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Wie viel Kommerz ist noch erträglich?

Thomas Renggli am Montag den 2. Mai 2011
Sie waren die ersten: Eintracht Braunschweig mit Spieler Paul Breitner wirbt 1973 mit Jägermeister auf der Brust.

Sie waren die ersten: Eintracht Braunschweig mit Spieler Paul Breitner wirbt 1973 mit Jägermeister auf der Brust.

Eintracht Braunschweig steht vorzeitig als Aufsteiger in die zweite Fussball-Bundesliga fest. Was soll daran interessant sein, werden Sie sich jetzt wohl fragen? Die Niedersachsen gewannen unter Helmuth Johannsen in grauer Vorzeit zwar einmal (1967) die deutsche Meisterschaft, doch danach sorgten sie nur als Hauptakteure im Bundesligaskandal (1971) für die ganz grossen Schlagzeilen.

Und trotzdem hat der Klub den Fussball revolutioniert. Er trat am 24. März 1973 als erste deutsche Mannschaft mit Trikotwerbung an – obwohl das vom Fussball Bund verboten wurde. Die Braunschweiger beförderten das Logo des lokalen Likörproduzenten Jägermeister zum Klubemblem und dribbelten das Werbeverbot elegant aus.

Kein Käse: Der SC Langnau implantierte bereits in den 50er-Jahren ein kommerzielles Motiv ins Vereinslogo.

Kein Käse: Der SC Langnau implantierte bereits in den 50er-Jahren ein kommerzielles Motiv ins Vereinslogo.

Im Schweizer Eishockey liess sich der SC Langnau schon in den 1950-er Jahren von den strengen Regularien nicht einschränken – und klebte sich kurzerhand den Tiger aufs Trikot. Der war im Emmental kein Raubtier, sondern eine Käsesorte.

Die Schlaumeier von gestern reiben sich heute verwundert die Augen, wenn sie ein Super-League-Stadion betreten – und in die akustische und visuelle Berieselung geraten. War früher die Verdankung des Matchball-Spenders durch den Speaker noch die einzige kommerzielle Botschaft gewesen, sind inzwischen alle Dämme gebrochen.

Wer keinen Presenting-Sponsor für Aufstellung, Auswechslungen, Corner-Verhältnis, Pausenpfiff, Totomat-Einblendungen, Nachspielzeit sowie gelbe und rote Karten vorweisen kann, gehört marketingstrategisch auf die Ersatzbank. Die verletzten Spieler werden längst nicht mehr auf der Bahre vom Platz getragen, sondern auf einem Elektromobil chauffiert. Letztere sind zwar nicht so schnell wie Formel-1-Boliden, aber mit fast ebenso vielen Firmenlogos vollgepflastert.

Tschüss, Dich wird wohl niemand vermissen: Obi-Biber bei den Young Boys.

Tschüss, Dich wird wohl niemand vermissen: Obi-Biber bei den Young Boys.

Bei den Berner Young Boys läuft es sportlich zwar nicht ganz rund. Werbetechnisch stehen die Berner aber in der Pole-position. In-House-TV-, Stadionmoderator, Pausenspiel, pausenlose Einspielungen auf dem Big-Screen (je nach Drehbuch kreischende Fans, eigene Junioren oder verletzte Spieler) – und sportfreundliche Sponsoren für jede fussballerische Lebenslage. Man hat das Gefühl, im Stade de Suisse verkomme der Fussball zum Lückenfüller in einem Dauerwerbespot.

Am Samstag während der innerkantonalen Bauchlandung gegen den FC Thun waren die Fans auch in demokratischer Hinsicht gefordert. Sie mussten abstimmen, ob YB künftig noch ein Maskottchen braucht. Wegen des Abgangs der Migros wird der Obi-Biber den ewigen Jagdgründen für Glücksbringer zugeführt.

Sehr geehrte Leser. Brauchen die Young Boys ein Maskottchen? Oder müsste man (angesichts der sportlichen Tatsachen) den Fans ganz andere Fragen stellen: Braucht YB einen neuen Trainer? Oder ein besseres (Sport-)Management?

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34 Kommentare zu “Wie viel Kommerz ist noch erträglich?”

  1. Tenno F. sagt:

    Stimmt schon: Bei YB wird ein extremes Marketing betrieben. Im ganzen Stadion und noch in der hintersten Ecke wird etwas verkauft. wobei man sagen muss, dass die tonalität freundlich und angenehm und familiär ist und die werbesprüche (ich yb dich) auch lustig. wie sehen das eigentlich wahre yb-fans?

  2. Don Perez sagt:

    Dieses Phänomen, welches jedem schon länger bekannt sein sollte, der mal in den USA war oder einen Superbowl angeschaut hat, ist leider in immer mehr Stadien zu beobachten und schwappt auch immer mehr zu uns aus Amerika. Auch im Letzigrund, St.Jakob Park etc sind die Werbungen eine Mühsame dauererscheinung. Im Eishockey und anderen Sportarten mit Unterbrechungen ist es noch viel schlimmer! Diesem Trend sollte dringend ein Ende gesetzt werden, nur leider ist dieses nicht in Sicht. Sehr schade.

    • Martin Mathis sagt:

      Beim Eishockey hier in Amerika kommt dazu, dass bei jedem Spielunterbruch noch die PA mit irgendeinem Klischee Classic Rock Lied aufgedreht wird, wenn es auch nur für 10 Sekunden ist. Oder die Zuschauer dauernd irgendwie aufgefordert werden (müssen?), zu schreien, heulen oder sonst nen Lärm zu machen, anstatt dass sie vielleicht selber Stimmung machen.

  3. Ruedi Brander sagt:

    Ich finde Werbung im Stadion und im Umfeld der Teams ok und wirtschaftlich für die Vereine wichtig.
    Es wäre allerdings schön, wenn, wie beispielsweise in der NHL, die Trikots, Hosen und Stulpen der Teams werbefrei wären.
    Der Verein soll im Zentrum stehen. Nicht die Sponsoren.

    • Andi Gentsch sagt:

      richtig, schön wärs, doch wer soll das bezahlen? bereits in den untersten schweizer ligen und im junioren bereich ist es undenkbar ein team ohne aufwändiges sponsoring zu stellen.

    • Chris Heyduk sagt:

      Absolut. Vor allem die Ausrüstungen unser Hockey-Teams sind jenseits von Gut und Böse, bei den Fussball-Teams wirds auch immer schlimmer. Auch in den grossen europäischen Ligen ist es nicht ganz so schlimm, aber die profitieren natürlich von den lukrativen Fernsehverträgen.

      • John Tobler sagt:

        ich kann chris heyduk hier nur zustimmen. die trikots der hockey spieler sind dermasen zugeklebt, dass ich bei gewissen spielen nicht mal die teams auseinander halten kann. hinzu kommt bei hockeyfeld noch das auch die anspielkreise vor den torhütern auch noch zugekleistert, was teilweise das orten den pucks erschwert.
        was feld- und spielerwerbung betrifft, gefällt mir das US hockey besser.
        beim fussball nimmt es auch schon derartige formen an. weniger ist mehr

  4. Paul der Zweite sagt:

    Gemäss Wikipedia spielte Paul Breitner 1977/1978 bei Eintracht Braunschweig.

    • Michael Hall sagt:

      Korrekt – Paul Breitner spielte 1973 noch bei Bayern München, bevor er nach der WM 1974 zu Real Madrid wechselte. Danach kam dieses unsägliche Gastspiel bei Eintracht Braunschweig, bevor er sich 1978 wieder Bayern München anschloss.

  5. Auguste sagt:

    hmm…, von aussen betrachtet hat man immer das gefühl, dass yb zu oft unter seinen möglichkeiten bleibt. aber vielleicht gaukelt das schöne stadion und die lautsprecherischen verantwortlichen einem eine wirklichkeit vor, die so gar nicht existiert. yb ist keine verlässliche top-mannschaft und ohne den vorteil des kunstrasens wäre das alles noch offensichtlicher. das gefühl trügt nicht – in bern brauchen sie ein vollständiges “reset” – von mir aus inklusive maskottchen, wenn das der sache hilft. nach dieser saison ist es schwer vorstellbar, dass yb unter herrn petkovic in zukunft erfolgversprechend auf titeljagd gehen kann – die zweifel überwiegen allerorten.

    mit sponsoring, werbung und marketing rund um sportveranstaltungen habe ich mich längst abgefunden. nur über die sponsoren die ihren guten namen auf das gesässteil der sportsbekleidung drucken lassen, wundere ich mich bis heute ein wenig – ausser man ist schinkenproduzent.

  6. Gerhard Tubandt sagt:

    @ Paul: Stimmt, genau! 1973 – also ein Jahr, bevor Breitner mit Deutschland die Fussball-WM gewann, spielte er natürlich nicht bei Braunschweig, sondern bei den Münchner Bayern. Zusammen mit Hoeness, Beckenbauer, Schwarzenbeck, Maier und Müller, die das Münchner Rückgrat der WM-Elf stellten.
    Im Übrigen ist die Werbung bei YB übertrieben. Aber die kriegen halt im Gegensatz zu GC noch Sponsoren zusammen…

    • Auguste sagt:

      hmm…, bei gc nennen die sich einfach “owners club” – noblesse oblige.

      • Franz sagt:

        Wie originell, jedes deiner Statements mit “hmm…” zu beginnen. Du erinnerst mich an Fernsehclowns, die sich mit Zeigefinger oder pseudokreativen Sprüchen eine unverwechselbare Identität zulegen (möchten). Würde mich gar nicht wundern, wenn auch du in der Medienbranche tätig wärst. Die Show findet auf dem Rasen statt, cher ami.

        • Auguste sagt:

          hmm…, franz, mit einigem haben sie völlig recht. weil mein richtiger vorname so verbreitet ist wie der ihrige und es schon zu unliebsamen verwechslungen kam, habe ich mir die “unverwechselbare” identität von “auguste – dem web-clown” zugelegt, der seine posts immer mit “hmm…” einleitet. das lässt mir genügend raum, mich gelegentlich von tief- bis stumpfsinnig, mehr oder weniger pointiert zu äussern. wen’s stört, der darf mich ruhig überlesen.

          was die show angeht, die existenz der “ard-sportschau” seit den sechzigern des letzten jahrhunderts sowie die existenz dieses blogs, unterminieren ihren schlusssatz doch etwas.

  7. paedemorf sagt:

    ich denke, man sollte alles noch viel mehr mit werbung vollpflastern, damit auch der letzte dumme merkt, was hier gespielt wird.
    als internetzeitungsleser finde ich es auch eine zumutung, dass sozusagen alle zeitungen mit diesem unsinn vollgepflastert sind. das heisst, wenn ich nachrichten lesen will, bin ich quasi gezwungen immer diese unwichtigen trainer- und spielerkoepfe anzuschauen bis irgenwann dazwischen wieder eine relevante nachricht kommt. liebe zeitungen: macht doch bitte einen knopf “SPORT”, welchen man druecken kann, wenns einen wirklich interessiert. oder muesst ihr das so machen, damit ihr auch ein stueck vom kuchen bekommt? oder ist sepp vielleicht doch der liebe gott und ich weiss es noch nicht!

    • Hugo Sanchez sagt:

      ähä und alles immer schön gratis konsumieren … keinen cent ausgeben und hintendrein noch eine “frechi schnorre” … ganz schön dreist, findest du nicht???

  8. Gerry G. Schweizer sagt:

    An ausgedehntem Sponsoring ist meiner Meinung nach nicht viel auszusetzen. Speziell in der Schweiz gilt es das Ganze in einem grösseren Zusammenhang zu sehen. Schweizer Sportvereine leiden trotz allem an zu kleinen Sponsoringbeiträgen. Dies mag viele Gründe haben, allerdings sehe ich die Fernsehgesetzgebung als hauptverantwortlich. Die Schweizerische Fernsehgesetzgebung erschwert es den Privatsendern massiv (von der Unfähigkeit gewisser Privatfernsehmacher abgesehen) mit SF auf Augenhöhe zu konkurrieren. Die Privatsender können es sich daher nicht leisten um Fernsehrechte mitzubieten. Die Sportverbände veräussern ihre Fernsehrechte daher dem quasi-Monopolisten SF zu beinahe unverschämt tiefen Preisen, wodurch, verglichen mit anderen Ligen und Ländern, auch schon tiefere Fernsehgelder verteilt werden. Darüber hinaus zeigt das SF wiederum nur wenige Spiele (10 der AXPO-Super League, und jeweils ab dem 4. Playoff-Spiel jeder Runde im Eishockey wenn ich mich richtig entsinne) und durch diese wenigen Fernsehübertragungen und damit einhergehende mangelnde Präsenz werden die zu verkaufenden Werbeflächen der Clubs selbst nicht gerade teurer. Ein Club wie Xamax, – dies trifft allerdings auf so ziemlich jeden Schweizer Verein zu – welches bestenfalls ein einziges Spiel pro Saison hat, welches im Fernsehen übertragen wird und lediglich ein paar tausend Zuschauer anzieht ist so für Sponsoren nicht wahnsinnig interessant. Ich bin daher nicht überrascht, dass sich diese, im Übrigen auch für mich nicht gerade angenehme, Entwicklung gezeitigt hat, kann den Vereinen und deren Verantwortlichen allerdings keinen Vorwurf machen.

    • Pascal sagt:

      p.s noch anzumerken ist das es aber immer eine Video zusammenfassung gibt von SF… also sind die tpc-ler dort..
      immerhin heissen die in der schweiz noch nicht Fc Roche Basel oder so… wie in österreich… z.b sv josko ried (josko macht fenster)

      • marc sagt:

        Nein, aber leider schon AFG-Arena etc. Kann sich da irgendein St. Galler damit identifizieren? Tja, und doch hat auch der ganze Filz-Bau mit Filz-Werbung nichts genützt. So gesehen, lebt der FC SG. wahrscheinlich noch in der CL über die Verhältnisse.

        • Pascal sagt:

          willst du denn den bau Stadion St. gallen west nennen? also ich sehe 12000 fans im durchschnitt dort (platz 3 der schweiz) .. und du? ein Neubau Stadion mit Werbenamen ist meiner Meinung nach in ordnung.. Hingegen ein traditionsrechies Stadion umbennen ist unwürdig..
          und kannst du mir noch den Filz erklären?

  9. Karl Eigenmann sagt:

    Das i-Pünktchen der Kommerzialisierung stellt für mich die Werbung auf den Hosen dar – früher hat man die Österreicher deshalb noch ausgelacht – mittlerweile hat man das auch in der heimischen Liga. GC hatte es in den 80ern noch nicht einmal nötig Werbung auf ihren Trikots zu machen, jetzt hilft selbst das nicht mehr – so “schnell” kann es gehen… Ist es nicht so, dass die wichtigste Einnahmequelle der Klubs, die Saison-Karten sind? Wenn ja, sollten sich die Klubs doch mehr um ihren Anhang kümmern, statt den Werbesponsoren den Bauch zu pinseln. Die heutigen Trikots sehen meist einfach nur noch lächerlich aus – eben wie ein Formel-1 Pilot in kurzen Hosen. Das ist auch genau der Grund, warum ich mir kein Trikot mehr kaufe – die Ästhetik leidet zu sehr unter der Werbelast. Finde es ein guter Vorschlag von Ruedi Brander es analog der NHL zu handhaben: Das Tenue bleibt werbefrei – der Rest kann zugekleistert werden…

    • John Tobler sagt:

      danke herr eigenmann.
      gäbe es hier ein “like button”, so würde ich diesen mehrfach drücken

  10. bruno Küpfer sagt:

    Übrigens wurde das Maskottchen gerade in die ewigen Jagdgründe verabschiedet…

  11. Hinderwädler sagt:

    Lieber Thomas Renggli, bekennender FCZ Fan…
    Waren sie die letzten paar Saisons mal wieder im Letzigrund an einem Heimspiel des FCZ? Was sie oben über YB schreiben kann man (abgesehen vom OBI Biber) eins zu eins auf den Stadtklub ummünzen. Der FCZ macht heute alles wofür die Südkurve früher einmal den GCZ gehasst hat. Kommerz, Kommerz, Kommerz…. drum, lieber Herr Thomas Renggli, sollte man nicht mit Steinen um sich werfen, wenn man selbst im Glashaus sitzt.. Dankemessi

    • Snaggle P. sagt:

      Danke. YB war und ist wohl Vorreiter dieser (meiner Meinung nach) bedenklichen Entwicklung, inzwischen haben schon mehrere Vereine diese mitgemacht. Was beim selbsternannten, einzigen “Stadtklub” äusserst amüsant ist (für die FCZ-Fans wohl weniger), ist die Tatsache, dass das Grand Casino _Baden_ sehr prominent wirbt.

  12. Benny sagt:

    Ist doch völlig egal wo überall Werbung ist. Von mir aus sollen sie den Spielern noch ‘Ricola’ auf die Stirn tätowieren. Werbung bringt Geld und mit Geld kann man mehr für den Club und den Nachwuchs tun, bessere Spieler kaufen, etc. Das Spiel ist jedoch das gleiche geblieben und noch wie vor attraktiv! Solange sie nicht anfangen neue Time-Outs einzuführen, damit in dieser Zeit Werbung im TV übertragen werden kann, wie man es glaube ich in einigen US-Sportarten eingeführt hat, ist doch alles in Ordnung. Klar klönen jetzt die Puristen und die ach so einzigartigen ‘wahren’ Fans wieder und regen sich über die schlimme Kommerzialisierung und die bösen bösen Modefans auf. Aber wenn Ihr einen Sport ohne Kommerz und allem was es mit sich bringt wollt, im Positiven wie im Negativen, dann hättet Ihr eben nicht Fussballfan werden sollen. Es ist nunmal das beliebteste Spiel der Welt. Und das nicht erst seit gestern. Wendet Euch doch dem Unterwassersackhüpfen zu, das läuft zur Zeit (noch) völlig ohne Sponsoren ab.

    • Franz sagt:

      Statt immer über fehlende Einnahmen zu jammern, könnte man die Ausgabenseite etwas unter die Lupe nehmen. Die Lohnkosten der SL-Vereine sind doch viel zu hoch, etwa bei GC und dem FCZ mit den vielen Nachwuchsspielern. Da hats zu viele Grossverdiener dabei (Magnin, Cabanas, Smiljanic etc.). Bei YB sollte man vielleicht auch mal über die Bücher, gemessen an den unterirdischen Leistungen verdient ein Degen mit Sicherheit viel zu viel. Sogar der FCB hat das gemerkt und Costanzo ausgemustert. Mehr als 500’000 sollte in der Schweiz kein Fussballer verdienen. Wer glaubt, mehr wert zu sein, soll es doch mal in Spanien oder England versuchen.

      • Und tschüss FCB... sagt:

        … wären die Löhne bei den geforderten 500K, dann wäre der FCB weg vom Fenster. Costanzo ist ein schlechtes Beispiel. Frei / Streller verdienen ziemlich über 1Mio.

    • hans müller sagt:

      MODEFAN

  13. Bernd Pätzold sagt:

    Sie schreiben “Hauptakteure im Buli-Skandal 1971”.Zur Ergänzung:Ein paar Spieler von Braunschweig haben Geld bekommen von dritter Seite für einen Sieg,nicht für eine Niederlage.Dies mag auch unsportlich sein,hat meines Erachtens aber eine andere Qualität,als wnn man absichtlich verliert.MfG B.Pätzold Braunschweig

  14. Chris Castelmur sagt:

    ja, traurig, wie das Geld alles regiert und kaputt macht. Ohne Grenzen. Aber sind wir froh, dass am Fussballmatch wenigstens zwischen den Schiedsrichterpfiffen nicht auch noch solch grässliche Musik rausgedröhnt wird wie am Eishockeymatch. Als ob man nicht schon überall genug “berieselt” wird. Ich hatte in den 80er noch die österreichischen Hockeyspieler ausgelacht, die auf den Hosen und dem Füdli und überall Werbung hatten… Tja… kurz später hielt es auch hier Einzug. Nimm von wenigen viel und du bist ein Dieb, nimm von vielen wenig und du bist ein Milliardenkonzern. Will ich mit meinem Samsung Handy oder Fernsehkauf Millionensalär von Fussballern unterstützen? Nein. Aber auch Nokia oder Sony oder Siemens etc. zwingt mich dazu. Der Konsument und die Mittelklasse, die Verarschten und ausgenommenen ohne politische Vertretung. Die Bürgerlichen sind die Sklaven der ganz Reichen und grossen Corporates und die Linken wollen alles den Faulen geben. 😉

  15. Daniel sagt:

    Mühe habe ich einfach, wenn lebendige Tiere als Maskottchen verwendet werden, wie in einem Spanischen Club einen Uhu. Der dann von einem Spieler einfach so weggekickt wurde. Versehen oder nicht, da hört bei mir der Spass auf.

    • Karl Eigenmann sagt:

      Daniel – soweit mir ist war das nicht in Spanien, sondern in Kolumbien. Es handelte sich um eine Eule welche im Stadion (frei) lebte und so zum Maskottchen wurde. Dann während eines Spiels wurde sie unglücklich von einem Ball getroffen und landete auf dem Spielfeld von wo sie von einem Panamaer weggekickt wurde. Kurz darauf erlag die Eule an den durch den Kick erlittenen Folgen. Der Panamaer wurde dann zu mehreren 10000 Franken Busse verurteilt. Bei den Madrilenen gelten die Eulen übrigens als Glücksbringer – so geht das (würde Maloney sagen)…

  16. Weber Walter sagt:

    Sorry, dass ich diesen Blog erst heute gesehen habe und daher erst heute meine Meinung dazu schreibe: Hut ab vor den Verantwortlichen von YB, welche es ohne eine Frau Oeri fertig bringen, Millionen zu generieren damit evtl. Bern wieder einmal von Titeln träumen kann. Frau Oeri erwähne ich nur aus Neid, denn wir könnten auch in Bern eine so engagierte Dame für den Fussball sehr gut gebrauchen! Alle Kritiker an dem Marketing von YB sind höflichst eingeladen aus den eigenen Taschen sehr viel Geld zu spenden und die Frage würde sich von selber erübrigen!