Prends l’oseille (et tire-toi) !

Ueli Leuenberger n’a pas dû en croire ses oreilles : il a reçu un coup de fil d’un représentant de Credit Suisse, qui demandait au président des Verts si son parti pouvait accepter un don. On pense tout de suite à une caméra cachée, mais cette situation pose un sérieux cas de conscience au parti écologiste. Au sein de ce parti toujours critique vis-à-vis de l’économie, on discute désormais pour décider si l’on tend la main ou si l’on refuse ce qui pourrait bien être un cadeau empoisonné. Il est tout à l’honneur des Verts d’avoir apparemment plus de scrupules que le PS à recevoir de l’argent des banques. Mais si le don n’attend pas de contrepartie, ils doivent saisir l’occasion. En effet, la banque semble avoir un comportement exemplaire : elle veut donner de l’argent à tous les partis, et ce, en toute transparence. La banque Raiffeisen a annoncé vouloir agir de même, et les Verts ont déjà accepté son don.

L’attitude de ces deux banques est une lueur d’espoir dans les ténèbres du financement des partis politiques suisses. Selon Transparency International, la Suisse est en effet le seul pays démocratique au monde à ne pas avoir réglementé le financement des partis politiques. Jusqu’ici, toutes les tentatives de rendre ce processus plus transparent ont avorté au Parlement. Le prétexte ? Les dons aux partis relèvent de la sphère privée, et toute réglementation ne ferait qu’alourdir la bureaucratie.

Sur le principe, c’est juste. Et pourtant, la situation actuelle est loin d’être satisfaisante. Quiconque s’oppose à davantage de transparence ne fait qu’entretenir le soupçon que les dons aux partis sont conditionnés à des contreparties. Ou alors, que faut-il penser des déclarations officielles de Nestlé, selon lesquelles la société verse des montants « aux partis qui s’engagent en faveur de conditions économiques plus avantageuses » ? Que faut-il penser lorsque, à la veille du débat au Conseil sur la limitation du salaire des banquiers, UBS verse en secret CHF 150’000.– au PDC et que, ensuite, des représentants de ce même PDC s’opposent à un plafond de salaire pour les dirigeants d’UBS ?

Ce genre de situation n’est pas une preuve de corruption. Mais cela nuit au système politique : le citoyen soupçonne une démocratie de vendus, les partis ont un problème de crédibilité, et les sources de financement vont arrêter de payer s’ils le peuvent, car des révélations de ce type nuisent à leur image.

Personne n’y gagne. En dépit de l’accroissement des dépenses pour les campagnes électorales, la plupart des partis ont de plus en plus de mal à financer leurs secrétariats généraux et leurs campagnes. Si cette tendance se poursuit, la Suisse risque de devenir une « démocratie de groupes », à savoir une démocratie dans laquelle ce sont les groupements économiques et non les partis politiques qui dirigent le débat public.

Afin que l’on n’en arrive pas là, il faut dégager le financement des partis de ce climat de suspicion. Le terme de dons aux partis ne doit plus être associé, dans l’imaginaire du grand public, aux caisses noires et aux parlementaires corrompus. Pour cela, la transparence est nécessaire ; mais on ne peut se fier à la politique pour la mettre en place dans un avenir proche. La solution semble bien plutôt reposer du côté des donateurs eux-mêmes, comme le montrent les propositions de Credit Suisse et de Raiffeisen. Pour que leur exemple fasse des émules, il faut conseiller aux partis : prenez l’argent, félicitez les donateurs de leur sens des responsabilités politiques, et faites en sorte que cette forme de publicité devienne une norme. Faites en sorte qu’Ueli Leuenberger et les présidents des autres partis puissent recevoir d’autres demandes surprenantes de financement.

41 Comments sur «Prends l’oseille (et tire-toi) !»

  • Daniel Foppa hat mit seinem Artikel völlig recht, wenn keine Bedingungen an die Spenden geknüpft sind sollten die Parteien sie unbedingt annehmen. Ganz schön wäre es noch, wenn die Gelder dann auch verwendet werden könnten um zum Beispiel die “Mehr-Transparenz” Initiative zu unterstützen.

  • Thomas Allmendinger says:

    Dieses angebotene Geld wird scheinbar “gerecht” verteilt, d.h. entsprechend der Grösse einer Partei. Das bedeutet eine Bemessung aufgrund der aktuellen Grösse: Eine grosse Partei bekommt viel, eine kleine wenig. Dadurch wird der bestehende Zustand eingefroren, denn eine winzige, neue Partei bekäme nichts – dabei hätte grad jene es nötig. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie denn die Parteigrösse bestimmt wird: Ist es etwa die Anzahl Mitglieder oder die Anzahl Nationalratssitze, Ständeratssitze,Kantonsratssitze oder Gemeinderatssitze? Abgesehen davon gilt: Wer zahlt, befiehlt – also allen!

  • Thomas Beeringer says:

    Geld stinkt nicht – auch für die Grünen und Linken nicht.

    • Martina Siegenthaler says:

      Bleibt doch ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass die Grünen standhaft bleiben.

  • will williamson says:

    Schopenhauer hat gemeint, Gesundheit sei nicht alles, aber ohne Gesundheit sei alles nichts. Ersetzt man Gesundheit durch Geld, ergibt sich: Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Vielleicht etwas übertrieben, in der Tendenz aber sicher richtig. Und wohl auch für politische Parteien gültig. Diskutieren könnte man allenfalls, ob die Zuwendung nach Parteigrösse erfolgen soll oder ob jede Partei gleich viel erhalten soll. Aber auf jeden Fall annehmen, wenn die Spenden nicht an Bedingungen geknüpft sind.

    • Martina Siegenthaler says:

      Glauben Sie allen Ernstes, dass Spenden nicht an Bedingungen geknüpft sind, auch wenn diese nur moralischer Natur sind?

    • Kann man «Gesundheit» durch jedes beliebige Wort ersetzen, ohne den Sinn der Aussage zu entstellen?

  • Martina Siegenthaler says:

    Die Banken sollen zuerst bei sich aufräumen, international und national und mehr Steuern zahlen. Das kommt allen zugute. Geld anzunehmen muss zwar offiziell an keine Verpflichtungen gebunden sein, doch macht es moralisch abhängig. Meiner Meinung nach sollten die Parteien vom Staat finanziert und Spendengelder offengelegt werden. Zudem gehört das Lobbying in der Wandelhalle des Bundeshauses verboten. Es ist unerträglich zu sehen, wie sich die Politiker während den Sessionen in der Halle bezirzen lassen, um dann noch schnell zum Knöpfli zu rennen. Wenn das so weitergeht, wähle ich nicht mehr.

    • Anton Schneider says:

      Die Banken zahlen Steuern wie alle andere auch – was soll ihre Bemerkung. Lobbying ist nichts schlechtes, jeder und alle versuchen Einfluss zu nehmen: Vereine, Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände,und und und! Warum sich die Grünen z.b. bei einer Spende der CS von 1. Mio. abhängig machen würden… erklären Sie es uns!

      • Martina Siegenthaler says:

        Ich sehe nicht ein, weshalb ausgerechnet Banken politisches Sponsoring betreiben sollen.

        Mit Lobyying operieren alle und das muss auch nicht unbedingt etwas Negatives sein. Jedem Parlamentarier ist freigestellt, wieviel seiner Zeit (Einladungen, Gespräche, lesen von Propagandamaterial etc.) er dafür aufwenden will. Wo es aber nicht hingehört, ist während den Sessionen ins Bundeshaus. Wenn ich eine Person wähle, verlange ich von ihr, dass sie sich auch die Gegenargumente anhört. Dafür wird sie auch bezahlt.

        Bin bewusst parteilos und doch ab und zu leider abhängig.

      • Martina Siegenthaler says:

        Lesen Sie die Gegenargumente. Eigentlich ist alles gesagt.

  • fischer sagt says:

    Die einzige Bedingung ist doch die gesamtheitliche Transparenz, die doch auch der europäische Rat der Schweiz seit Jahren als nichtdemokratisches Verhalten vorwirft. Eben transparent zu sein!

  • Nehmt das Geld, und denkt daran, dass jeder Franken, den ihr aus der Spendenkasse bekommt und für eure Zwecke verbraucht, den andern Parteien (speziell denen, die für 150’000.- gegen Lohndeckel stimmen) nicht mehr zur Verfügung steht! Man kann es sogar subversiv nennen, wenn man seinen Kampf gegen die Allmacht der Banken von den Banken mitfinanzieren lässt… 😉

  • Es braucht keine ausgesprochene Bedingung, um fesselnd zu wirken. Der politische Gegner wartet nur darauf «Aber das Geld habt ihr genommen.» beziehungsweise «Und ihr sagt, euch könne man nicht kaufen.» in jede nur denkbare politische oder andere Diskussion einzuwerfen. Für FDP und zu Teilen SVP sind Spenden kein Problem. Wer sich aber als unkäuflich verkauft – und hoffentlich auch ist – sollte nur schon deshalb auf Gelder verzichten. Besser wäre der umgekehrte Weg: Spenden von Firmen komplett zu verbieten. Schliesslich sollte die Politik für die Gesellschaft arbeiten.

    • Martina Siegenthaler says:

      Wie wollen Sie verbotene Firmenspenden kontrollieren?

      • Muss man nicht. Mir geht es darum, zunächst einmal klare Grenzen zu ziehen. Wie man ein Vergehen später aufdeckt, ist zweitrangig. Auch über Mitgliederbeiträge müsste man sich wohl Gedanken machen. Politik sollte – in meinen Augen – auf freiwilliger Basis funktionieren. Gelder allenfalls zu einem noch zu bestimmenden Schlüssel vom Staat verteilt werden. Wer sich nicht damit abfinden will, dass man in der Politik (im Idealfall) nicht reich wird, soll sich für eine Karriere in der Wirtschaft entscheiden.

  • Martina Siegenthaler says:

    An die Grünen: Weiter so, bleibt aufrecht und operiert mit Argumenten. Auch wenn offiziell vonseiten Créditsuisse keine Bedingungen an die Spendengelder geknüpft sind, verbleiben dann halt doch die moralischen. Ihr seid für mich solange wählbar, als Ihr standhaft bleibt und zu dem ach so verlockenden Angebot nein sagt. Nur so seid Ihr für mich glaubhaft und weiterhin wählbar.

  • Thomas Meier says:

    Ich geben dem Autor nicht Recht. Das Einzige was es braucht, ist Transparenz und ganz bestimmt kein Geld vom Staat für Parteien. Politiker sind VolksVERTRETER, sie sollen uns vertreten und uns nicht mit riesigen Werbekampagnen zu müllen.Das es Parteien gibt und Politiker überhaupt Werbung machen dürfen, ist genau soweit berechtigt, als das es dazu dient den Leute zu vermittel, was man vertritt – damit die Leute einen passenden Vertreter wählen können. Mit Transparenz weiss man dann als Wähler besser wer was vertritt und jeder kann selbst entscheiden, ob er eine Politiker für korrupt hält.

    • Elmar Hutter says:

      Parteien verschiedenster Färbung sind in einem demokratischen Staat unerlässlich. Nur Diktaturen begnügen sich mit einer einzigen Partei, die den Leuten den Takt vorgibt. Wegen ihrer staatstragenden Rolle sollten die politischen Parteien einen Grund-beitrag seitens der Oeffentlichkeit erhalten. Dies erlaubt ihnen eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber finanzstarken Vertretern von Einzelinteressen.

  • Pascal Sutter says:

    “Wes Geld ich nehm, des Lied ich sing” … Es wäre mir eigentlich viel lieber, wenn die Banken ihren Beitrag in die AHV und die Pensionskassen stecken würden. Zum Thema Parteispenden – offenlegen woher das Geld kommt ist ein Bürgerrecht das in der Verfassung stehen muss.

    • Martina Siegenthaler says:

      Eine weitere Option wäre, die Banken würden Geld in Altersheime stecken. So wie das heute aussieht, werden Pensionäre dermassen besteuert, dass sie trotz beachtlichem Vermögen zu guter Letzt noch Ergänzungsleistungen beantragen müssen.

  • pierre bourdon says:

    Geld stinkt halt doch nicht. Und da kein Spender seine Bedingungen schriftlich festhält – und erst solche Bedingungen die Spenden zum Problem machen würden – kann auch niemand mehr motzen, wenn endlich Transparenz herrscht. Schliesslich machen es nun einige Parteien vor; nun darf jeder das Geld nehmen, welches angeboten wird – unabhänging von der Herkunft.

  • Ruedi says:

    Wenn solche überparteilichen Spendeaktionen aus einer einzigen Branche kommen, besteht eine grosse Gefahr der Abhängigkeit der Parteien von dieser Branche. Weit besser wäre eine staatliche Parteienfinanzierung, wie fast alle westlichen Demokratien sie kennen. Ist das nicht realisierbar, so könnte eine staatliche Stiftung die Gelder einsammeln und transparent verteilen. So könnten auch Schwankungen augeglichen werden. Transparenz ist die wichtigste Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit der Parteien.

    • Martina Siegenthaler says:

      Gut kommentiert. Das kann ich voll und ganz unterschreiben!

  • Andres Müller says:

    Solange man als Bürger nichts davon überprüfen kann weil es kein Gesetz dafür gibt betrachte ich alle Politiker als Schmarozzer. Das muss ich tun, mir bleibt keine andere Wahl. Wer in die Politik einsteigt ist automatisch Teil eines unbekannten Lobby-Systems. Dieses verursacht dass ich bei Wahlen Sachentscheide treffe ohne auf Parteiparolen zu hören. Stimmt es wirklich was CreditSuisse sagt, dass sie jeder Partei spendet? Warum denn war Leuenberger über den Anruf verwundert, war es das erste mal das er einen Anruf von dieser Bank erhalten hat? Bekommt er gleich viel? ;), kaum.

  • Andi Meier says:

    Ihr Nestle-Beispiel finde ich überhaupt nicht problematisch, solange sich die Spende nach dem Parteiprogramm richtet und nicht das Parteiprogramm nach dem Spender ausgerichtet wird. Mehr Transparenz wäre aber sicher wünschenswert. Für mich ist es jedoch fast wichtiger, dass die Budgets der Parteien etwas ausgeglichener wären. Dass die SVP als stärkste Partei auch mehr Mittel zur Verfügung hat, ist zwar in Ordnung, aber der Unterschied zu den anderen Parteien ist einfach zu gross.

  • Bruno Waldvogel-Frei says:

    Tja, es ist einfach, gegen das Establishment zu polarisieren und so zu tun, als ob man glaubensrein durchs Leben gehen könnte. Aber ein Bankkonto hat man dann doch, Auto fährt man auch, Versicherungen hat man ebenfalls, und eine Pensionskasse wünscht man sich selbstverständlich. Willkommen im wirklichen Leben! Das ist doch nur ein Scheingefecht, um die eigene Klientel nicht zu verärgern. In Tat und Wahrheit sind wir alle in die wirtschaftlichen Zusammenhänge verstrickt, und wer so tut, als stehe er darüber, ist entweder ein verblendeter Ideologe oder schlichtweg ein Heuchler.

    • Martina Siegenthaler says:

      Ja, ein Bankkonto habe ich gezwungenermassen. Die Zeiten, in denen mir der Briefträger den Lohn an die Haustüre bringt, sind vorbei.

    • Thomas Allmendinger says:

      Das Bankkonto, das ich habe, lautet zu meinen Gunsten, d.h. ich habe der Bank Geld gegeben – und nicht umgekehrt. Die Zinsen, die ich dafür bekomme, gehen gegen Null. Auch mein Auto habe ich selber bezahlt, und die Versicherungen sowieso. Was aus der Pensionskasse wird, werden wir ja noch sehen. Die Rendite ist jedenfalls gering, und die Bank haftet nicht, wenn die Pensionskasse bachabgehen sollte. Und übrigens: 1 Million ist für die CS so gut wie nichts. Grade mal etwa ein Millionstel ihrer Bilanzsumme. Aber eben: Geiz ist geil, besonders bei Banken.

  • Pierre Eberhart says:

    Wer glaubt denn ernsthaft, potente Wirtschaftsgrössen würden beträchtliche Geldmengen einsetzen, ohne damit irgendeine Wirkung zu erzielen? Das Argument, ohne formulierte Bedingungen sei nichts an solchen Zuwendungen auszusetzen, greift zu kurz und ist ziemlich blauäugig. Es geht nicht um “Kaufen” und “Bedingungen”, das ist zu einfach, sondern um die Subtilitäten – und genau darauf zielen diese Geldzuschüsse ab. Warum setzen sich diese Multis nicht für Transparenz und Parteienfinanzierung aus, wenn ihnen die Stabillität des politischen Systems so am Herzen liegt? Augen auf, Damen und Herren!

  • Philipp Rittermann says:

    ich seh’ da kein konflikt. für die bürgerlichen ist das ja nichts neues, (gut, es wird legalisiert, quasi), und die sozi’s machen ja immer mal gern das hohle händchen; was anderes können die ja gar nicht.

  • Dr Ruedi vo Stette says:

    Du meine Güte…und das wollen ehrliche und anständige Politiker sein, diese Damen und Herren sind weder Vorbilder noch Personen zu denen man heraufschauen könnte.
    Wen wundert’s, dass so viele Jugendliche auf die schiefe Bahn geraten, die Politiker/innen machen es ja deutlich vor es wird gelogen, betrogen und von Anstand, Stil, Klasse und Integrität wollen wir schon gar nicht erst reden !
    ich schäme mich mehr denn je Schweizer zu sein…ganz ehrlich gesagt!

  • Ruedi Singeisen says:

    Du meine Güte…und das wollen ehrliche und anständige Politiker sein, diese Damen und Herren sind weder Vorbilder noch Personen zu denen man heraufschauen könnte.
    Wen wundert’s, dass so viele Jugendliche auf die schiefe Bahn geraten, die Politiker/innen machen es ja deutlich vor es wird gelogen, betrogen und von Anstand, Stil, Klasse und Integrität wollen wir schon gar nicht erst reden !
    ich schäme mich mehr denn je Schweizer zu sein…ganz ehrlich gesagt!

  • Johann says:

    Politische Parteien verschiedenster Färbung sind für einen demokratischen Staat von grundlegender Bedeutung. Für ihre Dienstleistung im Interesse aller demokratisch gesinnten Staatsbürger/-innen sollte ihnen die Oeffentlichkeit einen Grundbeitrag zugestehen. Die Parteien würden dadurch etwas weniger abhängig von finanzstarken Exponenten.

  • Hans Gross says:

    Seit Oberst aD Blocher mit seinem Feldzug gegen Hildebrand der ganzen Welt vorgeführt hat, dass das Bankgeheimnis nur dann heilig ist, wenn es ihm engegenkommt, ist die Bankenpolitik ins Wanken gekommen. Die Volksbanken wissen jetzt, dass ihre Freunde nicht unbedingt dort sind, wo sie gemeint haben. Bei den linken Parteien wissen die Banken wenigstens, mit wem sie es zu tun haben… und ein bisschen mehr Transparenz und Ethik kann langfristig das Image der schweizer Banken weltweit aufbessern!

  • Marianne Binder says:

    Dass der CVP vor der Ratsdebatte zur Begrenzung der Bankengehälter vertraulich 150’000 Franken in Aussicht gestellt wurden und sich CVP-Vertreter dann gegen einen Lohndeckel für UBS-Manager gewehrt hätten, ist eine frei erfundene Aussage. Sie ist reiner Populismus, widerspricht jeglicher journalistischen Sorgfaltspflicht und ist deshalb in aller Form zurückzuweisen.

  • Walter Bossert says:

    Natürlich bin auch ich gegen mehr oder weniger verdeckte Korruption, doch vertrete ich nach wie vor die Meinung das eine einigermassen helle Bürgermeinung oder Stimme nicht so einfach gekauft werden kann.Was das mit der Wahlpropaganda so auf sich hat zeigen doch deutlich die plötzlichen Farbänderungen an der BDP- Spitze in Bezug auf Durchhaltevermögen und Mühleberg! Da hat mich mein Einschätzungsvermögen nicht im Stich gelassen!

  • Stefan W. says:

    Nein, nehmt das Geld NICHT. Auch wenn es keine Bestehcung im eigentlichen Sinn sien sollte, läuft es doch darauf hinaus: Das Geld wird genommen, budgetiert und verbraucht. Und fürs nächste Jahr wieder budgetiert. Je länger dieses Geld “Selbstverständlich” fliesst, desto mehr wächst die Abhängigkeit davon. Und irgendwann /wird/ es dann (leise und kaum hörbar) heissen: “Ja, wenn Ihr so gegen uns politisiert, dann können wir möglicherweise den Beitrag nächstes Jahr nicht mehr zahlen”.

    Lasst es nicht soweit kommen. Wenn Ihr wirklich projektbezogen mehr Geld braucht, dann fragt Eure Mitglieder.

  • Benno Kaelin says:

    Ich kann jeder ehrlichen Partei nur empfehlen kein Geld anzunehmen, denn Geld korrumpiert immer. Kein Schweizer würde doch korrupte Politker wählen, oder doch?

  • verunsichert und besorgt says:

    droht die Schweiz zu einer «Verbandsdemokratie» zu werden – zu einer Demokratie, in der Wirtschaftsverbände und nicht mehr die politischen Parteien die öffentlichen Debatten prägen.- wenn ich die geschehnisse, hauptsächlich der vergangenen Monate/Jahre, betrachte frage ich mich ernsthaft ob dies nicht schon lange der Fall ist

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