Der heimliche Niedergang der CVP

Ein altes, noch unbewältigtes Thema hat in den vergangenen Wochen mit den Wirren um die NZZ neue Beachtung erhalten: der jahrzehntelange Machtkampf zwischen SVP und FDP und der Niedergang des stolzen Freisinns. Im Schatten dieses Topos wird oft vergessen, dass es noch eine andere Partei gibt, der es mindestens so schlecht geht. In Zahlen ausgedrückt ist der Niedergang der CVP ebenso spektakulär wie jener der FDP.

Von 21,3 Prozent Wähleranteilen im Jahr 1979 schrumpften die Christlichdemokraten auf 12,3 Prozent im Jahr 2011. Im Nationalrat verloren sie im gleichen Zeitraum 16 Sitze, in den Regierungen der Kantone 20 ihrer früher gut 60 Mandate. Die Zahl der Sitze in den kantonalen Parlamenten halbierte sich beinahe von 805 im Jahr 1987 zu aktuell noch 454. Am langsamsten schrumpft die CVP im Ständerat. Aber auch dort: Sie schrumpft. Die Aussichten im nun beginnenden Wahljahr 2015 (von dem man das Gefühl hat, es beginne schon ewig) sind nicht besser. Im Wahlbarometer von GFS Bern kommt die CVP noch auf knapp 11 Prozent.

In Zahlen ist der Niedergang der CVP ebenso spektakulär wie jener der FDP.

WINTERSESSION, WINTER SESSION,

Präsident Christophe Darbellay wird nach den Wahlen aus dem Präsidium zurücktreten und ins Wallis zurückkehren. Im Bild: Darbellay während der Wintersession, 2014. Foto: Keystone

Die Schwäche der Christlichdemokraten ist historisch bedingt. Die katholische CVP war die Partei des Sonderbunds und hatte eine einzige Aufgabe: Die Integration der Katholiken in den neu geschaffenen Bundesstaat. Seit sie diese historische Aufgabe erfüllt hat, ist die Partei unter Druck von rechts und links geraten. In vielen katholischen Kantonen übernahm die SVP die Führungsrolle der CVP. Gleichzeitig hat die Zersplitterung der Mitte zur Orientierungslosigkeit der CVP beigetragen.

Der Partei fehlt ein Profil. Statt sich auf eine erkennbare Haltung einzuschwören, führt sie Rückzugsgefechte. Dabei hilft die Wendigkeit von Präsident Christophe Darbellay, der sich zwei Überlebensstrategien ausgedacht hat.

  • Zum einen: Das konsequente Ergreifen jeder Möglichkeit (manche mögen es Opportunismus nennen). Als vor vier Jahren ein Atomunfall in Fukushima die Energiepolitik der Schweiz auf den Kopf stellte, da war die CVP plötzlich die Partei der Energiewende.
  • Die zweite Strategie: Der Rückzug der Partei auf sämtliche Politikfelder, die irgendetwas mit Familie zu tun haben. Es ist Politik à la Umfrage: Bei Familienthemen wird der CVP noch die grösste Kompetenz zugestanden – also macht die CVP möglichst viel Familienpolitik (und sonst nicht viel anderes). Gross ist darum die Freude bei der Partei, dass die Schweiz im März über ihren Familienartikel abstimmen darf.

Die Abstimmung verzögert aber nur die Beschäftigung mit den grundsätzlichen Problemen in der Partei.

  • Problem Nummer 1: der Präsident. Schon lange weiss man um den Abgang von Darbellay nach den Wahlen – eine valable Nachfolgerin, ein valabler Nachfolger ist nicht in Sicht.
  • Problem 2: die Flügel. Das Spektrum der CVP reicht von konservativ-katholischen Vertretern ganz rechts bis zu christlich-sozialen Leuten ganz links. Diese Breite verwirrt: In den Stammlanden die Konservativen. In der Agglomeration die christlich-sozialen.
  • Problem 3: die fehlenden Perspektiven. Eine Fusion mit der BDP wäre wohl die einzige Möglichkeit gewesen, in der Mitte eine echte, überkonfessionelle Kraft zu bilden. Diese Chance wurde vertan.

Als das Fusionsprojekt mit der BDP im Oktober scheiterte, da kümmerten sich die Inlandjournalisten ein paar Tage lang mit halbem Herzen um die verpasste historische Chance. Die Absage von Markus Somm als Chefredaktor der NZZ beschäftigte die gleichen Leute in einem nicht vergleichbaren Ausmass – obwohl das Scheitern des CVP-Projekts viel langfristigere Folgen haben dürfte als das vorläufige Scheitern des nationalkonservativen NZZ-Projekts. Das ist die wahre Tragik des Niedergangs der CVP: Er wird nicht einmal beachtet.

 

68 Kommentare zu «Der heimliche Niedergang der CVP»

  • René Hofstetter sagt:

    Was würde die FDP vielleicht dazu sagen? – „So spielt der Markt!“
    Die SP? – „Es braucht dringend Subventionen für die CVP.“
    Die Grünen? – „Das Geschäftsmodell der CVP war nicht nachhaltig.“
    Die SVP? – „Ist ja klar! Die CVP ist zu EU-freundlich!“
    Die EVP? – „Gottes Wege sind unergründlich!“

    • sepp z. sagt:

      Die klassische Subventionspartei in der Schweiz ist die SVP: Subventionen für Bauern, für die Tabakindustrie, für die Alkoholindustrie, für die Tourismusindustrie und viele andere Wirtschaftsbranchen. Die SP dagegen fordert eher die Unterstützung für ihre schwächsten Bürger.

      • Patrick Fuhrer sagt:

        @Sepp:Gebe dir recht betreff SVP,die SP aber setzt sich nur vordergründig für die schwachen ein,schlussendlich gehts auch bei den „sozialen“ nur ums Geld im eigenen Sack!Beide Parteien sind nicht das Gelbe vom Ei und bräuchten dringend neue Leute die auch mit anders denkenden Personen,ohne Beleidigungen,einen Konsens finden können!!

      • markus sagt:

        @sepp, Ganz falsch, die grössten Subventionsempfänger sind das Bildungs- und Gesundheitswesen plus ÖV, also klassische SP Reviere. Die SP vertritt hauptsächlich die gut geschützten und abgeschotteten Akademiker, die können nun wirklich nicht als schwach oder gar arm bezeichnet werden. Das bisschen Solidarität mit den Fremden, die erst noch vom ex- Mittelstand (also SVP Wähler) finanziert wird, ist nur um sich vom schlechten Gewissen zu reinigen.

        • Klaus Meienberger sagt:

          @markus wieso soll der verarmte Ex-Mittelstand, also die SVP-Wähler die ihren Abstieg mit ihrem Wahlverhalten mitverantwortet haben, das finanzieren? Wenn schon bezahlen die gutverdienenden SPler die Steuern und nicht die Globalisierungsverlierer. Die sind heute steuerbefreit und kriegen KK-Prämienverbilligungen…und kämpfen mit den Ausländern um die Brosamen, die ihnen die rechtsnationalen Unternehmer übriglassen

          • markus sagt:

            Die Linken haben meist einen subventionierten Job, d.h. sie bekommen viel mehr Steuergelder als sie je Steuern einzahlen, zudem ist die schulische Ausbildung ebenfalls zu 100% subventioniert, je länger man zur Schule/Uni geht um so mehr Subventionen bekommt man. Die meisten ex Mittelständler arbeiten in einer deregulierten, ungeschützten Branche sehr hart, darum haben sie einen Lohn der gerade so hoch ist, dass sie keine KK Vergünstigungen oder andere Sozialleistungen bekommen. Die Linken sorgen via Kopfsteuern und Entlastung der Leistungsverweigerer für eine Steuerdegression der mittleren Ei.

          • Christoph Bögli sagt:

            @markus: Sie stricken sich das Weltbild gar einfach zusammen, die volkswirtschaftlichen Geldströme im Detail sind aber weit komplexer und diffuser. Berücksichtigt man etwa klassische bürgerliche bis SVP-nahe Wirtschaftsmilieus wie, neben der Landwirtschaft, die Finanzwirtschaft, Baubranche, Rüstungsindustrie, etc. dann fällt auf: Diese leben vielfach von öffentlichen Aufträgen und profitieren massiv von direkten wie indirekten Subventionen (wozu z.B. auch die Steuervorteile der Unternehmenssteuerreform gehören). Wer da dem Staat mehr aus der Tasche zieht ist also fraglich..

        • Klaus Meienberger sagt:

          @Markus je länger man zur Schule geht, desto besser sind die Karrierechancen und die Wahrscheinlichkeit mal zu den Besserverdiener zu gehören, also ist ihre Aussage schlichtweg falsch. Viele Linke sind freiberuflich tätig, sogar die Swissair-Führungsriege liess sich von renommierten linken Anwälten vertreten. Ich SP-Wähler habe meine eigene Handelsfirma mit 12 Mitarbeiter aufgebaut und eine duale Ausbildung (KV) genossen. Passt irgendwie nicht in ihr Weltbild..vielleicht liegt es daran, dass ich in Zürich-Nord als Sohn eines Büezers aufgewachsen bin und weiss was „untendurch“ bedeutet

        • Christoph Bögli sagt:

          @markus: Klammern Sie effektiv die Akademiker vom Mittelstand aus? Wobei, vielleicht haben Sie nicht ganz unrecht, mit Hochschulabschluss und akademischer Laufbahn ist man mittlerweile oft auf dem direkten Weg ins Prekariat..

      • Hans Gerber sagt:

        ……die schwächsten Bürger, die da wären Frauen, Kinder Alte, Kranke…Was übrig bleibt sind Männer im erwerbsfähigen Alter. Wer schützt denn diese Minderheit…?

        • Eli Habegger sagt:

          … nach die SVP und FDP sowie der wirtschaftsliberal Flügel von CVP und BDP kümmern sich primär um die (Gut)verdienenden. Holdings, Aktionäre werden mit Steuergeschenken subventioniert; Bau-, Rüstungs-, Agroindustrie hängen an Subventionen bzw. an Staatsaufträgen.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Die CVP hat sich vor 15 Jahren als Hauptziel die Eroberung eines 2. Sitzes im Bundesrat gesetzt. Machtstreben kommt in der Schweiz jedoch nicht gut an. Ihre Anbiederung an SP und Grüne und ihre zunehmend sozialistische Politik, stossen ihre bürgerliche Stammwähler zunehmend ab. Auch Frau Leuthard repräsentiert mit ihrer Energiepolitik die neue CVP: Entmündigung der Einwohner und Unternehmen, Überwachung ihres Lebens und ihrer Tätigkeit, Zwang und Druckandrohung, falls Freiwilligkeit nicht funktioniert und ein aufgeblähter Staatsapparat, um all die Sanktionen in den Griff zu bekommen.

    • Ruedi lais sagt:

      Die CVP verlor ihren 2. Sitz vor 12 Jahren, als Ch. Blocher R. Metzler ersetzte. Sie kann also nicht vor 15 Jahren um einen 2. Sitz gekämpft haben.

      • bernhard moser sagt:

        Na ja ganz unrecht hat Rothacher nicht Herr Lais. denn am 13 Januar 1999 sind Koller und Cotti zurückgetreten (es jährt sich nächste Woche zum 16 mal) . Und was war das damalige Ziel der CVP damals? Adalbert Durrer bei seinem Rücktritt als CVP-Chef: „Als Erfolg bezeichnen würde ich, dass wir die beiden Bundesratssitze gehalten haben.“ Ob das Personal dafür geeignet war, war sekundär. Aber die CVP sucht seit 2003 denn 2 Sitz. Und finden wir sie diesen auch 2015 nicht.

  • Beat von Känel sagt:

    Eine Partei, die „christlich“ im Namen führt und sich für eine Lockerung der Waffenexporte stark macht – die ist für mich gestorben.

    • P. Linder sagt:

      Noch ‚gestorbener‘ sind für mich Parteien, die sich immer für den Markt stark machen und gleichzeitig die Bauern verhätscheln und alles tun, um die Preisinsel CH aufrecht zu erhalten.

      PS: Bin Atheist und kann mit ‚chrislichen‘ Parteinamen auch nicht viel anfangen….

      • Patrick Fuhrer sagt:

        @Linder:Warum bezieht sich Ihre Antwort auf die SVP?Ist Ihr Hass schon so gross,dass man keinen einzigen Kommentar mehr schreiben kann,ohne die achso verhasste Partei erwähnen zu müssen?Wird Ihr Alltag so dermassen von Ihrer Abneigung gegen die SVP dominiert,dass es Ihnen offensichtlich unmöglich ist klar zu denken?Geniessen Sie doch einfach die demokratische Freiheit und hören Sie bitte auf,ungefragt Ihre politischen Abneigungen kund zu tun!Sie dind kein Haar besser als ein extremer SVPler!!!!

        • Sacha Sommer sagt:

          @ Patrick Fuhrer; P. Linder hat die SVP in ihrem/seinem Kommentar überhaupt nicht genannt! Ihre Reaktion ist aber interessant. Wenn jemand von Verhätschelung der Bauern schreibt, kommt Ihnen Herr Fuhrer die SVP in den Sinn. Sehr interessant. Übrigens wer sind Sie eigentlich, dass die Anderen vorschreiben wollen, ob und wie sie ihre Meinung kundzutun haben?

  • Edith Habermann sagt:

    Die CVP ist die Partei, bei der das Prinzip ‚Machterhalt um jeden Preis‘ sich am deutlichsten zeigt. Sie biedern sich bei den Grünen und den Sozis an und stimmen im Nationalrat und Ständerat so, wie es ihnen die Genossen aus der linken Ecke diktieren. Andererseits behaupten sie von sich, eine staatstragende, bürgerliche Partei zu sein und schielen auf die Stimmen von wertkonservativen Katholiken und hart arbeitenden, biederen Familienvätern. Den Fünfer und das Weggli gibt es auch für die CVP nicht. Sie müssten sich langsam für das Eine oder das Andere entscheiden, bevor sie ganz weg sind.

    • Max Oppliger sagt:

      Sie meinen also dass sich die CVP und gleich auch die FDP (sagen Sie hier zwar nicht) gleich der SVP anschliessen sollten. Das ist so das typische SVP-Gelabber. Immerhin machen die Mitteparteien insgesamt ca. 40 % der Stimmen. Daraus resultiert meist eine vernünftige und kompromissorientierte Politik.

      • Edith Habermann sagt:

        CVP und FDP sollten sich weder generell der SVP anschliessen noch generell von ihr abgrenzen. Speziell bei Themen, wo eigentlich alle Bürgerlichen zusammen gegen linke Apparatschiks, Abzocker, Bürokraten, EU-Fanatiker und Staatsaufbläher kämpfen sollten, ist es kontraproduktiv, wenn jede Partei glaubt, dass ihr ein Zacken aus der Krone falle, wenn sie nicht einen ganz eigenen Weg geht.

  • Hans Koller sagt:

    Nun ein Partei, welche gegen die eigenen Leute politisiert kann an Wählerstimmen niemals zulegen. Fukushima war ein Glanz Beispiel, die CVP hat es geschafft die Energiewende loszutreten, ob das ihre Wähler aus begrüssen? Theoretisch wäre ich ein FDP-Wähler geworden, leider wollte die FDP unbedingt in die EU, am Ende bin ich auch deshalb aus der reformierten Kirche ausgetreten weil die Ansichten mir zu Weltfremd waren. Heute habe ich in allen Belangen Recht gehabt, folglich bleibt mir nur die SVP zu wählen. Eine reine Familienpartei wird nicht überleben können, weil ihr die Kernthemen fehlen.

  • Hund Dietmar sagt:

    Im Mittelfeld tummeln sich Heute gar manche Konkurrenz, was in früheren Zeiten von der CVP fast alleine verwaltet wurde. Die Gesellschaft ist sich dauernd am Verändern, es folgen Trends an Trends und widerspiegelt sich in der Parteienvielfalt. Die CVP als einstige Familienpartei mit konservativen Zügen liegt zur Zeit nicht im Trend der Wähler. Ob der Parteipräsident, oder die Verkörperung hoher Einkommen, Frau BR Leuthard, Schuld daran haben, ist nicht zwingend. Parteien kommen, feiern Erfolge und verschwinden wieder von der Oberfläche. Eigentlich ein normaler Befund, so wie alles Andere auch.

  • Meret Lüthi sagt:

    Die Wischiwaschi-Partei par excellence. Rein opportunistisch lehnt sie sich regelmässig an die potenziellen Gewinner an, verbiegt sich mal nach links, mal nach rechts. In 90% der Abstimmungen ist sie dadurch bei den Siegern, aber eben nur als profillose Mitläuferin.

  • magerius sagt:

    Christlich ist mehr als nur eine Partei – und sicher kein Märchen.

  • R. Merten sagt:

    Die einst bürgerliche CVP ist zu einer Mitte-links Partei verkommen und unterstützt vielfach linke Positionen. Das Wort Eigenverantwortung wird in dieser Partei mittlerweile klein geschrieben. Die politische Führung wechselt auch häufig ihre Positionen und wirkt deshalb wankelmütig und unsicher. Die Partei wird weiter auf der Verliererstrasse bleiben !

    • Klaus Meienberger sagt:

      die CVP ist immer noch eine sehr bürgerliche Partei. Die bürgerlichen Parteien (CVP, FDP, BDP und GLP) haben eigentlich ihre Position nicht verändert. Die SVP hat durch die Einverleibung der rechtsnationalen Parteien (NA, SD, FPS, Autopartei und Republikaner) und somit die Verdoppelung der Wählerbasis einen sehr weiten Schritt an den rechten Rand der Gesellschaft gewagt. Es wird für diese Partei auch immer schwieriger die Neoliberalen und die Fremdenfeindlichen zu befriedigen, die Gegensätze sind zu gross, wie ecopop eindrücklich zeigte

      • Peter Krummbuckel sagt:

        @Meinenberger: Eine CVP vor 30 Jahren hätte niemals einen EU-Beitritt befürwortet. Dies gilt übrigens auch für die FDP.

  • Martin sagt:

    Mich erstaunt der Niedergang nicht. Wesentlich zu diesem verzerrten Bild traegt auch ihr BR Leuthard bei.

  • Hefti Rolf sagt:

    Und am Ende wählt man doch nur die „eigene“ Partei. Man könnte die Zeit nach den Wahlen abwarten, dann ist alles gut und neu, weil so gewollt. Jammern und Fauchen jetzt – langweilig.

  • Sven E. sagt:

    Der fehlende Praesidentschaftsnachfolger, die religioesen Fluegel und die gescheiterte Fusion mit der BDP sind nicht unbedingt die Probleme. Es sind eher die Folgen oder Symptome des einen grossen Problems der CVP: Eine immer groesser werdende Anzahl WahelerInnen fuehlt sich durch die Politik der CVP nicht mehr vertreten und wandern ab in den Schoss von Parteien, die ihre Interessen besser vertreten.

  • Uschi Schmutz sagt:

    Wen überracht denn dieser augenscheinliche CVP-Nidergang noch?
    Jeder Schweizer und jeder Schweizerin stellt fest: Kein Konzept, reine Wählerstimmen-Anpasserei, extreme politische Kehrwendungen und Rankespiele. So wird logischerweise auch noch das kleine Restchen Vertrauen verspielt.
    Die bevorstehenden Wahlen weren es bestätigen: So nicht!

  • Lidija Jametti sagt:

    Die Energiewende. Um den Niedergang zu stoppen kann meine Kleinigkeit nur das empfehlen:
    Liebe CVP, liebe Frau BR Leuthard! Ich bin christlich, aber ich kann Ihre Partei aus einem einzigen Grund nicht wählen. Der Grund: die Energiepolitik, die Frau Leuthard betreibt ob aus Unwissen, Sturheit oder der AKW in Aargau -Beachtung. Nun, die Zukunft ist nun mal das Thorium und die Kraftwerke auf Thoriumbasis. Wenn ihr in dieser Partei und mit Eurer BR nicht imstande seid die Zukunft für die Energie aufzufangen, dann ist die Unfähigkeit die Eure, nicht die des wählenden Volkes.

  • Peter Krummbuckel sagt:

    In den nächsten 2 bis 3 Jahren wird das wichtigste Thema die Beziehung zur EU sein. Binden wir uns fest an die EU mit dem vorgesehenen Rahmenabkommen mit der automatischen Übernahme von zukünftigem EU-Recht, werden wir eh von Brüssel diktiert. Die nationalen, Kantonalen und Gemeinden werden faktisch entmachtet. In Deutschland kommen über 60% der neuen Gesetzte aus Brüssel. Die Frage lautet nun, wollen wir das oder wollen wir das nicht. Bei der CVP spricht viel dafür, dass sie dies in Kauf nimmt. Deshalb ist sie für mich unwählbar.

    • Lidija Jametti sagt:

      Binden Sie sich bitte an die EU nicht. Weil die EU, sollte sie TTIP Verträge( Freihandel) mit USA unterschreiben, übernimmt das US Recht automatisch und wir somit automatisch auch.
      Die Zukunft für die Wirtschaft liegt eindeutig in Asien und die EU kann man getrost vergessen. Mit 16 Tausend Millid. Euro ist die EU verschuldet, nur De mit 2Tausendund300hundertmillrd.Euro. Auch EZB wie die US FED praktiziert bereits qualifying easiing und was die EU mit dem Schuldenschnitt für die Griechen macht ist ein 500.-Millrd Euro EU-Geschenk! Fr. Merkel hats Alternative gefunden. Wollen Sie das mitzahlen?

  • andersen sagt:

    @Sven E.

    Können Sie die Interessen besser oder genauer erläutern?

    @Koller

    Was für Kernthemen hat der SVP?
    Aber Sie haben Recht, der Reformierte Kirche vertritt nicht der Politik von der SVP.
    Sondern sie engagiert sich noch stärker für das Völkerrecht.

    • Peter Krummbuckel sagt:

      @anderesen: Was ist DAS Völkerrecht? Sicher nicht das anfänglich gemeinte Recht, das wir auch in der BV ab Art. 2 kennen, sondern ein weiterführendes resp. weiterentwickeltes Recht, das wir so sicher nicht wollen. So z. B. dass die Krankenkasse einen Umbau eines Mannes zur Frau bezahlen muss (Grundversicherung) oder dass ein Massenvergewaltiger nicht ausgeschafft werden darf. Es darf nicht sein, dass unsere direkte Demokratie durch fremdes Recht ausgehebelt wird, dem muss eindeutig Einhalt geboten werden.

    • Hans Koller sagt:

      Nun die Kernthemen der SVP muss ich Ihnen nicht erklären, wir sind hier nicht im Kindergarten. Und wie sie richtig erkannt haben vertritt die Kirche nicht meine Politik, folglich bin ich ausgetreten und meine Tochter und deren Kinder mit mir. (Puh die haben es mir aber gezeigt) Nein im ernst sie haben meinen Beitrag nicht verstanden, wer gegen die eigen Leute politisiert wird sie verlieren -> siehe CVP, FDP, Kirche, etc.! Aber der grosse Knall kommt noch, den die alten Parteien leben von den Stammwählern und die werden bald aussterben und lustiger weise hat die SVP die grösste Jungpartei. 😉

      • andersen sagt:

        Nein, eine Politik vertritt der reformierte Landes-Kirche nicht und sie braucht keine Aufwigler, denn für solche Richtungen und Strömungen gibt es keine Segen.
        Es ist eben unerträglich, wenn die Menschen in Europa auf die Jüdische-Christliche Werteorientierung berufen und gleichzeitig Flüchtlinge zu tausende im Mittelmeer ertrinken.

        Weil die biblischen Überlieferungen riefen dazu auf, die Menschen mit Bamherzigkeit zu begegnen.

        Das gilt in besonderer Weise für Schwache und Schutzbedürftige.

  • andersen sagt:

    @Koller

    Ich kann mich auch nicht vorstellen, dass jemand von der SVP in der Kirche geht.
    Weil dort gibt Regeln; nüchtern erscheinen, die Schuhe nicht ausziehen und der Abendmahl nicht als ein Selbstbedienungsbuffet betrachten.

  • Edgar Eisenring sagt:

    Wer ist hier die Wischiwaschi Partei? wohl die SVP. Die stimmt nun plözlich der CVP Familien Initiatve zu!!!
    Ohne Mitte kämen wir zu keinen Resultaten, darum ist die CVP meistens im Parlament die Sieger Partei und daher die wertvollste Partei im Parlament. Das schleckt keine Geiss weg.

    • Dan Bourque sagt:

      Es ist richtig, dass die CVP im BR und im Parlament häufig Mehrheitsbeschafferin ist. Dabei hat sie aber gerade in den letzten Jahren regelmässig Mitte-Links-Mehrheiten zum Durchbruch verholfen, das ist das Problem. Neben der Energiewende wären noch die Kapitalgewinnsteuer oder die Frauenquote zu nennen.

  • andersen sagt:

    Krumbuchel schreibt :

    In Deutschland kommen über 60 % der neue Gesetze aus Brüssel.
    Nein, das Stimmt nicht, auf der inländische Gesetzgebung in Deutschland hat der Brüssel kein Einfluss.
    Aber, da alle 28 Länder WHO-Mitglieder sind, bildet sie durch ein interne Abstimmung ein Kommission, die sie denn in der WHO vertritt.
    In Dänemark unterschreibt die Königen Margrethe II die neue Gesetze, die von der Regierung beschlossen wird (wenn sie es will)und sie entscheidet, wer als Diplomat und Konsul einreisen darf.

  • Peter Richter sagt:

    Die CVP spielt oft das Zünglein an der Waage und entscheidet damit immer wieder wichtige Entscheidungen in der CH-Politik.
    Leider hat sich die CVP mehrheitlich auf die linke Seite geneigt und ist damit verantwortlich für den Linksdrall in unserem Parlament.
    Noch viel schlimmer als der Linksdrall ist das Laissez-Faire bei enorm wichtigen Fragen, z.B. Einwanderungs- und Asylpolitik, da dürfen andere Parteien die Probleme beim Namen nennen und sich damit bei den vielen ewig toleranten Wählern unbeliebt machen, daher ist auch hier die CVP hauptverantwortlich, dass sich nichts bewegt.

  • Christian Duerig sagt:

    Die 3 Buchstaben CVP müssen verschwinden. Christlich kann sich jeder nennen. Volk muss jedem Menschen einschliessen können. Partei ist eine Clanbildung. Das Hin und Her zwischen offen und abgeschlossen, zwischen zugänglich und ausgrenzend, zwischen Gut und Böse, zwischen … ist ein so grossen Durcheinander, dass das Chaos eine Neuordnung anstrebt.
    Traditionen können die Probleme der Zukunft nicht angehen. Mit CVP bleiben Sie schlicht auf der Strecke. Kein postmoderener Mensch wird sich um die CVP kümmern. Also: Bye bye CVP !

    • andersen sagt:

      @Dürig

      Ja, bringen wir die Leute der Boogie Woogie bei, in Australien hat es bestens Funktioniert.
      Ein bisschen mehr Lebensfreude und Farbe hat nie geschadet.

  • Köbi sagt:

    Der Niedergang der CVP hängt auch mit der Reproduktionsrate zusammen. Traditionell ging man nicht zur CVP, sondern man wurde in sie hinein geboren. Über hundert Jahre lang hatte eine typische CVP-Familie 10-12 Kinder. Ein Teil davon wanderte in die Stadt ab. Wer reich wurde, ging später zur FDP, die andern zur SP. Mit dem Geburtenüberschuss, bzw. dem auf dem Land verbleibenden Rest, konnte aber der Anteil aufrecht erhalten werden. Noch etwas unterstützt durch die einwandernden fast immer katholischen Südländer. Jetzt, da auch Katholiken die Geburten kontrollieren, funktioniert das nicht mehr.

  • Peter Hirsch sagt:

    Oh wie schön war die Zeit mit Kurt Furgler!!! Intellektuelles Format und ein verlässlicher, politischer Kompass als Erfolgsgaranten. Die Abstimmungsergebnisse zeigen: Wir Schweizerinnen und Schweizer ticken bürgerlich, wirtschaftsfreundlich und liberal. Das „linke Potential“ ist ausgeschöpft, deshalb braucht es die CVP mit ihrer heutigen Politik nicht. Was würde helfen? Mehr Gerhard Pfister und Köbi Büchler – weniger Kathy Riklin und Lucrezia Meier-Schatz. Und am besten ohne Doris Leuthard.

  • Felix Stern sagt:

    Der Niedergang der CVP ist unbestritten. Aber ich denke, die Ursachenanalyse von Loser geht am Hauptproblem vorbei. Der Niedergang hat nichts mit dem Präsidenten zu tun. Darbellay konnte den Niedergang nicht aufhalten, der Niedergang war schon lange vor ihm in Gang. Die Frage seines Nachfolgers tut nichts zur Sache. Unterschiedliche Flügel weisen auch andere Parteien auf (z.B. die SP). Das ist auch nicht das Problem. Und auch eine ein-Thema-Partei kann Erfolg haben: Siehe SVP und Ausländer. Wieso geht die CVP unter? Die Polarisierung hat sich verstärkt.

    • Felix Stern sagt:

      Das Problem einer Partei in der politischen Mitte besteht immer darin, dass man weniger Profil hat als die Parteien am Spektrum (ob links oder rechts). In einigen Fragen tendiert eine Mitte-Partei nach links, in anderen nach rechts. Das ist die Natur der Mitte. Es ist aber schwieriger zu vermitteln. So lange ein politisches Klima des Kompromisses und des Ausgleiches besteht, spielen Mitte-Parteien aber eine wichtige Rolle und können den NAchteil des mangelnden Profiles aber wett machen. Wenn aber ein Klima der Polarisierung und Konfrontation herrscht, wird die Mitte aufgerieben. Siehe auch USA

      • Martin Frey sagt:

        Bin nicht einverstanden, Hr. Stern, der Aufstieg der GLP als Mittepartei beweist das Gegenteil. Mitteparteien sind nicht a priori zum Verlieren verurteilt, und bis Darbellay das Zepter übernahm hat sich der Schwund auch einigermassen in Grenzen gehalten. Was Darbellay versuchte, war eine Verwässerung der bürgerlichen Positionen hin zu linkskonservativen à la CSP um noch ein paar Stimmchen abzuholen. Dazu hat er sich mit dem bürgerlichen Erzfeind SP verbündet und bürgerliche Werte auf dem Altar des Machterhalts geopfert. Für diese Spaltung des früher einheitlichen Bürgerblocks bezahlt die CVP.

        • Josef Marti sagt:

          Nicht einverstanden. Darbellay versucht sich immer mit Schimpftiraden gegen die „Linken“ als bürgerlich zu profilieren. Die GLP hingegen ist alles andere als Mitte, sie überholt FDP/SVP locker rechts.

  • Adrian Heid sagt:

    Die CVP könnte ihrem Namen gerecht werden und die christlichen und biblischen Werte umsetzen. Ich meine wenn sie schon das C im Namen haben, können sie es wenigstens konzequent tun, dann werden sie wieder glaubwürdig.
    Zuerst müsste sie den Wucher-Zins und Zinseszins abschaffen. Den freien Tag auf den Samstag verschieben, weil das laut 10 Geboten der eigentliche Sabbat ist! Die CVP müsste sich für Frieden einsetzen und gegen die Kriegstreiberei im Schweizer Staatsfernsehen gegen Russland vorgehen. Und im Ukrainekonflikt neutral vermitteln. Nur um einige Beispiele zu nennen.

  • Niklaus Vogler sagt:

    Die Katholiken wurden über 150 Jahre in der Verfassung diskriminiert. Als mein Vater auf dem Schaffhauser Randen die Pfründe der Zürcher schützen und dabei auch noch Kopf und Kragen riskieren durfte, war er als Katholik gut genug. Karl Barth hat nach dem zweiten Weltkrieg gesagt, wir müssten auf die Deutschen zu gehen. Davon haben die Schweizer Katholiken weit über diese Zeit nichts, aber gar nichts gespürt. Dies unter Mithilfe der Medien wie TA. Heute meint auch noch der TA man müsste die Zugewanderte sofort als Mitbürger akzeptieren. Zuerst sollte man die Einheimischen akzeptieren!

  • Klara Scheidegger sagt:

    Seit Jahren kann die CVP die Parlamentssitze einigermassen halten, weil sie als Mitte-Partei von Listenverbindungen nach li+re profitiert, aber nur immer zu ihrem Vorteil. CVP Lauber hat sich in ZH schon am Tag nach dem bürgerlichen Schulterschlus deren Programm distanziert. In FR hat die CVP für die Chassot Nachfolge im RR gern die Unterstützung von SVP u FDP akzeptiert, um 1/2 Jahr später angewidert eine Listencerbindung der 3 Parteien abgelehnt. Die Positionen der SVP seien zu radikal! Plötzlich. Es geht nur um die Macht, nicht um konsens!!!

  • Markus Schneider sagt:

    Was denn noch, jetzt soll man diesen schon fast 40 Jahre dauernden Niedergang auch noch jeden tag beachten? Dafür habe ich leider keine Zeit, soviel Zuwendungsbedürftigkeit ist mir zuviel. Die Partei ist von vorgestern, es gibt keinen Gott und diese Leute führen ihn trotzdem im Parteinamen. Ade ade, kann ich nur sagen. Geht mit Gott, aber geht.

  • Martin Frey sagt:

    Krokodilstränen für die CVP sind m. E. fehl am Platz, ist doch die Partei weitgehend selber schuld an ihrem Niedergang. Dieser hat mit der Wahl von Darbellay und seiner Gesinnungsgenossen begonnen, womit der Umbau weg von einem soliden bürgerlichen Partner hin zum Paradebeispiel einer Wind- und Wetterfahne begonnen hat. Das einzige Geschäftsmodell von Darbellay war und ist der Machterhalt, wofür er auch seine eigene Grossmutter verkauft hätte. Dabei wurde verkannt, dass die Basis die an sich konservativen Stammlanden sind. Der Verkauf seiner Haltung und von Werten rächt sich langfristig immer.

  • René Edward Knupfer sagt:

    Was bitte soll denn tragisch sein am Niedergang der CVP? Die Partei ist doch schon seit Jahren ein Auslaufmodell. Ihr endgültiger Abgang von der politischen Bühne würde in der Öffentlichkeit kaum mehr wahrgenommen. Die Lücke, welche die CVP in der hiesigen Parteienlandschaft hinterlassen wird, ersetzt sie voll und ganz. Mit sogenannt „christlicher“ Politik steht diese Partei in der heutigen säkularisierten, modernen und zunehmend urbanen Gesellschaft hoffnungslos im Abseits. Den sprechenden Beweis hiefür liefert die CVP selber mit ihrem unbeirrten Festhalten am traditionellen Familienmodell.

  • Victor Brunner sagt:

    Opportunismus ist Geschäftsmodell dr CVP. Da gibt es im Kt. Zürich eine CVP-Staatsanwältin die will im bürgerlichen 5er-Pack Regierungsrätin werden. Bei wichtigen Abstimmungen, mehr Geld für die Polizei, verlässt sie den Saal oder meldet sich krank um anderen Tag gesund und geheilt in Tele-Züri aufzutreten. Das ist Opportunismus pur. Den Finger in den Wind halten und wenn er falsch bläst abtauchen!

  • Die CVP hat wenig gemein mit Nächstenliebe und folglich mit einem christlichen Gedankengut. Dort, wo die CVP noch Wähler und vor allem politische Mandate hat, wie im Kanton Wallis, werden Gemeinschaftssinn und rechtsstaatliche Prinzipien über Bord geworfen. Etwa bei der Pauschalbesteuerung und der Raumplanung, wo ein eigentlicher Wildwuchs vorherrscht. Was kann die CVP noch retten? Vielleicht etwas mehr von einem Glauben, der weniger von der Kanzel gepredigt wird als vielmehr gelebt wird.

  • Harald Roos sagt:

    Diese religiöse Partei sollte in einem säkularen Staat längst verboten sein. Die Schweiz ist kein Iran des Westens. Noch besser als ein Verbot ist der Niedergang, weil niemand mehr diese Schrott-Partei wählt. Gut so.

  • Kathy Riklin sagt:

    Der Kampf um die Plätze in der Mitte ist härter geworden. Das stimmt. Orientierungslos und häufig abwesend sind aber andere, Wischiwaschi vor allem die SVP-Post-Blocher. Vgl frühere Tagi-Artikel.

  • Johann Wigger sagt:

    Die sogenannte Familieninitiative hat mir den Rest gegeben. Ich werde nie mehr CVP Politiker wählen. Nichts gegen Unterstützung von Familien, welche es wirklich nötig haben. Aber diese in der Wirkung neoliberale Initiative (Umverteilung von unten nach oben) bringt gerade den Ärmsten keine Entlastung. Dafür profitieren die ‚oberen Zehntausend‘ von einem weiteren Steuergeschenk, welches sie nicht nötig haben.
    Ich unterstelle der ‚CVP Elite‘, zuerst an sich selbst gedacht zu haben. Diese Initiative ist schlicht beschämend und schlägt in Sachen ‚Übertölpelungsversuch des Stimmbürgers‘ gar die SVP.

    • Armando sagt:

      Herr Wigger, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Familien-Initiative der CVP ist eine Mogelpackung, welche nur dem Stimmenfang dient und denen, die es wirklich nötig haben, nichts bringt.

  • Ich würde die CVP nicht abschreiben. Sie gehört mit der SP und der FDP zu den alten, historischen Parteien unseres Landes, die seit mehr als hundert Jahren eine massgebende Rolle in unseren Parlamenten und Kantonsregierungen spielen. Von den drei Alten hat die SP am wenigsten Fett abbekommen. In Europa gehören die Christdemokraten, die sich dort mit viel kleineren liberalen Gruppen verbündet haben, neben den Sozialdemokraten zu den grossen Volksparteien. Die nationalistische Recht hat auch in Europa, wie bei uns, von den Christparteien abgerahmt. Eine vorübergehende Entwicklung, hoffe ich.

  • Bruno Bänninger sagt:

    „Heimlicher „Niedergang?
    Heimlich ist da gar nichts, hingegen still und schleichend seit Jahren.

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