Wo bleibt verdammt noch mal die Revolution?

Der Oktober war der Monat der Empörung, der Occupy-Bewegung. Im November haben die Empörten resigniert. Im Dezember wurden sie vergessen. Traurige Feststellung nach einem Spaziergang am Mittwochabend durch die Strassen Genfs. In den anderen Städten wurden die campierenden Demonstranten weggejagt, bei uns gibt es sie noch. Toleriert von einem Gemeinderat der Fraktion «Nette und Linke», der für die einen unverschämt liberal, für die anderen beschämend lasch ist.

In Genf geht der überraschendsten Bewegung des Jahres 2011 am schwachen Feuer des Lagerfeuers langsam aber sicher der Atem aus. Es ist lediglich noch ein Grüppchen von etwa zehn Leuten übriggeblieben, das jede Nacht im Parc des Bastions campiert und mehr schlecht als recht die nassen Nächte ausharrt, so Stadtpräsident Pierre Maudet.

Die Ironie der Geschichte: Sie schnarchen nur einen Katzensprung vom internationalen Reformationsdenkmal entfernt. Ein Bauwerk errichtet zu Ehren der ersten Globalisierungsgegner der Neuzeit, allen voran Calvin. Humanisten für die einen, Taliban für die anderen. Und von diesem Denkmal mit den strengen Linien aus habe ich den stechenden Blick der Statue von Calvin gesehen, mit dem er die blutleeren Träumereien der Empörten aus Genf beobachtet. Was würde dieser geniale und kompromisslose Revolutionär davon halten?

Sind die Empörten im Dezember bereits in Vergessenheit geraten? Ich weigere mich, daran zu glauben.

Das Camp der Occupy-Genf-Bewegung vor dem Denkmal der Reformatoren.

Das Feuer der Revolution erlischt: Camp der Occupy-Genf-Bewegung vor dem Denkmal der Reformatoren.

Vermutlich hätte er das Konzept des ungeordneten Campierens nicht gutgeheissen: Hunde ohne Leine irren zwischen Tipis, Zelten und Wasserkanistern umher. Zu seiner Zeit wären die Bewohner Genfs für so etwas wegen Störung der öffentlichen Ordnung für ein paar Tage im Gefängnis gelandet, Auswärtige wären aus der Stadt gejagt oder direkt in die Rhone geworfen worden.

Aber der Gründer des öffentlichen Hospizes und der Universität, Schöpfer einer fast egalitären Stadt inmitten des ungerechten Europas des 16. Jahrhunderts; der Verteidiger der Republik, des Sparens; der Zerstörer der materialistischen Exzesse der römischen Kirche mit ihrer Verschwendung und ihrem Luxus, würde vermutlich auch eine gewisse Sympathie für diese radikalen Träumer hegen, die lieber die Unbequemlichkeit eines Zeltes auf sich nehmen, als auf ihre Ideale zu verzichten.

Einen Moment dachte ich, dass ich die Empörten verpasst habe. Nach meinem Spaziergang am Mittwoch fragte ich also meinen Bruder, ob wir beide eine grosse Revolution, einen grundlegenden Umsturz, einfach übersehen hätten. Er ist 25. Er meinte: «Die Empörten? Das ist eine sympathische Bewegung, die durchaus ihre Berechtigung hat. Aber sie haben nichts getan. Nichts vorgeschlagen, nichts geändert. Ich weiss nicht, ob sie zu etwas nütze sind.»

Was sollte ich ihm antworten? Von den Schweizer Empörten kenne ich nur ein nebliges Palaver, verdunkelt durch Protokolle endloser Generalversammlungen. Die vor ein paar Monaten entzündete Flamme wurde durch Untätigkeit geschwächt und ist an einer auf die Spitze getriebenen Demokratie erstickt. Die armen Teufel haben keine Sorge zu ihrem Feuer getragen, noch nicht einmal im rotblauen Äther von Twitter, Facebook und Youtube.

Sind die Empörten also im Dezember bereits in Vergessenheit geraten? Ich weigere mich, daran zu glauben. Vielleicht, weil ich Christ bin und das Christentum der ausdauernde und lebhafte Samen des revolutionären Kommunismus ist. Deshalb faszinieren mich auch diese Demonstranten. Als Idealisten und aufgeklärte Utopisten erfüllen sie mich auf gewisse Weise mit Bewunderung.

Wie Stephane Hessel, der sie letzte Woche besuchte, bewahre auch ich in meinem Herzen einen Hoffnungsschimmer für die Bewegung der Genfer Empörten. Und ich wünsche mir, dass neue Ideen diese Flamme aufrechterhalten können und dass eine lebendige Bewegung die materialistische Finsternis unserer Zeit verdrängt. Ich weiss nicht, vielleicht eine Wiedergeburt des frühsozialistischen Saint-Simonismus, eine kollektivistische Erneuerung, ein solidarischer Elan. Empörung, gewiss, aber die mutige und bestimmte Empörung, die den Helm des Heils und das Schwert des Geistes ergreift.

Als ich am Mittwoch durch die Stille des Camps der Empörten ging, wollte ich sie alle wecken mit meinem Ausruf: «Wo bleibt verdammt noch mal die Revolution?»

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85 Kommentare zu «Wo bleibt verdammt noch mal die Revolution?»

  • Mr. Moser sagt:

    Jesus als erster Kommunist ein guter Witz. Calvin zum Beispiel hat auch das Zinnswesen in Genf eingeführt und sein Glaube hat sich weltweit (Global) verbreitet, ein weiterer Witz.
    Der dritte und beste Witz wäre, wenn der Autor nach Nordkorea auswandern würde und dort den unmaterialistischen Himmel auf Erden finden würde. Jeder der Einmal die DDR live gesehen hat, dem kommen die Trännen bei dem Artikel.

    • ralph kocher sagt:

      Das Problem der DDR war die kapitalistische Abzockerei von Devisen Dank dieser subtil geführten Parteilandschaft. Hüten Sie sich von etwas zu sprechen wovon Sie keinen nennenswerten Schimmer haben bzw. dort nie auch nur einmal gelebt haben…!

      • Mr. Moser sagt:

        Ich hätte auch das ehemalige Jugoslawien oder die CSSR nennen können. Das Problem mit den Devisen ist eine Erfindung von Leuten die sich nicht mit der Realität abfinden wollen.
        Weil im Ostblock eben Allen Alles gehörte, hat hat auch Alle Nichts gehabt. Und da es in jeder Gesellschaft asoziale „Elemente“ gibt, war am Schluss kaum mehr jemand bereit, mehr zu tun als nötig. Und deshalb musst man die Meschen einsperren damit sie nicht davongelaufen sind. Ausserdem hat der Kommunismus zu mehr Toten geführt, als der Nazionalsozialismus.

  • Hans Herbst sagt:

    Die Idee, die Revolution aus Zelten heraus in die Welt zu tragen, war wohl von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ganz abgesehen davon, dass der Winter die Kräfte verzehrt, konnte man auf diesem Weg nicht auf viele Mitstreiter hoffen. Wie das Beispiel der Nordafrikanischen Revolution zeigt, organisiert man sich heute spontan im Internet. Kurze, aber massive Aktionen vor Ort, die auch der bürgerlich-mittelständische Symphatisant mitzugehen bereit ist, das verunsichert das Establishment und das beeindruckt. Vor allem aber braucht es klare Ziele und Argumente. Selbstmitleid hilft niemandem

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Pustekuchen. Uns geht es mehrheitlich noch viel zu gut. Solange man in der geheizten Stube vor dem Flachbildschirm oder mit der Spielkonsole seine Freizeit totschlagen kann, falls man nicht zufällig am shoppen ist, ist für den tumben Konsumenten die Welt völlig in Ordnung.

      • selbstgefällig sagt:

        Sind Sie Stromverbraucher? Sind Sie Fleischesser? Saßen Sie nicht für Ihren Kommentar am schwachsinningen PC? Nutzen Sie als Gelegentlicher oder Viel-Flieger einen Jet? Für den Urlaub? Für den mehrmaligen Urlaub pro Jahr? In fernen Welten? Wie oft sind Sie um den Erdball chauffiert?Und wofür? Wieviel Kunstsstoff-Produkte kaufen Sie (unbewußt) und was meinen Sie wo überall Eröl drinnen steckt? Achten Sie auf geschlossene Kreisläufe und tun der Schöpfung nichts zuleide?Verwischen Sie Ihre Spuren?
        Sprechen Sie bitte nicht vom „tumben Konsumenten“. Von den anderen, die den Flachfernseher haben.

  • Stefan Jost sagt:

    In Zürich ging der Niedergang so: Optimaler Start mit 1500 durchmischten Demonstranten, welchen aber von den UNIA- und JUSO-Fahnenschwingern suggeriert wurde es handle sich um eine sozialistische links-aussen Demo. Dann sah man viele Medienbilder von Kiffenden mit Rastalocken im Schlabberlook, hörte aber nie eine konkrete umsetzbare Forderung. Nach dem Umzug zum Stauffacher wurde das Camp zum Magnet der Randständigen.
    Die Occupisten haben die Sache genau so in Niedergang und Bedeutungslosikgeit münden lassen, wie es sich die Banken in ihren kühnsten Wunschvorstellungen erträumt hatten.

    • Karin Gut sagt:

      Man könnte tatsächlich fast meinen, es hätte eine Unterwanderung gegeben um die Aktivisten in elend langen Diskussionen und Selbstfindungsprozessen zu verstricken, so dass nie eine konkrete Forderung herauskommt und man in den Medien nur Bilder von Gestalten zu Gesicht bekommt, welche man nicht wirklich ernst nehmen kann.

      Aber die Unterwanderung hat es wohl gar nicht gebraucht, tragischerweise haben sich die Aktvisten wohl einfach selbst erledigt und versenkt. Schade, echt schade.

  • Ralf Schrader sagt:

    Die Mittelschicht war und ist nie revolutionär. Die hat nur Angst um ihre Bausparverträge.

    • Ralf Schrader, und genau wegen diesen unfundierten Seitenhieben auf Vorrat wird die Mittelschicht nicht mitmachen, weiss sie doch zum Voraus das man den linken nicht mehr trauen kann als den Spekulanten!

    • Pascal Sutter sagt:

      Der Schweizer gibt sich damit zufrieden dass er am grossen Rubel der multinationalen Konzerne mitverdienen kann. Er klammert sich am Rockzipfel der Reichen fest weil er das Gefühl hat, diese würden ihn gut versorgen. Die einen können so Geld verdienen (evt. wertkonservativ) und die anderen (evt. linksliberal) können ein Leben nach ihrem Gusto führen.

      Er hat indirekt Angst davor dass es diese besondere Behandlung plötzlich nicht mehr gibt und verschliesst die Augen vor den wirklichen Aufgaben der Zukunft, nämlich der umverteilung des Reichtums. Deshalb nimmt man den Finger nicht aus dem Arsch.

    • Walter Boshalter sagt:

      Nope. In der Schweiz gibt es schlicht zuviel Geld für eine Revolution. Bei der Mittelschicht sowieso und Probleme der Unterschicht werden durch diskrete Subventionitis aus Bern gelöst.

  • Wu Blanche sagt:

    Wie ich mir gedacht habe. Das habe ich auch den Aktivisten auf dem Lindenhof gesagt. Wenn ihr wirklich was verändern wollt müssen sie sich gewaltig mehr in den Arsch zwicken. Nur ein wenig juhui und Frieden und ein wenig lächeln, das beeindruckt keine Bank und keinen Finanzmonopolisten. Anscheinend ist jetzt die Luft draussen. hmm wo ist der Durchhaltewillen? Kann man wohl nicht erwarten bei arbeitslosen Aktivisten. Warum die wohl arbeitslos sind?

    • Aus ehrlichem Interesse gefragt: Was war Ihr in den Hintern gezwickter Beitrag?

    • Wu Noire sagt:

      Liebe Wu Blanche
      Vielleicht liegt es daran, dass sie nicht Arbeitslos sind sondern trotz ihren 120%-Jobs protestieren und keine anderen 120%-ler es für Notwendig hielten, sich daran zu beteiligen oder sich zumindest für die Beweggründe zu interessieren, weil sie um ihren Job bangten, obwohl sie ja unter den 4500 angekündigten Stellenstreichungen sein könnten? Ist es nicht paradox? Müssten nicht genau diese auf die Strasse, um ihren Arbeitgeber aufzuwecken?? Und vielleicht liegt es auch daran, dass die Medien kein Interesse daran haben, über Postives der Bewegung zu berichten?

  • Christoph sagt:

    In der Tat, Gründe für eine Revolution wären genug da, dummerweise keine Vision für das danach. Wie soll die Welt denn aussehen? Dazu müsste eine solche Idee auch jene mitreissen, die bis anhin ganz gut lebten und sich über die matereiellen Exzesse nicht aufzuregen brauchen. Für eine Revolution die alles niederreisst was war, dafür ist die Not nicht gross genug. Lenin sagte, „ein Revolutionär muss das Gras wachsen hören.“ Einfach weiter die Ohren spitzen…

    • ralph kocher sagt:

      ES beginnt leise bzw. sehr friedlich. England ist bereits fortgeschrittener. Dank Repression bleibt ES vorderhand in der Schweiz übersichtlich ruhig. In Russland sehe ich das ähnlich. Nun denn. Der Zunder wird wie meist von den Nationalisten angeheizt. Hiefür fehlt ES versch. Schreiberlingen an Überblick. Bleiben wir bei den hiesigen „Kreuznationalisten“ verschiedener innerschweizer Radikalenbünde. X-fach sind aus Armee-Einrichtungen Kriegsgerät verschwunden. Durchsucht mal die Keller derer, nicht nur bei Bauernsöhnen im hintersten Tal.

      • Christoph sagt:

        Das wäre dann, je nach Standpunkt, ein Putsch oder Bürgerpflicht. Die Gefahr ist latent da, soll sie ja auch gewissermassen, zumindest war dies ein Gedanke beim Überlassen der Dienstwaffe an den Bürger. Allerdings hat das weniger mit occupy zu tun, denn da geht es ja um die Idee einer gerechteren Welt und das würde bedingen, dass neue Mechanismen bei der Mitbestimmung und Geldverteilung etabliert würden. Aber eben, dazu sind konkret keine Ideen da und Philosophen wie im 18./19. Jh sind auch nicht grad massenweise.

        • ralph kocher sagt:

          Occupy hat mit Veränderung zu tun; diese die andere Seite mit allen Mitteln zu verhindern sucht. Deswegen der Spagat. Ideen bleiben meist nur der Auslöser. Philosophieren was wird kann jeder, weil, kumulieren tut sich – was…!

          • Beat sagt:

            Die „andere Seite“ muss gar ncihts verhindern, solange nichts kommt. Der Artikel hat die Situation in meinen Augen viel treffender beschrieben. Die Occupy – Bewegung geht jetzt in den WInterschlaf und wenn es wärmer wird kommt sie (vielleicht) wieder hervor.
            In USA sind diese Leute im Unterschied zu hier auf Gedeih und Verderb auf gewisse Veränderungen angewiesen, weshalb dort wohl anhaltender gekämpft wird.

      • Christoph sagt:

        Das wäre aber ein Putsch, oder, je nach Standpunkt, Bürgerpflicht. Das hat mit occupy aber nichts zu tun. Das Eine würde dem Erhalt des Alten dienen, das andere will Veränderungen, die in die Zukunft gerichtet sind.
        Aber ich gebe Ihnen recht, am Ende kommt sowieso alles anders als prognostiziert.

  • Paul sagt:

    Meiner Meinung nach ist das nicht das Ende einer Revolution. Es war ein leiser Anfang. Zu wenig Menschen erkennen die schon lange überfällig Notwendigkeit eines grundlegenden globalen Wandels. Unsere gesellschaftlichen Modelle sind am Ende, aber es will keiner wahrhaben. Occupyanhänger sind die ersten die aufstehen und friedlich aufbegehren, aber das breite Volk will mit dem anstehenden Wandel nicht konfrontiert werden. So erhält das Engagement keine Resonanz, noch nicht, aber der Anfang ist gemacht. Dafür danke ich den Menschen die aufgestanden sind.

    • Iris sagt:

      Danke. Das ist das erste vernünftige Statement, das ich hier sehe.
      Ich rede oft und viel mit Menschen in meiner Umgebung über genau diese Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels. Die durchschnittliche Antwort lautet in Ungefähr so: Ja, es braucht einen Wandel, aber nein, ich bin nicht bereit, etwas dafür zu tun.
      Wenn Occupy Schweiz so still untergehen sollte, wie es behauptet wird, dann liegt das daran, dass zu viele Schweizer ZU FAUL sind, ihre eigenen Rechte zu verteidigen. Und dafür sollte man keineswegs die Aktivisten beschuldigen, die bis heute durchhalten.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        An der Faulheit liegt es nicht. Es gibt 2 Gründe : 1. geht es den meisten (materiell) noch viel zu gut. 2. sind die meisten am Abend von der Arbeit zu kaputt, um noch auf die Barrikaden zu steigen. Da pflegt man lieber irgendwie die strapazierte Seele.

      • Iris, es ist nicht ganz korrekt wenn Sie Faulheit der Bürger vorschieben weil notwendige Veränderungen nicht stattfinden.Wir sind in erster Linie darauf angewiesen das auf dem demokratischen Weg Weichenstellungen an uns herangetragen werden, damit wir mit dem Stimmzettel entscheiden können! Leider sind aber alle Parteien mit sich selber beschäftigt, vor allem mit streiten. Auch Sie scheinen eher für gewaltsame Veränderungen zu sein, welche in der Regel immer ausser Kontrolle gerät und meistens zu noch mehr Ungerechtigkeiten und Elend führt als dies vorher der Fall war. Siehe UDSSR und China !

    • Gunnar Jauch sagt:

      Die Menschen werden erst die Notwendigkeit eines systemischen Wandels erkennen, wenn sie Leidensdruck erleben müssen, hoffentlich nie so grossen, wie in Entwicklungsländern, wo täglich die Schwächsten krepieren, auf deren Buckel unser Wohlstand bis anhin aufgebaut war. Spätestens wenn reihenweise Staaten um uns kollabieren, werden auch wir betroffen sein und nicht mehr wegschauen können.
      Am Montag, 19.ds, findet in der Uni ZH das öffentliche Podiumsgespräch mit 4 hochkarätigen Referenten „Anders denken – Visionen für ein neuesWirtschaftssystem“ statt (Raum KOH B-10).

  • Anh Toan sagt:

    Den „Empörten gehts viel zu gut um Revolution zu machen, sie würden die Hand beissen, die sie füttert (ALV, Stipendien, Sozialhilfe). Volle Bäuche mit Rentenversicherung (AHV Rente + EL für CHF 400.00 Beiträge pro Jahr) und dank Rückerstattung gratis Krankenkasse machen keine Revolution. 98% der 99% Prozent haben ohnehin im Dezember keine Zeit für Revolution, sie müssen Weihnachtsgeschenke kaufen.

    • Einem Poerter sagt:

      Erstens kaufe ich keine Weihnachtsgeschenke, sondern mache sie höchstens selber. Zweitens müssen viele (so auch ich) arbeiten, um damit Essen etc. zu finanzieren. Wie mans macht, immer ist es falsch: Ist man zu viel präsent kommt der Vorwurf der Arbeitslosigkeit; resp. Ausnützung der Sozialwerke, ist man zuwenig präsent, wird einem Konsumismus; resp. Faulheit vorgeworfen.

  • Peter Imhof sagt:

    Calvin mit den kiffenden und Saufenden linken und Arbeitslosen Träumer der Occuby Bewegung zu vergleichen ist schon ein strakes Stück. Bis heute sind diese Besetzter ein Ärgernis ohne Inhalte. Denen geht es nur darum, anstatt privaten Raum, sprich Häuser zu besetzten, nun öffentlichen Raum zu besetzten und verschmutzen. Es ist eine Schande, dass die Schweiz und die Regierungen so etwas überhaupt dulden. Schauen sie sich diese doch nur mal an. Ungepflegte Männer und Frauen mit verfiltzen Haaren, dreckigen Lumpen als Kleidung und die Flasche Bier oder den Joint als ständigen Begleiter. Pfui!

    • R.Weber sagt:

      Hatte Jesus nicht auch lange und ungepflegte Haare. Hatte Jesus eine Massanzug angehabt? Bitte zuerst studieren und dann schreiben. Danke.

      • Peter Imhof sagt:

        Jesus hatte bestimmt keine langen ungepflegten Haare. Er hat die jüdischen Gesetzte ohne ausnahmen erfüllt. Die Hygiene war und ist im Judentum schon immer sehr zentral und wichtig. Sie sollten nicht nur Bildchen anschauen. Jesus war nicht langhaarig, blond und blauäugig. Die Ersatztheologie, die sich in den 2000 Jahren der Kirchengeschichte wie ein Krebsgeschwür im Christentum eingenistet hat, will damit zeigen, dass das Christentum anstelle Israels getreten ist und Israel nicht existieren darf, weil mit der Wiederentstehung Israels die Ersatztheologie ihre Begründung verliert. Googlen sie!

  • Peter Imhof sagt:

    Wenn sie sich schon als Christ bezeichnen dann sollten sie sich auch auf den Inhalt der Bibelund die Worte der Herrn stützen. Jesus trennte die Welt, welche ungerecht und böse ist, klar von seinem kommenden Reich. Die Welt brauch IHN, den Erlöser. Damit Menschen mit GOTT versöhnt und Gemeinschaft mit einem Heiligen Gott haben können, brauchen sie jemand der für ihre Sünden sühnt. Dass hat Jesus Christus am Kreiz getan. Dies gilt für jeden, ausnahmslos. Es braucht keine Leistung hierfür, sondern Glaube und dass sie IHM ihr leben übergeben. Sie erhalten dafür eine Neues Ewiges Leben von GOTT.

  • Patrick sagt:

    Gegen den Materialismus unserer Zeit soll eine Revolution stattfinden? Also gegen die Natur des Menschen? Tja, das dürfte dauern.

    • ralph kocher sagt:

      Der beste Satz hier drin…!

    • Einem Poerter sagt:

      Nein. Es geht u.a. darum den Materialismus auf ein gesundes Mass zu beschränken und somit auch anderen Menschen den Zugang zu ermöglichen. Und dies in einem oekologisch und sozialem gerechten Rahmen

  • Hans Durrer sagt:

    Der Elan der Occupisten ging in Rauch auf…genau wie das Gras in meinem Joint…da hat auch der katholische Segen nichts geändert….

    • Manu sagt:

      Der katholische Segen Calvins? War wohl nicht der erste Joint heute.

      • Hans Durrer sagt:

        Nein lieber Manu, ich dachte da in erster Linie eher an die Kirche welche den Empörten Asyl gewährte. Sie wissen dass am Stauffacher eine Kirche steht oder? Zudem werden Joints erst NACH einem langen Arbeitstag angezündet…ein entscheidender Unterschied im Gegensatz zu den Occupisten ;D

  • Abdel Tuma sagt:

    Diese „Bewegung“ von ein paar Dutzend Berufsempörten ohne jeden Plan und Ziel wurde überhaupt nur dank der Medien wahrgenommen. Jezt versucht es noch einmal ein Journalist mit lebensverlängernden Massnahmen. Ob der Rückgriff auf Calvin, Jesus und den glorifizierten Kommunismus, der 100 Millionen Tote und unsägliche Ungerechtigkeit in die Welt gebracht hat, da helfen?
    RIP Occupy!

  • Roland Strauss sagt:

    Es ist Winter und campieren in der Kälte macht halt keinen Spass. Wartet nur ein paar Monate. Sobald es wärmer wird, geht es wieder los. Mit jeder Welle wird es heftiger, da könnt ihr sicher sein.

    • Hans Durrer sagt:

      Ja da haben sie wahrscheinlich recht, wenn die Rezession noch mehr Arbeitsplätze vernichtet und die Zuwanderung weiterhin unkontrolliert weiterläuft, damit das Asylwesen weiterhin mit unzähligen Millionen bewirtschaftet werden kann (Höchststand Asylgesuche und Abschwächung der Wirtschaft sind absolutes Gift), wird sicherlich viel mehr Leute geben, welche dann Zeit haben ihr Zeltli aufzustellen und dem Gemeinschaftssinn zu fröhnen, ab und zu eins hinter die Binde zu kippen und Gras zu rauchen…

  • Rolf Gunz sagt:

    Nicht zu überbieten an blinder Ignoranz – als ob die Mehrheit der Menschheit eine Einschränkung des Individums wollen.
    Occupy-Bewegung gleich empörung der Nullchecker..

    • floR znuG sagt:

      Wer keine Argumente hat,ausser sich despektierlich über andersdenkende zu äussern, deklassiert sich selber… Ignoranz? Wer möchte den nicht sehen, dass wohl die Wirtschftwissenschaft seit Jahren kein Antworten auf die Krise hat, 99% zu den Verlierern dieses Kapitalismus“spiels“ od Seesltanz ist, Politik ohnmächtig ist, &die Risiken „blökend“ als „alternativlose“ Wahrheit aufbürden lassen lässt. Nach Ihrem „Statement“ (etwas arrogant-die Menschheit) möchte keine Regulierung. Spätestens wenn die Ultimative Finanzblase platzt, Sparer enteigenet werden, werden viele(wenn sie können) andersDenken

    • Einem Poerter sagt:

      Wer will eine Einschränkung des Individums? Die Occupy-Bewegung will u.a. die Entfaltung des Individuums –> Stichwort Basisdemokratie. Mir scheints, als seien Sie ignorant, wenn Sie diese falsche Behauptung aufstellen und die Occupysten pauschal als ’nullchecker‘ verunglimpfen.

      • Gunnar Jauch sagt:

        Man könnte eher Leuten wie Rolf Gunz „blinde Ignoranz“ unterstellen: Die Einschränkung des Individuums findet eben im bestehenden anarchischen Kapitalismus statt, welchem der Einzelne hilflos ausgeliefert ist. Die Gunzen dieser Welt werden dies erst begriffen haben, wenn dieses System vollends implodiert, was innert kürzester Zeit geschehen könnte.
        Die Stärkung des Individuums hingegen ist eine der grossen Anliegen der Occupy-Bewegung, aber auch eine Schwäche: Ein einzelner Querulant kann mit seinem Veto eine VV ad infinitum verlängern und blockieren.

  • Rudolf Mühlemann sagt:

    Die Revolution frisst am Ende immer sich selbst. Ich habe auch nie nur den geringsten Silberstreifen am Horizont dieser Revolution gesehen, die in Tat und Wahrheit gar keine war, sondern lediglich ein blutleeres Wolkenkuckucksheim einiger Pubertierender. Welches war die zündende Idee? Waren praktikable Alternativen erkennbar? Auch nach längerer Recherche habe ich nicht den geringsten Ansatz dafür gefunden. Der Materialismus bildet den Kern der menschlichen Existenz. Sinn des Lebens? Wohlstand für alle! Der Rest ist Heuchelei und Neid. Resignation ist aber nicht zielführend.

  • Man kann nicht erwarten, dass Occupy Lösungen für alle Probleme in der Tasche hat. Um aber in Ruhe an den Lösungen arbeiten zu können, hätte man diese konkret benennen, und die Betroffenen hinter sich bringen müssen. Arbeitslose, Working Poor, von der Sozialhilfe abhängige Rentner und solche, die viel Geld verloren haben, Studenten, die sich die Gebühren nicht mehr leisen können. Und natürlich die vielen anderen, die trotz genügend Einkommen etwas an der Welt zum Besseren verändern wollen. Je durchmischter die Basis, desto eher trauen sich andere aus der Deckung. Ein «Böse Banken» reicht nicht

  • Marcel sagt:

    Hab jetzt gerade zwischen all diesen materialistischen Werbebannern den Politblog gefunden. 🙂 Des Weiteren seh ich die Empörten in materialistischen Hightechmarkenzelten hausen und mit wunderbaren Smartphones kommunizieren. Zurück auf Feld 1. Wer nichts zu sagen hat, soll nicht protestieren. Oder war gerade das der Antrieb der Empörten?

  • Nadine Binsberger sagt:

    Es sind nicht die Banken und nicht die Politk, die die reale Welt ausmachen, sondern die Macher. Die Finanzwelt ist eine virtuelle. Die politische leider ebenso, solange sie sich an der Finanzwelt orientiert. Alles was wir benötigen, entsteht durch schlaue Hirne, engagierte Herzen und fleissige Hände. Die Ressourcen dazu bekommen wir vom Planeten Erde geschenkt – also ohne Zinsen und ohne Gartenzaun drumherum. Macher = Unternehmer? Ja, aber auch sie haben etwas nicht verstanden: Gesellschaft funktioniert nicht, wenn jeder nur für sich selber schaut.

  • Die öffentlich-rechtlichen und vor allem GESTEUERTEN Medien verstehen es recht gut die Occupy-Bewegung totzuschweigen, und das eine Prozent der Verirrten und „Mächtigen“ versteht es sehr gut sich gegen die 99 % zur Wehr zu setzen …. aber nicht mehr lange!
    Der kommende Aufstand, der Umbruch, die Revolution … egal welchen Namen wir dem geben was unweigerlich kommen MUSS und WIRD ist nicht mehr aufzuhalten, höchstens noch zu verzögern … aber je länger es dauert umso härter wird es ….
    Peace, Love and Compassion
    Christian Kosch

  • sandro gasser sagt:

    weltfremder blog von einem weltfremden geist. „materialistische finsternis“ ist wesentlich besser als geistig, lieber herr cerf. nb: wer demonstriert gegen die linksideologisierten politiker, die europa in eine finanzkastastrophe geführt hat? occupy brüsseler verwaltungspaläste! occupy regierungssitze, da könnte ich dabeisein!

    • ralph kocher sagt:

      Supi…! Voll einer, der am aufwachen ist.

      • ralph kocher sagt:

        @ Sandro > PS: Die Scheuklappen „links“ wie „rechts“ solltest Du noch ablegen, dann wäre der Weg frei für eine objektive Beurteilung (Anarcho-Faschisten agieren unproduktiv, höchstens selbstzerstörerisch)…!

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Herr Gasser, Sie tragen eine Prisma-Brille ! Die Brille, die alle Blickwinkel brutal verzerrt. Die linken Politiker haben also Europa in eine Finanzkatastrophe geführt? Wieviele Linke gibt es denn unter Investoren, Hedgefund-Managern, Casino-Bankern, Steuerhinterziehern und sonstigen Abzockern? Ihre Ansichten, DAS nenne ich weltfremd.

  • Die Schweizer finden gerne, dass „man“ da unbedingt mal was machen muss, dass „die“ dagegen endlich mal was unter nehmen sollen. Nur „man“ und „die“ ist schön undefiniert, damit man selbstgarantiert nie in die Verantwortung gezogen wird. Schliesslich muss man ja schaffen, ist ein verantwortungsvoller Bürger – nicht wie „die da“, die faulen, arbeitslosen Säcke, die nichts besseres zu tun haben als irgendwo zu demonstrieren anstatt zu arbeiten. Das geht doch nicht! Da muss man unbedingt etwas dagegen tun.
    Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder plötzlich findet er könne demonstrieren?! 😉

  • ralph kocher sagt:

    Heute wird buchstäblich alles gefiltert. So auch „Links“ zur Situation. Man will „Panik“ vermeiden. Schliesslich soll weiterhin im Verteiler Alkohol an der Türe verkauft werden können bzw. an Kassen die Schleckwaren auf Kleinkinderhöhe plaziert werden dürfen. Oder dass „Automobile“ nicht erst fahren sollen wenn sie mit 30 nur mental reif dazu sind. Auch dass ein Transparent an der Demo gegen diese billigen „Ablasshändel“ (Schuldentilgung Ausland) hinwies war keine Mühe wert. Hier soll CH den Verpflichtungen entsprechen! Auch weil der Flagge kreationistisches Feldzeichen sonst als überholt gilt

  • Von wegen Zinsli sagt:

    MEINE Stille und kurze REVOLUTION!

    BARES ist WAHRES => Schluss mit dem FIAT-MONEY-SCHNEEBALLSYSTEM!

    -> habe meine Konten geräumt & Plastikkarten gekündigt. Ein Anfang. Wenn^s mehr tun, ist DAS langfristig die gewaltigere Revolution, zudem LEGAL und man muss keine Angst haben verhaftet oder registriert zu werden.

  • ralph kocher sagt:

    Warum wird praktisch alles, nur nicht „Kommunist“, „Christ“ oder „Calvin“ herausgefiltert…?

  • Jana O. sagt:

    Der Artikel ist ja an Hohn und Ignoranz kaum zu überbieten. Sie werfen den Demonstranten, die bei Kälte und Nässe die heutige Finanzpolitik kritisieren, vor, „schon“ aufzugeben? Sie sollen sich doch bitte länger empören, damit Ihnen beim Abendspaziergang bei dessen Anblick warm ums Herz werden kann? Das darf ja wohl nicht war sein. Sie und Ihr Bruder sollten mal mit Zelten, Abendteuer-Urlaub quasi, vielleicht entsteht dann bei Ihnen auch der Respekt der den Demonstranten gebührt und den ich in Ihrem Artikel vermisse. Oder Sie schmollen bequem zu Hause weiter für die Revolution. Wie schade.

  • Une Révolution virtuelle

    Il était une fois Pygmalion
    il sculptait Galatée, la plus belle statue qui puisse exister
    Quand il eu fini, il tomba fou d’amour de cette créature de rêve
    Seule ombre au tableau : il ne saura jamais ce qu’elle ressent… ni ce qu’elle peut ressentir…
    Son sourire est éternel… mais pas réel…
    Tout en elle, est virtuel
    Elle est, mais elle n’existe pas.
    Un masque qui n’irradie pas…
    Un bonheur qui ne s’échange pas.

    http://www.lejournaldepersonne.com/2011/08/une-revolution-virtuelle/

  • Martin Frey sagt:

    Von Anfang an versuchte man seitens der Medien, den Occupisten eine höhere Bedeutung zuzubilligen. Seither wartet man vergeblich auf irgendwelche konkrete Aeusserungen, Vorschläge oder Ideen, welche wahrscheinlich alle irgendwo ertränkt wurden. Hanebüchen ist jedoch die allgemeine Stossrichtung des Artikels. Calvin wie auch Zwingli würden sich beim Anblick der Occupisten whs. im Grabe umdrehen, haben sie doch eine diametral andere Arbeits- und Gesellschaftsmoral geprägt als der Autor suggerieren will, der sich mit der Bemerkung zum Kommunismus als Same des Christentums völlig ad absurdum führt

  • Revolution würde in erster Linie Gewalt, Zerstörung und viel menschliches Leid bedeuten! Bekanntlich hinterlässt menschliches Leid aber auch Verlust der Heimat tiefe und über Jahrhunderte dauernde Wut und Rachegefühle! Das sollten eigentlich gerade bei den “ kritischen“ Menschen besonders bekannt sein. Deshalb muss ich leider allen Kommentatoren recht geben, welche diesen Stürmis nicht allzu viel Gribs zugestehen. Das geschwafel von Umverteilen bedeutet nichts anderes als DEN ANDEREN wegnehmen was ich anders nicht erreichen kann. Gerechtigkeit ist eben so verlogen, wie Kapitalismus.

  • Josef Rutz sagt:

    Diese Occupy-Bewegung ist weder von der linken noch von der rechten Ideologie geprägt, hier manifestiert sich lediglich ein neues Denkmuster, ein total neues Pardigma der Zukunft. Diese Demonstration ist doch viel mehr als lediglich eine andere Revolution, es ist tatsächlich das Erwachens eines neuen Menschenbildes, es ist die Manifestation der Evolution des göttlichen Bewusstseins am Anfang einer „Neuen Zeit“. Immer schneller erwachen jetzt die Menschen nach einer langen dunklen Nacht und erkennen das Unrecht des gegenwärtigen Systems! Niemand wird es aufhalten können! ETHIK überkommt MACHT!

    • Gunnar Jauch sagt:

      Eine der profundesten Analysen der Bewegung, wie ich sie auch erlebt habe und immer noch tue. Die von gegenseitigem Respekt geprägte Umgangsweise hat mich seit meiner Teilnahme an der allerersten Schweizer Vollversammlung vom 11. Oktober 2011 in den Bann gezogen. Ein Blogger schrieb die Occupy-Bewegung werde nur so lange bestehen, wie sie sich nach dem Primat der Liebe ausrichte.
      Dies deckt sich mit dem „Manifest des Gefühls“ des jungen Zürcher swisscom-Mitarbeiter und Poeten Manuel Kuster:
      http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2011/occupy-together-manifest-des-gefuehls.html

  • Sarah Meyer sagt:

    Der Journalist behauptet, dass die Bewegung nur im Parc des Bastions campiert ohne moderne Medien zu nutzen. Das stimmt nicht. Sie haben sehr wohl eine Homepage (http://www.occupygeneva.ch/), twittern und es gibt auch Filme auf youtube. Es ist aber klar, dass ein Journalist der „Tribune de Geneve“ dies lieber alles verleugnet und es vorzieht Stadtpräsident Pierre Maudet (der würde die Empörten auch lieber in die Rhone werfen) zu zitieren anstatt mit den Aktivisten zu sprechen (von denen es übrigens weit mehr als nur 10 gibt).

  • Stéphane Palois sagt:

    Calvin n’a pas fondé l’Université, mais le Collège de Genève. Il a aussi autorisé le prêt à intérêt et justifié le profit, étant pour cela considéré comme le père du capitalisme rhénan. Egalitaire, Genève, sous sa houlette ? Tout est relatif, puisque les habitants sont divisés en au moins quatre catégories, les bourgeois, qui ont acquis leur titre et ont le droit de vote, les citoyens, qui peuvent assister au conseil et s’exprimer mais sans voter, les natifs qui bien que nés à Genève n’ont aucun droit et les paysans des mandements soumis à la ville qui en ont encore moins.Plus les étrangers…

  • Roberto sagt:

    Ganz einfach: Weil die sog. „Occupisten“ keine Ahnung haben.

  • linda hofer sagt:

    ich bin eine von denen, die 4 wochen auf dem lindenhof war. dass in dieser zeit vieles geleistet wurde, ohne dass dies die medien erfuhren & die occupy-bewegung deshalb v.a. als kiffende horde arbeitsloser angeschaut wird, hat mich ne weile lang gestört, nun ist es mir ziemlich egal.
    was mir nicht egal ist und wofür ich WIRKLICH NULL verständnis habe,ist diese von konsumismus und entertain-me!-mentalität geprägte haltung, dass veränderung am besten nach hause geliefert wird! kaum jmd kommt in den sinn, sie selbst zu erwirken!! aber selbstv. über leute beurteilen, die einen versuch wagen.. argh

  • claire-marie jeannotat sagt:

    Les indignés ne serviraient à rien?
    Pourquoi les médias /TSR par exemple/ semble-t-elle ignorer le mouvement des Indignés? C’est un mouvement pacifique qui travaille à susciter une prise de conscience que la „dictature des marchés“ privent la majorité de leurs droits sociaux, droit au travail, à un salaire! Pourquoi discréditer ce mouvement et pourquoi les églises n’y participent-elles pas? Elles pourraient enseigner la motivations. Jésus reste indigné et solidaires des exploités.

  • Stefan Kirchgraber sagt:

    Ich weiss nicht, ob für Genfer die Welt bereits in Bern zu Ende ist. Bei uns in St.Gallen hat Occupy erst richtig begonnen. Heute am Tag der Menschenrechte wurde ein starkes Zeichen gesetzt. Dort wird zwar ohne Zelte gearbeitet, jedoch umso hartnäckiger aus dem warmen Stübchen heraus. Aus meiner persönlichen Sicht ist das Ziel von Occupy Switzerland dann erreicht, wenn die Grossbanken ökologisch nachhaltig investieren und sie darin durch klare Regeln dank entsprechend nachhaltiger Politik abgesichert sind.

    https://www.facebook.com/pages/Occupy-St-Gallen/295325280479877?ref=nf

  • de lausanne sagt:

    C’est sur , nous sommes dans une crise systemique mondiale , qui profite tres bien a certaines excrocs et font soufrir une majoritee . C’est normal qu’il ya des revoltes . Mais nous avons deja vu ca , les histoires triste des annees ’29 – ’33 sont en train de se repeter ! Et ca sera tres grav si les extremistes arrive convaincre que les politiques actuels sont nule face a la crise , comme il a fait Hitler en Allemagne a son epoque ! Il a promis du travail a tout le monde !!! … et on peut pas dire qu’il n’a pas donne du travail a tout le monde … !!! , pas seulement en Allemagne mais en Euro

  • Non, Monsieur Cerf. Vous servez encore à quelque chose. A rechercher la vérité !

  • Pas d’actvités sur la toile.. ah bon.. le journalisme aurait-il perdu de sa vigueur malgré un article plutôt encourageant.. dans indignés il y a digne.. donc des gens dignes en devenir construisant le s balbutiement d’une nouvelle société… encore faut-il prendre le temps…. celui dont on a perdu la maitrise et qui nous amène à condamner la terre à d’atroces souffrances.. que dire de plus… https://www.facebook.com/groups/indignes.geneve/
    https://www.facebook.com/groups/228611737151658/

  • olivier sagt:

    Certes un tel élan humaniste est louable, mais semble s’affranchir des réalités. Avant l’avènement de cette société industrielle, le monde n’était pas si parfait. Et Genève non plus. Les jeunes savoyardes venaient se vendre à Genève pour survivre. La place du mollard a donné leur nom aux journaliers que l on appelait des molardiers, et l’égalité calviniste était réservée à une caste. Si l’on revient à nos jours, je pense que ce qu’attend la population, c’est surtout de pouvoir travailler et conduire dignement sa vie… Et ce n’est pas en s’indignant qu’on le fait. Mais en travaillant…

    • de genève sagt:

      „travailler et conduire dignement sa vie“ >> c’est bien de séparer les deux, car selon moi, on a trop tendance a les confondre ; la dignité n’est pas le travail ; la plupart du „travail“ sur terre est „esclavagisme“ ; la vie n’est pas faite que de travaux, mais aussi d’échanges, de rêves et de réflections pour l’amélioration ; pas toujours ce mot à la bouche, SVP !!!!!!

      Et autre chose : chaque époque son lot de misères et de bienfaits, alors inutile d’ériger un palmarès des meilleures et des pires époques ; l’Indignation fut/est/sera une valeur d’équilibre, un combat contre la Tyrannie.

      ****

  • Heri Bender sagt:

    Keine bessere Zukunft, wenn wir es nicht schaffen, unser Geldwesen zu reformieren. Moment für Moment werden 45% des erarbeiteten Reichtums (an Produkten) an die Finanzelite abgeführt. Warum? Weil es als selbstverständlich hingenommen wird, Zins zu nehmen und Zins zu zahlen. Wenn es uns gelingt, Mechanismen einzuführen, die das Geld im Umlauf halten, anstatt anzuhäufen, dann geht es uns auf einen Schlag doppelt so gut wie heute, und das völlig ohne Verzicht und Einbussen. Verzichten müssten nur die 3 % Reichtsten, auf das automatische, schneeballmässige, exponetielle Wachstum ihres Vermögens.

  • Sudan Daniele Rose sagt:

    L’Indignation est à son Apogée… Maintenant nous nous engageons!!!

  • Yuki sagt:

    Les véritables idées émergent et le changements se concrétisent quand on arrête d’attendre que cela vienne des autres!

    Les indignéEs c’est pas EUX, c’est NOUS!

    ^_^

  • Hans Gross sagt:

    Empörung ist nicht besser und nicht schlechter als das, was wir daraus machen. Ich kaufe Max Havelaar Produkte, weil ich die Ausbeutung der dritten Welt nicht mitmachen will. Ich versorge mich mit Cleantech-Strom, weil ich den Atomausstieg will. Ich kaufe schweizer Früchte, weil ich nicht einsehe, warum wir Äpfel über den Erdball transportieren sollen.
    Was machen genau die Campierer? Und was machen Sie (… da entdecke ich meine moralisten-Natur 😉 )?

  • Gremaud sagt:

    Je suis retraite et tres indigne de voir les exemples que donnent nos politiciens .Pour commencer regardons les sieges du conseil national.Les gens sont payes pour etre present aux debats.Avez vous dejas trouve un employeur qui paie son personel s’il n’est pas present !!!Le renvoie est instantane .Mesdames et Messieurs les politiciens ..vous etes des voleurs de l’argent publique

  • Marie-France de Meuron sagt:

    Très belle réflexion, merci beaucoup!
    Et que 2012 vous permette de nous en livrer encore beaucoup d’autres de cette qualité!

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