Verklemmt noch mal!

BISTUM CHUR, GESPRAECHE,

90 Comments sur «Verklemmt noch mal!»

  • Fabian Asperger says:

    Zur menschenverachtenden, bösartigen Aussage des Bischof von Chur und dem Schweigen der Bischofskonferenz, kann ich nur mit Papst Franziskus antworten: Theologischer Alzheimer/Demenz. Ich hoffe, dass sich in der Schweiz jemand findet, der gegen diesen Bischof klagt, und dass die päpstliche Nuntiatur in Bern das richtige in Rom unternimmt, damit der Bischof aus Chur des Amtes enthoben wird. Dieser Bischof ist vor den Menschen gescheitert, und ich möchte gerne wissen, was sein Herrn im Himmel über ihn denkt, über einen der so seine Schäfchen hütet.

    • Christoph Stadelmann says:

      Es ist davon auszugehen, dass diese Berufsgattung eine Hochburg der Homosexuellen darstellt, nur mich stört dies nicht. Biologisch kann nämlich ein Samenerguss nicht abgestelkt werden, aber darüber darf in diesen heiligen oder scheinheilgen Welt nicht gesprochen werden.

  • Beat Fisch says:

    Herr Huonder – In der Schweiz herrscht Meinungsfreiheit … Ich bin der Meinung, dass Leute, denen es hier nicht passt – gehen sollten! Der Vatikan wird Ihnen sicher politisches Asyl geben, bevor sie hier verfolgt werden! Hmmmm – ob es wohl viel weniger Schwule gibt dort? Bauen Sie eine Mauer und begraben Sie diese darunter – Im Namen Gottes! Oder wie war das mit ‘Du sollt nicht töten’?

    • Reto says:

      …in der Schweiz herrscht Meinungsfreiheit – genau! Herr Huonder hat einfach seine Meinung kundgetan. Warum soll er gehen? Ich frage provokativ: Wo bleibt die so hochgelobte Toleranz seine Meinung zu akzeptieren? Seine Meinung zu akzeptieren wäre wirkliche Toleranz. Herr Huonder gehört gehört genau so zu einer Minderheit, die toleriert werden muss, wenn Toleranz wirklich gelebt werden will. (nur zur Klarstellung, ich sage nicht, dass ich mit allem was Herr Huonder sagt und gesagt hatte einverstanden bin).

      • adam gretener says:

        Homophobie dieser Ausprägung ist eben keine Meinung, sondern eine menschenverachtende Hetze gegen unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger.

        • Sandro says:

          Und wer ist die hochstehende Instanz, welche bestimmt was eine Meinung sein kann? Sorry, für mich ist dieser Kommentar genauso intolerant und daneben wie jene von Huonder.
          Finde jeder soll seine Meinung und Lebensweise haben können wie es ihm passt. Dazu gehört auch etwas abzulehnen. (Selbstverständlich sind aufrufe zu Gewalt, etc etwas anderes, aber dafür gibt es Gesetze…)

          • Valerie says:

            Wieder einer der Meinungsfreiheit mit Kritikfreiheit verwechselt… Huonder ist frei seine Meinung zu aeussern, aber wir sind auch frei darin ihn zu kritisieren und Konsequenzen zu fordern… Interessant wie die Homophoben und Rassisten immer dann mit Meinungsfreiheit argumentieren wenn es darum geht andere kaltzustellen oder?

          • Sportpapi says:

            Meinungsfreiheit fördern, aber Konsequenzen fordern für “falsche” Meinungen passt nicht ganz zusammen.

      • Gallus Buomberger says:

        Hören Sie bitte auf mit Toleranz und Meinungsfreiheit. Wenn Huonder indirekt die Todesstrafe für Homosexuelle (also Zehntausende allein in der Schweiz) fordert, hat das weder mit Toleranz noch mit Meinungsfreiheit zu tun. Es ist schlicht inakzeptabel, menschenverachtend und dumm.

        • Öxli Rica says:

          Genau richtig geschrieben! Die Meinungsäusserungsfreiheit endet aber sicher genau dort, wo sie öffentlich aufruft zur sexistischen Herabwürdigung anderer Menschengruppen und sie in ihrer persönlichen Integrität verletzt. Huonder ist ein verklemmter machtmissbrauchender Fundamentalist. Die Katholiken sind selber schon lange moderner geworden mit Papst und Kapuzinern! Wir brauchen wegen kriminellen Hetzern gegen Schwule die Antirassismusstrafnorm in der Bundesverfassung, neu mit der nötigen Ergänzung der sexuellen Herabwürdigung bestimmter Menschengruppen.

          • Sandro says:

            Dann sind z.b. die Biebel (zumindest das alte Testament) und der Koran Menschen verachtende Bücher?
            Ich nehme mal an das Biebelkzitat wurde von Huonders korrekt zititiert. Im Koran gibt es ebenfalls stellen, die nicht gerade menschenfreundlich sind…
            Wieso kann man den Leuten nicht einfach ihre Meinung lassen? Meine wenn einer behauptet die Erde sei eines Scheibe, dann soll er doch, er disqualifiziert sich nur selbst…

          • Gallus Buomberger says:

            Sandro, Sie schreiben, dass Aufruf zu Gewalt etwas anderes sei. Aber genau dies machen ja Huonder und die zitierte Bibelstelle im Alten Testament. Sie schreiben weiter, dafür gäbe es Gesetze. Leider existiert in der Schweiz noch kein Gesetz gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung.l

      • Valerie says:

        Meinungsfreiheit heisst nicht, dass man nicht kritisiert werden darf. Huonder hat sein Recht auf Meinungsfreiheit ausgeuebt und da es in der Schweiz kein Gesetz gegen Aufruf zu Gewalt gegen Schwule und Lesben gibt, kann man ihn nicht strafrechtlich belangen. Aber er muss auch damit leben, dass ihm gesagt wird, dass man mit seiner Meinung nicht einverstanden ist und dass die Meinungsaeusserung Konsequenzen haben kann. Meinungsfreiheit ist nicht gleichgestellt mit “keiner kann mir sagen ich habe unrecht”.

    • Horst Berchtold says:

      Wie oft wird die Meinungsfreiheit missbraucht, damit jemand extremes Gedankengut ungestraft verbreiten kann? Auch in der Schweiz gibt es Grenzen für “Meinungen”. Man lese dazu den Art. 36 der Bundesverfassung zum Thema “Einschränkungen von Grundrechten”. Huonder verunglimpft mit seiner eindimensionalen Betrachtung, basierend auf historischen Texten der Antike, eindeutig ganze Bevölkerungsgruppen. Das halte ich weder für christlich noch darf die Meinungsäusserung so weit gehen!

  • Roger says:

    Huonder hat wörtlich aus der Bibel zitiert. Ein Werk an das hunderte Millionen Christen weltweit aufgrund ihrer religiösen Überzeugung glauben. Offenbar oft ohne genau zu Wissen was denn alles so drin steht.

    • Christoph Stadelmann says:

      Es ist davon auszugehen, dass wir, so wie wie heute sind, 70’000 Jahre Mensch feiern können. Die Lehren aus dem nahen Osten sind kaum mehr als 2’000 Jahre alt, eine noch ca. 500 Jahre weniger. Das heisst, unsere Vorfahren kamen weder ins Paradies noch in den Himmel. Religion ist nicht das Mass aller Dinge. Die Natur ist es und da liegt Gott, sicher nicht bei diesem Herrn Holunder.

    • Die Bibel (ebenso wie der Koran, der im Prinzip mit dem Inhalt der Bibel weitgehend übereinstimmt, was ebenfalls vielen Leuten kaum bewusst sein dürfte) enthält noch viele solche menschenfeindliche, sexistische, rassistische und gewaltverherrlichende Passagen, andererseits enthält sie auch Lebensanleitungen und Heilsbotschaften – das Buch ist letztlich ein historisches Dokument, enthält die Lehren verschiedenster Propheten und Religionsführer – was die Bibel jedoch nicht enthält, ist das unmittelbare Wort Gottes, wie uns manche glauben machen möchten. Dieses Buch will richtig gelesen werden!

      • Paul says:

        Das Problem ist nur, das dieses Buch in den vergangenen Jahrhunderten so oft abgeschrieben übersetzt und wieder übersetzt wurde das der ursprüngliche Text wohl kaum noch erkennbar ist. Ausserdem enthält der Text wortlaute, die vor 2000 Jahren möglicherweise sinnvoll gewesen sind, in der heutigen Zeit als Lebensanweisung aber völlig an der Wirklichkeit vorbeigehen.

  • Der ungläubige Thomas says:

    Ich verstehe ohnehin nicht, weshalb ein katholischer Bischof aus dem Alten Testament zitiert, zumal das Christentum doch das Alte Testament (“alter Bund”) überwunden hat und eben auf dem Neuen Testament (“neuer Bund”) aufgebaut ist. Hat dieser Bischof selbst das Christentum nicht verstanden?

    • adam gretener says:

      Huonder hat wohl das 2. vatikanische Konzil verpasst.

    • Hanspeter B says:

      ..dass Sie sich als “ungläubigen Thomas” bezeichnen ist Ihre (freie) Entscheidung. Erlauben Sie mir trotzdem eine Korrektur Ihrer Aussage: Homosexualität wird von Gott auch im neuen Bund (NT) nicht toleriert… (die Steinigung war jedoch limitiert auf den Kontext im AT) Die Menschen ändern Ihre Moralvorstellungen und die dazugehörende Praxis – Gott tut das jedoch nicht, gemäss der von Ihnen zitierten Bibel. Das ist nun mal so, auch wenn Sie es nicht glauben… P.S. Falls Sie Ihre Meinung bezüglich der Bibel ändern, kann ich Ihnen gerne weitere Info schicken.

    • Rudi Buchmann says:

      Liebe deinen Nächsten wie dich selbst…. Ist wohl für Herrn Huonder nicht möglich. Es sieht aus, als hätte er das neue Testament verpasst.Das Zitat von Herrn Huonder ist ein Rückschritt ins Altertum. Aus christlicher Sicht müsste man ihm vergeben. Aus meiner Objektivität heraus hat er sich absichtlich bösartig geäussert. Es liegt in der Hand der kath. Kirche, wie sie das neue Testament umsetzen will oder kann.

  • Gerhard Varga says:

    Der Mann und seine Einstellung ist schlicht weg nicht tragbar. Er gehört abgesetzt. Vielleicht sollte er eine Therapie machen.

  • Dan Horber says:

    Natürlich steht es jedem – auch Bischof Huonder – frei, seine eigene Meinung frei zu äussern.
    Aber: Mitleid braucht primär Bischof Huonder selber und der von ihm vertreten Katholizismus. Ein derart rückwärtsgewandtes, engstirniges und letztlich verachtendes Weltbild verdient nur Mitleid. Achtung bestimmt nicht.
    Einerseits propagiert man, die “andere Wange hinzuhalten”, selber aber hält man nicht einmal die eine Wange hin – die andere schon gar nicht. Erinnert mich stark an den Feudalismus und Absolutismus im Mittelalter und Renaissance.

  • christine heggendorn says:

    was ich einfach nicht verstehe: es ist ein offenes geheimnis, (neben anderen geheimnissen im Vatikan) dass es viele schwule priester gibt. huonder provoziert doch ein eigengoal!

    • Emil Wichtig says:

      Eigengoal? Ich kann nicht erkennen, dass Bischof Huonder über schwule Kleriker anders denkt als über schwule Nicht-Kleriker. Darum sehe ich auch nicht, warum das ein Eigengoal sein sollte.

  • Tom Maier says:

    Aber ändern wird sich gar nichts. Alle regen sich auf und Herr Huonder sitzt auch in 365 Tagen noch auf seinem einsamen Thron. So sägt die katholische Kirche am Ast auf dem sie sitzt.

  • Andreas Müller says:

    Papst Franziskus ist ein guter Rhetoriker der der Massen scheinbar das geben kann, was sie will. Was aber meint der Papst, wenn er sagt das er nicht richten wolle? Er richtet nicht, aber Gott (oder) Jesus werden richten. Ergo ändert an der Schwulen feindlichen Haltung der Kirche rein gar nichts.

    Jörg Schneider hat es ml in einem einzigen völlig zutreffenden Satz auf den Punkt gebracht: “Die Kirche, egal welcher Geschmacksrichtung, ist und bleibt so etwas wie die Avantgarde der intellektuellen Nachhut. Die Husarentruppe der geistig Daheimgebliebenen“.

    • R. Ramseier says:

      diese aussage ist einfach nur heuchlerisch! passt einem eine Meinung nicht, ist sie hetzerisch! soviel zu den nach Toleranz schreienden Toleranten!

      • Andreas Müller says:

        Es geht mir hier keinesfalls um die Aussage des Bischofs allein sondern deren Biblischen Grundlagen. Die christliche Bibel strotzt nur so vor Sexismus, Homophobie, Xenophobie, Rassismus, Genozid, Frauenverachtung. Der alte Mann ist durchaus nicht geistig verwirrt, er zittert nur sein heiliges Buch und dessen Inhalt ist, mit Verlaub, unter aller Sau.

  • Bruno Schwerzmann says:

    Ob nun gerade Politiker oder Rapper geeignetere Referenzpersonen für unser Zusammenleben sind – da erlaube ich mir doch noch einen leichten Zweifel. Und wie immer gibt (und gab es sicher zur entsprechenden Zeit in der Bibel) wohl einen kleinen Unterschied zwischen den offiziellen Regeln und dem echten Leben, Katholiken wissen schon, wie das geht. Also bitte keine künstliche Aufregung. Andere Glaubensrepräsentanten haben schon ganz anderes rausgelassen, ohne dass jemand überhaupt reagierte.

  • Daniel Amstutz says:

    Bischof Vitus Huonder ist ein Auslaufmodell und seine Zeit ist Gottseidank in naher Zukunft zu Ende. Was mir als Katholik grosse Sorgen macht, ist dass mit Grichting und Co., also Huonders “Stab”, Kirchendiener in der Schlange stehen, die keinen Deut besser sind… Das Bistum Chur hat eine Generalüberholung nötig!

  • Peter birri says:

    Ein Relikt aus dem Mittelalter, der Herr. Für mich ist das pure Schwulenhetze, was der “Mann” betreibt, ganz abgesehen von seinen sonstigen Ansichten.
    Würde ich als Privatperson solches von mir geben, hätte ich Polizei und Anklagen am Hals.
    Seine Kirche wird es ihm verdanken, nachdem alle einigermassen normalen Mitglieder ausgetreten sind, ist der kleine, reine kath. Staat im Staat Wirklichkeit!

  • Beatrice B. says:

    Für diejenigen die sich wirklich für die geschichtlichen Zusammenhänge und die (im falschen Zusammenhang interpretierten Aussagen von Huonder) Stellen in der Bibel in Ihrer tatsächliche Bedeutung interessieren, empfehle ich folgenden Vortrag:
    http://worthaus.org/mediathek/die-schwule-frage-die-bibel-die-christen-und-das-homosexuelle-5-1-1/
    So vieles wird durch die Kirche als Institution aus dem Zusammenhang gerissen und böswillige Hetze betrieben. Herr Huonder sollte sich schämen und hoffen, dass ihm verziehen wird.

  • Rodolfo says:

    Warum nur haben diese Katholischen Würdenträger ein solches Interesse an der Sexualität?
    Da sie der Sündigsten aller Lüste entsagen und zeitlebens gegen sie ankämpfen, sind sie wohl auch “Experten” in Sachen Sexualberatung?
    Eigentlich ist es ja immer wieder der selbe Trick, den die Katholische Kirche anwendet:
    “Schockiere die Oeffentlichkeit mit ewig gestriger, haarsträubender und verantwortungsloser Retorik, und die Aufmerksamkeit der Medien ist Dir gewiss!”
    Wenn das die SVP schon erfolgreich praktiziert, warum soll es ihr die RKK nicht nachmachen?
    Wer hat’s erfunden? Die Katholische Kirche!

  • Meyerhans says:

    Natürlich kann man sich empören ob den Aussagen von Herrn Huonder z.B. über Homosexualität und wiederverheirate Geschiedene (die aber immer immerhin noch der Lehre der katholischen Kirche entsprechen). Aber etwas relativieren sollte man die Auseinandersetzung schon. Ehrlich jetzt, gibt es tatsächlich Leute, die seine Aussagen ernst nehmen und wirklich darunter leiden? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen.

    • Enzo Coloni says:

      Als Homosexueller, der im erzkatzolischen Umfeld aufgewachsen ist, tun mir diese Aussagen extrem weh. Bei allem Leid und Hass auf der Welt hat dieser “Hirte” nichts besseres zu tun, als auf die einzudreschen und die zum Abschuss freizugeben, die der Liebe der Mitmenschen mit am Meisten bedürfen. Das ist kein Führer, kein Hirte, kein Mann Gottes.

    • Felix says:

      Fragen Sie das doch mal die Homosexuellen, die auch heute noch tätlich angegriffen werden. Zum Beispiel die junge Frau, die in Jerusalem letzte Woche von einem religiösen Fanatiker erstochen wurde.
      In mehren Staaten steht auf Homosexualität noch immer die Todesstrafe – in Uganda wollte sie zB dir Kirche wieder einführen.
      Die Bedrohung ist also sehr real, ein Aufruf zu Mord und Totschlag ist deshalb ein Fall für den Staatsanwalt.

  • Rainer says:

    Ich bin selber Christ und habe Homosexuelle in meinem engsten Bekanntenkreis. Ich halte das wie Jesus: Mit dem Menschen habe ich kein Probem und treffe mich mit ihm so oft ich kann, muss deswegen seine sexuelle Orientierung nicht mögen, Veganer werden, oder etwas anderes nur weil meine Bekannte das sind! Genauso erwarte ich das von meinem Bekannten.
    Meine Homosexuellen Bekannten (Männer/Frauen) wissen von meinem Glauben und respektieren dies genauso wie ich sie mit ihrer Neugung repsktiere. Gibt sehr spannende, an die nierengehende Diskussionen, welche man auch aushalten und stehen lassen muss

    • Andreas Müller says:

      Letztlich kommen Sie, sofern Ihr Gott Ihnen die Gnade erweist, in den Himmel und die andern eben nicht, das können Sie nicht weg diskutieren. Aus meiner sich ein Mensch verachtendes Weltbild und sehe beim besten Willen nicht warum man davor auch noch Respekt haben sollte…

      • Rainer says:

        @ Andreas Müller
        Lt. meinem Glauben hat Gott uns erschaffen (Schöpfung) und wir (Menschen) uns von ihm abgewandt. Da verachtet der Mensch Gott. Doch mein Glauben sagt auch, dass jeder die Möglichkeit hat an Gott zu Glauben, steht jedem Frei zu wählen. Das ist meiner Meinung nach nicht Menschenverachtend, da die Wahl besteht, sogar bis zum letzten Atemzug! Das ganze Leben ohne Gott um dann 1min vor zwölf sich bekehren und in den Himmel kommen. Das ist nicht Menschenverachtend, dass ist Gnade welche allen zu Verfügung steht.

        • Enzo Coloni says:

          Also, Rainer, konkret: komme ich als – ansonten guter Mensch – in die Hölle, weil ich homo bin? Wer hat mich denn zu dem gemacht? Nach christlicher Lesart bin ich Teil Gottes Schöpfung. Und wenn er mich homosexuell (oder rothaarig, oder als Linkshänder) erschaffen hat, warum? Um mich zu prüfen? Und warum muss ich das am Ende meines Lebens bedauern? Ich habe niemandem geschadet. Im Gegensatz zu so manchem Priester…

          • Rainer says:

            Laut der Bibel kommt niemand in dem Himmel es sei denn er lädt Jesus in sein Leben ein. Das gilt für alle, ebenso für den Verbrecher welcher mit Jesus am Kreuz hing und 1min vor Zwölf das realisierte, wie für sie und mich als gute Menschen. Das ist die einzige Bedingung, welche Gott an uns Menschen stellt. Dafür ist Jesus gestorben damit wir Vergebung für unsere Sünden empfangen können. Er ist der Weg die Wahrheit und das Leben.
            Das gilt für jeden Menschen, egal wie unsere Lebensgeschichte -/und Wandel aussieht.

  • Jan Holler says:

    Im Grunde genommen, kann man einen Menschen nicht ernst nehmen, der sich so wie Huonder äussert. Man hört ihn, weil er Bischof ist und weil seine Agitation einem erheblichen Teil der Menschen, ob Katholiken oder nicht, auch schwere Nachteile im Leben zufügt. Huonder kann man aber auch dankbar sein. Zweifellos gibt es viele, die seine kruden Ansichten immer schon mehr oder weniger teilten. Huonders Aussagen erlauben aber eben auch, dass man klar und deutlich dagegen Stellung nehmen kann. Auch Huonder kann nicht im Ernst glauben, dass er das Rad der Zeit (in Namen Gottes) zurückdrehen kann.

  • Jakob Denzler says:

    Es geht doch nicht um den Vorleser Huonder, sondern um das Buch und dessen Inhalt, der auch Kindern/Minderjährigen aufgezwungen werden darf in unserer Gesellschaft. Hitlers “Mein Kampf” ist verboten, aber die rassisistischen, voller unglaublicher Gewaltaufrufe sogn. Heiligen Schriften wie Bibel, Koran usw. sind frei zugänglich. Hören Sie auf damit, den Inhalt solle man nicht wörtlich nehmen bei diesen Büchern, bei nichtreligiösen aber schon. Das ist Heuchelei.

  • Fux-Pacozzi Xili says:

    Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren im Sozialbereich und habe gelernt andere Meinungen stehen zu lassen ohne zu werten oder zu verdammen. Wenn man davon ausgeht dass sich Bischof Huonder auf die Bibel beruft scheint mir seine Meinung, Gott finde Homosexualität nicht gut absolut nachvollziehbar. Wer meint Homosexualität sei ok. wird sich ebenfalls auf irgendetwas Geschriebenes, auf irgendeine Theorie berufen. Die Hetze und der scharfe Ton gegen Huonder hat m. E. rassistische Wurzeln: Entweder denkt man wie ich/wir oder man ist faschistisch, sexistisch, mittelalterlich…

    • Peter Frick says:

      Wenn jemand derart knallharte Stellungnahmen abgibt wie Huonder muss man ihm ebenso hart entgegen treten. Alles andere führt zu einer Verschiebung der Grenzen.

    • Peter Slada says:

      Levitikus 20:13 sagt nicht Homosexualität ist nicht OK, auch nicht wir mögen keine Homosexuellen.
      Die besagte Bibelpassage sagt: Die Strafe für Homosexualität ist der Tod.
      Wenn das für Sie nicht sehr sehr nahe am Faschismus und seiner Idee des unwerten Lebens ist, dann würde mich das extrem erschrecken.

    • Valerie says:

      Was genau an der Kritik an Huonder ist rassistisch oder faschistisch? Die meisten Menschen sagen einfach nein zu einer Ideologie, welche zur Toetung von anderen Menschen aufruft nur wegen dem Geschlecht das sie lieben. Gerade in einer Welt in welcher dies in vielen Laendern noch praktiziert wird, gerade weil wir wissen, dass in Irak, Syrien oder Uganda Schwule getoetet werden, ist die Aussage so schlimm, denn Huonder rechtfertigt damit indirekt solche Graeueltaten.

  • Bebbi Fässler says:

    Die “Glaubenstreuen Katholiken”, bis Papst Franziskus kam waren sie “Rom-Treu” werden die Beiträge im Tagesanzeiger und den restlichen Zeitungen und Online-Median als “Mobbing” verurteilen.

    Das “Leeramt”, pardon, “Lehramt” gehört zu den Grundaufgaben eines Bischofs. Wenn ein solcher Kirchenlehrer schon Stellen aus der Bibel (entstanden in der “Steinzeit”, zitiert dann sollte nicht vergessen werden, das zu dieser Zeit die “Vielweiberei” auch zur Ehe gehörte.

    Die “Einfrau-Ehe” ist ev. eine Erfindung der Römer.

  • Peter Pfrunger says:

    Und nicht vergessen. Das alles geschieht massiv staatlich Subventioniert. Wir alle bezahlen noch für seine bunten Röckchen.

  • Heinrich Zimmermann says:

    Wannn begreifen die Leute hier endlich, dass ein Kirche, die Millionen Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrennen liess nie eine geistige Wandlung vollziehen koennen. Wenn die Gesellschaft, die Säkulare, nicht dagegenhielte, waeren diese heiligen Monster eins zwei wieder beim Morden. Ja das tönt nicht nett, aber es hat keinen Sinn sich Honig um den Bart streichen zu lassen. Intelektuell sind die Posten IMMER auf der Vergeltungs-Strasse. Auch wenn sie meinen, sie hätten Vergebung gepachtet, alles nur Schein und Marketing.

  • Reto Meier says:

    Diese Hetze der traditionaliistischen Katholiken ist vergleibar mit der Hetze der nationalien Rechte in der Schweiz. Es braucht einen Aufstand der Anständigen, und die Stillen sollen endlich mal laut werden. Wo war die Verurteilung der offiziellen Schweiz? Die Parteien? Die Intellektuellen? Die Politiker? Es gibt keine Toleranz für Intolerante.

  • Christoph Bögli says:

    Eigentlich sind solche Aussagen doch begrüssenswert, zeigen sie doch, welch reaktionäre, menschenverachtende und gestrige Ideologie tief im Kern der Bibel, der katholischen Kirche und somit letztlich im Christentum stecken. Denn das geht zwischen geschickter Franziskus-PR, absoluter Religionsrelativierung im linksevangelischen Milieu und allgemeinem Trend zu seichtem Lifestyle-Theismus gerne vergessen. Das zeigt sich etwa auch darin, dass mittlerweile die “christlichen Werte” geschichtsvergessen und absurderweise als vermeintlich liberales Bollwerk gegen Islamismus und Co. aufgefahren werden..

  • Heiner Hug says:

    Der Bischof vertritt die Meinung der Bischofskonferenz, diese vertritt die Meinung des katholischen Katechismus, des Kirchengesesetzes, das auch der super liebe Papst Franziskus vertritt. Liebe Katholiken, seht das doch endlich ein. Der neue Papst hat eine andere Rhetorik, aber die Sache bleibt sich gleich. Homosexuelle haben enthaltsam zu leben. (Nebenbei hätten das wir alle, ausser wir wollten gerade sittsam ein Kind zeugen. Katholische Doppelmoral, dass man das lehrt und in der Praxis es dann nicht so genau nimmt.)

    • Meyerhans says:

      Diese Doppelmoral hat der Kirche das Überleben durch die Jahrhunderte hindurch gesichert. Warum soll sie dieses Erfolgsrezept aufgeben?

  • Hans Maag says:

    Die Kirche sollte sich eher ums Jenseits kümmern antatt Menschen wegen ihrem Sexleben zu verstossen. Gescheit und gebildet wie die Kirchenoberen sind, wäre es besser, ihre Intelligenz für die eine gezielte Forschung einzusetzen um zu beweisen, dass es wirklich einen Herrgott und einen Himmel für die von ihnen erwählten Frommen gibt. Komisch auch, dass die 3 monotheistischen Religionen Krach untereinander haben. Herrscht da nicht auch Krach im Himmel?

  • Peter-Jürg Saluz says:

    Der 1571 geborene spätere Churer Stadtpfarrer Georg Saluz hat seinerzeit den Martinsbrunnen zu erzieherischen Zwecken benützt. Er soll ziemlich stark gewesen sein und konnte deshalb seinen religiösen Gegnern jederzeit zu einem erhellenden Kopfbad verhelfen. Wenn ich an die intoleranten Botschaften eines purpurfarbig gekleideten, im zölibatären Schloss in Chur Lebenden denke, wünsche ich mir meinen Vorfahren zurück. – „Schlimm, Haas, Huonder!“ und kein Ende in Sicht. Gott sei Dank bin ich nicht katholisch…

  • Heinz Specker says:

    Vitus Huonder spricht nur für eine kleine, dafür umso lautere Minderheit der Kirche. Man muss ihn in die Schranken weisen, klar, und er ist ein Fall für den Personalchef. Aber man sollte ihn nicht für das nehmen, was er gerne sein möchte: Ein Sprachrohr der Kirche. Unsere schwulen Brüder und Schwester gehören zu uns, sie sind vollwertige Mitglieder dieser Kirche auf immer und ewig. Wir werden niemals von dieser Linie abweichen. Alles andere entspricht nicht den Geboten des NT.

    • Heiner Hug says:

      Herr Specker sie fantasieren. Die katholische Kirche ist nur deshalb katholisch, weil sie eben den Papst anerkennt und mit ihm, die kirchliche Autorität, welche im Katechismus schriftlich niedergelegt ist. Huonder sagt einfach laut was drin steht.
      Wer dagegen ist, muss gegen die Kirche selbst opponieren, den Papst zwingen, den Katechismus zu revidieren, oder endlich diese Institution verlassen.
      Die Mehrheit mag anders denken, aber sie ist dann eben nicht katholisch, sondern reformiert bzw. postmodern.

      • Heinz Specker says:

        Der Katechismus ist das Eine, untergeordnete, drittrangige. Von Menschen gemacht, veränderbar und gemacht für diejenigen, die “ein Herz aus Stein” haben. Das erstrangige können Sie in Matthäus 22,34 nachlesen.

        • Hans Maag says:

          Das erstrangige können Sie in Matthäus 22,34 nachlesen. Der war aber auch nur ein Mensch.

  • Anonümus says:

    ch bin nicht mehr der Jüngste … Eine Ehe, Kinder (eines gestorben), mehrere Jobs und Länder.. In Arbeit, aber nicht üppig. Schlage mich durch. Geht vielen so …

    Ich war katholisch, ich wollte das auch bleiben. Trotzdem habe ich die Kirche mit gegen 50 verlassen. Denn ich habe mich erneut verbunden und habe nun noch ein Kind. Und dafür war in dieser Kirche kein Raum. Nicht vorgesehen. Wie weltfremd ist das …??

    “An ihren Früchten wirst Du sie erkennen.” Diejenigen des Herrn Huonder sind ungeniessbar. .

    Und es braucht ihn nicht; es geht sehr gut ohne ihn.

    Ersatzlos streichen.

  • Am Weihnachten 2013 lässt das Bistum Chur in einer Stellungnahme zur 3. Bischofssynode verlauten, wer z.B. wegen seiner Homosexualität das Abendmahl nicht empfangen könne, solle dies durch das Verschränken der Arme signalisieren. Diese Person erhalte dann vom Priester den Segen.
    Der Schweizer Gesandte in Berlin schlug im Zusammenhang mit der Flüchtlingszahlbeschränkung am 16. Mai 1938 den Visumszwang für «die nichtarischen deutschen Staatsangehörigen» vor. Später hatten KZ-Häftlinge zur Kennzeichnung ihrer Homosexulität den Rosa Winkel zu tragen.
    Noch ein Kommentar nötig?

  • Tom says:

    Jesus hat Liebe gepredigt, Brot geteilt, Kranke geheilt und den selbstgerechten den Spiegel vorgehalten. Er hat noch viel mehr getan und alles mit dem Ziel unsere Seelen bereit zu machen, würdig werden zu lassen, um dereinst an der Seite des Allmächtigen zu weilen. Ich denke Herr Huonder wird bitterlich weinen wenn ihm der Schöpfer sein Leben vor Augen halten wird. Darum bin ich weder zornig noch verbittert über seine Handlungen. Er kann einem in seiner Blindheit für die Essenz der Schöpfung nur leid tun.

  • Pat Widmer says:

    Herr Huonder kann nichts anderes tun, als die in den heiligen Schriften kodifizierte Meinung zu vertreten, dies ist ja schließlich sein Beruf. Diese Schriften kodifizieren und zementieren den einfältigen Aberglauben von vor tausenden von Jahren. Inzwischen hat sich (zumindest der Westen) ja weiterentwickelt und Wissen erarbeitet durch Beobachtung und wissenschaftliche Methoden. Und die Biologie weiß, dass Homosexualität auch im Tierreich weit verbreitet ist, und der Mensch gehört da dazu. So einfach ist das! Wer Augen hat, der öffne sie; und wer ein Hirn hat, der brauche es.

    • R. Zingg says:

      Ich bin Christ und Ingenieur, lese Bibel jeden Tag und versuche auch, danach zu leben und streben.
      Die Wissenschaft ist nicht gegen die Botschaft der Bibel gerichtet und umgekehrt – ich weiss wovon ich spreche. Die Bibel kann nicht, genau so wie eine Dokorarbeit, nicht an einem einzelnen Satz, der aus dem Zusammenhang gerissen wird, aufgehängt werden. Wir Menschen brauchen die Wissenschaft, welche das WIE beantwortet. Wir brauchen aber auch Antworten auf das WARUM. Hier hat die Bibel ihren Platz. Das eine erstezt nicht das andere.

  • Naiver Bürger says:

    Habe mal gelernt, dass Gott den Menschen als sein Ebenbild erschaffen hat. Also wenn wirklich Gott den Menschen erschaffen hat, so wird er diesen doch als guten Menschen erschaffen haben. Hätte er gewollt, dass es keine Homosexualität gibt, hatte er das bei der Erschaffung des Menschen doch sicherlich berücksichtigt. Somit muss ich daraus folgern, dass Gott nichts gegen die Homosexualität hat, Also sind es die Menschen die etwas dagegen haben und ist die Einmischung der Kirche vollkommen daneben. Vielleicht ist meine Ansicht hier zu naiv, aber als Religionsloser versuche ich zu verstehen.

    • Christoph Ammann says:

      Nur dem Typus nach, also der Idee nach ist der Mensch von Gott gemacht. Als Individualität ist jeder Mensch hausgemacht, das heisst durch sich selbst geworden was er ist. Damit müssen Sie sich die Frage nach der gottgewollten Homosexualität neu stellen. Die Gefahr ist gross, dass wir die Homosexualität ablehnen und damit auch den Menschen ablehnen, und das ist fatal. Darum kommt es dann zu der Verurteilung Homosexueller. Man kann aber Homosexualität nicht gut finden, wie wir die Untreue nicht gut finden können. Wir müssen deshalb noch lange nicht den Menschen als solchen ablehnen.

      • Peter Berger says:

        Die Kirche behauptet, der Mensch sei ein Geschöpf Gottes, also von Gott gemacht und zwar ohne Einschränkung. Sie behaupten etwas anderes: Nach Ihrer Theorie sei er lediglich dem Typus, der Idee nach von diesem gemacht. Sie stellen diese These doch nur auf, um Menschen die Verantwortung für ihre Homosexualität unterschieben zu können. Damit zeigt sich klar, dass in Religionen je nachdem, was gerade zu begründen ist, eine dazu geeignete Theorie gebastelt wird (Theologie). Dieses Vorgehen liefert Religion der Beliebigkeit aus, macht sie irrational und unglaubwürdig.

    • Mäse Waser says:

      ich bin mal so frech und zitiere als Antwort eine Bibelstelle.
      Sorry nicht aufregen passt nicht in eine Spalte ^^
      Ist aus dem NT Brief von Paulus an die Römer.

      Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott auflehnen und so die Wahrheit mit Füßen treten. Sie führen ein Leben ohne Gott und tun, was ihm missfällt.Dabei wissen sie ganz genau, dass es Gott gibt, er selbst hat ihnen dieses Wissen gegeben.Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe..

      • Mäse Waser says:

        sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung. Denn obwohl sie schon immer von Gott wussten, wollten sie ihn nicht anerkennen und ihm nicht danken. Stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses, und da sie so unverständig blieben, wurde es schließlich in ihren Herzen finster. Sie wähnten sich besonders klug und waren die größten Narren. Statt den ewigen Gott in seiner Herrlichkeit anzubeten, verehrten sie Götzenstatuen von sterblichen Menschen, von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. Deshalb hat Gott sie all ihren Trieben und Leidenschaften überlassen, so..

        • Mäse Waser says:

          Dabei wissen sie ganz genau, dass sie nach dem Urteil Gottes dafür den Tod verdient haben. Trotzdem machen sie so weiter wie bisher, ja, sie freuen sich sogar noch, wenn andere es genauso treiben.

          So das wars glaub ich.

    • Peter Berger says:

      @Naiver Bürger: Sie gehen mit gesundem Menschenverstand an die Sache. Das ist der richtige Weg. Vertrauen Sie ihrem Gefühl und Verstand und lassen sie sich nicht durch theologische Konstrukte verunsichern. Denken Sie an den grossen Aufklärer Immanuel Kant, der uns aufforderte: “Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.”
      Religion ist definitionsgemäss Glaubens-, aber keine Verstandessache. Kirchen nennen ihre Mitglieder nicht ohne Grund “Gläubige” und nicht “Verstehende”. Heute wird nicht zwischen religiösen und religionslosen, sondern zwischen Religiösen und Säkularen unterschieden

  • Bebbi Fässler says:

    Luther, ein Deutscher, übersetzte die Bibel auf Deutsch (und soll damit die Grundlagen für die Deutsche Sprache gelegt haben). Die Protestanten stürzten mit Begeisterung auf die “Deutsche Bibel”. Den Katholiken war das Lesen dieses Buches mit Sicherheit verboten (respektiv stand auf einem Indes der “Heilig-Römisch-Katholischen Kirche).

  • Annabeth says:

    Eigentlich tut ja dieser Bischof das, was Menschen so tun, wenn sie glauben, mächtig zu sein: nämlich Macht ausüben. Dies und die Dogmen der Kirche sind aber nicht gottgewollt, so man denn an einen Gott glaubt. Diese Kirche ist eine weltliche Instititution mit Menschen in all ihren Schattierungen. Jesus warnt vor diesen Schriftgelehrten und Phärisäern (Matth. 23). Er wirft ihnen u.v.a. vor, das Himmelreich zuzuschliessen vor den Menschen. H. geht nach dem immer gleichen Muster vor. Indem er andere ausgrenzt, verdeckt er eigene Unzulänglichkeiten, Heuchelei und Unrecht.

    • Peter Berger says:

      Stimme Ihnen zu. Wir müssen leider davon ausgehen, dass es in dieser Kirche immer gesellschaftsferne Kräfte geben wird. Wie können sich Staat und Gesellschaft Ihrer Meinung nach davor schützen? Wie wenn nicht mit Kirchenaustritt, Kirchen-Reprivatisierung, Unterstützung säkularer gemeinnütziger Organisationen und Ethik-Unterricht in der Volksschule?

  • Christof Häfliger says:

    Zur Richtigstellung: Mitleid setzt nicht unmittelbares Leid voraus, ein Fehlverhalten ist anfänglich oft angenehm und endet erst später leidvoll.
    Betreff Homosexualität: Die Ehe zwischen Mann und Frau ist ein trinitarisches Abbild Gottes. – Das Kind, als die “dritte Person”, welches aus der ehelichen Liebesverbindung von Mann und Frau hervorgeht… Die Homoehe hingegen ist lediglich ein Zerrbild des wahren Bildes, und wird von der Bibel entsprechend kommentiert.

  • Ruedi says:

    Hat die Natur Sexualität zum Spaß oder zur Fortpflanzung eingerichtet?

    Wollust und Völlerei, gelten in den Christlichen Religionen als Sünde – Leben die modernen Christen nur die Christlichen Werte, die Ihnen passen?

    Was würde mit der Menschheit passieren, wenn alle Homosexuell sind? – Wer würde diese Menschen im Alter versorgen und Pflegen, und den Generationen-Vertrag der Sozialversicherungen erfüllen?

    Dient Atheismus dazu ein Moralbefreites und auf Spaß ausgerichtetes Leben zu führen?

    • Peter Berger says:

      Atheismus stellt den Menschen, Theismus einen sich vorgestellten Gott in den Mittelpunkt.
      Atheismus sieht das Positive im Menschen und leistet Menschendienst, Theismus hat ein negatives Menschenbild (Erbsünde) und leistet Gottesdienst.
      Atheismus orientiert sich am Diesseits, Theismus am Jenseits.
      Theisten sind Juden, Muslime und Christen. A- und Nicht-Theisten sind Humanisten und Buddhisten. Sinnressourcen und Antworten auf Fragen des Lebens erschliessen sich diesen aus Philosophie, Kunst und Kultur.
      Atheisten übernehmen Verantwortung. Theisten schieben sie mal auf Gott mal auf Atheisten ab.

  • Toni Kaelin says:

    Das Wort Jesu Christi ungekürzte zu verkünden, wie es Bischof Hounder tat, ist heute selten, weil niemand applaudiert. Die progressiven Glaubensinterpreten lassen deutlich erkennen, dass ihnen die Lehre derart lästig geworden ist, dass sie sie endlich über Bord werfen wollen – im Namen der Barmherzigkeit versteht sich, denn der Glaube soll uns ja nichts abverlangen. Wenn ein Arzt, einem Leberkranken „verbietet“ Alkohol zu trinken ist kein Verbot, sondern nur ein Benennen der schlechten Folgen des Alkohol für diesen Menschen! Jedes Kind versteht, dass das mit Unbarmherzigkeit nichts zu tun hat

  • Jorge Stein says:

    Die Kirche tut viel Positives. Keine Institution, Rotes Kreuz eingeschlossen, unterhält so viele Spitäler, Kindergärten, Seniorenheime und Schulen, auch da wo sonst keiner hingeht. Wer sonst unterrichtet, ernährt und kleidet die Kinder der armenTeepflückerinnen im südindischen Hochland.
    Solches geht leider unter, unter einer viel zu starken Beschäftigung mit Fragen der Sexualität. Diese ist Teil des Lebens, aber sicher nicht das Wesentlichste. Es gibt schlimmere Sünden als die des Fleisches. Übrigens für Katholiken gilt primär das neue Testament des Verzeihens und der Nächstenliebe!

  • Oiblitos says:

    Ich denke auch, dass such Herr Huonder darauf beschränken sollte, die sozio-kulturelle Weltansicht mit biblischen Zitaten und Anmerkungen zu ergänzen. Wenn dies nicht dem Zeitgeist entspricht, müsste Herr Huonder halt etwas ausholen, um seine Ansicht zu erklären.

  • andersen says:

    Der Hounder hat ein Satz aus der Bibel zitiert, die er nicht selber geschrieben hat.
    Genau.
    Er sagte: Er hat es nicht so gemeint und ich denke, man soll der gesamte Referat lesen.
    Er stell die Familie höher.
    Das jemand in Zölibat leben soll, steht auch nicht in der Bibel, in Gegenteil.
    Der Mensch ist nicht Gott und somit wird sie auch in der Natur ernst genommen.

    Nun, was ich nicht verstehe, warum können Homosexuellen in der Schweiz nicht heiraten?
    In Dänemark ist es schon lange möglich, aber ein Priester/Pastor ist auch frei, wer er den Segen geben will.

  • andersen says:

    Ich finde, die Homosexuellen sollen nur machen, was sie wollen.
    Wem interessiert es ?
    Gott?
    Ich denke, bestimmt nicht!

  • andersen says:

    Die Frage, die eher Relevant wäre:

    Was würde die Liebe jetzt tun?

  • Bergiel says:

    Anbei ein Link zum gesamten Vortrag

    http://gloria.tv/media/LPFW11geuZS

    Von Aussagen “die nicht so gemeint waren” kann wohl nicht die Rede sein

  • Was ist bloss aus der Meinungsäusserungsfreiheit (Art. 16 BV) geworden? Darf man jetzt nicht einmal mehr aus einem Buch zitieren?

  • P. Meier says:

    “Toleranz war es, andersgläubige Gemeinschaften nicht mehr zu verfolgen, sondern ihre Praxis zu billigen – sofern sie den Frieden und die Sicherheit im Land nicht gefährdeten”
    Tolerieren heisst nicht alles zu akzeptieren. Herr Holunder hat die Toleranzgrenze mit seiner Hetze überschritten. Punkt.

  • reto casanova says:

    Die katholische Kirche versuchte seit Ihrer Existenz mit Sexualökonomie und menschenverachtenden Aussagen Glauben suchenden Menschen im Genick zu sitzen.
    Gott hat sich von dieser Kirche schon längst zurück gezogen, deren einzelne Mitglieder noch heute straffrei mehr als Liebe in die Jugend stecken! Ein Schöpfergott hält nichts von rosa Samt, Goldketten und Zirkushüten! Nietzsche würde nochmals sagen Gott ist tot! ….und einer der “Mittöter” wären sicherlich in der Kath&Co zu finden! Herr Huonders lächeln ist das Lächeln des Überheblichen…. es lebe Gott!

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