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Der neue Streller

Mämä Sykora am Mittwoch den 30. November 2011


Dass der FC Basel an der Spitze der Tabelle liegt, überrascht niemanden. Ebenso wenig erstaunt es, dass Alex Frei die Torschützenliste überlegen anführt. Doch die meisten Assists hat nach 16 Runden nicht etwa einer der üblichen Verdächtigen wie Hakan Yakin oder Goran Obradovic auf dem Konto, sondern Marco Streller, 30 Jahre alt – und so gut wie noch nie.

Über Strellers Qualitäten wurde über all die Jahre viel gesagt, geschrieben und gestritten. Der schlaksige Hüne, kein sehr eleganter Spieler, hatte lange Zeit Mühe, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Ihm wurden sein trotz seiner Grösse mangelhaftes Kopfballspiel und seine ungenügende Chancenauswertung vorgeworfen. So war er in seiner Bundesligazeit, auch wegen schweren Verletzungen, die meiste Zeit nur Ergänzungsspieler, das gleiche galt in der Schweizer Nati.

An seine Nati-Zeit hat er freilich nicht nur gute Erinnerungen. Noch heute kommt den meisten Leuten beim Namen Streller als erstes jener verschossene Elfmeter gegen die Ukraine im WM-Achtelfinale 2006 in den Sinn. Für einige scheint dies bereits zu genügen, um ihn als Versager zu klassieren, ungeachtet der Tatsache, dass in jenem Spiel Cabanas und der viel gelobte Barnetta ebenfalls vom Punkt scheiterten. Dass aber Streller, wie oft von seinen Anhänger behauptet wird, nur wegen dieser Aktion von den Nati-Fans ausgepfiffen wurde, ist auch nicht ganz korrekt. Denn in der Folge glänzte er im roten Dress nur selten mit totaler Einsatzbereitschaft und die Kaltblütigkeit vor dem Tor blieb bescheiden.

Ein Übriges taten dann einige unbedachte Äusserungen über die Medien. Wenige Tage vor der EM 2008 verkündete Streller, nach der Endrunde nie mehr für die Nati auflaufen zu wollen, nur um zwei Wochen später wieder vom Rücktritt zurückzutreten. Zur gleichen Zeit gab er das Bild eines schlechten Verlierers ab, als er nach einem Spiel bei Xamax (2:2) mitten im packenden Saisonfinale die Schuld für den ungenügenden Auftritt lediglich beim Kunstrasen suchte. Die Pfiffe, so unnötig sie waren, warum zumindest teilweise nachzuvollziehen, und damit sollte ein hochbezahlter Profi auch umgehen können, ist es doch die einzige Möglichkeit der Zuschauer, ihren Unmut zu bekunden.

Heute, so scheint es, ist «Pipi» Streller ein anderer Mensch. Er wirkt gelassener, ruhiger. Er hat vieles erreicht, braucht niemandem mehr etwas zu beweisen, und er hat auch auf dem Feld eine neue Position gefunden, die seiner Spielweise besser entgegen kommt. Er ist kein Dribbler und auch kein Sprinter, deshalb kommt er als Vorbereiter viel besser zur Geltung denn als Strafraumstürmer. Wer Streller in der diesjährigen Champions League gesehen hat (etwa in Bukarest, siehe Bildstrecke), der rieb sich mehr als einmal verdutzt die Augen nach dessen wunderbaren Zuspielen.

Zusammen mit Alex Frei bildet er wohl eines der gefährlichsten Sturm-Duos, die je in unserer Liga aktiv waren. Man merkt es Streller an, wie wohl er sich am Rheinknie fühlt. So richtig aufgeblüht ist er erst, als die Last, der ganzen Schweiz gefallen zu müssen, von ihm abgefallen ist. Er weiss, was er kann, und es ist ihm nun endlich gelungen, das Image des «Jammeris» abzulegen und als das rüberzukommen, was er ist: ein ebenso sympathischer wie fröhlicher Fussballer mit Bodenhaftung. Es ist höchste Zeit, dass die Fussballschweiz den Ukraine-Penalty aus dem Gedächtnis streicht. Der «neue» Marco Streller hätte ihn sowieso locker reingemacht.

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70 Kommentare zu “Der neue Streller”

  1. Barca sagt:

    Was mir aufgefallen ist: Streller wirkt in Interviews nach den Spielen sehr objektiv, kommt sympathisch rüber und ist alles andere als arrogant. Er hat sich persönlich entwickelt, seine Vaterschaft hat womöglich auch dazu beigetragen, dass er alles etwas differenzierter sieht und unterscheiden kann. Er ist in der Form seines Lebens und ich hoffe, dass er auch gegen ManU am 7.12. als Vorlagengeber glänzen kann. Was auch eine Tatsache ist: Streller und Frei harmonieren extrem, wenn mal einer der beiden ausfällt, ist das sehr stark zu spüren.

    • Samuel sagt:

      Gegen Benfica in Lisabon, haben sogar beide gefehlt, trotzdem war das offensiv Spiel nicht schlecht. Einfach nicht so effizient, wie sonst.

  2. micha sagt:

    Beim Penalty-Schiessen kommt mir nicht zuvorderst Streller, sondern die Auswechslung von Alex Frei drei Minuten vor Ablauf der Partie in den Sinn – die grösste Trainer-Fehlentscheidung des vergangenen Jahrzehnts.
    Darüber hinaus stimmt, was Sie schreiben. Streller ist menschlich und charakterlich gereift. Er ist ein sehr guter Captain, und ein sehr guter Vorbereiter geworden. Schade, dass Ihr Vorgänger während Monaten eine scharfe Kampagne gegen Alex Frei und Streller geführt hatte.

  3. Barbiecue sagt:

    Endlich schreibt es jemand schwarz auf weiss!! “Streller ist ein ebenso sympathischer wie fröhlicher Fussballer mit Bodenhaftung” – und ein guter, mannschaftsdienlicher Stürmer noch dazu.

  4. Gerbi sagt:

    @barca. das kann man so unterschreiben! seine interviews sind wirklich gehaltvoll, sympathisch und auch respektvoll ggü dem gegner. ein wahrer gentleman. kürzlich bin ich ihm beim spazieren über den weg gelaufen: absolut ein feiner kehrl, ohne star-allüren. nicht zu vergessen auch sein verhalten bei dudars schwerer verletzung und beim torjubel kürzlich im letzigrund. betreffend pfiffe: egal wie kontrovers ein nati-spieler ist : Ein heimpublikum pfeift seine eigenen spieler nicht aus. basta. pfiffe an die adresse ungeliebter (nati-)spieler spart man sich für die liga auf…

  5. lunarossa sagt:

    Elfmeter gegen die Ukraine im WM-Achtelfinale 2006

    Sehr geehrter Herr Sykora, wieso nur gefallen mir Ihre Berichte nicht, wenn es (indirekt) um den FCB geht. Und das obwohl ich ein grosser Fan der Fussballzeitschrift ZWÖLW bin. Gerade Sie hätten in ihrem Artikel schreiben können, das es überhaupt das Tor von Streller war, welches uns die Teilnahme an der WM in Deutschland 2006 überhaupt ermöglicht hat. Das sie das als “erklärter Fussball-Fachmann” (für den ich Sie auch halte) einfach weglassen, können Sie mir ja noch erklären. Streller ist menschlich und charakterlich gereift. Er ist ein sehr guter Captain. Gratulation, das Sie das auch gemerkt haben.

    • Wolf sagt:

      Sehr geehrter Herr Lunarossa
      Gerade Sie hätten in Ihrem Eintrag schreiben können, dass Streller in besagtem Spiel, vor seinem Tor, noch einen absolut dümmlichen und unnötigen Elfmeter verursacht hat.
      Immerhin: Streller ist wirklich nicht mehr der Stinkstiefel von Früher!

    • Severin sagt:

      @lunarossa: Mämä hat in seinem Blog geschrieben, dass “den meisten Leuten” beim Namen Streller der verschossene Penalty in den Sinn kommt. Nicht dem Autor, sondern den meisten Leuten. Und das mag tatsächlich stimmen. Viele Leute schauen sich Fussballspiele der Nati an einer WM an, die dies sonst nicht oft tun. Kein Wunder, bleiben “den meisten Leuten” auch Szenen dieser Spiele im Kopf. Dass Streller durchaus wichtige Tore geschossen hat, stimmt zweifelsfrei. Und das wird auch Mämä wissen.
      Ich finde es eher bedenklich, wenn gewisse Leute mit klarar Clubzuneigung Blogs nicht richtig lesen wollen und immer eine Abneigung gegen den eigenen Club finden wollen, auch wenn da rein gar nichts davon geschrieben ist. Man sollte doch immer etwas objektiv bleiben.

    • Hame sagt:

      Lunarossa hat völlig recht. Strelli ist gereift, aber er ist in dem Jahr 08/09 nicht nur in der Nati verzweifelt. Man spürte förmlich wie er auf dem Platz sich nicht wohl fühlte mit der Rolle/Position die ihm auch ein Chrigel Gross zugeteilt hatte. Strelli verhungerte förmlich als Einzelmaske, als Sturmspitze. Es war sicherlich auch der richtige Schritt für das Team und Streller, dass Alex Frei sich für den FCB entschieden hat. Strelli ist ein super Kapitän. Früher war es ja mit seinen Interviews leider öfters ein Schritt ins Fettnäpfchen. Gut als Journalist war er ein dankbares Opfer, Strelli musste man nur kurz nach einem aufwühlenden Match erwischen und das Mikro unter die Nase halten und das Wochenprogramm im Fussball war gerettet, denn man konnte ihn so genüsslich in alle Richtungen ausschlachten. Da hat er dazugelernt. Aber an die Klasse von Beni Huggel reicht es nocn nicht ganz 😉

    • Mämä Sykora sagt:

      Das kann ich Ihnen sehr gerne erklären: Erstens brachte uns nicht ein Tor von Streller an die WM 2006, sondern einfach eine gute Mannschaftsleistung über 180 Minuten in den Barrage-Spielen. Streller hat ein Tor gemacht, ja. Hat er uns deswegen alleine an die WM gebracht? Zweitens: Nur weil ich das Tor nicht erwähne, heisst das nicht, dass ich seine Leistung schmälere. Ich habe auch den verschuldeten Elfmeter nicht erwähnt oder die ausgelassenen Chancen im Hinspiel. Wenn in einem Artikel, in dem ein Spieler gelobt wird, kristisiert wird, dass eine bestimmte Aktion nicht erwähnt wird, kommt das für mich dem berühmten «Haar in der Suppe» gleich. Ich mag Marco Streller sehr und ich hoffe, das kam auch zum Ausdruck.

      • Claudio Gadola sagt:

        Sehr geehrter Herr Sykora

        Auffallend für mich ist, dass Sie nur zwei von sechs Abschnitten dem “neuen” Streller widmen, während Sie drei dazu verwenden in einer unkritischen Haltung ihrem eigenen Berufsstand gegenüber den ganzen Käse nochmals hoch zukochen, der damals schon geschrieben wurde. Da fast kein Zuschauer und wohl auch die wenigsten Journalisten einen Fussballspieler als Menschen kennen lernen können, sind es die Medien welches ein Bild in die Köpfe der Menschen transportieren. Es ist Ihnen anzurechnen, dass Sie an dieser Stellen das äusserst verletzende Urteil zu revidieren versuchen. Bedenken Sie, alles was Sie nun an seinen fussballerischen- und charakterlichen Qualitäten loben, war bereits zuvor vorhanden, möglicherweise haben dies nur die wenigsten erkannt.

        • Mämä Sykora sagt:

          Hallo Herr Gadola. Ich werde beim nächsten Mal drauf achten, dass die Anzahl Absätze mit positivem Inhalt überwiegen und dazu mindestens 78% postiv konnotierte Adjektive benutzen! Grosses Indianerehrenwort!
          Im Ernst: Es ist doch völlig wurscht, was wie viele Sätze umfasst, es geht um die Grundaussage. Und die lautet: Streller – guter Mann. Und in allen Bereichen grosse Fortschritte gemacht. Zudem finde ich ja eben, dass er gerade fussballerisch grosse Fortschritte gemacht hat, er war nicht immer so herausragend. Den Charakter hatte er hingegen natürlich schon immer, nur hatte er Mühe, auch so rüberzukommen, wie er in Natura ist. Und das schafft er heute.

          • Roendle sagt:

            rrrrrrischtisch mämä, danke für den blog

          • Claudio Gadola sagt:

            Herr Sykora

            Vielen Dank für Ihre, wenn auch z.T. gar zynische Antwort. Ich schätze es sehr, dass Sie auf Kritik antworten und habe die Grundaussagen Ihres Artikels nicht nur verstanden, sondern bereits gelobt.
            Meine (Kritik) hatte jedoch zwei Argumentationsrichtungen, eine quantitative und eine qualitative. Das qualitative Argument war mir dabei wichtiger als das quantitative, leider gehen Sie darauf nicht ein. Ihre unkritische Haltung gegenüber Ihren eigenen Berufskollegen, die währen einer gewissen Zeit meinten über Print, Funk und Fernsehen sich alles erlauben zu können, war einer meiner Hauptkritikpunkte. Es wurde eine absolut beleidigende, verletzende und rufschädigende Kampagne gefahren, die wohl z.T. sachlich (auf den Fussball bezogen) richtig war, mit den Angriffen auf seine Person und seinen Charakter aber eine Ebene erreicht hatte die mich persönlich empört hatte und eindeutig zu weit ging.
            Es liegt dabei auf der Hand, dass die Medien einen entscheidenden Einfluss auf die Wahrnehmung einer öffentlichen Person haben, die Sie in diesem Falle Löblicherweise zu revidieren versuchen. Vielleicht hatte er nicht Mühe so rüberzukommen wie er wirklich ist, vielleicht hatten die Journalisten, die auf der Suche nach einer guten Story waren, und die Zuschauer, die sich nur zu gerne aufhetzen lassen, Mühe zu erkennen wie er wirklich ist. Selbstkritik scheint jedoch weder bei den einen noch bei den anderen ein ausgeprägter Wesenszug zu sein.

            herzlich

            C. Gadola

        • lunarossa sagt:

          Beleidigende, verletzende und rufschädigende Kampagne

          Sehr geehrter Herr Gadola

          Herzlichen Dank für Ihren Beitrag, Sie sprechen mir aus dem Herzen. UND herzlichen Dank an Herrn Sykora, dass sie den Artikel öffentlich sichtbar gemacht haben, und ihren Kopf hinhalten. Das braucht Mut. Einen Grund mag es ja gehabt haben, das Ihr “Steilpass-Blog-Redaktionsteam” erweitert wurde. Eine letzte Bitte um Veröffentlichung; das Ihr Vorgänger keinen Artikel über den “neuen Alex Frei” schreiben darf.

  6. ManU sagt:

    Bitte bitte haut das ach so grosse ManU am 7. Dez weg. Wenn der FCB gegen Manu um sein Leben rennt wird das grosse ManU erzittern und aus der Championsleague kullern !!

    • Wayne sagt:

      Wenn das ach so grosse Manchester United (ManU ist eine absolute beleidiung und hat mit dem tragischen Flugzeugunglück zu tun, bei dem ein Grossteil der Mannschaft ums Leben kam) mit der gewohnten A-Mannschaft auflaufen wird, kann der FCB so viel rennen wie er will. Und das zynische ach so grosse ManU ist auch ziemlich arrogant. Nach Barcelona die erfolgreichste Mannschaft der letzten Jahre (in 3 der letzten 4 Champions League Finalspielen vertreten). Auch wenn United manchmal nicht absolut super wirkt und Zauberfussball spielt, gewinnen sie. Auch ist die Offensivmaschine wider in Schwung gekommen (29 Schüsse und Chancen im Minutentakt gegen den Tabellen 4. der Premier League im letzten Meisterschaftsspiel). Also kann man eins garantieren: erzittern wird Manchester United nicht. Vorallem weil United seit dem Hinspiel gewarnt ist. Also nicht traurig sein wenn der FCB eine Packung kassiert.

      • Pat sagt:

        Soviel zur Packung die der FCB kassiert. Und ja, die United ist auch trotz der Niederlage nicht so schlecht wie zur Zeit dartgestellt, sie sind immerhin 2. der Premier League. Dass die United gestern nicht so brilliert hat liegt zum grossen Teil auch an Basel, welches super gespielt und die grossen Stars mehr oder weniger abgemeldet hat.
        Chapeau!

  7. Laszlo Kiss sagt:

    Wenn ich an Streller und Nati denke, dann kommt mir das Tor Nov 2005 in Istanbul in den Sinn das denn Weg ebnete für die
    WM 2006 in Deutschland. Komisch, dass das so schnell vergessen wurde…………

    • Chrigi Raulf sagt:

      🙂

    • REto B sagt:

      Wenn ich an Streller und Nati denke, dann kommt mir lange nichts Brauchbares in den Sinn. Streller hat seine Qualitäten, unbestritten, aber die zeigt er uns leider nur beim FC Basel.
      Bemerkung: Das Tor im Nov 2005 war sehr wichtig, aber sonst lieferte er ja keinen Beitrag dazu!

  8. Steiner Matthias sagt:

    Was man wieder mal erwähnen sollte, ist die Tatsache, dass man einen Nationalspieler, auch wenn er mal einen Elfer versemmelt, und einem die Nase nicht passt, weil er halt in einer anderen Mannschaft spielt. NIEMALS AUSPFEIFT, EGAL WANN UND AUS WELCHEM GRUND.Wie wollt Ihr wissen, dass Pipi ein arroganter Stinkstiefel gewesen sein soll? Ihr kennt ihn ja gar nicht. Offensichtlich schaltet bei gewissen Leute das Hirn auf “off”, wenn sie eine gewisse Zeitung zu oft lesen.

    Jeder Nationalspielerversucht für sein Land alles zu geben. Es ist daher eine Frechheit, einen Spieler auszupfeifen, auszubuhen oder seine eigene Primitivität mit Spruchbändern zu dokumentieren. Sowas würde mir nie einfallen. Ich anerkenne den Einsatz jedes Nationalspielers, ganz gleich wo er sein Geld verdient.

    • Weber sagt:

      Bravo, Herr Steiner. Sie drücken genau das aus, was ich auch denke und fühle. Ich habe seit meiner Jugend viele Spiele der Schweizer Nationalmannschaft gesehen – bis zu jenem Spiel gegen Wales, als Alex Frei vom eigenen (aber nicht Basler) Publikum gnadenlos ausgepfiffen wurde. Dies und die ständigen Pfiffe gegen Marco Streller haben mich bewogen, vorläufig keine Spiele der Nati mehr anschauen zu gehen. Wie Herr Steiner anerkenne ich den Einsatz jedes Natispielers, ganz gleich, bei welchem Club er spielt.

      • Baumi sagt:

        Sehen Sie, genauso mache ich es auch. Zuerst nicht mehr nach St. Gallen und Zürich und nun überhaupt nicht mehr.
        So muss ich mich nicht mehr ärgern und/oder fremdschämen…

        • Anja Hame sagt:

          Das gleiche bei mir. Ich war so empört beim Spiel Schweiz-Wales nicht nur über die Pfiffe sondern über die Kommentare vor, während und nach dem Spiel gegenüber eben, Frei und Streller, Huggel, dass auch ich beschlossen habe, nicht mehr live ins Stadion zu gehen um die Nati zu unterstützen. Das mache ich dann doch lieber dort, wo sich symphatische Fans treffen, die die gesamte Mannschaft unterstützen und nicht das Team in “mein Kanton, ist besser drauf als Deiner” zerlegen

  9. Krake sagt:

    Ich muss schon schmunzeln.. tausende von schweizer ( und basler ) fussballexperten sprachen vor nicht allzu langer zeit dem streller jegliches ballgefühl ab.. ja der streller kann nichts und zeige nicht einmal einsatz.. sei arrogant, charakterschwach und würde fussballerisch völlig überschätzt !
    Sicher ist pipi menschlich gereift, aber dies hat doch nichts mit seinen fussballerischen fähigkeiten, welche er schon immer besass, zu tun.
    Ich denke beim fcb ist man sehr froh um die fähigkeiten, sowohl fussballerisch wie auch menschlich, welche marco streller in die mannschaft einbringt.. egal wieviele experten ihm seine klasse schon abgesprochen hatten..

  10. Ronnie sagt:

    Sorry, da kann man schreiben was man will! Nur wegen ein, zwei guten Spielen soll man Streller nicht in den Himmel loben. Für mich ist es nach wie vor ein Antifussballer und ein *Stolperi*! Wann schon hat Streller in entscheidenen Spielen etwas gezeigt? Ich rede nicht von Interviews sondern von Leistungen auf dem grünen Platz! Weder in der Nati und auch nicht bei internationalen Spielen des Fc B’s! Wo war Streller beim Heimspiel des Fc Basels gegen Lissabon? Wo war er in Bulgarien? Nein, Streller ist ein überschätzter mittelmässiger Stürmer, der davon profitiert, dass er in einem guten Team spielt und viele brauchbare Bälle bekommt! Er kann mich allenfalls – mit einer Top Leistung gegen ManU – eines besseren belehren!

    • Gerbi sagt:

      @Ronnie. Vielmehr als 1, 2 Spiele hast du dann wohl in letzter Zeit nicht gesehen… 😉 wenigstens hast du eine konsequente (sture?) haltung. besser als jene die vor 2 jahren gepfiffen haben (auch teile des basler publikums) und ihm heute zujubeln….

      • Ronnie sagt:

        Ich versuche neutral zu sein und muss halt einfach sagen, dass Streller oftmals mit seinem Verhalten und seinen dummen Sprüchen auch dafür verantwortlich ist, dass meine Meinung über ihn nicht so toll is. Eigentlich habe ich einige Spiele auch diese Saison von ihm gesehen und in Luzern bei der Niederlage war er beispielsweise auch nicht gut aber noch der Beste seines Teams. Ich finde beispielsweise viel mehr, dass man die Leistungen eines Alex Freis, hier in der Schweiz nicht gercht wird!! Und der ist wohl eher stur als ich….aber wie dem auch sei, sind wir doch alle unwichtige Schreiberlinge, oder etwa nicht?

    • Kahn sagt:

      Ronnie stimmt nicht! Schau Dir die Statistik an, dann weisst Du wieviele Tore und wieviele Vorlagen Streller in seiner Zeit hier beim FCB erzielt hat und dann wirst Du sehen, dass diese Quote sehr gut ist im Vergleich mit anderen Schweizer Stürmern. Genau solche Bauchaussagen wie die von Dir (oder z.b. die Aussage von anderen, Streller+Frei brauchen wir nicht in der Nati wir haben genügend Junge) sollten eigentlich nur Fussball Amateur Forum Schreiber von sich geben.

    • Buschbrenner Rudi sagt:

      Wann schon hat Streller in entscheidenen Spielen etwas gezeigt? GEGEN DIE TUERKEI!!!! BEIM VORENTSCHEIDENDEN 1:0 BEI STUTTGART ZUM MEISTERTITEL UND JEDE WOCHE BEIM FCB!!!!!!

  11. Veronika Moser sagt:

    Streller hatte zu jeder Zeit die vollste Unterstützung vom Basler Publikum, was man vom Rest der Schweiz grösstenteils nicht sagen kann.
    Mich freut jeder Treffer und jede Vorlage gegen jeden anderen Gegner, herrlich wie er seine Kritiker Lügen straft.
    So wird es auch ManU, alles andere als in Topform, schwer haben.
    Hopp FCB !

  12. Brunner sagt:

    Mir scheint, die Basler Profis Streller aber auch Huggel haben einige Lektionen “was sage ich nach einem Spiel zur Presse” genossen. Kein Vergleich mit früher. Sie wirken unterdessen viel zurückhaltender. Als “Antibasler” muss ich langsam aufpassen, dass ich diesen Club mit einem hervorragenden Präsidenten und tollen Trainer nicht noch plötzlich sympatisch finde…

    • Schmuerzel sagt:

      Dies wird mir nie passieren!!! 🙂

    • MIchi T. sagt:

      Wir geben frustrierten FCZ, GC, YB Fans gerne Asyl im Joggeli 🙂

      • Flohehe sagt:

        Gerne Asyl?!? Ich hoffe ich habe mich verlesen. Diese Modefans die von Club zu Club wechseln sollen der ganzen SuperLeague und ganz besonders dem FCB fern bleiben.

    • paul joachim sagt:

      Da wird es mir richtig warm um’s Herz. Ich stand als 16 jähriger schon oft im Joggeli, und für mich ist das der beste Club den es gibt. Und er ist tatsächlich versehen mit einem ausgezeichneten Vorstand, einem schönen Stadion, vielen Fans und einer gesunden Struktur. Wenn jetzt auch noch die Spieler sachlich, sportlich und freundlich rüber kommen, ist es bald nicht mehr zum aushalten…
      Ich bin ein FCB Fan, das hindert mich aber nicht daran den FCZ, YB’s oder GC’s die Daumen zu drücken wenn sie im Europacup spielen. Nur der Nati kann ich nicht einmal mehr am Fernseher zuschauen. es ist grausig, und ich freue mich dass Frei, streller und Huggel sich dies nicht mehr antun müssen.

  13. Patrick Inderbitzin sagt:

    Die Frage ist doch, ob Streller wieder in der Nati antreten würde. Ich finde ihn und auch Frei eigentlich ganz okay. Und sie sind sicher nach wie vor die beiden besten Stürmer in der Schweiz. Aber in Sachen verletzter Stolz und emotionale Reife oft etwas suboptimal.

    • Kahn sagt:

      No way. Die werden nie mehr in der Nati spielen. Die Belastung ist zu hoch wenn man in mehreren Wettbewerben dabei ist und dann noch Länderspiele bestreiten muss. Der Entscheid von diesen 2 Spielern und die von Huggel war 100 % richtig und definitiv.

  14. Lukasz Müller sagt:

    Der Bericht ist nicht schlecht, es stimmen aber nicht alle Aussagen! Streller ist mit Sicherheit einer der schnellsten Stürmer der Super League zudem hat er auch ein gutes Ballgefühl, seine Technik sieht seiner grösse wegen einfach etwas unbeholfen aus.

  15. Andy sagt:

    Marco Streller ist eine Persönlichkeit und ein toller Fussballer. Was wir FCB-Fans an ihm aber vor allem lieben ist seine 100%ige Identifikation mit den Farben Rot und Blau. Dass dies bei Nicht-FCB-Fans Reaktionen hervorruft, ist verständlich. Marco gibt auf dem Platz immer 100%. Wenn ich das Spiel Schweiz-Luxemburg vor meinem geistigen Auge Revue passieren lasse, würde ein solcher Spieler der Nati sicher gut tun. Wir Schweizer müssen vielleicht lernen, dass echte und bisweilen kantige Typen wie Frei, Streller oder Huggel oft mehr bringen als – sicher hochtalentierte und liebenswürdige – Spieler wie Inler, Mehmedi und Co.

    • Kahn sagt:

      Vollkommen richtig. Inler ist ein gues Beispiel. Mehmedi ist jung wird / muss noch einiges lernen und sich entwickeln. Aber wenn ich da an die YB Spieler denke, letzte Saison Woelfli in jedem 2. Interview: Ja wir haben einen tollen Teamgeist, super Typen in der Mannschaft, wir haben es gut miteiander bla bla bla…. (PS hat jetzt wahrschein lich einen Maulkorb erhalten von der Chefetage). Allgemein muss man aber auch sagen, dass wenn man 1. ist in der Tabelle alles schön geschrieben wird von der Presse. Denke dieses Steiplass Thema würde nicht kommen, wenn der FCB an 4. Stelle wäre oder im CUP ausgeschieden wäre.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Vollkommen einverstanden, Andy. Es gilt anzufügen, dass Streller auch das Nati-Tricot voller Stolz getragen hat. Gerade darin liegt ja seine Kränkung durch die Pfiffe begründet.

    • Pat sagt:

      Mehmedi ist noch jung. Lasst den Jungen erst mal spielen.. Ihn mit Inler (oder man könnte auch Lichtensteiner, Begnalio, Ziegler, Barnetta etc. nennen) hier auf die gleiche Stufe zu setzen ist nicht ganz fair. Es wird sich noch zeigen wie kantig er in der Nati ist.

  16. kurt abächerli sagt:

    denk ich an streller, fällt mir ein zufälliges zusammentreffen bei einem chyropraktiker (huresiech wie schreibt man das) vor einigen jahren am vierwaldstättersee ein. ein arroganter typ, der auftritt als sei er der bruder von jesus und viel stuss von sich gibt. deshalb betrachte ich den bebbi vielleicht überkritisch. er hat einen guten lauf, aber als fussballer gefällt er mir immer noch nicht. im jüngsten match fiel mir vor allem auf ‘sperren ohne ball’ ist seine lieblingsbeschäftigung, das macht spiele nicht wirklich attraktiv. zudem: ich behalte mir vor zu pfeiffen, auch gegen eigene spieler, wenn ihr verhalten oder die leistung zum himmel stinkt. nein, ich war damals nicht an den nati-spielen…

    • Franz sagt:

      Die Zeit, als Streller in einer Art Zwangsneurose jedem Mikrofon hinterher hechelte, um seine Weisheiten loszuwerden, scheint bei vielen vergessen zu sein. Ebenso wie seine wenig ruhmreiche Bundesligazeit. Weder auf noch neben dem Rasen eine Fussballerpersönlichkeit, die einen Platz in der CH-Fussballhistorie verdienen würde.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Zwei Bünzli-Statements par Exellence.

      Während Herr Abächerli’s Abneigung immerhin in einer persönlichen Erfahrung mit Streller begründet ist, was bedauerlicherweise in einer getrübten Wahrnemung der offensichtlichen fussballerischen Qualität des Spielers gipfelt, macht sich Franz nicht einmal die Mühe, seine diffuse Abneigung zu verhehlen. Es macht fast den Anschein, als müsse sich da eine gekränkte Seele mittels projektiver Frustbewältigung Luft verschaffen.

    • Marco sagt:

      Was hat denn ein arroganter, “Bruder von Jesus-Typ”-Chiropraktiker mit Streller zu tun??? 😉

  17. Beat sagt:

    Ich kenne Hrn Streller leider gar nicht und bin auch nicht jemand der jetzt die letzten Erfolge speziell miterlebt hätte. Aber ich bin einer jener Leute die selten einen Match sehen (kein TV) aber bei Freunden war als jenes denkwürdige Spiel gegen die Ukraine gespielt wurde. Ich denke es gibt eine Antwort, warum Strellers Elfmeter mehr als andere in Erinnerung blieb.Die Gemeinheit der Kamera hat es mit sich gebracht, dass ich sozusagen vor dem Schuss sah dass dies in die Hose gehen würde. Das ging wohl nicht nur mir so. Daneben bin ich überhaupt nicht der Meinung und war es nie, dass dieser Match im Penaltyschiessen verloren wurde. Dieser Match wurde in den ersten 90 min verloren, denn mit einer Mannschaft die nur mit Mühe über 90 min volle Leistung bringen kann, dürfte es nicht auf Verlängerung herauslaufen. Von Penaltyschiessen somit gar nicht zu reden. Es war der nächste Match den ich sah: In Südafrika, ich glaube gegen Honduras: Dieselbe langfädige Vorbereitung mit langen Querpässen im Aufbau… als Laie der zuschaut zum verzweifeln. Erst wenn die gegnerische Abwehr perfekt organisiert ist kommt der Angriff…

  18. tommaso sagt:

    Streller erinnert in seiner Art Fussball zu spielen an Jan Koller. Der war auch schlaksig und trotzdem ein Star. Ich bin schon lange ein Fan von Strelli, jetzt fangen die anderen langsam zu verstehen, warum…

  19. Torsten sagt:

    Marco Streller ist einer der nettesten Menschen, die ich je getroffen habe. Keinerlei Arroganz, offen, mit Humor und Intelligenz, dem seine Kinder und Familie über alles geht. Ein Mensch, der bestimmt nicht nur Fußball im Kopf hat, sondern auch über den Tellerrand des Fußballs hinaus schaut!
    Das in der Schweiz vorherrschende Bild von ihm hat mit der Wahrheit rein gar nichts zu tun!

  20. niklaus stoll sagt:

    apropo Penaltyschiessen CH WM 2006 , so naiv klein CH- muss man daraus lernen.
    War vorallem ein “Trainingsprogrammfehler” . Nur Zidane konnte sich erlauben im Moment zu entscheiden
    ” Heute schiesse ich so …Tor “

  21. Martin Locher sagt:

    Hätte Streller damals den Elfer verwandelt, wäre die Schweiz nicht für alle Zeiten in den Rekordbüchern. Die erste und bislang einzige Mannschaft die in einem WM-Elfmeter-Schiessen alle Penalties verschossen hat.

    Wir haben Streller also zu Danken-

    Ein SVP Sympathisant würde vielelicht schreiben. Wegen Streller und co. haben wir so viele Asylanten, alle denken es in der Schweiz als Fussballer schaffen zu können 🙂

  22. Fabio sagt:

    Der neue Streller? Streller war schon immer gut, nur hat ihn der jetzige YB Trainer damals vorne als einzige Sturmspitze regelrecht verhungern lassen. Das neue Spielsystem, ohne die unter Gross ideenlose hohen Bälle in den Strafraum, behagt ihn da einiges mehr. Durfte mich über seine Symphatie erst kürzlich wieder ein Bild machen als der FCB beim 10-jährigen St.Jakob Fest eine Autogrammstunde gab. Eigentlich war die Stunde schon mehr als vorüber und die Security wollte die letzten Fans förmlich aus dem Stadion schmeissen, da hat Streller weiter seelenruhig Autogramme verteilt und sich mit meinem Sohn noch fortografieren lassen. Ein toller Fussbaler, Captain und Symphatieträger.

  23. Andi Meier sagt:

    Sehr guter Artikel bis auf einen Punkt:

    Auch wenn die Dribblings von Streller nicht besonders elegant aussehen, er kann sehr gut Dribbeln und setzt sich regelmässig gegen 2-3 Verteidiger durch. (Zum Beispiel gerade eben gegen YB oder unvergessen sein unglaubliches Tor gegen Xamax im November 2009)

  24. josé bütler sagt:

    es ist einfach “sünd und schade”, dass der strelli nicht mehr für die nati spielt …

    • Pat sagt:

      Ja, das ist eine Schande! Auch wenn es manchmal sein kann, dass es im Club passt, in der Nationalmannschaft aber nicht oder umgekehrt. Aber die zwei hätten wir in der Nationalmannschaft sicher gut gebrauchen können. Mir scheint aber, dass es auch innerhalb des Team einige gab, welche nicht unfroh waren, also die beiden weg waren. Diese Mannschaft hat sich damals auch nicht geschlossen gegen diese Pfiffe gestellt. (mal mit einem Transparent aufs Spielfeld kommen oder so.- Geschlossenheit demonstrieren.. hät ev. auch geholfen) Das ist auch eine Schande, dass man sich als erwachsene Männer nicht für eine Sache finden kann. Da haben sich Stelli & Frei sowie die anderen divenhaft verhalten. Nun müssen sie den Karren selber aus dem Dreck fahren.

      Zu guter letzt kann man daraus nur lernen. Auch wir Fans. Es nächstes Mal besser machen. Denn wir wollen ja die Schweiz in der EM oder WM spielen sehen. Und dazu braucht es die beste Mannschaft. Ich auf jeden Fall kann garantieren, dass ich Mehmedi nie als Nationalspieler auspfeifen werde. Egal ob er gut oder schlecht spielt. Egal ob er beim FCZ oder FCB spielt. Egal wie er sich in den Interviews gibt und egal ob ich ihn mag oder nicht.

  25. Hans vom Hübel sagt:

    Nun, ich glaube, jeder Schweizer Fan einer Clubmannschaft wäre froh, so einen wie Streller im Team zu haben. Das sagt eigentlich alles.

    Identifikation, Einsatz, Qualität – das ist Streller!

    • Franz sagt:

      Zum Glück ist die Zeit vorbei, als Nati-Captains auf Betreiben des Basler Clans in die Wüste geschickt wurden. Der Gipfel der Sottisen war dann, einen Exponenten dieses bornierten Grüppchens zum Mannschaftsführer zu ernennen.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Sie lamentieren am Thema vorbei, Franz.

        Nebenbei bemerkt hat Vogel in der wohl entscheidenden Stunde der jüngeren Nati-Geschichte als Captain ein eher zweifelhaftes Zeugnis seiner Eignung abgelegt…

        • Franz sagt:

          Nichts als eine Dolchstosslegende, verehrter Herr vom Hübel. Vogel war nie als Torschütze in Erscheinung getreten und hat auch nie den Anspruch erhoben, einer zu sein. Weshalb hätte er sich ausgerechnet in dieser Situation in den Vordergrund drängen sollen? Versagt haben andere, inkl. Trainer.

  26. ergic sagt:

    soviel zu streller ist kein dribbler: http://www.youtube.com/watch?v=ehjEnlZawm0

  27. Peter Christen sagt:

    Der Titel “der neue Streller” ist wirklich gut gewählt. Bis vor einigen Monaten hat mich Streller auf und neben dem Feld immer nur mässig begeist. Was man nun jedoch in letzter Zeit von ihm auf dem Spielfeld, aber auch bei Interviews etc, sieht und hört, zeugt wirklich von einer reifen Persönlichkeit und spielerischer Klasse. Er scheint wirklich wie guter Wein zu sein: Je älter, desto besser!

  28. Giorgios sagt:

    Naja, da gab es noch ein anderes wunderbares Sturmpaar in unserer Liga: Moldowan und Turkyilmaz! Sind Frei und Streller wirklich besser?

    • Franz sagt:

      Deine Frage kann nicht ernst gemeint sein. Vergessen wir auch das Gaucho-Duo Rossi-Gimenez nicht. Um nicht in den Verdacht einer FCB-Aversion zu geraten, bringe ich Adrian Knup ins Spiel: Klasse, echte Bescheidenheit, auf und neben dem Platz.

  29. Cris Chelios sagt:

    Streller hat meinen Respekt erworben als er gegen den FCSG in einem überragenden Spiel 2 Tore schoss und auf jede billige Polemik gegenüber dem St. Galler Publikum verzichtete.Es war aber auch so, dass gegen Streller während des ganzen Spiels kein einziger Pfiff zu hören war, auch nicht vor dem Spiel. Das beweist auch, dass Nati Publikum und Club Publikum zwei völlig verschiedene Dinge sind.