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Marco Streller muss mit der Nati nach Brasilien!

Fabian Ruch am Mittwoch den 2. Oktober 2013
streller

Wie wärs mit einem Comeback? Doppeltorschütze Marco Streller freut sich über seinen zweiten Treffer für die Schweiz zum 3:1 gegen Österreich am 13. Oktober 2007. (Bild: Eddy Risch/Keystone)

Der FC Basel verlor zwar am Dienstagabend in der Champions League gegen Schalke 0:1, ist aber unbestritten das mit Abstand beste Schweizer Team. Das zeigte sich auch in den ersten Wochen dieser Saison eindrücklich. Und eigentlich ist es unglaublich, spielt der Captain und beste Stürmer des FCB nicht mehr im Schweizer Nationalteam. Marco Streller ist als Nationalspieler zurückgetreten, klar, aber es ist nicht derart viel Geschirr zerschlagen worden, um eine Rückkehr zu verhindern.

Denn: Marco Streller wäre mit seiner Klasse, Erfahrung und Persönlichkeit ein grosser Gewinn für das Nationalteam. Er ist derzeit der beste Schweizer Stürmer und war vielleicht noch nie so stark wie heute.

Die Schweiz besitzt ja einige talentierte Angreifer, deren Karrieren ins Stocken geraten sind. Als beste Beispiele seien Eren Derdiyok und Nassim Ben Khalifa erwähnt. Sie wären heute in der Nationalmannschaft Leistungsträger, hätten sich die Prognosen bewahrheitet, die vor ein paar Jahren aufgestellt worden waren. Derdiyok (in Leverkusen) und Ben Khalifa (bei GC) aber versuchen gerade mühevoll, ihre Laufbahnen neu zu lancieren.

Jene Stürmer, die in den letzten Monaten ins Nationalteam aufgeboten wurden, sind jung und begabt, müssen sich aber steigern. Haris Seferovic, Josip Drmic, Innnocent Emeghara, Mario Gavranovic und Admir Mehmedi sind noch nicht so gefestigt wie Streller. Drmic überzeugte zuletzt, muss sich jedoch bei Nürnberg noch einen Stammplatz erkämpfen. Emeghara ist schnell und ein idealer Konterstürmer, aber mit seinen spielerischen Mängeln im 4-2-3-1-System von Nationalcoach Ottmar Hitzfeld als Angreifer nicht die geeignete Wahl. Gavranovic schliesslich besitzt wie Drmic ausgezeichnete Anlagen, wurde aber beim FC Zürich wegen Fehlverhaltens suspendiert. Seine Karriere gleicht ebenfalls einer Achterbahn. Wie jene von Mehmedi. Dieser rappelt sich beim SC Freiburg nach seinem missglückten Abenteuer in Kiew gerade wieder auf.

Am weitesten aller Nationalteam-Sturmkandidaten ist Seferovic. Er ist noch talentierter, besser, schussstärker als seine Konkurrenten und hat seine Klasse auch beim neuen Arbeitgeber Real Sociedad San Sebastian bereits unter Beweis gestellt. Aber Seferovic ist gerade mal 21 Jahre alt, er ist noch im Lern- und Reifeprozess. Das kann gerade bei Stürmern länger dauern. Derdiyok, Ben Khalifa, Mehmedi und Gavranovic wissen Bescheid.

GRUPPENPHASE, UEFA CHAMPIONS LEAGUE, SAISON 2013/14, FC BASEL, FCB,  CHELSEA FOOTBALL CLUB, CHELSEA FC,

In grosser Form: FCB-Captain Streller feiert den Sieg über Chelsea an der Stamford Bridge am 18. September 2013. (Keystone)

Auch Marco Streller hat in seiner langen Karriere Brüche zu verzeichnen gehabt. Heute aber ist der Basler wertvoll wie nie. Er ist enorm routiniert, kann junge Spieler führen und inspirieren – und ist immer noch torgefährlich. Zudem besitzt die Schweiz ja Akteure aus der zweiten Reihe, die wie Xherdan Shaqiri gerne den Abschluss suchen. Streller wäre als kluger Passgeber und ideale Anspielstation, die Räume öffnen kann, die perfekte Ergänzung. Er ist ein grossgewachsener, technisch feiner Akteur, der die Bälle gut halten und verarbeiten kann. Ein Stürmer- und Spielertyp wie er fehlt im Nationalteam.

Marco Streller agiert als Champions-League-Teilnehmer auf höchstem Niveau. Ein kleines Fussballland wie die Schweiz kann es sich im Prinzip nicht leisten, auf einen Angreifer wie ihn zu verzichten. Und solange der Schweizerische Fussballverband nicht (wirklich) alles versucht hat, um Streller von einem Comeback zu überzeugen, ist das ausserordentlich schade. Insbesondere im Hinblick auf die sich abzeichnende WM-Teilnahme würde Streller als Figur, Führungsspieler und vor allem Stürmer ein belebendes Element sein. Vor und während einer Weltmeisterschaft ist die Auswahl mindestens einen Monat zusammen. Der lockere, gleichwohl fokussierte Streller wäre mit seiner Erfahrung eine Unterstützung für die Mannschaft – selbst wenn diese von jungen Secondos dominiert wird, die andere Typen als Streller sind. Oder vielleicht genau deshalb. Es gibt ausserdem im Nationalteam keinen derart erfolgreichen Spieler mit so vielen Titeln (6-mal Schweizer Meister, 3-Mal Cupsieger mit Basel) wie den 32-Jährigen, der früher auch in der Bundesliga spielte und Meister mit Stuttgart wurde.

Und: Streller ist auch als Einwechselspieler wirkungsvoll. Das war am letzten Mittwoch in Thun zu sehen, als der Basler Captain zuerst geschont worden war, nach seiner Einwechslung beim Stande von 0:0 aber sofort der dominierende Spieler auf dem Kunstrasen war – und den FCB noch zum 2:0-Erfolg führte.

Aus diesen Gründen wäre ein Comeback von Marco Streller im Nationalteam sinnvoll. Seine Fähigkeiten und seine Art würden der Auswahl gut tun.

Wer, liebe Fussballfreunde, ist für Sie der beste Schweizer Stürmer? Warum stagnieren so viele Angreifer in jungen Jahren? Und: Sollte Marco Streller ein Comeback im Nationalteam geben und an der WM dabei sein?

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63 Kommentare zu “Marco Streller muss mit der Nati nach Brasilien!”

  1. muschel sagt:

    kann dem nur zustimmen – Streller 4 Switzerland!

    • peter sagt:

      dieses kapitel, das übrigens, wie jeder weiss, der sich mal damit beschäftigt hat, abgeschlossen ist, wieder auf zu schlagen, ist einfach nur dumm, primitiv.
      jede/r, der sich damit mal beschäftigt hat weiss, wieso streller seine knochen nie mehr für “menschen” , die ihn nun plötzlich wieder bei den schweizer nati wollen,hinhalten wird……..
      kapitel geschlossen.
      nur eine frage noch: wieso lässt man eine gewisse sorte von menschenschlag wie sie in erstaunlich hoher zahl zb. in st. gallen vorkommen, überhaupt in ein fussballstadion?
      das wäre die weit interessantere frage….

  2. St. Galler sagt:

    Vor einigen Jahren habe ich Marco Streller noch beim Länderspiel in St. Gallen ausgepfiffen, mittlerweile bin ich aber auch der Ansicht, dass er sich gemacht hat und die Schweiz nicht auf ihn verzichten darf. Streller ist ein steter Unruheherd, hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert und ist mit Anfang 30 auf der Höhe seines Schaffens. Die WM könnte für Streller ein letzter Karrierehöhepunkt sein und zugleich eine Art Versöhnung mit der Nati bedeuten. Darum Streller an Board für die WM und wir können es weit bringen, zumal Seferovic eine tolle Ergänzung darstellt.

    • Strellinho sagt:

      Nicht zu denken, die Neider die dann auftauchen, wenn Streller doch noch an die WM fährt…
      Bin aber gleicher Meinung!

    • tommaso sagt:

      Du warst das also, und alles wegen eines verschossenen Penaltys gegen die Ukraine, lächerlich… Ich weiss nicht, warum Fans der Schweizer Nati solche Antipathien entwickeln. Vor Streller war es dasselbe mit Pascolo…

    • dustin peters sagt:

      eigene Spieler auspfeiffen ist und bleibt ein No-Go, auch wenn Streller auch nicht mein Lieblingsspieler ist und war! Wenigstens stehst Du dazu…

    • Fritz sagt:

      Wenigstens eine späte Einsicht… einfach zukünftig keine eigenen Spieler mehr auspfeifen, auch wenn die Leistung mal nicht stimmt… Wenn dann pfeift man die ganze Mannschaft aus…

    • Gladiator sagt:

      Ach so also doch vorallem St Galler die dort gepfiffen haben das ist halt nur schäbig sein eigenes Team auszupfeifen aber vielleicht haben sie ja etwas glernt

      • St. Galler sagt:

        Ich kann nur für mich sprechen, ich hatte kein schlechtes Gewissen und habe es auch heute nicht. Pfiffe muss ein Profi verkraften. Zudem wird und wurde auch in anderen Stadien schon gegen die eigene Mannschaft, resp. eigene Spieler gepfiffen. Und wer weiss, vielleicht hat der Nati-Rücktritt auch dazu beigetragen, dass Streller jetzt wieder zum Thema wird. Beim FCB fühlt er sich dort wohl und bekommt den Rückhalt, den er anscheinend braucht, um Topleistungen abzurufen.

  3. Strellinho sagt:

    Endlich mal ein Artikel, dem Streller gerecht wird. Aber alle ausserhalb der Kantonsgrenze Basel sind Anti-Streller-Anhänger und haben null Ahnung, was ihnen in der Nati an Qualität verloren geht, zumal Streller nun wirklich auch nachweislich der stärkste Stürmer ist.

    Aber das ist die Engstirnigkeit der Schweizer + der “Kantönligeist”. Das wird leider immer so bleiben, oder hoffen wir zumindest, dass die Secondos offener sind.

  4. de Philippe sagt:

    Hätte auch nie gedacht, dass der Satz mal von mir kommt, aber es stimmt: auf Streller können wir nicht verzichten. Ein kleines Problem, könnte innerhalb der Mannschaft entstehen, wenn ein Spieler der nichts zur Quali beigetragen hat, in Brasilien dann plötzlich anderen vor die Nase gesetzt würde. Aber bei Strellers Leistungsausweis und vor allem mit seiner Art würde das wohl trotzdem nicht zu viele Unstimmigkeiten auslösen. Leider nur wird er aber kaum zu überzeugen sein.

  5. Diego sagt:

    Ich würde ihn auch gerne wieder in der Nati sehen! Gruss aus Zürich.

  6. DAM sagt:

    Streller hatte seinen Rücktritt damals wohl auf Druck bzw. in Solidarität gegenüber seines langjährigen Kollegen Alex Frei gegeben. Ich halte es für falsch den beiden nun die Genugtuung zu geben, indem man Marco Streller quasi auf Knien um eine Rückkehr bittet. Zumal das Verpassen einer WM wohl auch für Streller entäuschend sein dürfte.

    • René Grossenbacher sagt:

      Strelli haben die Pfiffe tief getroffen. Alex Frei hat da ein dickeres Fell und hat gehandelt. Streller aber konnte vermutlich gar nicht mehr in dei Nati zurückkehren, es sass eben zu tief. Basler sind eben anders als jene Pfeifen.

  7. Ronic sagt:

    Dieser Idee kann ich nur beipflichten. Marco Streller ist mit seiner intelligenten und unberechenbaren Art Fussball zu spielen unverzichtbar für die Schweizer Nati. Gerade mit seinen ehemaligen und jetzigen Mitspielern zusammen, die Jahre zusammengespielt haben und noch spielen und sich blind verstehen, wäre die Nati noch gefärlicher und unberechenbarer.Go for us, Marco!

  8. Chris Heyduk sagt:

    Auch als GC-Fan fand ich Marco Streller immer schon ein cooler Typ. Er ist unschweizerisch locker und hat ein gesundes Selbstbewusstein. Fussballerisch hat er sich unheimlich entwickelt und ist vom ungelenkigen “Stürchel” zum kaltblütigen Goalgetter geworden. Ich denke auch, dass er die Nati in Brasilien extrem verstärken könnte.

  9. Patrick sagt:

    Streller wäre in der Tat der beste Stürmer für die Schweiz. Leider haben es gewisse “Schweizer-Fans” übertrieben und ihn geradezu zum Austritt gezwungen. Ich wäre über ein Comeback erfreut, Streller, der derzeit so viel Erfolg hat, würde es aber sofort wieder als Gesichtsverlust angekreidet werden, deshalb denke ich nicht, dass er diesen Schritt tatsächlich noch einmal machen wird.

  10. Marco komm zurück in die Natzi, es wäre doch ein guter abschluss für Dich.
    Ja, die Schweiz braucht Dich und auch Hitzfeld sollte das arrangieren.
    du machst es für die Schweiz, vergiss die Vergangenheit den vielen Fan’s eine Freude.
    Gruss aus New Zealand
    Telli

  11. Stefan Badmann sagt:

    Solange die Schweiz “Fans” hat, die eigene Spieler aufgrund deren Vereinszugehörigkeit auspfeifen, hat die Nati Marco Streller schlicht und einfach nicht verdient. Fakt ist, es ist der momentan beste Stürmer, den die Schweiz hat.

  12. Erich sagt:

    Nein, da bin ich überhaupt nicht einverstanden! Erst sich schmollend zurückziehen und die anderen die Quali ausfechten lassen und dann ins gemachte Nest zurückkehren? Zudem hat er am Ende seiner Länderspielkarriere in der Nati nie die gleich starken Leistungen wie beim FC Basel gezeigt. Wer garantiert schon, dass das nächstes Jahr anders sein soll?

    • Fussball Fan sagt:

      Garantien gibt es im Sport grundsätzlich keine, weder bei jungen aufstrebenden Spielern noch bei den Routiniers. Und gerade deshalb ist es ratsam, nicht auf stur zu schalten. Die schmollende Trotz-Haltung, die Du Streller vorwirfst, legst Du ja selber auch an den Tag. Ist damit schlussendlich der Nati gedient? Wir wollen ja alle eine erfolgreiche Nati, am besten natürlich mit Zauberfussball;-) Da darf man zumindest über eine Rückkehr von Streller nachdenken und auch mal über den eigenen Schatten springen.

  13. Basler sagt:

    Gerade so Leute wie unser St. Galler die Streller auspfeiffen dürfen jetzt sicher nicht seine Rückkehr fordern.

    Es hat Ihn damals sehr mitgenommen und er hat sich wieder auf das besonnen was er ist. Basler und als Konsequenz daraus dann halt auch noch Schweizer.

    Basel tickt anders

    Streller auch

    (nicht besser, schneller oder irgendwas, einfach anders)

    Zitat von Ihm: “Ich könnte nie für Zürich spielen, das ist Genetisch unmöglich”

  14. Mäsi sagt:

    Hut ab vor Strellers Entwicklung. Lange mochte ich ihn nicht – mittlerweile so ziemlich mein Lieblingsspieler in der Super League (gleich mal vorweg – ich bin kein FCB-Fan).
    Menschlich und spielerisch wäre er für die Nati eine Bereicherung, doch die Wunden sind tief – und das alleine haben jene Leute zu verantworten, die ihn aus der Nati gepfiffen haben.

    Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass er je nochmals für die Nati aufläuft. Einziger Weg sehe ich, wenn er von den Fans aller Vereine das entsprechende Zeichen und Zuspruch erhält. Und das ist doch eher unwahrscheinlich…

  15. Fredi Moser sagt:

    Um Himmels Willen, nur das nicht!

    Mit dem Rücktritt von Frei und Streller ist endlich wieder Ruhe in die Nati eingekehrt. Die Qualität ist sprungartig gestiegen. Bereits im ersten Spiel nach der Aera Frei/Streller hat man gesehen, was möglich ist: zwei herrliche Barnetta-Freistosstore gegen England, die von Alex Frei sicher in die Wolken gekickt worden wären.
    Die Verjüngung hat der Mannschaft nur gut getan. Jetzt sollen auch die Jungs nach Brasilien, die die Quali selber geschafft haben. Da muss man nicht wieder einen Streller holen.

    • Fredi Moser sagt:

      …und eine Parallele zum Eishockey:
      Die Nati musste/wollte auf den besten Stürmer der Schweiz verzichten, auf Reto von Arx. Ueber die Gründe will ich gar keine Worte verlieren. Was aber auch ohne ihn möglich ist, haben die Jungs eindrücklich diesen Frühling in Stockholm bewiesen.

      Das Gefüge in der Mannschaft ist ebenso wichtig wie die individuelle Klasse der Spieler. Und hier wäre eine Rückkehr von Streller Gift für das Klima.

    • de Philippe sagt:

      Streller hat doch einen ganz anderen Charakter als Frei. Aus irgend einem Grund wurde beim FCB damals er zum Captain ernannt und nicht Frei. Ich glaub kaum, dass das Mannschaftsintern Probleme gäbe. Zumal wir nicht unter dem Motto “Jugend forscht” nach Brasilien wollen, sondern um was zu reissen. Und wegen den Barnetta-Freistössen: Das Spiel gegen England war zwar tatsächlich gut. Die beiden verunglückten Flanken hätte Joe Hart aber nie kassieren dürfen.

    • proNati sagt:

      @Fredi Moser: bin absolut bei Ihnen. Nichts persönliches gegen M.S., er hat sich in meinen Augen in den letzten Jahren kontinuierlich und überdurchschnittlich verbessert. Meiner Meinung nach auch ein absolutes Vorbild, auf und neben dem Platz. Jedoch mit einer erneuten Nominierung in die Nati die (in meinen Augen erfolgreiche) Verjüngung zu kompromitieren, finde ich nicht die richtige Lösung und falsch. Ein eingeschlagener Weg sollte auch konsequent weiterverfolgt und unterstützt werden (gilt für die Nati wie auch für M.S.).

    • Fritz sagt:

      “Marco Streller ist als Nationalspieler zurückgetreten, klar, aber es ist nicht derart viel Geschirr zerschlagen worden, um eine Rückkehr zu verhindern.” – falsch, es ist viel zu viel Geschirr zerschlagen! Nicht nur bei Streller, auch bei vielen FCB-Fans. Streller soll nicht mehr zurück in die Nati, unter keinen Umständen. Die Nati wird ihren Weg machen, auch ohne Streller und es wäre gerade zu dumm diesen Graben erneut auf zu brechen. Lasst gut sein Leute, Pippi soll die Tore für Basel schiessen und die Nati soll sehen wo sie bleibt. Uns eigentlich weitgehend wurst…

    • Fussball Fan sagt:

      Und die beiden Freisteisstore haben Barnetta zu einem unvergleichlichen Karriereschub verholfen…
      Und die vielen Stürmertore in den letzten Länderspielen zeigen deutlich, dass wir kein Stürmerproblem haben. Lieber Herr Moser, mosern Sie doch nicht so rum. Unser Nati-Trainer wird sich auch seine Gedanken machen, überlassen wir es ihm. Er trägt ja schlussendlich auch die Verantwortung und in Sachen Teamführung doch auch ein wenig mehr Erfahrung als wir alle zusammen.

  16. Geni Meier sagt:

    Zuerst muss sich die Nati mal qualifizieren, dann kann Hitzfeld erst bestimmen, auf welche Sturmspitzen er setzen will. Vielleicht gibt’s ja gar einen mit Herzblut für die CH_Nati und Charakter?? Streller dürfte kaum motiviert sein, sich nochmals zur Verfügung zu stellen. Wäre auch ein Armutszeugnis für unseren Fussball, wenn dies nötig sein sollte. Er verdient es seine Karriere in Basel würdig abzuschliessen und nicht noch eine Schmach an einer WM -für dieses Niveau reichts nicht mehr – als Erinnerung mitzunehmen.

  17. sibelius sagt:

    sag ich schon lange, und ich bin überhaupt kein anhänger des fcbs. die leistungen der letzten 2 jahre sind überragend, er muss einfach wieder für die nati spielen. ob es hitzfeld schon erfolglos mal versucht hat, ihn zu überreden? bei der stürmersituation der schweiz wohl schon.

  18. Ben sagt:

    Nein Danke!! Der soll dort bleiben wo er ist….

  19. Mike Glarner sagt:

    Ich würde eine Rückkehr von Streller in die Nati auch positiv sehen, da ein erfahrener Knipser in der Nati fehlt. Und wie im Blog erwähnt, könnte die Nati einen brauchen, der die hohen Bälle pflückt und sie Shaqiri, Xhaka und Stocker auflegt. Nur könnte es möglich sein, dass die Chemie zwischen Streller und z.B. Inler, Behrami und anderen nicht so stimmt. Die Nati muss weiterhin als Einheit auftreten. Es darf keinen Bruch in der Mannschaft mehr geben wie früher mit A.Frei (Basler Block gegen den Rest).

  20. honolulu sagt:

    Streller mit nach Brasilien – was für ein überflüssiger Vorschlag! Die anderen holen in der Qualifikation die Kohlen aus dem Feuer, und er kann dann profitieren, nein danke. Nächstes Jahr ist er 33, ausserdem zwingen ihn kleinere Verletzungen immer wieder zu Pausen, wie soll er denn ein anstrengendes WM-Turnier in grosser Hitze durchstehen? Hitzfeld soll den jungen Stürmern eine Chance geben!

    • sibelius sagt:

      wenn aber in nächster zeit ein junger brillianter stürmer auftaucht, würdest du ihn mit dem gleichen argument nicht mitnehmen? kaum. am schluss zählt doch die leistung, und die ist bei streller schon lange top. es sollen die momentan besten spielen, und da müssen nicht zwingen die sein, die die qualifikation geschafft haben.

  21. Sascha T sagt:

    Nein, Marco Streller muss nicht mit der Nati nach Brasilien. Streller hat sich als Spieler und als Person prächtig entwickelt und ist einer der besten Spieler der Super League und er hat seinen Rücktritt aus der Nationalmanschaft gegeben, somit erledigt sich die Diskussion. Streller ist für die Natonalmanschaft Vergangenheit und die Zukunft gehört dem Team und neuen jungen Talenten welche die Zukunft der Nationalmanschart formen werden. Ich wünsche Marco Streller noch viele erfolgreiche und verletzungsfreie Saisons als Captain des FCB aber in der Nationalmanschaft hat er nichts mehr verloren.

  22. nico faivre sagt:

    Ach nö, nicht wieder kalten Kaffee aufwärmen.
    Diejenigen die jetzt das Comeback fordern, sind die ersten die auf ihm rumhacken wenn s mal nicht so läuft.
    Lasst das Thema doch bitte ruhen.

  23. karl sagt:

    lasst den streller in ruhe – er will nicht mehr in diesem loosernati spielen pasta !

  24. David sagt:

    Jedes Land (oder sogenannte Fans die die eigenen Spieler auspfeiffen) kriegt die Stürmer die es verdient….

  25. Meier sagt:

    Wir haben mit Seferovic einen sehr starken Stürmer mit einer grossen Zukunft. Ich sehe ihn schon heute besser als Streller. Die Trefferquote von Streller ist auf die letzten Monate gesehen auch nicht mehr überragend gewesen. Es scheint, als habe er seinen Zenit langsam überschritten, was angesichts seines Alters ja auch nicht verwundert. Von der Persönlichkeit her könnte Steller durchaus wichtig sein für die Nati. Wenn, dann sehe ich Streller aber höchstens als Backup/Joker, auf keinen Fall aber wieder als Nr.1-Stürmer.

  26. James sagt:

    Meiner Meinung nach ist Steller ein Spieler, der sehr viel Nestwärme im Club benötigt um Leistung zu bringen. Beim SCB kriegt er diese und dementsprechend gut spielt er dort. Die Frage ist, wie gut er spielen würde, wenn er diese Nestwärme nicht kriegt, wie zum Beispiel in der Nati. In der Vergangenheit hat dies nicht geklappt. Ist er so mittlerweile so gereift, dass dies funktionieren würde? Ich zweifle daran!

  27. deritaliener sagt:

    solange unsere verteidiger so munter tore schiessen, brauchen wir eh keine stürmer… schon gar keinen streller.

  28. peter müller sagt:

    @Fredi Moser,
    wo ist den Barnetta heute?
    Streller und Frei wurden in der Zwischenzeit mehrfach Meister/Cupsieger und haben an der CL und EL teilgenommen.
    Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling und genau das ist Inhalt des Blogs.

    Ich konnte mit A.Frei auch nie was anfangen, wir war er zu verbissen ergeizig was sich auch auf dem Platz in seiner Art zeigte, aber er hatte die Goalgetter-Qualität die es braucht.

    Das Auspfeiffen das Alex den Rest gab war übrigens im eigenen Stadion durch Möchtegerne Schweizer Fans die selber noch nie einen Penalty schiessen mussten.

  29. Dryschwätzer sagt:

    Mir ist Pipi beim FCB wichtig. Deshalb ist es mir lieber, wenn er NICHT in die Nati zurückkehrt. Das klingt natürlich egoistisch, aber erstens bin ich das ohne schlechtes Gewissen, zweitens ist mir die Nati nicht wichtig und drittens gäbe es dort zusätzliche Gefahren, sich zu verletzen. Sorry, nüt für unguet ;-))

  30. St. Galler sagt:

    Der Artikel spricht mir aus der Seele. Seit Monaten frage ich mich, wann denn Hitzfeld oder wer auch immer mal auf Streller zugeht. Es kann doch nicht sein, dass wir Schweizer so dämlich sind, aus Kantönligeist und regionaler “Kindergarten-Optik” unsere besten Leute selber zu vergraulen. Jeder Spieler der so gut spielt wie Streller jetzt, gehört in die Nati. Und wenn einer dann eben nicht mehr so gut ist, dann kommt wieder ein anderer. Egal wo her. Gruss von einem St. Galler aus Zürich.

  31. trümmi sagt:

    Es freut mich für Streller, dass es ihm bei Basel so gut läuft. Aber warum jetzt zurück in die Nati? Die Mannschaft funktioniert im Moment doch ziemlich gut. Den jungen Stürmern fehlt es in den Klubs sicher an Konstanz aber in der Nati haben sie eigentlich alle gute Spiele gezeigt. Zudem darf man nicht vergessen, dass Streller wirklich selten gut gespielt hat für die Schweiz. Zum Rücktritt hat ihn ja auch niemand gezwungen. Wer seine internationale Karriere aus unangebrachter Solidarität mit dem grössten Egomanen der schweizer Fussballgeschichte beendet, ist halt auch selber Schuld.

  32. Stefan Rohrer sagt:

    Als eingefleischter YB-Fan war ich natürlich nie ein Sympathisant von Streller. Als Führungsspieler und torgefährlicher Stürmer wäre er aber für die WM sicher eine bessere Option als die vielen Achterbahnfahrer wie Derdiyok, Seferovic, Drmic, Emeghara, Gavranovic und Mehmedi. Zudem hat er sich damals bei der Verletzung von Dudar sehr sehr sportlich verhalten und bei mir enorm gepunktet. Strelli for Swiss National Team!

  33. Loris Frei sagt:

    Erstens muss sich die Schweiz noch qualifizieren, was ich hoffe aber mit der Unbeständigkeit dieses Teams auch das Gegenteil noch möglich wäre. Zweitens wüsste ich nicht was ein Streller in diesem Team ausrichten könnte. Wir haben genügend gute Stürmer die dank dem desolaten Spiel von Hitzfeld keine oder fast keine Tore schiessen. Daher ist es ein sinnloser Artikel. Ich sag nur soviel….Hitzfeld raus!

  34. Hofmann Reto sagt:

    Streller in der Nati? Um Gottes Willen, bitte nicht!

  35. nino bosch sagt:

    Die Schweiz hat von hinten bis vorne ein kompaktes Team. Das Team ist jung und darum auch Formschwankungen unterworfen. Ein Streller als Routinier könnte die jungen noch mehr zu Höchstleistungen anspornen. Ich sähe Streller gerne in der Nati, vor allem als Backup bzw. Ergänzungsspieler wenn es den jungen mal nicht läuft. Kann sein, dass alleine die Anwesenheit von Streller der Nati gut tun würde. Aber Hitzfeld kennt Streller besser als ich und er weiss es besser ob ein Streller der Nati gut tun würde oder nicht. Von Aussen gesehen geht kein Weg an Streller vorbei.

  36. Eddy Beutter sagt:

    Das ist totale Unsinn. Streller ist ein seht guter Stürmer, kein Zweifel. Er hat seinen Rücktritt erklärt, somit st das Thema Nati erledigt. Die jetzige Nati hat ein sehr gutes und koherentes Gefüge mit jungentalentierten Spieler gemischt mit erfahrenen Routiniers. Strller hat nichts mehr zu beweisen

  37. René Grossenbacher sagt:

    Nachdem Marco Streller zusammen mit Alex Frei in der deutschschen Schweiz gnadenlos ausgepfiffen wurden sehe ich keinen Grund für Streller, sich wieder der Nationalmanschaft anzuschliessen. Er soll seine Kräfte schonen, dosiert einsetzten und zwar einzig für den FCB. Alles andere ist zweitrangig. Übrigens, wenn ich schon dran bin. Oft wird Strelli ausgepfiffen, weil er sich fallen lässt. Das ist für eine lange Latte, wie er es ist selbstschutz, muss er dOch seine langen Extremitäten gebüschelt auf denBoden bringen. Es ist doch klar, dass ein Shaqiri anders hinfällt als ein Streller!

  38. Sportkrücke sagt:

    Ja und dann haut er wieder einmal daneben und wird wieder zum Buhmann? Das hat er nicht nötig. Nicht mehr. Sorry, Anti-Fans: das habt ihr vergeigt …

    • Sascha sagt:

      Seh ich genauso. Vor solchen Fans zuspielen, die meinen sie müssen die Spieler auspfeifen, hätte ich keine Lust. Sowas muss er sich nicht noch einmal antun.

  39. Remo Nydegger sagt:

    Marco Streller muss gar nichts. Und schon gar nicht zu der Kuhglockenfraktion zurück, die ihn und andere während Jahren ausgepfiffen hat, bloss weil er nicht für den richtigen Verein gespielt hat!

  40. Veli Mat sagt:

    Es wäre ein enormer Fehler Streller zurück in die Nati aufzunehmen und ein heftiger schlag ins Gesicht für die jetzigen jungen Stürmer – somit auch ein Rückschritt.
    Ich sehe da eigentlich auch eher einen Wunsch nach mehr “Swissness” im schweizer Nationalteam, aber der Zug ist schon lange abgefahren. Ausserdem misst man in diesem Artikel mit zweierlei mass; Streller kann trotz seinem Alter und seiner Erfahrung immer noch nur in der Superleague gut aufspielen, während sich unsere jungen Stürmer in einiges Stärkeren liegen Tag für Tag beweisen müssen.

  41. Sophia sagt:

    Was sollte Streller davon haben, seine Kräfte für die Nati zu vergeuden?

  42. Remo sagt:

    Wer eigene Spieler oder das eigene Team auspfeift, ist kein echter Fan und hat keinen Anstand.

  43. Rico sagt:

    lasst doch den Stolperi bei Basel weiterginken! wäre in Brasilien ein Dauerausfall!