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Die Top Ten der Spielerfrauen

Thomas Renggli am Samstag den 7. Mai 2011

«Er steht im Tor, im Tor, im Tor und ich dahinter. Frühling, Sommer, Herbst und Winter bin ich nah bei meinem Schatz auf dem Fussballplatz». Die norwegische Schlager-Sirene Wencke Myhre sang schon in den 1960-er Jahren von ihnen und zumindest an jeder WM und EM treten sie aus dem medialen Schatten – die Gattinnen, Freundinnen und Gespielinnen der Fussball-Stars – die sogenannten Spielerfrauen.

Vor allem in England beflügeln sie die Fantasien zuweilen stärker als ihre kickenden Männer. Entsprechend ist ihnen eine eigene Wortkreation gewidmet:  «Wags» – wives and girlfriends.

Die Ikone der Szene heisst Victoria Beckham – Spice-Girl a. D. und Gemahlin des alternden englischen Kunstschützen. Legendär war ihr Auftritt an der WM 2006 in Deutschland. Die Anreise im Privatjet aus Madrid liess sie sich 30‘000 Euro kosten. Zusammen mit ihren Branchenkolleginnen sorgte sie für Aufsehen und Umsatz: Shopping-Exzesse, Sushi-Partys, vierstellige Rechnungen an der Hotelbar. «Die Frauen vertreten uns besser als die Mannschaft», schrieb die englische Presse in einer Mischung aus Zynismus und Erheiterung.

Weniger lustig war eine Affäre, die vor Jahresfrist publik wurde. Team-Captain John Terry leistete sich einen Schuss ins falsche Tor. Er ging mit der Ex-Freundin von Mannschafts-«Kollege» Wayne Bridge, dem Dessous-Model Vanessa Perroncel, fremd. Die Geschichte wurde zur Staatsaffäre. Der britische Sportminister hob den Mahnfinger und tadelte den Treulosen: «Das ist kein Verhalten für einen Mann, der Verantwortung für das ganze Land übernehmen muss.»

Normalerweise ist der weibliche Charme aber auch im harten Fussballgeschäft eine echte Bereicherung. Dabei gilt eine einfache Gleichung: Je talentierter der Kicker, desto spektakulärer seine bessere Hälfte. Barcelona-Verteidiger Gerard Piqué teilt mit Latino-Superstar Shakira Tisch und Bett. Der spanische Nationalkeeper Iker Casillas steht der Fernsehreporterin Sara Carbonero rund um die Uhr für Exklusiv-Interviews zur Verfügung. Sein italienischer Berufskolleg Gianluigi Buffon steigt seit Jahren mit dem tschechischen Topmodel Alena Seredova in die Zweikämpfe. Auch die Lebensabschnittspartnerinnen von Francesco Totti (Schauspielerin Ilary Blasi), Rafael van der Vaart (TV-Star und Model Sylvie) und den englischen Nati-Stars Rooney, Crouch und Gerrard können sich sehen lassen. Die WAGs der letzten drei genannten sind die Damen Coleen Rooney, Abbey Clancey und Alex Curran.

Generell ist es aber nicht notwendig, dass die Spielerfrauen aktiv zum Lebensunterhalt beitragen. Der deutsche Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl wurde einst gefragt, welchen Beruf er gerne im nächsten Leben ausüben möchte. Seine Antwort: «Spielerfrau bei Bayern München».

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53 Kommentare zu “Die Top Ten der Spielerfrauen”

  1. Irina Friedmann sagt:

    bitte nehmts mir nicht übel, aber sind das klone. die sehen alle so gleich aus auf dem bild.

    • Robert Minder sagt:

      Das ist ja das Problem! Keine Persönlichkeit, alles nur Fassade. Wenig bis kaum etwas im Kopf, aber zu viel Geld. Das gibt eine jämmerliche Mischung.

      • Anna Belle sagt:

        So, so, keine Persönlichkeit. Wieviele kennen Sie denn den denen?
        Hinter jeder Fassade steckt irgendwo auch eine Persönlichkeit!

        • Markus Schneider sagt:

          Denn den denen? Auf solch jämmerliche “Persönlichkeiten”, die noch nichtmal einen deutschen Satz ordentlich hinkriegen, kann ich gut verzichten.

          • Nicolas Afonso sagt:

            Wieso müssen sie gerade das Geschriebene kommentieren? Können sie mit diesem Kommentar nicht leben? 🙂

    • Jügge sagt:

      Und: was heisst schon Fussballfans? Die schauen doch nur, dass ihre “Männer” gut schutten, damit der erwartete Stutz auch wirklich reinkommt.

    • Maria Halder sagt:

      Nein, es sind Edelprostituierte.

  2. Hilfiger F sagt:

    Das ist im Fussball das Krasse: Menschen (sowohl Spieler als auch deren WAGs) aus der Unterschicht werden in zwei, drei Jahren in die Einkommensklasse der Superreichen katapultiert. Verdienen plötzlich Geld wie Heu, wohnen in Riesenvillas, haben vier, fünf Luxusschlitten. Normal ist das ja nicht. Dass sich die Girls aber einen Kicker schnappen wollen und sich dann mit dessen Kreditkarte fast zu Tode shoppen, ist aufgrund der Verhältnisse, aus der sie kommen, nachvollziehbar. Ich käme mir an ihrer Stelle aber etwas blöd vor.

  3. Rolf sagt:

    Seien wir doch mal ehrlich…. Wäre es nicht Fussball sondern ein Motorsport, würden wir sie als Boxenluder bezeichnen. Diese „was auch immer für Frauen“ sind für mich nicht anderes, nur mit dem Unterschied, dass ihre „Männer“ gegenüber anderen Sport-Athleten zu dumm sind um dies zu erkennen. Das kommt wohl von den vielen Kopfbällen.

  4. Thomas Denner sagt:

    Es ist ganz klar, wer die Schönste ist, und sie hat erst noch Stil, ist nicht so primitiv wie diese Britinnen: Adriana Karembeu!!!

  5. Dani sagt:

    Sehr geehrter Herr Renggli. Warum schreiben Sie zur Abwechslung nicht mal eine Kolums über den Höhenflug des FCZ?

    • Pia sagt:

      Weil das niemanden interessiert.

    • kurt abächerli sagt:

      glückssträhne (von dritter seite gestützte) wäre treffender. es gibt glückliche siege. aber beim fcz wirds unglaubwürdig….
      sind auch hier schon tschetschenen oder nur verjagte tunesier-militärs am manipulieren…
      bitte analysieren…

    • Nick Schmid sagt:

      Welchen Höhenflug???

  6. Dani sagt:

    Sollte natürlich Kolumne heissen.

  7. Kurt Blaser sagt:

    Ist doch so, wer selber nicht`s ist , schmückt sich mit den Federn anderer. Übrigens, wenn ein Gesicht sch… aussieht, muss man es mit einer grossen Sonnenbrille “schmücken”. Aber Fussballstars stehen auf solche “Frauen” und das ist selbstsprechend.

  8. H.P. sagt:

    Hmmmm – scheint so als ob sich das “Sommerloch” langsam auch schon beim “Steilpass” einschleicht …. :-(. Wer interessiert sich in der entscheidenden Phase der Meisterschaften Europas denn schon für’s Publikum? Egal wie weiblich und “gefährlich” ablenkend. Die action spielt auf dem Rasen und so sollte es auch im “Steilpass” sein …! Der Blog heute erinnert mich ans Spiel vom letzen Sonntag in Bellinzona …. groooooosses Gähnen … ;-). Bis zum nächsten Blog und zum Thema von hoffentlich nächstem Mittwoch: “FCZ – Basel … und alte Liebe rostet nicht” … denn was wäre der Schweizer Fussball schon ohne die Zwei und ihre Rivalität?! Wahrscheinlich genauso unterhaltsam wie dieser Blog heute …. 🙂

  9. Daniel sagt:

    Bei den Frauen geht es nur darum sehen und gesehen werden.

  10. stefan sagt:

    Die Affäre von John Terry und Perroncel war ein Gerücht, das immer von beiden abgestritten wurde. News of the world hat sich offiziell für die Veröffentlichung entschuldigt und als falsch bezeichnet.

    http://www.guardian.co.uk/media/greenslade/2010/oct/07/newsoftheworld-john-terry

  11. Roman Cotti sagt:

    Auf den Punkt gebracht: Moderne Prostitution….

  12. Auguste sagt:

    hmm…und wer dachte, im fussball müsse das runde immer ins eckige, wird auf bild 10/20 eines besseren belehrt.

    • Issey Schyder sagt:

      haha… ja genau… sind wir doch froh, dass es im europäischen Fussball keine Cheerleader gibt… obwohl… sind diese Frauen nicht eine Variante davon? *grübel

  13. C.G. sagt:

    Also abgsehen von Sara Carbonero würde ich wohl mit keiner der vorgestellten fremdgehen.

  14. Geni Meier sagt:

    Mehmet Scholl hat die richtige Antwort gegeben! Nicht nur im Fussball, generell gehts ja um Geld. Da kommen sogar aufgedunsene pockennarbige Zürcher zu “Models”. Es sei ihnen gegönnt.

  15. Deren sagt:

    Stimmt wohl schon, wären z.B. Crouch oder z.B. Rooney nicht zufälligerweise grosse Fussballstars geworden, hätten sie vemutlich nicht so hübsche Freundinnen, bzw Ehefrauen abbekommen. Es soll ihnen jedoch gegönnt sein. Und wenn sich tatsächlich doch jemand darüber nervt, sein Problem.
    Ich denke ehrlich gesagt auch, dass die meisten dieser Päärchen auch gut zusammenpassen. Was sollten ein Totti oder Terry auch gross was anfangen können mit einer Cellistin oder Uni-Professorin? Das würde wohl kaum gutgehen. Dann lieber ein Sternchen, dass die selbe Menatlität, Horizont und Interessen mit ihnen teilt.

    Des passt scho.. ^^

  16. Hans Meiser sagt:

    Tja, da stehen die Damen plötzlich im Rampenlicht und die Boulevardpresse berichtet über jeden Furz der Damen mit den grossen Brillen…. Man ist ein Star und eventuell muss man ja nie mehr arbeiten und wenn, dann als Modell oder TV Moderatorin….Was will Frau mehr?
    Habe ich jetzt den Tagi mit Boulevarpresse gleich gesetzt, uiuiui, das tut mir fast leid 🙂

  17. Franz sagt:

    Auch Nichtfussballer haben Frauen/Freundinnen – auch attraktive. Ein Thema wären vielmehr die lächerlichen Frisuren und Tattoos der Kicker, für die man sich fremdschämen muss. Es grenzt vielfach an Nötigung. Deshalb warte ich jeweils sehnsüchtig auf den Start der Eishockeysaison.

  18. fufi sagt:

    @Auguste

    Bedenke: Auch Zylinder sind irgendwie rund, und ganz bestimmt sind auch 3-Ecke eckig!
    😀

  19. Libero sagt:

    An viele hier:
    Lest mit Humor, was humorvoll gemeint ist!
    😛

  20. andy sagt:

    Bleiben die Schweizer Spielerfrauen noch in Reserve? Ansonsten gilt, gäbed oies letschti Hämd für Züri oder noch meer.

  21. Gerhard Tubandt sagt:

    Etwas inhaltsleer diese Kolumne scheint mir…

    • Auguste sagt:

      hmm…, das stretch-kleid auf 8/20 würde ihnen da glatt widersprechen. zurecht, wie ich finde.

  22. Dani Kern sagt:

    Geld haben sie die Fussballer. Aber echte Kerle sind das nicht. Wenn man manchmal die Schwalben und das teathralische Umfallen sieht, dann denkt man eher an eine weinerliche Susi denn an einen richtigen Mann. Es gibt Ausnahmen, doch je weiter südlich man geht, desto ausgeprägter ist dieses Phänomen.

  23. bitta sagt:

    der weibliche Charme.. dh also, die unattraktiven sind uncharmant? Soweit ich mich erinnere, ist Franck Ribéry nicht untalentiert, seine Frau aber nicht die allerschönste und schlankste von allen – aber da war wohl LIEBE im Spiel, nicht bloss die untere Körperregion..

  24. Marcel Senn sagt:

    Hier in Argentinien heisst dieser Typ Frau “Botineras”. Die lauern in den einschlägigen Discotheken und Clubs rum und warten bis ein Kicker kommt. Und manch eine dieser meist blonden silikongetuneten Mädels macht dann eine fette Karriere im TV. Und ein Blow-Job für Maradona ist wie ein Ritterschlag, dann stehen alle Türen offen….

  25. Albert Seiler sagt:

    Herr Renngli, wie wäre es, wenn Sie die Themen Ihrer Kolumne deren Titel anpassen würden. Sipielerfrauen, sexy Fans und Kommentatoren haben doch eigentlich herzlich wenig mit Fussball zu tun. Stimme Dani zu. Eine Analyse über den FCZ Höhenflug bzw. über die FCB Krise wäre weitaus interessanter.

  26. Andreas Keller sagt:

    Wie komm ich hier RAUS? Ach ja …

  27. Marc sagt:

    Je schoener und naeher der reichen Maenner, desto duemmer sind die Weiber. Immer so gewesen.

  28. Auguste sagt:

    hmm…, 3/20 o-ton: “wie kommen sie darauf, dass mein ex-freund autorennfahrer war?”

  29. Auguste sagt:

    hmm…, 20/20: “komm jetzt sylvie, ich muss dem salzgeber noch den gürtel zurückgeben.”

  30. Buschbrenner sagt:

    Hallo Herr Renggli. Wo bleibt der Blog über das Vorbild Silvan Aegerter und den ach so bösen Alex Frei???? Auch dieser Vorfall passt mal wieder gar nicht ins Konzept!!!!!

  31. Auguste sagt:

    hmm…,1/20: “ehrlich, mädels – mit sonnenbrille oben, sah die frisur viel besser aus!”

  32. Fabio sagt:

    Mehment Scholl hat es auf den Punkt gebracht! Er ist einfach KULT!!

  33. Dave sagt:

    In Zürich gibt es auch so Weibliche “Talente” wie die im Artikel genannten WAG’s! Läuft doch mal die Bahnhofstrasse in Zürich ab oder begebt euch mal in das Nachtleben von Zürich…. da sieht man genau die gleichen Damen. Moderne Prostitution wurde genannt, dem kann ich nur zu stimmen…..

  34. Simon Vonlanthen sagt:

    Herrlich aufdeckend die Kommentare hier von den mittellosen Männern und nicht so schönen Frauen

    • René Baron sagt:

      schöner Satz !

      • Marcel sagt:

        Vielleicht sollte man sich tiefer mit der Materie beschäftigen bevor man andere verunglimpft? Gilt natürlich auch für die permanenten Motzer und Habenichtse 🙂