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Getting the band back together

Luca Bruno am Freitag den 21. Oktober 2011

Die besten Comebacks kommen ja meist unverhofft und so war es zum einen eine ziemliche Überraschung, zum anderen aber auch einfach nur sehr erfreulich, als vor ein paar Tagen der Presse-Newsletter mit der Ankündigung eines neuen Shilf-Albums die Runde machte. Nach einer siebenjährigen Veröffentlichungspause, erscheint nächsten Monat nun also «Walter», das neue Album von Shilf. Nach dem Sprung haben wir «Play it Safe», die Single des Albums, im Stream und die Band verrät uns ausserdem, wieso ihr Comeback eigentlich gar kein Comeback ist.

Eure letzte Platte, «Out for Food», erschien vor über sieben Jahren. Ist der Kühlschrank mittlerweile aufgefüllt?
Shilf: Ja, völlig frisch aufgefüllt – aber nichts aufgetaut. In diesen sieben Jahren ist viel passiert. Stoff für viele neue Songs.

Was hat euch dazu bewogen, die alte Band wieder zusammenzutrommeln?
Eigentlich war die Pause mit Shilf eher kurz: Im Ganzen vielleicht zwei Jahre. Während dieser Zeit haben alle ihre eigenen Projekte verfolgt.
Wir hatten dann relativ schnell wieder Lust, zusammen zu musizieren und an neuen Songs zu arbeiten. «Walter» ist im Gegensatz zu «Out for Food» sehr langsam entstanden. Wir haben uns wirklich viel Zeit gelassen und Songs in verschiedenen Tempi und mit verschiedenen Rhythmen ausprobiert. Auch die Geschichte mit den Gastmusikern hat relativ viel Zeit beansprucht.

«Play it Safe»:

Keine Angst, dass man euch in der Zwischenzeit vergessen hat?
Nein. Wir hatten einfach Lust, eine neue Platte (Songstrecke) aufzunehmen.

Was hat es mit dem Titel eurer neuen Platte auf sich?
Eine Osteria im Piemont. Der Marmorboden, der das Cover ziert, stammt von dort. Irgendwie halt immer noch «Out for Food»… obwohl «Out for Food» durchaus auch eine archaische Bedeutung hat.

Wenn man «Walter» nun mit «Out for Food» vergleicht, hört man die sieben Jahre, die dazwischen liegen?
Oh ja, das Album ist schon sehr anders als ältere Produktionen von uns: Offensiver, freier und wir glauben auch abwechslungsreicher. Lucas [Mösch] singt viel öfters, von ihm stammen ja auch die meisten Songs. Nadia [Leonti] singt nur zwei Songs. Sie spielt dafür jetzt Gitarre und singt Backing Vocals. Wir haben ausserdem zum ersten Mal ein Video gedreht. Gregor Brändli hat mit uns «Play it Safe» optisch umgesetzt. Das Video wird dann am gleichen Tag wie das Album veröffentlicht.

Und wo wird man euch 2018 antreffen?
Sicher nicht am Jugendkulturfestival…

«Walter» erscheint am 11. November 2011 (Ja, am 11.11.11!) via Satin Down/Irascible.

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