Köppel oder Maurer: Wer provoziert geschickter?

Ueli Maurer war eben von der Vereinigten Bundesversammlung mit einem guten Resultat als Bundesrat bestätigt worden und wollte sich von seinen Anhängern feiern lassen. Ein SRF-Journalist bat ihn, live auf Sendung, um ein Interview: «Herr Bundesrat, darf ich schnell?» Maurer: «Näi. Kä Luscht.»

Die Zuschauer hätte es schon interessiert, was Maurer zu sagen hat.

Der neugewaehlte Bundesrat Guy Parmelin (SVP), rechts, spricht mit Alt-Bundesrat Christoph Blocher (SVP), links, und Bundesrat Ueli Maurer (SVP), Mitte, an der Feier im Kornhauskeller nach den Bundesratswahlen am Mittwoch, 9. Dezember 2015, in Bern. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Ueli Maurer mit Christoph Blocher (links) und dem frisch gewählten Bundesrat Guy Parmelin (rechts). Foto: Thomas Hodel (Keystone)

Am selben Tag, 84 Minuten zuvor: Eveline Widmer-Schlumpf hatte ihren letzten Auftritt auf der ganz grossen Bühne. Ihren Abschied von der Politik, ihren Abschied aus dem Bundeshaus, gewissermassen auch vom Volk. Sie pries die Demokratie als Überzeugung, «einander zuzuhören und andere Meinungen zu respektieren». Genau in diesem Moment hörte einer nicht zu, sondern tippte eifrig auf seinem Notebook herum: SVP-Nationalrat Roger Köppel.

Maurers totaler Verzicht auf Höflichkeit und Köppels demonstrative Respektlosigkeit: Beides ist stillos, auf den ersten Blick typische Provokationen im Stile der SVP. Die Unterschiede offenbaren sich erst auf den zweiten Blick.

Da ist auf der Seite ein Bundesrat, eben für vier Jahre bestätigt, der einem Bittsteller eine Watsche verpasst. Etwas weniger feindselig zwar als vor zwei Jahren, als er einen Kameramann als «Aff» beschimpfte. Aber auch nicht raffinierter. Vielleicht wollte Maurer zeigen, er wäre gerne frech, unangepasst. Doch beim Zuschauer kam an: Ueli Maurer hat es nach seinem Sieg nicht mehr nötig, demütig zu sein. Vielleicht galt seine Spitze dem Journalisten. Doch tatsächlich sagte er seinem Publikum, dass er grad «kä Luscht» hat. Die Zuschauer hätte es schon interessiert, was er zu sagen hat. Vor allem jene, die sich über seine Wiederwahl freuen, die SVP-Wähler, die Hinwiler.

Auf der anderen Seite ist da ein Nationalrat, ein frisch vereidigter Novize zwar, aber ein intimer Kenner der Schweizer Politik, ein Journalist, ein Intellektueller, ein Hoffnungsträger für die SVP. Wenn er sich während der Abschiedsrede einer Magistratin mit seinem Computer beschäftigt, vermittelt das ein ganzes Sortiment von Botschaften. Erstens: Dieser Mann zollt niemandem Respekt, der der SVP in den Rücken fällt. Auch nicht einer Magistratin mit grossen Verdiensten für die Schweiz? Pfff! Zweitens: Dieser Mann ist so wichtig, dass er seine Zeit nicht mit lästigen Dingen wie Zuhören verbringen kann. Oder vielleicht: Dieser Mann kann zuhören und arbeiten gleichzeitig. Drittens: Dieser Mann ist kein schüchterner Neu-Nationalrat, der in der ersten Session ein wenig die Gepflogenheiten kennen lernt, mal ein bisschen schaut, wie das so läuft. Roger Köppel sagt selbst, wie das läuft.

Und was bleibt davon übrig? Maurer Gebell ist der neuste Kalauer in den sozialen Medien. Auf Twitter erzählen sich die Leute hundertfach, worauf sie grad keine Lust haben. #käluscht zum Kochen, #käluscht zum Arbeiten, #käluscht zum Steuern zahlen. Und Köppel? Er kassierte in seiner zweiten Woche als Nationalrat seine erste Rücktrittsforderung. Gibt es eine grössere Anerkennung für einen Unruhestifter?

Als Provokateur ist Köppel geschickter als Maurer. Mal sehen, wie er sich als Politiker schlagen wird.

131 Kommentare zu «Köppel oder Maurer: Wer provoziert geschickter?»

  • Felix Lambart sagt:

    Die ganze Schweiz spricht und schreibt über Köppel und Maurer. Eine bessere Wirkung hätte ihre Provokation nicht erzielen können. Perfekte Methode! So macht man Werbung! So hält man sich im Spiel!

    • Willi Bhend sagt:

      Herr Lambart, das mag alles sein, was Sie schreiben. Schlussendlich bleibt aber nur die – schon vorher sattsam bekannte – Arroganz und Ignoranz zweier Herren, die sich masslos überschätzen. Rücktritt und seriösen Personen Platz zu machen wäre da die einzig richtige Lösung.

      • Rohrbach Samuel sagt:

        Sind diejenigen Leute, welche bei der Abwahl von Herrn Blocher gejubelt haben als hätten Sie im Lotto gewonnen auch zurückgetreten? Provokation ist auch ein Empfängerproblem. Ich z.B. fühle mich von Herrn Levrat sehr provoziert. Auch von der SP welche gegenüber andersdenkenden keine Respekt. Aber deswegen gleich den Rücktritt zu fordern?

        • Hans Jutzi sagt:

          Auf den Punkt gebracht, 100%einig!!

          • Urs Bützer sagt:

            Herr Blocher wurde von der Mehrheit der Bundesversammlung abgewählt, die vom VOLCH gewählt wurden. Diese zwei gewählten Herren haben nur ihre persönliche Arroganz gegenüber den Andersdenkenden zum Besten gegeben.
            Hochmut kommt vor dem Fall.

    • Alex Zatelli sagt:

      „Perfekte Methode! So macht man Werbung! So hält man sich im Spiel!“

      Und was bedeutet das für die Politkultur der Schweiz, wenn Anstandslosigkeit und Respektlosigkeit eine „perfekte Methode“ sind? Dass die Schweizer in Wahrheit auf einen helvetischen Trump warten, der das alles in den Schatten stellt?

      • M. Bättiger sagt:

        Da lobt man sich den Anstand und den Respekt von Links. Die Grünen hören die SVP-Kandidaten nicht einmal an. Und die SP beleidigt die Kandidaten als „Jünger“, „Globi“, „kleinstes Übel“, „Zumutung“ oder „Brandstifter. Juhui! Die böse SVP – den Anstand haben die Anderen offenbar gepachtet – oder heucheln ihn zumindest.

        • Andreas Brückner sagt:

          „Und die SP beleidigt die Kandidaten als “Jünger”, “Globi”, “kleinstes Übel”, “Zumutung” oder “Brandstifter“
          Wieso Soll das beleidigend sein, wenn es exakt der Wahrheit entspricht ?
          Falls es M.Bättiger tatsächlich nicht selber mitgekriegt hat, sahen das mit „dem kleineren Übel der 3 BR-Kandidaten“ längst nicht nur die SPler so, das ging quer Beet durch sämtliche Parteien.
          Selbst SVPler fanden, dass es wesentl. bessere SVP-Kandidaten gegeben hätte.
          Somit war die gestrige Wahl, nichts anderes als „das kleinere Übel“.
          Bin übrigens kein SPler

          • Hans Jutzi sagt:

            …ich bin sogar parteilos. Aber dieses arrogante einseitige, seit Jahren andauernde SVP bashing hat mich zum Trotzwähler gemacht: ich wähle immer und aus Prinzip nur noch SVP, stimme unbesehen nach deren Parolen! Also fangt besser an besser zu argumentieren als vom hohen Ross Gutmenschentum vorzugeben, wenn ihr solche Haltungen vorbeugen wollt…

        • Hans sagt:

          Sie meinen dieselbe SVP, welche die Linken 2004 in einer schweizweiten Plakatkampagne als rote Ratten dargestellt hat? Dieselbe SVP die in ihren berüchtigten „Messerstecher“-Plakaten schon behauptete, das sei den „Linken und Netten“ zu verdanken? Und vergessen Sie die „Weichsinnigen“ nicht …
          Sind Sie sicher, dass Sie sich über „Brandstifter“ beklagen möchten? Und „Jünger“? Nichts als passend für eine Partei, die einen derartigen Personenkult betreibt. „Kleinstes Übel“? Stimmt doch, bei dieser Auswahl von Drittligisten!

          Bättiger, Sie sollten Ihre Ellen nachmessen.

          • Josef Hofstetter sagt:

            Hans; Wie einseitig Sie wieder argumentieren. Kennen Sie die Gründe nicht mehr, weshlab das Messerstecher Inserat erfolgte. War der Angriff auf die Schwinger von Ihrer warte aus gerechtfertigt. Haben Sie einmal über die vielen Äusserungen von Levrat, welche zum grossen Teil unter der Gürtellinie erfolgt sind, auch zur Kenntnis genommen Jeder der 3 Kandidaten sind Levrat und seinem Chor bei weitem überlegen. Dies ist vor allem der Grund des Angriffs von Levrat, seine Schwäche und die Angst, da alle diese Kandidaten Sommaruga bei weitem überlegen sind.

          • Markus Bättiger sagt:

            Komischerweise und wohl rein zufällig haben Sie alle linken Plakate vergessen aufzuzählen. Von der blutverschmierten Leuthard über in AKW rasendes Passagierflugzeug bis zu behindertem Blocher, erschossenes Mafiaopfer, zertretene Menschen, nackte Wirtschaftsführer oder Giftgefäss mit Totenkopf und der Beschriftung „SVP“.
            Dass Sie Menschen weiter als „Drittligisten“ herabkanzeln zeigt Ihren ganz persönlichen Anstand, Hr. „Hans“. Hr. Aeschi als Beispiel ist mit 36 Jahren bereits die Karriereleiter emporgestiegen, in den NR gewählt, studierte in Harvard und St: Gallen, spricht 5 Sprachen….

        • Rohrbach Samuel sagt:

          Herr Bättiger ich gebe Ihnen 100% Recht: Ich habe noch nie eine Partei gesehen, welche Andersdenken gegenüber so respektlos, hinterhältig und knallhart begegnet wie die SP. Sehr provozierend ist, dass die SP z.B. von einer SVP Werte einfordert, welche Sie selbst mit Füssen tritt. Wollen wir jetzt auch den Rücktritt fordern? Nein, machen wir es besser!

        • Alex Zatelli sagt:

          „Die Grünen hören die SVP-Kandidaten nicht einmal an.“

          Die Grünen haben klar gesagt, dass sie keinen Vertreter einer Partei wählen wollen, die sich nicht zu den Grundprinzipien des liberalen Rechtsstaates bekennen will.

          Wozu dann überhaupt anhören? Das ist ehrlich und prinzipientreu.

          • Hans Weer sagt:

            V.a. eine Behauptung von Ihnen. Die SVP hält sich sehr wohl und punktgenau an den Rechtsstaat. Alle Initiativen waren zulässig. Und sowohl EMRK wie die Bilateralen sind rechtsstaatlich und rechtmässig kündbar, wenn man das will. Für mich ist übrigens die Sicherheit (Armee) oder die Wirtschaftsfreiheit (Grundrecht) auch Teil eines liberalen Staates. Die Grünen wollen aber wie die SP die Armee abschaffen und den Kapitalismus überwinden.

        • Peter Schmid sagt:

          Schon lustig, dass immer gleich diese reflexartige Rechtfertigung kommt: “ ja, aber diä Andärä händ au“. Wie wenn Papi das eine Geschwister tadelt und dieses sich dann rausreden will. Kindergarten! Das andere auch Fehler haben, rechtfertigt doch nicht die eigenen Fehler. Wir reden jetzt hier einmal über Maurer und Köppel und nicht über die Andern. ALso was sagen Sie zum Verhalten dieser Beiden. Unabhängig davon was andere für Fehltritte machen?

    • Andreas Brückner sagt:

      Für sie mag das die perfekte Methode sein, jemanden wie sie kann man mit solchem negativen Verhalten beeindrucken, deswegen ist’s aus ihrer Sicht perfekt.
      Für alle anderen, anständig erzogenen Menschen, ist deren Verhalten nicht nur völlig „unperfekt“, sondern völlig respektlos und richtig erbärmlich.

    • K.Baer sagt:

      Maurer, Köppel und nun auch Zanetti mit seinen geschmacklosen Fotos spiegeln das Niveau dieser SVP-Grössen!

  • tststs sagt:

    Maurer ist doch nur authentisch; Köppels Aktion hingegen wirkt wie einstudiert… Das eine nennt sich Profil, das andere Profilneurose 😉

    • Yvonne Strebel sagt:

      Für mich sah das eher nach einem bewussten Zitieren von Giacobbos Maurer-Persiflage aus, die zu allem konsequent „kä luscht“ sagt. Das SRF bekommt hier also den eigenen Witz präsentiert – und niemand merkt, wenn Maurer Maurer spielt…

      • Sebastian Ruf sagt:

        „Das SRF bekommt hier also den eigenen Witz präsentiert“
        Wieso SRF ?
        Bisher dachte ich immer, dass diese beiden Komiker mit ihren Mitarbeitern für das kreieren von Witzen zuständig sind !?
        Ach ja, klar….sie wollten hier ja nur gegen SRF schiessen, die ach so bösen linken Medien.
        Aber um den SVP-Politikern immer wieder eine Plattform für die Verbreitung von Halb-u. Unwahrheiten zu bieten, dafür ist SRF dann gut genug. Die bösen, bösen linken Medien

    • Remo Meyer sagt:

      Finde ich auch. Ich mag beide nicht, aber Ueli Maurer hatte in dem Moment einfach keine Lust, auch wenn es wohl zu einem solchen Amt gehört auch immer wieder Dinge zu tun, zu denen man überhaupt keine Lust hat. Roger Köppels Getippe erschien mir mehr als demonstrativ, andere würden wohl versuchen das denzent zu machen um andere nicht zu stören. Vielleicht wird auch er einmal erwachsen und kann mehr als zu provozieren.

      • Heinz Gerber sagt:

        Den Entscheid von Ueli Maurer verstehe ich vollkommen, nicht aber die Art und Weise der gewählten Wörter. An Maurers Stelle hätte ich dem Reporter mitgeteilt dass zuerst die eigenen Supporter an der Reihe sind und ob das SRF doch so anständig sei und bei den anderem Medien hinten anstehen soll.

    • Peter Schmid sagt:

      authentisch ??? Maurer ? Na ja, Ich finde es wirkt eher wie einer, der unbedingt und demonstrativ authentisch und unabhängig wirken will. So im Sinne; „Schaut mal zu ihr lieben SVPler Freunde und all die Anderen, wie ich mit den Medien umspringen kann, hehe.. habt ihrs gesehn?… ich bin so mutig dass ich „kei Luscht“ zu sagen mich getraue. “

      Einfach nur peinlich und kindergartengerecht, aber nicht eines Regierungsmitglied würdig. Also so tickt man doch im Kindergarten oder in der Primarschule auf dem Pausenplatz und nicht als erwachsener Repräsentant eines Volkes…sorry!

  • Peter sagt:

    Das war wieder einmal ein fieser Provokationsversuch von SRF, die anderen BR wurden umittelbar nach deren Wiederwahl NICHT mit Interviewanfragen belästigt

  • M. R. sagt:

    ich fand beide Aktionen irgendwie „herzig“. Es ist doch wie auf dem Schulhof damals. Wer im Schulzimmer nicht besondes auffiel, hat eben auf dem Pausenhof mal auf sich aufmerksam gemacht. Jeder tut was er kann. Ernstgenommen wurden auch die Pausenhofclowns deswegen nicht. Einfach bloss ein bisschen belächelt. Aber das reichte denen auch 😉

    • Benno Schnyder sagt:

      Ihr Kommentar ist nichts Wert, wenn Sie nicht mal den Mut haben, ihren vollen Namen zu schreiben. Da nützt auch ein Smiley nicht weiter.

  • Pascal sagt:

    Ich verstehe bis heute nicht, was an Köppel intellektuell sein soll. Einer der pauschal sagt: „Rechts = Freiheit“ „Links = EU Beitritt“ der scheint nicht wirklich schlau zu sein. Zudem wird Köppel durch sein arrogantes Auftreten in den Kommissionen isoliert sein, da er sich den Gegebenheiten unterordnen müsste. Bald werden WW-Artikel erscheinen, wo über Parlamentsarbeiten gewettert wird. Wetten, dass in 4-8 Jahren ein Rücktritt erfolgt aus gleichen Gründen wie bei Christoph Blocher?

    • jaguarin sagt:

      Pascal, vielleicht verstehen Sie nicht, was Intellektualität ist. Die Linken sind Meister der einseitigen Intellektualität, man versteht ihre Texte wegen der Einseitigkeit nicht. Roger Köppel aber zeigt eine seltene Intelligenz, er hat die Fähigkeit grössere Zusammenhänge zu sehen, typisch für einen intelligenten Menschen. Seine Texte sind sehr klar und kaum widerzulegen, die Inhalte stimmen. Aber anderswo sind die Texte verschwommen und verträumt.

  • Pia Rusci sagt:

    Da drescht die vereinte linke Journaille stets auf die SVP ein mit dem Ziel, wie dieser Artikel anschaulich darlegt, SVP Bashing zu betreiben. Find ich cool, dass die Exponenten dann keine Lust haben mitzumachen.

    • Susanne Bolliger sagt:

      “ Find ich cool, dass die Exponenten dann keine Lust haben mitzumachen.“
      Schade dass sie nicht Lust hatten, was anderes zu tun, als hier zu weinen.
      Oh die bösen, bösen Gutmenschen und einen lieben Gruss an unsere Wutbürgerin Pia Rusci.
      Vllt. finden sie ja noch ein nettes Märchen für heute Abend „Rotkäppchen und der böse Wolf = „SVP und die SP“, wäre ja ganz nach ihrem Gusto.
      Wie verdreht nur, kann man die Welt nur sehen.

  • Heiri Müller sagt:

    Echt jetzt, der Maurer hat einzig seinen Parodist Victor Giacobo parodiert. Selbst der Journalist hat das gemerkt und musste einen Moment schmunzeln.
    Und im Übrigen, wieviele Mikrofone werden an einem solchen Tag einem Politiker in passenden und unpassenden Momenten entgegen gestreckt? Muss man da wirklich immer antworten und seine aktuellen Gesprächspartner sofort sitzen lassen?

  • obligatorisch sagt:

    Ich fand Maurers „kä luscht“ sehr lustig und sympathisch.

  • Rolf Zach sagt:

    Nun gut, Köppel ist im Solde von Blocher und die Weltwoche gehört diesem. Schließlich hat die Tochter von Blocher praktisch als Einzige im Gegensatz zu Pultnachbar Aeschi nach der Rede von EWS nicht applaudiert. Köppel muß schließlich Ergebenheit gegenüber seinem Arbeitgeber, der Familie Blocher, zeigen. Durch Köppel hat die Familie Blocher mehr Einfluß auf die Partei als wenn sie die großzügig finanziert. Man hat Brand den Bundesrat versprochen, wenn er Frau Martullo hilft, in Graubünden Nationalrat zu werden. Resultat 2 Listen von Brand veranlaßt. Was bekam er dafür. Nichts+wurde Lachnummer

    • Heiri Müller sagt:

      @Zach: Der Plan ist leider nicht ganz aufgegangen und Martullo landete anstatt auf dem ersten Ersatzplatz, direkt im Nationalrat. Wäre die Ausgangslage gewesen, dass Martullo bei einer Wahl von Brand in den BR nachrutscht, hätte Brand in der Bundesversammlung kaum mehr Chancen gehabt.

      • Hanswerner Karrer sagt:

        Falsch. Es gab eine Frauen- und eine Männerliste mit Listenverbindung. Dank der grossen Stimmenzahl von brand gab es für jede Liste einen Sitz. Auf der Frauenliste hat M-B am meisten Stimmen und ist damit gewählt. Wäre Brand BR geworden, wäre der erste Ersatz auf der Männerliste nachgerückt.

  • Remo sagt:

    Vielleicht musste Köppel noch für die Weltwoche das Editorial für seine neurotisierten Verschwörungstheorien eintippen. Auch Blocher-Martullo hatte plötzlich bei der verdienten Standing-Ovation von EWS plötzlich unglaubliche Schwerkraftsprobleme und konnte sich nicht von Ihrem Sitz lösen. Das spricht über den Stil dieser Exponenten, lässt gewohnt tief blicken, erstaunt jedoch in keinster Weise. Zum Glück sind diese in krassester Unterzahl und Schaden sich nur selbst – nur zu…

    • Fred Niederer sagt:

      @Remo: Magst du dich noch erinnern, wie auf linker Seite geklatscht und gejubelt wurde s Blocher abgewählt wurde? Erwartest du jetzt aller Ernstes, dass seine Tochter beim Rücktritt von EWS noch artig mitklatscht? Irgendwo gibt’s Grenzen.

  • gabi Bossert sagt:

    Beide Aktionen kommen breit gefächert nicht gut an. hat man am Stammtisch, sich anderweitig beschäftigen während Alle Anwesenden angesprochen sind, ist Ignoranz, aber bestimmt nicht in die intellektuelle Ecke zu stellen.
    Beides ist Missachtung einer ganzen Gruppierung gegenüber.

  • Martin Muheim sagt:

    Leute, die wie Köppel alles (besser) wissen, müssen gar nicht zuhören. Da kann er ruhig noch einen Artikel für die Weltwoche schreiben, damit seine Leser danach auch alles besser wissen.

  • Rene Bitterlin sagt:

    Beide, Maurer und Köppel, haben ihr rüpelhaftes Proletentum zur Genüge demonstriert. Sie haben damit ihre SVP-Karrieren überhaupt erst möglich genacht ?

  • Franz Hohler sagt:

    Maurer hat nicht zum ersten Mal abweisend ggü. dem Staatsfernsehen reagiert, insofern muss man seine Reaktion nicht wirklich aufbauschen. Irgendwie ist mir das sympathisch, denn muss man immer gerade ins Mikro reinlabern, wenn irgend ein Reporter gerade das Gefühl hat, SEIN Anliegen sei jetzt das wichtigste?? Was Köppel anbelangt, ist die Sachlage m.E.klar: das Editorial zur heute erscheinenden Weltwoche musste kurz umgeschrieben werden. Und ja, Multitasking muss ja verlangt werden können von den Damen und Herren im Parlament …

  • Christian Schumann sagt:

    Aber, aber, Herr Schindler, nicht so streng! Dass im Nationalrat nicht zugehört wird, ist sowas von alltäglich! Dass Roger Köppel seine knappe Zeit für besseres zu nutzen weiss, zeigt nur, dass er ein zielorientierter, effizient denkender Mensch ist – solche Politiker dürfte es in Bern mehr geben, egal welcher Couleur. Maurers schroffe Reaktion habe ich keineswegs so verstanden, dass sie ans Publikum adressiert war, vielmehr aber an den SRG-Journalisten. Da wird Maurer wohl seine Gründe haben.

  • Dani Kobler sagt:

    Und was hätte den der Journalist den BR Maurer gefragt?
    Etwa dieselbe Frage wie den Torschützen nach dem Spiel oder den Abfahrer, kaum im Ziel und immer noch ausser Atem:
    Wie fühlen sie sich jetzt? Haben sie schon realisiert was heute gerade eben passiert ist? Oder vielleicht gar: Welcher Erfolg ist schöner, der hier oder der vor 4 Jahre?
    Nein, da hab ich keine Lust, weder auf solche Fragen noch auf die Antworten.

  • maurer sagt:

    Man könnte ja auch zwischendurch über die lächerliche Strategie der SP berichten, welche knapp 2 Dutzend unterstützten.
    Nicht mal die eigenen Leute machten mit. Aber eben, Linksgrün macht alles richtig. Sie sind ähnlich erfolgreich wie die Leserzahlen der Medien.

    • Zock sagt:

      Es gab nie eine „Sttategie der SP“, es gab nur Gerüchte in der Presse. Beweis? Hätte es eine offizielle SP-Strategie gegeben, so wäre diese von mehr als 23 Parlamentariern unterstützt worden. Und sogar wenn Sie Recht hätten, wäre damit die „Strategie“ der Weltwoche, Somaruga zu ersetzen an Lächerlichkeit unmöflich zu toppen

  • Peier Roland sagt:

    Es ist ganz einfach: Wenn sich die Zuhörer anderweitig beschäftigen und einem Redner nicht zuhören, dann ist die Rede schlichtweg langweilig. Dem Redner gelingt es nicht, die Zuhörer zu fesseln. – Mit Provokation hat dies nun mal gar nichts zu tun.

    • Ulrich Heimberg sagt:

      Herr Peier, das ist tatsächlich nicht Provokation. Sondern fehlender Anstand und fehlende Achtung vor politischen Gegnern.
      Genau aus diesen Gründen wird es in diesem Land auch nie Konkordanz oder Kompromisse geben.

    • Zock sagt:

      Einverstanden, mit Provokatipn hat das nichts zu tun. Köppels Verhalten ist dem Umstand geschuldet, dass er sich überschätzt hat und mit der Doppelbelastung dirch WW und NR nicht wirklich klarkommt. Deshalb muss er jetzt halt einen Teil seiner Arbeit im NR-Saal während den Sitzungen erledigen. Zumindest diese Woche hat es trotz seines unermüdlichen Einsatzes für seine Zeitung nicht ganz gereicht: Die Weltwoche wird erst Morgen ausgeliefert!

    • Hanswerner Karrer sagt:

      Köppel war mit dem staatsmännischen Format der Rede von EWS überfordert. Für die WW konnte er sie eh nicht brauchen…

  • Roman Günter sagt:

    Das macht der Köppel immer, ob im Tram oder eben auch im Saal, ob am Händy oder am Kompi. Er ist ein manischer Gadget-Streichler. So sind sie halt, die Jungen.

  • marie sagt:

    „Köppel oder Maurer: Wer provoziert geschickter?“ Antwort: Keiner von beiden und sie sollten es sein lassen.
    Für „meine Steuern“ erwarte ich wenigsten so etwas wie Benehmen – ich kann bei meiner Arbeit während der Sitzung auch nicht auf meinem Tablet rumtippen, bloss weil mein Chef nervt und mich nicht wirklich interessiert, was er von sich gibt. Zudem verdienen die beiden weitaus mehr als ich.

    • Christian Schumann sagt:

      Hoppla, da haben Sie aber etwas grundlegend falsch verstanden: Frau Widmer-Schlumpf ist nicht Herrn Köppels Chefin. Das Parlament macht die Gesetze, der Bundesrat muss sie umsetzen. Institutionell gesehen ist also eher Herr Köppel Frau Widmer-Schlumpfs Vorgesetzter …

      • Ulrich Heimberg sagt:

        Da geht es nicht um „Angestellte“ oder „Vorgesetzte“, sondern ganz einfach um fehlenden Anstand einiger Herren in Bundesbern.
        Bei Reden gilt es zuzuhören und am Ende zu applaudieren. Auch wenn man die Arbeit der abtretenden BR E.W.-S. in eigener Selbstüberschätzung und angeborener Arroganz nicht zu würdigen weiss.
        Wenn mehr Eltern und Politiker ihre Vorbildrolle als Pflicht wahrnehmen würden, hätten wir einige sehr kostenintensive Probleme in diesem Land vermutlich nicht ( Littering, Gewaltexzesse bei Sportveranstaltungen und Demos, fehlende Solidarität, Faulheit usw. )

  • Nicole Bodmer sagt:

    Hab auf dem welschen Sender geschaut. Kein einziger Bundesrat wurde dort um ein Interview gebeten. Das war der Vormittag der Bundesversammlung und nicht des Bundesrats. – Zu Köppel: Es gibt eben noch Parlamentarier, die noch einen richtigen Beruf haben. Zuhören wäre in seinem Fall ohnehin heuchlerisch gewesen. – Beide SVP-ler haben konsequent gehandelt.

    • Victor Brunner sagt:

      Ja liebe Nicole, das ist eben das Problem von SVP-Leuten, sie können nicht zuhören, darum wissen sie wenig, dadurch verstehen sie die Welt nicht mehr und kriechen in ihr Schneckenhaus und brüllen los wenn eine Ameise vor dem Schneckenhaus vorbeigeht.

  • Steinlin sagt:

    Herr Maurer verstehe ich, den ganzen Abend die selben Journalistenfragen beantworten würde mir auch auf den „Wecker“ gehen. Dass Roger Köppel während der Abschiedsrede von Frau Widmer etwas in seinen Lap Top getippt hat, kann ich ihm nicht vorwerfen. Ueber die riesigen Verdienste dieser Frau entscheiden nicht die Medien und über die Art und Weise wie sie Bundesrätin geworden ist, offensichtlich auch nicht.

  • Leticia Koller sagt:

    Gut, ich finde man kann es RK nicht übel nehmen, wenn er sich diese Rede nicht mehr anhören wollte, vor allem jener Frau BR i.R, EWS, wenn sie über Themen wie Stil, Respekt, Anstand, konstruktiven Dialog und Fairness spricht. Hier sollte man doch unabhängig vom politischen Couleur versuchen objektiv zu bleiben und die Alt-Magistratin nicht nur in positivsten Licht zu sehen. Dass sich eine starke Partei wie die SVP so etwas wie 2007 nicht bieten lässt ist ja klar und die wichtigsten Akteure in der Schweizer Politik scheinen das auch verstanden zu haben.

  • Valentin Sigrist sagt:

    Maurer hätte sein „Kä Luscht“ VOR seiner Wiederwahl ausspucken sollen, und hätte dann hoffentlich die Quittung dafür bekommen. Immerhin hat er damit sein „Format“ offengelegt, was Köppel ja ohnehin schon tat.

  • Tom Maier sagt:

    Anstand ist doch das was die SVP von den Kindern, den Ausländern und den Linken verlangt? Hier geht es nicht um Provokation. Dieses Verhalten ist schon eine Stufe höher anzusiedeln. Wer diese Partei wählt, trägt Mitverantwortung an der Verluderung unserer Gesellschaft.

  • Andy sagt:

    Ist BR Maurer ein Beleidigter und zeigt Emotionen? Oder ist er ein Arroganter und abgehoben? Ist er ein Lustiger und etwas naiv? Ist er ein Überforderter und kann die Last nicht tragen? Es ist schlicht nicht magistral und macht ihn angreifbar und dass ist des Pudels Kern.

  • rené baldinger sagt:

    … beide reaktionen sind menschlich schwach –
    dies kann aus diesem grund weder als profilneurose,
    provokation, respektlosigkeit, etc. durchgehen.

  • Thomet sagt:

    Köppel hatte keine Lust Interesse an der Rede vorzuheucheln, im Gegensatz zu anderen.
    Maurer hat die Erfahrung gemacht, dass seine Worte je nach Interviewer, uminterpretiert werden. Da kann einem die Lust vergehen.
    Es ist beruhigend zu wissen das ab heute ein Journalist regelmässig über Provokationen von Parlamentariern berichteten wird. Selbstverständlich hat er die Deutungshoheit wer wie provoziert.

  • peter müller sagt:

    beide einfach nur peinlich. kaum einer der svp arbeitet fürs volk. nur für sich selber und auffallen um jeden preis. die schweiz hat dadurch sehr viel verloren. der lack ist ab. und ich bin sicher, es kommt noch dicker!

  • Christoph (ja, im Ernst !) Sutter sagt:

    Da schreibt ein Journalist im Namen des Publikums, was irgendwie an die Partei gemahnt, die im Namen des Vouchs.zu sprechen angibt.

  • Bert Meier sagt:

    Einer intelligenten aber nicht integren Person bis zuletzt den Respekt verweigern, ist nur konsequent. EWS hat sich damals nicht in einem offenen Kampf als Siegerin hervorgetan, sie hat einer Intrige zum Durchbruch verholfen. Zugegeben, Begriffe wie Ehre und Rechtschaffenheit haben heute wohl keinen Platz mehr.

  • Roland Ramp sagt:

    So viel zum Thema Anstand und Respekt seitens SVP-Exponenten

  • Peter-Jürg Saluz sagt:

    Wenn wir solches Verhalten zur Kenntnis nehmen, machen wir einen Fehler. In aller Stille registrieren müssen wir es aber schon, damit wir beim Wählen daran denken…

  • Philipp Kästli sagt:

    Streicht Köppel das Sitzungsgeld. Er muss sich ja nicht als Volksdiener bezahlen lassen, wenn er (wie er selbst gesagt hat) während der Bundesratswahl für seinen privaten Beruf beschäftigt war.

  • Daniel Keller sagt:

    Von einem SVPler, egal ob NR oder BR, wird erwartet, dass er gegenüber Andersdenkenden Respektlosigkeit zeigt. Ansonsten würde er riskieren, gelegentlich aus der Partei ausgeschlossen zu werden.

  • Jan sagt:

    Köppel ist als NR vor allem seiner Wählerschaft verpflichtet. Da man weiss, dass diese einen gewissen Gefallen an Stillosigkeit an den Tag legt, , ist dies durchaus OK. BR Maurer allerdings ist als BR dem Volk verpflichtet und hat seine privaten Befindlichkeiten zurückzustecken.

  • Tobias sagt:

    Herr Köppel wurde von Wählern einer Partei gewählt. Denen gefällt der Auftritt von Köppel. Was solls? Wer ihn nicht gewählt hat, weiss jetzt einfach einmal mehr warum.
    Ueli Maurer ist Bundesrat und als solcher könnte man von ihm in der Öffentlichkeit auch ein entsprechendes Verhalten erwarten. Sonst soll er solche öffentlichen Auftritte meiden! Er wird nicht von uns gezwungen, Bundesrat zu bleiben. Der Käluscht-Bundesrat mit seiner Kein-Bock-Haltung ist sein Geld nicht wert. Und ich habe keine Lust mit meinen Steuergeldern einen Kein-Bock-Bundesrat durchzufüttern.

  • Martin Schwizer sagt:

    Ich frage mich, was Maurer hätte sagen soll: Judihui, ich bin wiedergewählt? Nonsens wurde an diesem Tag viel erzählt, um am Schluss in einer mehr oder weniger langweilen Ausgangslage folgend, eh zum Ziel zu kommen.

  • Bernhard Schlegel sagt:

    Gibt es eigentlich noch jemanden, der diesen ganzen Zirkus wirklich ernst nimmt? Als der neue Bundesrat zum Gruppenfoto mit den anderen Bundesräten schritt, sagte die Moderatorin im Off: „Jetzt geht Guy Parmelin zu seinen neuen Gspöndli“

    Ueli hat keine Lust und Köppel schreibt sein Editorial auf Steuerzahlerkosten? Was soll’s. Ernst kann man dieses ganze Theater eh nicht mehr nehmen.

  • heinz brand sagt:

    das EWS das Feinbild der SVP darstellt ist ja nichts neues, man durfte ihre Politik während 8 Jahren geniessen, über das Resultat kann man ja geteilter Meinung sein. Vielleicht hat ja Roger Köppel trotzdem zugehört, hätte er den die Laudatio und Rede von EWS in Achtungsstellung verharren müssen? Hat den EWS der SVP Respekt gezollt?

    • Hans sagt:

      Ja, klar, das hat sie. Sie hat die Verfassung respektiert und damit der Demokratie Respekt gezollt – etwas, was der SVP durchaus gut anstehen würde.
      Und sie hat als Finanzministerin einen guten Job gemacht – und ist auf SVP-Parlamentarier genau gleich eingegangen wie auf alle anderen.
      Wie viel mehr Respekt brauchen Sie noch?
      Fragen Sie sich lieber im Gegenzug, warum es in Ihren Kreisen üblich ist, EWS als „Landesverräterin“ zu beschimpfen. SVPler haben keinerlei Respekt und Anstand mehr Und dass Sie Köppels Eselei gutheissen, spricht nicht für Sie. Unschweizerischer gehts gar nicht!

  • Kurt Schwob sagt:

    Da lautete doch der Titel eines Artikels: Wird die SVP jetzt brav? Diese zwei hervorragenden Vertreter haben diese Frage schon gestern beantwortet – auf ihrem eigenen Niveau. „Brav“ sein ist für manche 13-, 14-Jährige ein Schimpfwort, sie tun dann alles, um den Verdacht von sich zu lenken.

  • Franz Süss sagt:

    Da muss ich nicht lange nachdenken, was „besser provoziert“. OK, Ueli Maurers Reaktion war ungeschickt, ist für mich aber als Mensch auch irgendwo verständlich – ich kann ihm das leicht verzeihen. Köppels Ignoranz ist aber nichts anderes, als ein unglaublicher Affront! Bei uns ist es in der Firma per Reglement untersagt, in Meetings und Workshops solches Desinteresse zu demonstrieren und z.B. nebenbei auf einem Laptop oder Handy E-Mails zu schreiben. Die Gründe dafür sind jedem vernünftigen Menschen klar und sollten umso mehr in höchsten Regierungskreisen vorgelebt werden: Nicht zu verzeihen!

    • Stalder M. sagt:

      Ist ja kein Problem, zuzuhören und etwas tippen.

      • Valentin Sigrist sagt:

        Ich habe in meiner Management-Ausbildung einen Kepner-Tregoe-Lehrgang durchlaufen (Problemlösungssystem). Der hochqualifizierte Seminarleiter hat uns eingeprägt, zur gleichen Zeit nur etwas zu tun. Kaffee trinken und Zeitung lesen könne man schon zusammen, aber sich wirklich konzentrieren könne sich auch der Intelligenteste jeweils nur auf EINE Sache.

    • Paola Stettler sagt:

      Ist Köppel vielleicht Widmer-Schlumpfs Angestellter? Sie bringen da einiges durcheinander. In der Schweiz ist das Volk der Chef, nicht die Regierung. EWS wollte einfach ein letztes Mal brillieren.

      • Hans sagt:

        EWS hat getan, was ausnahmslos jeder scheidende BR tut: Sie hat eine Rede gehalten. Und zwar eine gute.
        Dass Sie Köppels fehlenden Anstand und die Respektlosigkeit nicht mal mehr erkennen können, ist bezeichnend für den Zustand der SVP.
        Mit Verlaub, sind Sie mit dem Schnellzug durch die Kinderstube gerasselt? Wir Schweizer lernen Anstand – das ist ein Schweizer Wert!

  • Fritz Näslund sagt:

    Köppel wollte wohl auch sagen: „Ich bin Miliz-Parlamentarier, habe viel zu tun, muss meine Zeit deshalb gut nutzen…“ Auf alteingesessene Berufspolitiker und solche, die es werden wollen, wirkt eine solche Haltung bestimmt provokativ. Auf Leute, die schon von einer einfachen Kommissionssitzung überfordert sind, natürlich auch. Dazu kommt der hasserfüllte Neid vieler Journalisten auf den in allen relevanten Belangen überlegenen Branchenkollegen.

  • Stefan Meier sagt:

    Maurer mangelt es an Anstand, Köppel lässt jeden Respekt vermissen; wahre Grösse ist halt nicht jedem gegeben…

  • Nathi sagt:

    Die beiden haben null Format.
    Das war einfach unanständig und zeugt von einem sehr schlechten Charakter.
    – In der Schule hätten diese eine Strafe erhalten.
    – Bei Ausländern würde die SVP sagen: Schlechte Erziehung / Integration

    • andersen sagt:

      Höflichkeit ist ein Kapital. das den reicher macht, der es ausgibt.
      Zum Glück sind die Mehrheit in Europa so gebildet, dass man nicht auf einander schiesst.

  • Dieter Schmid sagt:

    Ich habe volles Verständnis für beide. Ueli Maurer wird in den Medien selten respektvoll behandelt und hat zurecht „Keine Lust“ auf Journalisten. An Eveline Widmer-Schlumpf ist das einzig Positive, dass sie von der Politbühne verschwindet. Eine Laudatio und somit Aufmerksamkeit hat sie nicht verdient.

  • SrdjanM sagt:

    „Die Zuschauer hätte es schon interessiert, was er zu sagen hat.“

    Das wage ich doch zu bezweifeln, die meisten interessierte es nicht wirklich.
    Und für die „…die SVP-Wähler, die Hinwiler“ hat er doch genau das geliefert was sie erwartet und sich erhofft haben.
    „Da hat er doch der SRF glatt eine verpasst…“

    Doch wenn um Köppel geht, da kann ich nur zustimmen, das hat er geschickt gespielt.

  • Peter Spahr sagt:

    Auch TV-Leute sollten minimalen Anstand zeigen. Nur weil sie plötzlich mit laufender Kamera, live sendend auftauchen, heisst das noch lange nicht, dass der gewünschte Interviewpartner -immerhin auch ein paar Rangordnungen höher positioniert- gleich alles fallen und liegen lassen muss. Als Politiker wäre Herr Vincenz bei mir auch ziemlich subito auf der roten Liste, seine Interviewanbahnungen waren teilweise echt unterirdisch.

    • Stöff sagt:

      Genau so sehe ich das auch. Der Journalist hat sich aufgeführt als sei er das Zentrum der Welt. Er hat den Bundesrat im Gespräch unterbrochen, Maurer (ich bin gar kein SVP-Fan..) hat nur gesund und spontan reagiert. Er hatte keine Lust, sich von diesem Wichtigtuer unterbrechen zu lassen. Recht so.
      Aus dieser Sicht betrachtet gleichen sich eher Köppel und SRF Vincenz. Das Zentrum einer Welt, welche mittels polemischer Berichterstattung immer oberflächlicher und Verkaufs-orientierter wird. Sex & Crime sells, nicht Respekt, Tiefgang und Anstand. Jesses, dr Ueli hät gsäit „kä Luscht“ ..

  • Ernst Werner sagt:

    Käluscht, wenn man etwas von ihm erwartet. Aber in Aarau bei Ländlermusik lässt er keine Gelegenheit aus um im Radio x mal zu betonen wie gern er unter die Leute geht und das auch geniesst. Dann wird das noch etwa 5 x ausgestrahlt. So hat er Lust.

  • Schäli Hanspeter sagt:

    Man merkt das Köppel in der Armee kein Dienst geleistet hat. Dort lernt man Anstand und Disziplin!

  • Remo Gasser sagt:

    Zu mir persönlich war also BR Maurer ausgesprochen nett. Ich hatte einen Platten und er half mir beim flicken. Der Herr Köppel hingegen wäre dazu sicher nicht bereit gewesen. Ausserdem trug er als einziger (!) einen braunen Tschopen gestern.

  • Stierli sagt:

    Der repektlose, nicht integrierte Röppel soll wenigstens das Sitzungsgeld zurückzahlen!

  • Walter Fischer sagt:

    Korrektur: Felix Schindler schreibt, Köppel sei ein Intellektueller. Woran merkt man das?

  • Heinz Fahrni sagt:

    Die gespielte Provokation von Köppel ist das eine. Viel unerträglicher ist aber seine Abgehobenheit, mit welcher er versucht Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, wenn er nicht im Mittelpunkt steht. Wie ein kleines Kind! Wo bleibt da der vielgepriesene Intellekt?

  • Christoph sagt:

    Hat jemand wirklich gedacht, dass hinter Köppels grossspuriger „direkte Demokratie“-Rethorik ein ernsthaftes Verständnis für Demokratie steckt? Ein Verständnis, zu dem der Respekt vor demokratischen Institutionen gehört, wie es die Rede einer scheidenden Bundesrätin ohne Zweifel ist? Dieses wie eine Monstranz vor die Nickelbrille gehaltene Pseudo-Demokratie-Verständnis ist rein funktional und inhaltlich beliebig austauschbar. Seine Wendehalsfähigkeit hat Köppel ja am Beispiel seiner politischen Haltung schon hinlänglich demonstriert.

  • Krajnik Paul sagt:

    Beide “ Helden „sind ja weiterhin super ! Wir erinnern uns : Ueli Mauer , der Dunkelwaldbodenbeständige , hat ja vor Jahren gesagt : „Was ist Ruetli “ Nur eine Wiese mit Kuhdreck ! So nennt man die Orte mit Symbolkraft einer Nation. Roger Köppel, der hyperturbointeligenter zu Bankgeheimniss : Die Schweiz darf sich kein Milimeter bewegen, sie soll bleiben wo sie ist.! Beides wahrlich visionär ! Vom Format.! Kuhfladenformat !
    .

    • Thomet sagt:

      Meine Kinder sind in einem schwierigen Alter. Wenn das Eine dem Anderen die Aufmerksamkeit verweigert fallen ähnliche Worte wie Dunkelwaldbodenbeständigr, hyperturbointeligenter oder Kuhfladenformat.
      Ich bin sicher, dass sie noch aus dem Alter noch herauswachsen, was offenbar nicht selbstverständlich ist.

      • Krajnik Paul sagt:

        Sehr gut ! Lassen wir diese Wörter ruhig mal weg. Verbleibt lediglich Frage, wie visionär Mauersche Aussage zu Ruetli und Köppelsche Aussage zu Bankgeheimniss heute noch zu taxieren ist. Beide sind Volksvertreter, oder ?

  • Marco Sumi sagt:

    Dass Maurer mit SRF auf Kriegsfuss steht, ist nicht erst seit Mittwoch bekannt. Es war aber auch eine komische Leistung des Staatsfernsehen. Wille wollte mit „dynamischen Verbalien“ mehr Dramatik in das Geschehen reinbringen als nötig, verwuselte die EVP mit der SVP, ein anderer SRFler musste im Zettel nachschauen, ob Landolt wirklich Landolt heisst – kurz: Alles sollte riesenprofessionell aussehen und blieb doch markant SRF-provinziell. Vor allem Wille war eine Fehlbesetzung – Beni Thurnherr hätte es besser gemacht. Vor diesem Hintergrund ist Maurer’s Reaktion zu verstehen.

  • ivan cutura FENIX sagt:

    Das ist SVP Tradizion und ich sehe schon Unterschied zwischen Kuchen Glocken Larm und SVP Blitzereien,also in erstem Fall leiden Minderheiten und Randstadigen und in zweiten Fall arme Kuhen sind Opfer wegen Beiz…entschuldigung Glocken Larm.
    Fur Konstelazionen mann braucht keine Grune Grass sondern Fluchtling Elend in ganzen Welt und Freiheit ist wenn mann Larm produziert und will sich verschanzen auf der Kosten von Armen.Diese Narzissoiden SVP Filantroppen schauen nur fur ihren Partei und Volk sie brauchen gar nicht.
    Ich ware froh wenn sie arme Kuhen befreien von diesen Glocken FOLTER .Volk

    • Rohrbach Samuel sagt:

      Es tut mir leid Herr Cutura, aber ich verstehe Sie beim besten willen nicht. Könnten Sie es noch auf Deutsch übersetzen. Französisch verstehe ich es sonst auch. Würde mich echt interessieren.

  • lieselotte sagt:

    Die Aufregung um Köppels Tipperei verstehe ich nicht. Der Mann ist Journalist, da gehört es zum Beruf, dass man z.B. während einer Medienkonferenz zuhören und gleichzeitig Notizen vom Gehörten machen kann. Das ist Alltagsgeschäft.

  • Heiri Müller sagt:

    An alle die sich über BR Maurer aufregen. Gebt mal auf You Tube „Moritz Leuenberger mürrisch TV3“ ein.

  • Hans sagt:

    Das war keine „Provokation“. Das war schlicht mangelnder Anstand und unerträgliche Arroganz. Warum sollten die einzelnen SVP-Kader sich diesbezüglich vom Auftreten ihrer Partei unterscheiden? Die sind mittlerweile so von sich selbst eingenommen, dass sie die Ungeheuerlichkeit ihres Gebarens nicht mal mehr bemerken.
    Dasselbe gilt für ihre Zeloten: Von Schweizer Werten faseln – aber unsere echten Werte wie Anstand, Kompromissfähigkeit, Rücksichtnahme und Respekt jeden einzelnen Tag missachten.
    Wie lange wollen wir noch zuschauen, wie die SVP und ihre Mitläufer unser Land zerstören?

    • Rohrbach Samuel sagt:

      Ach Hans, Sie fühlen sich doch schon nur provoziert wenn Sie den Namen Blocher oder SVP hören. Ich kann Sie trösten: Mir geht es mit der SP genau gleich. Diese Partei, welche die Sicherheit und Unabhängigkeit unseres Landes gefährdet, die Armee abschaffen möchte, dass Eigentum beschränken möchte (auch das verfassungswidrig) und unser erfolgreiches Wirtschaftsmodell überwinden möchte. Und: Sich gegenüber Andersdenkenden so respektlos verhält, wie keine andere Partei. Wie lange wollen wir noch zuschauen, wie die SP und ihre Mitläufer unser Land zerstört?

  • Hans-Jakob Senn sagt:

    Mich stört viel mehr, in welcher Kluft die Herren der neuen Regierung sich haben ablichten lassen. Und erst der Bundeskanzler, scheint’s ehemals Diplomat: mit den Händen in den Hosentaschen, wie ein Bauer auf dem Viehmarkt. Ein no go!!

    • Thomet sagt:

      Als Bauer fühle ich mich geschmeichelt mit Diplomaten gleichgesetzt zu werden.
      Auf Viehmärkten ist es halt manchmal zügig, da sind die Hände am besten in den Taschen aufgehoben.
      Neuerdings wird aber auch auf dem Handy rumgetappt, während der Auktionator um Aufmerksamkeit bittet.
      Ich nehme doch an das ihr Beitrag nicht als Provkation gedacht war. Es wäre Stoff für eine Titelstory.

  • Roland K. Moser sagt:

    Wollte der Journalist eigentlich jeden der 6 Wiedergewählten interviewen oder nur Mauerer?

  • Ulrich Heimberg sagt:

    Warum Provokation ?
    Das hat nur mit fehlendem Anstand und mit fehlendem Respekt vor den politischen Gegnern zu tun.
    Und es erklärt auch, warum es heute so viele unerzogene und schwierige Jugendliche gibt ( Gewalt, Littering, fehlende Solidarität, Faulheit usw., usw. )

  • karl schmid sagt:

    Bei BR. Maurer war es eigentlich, wenn man auch das Bild verfolgt hat, ein Fall des DRF-Reporters.
    Maurer war im Gespräch mit Besuchern, Vinzenz grapschte oh. Anstand am Anzug des BR. und schwatzte drein!
    Er kam sich offensichtl. äusserst wichtig vor und gab dabei eine Probe seines fehlenden Anstandes ab.
    Die Reaktion des BR fand ich angepasst um so mehr das Interview nur ein Lückenfüller war!
    Da kam mir ein ähnliches Intermezzo von BR. Couchepin und DRF-Reporter Trütsch in den Sinn. Gegen Couchepin’s Reaktion, war Maurer sehr freundlich. Trütsch hat’s aber kapiert ev. tut’s Vinzenz auch noch?

  • SVP Wählerin sagt:

    Habe mich über diese Unhöflichkeit von Herrn Maurer sehr geärgert,er hätte ja sagen können dass er später gerne bereit ist die Fragen zu beantworten.Schlechter Stil von einem Minister der ja weiss dass die „Welt“ zuschaut, wieder ein gefundenes Fressen für die Medien. Bei Herrn Köppel war es Übermut, er hat von den Medien schon einiges einstecken müssen, der lernt schon noch dazu!

  • Widmer sagt:

    Zwei hochintelligente Personen. Frau Widmer-Schlumpf schlüpfte damals gegen den Willen der Fraktion kn dieses Amt. War nicht gerade diese Person komunikativ im Hinterland!

    Köppel spricht und es kann so gedruckt werden; Hut ab.

    • Peter Schenk sagt:

      Köppel ist nicht da, um sich in Worthülsen gut darzustellen sondern um brauchbare Lösungen für die Probleme dieses Landes zu erarbeiten. Aber offenbar mögen auch sie eher solche Blender denn stille Schaffer, die sich manchmal eher ungeschickt ausdrücken. Der Inhalt zählt und nicht die Verpackung, doch dies passt nicht in unsere von eitlen Selbstdarstellern überfüllten Scheinwelt namens „freie Marktwirtschaft“

  • Bernhard Schlegel sagt:

    Ich habe langsam den Verdacht, dass Ueli medieaphob ist. Schon anno dazumal ist er Schawinski davongerannt aufs dem Studio, wie Forrest Gump seinen Peinigern. Renn Ueli, renn! Oder besser noch, radle eifrig davon. Öffentliche Medien könnten sonst offenlegen, dass Du und die Deinigen nur für sich selber schauen oder konkreter: Für das eigene Portemonnaie und Gärtlein.

  • Bernhard Schlegel sagt:

    Kei Luscht! Das sagt er erst, seit Zottel in Pension ging. Seither hat er einfach null Bock mehr.

  • Hannes Müller sagt:

    Wer provoziert wird, weil einer kein Interview geben will, oder weil ein anderer am Rechner tippt, statt auf eine Rede zu hören, ist selber schuld.

  • Remo Schwarz sagt:

    Als Köppelunterstützer find ich Rücktrittforderung überzogen. Aber es ist wirklich nicht die feine Art. Wobei die Linken es immer noch nicht verstanden hat: SVP politisiert immer etwas rauh, bäuerisch und teilweise in grober Art. Für mich zählt der Inhalt. Köppel ist daher weiterhin mein Favorit. Aber schreibt nur weiter. Köppel weiss wie Blocher wie man sie Linken nervt. Und ihr lasst. Euch davon anstecken. Selber schuld.

  • Franz Meier sagt:

    Roger Köppel ist für uns eine Bereicherung. Als einziger arbeitet er. Danke Herr Köppel

  • Franz Meier sagt:

    Roger zeigt wie es lauft.

  • Hans Wegmann sagt:

    Schon bei seiner ersten Wahl war Ueli Maurer für die SVP eine Verlegenheitslösung. Die SVP hat ein sehr grosses Personalproblem, das sich jedes Jahr verstärkt. Bei den Proporzwahlen ist die SVP siegreich. Bei den Majorwahlen versagt diese Partei sehr oft sehr kläglich. Bei den Ständeratswahlen in den Kantonen Aargau und Zürich wurden ihre Kandidaten trotz riesiger Wahlpropaganda nicht gewählt. Im Kanton Zürich erzielte Kandidat Vogt nur die Hälfte der Stimmen, welche der freisinnige Kandidat Noser erhielt. Vogt hat nur von der eigenen Partei Stimmen erhalten.

  • Dr. Peter Meier sagt:

    Wo sind da die Rassisten – Jemand mobben ohne zu wissen, was er da wirklich tat, nur weil er nicht der Arglist der Zeit folgte? Wer in einer Vorlesung Notizen macht nimmt sie doch ernster, als wer nut mitklatscht am Ende, oder?

  • Fritz Siegenthaler sagt:

    Ich denke Roger Köppel hat in Stichworten die Rede von EWS auf den Lap Top geschrieben damit er die Rede von EWS besser in Erinnerung hält.

    • andersen sagt:

      Dann ist ja gut, dass den Lap Top gibt.
      Es erinnert mich an das Lied: Ich muss nur kurz die Welt(Woche) retten, dann bin wieder bei Dir…………

      Ich wünsche Frau Eveline Widmer-Schlumpf alles Gute und ich finde es schade, dass sie zurückgetreten ist.
      Die Mitte hat die Schweiz gut getan.

  • Schmocker Ueli sagt:

    Ein gelungener „Bildschnitt“ gelang dem SRF von NR Magdalena Martullo Blocher beim Standing-Ovation zu Gunsten von alt BR Eveline Widmer-Schlumpf. Frau Blocher war die Erste die ihren Applaus abbrach und zur Sitzordnung über ging. Wohl auch hier in der Überzeugung „ihre Vorgaben“ hätten sofort Gültigkeit im ganzen Rat so nach dem Motto: Ich gebe den Zeitpunkt an wann es weiter geht…Kurz gedacht Frau NR Martello Blocher.
    Vermutlich hat ihr Vater länger stehend geklatscht…

  • Georg Stamm sagt:

    Auch Frau Widmer als frisch gewählte BR hatte keine Lust zuzuhören. Vor der Wahl 2007 bestätigte sie dem Parteichef U- Maurer, dass sie eine ev. Wahl nicht annehmen würde. Das waren die Kulissengespräche mit der SP und den Grünen schon gelaufen. Als die Wahl dann erfolgt war, war Frau Widmer wie vom Erdboden verschluckt und stundenlang nicht auffindbar. U. Maurer versuchte dutzende Male, sie per Natel zu erreichen, vergebens. Ich nehme an, etliche werden sich noch daran erinnern. Dann tauchte Frau Widmer plötzlich im Bundeshaus auf, und nahm die Wahl an. Das ist wahrer Anstand …

  • Rolf Müller sagt:

    Also ich finde den Ueli Maurer lustiger, als Rpger Köppel.
    Früher sah ich in ihm einen „bösen Clown“.
    Doch gestern hat er sich über sein eigenes „Kä Luschd!“, das inzwischen „Kult“ geworden ist, indirekt lustig gemacht, indem er an einer Pressekonferenz erklärt hat, in seinem Alter müsse er nicht mehr Dinge machen, zu denen er keine Lust habe.
    Roger Köppel kommt mir vor, wie eine Schweizerische Version von „Clark Kent“, der -als Bürolist getarnt- jederzeit ins „Superman“-Kostüm schlüpfen und wie eine Rakete in den Himmel stechen könnte.

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