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Ist Urs Fischer doch ein Meistertrainer?

Thomas Renggli am Mittwoch den 20. April 2011
Die Trainer-Entdeckung: FCZ-Trainer Urs Fischer.

Die Trainer-Entdeckung: FCZ-Trainer Urs Fischer.

«Das ist emol ä Goal». Die gesellschaftliche Nachricht der Woche kommt aus Basel: Alex Frei hat geheiratet. Und zwar seine langjährige Lebensabschnittspartnerin Nina aus Dortmund. Bei der Gravur des Eheringes orientierte er sich der ewige Rekordtorschütze aber an den wahren Prioritäten des Lebens: «Marco – 84/42».

Sportlich verschieben sich die Gewichte nach Zürich. Der FCZ gewinnt die Spiele plötzlich wie von Geisterhand – zuletzt sechsmal in Serie und auch dann, wenn er eigentlich verlieren müsste. Man könnte schon fast von Meistersymptomen sprechen.

Obwohl die Favoritenrolle beim FC Basel bleibt, ist hiermit eine Berichtigung angesagt: «Der Trainer entscheidet die Meisterschaft» hiess es an dieser Stelle am 7. März – nach dem 1:3 des FCZ in Basel. Thorsten Fink, der siegessichere und selbstbewusste deutsche Titel-Garant, hatte seinem ungleichen Zürcher Branchenkollegen Urs Fischer eine Lektion erteilt.

Seither ist erstaunlich viel Wasser geflossen – sowohl den Rhein wie die Limmat hinunter. Seit vergangenem Wochenende kann der FCZ wieder aus eigener Kraft Meister werden. Der Dank gebührt den wackeren Grasshoppers – und Urs Fischers Einsicht. Seit der Mann mit der leicht antiquierten Frisur mit einem richtigen Torhüter spielen lässt, ist seine Defensive fast so sicher wie einst die Bank von England. Vier Tore hat sie in den letzten sechs Partien zugelassen. Zuvor waren es in 23 Spielen 33 gewesen.

Fischer, schon als Spieler ein Mann fürs Grobe und Rustikale, hat das Zürcher Spiel um eine entscheidende Dimension erweitert. Wo der Erfolg seit der Ära Favre fast ausschliesslich mit technischer Souplesse und Kurzpassspiel gesucht wurde, wird nun um jeden Grashalm gekämpft. Diese Qualität überbrückt selbst die grössten personellen Handicaps. Gegen YB fehlte Fischer die halbe Mannschaft. Auf dem Platz stand eine verstärkte Nachwuchsauswahl – Doyen war Goalie Johnny Leoni mit 26 Jahren.

Selbst wenn der Meisterpokal Ende Mai nach Basel gehen sollte, hat Urs Fischer einen Titel schon jetzt auf sicher. Er ist die Schweizer Trainer-Entdeckung der Saison – und der letzte echte Arbeiter im Zürcher Arbeiterklub.

Sehr geehrte Leser – was ist Ihre Meinung? Welcher Schweizer Trainer leistet momentan die beste Arbeit. Lucien Favre, der in Gladbach den schwerstmöglichen Job angenommen hat, die «Mission impossible» aber noch immer erfüllen kann? Marco Schällibaum, der mit dem FC Lugano praktisch schon aufgestiegen ist, Martin Rueda, der mit Lausanne-Sport ein europäisches Wunder möglich machte, Philippe Perret, der den FC Biel sensationell in den Cup-Halbfinal geführt hat – oder Urs Fischer?

Das Steilpass-Ranking der Schweizer Fussball-Trainer:

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45 Kommentare zu “Ist Urs Fischer doch ein Meistertrainer?”

  1. Helmut M. sagt:

    Es gibt doch keinen passenderen Trainer für den FCZ als Urs Fischer! Das habe ich von an Anfang an gewusst.

    • chris sagt:

      Ja er passt optimal. Aber erinnert ihr euch noch als damals viele FCZ’ler Fischer als den falschen sahen?

    • Richi sagt:

      Fischi hatte schon in der Schule nichts als Fussball im Kopf. Fussball ist seine Leidenschaft, ja seine Welt. Wenn einer das Zeugs zum Meistertrainer hat, dann er!

  2. Dr. Robredo sagt:

    “Bei der Gravur des Eheringes orientierte er sich der ewige Rekordtorschütze aber an den wahren Prioritäten des Lebens: «Marco – 84/42».”

    Was soll das Herrn Renggli, hat Ihnen Alex Frei einst die Freundin ausgespannt, oder wie?

    Und diese Trainer-Rangliste ist auch ein absoluter Witz! Was hat Favre schon erreicht? Aber gut ich möchte mich hier jetzt nicht hineinsteigern…

    • Toobie Tobler sagt:

      “Was hat Favre schon erreicht?”

      die Frage kann ja nicht ernst gemeint sein, Herr Dockter…

    • Dani Aeppli sagt:

      Herr Favre? Jetzt sagen sie Herr Doktor: Kennen sie diesen Mann überhaupt? Die Frage wäre doch hier eher, was Urs Fischer bisher erreicht hat. Bisher zwar noch nichts, was sich dieses Jahr aber hoffentlich ändert. Und zum besten Schweizer Trainer: Das ist doch eine saublöde Frage und sollte von Anfang an klar sein. Wer mit Yverdon aufsteigt, mit Servette Cupsieger wird und mit dem FCZ in 3 Jahren 3 Titel holt. Wer zudem neben dem Titel “bester Trainer des Jahres in der Schweiz” auch noch das Pendant in der deutschen Bundesliga holt, und mit grösster Wahrscheinlichkeit auch noch aus einer ausweglosen Situation Gladbach vor dem Abstieg rettet, muss der BESTE SCHWEIZER FUSSBALLTRAINER –> LUCIEN FAVRE sein.

  3. Remo Barny sagt:

    Also, wer das Spiel gegen YB gesehen hat weis, YB sah keineswegs alt aus. Noch immer verliert der FCZ zu viele Bälle im Mittelfed, noch immer kommen zu viele Fehlpässe und noch immer werden zu wenige Zweikämpfe gewonnen. Sieg hin oder her, um Schweizer Meister zu werden, und vor allem um gegen Basel zu gewinnen, da brauchen wir mehr als Glück……

    Cornerverhältnis war 3:9 für YB, und das bei 53% Ballbesitz FCZ, das sagt doch alles!!

    Aber es ist trozdem schön dass wir gewonnen haben, und das die Meisterschaft noch einmal richtig spannend wird! HOPP EFZEZET!

    • FCZ Andy sagt:

      Ich teile Deine Analyse zu 100% und möchte noch hinzufügen. Fischer ist und war nie mein Trainerfavorit und wieviel Einfluss er tatsächlich auf den Tabellenplatz vom FCZ hat, lasse ich offen. In erster Linie steht der FCZ (zur Zeit noch) auf Platz 2, weil in dieser Saison einfach jeder jeden mal schlagen kann, sprich auch die andern Clubs spielen eher mässig bis schlecht. Es gibt kein überragender Club in dieser Saison. Und zum (vergangenen) Torhüterproblem lässt sich ja nur soviel sagen, es erstaunte mich schon, wie lange Urs Fischer zusehen konnte, ja zugelassen hatte, wie die FCZ Nummer 1 auf der Bank schmorren musste, nur weil er im WM-Kader in Südafrika mit dabei war.

      Und zum Titel, bzw. Double äusserte ich mich schon immer, nachzulesen in ältern Steilpassblogs, dass es nur ein Club sein kann, der aus Zürich kommt und GC kann es ja nicht sein! 🙂 Also HOPP FCZ, inkl. Urs Fischer

      • Dani Aeppli sagt:

        Also Andy. Inzwischen sind wieder 2 Wochen vergangen und der FCZ ist auf Platz 1 (wo er auch bleiben wird 🙂 ). Ich bin aber bezüglich Fischer’s Verdienste anderer Meinung. Ich nehm mal an, dass auch du die letzte Saison von Challandes gesehen hast. Was war das für ein Hühnerhaufen auf dem Platz. Alphonse am verteidigen, Tihinen im Sturm. Jeder spielte dort, wo es im beliebte. Fischer hat nun endlich wieder Ordnung in die Mannschaft gebracht.
        In Bezug auf die Torhüterfrage geb ich dir in sofern Recht, dass Leoni wieder viel früher zwischen den Pfosten hätte stehen müssen. Nur bin ich mir nicht sicher wie viel Canepa dazu beigetragen hat. Denn dass Canepa und Guatelli dicke Kumpels sind, konnte man schon längere Zeit feststellen

  4. Davide sagt:

    Tja, lieber Herr Renggli, sie hatten wohl doch etwas voreilig ihre Schlüsse gezogen nach dem 1:3 in Basel :-). Ich würde allzugerne meinen Kommentar zu ihrem Steilpass nochmals lesen und hier hineinposten aber ich finde ihn leider nicht mehr… Jedenfalls war ich da der Meinung, nachdem man gesehen hat, auf welch unglückliche Weise Zürich verloren hat, dass Basel mit solchen Leistungen nicht einfach so durchmarschieren und Meister werden wird. Ob sie es doch noch werden, weiss niemand, jedenfalls hat der FCZ einiges aufgeholt und die Meisterschaft wieder spannend gemacht. Meine Frage damals war: was ist, wenn am Ende doch der FCZ vorne liegt? Hat dann Fink alles falsch gemacht? Die Arbeit eines Trainers ist so komplex und anspruchsvoll, dass ich mich nicht anmassen möchte, wer gut ist und und wer nicht. Logischerweise liegt derjenige Trainer, der am Schluss einen Titel gewinnt (oder auch mehrere) wohl eher richtig als andere. Wobei daraus zu schliessen, dass die anderen Trainer schlecht sind viel zu einfach wäre. Jedenfalls möchte ich mich für die meist sehr interessanten Blogs bedanken.

    • Boris Sepulveda sagt:

      @Davide: Hier dein Post…

      Für einmal bin ich nicht wirklich einverstanden mit ihnen, Hr. Rüegg. Dass der FCZ ein (mentales?) Problem hat wenns gegen den FCB geht ist ziemlich offensichtlich. Dass sie die Schuld für die gestrige Niederlage Fischer zuschreiben finde ich indes etwas gesucht. Ich würde es auch eher dem Pech zuschreiben, dass zuerst Chermiti mit einer Magenverstimmung (wann gabs das beim FCB schon mal??) und dann sein Ersatz Alphonse mit einer Hirnerschütterung ausgewechselt werden mussten. Nach nicht mal einer Stunde hatte man zig (teilweise ungerechtfertigte) gelbe Karten auf dem Konto, zwei ungewollte Wechsel vornehmen müssen und eine Führung in einen Rückstand hinnehmen müssen. Ziemlich happig in so einem wegweisenden Spitzenkampf. Das alles hatte mit Fischer sehr wenig zu tun, finden sie nicht? Fischer geht, wie Fink, auch seinen Weg. Er hat einen Entscheid gefasst, Guatelli für Leoni und diesen verfolgt er, ob er nun von den Medien dafür hart kritisiert wird oder nicht. Vielmehr frage ich mich, warum Fink nicht härter durch den Medienwolf gedreht wird. Mit diesem Kader muss einfach erwartet werden, dass man in Biel weiter kommt und am Sonntag ein Spitzenspiel bestreitet werden kann. Es hätte gestern ganz anders kommen können, wenn Alphonse seine Chancen gleich nach der Pause verwertet hätte. Was hätten dann die Medien geschrieben? Vollabsturz FCB? Fink hat sich total verpokert? Das wäre der totale Bankrott gewesen. Im Cup out und den FCZ im Nacken. Vor diesem Spiel war ich mir sicher, dass eine Niederlage für den FCZ den Meistertitel zu 99% nach Basel bringen würde. Heute, nach dem Spiel muss ich sagen, die Meisterschaft ist trotz den 7 Punkten Differenz offen. Der FCB hat nicht so überzeugend gewonnen, wie viele dies kommentieren oder gerne hätten. Der Unterschied lag in einzelnen Details, die am Schluss das glücklichere Team bevorteilten. Das hätte gut und gerne der FCZ sein können. Es würde mich nicht erstauenen, würde Basel am Sonntag in Bellinzona verlieren… Der FCZ gewinnt und dann ist man wieder gleichweit. Und dann kommt GC, Xamax, YB… Als Basler wäre ich mir nicht so sicher mit dem Gewinn der Meisterschaft. Die Vergangenheit sollte eigentlich allen noch in bester Erinnerung sein – v.a. den Baslern. Und hat dann Fink doch alles falsch gemacht?

  5. Hugo Basler sagt:

    Ja, genau Hr. Barny. Kann Ihnen nur recht geben. Dass kann sich sich in den nächsten Spielen wieder ändern und dr Abstand wieder gleich gross werden (6 Punkt). Kommt ganz darauf an wie Basel zurück kommt. Gewinnen die heute und zeigen eine Reaktion (“kleiner” Gegner)…und dann auch gegen YB (weniger Probleme) sind es wieder 3 oder mehr Punkte. Ja, dann der Direktvergleich Zürich und da ist Basel eine Klasse für sich. Ja, wir werden sehen.

    • hugo züri sagt:

      und da sag mir noch einmal zürcher wären arrogant. die basler werden zu nervös weil sie von herrn fink das gefühl bekamen die besten zu sein. und nun geht der plan nicht mehr auf. und ehe sie es richtig sehen, feiern wir mit 2 pokalen! FCZ!

      • DAM sagt:

        Die Meisterschaft könnte tatsächlich zu Gunsten des FCZ ausgehen. Der Cup-Sieg geht aber mal wieder ins Wallis, da bin ich mir ziemlich sicher.

  6. Auguste sagt:

    hmm…, wie sagte doch der hsv-goalie frank rost vor nicht allzu langer zeit: “die tabelle lügt nicht!” folglich schleckt keine geiss weg, dass urs fischer einen ganz ordentlichen job macht mit seiner mannschaft. hat er das zeug zum meistertrainer? bis jetzt sieht es fast danach aus, aber die grosse prüfung steht noch aus. wenn es ihm gelingt in der direktbegegnung mit dem fcb mittel und wege zu finden, dass der fcz die basler endlich einmal bezwingen könnte, dann wären alle zweifel beseitigt. und wenn der fcz verliert – auch. unbestritten bleibt aber, dass es ihm gelang den fcz aus der abwärtsspirale wieder auf meisterschaftskurs zu bringen und das trotz einer groben, wenn nicht sogar meisterschaftsentscheidenden, fehleinschätzung in der goalie-frage.

    für den fcb wäre das verpassen des meistertitels ganz bitter, besonders nach dem leichtfertigen aus im cup. das wäre dannzumal das dritte knappe scheitern in dieser saison, die doch so vielversprechend begann. und auch in basel müsste man feststellen: die tabelle lügt nicht.

  7. Hugo Sanchez sagt:

    Abgerechnet wird bekanntlich erst zum Schluss. Alle Diskussionen vorher sind pure Spekulationen … ;-). Aber es macht Spass, die Windfahne drehen zu sehn … und drehn zu sehn … und drehn zu sehn … usw. usw. usw.

    Zum Trainier-Ranking … der Herr Timo Koniezka ist erstens kein Schweizer und hat als Trainer auch schon wieder abgedankt, der wollte doch einfach mal wieder seine Servelat-Prominenz unter Beweis stellen …

  8. Hänni sagt:

    Ich habe hier drin schon mehrmals geschrieben, dass Urs Fischer der perfekte Trainer für den FCZ ist. Selten hat man in der Schweiz einen Trainer gesehen, der die Probleme so direkt anspricht. Im Vergleich zu Hitzfeld, welcher nach den schlimmsten Spielen noch von “Schangsen ghabt” spricht und das Positive sucht. Auch als nicht FCZ-Fan hoffe ich jetzt auf den Titel für Zürich. Urs Fischer und dem FCZ wäre es von Herzen zu gönnen.

    PS: Ich würde wetten, dass Sie Herr Renggli das gestrige Tor von YB Guatelli in die Schuhe geschoben hätten. Auch wenn es ein Ablenker war, so hatte sich Leoni grausam verschätzt.

  9. Gerhard Tubandt sagt:

    @ Hugo Sanchez: Konietzka redet zwar immer noch sehr Teutonisch, aber er ist längst Schweizer. Sein Leistungsausweis ist dagegen etwas anderes…
    Im Übrigen staune ich auch, wie Urs Fischer – der sicher gute Arbeit leistet – jetzt plötzlich an dieser Stelle wieder hochgelobt wird, nachdem er vor noch nicht allzu langer Zeit kritisiert wurde.
    Ich persönlich halte Lucien Favre ganz klar für den besten Schweizer Fussballtrainer. Er lässt modernen, offensiven Fussball spielen und baut junge Spieler auf. Titel hat er damit in der Bundesliga keine gewonnen, aber bei Hertha hat er famose Arbeit geleistet. Im Übrigen ist es für Thorsten Fink oder Urs Fischer doch etwas einfacher, in der Schweiz einen Titel zu gewinnen als für Favre in Deutschland, das sollte man nicht vergessen.

  10. Albert Seiler sagt:

    Herr Renggli, wenns um den FCZ geht, wollen oder können Sie auf verstecktes Lob für Leoni bzw. verstecktem Tadel für Guatelli einfach nicht verzichten. Wann hat ihnen Guatelli eigentlich ans Bein gepinktelt bzw. in was für einer engen Beziehung – sei es nun verwandt oder befreundet – stehen Sie zu Johnny Leoni? Zum Thema: Fischer ist für mich eine riesige positive Ueberraschung. Hätte nie gedacht, dass der beim FCZ was auf die Beine stellen kann. Und das mit dieser mittelmässigen Mannschaft. Fink stellt sich als das heraus, was er schon immer war. Ein Blender mit grosser Klappe. Eigentlich müsste ihm für jeden Punktverlust in der Meisterschaft 3% seines Gehalts abgezogen werden. Wer mit so einer Mannschaft wie dem FCB unentschieden macht, oder gar verliert, hat nun wirklich nichts auf dem Kasten.

    • Franz sagt:

      In Basel wird man Ch. Gross noch lange vermissen. Ich bin überzeugt, dass mit ihm die Meisterschaft schon lange gelaufen wäre. Für mich klar der beste Schweizer Trainer aller Zeiten. Finks Selbstüberschätzung, zurückhaltend ausgedrückt, wird den FCB nicht weiterbringen. Bei Misserfolg wird er seine Spieler öffentlich hart kritisieren. Wie konnte man diesen Trainer trotz fehlenden Leistungsausweises verpflichten?

      • endymion sagt:

        Franz
        Sie haben woll die 2 letzten Fcb Saisons von Gross Anti Fussball nicht gesehen
        immer sagte er am Schluss wird entschieden und dann hat es nie gereicht und
        Er hat immer Streller als 1 Stürmer auf gestehlt und Derdiok nicht Spielen lassen
        NEIN Solchen Gäehn Fussball will ich nicht mehr sehen !!

        Gross läest noch Devensiver und Langweiliger Spielen Als Hitzfeld

    • n.v. sagt:

      Das mit Leoni habe ich nie begriffen, als er immer besser, sogar Klasse und ab und zu Weltklasse spielte, da hat mir noch niemand erklärt warum plötzlich Guatelli im Tor stand. Nun ist die Torhüterfrage geklärt, Leoni die klare Nr 1, ein Torhüterproblem hat der FCZ keines. Hier hatte Fischer mit der falschen (Torhüter-) Karte gepokert. Fischer kann man sonst nichts vorwerfen, er muss sich trotzdem erst noch längerfristig beweisen. Fink macht seinen Job bisher ganz gut, er ist kein Blender, er vermittelt nur Selbstvertrauen, das ist ja nicht schlecht. Es ist schwieriger beim FCB als beim FCZ Trainer zu sein. Der FCB muss, der FCZ kann Meister werden, da ist die Druckverteilung doch ganz anders verteilt.

    • Auguste sagt:

      hmm…, na, na, albert seiler – wo bleibt die objektivität? torsten fink gewann in seiner ersten saison das double, spielte heuer eine ansprechende cl-gruppenphase und steht auf platz 1 der super league. wenn blender solche resultate erzielen, dann hätte ich gerne ein paar mehr davon – und der fc sion nähme auch gleich noch einen.

  11. n.v. sagt:

    Fink und Fischer sind noch junge Trainer. Die beiden sind unterschiedliche Typen. Fink hat eine internationale, Fischer erst eine nationale Aura. Geht es nach der Tabelle macht Fischer vieles richtig. Es ist seine erste Trainerstation. Der nächste Schritt mit dem FCZ international und dabei selber an der Aufgabe wachsen und persönlich reifen. Fischer hat sein Potential noch nicht erreicht. Mal sehen wie es wird, wenn er nicht nur junge sondern auch gestandene Spieler führen muss. -Fischer’s Karriere hängt von den Erfolgen in der nächsten Zukunft ab, er hat es drauf, aber läufts gut wird er Top, läuft es nicht, dann verschwindet er wie viele ander Schweizer Trainer irgendwo in der Versenkung (Ponte, Barberis, Engel, Schönenberger, Egli, Rueda uisw.).

  12. Karl Eigenmann sagt:

    Vor ein paar Wochen hat man mich in Basel noch ausgelacht, wenn ich sagte, dass die Meisterschaft noch nicht entschieden ist und der FCZ (anstelle von Guatelli mit Leoni) nochmals herankommen wird… jetzt lachen sie nicht mehr…
    Das EL-Märchen von LS kam doch vor allem dank der super Leistung von Fabio Celestini (der wohl am meisten unterschätzte CH-Spieler der letzten 15 Jahre) zustande und weniger wegen Rueda! Wäre Rueda dermassen gut, hätte LS bessere Aussichten endlich wieder aufzusteigen – aktuell ist aber eher der SFC in einer entsprechenden Verfassung. Es ist wohl auch noch kein wirklicher Leistungsausweis für einen Trainer, der im Cup das Glück hatte, in einem Spiel, einem sog. Grossen, ein Bein stellen zu können. Favre in der BL ist nach wie vor in einer misslichen Lage, bleibt somit nur noch Fischer und Schälibaum. Wobei sich Letzterer in ein gemachtes Nest setzten konnte – also Fischer! Mir ist er zwar nicht wirklich sympathisch, aber das ist wohl eher unwichtig… das Double der Saison 10/11 geht an den FCZ – das ist wichtig!

    • Franz sagt:

      Das Steilpass-Ranking ist nicht ernst zu nehmen, ich kann mir nicht vorstellen, dass es Herr Renggli wirklich ernst nimmt – sofern es überhaupt von ihm stammt. Was haben Fringer, Sforza oder Rueda unter den Top 10 zu suchen? Alles Trainer von Mannschaften, die nur noch Punktelieferanten sind. Wenn schon ein Ranking erstellt werden muss, was ja an sich schon eine fragwürdige Angelegenheit ist, sollte man doch wenigstens das Saisonende abwarten. Wäre dann Favre immer noch vorne, auch im Fall eines (wahrscheinlichen) Abstiegs? Oder vielleicht Fischer, der auch vom Schwächeln des FCB profitiert? Warum fehlt Gross in diesem Ranking? Klar, er ist momentan ohne Verein, aber mit Abstand der erfolgreichste Schweizer Trainer. Eine andere Sichtweise wäre, welcher Trainer das Optimum aus beschränkten Mitteln herausholt – in diesem Fall müsste Perret seit Jahren sehr weit vorne platziert sein (Chaux-de-Fonds, Biel).

  13. Harassli sagt:

    Kürzlich haben Sie Herr Renggli hier noch geschrieben, Herr Fischer sei eine billge Marionette von Herrn Canepa. Aber nun stellte sich heraus, er hat Mumm in den Knochen. Und Sie schreiben jetzt er ist die Schweizer Trainer-Entdeckung der Saison. Schlägt ihr Herz jetzt plötzlich auch für den FCZ? Heute war übrigens die Südkurve für das Spiel gegen Basel bereits ausverkauft. Jetzt wollen plötzlich alle Meister werden.

    • Knobel sagt:

      Das hat nicht Herr Reggli, das hat “Knobel” geschrieben. Der Trainer Urs Fischer ist relativ billig (d.h. es verdient relativ wenig) und macht genau das, was der Boss Canepa will oder sagt. – Urs Fischer ist für den FCZ wohl der richtige Trainer. Dies gebe ich gerne zu. Aber mein Fall ist Fischer nicht. Im Übrigen auch nicht der arrogante, wichtigtuerische Fink mit seiner fast unglaublichen Selbstüberschätzung.

  14. Roli sagt:

    Herr Renggli, ich störe mich an den Äusserungen an Herr Frei. Das ist höchst unprofessionell und hat an dieser Stelle rein gar nichts zu suchen. Bleiben sie beim Fussball oder wechseln sie zu der SI.

  15. Koni Kunz sagt:

    Urs Fischer ist ein FCZ Urgestein und hat sich sehr gewandelt, doch so von ganz selbst ging es auch nicht. Guatelli, sein verflixter Goali Nummer 1 zu Beginn der Saison hat den Umschwung selbst eingeleitet. Ihm gebührt ein grosses Dankeschön! Ohne seinen privaten Ausflug müssten wir wohl auch heute noch seine Ausflüge auf dem Feld erleiden.
    Der FCZ macht grosse Freude, wie auch die arroganten Basler in letzter Zeit! Der Nachwuchs des FCZ darf sich auf jeden Fall neben all den sogenannten Basler Supertalenten zeigen. Es ist zu befürchten, dass ausländische Grossklubs die FCZ Youngster noch vor den FCB Stars weglocken werden. Hoffentlich wird Canepa und Bickel in dieser Hinsicht ihrer Leaderrolle und den Ansprüchen der FCZ Fans gerecht. Aber das finanzielle Desaster das Canepa eingeleitet hat, lässt leider schlimmes befürchten!
    Aber freuen wir uns über unseren SUPER FCZ, was er im Moment zeigt! BRAVO!

  16. hascho sagt:

    Urs Fischer und der FC Zürich – ein ideales Gespann. Seit über 40 Jahren bin ich ein Fan des FC Zürich. Hatte das grosse Vergnügen vor Jahrzehnten den legendären Präsidenten “Stumpen Nägeli” persönlich kennen zu lernen. Der Vater eines
    erfollgreichen Fussballklubs. Juniorenförderung wurde mit Herz betrieben. Anstand und Achtung gegenüber Trainer, Spieler
    und Fans wurde stets eingehalten. Herr Fischer kannte die Vereinsphilosophie und wendet diese auch an.
    Sorgfältiger Aufbau der jungen Talente ist ein altes Erfolgsprinzip des Vereins. Machen Sie weiter so Herr Fischer und bleiben Sie dem Verein treu, auch wenn Sie Meistertrainer werden. Mit diesem Kader werden Sie und der FC Zürich in den näachsten
    Jahren grosse Erfolge feiern!

  17. Albert Seiler sagt:

    Fringer müsste für mich deutlich weiter oben stehen. Er hat das magische Dreieck erfunden und somit Stuttgart zum Deutschen Meister gemacht. Auch wenn Aasgeier Löw den Titel offiziell für sich beanspruchen darf, ist für mich der wahre Meistertrainer der gute alte Rolf.

  18. E. Schönbächler sagt:

    Ob Urs Fischer ein Meistertrainer ist werden die nächsten Jahre (oder vielleicht schon die nächsten Wochen) zeigen. Ich möchte aber auf die Trainersituation beim Stadtrivalen eingehen. Vor ein paar Jahren wurden GC-Trainer auch schon auf Spitzenplätzen rangierend und als Meistertrainer (z. B. Bidu Zaugg und Rolf Fringer) entlassen. Nur weil sie der damaligen Führungsriege zu wenig attraktive Namen hatten. Es ist zwar lobenswert dass Ciri Sforza nach dieser katastrophalen bisherigen Saison noch Trainer der Hoppers ist doch mit der neuen Führungscrew kommt vielleicht auch Sforzas Stuhl ins wackeln. Die Grasshoppers spielen zwar anfangs meist einen gefälligen Fussball (auch mit schönen Toren) doch plötzlich bricht das System zusammen und nichts geht mehr. Falls Sforza nun entlassen würde (eine andere mögliche Massnahme zur sportlichen Rettung sehe ich leider nicht) gäbe es meiner Meinung nach nur einen Mann für den Feuerwehrjob: Christian Gross. Er hat schon nach der verunglückten Beenhakker-Aera anfangs der 90er-Jahre GC wieder auf Vordermann gebracht und in die Champions League geführt und sich auch in der Bundesliga als Nothelfer bewährt. Marcel Koller wäre keine so gute Variante. Das GC-Urgestein wirkte bei seinen letzten Stationen (und teils auch in Interviews) verbissen und agierte glücklos.

    • DAM sagt:

      Sforza könnte der erste Trainer sein, der 36 gute Spiele seiner Mannschaft gesehen hat und am Ende doch absteigt. Bereits im Dezember habe ich in einem Steilpass-Blog darauf hingewiesen, dass GC, und insbesondere Sforza, das Gefährlichste machen, was man im Absteigskampf tun kann: Die eigenen Leistungen schönreden, auf Pech verweisen, leugnen dass man um den Abstieg spielt und davon ausgehen, dass es dann schon irgendwie gut kommt. Insofern muss ich Ihnen, Herr Schönbächler, Recht geben, dass ein Trainerwechsel wohl die einzige verbliebene Rettungsmöglichkeit ist. Aber: Kann GC sich im Moment überhaupt einen anderen Trainer leisten? Zumindest Gross dürfte viel zu teuer sein…

    • Auguste sagt:

      hmm…, e. schönbächler, in ihrem kommentar zu marcel koller liegen sie um welten daneben. natürlich ist es kein “friede, freude, eierkuchen”-job, wenn man, wie mit dem vfl bochum, jeweils vom ersten spieltag der saison im bundesliga-abstiegskampf steht. da kann einem das lachen schon mal vergehen.

      tatsache ist aber, dass marcel koller mit akribischer arbeit mit seiner mannschaft jeweils nach zähestem kampf den klassenerhalt schaffte und mit bescheidenen mitteln torjäger wie gekas oder sestak in die bundesliga brachte, die beim vfl zu den top-knipsern der liga zählten. glücklos sieht für mich anders aus.

      nebenbei, zeichnen sie doch mal eine trainerleistungskurve der nach-koller-ära beim fc st. gallen, mit dem er meister wurde – ebenfalls dank der entdeckung eines überragenden goalgetters. es war auch koller, der lukas podolski in die erste mannschaft des 1. fc köln nahm. marcel koller hat ganz aussergewöhnliche qualitäten, aber sie haben recht, was gc anbelangt – dort würde höchstwahrscheinlich sogar der liebe gott als trainer scheitern. frohe ostern.

  19. Zür Cher sagt:

    will eigentlich nur den Namen Harry Gämperle erwähnen. Bitte vergisst den guten Harry nicht, der schon zu Favre-Zeiten gute Arbeit leistete. Fischer kann’s alleine nämlich nicht richten.

  20. Sehr geehrte Damen und Herren:
    Noch vor 3 Wochen war der F.C.B Basel schon Meister. Herr Fischer sagte aber die Meisterschaft ist noch nicht gelaufen. Man muss im Leben auch daran galuben wenns nicht immer läuft.Ist auch im Leben so. Ich bin seit 1963 Mitglied beim F.C.Z. Wie hatten auch schon schwere Zeiten.Aber wenn man noch ein wenig Glüch hat wie im 2006 in Basel ist alles möglich.War oft am Trainig von Herr Fischer als er noch bei den Jungen war und habe vieles festgestellt. Er ist voll dabei und kann die Jungen begeistern.
    Es kommt wie es muss auch für den ” Deutschen ” Trainer.daran galuben wie ein Weltmeister.
    Viele Grüsse und schöne Eier gegen Y.B Otto Lüscher

  21. Housi sagt:

    @Zür Cher Von welchem Stern kommen Sie denn? Harry, der Verräter, Gämperle wurde nach seinem Rauschmiss bei der Hertha gnädig von Onkel Tschillo wieder in die FCZ-Familie aufgenommen. Jeder andere Assi könnte den Job genauso gut ausführen, aber wir in Zürich haben eben eine soziale Ader.

  22. Alain Favre sagt:

    Dem Urs Fischer möcht ich auch ein Kränzli winden. Wenn man ihn aber als letzten Arbeiter bezeichnet, hat man Hermann Burgermeister vergessen. Er ist seit gefühlten Jahrhunderten der Rück- und Zusammenhalt des FCZ. Hermi Forever!

  23. Zür Cher sagt:

    @Housi: Harry mag wohl ein Verräter sein. Sind wir doch ehrlich, im Fussball ist praktisch jeder Spieler, Trainer etc. ein Verräter. So läuft das Fussball-Business nun mal.
    Wie Sie vielleicht wissen, ist Harry Gämperle auch als “Dirty Harry” bekannt. Ein Assi, der in einer Mannschaft die nötige Agressivität und das unerbittliche Kämpfen fordert. Diese beiden Eigenschaften sind in den letzten Spielen beim FCZ sehr gut erkenntlich geworden und hierfür auch ein Grund für die momentane Verfassung des Teams.
    Ich denke nicht, dass dieser Job genauso gut ein Anderer hätte ausführen können…

  24. Müller sagt:

    Wenn Urs Fischer als aktueller Trainer des FCZ seinem Team zu den zuletzt gezeigten Leistungen
    noch die Stange hält und sie auch noch für Ihren Hosenscheisser-Fussball lobt, zeigt mir als sehr, sehr (35 Jahre)
    langjähriger Fan, dass Fischer jeden Sinn zur aktuellen Realität im schweizerischem Spitzenfussball
    verloren hat.
    Wobei dieselben Fakten auch dem FCZ-Management im Falle eines Chickouahai, der sich wohl zwischenzeitlich über
    strohdumme Vereine wie den FCZ totlacht, zuzuschreiben sind.
    Ich hoffe und bete dass alle Verantwortlichen beim FCZ wieder auf dem Boden der Realität landen und die Spieler
    aufgefordert werden, sich für Ihren sehr guten Lohn auch den Arsch aufzureissen

  25. René Baron sagt:

    Urs Fischer ist doch der der mit den Fäusten gegen das Mobiliar trommelt und während dem Spiel Fussbälle und Reklametafeln durch die Gegen kickt. Super Vorbild für unsere Jugend – echt! Wegen seinen Gewaltausbrüchen können wir FCZ gegen Basel erst ab 16 empfehlen und die Kids früher als sonst ins Bett schicken !
    Und da sagt der FCZ noch, die Hooligans seien nicht ihr Problem, obwohl einer von ihnen auf der Trainerbank sitzt, oder eben nicht sitzt sondern randaliert!

    • René Baron sagt:

      oh, sorry, falsch, es war nicht Urs Fischer, sondern Fredy Bickel der da völlig ausgeflippt ist.