Pour ou contre un cadeau de 10 milliards à l’industrie militaire

Les Suisses réaliseront-ils que le 18 mai on ne vote pas pour ou contre l’armée, mais pour ou contre l’achat d’avions de combat superflus, pour ou contre un cadeau d’une dizaine de milliards à l’industrie de l’armement ? La réponse à cette question détermina le résultat du vote.

Monsieur Maurer et ses colonels arriveront-ils à convaincre les Suisses que pour être un « bon patriote » il faut voter oui ?

La facture des Gripen s’élèvera à plus de 9 milliards!

Le Gripen, le jouet favori de Ueli Maurer (image /Keystone)

Le Gripen, le jouet favori de Ueli Maurer (image /Keystone)

Les opposants sauront-ils montrer que nos 32 F/A-18 sont amplement suffisants pour assurer notre « police du ciel » encore une vingtaine d’années ? Que d’autres investissements aussi bien civils que militaires sont prioritaires ?

Une chose est sure : les partisans du Gripen et leurs officines de propagande ont déjà essayé à plusieurs reprises de lancer la campagne du OUI, M. Maurer n’a pas lésiné sur les demi-vérités, frôlant parfois le mensonge, mais chaque fois les faits, révélés par la presse, ont arrêté l’envol des Pro Gripen:

  • M. Maurer et ses colonels prétendent que remplacer les Tiger par 22 Gripen est urgent pour assurer la protection aérienne de la Suisse. Mais alors pourquoi n’ont-il pas dégagé, sur un budget de plus de 4300 millions, les 30 millions qui permettraient à nos avions militaires de voler aussi en dehors des heures de bureau avec le personnel au sol et les pilotes nécessaires ? Le Parlement l’a demandé déjà en 2010, M. Maurer n’a pas prévu d’améliorer la situation avant 2020 !
  • M. Maurer garanti que 3,126 milliards est un prix maximum à payer pour l’achat des Gripen, mais l’examen du contrat montre que c’est un prix cible, et qu’il peut fortement augmenter en cas d’inflation en Suède. Sans parler des 3,5 milliards – plus de 100 millions par an – nécessaires pour l’exploitation des Gripen, et des 3 milliards pour les maintenir à niveau pendant leur durée de vie. La facture des Gripen s’élèvera à plus de 9 milliards !
  • M. Maurer a certifié qu’il n’avait pas mis au point un plan de campagne avec SAAB et la Suède, le lendemain la radio suédoise rendait public des rapports confidentiels de l’ambassadeur de Suède qui détaillaient le plan convenu.
  • Alors que les Pro Gripen avancent que c’est un avion fabriqué par un pays neutre, la presse a publié les documents remis aux brésiliens vantant l’origine multiple du Gripen : à part quelques modules mécaniques, l’essentiel du Gripen est fabriqué par des pays de l’OTAN.
  • M. Maurer promet que 30% des 2,5 milliards d’affaires compensatoires seront réalisées en Suisse romande. En fait c’est en ajoutant de vieilles commandes de Saab à… la filiale romande de Saab que ce pourcent est passé de 9 à 18%… Les industriels alléchés par ces promesses devraient se rappeler pour le F/A-18 seules 40% des affaires promises ont été conclues.

En début de législature, le Conseil fédéral estimait que l’achat des Gripen n’est pas une priorité, je reste de cet avis et espère que, malgré les millions que les « Pro Gripen » – Blocher en tête – engageront dans la campagne, un GripeNON sortira des urnes le 18 mai.

105 commentaires sur «Pour ou contre un cadeau de 10 milliards à l’industrie militaire»

  • Hj Meier dit :

    Entweder man ist für einen glaubhaften Schutz oder dagegen. Entweder man sieht den Sinn einer Armee oder nicht.
    Welche Mittel es in welcher Menge braucht kann sowieso kein Laie einschätzen. Auf den Punkt mit dem Schutz zu Bürozeiten – auch das können wir schon gar nicht einschätzen.
    Dass in dieser Beschaffung viele Akteure ein teils übles Spiel spielen liegt in der Natur der Sache.
    Wir leisten uns zum Beispiel ein Gesundheitssystem für rund 50-60Mia … jedes Jahr! Gäbe es nicht eventuell Möglichkeiten einen Teil des Geldes sinnvoller einzusetzen?

    • Guido Meier dit :

      Gerade den Punkt mit den Bürozeiten kann ein Laie einschätzen: Krieg und Gefahr gibt es besonders nachts, wenn Ueli schläft…

      Diesen lächerlichen Umstand würd angeblich nur läppische CHF 30 Mio. kosten; statt all Zeit bereit gibt es neue Flieger, die weniger Leistung haben als die alten F/A18 Hornets.

      Das Gesundheitssystem ist natürlich noch teuerer, funktioniert aber auch nachts wunderbar.

      • Walter Vettiger dit :

        Die Schweiz ist zu klein für eine vollständige Luftraumberwachung. Geschwindigkeit >1000/2000 km/h. Es müssten bereits mehrere Jäger für 24 Std. In der Luft sein. Die Überwachung wird begleitet mit etlichen Bodentruppen. 30 Mio ist vielleicht nur eine Budgetposition…

      • Hj Meier dit :

        Sie können es eben überhaupt nicht einschätzen.
        Hier gehts um technisch/taktische Einsatzprofile, wie die Flieger eingesetzt werden können, etc.
        Das braucht schlicht Spezialistenwissen.
        Zudem, das eine sind die finanziellen Mittel – die dürften relativ bescheiden sein.
        Das andere sind aber die Mitarbeiter und technischen Mittel.
        Bis Piloten gefunden, selektiert und ausgebildet sind dauert es 4 – 6 Jahre.
        Gerade diesen Mitarbeitern muss eine Zukunfts-Perspektive geboten werden – ihr Arbeitsfeld ist extrem spezifisch.
        Und das Gesundheitssystem ist gigantisch viel teurer …

        • Guido Meier dit :

          Piloten auszubilden kann ich befürworten – Geld für noch mehr Bürozeiten-Flieger eher nicht. Wie Walter Vettiger sagt, gehe ich auch davon aus, dass auch die Invetion in Piloten verschwendet ist, aber lieber Geld mit Löhnen als mit sinnlosem Material verschwenden.

          Aus dem Gesundheitssystem ziehe ich einen Nutzen (selbst die USA hat jetzt eins) – bei einer Gripe ist mein Nutzen (auch im Bereich Sicherheit) Null.

      • Martin Gruner dit :

        Herr Meier, das stimmt so nicht, was Sie sagen. Erstens werden die Tiger II ersetzt und zweitens wird der Gripen mehr Leistung haben, als die F-18. Bspw. liegt die Höchstgeschwindigkeit beim Gripen bei Mach 2+, bei der F-18 bei Mach 1,2-1,5.
        Das Triebwerk des neuen Gripen bringt mehr Schub, das Radar und die neuen Waffensysteme, werden auch eine F-18 alt aussehen lassen. Nur weil es aus Schweden kommt und das Flugzeug klein und relativ günstig ist, ist es noch lange nicht schlecht. Wieso Mercedes kaufen, wenn ich die gleiche Leistung auch mit einem Skoda haben kann?

        • Guido Meier dit :

          Weil ihr Skoda statt 2 Triebwerken nur 1 Triebwerk hat vielleicht? Die Gripe ist so schlecht, ich habe das Gefühl, dass dieser mit einem Propeller ausgestattet ist; der Waffenstauraum ist auf jeden Fall beschämend.

          Das sieht auch Korpskommandant Markus Gygax, wenn er den internen Bericht gelesen hätte, dann hätten wir auch den Rafale gekauft. Im Bericht heisst es auf S. 16 Punkt 5.3: «Rafale und Eurofighter zeigten generell bessere Leistungen als die F/A-18, Gripen schlechtere (‹the Gripen performed worse›)».

          Aber mit Schweden haben wir keinen Steuerstreit, deswegen die Gripe?

          Für den

        • Max Hafner dit :

          Mach 2+? Wie schnell ist man da vom Bodensee zum Genfersee, resp. von Landesgrenze zu Landesgrenze? Kriegt man da überhaupt die Kurve um rechtzeitig zu wenden?

      • Peter Baumann dit :

        @Guido Meier
        Wenn sich die gleichen Leute, die der Luftwaffe die minimalsten Mittel entziehen wollen, darüber lustig machen, dass mit 33 FA/18 keine 7×24 Stunden Luftverteidigung möglich ist, dann ist dies schon ziemlich unehrlich. Bin ich der einzige, der das merkt?

        • Guido Meier dit :

          Ich gestehe dem VBS die minimalen Mittel von CHF 30 Mio. zu – damit sie die polizeiliche Aufgaben erfüllen können.

          Bevor dies nicht sichergestellt ist, sollten auf die billigen und schlechteren Flieger – die Gripe – verzichtet werden, die nur CHF 10 Mrd. kostet.

          Dass diese doch eher simple Überlegung nicht nachvollzogen werden kann, darüber darf und muss man sich lustig machen.
          Dass Maurer jetzt sagt: « 24-Sicherheit gibt es nur, wenn ich die Gripe kriege » wird ziemlich sicher auch für ihn nicht ohne Konsequenzen bleiben – soviel Vertrauen in die Politik habe ich noch.

      • Martin Gruner dit :

        Herr Meier, ihre Aussage ist falsch! Der Gripen wird mehr Leistung haben als die F/A-18. Zudem ist der Gripen Teilersatz für den F-5 E Tiger II und nicht die F/A-18. Der Gripen wird schneller sein, als die F-18 und über ein moderneres Waffensystem als die Hornet verfügen. Ich schreibe jetzt nicht, was wir für die « Soziale Sicherheit » und die « UNO » ausgeben….Wir geben nicht mal 1% für unsere Armee aus. Aber wenn die Leute neue Autos kaufen, dann bestellen sie alle Sibsbags, Airbags, Kurvenlicht usw.. Nur für die Sicherheit, versteht sich.

    • Paul Levi dit :

      Das ist total daneben zu Unterstellen, dass man gegen die Armee ist, nur weil man gegen den Gripen ist. Herr van Singer hat 5 Argumente gebracht, aber keines davon war grundsätzlich gegen die Armee. Noch schlimmer ist das Argument, dass dies Laien nicht beurteilen können. Werden denn alle Laien von der Abstimmung ausgeschlossen? Es gibt auch Militärexperten die gegen den Gripen sind.

      Und was bringt der Vergleich mit Gesundheitssystem? Wo ist der Zusammenhang? Sollten wir nicht zuerst mal definieren was wir für eine Armee für die Zukunft brauchen.

      • Hj Meier dit :

        Es ist nicht daneben.
        Mit den Gripen stellen wir die dereinstige Ablösung der F/A 18 in 15 Jahren sicher.
        Eine Kampfflugzeugbeschaffung dauert heute rund 7 bis 10 Jahre.
        Bei einer Verschiebung um drei Jahre, wäre die gesamte Evaluation hinfällig und die bisherigen Investitionen verloren.
        Der Gripen E wird die luftpolizeilichen Aufgaben gleich gut erfüllen wie der F/A-
        18C/D.
        Er weist zwei Vorteile auf:
        – einen Infrarot-Sensor für die Identifikation von Flugzeugen in der Dunkelheit.
        – grösseres Wachstumspotential für spätere Weiterentwicklungen

        • Hans Hasler dit :

          Auch hier wird von den Gripen Beführworter wieder mit « Halbwahrheiten » Argumentiert.
          1. Der Gripen hat nichts mit dem Ersatz der F/A 18 zu tun. Ist dieser Ersatz fällig werden sowieso neue Flugzeuge beschafft.
          2. Der Zeithorizont von 15 Jahren für den F/A 18 Ersatz ist völlig ausreichend für einen vollständigen Beschaffungsprozess neu durchzulaufen. Die Kosten werden auch nicht grösser, da der F/A 18 Ersatz sowieso geplant werden muss.
          3. Ob der Gripen E mal gleich gut ist wie der F/A 18 kann das VBS gar nicht wissen: er wurde nicht evalutiert!

          • Andreas Weber dit :

            Herr Hasler, sie erzählen auch Halbwahrheiten.
            1. Doch hat er, denn dann müssen die F-18 gleichzeitig auch noch die Tiger ersetzen. Dann müssen wir 55 neue Kampfjets kaufen, statt nur 33.
            2. In 15 Jahren kann sich die Bedrohungslage komplett ändern, doch Kampfflugzeugbeschaffungen dauern Jahrzehnte. Deshalb ist es wichtig, dass Know-How zu erhalten und eine gewisse Anzahl Kampfjets zu betreiben. Dazu braucht es den Gripen. Nur so können wir flexibel auf veränderte Sicherheitslagen reagieren.
            3.Absolut falsch, die Piloten sind schon mehrere 100 Stunden den Gripen-E geflogen und sind zufrieden.

      • Michael Berger dit :

        Die Mehrheit der Kommentare, die sich gegen Herrn Singers Beitrag wenden, behaupten entweder,
        – dass die Linken ja sowieso die Armee abschaffen wollen und ihnen daher kein Glauben geschenkt werden kann,
        – oder dass das Geld besser in den Gripen als in die Sozialhilfe/Gesundheitssystem/Asylwesen investiert würde,
        – oder dass Sozialismus sowieso Unsinn ist,
        – oder dass Laien, bes. Sozis und Grüne, keine Ahnung haben und daher bitte das Maul halten sollen.

        Stellungnahmen, die sich inhaltlich mit Herrn van Singers Aussagen auseinandersetzen, sind hier offenbar Mangelware.

        • Martin Gruner dit :

          Nun, der Sozialismus ist Unsinn. Wir leben in einer Demokratie und nicht in einer Republik. Ich frage mich immer, weshalb die Linken so gegen die Armee sind? Empfinden es die Linken nicht für notwendig, dieses Land im Notfall zu verteidigen? Eigentlich sollte doch jeder Politiker ein Patriot sein und dieses Land auf seine Art und Weise verbessern wollen. Auch die Linken. Politisch Linke Personen schreien immer als erste nach der Polizei, wenn was passiert. Aber das Land soll sich nicht verteidigen können? Also ich lasse meine Haustüre auch nicht offen, wenn ich aus dem Haus gehe.

          • Max Hafner dit :

            Die « Linken » sehen eben neben der Armee auch noch andere Baustellen. Ein politisches Gedankengut als Unsinn zu bezeichnen ist sehr, sehr undemokratisch.

      • Anton Müller dit :

        Ich hatte es sogar für sehr gefährlich, daraus eine Armee Ja/Nein Abstimmung zu machen. Da es so bei einem Nein (zum unnötigen Gripen) heisst, die Mehrheit wolle die Armee abschaffen.

    • Jeanclaude dit :

      Leider sind die « idée-fixe »-Besessenen Militaristen noch nicht ausgestorben. Daher wird der Wunsch von Herrn von Singer wohl leider nicht aufgehen. Das gegenwärtige politische Säbelrasseln im Osten hilft natürlich der Angst schürenden Argumentation von Ueli Maurer und seinen Trabanten mit Trompetengold am Hut auch noch.

    • Joachim Schippers dit :

      Im Gegensatz zur Armee ist das Schweizer Gesundheitssystem ist nachweislich weltweit das Beste. Das soll so bleiben.

    • Uli Maurermeister dit :

      Auf jedenfall. Gesundheit der Bevölkerung ist nun wirklich das Unnötigste. Statt hier Geld sinnlos zu verschleudern sollte die Schweiz viel sinnvoller in eine U-Boot Flotte investieren.

    • R.Merten dit :

      Der Beitrag von Ch. von Singer ist wieder einmal eine Tirade gegen die SVP. Die Grünen sind ja meist Dienstverweigerer und Armeeabschaffer und verstehen sowieso nichts von Armee, Rüstung und Ausbildung. Also was solls ! Wichtig ist anscheinend, dass man einmal auf sich aufmerksam machen kann und man nicht vergessen wird !

    • Fivaz Samuel dit :

      Der neue Gripen genüge entgegen den offiziellen Verlautbarungen für Schweizer Verhältnisse nicht, dies erklärte mir neulich eine namhafte Persönlichkeit (Fachperson), die in fliegerischen und militärischen Fachkreisen bis in die oberste Regierungsetage bestens bekannt ist, jedoch nicht namentlich erwähnt werden möchte. Mathematische Nachberechnungen hätten ergeben, dass z.B. die Steiggeschwindigkeit bei weitem nicht ausreichen würde, um überhaupt im Ernstfall etwas ausrichten zu können, schlichtwegs chancenlos. SAAB habe zudem total 70 Mio. in die Parteikassen der SVP, FDP + CVP eingezahlt.(!)

      • Martin Gruner dit :

        Dann frage ich mich, ob überhaupt ein Flugzeug unserer Luftwaffe irgendwas ausrichten könnte? Die Steigrate beim CH-Gripen ist über 200m/s. Das bedeutet, dass der Flieger innert einer Minute auf 12’000 m ü M ist.

  • Remo Schnellmann dit :

    Tja Lieber Herr van Singer. Solange das Geld NICHT in unsere soziale Wohlfahrt verschwindet, haben wir sicher MEHR davon.

    • Jeanclaude dit :

      Rechenkünstler Schnellmann. Wohlfahrt ist Verschwendung. Ohne diese Leistungen haben wir, sorry, die Armee mehr.

  • Pfiser René dit :

    Selten so einen tendenziösen Bericht gelesen. Und natürlich – wie könnte es bei diesem links- / grünen Christian van Singer auch anders sein – kommt am Schluss noch Christoph Blocher vor. Verwunderlich, wie dieser unobjektive Bericht Einzug in den Tages Anzeiger halten konnte. Herr van Singer, leiden Sie vielleicht an einem Christoph Blocher Syndrom? Dafür gibt es sicher auch in Ihren Kreisen gute Fachärzte.

    • Guido Meier dit :

      Blocher hat doch gesagt, dass die Gripen-Gegner von anderen Rüstungsfirmen finanziert werden würde. Das ist natürlich wieder eine dreiste Lüge, von einem der regelmässig Wahlen und Abstimmungen kauft.

      Wahr ist aber, dass Saab schon heute im Hinblick auf den Gripen-Kauf Geschäfte in Mio.-Höhe in die Schweiz vergibt – ein Teil davon fliesst wieder in das Marketing für den Gripen-Kauf. Geklüngelt und Gemauschelt nennt der Schweizer das.

      • Paul Levi dit :

        @G. Meier: Das ist ein grosser Wiederspruch von Ihr-Wisst-Schon-Wer. Er beklagt sich, dass andere Rüstungsfirmen den Abstimmungskampf finanzieren (notabene ohne Belege), aber ist gegen Transparenz von solchen Geldflüssen, wobei es natürlich glasklar ist, wieso er dagegen ist. Sobald es ihm schadet, beklagt er sich aber plötzlich darüber.

    • Paul Levi dit :

      Wie objektiv ist denn Ihr Kommentar? Herr van Singer hat 5 Argumente gebracht. Wo bleiben Ihre Gegen-Argumente? Sie greifen einzig Herrn van Singer persönlich an. Sie unterstellen Ihm sogar, dass es krank sei. Also bitte, werden Sie sachlich, sonst kann man Ihre Kommentare nicht ernst nehmen.

      • Leo Klaus dit :

        Genau! Der hat entweder das Ganze nicht durchgelesen, oder nur durch seine ideologische Schauklappen. Dass Herr Blocher dabei erwaehnt wird ist nicht irrelevant. Schliesslich ist der Herr Blocher de facto die SVP. Seine finanzielle und darausfolgende ideologische uns populistische Macht wird am Ende entscheiden, wie die Abstimmung laufen wird.

        Wenn alle so sind wie der Herr Pfiser, dann muss braucht man die Abstimmung gar nicht durchzufuehren. Der Buerozeitenklausel zeigt eindruecklich, dass es hier um keine serioesen Luftraumschutz geht. Sorry Herr Maurer, aber sind wir Waehler so bloed?

      • gunnar jauch dit :

        Ganz Ihrer Meinung, Herr Levi!
        Dieser @Pfister realisiert immer noch nicht, dass es die alte Links-Rechts-Dichotomie längst seit dem kalten Krieg nicht mehr gibt, es gibt nur noch ein Unten-Oben.
        .
        Und die Unten sagen nun mal NEIN zum Gripen!

    • Hans dit :

      Pfiser, es handelt sich um die « Carte blanche ». Hier wird dem Autor explizit die Möglichkeit geboten, seine Meinung zu vertreten – das ist auch deutlich so vermerkt. Und wenn Sie nun bezahlen würden für die Presse, wüssten Sie, dass Kommentare und Meinungen seit je einen festen Platz haben in der Medienlandschaft. Wer sich allerdings auf « 20 Minuten » und « Blick am Abend » beschränkt und ansonsten nur Gratis-Onlineportale aufsucht, dem sind solche Traditionen natürlich fremd.

  • von Blass dit :

    Die Investition für die Flottenerneuerung durch den TTE beträgt 3 Milliarden.

    Die genannten 10 Milliarden sind keine Halbwahrheiten sonderen eine Unwahrheit, da die derzeit noch anfallenden Betriebskosten der Tigerflotte zukünftig entfallen werden.

    Ansonsten müsste bei der SBB Zugsbeschaffung auch von 10 Milliarden statt von 3 Milliarden gesprochen werden. Somit wird der Unterschied zwischen der Investion in Betriebsmittel und den anschliessenden Betriebskosten offensichtlich.

  • Bernhard Ecklin dit :

    Es ist sicher sinnvoll, immer wieder die Ausgangslage so objektiv und verständlich wie möglich darzustellen. Dazu gehört, dass man weiss, wer welches Ziel verfolgt. Mit richtig oder falsch hat das nichts zu tun, sondern mit intellektueller Redlichkeit.
    Die Roten und die Grünen wollen in ihrer Mehrheit die Armee abschaffen. 3 Mia CHF jährlich für Entwicklungshilfe sind dann für sie absolut OK, für 30 Jahre Luftraumsicherheit einmal 3 Mia CHF ausgeben zuviel. Was die Armee schwächt ist für Rote und Grüne richtig. Lehren aus 1914, 1939, Balkankrieg, der Krim usw? Fehlanzeige! Rot und Grün eben.

    • B. Tertre dit :

      Mit rot und grün hat dies wenig zu tun, eher mit Vernunft. Ich verstehe nicht wie Sie bei auf einmal auf die Ausgaben der Entwicklungshilfe umschwenken.. darum geht es doch gar nicht, oder habe ich was verpasst? Aber wenn Sie so wollen, ja, um Entwicklungshilfe zu leisten, zahle ich tatsächlich lieber einen Betrag. Es geht nämlich u.a. um Linderung von Leid und Elend. Die Rüstungsfirmen, die Sie lieber unterstützen wollen, geht es doch eher um Verursachung von Leid und Elend. Das ist deren Geschäft, aus wirtschaftlicher Sicht verständlich, aus menschlicher Sicht widerlich und kriminell.

      • Bernhard Ecklin dit :

        Herr Tertre, es ist schön, dass Sie Elend lindern helfen wollen. Gut ist das, solange die Schweiz noch selber bestimmen kann, wen sie aus welchem Grund unterstützt. Das kann sie, wenn sie glaubwürdig vermitteln kann, dass sie sich notfalls wehren kann. Waffen wachsen nicht auf Bäumen, sondern werden von Rüstungsfirmen hergestellt, oder haben Sie Ihr Elektro-Velo in Ihrem Reformhaus um die Ecke gekauft? Wer Ihren Pazifismus teilt, Herr Tertre, reiht sich ein die Masse der Leute die gegen die Polizei und die Feuerwehr sind, weil sie Gewalt und Häuserbrände ablehnen.

        • B. Tertre dit :

          Jetzt bin ich als Gegner des Gripenkaufs schon gegen Polizei und Feuerwehr? Ihre Verknüpfungen des Gripendeals, erst mit Ausgaben bei der Entwicklungshilfe, dann mit meiner Einstellung gegenüber staatlicher Institutionen und dann kommt sogar noch ein Elektrovelo vom Reformhaus herbeigeflogen, sind ziemlich abenteuerlich und zeugt von viel Fantasie. Was verstehen Sie denn unter einem Pazifist? Vielleicht erfahre ich ja noch mehr über mich?

          • Bernhard Ecklin dit :

            Ihnen erschliesst sich nicht, wie inkonsistent Ihre Argumentationsführung ist? Ja, das tut mir leid.. für Sie natürlich.
            Und wenn wir schon beim « Abenteuerlichen » sind.., dass nach Ihnen ein Elektrovelo « herbeigeflogen » kommen kann, zeigt, dass Sie einen Kampfjet offensichtlich nur schwer von einem Fahrrad zu unterscheiden in der Lage sind.
            Und zum Schluss noch, es heisst nicht « Was verstehen Sie denn unter einem Pazifist? », sondern « Was verstehen Sie denn unter einem Pazifisten? »
            Klare Gedanken führen zu klarer Sprache – und umgekehrt.

          • B. Tertre dit :

            Ach Herr Ecklin. Ich wollte Ihnen doch nur sagen, dass der Gripendeal mit den Ausgaben bei der Entwicklungshilfe nichts zu tun hat. Genausowenig mit Polizei, Feuerwehr, Reformhäusern, fliegenden Elektrovelos oder was auch immer. Wir brauchen weder die Interessen der Rüstungsfirmen zu berücksichtigen, noch müssen wir unserer Militärführung ein teures und unnützes Spielzeug finanzieren. Deshalb ist der Deal abzulehnen. Und wenn Sie auf meinem grammatikalischen Fehler rumreiten, dann frage ich mich ob Ihre lustigen Verknüpfungen mit fremden Themen nicht eher von verschwommenen Gedanken zeugen.

  • Peter Luginbühl dit :

    Die Ereignisse der letzten Wochen zeigten, dass ein neues Aufrüsten der europäischen Staaten und vor allem der Schweiz unabdingbar ist. Der Traum, dass es nie mehr Krieg geben wird und alles so vernetzt ist, dass Kriege gar nicht mehr möglich sind ist geplatzt. Sollte es wirklich zu einer militärischen Bedrohung kommen können wir nicht auf unsere Grossschwätzer zählen. Die europäischen Politiker lehnen sich etwas gar weit zum Fenster heraus wenn sie Putin drohen, immer im Glaube daran dass die sonst so verhassten USA uns wieder den A…. retten.

    • philip sager dit :

      Die Ereignisse der letzten Woche zeigen, dass ein Einsatz unserer bestehenden Luftwaffe im 24h Betrieb unabdingbar ist! 😉
      Hier müssen wir zuerst ansetzen, den Gripen können wir uns getrost sparen!

    • Thomas Meier dit :

      Was für ein Quatsch! Wenn Sie die letzten Wochen als ein Problem für die CH Sicherheit werten, dann wäre die einzige sinnvolle Lösung, dass wir der NATO beitreten. Der einzige Grund warum wir das nicht machen, ist weil uns die NATO de facto schon schützt und wir es daher als extrem unrealistisch betrachten, dass uns Russland angreift. Falls Sie aber Russland für eine ernsthafte Gefahr halten, wäre es absolut fahrlässig und lächerlich eine eigenen Armee zu haben. Die CH Armee hat das gleich hohe Budget wie die Armee der Ukraine und die hat keine Chance gegen Russland!

  • Philipp Bürgler dit :

    Herr van Singer, wenn Sie geltend machen würden, dass das Geld für die neuen Jets besser in andere Teile der Armee fliessen würden, dann hätten Sie meine Unterstützung. Denn das Rückgrat jeder Armee sind nach wie vor die Bodentruppen und diese benötigen mindestens so dringend zeitgemässe Ausrüstung und Infrastrukturen. Und genau deshalb werde ich – obwohl Armeebefürworter – gegen den Kauf des Gripen stimmen. Mit Ihrem Beitrag versuchen Sie jedoch nur das Haar in der Suppe zu suchen. Die Gegner täten gut daran, sich hinter die Armee zu stellen und auch so zu Argumentieren.

    • Guido Meier dit :

      Es gibt in der Schweiz einen breiten Konsens der für höhere Ausgaben (wie immer) auch für die Sicherheit gibt.

      30 Mio. für den Nachtbetrieb wäre eine Anschaffung, die wünschenswert wäre; zumal hier keine sinnlose Materialschlacht geführt wird, sondern Löhne für Piloten anfallen würde.

      Seit NSA solte auch im Informatik-Bereich im VBS was gehen – hier 10 Mrd. zu vebudeln ist längst überfällig. Die alten Generäl schlagen aber immer noch die Schlacht des letzten Krieges (1945) und dieser wurde weder in Kiew noch Kosovo wiederholt.

    • Max Bader dit :

      Sie haben von moderner Kriegsführung keine Ahnung. Die Bodentruppen sind gerade aus Schweizer Sicht völlig unbedeutend und zudem unbrauchbar. Man kann für oder gegen neue Flugzeuge sein, aber ihre 2. Weltkrieg-Romantik bringt uns keinen Schritt weiter. Kein Panzer fährt heute noch einen Meter weit, wenn er nicht dementsprechend aus der Luft unterstützt wird.

    • Max Bader dit :

      Was ihre Bodentruppen wert sind, konnte man im Libyen-Krieg sehen, wo ein paar Beduinen die mit Panzern und anderen Mitteln hochgerüstete Armee von Gaddafi besiegen konnten, nachdem die Armee von Gaddafi die Luftüberlegenheit verloren hat.

      • Thomas Meier dit :

        Ich gebe ihnen Recht, die Lufthoheit wäre definitiv der entscheidende Faktor. Aber sorry, es ist schon ein bisschen bizarr, wenn man hier so rational argumentiert und dann gleichzeitig einfach völlig irrational ausklammert, dass CH die Lufthoheit auch mit den neusten Kampfjets niemals gegen die Nato oder Russland verteidigen könnte. Rein rational betrachtet, macht dementsprechend die ganze Armee wenig Sinn, wenn wir nicht Teil der Nato sind. Aber bei der Abstimmung geht es ohnehin nicht um Faktion, sonden Emotionen und Mythen über eine « starke Volksarmee » und unsere « Neutralität » usw.

        • Max Bader dit :

          Natürlich können Sie immer argumentieren, es gibt Armeen gegen die man kaum eine Chance hätte. Aber wir müssen auch nicht davon ausgehen, ein ganzes Verteidigungs-Bündnis oder Russland greift uns an. Es kann auch Unruheherde in der Nähe geben (z.B. die Unabhängigkeit von Venetien). Zudem hätten wir z.B. im 2. Weltkrieg auch keine Chance gehabt, aber das nötige Opfer war für die Achsenmächte zu gross. Wenn ich ihrem Argument folge, müssten wir die Armee ganz abschaffen, weil man dann lieber Null Franken als 4 Mrd. dafür ausgibt.

          • anton müller dit :

            Ich habe keine Ahnung was uns (oder irgend jemandem) Kampfflugzeuge nützen, falls es in Norditalien Unruhen und Unabhängigkeitskämpfen kommen sollte. Bitte erklären Sie es mir.

      • Philipp Bürgler dit :

        Herr Bader, es ist ja wirklich unerhört was Sie hier behaupten und unterstellen. Bis heute wurde jeder Konflikt erst am Boden entschieden – wenn überhaupt. Sie reden von « moderner Kriegsführung », schauen Sie sich die aktuellen Konflikte an. Ohne gut ausgebildete und ausgerüstete Infanterie helfen Ihnen weder Panzer noch Flugzeuge. Genau hier hat die Schweizer Armee grossen Nachholbedarf, denn die CH mit ihren urbanen Gebieten sowie Gebirgsregionen ist prädestiniert für eine infanteristische Verteidigung. Aber was rede ich da, ich hab ja keinen Plan

        • Max Bader dit :

          Herr Bürgler, der Kosovo-, der Libyen- und der Afgahnistankrieg wurden ganz eindeutig in der Luft entschieden. Serbien, Gaddafi und die Taliban hatten alle ein eindeutiges Übergewicht am Boden, aber haben wegen der Luftunterlegenheit den Krieg verloren.
          Vielleicht habe ich mich zu hart ausgedrückt mit den Wörtern « völlig unbedeutend », aber ich wollte damit sagen, zuerst brauchen wir die Luftüberlegenheit. Der Rest kommt nachher. Sicher brauchen die andere Bereiche auch eine Modernisierung, aber für mich hat die Luftwaffe Priorität.

          • Philipp Bürgler dit :

            Herr Bader in den von Ihnen genannten Konflikten waren es die offensiven Kräfte, welche auf massive Luftschläge setzten. Zum Teil handelte es sich sogar um eigentlich unbeteiligte Drittstaaten. Diese Situationen lassen sich nur schlecht mit der defensiven Strategie der CH vergleichen. Sind wir mal ehrlich: Der Idee von Luftüberlegenheit, dem daraus resultierenden sauberen und einfachen Krieg bleibt ein feuchter Traum. Südamerika, naher und ferner Osten, überall schaffen es einfache Guerilla-Verbände die Grossmächte Jahrzehnte lang hin zuhalten – ohne ein einziges Flugzeug.

  • Herr van Singer, auch Sie treiben letzendlich nur Parteipolitik anstelle Realpolitik. Ihre Zahlen 9: 3,1.. Mill ist eine absolute Fehlkonstruktion. Von Herr Maurer verlangt man im NR wie auch SR dauernd sparen,sparen,sparen. Vergleich man die Ausgaben der einzelnen Departemente ist das Budget des genannten Departements ein Klags. Und dann haben Sie noch die Unverfrohrenheit daran Kritk zu üben, dass nur während der Bürozeit Aktivitäten zur Verfügung stehen. Auch Ihnen sei gesagt: Als Bürger erwarte ich endlich Sach- und nicht Parteipolitik.

  • Pedro Linder dit :

    Die Ukraine hat gezeigt, dass mehr als 200 Kampfflugzeuge nichts nützen. Also brauchen auch wir keine weiteren Spielzeuge für unsere Luftwaffe. Gripen NEIN!

    • Guido Meier dit :

      200 Kampflugzeuge nützen nur dann, wenn der Gegner nur 20 hat; wenn der Gegner aber 2’000 hat, dann bringen sie – da haben sie Recht – nicht die Bohne.

      Bei 200 gegen 200 kommt es natürlich auf die Qualität von Mensch und Maschine an. Ich gehe davon aus, dass die Gripe im Vergleich zur Hornet ein Propeler-Flugzeug ist.

  • Felix Misère dit :

    Die Fakten auf dem Tisch, danke Herr Singer! Ich arbeite im VBS (nicht mein richtiger Name daher) und habe mich schon lange gefragt, weshalb Maurers Argumentation nicht einmal gehörig zerpflückt wird. Wähle normalerweise ja nicht links-grün – aber ich bin am zweifeln, wie gut es SVP, FDP, Bundesrat usw.. mit dem Schweizer-Volk meinen, wenn sie solche Unsummen für ein paar Flugzeuge ausgeben

    • Guido Meier dit :

      Sorry, das ist ein Armuts-Zeugnis des VBS, dass dort die Informatik nicht im Stande ist, sowas zu verhindern. Kein Wunder können Amateur-Spione im VBS Daten mit einem Rucksack klauen.

  • Jonas Reich dit :

    Jedes Land hat eine Armee, Herr Singer. Nämlich die Eigene oder eine Fremde. Anstatt Sozialhilfeempfängern noch zusätzliche Ferien oder so zu finanzieren, sollten wir endlich einmal in eine wirklich glaubwürdige Armee investieren, auch wenn dies ein paar potenzielle Umverteilungsfranken kostet.

    • Peter Ringger dit :

      Soso, welche eigene oder fremde Armee verteidigt denn zum Beispiel unser Nachbarland Liechtenstein?

  • Michael Christen dit :

    Die wichtigste Frage ist doch, ob wir neue Kampfjets brauchen oder nicht. Ein Blick in den Armeebericht 2010 beantwortet diese Frage schlüssig. Dort steht schwarz auf weiss, dass die Sicherheit der Schweiz mit den bestehenden 32 F/A-18 gewährleistet ist. Vergleicht man die Flottengrösse z.B. mit derjenigen von Österreich, stellt man fest, dass die Österreicher gerade einmal 15 Kampfjets haben. Meiner Meinung nach wäre es intelligenter, wenn Ueli Maurer c.a. 30 Mio. in Piloten und Bodenpersonal investiert, damit die 24-Stunden Bereitschaft der Luftwaffe gewährleistet werden kann. Eine Luftwaffe, die nur zu Bürozeiten einsatzbereit ist, ist auch mit 500 Jets unnötig.

    • Andreas Weber dit :

      Während der Syrienkonferenz und WEF, die im Januar gleichzeitig stattfanden, ist die Luftwaffe an ihrer Grenzen angekommen, notabene mit den F-5 Tigern! Vergleichen Sie die CH mit Belgien, Dänemark oder den Niederlanden. Die haben, obwohl sie in der NATO sind, um die 50-70 Kampfjets. Genau so viel wie CH mit den Gripen haben wird. Die Österreicher haben auch keine 24 Stunden Bereitschaft und setzen nebst 15 Eurofightern noch 27 Saab 105 für die Luftraumüberwachung ein (=42 Stück). Damit hätten sie bis zu deren Ausmusterung sogar mehr Jets zur Verfügung als die Schweiz.

      • Martin Gruner dit :

        @Andreas Weber: Danke, endlich mal jemand, der mit dem « 15 Eurofighter in Österreich » Argument aufräumt! Zudem ist Österreich in der EU, was wir nicht sind. Hat Österreich Probleme, schicken andere EU Staaten Unterstützung. So einfach geht das.

  • Matthias Scherler dit :

    Die Rechnung on 9 Mia. Kosten erscheint nicht sinvoll – wie hoch sind denn die Betriebskosten der FA-18? Wieviel würde ihr weiterer Unterhalt kosten? Wieviel könnte man durch einen Verkauf jetzt / in Zukunft erzielen?

    Für mich wäre es interessant einmal genau zu lesen, weshalb der Kauf der Gripen aus Sicht des VBS/der Kampfpiloten notwendig sein sollte. Welche militärischen Vorteile bringt der Vogel?

  • Max Bader dit :

    Ich sehe kein einziges wirkliches Argument im Text von Herrn Singer. Zuletzt versucht er noch Blocher ins Spiel zu bringen. Das machen Linke immer, wenn ihnen die Argumente ausgehen. Dabei ist es diesmal ein Kampf der bürgerlichen Parteien gegen die Sozialisten.
    Natürlich müssen die Kampfjets immer einsatzbereit sein. Das ist aber kein Argument gegen neue Flugzeuge. Ich hätte von Herrn Singer ein anderes Armeekonzept erwartet, welches ohne die neuen Grippen auskommt.

    • Hans dit :

      Blocher setzt sich explizit für den Gripen ein. Und der Verteidigungsminister stamnmt aus der Partei, bei der Blocher die Politik bis ins Letzte vorgibt. Ihn hier zu erwähnen, ist also folgerichtig.
      Hingegen ist es rechts absolut üblich, mit dem immer gleichen Reflex auf jede Kritik an Blocher zu reagieren – weil man sich so gar nicht mit der Kritik am unfehlbaren Übervater abgeben muss.
      Ihr Anwurf fällt somit voll auf Sie zurück, Bader.

  • daniel hofer dit :

    Nach den unsäglichen rotgrünen Nationalrätinnen wieder mal ein Herr (von dem noch niemand was gehört hat). Schön. Wenn ich aber seine Aussagen lese glaube ich dass man den SP/Grünen Fraktionen ein Sondersetting in Aleppo anbieten müsste. Da würden sie vielleicht merken dass es den Friedensnobelpreisträgern aus Brüssel doch nicht ganz gelungen ist bewaffnete Konflikte abszuschaffen, auch nicht in der Nähe. Auf dem Rückweg könnte man ja dann noch in der zentralafrikanischen Republik, im Irak, in Afghanistan und in der Ukraine, z.Bsp, vorbeischauen. Nicht dass diese Heinis es dann checken würden.

    • Guido Meier dit :

      heheh, lustig, das stimmt ja, der SVP-Jugendanwalt hat ein Sondersetting verordnet. Eines in Syrien wäre zu begrüssen, damit sich die Politiker in der Schweiz bewusst werden, dass die CH-Armee bisher immer nur gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wurde – wie in Aleppo kommen dann auch Flugzeuge zum Einsatz um die Bevölkerung zu dezimieren.

      Den Nobelpreis bekam die EU für den Frieden in Europa (keinen Weltkrieg III). Lokale Konflikte wie Irak, Ukraine usw. hat aber leider weder die EU und kann leider auch nicht 1’000 Gripen verhindern. 1’000 Gripen häten das Leid (und S-Profit) vergrössert.

  • Walter Roth dit :

    Herr Singer….
    Sie träumen wohl auch nach 100 Millionen Opfern die der Sozialismus in 100 Jahren gefordert hat, noch immer davon das dieses System funktionieren kann.
    Und nun schreiben sie einen Artikel ohne über das Fachwissen zu verfügen um dessen Thematik beurteilen zu können.
    Sie sind erwiesenermassen ein Träumer und trotzdem sollen wir sie für diesen Artikel ……
    Europa wird einen Crash erleben und dann ist es sehr praktisch wenn man vorbereitet ist, denn die Aggressionen die entstehen werden wenn die ertrinkenden Länder nach dem letzten Groschen fahnden, sind unvorhersehbar.

  • Markus Petersen dit :

    Und schon kommen sie wieder von überallher und verkünden: Wer gegen den Gripen ist, ist gegen die Armee! Es ist zum Heulen, dass dieses völlig absurde Argument noch immer so oft, gerne und v.a. auch effektiv gegen jegliche vernünftigen Änderungs- oder Sparvorschläge in unserer Landesverteidigung eingesetzt wird. Die Schweizer Armee funktioniert ganz hervorragend ohne den Gripen und wird das auch nach Ausrangierung der Tiger tun.

    • Guido Meier dit :

      Als strategisches Argument ist das aber zulässig, mit den selben Argumenten hat es Viliger geschafft den FA/18 kaufen zu lassen.
      Das mit den Bürozeiten war schon damals so und auch damals wusste man, dass nur Profis den Hornet fliegen kann und der Hornet viel zu Leistungsfähig ist für die Schweiz und Abhängikeit von der USA bedeutet usw. usf.
      Aber Villiger war halt eine Führugnspersönlichkeit mit Format und ein Stratege mit Ziel vor Auge. Mauerer nur ein Parteipräsident, der uns « bewusst anlügt » und gut tuen kann, was man ihm sagt – nicht mehr aber auch nicht weniger.

  • Josef Marti dit :

    Flügerli und Armee sind in der CH vollkommen überflüssig da das Land als Nationalstaat schon längst zu existieren aufgehört hat, es gibt ja auch keine ernst zu nehmenden Staatsgrenzen mehr. Der Ueli will wohl in einem Anflug von Realitätsverweigerung mit untauglichen Mitteln seine Klientel von Direktzahlungsbezügern auf der geschützten Scholle gegen das internationale Kapital verteidigen. Die Steuerdomizile der hier ansässigen Multis und Domizilgesellschaften benötigen sicher keinen militärischen Schutz.

  • Peter Salut dit :

    Sehr gute, sachliche Analyse. Ich denke aber, dass auch die 9 Mia. nicht ausreichen. Wo sind die Kosten für Training, Bewaffnung, Florida, Taflir, Ausbau und Umbau der Pisten, Flugzeuglifte etc. etc. Ich sag meiner Frau jetzt auch mal, das neue Auto belaste die Haushaltskasse nur mit 10’000 Franken 🙂 OK, noch 4 Reifen, 8 Felgen, Garage, Vollkasko, Benzin, Service, Steuern, Vignette, Skiträger, Dachbox. Fahrprüfung muss ich auch noch machen… Aber das verschweig ich a la VBS, damit ich bei 10’000 bleibe… PS Die Schweiz ist umgeben von TAUSENDEN von Kampfjets. Da braucht es nicht noch mehr

    • Guido Meier dit :

      Fairerweise muss man sagen, dass die Kosten im Zusammenhang mit dem FA/18 seit Maurer auch sehr stark gesenkt wurde: Die Flieger werden einfach nicht mehr alle benutzt und stehen rum oder werden dort eingesetzt, wo es billiger und wo sie auch einsetzbar sind (Schweden), dass jetzt aber deshalb ein Flieger aus Schweden gekauft wird, macht diese Rechnung wieder zu nichte.

  • Robert Mueller dit :

    Es wird vergessen zu erwähnen, dass die Ausgaben für den Gripen im jährlichen Militärbudget von 5 Mia enthalten sind. Ich glaube es ist sinnvoll die Tiger mit einem neuen Flieger zu ersetzen. Nur so können wir langfristig eine starke, glaubwürdige und eigenständige Luftwaffe/Armee aufrecht erhalten. Die Alternativen sind diese Dienstleistungen/Faehigkeiten bei der NATO einzukaufen, was mit der Neutralität nicht vereinbar ist.

    • Guido Meier dit :

      Ähm, das machen wir bekanntlicherweise ja schon, wir erinnern uns noch an Genf und die Bürozeiten und die Hilfestellung von unseren « Nator-Partnern » aus F und I?

      Danke ihr Ausländer, dass ihr auch nachts darüber wacht, dass ich und die vom VBS gut schlafen können.

      • Robert Mueller dit :

        Ich bin mit Ihnen einverstanden, dass es ein Skandal ist, dass unsere Luftwaffe nur zu Bürozeiten verfügbar ist und man auf Länder der NATO angewiesen ist. Der BR hat aber bereits beschlossen dies zu ändern und wird bald 24 Stunden/7Tage die Woche/365 Tage im Jahr verfügbar sein. Es braucht übrigens auch andere Bereiche in der Armee die schneller verfügbar sein müssen. Mit der Weiterentwicklung der Armee wird dem Rechnung getragen.

        • Guido Meier dit :

          Das halte ich für ein Gerücht; Fakt ist Folgendes:
          Der Ueli Maurer hat gesagt:
          – es kostet CHF 30 Mio. für 100 Stellen und wir haben kein Geld für das, es ist nicht budgetiert
          – es braucht 4-6 Jahre bis wir das können
          – wir fangen damit an wenn wir Budget haben
          – das Projekt heisst dann Ilana
          – alle Person, die nachts bei Skyguide arbeiten werden dann in das Projekt Ilana involviert (ist übrigens eine Person…)

          Gripe ist nicht nachttauglich, muss sie auch nicht, bis Ilana umgesetzt ist, gibt es neue Flieger, hoffentlich diesmal ohne Propeller.

  • f.a. blume dit :

    Die Rechnung für die Gripen wird sich am Ende auf über 9 Milliarden belaufen!
    .
    mit diesen 9 milliarden könnte firmen
    ….. die keine existenzsichnde mindestlöhne bezahlen können geholfen werden
    …….. damit auch die mit den löhnen schritt halten können

  • Andreas Weber dit :

    Die Gripen-Gegner sollen beweisen, dass er 10 Milliarden Fr kosten wird! Die F-18 haben damals 3.5 Mrd Fr gekostet. Die Kosten für F-18 während den Rüstungsprogrammen belaufen sich bisher auf 1.3 Mrd Fr. Die F-18 kosten ca. 100 Mio Fr pro Jahr. Also während 30 Jahren rund 3 Mrd Fr. Zusammen ergeben sich Kosten von 7-8 Mrd Fr. Somit werden die Gripen während 30 Jahren ungefähr 7-8 Mrd Fr kosten. Das sind 260 Mio Fr pro Jahr. Somit kostet uns der Gripen sehr wenig. Dafür wird die Luftwaffe wesentlicher leistungsfähiger und glaubwürdiger auch dank der 24 Stunden Überwachung!

    • Anton Müller dit :

      Komisch, die Befürworter schreiben die FA18 würden 6,4 Mrd. (nicht 1,3+3 Mrd.) Betriebskosten (ohne zukünftige Updates) verursachen. Aber vermutlich hat dies nur der Praktitant mit Rechenschwäche geschrieben, da die Beschaffungskosten des Gripen mit 2,2 Mrd auch daneben liegen.
      Kent sich jemand damit aus?

  • Thomas Hartl dit :

    Einerseits gelingt es der Armeeführung nicht, dem Volk Einsatzszenarien zu vermitteln, die eine Gripenbeschaffung begründen würde. Andererseits werden offensichtliche Gefahren für die Schweizer Infrastruktur durch Angriffe aus dem Internet totgeschwiegen. Litauen hat 2008 erlebt, was ein massiver Hackerangriff aus Russland bedeutet, und daraus seine Lehren gezogen. In der Schweiz sehe ich leider noch wenig Bewusstsein für diese Bedrohung. Hier wären die Gripen-Milliarden jedenfalls deutlich sinnvoller investiert.

  • André Dünner dit :

    Warum muss ich denn einen Töff haben wenn ich kaum mit dem Velo zurechtkomme?

    In vielen Sparten sehe ich eine ziemliche Missbalance und dann sollte einer noch Krieg spielen wollen?
    Ist man denn sich bewusst was solche Kleinigkeiten kosten? Spreche da Kriegsspiele an.

    Haben nicht bereits Ex-Grossmächte ziemlich klar demon(s)triert was einst ziemlich gut funktionierte?

    Ich wäre dafür vielerorts wieder Sandalen und Steinschleudern zu verteilen. Es trifft wer mitmachen möchte und nicht jemanden desinteressierten. War so, ist so und wird so bleiben. Geschäft bleibt Geschäft.

  • Hofstetter Christian dit :

    Was spricht dafür, eine Luftwaffe zu haben? Ein Luftkrieg in Europa? Terroristen, die über einen AKW abstürzen? Despoten und Oligarchen, die mit einem Kleinflugzeug in Belpmoos landen? Ein Flugzeug, das entführt wird und in Dübendorf notlandet? Oder doch eher Sandkastenspiele in luftiger Höhe? Oder ein SVP-Bundesrat, der sich als Etatist outet und das teuerste Joberhaltungsprogramm auf die Beine stellt?

  • Roland dit :

    Bevor weitere Ausgaben für das VBS bewilligt werden, müsste eine Grundsatzdiskussion geführt werden, über was für eine Armee inkl. Zivildienst und Zivilschutz wir im 21. Jhd. überhaupt haben wollen (Ziel? Zweck? Grösse? etc.)? Wenn BR Maurer einfach in den Raum stellt, die Flieger, Fahrzeuge, Ausrüstung etc. seien veraltet und man brauche jetzt neue, führt eine Diskussion über die Finanzierung am Ziel „die beste Armee der Welt zu sein“ vorbei. Dies führt höchstens zur Erhaltung alter Strukturen, dient aber der Sache nicht und verschleudert unnötig Steuergelder, die anders besser eingesetzt wer

  • Jürg Lienhard dit :

    Gegen die «Entwertung» der Milliarde: Eine Milliarde sind 1’000 (eintausend) Millionen. Eine Million sind 1’000 (eintausend) Eintausender-Noten. Ein Volkslohn heute, dh. der Lohn eines Arbeiters, einer Angestellten, beläuft sich heute um die 6’000 Franken, was im Jahr 72’000 Franken ausmacht. Bis diese beiden 1’000 Mal 1’000 Franken, also 1’000’000 (eine Million) Franken «verdient» haben, vergehen fast 14 Jahre… Wenn also Christian van Singer von einem «10 Milliarden-Geschenk an die Rüstungsindustrie» schreibt, so sind 10 Milliarden ausgeschrieben ein Frankenbetrag von 10’000’000’0000…

  • Eduard J. Belser dit :

    Die weitaus grösste Gefahr aus der Luft droht nicht von feindlichen Kampfflugzeugen, sondern von zivilen Grossflugzeuge die von Terroristen innert weniger Minuten von ihrem geplanten Kurs weg auf das Reaktorgebäude eines der 5 Schweizer AKWs gelenkt werden könnten. Gegen diese Gefahr helfen keine Kampfflugzeuge, sondern einzig und allein das Abschalten und der Rückbau auf die grüne Wiese der AKWs. Die 9 bis 10 Milliarden, welche uns die 22 Gripen letztlich kosten werden, würden weitaus gescheiter in den Atomausstieg investiert, als in ein nutzloses Spielzeug für ewig gestrige Militärköpfe.

    • Trachsel dit :

      Ihre Feststellungen kann ich unterstützen. Erstens wird in der Schweiz die Luftüberwachung durch SkyGuide rund um die Uhr ausgeführt. Die Luftwaffe erhält eine Freigabe für ihre Luftsektoren-Zuteilung, die sie während dieser Zeit durch ihre eigene
      Organisation überwacht und regelt.Unsere Luftwaffe ist der SkyGuide für die Benützung des Luftraumes unterstellt.
      Es braucht eine Organisation unseres Luftraumes damit der Luftverkehr unfallfrei abgewickelt werden kann.
      Unsere Piloten werden zur Ausbildung/Trainingszwecken im Ausland tätig sein. Irakkrieg überflogen jede Nacht Bomber
      unser Land.

  • Gerold Stratz dit :

    Spez. die SVP-Exponenten erwähnen immer wieder. « Für eine glaubwürdige Armee-braucht es diese Gripen-Kampfjets »
    Da wäre es zunächst notwendig, dass wir einen « glaubwürdigen VBS-Vorsteher » haben.
    Und nicht wie zu sehen, eine wandelnde Werbesäule. Siehe Gripen-Anstecker am Anzug-Revers von Ueli Maurer.
    Gehts hier um « Spielsachen »? Fehlt nun nur noch eine Gripen-Saab-Dächlikappe, bei allen öffentlichen Auftritten.

  • Helveticus dit :

    Die Schlafmützigkeit unseres Verteidigungsminister ist nun wirklich kein Argument, auf den Besitz geeigneter Kampfflugeuge zu verzichten, Sollte die Luftwaffe dereinst rund um die Uhr einsetzbar sein, braucht sie auch einsatzfähige Jäger, die auf der Höhe der Zeit sind.

    Und bitte, wurden die bisherigen Kampfflugeuge der Schweiz etwa nicht in NATO gefertigt worden? Was ist mit Rafale und Eurofighter? Der Kauf von MIGs wurde nie in Betracht gezogen.

    Van Singer serviert hier alle möglichen Scheinargumente. Der Gripen ist eine im Unterhalt günstiger Ersatz für den Tiger und deshalb anzuschaffen

  • Anh Toan dit :

    In einem ersten Krieg wäre die Scheizer Luftwaffe doch eine ein Weg Waffe: Dem Feind müsste es doch ziemlich leicht fallen, die paar potentiellen Landeplätze unbrauchbar zu machen, in der Luft können wir unsere Flugzeuge nicht tanken……

    Als Einweg Waffe halte ich Kampfflugzeuge für viel zu teurer, da erscheint mir das Geld in Boden Luft Abwehr oder Drohnen zur reinen Überwachung, investiert, deutlich nützlicher.

  • Anh Toan dit :

    Wir hatten Vampires umd Venoms, Hunter und Mirage, Tiger und F-18 und alle haben wir nie gebraucht, warum sollten wir jetzt noch Grippen kaufen?

    Was will die Schweizer Armee mit Mach2? Besser ein Kampfheli, der sich hinter dem nächsten Wald verstecken kann, ich find die toller und ich muss auch mitzahlen, ich bin für Super Cobra, tönt schon besser als Grippen.

    Das erste was ein Angreifer will, ist unser Luftraum, und ausser gegen die roten Bullen (ich meine nicht Putin) könnten wir den ohnehin nicht gegen viele verteidigen, mit oder ohne Grippen.

  • Daniel Schlatter dit :

    Schön dass sich die SVP für die Sicherheit der Schweiz einsetzt. Aber die grössten Bedrohungen sind nicht, dass uns Liechtenstein, Oesterreich, Deutschland oder irgend ein anderes Land angreift. Unsere zum Teil sehr sehr alten Atomkraftwerke stellen ein Risiko dar. Ein Supergau würde das Mittelland von Zürich bis Basel verseuchen. Ein Terrorist hinter einem Felsblock könnte mit einer handelüblichen Drohne am WEF grossen Schaden anrichten. Dagegen nützt ein mit mach eins darüberbrausender Kampfjet nichts. Laut Umfrage hat dies das VOLCH erkannt und wird im Mai diese Vorlage bachab schicken.

  • s.frei dit :

    geschenk…? warum kriegt irgend jemand etwas umsonst ? wie siehts aus mit der linksgrünen lobby und weltweit moralisch legitimiertem geldsegen? woher kommt der , wem (vorallem ) nützt dieser? steine usm glashaus? links raus aus der ch& links gleich mitschicken….

  • H.Trickler dit :

    Wenn das Volk – wie ich hoffe – selber gründlich überlegt und nicht auf die Parteien hört – dann wird es eine Ablehnung geben. Und danach ein riesiges Gejammer aller Betroffenen….
    .
    Kurz darauf werden wir aber einmal mehr das Wunder erleben, dass es trotz der angesagten Katastrophe ganz leidlich weiter geht – ohne diesen sündhaft teuren und für unser Land nutzlosen Flieger 😀

  • Peter Baumann dit :

    Nachdem es der GSoA, der SP und den Grünen in mehreren Anläufen nicht gelungen ist, die Armee abzuschaffen, versuchen sie jetzt, wenigstens die Luftverteidigung zu demontieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine indirekte Strategie eingeschlagen. Man schiesst nicht gegen die Luftwaffe, sondern gegen Ueli Maurer (Aushängeschild der unbeliebten SVP), gegen den SAAB Konzern (man unterstellt dunkle Machenschaften) und den Gripen (den man als technisch unzureichend verunglimpft). Mit tatkräftiger Unterstützung der linken Medien könnte diese unehrliche Strategie am Ende sogar aufgehen.

  • Hans Lips dit :

    Der Herr soll sich besser informieren. Der Gripen bzw. dessen Flugstunde kostet nur ein Bruchteil der Kosten der Konkurrenzprodukte.Es war auch politisch richtig Flugzeuge unserer politischen Gegner, EU, Frankreich und USA NICHT zu kaufen. Was sollen wir denen solche Aufträge geben, wenn sie uns schaden, wo immer sie können.

  • Martin Gruner dit :

    Es werden ja viele « Intrigen » benutzt, um den Gripen zu bekämpfen! Auch die ganze Diskussion von wegen « die NSA kann den Flieger lahmlegen » usw.. Alles Propaganda der Gripen Gegner. Ich werde sicher ja stimmen. Eine funktionierende Luftwaffe ist das Herzstück jedes Militärs. Nein, es ist nicht mehr die Infanterie! Zudem brauchen wir diese Flieger auch, wenn kein Krieg ist, von daher verstehe ich sowieso nicht, weshalb die Leute gegen diesen Flieger sind? Nach 30 Jahren darf sich die Luftwaffe ruhig ein paar neue Flugzeuge kaufen. Der Unterschied wird wohl gewaltig sein für die Piloten.

  • Silvano Barilli dit :

    Für eine sichere, unabhängige und souveräne Schweiz – JA zum GRIPEN!

    Das Schweizer Volk hat sich in den letzten Jahrzehnten an der Urne wiederholt für eine sichere und unabhängige Schweiz ausgesprochen, indem es sich unmissverständlich zugunsten unserer Armee als tragende Säule der Schweizer Sicherheitspolitik bekannt hat.

    Damit die Schweizer Armee ihren Beitrag zum Schutz unseres Landes leisten kann, braucht sie eine wirksame und moderne Luftwaffe, welche den Schutz unseres Luftraumes nachhaltig garantieren kann. Der GRIPEN ist das Mittel dazu!

  • Silvano Barilli dit :

    Seien wir doch realistisch. Den Gegnern des GRIPEN geht es primär um eines: die Abschaffung der Armee. Das Schweizer Volk hat dieses Ziel wiederholt vereitelt. Nun versuchen die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (der Name ist wohl selbstredend) die SP und andere Parteien eine Abschaffung auf Raten. Der Abstimmungskampf gegen den GRIPEN ist ein erneuter Schritt in diese Richtung – ganz nach dem Parteiprogramm der SP, welches unmissverständlich verkündet: « Die SP setzt sich für die Abschaffung der Armee ein. »

  • Silvano Barilli dit :

    Lassen wir uns nicht von den ideologisch und parteipolitisch verzerrten Argumenten der Armeeabschaffer blenden. Der GRIPEN ist ein modernes, finanzierbares und sämtliche Anforderungen erfüllendes Mittel zur Wahrung der Eigenständigkeit unseres Landes.

    Stehen wir ein für eine sichere, unabhängige und souveräne Schweiz!
    Sagen wir am 18. Mai « Ja zur Schweiz! JA zum GRIPEN!

  • Peter Klaus Affolter dit :

    FÜR EINE EFFIZIENTE ARMEE
    Seh geehrte Herren: Ihre sehr einfache Gleichung (kein Gripen = keine Armee) stimmt für mich und viele heutige und ehemalige Armeeangehörige (auch Flieger) keineswegs. Ich beurteile die Gripen-Vorlage ganz unideologisch, parteipolitisch neutral, und erwarte. A:für die Beschaffung von Schutzmitteln (auch für solche gegen Flugobjekte) die Einbindung in ein realistisches Gesamtkonzept und B: eine vernünftige Finanzierung wie in der Privatwirtschaft und ohne Staatsgarantien üblich.
    Mit freundlichen Grüssen P.K.Affolter

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