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Der doppelte Yakin in Luzern. Kann das gut gehen?

Thomas Renggli am Mittwoch den 4. Mai 2011
Wohl bald ein Luzerner Doppel: Hakan (links) und Murat Yakin.

Wohl bald ein Luzerner Doppel: Hakan (links) und Murat Yakin.

Das sportliche Niveau in der Super League ist nicht immer über alle Zweifel erhaben. In Sachen Unterhaltungswert und Dramaturgie kommt die helvetische A-Klasse dem Superlativ aber sehr nahe. Auf seinem vermeintlichen Sololauf zur Titelverteidigung brachte es der FC Basel fertig, in fünf Runden neun Punkte an den Herausforderer aus Zürich zu verlieren. Plötzlich steht die Hierarchie an der Spitze der Tabelle Kopf.
Drunter und drüber geht es auch im Abstiegskampf. Am vergangenen Wochenende wurde in Neuenburg selbst Sepp Herbergers ewige Fussball-Weisheit («ein Spiel dauert 90 Minuten») ad absurdum geführt. Als Schiedsrichter Alain Bieri zum Schlusspfiff ansetzte, trat das Geschehen in die 101. Minute. Nach drei Platzverweisen standen noch acht Neuenburger auf dem Platz. Nichtsdestotrotz lief der FC St. Gallen mit grotesker Naivität in die Konterfalle. Trainer Saibene holte in seiner Frustbewältigung zum rhetorischen Befreiungsschlag aus: «Diese Leistung war unter jeder Sau».
Kein Schwein hatte am Tag danach der Luzerner Trainer Rolf Fringer. Nach wochenlangem Hahnenkampf mit seinem Vorgesetzten Walter Stierli musste er seinen Posten räumen. Fringer, der den Klub vor zwei Jahren als abgeschlagener Tabellenletzer übernommen hatte, machte sich der Majestätsbeleidigung schuldig. Er nahm Hakan Yakin die Captainbinde weg. Grund: der alternde Kunstschütze verstand sich im Trainingsbetrieb nur als Teilzeitkraft und nutzte die Freizeit zum familieninternen Lobbying.
Mit Erfolg: Als interimistischer Feuerlöscher fungiert ab sofort zwar U18-Trainer Christian Brand. Wenn der FC Luzern im Sommer aber sein neues Stadion bezieht, sind neben sportlicher Klasse und taktischem Geschick auch Glanz und Gloria gefragt. Der Mann, der in Luzern für Showtime sorgen soll, heisst ebenfalls Yakin – Murat Yakin.
Es gilt als beschlossene Sache, dass der Basler im Sommer vom Berner Oberland an den Fuss des Pilatus disloziert. Damit schlägt Stierli zwei Fliegen mit einer Klappe. Er holt den Shootingstar der Trainerszene nach Luzern. Und er dürfte auch Hakan Yakin kurzfristig wieder auf die Sprünge helfen. An der langen Leine seines grossen Bruders wird der Ballzauberer wieder mehr rennen und weniger rauchen. Trotzdem drängen sich Fragen auf: Ist der doppelte Yakin für den FC Luzern nicht ein Yakin zu viel? Zerstört Stierli zugunsten eines kurzatmigen Regisseurs nicht die beeindruckende Aufbauarbeit eines Trainers, der den FCL vom Abstiegskandidaten wieder zur internationalen Adresse gemacht hat?

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46 Kommentare zu “Der doppelte Yakin in Luzern. Kann das gut gehen?”

  1. René sagt:

    Gibt es beim FCL noch eine ernstzunehmende Person, welche noch nicht gemerkt hat, das der Walter Stierli den Klub “zur Sau macht” mit seinen Rundumschlägen und seiner profanan “Menschenkenntnis”. Er schert sich einen Dreck um die Fans des FCL und deren Befindlichkeiten. Im neuen Stadion, wo jetzt noch für Mama Yakin ein Spezialparkplatz für gehobene Dreiräder eingeplant werden muss, herrscht in Zukunft offenbar die Familie Yakin. Dies obwohl deren mangelnde Anpassungsfähigkeit und Loyalität Bücher füllen würden und welche es trotzdem immer wieder geschafft haben, im höchsten Masse überschätzt zu werden.
    Das Fussballstadion Luzern, ab jetzt Istanbul der Schweiz, hätte einen besseren Start verdient! Gigi Oeri (FCB) könnte noch einige Referenzen zu den Yakin’s abgeben, doch man wird ja erst aus (schlechten) Erfahrungen klug.

  2. Auguste sagt:

    hmm…, dem luzerner coiffeur-gewerbeverband wären zwei yakins definitiv zuviel.

  3. andy sagt:

    Murat Yakin ist ausgewiesener Defensivspezialist, Hakan Yakin ist ausgewiesener Offensivspezialist. Herr Stierli ist ein ausgewiefter Taktiker, sollte dieses Konstrukt in der Swisspor-Arena nicht passen so wirds später passend gemacht.
    Der FC Luzern sollte besser Valentin Stocker verpflichten.

    • Mäsi sagt:

      Zu allerletzt soll sich dieser Dreckskerl (sorry) Stocker in Luzern blicken lassen. Wir sind sonst schon auf dem besten Weg zum FC Arschloch (nochmals: sorry). Dieses stets jammernde und lamentierende Kind, das gerne austeil, aber nicht einstecken kann… Nein, Danke! Dann lieber der doppelte Yakin. Da habe ich sogar die Hoffnung, dass Murat seinen kleinen Bruder zur Vernunft bringen kann – Ersterer ist zwar genau so eingebildet, aber meines Erachtens durchaus sozial kompetenter und nicht derart intrigant.

      • andy sagt:

        Das Netzwerk und das Geld ist den Yakins nicht zu nehmen, das wird auch ein Grund sein, dass Stierli, der Name sagts schon, diesen Beiden das Vertrauen vorerst schenkt, mind. solange der Gotthardtunnel noch keine Gebühren abwirft.
        Rolf Fringer hat in Schaffhausen ausgezeichnete Arbeit geleistet und mit Bravour beendet
        Valentin Stocker ist immerhin Innerschweizer.

      • Dr. Robredo sagt:

        Genau, Stocker geht zum FCL…

      • Pauli sagt:

        jaja… und beim ersten tor würdest du ihm zujubeln!!

      • Diniss sagt:

        Lieber Mäsi. Es geht zwar hier um Yakins, nicht um Stocker. Ich sags aber an dieser Stelle gerne wieder einmal, für Sie und all die Unverbesserlichen, die dem Stocker keine Nehmer-Qualitäten zubilligen. Schaut Euch doch mal wieder ein FCB-Spiel an (auch wenns Euch graust) und zählt mal mit. Auch wenns mehr als 10 Finger braucht, sollte das zu machen sein.
        Stocker steckt deutlich mehr ein, als er austeilt. Das liegt an seiner offensiven Ausrichtung. Offensivspieler werden in der Regel mehr gefoult, als sie selber foulen. Da könnt Ihr auch Eure “Lieblingsspieler” Frei und Streller fragen.

  4. Mark Willi sagt:

    Stierli bewies hier bereits die Kurzsichtigkeit eines CC’s…Ohne Sturm ist es nicht möglich, Spiele zu gewinnen. Ein Siegrist macht keinen Ianu oder Paiva vergessen…Schade für Luzern und v.a. Rolf Fringer, dass unter diesem Schnellschuss gelitten werden muss

  5. DAM sagt:

    Offenbar hat Fringer ein Problem mit Spielern, die den Mut haben sich zu äussern. Auch Seoane wurde von ihm abgesägt. Damals wurde das von allen Seiten, auch vom Präsidium, so akzeptiert. Bei Yakin liegt der Fall nun offenbar anders. Es ist wohl so, wie ich schon seit längerer Zeit vermute, dass ein privater Sponsor (Bernhard Alpstäg?) hinter der Finanzierung Hakan Yakins steht und dieser nun offenbar Druck auf Stierli ausübt. Dieser hat nun nachgegeben und es muss und wird sich zeigen ob es richtig war. Fakt ist jedoch, dass in der momentanen Phase ein motivierter Hakan Yakin dem FCL mehr bringt als ein Macht demonstrierender Rolf Fringer, denn seit ca. 1 1/2 Saisons spielt der FCL nur dann gut, wenn Yakin auf dem Platz steht.

    • Mäsi sagt:

      Es ist ein offenes Geheimnis, dass Hakan fremdfinanziert ist.
      Wie sonst haette sich der FCL trotz Budgetkuerzung beim temporaeren Umzug ins Gersag einen solchen Spieler leisten koennen?

      • DAM sagt:

        @Mäsi
        Die Frage ist nun: “Wer ist der Finanzierer?”. Haben Sie eine Vermutung?
        Denn wenn es tatsächlich Alpstäg ist, wie ich vermute, könnte die Entlassung noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen. Schliesslich ist es eben jener Alpstäg, der durch Erwerb der Namensrechte auch kräftig ins Stadion investiert hat.

        • Mäsi sagt:

          Leider habe ich auch nicht wirklich den blassesten Schimmer, wer dies sein könnte.
          Spontan fallen halt die Namen Alpsäg und Sawiris ein, wobei letzterer damals ja noch nicht wirklich mit dem FCL in Verbindung stand.

          Dass entweder Fringer oder Yakin gehen musste, das war bei dem Knatsch absehbar. Wenn nun natürlich ein fremder Finanzierer dahintersteht, dann ist auch klar, wieso die Entscheidung zugunsten Hakan ausfiel.

          Bislang hatte ich das Gefühl, Fringer ist in der Zange zwischen Stierli und Hakan – womoeglich ist dies Stierli selbst genauso zwischen dem ominösen Geldgeber und Fringer gewesen.

          Hoffe einfach, dass nicht wieder Zeiten beginnen wie frueher, als der Geldgeber noch vor dem Spiel die Aufstellung diktieren wollte, weil ‘sein’ Afrikaner spielen sollte.

  6. E. Schönbächler sagt:

    Rolf Fringer hat Pech mit den Fussballfunktionären. Er wurde zu jung Nati-Trainer, hatte als GC-Meistertrainer Pech dass dem damaligen Vorstand und Erich Vogel sein Name zu wenig glamurös war (Nachfolger wurde Roger Hegi!) und bei St. Gallen und Stuttgart wurde er entlassen weil das für die Vereine die einfachste (aber nicht richtige!) Massnahme war. Doch die Entlassung in Luzern sucht ihresgleichen. Fringer hat den schon beinahe abgestiegenen FCL in der Super League gehalten und wieder Ruhe ins chaotische Umfeld gebracht. Auch den nicht pflegeleichten Spielern Yakin und Gygax hat er ihre Karriere nach teilweise wiederholten unglücklichen Auslandengagements gerettet. Zum Dank fällt ihm Hakan Yakin im Frühwinter seiner einst so hoffnungsvollen Laufbahn in den Rücken. Und Walter Stierli mit seiner Crew hat nichts besseres zu tun als seinen Erfolgstrainer (trotz der dürftigen Rückrunde) zu entlassen. Doch ob Wunschtrainer Murat Yakin in Luzern landet ist noch offen. Gemäss Pressespekulationen suchen ausser dem FCZ alle (!) jetzigen Super League-Vereine Alternativen auf dem Trainerposten für den Fall der Fälle. Rolf Fringer wird bald wieder einen attraktiven Job haben. Vielleicht kommt es gar zum Comeback als GC- oder Nati-Trainer.

    • Auguste sagt:

      hmm…, warum bleibt rolf fringers leistung und “werk” wieder einmal unvollendet? haben sie eine erklärung, e. schönbächler? mir will das nicht richtig in den kopf, dass es diesem ausgewiesenen fachmann so oft nicht gelingt den job zu ende zu bringen. fast könnte man glauben, bei rolf fringer sei eine sollbruchstelle eingebaut, die genau dann bricht, wenn die dinge wieder im lot sind.

      luzern’s freifall in der rückrunde erscheint für aussenstehende so unötig, wie überraschend. dass es nur am trainer lag, widerlegt eigentlich die vorrunde. man darf gespannt sein auf die konsequenzen im spielerkader. sollten diese ausbleiben, wird man möglicherweise zu einem zweiten st. gallen auf innerschweizerisch – schönes, neues stadion mit einer gurkentruppe.

    • DAM sagt:

      Manche nennen es Pech mit Fussballfunktionären. Andere, und dazu zähle ich auch mich, sehen das Problem eher bei Fringer. bei so vielen Stationen bei denen er früher gehen musste glaube ich weder an Pech noch an Zufall (dasselbe gilt übrigens auch für Urs Schönenberger).

    • Dustin Peters sagt:

      Nur zur Info: In Stuttgart wurde Fringer nicht entlassen, er ersuchte um Auflösung des Vertrages damit er die CH-Nati übernehmen kann. (Würde er mit heutigem Wissen wohl nicht mehr tun, Baku lässt grüssen…)

  7. Fürchtegot von Kirchzarten sagt:

    Über die letzte Frage, Herr Renggli, lachen auch die Hühner.

    • Franz sagt:

      Gemäss unbestätigten Gerüchten soll auch V. Halilhodzic (ex PSG) ein Trainerkandidat sein. Er wolle Yakin nochmals eine Chance geben und seine Einsätze auf die letzten 5 Min. vor und die ersten 5 Min. nach der Pause beschränken. Vom Trainingsbetrieb soll er ganz dispensiert werden. Herr Stierli soll sein Einverständnis signalisiert haben.

  8. Tenno F. sagt:

    Ich habe den leisen Verdacht, dass der FCL dies noch bereuen wird. Fringer war ein guter Trainer, man hätte diese Frühlingskrise nicht derart überbewerten sollen. Das Saisonziel kann nur Ligaerhalt lauten. Und dieser wird sicher erreicht werden. In der neuen Saison dann muss das Ziel aufgrund des neuen Stadions höher gesteckt werden. Hätten sich Präsident, Trainer und Spieler nicht besser bei einem Bier zusammengesetzt, sich ausgesprochen, und sich Gedanken gemacht, was in der Vorrunde so gut funktioniert hat, nicht nach ein paar Korrekturen wieder funktionieren könnte? Diese Entlassung war in meinen Augen nicht nötig.

  9. Dr. Robredo sagt:

    Luzern eine internationale Adresse?! – Guter Witz Herr Renggli.

  10. Koller sagt:

    Zwei mal Einweg – Billett nach Ankara!

  11. Heinz Zampatti sagt:

    Warum entlassen sich die Präsidenten nicht, den Sie machen mit Ihren Hauruckentlassungen und Einstellungen die grössten Fehler. Wir haben den besten Trainer für unseren Verein gefunden ist schon der Anfang vom Ende. Die Memmen Yakin und Gygax sollten eigentlich gleich in die Wüste geschickt werden, aber da können sie nicht weinen, da es zu trocken ist.

  12. Geni Meier sagt:

    Als Fan von Hakan Yakin – wegen seiner spielerischen Fähigkeiten – bin ich masslos enttäuscht von seinem Charakter. Wenn in einem Club die Spieler befehlen, wo’s lang geht und der Trainer büssen muss, kommts erfahrungsgemäss nie gut. Und nun noch beide Yakin-Brüder bei Luzern? Das ist zum Scheitern verurteilt und der Sympathiebonus schwindet. Aber eben: jeder Präsident hat Crew und Spieler, die er verdient.

  13. Lorenzo sagt:

    Was jetzt wie eine Komödie inszeniert wurde, ist seit langem vorbereitet. M. Yakin soll sich eine Wohnung im Nobelvorort Meggen gekauft haben. Ich denke nicht, dass dies gut ist für den Sport. Vielleicht muss fehlende Attraktivität im Spiel mit solchen Einlagen kompensiert werden. Davide Chiumiento wäre der viel bessere offensive Kreativspieler gewesen als der faule und intrigante Yakin. Der bringt auch das Lohngefüge dieses Mittelfeldclubs durcheinander. Ich denke nicht, dass die anderen Spieler Freude haben, wenn sich ihr Captain fürstlich entlöhnen lässt und sich immer wieder Pausen gönnt. Dies kann nur noch schlimmer werden mit dem Bruder als Trainer. Als Anhänger dieses Clubs muss man sich sorgen, als neutraler Beobachter amüsieren. Stierli ist drauf und dran CC den Rang abzulaufen.

    • DAM sagt:

      @Lorenzo
      “Davide Chiumiento wäre der viel bessere offensive Kreativspieler gewesen als der faule und intrigante Yakin.”
      Chiumento als gutes Beispiel zu nennen, kann nur ein Witz sein, ein schlechter noch dazu. Kaum hatte der mal 10 passable Spiele bestritten, träumte er schon wieder vom grossen Geld in einer Topliga. Nun, wenn man die MLS zu den Topligen zählt, hat ers ja nun geschafft… Ausserdem reicht auch er rein fussballerisch betrachtet niemals an Yakin heran.

      “Ich denke nicht, dass die anderen Spieler Freude haben, wenn sich ihr Captain fürstlich entlöhnen lässt und sich immer wieder Pausen gönnt.”
      Wenn die anderern Spieler reihenweise Spiele alleine entscheiden, können Sie sich dann aufregen. Aber erst dann. Sonst gilt wer besser ist, soll auch mehr verdienen.

      • Lorenzo sagt:

        Na ja, da kann man geteilter Meinung sein. Ich habe Chiumiento 3 x im Letzigrund spielen sehen und er hat vom Zürcher Publikum mehrmals Szenenapplaus bekommen… vielleicht sind auch Berater schuld daran, dass er in der Versenkung verschwunden ist. Ich finde, er ist ein grossartiger Spieler, der sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat. Und Yakin hat zweifellos seine Qualitäten, aber es ist eine Tatsache, dass er überall Probleme hatte. In Paris durfte er nicht spielen, weil er sich anscheinend geweigert hatte wie die anderen Spieler an der Fitness zu arbeiten… wir sehen ja dann wie es herauskommt. Ich erwarte leider nichts gutes. Und Hitzfeld wusste ja auch weshalb er HY nicht mehr aufstellt.

        • DAM sagt:

          Dass Yakin kein Trainingsweltmeister ist, ist bekannt. Fakt ist aber auch, dass er geniale Ideen im Spiel hat. Leider durfte er dies weder in Paris, noch in Stuttgart zeigen. Yakin hat dort gar nie eine richtige Chance erhalten sein Können auf dem Platz vorzuführen.

          Ausserdem: Hitzfeld weiss warum er Yakin nicht aufstellt und die Ergebnisse der Nati sind ja auch soo toll und geben Hitzfeld absolut recht…

  14. H. Annen sagt:

    Nun wird der FCL ein “Yakin-Club”. Alles ein “abgekartetes” Spiel der Yakan-Brüder. Nun hat der FCL-Präsident seine Glamour-Brüder, die hoffentlich von den Fans des FCL nicht goutiert werden. Hoffentlich gibt auch der jüngere Yakin sein sofortiges Auscheiden aus der Nati bekannt. Wer zahlt beim FCL eigentlich diese “Unsummen” an Gehälter für die Yakins. Ein absolutes Trauerspiel. Das hätte es bei früheren FCL-Präs (Simioni) nie gegeben…

    • DAM sagt:

      Simioni hätte heute wohl gar keinen Club mehr den er präsidieren könnte. Da er den Club damals auf direktem Wege auf den finanziellen Abgrund hinführte. Seine Nachfolger durften das dann ausbaden und werden nun undankbarerweise selbst als Verursacher der Ende 90er/Anfangs 00er Misere angesehen.

  15. DK sagt:

    Bald ist das neue Stadion fertig, und schon heben Sie ab in der Führungsetage des FCL …. in der einmaligen Atmosphäre des Gersag haben die Luzerner viele Gegner gehörig ins Schleudern gebracht. Im neuen, modernen, europatauglichen Stadion wird der FCL aber in der nächsten Saison gegen den Abstieg spielen. Hakan Yakin ist, bei allem Respekt vor seiner technischen Brillanz, die schweizweit seinesgleichen sucht, ein Auslaufmodell (verletzt, und wenn er spielt, nicht mehr fit genug). Murat Yakin hat gute und solide Arbeit geleistet in Thun – aber auch nicht mehr als das.

    Und zu Stocker: das Milchbubi dürfen sie in Basel gerne behalten.

  16. peko sagt:

    Korrektur: Rolf Fringer hat den platten VFB Stuttgart in der Vorrunde weit nach “oben”gebracht. In der Rückrunde sind leider
    Leistungsträger wie Elber und Berthold uam. teilweise Monatelang ausgefallen. Fringer hat die Liga gehalten.
    Er musste auch nicht gehen!! Er wurde als neuer Nati Trainer aus dem Vertrag gekauft. Unterzeichnet wurden die Verträge in
    Schaffhausen! Paok Saloniki hat er zudem aus dem Tabellenkeller ins internationale Geschäft geführt. Leider ist dem Verein das Geld ausgegangen…., auch dort hat er einem Superjob gemacht.

  17. Merz sagt:

    Herr Stierli
    Wer hat bei ihnen das Sagen?

    Trauriges Spiel.
    Wie heisst es doch im Sport so schön: (vor allem im Fussball? FAIRNESS WIR WOLLEN FAIREN FUSSBALL)

    Also Mr. President:” was hat Herr Fringer falsch gemacht” ? Er wusste sicher genau wo der Mist gedeiht in Ihrem Club.
    Schämt Euch.

  18. Späher sagt:

    Es ist mir ein Rätsel, wie man als Trainer in der Winterpause verkünden kann, dass “der Einbruch schon kommen wird”. Das zeugt nicht von Understatement oder Realismus, sondern einfach von einer grossen Inkompetenz. Oder fände es einer von euch lustig, wenn euer Chef euch sagen würde “Jaja, das hast du gut gemacht, aber du verbockst es nacher sowieso”? Dass ein Spieler wie Yakin, der auf jedes Misstönchen sensibel reagiert, die Motivation von einem Tag auf den Anderen verliert, wundert mich nach solchen Aussagen nicht. Fringer war daher bereits in der Winterpause bei Luzern fehl am Platz und hätte dort als Schüler in einen Kommunikationskurs gehört. Oder eben entlassen. Noch ein Beispiel aus der allerjüngsten Vergangenheit: Im Moment kursiert ein Video im Internet, wo Cabanas den Schiedsrichter (nach GC-Luzern) ausschimpft. Im selben Beitrag wurde Fringer nach der Schirileistung gefragt. Seine Antwort: “Der Schiri hat sicher besser gepfiffen als wir gespielt haben.” Ohne Worte…

  19. Knobel sagt:

    Ein Fussballtrainer kann nur Erfolg haben, wenn auch der Präsi hinter ihm steht. Wenn Fringer durchgreifen will und der Präsi dann die Spieler in Schutz nimmt, ist das eine Demontage des Trainers. Nein, man kann es auch Sabotage nennen. Herr Stierli spielt halt gerne “Präsident”, aber ein guter Präsident und ein Könner ist er bestimmt nicht. Der “doppelte Yakin”, da würde ich einen weiten Bogen darum herum machen. Beide haben mit dem Wort Loyalität so ihre Mühe. Hakan ist charakterlich alles andere als ein Vorbild. Nein, danke! Nicht geschenkt.

  20. Ernesto Bringolf sagt:

    Was mir vor allem imponiert, ist der Herr DOKTOR Robredo.

  21. Martin Sutter sagt:

    Lustig wird zu sehen, was der ältere Yakin macht, wenn der jüngere sein Leisung nicht bringt. Und was mit Fringer gelaufen ist, ist einfach eine Sauerei, wenn schon hätten Yakin und Gygax gefeuert gewesen. Als damals Hakan zu Luzern gewechselt hat statt zu GC habe ich das noch ein bisschen bedauert, nun muss ich sagen Sforza hat Recht gehabt und ich bin froh, dass es nicht so gekommen ist.

  22. Josip sagt:

    Hey Leute,

    hier könnt ihr eure eigenen Fussballkünste ausleben!

    http://www.hobby-fussball-zuerich.org/

  23. Fries Theo sagt:

    Rolf Fringer wird seinen Weg machen, ich wünsche ihm alles Gute. Kopf hoch Rolf Fringer.

  24. josé bütler sagt:

    in der vergangenen woche haben sich die ereignisse beim fc luzern überstürzt. die entlassung von trainer rolf fringer ist aus menschlicher sicht sicherlich zu bedauern. er hat den fcl aus aussichtsloser situation gerettet und in die euroleague geführt, dann folgte der inoffizielle wintermeistertitel nach der vorrunde. in der rückrunde holte der fc luzern dann nur noch 11 punkte. dieser fakt zusammen mit diversen unstimmigkeiten innerhalb des teams hat nun zur erwähnten entlassung geführt. präsident walter stierli hat zusammen mit dem verwaltungsrat diesen entscheid gefällt. ich denke die devise war: lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende! im sommer geht es ins neue stadion und es war offensichtlich, dass das team nicht mehr hinter fringer stand. der entscheid, fringer zu entlassen, ist bei aller sympathie für den trainer, absolut nachvollziehbar und war notwendig. fringer scheint mühe mit führungsspielern zu haben, siehe g. seoane. was mich an der ganzen sache stört, ist die schlammschlacht gegen hakan yakin! in absolut billiger boulevard manier hat der blick eine hetzkampagne gegen hakan yakin gestartet. basierend auf gerüchten und zwielichtigen informationen hat die zürcher zeitung total unfaire polemik gegen hakan yakin und walter stierli geschürt. was walter stierli für den fc luzern geleistet hat ist unerreicht. dank ihm haben wir ein neues stadion dem das attribut “perle der innerschweiz” angehängt werden kann. hakan yakin hat im interview mit der luzerner zeitung vom samstag, 7. mai 2011, seine sicht der dinge dargelegt. jeder leser kann sich nun selber seine meinung bilden. ich denke, der fc luzern hätte einen erfolgreichen start in der neuen swissporarena, wenn man murat yakin als trainer engagieren könnte. unter murat hätte hakan das vertrauen, dass er zuletzt unter fringer nicht mehr hatte. ein hakan yakin ist für den fc luzern gold wert, wie die vorrunde bewiesen hat. ab sofort gilt: alle an einem strick ziehen, für eine erfolgreiche zukunft im neuen stadion!

  25. Jürg Kislig sagt:

    Warum wird immer Murat Yakin schon als Trainer gehandelt. Ich lese in der Zeitung Interviews, bei denen von keinen Kontakten diesbezüglich die Rede ist. Oder ist Fussball wirklich so ein Drecksgeschäft?

  26. josé bütler sagt:

    heureka, es ist vollbracht ;o)