Economie verte: demandez les programmes!

Trois initiatives populaires ont été lancées pour promouvoir l’économie verte. Mais qu’est-ce que l’économie verte, et que propose-t-on pour l’encourager? 

Le thème de l’économie verte a émergé lors de la récente crise économique et financière sous la bannière du «Green new deal». Il s’agissait de profiter des plans de relance économique pour favoriser des secteurs bénéfiques à l’environnement. L’initiative socialiste «Cleantech» s’inscrit dans cette ligne, avec pour objectif de créer 100’000 emplois dans les énergies renouvelables. Elle vise l’économie verte à travers un secteur particulier, celui des énergies propres. 

Comment rendre l'activité économique moins polluante (ici la raffinerie de Collombey dans le Chablais valaisan)? Trois initiatives populaires s'emparent de la question. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Les initiatives des Verts libéraux «TVE contre TVA» et des Verts «Pour une économie verte» ciblent, elles, l’ensemble de l’économie. Les Verts libéraux adoptent cependant, comme les socialistes, le point de vue énergétique, en demandant l’introduction d’une taxe sur l’énergie à la place de la TVA. L’initiative des Verts est la plus globale, car elle vise l’ensemble de l’économie et des ressources, en inscrivant dans la Constitution les principes de l’économie circulaire ou écologie industrielle. Un maximum de ressources, de matériaux, d’émissions et de déchets doit être revalorisé par les entreprises dans de nouveaux cycles de production. Quant à ceux qui ne peuvent pas ou plus l’être, ils doivent être réintégrés dans les cycles naturels en portant le moins possible atteinte à l’environnement

Comment notre économie doit-elle fonctionner, alors que les ressources, en particulier énergétiques mais aussi matérielles, sont de plus en plus limitées? 

Au niveau des instruments proposés, les trois initiatives divergent également. Si les Verts libéraux se concentrent sur une taxation de l’énergie, alors que les socialistes privilégient les soutiens et les prescriptions dans le domaine énergétique, l’initiative des Verts propose un éventail d’instruments parmi lesquels Conseil fédéral et parlement pourront faire leur choix. Outre la mise en place de mesures du type de celles des initiatives «Cleantech» et «TVE contre TVA», l’initiative «Pour une économie verte» permettrait la création de sites éco-industriels où les entreprises collaborent pour optimiser l’usage de leurs ressources, l’instauration de critères écologiques pour les marchés publics, ou encore la mise en place d’une fiscalité allégée pour les entreprises responsables. 

Au-delà de ces différences, les trois initiatives ont le même objectif: définir les modalités d’une «écologisation» de l’économie. Ce faisant, elles nous confrontent à des questions de fond: comment notre économie doit-elle fonctionner, alors que les ressources, en particulier énergétiques mais aussi matérielles, sont de plus en plus limitées? Comment maintenir notre qualité de vie, alors qu’elle repose aujourd’hui sur l’exploitation d’énergies et de matériaux non-renouvelables? Comment inciter notre économie à modifier son fonctionnement pour devenir plus durable, tout en maintenant sa compétitivité? Le débat est ouvert et nous devons le mener. Car ce sont là les enjeux majeurs, non pas de la prochaine législature, mais des décennies à venir.

60 Comments sur «Economie verte: demandez les programmes!»

  • Holger Ohnmacht says:

    Die Ideologie habe ich verstanden, aber wie das Ansinnen praktisch umgesetzt werden soll, von dem steht da gar nichts geschrieben.

    • Kari says:

      Schaumschlagen ist auch viel einfacher, als realisierbare, konkrete Vorschläge zu machen. Und das ist leider der Normalfall bei Parlamentariern, sonst würden sie ja Realisatoren genannt.

      • Primär und das Rezept ist schon lange bekannt: Ökologische Steuerreform: Nicht wer arbeitet, wird bestraft und besteuert, sondern wer die Ressourcen verschleisst. Logisch, oder? Genauso logisch, dass sich die Grossmehrheit der heutigen “Wirtschaft” dagegen wehrt, weil sie sich gratis des Raubbaus bedienen und den Planeten plündern und versauen darf.

  • Es ist das omnipräsente Konkurrenzverhalten alle gegen alle, welches zur Zerstörung der Umwelt führt. Enttäuschend, dass selbst die Grünen die Rettung der Umwelt nicht an der Wurzel beginnen. Nur eine solidarische Gemeinwohl-Ökonomie nach den Prinzipien der Kooperation statt Konkurrenz kann die Umweltprobleme beseitigen. Wichtig für die Umsetzung ist dabei die Partizipation, also eine demokratische Strukturierung der Wirtschaft (möglichst direktdemokratisch), denn eine Expertokratie scheint nicht die gewünschten Ergebnisse zu bringen (siehe zB zentrale Planwirtschaft oder auch Grosskonzerne).

    • Kari says:

      Konkurrenzverhalten ist der Grundantrieb des Menschen. Wenn Sie das anders haben wollen, müssen Sie auf eine andere Welt warten.

      • Auch beim Konkurenzverhalten giebt es wie beim Charakter unterschiedliche Stufen,wer von den guten Ideen die beste hat,wird auch von der Konkurenz anerkannt werden.Im Moment ist leider das Niveau in der Politik ziemlich niederig.

      • Konkurrenz ist normal und auch nicht per se schädlich. Gesellschaften leben von Konkurrenz UND Kooperation. Aber in der heutigen WIrtschaft herrschen nicht gleichlange Spiesse für alle Marktteilnehmer. Viele Wirtschaftsbereiche, am meisten Versicherungs-, Banken- und Finanzwesen, sind geprägt von fundamentaler Intransparenz zwischen Anbietern und Kunden.
        Ein echt “freier” Markt würde Transparenz und Verantwortung gewährleisten. Davon sind wir nicht nur meilenweit entfernt, wir entfernen uns sogar immer weiter davon! Deshalb sind die grünen Ansätze momentan die zukunftsfähigsten.

      • Tom Baer says:

        Konkurrenzverhalten ist vielleicht der Grundantrieb des homo oeconomicus (h.o.) und sicher nicht des Menschen!
        Der Mensch hat Grundbedürfnisse, die befriedigt werden wollen und ein Grundbedürfnis Konkurrenz existiert meines Wissens nicht.
        Leider wird der h.o. von den staatlichen Schulen noch immer zum Idioten gemacht, der dann nicht mehr weiss wie man Grundbedürfnisse äussert, sondern denkt , dass Konkurrenzverhalten der Grundantrieb des Menschen ist.
        Der h.o. könnten Grundsätze der Sudbury-Schulen übernehmen, damit er nicht mehr eine umweltzerstörische Marionetten der Wirtschaft/Konzerne ist.

      • Hanspeter Niederer says:

        Kari1358: , IHRE Welt existiert gar nicht, SIE müssen warten. Allerdings lohnt es sich nicht, auf diese Welt zu warten. Es ist eine Welt, in der ALLE unglücklich sind.

    • Ja Frau Binsberger, Theorien sind etwas wunderbares,die Autoren derselben müssen nie für Endresultate geradestehen.Basisdemokratisch geführte Grossunternehmungen wären derart langsam und schwerfällig, dass sie nach wenigen Monaten Bankrot gehen würden!Auch sie haben schon Kritik geübt an Leuten die angeblich eine Mauer um die Schweiz bauen möchten, für diese Art Wirtschaft wäre dies schon Bedingung, sonst würde sie schlicht und einfach von der ausländischen Konkurenz aufgefressen.Siehe Lebensmitteleinkäufe über die Grenze,ganz aktuell.

    • Peter says:

      Wenn in den letzten 2000 Jahren alle so gedacht hätten wie Nadine Binsberger, würden wir heute noch in der Höhle leben. Glaubt hier jemand, dass eine Erfindung für die Menschheit gemacht wird oder dass eine Firma gegründet wird, weil man unbedingt den Leuten eine Freude machen möchte? Jeder, der mehr leistet als andere, macht das zu seinem Wohl und das ist auch gut so. Wenn jemand findet, es brauche keine Firmen und Staaten, alles falle einfach so vom Himmel, dann ist das eigentlich ein Fall für den Psychiater.

  • Walter Vogelsang says:

    Eigentlich beinhaltet die Grünen-Initiative sowohl den Inhalt des GLP- und SP-Anliegens. Aber mit dem beabsichtigten Festschreiben von Prinzipien in der Verfassung scheint mir diese Vorlage seltsam vage. Kommt mir vor wie eine Pfadfinderidee, die per Grundgesetz jeden Tag eine gute Tat fordert.

  • Es braucht die konstruktive Zusammenarbeit aller Kräfte um die Ziele zu erreichen. Partikularinteressen auf Kosten der Umwelt und der kommenden Generationen sind verfehlt. Nur gemeinsam wird es eine Zukunft geben, in der die Bedürfnisse aller befriedigt werden können. M. Ghandi: Die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse aber nicht für jedermanns Gier.

  • sandro gasser says:

    ich würde die “grüne” politik mit ihrem *grünen* wirtschaftsverständnis ja gerne erst nehmen. wenn ich jedoch wiedereinmal mit der information konfrontiert werde, das sich am gotthard die autos in langen staus ( z.b. im juli 18 km = ca. 2000 fahrzeuge, 2,5 std. laufende motoren ) auf die durchfahrt warteten dann kann ich nur eines feststellen: die ideologie ist stärker als der realitätsbezug. der schutz der umwelt beginnt im anbieten von besseren und günstigeren alternativen. nicht im verbieten oder schikanieren. in einer güterabwägung, die nüchtern und wirtschaftlich zu erfolgen hat.

    • Stau ist eigentlich ein probates Mittel für eine umweltgerechte Rationierung der Mobilität. (Das gilt übrigens auch für den masslos geförderten öff. Verkehr! Ohne Gotthardstau wären in der gleichen Zeit 4x soviele Motoren gelaufen, gesamthaft wäre das die grössere Umweltsünde gewesen.
      Und übrigens: Wer im Stau den (Benzin-)Motor laufen lässt, ist erstens selber schuld und hat zweitens nichts begriffen.

  • Blake Alcott says:

    Auch ich finde es schädlich, dass die 3 Parteien sich nicht auf eine gute Initiative einigen. Der SP und GP muss man wieder sagen, dass, wenn die GLP-Steuer hoch genug wäre, ihre komplizierte, bürokratische Massnahmen sich erübrigen würden. Z.B., wenn der fossile Stoff sehr teuer wäre, würde man ohne weitere Gesetze und ohne Steuergeldsubventionen auf Erneuerbares umstellen. Man müsste keine neue Industriegesellschaft regierungsmässig ‘designen’. Am besten wäre nationale Quoten, d.h., jährlich kleiner werdende absolute Mengen verbrannten (fossilen) Stoffs.

    • nemo says:

      Und was macht der Staat, wenn die Lenkung so gut ist, dass aufgrund der Nichtverwendung der fossilen Energie, keine Steuereinnahmen mehr resultieren?

      • Casimir von Arx says:

        Das ist aufgrund der Funktionsweise der glp-Initiative nicht möglich (siehe Website Energie- statt Mehrwertsteuer).

  • Frank Baum says:

    Was die Grünen vorschlagen ist keine Grüne Ökonomie sondern ein grüner Kopfschuss für die Ökonomie. Die Grünen wollen aus religiösen Gründen die Wirtschaft abwracken. Das bringt niemandem etwas – am allerweingsten der Umwelt.

    Hier werden Initiativen lanciert, die gar nie Gesetz werden sollen, sondern lediglich eine Diskussionsplatform für die Wahlen darstellen. Das scheint ja dieses Jahr besonders in Mode zu sein.

    • Damit wäre zugegeben, dass die heutige Casino-Kapitalismus-Ökonomie NUR dank Raubbau an Natur und Menschen überhaupt möglich ist! Ein realistisches und überwältigend ehrliches Eingeständnis! Die Folgerung ist: Weg von der heutigen SOGENANNT freien Marktwirtschaft. “Sogenannt”, weil wir in einer UNfreien ZWANGS-Wachstumswirtschaft ohne Transparenz und ohne Verantwortung stecken, die sich selber die Existenzberechtigung und -möglichkeit entzieht!

    • Hanspeter Niederer says:

      Nur so als Denkanstoss: wenn die Menschen-Wirtschaft stillstehen würde, wäre dies für die Umwelt geradezu genial. Der grünen Bewegung religiöse Motive vorzuwerfen, ist polemisch und selbstschädigend.

  • cristiano safado says:

    Was hier nicht genügend zum Ausdruck kommt ist, dass einige Parteien (Grüne, GLP, EVP, BDP) den Stromverbrauch mit Strafsteuern belegen wollen. Dies trifft aber ausgerechnet die finanzschwächsten Mieter, die sich aus finanziellen Gründen die Wohnung nicht aussuchen können. Also diejenigen Mieter, die sich mit den vom Vermieter in die Wohnung, respektive in das Haus, gestellten “Stromfressern” zufrieden geben müssen. Diese Mieter können an ihrem Stromkonsum nicht viel ändern. Sie bezahlen heute schon dank der Energiepolitik von ex-BR Moritz Leuenberger einen viel höheren Stromverbrauch.

    • Liechti says:

      lol, die Mieter wissen meistens nicht einmal wie billig ihr strom ist, weil er, eben, so billig ist. Der Effekt von teurerem Strom wäre, dass mehr gespart wird.

      • Bernhard W. Kuenzi says:

        @Liechti:

        typischer LG-Schwachsinn, mein Kochfeld benötigt nun mal Strom – egal ob teuer oder günstig – das Einsparpotenzial ist letztendlich bei ca 4 – 6% anzusetzen- und das eigentlich nur einmal! – und um wie viel bitte wird der Strom dann teurer? – und das jedes Jahr?

      • Liechti,ohne jetzt über die höhe der Kosten die einzelne bezahlen können zu diskutieren,Herr Safado hat wirklich recht,der Mieter hat leider einen sehr bescheidenen Einfluss! Die Mieter müssen direckt am Komfort einspahren wen sie eine tiefere Rechnung wollen.Dieser Zustand ist schlecht, wenn der Gesammtverbrauch heruntergefahren werden soll.Da braucht es auch in Bezug auf die Heizenergie Druck auf die Vermieter, sonst werden nur die Kosten weitergegeben statt Energie gespahrt.

      • Peter Einstein says:

        @Liechti
        Scheinbar ist Ihnen nicht bekannt, dass es Rentner gibt, die mit weniger als Fr. 2500.– im Monat auszukommen haben (z.B. Bezüger von Ergänzungsleistungen). Für diese Personen ist eine Stromrechnung von einigen hundert Franken im Jahr sehr wohl eine einschneidende Ausgabe. @Peter Einstein sagt es richtig. Wer Strom mit Strafsteuern belegen will, handelt asozial. Denn gegen einen unbedingt notwendigem Stromverbrauch kann sich niemand wehren.

        • Hanspeter Niederer says:

          Der langen Rede kurzer Sinn: Alles Scheinargumente von Leuten, die fröhlich weitermachen wollen wie bisher, Umweltzerstörung hin oder her. Ihr Motto: Strom sparen, Nein danke !

          • Es gäbe viele Möglichkeiten zum Stromsparen, soweit bin ich mit Ihnen einverstanden! Nur erstens will sie niemand bezahlen, denn es kann sehr teuer werden, zweitens fehlt sicher dort der Wille wo alle Kosten anderen verrechnet werden kann.Allerdings fällt immer mehr auf dass sich gewisse Leute plötzlich nur noch aufs Sparen berufen, wo doch im Mai noch die Rede davon war,die AKW,s könnten spielend von der Alternativen Stromproduktionen in der Schweiz kompensiert werden! Da haben wohl einige den Mund etwas voll genommen!

          • cristiano safado says:

            @Hanspeter Niederer
            Darf ich Sie daran erinnern, dass die Stromkonzerne die Energieversorgung sicher zu stellen haben. Gerade diejenigen, die von den andern das Strom sparen verlangen, haben alles daran gesetzt, mit Einsprachen gegen jedes Vorhaben Anlagen zur Gewinnung von Alternativenergie zu verhindern. Mit dem Entscheid des Ständerates zum Atomausstieg wurde diesem Umstand Rechnung getragen. Jetzt gilt für die angeblichen Umweltschützer sich neu zu ihrer bisherigen Verhinderungspolitik zu besinnen.

    • Peter Einstein says:

      @Liechti
      Spätestens wenn die Rechnung beglichen werden muss, kennt der Stromkonsument seinen, auch unumgänglichen Stromverbrauch. Sie sehen selbst, wie sinnlos Ihre Antwort und wie asozial Ihre Haltung ist. Herrn Safado ist vollumgänglich beizustimmen. Bestraft werden die 20% der Bevölkerung, die heute schon am Rande oder gar unter dem Existenzminimum lebt. Einsparen an Strom lässt sich durch Strafsteuern nun gar nichts.

      • Kompleter Blödsinn. Dann hiesse die Lösung progressive Stromtarife statt Mengenrabatte für Grossverschwender und Netzbelaster! Aber dann mutieren die angeblich so sozialverantwortlichen Vertreter von Mietern und Büezern plötzlich wieder zu Anwälten von Grosskonzernen…

        • Ruedi Lüchinger says:

          Alles faule Ausreden. Natürlich könnten auch ärmere Familien Strom sparen wenn sie wollten. Im Winter Kühlschrank aus, Ware vor das Fenster stellen; Heizung auf 12 C stellen und Pullover überstülpen; Fernseher bringt ohnehin nichts gescheites und ist überflüssig, etc., etc. @P. Einstein: Mit Fr. 3500.– lässt sich als Rentner sehr gut leben. Als solcher braucht man auch nicht alle drei Tage Fleisch – Kühe sind ohnehin umweltschädlich – oder etwas warmes; mehr Birchermüsli, etc. tut es auch wenn man nicht arbeitet. Damit spart man auch Kochstrom.

          • cristiano safado says:

            @Ruedi Lüchinger
            Sind Sie nur ein grüner Fanatiker oder gar ein Politiker? Ihre asoziale Haltung zugunsten eines angeblichen minderen Stromkonsums spottet jeder Beschreibung. Weitere Worte zu Ihrem Statement erübrigen sich.

          • cristiano safado says:

            @Ruedi Lüchinger
            Nur wenig Rentner kommen auf Fr. 3500.–. Bei den meisten (Bezüger von Ergänzungsleistungen) liegt das Einkommen bei ca Fr. 2500.–.

    • Stuker B. says:

      Herr Safado, wie ich es mitbekommen habe, waren die bürgerlichen Parteien wehement für eine Liberalisierung des Strommarktes und versprachen den Bürgern, dass dadurch der Strom billiger wird! Was hat SP Mann Moritz Leuenberger mit den höheren Kosten des Stromverbrauchs zu tun? Soviel ich weiss, war die SP mit der Liberalisierung dagegen.

      • cristiano safado says:

        @Stucker B.
        So viel ich mich entsinnen mag, waren die linken Parteien (zu mindest teilweise) auch dafür. Moritz Leuenberger hätte den Strompreiserhöhungen entgegen wirken können. Sein Fehler lag insbesondere bei der Aufteilung zwischen Stromproduzenten und Netzbetreibern (nebst der ganzen Glühlampengeschichte). In einigen Kantonen wird einfach 120% des Preises für den Stromkonsum auf die Rechnung aufgeschlagen und fliesst letztendlich wieder in den Sack der Stromproduzenten. (Mehr)Leistung hat Swissgrid bis heute nicht erbracht.

  • Bernhard W. Kuenzi says:

    Ökologie und Ökonomie ist bereits heute sehr gut kombinierbar. Brauchen wir aber eine Planwirtschaft um dies weiter umzusetzen? Wohl kaum, denn damit würde eine Art Wirtschaftsdikatatur entstehen und die Innovation würde abgewürgt. (gute Ideen kommen ja bekanntlich nicht nur von der grünen Seite her – und Umweltschutz ist heute nicht mehr nur ein Schlagwort) Liebe Grüne und andere weltfremde Menschen, hört endlich mit der Was wir nicht wollen dürfen andere nicht haben – Mentalität auf! Unsere Industrie soll gestärkt, nicht geschwächt werden!

  • Was nicht wiederverwendbar ist,ist wieder in einen natürlichen Kreislauf zurückzuführen! Solche Worthülsen sollten strafbar sein.Was meint denn der liebe Herr Girod, was in Kläranlagen Kehrichtverbr.und andern Anlagen seit Jahrzenten versucht wird und leider nie richtig gelingen wird? Das jede zusätzliche Person, diese Probleme noch vergrössert, das will diesen Parteigöttern nicht in den Kopf

    • Es ist genau die Wachstumswirtschaft, welche ständig mehr Konsumenten will und braucht. Wachstum ist das Problem, nicht die Lösung. (Ewiges) Wachstum ist wie Brandbekämpfung mit Benzin.

      • aa says:

        Immer wieder lustig (oder traurig). Auf der einen Seite wünscht man sich kein Wachstum, auf der anderen Seite wünscht man sich Sicherheiten wie AHV und Pensionskasse, die NUR funktionieren wenn Wachstum besteht.

        • aa, dieses Problem ist vielen Forumteilnehmern sehr wohl bekann.Schön dass Sie auch beginnen über diese Problematik nachzudenken.Auch Lösungen für die AHV wären möglich.Die Pensionskasse ist anders gelagert.

          • aa says:

            Und die Lösungen sind?

          • aa, viele Kommentatoren geben sich Mühe, selber eine Meinung zu entwickeln, dies scheint von Ihnen noch nicht zu erwarten sein. Auf Ihre Frage; Ich würde einmal sagen, Steuergelder statt Arbeitnehmerbeiträge für die AHV.Die Pensionskasse ist eine private Vorsorge.Und Ihr Vorschlag bitte?

  • Markus Meier says:

    Was mich an der Cleantech-Initiative ein bisschen stutzig macht ist: Wie werden diese 100’000 neuen Arbeitsplätze bezahlt? Wenn man 100’000 mal z.B. 80’000 rechnet kriegt man 8 Mia pro Jahr. Das heisst der Strom würde dann so viel teurer? Und in diesen 8 Mia sind ja noch nicht einmal die Herstellungskosten dieser neuen Energien miteinberechnet, sondern nur der Lohn. Kann mir das mal jemand erklären? Danke

    • zamm says:

      Ganz einfach schafft man es:
      1) Ein solches Programm braucht eine Riesenmenge Bürokraten, sicher mehr als 100’000. Die verbrauchen kein Strom (produzieren auch nichts Nützliches, aber lassen wir solche Kleinigkeiten)…
      2) Andere Bereiche wie Banken, Versicherungen, usw. brauchen auch wenig Energie.
      3) Sämtliche “Dreckaktivitäten” (d.h. die Realwirtschaft) werden einfach mittels Kohlekraftwerke im Ausland betrieben. Alternativ, um den schweizerischen Arbeitsmarkt zu schonen, importiert man einfach die Energie.
      4) …Und als Feigenblatt für (3) braucht man doch einige PV-Zellen und Windrädern…

  • Stefan Jost says:

    Möglicherweise wäre eine Cleantech-Schweiz mit 8 Millionen Einwohnern machbar. Aber bringt uns das global weiter?

    Um die Anzahl der Nicht-Cleantech-Erdenbewohner stabil zu halten, müsste man wenigstens den jährlichen Bevölkerungszuwachs von 80 Millionen Menschen mit Cleantech ausstatten können. Jedes Jahr müsste 10x eine Clantech-Schweiz aus dem Boden gestampf werden, damit die bisherigen 7 Milliarden Nicht-Cleantech-Menschen sich nicht noch vermehren.

    • Patricia Galli says:

      Ja, eine Cleantech-Schweiz wird am globalen Schicksal der Menscheiheit nichts mehr ändern. Mit dem Versagen bei den UNO-Milleniumszielen ist nun wohl allen klar: Wir haben nicht einmal genug Ressourcen um Armut, mangelnde Bildung und Gesundheitsversorgung, Hunger und Trinkwassermangel substantiell zu reduzieren. Mit der Überbevölkerung wächst uns das Problem im wahrsten Sinne über den Kopf – Clean-CH hin oder her.

    • Patricia Galli says:

      Solange in der Dritten Welt grösstenteils nur dahin vegetiert wird, ist auch der Ressourcenverbrauch gering. So gesehen hat das Scheitern der UNO-Milleniumszielen auch Vorteile, die Ärmsten verbleiben beim Nix-Tech. Sobald es den Ärmsten besser gehen würde, würden sie auch anfangen mit Dirty-Tech. Der Aufstieg von Dirty-Tech zu Clean-Tech ist aber so aufwendig, dass es sowieso nur für die Reichsten möglich ist, somit schont es (hart aber wahr) den Planeten wohl am meisten, wenn die Nix-Techler bei Nix bleiben und nicht zu Dirty-Techlern werden.

      • Stefan Jost says:

        Ja, irgendwo geht sich Sache nicht auf. Die Wirtschaftskraft für einen Clentech-Umstieg haben Nationen mit total vielleicht 200 Mio Menschen (Schweiz, Deutschland, Norwegen etc.). Die meisten Rohstoffe für die Clean-Tech Länder liefern aber die Dirty-Tech Länder, damit wird Dirty-Wirschaft wie China / Russland / USA sicher nicht kleiner.

        Weil nur sehr wenige die Voraussetzungen haben von Dirty- zu Clean-Tech aufsteigen zu können, müssten letzlich wohl sogar noch mehr von Dirty-Tech zu Nix-Tech absteigen (mit der Entwicklungshilfe geht es aber umgekehrt von Nix-Tech zu Dirty-Tech)

  • Wo sind eigentlich die vielen zu erwartenden Argumente der Grünen geblieben?Traut man sich im grünen Lager vor den Wahlen nicht mehr aufs Glatteis? Dieses Verhalten ist mir sehr suspekt.

  • aa says:

    An Walter Bossert 30 August 2011 um 07:36. Warum eigentlich so agressive? Ich wollte von Ihnen lernen. Aber ich sehe, Sie haben auch keine Antworten, ausser mehr Staat und Steuern. Geniesen Sie das trollen, oder noch besser, gehen Sie in die Politik.

    • Liebe/r aa,so möchte ich das nicht stehen lassen,jetzt habe ich nähmlich etwas gelernt! Leider bin bei Ihrer Schreibart davon ausgegangen, dass mir da wieder jemand ans Bein pinkeln will, wie leider oft.Ich lasse aber mein Vorschlag, die AHV müsste statt von Arbeitnehmerbeiträgen, von Steuereinnahmen des Staates (oder Bund) sichergestellt werden.So wäre mit grösstmöglicher Sicherheit die AHV für alle gesichert,und das Schneeballsystem durchbrochen, wobei je nach Einkommen die ausgefallenen Beiträge über die Steuern bezahlt werden müssten.Bessere Vorschläge wären Willkommen.

  • Maja says:

    Schon wieder nur die Wirtschaft! Dauernd das getue um die Umwelt und dabei werden die Menschen, die ja auch zur Natur gehören völlig ausser Acht gelassen. Die Grünen sind die selben Abzocker wie die anderen auch wenn nicht noch schlimmer.

  • Yves M. says:

    Fakt ist: die Zukunft gehört der CleanTech. Es werden immer mehr Menschen und es gibt immer weniger Ressourcen. Do the math Sherlock! In Zukunft werden jene Länder reich sein, die mit wenig Ressourcen auskommen. Oder anderst rum: Wachstum durch effizientere Ressourcen-Nutzung wird dann notwenig sein. Vor allem für ein Land wie die Schweiz. Da wir ja für unsere Rohstoffe nicht mal eben schnell ein Flugzeugträger irgendwo hin entsenden können.

    Hier und Jetzt können wir wählen, ob wir freiwillig das mitmachen und eine Vorreiterrolle einnehmen, oder ob wir Mitläufer sind.

    • Clean Tech ist zwar richtig, nützt aber einen alten Hut, wenn es keine Konzepte für die SUBSTITUTION von “dirty tech” gibt! In den Rahmenbedingungen, wie heute CleanTech gefördert wird (also unter dem Wachstumszwang des Finanz- und Produktionssystems), kann sie nur als Feigenblatt dienen für das gleichzeitige dauernde Wachstum alten Drecktechnologien.
      Das Wachstum macht auch sämtliche Effizienzgewinne über kurz oder lang zunichte. Wir müssen wegkommen vom Wachstumszwang.

  • Michel Pernet says:

    Il y a un quelque chose qui me sidère dans ce pays: on oblige toujours les nouvelles habitations a disposer d’abri PC gros consommateur de béton inutile alors que l’on ferait bien mieux de rendre obligatoire, la pose de panneaux solaires sur les toits.

  • Pierre Audisio says:

    C’est vraiment génial votre mini blog. Sur 53 commentaires il n’y en a sauf erreur, qu’un seul en français! Tous les autres sont en allemand. Ont-ils été volontairement changés en allemand ? Là vraiment on touche le fond. Bon heureusement ce n’est que de la politique. Mais quand même pour des petits cerveaux romands, comment voulez-vous qu’on comprenne ? On est déjà pas capable de parler la même langue. Et pour le plus grand des quotidiens ROMAND, publier que ces trucs en allemand, c’est bien tristounet.

  • cristiano safado says:

    Pierre Audisio
    Beaucoup suisse allemand parle le français. Mais écrire c’est un autre cas!

  • M. Bättiger says:

    Oh, eine Linke im Politblog – welch eine Überraschung! Die Ausgewogenheit hier ist ja wirklich ungaublich. Bitte tauft entlich den Titel dieses Blogs um in “Linkes Parteiorgan” – wäre redlicher.

  • Haimax says:

    Die SP will 100’000 Arbeitsplätze schaffen? wäre mal was konstruktives, nur sehe ich scharz, wenn die SP so wirtschaftet wie sie politisiert wird ihre Firma schnell konkurs sein!

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