Privater Waffenbesitz gehört nicht verteidigt

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Das Schweizer Schiesswesen fühlt sich vom EU-Diktat bedroht. Im Bild: Jubiläumsumzug «200 Jahre Stadtschützen Bern». (Foto: Keystone/Patrick Hürlimann)

Die Schweiz muss die EU-Waffenrichtlinie übernehmen. Die Landesregierung ist überzeugt, dass sie Brüssel eine Gesetzesänderung abgerungen hat, welche die Tradition des Schweizer Schiesswesens wahrt. Doch die Schweizer Schützen und Schützinnen feuern aus allen Rohren dagegen.

Am kommenden 19. Mai wird sich an der Urne zeigen, ob ihr Sperrfeuer seine Wirkung erzielen konnte. Einer ihrer Hauptkritikpunkte: Die jahrhundertelange Tradition des Schiessens, der Schützenverbände und der Schiessanlässe gehe durch das EU-Diktat kaputt. Ist diese Tradition wirklich so alt, so segensreich und so identitätsstiftend für die Schweiz, wie das die Schützen gerne hätten?

Verbrüdernder Brauch? Wohl kaum!

Alt ist das Brauchtum schon. Aber das Schützenwesen hatte in seinen Ursprüngen kaum etwas gemein mit heutigen Schützenfesten und wehrhaften Schweizer Männern und Frauen. Die mittelalterlichen Schützenfeste waren meist Teil grosser Feste, gemeinsam mit Glücksspielen und Gelagen. Auch die Schützengesellschaften, die im 15. Jahrhundert in den Schweizer Städten entstanden, dienten weniger der Kriegsertüchtigung, sondern hatten repräsentative Funktionen. Sie waren Sache der Obrigkeit, die im Schützenwettkampf das mittelalterliche Turnierwesen fortführte. Das Volk war nur als Zuschauer geduldet. Wenig segensreich war die Entwicklung Anfang des 19. Jahrhunderts: Es gab immer mehr Schützenvereine, und diese griffen des Öfteren als paramilitärische Einheiten in die Politik ein. So nahmen ganze Schützengesellschaften an den Freischarenzügen von 1844 und 1845 gegen die konservative Regierung von Luzern teil. Die endeten 1847 in einem Bürgerkrieg.

Der Historiker Romed Aschwanden kommt in einem Aufsatz zur Schweizer Waffentradition zum Schluss, dass sich das Schützenwesen nicht kontinuierlich zu einem verbrüdernden eidgenössischen Brauch und akzeptierten Bestandteil der Schweizer Kultur entwickelte: «Die unschönen Momente der Schützentradition werden heute gerne ausgeblendet, obwohl die Überwindung der im Sonderbundskrieg aufgerissenen Gräben mehrere Generationen dauerte.» Der Waffenbesitz sei trotzdem zu einem Fundament der schweizerischen Neutralität und Unabhängigkeit verklärt und im Mythos von 1291 verankert worden.

Schluss mit der Verklärung des privaten Waffenbesitzes!

Hat das Schiesswesen heutzutage noch eine so wichtige Funktion? Die erst um 1900 gefestigte Tradition der bewaffneten Eidgenossen erodiert seit rund zwanzig Jahren konstant: Spätestens seit der Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft für aktive Soldaten und Offiziere in einem Schützenverein im Jahr 1996 ist die Anzahl der Schützenvereine geschrumpft. Das Obligatorische wird zwar noch geschossen, aber heute konzentrieren sich die Vereine auch auf sportliche Aktivitäten und viel Folklore.

Das Wesen der modernen Schweiz definiert sich nicht über diese Tradition und einer Verklärung des Schiesswesens. Die Schützen sollen sich im Schiesssport messen und so viele Feste feiern, wie sie wollen. Aber bitte belästigt alle anderen – also die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung – nicht mit einem schlechten Gewissen, nur weil diese nicht bereit ist, das Recht auf privaten Waffenbesitz zu einer identitätsstiftenden Tradition hochzustilisieren. Labt euch doch daran, dass der Bundesrat das Eidgenössische Feldschiessen zum immateriellen Kulturerbe der Schweiz erkoren hat.

89 commentaires sur «Privater Waffenbesitz gehört nicht verteidigt»

  • Lukas Baumann dit :

    Das Problem ist glaub eher, dass die EU der CH etwas aufzwingen will, wobei in der Schweiz die Sache mit den Waffen glaub unter Kontrolle ist. Anders als in einigen Ländern der EU. Weshalb sollten wir uns also ändern? Das ist falsche Politik. Uns betrifft das ja nicht mit den Waffen, ausser man könnte nachweisen, dass es sichtlich Probleme gibt. Oder ändert die EU die Landwirtschaftsrichtlinien auf Nachhaltigkeit? Wie bei uns Bauern relativ viel investieren müssen, um Tier und Mensch nicht zu gefährden. Nein, im bilateralen Vertrag hat der Bundesrat in den 90er Jahren kapituliert: Die Richtlinien für CH Bauern gelten nicht für die Importprodukte der EU. Gerne durchlesen. Es ist so eine Sache mit der Politik: Mit wem wollen wir uns beschäftigen? Mit den Problemen der EU oder der Zukunft?

    • Lori Ott dit :

      Das Problem, dass der Eindruck entstehen könnte die EU würde der Schweiz etwas aufzwingen hätte leicht vermieden werden können, indem die Schweiz als Vorreiter ein wesentlich restriktiveres Waffengesetz in die Wege geleitet hätte als es die EU ihren Mitgliedern vorschreibt.

    • Peter Sieber dit :

      Nur wird sich mit dem EU-Waffengesetz überhaupt nichts ändern Frau Ott. Das ist einfach wieder so ein Bürokratenfurz, den einige gelangweilte EU-Apparatschiks entwickelten, denn kein einziger Krimineller beantragt einen Waffenschein um sich eine Knarre für einen Ueberfall zu besorgen. Da wird also einfach zwecks Ausweitung des Ueberwachungsstaates ein Gesetz erlassen, welches unbescholtene Bürger im Prinzip kriminalisiert, denn was nicht sein darf (i.e. privater Waffenbesitz) darf einfach nicht sein. Hätte man WIRKLICH ein Problem nach US-Vorbild, dann müssten ganz andere Mechanismen gefunden werden, um dieses einzudämmen.

    • Janos Czifra dit :

      Was sehr interessant ist,EU Mitglidsstaat erlaubt unbescholtene Bürger 2 Kurzwaffen zu besitzen, ja,verdeckt bei sich zu tragen!Janos

  • Kathrin Bolliger dit :

    Der Bürgerkrieg, also der Sonderbundskrieg, forderte gerade mal 150 Todesopfer. Das hätte man auch erwähnen können. Letztlich waren das nichts mehr als ein paar Scharmützel. Deshalb ist es ziemlich an den Haaren herbeigezogen, damit Stimmung gegen die Schützengesellschaften zu machen.

  • Dave Beck dit :

    Das einzige was « Kopfschütteln » verursacht ist die Tatsache dass es genügen Schweizerinnen und Schweizer gibt die eine dynamische Rechtsprechung der EU für die Schweiz wollen und dies mit dem RA besiegeln wollen. Dass ist wirklich dass einzige was « Kopfschütteln » verursacht. Dynamische Rechtsübernahme der EU, ein Schiedsgericht dass unter anderem auch über Abstimmungen richten kann falls das Resultat der EU nicht passt und sie « Klagen » kann, Unionsbürgerschaft, Lohnschutz ade…. Und der Verfasser dieses Artikel Schreibt was von Kopfschütteln dass sich Schweizer Schützen und Schützinnen dagegen wehren. Menschenverstand scheint ein « Talent » zu sein was nicht jeder Mensch sein eigen nennen kann so scheint es…..

    • Tofa Tula dit :

      Kopfschuetteln sorgt fuer flexiblere Nackenmuskulatur und bessere Durchblutung derselben, nicht aber unbedingt fuer klareres Denken. Ein ungeeignetes, weil polarisierendes Thema, um es fuer oder gegen das Rahmenabkommen zu vereinnahmen.

    • Paul Levi dit :

      Nein, die Schützen wehren sich ja gar nicht gegen den Rahmenvertrag. Es geht nämlich nicht um den Rahmenvertrag! Es geht einzig und alleine um das neue Waffengesetz und um Schengen/Dublin.
      Voll daneben ist, die Aussage, dass jemand mit einer andere Meinung keinen Menschenverstand zu haben scheint. Wie können Sie sich anmassen, wer jetzt Menschenverstand besitzt und wer nicht?

  • Manfred Zwygart dit :

    Die Gefahr liegt bei der Obrigkeit. Nicht Links oder Rechts. Sobald sich der Bürger entwaffnen lässt, ist er erledigt.

    • Theilker dit :

      Ich habe und hatte nie eine Waffe, Herr Zwygart und werde auch nie eine Besitzen. Bin ich deswegen erledigt? Mitnichten, iwer Freiheit über Waffenbesitz definiert sollte in Trumps USA auswandern.

      • Linus Huber dit :

        Es handelt sich um Ihre persönliche Entscheidung. Warum wollen Sie andere diktatorisch zwingen, sich genau gleich wie Sie verhalten und fühlen zu müssen?

        • Anh Toàn dit :

          Ist doch nicht diktatorisch, sondern demokratisch, wie die gezwungen werden sollen: Wir stimmen ja darüber ab. Wird ein Mehrheitsentscheid des Schweizer Volkes.

          • Linus Huber dit :

            Wenn der Entscheid gefällt wird, handelt es bei positivem Ausgang um einen Entscheid, welcher diktatorisch entsprechend dieser einen Sicht verpflichtet. Bei Ablehnung verbleibt die höhere Freiheit auf individueller Ebene. Demokratie beinhaltet die Gefahr eines zu hohen Grades an Kollektivismus, wenn die Bürger nicht aufmerksam sind.

          • Sportpapi dit :

            @Linus Huber: Demokratie bedeutet also immer für die unterlegene Minderheit eine Diktatur? Und daraus leitet sich dann das Recht auf individuellen Widerstand / Rechtsbruch ab?
            Ich bin jedenfalls froh, wenn nicht in jedem Haushalt eine Waffe herumsteht. Und ja, Ihre Waffe bedroht letztlich mich. Und meine Freiheit. Und mein Leben.

    • tigercat dit :

      Oh Gott Herr Zwygart, Sie sind ja ein rechter Romantiker. Echt schnusig Ihre Statements.
      Sie trauern wahrscheinlich auch noch den Zeiten nach, wo die Frauen Schwänze hatten, an den mann sie in die Höhle schleifen konnte…

    • willi mosimann dit :

      @Manfred Zwygart, wer um Gottes Willen wird denn entwaffnet?
      Bitte um Quellenangabe.

      • Charly dit :

        Es ist nicht Gottes Wille, es ist EU Wille!
        Sie leben nicht in der EU und wissen nicht wie da, seit über 5 Jahren, legale Waffenbesitzer, Jäger,
        Sport-schützen usw. von den Behörden belästigt werden, insbesonderes in Deutschland.

    • Paul Levi dit :

      Nein, die Obrigkeit ist sicher keine Gefahr. Ich war schon immer entwaffnet und trotzdem bin ich keineswegs erledigt.
      Was soll man mit normalen Waffen gegen eine Armee ausrichten? Diese Einstellung ist völlig weltfremd.

      • Linus Huber dit :

        Eine der wichtigsten Schritte einer Diktatur besteht darin, die eigene Bevölkerung zu entwaffnen. Sie mögen diese Einstellung als weltfremd betrachten, was in Ordnung ist. Jedoch die Idee, Ihre Einstellung diktatorisch umsetzen zu wollen, ist nicht in Ordnung.

    • Hans Hasler dit :

      Was für ein Unsinn. In der Schweiz wird doch nichts durch einen Bürgerkrieg verändert. Wir haben eine direkte Demokratie.

    • Emil Eugster dit :

      Meine Waffen sind mir angeboren und so potent, dass ich mir dafür keine Verstärkung im Laden kaufen muss.
      Ich weiss, das ist nicht bei allen so.

    • Maike dit :

      Wer steht den bei Ihnen vor der Tür, das Sie eine Waffe im Schrank brauchen ? Und wenn Sie auf einen Krieg spekulieren, um ihren Waffenbesitz zu rechtfertigen, dann nehmen Sie doch bitte Mal eine Landkarte raus und sehen sich an, wo die Schweiz genau liegt – mitten in Europa ! Umgeben von dem Schutzbündnis der EU – kostenlos natürlich.
      Und wen dann ein böser Gegner bei Ihnen anklopft, dann ist diese Bündnis gefallen – und Sie glauben ernsthaft, sich so einem Gegner mit Ihrer Waffe entgegenstellen zu können ??

    • Ruedi dit :

      Es braucht niemand eine Waffe zu Hause!

  • Niklas Meier dit :

    Das Feldschiessen ist der weltweit grösste Sportanlass. So als Hinweis zum Thema, der nicht reine Meinung ist.
    Herr Poletti, Sie lassen sich hier im Auftrag Ihrer EU-philen Autorenfreunden auf einen seichten Beitrag ein. Die Schützenveriene waren vor 150 Jahren weder Anlass, Auslöser, noch treibende Kraft im Sonderbundskrieg. Ihre Herleitung entbehrt Hand und Fuss.
    Bezüglich der « Tradition » lässt sich zudem feststellen, dass sowohl Gegner wie auch Befürworter der Verschärfungen dieses Argument benutzten. Sie ist also nicht das Steckenpferd einiger wirren Schützen.
    Sie ist aber nicht wirklich Verhandlungssache. Es gibt gewichtigere Argumente für eine Ablehnung, die mir auch noch niemand widerlegen konnte.
    Ich nehme an, dieser Artikel ist nur der Auftakt im Abstimmungskampf.

    • Sportpapi dit :

      Die gewichtigeren Argumente sollte man nicht nur erwähnen, sondern auch anführen.
      Das Argument dafür ist: Man möchte, dass die Schweiz im Schengen-Raum verbleiben kann. Wegen der vielen Vorteile.

  • Peter Möhri dit :

    Ein mehr als einfältiger Kommentar. Anstatt die Schützen schlecht zu machen, würden Sie lieber darstellen, was die Gesetzesänderung konkret bringen soll. Glauben Sie ernsthaft, Sie werden dadurch vor Terroristen geschützt? Wie naiv muss man sein, dies zu glauben? Wie Sie wissen haben wir eine Verschärfung des Waffenrechts 2011 abgelehnt, warum soll uns also Brüssel in unsere Nationale Gesetzgebung reinreden? Danke für Ihre Antwort.

    • Stephan Meier dit :

      Ja. Wir werden garantiert besser vor Terroristen geschütz, wenn wir beim Schengen-Abkommen bleiben. Und darum geht es ja in erster Linie bei dieser Abstimmung. Die paar kleinen administrativen Hürden beim Waffenbesitz sind dagegen eine Lappalie.

      • Niklas Meier dit :

        Immer wieder gerne Herr Stephan Meier:
        NEIN, es handelt sich nicht um Lappalien.
        Die Änderungen sind ungeeignet das von der EU genannte Ziel der Terrorbekämpfung (und auch noch weiter gefasst sonstige Kriminalität und Suizide) zu verhindern. Dies wird auch von den Befürwortern nicht bestritten.
        In der Kombination mit der künftigen periodischen Prüfung und Anpassung, bedeutet das periodische Verschärfungen, da ja jetzt schon klar ist, dass die Massnahmen nicht wirken.
        Einschränkungen und Regulierungen privaten Waffenbesitzes senkt weder das Terrorrisiko, noch Suizidraten oder Kriminalität. Die Verschärfungen enden dann mit einem totalen Waffenverbot.

        • Sportpapi dit :

          Ob die Massnahmen wirken oder nicht, darüber kann man streiten.
          Dass sie aber beschlossen sind, und letztlich Basis sind für die bewährte Schengen-Teilnahme, das ist glaube ich dann doch eher unbestritten.

      • Josef Meyer dit :

        Da bin ich mir grad nicht so sicher, das wir dank des Schengen Abkommen gegen Terrorismus besser geschützt sind. Die Schengen Aussengrenze ist sehr löchrig, die Migration von Staaten in den Schengen Raum ist nicht im Griff.

      • AndyB dit :

        Kleinen Änderungen? Eine ausnahmebewilligung kann ohne Angaben von Gründen verweigert werden. Man kann selbst als Bürger der sich nie was zu Schulden hat kommen lassen nicht gerichtlich wehren. Bereits heute müssen teils Erwerbsscheine eingeklagt werden, weil antiwaffen Kantone diese nur ungern rausgehen. Was denken sie, wie es danach sein wird? Selbst Deutschland hält sich nicht an alle Schengen gesetze( 27 sogar!). Selbst Ungarn setzt die waffenrichtlinie nicht um. Wieso glauben sie wir sollten uns das gefallen lassen. Auch die anderen müssen ihre Verträge einhalten.

      • Thomas Rohner dit :

        Nein, darum geht es der EU eben NICHT, wie sie einfach feststellen könnten wenn sie die EU Richtlinie durchlesen würden.
        Das mit dem Schengenvertrag ist eine zusätzliche Drohkulisse um die Richtlinie auch in einem Nicht-EU Land durchzudrücken.
        In der Schweiz wurde die Schengenmitgliedschaft unter der Bedingung dass das nationale Waffengesetz nicht davon tangiert wird, angenommen. Dies zeigt klar, dass eine Zusammenarbeit bez. Schengen / Dublin gut funktionert, auch wenn die Waffengesetze nicht vereinheitlicht sind (D hat schon länger ein viel strengeres Waffengesetz). Sonst wäre das ja von Seiten der Polizei/GWK schon lange bemängelt worden.

      • Martin Leu dit :

        Anstatt nur die unqualifizierte Propaganda von « kleinen administrativen Hürden » und « Lappalien » nachzuplappern, wäre es besser, sich mit den gesetzlichen Grundlagen vertraut zu machen.
        1. Das Schweizer STGW würde zu einer verbotenen Waffe. Das bisherig Recht auf dessen Besitz (im Rahmen der bereits bestehenden gesetzlichen Auflagen) würde zu einer bewilligungspflichtigen Ausnahme, die von den kantonalen Behörden nach Gutdünken erteilt werden könnte (oder eben auch nicht).
        2. Gemäss Art. 17 der EU-Waffenrichtlinie muss diese erstmals bis zum 14.09.20 und dann alle 5 Jahre überprüft und angepasst werden. Dabei soll mit weiteren schrittweisen Restriktionen das eigentliche Ziel eines Verbotes aller privaten Feuerwaffen erreicht werden. Die Schweiz würde dann zum Nachvollzug genötigt.

      • Beat Nyffenegger dit :

        Kein Terrorist lässt sich durch « … die paar kleinen administrativen Hürden … » von seinen Vorhaben abhalten. Ein Gesetz, das nur « aministrative Hürden » verursacht, sollte man lieber bleiben lassen. Und dass die EU deswegen gleich Schengen kündet, von dem sie von uns mehr profitiert als umgekehrt, darauf würde ich es sehr gerne ankommen lassen. Nicht immer gleich ducken, wennn Brüssel hustet.

      • Regina Bischof dit :

        @Stephan Meier. – Schreiben nicht so einen Unsinn. Schengen wird never ever deswegen gekündigt. – Persönlich bin ich sogar dafür, dass man diesen Vertrag sofort künden sollte. Der Stimmbürger wurde einmal mehr krass über die Kosten und die Folgen angelogen. Wenn wir diesen Mist nicht mehr mitmachen, können wir endlich unsere Grenzen wieder selber kontrollieren und schützen. Denn die Kriminalität welche durch Ausländer in der Schweiz begangen wird, hat seit Schengen massiv zugenommen. Wie hoch ist nun wieder der Ausländeranteil in der Justizvollzugsanstalt Pöschwies, dem grössten Gefängnis in der Schweiz ?? Und wie hoch war er VOR Schengen ?

    • Simone Wicherek dit :

      Es geht hier nicht um den Schutz vor Terroristen, es geht um zig Tausende (Schweizer) Bürger, die Zuhause von « normalen » Zivilisten bedroht, verletzt oder gar getötet werden.

    • Hans Hasler dit :

      Herr Möhri: Schengen bringt sehr wohl etwas, gerade auch hinsichtlich Sicherheit vor Terrorismus.
      Das Gesetz selber ändert praktisch nichts – daher hat das Gesetz selber weder grosse Vorteile noch Nachteile.
      Aber Schengen ist vom Gesetz abhängig.

  • Manfred Zwygart dit :

    Mündige Bürger lassen sich nicht entwaffnen. In Frankreich haben viele Leute keine Perspektive mehr. Nicht mal mehr die, sich mit der Waffe zu wehren.

    • Peter Bucher dit :

      Leute wie Sie, die gedanklich damit liebäugeln, mit der eigenen Waffe das Recht nach eigenem Empfinden durchzusetzen, gehörten entwaffnet – unabhängig von der anstehenden Gesetzesrevision. Nicht die Waffe mach den mündigen Bürger, sondern die Vernunft und das Bekenntnis zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

    • Peter Glarner dit :

      Sie fordern also einen Bürgerkrieg in Frankreich? Das ist es, wenn Bürger sich mit Waffen gegen die Regierung wehren. Ist das Ihr Verständnis von Demokratie? Dann gute Nacht Schweiz.

    • Simone Wicherek dit :

      Die Vorstellung, dass die Gilets jaunes auch noch mit Schusswaffen ausgestattet wären, finde ich nicht gerade beruhigend.

    • Paul Levi dit :

      Also ich hatte noch nie eine Waffe und bin trotzdem ein mündiger Bürger. Ich würde es sogar ziemlich beängstigend finden, wenn sich Bürger mit der Waffe wehren würden. In der Schweiz hat der Bürger genügend andere Möglichkeiten.

    • Fritz Maurhofer dit :

      Sorry, aber gegen welche Umstände wollen Sie sich mit der Waffe wehren? Wo wäre da ein Nutzen?

    • Anh Toàn dit :

      In welchem Land hat sich denn der Bürger, vom mir aus « die Bürger » mit der Waffe erfolgreich gewehrt gegen eine Regierung?

    • Gerhard Waldner dit :

      Ich bin eher der Meinung, dass ein mündiger Bürger selber weiss wie er abstimmen soll. Und dies nich von fanatischen Waffenbesitzern vorschreiben lassen will. Eine Waffe ist nun einmal die schlechteste Variante um einen politischen Prozess wie in Frankreich zu begleiten. Aber anscheinend sind Sie Herr Zwygart der Meinung, dass dies der richtige Weg ist. Mit Waffen wurde noch nie ein Konflikt gelöst. Übrigens, mit dem geänderten Waffenrcht können Sie ihr Hobby Schiessen immer noch nachgehen. Ober benötigen Sie im Schützenhaus die Option Seriefeuer, auch mit einem etwas kleinerem Magazin sollte ein Mündiger Bürger wie Sie zurechtkommen.

    • Emil Eugster dit :

      Mündige Bürger in einem demokratischen Rechtsstaat nutzen ihre Bürgerrechte um den Staat in ihrem Sinn zu formen und nicht Waffengewalt.

    • Anh Toàn dit :

      Die Gleichen, welche sich mit der Waffe vor einem eventuell bösen Staat schützen wollen, wollen genau das, was sie wirklich vor dem Staat schützt, nämlich die Menschenrechte als unentziehbare Abwehrrechte, schleifen. der Macht im nationalen Staat erlauben, die Menschenrechte zu definieren, wie es ihr gefällt. Menschenrechte, internationale Gerichtshöfe, all dieses die nationale Souveränität untergrabende Zeugs, ist im Unterschied zu Waffen tatsächlich von Nutzen, den Einzelnen vor der staatlichen Macht zu schützen.

    • Florian Eidenbenz dit :

      Ich weiss nicht, ob es wirklich zielführend ist, das vermeindliche Fehlen einer Perspektive mit einer Schiesswaffe zu antizipieren.
      Ich sehe auch nicht ein, wieso sich die Schützenvereine infolge dieser moderaten Anpassung nicht über den zu erwartenden Zuwachs an Mitgliedern freuen sollten. Es ist doch selbstverständlich, dass Waffen besitzende diese unter einer gewissen sozialen Kontrolle beherrschen lernen und nicht im stillen Kämmerlein damit herumlaborieren.

    • Linus Huber dit :

      Die Antworten auf Ihren Kommentar, Manfred, verfehlen die wirkliche Bedeutung Ihrer Worte zu erkennen. Es geht nicht in erster Linie darum, eine Waffe einzusetzen, sondern darum, dass Regierungen sich in Ihrem Gebaren vorsichtiger auftreten wird, wenn die Möglichkeit eines bewaffneten Widerstandes der Bevölkerung besteht. Es geht um die Sicherung der Demokratie gegen totalitäre Tendenzen, eine Gefahr, welche unter der Oberfläche immer schlummert.

  • Lucien Michel dit :

    Wo ist überhaupt das Problem? Dem grössten Teil des Bevölkerung ist diese Frage völlig egal, ein wesentlicher Teil fühlte sich wohl sicherer mit strengeren Waffengesetzen und der Handvoll Mitbürger die ihre psychische Stabilität nur mit Nähe zu Waffen aufrecht halten können, dürften auch andere Therapieverfahren hilfreich sein.

  • Stefan Hintermeister dit :

    Totale Fehleinschätzung, Herr Poletti!
    Erstens hat uns die EU nicht unser Waffenrecht zu diktieren. Vielmehr könnte sie sich ein Beispiel daran nehmen, wie ein solches hervorragend funktioniert. Zweitens wäre jeder Schweizer Bürger total naiv, einen Vertrag mit künftiger automatischer EU-Rechtsübernahme zu unterzeichnen, völlig egal worum es geht. Denn dass uns Brüssel jegliche politische Autonomie entziehen möchte, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein.
    Drittens nützt das schärfste Waffengesetz nichts gegen Terrorismus, da Attentate eigentlich nie von mündigen, unbescholtenen und als legale Waffenbesitzer registrierten Personen verübt werden…!
    So sollte es jedem freiheitlich denkenden Bürger eine Selbstverständlichkeit sein, dieses Gesetz an der Urne heftig zu verwerfen!

    • Paul Levi dit :

      Woher wissen Sie denn, von wem Attentate verübt werden? In der Schweiz gab es ja noch nie einen Terroranschlag von der IS. Also weiss man ja auch nicht, woher die Waffen für das Attentat stammen. Wenn ein Schweizer IS-Sympathisant plötzlich beschliesst einen Terroranschlag zu verüben, warum sollte er illegal eine Waffe besorgen, wenn er einfach in einen Laden spazieren kann und diese dort legal kaufen kann? Sollte er wirklich Probleme damit haben, dass die Waffe registriert wird?

      • Lukas Achermann dit :

        Gutes Argument Herr Levi. Dem IS Sympathisant wird wohl kaum wichtig sein ob sein Name eingetragen ist. Ich denke in diesem Fall kann man dabei jedoch entgegnen, dass bei einem legalen Waffenerwerb noch die Möglichkeit besteht, dass der Sympathisant bei der Beantragung des Waffenerwerbscheins erkannt wird. Auch denke ich nicht, dass es einem Sympathisant schwer fallen sollte eine illegale Waffe zu besorgen. Somit erachte ich es als sinnvoller ein Waffengesetz zu haben, dass den normalen Bürger möglichst wenig einschränkt (so wie jetzt) jedoch dem Staat noch die Möglichkeit lässt zu kontrollieren und registrieren wer eine Waffe kauft.
        Wir haben über den EU Beitritt abgestimmt und diesen abgelehnt. Wieso sollten wir mit den Nachteilen der EU leben wenn wir die Vorteile nicht nutzen können?

        • Sportpapi dit :

          Wann haben wir über den EU-Betritt abgestimmt? « Wieso sollten wir mit den Nachteilen der EU leben wenn wir die Vorteile nicht nutzen können? » Das ist jetzt eine sehr gute Frage. Würde eigentlich für den EU-Beitritt sprechen…

  • Marianne Wissarjonova dit :

    Ich frage mich, was an diesem Nicht-Problem so wichtig ist, dass man seit zwanzig Jahren ein Trommelfeuer auf eine Million gesetzestreuer, friedfertiger Schweizerbürger richtet.

  • Cyrill Seeli dit :

    Ganz besonders schlimm ist, dass sich Armeekader (Divisionäre/Brigadiere) mit diesen Schützen solidarisieren und uniformiert an deren Wahlpropaganda-tagungen teilnehmen.
    Da stellt sich doch die dringende Frage hat der Armeechef einen Tagesbefehl für diese Tätigkeiten herausgegeben und arbeitet damit gegen die Regierung, oder sind diese Offiziere nur gewöhnliche Gesetzesbrecher im Schützenfieber ?
    Waffen gehören registriert und sicher weggeschlossen.

  • sepp z. dit :

    Ich würde es so sagen: Solange ein Land seine Zivilbevölkerung in den Dienst zwingt, ist Waffenbesitz durchaus schlüssig, die Menschen sind geübt im Umgang mit Waffen.

    Es fällt mir auf, dass die Tatsache, dass wir unsere Söhne und Männer in den Dienst zwingen, immer elegant ignoriert wird, sei es bei dieser Diskussion, jener um Gleichberechtigung und etlichen anderen. Weil sonst die Widersprüche offensichtlich würden. Der blinde ignorierte Spot der Linken.

  • Martin dit :

    Es geht doch nicht nur um’s Schiessen, sondern auch darum, dass wir uns von der EU in unserem Land nicht sagen lassen müssen, was wir zu tun haben! Alle Leute, die nicht gerne Waffen haben, keinen Bezug dazu, zum Schiesssport etc., haben gleich den Eindruck, das wären alles hasserfüllte Menschen, irgendwelche Spinner, Killer, was auch immer. Ich dafür habe keinen Bezug zu Kunst oder Ballett oder so was. Dafür gibt man in Basel pro Jahr aber Millionen aus. Diese Waffengesetz Änderung ist reine Schikane für Sammler und Schützen und bringt rein gar nichts. Sie verhindert keinen Suizid, keinen Mord und keinen Terroranschlag. Es ist total unnötig.

  • Reto Bernasconi dit :

    Voraussagen sind schwierig, vor allem für die Zukunft. Wer vor 20 Jahren behauptet hätte, dass heute wieder Religionskriege geführt werden, wäre für verrückt erklärt worden.

    Wir haben keine Ahnung ob Europa oder sonst ein Land oder eine Regierung in 10, 20 oder 30 Jahren in die extreme Linke oder Rechte kippt. Und wenn das passiert, ist der entwaffnete Bürger nur noch ein willfähriges Opfer der Umstände.

  • Marek dit :

    Das wäre wieder einen Schritt näher an die EU, es scheint mir so, als ob die befürworter einfach Schritt für Schritt gehen. Was kommt wohl als nächstes zur Abstimmung, falls dieses EU-Waffenrecht angenommen wird?
    Und die, die jetzt schon illegal eine Waffe besiten, werden auch nachher illegale Waffen besitzen.
    Meiner Meinung nach, sollte diieses Gesetz s nicht angenommen werden.

  • Thomas dit :

    Das heisst also das es in Ordnung ist wenn irgendwelche Bürger mit Entscheidungen des Staates nicht einverstanden sind sich dann mit Waffengewalt dagegen wenden?

  • willi mosimann dit :

    @Manfred Zwygart, auch hier, WER wird entwaffnet?

  • Beat Nyffenegger dit :

    Mit dem verschärften Waffengesetz wird vorgetäuscht, den Terrorismus zu bekämpfen. Es widerspricht aber schweizerischem Rechtsverständnis, Gesetze zu erlassen, deren Wirksamkeit nicht gegeben und deren Anwendung unverhältnismässig ist. Zudem soll nach fünf Jahren die Wirksamkeit überprüft und nötigenfalls das Gesetz verschärft werden. Eine Verschärfung ist somit vorprogrammiert. Dass es dann nochmals zu einer Abstimmung kommen wird, ist eher unwahrscheinlich, weil die Schweiz dann in diesem unabwendbaren Automatismus drin ist. Somit wird ein Präjudiz geschaffen, das es der EU leicht macht, weitere Forderungen, die dann mehr weh tun, zu diktieren. Schweizerische Gesetzgebung wird faktisch ausgehebelt. Es geht daher um viel mehr, als den Schützen und Jägern das Leben schwer zu machen.

    • Sportpapi dit :

      « Es widerspricht aber schweizerischem Rechtsverständnis, Gesetze zu erlassen, deren Wirksamkeit nicht gegeben und deren Anwendung unverhältnismässig ist. »
      Ach ja? Ich dachte ja, solche symbolischen Entscheidungen seien eher Alltag. Wir war das mit den Minaretten, etc.?
      Hier ist bei der Wirksamkeit allerdings zu beachten, dass letztlich die Schengen-Teilnahme daran hängt.

  • Beat Sutter dit :

    3x haben wir in den letzen Jahren über eine Verschärfung des Waffenrechts abgestimmt. Immer auf Initiative der Linken. 3x wurde das Ansinnen von einer Volksmehrheit abgelehnt. Offenbar fühlt sich die Mehrheit mitnichten « belästigt » und die Haltung des Autors ist eine Minderheitsmeinung, die in der üblichen selbstgerechten Art als Mehrheitsmeinung und einzig Vernünftige verkauft wird.
    Perfide an der jetzigen Abstimmung ist, dass der, der eigentlich ein nein zu einer Verschärfung einlegen will dies nicht mehr kann, weil man die Abstimmung mit der Schengen-Mitgliedschaft verknüpft. Eine freie Meinungsäusserung ist nicht mehr möglich.
    Und damit erreicht die Linke das, für was sie eigentlich gar keine Mehrheit in diesem Lande hätte. Demokratie ade.

  • Martin Leu dit :

    L. Reichlin hat in der Baz vom 27.06.18 (p. 2) einen ausgezeichneten Beitrag zur historischen Bedeutung des freien Waffenbesitzes publiziert: Die frühen Demokratien der Antike und die relativ egalitären Stammesgesellschaften im vorchristlichen Europa basierten alle auf dem allgemeinen Waffenbesitz. Wer eine Waffe besass, konnte seinem Wunsch nach Mitbestimmung Nachdruck verleihen. Das Feudalsystem des europäischen Mittelalters beruhte auf der systematischen Entwaffnung der freien Bauern. Erst mit dem billig herzustellenden Spiess begann die Wiederbewaffnung des einfachen Mannes, dem später die Muskete folgte. Einfache Bürger leisteten gegen Fürsten Widerstand und erkämpften sich Rechte. Ohne deren Bewaffnung wäre das heutige demokratische System nicht möglich geworden.

  • Walter Hunziker dit :

    Ich bin nach wie vor stolz darauf, das Recht zu haben, eine Waffe zu besitzen, verantwortungsvoll damit umzugehen, und damit das vom Staat in mich gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Legaler privater Waffenbesitz hat sehr wohl etwas mit Kultur zu tun, und dies in der Schweiz im sehr positivem Sinn. Ein freiheitlicher Rechtsstaat kann und muss seinen Bürgern unter Vorgabe klarer Regeln, wie sie bereits bestehen, vertrauen können. Entwaffnung muss dann wohl das Gegenteil bedeuten und wäre der Schweizer Tradition sehr unwürdig. Die jetzt vermeintlich kleine Anpassung durch die Übernahme der EU-Vorgaben ist mit Sicherheit nur der erste Schritt. Der designierte EU-Kommissionspräsident droht und schimpft bereits über die störrischen Schweizer. Wer wird wohl unsere CH-Freiheiten beschützen?

  • Hans Hasler dit :

    Schützenvereine sind sowieso nicht relevant von einer Neuerung betroffen. Reine Zwängerei diese Diskussion. Und völlig von der Realität abgehoben.
    Schengen wegen so einer Lappalie kündigen zu wollen ist irrsinn.

  • Guido Lima dit :

    Es wird sich gar nichts ändern. Ausser das ein paar Rambos nicht mehr grosse Magazine haben dürfen. Die Schützen dürfen weiter ihrem Hobby oder Sport nachgehen ohne Einschränkung. Wer das nicht begriffen hat hat wohl den Text nicht gelesen. Alles andere ist Spekulation. Unter dem Motto. Hätte, Wäre Fahrradkette.
    Es wird ein ganz klares JA geben auch wenn ein paar nun  » herum stämpfalid « 

    • Niklas Meier dit :

      Herr Lima, es ändert sich sehr viel.
      Was sich nicht ändert: Wer die Sondererlaubnis für eine halbautomatische Waffe besitzt darf auch die grossen Magazine erwerben und besitzen.
      Sie scheinen sich nicht all zu sehr mit der Materie beschäftigt zu haben.
      Wie schon erwähnt ist die automatisch periodisch erfolgende Überprüfung des Gesetzes und die damit verbundene Verschärfung das Problem.
      Der Rest sind nur Nebelkerzen.

  • Juan Garcia dit :

    Herr Meier: « Die paar administrativen Hürden » ist eine lächerliche Umschreibung. Die Annahme der Waffenrichtlinie bedeutet, dass Schützen und Samller sicherheitstechnisch völlig wirkungslose und unnütze Beschränkungen auferlegt werden. Zudem soll die Mitgliedschaft in einem Schützenverein pflicht sein, wenn man Waffen besitzen möchte. Bescheuert. Ich sammle, ich schiesse nicht. also wozu Mitgliedschaft. Zudem müssten Mitglieder eine gewissen Anzahl an besuchten Schiessveranstaltungen nachweisen um weiterhin Waffen besitzen zu dürfen. Nochmal bescheuert. Siehe oben. Dann kommt das Sahnehäubchen: Durch die dynamische Übernahme der EU-Waffenrichtlinie kann die EU ohne weiteres jedes Jahr (genau, schon nächstes Jahr) beliebig Verschärfungen und Verbote erlassen.

  • Christian Weiss dit :

    Der Autor hat ganz offensichtlich nicht verstanden, um welche freiheitlichen und rechtsstaatlichen Prinzipien es bei den weiteren Einschränkungen des privaten Waffenbesitzes geht.
    1. Das neue Gesetz wird keine Verbesserung der öffentlichen Sicherheit bringen. Schärfere Waffengesetze führen über kurz oder lang nur dazu, dass irgendwann nur noch Verbrecher Waffen haben.
    Wenn ein Gesetz unnötig ist, ist es nötig, kein Gesetz zu erlassen.
    2. Der Bedürfnisnachweis rüttelt am bürgerlichen Selbstverständnis der Schweiz. Die Bürger der Schweiz müssen sich für ihre Freizeitaktivitäten gegenüber dem Staat nicht rechtfertigen.
    3. Ein bürgerlich-freiheitliches Staatsverständnis setzt voraus, dass der Staat auf die Mündigkeit seiner Bürger vertraut. Sie haben das Recht, Waffen zu haben. Punkt.

  • Schneider dit :

    Einseitige (Berichterstattung ist das schon lange nicht mehr) Stimmungsmache um die Freiheit der Menschen weiter einzuschneiden. « Verbrüdernder Brauch? Wohl kaum! » Wohl kaum, das hat nichts mehr mit Journalismus zu tun, sonder dient ausschließlich zu Propaganda Zwecken. Der ganze Text ist gespickt mit Phrasen. Es sind vereinzelte Gruppierungen , die versuchen die noch intakte Gesellschaft zu entzweien. Durch ihr Stellung versuchen sie ihre Tentakel auszubreiten und zu manipulieren. Die Schweiz wird mit « Nein » stimmen, weil sie noch nicht auf solche verlogene Texte herein fallen.

    • Martin Leu dit :

      Leider ist es so, dass die Befürworter für ihre übelste Stimmungsmache in den Medien überproportional viel Raum erhalten. Ich erinnere nur an die Hauptausgabe der Tagesschau vom 03.03.19, in welcher der GLP-NR Beat Flach zuhause mit seinem STGW 57 hantierend für die Verschärfung des Waffengesetzes eintrat und behauptete, als «begeisterter Sportschütze» hätte er damit gar keine Probleme. Peinlich für ihn wurde es, als man nachweisen konnte, dass er in den letzten 10 Jahren weder das Feldschiessen noch das Obligatorische geschossen hat und in keinem Schützenverein Mitglied ist. Er musste schliesslich kleinlaut zugeben, in den letzten Jahren « aus Zeitmangel » gar nie geschossen zu haben. Dieser « begeisterte Sportschütze » wäre somit einer der Ersten, der sein STGW abgeben müsste.

  • Charly dit :

    Die Schweiz wird im inneren morsch, sie wird unterhöhlt, aber mit viel Behutsamkeit, dass es länger dauert, bis der Widerstand gegenüber der EU zusammenbricht. Ihr Untergang gestaltet sich weniger dramatisch als in anderen Ländern. Das berühmte Schild der Neutralität macht immer noch einen gewissen Eindruck.

  • Dominik Kamber dit :

    Privater Fahrzeugbesitz ebenso wenig. In welchem Bereich sterben in der Schweiz jährlich mehr Menschen? Im Strassenverkehr oder an Schützenfesten?

  • Thorsten Kirsch dit :

    Guten Tag, und beste Grüß aus Deutschland. Es geht mich nichts an wie in der Schweiz Gesetze Gemacht werden. Doch sollte Mann den Gesamten EU Bann mal lesen und mit den bisherigen Gesetzen Vergleichen. In diesem Artikel ist ein wunderschönes Bild. Die drei Schützen mit den Lunten schloss Gewehren. Welch einen Sinn sollte es haben diese Langwaffen zu Registrieren und wie Zukünftig in Deutschland den echten Waffen in Erwerb,Aufbewahrung Gleich zu stellen. Terror wird damit nicht Abgewehrt (Persönliche Meinung) keine von Terroristen Benutzte Waffe Stammte aus dem EU Gebiet. Liebe Eidgenossen Steht auf, Geht Wählen . Nutz- diese Demokratische Funktion die es Leider « Nicht » in allen EU Statten gibt.

  • Roland K. Moser dit :

    In allen Regimen gibt es keine bewaffneten Bürger. Dorthin will « man ».

  • Jürg dit :

    Ein Privileg des freien Bürgers war und ist, unter Anderem eine Waffe zu besitzen, und, was Heutzutage nicht mehr notwendig ist und auch nicht so leicht bewilligt wird, auch zu tragen .
    Nicht nur in der Schweiz.
    Hingegen bin ich der Ansicht, das vorzugsweise gegen illegal erworbene Waffen verstärkt vorzugehen ist. Von meinen Schützenkollegen habe ich nichts zu befürchten.

  • Maier Tom dit :

    die neuen Richtlinien sind eine Miniaturverschärfung, deshalb völlig unverständlich machen hier Einige auf Panik.
    Eigentlich würde alle Waffen abgeschlossen gehören – die Schützen können die ihren im Schützenhaus lassen, die Jäger in der Gemeinde, die Soldaten in der Kaserne.
    Wer schon mal einer durchgeknallten Person gegenübergestanden ist weiss wie viel Wert es hat dass in deren Hand keine Schusswaffe ist.

    • peter dit :

      glaubst deine chancen stehen bei einem durchgeknallten mit einem messer besser? 😀

      • Hasler dit :

        Es ist absolut klar, das mit waffen, genau wie mit dem auto im strassenverkehr verantwortungsvoll umgegangen werden muss. Das man eine abstimmung auftischt, und zum vorhinein davon ausgehen wird das es abgelehnt wird, ist sicher nie das was man will. Anstatt mit fakten zu sprechen, WIESO usw. Einen kupplungs(erpressungs) abstimmung durchzuführen, mit zwei themen, welche nichts gemeinsam haben, ist unterste schublade. Die drohungen das schengenabkomen zu künden sollte es kein ja geben zeigt wie primitiv und skrupellos einige sind. Besonders wenn die forderungen von den forderern selbst nicht immer eingehalten werden. Ein altes sprichwort sagt, wer frieden will rüste zum krieg. Ich wähle die option frieden, den ich will leben und mich nicht erpressen lassen. Deshalb klar ein NEIN AM 19.05.19

  • Heidi Capaul dit :

    Ich danke dem Verfasser des Artikes, dass er mit dem polemischen und sehr einseitigen Beitrag den freiheitsliebenden Bürgern eine Plattform geben, um mit Sachlichkeit die Realität abzubilden. – Sind Sie doch wenigstens ehrlich: Sie können mit dem Schiesssport, den Schützen und den Sammlern nichts anfangen. Was Ihnen nicht beliebt, soll verboten werden. Dann lancieren Sie eine Initiative für ein absolutes Waffenverbot und die Enteignung der Sammler und beginnen Sie mit der Unterschriftensammlung dazu. Aber dies mit dem Nachvollzug eines völlig sinnlosen EU-Gesetzes zu tun, ist das Allerletzte !

  • peter dit :

    privater waffenbesitz gehört nicht verteufelt! die scheinheiligkeit ist ja beinahe nicht zu überbieten. JEDER hat zuhause in der küche tödliche waffen frei zugänglich für jeden inkl. kindern rumliegen und mit diesen waffen werden auch regelmässig verbrechen bis zum mord begangen. aber bei legal besessenen schusswaffen mit denen extrem wenig passiert (die meisten verbrechen passieren mit illegalen) wird ein riesen theater gemacht. ist euch das nicht selbst zu blöd? das risiko durch so eine waffe zu sterben ist geringer als vom blitz getroffen zu werden. die angst davor ist also offensichtlich reine hysterie und eigentlich unbegründet.

  • Jönu dit :

    Die EU hat vielzuviele Vorteile an uns, als dass Sie Schengen aufkünden würde, bloss weil wir das Waffengesetz nicht verschärfen.

    #elendePanikmache

  • Hans-Rudolf Zwahlen dit :

    Der Souverän des Landes als Bittsteller?
    Die Registrierung aller Waffen und ihrer Bestandteile ist unbestritten sinnvoll.
    Das Recht auf Hand-Waffenbesitz, korrektes juristisches Verhalten vorausgesetzt, steht derzeit noch in unserer Bundesverfassung.
    Mehr Mühe bereitet mir folgendes Erlebnis: Ein Bundestagsbus, das gibt es, tourt durch die BRD. Ziel, das Verständnis der Bürger zu erweitern. Ein interessierter Eidgenosse, sehr willkommen. Eine der Aussagen, Beamter, juristische Kenntnisse, ohne Parlamentsfunktion: Die Bundesverfassung darf nicht durch die Bürger geändert werden, da zu emotional und Fach & Sachkenntnisse fehlen. Zu Initiativ & Referenden: Beeinträchtigt zu sehr, zu Reaktion auf Weltgeschehen, gleiche Begründung, siehe Bundesverfassung! Souverän zur Fütterung der Geier.

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