Das Burkaverbot ist unseres Staates unwürdig

Wer für eine Schweiz ist, in der Menschen aller Religionen friedlich zusammenleben, ist gegen Verbote, die Vertreter einzelner Religionen diskriminieren. Wer keine Gesetze will, die sich nicht vollziehen lassen, soll keine Symbolverbote erlassen. Und wer findet, symbolische Verbote gegen Scheinprobleme hätten in der Verfassung nichts zu suchen, der kann nicht für ein Burkaverbot sein.

So weit, so vernünftig. Doch mit Argumenten kommt man heute nicht mehr weit. Vor einigen Tagen stimmte die Staatspolitische Kommission des Nationalrats (SPK) mit 11 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen für ein Verhüllungsverbot. Dieser Entscheid ist ein Novum in der Schweizer Politik. Die letzten islamfeindlichen Vorstösse lehnte das Parlament durchs Band ab, etwa eine Standesinitiative des Kantons Aargau für ein landesweites Burkaverbot. Auch die Minarettinitiative, die das Volk schliesslich mit 57,5 Prozent Ja-Stimmen annahm, war beim Bundesrat und beim Parlament noch chancenlos gewesen.

Das Burkaverbot treibt einen Keil in unsere Gesellschaft.

Afghanistan Burqa Woes

Eine afghanische Burkaträgerin. Foto: Anja Niedringhaus, AP.

Als wir vor sechs Jahren über das Bauverbot diskutierten, waren viele der gewählten Bundespolitiker noch davon überzeugt, dass Minderheiten in der Schweiz nicht diskriminiert werden sollten und die Religionsfreiheit geschützt gehört. Die SPK war in der Vorberatung mit 16 zu 7 Stimmen (1 Enthaltung) gegen die Minarettinitiative. Dass sie heute, obwohl sich die parteipolitischen Kräfteverhältnisse praktisch nicht verändert haben, für ein Burkaverbot ist, lässt erahnen: Der Wind hat gedreht.

Einige Mitglieder der SPK rechtfertigen ihre Unterstützung damit, dass sich mit einer eigenen, halbwegs vernünftigen Verfassungsbestimmung eine unberechenbare Volksinitiative verhindern liesse. Andererseits hat das Verhüllungsverbot auch die unliebsam gewordenen Fussballfans mit im Visier, von denen mindestens die randalierenden Exemplare tatsächlich ein Sicherheitsproblem darstellen. Und schliesslich findet ein Burkaverbot auch bei jenen Kreisen Sympathien, die hinter dem Schleier eine Fessel sehen, die einzig der Unterdrückung der islamischen Frau dient. Nur: Diese Initiative ist kein taugliches Mittel gegen Fangewalt oder Unterdrückung.

So bleiben die vielen Parallelen zum Minarettverbot, das der Schweiz bis heute nichts genützt hat: Beide Initiativen kommen aus derselben Küche (jener des Solothurner SVP-Nationalrats Walter Wobmann), beide spielen mit derselben Stimmungslage (dem Unbehagen gegenüber dem Islam) und beide behaupten, ein Problem zu lösen, das es nicht gibt. Dass das Burkaverbot in der Politik nun mehr Zuspruch findet als das Minarettverbot, dürfte nicht nur mit den Unterschieden der beiden Vorlagen, sondern auch mit einem veränderten gesellschaftlichen und politischen Klima zu tun haben.

Dazu zwei Thesen. Erstens: Wir sehen heute die Hinrichtungen des IS, erinnern uns an das «Charlie Hebdo»-Attentat und verwechseln den Islam mit gewalttätigem Islamismus. In den sozialen Medien sind alle Dämme gebrochen, Hetze und Diskriminierung haben Anstand und Rücksicht marginalisiert. Wir sind fremdenfeindlicher und diskriminierungsfreundlicher geworden, Islamhasser haben genauso Auftrieb wie Antisemiten.

Zweitens: Wir haben unsere politischen Rechte so weit trivialisiert, dass wir heute selbst bereit sind, Kleidervorschriften in die Verfassung zu schreiben. Geholfen haben dabei zahllose Volksinitiativen ohne echtes politisches Anliegen («Höchstgeschwindigkeit 140 km/h auf Autobahnen»), die als reines Wahlkampfvehikel konzipiert waren («1:12») oder nie etwas anderes als ein Scherzartikel sein wollten («Zur Ausschaffung krimineller Männer»). Der Respekt vor unserer Verfassung hat abgenommen, wir pfuschen hemmungslos darin herum.

Vielleicht hilft es, daran zu erinnern, wozu Verbote gut sind. Sie sollen unser Zusammenleben vereinfachen, unsere Freiräume schützen. Das Burkaverbot tut das Gegenteil. Es hilft keiner Frau, die von ihrem Mann unterdrückt wird, dafür treibt sie einen Keil in unsere Gesellschaft. Deshalb müssen wir genau hier eine Grenze ziehen und sagen: Das Burkaverbot ist eines freiheitlichen Staates unwürdig.

210 Kommentare zu «Das Burkaverbot ist unseres Staates unwürdig»

  • Das Burkaverbot ist unseres Staates unwürdig. Das ist nicht richtig, genau umgekehrt muss es sein. Es ist eines Staates nicht wuerdig, zuzulassen dass religioeser Extremismus noch geschuetzt wird. Freiheiten in einem Staat muss man sich auch verdienen und ganz besonders als Gast aus einem anderen Kulturkreis kann es nicht sein Forderungen zu stellen wonach sich die gesamte Gesellschaft einer kleinen Minderheit anzupassen hat.

    • Albert sagt:

      Und wie genau müssen Sie sich anpassen? Wird von Ihnen verlangt, eine Burka zu tragen? Oder ist es für Sie bereits eine Anpassung, dass Minderheiten selbstständig entscheiden können, wie sie sich kleiden wollen?

      • Manfred Stierli sagt:

        „selbstständig entscheiden können, wie sie sich kleiden wollen“ ist einfach kreuzfalsch. Es ist eben gerade so, dass die meisten nicht selbständig entscheiden durften. Ihnen wurde von Klein auf beigebracht, dass sie sich so zu kleiden haben; Wenn nicht durch die Familie, dann durch den Ehemann, dem man mit 6, 7 oder 8 Jahren versprochen wurde.

        • Ruedi sagt:

          Und nun liegt es an uns, dies zu ändern? Ganz sicher nicht. Würde noch nichts sagen wenn Burkas hier weitverbreitet wären. Wir haben gar kein Problem. Es gibt zudem andere Religionen deren Auftritt auch nicht gerade ein Highlight ist.

          • Manfred Stierli sagt:

            Nein, sicher nicht. Es gibt auch westliche, christliche Auftritte, die kein Highlight sind. Aber darum gehts nicht. Es geht, abgesehen von praktischen Gründen wie zB freie Sicht beim Autofahren, um gesellschaftliche Probleme. Anhand der Mimik und Gestik des Gegenübers kann man jemanden einschätzen und darauf eingehen. Dass ist mit Burka schlicht unmöglich, unangenehm und führt nur zu Missverständnissen.

          • Ruedi sagt:

            @ Stierli Erlauben Sie mal, dass ich laut lache: Burkaträgerinnen und Autofahren? Sie scheine wirklich keine Ahnung zu haben. Das gibt es schlicht nicht. Zudem wäre das natürlich bei uns verboten. Das Problem stellt sich aber gar nicht! Informieren Sie sich.

    • Specht Leo sagt:

      Korrekt! Die fundamental-islamischen Gesichtsverschleierungen Burka und Niqap wirken im fortschrittlichen, gleichberechtigten, demokratischen, meinungs-und religionstoleranten Westeuropa als Provokation, denn sie spannen den Bogen zu den mörderischen fundamental-islamischen Terrormilizen IS, Boko Haram und zu den gegen die „Ungläubigen“ (Christen etc). gerichteten Gewalt-Suren im Koran.

    • Sibylle Weiss sagt:

      Man hat einfach ein ausgesprochenes Talent, die Aengste der Bürger herunterzuspielen und so zu tun, als ob der religiöse Extremismus reine Hirngespinste wären und überhaupt kein Problem darstellen würden, wenn man mal vom 11.September absieht. Die Aengste unter den Bürgern sind nicht unbegründet, auch wenn es zu gerne so dargestellt wird! Und vielleicht sollten mal die Extremisten aufhören, in die Opferrolle zu schlüpfen; sie sind es nicht!

    • fritz peter friedli sagt:

      Die Verhüllungs- Bekleidung gehört nicht in unseren europäischen Kulturkreis! Liebe Stimmbürger ihr könnt eigentlich abstimmen was ihr wollt, in Zukunft wird der Volkswille eh nicht mehr umgesetzt weil grössere politische Systeme und die internationale Justiz einen ganz anderen Weg aufzeigen. Die Volksdemokratie wie die Schweiz die Eidgenossenschaft es kennt, ist nicht einmal in der EU beliebt. Seit 2010 mit der Ausschaffungs- Initiative werden wir als Rassisten beschimpft und das heisst schon viel. Es wird kommen wie es kommen muss umgesetzt wird schon lange nicht mehr sondern zerredet!

  • Stefan Tanner sagt:

    Die Frage ist doch die folgende: Welches dieser beiden moralischen Dilemmata wiegt schwerer? Wir schieben einer tradierten Verhaltensweise – das Tragenlassen einer Burka – einen Riegel, oder wir lassen dieser „kulturell-religiöse Errungenschaft“ freien Lauf und belassen es bei der Unterdrückung der Frau. Ich denke wenn man es objektiv Betrachtet ist der Fall ziemlich klar. Rechte sind universell, auch für Frauen, Herr Schindler. Die Freiheit ist schwerer zu Gewichten als verstaubte Traditionen. Dass das Tragen einer Burka freiwillig geschieht, glauben Sie hoffentlich nicht mal selbst.

    • Beatrice Mayer sagt:

      Danke Herr Tannr
      genau so ist es.

    • Ruedi sagt:

      Das kann uns aber ziemlich egal sein.

    • Roland Hediger sagt:

      Und wann haben das letzte Mal ein komplett verschleierte Frau gesehen, außer in den Tourismusgebieten? Und diese sind darauf angewiesen, dass die ausländischen Gäste kommen! Für mich ist dies (gefährlicher) Populismus vor den Wahlen und löst kein Problem.

  • Andreas sagt:

    Die Saat ist aufgegangen, die SVP hat mit ihrer Strategie erreicht was sie beabsichtigt hat. Um wirkliche Probleme anzugehen und zu lösen, braucht es fähige Politiker welche in der Lage sind, ein Thema ganzheitlich anzugehen und es auch verstehen können und wollen. Auf der anderen Seite braucht es aber auch den Bürger, der fähig ist, differenzieren zu können. Wenn der geistige Horizont allerdings nur bis an die Landesgrenze oder noch schlimmer nur bis an die Kantonsgrenze reicht, wird es schon schwierig.

  • Kurt Müller sagt:

    Seit wann hat die Burka irgendetwas mit Religion zu tun? Es geht bei der Burka um eine kulturell verwurzelte Unterdrückung der Frau. Der religiöse Aspekt ist reine Ausrede.

    • Wahrscheinlich haben Sie Recht.
      Es geht aber eigentlich nicht um Religionsfreiheit, sondern um die Freiheit, sich Kleiden zu dürfen, wie man will. Darf der Staat verordnen, welche Kleidung genehm ist und welche nicht? Wir müssen diese Frage nicht isoliert im Zusammenhang mit dem allfälligen Missbrauchsfall (also wenn Frauen gezwungen werden) beantworten.

      • Roman Meier sagt:

        Bei Burka und Niqab geht es nicht ums Kleiden, sondern ums Unkenntlichmachen des Gesichts. Eine Maske ist schliesslich auch kein Kleidungsstück!

        • Veronica sagt:

          Nö, Frauen dürfen ihre Schönheit nicht zeigen, denn es wäre zu verführerisch für den Männer. Schwach sind die islamitische Männer… Besser lernen sie möglichst bald zu erkennen dass man sich selber beherrschen kann, auch wenn Frauen nicht nur das Haupt ontblössen, sondern auch noch kurze Jupen tragen.

      • Ruth sagt:

        Es gibt das Vermummungsgebot und es ist nicht einzusehen, warum eine Burka oder Niqab nicht darunter fällt, nur weil hier eine Religion vorgeschoben wird. In Europa ist es üblich, dass man sein Gegenüber ansehen kann, auch das hat Tradition und ist schützenswert. Wer will mit einem Stück Stoff sprechen?

        • Ruedi sagt:

          Das Vermummungsverbot ist aber für diejenigen erhoben worden die sich im Alltag nicht vermummen sondern um zu randalieren und Sachbeschädigungen unerkannt zu machen. Burkaträgerinnen randalieren nicht! Abgesehen davon: wie wollen sie das durchsetzen? Es handelt sich zudem meist um gutbetuchte Touristinnen die uns nicht wirklich stören sollten. Ändern können Sie es ja nicht.

        • Roland Hediger sagt:

          Als ob Sie je mit einer vermummten Frau sprechen würden. Einfach nur lächerlich und gefährlich, diese Diskusion

      • franziska mueller sagt:

        Keine Kleider zu tragen ist auch keine Option in der Schweiz. Das wird gebüsst. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, wenn das Kleidertragen bis zur Unkenntlichkeit genauso behandelt wird, zumal das mit der Gesichtsverhüllung kulturell bedingt ist und nicht religiös.
        Für Leute, die ohne Kleider sich bewege wollen gibts z.B. den FKK-Strand oder die Sauna, für Leute die alles verhüllen wollen, gibts z.B. Kirchen, die das erfordern oder den 1. Mai 😉

  • M. Metz sagt:

    Das Verhüllungsverbot und mit ihm eingebunden das Burkaverbot ist eines freiheitlichen Staates sogar sehr würdig. Wenn jemand ein Problem damit hat und sich dem nicht unterziehen will, kann noch immer aus freien Stücken in ein Land ziehen, wo das möglich ist. Es besteht kein Zwang in der Schweiz zu wohnen. Fasnacht haben wir 3 Tage pro Jahr, das genügt. Darum leben wir in einem Staat, wo alles seine Grenzen hat, sogar Religionsfreiheit. Es kann keine Freiheit für alle geben wo das Ich im Vordergrund steht. Leider müssen Kindsköpfe ihre Grenzen sehen, sonst leben wir bald im Anarchismus.

    • monika huber sagt:

      @Metz: Bravo, sehr gut geschrieben! 🙂 Übrigends sehe ich in Zürich Altstetten des öfteren komplett verschleierte Frauen mit einem Gitter vor dem Gesicht. Es sind nicht nur Touristinnen..

  • Frederika sagt:

    Eine Burka gehört nicht nach Europa! Es ist eine Vorderasiatische Idee. Wäre gespannt wie der „HERR“ Schindler reagieren würde wenn die Frauen alle nur noch mit Burkas rumlaufen würden. Glaube nicht dass die hiesigen Frauen sich nochmals 2tausen Jahre lang schäbig behandeln lassen, nur weil es die „HERREN“ so wünschen.

  • Martina Müller sagt:

    Das sehe ich anders, wenn ich in den Iran gehe muss ich mich dort den religiösen Bedingungen auch anpassen und mich verschleiern, in unseren Ländern gelten nun einmal andere Gesetze und wieso soll sich unsere Gesellschaft immer anderen Religionen anpassen. Ich hätte ein grosses Problem bekommen, wenn ich im Iran deren Gesetze missachtet hätte. Dann sollte man weltweit in allen Ländern die Gesetze entsprechend anpassen, aber denn dürfen auch wir in anderen Ländern unsere Religion vertreten. Wieso haben unsere Länder in Europa nicht einmal die Courage sich durchzusetzen.

    • Ruth sagt:

      Frau Müller, natürlich haben Sie recht, jedermann muss sich in einer fremden Kultur anpassen. Allerdings geht es bei dieser Diskussion nicht um das Tragen des Kopftuches, das Ihnen im Iran zur Pflicht wurde, sondern um ein Unsichtbarwerden der Frau, indem sie sich total verhüllt. Diese Frauen können nicht am normalen Leben teilnehmen, weder in der Schweiz noch in einem islamischen Land, sondern sie leben völlig isoliert von der Restgesellschaft.

  • Jürg Käser sagt:

    Ein „Burkaverbot“ ist für einen modernen Staat nicht würdig, stimmt. Aber ebenso ist es in einer offenen und auf Gleichberechtigung bedachten Gesellschaft unwürdig, wenn man sich im öffentlichen Raum vermummt. Wir haben es nicht nötig, weder Mann noch Frau, uns vor einander zu verstecken. Daher gehört ein Vermummungsverbot im öffentlichen Raum eigentlich zum modernen Staat. Nach dem Motto, weder religiöse, politische noch andere Gründe berechtigen den Bürger, im öffentlichen Raum seine Identität zu verschleiern.

  • Beatrice Mayer sagt:

    Leider sind Sie schlecht informiert, Herr Schindler.
    Weder das Kopftuch, geschweige den die Burka sind religiöses Gebot.Es sind die Islamisten, die aktiv daran arbeiten, dass die Geschlechterapartheid bestehen bleibt.( Schauen Sie nach D, Milli Görus, Türkei, SA bezahlen viel Geld, damit dieses politische Symbol Platz findet bei uns.)
    Es ist eines Staates unwürdig, intoleranz zu fördern, eine mittelalterliche Ansicht , eine mittelalterliche Religion.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Genauso, wie die Burka auch Zeichen einer Unterdrückung der Frau in der Öffentlichkeit ist, ist ein Verhüllungsverbot ein Zeichen dagegen. Wir erlauben auch keine Mädchen-Beschneidungen, auch wenn sie vielerorts auf der Welt leider immer noch Gang und Gäbe sind. Hier vor dem Machtanspruch der muslimischen Männer zurück zu weichen, ist unchristliche und unsittlich. Das Zusammenleben wird nicht gefördert, indem man einzelnen Gruppen erlaubt, ein offenes Zusammenleben zu verunmöglichen. Menschen tauschen sich weit stärker über die Mimik, als über Gesten und Worte aus. Burkaverbot JA!

  • w grämer sagt:

    Finde das tragen der Burka trotz Religionsfreiheit fragwürdig.Da wir in der der Ch das Vermummungsverbot haben.Wenn jemand auf die Gemeinde geht und man sieht diesem Menschen nur die höchstens die Augen ist das schon fragwürdig.Obwohl als alter Fasnächtler, kann man nicht das ganze Jahr verkleidet gehen.Zudem kann man nicht erkennen ob unter der Burka ein Mann oder eine Frau ist.Nur das in Zeiten der IS Terror Anschläge.Habe soeben aus dem Radio erfahren das in DE ein mir bekanntes Radrennen wegen Bombenalarm abgesagt werden muss.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Als Ergänzung: Eine Minderheit muslimischer Männer verbietet ihren Frauen, ihr Gesicht in der Öffentlichkeit zu zeigen. Eine Minderheit muslimischer Frauen verlangt, dass sie ihr Gesicht in der Öffentlichkeit gänzlich verhüllen dürfen. Wir könnten mit denselben Minderheits-Verhältnissen auch das Frauenstimm- und -wahlrecht in der Schweiz wieder abschaffen, denn es fänden sich auch dafür auf beiden Seiten Minderheiten. Eine Demokratie lebt jedoch vom Austauch aus allen Ebenen. Hand aufs Herz, Felix Schindler: mit wie vielen Burka-Trägerinnen pflegen Sie nachbarschaftliche Kontakte?

  • Baumann Stephan sagt:

    Frauen unter eine Burka zu zwingen ist menschenverachtend und menschenunwürdig, nicht das Verbot davon.

    • Vollkommen einverstanden! Den Zwang sollen wir auch verbieten (er ist übrigens bereits verboten). Aber hier geht es darum, die Kleidung als solche zu verbieten – auch für jene, die das freiwillig tragen wollen (Einige wollen das wirklich, auch wenn ich das persönlich überhaupt nicht nachvollziehen kann). Eine Differenzierung muss uns als liberale Gesellschaft doch gelingen?

      • Albert sagt:

        Genau, lasst uns dem Zwang mit einem Verbot begegnen – und lasst uns uns gegen die Unterdrückung der Frauen einstehen, indem wir ihnen Kleidervorschriften machen. Wie absurd solls denn noch werden?
        Im Übrigen hat die SVP genau null Glaubwürdigkeit in Sachen Frauenrechte: Wenn es nach ihr ginge, dürften Frauen ohne schriftliches Einverständnis ihres Manns keinen Beruf ausüben (Blocher wehrte sich vehement gegen das neue Eherecht), und Vergewaltigung in der Ehe wäre nicht strafbar (Blocher befand, das sei Privatsache). Geht also gefälligst erst selbst über die Bücher, ihr Heuchler!

        • Margot sagt:

          Die SVP ist nicht gleich Blocher! Und wie man sieht haben krasse Moralvorstellungen, auch wenn sie von Blocher sind, in einem modernen Staat keinen Platz.
          .
          Ja, der wind hat gedreht! Wir haben noch nie soviele Flüchtlinge gehabt wie jetzt. Ca. 63% sind Muslime und kommen zum grossen Teil aus patriarchalen Gesellschaften. Daher finde ich es gut, wenn diese von Anfang an die Regeln kennen.

      • Roland Hediger sagt:

        Vielen Dank Herr Finas, endlich jemand der diese Diskusion ebenfalls als unwürdig für unsere liberale Schweiz betrachtet

  • Silvia Bopp sagt:

    Das sehe ich diametral anders. Auch wenn wir hier in einem zivilisierte Staat leben-, nein gerade deshalb, ist das Vermummungsverbot richtig und wichtig. Gäste sollen sich hier wie Einwohner gemäss unseren vernünftigen Regeln kleiden. Das selbe gilt für uns, wenn wir ins Ausland gehen. Dazu kommt, dass es nicht sein kann, dass auf Behörden Extrawürste gefahren werden müssen. Gäbe es kein Burkaverbot, so müsste jede Anfrage an einem öffentlichen Schalter in einem verschlossenen Raum stattfinden und von einer Frau durchgeführt werden. Die Kosten explodieren und der Frau ist nicht geholfen.

  • Abdel Thuma sagt:

    Werter Herr Schindler. Eines haben Sie in Ihrem Kommentar wohlweilslich unterlassen: aufzuzeigen, inwiefern sich Islam und Islamismus unterscheiden. Es ist auch ein Ding der Unmöglichkeit, weil der Islam das Substrat ist, auf dem der Islamismus gedeiht. Genausogut könnte man sonst behaupten, Christentum und Kreuzzüge hätten nichts miteinander zu tun.

  • Fritz Weber sagt:

    Nein, das tolerieren und gutheissen der Unterdrückung von Frauen, DAS ist unseres Staates unwürdig.

  • Elvira sagt:

    Herr Schindler, haben Sie auch schon einmal überlegt, dass es einer von ihrem Mann unterdrückten Frau vielleicht hilft, wenn sie merkt, dass eine ganze Gesellschaft dies nicht goutiert?

    • Rafiq A. Tschannen sagt:

      „unterdrueckt“ „unterdrueckt“ „unterdrueckt“ … Ich kenne viele Frauen, die sich so verschleirt haben und alle davon total freiwillig. Auch wenn es ‚von aussen‘ nicht so aussehen mag: Auch in Islamischen Laendern tun die Frauen meist was sie selbst wollen.

  • Martin sagt:

    Ich bin für ein Verhüllungsverbot, auch wenn das einem Burkaverbot gleich kommt. Leute, die in der Schweiz nicht dem Christentum angehören, können ihre Religion kaum komplett ausleben. Dies deshalb, weil nicht jeder Feiertag jeder Religion berücksichtigt werden kann. Von daher gibt es immer eine Hauptreligion, in jedem Land. In anderen Ländern, müssen Christen sich auch den Gegebenheiten anpassen und bpsw. die Frauen ein Kopftuch tragen. So weit ich richtig informiert bin, gibt es auch kein Gesetz im Islam, welches die Burka vorschreibt. Atatürk hat die Burka in der Türkei verboten.

  • Luzius Meisser sagt:

    Sich zu verhüllen ist einiges der wenigen Mittel, die der Bürger gegen die allgemeine Überwachung in der Hand hat – selbst wenn er nicht davon Gebrauch macht. Genauso verschiebt zum Beispiel ein Sturmgewehr, das im Estrich liegt, das Machtverhältnis zwischen Staat und Bürger zugunsten von letzterem – selbst wenn er nie davon Gebrauch macht. Deshalb findet das Verhüllungsverbot in der Politik auch mehr Anklang als das Minarettverbot: es verlängert die Spiesse der Exekutive. Jeder, der für Selbstverantwortung einsteht, müsste gegen ein Verhüllungsverbot sein

  • Heiner Hug sagt:

    Was ist das nun für eine Logik?
    1. Eine Burka steht nicht für einen moderaten, mit europäischen Werten vereinbaren Islam. Eine Burka steht für Salafismus mit einem Wertesystem, das direkt unseren Gesetzen widerspricht.
    2. Ein Vermummungsverbot sind keine „Kleidervorschriften“.
    3. Sollen wir es erst verbieten, wenn eine relevante Menge sich verhüllt? Dann gäbe es wirklich Probleme. Besser dieser unsinnigen Kultur der Frauenunterdrückung gleich von Anfang an einen Riegel schieben. In Feigheit und Gier hofieren wir Ländern wie Saudi Arabien, in denen Menschenrechte nichts gelten.

  • Richard sagt:

    Man kann es auch umgekehrt formulieren: Die Burka-Kultur ist eines freiheitlichen Staates unwürdig. Am Karneval mag man von Minimal-Kleidervorschriften abweichen, sonst sollen sie gelten. Im Übrigen ist alles zu unternehmen um gewalttätige und destruktive Kulte und Ideologien inkl. deren Vorstufen zu unterdrücken – im Interesse eines ‚freiheitlichen‘ Staates.

  • Nicolas Pidoula sagt:

    1. Die Burka treibt einen Keil in die Gesellschaft. Sie bricht den normalen Kommunikationsfluss zwischen Menschen verschiedener Kulturen ab und errichtet allein schon visuell Ghettos mitten in einer offenen Gesellschaft. 2. Die Burka ist männerfeindlich. Sie stellt generell alle Männer unter Verdacht, Frauen sexuell zu belästigen. 3. Die Burka ist eine offene Kriegserklärung an unsere Land als Gastgeber, sowohl kulturell als auch religiös. Sie erinnert uns daran, dass eine radikale Menschengruppe bereit ist, die Scharia gegen geltendes Recht durchzusetzen. Dem ist entschieden zu wehren.

    • Ruth sagt:

      Punkt 2 mag aus Ihrer Sicht richtig sein, aber nicht aus islamischer: Eine Frau gehört jemandem, nämlich entweder ihrem Vater, Bruder oder Ehemann. Diese männliche Person schützt sein Eigentum vor fremden Männern.

      • franziska mueller sagt:

        Dass die Frau Eigentum des Ehemannes angesehen wird und weniger Wert als eine Geiss hat, wurde in der Schweiz 1988 abgeschafft.
        Heute läuft eine solche Haltung dem Demokratieverständnis der Schweiz diametral zuwider. Die Schweiz muss verhindern, dass demokratieverachtendes Funditum unter dem Deckmantel „Religionsfreiheit“ toleriert und akzeptiert wird.

  • Den Keil treiben allein die Islamisten in die Gesellschaft! Die Burka ist ein islamistisches Zeichen. Damit wird dem Schweizer gezeigt: Hej, jetzt sind wir da, mit unseren Regeln, unserer Kultur, unserer Religion, unseren Gesetzen. Zudem ist es eine Missachtung des Gastlandes. Ferner habe ich das Recht, meinen Gegenüber ins Gesicht zu schauen.

  • Oskar Brunner sagt:

    Nicht das Burkaverbot, sondern die Burka selber ist unseres zivilisierten Staates unwürdig!
    Ein Verbot zeigt den Willen unsere Werte als Leitkultur mindestens in Europa durchzusetzen!
    Man muss sich immer bewusst sein, in spätestens 20 Jahren ist das Erdoel verbraucht und in den entsprechenden
    Ländern bricht dann jegliche Zivilisation zusammen.

  • S.Schweizer sagt:

    Sie bringen der Burka viel Verständnis entgegen. Haben Sie das auch für Ihre Landsleute? Wir sind eine Kultur die Menschen gerne anschaut. Der Knüppelharte Islam verbietet Männer Frauen anzusehen. Ich habe Verständnis dass einige dieses Verbot hier nicht integrieren wollen d.h. wenn eine Mehrheit Sinn in einem „Verbot des Verbot“ sieht, dann soll es so sein. Ich würde jetzt für eine Minderheit, die weiterhin Sinn darin sieht sich täglich einen Sack über den Kopf zu ziehen, auch kein Extra-Gesetz aufstellen, verstehe aber wenn andere das wollen. Freiheit ist eben auch die Freiheit Nein zu sagen

  • Ryffel sagt:

    Das in unserem Staat zur Frage stehende allgemeine Vermummungsverbot zielt darauf ab, die Freiheit jedes einzelnen zu erhalten. Je mehr Menschen aus verschiedensten Kreisen auf immer kleinerem Raum zusammenleben, umso mehr braucht es Regeln um die Freiheit des Einzelnen zu schützen. Ich sehe ausser an Umzügen, die kulturelle Werte darstellen sollen, keinen einzigen Grund (doch bei den OP’s im OP Saal) sich zu vermummen. Also sollte es allen an einem bewilligten Umzug möglich sein, sich zu vermummen, auch Burkhaträgerinnen. Sonst sind in einem offenen Staat offene Gesichter die Regel.

  • Hans Gerber sagt:

    Herr Schindler, das tönt politisch alles so korrekt, was sie schreiben. Dass wir jedoch eine strikte Trennung von Kirche und Staat haben, geht an Ihnen vorbei. Der Glaube ist privat bei uns und hat nichts im öffentlichen Raum zu suchen. Die Christen sind endlich dabei, das zu begreifen, und jetzt meinen die Moslems, sie müssten ihren Glauben in den öffentlichen Raum tragen. Es ist so mühsam mit Gläubigen, die neben dem Rechtsstaat noch eine Religion brauchen, um zu wissen, wie sie sich verhalten müssen.

  • Dan Horber sagt:

    Tatsächlich wird die Verfassung immer wieder für triviale Themen missbraucht. Und natürlich ist ein Burka-Verbot in einem liberalen Staat eigentlich nicht angebracht. Doch Burka und Minarett passen für mich einfach nicht in unsere Kultur.
    Wer hier zu Gast ist, hat sich nach unseren Spielregeln zu richten. Und nicht umgekehrt. Die Rücksicht muss gegenseitig sein.
    Integration beginnt mit dem Akzeptieren der hiesigen Gepflogenheit. Die Vollverschleierung steht da im krassen Widerspruch.

    • Ruedi sagt:

      Müssen Touristinnen sich anpassen? Und wegen der Handvoll Burkaträgerinnen die bei uns leben braucht es kein Verbot. Ausgerechnet die SVP, die sonst immer gegen mehr Verbote und Vorschriften ist möchte ein neues Verbot.

      • Roland Hediger sagt:

        Vielen Dank Ruedi für diesen Kommentar. Auf den Punkt…

      • Herrmann P.P. sagt:

        Wie sagte doch Blocher so genial scheinsymmetrisch: „Weil in der Schweiz nicht alles verboten ist, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist.“.
        Genau deshalb ist seine Gefolgschaft für das Burkaverbot.
        Mit dem die Vermummung befehlenden Sunniten/Schiiten kann man – wenn die befohlen vermummten Haupt- und Nebenfrauen am shoppen sind – übrigens schön geschäften und Geldparking anbieten. Die echte Win-Win-Situation, dazu ein perpetuum mobile.

  • Ronnie König sagt:

    Ja, die Verfassung wird mittlerweile mit allem möglichen und unmöglichem überladen! Scheinlösungen sind der letzte Schrei. Ist leider so. Aber was wäre dann die effiziente und wirksame Lösung? Burkas sind nahezu inexistent, der Niqab kommt vor. Teils verordnet, teils freiwillig und stolz getragen (Nora Illi). Mir scheint, dass mit diesen Scheingefachten davon abgelenkt werden soll, dass man die wahren Bedrohungen hinten und vorne nicht benennen will, kein Konzept dagegen hat, und vieles nur verwaltet. Und die grosse tumbe Masse macht diesen Habakuk noch mit, merkt die Instrumentalisierung nich

    • Anh Toàn sagt:

      Oh ja Herr König und Herr Schindler. Wer Zeichen setzen will, soll sich einen Knopf anstecken, ein Bild aufs Auto kleben oder eine Flagge fürs Fenster kaufen, Unsere Verfassung sollten wir als Souverän mit dem nötigen Respekt behandeln. Sie soll die wesentlichen Regeln in unserem Staat festlegen, und nicht missbraucht werden, um Zeichen zu setzen, weder für noch gegen etwas. Ein Vermummungsverbot gehört wenn schon ins Strafgesetzbuch.

  • Peter Kuster sagt:

    Sorry, aber Islam und Burka gehören nicht zur offenen Schweiz. Seit Jahrhunderten leben in der CH Juden und Christen und auch Atheisten, der Islam war hier nie heimisch. Wenn ich in ein islamisches Land reise wie z.B. Saudi Arabien, muss ich am Zoll das Kreuz, das ich um den Hals trage abziehen und darf z.B. keine Bibel mitführen. Aber klar doch, das wird als normal hingenommen. Ein Burka Verbot ist nicht gegen den Islam und im Islam steht nirgends, dass Frauen eine Burka tragen müssen. Die Burka dient nur der Unterdrückung der Frau und dieses Tun müssen wir in der CH sicher nicht unterstützen

  • Feerico Tedesco sagt:

    In unserer Welt hat die Burka nichts zu suchen und vor allem auch keine Männer welche Ihren Frauen die Burka aufzwingen. Es ist Menschenverachtend wenn man eine Frau zum tragen der Burka zwingt. Keine Frau Trägt die Burka freiwillig. Nein sie wurde so erzogen dass wenn sie in einem gewissen Alter ist nur noch mit der Burka aus dem Haus geht. Nur mit einem Verbot der Burka können wir ein Zeichen setzen gegen die Menschen welche immer noch der Meinung sind das Burkatragen normal ist. Burkatragen ist nicht normal es ist abnormal.

  • Bernie Graezer sagt:

    Sie nehmen für sich in Anspruch zu wissen, was unseres Staates unwürdig ist. Dabei darf man sich durchaus fragen, ob die Burka unseres Staates unwürdig ist. Diese repräsentiert so ziemlich alles, was unsere Gesellschaft nicht ist. Die Venus von Milo ist unverschleiert ebenso die Madonnen. Das ist keine Frage von Religion, sondern des Menschenbildes, was im weiteren Sinne natürlich auch religiös motiviert ist. Wir wollen hier keine Kultur, welche am liebsten den Louvre und andere „gottlose“ Stätte in die Luft jagen will. Es ist somit genau Umgekehrt als wie Sie argumentieren: Ein Burkaverbot fördert das friedliche Zusammenleben indem es Selbsthilfe überflüssig macht. Es ist noch lange nicht jeder Kulturrelativist wie Sie. Richtig ist dagegen, dass solche Vorschriften nicht in die Verfassung gehören. Letztendlich hat die Burka auch nichts mit Religionsfreiheit zu tun, sondern mit nah- und mittelöstlicher Kultur. Wenn Sie für jedes Verhalten die Religionsfreiheit bemühen, kann damit schlicht alles begründet werden. Ihr Kommentar ist ziemlich Wirr, Chrut und Rüebli durcheinander oder meinetwegen Couscous und Kebab durcheinander.

  • Alexander Dominguez sagt:

    Islamfeindlich ? Wo kommen wir denn langsam hin ? Sobald der Islam betroffen ist, gelten offensichtlich Menschenrechte und Frauenrechte nicht mehr. Gerade die Linken, welche immer so gerne auf dieser Schiene argumentieren und das Christentum verunglimpfen, tauchen völlig ab, wenn der Islam kritisiert wird. Wer als lieberaler Mensch gegen ein Burka-Verbot ist, dem ist definitiv nicht mehr zu helfen.

    • Héloise sagt:

      Da gehe ich mit Ihnen einig. Zudem: Wo finden Frauen mit Niqab oder Burka je einen Arbeitsplatz? Ach – sie arbeiten nicht, sondern kümmern sich um die oft zahlreichen Kinder? Und wer ernährt die Familie – der Ehemann? Das ist in der Schweiz selbst für gut Verdienende schwierig. Sicher, noch gibt es diese Vollverschleierung bei uns selten. In Frankreich und Deutschland sieht es anders aus. Musliminnen, die von Sozialhilfe leben, tolerieren, aber gutausgebildete Mütter, die dies ein paar Jahre vom Verdienst ihres Mannes tun, verachten – Kulturrelativismus nervt.

  • Hanna Willimann sagt:

    Klar: Tagesanzeiger! Das sagt mir schon das Wort: Islamfeindlich zu einem Thema, das gar nichts damit zu tun hat. Welcher Glaube wer warum wann und wie ausübt ist den allermeisten Schweizern völlig unwichtig, doch in unserer Kultur ist es einfach nicht anständig, sein Gesicht vor dem Gegenüber zu verstecken. Selbstverständlich habe ich bei meinen vielen Besuchen in Saudi-Arabien auch den Niqab getragen. Das gebot mir die Usanz dieses gastfreundlichen Landes, in welchem ICH Besucher war. Doch hier sind diese Menschen bei UNS solche. Sie signalisieren uns mit dieser Vollverhüllung, dass sie uns nicht als würdig empfinden, ihnen ins Gesicht sehen zu dürfen. Deshalb: Es gibt genügend Länder wo solch zur Unerkenntlichkeit degradierten Wesenheiten (denn man hat ja keine Ahnung was in diesem wandelnden Stoffsäcken drinsteckt) willkommen sind. Unsere Chinesischen Touristen werden vor der Abreise auch gewarnt, dass man hier in der Öffentlichkeit nicht rülpst.
    Ja Herr Schindler: Novi gibt es in der Politik oft. Um solche zu kreieren sind die Leute von uns bezahlt!

    • Beatrice Mayer sagt:

      Frau Saluz

      das Verbot richtet sich eigentlich an die „verordnenden “ Männer. Es gibt auch eine Befürchtung, dass die Frauen dann einfach eingeschlossen werden, aber ich nehme an, in Familien, wo Mädchen vor der Pubertät Kopftuch tragen müssen und die Frauen Burka, ist es mit den Menschenrechten nicht weit her.
      Ein Verbot signalisiert „Bei uns nicht“ und erleichtert es vor allem den Mädchen, sich durchzusetzen.

  • Hugo Knüsel sagt:

    „Das Burkaverbot tut das Gegenteil. Es hilft keiner Frau, die von ihrem Mann unterdrückt wird, dafür treibt sie einen Keil in unsere Gesellschaft.“ Wo zieht Herr Schindler da die Grenze? Wieviel Unterdrückung darfs denn sein? Man kann schon seiner Meinung sein, nur sollte man sich dann konsequenterweise bedingungslos für die in diesem Staat verfassungsmässig verbriefte Grundfreiheit dieser Frauen einsetzen. Doch dazu müsste man ein paar liebgewonnene Multikulti-Dogmen über Bord werfen und da scheint die Verfassung dann plötzlich doch nicht mehr so heilig zu sein… Feigheit oder Heuchelei?

  • In jenen Kreisen, in denen das Burka- bzw. eher das Niqabverbot unterstützt wird, weil es der Befreiung der unterdrückten Frau dienen soll, wird verkannt, dass nicht das Mittel zur Unterdrückung, sondern die Unterdrückung als solche bekämpft werden sollte. Man soll den Zwang zur Verhüllung ahnden, nicht die Verhüllung als solche: Wenn z.B. Frau Illi das Gefühl hat, sie müsse sich ein Tuch über den Kopf ziehen, so soll sie das aus freiem Willen tun dürfen – auch wenn ich als Mitteleuropäer die Verhüllung des Antlitzes im persönlichen Kontakt als höchst unanständig empfinde (vgl. Visier öffnen).

  • Paul Meier sagt:

    Natürlich haben wir Kleidervorschriften Herr Schindler. Sie dürfen sich nicht nackt in der Öffentlichkeit bewegen. Das ist die eine Extremform der Bekleidung, nämlich die 0% Version. Die Burka wäre dann die 100% Version und ich finde es richtig wenn die beiden Extremformen verboten werden. Dazwischen soll jeder anziehen können was er will solange Sicherheits- und Hygienevorschriften eingehalten werden.

  • Freddy Meier sagt:

    Burkas sollten nicht verboten werden. Damit würde man dieser noch zu viel Ehre gewähren. Aber das Vermummungsverbot sollte konsequent durchgesetzt werden.
    Es kann doch nicht sein, dass irgendwer sich auf ein über 1000 Jahre altes, gewaltverherrlichendes und frauenfeindliches Fantasy-Buch berufen kann, um sich einfach gegen bestehende Gesetze durchzusetzen.
    Sonst kann ich mit gleichem Recht eine Buch schreiben, nach dem ich keine Steuern mehr zahlen muss und mich darauf berufen.
    Religion, der gefährlichste Wahn aller Zeiten, geniest leider immer noch einen Sonderschutz – es gibt sogar Eltern, die mit schwerer Körperverletzung an ihren Kinder (Knaben- und Mädchenbeschneidung) durchkommen, alles im Namen der Religion. Andere ideologisieren die Kinder mit „Religionsunterricht“. Dagegen sollte eine moderne Gesellschaft entschlossen vorgehen.

  • Christoph sagt:

    Grundsätzlich bin ich auch gegen Kleidervorschriften. Bei der Burka, Schleiern und ähnlichen, gesichtsverhüllenden Stoffwerken haben wir allerdings das Problem, dass die Person dahinter nicht erkennbar und somit auch nicht identifizierbar ist. Daneben ist es kulturell so, dass nur Bösewichte ihr Gesicht verhüllen, schliesslich will man für seine Häscher unerkennbar sein. Mitglieder des Klu-Klux-Klan verbergen ihr Anlitz ebenso gerne wie Bankräuber.
    Auch religiösen Minderheiten darf eine Integration zugemutet werden und psychologische Betreuung stehen ihnen jederzeit offen.

  • Bruno Bänninger sagt:

    Zu den zwei Thesen:1.Wir verwechseln Islam mit gewalttätigem Islamismus? Antwort: Nicht wir verwechseln etwas. Islamismus entspringt und beruft sich auf den Islam. In der Theorie soll Islam Frieden bringen. In der Praxis erlebt die Welt das Gegenteil.
    2. Ein Vermummungsverbot gibt es längst in einigen Kantone. Es ist keine Kleidervorschrift, wenn wir in unserer Kultur gewohnt sind, in die Gesichter unserer Mitmenschen sehen zu dürfen, hingegen ist eine Kleidervorschrift, wenn die Taliban per Gesetz verlangen, dass Frauen die Burka tragen müssen.
    Toleranz gegenüber Intoleranten? Nein.

  • Arthur sagt:

    Hören sie auf uns als Fremdenfeindlich und weiss ich was zu titulieren, weil wir keine verhüllten und unterdrückten frauen sehen wollen in unserer freuheitlichen westlichen Kultur! Unwürdig halte ich verhüllte Frauen welche unterdrückt werden und nur so auf die Strassen können!

  • koni zollinger sagt:

    Stimmt, das Burka TRAGEN treibt einen Keil in unsere Gesellschaft!
    Und ja, das Burka TRAGEN ist für eine Frau unwürdig!

  • Hans Abächerli sagt:

    „Das Burkaverbot ist eines freiheitlichen Staates unwürdig“, diesem letzten Satz könnte man hinzufügen: „Der Islam ist eines freiheitlichen Staates unwürdig“! Der Autor ist blind für die Dynamik dieser Religion. Die sich die Weltherrschaft als religiöses Ziel auf die Fahne geschrieben hat und sich einen Dreck um unsere Verfassung schert. „Die Verfassung soll unsere Freiräume schützen“, schreibt der Autor zu Recht. Eben deshalb müssen wir uns vor dem Islam schützen! Das Burkaverbot ist zwar bestimmt nicht der einzige Weg, aber zumindest schon mal ein Anfang. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen!

  • Sebastian Huber sagt:

    und weshalb hat der Respekt vor der Verfassung abgenommen? Weil sie ja dauernd von Aussen ausgehebelt wird.

    Minarett Verbot: Kam nur durch weil der Bundesrat zu der Zeit ein extrem schwaches Bild abgegeben hat und sämtliche Themen die von Aussen kamen einfach geschluckt haben. Da hat in meinen Augen ein Zeichen gesetzt „so nicht“.

    Ob ein Burkaverbot hilft oder nicht, wirkungsvolle Alternativen konnte mir auch noch keiner glaubhaft präsentieren.
    Der integrstionswille gewisser Minderheiten ist in meinen Agen sehr gering. Ich hingegen werde gleich als rechter oder Islamophob hingestellt sobald kritische Fragen diesbezüglich stelle.

    Und jetzt ganz böse: Weshalb schreibt keiner eine positiven Bericht über Scientology? Ist doch ein friedlicher Glaube, kostet viel Geld aber zumindest hat noch nie einer in deren Namen einen Krieg angezettelt, Bomben gelegt oder Flugzeuge in Hochhäuser gelenkt.

  • Adrian Bühlmann sagt:

    Unsere direkte Demokratie ist in der Tat manchmal eine Herausforderung. Man kann Volk und Stände dazu zwingen, zu einer Frage Stellung zu beziehen. Dazu gehören dann eben auch Fragen, die man eigentlich lieber nicht beantworten möchte. Vielleicht sollte man zuerst darüber abstimmen, ob man eine bestimmte Fragestellung überhaupt zur Abstimmung zulassen soll. Aber das ist utopisch. In der Sache finde ich die Burka- und die Minarett-Frage nicht vergleichbar. Das Minarett-Verbot war eindeutig drastischer, als es ein Burka-Verbot wäre. Insofern bezweifle ich, dass „der Wind“ wirklich gedreht hat.

  • Martin Schwizer sagt:

    Herr Schindler, es käme niemanden in den Sinn, Gesetze nicht antizipierend zu gestalten. Das tun wir immer wieder.Genmais, Todesstrafe (obwohl es höchstunwahrscheinlich) usw. Wir sind eine offene Gesellschaft, die Abschottung durch Kleidungstücke, die den Körper verhüllen, widerspricht diesem Gedanken völlig. Zudem ist es eine Respektlosigkeit, dem Gegenüber nicht ins Gesicht schauen zu können. Die nonverbale Kommunikation ist verunmöglicht, 90% derselben geschehen genau so. Man ist kein besserer Mensch, nur weil man Rückschritte im sozialen Umgang verteidigt und diese mit Toleranz verwechselt

  • Julie Meier sagt:

    Hier wird wohl einiges an Wissen zurechtgebogen. Nicht das Burkaverbot sondern die Burka treibt einen Keil in unsere Gesellschaft. Der Herr vergisst wohl wie schnell Freiheit weg sein kann, wenn man sich nicht beizeiten darum kümmert. Und immer diese Aussage: Islam hat mit dem gewaltätigen Islamismus nichts zu tun, gehts noch? Hier hält man die Allgemeinheit wohl für nicht besonders unterscheidungs fähig, dass man so ein Satz immer wieder vorbeten muss und dabei die Tatsachen schönredet. Islam hat mit Islamismus zu tun, das Christentum hat was mit Christen zu tun.

    • Ri Kauf sagt:

      Frau Meier, sie verwechseln da etwas. Islam hat nicht zwingend mit Islamisten zu tun. SO einfach ist die Sache nicht. Schliesslich gibt es dieses Phänomen Islaisten erst seit 9/11. Muslime leben aber schon länger in Europa und man hat vorher mit ihnen keine Probleme in verbindung gebracht Also nicht immer alles unter einen Teppich kehren. Auch wenn die Medinen da nicht jeube grosse aufklärerische Hilfe sind. Hauptsache man hat ein Feindbild.

      • Rico Tobler sagt:

        Ri Kauf – „gibt es erst seit 9/11“ bei soviel Geschichtsignoranz sollte man besser schweigen und sich wirklich für die Sache interessieren
        den ersten Islamismus gab es zur Gründungszeit – als von Saudiarabien aus ein Heiliger Eroberungs-Krieg bis nach Spanien ausgetragen wurde.
        Aber bleiben wir in unserer Zeit: Attentat von Luxor- schon vergessen? Lockerbie? München?
        Hitler war schon zu seiner Zeit sehr angesehen in diesen Kreisen (also vor Israel, das gern als Ausrede benutzt wird, für den Terror) und „Mein Kampf“ ist heute noch salonfähig in der islam. Welt. – das sind Fakten

      • Julie Meier sagt:

        Herr/Frau Ri Kauf, sie wollen doch jetzt nicht ernsthaft behaupten Islamisten gäbe es erst seit 9/11 und vorher gab es keine Probleme mit radikalen fundamentalistischen Bewegungen die sich auf den Islam berufen.
        Geschichtsunterricht? Nachrichten? Nicht existent? Natürlich muss man kein Feindbild heraufbeschwören aber behaupten es gäbe keine Zusammenhänge ist doch einfach nur Leute für dumm verkaufen.

  • Emilio Marsa sagt:

    Also auf der via Nass von Lugano sieht man sie sehr viel und die mall in Mendrisio hat die grössten Einkäufe mit Burka. Wie scheineilig. wenn es um geld geht, zählt das neue gesetz nicht und man schaut weg. sowohl verbot und dann nicht umsetzen sind doppelt falsch.

  • Martin Schwizer sagt:

    Der wirklich Keil wird nicht durch das Verbot der Burka in die Gesellschaft getrieben, sondern durch das Tragen der Burka. Diese Verhüllung grenzt den Träger objektiv völlig aus der Gesellschaft aus, ob selbstbestimmt oder nicht. So entstehen Parallelgesellschaften, dass kann kein toleranter Bürger wollen. Integration ist das Stichwort hinter der Initiative, nicht (selbstgewählte) Abschottung. Zudem ist es auch ein Zeichen von Intoleranz, wenn die Sitten und Gebräuche eines Landes nicht repektiert werden, egal ob als Gast oder Ansiedler.

    • Anh Toàn sagt:

      Muss ich in einem Land, dem die persönliche Freiheit seiner Bürger ein hohes Gut sei, mein Gesicht jedem zeigen? Darf ich nicht selber entscheiden, wem ich es zeige, ist doch mein Gesicht? Ausserdem sind überall Kameras heutzutage. Wenn ich es niemandem zeigen will, kann ich vielleicht nicht an Demonstrationen und Fussballspiele gehen, aber auch nicht ins Migros und zur Post? In einem freien Land?

      • Heiniger Daniela sagt:

        Eine Gesellschaft, die die persönliche Freiheit zelebriert, kann nur funktionieren, wenn man sich an gewisse gesellschaftliche Umgangsregeln hält, sonst entsteht bald Chaos und Anarchie. In Europa schaut man einander ins Gesicht, das gilt als wesentlicher Bestandteil der zwischenmenschlichen Kommunikation. Es wirkt äusserst beleidigend, wenn eine Frau ihr Gesicht vor dem Gegenüber versteckt. Persönliche Freiheit fordert auch gesellschaftlichen Pflichten, Frau Toán!

        • Anh Toàn sagt:

          Die persönliche Freiheit beinhaltet gerade, nicht zu machen, was „man macht“. In Europa und anderswo Ich es nbie ein Problem, wenn man macht, was schon bin übrigens ein Mann, halt einfach einer, der sich vorstellen kann, warum auch nicht, sein Gesicht nicht zu zeigen, ich gebe ja auch nicht jedem meine Hand? Also welches schützenswerte Rechtsgut wird denn durch meine Weigerung, mein Gesicht zu zeigen, geschützt? Ich halte es nicht für beleidigend, sondern nur für unfreundlich, sein Gesicht nicht zu zeigen, aber Mann – ich bin einer – darf unfreundlich sein in Europa, wegen Freiheit,

          • Rico Tobler sagt:

            persönliche Freiheit für die, die gegen persönliche Freiheit sind! ist das nun einfach Ignoranz oder schon Heuchelei?

            Die Burka steht für einen salafistischen Islam. Und der fordert z.B. Todesstrafe für Homosexuelle und Apostaten.
            Aber das ist ihnen egal, das blenden sie einfach aus, und reden im Namen der Liberalität für diese Extremisten.

            Gehen sie mal nach Enland in die pakistanische Community und schauen sie sich die Unterdrückung an, die die Religiösen auf ihre Landsleute ausüben. Das passiert, wenn man intoleranten Machtinstitutionen der Freiheit zur Entfaltung lässt.

          • Anh Toàn sagt:

            @Rico Tobler: Wenn Sie mir sagen könnten, inwiefern ein Vermummungsverbot,nützlich ist, die Denk- oder Handlungsweise von dieser Menschen zu beeinflussen, oder welche Rechtsgütern durch die Verhüllung gefährdet sind, haben Sie einen Nutzen für die Massnahme. Und dann kann man abwägen, was wichtiger ist. Also, wozu nützt ein Vermummungsverbot?

          • Anh Toàn sagt:

            @Rico Tobler: „persönliche Freiheit für die, die gegen persönliche Freiheit sind! ist das nun einfach Ignoranz oder schon Heuchelei?“

            Nein, das ist deren persönliche Freiheit. (Dazu gehört nicht, jemandem zum Tragen einer Burka zu zwingen, aber den Zwang zu vermuten und dann – ich sage, un – rechtsstaatlich zu bestrafen (das Opfer nähme ich an wird bestraft, die Burkaträgerin, Zwang ist schon jetzt strafbar) halte ich für Ignoranz oder Heuchelei.

          • Rico Tobler sagt:

            ihre Antworten entlarven sie, als weltfremden Theoretiker bzw. Propagandist mit Kalkül
            Sie fragen nach Wirkung: ignorieren aber meinen Hinweis auf die Pakistanische Community in England in der religiöser Zwang ausgeübt wird. Eine Ahndung wird unmöglich, weil das System der Machtstrukturen bereits so mächtig ist.
            Dort sehen sie Wirkung. Das scheint sie nicht im Mindesten zu interessieren.

          • Anh Toàn sagt:

            @Rico Tobler. Sie wollen also mit dem Burkaverbot Parallelgesellschaften treffen, warum nicht ein Kebabverbot, aber die persönliche Freiheit erlaubt „Parallelgesellschaften“. Die sind nicht erwünscht, aber auch nicht verboten, eben wegen Freiheit und so. Es gibt Verbote einzelner Handlungen, weil diese andere schädigen oder gefährden, wie Nötigung, Nachtruhestörung, aber was mich an einer oder vielen Burkas schädigt oder gefährdet, sehe ich nicht.

  • Samuel Bendicht sagt:

    Genau die Kreise, welche dauernd von zu vielen Gesetzen und von Freiheit des Individuums reden, sind hier die ersten, die den Frauen die Freiheit mit der Begründung einschränken, Frauen vor Unterdrückung zu beschützen. Es ist wirklich beschämend, dass angeblich liberale Politiker solche Forderungen stellen und wirklich bedenklich ist es, dass die Schweizer inzwischen, durch ein zugegeben sehr geschicktes Politmarketing der SVP, so indoktriniert und voller Hass auf den Islam sind, dass kaum mehr jemandem diese Doppelmoral, um nicht zu sagen Verlogenheit der Bürgerlichen und der SVP, auffällt!

    • Dieter Sprenger sagt:

      Nicht die Forderung ein Burkaverbots ist beschämend , sondern beschämend verhalten sich jene Kreise welche stetig unter dem Label von angeblicher Toleranz , mit dem tragen der Burka diese Intoleranz dulden . Doch in Wahrheit verhalten sich damit diese Kreise selbst Intolerant . Nicht umsonst und mit gutem Grunde verbot man damals in der Türkei unter Atatük das tragen der Burka ! Selbst wenn es bisher noch wenige sind , wird zu recht diesen Tendenzen im Zusammenhang der Zuwanderung rechtzeitig Gegensteuer gegeben , bevor es zu spät sein wird !

    • Héloise sagt:

      Umgekehrt wird ein Schuh draus, Herr Bendicht. Die selben Kreise, die Andersdenkenden Abschottung gegen aussen vorwerfen, sehen in der Totalabschottung von Frauen durch Vollverschleierung nichts Verwerfliches. Alice hilf!

  • Schmid sagt:

    „Minarettverbot, das der Schweiz bis heute nichts genützt hat“
    Woher stammt die Grundlage zu dieser Aussage? Im Gegenteil, endlich hat sich das Volk aufgerafft und Stellung bezogen. Das war nur durch die Existenz „dieser Kueche“ moeglich. Die Herkunft sollte auch fuer Sie nicht nicht relevant sein, da Sie auch taeglich von unserer Freiheit profitieren.

  • Mike Meier sagt:

    Ich will, in meinem Kulturkreis lebend, das Gesicht meines Gegenübers sehen. Das hat mit Religion nichts zu tun, sondern mit Anstand und unseren Umgangsformen und Lebensart.
    In anderen Kulturkreisen, dort wo ich Gast bin, akzeptiere ich natürlich die Gesichtsverhüllung mit Burka oder Çarşaf.

  • Alfred Frei sagt:

    Randalierende Hooligans mit einer Verfassungsänderung bekämpfen zu wollen, ist einfach nur lächerlich. Ausserdem ist der Verwis auf diese Hooligans nur ein Versuch zu verwischen, um was es geht: Diskriminierung des Islam. Aber wer verhüllt den sein Gesicht ? Ganz wenige Touristinnen, mit denen wqir eigentlich ganz gut leben können und diejenigen Konvertitinnen, bei denen man den Eindruck hat, adss sie sich diskriminiert fühlen WOLLEN. Tun wir ihnen den Gefallen nicht. Gegen Burka. Gegen Burkaverbot.

  • Hannes Müller sagt:

    Der Artikel verwechselt eine Ideologie mit den Menschen, die zufällig in die Ideologie hineingeboren wurden, oder die die Ideologie für Wahrheit halten. Ausserdem verwechselt der Artikel die Freiheit, zu glauben was man will, mit der Freiheit zu tun, was man will. Wenn das Burkatragen nicht verboten werden kann, dann dürfen auch andere Handlungen nicht verboten werden, die man auf religiöse Inhalte (also auf herbeigefaseltes Zeug) zurückführen kann. Ob das nun harmloses Zeug wie Nacktwandern sei, oder das Beschwichtigen der Götter wie bei Inkas und Mayas.

  • Schmid sagt:

    „Kleidervorschriften“ wie Sie es verniedlichend nennen sind ein Problem. Diese muessen jetzt erlassen werden, weil die Auslaender sich um unsere Kultur foutieren, weil ich mir sicher sein will dass eine Frau darunter steckt (D waren mehrere Maenner), weil es meine persoenliche Freiheit einschraenkt, denn um eine Situation einzuschaetzen muss man die Mimik erkennen koennen und nicht zuletzt wegen der Strafverfolgung.

  • Urs Kym sagt:

    „verwechseln den Islam mit gewalttätigem Islamismus“ – Gerade deshalb. Die Burka wird bei weitem nicht von allen Moslems verwendet, aber jede Moschee (ausserhalb der CH -:) hat ein Minarett. Der laizistische Atatürk wusste schon, weshalb er Schleier, Kopftuch und Fez aber nicht die Minarette (Leuchttürme) verbot.

  • Andreas Müller sagt:

    Meine Frau und ich waren im Süden Marokkos abseits der Touristen Zentren. Marokko ist ein gemässigtes islamisches Land. Da meine unverschleierte Frau perfekt Französisch spricht und die Marokkaner oft Französisch sprechen, war sie die Wortführerin in Geschäften usw. Wir haben in der Praxis gelernt, dass muslimische Männer nur mit mir verhandeln, weil ich der Mann bin. Meine Frau war schlicht Luft und würde auch noch angemotzt wegen dem fehlenden Schleier. Diese Gebaren können sich Muslime, wo sie in der Überzahl sind erlauben, in der Schweiz, wo sie 7% der Bevölkerung ausmachen, NOCH nicht.

  • Christian Müller sagt:

    Wenn’s zum Burkaverbot kommt, sind primär die Muslime selbst schuld. Vollverschleierung gilt bei uns als absolut tabu. Die muslimischen Gemeinschaften verpassen es aber, sich ausdrücklich davon zu distanzieren und ihre Mtigliederinnen davon abzuraten. Hier geht es um nichts anderes als den Willen zur Assimilation. Wer sich vollverschleiert, drückt ganz klar aus, dass sie der arabischen Kultur, in der sich die Frauen vor den Männern schützen müssen, näher steht als der schweizerischen. Auf der arabischen Halbinsel mag das vielleicht nötig sein, aber hier sind die Männer zivilisiert.

  • Heinz sagt:

    Also das sehe ich nicht so und es ist eine Frage des Anstandes dass man sich der lokalen Kultur des Landes anpasst in dem man leben will. So käme es niemanden in den Sinn in Arabischen Ländern oder in Vorder Asien sich in T-Shirts oder Mini Jupes rumzulaufen und auch dort gibt es klare Vorschriften durch den Staat! Burka tragen wäre wirklich ein Fremdkörper bei uns und entspricht auch nicht der geläufigen Islam Vorschriften. „In Rom benimmt man sich wie die Römer“ heisst ein altes Sprichwort welches auch bei uns seine Anwendung hat.

  • Oliver Schaub sagt:

    „verwechseln den Islam mit gewalttätigem Islamismus“ Ja, das tun tatsächlich manche. Genauso wie manche der Burka eine „religiöse“ Bedeutung unterstellen. Die Burka ist in erster Linie ein Symbol der Unterdrückung. Und diese Symbolik hat in einem sekulären, aufgeschlossenen Staat durchaus nichts verloren. Genausowenig wie Beschneidungen oder Schächtungen. Oder soll dies aus „Respekt vor anderen Religionen“ auch geduldet werden? Warum hat alles, was im Entferntesten nach Religon „riecht“ einen Freipass?

  • Josef Marti sagt:

    Das Argument mit dem fehlenden Respekt vor der Verfassung stösst vollkommen ins Leere. Schliesslich existiert auf Bundesebene keine Gesetzesinitiative so dass dieses Phänomen seit jeher nichts neues ist.
    Ansonsten warte ich schon lange dass wir endlich die Scharia eingeführt haben, dann brauchen wir nämlich weder diese Verfassung noch die EMRK mehr und auch der Streit um Frauenquoten ist dann definitiv endgültig geregelt und geklärt.

  • Ri Kauf sagt:

    Ich war GEGEN ein Minarettverbot. Das iwar was anderes als ein Burkaverbot. Die Burka hat NICHTS mit Religion zu tun, sondern ist eine Tradition die vorwiegend in Pakistan und Afganistan gepflegt wird. Und weil die Burka eine extreme Form ist dieser Tradition ist und einer Vermungung gleichkommt; bin ich FÜR ein Burkaverbot. – Auch das Kopftuch hat nichts mit Religion zu tun auch wenn das viele Musilme sagen. Wenn man mit ihnen spricht, geben Sie es in der Regel zu. Es steht nirgends im Koran, dass die Frau ein Kopftuch oder eube Burka tragen soll.

  • D.Stettler sagt:

    Ich würde eher sagen, die Burka ist unseres Staates nicht würdig. Ob ein Verbot sinnvoll ist, darüb lässt sich streiten, ich bin dafür, weil es die Frauen schützt

  • Leo Neubert sagt:

    Erstens steht im Koran nichts von einer Burka und die Burka ist ein „modernes“ Unterdrückungsinstrument von Steinzeit-Chauvinisten.
    Sogar wenn es im Koran stehen würde ist das völlig egal. Wir leben in einem säkularen Staat (es ist nur eine Frage der Zeit bis die letzten Überbelibsel des Mittelalters wie die „Landeskirchen“ verschwinden). Da ist es völlig schnurtz, was irgendein Massenmörder vor über 1300 Jahren vermutlich im Drogenwahn geschrieben hat. Auch vor den tollen „Anweisungen“ des Alten und den Märchen des Neuen Testaments haben wir uns ja irgendwann glücklicherweise emanzipiert…

    • Beo sagt:

      Religionen wurden (und werden) zunehmend falsch ausgelegt. Sie dienten ja primär der Manipulation von Menschen. Und wer hat die Religionen allesamt erfunden? Männer! Und genau sie sind es, die die Burka einführten. Alle Exponenten der religiösen Gemeinschaften berufen sich stets auf ihre heiligen Schriften. Doch da steht oft was anderes drinn. Oder auch gar nichts darüber. Genau so wie über die Burka auch.

  • kaya sagt:

    sehe ich übwerhaupt nicht so. die verhüllung ist undwürdig. ich bin für ein verbot.

  • Roland K. Moser sagt:

    Ist es nicht eher so, dass eine Burka unseres Staates unwürdig ist?

  • Bubach Kurt sagt:

    Wenn dass Burkaverbot etwas anspricht was kein Problem darstellt weil es zb nicht viele Burkas in der CH gibt wie soll es dann einen Keil in unsere Gesellschaft tun?
    Der Islam wird in der CH nicht 1 zu 1 ausgelebt werden dürfen wie in zb Saudi Arabien denn dann würden die Frauen,Christen,Juden,Atheisten,Andersdenkende etc. ihre Rechte verlieren, der Spirituelle Islam zwischen Mensch und Gott ist wilkommen, der Politisch Militante hingegen nicht & dies ist auch richtig so wenn wir weiterhin Frieden in der CH haben wollen, wems nicht passt empfehle die Permanente Ausreise zb nach Saudi Arabien.

  • Erich Nussbaum sagt:

    In der Verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist die Frau dem Mann gleichgestellt. Religionen und Sitten und Gebräuche können nur zu gelassen werden, wenn sie der Verfassung nicht widersprechen. Die Menschenrechte, die das Individuum schützen, stehen ebenfalls über der Freiheit zur Ausübung von Sitten und Gebräuchen. Das Burkatragen wird in einer patriarchalen, archaischen Gesellschaft von den Männern gegenüber der Frau angeordnet. Dies widerspricht dem Gleichstellungsartikel in der Verfassung.

    • Annabeth sagt:

      @E. Nussbaum: Ihre Argumente sind die überzeugendsten, die ich in den bisherigen 98 Kommentaren gelesen habe. Nur, da stellt sich mir die Frage: können wir die Rechte der muslimischen Frauen in der Schweiz mit einem solchen Verbot stärken, die unter Zwang stehen? Meiner Meinung nach ist Aufklärung nötig, denn der Druck wird ja innerhalb der Familienclans und über die Religion ausgeübt und den gilt es zu unterbinden. Dort müssen wir ansetzen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln und notwendigen Konsequenzen.

      • Anh Toàn sagt:

        Mit einem Verbot verbieten wir den Frauen, die sich freiwillig eine Burka antun, sich zu kleiden, wie sie wollen. Die Frauen, welche bisher unfreiwillig, wegen Nötigung durch Ehemänner oder Väter und Mütter und Tanten und Onkel sich verscheierten, bleiben dann einfach ins Haus gesperrt.

        Was den Rechten der Frauen hilft, hilft hier nicht den betroffenen Frauen. Verboten bedeuted ja, dass die bestraft werden, auch noch vom Staat: Eine Frau soll frei sein, sich zu prostituieren, aber nicht, einen Schleier zu tragen?

  • Janine Salzgeber sagt:

    Ich bin gegen ein Verbot, aber wer Burkas zulassen will, muss konsequent sein und auch rassistische und sonstwie diskriminierende Symbole auf Kleidung zulassen. Die Burka ist ein verabscheuungswürdiges Symbol für übelste Geschlechterdiskriminierung. Männern wird unterstellt, sich beim geringsten Anblick weiblicher Haut und Form in einen Gewalttäter zu verwandeln, während Frauen die Folge davon tragen müssen, indem Ihnen eine angemessene Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verweigert wird. Denn eine solche ist nur möglich, wenn man als Person individualisierbar und mehr als nur „Frau“ ist.

  • Severin Brunner sagt:

    Na ja, eine späte Einsicht Herr Schindler! Nach dem 11. September wird der Islam als solcher von allen sogwnannt westlichen Regierungen verteufelt. Dies, weil die Regierung der USA damals nichts Besseres wusste, als diesen Keil bewusst in die globale Gesellschaft zu treiben: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Die Achse des Bösen usw. Weil wir ja nicht in der Lage sind, uns gegenüber den USA politisch und auch kulturell zu emanzipieren (weshalb auch immer dem so ist), nagen wir auch heute noch an dieser Spaltung der globalen Gesellschaft. Höchste Zeit, daran was zu ändern!

  • tom sagt:

    Die Burka ist ein Sinnbild für die Unterdrückung der Frau auf Basis einer extremen Interpretation des Islams. Die Freiheit der Frauen MUSS in einer freien und liberalen Gesellschaft wie der unseren geschützt werden. Deshalb ist ein Burkaverbot eine absolute Notwendigkeit.

  • Bubach Kurt sagt:

    Wir werden in der CH noch eine harte Diskussion führen müssen ob alles was aus anderen Ländern,Kulturen und Religionen stammt auch hier angebracht ist, wir haben diese Diskussion nie geführt und es ist endlich Zeit dass diese Diskussion geführt wird. Eins sollte jedem klar sein, die Burka passt nicht in die CH, hier schüttelt man Hände und schaut seinem Gegenüber ins Gesicht. Ob man es Burkaverbot oder Maskenverbot nennt ist mit egal der Punkt ist das die absichtliche Verhüllung des Gesichtes verboten sein sollte.Vorallem Heute am 1 Mai wo wieder Fenster kaputt gehen sollte dies logisch sein.

  • Severin Brunner sagt:

    Das Minarettverbot war unseres Staates unwürdig. Ob es das Burkaverbot auch ist, lässt sich schwer beurteilen. Auf jeden Fall hätte das Zulassen der Minarette den Muslimen ein Signal gegeben, das einem freiheitlich-demokratischen Land würdig gewesen wäre. Leider konnten wir uns der US-Amerikanischen Schwarz-Weiss-Politik nicht verwehren.

  • Miriam sagt:

    Was mich immer wieder erstaunt, ist die grosse Behutsamkeit und Sensibilität die religiösen Gefühle von Menschengruppen nicht zu verletzen, welche sich einen Teufel um Anderstläubige scheren. Dies betrifft nicht nur traditionelle Muslime, sondern es finden sich solche Gruppen in allen Religionen auf. Meistens ist der Blick dieser Menschen vor allem nach innen gerichtet, und sie steuern der Allgemeinheit überhaupt nichts bei. Wo sind all diese mit Burkas bekleideten Frauen und ihre Männer in westlichen Ländern für die Allgemeinheit aktiv? Wo zeigt sich ihr Bemühen in ihren eigenen Ländern?

  • Eva Wiesendanger sagt:

    1. Ihr Titel ist falsch, denn es geht um ein Verhüllungsverbot nicht um ein Burkaverbot.
    2. Wir waren im letzten Sommer an den Krimmler Wasserfällen in Österreich. Es war ein sehr heisser Tag. Mehrere verhüllte Gestalten (ich nehme an, es waren Frauen) bemühten sich, auf dem steilen und verwurzelten Waldweg hinauf und hinunter zu gehen, ohne sich ein Bein zu brechen, da sie nicht auf den Boden sahen. Ihre dazu gehörigen Männer kamen in kurzen Hosen und T-shirts. Seit damals weiss ich definitiv, dass ich FÜR ein Verhüllungsverbot in der Schweiz stimmen würde.

  • Stephan Trimmer sagt:

    Die Burka ist es (und nicht etwa ihr Verbot), das unseres Staates unwürdig ist. Schindlers Darlegungen sind unzeitgemäss und realitätsfern, sie wirken wie ein naives, publizitisches Relikt vergangener Tage aus den frühen 90-er Jahren. Aber inzwischen haben wir 2015 und wissen es besser. Wir freuen uns über 1 Mio. mehr in der CH und wir sehen sehr deutlich, was Falsche Toleranz bewirkt. Islam gibt es nicht ohne Islamismus. Aus gleichem Grunde: Islam gibt es nicht ohne Scharia, Scharia nicht ohne Salafismus, Salafismus nicht ohne Unvereinbarkeit mit Demokartie und Verfassung.

  • Lucien Michel sagt:

    Es ist überhaupt keine Frag der Würde – ein Burkaverbot ist, wie übrigens auch das Minarettverbot, schlichtweg eine völlig überflüssige und sinnlose Dummheit, gänzlich irrelevant für unsern Staat.

    • Severin Brunner sagt:

      Absolut. Das Minarettverbot ist aber, politisch gesehen, die Wurzel allen Übels. Gerade Christoph Blocher, der sich als gläubiger Protestant bezeichnet, hat sich in dieser Sache auf’s Lächerliste selber disqualifiziert.

  • Aisha Kunz sagt:

    Die Polizei wird sich freuen, wenn sie an der Fasnacht massenhaft Geld einnehmen kann, wo doch so viele Schweizer gegen das Verhüllungsverbot verstossen werden. Jedoch wird dies dann wohl als Ausnahme betrachtet, da die Fasnacht kulturell verankert ist. Wie inkonsequent und untolerant die Schweizer nur geworden sind! Vor allem hat man vergessen, wofür die Demokratie eigentlich steht!!!
    Eine Bitte an alle gegen die Burka wettern: Bleibt ihr zu Hause anstatt Badeferien in Tunesien oder Ägypten zu machen! Geschweige denn vom Luxusurlaub abzusehen auf den Malediven, welches übrigens eines der wenigen Ländern auf der Welt ist, wo keine Religionsfreiheit gilt!
    Ich schäme mich manchmal wirklich Schweizerin zu sein!

    • Ruth sagt:

      Warum sollen die Schweizer nicht mehr nach Tunesien oder Ägypten gehen? Auch in diesen Ländern trägt nur eine verschwindend kleine Anzahl von Frauen eine Ganzkörperverschleierung. In vielen Berufen ist diese Kleidung nicht zugelassen, d.h. die Frauen bleiben zu Hause. Erstaunlicherweise dürfen sie Auto fahren, obwohl sie kaum etwas sehen, was immer wieder zu Unfällen führt.

      Auf Grund Ihres Vornamens könnte man annehmen, dass sie die Musliminnen verteidigen. Leider unterstützen Sie nur Extremisten!

      • Beo sagt:

        Dann schämen sie sich doch einfach. Sie erlauben, unterstützen und befürworten somit klar die Einschränkung der persönlichen Grundrechte der Frau. Das steht in krassem Widerspruch und ist unverständlich. Freiheit sieht anders aus.

  • wutte ratte sagt:

    Ein Staat ist immer so modern, wie die Rückständigsten seiner Bewohner. In diesem Falle die Burkaträgerinnen.
    Daher ist ein Burkaverbot absolut würdig.

    • Lucien Michel sagt:

      Es sind die «Rückständigsten seiner Bewohner» die hier zu landen Burka-, Kopftuch-, Minarettverbote und dergleichen verlangen.

      • wutte ratte sagt:

        Das Minarettverbot ist genau richtig. Wir tolerieren hier keine Extremisten. Wer es im 21. Jahrhundert darauf ankommen lassen will und mit seiner rückständigsten Auslegung der rückständigsten aller Religion neue Gebiete sichtbar und unsichtbar abstecken will, soll ruhig zu spüren bekommen, dass dies hier unerwünscht ist.

  • Christoph Ammann sagt:

    Die Burka wie Kirchengeläute sind nicht Inhalt des Glaubens, sondern lediglich historische Mödeli! Als solche kann man sie eben verbieten, da sie nicht unter den Begriff Religionsfreiheit fallen. Das ist richtig und gut so. Finde es aber immer noch schön, wenn am Samstagabend die Kirchenglocken den Sonntag einläuten. Das aber hat mehr mit nostalgisch verklärter Kindheit zu tun, denn mit dem, was das Christentum als wirklichen Inhalt hätte.

    • wutte ratte sagt:

      Die Kirchenglocken sind auch nicht im Begriff aufzukommen. Sie sind, im Gegensatz zu Burkas, dem expandierenden Islam und all seinen anderen Gebietsabsteckungen, ein Relikt.

  • Katharina Saluz sagt:

    Das Thema ist zweischneidig. Ein Burkaverbot mag in manchen Fällen die Unterdrückung von Frauen erschweren. Gleichzeitig diskriminiert es jene Frauen, welche die Burka tragen wollen. Die Argumente für und gegen ein Verbot halten sich also die Waage. Mit dieser Feststellung gilt für mich ganz klar: belassen wir es, wie es ist! Ich bin gegen ein Verbot, weil es mich nicht stört, wenn ich hin und wieder einer verschleierten Frau begegne und weil zudem nicht erwiesen ist, dass sich damit für die Frauen selber etwas in positiver Richtung verändern würde.

  • Verena Rost sagt:

    Es gibt keinen religiösen Hintergrund für das Tragen von Burqa/ Niqab. Diese gehören zur Tradition vieler Völker die aufgrund geografischer Gegebenheiten über Jahrhunderte entstanden sind. Ich nehme an, dass bei Sandstürmen in Wüstengebieten die Vollverschleierung absolut notwendig ist. In unseren gemässigten Breitengraden gibt es dafür keinen Grund. Vielmehr denke ich, dass Burqa & Co. ein Modehype geworden zu sind, wie z.B. Minirock oder Tattoos, der irgendwann wieder verschwindet, so schnell wie er gekommen ist. Trotzdem muss der Staat durchsetzen, dass das Gesicht von allen gezeigt wird.

  • Hegglin sagt:

    Ich bin in der Welt herum gekommen und habe mich in jedem Land den Gepflogenheiten angepasst. Und zwar aus Respekt von den Leuten und Ihrer Religösen Ausrichtung. Und wenn ich das nicht wollte, habe ich das Land nicht besucht. Ganz einfach.

  • Beatrice Mayer sagt:

    Es ist eine schöne Theorie, dass ein solches Verbot unseres freiheitlichen Staates unwürdig ist.

    In der Praxis geht es um Menschenrechte , die auch für die Frau gelten sollten. Es geht in der Praxis darum, dem expandierenden Islamismus zu sagen: hier nicht.
    Hier sind Frauen gleichberechtigte Menschen.

  • Susanne Reich sagt:

    Dieses Burkatragen finde ich, trägt zur Unterdrückung der Frau bei und diese Haltung möchte ich in unserem Land zumindest, nicht unterstützen. Wenn schon Verschleierung, muss das Gesicht/der Kopf frei sein. Kopftuch ok, doch mehr nicht. Immer diese Ausrede, diese Burka schütze vor fremden Blicken. Ich denke, eher das Gegenteil könnte passieren. Eine Frau, welche verschleiert ist, könnte das Interesse/die Fantasie der Männer eher anstacheln. Auch in unseren Breitengraden gibt es Übergriffe, obwohl Frauen nicht verschleiert sind. Der Charakter des Einzelnen entscheidet über sein Verhalten.

  • Luzia Keller sagt:

    Es steht uns nicht zu, über Bekleidung anderer Völker zu urteilen, solange sie sich korrekt darin verhalten. Die Schweiz ist ein Tourismusland und deshalb Gastland für ALLE Kulturen und deren Traditionen. Jede Frau darf selber entscheiden, wann sie sich verhüllen will und wann sie es nicht mehr für angebracht hält. Ein Verbot kommt einer anderen Art von Unterdrückung der eigenen Befindlichkeit und Freiheit gleich. Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich zu behandeln – also ob er verhüllt ist oder nicht spielt keine Rolle gemäss Art. 8 der Bundesverfassung! Wer das bekämpft, ist ein Volkshetzer!

    • Roman Meier sagt:

      Sie würde ich gerne sehen, wenn sich Männer entsprechend vermummen würden! Und wenn das Frauen dürfen, hätten Männer dieses Recht selbstverständlich auch! Also, falls Ihnen mal ein so gekleideter Mann begegnen sollte, bei dem Sie dann nur einen kleinen Augenschlitz sehen, brauchen Sie sich nicht zu fürchten! Es ist nur eine Kleidermode oder ein archaisches fremdländisches Brauchtum.

      • Beo sagt:

        Wir leben in Asien. Hier findet man vor allem vor dem Eingang von Banken vermehrt ein Schild mit klaren Piktogrammen die darauf hinweisen, dass dass tragen von Sonnenbrillen, Masken, Burkas, usw. nicht gestattet ist. Na also!

    • Luzia Keller sagt:

      @Roman Meier, haben Sie den Inhalt meiner Worte genau gelesen und entsprechend verstanden? Solange sich die verhüllte Person anständig verhält und nur dadurch auffällt, dass sie sich verhüllt in der Öffentlichkeit zeigt, ist dem nichts Anrüchiges oder gar Gefährliches zu unterstellen. Wer das trotzdem unterstellt, ist entweder neurotisch veranlagt oder möchte bewusst von seinem eigenen Problem mit fremden Kulturen ablenken. Geradezu lcherlich deswegen in Hysterie und Verbot schreiend sich selber als wenig eloquent und wenig kulturhistorisch bewandert zu outen.

  • carlo corno sagt:

    selbstverständlich ist das unseres Staates unwürdig, schliesslich sind wir doch moralisch-ethisch auf einem ungleich höheren Stand als gewisse islamische Staaten, wo das Tragen christlicher Glaubenszeichen sogar lebensgefährlich ist.

  • Beatrice Mayer sagt:

    „Demokratie bedeutet nicht, dass jeder machen kann, was er will“
    Seyran Ates
    http://www.welt.de/videos/article136463516/Burka-Verbot-Jetzt-reden-Musliminnen.html

  • stefan meier sagt:

    Hakenkreuzbinden sind auch verboten. Die Burka ist kein Kleidungsstueck, sondern ein Symbol sektierischer Intoleranz.

  • Richard sagt:

    Mit dem ‚freiheitlichen Staat‘ ist es nicht so weit her: Wir leben in einem Dschungel von Geboten und Verboten. Im Berufsleben haben sich die meisten an gewisse Kleidervorschriften zu halten. Eine anarchistische laissez-faire Kultur riecht zwar nach Freiheit, kann aber paradoxerweise das Gegenteil bewirken: die Installation von autoritären Regimen. So vielerorts geschehen nach dem arabischen Frühling, nach der Demontage der Diktatoren. Besonders im Blick auf die Einwanderungswelle aus betreffenden Regionen müssen wir die Grenzen auf gesetzlichem Weg rechtzeitig definieren – bevor die Fremden ihre Gesetze uns aufzwingen!

  • Max Bader sagt:

    Wir müssen das Burkaverbot nicht in der Verfassung verankern. Das müssen wir nur, wenn unsere Parlamentarier am Ende doch unvernünftig sind und das Burkaverbot nicht beschliessen.
    Vielleicht um ein Missverständnis auszuräumen: Der Schutz der Frauen gilt nur für jene Frauen, die unter die Burka gezwungen werden. Für jene Frauen, die es freiwillig tragen, ist das Verbot nötig, weil es ein Symbol der Vernichtung ist. Jene Gruppen, die die Burka befürworten, wollen Andersgläubige vernichten. Und solche Symbole wollen wir keinesfalls tolerieren.

  • Urli Meyer sagt:

    Schade, dass sich hier keine Burka- Trägerin hier zu Wort meldet. Womöglich lieben diese Frauen dieses Kleidungsstück,
    ganz besonders, weil es ihnen einen ganz besondere Freiheit gibt, z.B. vom Schmink- , Fitness-, Schönsein,- Nett-sein- zur- Nachbarin u.a. Zwängen..?

    • Ruth sagt:

      Wie kommen Sie auf die Idee, dass Burkaträgerinnen keinen Zwängen unterliegen? Die tragen genau so sexy Unterwäsche und modische Kleider inklusiv Frisur, Schminke usw. wie jeder andere oder vielleicht noch mehr. Es geht einzig darum, dass Fremde – also Nicht-Familienangehörige – die Frau nicht sehen dürfen.

    • Roland Hediger sagt:

      Vieleicht weil es gar keine gibt, ausser Touristinnen und wir somit ein sogenanntes Problem Lösen wollen das es gar nicht gibt?

  • Raymond Allaman sagt:

    Sich so anzuziehen, wie man will, wird durch das Grundrecht der persönlichen Freiheit geschützt (Art. 10 Abs. 2 BV). Sodann muss die Einschränkung eines Grundrechts gemäss Art. 36 Abs. 2 BV durch ein öffentliches Interesse oder durch den Schutz von Grundrechten Dritter gerechtfertigt sein. Wie schon bei der Minarettinitiative frage ich mich, welches öffentliche Interesse ein Burkaverbot rechtfertigt. Bei einem allgemeinen Verhüllungsverbot könnte man wohl mit der öffentlichen Sicherheit argumentieren, nicht aber bei einem expliziten Burkaverbot.

    • Beo sagt:

      Das Gesicht bleibt stets ein offenes Ge-Sicht und hat nichts mit der Bekleidung zu tun. Dass auch mal Masken getragen werden, ist ja was anderes. Das tragen einer Burka schrenkt das Grundrecht der Freiheit ein. Die Burka hat absolut nichts mit Religion zu tun. Das ist ja mittlerweile bekannt.

  • Hans Koller sagt:

    Die Politiker waren diesmal klüger, vor dem Volk wäre ein Ja sonnenklar gewesen und am Ende wäre man als Trottel dagestanden. Also hat man nun leise das Burkaverbot eingeführt um den Recht den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sie hätten sich ihren Artikel sparen können, die Meinung im Volk ist klar und eine Abstimmung kann man auch mit 1’000 Tagesanzeiger Artikeln nicht ändern.

    • Ruedi sagt:

      Wer hat ein Burkaverbot eingeführt? Heute ist 1. Mai, nicht 1. April. Und wenn die Abstimmung tatsächlich kommt und noch durchkommt frage ich mich schon, ob wir über nichts Gescheiteres mehr abzustimmen haben?

      • Hans Koller sagt:

        Tja Ruedi das Burka-Verbot kommt mit oder ohne Volksabstimmung. Ich werde selber ja sagen und zwar weil ich die Muslime nicht mag.

  • degiorgi e sagt:

    So was von Einfaeltiges. Immer das Extreme und Provokation. In einem christlichen Land gehoert eine Burka nicht hin. Ende der Durchsage. Aber immer das schreiben was absurd und verkehrt ist und es auch noch gut finden. Wie sind wir doch arm geworden.

    • Ruedi sagt:

      Christliches Land? Trennung von Kirche und Staat! Auch schon davon gehört?

      • Roland K Moser sagt:

        Finden Sie mal einen Politiker, einen Richter oder einen Staatsanwalt, der keine Kirchensteuern zahlt.
        Die Idee der Trennung von Kirche und Staat war und ist eine 1A-Idee, die aber nicht umgesetzt wird.
        Würde die Idee umgesetzt, müssten mindestens die CVP und EVP verboten werden, was ich übrigens sehr befürworten würde, denn religiöses Gedankengut, auch christliches, hat in der Politik nichts verloren, eben wegen der Trennung von Kirche und Staat.
        Möglicherweise verstehe ich die Trennung von Kirche und Staat auch falsch bzw. erwarte zu viel.

  • Georg sagt:

    Ich sag’s offen: Mir passen erwachsene, ungebildete (oh, Verzeihung, bildungsferne) Leute aus fremden, immer noch im Mittelalter steckenden Kulturen nicht: Sie können nicht mehr „modern erzogen“ werden (bei Kindern geht das), sie bleiben gedanklich bei ihrem Imam und in ihrer Koranschule in der Heimat hängen, sie können nichts Wesentliches an unsere Gesellschaft beitragen. Mit passen übrigens auch verstockte Christen nicht, die irgendwo in einem geistigen, engen, dunklen Tal hockengeblieben sind, aber die kann ich nicht vom Lande fernhalten, weil sie schon hier sind.

    • Ruedi sagt:

      Intoleranter geht es nicht mehr, sie tun mir leid! Kennen Sie den: „Leben und leben lassen“?

  • Verena Plüss sagt:

    Eine Burka tragen ist in der freiheitlichen Schweiz deplaziert! Selbst wenn Frau sagt, dass sie dieses Gefängnis freiwillig trägt, ist Zwang dahinter. Keine Burka, kein Gebetsruf vom Turm, und keinen extremen Islam bitte. Wir laufen sonst in grösste Probleme.

    • Luzia Keller sagt:

      @Verena Plüss
      Das Gegenteil ist der Fall: wir laufen in grösste Probleme als Tourismusland, wenn wir so hysterisch auf eine Verhüllung reagieren. Solange eine verhüllte Person sich anständig verhält und sich keiner Straftat schuldig macht, ist sie als Mensch vor dem Gesetz gleich zu behandeln wie jemand ohne Ganzkörperverhüllung. Alles andere ist unakzeptabel und der Schweizer Tradition als Gastland für ALLE Kulturen unwürdig.

      • berta Rosmarin sagt:

        TOURISTEN könnte das Burkatragen erlaubt werden! Wenn ich in ein Land mit strengen Kleidungsvorschriften reise,kleide ich mich nach diesen Regeln.Kann ich diese Regeln nicht akzeptieren,so bleibe ich diesemLande fern! !Nur schon in Italien besuche ich niemals eine Kirche in kurzen Hosen oder unpassendem Kleid Diesen Respekt bringt man zustande! – Wer sich hingegen in unserer Kultur niederlässt,sollte sich dementsprechend kleiden,akzeptieren,dass das weibliche Geschlecht bei uns gleichwertig ist und sich nicht unter einem Tuch verstecken muss!

  • Pedro Linder sagt:

    Regieren heisst vorausschauen. Die Regierung tut es nicht, also muss es das Volk tun. Es ist nun mal einfach so, dass in vielen Ländern die Muslime Probleme machen. Angefangen im mittleren Osten über China, Thailand, Philipinen bis Frankreich und England und weite Teile Afrikas gibt es systematischen Terror, der von einer einzigen Religion herrührt. Angesichts dessen, dass Religionen einfach Unsinn sind, haben diese im öffentlichen Raum nichts zu suchen. Damit meine ich auch die sogenannten chrislichen Religionen…… aber da wollen die Schweizer sogar noch illegales Glockengeläut. Lächerlich

  • Urs Landold sagt:

    Ich hätte lieber ein weltweites Islamverbot. Denn wo immer diese sog. Religion auftaucht bringt sie Unterdrückung, Blut, Totschlag und Mord mit sich. Mit dem Islamverbot würde sich nicht nur das Burkaverbot in Luft auflösen, sondern viele andere Steinzeitverhalten wie Zwangsheirat, Säure ins Gesicht, Enthaupten, Auspeitschen, Hände abhacken, usw…. Und wer mir sagt, dass das mit Tradition und nicht mit Religion zu tun hat, den weise ich auf das gehäufte Vorkommen dieser Verhaltensweisen, in islamischen Länder hin

  • blumis sagt:

    Das Burkaverbot ist super und schon lange fällig

  • Dieter Sprenger sagt:

    Dieser Titel müsste wenn schon lauten ,, Die Burka ist für unseren modernen und fortschrittlichen Staat und Abendländischer Gesellschaft unwürdig “ ! Selbst der Gründer der Türkei ,, Atatürk “ verbot aus guten Gründen das tragen der Burka . Es kann und darf nicht sein , dass nun ausgerechnet hier in der westlichen Welt das tragen der Burka unter dem Label von Toleranz gestattet sein soll . Jene Kreise welche nun unter dem Label hiesiger Toleranz diese Intoleranz dulden , verhalten sich selbst und in Wahrheit auch Intolerant . Diese wissen dies auch, jedoch hat deren Ideologie leider Vorrang !

  • Linus Huber sagt:

    Es handelt sich um ein komplexes Problem.

    Eigentlich würde die soziale Ausgrenzung ganz ohne Gesetze genügen, solch Verhalten (Tragen der Burka) auszumerzen. In einem Wohlfahrtsstaat, in welchem Menschen anderer Kulturen aufgrund der gebotenen sozialen Absicherung nicht mehr gezwungen sind, sich anzupassen/einzuordnen, führt dies zu fragwürdigen Entwicklungen. Ebenfalls erzeugt diese soziale Absicherung einen Sog an Zuzügern aus solchen Staaten, in welchen die Familie die soziale Absicherung ist.

    Wenn Touristen sich derartig verhalten, sollte es nicht unbedingt vom Staat geregelt werden

    • Mark Keller sagt:

      Linus Huber, es gibt in der Schweiz KEINE einzige Burkaträgerin. Und die Handvoll Konvertitinnen tragen ihren Niqab vollkommen freiwillig. Wieso muss ein Problem gesucht werden wo keines ist!

      • Dieter Sprenger sagt:

        Was noch nicht ist , kann noch kommen . Folglich ist dieses Burkaverbot mehr als berechtigt , bevor es zu spät sein wird !

  • Herr Schindler, seit wann leben Religionen friedlich miteinander? Zahlreiche Religionskriege und religiöse Konflikte vom Anbeginn der Menschheit bis heute zeugen davon, dass Religionen eben oft nicht friedlich miteinander leben. Religiöser Fanatismus ist sowohl für einzelne Betroffene als auch für den Frieden in der Gesellschaft eine Gefahr. Als Bundesrätin Calmy-Rey den Iran besuchte, trug sie ein Kopftuch. Sie passte sich damit den dort seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 geltenden Gepflogenheiten an. Wieso sollen wir Schweizer nicht dasselbe erwarten dürfen?

  • Lölffel sagt:

    Ich frage mich ernsthaft, WOZU EIN BURKAVERBOT! Es gibt seit längerem ein allgemeines Vermummungsverbot. Würde das, von den zuständigen Stellen, konsequent umgesetzt würde das reichen.

  • Beo sagt:

    Eine Vermummung des Gesichts ist – aus welchen Gründen auch immer – nicht duldbar. Es geht nicht an, dass sich Menschen dadurch unerkennbar machen. Eine Vermummung kann auch absichtlich und missbräuchlich erfolgen (Einbrecher usw.) Die religiöse Vermummung haben Männer deshalb veranlasst, weil sie ihre Frauen in der Oeffentlichkeit nicht zeigen wollen. Eine Unterdrückung der persönlichen Freiheit der Frau. Und das im Jahre 2015.

    • Anh Toàn sagt:

      Und diese Frau braucht Sie, um zu entscheiden, dass sie unterdrückt wird? Sollte man die nicht fragen, ob sie gezwungen wird, oder weiss die alleine gar nicht, ob sie freiwillig oder unfreiwillig eine Burka anzieht und hinterhergeht oder sie unterdrückt wird. Dann ist die doch nicht fähig zu vernunftgemässer Einsicht, dann ist ja nur die Frage, ob sie von der KESB oder Ihrem Mann / Vater beschützt wird. Ich mein ja nur für den Fall wo eine erwachsene Frau laut und deutlich sagt, sie tage freiwilliig Burka (Es gibt Leute die piercen freiwillig ihr Halszäpfchen!)

  • Beo sagt:

    Das befohlene tragen einer Burka ist nur ein kleiner Teil der Unterwürfigkeit der Frau. In vielen moslemischen Staaten gehen die Männer jeiwels voraus. Die Frau folgt ihnen einige Meter hinterher. Das spricht doch für sich.

  • Markus Schneider sagt:

    „Wir sind fremdenfeindlicher und diskriminierungsfreundlicher geworden.“ Wen Sie mit „wir“ meinen weiss ich nicht. Aber es ist nur zu begrüssen, wenn der Toleranz endlich Grenzen gesetzt werden. Das gilt für Islamisten und Muslime geanuso wie für Homosexuelle und Pädophile oder für Sozialhilfebezüger und Scheinflüchtlinge. Alles hat seine Grenzen – wenn eine Gesellschaft keine Normen und Grenzen mehr zu setzen vermag, so hat sie kein Anrecht auf Respekt und keine Aussicht auf Fortbestand. Die alles tolerierende Gesellschaft ist an ihrem Ende angelangt, das begrüsse ich.

    • Mark Keller sagt:

      Markus Schneider, mit Ihrem menschneverachtenden Kommentar haben Sie sich auf jeden Fall meinen Respekt verspielt. Es ist erschreckend, wieviele diskriminierende, diffamierende, veachtende Denkweisen in den Kommentaren zum Vorschein kommen.

  • Adrian Zimmermann sagt:

    Sehr geehrter Herr Schindler und Kommentatoren. Nachdem ich jetzt den Artikel und sämtliche Einträge dazu gelesen habe, möchte ich etwas beifügen, was bisher noch gar nie zur Sprache kam. Die Burka/der Niqab wird ja je nach Ansicht entweder als einer freien Gesellschaft als zuzutrauend oder als Frauenunterdrückend beschrieben. Dabei geht vergessen, dass die Verschleierung einer Frau vorallem auch Männerfeindlich und letztendlich der Gesellschaft schädlich ist. Grund: eine Gesellschaft kennzeichnet ihren Status durch Innovationen, Ideen, Entdeckungen, Gedankenspiele, Gesetze und Wohnkomfort (Strassen, Häuser, Wasser – Stromleitungen etc.), sowie dem Stand der Wissenschaft, der Kunst und der Kultur. Dies alles wurde ( und wird noch heute) v.A. durch Männer geleistet. Warum? Weil Männer Frauen beeindrucken wollen: sei es mit Geist und/oder Muskelkraft. Somit entstanden und entstehen alle die oben genannten Dinge. Dort wo die Frauen aber verschleiert sind, fehlt den Männern der Antrieb Diese zu beeindrucken, eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Rückständigkeit ist die Folge. Das gilt eingeschränkt auch für jene Länder die es dank Erdöl zu grossem Reichtum brachten. Weil auch dort sind sämtliche Projekte und Bauten durch Männer die von ausserhalb kommen, geplant und durchgeführt worden. Die reichen Einheimischen selbst, geben nur das Geld, selbst ihre Bohrtürme und Pipelines sind nicht auf ihrem Mist gewachsen. Ein Vermummungsverbot (einschliesslich Burka und Niqab) könnte also folglich, wenn auch nur auf indirektem Weg eine Verbesserung der Lebensumstände in diesen Ländern zur Folge haben. Weil, es bringt die Menschen in diesen Kulturen vielleicht dazu, über ihren Status und ihre Verantwortung sich und den kommenden Generationen gegenüber nachzudenken und die richtigen Schritte einzuleiten.

  • René Hofstetter sagt:

    Am 1. Juli 2014 bestätigte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das in Frankreich bestehende gesetzliche Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit. Es ist moralisch also absolut in Ordnung, eine Entscheidung über ein Verhüllungsverbot zu treffen und so eines anzunehmen oder abzulehnen.
    Da die Schweiz in vielen Teilen noch nicht säkular sondern christilich ist und es eine starkes Bedürfnis gibt, sich von einer Religion abzugrenzen, deren Exremisten derzeit viel öffentlich wahrgenommenes Leid verursachen, scheint eine Annahme wahrscheinlich.

    • Mark Keller sagt:

      Schon interessant wie plötzlich ein genehmes Urteil des EGMR ins Feld geführt wird, um eine Bekleidungsvorschrift in unsere BV zu schreiben. Sonst halten doch ihre Kreise gar nichts von den Urteilen des EGMR und wollen die EMRK künden. Im konkreten Fall bekam Frankreich recht. Daraus abzuleiten ein Verschleierungsverbot sei generrell rechtens ist äusserst dünnes Eis.

      • René Hofstetter sagt:

        Wenn Sie genau lesen, Herr Keller, wird kein Burkaverbot abgeleitet.
        Es geht erstens darum, dass es moralisch okay ist, über ein solches Verbot zu entscheiden, und dass dabei Annahme oder Ablehnung herauskommen darf – entgegen dem Artikel. Ich denke, man darf den EGMR als moralische Instanz in Betracht ziehen ohne sich gleich seiner Gerichtsbarkeit zu unterwerfen.
        Zweitens geht es darum, den Ausgang eines solchen Entscheides und seine Gründe vorauszuahnen. Ich rechne mit einer Annahme, bin mir aber selbst noch unschlüssig.

  • Manfred sagt:

    Das Burkaverbot treibt einen Keil in die Gesellschaft……..unglaublich! Der Keil wurde schon längst durch den Islam selbst durch die Gesellschaft getrieben. Nicht zuletzt auch durch Äusserungen vom salafistischen IZRS. Nicht zuletzt auch durch die arrogante Selbstverständlichkeit der Konvertiten.
    Sorry, nicht wieder der Schweiz Schuld geben! Schauen wir doch einmal auch für den Nicht-Islamischen Bevölkerungsanteil. Oder ist das nicht mehr zulässig?

    • Mark Keller sagt:

      Der IZRS ist in keiner Art und Weise repräsentativ für die unter uns lebenden Muslime. Manfred, Sie würden die meisten hier in der Schweiz lebenden Moslems oder Muslimas nicht mal erkennen, wenn sie direkt vor Ihnen stehen würden. Besonders diejenigen der zweiten Generation.

  • Ulrich Heimberg sagt:

    Vermummte können in der heutigen Zeit allgemein als Gefahr angesehen werden ( auch an Sportveranstaltungen, Demos und Kundgebungen ). Niemand weiss, wer sich unter einer Gesichts-/Körperverschleierung befindet oder versteckt.
    Deshalb sollte dieses Problem auch gesamtheitlich angegangen werden.
    D.h. ein Vermummungsverbot für alle !

  • Peter sagt:

    Wir leben im Moment in einer Zeit, in der alles toleriert wird. Das ist viel einfacher, als Stellung beziehen und für etwas einstehen zu müssen. So ist das auch beim Thema Burka. Schutz und Selbstbestimmung der Frau ( ein westliches Konstrukt) ist in keiner Art und Weise mit der Burka kompatibel. Da ich die Selbstbestimmung der Frau viel höher einstufe als die Glaubensfreiheit, welche vor allem Rechte der Männer und zu Ungunsten der Frauen sind, müssen wir die Frauen durch ein Burkaverbot vor der eigenen Religion schützen.

    • Mark Keller sagt:

      Lieber Peter, und wo schützen Sie die Frauen vor sexueller Ausbeutung durch die Werbung? Das ist dann wohl nicht das Gleiche, gääled Si. Sexismus in der Werbung läuft bei Ihnen wohl als westliche Errungenschaft und zu verteidigendes Kulturgut, oder was?

  • Mark Keller sagt:

    In der Schweiz gibt es keine Burka-Trägerinnen. Nicht mal Touristinnen tragen eine Burka. Ich habe jedenfalls noch NIE eine gesehen, weder in Genf noch Interlaken! Zitat Wikipedia: Die Burka ist ein Kleidungsstück, das der vollständigen Verschleierung des Körpers dient. Die Burka wird von vielen Frauen in Afghanistan und Teilen von Pakistan getragen. Es mag eine Handvoll in der Schweiz lebende Frauen geben, die einen Niqab tragen. Und es gibt in Touristenorten viele Niqab tragende Touristen. Zu behaupten all diese Frauen seien unterdrückt ist eine Anmassung ohne gleichen!

    • Mark Keller sagt:

      Mit dem Trick die Vermummung generell zu verbieten – im Hinblick auf Demo-Chaoten und Hooligans – will man den wahren Grund eines Vermummungsverbotes verschleiern! Es geht nicht um Demo-Chaoten und Hooligans, damit will man bloss die Akzeptanz beim Stimmvolch allgemein fördern, sondern es zielt ganz klar auf eine verschwindend kleine Minderheit einer gewissen Leuten missliebigen Religionsgemeinschaft ab! Solche Diskriminierungen von Minderheiten sind eines Rechtsstaates unwürdig und mit aller Bestimmtheit abzulehnen. Was eigentlich gemeint ist, macht der Absender SVP/Wobmann glasklar.

      • Beatrice Mayer sagt:

        Biite Herr Keller
        informieren Sie sich!
        Es geht hier einmal nicht darum, ob links oder rechts , es geht um ein Stück Tuch, das den Frauen aufoktroyiert wird, sei es direkt oder durch Gewöhnung sprich Gehirnwäsche, etwas einfach gesagt. Bewegen Sie sich einmal ein paar Stunden in einer Burka und Sie wissen, was gemeint ist. Es gibt Literatur von z.B. Ayan Hirsi Ali, Neçla Kelek, Seyran Ates u..a. mehr, wo die Zusammenhänge klar werden, dieses Stück Stoff ist weder religiös zu rechtfertigen noch ist es einfach ein Bekleidungsstück, es steht für Geschlechter-Apartheid .

        • Beatrice Mayer sagt:

          Wenn Sie erfahren, dass fundamentalistische Muslime in SA, der Türkei etc. Einfluss nehmen ( teuerste Moscheen bauen in Deutschland,für Lehrerinnen Gerichtskosten übernehmen und vieles mehr, damit das Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst aufgehoben wird) dann geht es Ihnen vielleicht auf, dass es sich nicht um “ auf eine verschwindend kleine Minderheit einer gewissen Leuten missliebigen Religionsgemeinschaft ab!“ geht, sondern das ist eine Nummer grösser und betrifft Frauen und am Ende vielleicht uns alle.

      • Thomet sagt:

        Herr Keller, der Islam ist sehr vielschichtig. Hier leben Muslime welche kein Problem haben sich zu integrieren und gerne in einer Aufgeklärten Gesellschaft leben. Durch mittelalterlich geprägtes Verhalten gefährden hardcore Burka- und Niqabverfechter (fast nur Konvertierte und Männer!) die fragile Akzeptanz den Muslimen gegenüber.
        Ich bin mir sicher das mit einem Verhüllungsverbot mehr Frauen aus ihren „Gefängnissen“ befreit werden als Frauen in eine neue Freiheit gezwungen werden.

  • Roland K Moser sagt:

    Das Burkaverbot löst im voraus ein Problem, dass es ohne dieses Verbot bald gibt.

  • Thomet sagt:

    Fragen an Experten
    Ist es eigentlich für Nichtmuslime verboten eine Burka zu tragen bzw. verstösst man dann gegen das Vermummungsverbot?
    Wie erkennt man ob das Tragen der Burka religiös/kulturell begründet ist oder ob der/die Träger/in einfach nur unerkannt sein will?
    Ist Autofahren trotz des beeinträchtigten Sichfeldes erlaubt?
    Dürfen männliche Polizisten eine Burkaträgerin kontrollieren?

  • Mayer Barbara sagt:

    Nein wir haben keine Probleme. Es geht nicht um die Burka. Es geht um die Zuwanderung. Es geht darum, dass wir nicht alles akzeptieren müssen was andere Religionen für gut empfinden. Es geht darum, dass wir Probleme mit Sozialhilfebezügern haben. Es geht darum, dass ganze Quartiere verslummen. Es geht darum, dass wir uns fremd fühlen in der eigenen Heimat. Es geht darum, dass wir keine Lust mehr haben auf fremde Kulturen. Es geht darum, dass wir keine importierte Kriminalität mehr dulden. Es geht darum, dass auf Flüchtlingsbooten nur junge Männer an Bord sind. Wo sind die Kinder und Frauen ?

  • Marcel Lockhart sagt:

    Es gibt Probleme die man lösen muss bevor es sie gibt. Eine Burka zu tragen ist der Schweiz nicht würdig. Hier schauen wir den Leuten ins Gesicht! Wir müssen damit aufhören auf jede extreme Ansicht von x-beliebigen Minderheiten Rücksicht zu nehmen.

  • berta Rosmarin sagt:

    Ein Erlebnis hat mich extrem wachgerufen bezüglich Verhüllung der Frau.Habe dies in Singapurer 1.Klass-Hotel erlebt. Mutter total schwarz verhüllt.Gesicht unkenntlich.4 Kinder und Vater leicht bekleidet am Frühstückstisch,haben Mutter Frühstück vom Buffet serviert.Mutter musste beim Essen jeweils Mundverhüllung hochheben!-Später am Pool,die Kinder plantschten,Vater in Badehose,Mutter total verhüllt im Liegestuhl unter der prallen Sonne!Ist dies nun der Wille der Frau oder des Mannes?

  • s.frei sagt:

    und wieder eine vorgeschobene „humanitäre“ diskussion ! was geht uns dessen kleiderordnung an ? nix, diese sollen sie zuhause tragen. einfach , oder ? warum muss man uns diese geschichten immer um die ohren hauen, müssen wir immer für die weltrettung zuständig sein. die verursacher, saubere paolitiker und moralisten, nehmen bis heute KEINE flüchtlinge bei sich auf ..und leben NUR auf staatskosten. insofern verständlich sich als bessermenschen zu verkaufen und uns unsre alltagsration des bösen burgers zu überlassen. glaskuppel in bern kennt den alltag nicth und will auch nix wissen !!

  • Bruno sagt:

    Die Leute die sich den Gepflogenheiten unseres Landes nicht anpassen wollen die sollen gefälligst dort bleiben wo sie herkommen. Das verdammte Gesülze von wegen „unseres Staates unwürdig“ sowie die ewige Humanitätsduselei geht mir echt auf den Keks. Es ist eine absolute Schande wie auf die Wünsche Fremder hier in der Schweiz eingegangen wird die eigenen Landsleute hingegen haben stets das Nachsehen…gell Herr Felix Schindler…so ist es!!!

  • Christian Weiss sagt:

    Die Gesichtsverhüllung ist die ultimative Kommunikationsverweigerung und Gesellschaftsverweigerung. Nebenbei geht es hier auch um die radikale Trennung der Geschlechter und die Festlegung der Frau als männlichen Besitz („Die schau nur ich an“). Keine Gesellschaft, die wirklich eine Gesellschaft sein will, muss so etwas erdulden. Und wer schon mal eine Burka mit eigenen Augen in diesem Land gesehen hat, wird wohl nicht so einfach behaupten, das sei hier ja sowieso kein Problem. Jeder Anblick dieser ultimativen Perversion ist eine Zumutung.

  • Hegglin sagt:

    Eine Burka ist eine Menschliche unwürdige Bekleidung, und ich werde jede Volksabstimmung für ein Burka Verbot mit ja abstimmen. Und hat mit Religion überhaupt nichts zutun. Sondern die Stellung der Frauen in der Familie und ihrer Gesellschaft. Bei uns gibt es auch ein Gesetz, gleiches Recht für Mann und Frau, auch für Muslime.

    • Mario sagt:

      Ich habe vorgestern eine Frau einen PKW fahren gesehen,die eine Burka trug. Politiker erlauben es! Was ist mit der KFZ- Versicherung? Tragen Sie dann die Kosten bei einem tödlichen Verkehrsunfall (Kind )! Schauen Sie mal durch den kleinen Schlitz, und dann sagen Sie mir ob das noch etwas mit Verkehrstauglichkeit zu tun hat. Jeder Kraftfahrer weiß das, nur unsere Politiker nicht ! Ist ja nicht verwunderlich, aber in ein paar Jahrzehnten wird das Trinkwasser das nächste Problem für Europa das werden nicht nur ein paar tausend Flüchtlinge.. Gott sei Dank das wir Rentner das nicht erleben !

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