Nun will jeder Klimaschützer spielen

Schlecht vorbereitet? Ruedi Noser offenbart im Gespräch mit Roger Schawinski Wissenslücken. (Foto: SRF)

Vorhang auf für Ruedi Noser! Seit Wochen mimt der FDP-Ständerat den Klima-Ritter, der seine Partei gegen alle inneren Widerstände ins grüne Land führen will. Und dann das. Noser stolpert. Über banale Fakten.

Als der Zürcher Politiker letzte Woche zu Gast bei Roger Schawinski war, durfte er über sein Engagement für die Gletscher-Initiative parlieren, auch über das im Nationalrat gescheiterte CO2-Gesetz. Noser gleist die Vorlage in der ständerätlichen Umweltkommission derzeit neu mit auf. Und liess Schawinski wissen, er unterstütze den Vorschlag des Bundesrats, den CO2-Ausstoss der Neuwagen auf 95 Gramm pro Kilometer zu senken. Dieses verschärfte Klimaziel ist jedoch längst beschlossen, vom Volk 2017 im Rahmen der Energiestrategie 2050.

Daneben lag Noser auch, als er sagte, er stehe hinter dem Plan des Bundesrats, den Benzinpreis um 8 Rappen pro Liter anzuheben. Es war unter anderem Nosers Partei, die im Nationalrat die Obergrenze bei 8 Rappen durchsetzte. Der Bundesrat dagegen will keine solche politische Preisdeckelung.

Ich bin auch ein Klimaschützer

Nosers Wissen über die Vorlage offenbart Lücken – ein Befund, der zur aktuellen, teils hysterisch anmutenden Debatte passt: Das Bekenntnis zum Klimaschutz steht über allem. Die drängenden Fragen, die sich daraus ergeben, interessieren dagegen kaum. Da verlangen zum Beispiel jugendliche Klima-Demonstranten, dass die Schweiz bis 2030 im Inland CO2-neutral wird, und zwar ohne Kompensationstechnologien.

Die Forderung ist deutlich ehrgeiziger als die Gletscher-Initiative, die den Ausstieg aus der fossilen Energie bis 2050 propagiert und dabei gewisse Ausnahmen zulässt. Und sie ist erst recht ambitionierter als das Pariser Klimaabkommen, gemäss dem die Schweiz erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts an diesem Punkt ankommen muss.

Wie also kann die Schweiz den Wandel bis 2030 schaffen? Die Debatte wird spätestens an diesem Punkt unscharf. Das wissen populistische Kräfte auszunutzen. Im Fahrwasser der streikenden Teenager fordern (neo-)grüne Politiker die Ausrufung des Klimanotstands – ein starker Begriff, idealer Treibstoff für den Wahlkampf. Mit erstem Erfolg. In Basel-Stadt ist das Parlament dem Druck erlegen, in anderen Kantonen und auch im Bundesparlament sind entsprechende Vorstösse hängig.

Klimaschutz ja, aber ohne Verbote

Würde tatsächlich ein Notstand herrschen, also eine schwerwiegende Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, bräuchte es drastische Gegenmassnahmen wie etwa umgehende Flugverbote, Verbote für Benzin- und Dieselautos, für Öl- und Gasheizungen und nicht zuletzt für alltägliche Produkte wie Smartphones, in denen viel graue Energie steckt.

Für solch radikale Massnahmen wäre die Bevölkerung jedoch nicht zu gewinnen – zumal ein Teil von ihr den Klimawandel als Bereicherung wahrnimmt: endloser Sommerspass wie etwa im letzten Jahr, Skiplausch bei Frühlingstemperaturen wie zuletzt im Februar. Nicht einmal die Jugendlichen sind für den grossen Schnitt bereit, so das Resultat einer repräsentativen Umfrage, die der «Blick» diese Woche vorgestellt hat. Sie hoffen auf die Forschung, Verbote sind ihr zuwider. Selbst aus dem Kreis der jungen Klimaschützer heisst es, Ausnahmen sollten möglich sein: «Auch wenn wir uns fürs Klima einsetzen, sollten wir unser Leben noch geniessen dürfen.»

Klimaschutz ja, aber ohne Einschränkung und Verbote: Um diesen Punkt kreist die Debatte seit Jahren. Selbstverständlich müssen Klimaschützer nicht die reine Lehre leben. Dann aber sollten sie ihre Forderungen entsprechend anpassen. Ansonsten schmilzt ihre Glaubwürdigkeit schneller dahin als das Eis in den Alpen.

81 Kommentare zu «Nun will jeder Klimaschützer spielen»

  • M. Läubli sagt:

    Wenn man das Autobahnnetz für 5 Milliarden ausbauen will, soll man das Wort Klimaschutz lieber nicht in den Mund nehmen.

    • Rolf Rothacher sagt:

      Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Der Ausbau der Strassen ist notwendig, nachdem uns die PFZ mehr als 1 Million zusätzliche Bewohner (+14%) gebracht hat! Sonst bleiben wir in Staus auf ewig stecken.
      Sie machen sich die Sache schon sehr einfach: nichts mehr Ausbauen, dann wird alles gut. Also: sofort alle Schwimmbäder und Eishallen schliessen. Die verschwenden bloss CO2 für die Freizeit. Und danach zwangsweise die Wohnungen im Winter nur noch auf 16% beheizen. Spart gegen 30% an Heizenergie.
      usw.
      Mit Kleinvieh macht man beim CO2 Sparen keinen Mist.

      • M. Läubli sagt:

        Noch mehr Dörfer mit beheizten Zweitwohnungen, noch mehr PFZ, noch mehr Autos, noch mehr Apps, Smarts, von allem noch mehr. Weiter wie bisher. Wachstum und Fortschritt. Kurz vor dem Abgrund.

      • Tom Maier sagt:

        @Rolf Rothacher: Sie machen sich die Sache schon sehr einfach wenn Sie glauben, dass der Mehrverkehr aufgrund der Einwanderung zustande kam. Schauen Sie sich mal das Mittelland an, vom Bodensee zum Genfersee. Zugebaut und zersiedelt in den letzten 50 Jahren! Wer besitzt all die Ferienhäuser in den Bergen? Das sind nicht die PFZ-Zugewanderten sondern zu 95% Einwohner die schon länger hier sind.

        • M. Läubli sagt:

          @Tom Maier, nicht nur. Auch Araber, Japaner, Russen, Chinesen, Deutsche verbauen ganze Dörfer, siehe Tessin, Andermatt, Bürgenstock, Engadin, usw.

      • Peter Meier sagt:

        @Rothacher: Und einfach machen Sie es sich noch mehr: Strassen ausbauen, weil wir sonst im Stau stecken bleiben. Echt jetzt? Strassen ausbauen, weil es ja noch viel zu viel Grünland (und ergo Insektenlebensraum hat, die uns erwiesenermassen wegsterben en masse), weil wir ja viel zu viel Erdöl haben und das dringend verbrauchen müssen, weil ja noch viel zu wenig Boden verdichtet ist, weil mit mehr Strassen sofort alles fliesst und wir dann schon grün und klimaneutral werden?
        Wo, bitteschön, ist da ein Fünkchen Verstand?

      • Andi Kronawitter sagt:

        Die Autos sind mit 1.1 Personen besetzt. Würde die Besetzung nur auf 1.6 gesteigert, gäbe es in der Schweiz keinen Stau. Die Schweizer sind leider für das schon zu bequem – und zu reich.

    • Hans Hasler sagt:

      Die Bürgerlichen wollen das Autobahnnetz garantiert nicht wegen dem Klimaschutz ausbauen. Und allgemeind dürfte dort der Klimaschutz keine wesentliche Rolle bei Entscheide spielen.
      Aber mal logisch betrachtet: Wenn wir bis 2050 oder 2030 oder so tatsächlich CO2 neutral werden wollen, dann müssen sämtliche Verbrennungsmotoren sowie sämtliche auf fossile Träger basierende Stromerzeugung weg. Ohne Ausnahme. Damit wird aber auch der individuelle Verkehr CO2 Neutral egal wie viele Autobahnen wir haben.

  • giulio colona sagt:

    immer das selbe… hört auf Klima und Umweltschutz zu mischen oder vertauschen!!!! Schaut euch die Kugel als gesammtes an, schaue auf das Solarminimum, die Vulkanausbrüche usw. es gehört alles zusammen und spielt zusammen.

    • Jan van Beilen sagt:

      Das Solarminimum würde normalerweise bedeuten, dass die Temperatur zurück geht. Trotzdem steigt die Temperatur. Und Vulkane produzieren 30 Mal weniger CO2 als die Menschheit. Also, was wollten Sie jetzt eigentlich sagen?

      • Anna Meier sagt:

        Dass ein richtiger Vulkanausbruch 100 mal mehr CO2 ausstösst als der Mensch. Und dass das CO2 kaum die Ursache für den Klimawandel ist, sondern z.B. Dass ganze Kontinente abgeholzt wurden und somit die CO2 Verwerter dezimiert wurden.

  • Herbert Berger sagt:

    Der Herr Noser ist ja ein ganz sympatischer und lieber Mensch. Aber hinter dieser Fassage steckt eben trotzdem der wirtschaftsliberale FDPler, dem die Gewinnmaximierung für das Individuum wichtiger ist als der Nutzen für alle.

  • Maike sagt:

    Chapeau liebe Klimademonstranten ! Als die Greta auf der Bildoberfläche auftauchte, was wurde sie und ihre Anhänger da nicht von allen Seiten nieder gemacht. Und jetzt haben es alle Politiker in ihrem Konzept weil sie merken, ohne diese Themen stehen sie schneller im Abseits als ihnen lieb ist !
    Es sind nämlich die Jungen, die die nächste Generation der Wähler sind und nicht die Alten, die ihren fetten SUV behalten wollen. Die sind bald weggestorben.
    Und, lieber Herr Läubli, das Autobahnnetz wird auch auch für E-Mobile zugelassen sein. Nicht nur für Verbrenner !!

    • Josef Hofstetter sagt:

      Maikja; Ja wenn das so weiotergeht, dann werden die Jungendie Alten anklagen, weshalb man Sie auf die durch Energie 2050 beschlossenen Einschränkungen nciht aufmerksam gemacht hat, dass man Solar- und Windenergie mit Subventionen propagiert, wleche nie, das Wetter spielt nicht mit, den Energiebedarf decken können, Es werden vielleicht, wenn es gut geht, etwa 5 % des Bedarfs erziehlt und zudem nicht wenn man den Strom benötigt, Da werden E-Mobile propagiert und woher soll der Strom kommen, aha aus den Kohle- und Gaskraftwerken in Deutschland. Wenn wir saub ere Energie wollen, dann brauchen wir die Kernkraftwerke, denn mit den neuesten Generationen können die heutigen Abfälle zum grössten Teil weiter verarbeitet werden. Greta ist zur Werbeikone manipuliert worden.

    • Rolf Rothacher sagt:

      Und E-Mobile sind? Etwa umweltfreundlich? Woher kommt denn der Strom für diese Fahrzeuge? Weltweit zu 60% aus Kohlekraft. Und in der Schweiz, im Winterhalbjahr, wenn wir bereits heute 1/3 unseres jetzigen Stromverbrauchs importieren müssen, woher soll denn der Zusatzstrom für E-Mobile + immer mehr Wärmepumpen zum Heizen kommen?
      Man darf Forderungen stellen und man darf träumen. Doch mit der Realität hat das wenig zu tun.

      • Maike sagt:

        Vielen Dank Ihr Lieben für Eure Beiträge. zeigt es doch, wie sehr die Lobby der fossilen Brennstoffvertreter Euch im Griff hat. Wisst Ihr noch wie gross die ersten Handys vor 40 Jahren gewesen sind ? Gross wie Wackersteine. Und ein zweiter Wackerstein als Batterie noch dazu. Nur ein Beispiel was geht, wenn die Industrie will.
        Sonne hat’s genug in der Schweiz und Wind auch – nur es fehlt an vernünftigen Speichermedien. Und es fehlt, weil das der Grabstein der fossilen Energieerzeugung ist und die Entwicklung deshalb schwer blockiert wird.
        Zur kurzristigen Freude hier und langfristigen Freude der Asiaten. Die entwickeln nämlich soetwas, weil die den Zug der Zeit erkannt haben. Und wir verlieren den Anschluss. Aber ihr wollt das ja alle so !

    • M. Läubli sagt:

      LIeber Maike,
      Wir haben vor Jahrzehnten vergebens gegen Umweltverschmutzung gekämpft. Und ich und viele andere „Alte“ leben ziemlich ökologisch, ohne Auto, ohne Fliegen, fast ohne Plastik, ohne Fleisch, ohne Handy. Aber wie Sie sagen, sind wir bald weggestorben. Und leider haben die Klimademonstranten viel Plastik hinterlassen und damit eine Angriffsfläche geboten, dass man sie nicht ernst nimmt. Schade!

      • Maike sagt:

        Wo haben die Klimademonstranten den viel Plastik hinterlassen ? Haben sie es gesehen ? Oder haben Sie es nur von jemanden gehört der es gehört hat ? Und wenn Sie nicht dabei gewesen sind – warum nicht ?

  • Josef Hofstetter sagt:

    Um was geht es beim sogenannten Klimaschutz, es geht um Politik, es geht um Wahlen. Viuele Parteien versuchen auf den Zug auf zu springen, trotzdem sie wissen, dass wir in der Schweiz, gegenüber anderen Ländern geradezu steril sind. Wir können nichts beitragen für eine Klimaveränderung, glüpcklicherweise können wiir dieses nicht beeinflussen auch die Grünen, die SP und die GLP nicht. Ich begreife nicht ganz, dass sich nicht einige in de FDP gegen die Neueste Politik von Gössi wehren. Nach Aussagen von Grünen werden wir keine Schnee mehr erhalten, Regen nur noch selten, werden diese nicht mit Lügen gestraft., wie beim Waldsterben. Bedenklich ist, wie Schüler manipuliert werden und es gibt praktisch einen Zwang an Demos teilzunehmen. Gruppendruck!

    • Florian Müller sagt:

      Auch Hofstetter kriegt die Fakten nicht ganz auf die Reihe. Nein, es ist nicht so, dass wir keinen Schnee mehr erhalten. Im Gegenteil, wir werden zuviel erhalten und erst noch zur falschen Zeit. Während der übrigen Zeit haben wir zuviel Sonne oder zuviel Regen. Das „sogenannte“ Klima der Gemässigten Zone* geht buchstäblich den Bach runter.
      * Gemäss Definition zwischen den Subtropen und der kalten Zone .

    • Rolf Rothacher sagt:

      Na ja. Die Sorgen der Menschen, die zumindest ist echt. Und dass sich die Politiker die Sorgen der Menschen zu Herzen nehmen, gehört zu ihrem Job.
      Niemand weiss mit völliger Sicherheit, ob der CO2-Ausstoss durch den Menschen die wirklich treibende Kraft beim Klimawandel ist. Die Indizien sprechen zwar dafür. Doch Indizien können trügen.
      Doch es ist nun mal die Aufgabe der Politik, solche Indizien und die Ermahungen der Wissenschaft aufzugreifen und sie für die Bevölkerung in Form von Gesetzen aufzubereiten. Wir können danach immer noch Nein dazu sagen. Das werden wir auch tun, weil CO2-frei leben würde uns pro Erwachsenen und Monat rund 800 Franken kosten.
      „Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld…“

    • Ziegler Thomas sagt:

      Bedenklich, diese sture, uneinsichtige Haltung. Aber sie zeigt wenigstens wie die FDP wirklich tickt – wenn sie sich, nicht — weil gerade Wahlen bevorstehen — kurzfristig und vorübergehend ein grünes Mäntelchen umzuhängen versucht.

    • Toni Dubs sagt:

      Gerade Waldsterben/saurer Regen und Ozonloch sind hervorragende Beispiel fuer das Gegetnteil dessen, was Sie vertreten, Herr Hofstetter. Es wurden international starke Anstrengungen unternommen, um die Ursachen zu bekaempfen und man hatte Erfolg. Wenn wir diesen Beispielen folgen und Treibhausgase so rasch eliminieren wie damals SO2 und FCKW, dann koennten wir auch beim Klima Erfolg haben. Danke, dass Sie das Beispiel brachten.

    • Maike sagt:

      Der Herr Hofstetter hat Recht ! Für eine Klimaveränderung können wir nicht – das macht die Erde, warum auch immer von alleine. Wohl aber können wir etwas für das Tempo tun, mit dem sich diese Veränderung vollzieht. Pusten wie weiter wie gehabt CO2 in Unmengen in die Luft, wird uns schneller warm als es und lieb ist und wir die Dämme hochziehen können.
      Daran müssen und können wir arbeiten. Ganz einfach zum Beispiel wäre es, komplett auf gekauftes Wassser zu verzichten und nur Hahnenwasser zu trinken. Man würde Millionen an Petflaschen einsparen und Millionen an Fahrkilometer bei den Lieferungen auch. Das Gute: Es kann jeder sofort machen ohne einen Jota an Komfortverlust !
      Und wer einen Blubb im Wasser will, kauft sich einen Sprudelwasserautomten und gut ist.

      • Hans Graf sagt:

        @Maike: Die Schweiz produziert 50t Treibhausgase p.a. und damit weniger als 1 Promille der Weltbevölkerung. Ein Sprudelwasserautomat aus besetzen Gebieten aus Israel? D.h. wenn Sie ein wenig Plastik einsparen (wovon der Grossteiol rezykliert wird) und dafür mehr Palästinenser unterdrückt werden, ist für Sie wirklich ein guter Deal? Wie verlogen ist das denn?

      • M. Läubli sagt:

        Ich verzichte vollständig auf Petflaschen und viele andere Alte auch. Und man könnte auch darauf verzichten, hunderte von Litern Trinkwasser pro Person fürs WC Spülen und fürs Autowaschen zu brauchen.

  • Franco Wild sagt:

    Klimaschutz ist eine Utopie in unserem System, den Klimaschutz fordert von allem weniger und Kapitalismus von allem mehr!
    Wer kennt ein FDP Mitglied der nicht für wirtschaftliches Wachstum ist? Ist doch ihr Wahlslogan, „für eine starke Wirtschaft“, also weit weit weg vom Bruttosozialglück, geschweige den von einer vernüftigen Klimapolitik!
    Klimaschutz wird bei uns erst interessant, wenn sich damit viel Geld machen lässt!

  • Gerhard Waldner sagt:

    Herr Häne, Sie haben anscheinend Klimanotstand mit Klimanotrecht verwechselte. Zwischen den beiden Begriffen besteht ein himmelweiter Unterschied, sollten Sie als Redaktor eigentlich wissen.

  • Eugenia Beltechi sagt:

    Die Rettung des Planeten ist nichts anderes als eine massive politische Massenmanipulation. Ich bin überrascht, dass noch niemand die technischen Grundlagen dieser Ideologie in Frage gestellt hat. Es gibt viele Studien, die diese These der Erwärmung ablehnen. Wie können wir denn denken, dass der Mensch, dieses etwas entwickeltere Tier als die anderen, die Natur in dieser Größenordnung verändern kann? Schon die erste wesentliche Bedingung, dass alle Länder der Welt anfangen, Maßnahmen gleichzeitig anzuwenden, wird überhaupt nicht erfüllt. Selbst wenn es erreicht würde, würde es hundert Jahre dauern, bis ein völlig unvorhersehbares Ergebnis erreicht wäre. Dennoch müssen Sie natürlich respektvoll mit der Umwelt umgehen! Aber nicht bei dieser brutalen Massenhysterie.

    • Maike sagt:

      Wenn Sie schon beim Hinterfragen sind, haben Sie auch schon mal hinterfragt, wer den diese Studien alle in Auftrag gegeben hat ? Ob das den wirklich so unabhängige Institute sind, wie sie uns zu glauben machen wollen ? Oder ob sie nicht doch über nicht allgemein bekannt und ungern propagierte Kanäle mit der aktuellen fossilen Energiewirtschaft zusammenhängen ?

    • Regina Bischof sagt:

      @Eugenia Beltechi. – BRAVO ! – Endlich eine vernünftige und sachliche Sichtweise. – Tatsache ist, dass es den linken Anhänger der Klimasekte nur um den sinnlosen Ablasshandel mit der Einführung von neuen Oeko-Steuern und Oeko-Gebühren geht. Eine klar sozialistische Umverteilung vom Bürger zum Staat. – Zuerst war es der Borkenkäfer, dann das Ozonloch, später der Feinstaub und jetzt der Klimawandel. – Alles Unsinn, es geht einzig und alleine um neue Oeko-Steuern, Oeko-Gebühren, Einschränkungen und Verbote.

  • Sandra sagt:

    Darf ich ein paar Fakten liefern, die allerdings die Klimaaktivisten kaum interessieren dürften: Deutschland hat letztes Jahr für die Energiewende 27 Milliarden ausgegeben. Mit dem Pariser Klimaabkommen hat Deutschland (das 1.8% des weltweiten CO2 Ausstosses produziert) sich verpflichtet, ihre Kohlekraftwerke stillzulegen.Gemäss diesem Abkommen dürfen Drittweltländer wie China und Indien (sie produzieren 60% des weltweiten CO2) unbegrenzt weiter erhöhen bis 2030. Diese beiden Länder haben schon 3700 Kohlekrafwerke und bauen momentan an 600 neuen. Die Industrie von Deutschland wird wegen diesen 1.8% CO2 schwer geschädigt, währen die andern einfach weiter erhöhen. Und die Schweiz produziert CO2 im Promillebereich. Keiner merkt wenn wir etwas machen. Aber es kostet uns Milliarden.

    • Maike sagt:

      Woher sie das wisssen, das die Industrie Deutschlands wegen der CO2 Verminderung schwer geschädugt sein soll ist mir ein echtes Rätsel. Schaut man sich die Aussenhandelsbilanz an, brummt es in Deutschland wie eh und je. Und es brummt sogar sogut, das es dem amerikanischen Präsidenten missfällt. Und das von Ihnen benutze Killerkriterium, das keiner merkt was man tut, es aber Milliaren kostet, ist mittlerweilen sowas von abgedroschen. Versuchen sie doch man etwas anderes…

      • Hannes Stettler sagt:

        Klar, Maike. Die dt Wirtschaft brummt wie eh und je. Und wie eh und je haben mittlerweile tausende von Deutschen einen Zweit- oder gar Drittjob, um sich über Wasser zu halten. Toll! Man sollte den aktivistischen Schüler*innen (diese legen glaub ich auch Wert auf Sexismus-freie Wortwahl) erst das Grenznutzenprinzip erklären – dann dürfen die meinetwegen auf die Strasse! Solange aber alle mit Coltan-haltigen Handies in Kunstfaser-Funktionskleidern und mit Pelzbommel an der Jackenkapuze Freitags den Verkehr behindern (natürlich CO2-neutral), um danach beim McDonalds oder KFC sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen, nehme ich die so ernst wie den Nobelpreis für die autistische Schwedin!

  • Portmann sagt:

    Die FDP wird immer mehr fahnenflüchtig. Mal nach links, mal zu grün, dann wieder Mitte-links, zu grün und dann……..
    Sorry, wieso wählt man diese Partei noch, die einmal mehr beweist, dass sie zu nichts zu gebrauchen ist !
    Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken und genau das hat ja Frau Gössi bestens hingekriegt.

  • Schiffer Jürg sagt:

    Wer den Klimaschutz ohne gesetzliche Vorschriften und Verbote erreichen will, soll gedanklich durchspielen, wie unser Verkehr aussehen würde, wenn wir nur einen Monat lang auf alle Regelungen verzichten und auf Eigenverantwortung bauen würden. Vielleicht wird die Gesellschaft wie bei Unfallschutz auch bei Klimaschutz erst durch manifeste Schäden klug.

  • Caroline Tschudi sagt:

    Der Staat subventioniert mit unsern Steuergeldern den Tourismus bzw. die Werbung für den Tourismus aus dem Ausland, insbesondere Asien, jährlich mit Millionen. Wie lange dauert es noch, bis Noser, Gössi und ihre neogrünen Parteikollegen/-innen sowie die Linken, Grünen und Halblinksgrünen der GLP, BDP und CVP endlich den Widerspruch erkennen? Die Inländer hingegen will man mit Verboten und Abgaben schikanieren, die null Wirkung haben. Wir bezahlen für Tourismuswerbung, wollen also Touristen, die einfliegen, gleichzeitig zieht man uns Geld wegen der CO2-Hysterie aus der Tasche. Das ist schon hart an der Grenze zur Schizophrenie.

    • Hannes Stettler sagt:

      Ich bitte Sie: die FDP als staatstragende Partei nimmt die Sorgen der Bürger wirklich ernst. Das beweist sie ja auch regelmässig, wenn bzgl unseres Airports ein weiterhin massives Wachstum angestrebt wird und Nachtflugverbote als kosmetisch abgetan werden. Solange ich von keinem Vorstoss von Seiten der FDP gegen die wirtschaftliche und ökonomische Perversion höre, dass ein Flug von Zh nach Tokio teurer sein muss als einer von Oslo via Zürich nach Tokio, nehme ich Hrn Noser schlicht nicht ernst!

  • Urs Brunner sagt:

    Ziemlich dreist, anderen zu sagen, was ihre Ziele seien, wie ihr Verhalten sei und sich dann noch zum Richter über sie aufzuschwingen und ihnen Unglaubwürdigkeit nachzusagen. Basierend notabene nicht auf Fakten, sondern auf Spekulation und den eigenen Unterstellungen.
    Wie kriegt jemand auf dem Niveau einen Job als Journalist?

  • Christian Hofstetter sagt:

    Da läuft es einem kalt den Rucken runter, wenn Leute wie Noser nun auf einmal Klimaschützer werden. Die FDP hat sich noch nie mit griffigen Umweltschutzmassnahmen hervorgetan. Vielmehr ist die FDP Vertreterin der Wirtschaft, für die der Profit an erster Stelle steht. Ein typisches Beispiel ist auch die Konzernverantwortungsinitiative, der Noser rein gar nichts abgewinnen kann. Obwohl auch hier der Umwelt- und Klimaschutz, vornehmlich in Afrika, auch eine grosse Rolle spielt. Die FDP will nicht im Stau stehen und das Nationalstrassennetz noch einmal massiv ausbauen. Jeder Ausbau bringt Mehrverkehr und somit mehr CO“2 Schadstoffe. Also Noser ist als Klimaschützer der x-sten Stunde ein Irrläufer.

  • Bodan sagt:

    Das Erdklima wird von der Sonne beeinflusst, der Mensch kann das Erdklima nicht beiflussen.
    Die Hochfinaz versucht verzweifelt das wankende US-Petrodollar-System durch ein CO2-Zertifikate-US-Dollar-System zu ersetzen.
    Länder wie Venezuela, Russland, Iran und andere verkaufen Ihr Erdgas und Oel nun auch in anderen Währungen und nicht mehr nur in US-Dollar, das zerstört das von der Hocfinanz beherrschte US-Petrodollar-System.
    Die Elite weiss um den Umstand bescheid das CO2-Gas ein völlig ungiftiges und wachstumförderndes Gas für die Pflanenwelt ist, trotzdem wird die Hetze in den Mainstreammedien bzgl. dem CO2-Gas betrieben, in dem behauptet wird dieses Gas trage bei bzgl. einer Erwärmung des Erdklimas.
    Es gibt keine wissenschaftl. Beweise zu der oben genannte These bzgl. CO2-Gas.

  • Marlisa Schmid sagt:

    Die Doksendung von gestern über den Klimastreik der Jugendlichen hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass es sich hier tatsächlich um eine kollektive Hysterie mit religiösem schon fast sektiererischem Eifer handelt. Noch einiges krasser als seinerzeit die Hysterie um das Waldsterben und um das Ozonloch. Es handelt sich um eine Art Religionskrieg, der dazu dienen soll, die Menschen dahin zu manipulieren, wo man sie haben will. Das eigentliche Problem, nämlich die unkontrollierte anhaltende Bevölkerungsexplosion, war kein Thema.

    • Jürg Schmid sagt:

      Ich habe die Sendung auch gesehen. Von kollektiver Hysterie keine Spur sondern engagierte Jugendliche von Stadt und Land. Die Hysterie ist vielmehr bei den bürgerlichen Parteien ausgebrochen weil sie um ihre Parlamentsmehrheit fürchten.

  • Tim Meier sagt:

    Die FDP verliert Wähler, springt schnell auf den Klimaschutz Zug auf und schwafelt von der grünen DNA der Partei. Unglaubwürdiger geht’s wohl kaum. Noser und Co gehören gestrichen von der Wahlliste. Solche Leute hänge ihre Fahnen immer in den Wind. Wer an die Klimahysterie glaubt und die Panik-Ansagen des schwedischen Mädchens erst nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen.

  • Nadine Binsberger sagt:

    „Die reine Lehre“? Effektiver Klimaschutz findet NICHT im individuellen Verhalten statt. Z.B. wenn ich ÖV benutze, dann kann ich nicht entscheiden, mit welcher Energiequelle dieser betrieben wird. Auch kann ich nicht entscheiden, ob ich die Türe von einem Eisenbahnwaggon in den anderen automatisch oder von Hand bedienen will – sie geht einfach automatisch auf, unter Einsatz von Strom, egal ob ich das gut finde oder nicht. Es sind die grossen Infrastrukturen, bei denen ich keinen Einfluss habe, die „einschenken“.

  • blume sagt:

    auch ein bischen grün
    was die bürgerlichen nicht alles versprechen können
    …… vor den wahlen ……. und danach
    darum wähle ich bestimmt keine bürgerlichen

    • Regina Bischof sagt:

      @blume. – Die einzige Partei, welche ein klares Profil hat und seit Jahrzehnten konsequent hält, was sie verspricht, heisst SVP ! – Die SVP ist die letzte und einzige bürgerliche Partei, die FDP und CVP haben sich nach links verabschiedet.

  • Josef Marti sagt:

    Ganz einfach. Die Wirtschaft und der Wohlstand muss geschrumpft werden dann schrumpft auch die Bevölkerung und der Ressourcenverbrauch. Jeder muss wieder lernen gottgefällig zu leben ansonsten wird ihn der Bannstrahl des Herrn treffen.

  • G. Schweizer sagt:

    Haben wir ein Wahljahr im 2019 oder warum sind plötzlich alle für den Umweltschutz?

  • Urs Engler sagt:

    Es mag ja sein, dass Ruedi Noser im Gespräch mit Schawinski einige eher nebensächliche Fakten nicht ganz korrekt wiedergegeben hat. Grotesk ist, dass der Journalist sich deswegen anmasst, die Ernsthaftigkeit von Nosers Engagement in Zweifel zu ziehen.

  • werner boss sagt:

    Diese Rappen und % – Politik wird schlussendlich scheitern, schon weil sie immer wieder ausgehebelt und umgangen wird. Nur Nägel mit Köpfen bringen Erfolg. Wir benötigen in der Schweiz kein Heizöl oder Gas zum heizen. Sofort wieder alles was möglich ist, mit Holz statt Beton bauen und vieles mehr!

    • Martin sagt:

      @boss: Wieso mit Holz bauen? Beton ist einfach Stein. Wieso nicht Backsteine? Mit einer Wärmepumpe kann man schon heute ohne Heizoel heizen und auch Strom sparen.

      • maike sagt:

        Weil Hoz ein nachwachsender Rohstoff ist und Beton nicht. Beton besteht u.a. aus Sand und der wird – man glaubt es kaum – langsam knapp. Mittlerweilen gibt es eine Sand-Mafia, die Sand dem Meer entnimmt. Natürlich nicht weit draussen, weil zu tief und zu teuer, sondern vor bewohnten Inseln. Denen wird zuerst der schützende Strand genommen, dann buddelt die Insel ab.
        Merken wir nicht so sehr, weil wir in einem Landstaat und nicht in einem Inselstaat leben. Merken wir nur, wenn diese Inselbewohner bei uns als Asylant auf der Matte stehen !

  • Alexej Buergin sagt:

    Da die Schweiz nicht unter einer Käseglocke liegt, hat alles, was wir für den Klimaschutz tun, weltweite Auswirkungen.
    Nach IPCC würde deshalb die globale Erwärmung um o,ooooo°C schwächer ausfallen als ohne Schweizer Effort.
    Lieber Herr Noser, dafür haben wir höhere Steuern und mehr Bürokratie. Überlassen Sie solche Politik lieber den Sozialdemokraten.

    • Claudio Hammer sagt:

      Buergin: Nun wir als Starkemissionäre (wenn man all die Graumissionen von unserem importierten Konsumschrott auch noch einbezieht kommen wir auf rund 14 Tonnen CO2 pro Person pa) werden von der Klimaerwärmung schon überdurschnittlich stark berücksichtig.
      Während im globalen Mittel die Temperaturen um rund 1 Grad angestiegen sind, sind es in der Schweiz (und auch Oesterreich) schon 2 Grad versus den vorindustriellen Werten.
      .
      Nun wenn das so anhält und die Temperaturen global weiter ansteigen und in der CH doppelt so stark, dann könnten wir dann in der Schweiz einiges früher alt aussehen als anderswo.
      Fertig lustig mit der Heidilandromantik…

  • Patrick Le Cloarec sagt:

    «Nun will jeder Klimaschützer spielen», stimmt nicht, sondern «werden».
    Trend ist Klimaschutz. Ideelosen Parteien und Politikerinnen versuchen auf diesem Weg zu überleben. Sie zwar Alle etwas Gescheiteres unternehmen könnten, nämlich eine ordentliche Leben zu führen, ein Job nachgehen und die Bevölkerung in Ruhe zu lassen!
    .
    Diesen Menschen keinerlei Zukunft haben, auch deshalb sie in der Politik bleiben. Auch deshalb die Schweizer Bevölkerung und die Schweiz als Rechtsstaat kaum Zukunft hat, solange diesen Mittelmässigen aus der Politik nicht ausgemustert werden.

  • Peter Meier sagt:

    Diese Glaubwürdigkeitsgeplänkel und Schuldzuschiebungen sind doch irgendwie einfach doof. Und vor allem retten sie uns nicht. Wir verbrennen ungerührt fossile Energieträger, pflastern Landstriche zu, vergiften Lebewesen (Beispiel Insekten …) und Lebensraum, beeinflussen zu all dem kräftig das Klima – und schaufeln so im Galopp unser eigenes Grab.

    Entweder tun wir einfach was dagegen – oder dann nicht. Aber im zweiten Fall sollen es bitte jene, die für diesen Weg sind, auch jeweils klar zugeben: Mir ist wichtig, dass ich ressourcenverpülvernd leben kann, und was mir kommt, ist mir egal.

  • Matthias Meier sagt:

    Es gibt eine simple Lösung, die ohne viele Verbote auskommt: der Ausstoss von fossilem CO2 in die Atmosphäre muss kosten. Deutlich mehr als heute und auch flächendeckend (zB darf Heizöl nicht mehr ausgenommen werden). Das schlägt sich auf die Preise nieder und verteuert so die dreckigen Produkte – und damit den Anreiz, sie sauberer zu machen. Aus den Einnahmen dieser Lenkungsabgaben kann dann z.B. der Ausbau der Erneuerbaren forciert werden.

    • Kurt Leutenegger sagt:

      Ja Herr Meier dann fangen sie mal an die Kleinverdiener zu unterstützen, die in Miethäusern wohnen und dadurch wenig bis keinen Einfluss auf die Verminderung des CO2 haben.
      Gross bla bla und nicht an Minderbemittelte denken.
      Wie stehen Sie zu den Lebensmittelimporten die wir über 10’000Km herankarren müssen, kein CO2?
      Lebensmittel lokal einkaufen ist genau so eine idiotische Empfehlung. Wir sind einfach zu viele in diesem Land, das ist die Wahrheit.

  • Werner Messmer sagt:

    Der FDP nehme ich das Ökokleidchen erst ab, wenn sich auf den Wahllisten eine Änderung zeigt. Wasserfallen, Noser und viele andere Konsorten müssen erst weg, bevor ich das glaube. In der Vergangenheit hat sich die FDP eigentlich nur als Anti-Ökopartei hervorgetan.

  • Roland Käser sagt:

    Wer glaubt, die FDP hätte sich in den letzten Monaten zu einer Umweltpartei entwickelt, der kann zugleich noch an den Weihnachtsmann glauben. Kaum sind die Wahlen im Herbst vorbei, wird das grüne Mäntelchen wieder ausgezogen. Wetten?

  • Rolf Schüpbach sagt:

    und wieso genau ist jetzt die FDP daran Schuld, dass die aktuelle Hysterie und Verlogenheit der sogenannten Klimaschützer grassiert?
    PS: wohne an der Goldküste, eigenes Haus das ich mir durch harte Arbeit und sparen erkauft habe. Fahre Zug, gehe mit Fahrrad zu Arbeit, wenn nicht anders möglich mit billigstem Elektroauto, eigene PV_Anlage und wähle FDP, weil die ideologischen Linken in der Stadt seit 20 Jahren an der Macht nichts als Lippen Bekenntnisse hinbringen. Veloweg? Nix. 2000 Watt? Da lach ich mir nen Schranz! Dann hört mal auf mach Bali, Neuseeland und Costa Rica zu fliegen. Erst dann ist die Cüpli Linke wieder glaubwürdig!

  • Angelo Rizzi sagt:

    Die FDP zieht nun in Sachen „Grün“ alle Register. Auch Filippo Leutenegger im „Club“ von SRF. Er kam mir vor, als hätte er ein Sack Kreide gefressen.

    • Max sagt:

      Genau das Gleiche ist mir auch aufgefallen. Es traut sich doch im Moment gar keiner mehr, etwas gegen diese Klima-Hysterie zu sagen.
      Würde mich nicht wundern, wenn es bald eine Öko Fatwa geben würde inkl. Todesurteil gegen jeden, der diese neue Religion nicht übernehmen will.
      Ausserdem fährt der gute Filippo mit einer alten Vespa herum, welche mehr Schadstoffe ausstösst, als ein 40 Tonnen Lastwagen.
      Der grosse Sack Kreide in einer Backe der Vespa erhöht den Benzinölgemisch-Verbrauch auch noch zusätzlich.

  • werner boss sagt:

    Habt ihr alle euch eigentlich noch nie gefragt, was den eine CO-2-Abgabe wert sein kann wenn sich so namhafte Wirtschaftsführer dafür einsetzen?? Gut er war nicht von Anfang an dafür, aber ein wenig Widerstand erhöht die Glaubwürdigkeit!?
    Co-2-Abgaben sind bewegliches Kapital, welches immer wieder andere Investitionsmöglichkeiten bedient, das können auch Autos oder Flugzeuge, Kohlekraftwerke oder Betonhersteller sein.

  • Kurt Leutenegger sagt:

    Ja Herr Meier dann fangen sie mal an die Kleinverdiener zu unterstützen, die in Miethäusern wohnen und dadurch wenig bis keinen Einfluss auf die Verminderung des CO2 haben.
    Gross bla bla und nicht an Minderbemittelte denken.
    Wie stehen Sie zu den Lebensmittelimporten die wir über 10’000Km herankarren müssen, kein CO2?
    Lebensmittel lokal einkaufen ist genau so eine idiotische Empfehlung. Wir sind einfach zu viele in diesem Land, das ist die Wahrheit.

  • Willi Zimmermann (70 und kein bisschen weiser) sagt:

    Aus der SRF-Sendung ‚Der Club‘ ist mir die Anekdote von der Verwandlung des jungen grünen Aktivisten zum FDP-Politiker im Gedächtnis geblieben. Der jugendliche Drang nach einer besseren Welt jenseits von realen Zwängen ist verständlich. Beim deutschen Wirtschaftsminister Altmaier tönt die Realpolitik aber so: „Klimaschutz wird nur dann funktionieren, wenn unser Wohlstand dadurch nicht gefährdet wird. Arbeitsplätze dürfen nicht verloren gehen und Industrien nicht abwandern. Daher müssen wir klug Schritt für Schritt vorgehen, und nicht polarisieren und ideologisieren“. Realpolitik drückt sich auch im Wahlbarometer aus: Das Mitte-Links-Lager würde das Spitzenresultat 2011 (50,3%) um 2,4% verfehlen. Die Bäume wachsen nicht in den Himmel.

  • Alfred Altorfer sagt:

    Das Klima wird „fast ausschliesslich“ von der Sonneneinstrahlung bestimmt.
    Wenn ich die Medienmitteilung richtig verstanden habe, wurde letztes Jahr in Davos (Weissfluhjoch) die erste Messstation installiert, die die Sonneneinstrahlung reproduzierbar und genau messen kann.
    Wenn man von Klimaerwärmung spricht, müsste zuerst kommuniziert werden, dass man die Sonneneinstrahlung früherer Jahre nicht genau kennt.
    Wenn der CO2 – Gehalt der Luft von 200 auf 400 mg/kg Luft steigt, hat das fast keinen Einfluss; der Gehalt an Wasser ist mit ca. 10 bis 20 g/kg etwa
    50-mal grösser.

  • Alfred Altorfer sagt:

    Am stärksten wird die Infrarotstrahlung aber von Eiskristallen und Wassertröpfchen abgelenkt oder reflektiert. Schmutzpartikel, wie Russ oder Staub absorbieren die Strahlung.
    Diese Effekte reduzieren die Wärmeeinstrahlung auf die feste Erdoberfläche; die Atmosphäre wird hingegen aufgewärmt.
    Seit ca. 100 Jahren wurde die Luftverschmutzung durch Russ drastisch reduziert. Früher hatten die Kamine der Industrie eine schwarze Rauchfahne. Im Haushalt kochte man mit Holz. geheizt wurde mit Koks oder Holz.
    Durch die saubere Luft trifft wieder mehr Infrarotstrahlung auf die Erde.

    Schlussfolgerung:
    1. Aenderung der Sonneneinstrahlung möglich!!
    2. Luftverschmutzung reduziert: Höhere Strahlung trifft die Erdoberfläche; Effekt vom Menschen.
    3. Einfluss von CO2 vernachlässigbar!

  • Urs Reutimann sagt:

    Ich bin zu tiefst enttäuscht von Ruedi Noser. Die brüskierende, verleugnende Art von Ruedi Noser diese Woche im Ständerat, auch die dringendsten Teile der Konzernverantwortungsinitiative zu bodigen, ist äusserst unverständlich.
    Wie gross war die Freude, dass Ruedi Noser sich der Gletscherinitiative anschloss.
    Nun das. Sorry, das geht einfach nicht zusammen, ein Klimaengagement, gepaart mit der Unterstützung eines ausbeuterischen, zerstörerischen, klimaschädlichen Verhaltens vieler Grosskonzerne passen nicht.
    Das ist nicht nachhaltig, weder für ihn, noch für all diese schändlichen Unternehmen, die er unterstützt, und schon gar nicht für das Klima. Solche Konzerne gehören in der Schweiz nicht geschützt.

  • Leon sagt:

    „Verbote für Benzin- und Dieselautos“ werden gefordert. Das zeigt, dass der Autor des Artikels offenbar noch nie etwas davon gehört hat, wie dreckig der Strom ist, der zur Zeit produziert wird. Da nützt es nicht allzu viel, Mitte-Links zu wählen, auch wenn die wirklichen Klimafeinde FDP und SVP sind. Die ganze Diskussion ist irgendwie faktenfrei geworden….

  • Karsten Wehrmeister sagt:

    Es muss noch VIEL VIEL mahr passieren bevor die meisten Menschen begreifen, das das bisherigen Leben langssam vorbei ist!! Wir werden nicht so weitermachen können – jedenfalls nicht mehr sehr lange.
    Wenn wir noch ein paar Jahre so weiter machen und danach sieht absolut ALLES so aus, brauchwen wir auch gar nichts mehr tun!!
    Warten wir also ab was da so alles auf uns zu kommt!
    Mir tun die Kinder und vor allem deren Kinder so unendlich Leid!! Ich bin soooo froh, das ich schon über 50 Jahre alt bin und nicht mehr soviel von den Klimaveränderungen mitbekommen werde. Ein Glück.

  • Martin sagt:

    Klimaschutz geht nur über die technische Weiterentwicklung. Doris Leuthard hat gesagt, sie wolle bei Kläranlagen Ozonisierungsbecken einbauen lassen. Solche Entwicklungen können den Umweltschutz massiv verbessern, bzw. die Umweltbelastung nachhaltig vermindern. Schön wäre es aber, wenn viele andere Länder dieser Erde sich in punkto Umweltschutz auf Schweizer Niveau begeben würden. Das hätte schon einen sehr grossen Effekt zur Folge. Wie schon oft geschrieben: Der schlimmste CO2-Verursacher ist und bleibt das Kohlekraftwerk, weit vor den Autos, Flugzeugen und Schiffen.

  • Bettoli sagt:

    Umso mehr man von Oekologie zu verstehen glaubt, umso dürftiger ist ökonomisches Wissen!

    • Werner Boss sagt:

      Bettoli,ihr ökonomisches Wissen lässt es umgekehrt nicht zu, dass Ökologie betrieben wird! Da wären Sie aber schon vor vielen Jahren an meinem Arbeitsplatz unbrauchbar gewesen!
      Da bin ich dann schon eher der Meinung, dass das eine ohne das andere nicht auskommt!

  • Gabriele Fantoni sagt:

    Es ist leider zu spaet, aber man will es einfach nicht wahrnehmen. Dieses Prozess ist irreversiebel. Vor 50 Jahren haben uns Wissenschaftler gewarnt.

  • werner boss sagt:

    Es sind Wahlen und da habe ich eigentlich erwartet dass sich der Noser auch mal mit den Fragen der ganz “ Gewöhnlichen“ auseinander setzt! Doch weit und breit keine Spur vom Herr Noser. Sicher hätten auch andere Teilnehmer so ein paar Fragen!

  • Arturo Romer sagt:

    Der Klimandel ist eine Realität und der Mensch hat eine klare Mitverantwortung. Doch Klimafanatismus und Klimaleugnung sind beide fehl am Platz. Die FDP ist plötzlich grün geworden, nur wegen Wahlkalkül. Der Zweck heiligt die Mittel? Viele dieser Opportunisten verstehen nichts von Klimawissenschaft (Klima während den letzten 800’000 Jahren, Klima seit dem industriellen Zeitalter, Klima im Jahre 2100, Massnahmen, usw.). Die Schweiz muss an den internationalen Maßnahmen teilnehmen (z.B. Pariser Abkommen). Doch sie kann weder den eigenen, noch den weltweiten Klimawandel ändern. Die Gletscherinitiative und das neue CO2-Gesetz sind Wahnsinn. Es entstehen nur extrem hohe Kosten ohne Klimabeeinflussung. Gefragt sind Wissen und Verantwortung, ohne Hysterie. Vor allem braucht es Anpassung!

  • Karsten Wehrmeister sagt:

    Ja es braucht viel Wissen und Macht um etwas zu bewirken. Das grösste Problem bleibt jedoch das Wirtschaftssystem, denn es lässt einen effektiven Klimaschutz nicht zu, denn damit kann kein finanzieller Gewinn erzielst werden! Umweltschutz kostet nur und bringt keinen materiellen Gewinn, ausser Lebensqualität! Und genau die hat der Kapitalismus von je her bekämft und verhindert. Der wirtschaft geht es immer dann gut, wenn alles so billig wie möglich (damit also OHNE kostenaufwendigen Umweltschutz) produziert wird. Warum wohl werden nur sehr zögerlich von der Industrie Umweltschutzmassnahmen umgesetzt! Also die gesamte Diskussion ergibt keinen Sinn, solange wir uns nicht von diesem Wirtschaftssystem verabschieden! Und das wird NIE passieren.

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