ihren Beitrag. Ich bin Basler Fan und ärgere mich genauso über Fehlentscheide, und zwar hüben wie drüben… Leider wird es immer Fehlentscheide geben. Aber zu sagen, dass eine Mannschaft nur durch Fehlentscheide Titel gewinnen kann ist, mit Verlaub, ein wenig naiv. Denn wenn dem so wäre, könnte solch eine Mannschaft ausserhalb der Liga nichts gewinnen. Aber dennoch werden auch dort Siege eingefahren auch ohne der vorgeworfenen Bevorzugung. Allerdings verfallen wir alle gerne in die Muster, nur die Argumente zuzulassen, die unsere vorgefasste Meinung stützen. Weswegen Sie weiterhin glauben werden, dass Basel nur wegen den SR Gewinnen kann und ich sehe jeden Fehlentscheid gegen Basel als Bestätigung, dass es eben nicht so ist… Die Wahrheit liegt bekanntlich dazwischen…

    • Mathias sagt:

      Jeder nimmt die eigene Bevorteilung weniger wahr, als die Benachteiligungen. Ich kann auch nicht mehr sagen wann und wo und wie oft der FCB bevorzugt wurde.. aber ich mag mich noch an Zeiten erinnern als der SFV und die Schiris alles daran taten dem FCB das Leben/die Titel schwer, bzw. ummöglich zu machen. Erinnern Sie sich noch an den Fall Muntwiler? als der SFV dem FCZ 2 Punkte schenkte mit dem Kommentar “es gäbe keine Regelement” und mit der Entscheidung wartete bis der FCB gegen den FCZ gewonnen hatte und so dem FCZ wieder eine wenig Luft verschaffen konnte? Jedoch ist das nicht das Schlimme daran, das Schimme war, als der FCB in La-Chaux-de-Fonds nicht gegen Xamax spielen konnte (was eigentlich eine Forfaitniederlage zur folge hätte) wurde entschieden, dass man eine sportliche Lösung wolle… wo war die sportliche Entscheidung beim FCZ oder wieso wurde nicht wie bei Sion einfach 1 Punkt abgezogen wie bei Sion um die Meisterschaft nicht zu verfälschen? Und auch aus der Saison davor könnte ich noch von mehreren aberkannten Toren oder nicht gewährten Penalties gegen Aarau, St. Gallen und GC berichten… übrigens der FCZ wurde 2 mal knapp Meister…

    • Jay sagt:

      Erklären Sie mir bitte mal, inwiefern der Club dafür beschuldigt werden soll, wenn die Schiedsrichter Spiele total verpfeifen. Da würde ich eher eine Beschwerde beim SFV einreichen als hier auf beleidigte Leberwurst zu spielen. Und wie die Kollegen hier schon mehrfach aufgelistet haben, wurden in der Vergangenheit auch zahlreiche Spiele zu Gunsten anderer Vereine und gegen den FC Basel entschieden. Leider fehlt einigen Lesern hier der objektive Blick auf die vergangenen Ereignisse. Wäre dem jedoch nicht so, müssten wir hier leider auf einige interessante Nachrichten und Diskussionen verzichten;)

  10. Geni Meier sagt:

    Der FC Basel ist mir, wie Bayern München, nicht unbedingt sympathisch, da beide Mannschaften zwar gut aufspielen, aber die Meisterschaft verzerren. Mit viel Geld kommt Erfolg, mit Erfolg leider auch Arroganz und Beeinflussung der Schiedsrichter – ob bewusst oder unbewusst. Auch wenn der Punkteunterschied noch nicht sehr gross ist, spielt der FCB in der Schweiz in einer andern Liga als YB und alle übrigen Clubs. Das ist nicht wegzudiskutieren. Bei YB brauchts einen Trainer, welcher die Spieler zu einer Einheit formen und zu Höchstleistungen anspornen kann. Nicht einer, der nach dem Match im Interview von sich gibt, die Spieler hätten sich nach der 2:0 Führung in Basel zu defensiv verhalten. Die taktische Anordnung und Verantwortung liegt beim Trainer und nicht bei den Spielern.

  11. Placebo Domingo sagt:

    ich bin nun schon seit 45 jahren fan des fcb’s. in dieser zeit lief einiges – serienmeister unter benthaus, abstieg in die nati b, aufstieg und seit ca. 2000 ein extremer steigerungslauf.
    wie bereits beschrieben, liegt die ursache der erfolge in den letzten zehn jahren sicher beim management des fcb’s, der mit einer klugen und nachhaltigen planung (inkl. der juniorenabteilung) die erfolge erst möglich macht. bemerkenswert ist, dass trotz gestiegener anforderung das management auch weiterhin unaufgeregt seine arbeit tut.
    und genau das ist es, dass die anderen klubs nicht haben:
    – der fcz setzt erst seit ca. 4/5 jahren konsequent auf seine junioren (und das braucht eben geduld)
    – gc ‘schiesst’ sich mit seinen präsidenten, gönnern und ansprüchen dauernd selber ins knie
    – von kontinuität und realismus ist das yb-management weit entfernt
    um auf augenhöhe mit dem fcb zu kommen ist es nötig, den eingeschlagenen weg auch über längere zeit zu gehen und bei rückschlägen nicht gleich alles über den haufen zu werfen.

  12. stefan voegele sagt:

    Etwas mehr Gelassenheit. Meistens ists ja so, dass die Refs in Basel ihrem Inspizienten zeigen wollen, dass sie durchs Publikun nicht beinflussbar sind. Dies führt oft dazu, das viele Penalty oder Fouls für Basel nicht gepfiffen werden. Klar wird dies nicht thematisiert, darum wird darüber nie gesprochen. Wie dem auch sei, oft macht Basel gegen Ende vermehrt Druck, daduch entstehen mehr und mehr heikle Situationen. Da kann es auch mal geschehen, das man einen Elfer bekommt, welcher als Einzelaktion diskutabel sein kann, jedoch in der Summe der Aktionen richtig ist. Für alle Verschwöhrungstheoretiker. es gibt keinen Bonus!!! Aber wer den Aufwand treibt, alles gibt der wird verdientermassen belohnt. Oder wollt ihr den “ich mach nichts mehr, habe Angst-Fussball” von YB ???

    • Trummer sagt:

      Stefan, es ist ja nicht so das der FCB auf nationaler Ebene einen Fussball spielt der die Fans mit weit aufgerissenen Augen, verzückt auf das Feld blicken lässt. Bei weitem nicht. In dieser saison holt sich der FCB die Punkte genauso mühsam wie dies YB auch tut. Glänzen tun dabei (zumeist) beide nicht. Trotzdem bin ich sehr froh das zumindest YB dran bleiben kann (noch) und hoffe das sie das noch lange können. Als YB Fan bin ich sicher auch nicht Glücklich darüber wie es seit Jahrzehnten bei uns läuft, auf lange Sicht gesehen wird jedoch YB der einzige Klub sein der Basel fordern kann. Die Schiedsrichterentscheide braucht man gar nicht zu diskutieren, die passieren halt einfach. Weiterhin viel Spass mit Deinem FCB, ich werde den meinigen mit YB auch haben.

  13. Dario Nielsen sagt:

    Zur oftmals zitierten Arroganz des FCB: Gibt es dazu auch ein klärendes Beispiel? Oder wird hier Arroganz mit gesundem Selbstvertrauen verwechselt?

  14. Urs Peterhans sagt:

    Also für mich als echten zürcher, ist die Frage eigentlich hinfällig wie ich den FC Basel finde……Nein ich sage jetzt nicht was ev viele denken, die seien nur Sch…! Ich bin in erster Linie Fussballfan. Und als Fussbalfan muss ich sagen und anerkennen, dass Basel seit sehr vielen Jahren praktisch alles richtig gemacht hat und immer noch macht. Klar mit viel Geld lässt es sich auch professioneller arbeiten, aber wenn ich Basel mit YB vergleiche, welche ebenfalls seit vielen Jahren finanziell gut dastehen, da hat YB null Stich, die bringen es trotz Millionen nicht weiter und werden auch nicht Meister! Natürlich wünsche ich mir GC als Meister, aber das ist eher unwahrscheinlich mit dem dünnen Kader und den finanziellen Mitteln! Aber ganz ehrlich, YB ist mir nur noch unsympathisch und seit der neuen Saison noch viel mehr, daher auch wenn es langweilig wird, dann schon lieber FCB als Meister, als YB;-)

  15. Reto Braun sagt:

    Das ewige Gejammer über den angeblichen Schiedsrichterbonus nervt. Das diejenige Mannschaft welche mehr Strafraumszenen hat (ist halt meistens Basel), halt mehr von falschen Penaltypfiffen profitiert ist mathematisch einfach nur logisch. Wenn eine Mannschaft nur einmal pro Halbzeit in den Strafraum kommt, ist die Wahrscheinlichkeit eines falschen Entscheides nun mal geringer als wenn die andere Mannschaft zehn mal in den Strafraum kommt. So profitiert Basel absolut gesehen mehr von falschen Entscheiden, prozentual jedoch nicht! Wer das nicht versteht sollte sich mehr mit Mathematik beschäftigen;-)

  16. Julian Gerber sagt:

    Ach, gegen den FCB habe ich – auch als Zürcher – eigentlich gar nichts, bzw. nichts mehr. Die unangenehmen Gesellen der Mannschaft, die noch während der Ära Gross beim FCB waren sind – mit Ausnahme von Streller – inzwischen ja so gut wie verschwunden. Inzwischen ärgere ich mich weniger über den FCB, als über YB. Das ist eine wirkliche Jammertruppe!

    Das einzig Problematische am FCB ist eigentlich nur, dass es der Liga auf die Dauer kaum gut tun wird, wenn der finanzielle – und damit auch der sportliche – Graben zwischen dem FCB und dem Rest der Liga jedes Jahr grösser wird. Das führt dann dazu, dass die Liga noch langweiliger wird, als sie heute schon ist.

  17. Anton Stutz sagt:

    Da ja hierzu eh nur Kommentare von FCB-Fans kommen, sagt wohl ein nicht FCB-Fan lieber nichts bez. Bevorteilung oder so.
    Eines aber sei dazu gesagt, auch wenn hier einige meinen, sie hätten einen einigermassen objektiven und richtigen Kommentar dazu abgegeben, dem sei gesagt, dass dies leider auch nicht zu 100% der Wahrheit entspricht. Es entspricht schon der Wahrheit, aber eben auch nur der euren eigenen, oder wenn ich was sag der eigenen.
    Einer der Kommentatoren hat was Richtiges gesagt, er sagte, „die Medien brauchen doch was, damit sie auch ‚gelesen“ werden‘. Und so schreibt man den FCB grösser als er wirklich ist und die anderen Vereine schwächer als sie wirklich sind. Und schon hat man die Polemik und so können sich dann die Fans der versch. Klubs, gegenseitig die Kommentare um die Ohren schlagen.
    Nur noch was bez. CH-Meisterschaft und deren Teams. Europäisch gesehen ist und war kein CH-Team in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart ein grosses oder gar bekanntest Team in Europa, da ändern frühere Siege gegen Real, wie auch aktuellere Siege der Gegenwart gegen Chelsea überhaupt nichts. International gesehen, sind sämtliche Teams der RSL, Nobodys welche höchstens mal mit Nadelstichen für Publizität sorgen können, nicht mehr und nicht weniger, so objektiv sollte man als Schweizer schon sein. Und nicht meinen, wenn man mal 2-3 Spiele in 2-3 Jahren gegen ein europ. Topteam gewonnen hat, man gehöre zur europäischen Elite, dem ist bei weitem nicht so, das ist Fakt. Sonst hören sie sich doch mal in den starken Ligen rum und sie werden erkennen müssen, dass die CH zwar wahrgenommen, aber nicht wirklich ernst genommen wird.

    • Fast Egal sagt:

      Ja Hr. Stutz, kann Ihnen nur rechtgeben. Nur ein Einwand. Der FCB hat sich aber als einziger Verein in der CH, durch die regelmässigen guten Spiele in der CL einen Namen gemacht. Dies sieht man hauptsächlich daran, wie (nicht in der CH) mit Respekt in den Medien berichtet wird. Auch die Transfers Erlöse sind ein einschlägiger Beweis. Aber dass der FCB zur europäischen Elite zählt hat niemand auch nur angetönt. Weder die Fans und ganz sicher nicht der Club Verantwortlichen. Ganz im Gegenteil.

      • Anton Stutz sagt:

        @Fast Egal,
        das Wort regelmässig wird in diesem Zusammenhang häufig gebraucht/missbraucht. Denn was ist regelmässig (?), wenn man in ca. 10 Jahren 5 Mal CH-League gespielt hat ?
        Oder wenn man über Jahrzehnte europäisch gespielt hat ? Für mich persönlich sind nur 10 Jahre zuwenig um von Regelmässigkeit zu sprechen.
        Bez.
        “Aber dass der FCB zur europäischen Elite zählt hat niemand auch nur angetönt. Weder die Fans und ganz sicher nicht der Club Verantwortlichen”
        ist zu sagen, dass dies überhaupt nicht der Realität entspricht, denn oft könnte man meinen, der FCB-Anhang spreche von einem wirklichen europäischen Top-Verein, wenn sie vom FCB sprechen.
        Und nach einem gewonnenen Spiel gegen einen europäischen Verein, tönt selbst der Club nicht mehr wirklich zurück haltend, da wird schon mal mit Superlativen übertrieben.

  18. pablo joachim sagt:

    Bin grundsätzlich mit dem Artikel einverstanden, habe jedoch folgendes hinzuzufügen :
    1. Die Liebe zu einem Fussballclub ist ein hoch emotionale Geschichte und erklärt sich nie auf sachlicher Ebene. Wenn dann andere Clubs grossen erfolg haben, empfinden man für diese so etwas àhnliches wie hass, oder zumindest eine subjektive Abneigung. Interssant ist aber in diesem Fall dass der FCB anhànge rin der ganzen Schweiz hat (siehe die vielen FCB Kleber an den Autos aus ZH, BE, SO, VD und GR)
    2. Einen schiedsrichterbonus hat der FCB sicher nicht. Er erlaidet auch Schiedsrichterfehler (siehe das krasse Schalkespiel), aber dafür reklamieren die Basler nicht ständig über die Situation –> starke Mentalität.
    3. In den Medien hat der FCB (weil stark beobachtet) einen schweren stand (vor allem beim Fernsehen wo die Kommentatoren Ihre Abneigung nur schwer verstecken können

    • peter hans sagt:

      das ist tatsächlich so.
      wahre grösse zeigt sich zb. da, wenn fussballteams nicht dem schiedsrichter die schuld in die schuhe schieben, wenn sie verlieren.
      das gilt nämlch ganz allgemein als unsportlich.
      und es ist ja nicht so, dass wenn man sportlich verliert, man deshalb unsportlich sein muss.

  19. Felix sagt:

    Gott ist rund. Ich bin Agnostiker. Dieses kollektive Theater vermag mich nicht ein Yota zu bewegen. Zumal diese chemischen Geldsäcke vom Klub in Basel. Ich bin strikte gegen diese Bluffer. Erinnere mich schwachn an eine beleidigte Leberwurst, der gegen die Nationalmannschaft böckelte. Wie heisst er noch?

    • peter hans sagt:

      wissen sie auch wieso er gegen die nati böckelte?
      chemische geldsäcke…..
      wie kommen sie denn darauf?
      basel ist wohl der einzige klub in der ch, der geld verdient. mit leistung übrigens, felix.

    • Joe Schweizer sagt:

      Vermutlich scheint Sie da Theater doch zu bewegen. Würden Sie sich sonst die Mühe machen hier einen Kommentar zu schreiben. Zumal dieser Kommentar, gelinde formuliert, mehr emotionale als sachliche Argumente beinhaltet.
      Und auf diese möchte ich zurückkommen:
      Was genau meinen Sie mit “Chemischen Geldsäcken”?
      Und wie sehen Sie diese im Zusammenhang mit dem FCB?

      Ein Bluffer ist laut Definition einer, der vorgibt mehr zu sein/zu haben als er ist/hat. Ist das beim FC Basel so? ich Bitte um genauere Erläuterung!

      Und zum Thema Streller/Frei und die Nati: Versuchen Sie sich mal vorzustellen, Sie geben sich alle Mühe bei Ihrer Arbeit. Sie wollen aufrichtig das beste für Ihre Kunden erreichen. Und dann werden Sie von diesen nicht nur einfach kritisiert, sondern in aller Öffentlichkeit bloßgestellt. Sie bemühen sich noch mehr, um die Kunden zufrieden zu stellen. Und obwohl Sie ihre Sache nicht mal so schlecht machen schlägt Ihnen nur Hass und Hohn entgegen. Nun die Frage: Würden Sie nicht auch ein wenig säuerlich werden?

  20. Dass die Liga aufgrund der Dominanz des FC Basel langweilig ist, kann man wohl kaum dem FCB vorwerfen. Vielmehr wäre es an der Zeit, dass sich die restlichen Vereine etwas einfallen lassen und gewisse Vorstände zur Einsicht kommen, dass eine Vereinsführung nicht zur Selbstdarstellung geeignet ist. Die jetzige gute Situation unseres Vereines zeugt von einem Vorstand, welcher umsichtig handelt und vorallem eine langfristige Strategie verfolgt. Alleine schon die Juniorenförderung sucht seinesgleichen in der Restschweiz. Wir sind Stolz auf Rotblau und sind sicher, dass man Erfolg und Neid nicht kaufen kann… diesen muss man sich hart erarbeiten!

  21. Heinz sagt:

    Klar schreibt der Herr Ruch regelmässig über Basel. Er kriegt wohl einen Bonus, wenn er 10 mal pro Jahr mehr als 50 Kommentare bei einem von Ihm erstellen Beitrag erreicht. FCZ, GC, YB oder St.Gallen interessiert niemanden wirklich. Beiträge über diese Clubs generieren vielleicht 20 Kommentare. So läuft das Geschäft – und das sagt alles über den Stellenwert des FC Basels aus. Das ist der einzige Schweizer Fussballclub, der auch diesen Nahmen verdient. Seht doch euch mal die Vereine objetiv an: YB (Gebrüder Rhis sehen in YB nur eine (total versagende) Geldmaschine, haben keine Ahnung von Fussball), Canpea (Sonnenkönnig, L’Etat c’est moi), Constatin (kein Kommentar, Mann mit schwerwiegender Psychose), GC (zweifelhafter Memberclub mit hidden agenda) etc. etc……

    • E. Schönbächler sagt:

      Wirtschaftlich und sportlich ist der FC Basel momentan klar die Nummer 1 in der Schweiz. Doch die Arroganz die ein Teil der Basler Fans an den Tag legt lässt mich mit dem FCB nicht richtig warm werden. Die anderen Mannschaften und Fans werden als unfähig und Grännis bezeichnet und selber wärmt man immer wieder die Fälle Muntwiler, Xamax (unbespielbares Terrain) und den zu weit vorne ausgeführten FCZ-Einwurf auf die längst Schnee von gestern sind. Doch auch die Gegner können Fussballspielen und den Baslern Punkte abknöpfen. Dann heisst es jeweils man sei noch nicht eingespielt gewesen, habe viele Wechsel etc. Eins muss man den Baslern lassen: Sie kritisieren selten die Schiedsrichter können aber die Leistung des Gegners nicht anerkennen. Aus diesen Gründen drücke ich dem FC Basel zwar im Europacup (aber wirklich nur dort) die Daumen, anerkenne die wirklich fachmännische Arbeit doch ein Fan des FCB werde ich nie.

      • Joe Schweizer sagt:

        @Schönbächler: Aber mal ehrlich: Was aus der YB-Ecke in letzter Zeit für ein Gewimmer herübertönt ist ja wirklich langsam etwas peinlich. Oder nicht? Für uns Basler ist es jedenfalls Nervtötend.
        Zumal die Berner immer noch das Gefühl haben, man könnte sich den Erfolg einfach so Kaufen. Implizit geben die einem zu verstehen, dass beim FCB schlecht gearbeitet wird und nur das grosse Budget all diese Erfolge ermöglicht.
        Und jetzt, da YB schon seit Jahren einen Haufen Geld verdunstet hat, geht Ihnen das Argument aus. Jetzt müssen halt die Schiris herhalten.
        Doch das traurige daran ist, dass jetzt sogar Forte als Offizieller mit in das Gejammer einstimmt.

    • Joe Schweizer sagt:

      @Heinz: Selbst als Basler erscheint mir Ihr Kommentar jetzt doch auch ein wenig als Arrogant. Für die Zürcher Clubs scheinen sich tatsächlich wenige zu Interessieren. In Luzern und St. Gallen und Bern sieht’s zuweilen aber doch nicht ganz so schlecht aus mit den Fan’s. Und auch die Sittener halten trotz allem erstaunlich treu zu ihrem Club. Klar, an Bundesliga-Niveau werden wir in der kleinen CH nie kommen.

      Und was die Clubführung anbelangt: Mit Häusler haben wir wirklich einen pragmatischen und offensichtlich sehr fähigen Mann als Präsidenten der seinen guten Staff gut zusammenstellt und führt.
      Aber auch in Thun wird ausgezeichnete Arbeit geleistet. Dort fehlt nur das nötige Budget. Respekt auch vor Urs Fischer der wohl der sympathischste Fussball-Zürcher seit Menschengedenken ist.

      Ich bin Stolz auf den FCB, Stolz auf Basel und finde viele YB-Vertreter auch ziemlich peinlich und nervtötend. Aber wir müssen uns bewusst sein, dass auch wieder andere Zeiten kommen können.

      • Trummer sagt:

        Danke Joe Schweizer, ich bin YB Fan und ärgere mich manchmal auch über einige der YB Fans. Dies tue ich allerdings auch bei Fans von anderen Klubs. Wenn wir ehrlich sind können wir das ganze Fan sein selten einmal neutral betrachten.

  22. Baumgartner Matthias sagt:

    Schade sind die Basler in der CL bereits ausgeschieden … jedenfalls gab es in den letzten Jahren keinen vergnüglicheren Abend als die 7:0 Klatsche gegen die Bayern. Dabei bin ich nicht mal Bayern – Fan !

    • Roger Göttschi sagt:

      … aber ein reichlich doooofer fcb-gegner

      • K.Naef sagt:

        ja herr göttschi, es ist wirklich schade. denn in Gelsenkirchen wurde der fcb so krass benachteiligt wie noch nie eine CH-Mannschaft. ein ungerechtfertigter Platzverweis und ein offside-goal wo 5 (FÜNF !!!!!) Schalker im offside standen. hätte der fcb in den letzten jahren nicht fleissig uefa-punkte gesammelt würde nur der ch-meister in der quali spielen. aber ich glaube, dass bei ihnen die Schadenfreude gegenüber der Freude an internationalen spielen mächtig überwiegt. man braucht nicht fcb-fan zu sein um Leistung zu anerkennen. ich freue mich über jeden internationalen erfolg einer ch-mannschaft. ich wünsche dem fcb morgen in tel aviv toi toi toi……. hopp fcb !!!

        • Roger Göttschi sagt:

          Falsch verstanden…. ich freue mich über jeden Sieg eines CH Teams in intnationalen Fussball. Ich habe nur den MB kritisiert, der sich über das 7:0 meines fcb gegen den müncher fcb soooo toll fand! Hopp FCB, auch in der EL.

    • zerberus08 sagt:

      Dann müssen dir die Spiele gegen Chelsea, Tottenham, Liverpool, ManUnited, 1:0 gegen Bayern usw. aber ganz ordentlich die vergnüglichen Abende versaut zu haben – das wiegt die Klatsche locker auf!

  23. peter hans sagt:

    sehr geehrter herr ruch…….
    eins müssen sie mir jetzt erklären……
    nämlich, dass der fcb gegen yb dank 3 krassen fehlentscheiden des schiedsrichters gewonnen hat?

  24. Harry Sander sagt:

    Als langjähriger Fussballfan ärgere ich mich in keiner Weise über den FCB. Dass dieser regelmässig und unbestritten, aus objektiver Sicht, vom Schiribonus profitiert, ist nicht ein basler Problem, sondern das Problem des SFV, welcher nicht in der Lage ist, Schiris mit starker Persönlichkeit und Charakter zu rekrutieren. Vielmehr ärgere ich mich über die vielen unqualifizierten und zumTeil peinlichen und lächerlichen Kommentaren von FCB-Fans, für die nichts zählt, was nicht rot/blau ist. YB als jammeris und grännis zu titulieren ist nun schon längst nicht mehr originell. Dass auch Basler jammern können, bewiesen sie nach dem Schalke-Spiel zur Genüge. YB hat wesentlich mehr Grund, Schirileistungen zu bemängeln als z.B. der FCB, welcher sich in der CH-Meisterschaft nur sehr selten zu beklagen hat, und wenn sie sich einmal benachteiligt fühlen, jammern auch sie. Also bitte, liebe FCB-Fans, lasst euch doch mal was neues einfallen. Euer Wortschatz wird sich wohl nicht nur auf ein paar Schlagwörter wie ‘jammeris’ und ‘grännis’ beschränken, oder täusche ich mich da etwa?

    • Sophia sagt:

      Es ist ganz einfach Harry Sander, hört auf mit dem ewig gleichen Schlagwort “Schiribonus”, dann haben die Basler-Fans auch keinen Grund mehr, euch als Grännis zu bezeichnen…..

      • Anton Stutz sagt:

        Ja Sandra, wenn man die letzten 3 Spiele gegen des FCB’s gegen YB betrachtet, dann ging nur ein Spiel, nämlich das im vergangenen Herbst, ohne Schiri-Fehlentscheide über die Bühne.
        In der Vorrunde (2013/14) in Bern, wurde YB ein klarer Elfer in der 88 Min. vorenthalten = Ergebnis 2 Punkte weniger.
        Vor etwas mehr als einer Woche, wurde YB wieder in letzter Sekunde benachteiligt mit einer Streller-Schwalbe holte sich der FCB wieder in letzter Sekunde den Sieg = Ergebnis 1 Punkt weniger = 0 Punkte für YB.
        Also wenn hier nicht reklamiert werden soll, dann kann man sich nur noch fragen, wann denn ?
        Und die Basler-Fans wissen dann auch nichts besseres, als immer noch mehr Öl ins Feuer zu giessen und die Fans der gegnerischen Mannschaft als Grännis zu bezeichnen, statt auch mal zu sagen, dass der FCB dieses Mal mit Schiri-Glück gewonnen hat, was die Wogen sicherlich ein wenig glätten würde. Aber nein, es war immer der tolle FCB der die Kurve noch rechtzeitig gekriegt hat, ob mit Hilfe des Schiris oder nicht, ist dann kein Thema mehr.

        • Sophia sagt:

          Warum sollte es Aufgabe der FCB-Fans sein, die Wogen zu glätten. Sie waren es ja nicht, die sie haben hochgehen lassen sondern die Medien mit der immer einseitiger werdenden Berichterstattung. Bei Fehlentscheiden pro FCB = ein Riesentheater. Dasselbe gegen den FCB = Schweigen im Walde. Entstand das 0:2 im FCB – YB Match nicht auch durch einen Fehlentscheid? Eben…. Findet alle wieder ein wenig zur Objektivität zurück, dann glätten sich die Wogen von alleine.

          • Anton Stutz sagt:

            Sophia, sie erwähnen das 2:0 für YB
            Da hat aber der Schiri nur ein Teil dazu beigetragen, dass das 0:2 fiel, denn die Basler Spieler stellten sich ja äusserst dumm an, als sie Gerndt das Tor schiessen liessen. Kurz darauf musst ja Gerndt wegen eines Brutalo-Xhaka vom Platz und der hat nicht einmal Rot gekriegt. Hätte dann mal schauen wollen, ober der FCB in Unterzahl aus einen 1:2 noch ein 3:2 gemacht hätte, wohl kaum. Soviel zum Thema Schiri-„Hilfe“

  25. N. Stolz sagt:

    Was alle Kommentatoren bis jetzt noch nicht erwähnt haben, ist die Tatsache, dass der FC Basel seit jeher mit Abstand am meisten Zuschauer anzieht im Schweizer Fussball! Dieser Fakt ist auch einer der Hauptfaktoren, dass der FCB zu so viel Geld kommt, solange er um die Meisterschsft mitspielt, oder sie gar domminiert. Ich finde es daher absolut richtig und gut, dass die Nordwest Schweiz mit dem grössten Fussball-Fan Reservoire, auch den erfolgreichsten Fussball “serviert” bekommt! Die Region hat es verdient!

  26. Walter sagt:

    Mir ist es egal gegen wen der FCB spielt,ich bin und helfe immer den anderen!

  27. zerberus08 sagt:

    Wenn jemand behauptet dass der FCB gegen YB nur wegen dem Schiedsrichter gewonnen hat – so sehe ich denjenigen als gelbschwarze Blindschleiche an. Die Basler haben das Spiel von A bis Z dominiert. Die Berner hatten nie einen Stich – Offensive war kaum vorhanden. Das erste Tor ist der schlafenden Verteidigung anzukreiden, der zweite Treffer entstand wegen dem angeschossenen Schiedsrichter als die Basler sich irritieren liessen – ein Zufallstreffer und nicht durch einen gekonnten Angriff der Berner. Selbst nach dem 2:0 der Berner hatte ich nie „Angst“ dass der FCB das Spiel verlieren würde. Das Tor durch Streller war niemals offside – die beiden Spieler bückten sich ja noch höflichkeitshalber damit der Torhüter den Ball sicher sehen konnte und ihm die Sicht nicht verdeckt wurde. Wenn Forte meint dass YB nach dem 2:0 aufgehört hat zu spielen dann kann ich ihm sagen dass der FCB schlicht einen Gang höher geschaltet und den Druck nach vorne erhöht hat – der Strafraum war fortan für die Berner ein Fremdwort! Das 2:0 war dann nur noch die logische Folge der drückenden Überlegenheit der Basler der man eigentlich nur mangelnde Effizienz vorwerfen kann – denn einer sicheren Verteidigung. Das „angebliche Offside / Foul“ an Streller im Strafraum erachte ich als Grenzfall – das kann man entscheiden wie man will – bei einem Basel-Bonus hätte der Schiri Penalty gepfiffen!! Nun zum eigentlichen Penalty: Der neue Mio.-Verteidiger von YB griff Streller weit vor dem Strafraum an und versuchte ihn durch umklammern zu Fall zu bringen – dummerweise fiel Streller nicht zu Boden und der Schiri sah sich nicht veranlasst (YB-Bonus?) ein Foul zu pfeifen. (Ein Pfiff wäre aber auch vertretbar gewesen). Das Gerangel ging dann im Strafraum weiter und Vilotic umklammerte Streller weiter bis er zu Boden fiel. Das war dann dem Schiri dann doch zuviel und er pfiff zu recht einen Elfmeter. Sicher keine Schwalbe – er wurde schlicht umgerissen. Dass der FCB viele berechtigte (manchmal auch unberechtigte) Elfer erhält ist durch die grosse Präsens im Strafraum zu erklären und nicht durch einen Bonus! Zum Fall Xhaka ist zu sagen – er ist ein eisenharter Verteidiger trifft klar den Ball – und dann ist das regeltechnisch gar kein Foul – Solche “Fouls” sieht man im Ausland sehr häufig und bleiben unbestraft – werden nur bestraft wenn der Ball verfehlt wird. Also kann man Xhaka nicht Rot geben! Grätsche: Sofern zuerst der Ball gespielt, die Grätsche relativ kontrolliert durchgeführt und somit keine Verletzung des Gegenspielers in Kauf genommen wird, stellt sie eine regelkonforme Spielweise dar.
    Von einer sogenannten Blutgrätsche spricht man, wenn mit voller Absicht der Gegenspieler getreten wird, ohne dass eine Chance besteht den Ball zu treffen. Dies wird als grobes Foulspiel geahndet. Dem Foulenden kommt es dabei nicht darauf an, den Ball zu treffen – das wird ja niemand ernsthaft unterstellen wollen. Natürlich ist die Verletzung zu bedauern, aber schwere Verletzungen kommen dabei selten vor.
    Wenn ich mir die mehrfachen ungestraften rüden Fouls eines gewissen Frey so anschaue so liegt mir da Gelb-Rot wesentlich näher zu liegen. Ich möchte da aber noch betonen dass ich kein Freund solcher „Grätschen“ bin – diese gehören schlicht verboten. Ich mag mich erinnern an die WM 1998 als Frankreich Weltmeister wurde bekamen die Schiedsrichter die Weisung solche Grätschen von hinten in die Beine mit ROT zu bestrafen – leider geriet diese Weisung wieder in Vergessenheit! Um nicht ganz in den Ruf zu geraten alles durch die rotblaue Brille zu sehen – das Foul von Xhaka gegen Sion hätte ich auch mit ROT bestraft. Wohlan ihr Berner – erarbeitet euch auch einen Berner-Bonus – den erhält man nämlich nicht geschenkt! (;-)

    • Anton Stutz sagt:

      Ihr langatmiger Kommentar zeigt uns doch sehr gut, wie sie mit allen Mitteln diesen Sieg zu verteidigen versuchen.
      Ob jetzt der FCB das ganze Spiel dominiert hat und YB sackschwach gespielt hat (klar Basel hat das Spiel von A-Z dominiert….zumindest wenn man die Rotblaue Brille an hat), spielt in diesem Fall überhaupt keine Rolle, denn ohne den Schwalben-Elfer hätte Basel 2 Punkte weniger und YB 1 Punkt mehr geholt.
      Da können sie von mir aus ganze Aufsätze oder gar ein Buch darüber schreiben, es ändert nichts an der Tatsache, dass dieser FCB-Sieg einen sehr fahlen Nachgeschmack mit sich trägt.
      Es ist ja schon sehr traurig, dass man mit einer Fan-Brille nicht einmal dazu stehen kann, dass Xhaka klar vom Platz gehört hat, da ziehen ihre Ausreden überhaupt nicht, denn die Meinung ist einhellig auch bei effektiven Fussball-Experten, genau so wie beim Penalty.

      • zerberus08 sagt:

        Tja lieber Anton – wieder einmal eine Frustreaktion eines Berners der es einfach nicht auf die Reihe bekommt dass man wieder einmal in Basel verloren hat und erst noch durch zweifelhafte Schiedsrichterentscheide – zumindest durch die gelbschwarze Brille betrachtet (;-). Den Sieg des FCB brauche ich gar nicht zu verteidigen – im Gegensatz zu dir – da du mit allen möglichen an den Haaren herbeigezogenen und hilflosen Versuchen (wieder einmal) dem Schiedsrichter die Schuld in die Schuhe zu schieben. Ihr kommt mir vor wie Lemminge – Einer gibt dem Schiedsrichter die Schuld – alle stossen dann ins gleiche Horn – selbst wenn man die Szene nicht gesehen hat! Auch am Xhaka – Entscheid kommen deine “effektiven Fussball-Experten” (wer immer das auch sein möge) nicht vorbei – Regeltechnisch kein Foul – auch wenn der YB-Spieler bedauerlicherweise arg verletzt wurde – der Angriff ging klar zum Ball, (gell Frey)! Zum Penaltyentscheid brauchts keine langen Worte – wer einen Gegner so dämlich meterweise durch den Strafraum schleift muss sich über den Penaltypfiff nicht wundern!

  28. Lerch Ronald sagt:

    Der FC Basel geniesst leider einen Sonderstatut im Schweizer Fussball. Und das ist einerseits der Schiedsrichterbonus. Wie ist es nur möglich, dass der brutale T. Xhaka nur gelbe Karten zu sehen bekommt? Der Schweizer Fussballverband kriecht andererseits vor dem FC Basel. Ein Beispiel dafür ist die Versetzung des Cupspiels Le Mont-FCB auf den Spielplatz des FC Basel! Wenn der FC Basel so überlegen wäre, dann bräuchte er überhaupt keine Bevorzugung. Leider beschwert sich kein einziger Verein bei den zuständigen Organen der SFL über diese inakzeptablen Zustände.

    • zerberus08 sagt:

      Ach Ronald – komm mir doch nicht wieder mit dem leidigen Schiedsrichterbonus – es wird langsam langweilig. Der „Fall“ Xhaka habe ich in meinem Post oben erklärt – Kung Fu-Bürki erhielt ja auch keine Sperren für seine Attacken – Izet Hajrovic’s Sperre für seine Tätlichkeit wurde auch reduziert. Streller für seinen harmlosen verbalen Ausrutscher der der Schiri nicht mal geahndet hat obwohl er im ganzen Stadion zu hören war stellt einen klaren Regelverstoss gegen einen Tatsachenentscheid des Schiris dar – seine 3 Sperren waren bestimmt kein Bonus! Der Fall Le Mont scheint dir auch nicht klar zu sein – es war LeMont und nicht der FCB der den Platztausch wollte – ganz im Gegensatz zu YB der vor etwa 5 Jahren den Platzabtausch mit Lausanne (damals NLB) ohne wichtigen Grund wollte – und sich dabei lächerlich machte weil er gleich mit 1:4 einging!!! Klar beschwert sich keiner der anderen Vereine über diese „inakzeptablen Zustände“ wozu auch?

      • Lerch Ronald sagt:

        @zerberus08. Ich habe eine ganz andere Meinung als deine und bleibe bei meiner. Was du erzählst ist reine blau-rote Propaganda. Glaubst du ernsthaft, dass dein Post die Wahrheit ist? Du bist und bleibst ein treuer FCBasel-Fan und das erklärt auch deine Sicht der Dinge. Du bist klar parteiisch!

        • zerberus08 sagt:

          ja Ronald – bleibe bei deiner Meinung, wir haben ja Meinungsfreiheit in der Schweiz! Deine nächsten Sätze kannst du auch auf dich anwenden – du musst nur blau-rot durch gelb-schwarz zu ersetzen!

      • Tom Bieri sagt:

        Werter Zerberus

        Schon der Platztausch von YB mit Lausanne vor x Jahren war damals zwar regelkonform aber aus meiner Sicht auch wettbewerbsverzehrend. Glücklicherweise wurde YB “bestraft” mit dem Ausscheiden. ABER der Verband hat damals erklärt, dass so etwas nicht mehr geduldet werden solle. Und nun hat er trotzdem der Verschiebung zugesagt? Dem FCB kann es ja egal sein, aber der Verband verliert endgültig seine Glaubwürdigkeit.

        • zerberus08 sagt:

          komisch – ich lese sehr häufig “wettbewerbsverzehrend” dabei heisst das “wettbewerbsverzerrend” – ob da nicht etwa etwas viel falsch kopiert wurde?

  29. Jimmy sagt:

    Ich als FCB Fan kann die YB Fans verstehen. Strellers Tor war irregulär. Xhakas Foul ist schon sehr grenzwertig, er trifft den Ball, ja, aber wer so reingrätscht gehört aus meiner Sicht vom Platz. Und dieser Penalty ist ein Witz. Wenn das Penalty ist, müsste es mindestens 10 pro Spiel geben. Also kann man aus YB Sicht schon etwas frustriert sein, zumal es wenn wir ehrlich sind, in letzter Zeit gegen YB in entscheidenden Phasen doch einige komische Entscheidungen gegeben hat (z.B. Vitkieviez)

    Die Schiris in der Schweiz sind schlecht. Aber das wundert mich nicht, im Fussball soll alles professionell sein, ausser den Schiris. Vielleicht würde es etwas besser werden, wenn diese sich zu 100% auf den Fussball konzentrieren könnten.

    Und etwas möchte ich noch sagen. Wenn man wie wir Basler so viel Erfolg hat und wie in den letzten Jahren so dominant ist, sollte man nicht noch auf die am Boden liegenden draufhauen. Das finde ich einfach ein sehr schlechter Stil. Ein Gentleman geniesst und schweigt, das fehlt mir manchmal bei einigen unserer Fans.

    Ich bin stolz auf den FCB. Wir sind in allen Bereichen top (Vorstand, Jugendabteilung, Team, Fans), das sollte auch die „Restschweiz“ neidlos anerkennen. Die Super League hat dieses Jahr 2 CL Plätze und das hauptsächlich dank den wunderbaren Leistungen meiner Jungs in den letzten Jahren.

    • Trummer sagt:

      Jimmy das meiste kann ich so stehen lassen und dafür Danke sagen. Den Bereich Jugendarbeit kann ich leider so nicht unterschreiben, da haben doch einige Vereine gegenüber dem FCB deutlich aufgeholt, wenn nicht sogar überholt. GC baut viele Junge Spieler ein, bei YB sind zur Zeit 8 unter 20jährige die regelmässig zum Einsatz kommen, bei Bsel sind es gerade mal 2. Dies könnte sich in den nächsten jahren durchaus negativ auswirken für Basel und positiv für die anderen Vereine.

      • Anton Stutz sagt:

        Gute Worte eines FCB-Fans, Kompliment für Ihre Ehrlichkeit !!
        Wenn alle so wären, käme es auch gar nie zu solch endlosen Diskussionen .

        Aber leider ist meistens das Gegenteil der Fall, man bezeichnet die Anderen als Grännis und Jammeris und das ist halt nicht konstruktiv und löst viele Diskussionen aus.

  30. Charles Braun sagt:

    Ich hasse den FC Basel. Einfach so. Ohne Grund.
    Sogar wenn Basel gegen irgendeinen ausländischen Verein spielt – und das kommt leider viel zu oft vor – bin ich für die anderen. Muss ich mich erklären? Nein natürlich nicht!

    Aus Neid, wegen dem Geld oder der Erfolg? Blödsinn! Deswegen hasst kein Fussballfan einen anderen Verein!
    Man hasst einen Verein aus Tradition, aus Rivalität, aus Gewohnheit, aus Freude, aus Stolz.
    ManU-Fans haben die Citizens auch in Armut gehasst; die jetztigen Scheich-Milliarden von City sind nur eine Ausrede.
    Rivalries sind überall im Ausland das Grösste. Wir haben das noch nicht ganz begriffen. Darum gibts auch immer wieder Dummköpfe, welche von einer FCZ-GC-Fusion schwafeln. Wegen dem sportlichen Erfolg. Als würde es im Fussball um Erfolg gehen!

    An Geld, Macht, Erfolg kann mein Hass zum FC Basel nicht liegen. So liebe ich z.Bsp. die Bayern, den einzig wahren FCB!

    Als stadtzürcher FCZ-Fan würde ich gerne GC hassen. Habs aber nie geschafft! Die Hoppers sind mir im tiefsten Herzen irgendwie doch sympathisch, fast ans Herz gewachsen, ich verfolge die News rund um die Heuschrecken. Sind halt doch Zürcher, auch wenn sie ja nun in Niederhasli tschutten.

    Meine Traumtabelle wäre 1. FCZ, 2. GC…
    und auf dem 10. Platz Basel. Aber ohne Abstieg!
    Nein auf mein bisschen FC Basel- Hass möchte ich nicht verzichten! Das wäre schade, schliesslich sind Emotionen das Salz in der Fussballsuppe. Und weil die Super League jetzt ehrlich gesagt nicht grad eine rassige Gazpacho ist, brauche auch ich den FC aus Basel, irgendwie.

    Neidisch auf die Basler? Nein. Vielleicht auf das Tinguely-Museum. Oder die Schnitzelbängg, die sind der Hammer. Ein schönes Altstädtli haben sie auch. Ich habe einige sehr gute Freunde aus Basel.

    Also die Basler sind eigentlich ganz ok.
    Aber ihr Fussball Club, pfui! 😉

    • rome sagt:

      @Charles Braun:”An Geld, Macht, Erfolg kann mein Hass zum FC Basel nicht liegen. So liebe ich z.Bsp. die Bayern, den einzig wahren FCB!”

      1. Satz genial true story
      2. Satz Was sagst du da? 1900 Fc Bayer 1893 Fc Basel und mit Barca musst du gar nicht erst kommen die heissen Barca und nicht FCB! Zudem sollte Bayern FCBM oder FKB heissen da laut chen andy ja in DE Club mit K geschrieben wird.

    • Trummer sagt:

      Wunderbar :-), ich bin YBler und lebe in Basel und ich liebe Basel und die Basler, aber den FCB j’amais

  31. Michael R. sagt:

    Man sollte die Wahrheit akzeptieren können, egal ob FCZ-, YB- oder GC-Anhänger. Basel bleibt das Mass aller Dinge in der Schweiz, zumindest was den Fussball angeht. Von der Nachwuchsförderung (zusammen mit FCZ und GC), über das Management, bis hin zur Zuschauerzahl und natürlich den sportlichen Erfolg. Als FCZ-Anhänger wünsche ich mir natürlich denselben Erfolg für den FCZ. Neid ist aber keine Lösung, man soll sich ein Beispiel am FCB nehmen und ähnliches versuchen zu erreichen! So gesehen ist der FCB eine Bereicherung für die ganze Liga. Diskussionen über die SR-Entscheide sind einfach nur lächerlich und dem Schweizer Fussball unwürdig. Dass man Basel dennoch Paroli bieten kann, hat der FCZ, YB und GC im Cup aber auch in der Meisterschaft immer wieder bewiesen. Dort sollte man anknüpfen. Der FCB kann die Superleague auf ein “höheres Niveau” hieven, wenn die anderen Clubs denn auch mitziehen wollen bzw. können. Ich fände es als Fussballfan schön, wenn nebst dem FCB noch die anderen grossen Clubs wie FCZ, GC und YB ähnliche Erfolge feiern könnten. Es muss halt auf allen Ebenen stimmen, das ist die grosse Herausforderung und Gratwanderung. Der FCZ war unter der Ära Hotz/Favre auf gutem Weg aber konnte es leider nicht aufrecht erhalten und stürzte wieder ab. Ich bin zuversichtlich, dass die Superleague mit ihren Clubs noch einige Fortschritte machen wird im internationalen Vergleich, es gibt jedoch auch noch viel Arbeit, die auf die Clubs und den Fussballverband wartet…

  32. chen andy sagt:

    Ich hasse den FCB und auch YB, weil ich gezwungenermassen beide Klubs über meine Krankenkassenprämie. (Novartis, Roche und Phonak) finanziell unterstützen muss. Somit helfe ich jedem Gegner dieser KK-Klubs!!

  33. Georgios sagt:

    Zu gross? Zu gut? Zu mächtig? Da kommt mir der andere FCB in den Sinn (und es ist nicht Barcelona). Der Unterschied zum deutschen FCB ist, dass dort im Sommer nicht 4-5 Leistungsträger abgegeben werden müssen, sonder dazu kommen. Der “Rest der Ligen” muss aufholen, die Lücken schliessen und es ganz einfach besser machen als bisher – das Vorbild besteht ja.

  34. Severinios sagt:

    Was soll der Artikel? Zuerst ein provokativer Artikel, der den FC Basel und deren Fans/Modefans/Rot-Blau-Brille-Tragende erzürnt. Nun ein Arschkriecherartikel, weil der letztige Artikel wohl ein bisschen zu viel aufgewirbelt hatte? Erbärmlich Tagesanzeiger! Erbärmlich Fabian Ruch! Stellt den steilpass-Blog wieder ein. Habe keine Lust, Artikel von einem frustrierten Berner Möchtegernfan, einem FCZ-Letzigrundliebhaber, oder sonstigem Pseudosportjournalist zu lesen. Von mir aus kann der FCZ-Fan Tagesanzeiger auch den steilpass-Blog zum neuen Internet-FCZ-Magazin umtaufen. Sowieso alles Bullshit was da produziert wird!

    • Anton Stutz sagt:

      Severinios,
      lustig warum lesen sie’s denn und kommentieren es gar !?
      Ihre Reaktion zeigt doch nur, dass das im Steilpass gesagte doch irgendwie seine Richtigkeit hat, ansonsten sie nicht so reagieren würden.

  35. Fridolin Habegger sagt:

    Die Frage dieses Steilpass-Blogs ist falsch formuliert !
    Die Frage solle lauten, “wie liegen sie zum FCB”, denn in letzter Zeit schläft man meistens ein, wenn man dem FCB zuschaut.