Wenn SVP-Wähler Swetlana heiraten

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Seine «Swetlana» heisst Oxana: René Kuhn, selbsternannter «Antifeminist». Foto: Keystone

Seine «Swetlana» heisst Oxana: «Antifeminist» René Kuhn. Foto: Keystone

Ja, auch bei einem solchen Mann schlägt ein Organ unter der Brust. «Wenn ein Schiff mit Migranten im Mittelmeer versinkt, dann finde ich das eine gute Nachricht», gab der anonymisierte, rechte Internettroll vor einigen Tagen der «Wochenzeitung» (WOZ) zu Protokoll. Der Mann pflegt fremdenfeindliche und sexistische Onlinekommentare zu verfassen, er hasst und hetzt. Und er liebt. Nämlich die Ukrainerin, mit der er verheiratet ist, wie er im WOZ-Interview erklärt. Schon seine erste Frau, von der er sich scheiden liess, stammt aus dem Osten. Und seine Kollegen hätten «alle Ukrainerinnen oder Russinnen».

So wenig das überprüfbar ist, so glaubhaft scheint es – und ruft nach einer Einordnung. Denn Liaisons zwischen stramm rechten Schweizern und Frauen aus dem Ostblock sind längst ein schichtenübergreifender Trend. Der Basler SVP-Nationalrat Sebastian Frehner fand sein Glück mit Lina aus der Ukraine. Der «Antifeminist» René Kuhn, der nach frauenfeindlichen Äusserungen als Luzerner SVP-Sektionschef zurücktreten musste, posierte bereitwillig mit seiner Oxana aus Russland. SVP-Jungspund Erich Hess liess sich schon vor zehn Jahren mit ukrainischer Freundin ablichten. Man mag die Liste beliebig erweitern – etwa um jene Redaktoren der SVP-nahen «Weltwoche», die mit Russinnen verheiratet sind. Selbige Zeitschrift lieferte letztes Jahr einen Erklärungsversuch für das Phänomen. Besser durchgestylt seien sie, die Osteuropäerinnen, und den urtümlichen Beschützerinstinkten des Mannes viel eher zupass als die durch Gender-Ideologie denaturalisierten Frauen Westeuropas.

Mehr Schminke, mehr Unterwürfigkeit: Ist es so simpel? Jedenfalls sind die vielen Liebesgrüsse nach Moskau nicht die gute Nachricht, als die sie auf den ersten Blick erscheinen. («Unsere Rechten sind doch gar nicht fremdenfeindlich!») Klar wird dies, wenn man die Abneigung gegen Ausländer historisch spiegelt. Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war Fremdenfeindlichkeit verschwistert mit einem kruden Biologismus. Die Pseudo-Wissenschaft der Rassenkundler lieferte ausgiebige «Belege» für die natürliche Minderwertigkeit etwa der Slawinnen und Slawen. Solchen Quatsch glaubt man heute wohl nicht einmal mehr im tiefsten Pegida-Rückzugsraum von Sachsen-Anhalt.

Doch hindert dieses Rationalitätsplus den modernen Rechtsaussen nicht daran, sich anonym im Internet über kenternde Schiffe mit muslimischen Flüchtlingen zu freuen. Oder, wenn er in einem Parlament sitzt, diesem Empfinden durch seine Politik Rechnung zu tragen. Er kann all dies tun – und gleichzeitig eine Russin heiraten. (Eine verschleierte Muslimin, wiewohl vielleicht ebenfalls dem Manne zudienlich, taugte wohl weniger als Statussymbol.)

Wohlgemerkt: Längst nicht jeder Schweizer mit russischer Gefährtin ist ein Rechter. Doch dass sich immer mehr «besorgte Bürger» wie der eingangs zitierte Internettroll für osteuropäische Frauen begeistern, das beweist: Die Fremdenfeindlichkeit hat den Darwin-Test bestanden. Sie braucht keinen Rassismus im ursprünglichen Wortsinn, um überleben zu können.

84 commentaires sur «Wenn SVP-Wähler Swetlana heiraten»

  • Hagmann dit :

    Hier werden abscheuliche Aussagen, wie die Freude am Untergang eines Schiffes mit Menschen drin und Sexismus erwähnt, was mit aller Schärfe
    Zu verurteilen ist und nichts mit der SVP zu tun hat. Es scheint jedoch,
    Dass dieser Batzenschreiber eines rosaroten Blattes die SVP damit verunglimpfen will, was ihm aber nicht gelingt. Langsam wird es auch jedem
    Büezer klar, dass er sich von diesen linksintellektuellen Mainstream distanzieren
    Muss. Der Trend heisst SVP, Liebe des Vaterlandes mit der weltweit am
    Sozialverträglichsten dastehenden, Den Menschen nahen Volksrechten, die
    Es mit aller friedlichen Kraft zu verteidigen gilt!

    • Joseph Hillström dit :

      Nun, all die abscheulichen Aussagen wurden von den Herren der Sonnenpartei getätigt, auch scheint die Dichte an Personen denen in erschreckender regelmässigkeit solche verbalen Malheure passieren in dieser Partei am grössten zu sein. Wer nur durch das Auflisten von Tatsachen verunglimpft werden kann hat es verdient verunglimpft zu werden.

      PS: Ein Büezer der SVP wählt ist in etwa auf die selben Stufe zu stellen wie ein Schaf, das den Wolf für den Hirtenhund hält werter Hagmann.

      • Walter Leibundgut dit :

        Ja lieber Seppli. Da staunst du, dass Büezer nun auch SVP wählen. Dass das nicht nur eine Behauptung ist, sollte dir zu denken geben.

        • Balz Meier dit :

          Dass Büezer Millionengeschenke an Superreiche und Oligarchen verteilen, dies lässt einem schon sehr erstaunen – und sollte auch zu denken geben. Die Wähler wollten weniger Ausländer und kriegten Steuersenkungen für Reiche…

    • Peter Bänziger dit :

      Rassistische, hetzerische, und sexistische Aussagen haben nichts mit der SVP zu tun. Sehr wohl aber mit sehr vielen Exponenten, z.B. Nationalräten, der SVP. Und wenn man die Kommentarspalte von zB 20 Minuten liest die komplett von der SVP dominiert wird, dann hat es auch mit einem Grossteil der SVP Anhänger sehr viel zu tun. Schaut man sich die Abstimmungsplakate der SVP genauer an, dann haben diese Sachen auch mit der SVP selbst sehr viel zu tun. Mit Liebe des Vaterlands hat das rein gar nichts zu tun! Aber Ehrlichkeit ist ja ein weiteres bekanntes Problem dieser Partei.

    • Jean-Luc Wilhelm dit :

      « SVP » ist NICHT gleich « Liebe des Vaterlandes »!
      « Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe! » (Gottfried Keller)

    • linus stamm dit :

      Hagmann: Die Rechten haben seit Jahrzehnten die Möglichkeit « rechtsintellektuelle Medien » aufzubauen und zu etablieren. Aber irgendwie wollen oder schaffen sie es nicht und müssen auf bezahlte Forenschreiber zurückgreifen.

    • Urban Zuercher dit :

      Aus aktuellem Anlass….
      « [SVP-Nationalrat] Addor war nach der Schiesserei in einer Moschee in St. Gallen vom 22. August 2014, die ein Todesopfer forderte, auf den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook aktiv geworden. Über das Attentat schrieb er «Wir wollen mehr davon!», was die Staatsanwaltschaft als einen Verstoss gegen die Strafnorm gegen Rassendiskriminierung (Art. 261 StGB) wertet. »
      Immer noch der Meinung, dass menschenverachtende Hetze nichts mit der SVP zu tun hat,, Hagmann? Oder wars, wieder mal…., ein Einzelfall?

    • Hand Schweizer dit :

      Herr Hagmann, Sie unterschätzen den Intellekt des Büezers gewaltig.
      Die SVP will Macht – und die erreicht man eben genau auf solche Weise wie sie das tut.
      Die SVP manipuliert ihre « Gläubigen » genauso, wie es gewisse Exponenten/Ausrichtungen des Islams tun.

    • Sacha Maier dit :

      Eine gelungener satirischer Beitrag, Herr Hagmann!

    • K. Burkhardt dit :

      Den Menschen nahen Volksrechten??? => Hahaha, der Witz ist gut, EMRK kündigen wollen und dann noch von Menschen nahen Volksrechten reden wollen oder die Floskel ‘sozialverträglichsten’ wählen…

      Da kann man gerade so gut den Weihnachtsmann oder den Osterhasen wählen.

      • Marcus Ballmer dit :

        @Hagmann: Sie verwechseln Vaterlandsliebe mit tumbem Nationalismus. Sie sind kein Schweizer, ein Eidgenosse schon gar nicht, nur ein bedauernswerter Nationalist. So wie es viele in der SVP hat. Aber keine Sorge, Leute Ihres Schlages erträgt die Schweiz locker.

  • Narges dit :

    Super – endlich kann ich den Kommentar platzieren, der mir seit der Lektüre des Troll-Interviews unter den Nägeln brennt: der anonyme Rechte behauptet, die meisten hässlichen Frauen seien links. Da kann man als Frau nur antworten: die meisten dummen Männer sind offenbar rechts. Zur Sexisten-Dummheit gehört es, die Frau im Haus nicht als ebenbürtige Partnerin zu betrachten, sondern als kochendes Dekorationsobjekt. Anders lässt sich das Müsterli nicht erklären, das der Troll zum Besten gibt: er will am Abend im Internet etwas lesen, sie will mit ihm sprechen, er schreit sie an, sie gibt Ruhe. Das sei « angenehm ». Schweizerinnen aber reagierten « komisch », wenn man sie anspreche. Liebe Sexisten: wenn Ihr die Frauen als gleichwertige Menschen ansprecht, dann reagieren sie nicht komisch!

    • Peter Frey dit :

      Zu Ihrer Bemerkung, dass « die meisten dummen Männer […] offenbar rechts » sind, gibt es einen prominenten Zeugen, den liberalen Philosophen und Ökonomen John Stuart Mill, der schon Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte: « Ich meine nicht, dass Konservative generell dumm sind, ich meine [aber], dass dumme Menschen grundsätzlich konservativ sind ». Geischichte und Gegenwart bestätigen die visionäre Erkenntnis von Mill.

      • Linus Huber dit :

        Ihre Meinung impliziert, dass « konservativ » ein unabhängig vom Zeitgeist klar definierter Begriff im Kontext der links-rechts Einstufung innerhalb des politischen Systems darstellt. Z.B. strebt die SVP die Unabhängigkeit der Schweiz an, was nicht unbedingt als konservativ sondern als liberal eingestuft werden kann. Andererseits versuchen z.B. die Linken das Recht auf Assoziationsfreiheit (ein liberaler Grundsatz) auf der hierarchischen Ebene des Staates zu eliminieren und die eingeschlagene Entwicklung zu « konservieren ». Sind heute die Verteidiger der Entwicklung des Status Quo konservativ oder jene, welche den Status Quo und dessen Progression hinterfragen? Mills war sehr liberal in seinen Ansichten und hätte wohl wenig mit den heutigen « Linken » noch « Liberalen » am Hut.

  • Heinz Hermann dit :

    Nur jemand, der Russinnen nicht kennt, kann sie als unterwürfig bezeichnen. Was Russinnen von unseren Frauen unterscheidet ist, dass sie Frauen sind, nicht Männer mit Brüsten die bei jedem sprachlichen Fauxpas schon diskriminiert sind. Im Gegenzug haben sie aber auch sehr hohe Ansprüche ans Mann-sein, welche viele Mitteleuropäer nicht erfüllen können. Und nein, ich meine damit nicht die Brieftasche….

    • Rolf dit :

      Sie, werter Hermann, meinen, oder besser werden im Glauben belassen, es sei nicht die Brieftasche, die Russinnen wissen aber sehr wohl, es geht um die Breiftasche und Luxus… Kenn mich da ein bisschen aus…

      • Maurice Bill dit :

        Herr Rolf, Sie pauschalisieren. Erstens gibts auch in Russland sehr viele reiche Männer, es ist also keineswegs so, dass « die Russinnen » auf Westeuropäer angewiesen sind, wenn sie denn wirklich geldgetrieben sind – als ob es keine Schweizerinnen gäbe, denen es ebenso ums Geld geht. Zweitens gibts viele, wohl die meisten Russinnen, für die ein Schweizer Ehemann niemals in Frage käme. Sie halten uns Westeuropäer nämlich als verweichlichte Typen, als keine echten Männer. Als überzeugter SVP-Wähler, kein Büezer, würde ich aus diesem Grund niemals eine Russin oder Ukrainerin heiraten. Diese Frauen hängen für mich zu stark an ihren Traditionen, ihrer Heimat und insbesondere an ihrer Familie, sodass das auf Dauer nicht funktioniert. Aber ich kritisiere auch niemanden, der das anders sieht.

        • Marcus Ballmer dit :

          Lieber Maurice Bill, sie pauschalisieren genauso – und genauso falsch – wie Rolf und Heinz Hermann. Russinnen halten nur tatsächlich verweichlichte Typen als verweichlicht, in Russland ebenso wie hier. Und selbstverstänlich funktionieren Ehen mit Russinnen. Ich könnte jede einzelne Ihrer Behauptungen widerlegen, denn: « Die Russin » gibt es ebenso wenig, wie es « den Schweizer » oder « die Schweizerin » gibt. Sie unterscheiden ja wahrscheinlich auch zwischen Natalie Rickli und Simonetta Sommaruga, richtig? Ich bin übrigens nicht nur seit nahezu zwanzig Jahren mit einer Russin glücklich verheiratet, sondern habe auch lange Jahre in Russland gelebt und gearbeitet hat.

  • Zufferey Marcel dit :

    Was soll das denn sein: Eine Art neuer Höhepunkt links-akademischer Beleidigungen..?! Herrlich, wie linke Wutjournalisten versuchen, ein Feindbild nach dem anderen zu fabrizieren: Kein Wunder, verzeichnet die Deutsche SPD seit 1990 die mit Abstand höchsten Wählerverluste aller Parteien! Deren Wählerschaft hat sich in diesem Zeitraum praktisch halbiert! Es ist wohl so, wie die neue Parteipräsidentin der FDP neulich bemerkt hat: Die Linken sind jetzt in der Trötzelphase und ziehen sich unter Absingen aller wüstester Lieder zurück! Ach ja: Der grünliberale Martin Bäumle ist übrigens ebenfalls mit einer Ukrainerin zusammen. Und der eine oder andere Redakter bei diesem Blatt ist auch ‘ausländisch’ liiert. Gott im Himmel: Wie tief gedenkt der Journalismus eigentlich noch zu sinken?

    • Sportpapi dit :

      Die deutsche SPD hat allerdings auch Konkurrenz von der Linken erhalten. Wie ist es denn der deutschen FDP ergangen?
      Wie auch immer: zu bemerken ist vor allem eine starke Polarisierung. Und Wählerverlust für die regierenden Parteien, die halt für ihre Versprechen auch mal gradstehen müssen.
      Aber all dies ist ja heute eigentlich gar nicht das Thema. Sondern die Sonderbarkeit, dass Fremdenfeinde bevorzugt ausländische Frauen heiraten. Und dass die SVP in der Schweiz diese Fremdenfeinde einsammelt, das wollen Sie doch sicherlich nicht bestreiten.

      • Martin Frey dit :

        « Sondern die Sonderbarkeit, dass Fremdenfeinde bevorzugt ausländische Frauen heiraten. »
        Ist das so, Sportpapi? Können Sie diese Aussage irgendwie belegen? Oder reichen Ihnen dazu die 2-3 im Artikel genannten handverlesenen Exemplare?

    • Rolf dit :

      Zufferey, das dümmliche links-rechts Schema sei ihnen verziehen, Sie kennen das wohl nicht anders und Feindbildbewirtschaftung ist entgegen ihren Unterstellungen an « Linke » wohl doch eher Ihr Metier. Die neue FDP Präsidentin ist doch die, welche sich Fragen nach Offshore-Konten bei Ihrer Kanzlei verbittet, weil sie genau weiss, dass auch Ihr Arbeitgeber (und sie selber) Dreck am Stecken hat… Naiv, überheblich & sich selbst überschätzend, ZUfferey wie Gössi… Sie leben Feindbilder & merken es nicht einmal, sind sich aber nicht zu schade, genau das anderen vorzuwerfen. Ich denke die Trötzliphase Ihrerseits ist noch lange nicht überwunden. Den Konsum des Tagi scheint offenbar ihre masochistische Ader zu erzwingen, sie armer Tropf…

    • Urban.zuercher@gmail.com dit :

      Lustig, von Deutschland zu schreiben und dann den Verweis auf die FDP zum machen…. Das waren doch die, die einen Wähleranteil von 18% anstrebten und jetzt, hmmm, wo genau sind? Ah ja, nirgends… Und die SPD sitzt in der Regierung…

    • Anh Toàn dit :

      Apropos Martin Bäumle:

      Ich bin auch mit einer Vietnamesin verheiratet, und frage mich dennoch, wie jemand aus der « D’Schwyz-isch’s-Bescht-wos-gits-Fraktion » eine Ausländerin heiratet.

      Herr Zufferey, haben Sie die Aussage des Beitrages verstanden? Der Präsident der Autopartei darf einen Ferrari fahren, beim Präsidenten der Grünen wäre das aber absurd.

      • Martin Frey dit :

        Wollen Sie damit andeuten, AT, dass jemand, der politisch anders denkt wie Sie, keine (sagen wir mal) Vietnamesin heiraten darf?

        • Anh Toàn dit :

          Ich verstehe nicht, wie jemand der rassistisch denkt, eine Rassenfremde heiraten will. (Von dürfen habe ich nichts gesagt)

        • linus stamm dit :

          Frey: Wollen Sie damit andeuten,dass Sie den Text von AT nicht verstanden haben oder glauben Sie ernsthaft, dass politisch Anderdenkende (anders als Sie denken) keine Vietnamesinen heiraten dürfen?

        • Martin Frey dit :

          Meine persönliche Meinung ist einfach die, dass es Privatsache ist, ob und welche Person man heiratet, ob und welches Auto man fährt, usw.
          Aber eben, man kann das anders sehen.

      • salome bertschi dit :

        Schöner Vergleich, Herr Toàn, und so anschaulich, dass sogar der Zuffery ihn verstehen sollte… Heuchler gibt es auch überall, aber in diesen Spalten sind die extrem übervertreten…

      • Anton Keller dit :

        Könnte es nicht sein, dass diese eingeheirateten SVP-Frauen nicht besonders kriminell und keine Sozialamtgängerinnen sind?

        • Anh Toàn dit :

          Woher wissen denn die SVP-Männer, dass gerade die sie heiratenden nicht kriminell sind und statt dem Sozialamt halt ihren Ehemann schmarotzen? Bei allen anderen wissen die, da sind sie sich ganz gewiss, die kommen wegen der sozialen Hängematte, Wirtschaftsflüchtlinge, aber die, welche sie heiraten, kommen wegen der grossen Liebe? Oder sehen die das völlig illusionslos, wissen dass sie kaufen?

          Sex und Haushälterin kann man kaufen, Respekt, Vertrauen, Achtung, Zuneigung, Gemeinsamkeit kann man nicht kaufen.

          • Anh Toàn dit :

            Was man sich nicht kaufen kann, muss man sich verdienen. Wollen die ihrer Russin dienen?

            Ich verstehe es nicht.

    • tom schott dit :

      @zufferey: sie haben den springenden punkt vollständig verpasst. wenn ein « linker », der nichts gegen ausländer hat, eine ausländische frau hat, dann ist das nicht weiter bemerkenswert. wenn aber aber ausländerfeindliche svp-ler sich ihre persönlichen osteuropäerinnen importieren, dann zeigt sich darin schon eine gewisse doppelmoral.

      • Linus Huber dit :

        « ausländerfeindliche svp-ler »

        Ach Tom, Sie scheinen dies nicht zu verstehen. Es geht nämlich nicht um Ausländerfeindlichkeit per se, sondern darum, dass man selber bestimmen kann, wer genau bei sich als Gast zugelassen wird, respektive um das Recht auf Assoziationsfreiheit, wobei eine Differenzierung zwischen der Wahrnehmung dieses Rechtes auf verschiedenen hierarchischen Ebenen notwendig ist, denn die staatliche Ebene müsste zum Wohle der schweizerischen Bevölkerung handeln, während der einzelne Bürger innerhalb der Rahmenbedingungen zum eigenen Wohle handelt, was einzig jenen aufstösst, welche seine persönliche Agenda durch staatlichen Zwang und zulasten anderer verfolgen will.

        • Michael dit :

          @Huber: Doch genau um die Ausländerfeindlichkeit per se gehts. Dieses WOZ-Interview zeigt deutlich worum es geht. Der feine Schweizer hat alle Privilegien um siche eine oder zwei aus dem Osten zu importieren. Nennt sich im SVP-Jargon Wirtschaftsflüchtling. Aber anderen gesteht man nicht zu nach einem besseren Leben zu suchen.
          Diese Doppelmoral ist verlogen, aber Selbstreflexion ist nicht Sache eines Hassbürgers

          • Linus Huber dit :

            @ Michael

            Wenn ich gewisse Menschen nicht auf meiner Einladungsliste einfüge, heisst dies nicht, dass ich diese hasse, sondern einzig, dass ich mich nicht mit ihnen assoziieren will. Dieses Recht, dies zu entscheiden, nennt sich das Recht auf Assoziationsfreiheit. Es steht Ihnen persönlich natürlich frei, die ihnen unsympathisch erscheinenden Menschen bei sich zu begasten, aber warum wollen Sie andere in Anwendung des Scheinarguments « Fremdenhass » zwangsweise dazu verdonnern, respektive ihnen das Recht auf Assoziationsfreiheit nehmen? Die Idee, dass in jedem Sozialisten ein kleiner Diktator steckt, scheint sich zu bestätigen.

  • Benno Stechlich dit :

    Lustig, wenn ein SVP-Politiker im Internet politische Aussagen macht, hat das nichts mit der SVP zu tun?! Entweder sind Sie nicht informiert was Ihre strammen SVP-Politiker für Aussagen machen oder Sie nehmen es mit der Ehrlichkeit nicht so genau!

  • Rudolf Danuser dit :

    genau meine rede. toller kommentar herr Zufferey!

  • Martin Frey dit :

    Man nehme einen anonymen Internettroll von dem niemand weiss, ob es ihn gibt, und zimmert daraus mit links (buchstäblich) einen « schichtenübergreifenden Trend ». Absurder gehts wohl kaum, denn derartige « Thesen » haben selber Trollniveau.
    Man könnte auch aus einem x-beliebigen Forum einen der ebenso zahlreichen linken Internetwutbürger mit seinen tumben, pauschalisierenden, verschwörungstheoriegetränkten, antisemitisch-antiamerikanischen Hetzparolen nehmen und daraus elegant ableiten, dass es sich dabei um einen « schichtenübergreifenden Trend » handelt. Irgendwie bezweifle ich, dass der Autor dies goutieren würde.
    Aber eben, mir fällt bei solchen journalistischen Highlights immer wieder nur Bismarck ein: « Der Journalist ist ein Mensch, der seinen Beruf verfehlt hat. »

    • Urban Zuercher dit :

      Auch hier noch, einfach weils heute passt. Und leider nicht nur heute, weil ja jede Woche irgend eine Entgleisung an die Öffentlichkeit geschwemmt wird…
      « [SVP-Nationalrat] Addor war nach der Schiesserei in einer Moschee in St. Gallen vom 22. August 2014, die ein Todesopfer forderte, auf den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook aktiv geworden. Über das Attentat schrieb er «Wir wollen mehr davon!», was die Staatsanwaltschaft als einen Verstoss gegen die Strafnorm gegen Rassendiskriminierung (Art. 261 StGB) wertet. »
      Nicht ein Internettroll, sondern einer, der die SVP im Nationalrat vertritt…

    • Michael dit :

      @Frey: Leider war der Troll ja zu feige mit seinem Namen hinzustehen. Wenn er Manns genug wäre oder Eier hätte,. wäre sein Name dazu gestanden und er wäre auf die 2 Frauen im Café zugegangen und hätten ihnen ins Gesicht gesagt, was er denkt.

  • Hans Hegetschweiler dit :

    Zeimlich unbedarfter Artikel, weil er insinuiert, dass nur SVP-Männer russische Frauen aus sexistischen Gründen heiraten, bzw., dass alle SVP-Männer, die russische Frauen heiraten, Sexisten sind, dies ohne jede statistische Evidenz. Herr Zufferey sieht das völlig richtig. Wenn es darum ginge, dass Männer mit einem merkwürdigen Frauenbild Frauen in wirtschaftlicher Not aus ärmeren Ländern heiraten und nicht nur darum, wie doof SVP-ler sind, müsste man den Artikel ganz anders aufziehen. Was man sicher sagen kann, ist dass solche Ehen, die 5-Jahresfrist für die Niederlassungsbewilligung selten überleben, weil Frauen aus der ganzen Welt als gleichwertige Menschen respektiert werden wollen, die Unterscheidung « Feministinnen »/ »richtige Frauen » existiert nur in den Köpfen dieser Männer.

    • Hanspeter Müller dit :

      « …die 5-Jahresfrist für die Niederlassungsbewilligung selten überleben… » ist doch praktisch, dann kann man sich gleichzeitig einer « Wirtschaftsmigrantin » und der Unterhaltszahlungen entledigen, wenn sie dann zurück geschickt wird.

  • Gion Saram dit :

    Was will uns der Autor dieses Artikels eigentlich sagen? Das der blinde Hass auf Ausländern und die blinde Liebe für Osteuropäerinnen einander bedingen? Das Jedermannn der dem Strom von Flüchtlingen aus Afrika kritisch gegenüber steht, zwangsläufig ein primitiver Rassist und Hetzer sein muss, der sich von einem blonden Russentussi zu noch gröberen Hasstiraden anfeuern lässt? Anstatt hüben und drüben Feindbilder zu kultivieren sollte gerade die Presse vermehrt versuchen Brücken zu schlagen und Argumente und Fakten zu diskutieren anstatt die Gräben zu vertiefen. Die Probleme die auf unserer Land zu kommen werden wir nur im Dialog und mit Kooperation bewältigen und nicht mit Diffamierungen und Verallgemeinerungen.

    • Peter Bänziger dit :

      « dem Strom von Flüchtlingen aus Afrika kritisch gegenüber steht » ist nicht dasselbe wie: «Wenn ein Schiff mit Migranten im Mittelmeer versinkt, dann finde ich das eine gute Nachricht»
      Das war der zweite Satz! Was uns der Autor sagen will ist ziemlich deutlich im Artikel formuliert. Haben Sie Angst, dass man nach zuviel Lektüre als Linksintellektueller abgestempelt wird?

    • Stefan dit :

      Nö, ich glaube, der Artikel will uns nur sagen, dass es reichlich widersprüchlich ist, wenn einer dauernd gegen « Masseneinwanderung », « Überfremdung » und Ähnliches kämpft, um dann – sozusagen für den Eigengebrauch – gleich selber eine Ausländerin zu importieren.
      Ist in etwa so konsistent, wie wenn der SVP-Fehr im Parlament dafür votiert, dass kriminelle Ausländer ausgeschafft werden und Asylbewerber nicht arbeiten dürfen, selber aber eine Asylbewerberin illegal beschäftigt und dabei noch den Staat um die Sozialabgaben bescheisst.

      • Gion Saram dit :

        Stimmt, was sie beschreiben ist in der Tat widersprüchlich. Aber wir Menschen sind alle voller Widersprüche. Ich zum Beispiel finde es widersprüchlich wenn sich Linke über die konservative Sexualmoral des Papstes empören aber gleichzeitig ähnlich archaische Sitten und Ansichten muslimischer Vertreter unter die Käseglocke des Minderheitenschutzes stellen.
        Anstatt bei anderen die Widersprüche zu suchen sollten wir alle besser unsere eigenen Widersprüche erkennen und daran arbeiten.

  • Mark dit :

    Links-rechts Blog und Presseartikel hüben und drüben. Ich lese das immer weniger. Scharf gewürzter Wortschatz bringt aus meiner Sicht nichts. Zusammensitzen und die Themen benennen + vielleicht auch verstehen und akzeptieren lernen. Das brächte m.E. mehr. Ansonsten kann von links nach rechts und von rechts nach links « DANKE » sagen, dass die Gegenseite so wunderbar dient, Dresche mit Worten loszuwerden. In einem Land, das sich zunehmend Sorgen über Wachstum fremder Werte macht, empfehle ich einen christlichen Wert – Nächstenliebe, selbst und erst recht bei unterschiedlichen Meinungen, das belebt die Diskussion achtsam. Und sonst halt (wie hier gesehen) « Hiebe deinem Nächsten wie dir selbst ».

  • Robert Riesen dit :

    Hier lässt der Schreiber durch die Blume seine Vorstellungen von russischen oder ukrainischen Frauen durchblicken. Rassimus von der einen Seite anprangern und selber Rassistische Ansichten öffentlich vertreten passt nicht zusammen.
    Ja, ich bin mit einer russischen Frau verheiratet. Diese ist weder ein Zierpüppli, noch unterwürfig. Durch Sie gibt es auch Kontakte in die russische Community, oder ebenfalls in viele gemischte Ehen. Ich kenne keine, welche in das Renz’sche Schema passt.

    • Emil Eugster dit :

      Falsch! Er beschreibt nicht die Frauen, sondern, was die rechten Herren von diesen Frauen erwarten zu sein.
      Der Satz « Schon seine erste Frau, von der er sich scheiden liess, stammt aus dem Osten. » zeigt ja explizit, dass diese Erwartungen nicht unbedingt erfüllt werden.

  • Urban.zuercher@gmail.com dit :

    Ich hab immer noch das Bild einer Doku über schweizer Thailand-Auswanderer im Kopf:
    Der 70jährige Bapi schwafelt was in die Kamera und das 16-jährige Mädchen daneben nickt dabei eifrig mit dem Kopf. Und dann sagt er allen Ernstes: « Das ist eben der Unterschied zwischen den Thai- und den Schweizer Frauen. Die hier sagen noch Ja, Ja, und die Frauen in der Schweiz sagen immer Nein, Nein. » Das war echt eklig, aber so geht’s eben wohl auch im durchschnittlichen SVP-Kopf zu und her…

  • Hannes Walther dit :

    Die SVP hat nur etwas gegen Wirtschaftsflüchtlinge nichts aber gegen WirtschaftsflüchtlingInnen!
    Das Beispiel mit den ausländischen Frauen ist doch ein schlagendes Beispiel wie sich SVP-Sympathisanten ein eigenes Weltbild zusammenzimmern. Und wenn man das weiss, ist auch nachvollziehbar weshalb die SVP keine Lösungen zustande bringt: Das eigene Weltbild ist nicht kongruent mit dem realen Weltbild!

  • Kurt Esslinger dit :

    Überall fordern und zelebrieren die Rechtsnationalen Sippenhaft. Nur bei ihren Hetzer und Hassprediger soll man Milde walten. Keine Toleranz, den Intoleranten.

  • Dominik Meier dit :

    Leider kann man hier keine Bilder hochladen, so müsst Ihr mir es wohl einfach glauben, dass folgender Facebookkommentar von René Kuhn wörtlich unter einem Beitrag von A. Glarner stand: « Bravo. Ein Beweis mehr. Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren ». Andererseits… so schwer ist es nicht, zu glauben, dass dieser Kommentar von ihm stammt.

  • Eichmann dit :

    Für die Integration spielt die Menge und Ähnlichkeit (Homogenität) eine Rolle. Der Autor könnte also recherchieren: a.) Wieviele Ostfrauen werden jährlich in der Schweiz mit Schweizern vermählt. b.) Wieviele Kinder haben diese Paare in den folgenden 5 Jahren. Und c.) wieviele Singlemänner gibt es, die sich vorstellen können eine Frau dort zu suchen/finden/holen. — Dann könnte er recherchieren wieviele d.) Flüchtlinge, e.) Wirtschaftsflüchtlinge, f.) Asylbewerber es gibt, die gerne in die Schweiz kommen möchten. g.) Wieviele Kinder haben die im Schnitt bereits. Und evtl. noch: h.) Wieviele Schweizer Frauen werden mit Männern aus Afrika jährlich verheiratet. — Das gäbe dann ein Bild, welches vereinfachen könnte die Dimensionen zu sehen.

    • Ruedi Lais dit :

      Die Herkunft der Ehefrauen aus Osteuropa von Schweizern kann ich für 2015 liefern: Russland 261, Ukraine 194, Rumänien 119, Polen 93, Ungarn 73, Slovakei 72, Tschechien 58, Bulgarien 51, Belarus 33, Lettland 13, Litauen 11, Estland 7, Moldawien 7. Total ehem. Ostblock 992. Das sind nur 3.5% aller Ehefrauen von Schweizern. 1274 oder 4.5% heirateten eine Asiatin und 19862 oder 70% ein Schweizer Bürgerin.

  • Victor Brunner dit :

    Bin erstaunt, die Namen von Politikern werden genannt, warum nicht die Namen der Weltwoche-Redaktoren die mit Russinnen verheiratet sind? Geniessen die eine Art Kollegenvorrang? Wobei zu vermerken ist dass es kein Verbrechen ist mit Ausländer/innen verheiratet zu sein. Peinlich ist wenn die gleichen Leute immer auf Ausländern rumhacken, gleiches gilt für den Chefredaktor.

    • Daniel Castro dit :

      Ich habe Herrn Köppel noch nie gehört über Ausländer herziehen. Aber der Mensch hört einfach das was er hören will, nicht wahr ?!?!

      • Hanspeter Müller dit :

        Herr Castro, Ihre Schlussfolgerung ist absolut korrekt. Lesen Sie doch bitte das Editorial der WeWo vom 13.1.2016. Und auch das Cover wird doch vom Chefredaktor verantwortet, oder? Oder zählt das alles nicht, weil es geschrieben und damit nicht hörbar ist?

  • marie dit :

    neeeein, das sind keine sexisten/rassisten. die haben nix gegen ausländer und frauen, die wollen sich diese nur auswählen können, die ihnen (in ihr mann-weltbild) passen…
    [achtung ironie]

  • Philipp Rittermann dit :

    na ja. 2 voten vielleicht, hierzu. erstens finde ich es auch als svp’ler daneben, wenn man permanent über ausländer motzt und im selben atemzug mit einer ausländerin zusammen ist. da herrscht wohl schon etwas erklärungsnotstand?
    zweitens. der artikel gehört ganz sicher nicht unter die rubrik « politblog ».

  • beat lauper dit :

    « den urtümlichen Beschützerinstinkten des Mannes viel eher zupass ». Köstlich. Ich würde doch eher schreiben « den urtümlichen Sponsoringinstinkt des Mannes… ». Schutz heisst in diesem Fall erwiesenermassen Bling Bling.

  • Albert Vollenweider dit :

    Diese pauschalen Aussagen sind wohl das letzte, ich bin mit einer Russin aus Georgien verheiratet, und bin nicht in der SVP wähle sie nicht mal.
    Meine Frau ist weder unterwürfig noch den ganzenn Tag geschminkt, natürlich ist Ihre Mentalität ein bisschen anders, wobei sie die bessere Schweizerin ist als viele hier geborene.
    Diese Frauen sind Stolz, Unabhängig und nebenbei sehr Intelligent.
    Pauschalurteile wie hier geschrieben und in den Komentaren zulesen, kann ich nicht nachvollziehen und sind gemäss meiner Erfahrung gegenüber den Frauen sowie deren Ehemännern abwertend frech.

    • tom schott dit :

      « (…) gemäss meiner Erfahrung (…) abwertend frech. »
      mamma mia, gemäss ihrer erfahrung treffen die pauschalurteile nicht zu, und gemäss ihrer meinung sind sie frech. aber wieso ihnen die erfahrung beim frech finden hilft, das versteht wohl niemand.
      deutsch ist bei manchen Schreiberlingen einfach nur glücksache…

    • Sophie Marten dit :

      Wenn Sie schreiben: Diese Frauen sind Stolz, Unabhängig und nebenbei sehr Intelligent. , sind dass keine pauschale Aussagen?

      Und es ging nicht darum alle Männer, die mit einer Ausländerin verheiratet sind zu verurteilen, sondern nur die, die Ausländerfeindlichkeit zum Hauptberuf gemacht haben und dann eine Ausländerin heiraten.

  • tom schott dit :

    also jetzt musste ich doch wirklich lachen! zitat:
    « Diese Frauen sind Stolz, Unabhängig und nebenbei sehr Intelligent.
    Pauschalurteile wie hier geschrieben (…) kann ich nicht nachvollziehen »
    wenn das mal keine pauschalurteile waren!
    ps. stolz, unabhängig und intelligent schreibt man als adjektive klein. ihre intelligente georgierin würde das wissen, da sie besser deutsch kann als viele hier geborene. und vielleicht auch als ihr mann…

  • Roland von Strutzburg dit :

    DANKE für sämtliche Kommentare, ich
    a) amüsierte mich prächtig
    b) bin stolz auf die Redefreiheit der Schweiz

    Noch ein bescheidener Senf meinerseits, wie wäre es damit: Hören wir auf mit dem Theater links/rechts und neu vereinen sich alle VERNÜNFTIGEN Menschen, die die Welt und die Gesellschaft im Positiven weiterbringen möchten

    • Ramona dit :

      Herzlichen Dank für Ihren « bescheidenen » Senf. Genau dies ist der springende Punkt: Durch dieses ewige Hickhack ob links oder besser ist, gehen wertvolle Ressourcen verloren. Wir würden sie besser dafür einsetzten, zusammen eine respektvolle Gesellschaft zu formen, in der der jeder einzelne Mensch zählt und ein miteinander möglich ist

  • Koni dit :

    Welch eine indifferenzierte Sicht, Herr Fabian Renz! Es ist genau die Linke, welche der SVP jeweils eine indifferenzierte Sicht vorwirft, dabei sieht man doch genau, dass die SVP eben sehr gut differenzieren kann zwischen denjenigen Migranten, welche erwünscht sind (die sich korrekt verhalten und anpassen), und denjenigen, die eben nicht erwünscht sind (Kriminelle, Terroristen, Leute ohne Job- und Integrationsaussichten, Sozialschmarotzer).

    Wie viele mit Schweizern verheiratete Ukrainerinnen haben denn hier bisher einheimische Männer vergewaltigt? Wie viele Russinnen haben bisher unbescholtene Bürger verprügelt, bestohlen, in Häuser eingebrochen? Von algerischen, tunesischen, marokkanischen, syrischen, irakischen, eritreischen Kriminellen in Zürich lese ich fast jeden Tag.

    • Linus Huber dit :

      Genau Koni. Es geht nicht um Ausländerfeindlichkeit per se, wie dauernd impliziert wird, sondern um das Recht auf Assoziationsfreiheit.

    • Michael dit :

      Danke Koni für den Lacher des Abends.. Differenziern und SVP?
      Kann die Katalog-Frau aus der Ukraine Deutsch wenn sie kommt? Hat sie Jobaussichten? Wohl 2x Nein bei den meisten. Also füttert der Mann sie durch und nach 5 Jahren läuft sie davon, dann hat sie die Aufenthaltsbewilligung und wir haben einen Migrationsflüchtling mehr hier.
      Gewisse Männer sind schon sehr sehr naiv

  • Monique Schweizer dit :

    Jetzt mal ehrlich – welche halbwegs vernünftige und intelligente Schweizerin will denn schon einen SVPler als Mann? Bei so vielen (männlichen) SVP Wählern ist es logisch, dass es einen massiven Männerüberhang gibt und die ihre Frauen importieren müssen. Und da viele dieser Frauen auch aus wirtschaftlichen Gründen einen Mann aus dem Westen suchen, haben wir es hier auch mit Wirtschaftsflüchtlingen zu tun — genau jene Sorte von Immigration, die der 0815 SVPler sonst so anprangert!
    Aber Doppelmoral ist Programm bei unseren Sünnelis – das wissen wir ja inzwischen!

  • Rudi Buchmann dit :

    Nein, meine Frau kommt nicht aus dem Osten. Sie kommt aus Südwesteuropa. Wenn man bedenkt, wie viele Schweizer und Schweizerinnen Ehepartner und Ehpartnerinnen aus einem anderen Land heiraten, ist es kein Wunder, wenn die Schweiz bald überfremdet ist. Das Tolle an der Sache ist, Schuld sind immer die anderen. Mir bleibt nur, dass ich darauf achte, mich wohl in meiner Haut zu fühlen. Und dass ich mir die Frage, wer ein rechter Schweizer ist, nicht stelle. Denn in unserer von Marketing dominierten Zeit, zählt eh nur Lug, Trug und Bluff. Es geht nicht darum, was wahr ist sondern darum, was man gerne hört und was sich am besten Konsumieren lässt. Mag sein, dass manche Menschen erst mit dem Tod und im Akt des Sterbens « auf die Welt kommen ».

  • Patrick dit :

    Also die Kombination Osten und SVP kann ja niemanden ernsthaft überraschen. Hardcore-Kapitalismus mit der dazugehörigen Priorität von Geld und Statussymbolen auf beiden Seiten (Ausnahmen best…), das passt. Darüber darf man schmunzeln wie auch über Linke, die im Zürichberg-Quartier wohnen.

  • Alexander Müller dit :

    Einfach einmal zur Klarstellung und Differenzierung:
    Wer gegen Überfremdung ist, der ist nicht automatisch ausländerfeindlich!
    Wer der Islam nicht mag, der ist nicht automatisch Rassist!
    Wer schöne und geschminkte Frauen mag, der ist nicht automatisch Sexist!
    Wer traditionelle Rollenbilder bevorzugt, der ist nicht automatisch ein Macho!
    Wer seine Heimat liebt, der ist nicht automatisch Nationalist oder gar NAZI!
    Wer für liberale Waffengesetze ist, der ist nicht automatisch ein Waffennarr oder Spinner! usw.
    Was gefällt potenten Schweizer Männern an schönen Russinnen? Ich tippe auf das Erscheinungsbild, das gepflegte Äussere und die elegante Kleidung. Viele Schweizerinnen, besonders Linke, legen da wenig Wert drauf. Folglich interessieren sich rechte Männer auch weniger für sie.

    • Hansli dit :

      @Müller Das Problem ist halt das die Differenzierung nicht existiert. Die Rassisten und Sexisten werden von rechts geduldet, da habe ich noch nie einen Widerspruch gehört. Und wer das traditionelle Rollenbild leben will, der soll das tun. Aber nicht gleichzeitig allen anderen dieses Rollenbild aufzwingen und nach der Scheidung auch nicht über den Unterhalt beklagen.

      Um eine gepflegte Erscheinung und elegante Kleidung zu sehen, dafür reicht ein Spaziergang durch Zürich. (gilt auch für Männer) Aber das sind halt keine Frauen mit traditionellem Rollenbild.

  • Hanspeter Müller dit :

    Es geht gar nicht darum von wo genu die Frauen kommen. Im Interview sagt der Internettroll « Meine Frau ist sehr attraktiv. Wenn meine Frau in der Schweiz gelebt hätte, hätte sie nicht mich, sondern einen anderen genommen. » und « In der Schweiz gibt es sowieso schon wenig Frauen. Und die, die hier sind, reagieren komisch, wenn man sie anspricht. » Früher holten sie die Frauen per Katalog aus den Philippinen und aus Brasilien. Heute von Russland und der Ukraine. Alles o.k. falls die Frauen dann nicht Politikerin werden um uns mit falschem Doktortitel zu erklären was Tradition und Sitte ist in der Schweiz.

  • Adina dit :

    Ich glaube, die Toleranz gegenüber anderen beginnt mit der Toleranz gegenüber sich selbst…

  • Ben dit :

    Daran das die gleichen konservativ bürgerlich neoliberal völkischen Naturen in jedem Land zu ziemlich gleichen Anteilen existieren kommt hier niemand?

    Interssant dazu die Untersuchungen von Bob Altemeyer. Hier ein Auszug aus Wiki

    Robert Anthony « Bob » Altemeyer (born June 6, 1940), is a retired Professor of Psychology at the University of Manitoba.[1][2] He produced the test and scale for « RWA » or Right-wing authoritarianism.[3]

    He did extensive research on authoritarianism, identifying the psychological makeup of authoritarian followers and authoritarian leaders. His studies concentrated on who the followers are, how they got that way, how they think, and why they are by turns so submissive and aggressive….

    Bekannt? Nicht?

  • Zehnder dit :

    Ostblock? Gibt es den noch?

  • Dorothea Schmid dit :

    Was mich erstaunt ist, dass hier praktisch nur noch über SVP und Links und Rechts diskutiert wird. Niemand bemerkt, dass es erneut um Frauenfeindlichkeit geht, um die Unterwerfung der Frau durch den Mann. Auch in diesem Artikel! Ja, ich weiss, dass es auch andere gibt, danke zum Voraus für die Hinweise. Ich verallgemeinere nicht, aber ich weise darauf hin. Und genau das ist in diesen Tagen bitter nötig. Gerade wenn an anderen Fronten junge, sich gedemütigt fühlende Männer, die nicht klar kommen mit den Gegebenheiten im Westen, wo Frauen sich frei bewegen, Amok laufen.

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