Herr Blocher, wir sind Schweizer!

Am Mittwoch liess Christoph Blocher in der «Basler Zeitung» – der Tageszeitung also, die er gekauft hat, um seine Macht zu konsolidieren – Folgendes verlauten: «Die Welschen hatten immer ein schwächeres Bewusstsein für die Schweiz.»

Damit hat sich der Ex-Bundesrat und Vordenker der SVP Schweiz zu weit aus dem Fenster gelehnt. Das würde nämlich heissen, dass es zwei Kategorien von Schweizern gebe: Die reinen, authentischen, die geschlossen im Deutschschweizer Hinterland zu Hause sind und seiner Initiative gegen die Masseneinwanderung zugestimmt haben, und die Bürger aus der äusseren Zone, die Romands also, die nur halbe Schweizer sind und Nein gestimmt haben. Was um alles in der Welt gibt Ihnen, Herr Blocher, das Recht, den Patriotismus der Romands in Zweifel zu ziehen?

Sie, eigentlich ein Bewahrer durch und durch, haben es fertiggebracht, das Modell Schweiz in die Luft zu jagen.

Der Chefprovokateur der SVP, der es doch so liebt, Zwietracht zu säen, wäre wohl besser beraten gewesen, diese grobe Beleidigung nicht zu äussern. Zu schweigen und die Zähne zusammenzubeissen hätte allerdings geheissen, grundlegende Positionen aufzugeben. Herr Blocher, falls Sie es anlässlich Ihres letzten Besuchs in jenem anderen Teil der Schweiz noch nicht gemerkt haben sollten: Wir sind Schweizer – vielleicht ein wenig andere Schweizer als die Nidwaldner oder die Urner, anders auch als die Zürcher von der Goldküste, zu denen Sie sich zählen. Sie verfügen nicht über das Identitäts­monopol.

Es ist jetzt genau 200 Jahre her, seit sich Genf dazu entschlossen hat, der Eidgenossenschaft beizutreten. Seither ist Genf vollumfänglich schweizerisch. Seine Bewohner fühlen sich als Schweizer und als Genfer – das ist nicht unvereinbar.

Nur zur Erinnerung: Sie können nicht von der Hand weisen, dass Genf und das benachbarte Waadtland hinsichtlich Finanzausgleich (NFA) mit zu den grössten Beitragszahlern gehören.

Wie das? Weil der Arc Lémanique – nicht zuletzt dank der Ausländer – die dynamischste Region des Landes ist und die bare Münze, die sein Erfolg einbringt, mit dem Rest der Schweiz teilt. Wir geben uns nicht damit zufrieden, uns als Schweizer zu fühlen. Folgt man Ihrer Argumentation, hätte man 1291 auf der Rütliwiese mit dabei sein sollen oder müsste zumindest akzentfrei Schwyzerdütsch sprechen, um das Label «100% schweizerisch» zu verdienen. Das ist ja grotesk.

Der Chefprovokateur der SVP: Christoph Blocher. Bild: Georgios Kefalas (Keystone)

Ihre Hetztiraden sind umso beleidigender, als ausgerechnet die Westschweiz, die in der Abstimmung vom letzten Sonntag ganz knapp unterlegen ist, tunlichst darauf geachtet hat, nicht die Unterschiede zwischen West- und Deutschschweiz in den Vordergrund zu rücken, sondern jene zwischen Stadt und Land. Obwohl wir die Verlierer waren, haben wir nicht dasselbe Szenario durchgespielt wie nach dem 6. Dezember 1992. Es gibt Gescheiteres zu tun, als den Röstigraben zu verbreitern – gerade jetzt, da die Schweiz dringend und so geschlossen wie möglich den tiefen Graben zuschütten müsste, der sich zwischen ihr und der Europäischen Union aufgetan hat. Noch etwas: Wir in der Westschweiz respektieren den Volkswillen, und zwar selbst dann, wenn er sich aus unserer Sicht verhängnisvoll auswirkt.

Solche Rücksichten sind Ihnen fremd. Sie bewegen sich wie ein Elefant zwischen Langenthaler Porzellan. Ohne «Bewusstsein», denn das Wohl der Schweiz ist im Grunde genommen nicht Ihr oberstes Anliegen. Heute geben Sie sich als der grosse Sieger. Nicht weil Sie überzeugt sind, dass es Ihrem Land morgen besser gehen wird. Nein, Sie fühlen sich ganz einfach deshalb als der grosse Sieger, weil Sie die politische Auseinandersetzung für sich entschieden haben.

Es geht sicherlich nicht darum, Sie zu verteufeln. Sie sind Schweizer, Sie haben sich dreissig Jahre lang eingesetzt, manchmal zum Wohl des Landes, manchmal auch nicht. Vor allem sei anerkannt, dass Sie über ein ausgeprägtes politisches Talent verfügen, welches das Ergebnis der letzten Abstimmung teilweise zu erklären vermag. Mit einer gespenstischen Mischung aus Ängsten und tatsächlich vorhandenen Problemen haben Sie es geschafft, Ihre Initiative so hinzustellen, als würde sie sämtliche Probleme lösen. Applaus! Das war eine echte Meisterleistung, eine tolle List. Sie, eigentlich ein Bewahrer durch und durch, haben es fertiggebracht, das Modell Schweiz in die Luft zu jagen. Mit dieser Schweiz fühlten sich die Schweizer aus Genf sehr verbunden. Wieso wurde sie aufs Spiel gesetzt?

Die Gegner der Initiative hatten ihre Lehren aus der Vergangenheit gezogen und darauf verzichtet, den Weltuntergang an die Wand zu malen für den Fall, dass die Initiative gegen die Masseneinwanderung angenommen würde. Nicht aus purer Freundlichkeit. Sie fürchteten sich vor dem Bumerangeffekt, den ein derartiger Ansatz für gewöhnlich auslöst. Nach der Abstimmung sind die Effekte nun allerdings umso heftiger.

Die Wirklichkeit sieht heute nämlich für das Land um einiges beunruhigender aus, als sie für den Fall einer Annahme der Initiative ursprünglich prognostiziert worden war. Wie nach einem Erdbeben braucht es ein wenig Zeit, um das Ausmass der Schäden abschätzen zu können. Vier Tage nach der Abstimmung zeichnet sich langsam ab, wie gross diese sind. Die Retorsionsmassnahmen auf den Schweizer Entscheid werden nicht auf sich warten lassen. Universitäten, Studierende und Forscher, treibende Kräfte unserer Zukunft, stehen zuvorderst in der Schusslinie. Die Verhandlungen zum Stromabkommen mit der EU wurden auf Eis gelegt, die Verhandlungen über institutionelle Fragen, die so wichtig gewesen wären, um aus der Sackgasse herauszufinden, sind bis auf weiteres ausgesetzt. Das alles ist kein Bluff. Die Reaktion ist nachvollziehbar und wirft ein Licht auf die doch sehr ungleichen Stärkeverhältnisse – zuungunsten der Schweiz.

Klar: Bei der Schadensbegrenzung wird man nicht auf die SVP zählen können. Auf den grotesken Vorschlag, Ueli Maurer das Mandat zu erteilen, einen neuen Weg mit der Europäischen Union zu finden, soll hier gar nicht erst eingegangen werden. Didier Burkhalter und seine Diplomaten werden die Aufgabe mit der nötigen Distanz und Ruhe und den erforderlichen Kompetenzen in Angriff nehmen, selbst wenn sie innerlich schäumen. Wird es ihnen gelingen, das Modell Schweiz ein weiteres Mal an die neuen Begebenheiten anzupassen? Der Ausgang ist alles andere als gewiss.

Wie nach jedem Erdbeben ist die Gefahr von Nachbeben hoch. Also, Herr Blocher, die Romands und 49,7 Prozent der Schweizer würden es doch sehr schätzen, wenn Sie es zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Erdplatten noch stark bewegen, unterlassen würden, den Röstigraben noch tiefer zu graben. Andernfalls müsste man zum Schluss kommen, Sie seien nichts anderes als ein Scharfmacher.

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405 Kommentare zu «Herr Blocher, wir sind Schweizer!»

  • Chris Moser sagt:

    Danke Herr Ruetschi, ihr Kommentar ist sehr treffend und zeigt meiner Meinung nach ziemlich genau, wie Herr Blocher tickt. Ein Machtmensch durch und durch, der jede und jeden verhöhnt, der nicht ganz genau auf die gleiche Art tickt wie er. Ein Mann, der wie es mir scheint, nur demokratisch ist, solange alle nach seiner Pfeife tanzen. Und manchmal habe ich tatsächlich das Gefühl, Herr Blocher meint, persönlich beim Rütlischwur anwesend gewesen zu sein.

    • Die Abstimmung vom letzten Sonntag in der Schweiz hat nun alleine die FDP und ihr Establishment gestärkt. Zeitgerecht konnte mit dem FDP Diplomaten Burkhalter unser heutiger Präsident und Aussenminister sein Departement stärken und einen ausgewiesenen Schuldigen finden. Blocher ist in der Schweiz nicht mehr zu ertragen. Wiederholt setzt die ganze SVP die ganze Schweiz mit ihrer kapitalorientierten Eingrenzungspolitik an den Pranger. Dieser Pyrrhussieg war gegen die eigentliche Bevölkerungsmeinung als Mittel zum Zweck schon zum 2. Mal gegen das eigene Volk gerichtet. Die SVP geht unter. NiNA

      • Josef Marti sagt:

        Wusste gar nicht dass FDP und Establishment die JA Parole ausgegben haben; wenn ich das gewusst hätte, hätte ich nein gestimmt.

        • Kistler sagt:

          Das heisst sie haben nur ja gestummen, weil die Initiative von der SVP kommt? So wie viele andere auch.

          • Simon sagt:

            Ich weiss von niemandem der Ja gestummen hat, weil die Initiative von der SVP kommt – kenne aber Leute die schon bloss deswegen Nein gesagt haben.

      • Anita S. sagt:

        Falsch – die Abstimmung hat alleine Blocher’s Ego gestärkt. Die FDP hat die Initiative zur Ablehnung empfohlen, genau wie alle anderen Parteien. Dumm nur, dass diese das Problem nun auslöffeln müssen, währendem sich die SVP zurücklehnen kann. Dass das Problem eigentlich unlösbar ist, ist das beste, was der SVP passieren kann. Die anderen können nur verlieren.

      • Erich sagt:

        @Josef Marti

        Die FDP hatte die Nein-Parole!!

        Sie hat insofern gewonnen, da nun in der liberalen Schweiz endlich wieder einmal ihre liberale Werte diskutiert und ins Bewusstsein gerückt werden.

    • Martin sagt:

      Sogar die UNO, dieser Illuminatenverein ruegt nun die Schweiz. Wer sind diese Typen, dass sie uns sagen koennen was wir abstimmen und was nicht!
      Zahlen keine Steuern, verlangen Geld und sind fuer sehr wenig zu gebrauchen. UNO, NEIN DANKE

    • Stefan Hebeisen sagt:

      Das Verhalten von Herr Blocher erinnert mich an Hitler.

      • Lee sagt:

        Antwort auf gleichem Niveau: Das verhalten der EU und der anderen Parteien errinnert mich an die Genossen der UDSSR.

        • Silvan Waldmann sagt:

          Und ich gebe ihnen beiden recht. Blocher ist redegewant, hat einen starken Sinn für die eigene Nation und hat seine Gefolgsleute, welche ihm das Geld abnehmen um ihm eine schöne Politbühne zu zimmern.
          Die UdSSR hat genau so wie die EU (oder jetzt die Schweiz?) versucht einen eisernen Vorhang zu ziehen. Nur das damals kein Mensch mehr raus durfte, was heute sogar erwünscht wäre.

      • Undine sagt:

        Irgendwo gibt es tatsächlich ähnlichkeiten. Die Kindheit von Hitler und Blocher verliefen ähnlich. Beides waren gedemütigte vom Vater unbestätigte und ungeliebte kleine Jungs. Da man heutzutage weiss, was eine solche Erziehung psychologisch für Folgen haben kann, wäre es sicher von Vorteil, so jemandem im erwachsenen Alter keine Machtposition zukommen zu lassen. Ich bin mir sicher, dass es Herrn Blocher persönlich nur um die Macht geht!

    • Amadio Clute sagt:

      Herr Moser und Co. Sie dürfen es drehen wie Sie wollen aber Herr Blocher hat recht, ausserdem ist der Artikelschreiber befangen und seine Zeitung will in die EU . Viele Romands schielen nicht nur nach Bruxelles sondern auch nach Frankreich. Hier in der CH gilt die Selbstbestimmung der Völker, packen Sie die Chance an. Vor Jahren hat die SVP eine Iniziative um 3000 Stimmen verloren und hat das Ganze mit Bedauern sofort akzeptiert. Rote und Grüne führen jetzt ein beschämedes Theater auf und verstecken, dass eine grosse Mehrheit der Stände ja gestimmt hat

    • D. Moser sagt:

      „Die Welschen hatten immer ein schwächeres Bewusstsein für die Schweiz.“ Mit dem üblichen Absolutheitsanspruch stellt dies der SVP-VP in die Welt. Etwas historisches Nachdenken würde auch diesem nicht schaden. Jahrzehntelang hing das Porträt von General Henri Guisan in allen Gaststuben. Der Zweite Weltkrieg bereits vergessen? Ein anderes Beispiel: Guillaume Henri Dufour, General im Sonderbundskrieg, der auch von Politik etwas verstand. Auf einer anderen Ebene: Wo liegen all die Restaurants mit patriotischen Namen wie „XIII Cantons“ oder „Grütli“? Faux- pas!

    • Hedinger Werner sagt:

      Guten Tag Herr Ruetschi
      Wohl ertragen Sie Wahrheiten nicht ganz so gut, wie sie tatsächlich sind. Die Welschen haben eingetlich ein ähnliches Problem wie die Tessiner mit Einwanderungsproblemen, nur können Sie ebenfalls nicht zur Wahrheit stehen.

    • Besser kann man ihn nicht beschreiben. Ich habe grosse Mühe zu verstehen, dass so viele Leute keine eigene Meinung haben oder dürfen in dieser Partei.

  • Karin Hofmann sagt:

    In der jetzigen Situation ist ein Zusammenhalt der Schweiz von grösster Bedeutung. Die Hetzkampagne von Herrn Blocher ist äusserst kontraproduktiv , sehr verletzend und schwächt unsere Position. Aber er ist nicht die Stimme unserer Mitbürger. Wie hiess es doch auf dem Rütli – „ein einig Volk von Brüdern“. Es bringt gar nichts, wenn wir uns jetzt gegenseitig „zerfleischen“. Starke, gemässigte und weise Männer braucht das Land um Verhandlungen mit unseren Partnern zu führen.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Äh, und eventuell auch starke und weise Frauen, Frau Hofmann? Wissen Sie, wir leben nicht mehr im Mittelalter.

      • Arnold Leo sagt:

        Richtig Herr Schwarzenbacher, wir leben nicht mehr im Mittelalter. Nur Blocher weiss das noch nicht und er wird es auch nicht mehr lernen und enbenso wenig seine gehorsamen Schäfchen und Fussstapfentreter. Doch eines kann ich ihm attestieren – seine hervorragende Strategie, nach der ihn in seinen Fussstapfen niemand überholen kann.

      • Frank Baum sagt:

        Wir leben nicht mehr im Mittelalter und haben drei Frauen im Bundesrat. Die sind leider weder stark noch weise.

      • Amadio Clute sagt:

        Herr Schwarzenbacher ist ein Mittelalterspezialis

      • Henning Behr sagt:

        Ach ja Herr Schwarzenbacher, hat denn das Mittelalter in der Schweiz nicht bis zum 6.Februar 1971 gedauert ??

    • Barbara Kunz sagt:

      „Starke, gemässigte und weise Männer braucht das Land um Verhandlungen mit unseren Partnern zu führen“ – nur peinlich, Frau Hofmann..

    • zurbrügg sagt:

      Danke Frau Hofmann! Treffender kann man es wohl kaum schreiben!

    • Werner Janz sagt:

      Sagt Herr Blocher nicht bei jeder Gelegenheit, dass ihn „nur“ die Sorge um die Schweiz zu seinem Handeln treibe? Weshalb Ihre Skepsis, Frau Hofmann? Glauben Sie Herrn Blocher etwa nicht?

    • Ja richtig, wir brauchen weise Männer und Frauen, aber keine Diktatoren, die mehr Schaden als Nutzen bringen.

  • Heldner Victor sagt:

    Die einzig richtige Antwort auf Blocher, der nur für sich schaut, die Schweiz ist Nebensache.

    • H-R. Zwahlen sagt:

      Wer unterstützt eine Ausbürgerungs-Initiative?

    • Kamau Degwa sagt:

      Genau so ist er! Schaut nur auf seine Vorteile um an noch mehr Geld zu kommen. Wo sind nun all die Arbeiter der Basler Zeitung? Es waren einmal 1200 Mitarbeiter die dort ihr tägliches Brot verdient haben, nun steht der grösste Teil davon ohne Zukunft in der Schlange auf dem Arbeitsamt und Blocher zählt seine Millionen.
      Kommt mir vor wie ein afrikanischer Präsident, der auch alles Geld in den eigenen Sack steckt und die Bevölkerung verhungern lässt,

      • Ello Minardi sagt:

        @ Kamau Degwa: man stelle sich den Aufschrei vor, dass ein SVP Politiker so was über Akrika sagen würde … eine Untersuchung bez. Rassismus wäre das Mindeste! Eine solche Verallgemeinerung sagt man eigentlich SVP nahen Personen nach! Sie scheinen sich also ziemlich gut anzupassen … auch mit dem Gedanken, dass Ihre Meinung die richtige ist!

    • Linus Huber sagt:

      Wenn Blocher einzig für sich selber schauen würde, könnte er sich das schönste Leben ohne etwelche Sorgen gestalten. Seinen Sinn für geschichtliche Zusammenhänge täte manch einem Politiker gut. Nur weil wir einige oberflächliche temporäre negative wirtschaftliche Probleme in Kauf zu nehmen haben, müssen wir die längerfristigen weltweiten Entwicklungen berücksichtigen. Erkennen wir nicht eine zunehmende Machtkonzentration in den Händen von etwelchen Bürokraten, erkennen wir nicht eine zunehmende Infantilisierung der Gesellschaft, erkennen wir nicht die zunehmende Anonymität des Systems etc.

    • T. Rettenmund sagt:

      Klarer als der Autor dieses Artikels kann man es – unter Wahrung des Anstandes – nicht sagen. Allerdings gäbe es auch noch eine andere Form, aber eben; bleiben wir anständig auch wenn die SVP-Exponenten das immer wieder nicht sind.
      Ein Dütschschwiizer in der Romandie.

      • Alexandra sagt:

        Ganz genau. Hut ab, wie manche Leute es selbst bei Blocher-/, Mörgeli-/ & Co-Geschwätz noch hinkriegen, anständig zu kommentieren.

  • Franz sagt:

    Typisches Gelaber eines Bücklings, dieser Monsieur hat keinen Stolz und dennoch will er ein Schweizer sein. Dass wir durch diese unkontrollierte Überflutung nur Probleme aufhalsen blendet er einfach aus. Falls dann mal aber einer seiner Sozikumpanen durch einen Verbrecher das Leben verliert ist das Geschrei wieder riesengross! Was mich am meisten nervt ist, dass diese Leute parasitäres Verhalten dulden und die Schweiz immer nur als kleinen Zwergen anschauen. Euch sollte man das Stimmrecht verbieten, ihr Schwächlinge!

    • Andreas Gut sagt:

      Sicher ein absoluter Fan von Blocher und mit dem gleichen Demokratieverständnis und einer .umfassenden Bildung.

      • Martin sagt:

        Ich habe nicht wegen Blocher „Ja“ gestimmt. Ich sehe mir Basel an und denke mir „Was ist da bloss falsch gelaufen“. 80’000 pro Jahr ist fast die Haelfte von Basel. Schlicht zuviel.

        • Mark Keller sagt:

          Die Zuwanderung erfolgte aufgrund hunderttausender geschaffener Arbeitsplätze. Martin, haben Sie sich gegen die Schaffung dieser Arbeitsplätze zur Wehr gesetzt? Nein? Warum denn nicht? Diese Arbeitsplätze mussten besetzt werden. In der Schweiz gab es aber die entsprechenden Arbeitnehmer nicht. Also erfolgte die Zuwanderung.

          Mit Ihrem Ja gefährden Sie die Freiheit der Schweizer sich in Europa frei bewegen zu können. Sie gefährden den Forschungsplatz Schweiz. Sie diskrimninieren alteingesessene Ausländer (seit Jahrzehnten in der Schweiz, hier geboren und aufgewachsen) auf dem Arbeitsmarkt.

          • Martin sagt:

            ……und wieviel hundertausen ARBEITSLOSE sind in der CH?

          • Viktor Markus sagt:

            Schaffung von Arbeitsplätzen!? Darf ich mal fragen in welcher Form?
            Warum werden Sozialempfänger nicht statistisch erfasst, oder Ü50 jährige, welche wegen den Sozalkosten wegrationalisiert, oder mit Lohndumping erpresst warden!
            Nur richtig ist, dass man Blocher einmal mehr auf seine Volksverblödung reingefallen ist!
            Wenns nach den neuesten Aussagen geht, ändert es im Arbeitsmarkt nichts, im Gegenteil, es wird schlimmer und die Bauern dürfen wieder Sklaven anstellen!

          • Stef Burgmüller sagt:

            Werter Keller ich habe mich vor der PFZ genau gleich frei bewegt in Europa wie heute!
            Woher kommt nur diese naive Vorstellung man dürfe sich nicht mehr frei bewegen??
            Unser Forschungsplatz bekommt höchstens weniger EU Gelder, wird aber genau so bedeutend
            bleiben wie er ist.
            Alteingesessene Ausländer gibt es nicht!
            Entweder man hat sich für die Schweiz entschieden und ist eingebürgert, oder man bleibt Ausländer mit zu Recht gewissen Nachteilen c’est la vie Monsieur Keller!

          • pantanole sagt:

            was heisst „sich in Europa frei bewegen“ ?? hat man das bis jetzt nicht dürfen ?
            und wenn man halt einen ausweis zeigen muss ? fürs autofahren ist er ja auch obligatorisch, oder ?
            absurd, diese argumente….

        • Chris Moser sagt:

          Ich kann diese Zahlen langsam nicht mehr hören. Die Hälfte der Stadt Basel, soviel wie die Stadt Luzern……… Was sagen denn diese Zahlen aus? Gar nichts! Die Zuwanderung betrug letztes Jahr 1% der Gesamtbevölkerung! Mit dieser Zahl kann man etwas anfangen und dann ist es mir egal ob’s die Stadt Luzern oder New York ist.

          • René Loepfe sagt:

            Richtig gerechnet Herr Moser. Deutschland hätte mit 1% 800000 Zuwanderer; es sind jedoch 8x weniger in Tat und Wahrheit. Mit dieser Zahl könnten auch die JA-Stimmer in der Schweiz leben. EU Staaten sollten langsam lernen mit gleich langen Spiessen zu leben.

          • Nicole sagt:

            Ich kann diese 80’000 Zahl auch nicht mehr hören! Mein Ehemann hat letztes Jahr für ein Projekt bei einer grossen Firma in ZH 5 Monate in der CH gearbeitet. Er ist einer dieser 80’000. Nach 5 Monaten ist er wieder zurück in sein Heimatland. Und geht dort seiner gewohnten Arbeit nach. Somit sind’s nur 79’999 🙂 Und ich denke nicht, dass das ein Einzelfall ist! Es bleiben nicht alle Arbeitnehmer für immer und ewig hier! Stellt Euch vor, manche gehen zurück in ihr Heimatland!

      • Sehr gut gesagt und trotzdem anständig geblieben, was man leider immer weniger findet.

    • Tamara Kern sagt:

      Lieber Franz. Es ist doch genau umgekehrt. Die Ängstlichen sind die, welche am Wochenende JA gestimmt haben. Klar sind viele Veränderungen beängstigend und der aktuellen Wohlstand ist nicht garantiert. Gut möglich, dass mal wirklich schwere Zeiten kommen. Aber ähnlich wie fundamentalistischen Muslimen das Rad der Geschicht zurückdrehen zu wollen und sich in einer eigenen Welt zu verschanzen geht nicht. Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Finanz, Kommunikation (Internet!), Bildung – all das kennt keine Grenzen und Nationen mehr. Damit müssen wir einen Umgang finden. Und Blocher ist keine Hilfe.

    • Albert sagt:

      Der Kommentar von „Franz“ 07:20 ist skandalös. Zum Glück habe ich zusätzlich zum CH-Pass einen zusätzlichen EU-Pass bekommen, der mir erlauben wird die Freizügigkeit in der EU weiterhin zu geniessen, übrigens genauso wie alle Ausländer der Schweiz mit einem EU-Pass und ohne CH-Pass. Es freut mich, dass es Residenten in der Schweiz gibt, die auf europäischer Ebene mehr Rechte haben werden als die Schweizer mit nur einem CH-Pass. Wir sind mehrere hunderttausend, die diesen Privileg haben…. Die SVP hat aus den Solo-Schweizern Bürger zweiter Klasse auf europ. Ebene gemacht.

      • Marcel sagt:

        Als Auslandschweizer habe auch ich 2 Paesse: Einen CH-Pass und einen EU-Pass. In den letzten Tagen muss ich meinen Hollaendischen Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen immer wieder erklaeren, dass es auch weltoffene und tolerante Schweizer gibt. Die aeusserst negative Stimmung in der Schweiz ist auch fuer Auslandschweizer aeusserst peinlich und traurig.

        • Simon sagt:

          Welche schlechte Stimmung denn? Da wird aus einer Maus ein Elefant gemacht und vieles vermischt.
          Nur weil man etwas begrenzen will, heisst das ja nicht, dass man es nicht mag!
          Für viele Schweizer ging es um Selbstbestimmung und nicht um Ausländerfeindlichkeit!!!
          Viele Bekannte von mir haben die Initiative unterstützt und ich würde niemandem Rassenfeindlichkeiten unterstellen.

          • Henry Crapaux sagt:

            Natürlich gibt es schlechte Stimmung lesen sie mal die ausländische Presse und schauen Sie Fernsehberichte. Nur zu dumm dass man Ausländerfeindlichkeit nicht offen zugeben kann, oder haben sie schon mal jemanden kennengelernt der offen vor Zeugen sagt, ja ich bin ausländerfeindlich? Manchmal wundere ich mich schon wie hier gedacht wird. Die ganze Sache ist oberpeinlich…

        • Flammang-Reber sagt:

          Zurzeit bin ich Auslandschweizerin und haette NEIN gestimmt. HAETTE: ich habe diesmal keine Abstimmungsunterlagen
          bekommen, ebenso mein Sohn, Bei dem knappen Ausgang koennten ein paar tausend Stimmen den Ausschlag geben.
          Hiermit moechte wissen ob noch mehr Auslandschweizer keine Unterlagen bekommen haben, wenn ja, koennte dies auch
          absichtlich geschehen sein.

        • Werner , Parlamentarier sagt:

          Das grösste Problem ist, dass es immer mehr plappert u. schreibt bevor es denkt. Wer sich mit der demographischen Entwicklung in unserem Land auseinander setzt, hat die Gefahren erkannt. Nur die unverhältnismässige Vermischung von Kulturen u. Religionen bringt Rassismus, Hass und Krieg, wie uns die Geschichte eigentlich gelehrt haben sollte. Jedes Lebewesen, selbst wenn es nur über 3 Hirnzellen verfügt, verteidigt seinen Lebensraum, sind das auch Rassisten? Das Boot ist voll! und nicht nur das, auch alle Gefängnisse sind mit Ausländern aus über 100 Nationen überfüllt mit Milliarden-kosten.

          • Daniel, Mensch sagt:

            Das Boot ist voll??? Oh mein Gott!! Ich könnte heulen wenn ich so etwas höre! Wie lange ist es her seit dieser traurige Satz das Licht dieser immer trauriger werdenden Welt erblickt hat?
            Lieber herr Parlamentarier, folgen sie doch dem herrn Hitler auf den Mond, wo er ja laut gewissen Menschen nun leben soll und nehmen sie den herrn Blocher und seine Parteigenossen gleich mit! Die Welt wär ihnen dankbar!

        • Barbara H. sagt:

          Wer verbreitet denn hier die miese Stimmung?Dieser Volksentscheid war richtig.Entschleunigung im Wirtschaftswachstum +ein bisschen zurück zur Bescheidenheit….wir machen unsere Welt noch früh genug ganz kaputt, indem wir forschen was das Zeug hält, die Erde, wie auch viele Völker ausbeuten.Von Ihnen als Doppelbürger erwarte ich ein bisschen mehr Respekt und Achtung gegenüber unserem tollen Land mit ihrer direkten Demokratie.Ich habe Ja gestimmt, bin parteilos+ absolut der Meinung, dass die Schweiz allen ein grosses Vorbild ist/sein sollte.Wäre die MEI abgelehnt worden, hätte ich das auch akze

          • Ich zweifle immer mehr, ob wirklich die meisten Bürger-innen wissen um was es geht?!? Tatsache ist, dass viele nur wegen ein paar persönliche Kleinigkeiten ein Ja gestimmt haben, aber die Riesenprobleme, die vor uns stehen überhaupt nicht vorstellen können. Ich hoffe sehr, dass wenigstens die div. ausgelesene Teams gute Arbeit leisten und nicht kontin. von der Ja Gruppe behindert werden.

      • Hubert K sagt:

        Klar Secondos werden immer 2 Pässe haben da die Schweizer ihnen (entgegen vielen ach so offenen EU-Ländern!) eine Doppelbürgerschaft gestatten. Allerdings wird es keine 2Klassengesellschaft bezüglich Reisefreiheit in Europa geben da sich das gleiche bald auch in anderen Ländern abspielen wird, die Leute haben reale Probleme und einfach genug von diesen Hirngespinsten. Völkerbewegung funktioniert auch sehr gut ohne unkontrollierte, rasend schnelle Demographiebewegung. Immer jeder Schnapsidee gleich hinterherrennen, das hatten wir doch im letzten Jahrhundert! CH hat auch nicht mitgemacht oder??

    • Anton Zgraggen sagt:

      ja, wenn zwischen der Bildung und dem Kopf ein Brett steht kommt .. wie sagt Franz doch typisches Gelaber raus.

    • Koller sagt:

      Der eigene IQ steigt leider nicht während dessen man den Rest der Welt niedermacht!

    • Fabian sagt:

      Ich denke, diejenigen, die bei einem Verbrechen riesengrosses Geschrei veranstalten und lautstark auf die Herkunft des Verbrechers hinweisen, kennen wir ja. Und sie kommen in den wenigsten Fällen vom „Sozi“-Lager.

    • zurbrügg sagt:

      Franz: Ich bin tief Bürgerlich, Selbstständig Erwerbend und ich schätze Herr Blocher als erfolgreicher Unternehmer. Aber seine Aussagen gegenüber den Welschen sind jenseits! Ich habe Nein gestimmt, weil ich es satt habe, immer mehr Vorschriften von Seiten des Staates und Bundes zu erfüllen. Mit der Kontingentseinführung werden, jede Wette wieder Hunderte Beamtenstellen geschaffen! Die Regierung hätte genug Mittel in der Hand gehabt um zu handeln.

      • Da muss ich ihnen recht geben, auch ich habe nein gestimmt, in der Hoffnung, dass die Wähler vor der Stimmabgabe die richtigen Vorstellungen haben. Leider war es nicht so. <<<<<so kann ich nur hoffen, dass die Gruppen der Gelehrten vernünftig denken können.

    • Rolf Romano sagt:

      an Franz ?: Leute, welche die Frechheit haben, andere CH-Bürgern „Sozikumpane“ zu betiteln oder das Stimmrecht verbieten zu wollen, sollten auch den Mut haben sich mit vollständigem Namen zu nennen! Vielleicht sollen Sie, Herr Franz ? einmal darauf achten, welchem „Gelaber“ Sie selbst bücklings folgen ohne weiter darüber nach zu denken! Haben Sie im Ernst gemeint, dass Ch. Blocher und seine Freunde Ihre Interessen vertritt. Wie kam er zu seinem Vermögen? Mit viel Geld versucht Ch.Blocher seit Jahren die Politik und die Bürger zu seinen eigenen Gusten zu beeinflussen. Bitte nachdenken Franz ?.

  • felix sagt:

    da sagt einer etwas in einer zeitung oder einem interview, diesmal war es blocher, morgen ist es einanderer und die angesprochenen regen sich auf , wie wenn ein könig ein neues verdikt erlassen hätte. geht es eigentlich noch!!!!
    haben diese romands tatsächlich so wenig selbstwertgefühl, dass die das persönlich nehmen??
    wahrscheinlich ist der obige briefschreiber ein jahrelanger blocherhasser?!
    so what, gehen wie rüber zu den tagesgeschäften und machen etwas sinnvolles.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Wenn man sich zu Recht wehrt, weil der mächtigste Schweizer solch antidemokratischen Müll verzapft, hat das sicher nichts mit mangelndem Selbstwertgefühl zu tun. Auch stramme Rechte sollten sich gegen solche Äusserungen verwahren – oder sie zeigen ihr wahres Gesicht: Ihnen liegt nichts an der Demokratie.

      • Linus Huber sagt:

        Dann kehren Sie vor Ihrer eigenen Tür mit Ihrem Bundespräsidenten, welcher einen deutschsprachigen Journalisten derart abputzte und danach auf französisch keineswegs stubenrein weitersprach.

      • Stef Burgmüller sagt:

        Antidemokratischer Müll war wohl eher Levrats Verzweiflungsvorschlag nach der Abstimmung und zeigt kurz sein wahres Gesicht. Sein Parteibuchwunschdenken für einem Beitritt zur EU
        sah der Gute wie die berühmten Felle davon schwimmen. Da liegt doch der Haken

    • Alexandra sagt:

      Und was machen sie gerade ;-)) ?!

  • Rudi Tanner sagt:

    Politiker/innen über 65 müssten ebenfalls in den Ruhestand geschickt werden!
    Das Reden kann man den Leuten in einer Demokratie nicht verbieten, dafür
    darf man es ja auch ignorieren.

    • Stilo sagt:

      Danke! Hoffe nur Sie werden nie älter. Doch eben man hört nicht gerne auf diejenigen, die Weise sind und einiges an Erfahrungen mitbringen. Wie sagt man so schön: Du kannst keinem Kind erklären, dass die Herdplatte heiss ist, es muss es immer selber erfahren.

      • Hanjo sagt:

        Sicher werden alle älter, aber in der Politik wird über die Zukunft entschieden und diese sollte nicht von senilen Käuzen bestimmt werden.

  • Re Keller sagt:

    Danke Herr Ruetschi für die klaren Worte. Als Zürcherin stehe ich voll hinter Ihnen.

    • Roth Willi sagt:

      Ich stimme Herrn Ruetschi voll und ganz zu. Die blochersche Ueberheblichkeit zeigt seinen wahren Charakter. Es ist zudem fast lächerlich, dass auch der Herr Bundesrat Maurer sich anerbietet in Brüssel mit der EU zu verhandeln. Er würde dann einen Dictionär mitnehme, um seine guten Englischkenntnisse aufzubessern..

      • Philippe Mettauer sagt:

        BR Maurers Englischkenntnissse seien dahingestellt. Vielmehr sollte uns kümmern, dass der Wolf in unserem Land wieder definitiv heimisch geworden ist, und dass wir auf dem besten Weg sind, diesem die ganze Schafherde anzuvertrauen!

        • Philippe Mettauer, sehr gut formuliert, Leider hat es zu viele Stimmbürger-innen, die blindlings ins Desaster laufen, denn sie müssen ja nach Partei Vorschrift stimmen was die Obersten vorschreiben. Diesmal ob Jung oder Alt.

      • Linus Huber sagt:

        Ehrlichkeit und Überheblichkeit sind 2 paar Schuhe. Überheblichkeit und Arroganz erfährt man hauptsächlich anhand der Bürokraten, welche die Volksrechte am liebsten abschaffen würden.

      • Stef Burgmüller sagt:

        Wenn sich der diplomatische Wortschatz auf devotes Zudienen und Unterwerfungsfloskeln beschränkt werter Herr Roth sind mir einfache, klare Worte deutlich lieber 😉

      • N. Dell'Acqua sagt:

        Er darf es ja auch mit Französisch versuchen. Als Repräsentant der Schweiz müsste er das können.

      • Franz sagt:

        Nein, nur das nicht, lasst diesen Maurer bitte in Sotschi, dort kann er nur begrenzt Schaden anrichten und dem Diktator Putin evtl noch seinen Patriotismus, nein, rechtslastigen Nationalismus näherbringen. Lasst ihn doch lieber Medaillen zählen

  • Werner Janz sagt:

    Ich kann nur loben. Dieser Artikel musste sein. Sehr gut, sehr differenziert. Ich bin gespannt, ob die, welche sich heute als Sieger feiern, bereit sind die Verantwortung zu übernehmen, wenn sich abzeichnet, welches und wieviel Porzellan zerschalgen wurde?
    Herr Blocher hat hoch gepokert. Wird die EU nicht einig sein, kann er vielleicht gewinnen. Sollte sie aber mit einer Zunge sprechen, dann wird es interessant sein, was mit der Schweiz passiert. Im übrigen wäre es interessant zu erfahren, welche Meinung die 44% SchweizerInnen vertreten, die nicht abgestimmt haben.Sie sind die grösste Gruppe.

    • Karin Hofmann sagt:

      Grüezi Herr Janz. Wer seine demokratischen Pflichten nicht wahrnimmt der hat anscheinend auch keine eigene Meinung.

      • Hansueli Koch sagt:

        Wo K.H. Recht hat, hat sie Recht: Wer nicht abstimmt, ist immer im Unrecht, IMMER.

        (Und leider ist zu befürchten, dass bei einer höheren Stimmbeteiligung das Resultat etwas weniger knapp zugunsten der „Masseneinwanderer“ [sprich: MEI] ausgefallen wäre).

        • Hans Jung sagt:

          Ich frage mich schon manchmal, ob es nicht Pflicht sein sollte, sich zumindest rudimentär vor einer Abstimmung zu informieren, Pro und Kontra abzuwägen und nicht blind irgendwelchen Heilsbringern zu folgen. Uninformierte und leicht beeinflussbare Stimmbürger sollten sich vielleicht der Stimme enthalten oder leer abstimmen.

          • Mark Keller sagt:

            Hans Jung, das Problem liegt darin, dass sich beeinflusste StimmbürgerInnen nicht als beeinflussbar fühlen. Auch der uninformierte Stimmbürger denkt von sich, er sei genügend und richtig informiert.

            Des Weiteren liegt die Kunst der Manipulation darin, dass der Manipulierte nicht bemerkt, dass er manipuliert wird. Denn würde er es merken, wäre die Manipulation ja wirkungslos.

          • Mike Lützelschwab sagt:

            „Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler.“ – Winston Churchill

      • Werner Janz sagt:

        Sehr geehrter Herr Koch. Sie haben schon eine etwas merkwürdige Vorstellung von Demokratie! Tatsache scheint doch zu sein, dass die Schweizer Parteien offenbar einen Grossteil der Bevölkerung nicht erreichen. Das ist doch für eine sogenannte direkte Demokratie eine interessante Tatsache, oder? Ich würde nicht so weit gehen wie Sie und den MitbürgerInnen, welche nicht abgestummen haben, unrechtes Handeln unterstellen. Nicht abzustimmen ist auch ein demokratisches Recht. Das aber so viele BürgerInnen von diesem Recht Gebrauch machen würde mich schon beunruhigen, wenn ich Politiker wäre.

      • Da die div. teilweise unnötigen Abstimmungen verfolgt muss leider feststellen, das in vielen Fällen wenig besser wäre. Da aber die Extrempartei, wegen den Kleinigkeiten Eine Initiative verlangt, werden viele Bürger Müde und verlieren leider das Interesse.

    • Patrick sagt:

      Wie sagte mein Lieblingskantonsrat immer so schön?

      „Wer nicht wählt, wählt die SVP!“

  • frey thomas sagt:

    lasst den alten Groovie endlich Ruhe, der weiss gar nicht, welchen Blödsinn er daherstottert. Ich mag diesen Namen gar nicht mehr hören bzw. lesen…………………

    • Hansueli Koch sagt:

      … lieber Thomas, Du meintest wohl „Grufti“, nicht Groovie. Meines Erachtens hat der nämlich keinen Groove mehr drauf, sondern steigt immer mal wieder aus seiner Gruft, um „Chabis“ (eines seiner Lieblingswörter) zu schnorren ….

      • frey thomas sagt:

        Hansueli, recht hast Du………………

      • Stilo sagt:

        Wie wäre es mit etwas mehr Anstand?

      • Franz sagt:

        „Chabis“ passt doch zu den drei Eidgenossen Maurer,Brunner und Chefprovokateur Blocher. Wetten, dass alle drei dieser Rechtspolteri nicht einmal fähig sind, dieses Wort auf französisch zu übersetzen. Aber die Westschweizer als 2.Klass-menschen zu bezeichnen, dies wird dem Armruderer vom Zürichseeufer noch leid tun.

  • Kümin R. sagt:

    Ich bin kein Blocher-Anhänger und auch kein SVP-Mitglied.Trotzdem muss ich sagen,dass die Entwicklung der Romandie mir Sorgen bereitet.GE war früher eine ausgesprochene geniale Stadt-man musste sie besuchen.Heute hat Genf mit der CH nichts mehr zu tun-ich bin erschrocken,als ich letztes Jahr seit langer Zeit wieder dort war.Tatsache ist auch,dass die Romandie massiveste Probleme mit der Kriminalität und die höchsten Arbeitslosenzahlen hat.Es wird nicht mehr lange dauern und die Romandie wird genau so wie FR Banlieue’s haben,wo selbst die Polizei keinen Zutritt mehr haben wird..bonne chance

    • Steff sagt:

      Hä? Wer sich nicht so verhält wie die Deutschschweiz ist kein rechter Schweizer? Das ist doch genau was Blocher hier gesagt hat – und hier genau wie Sie eine äusserst unschweizerische Denke präsentieren. Ich bin überzeugt, dass die Romands die Ch genau so lieben wie Sie und ich. Das Rezept zum Glück ist einfach ein anderes. Mal sehen, was es bringt. Ich persönlich glaube niemals, dass Abschottung uns weiterbringt. Und das haben die Romands schon lange begriffen.

      • Ernst Rietmann sagt:

        Kümin. Dann lancieren Sie doch eine Initiative, wonach Genf und alle anderen Westschweizer Kantone (zusammen mit Zürich, Basel-Stadt und Zug) von der Schweiz ausgeschlossen werden sollen, weil sie die Frechheit hatten, sich nicht der SVP-Initiative anzuschliessen und damit Blocher zu folgen. Ich bin und war beruflich häufig in der Westschweiz und hatte noch nie Probleme. Ich beneide die Westschweiz dafür, dass dort gegenüber Andersdenkenden mehr Toleranz und ein weltoffeneres Denken herrscht, obwohl die wirtschaftliche Lage nicht immer gut ist. Bleiben Sie in Zürich und folgen Ihrem Propheten.

        • Viktor Markus sagt:

          Schön das gesäusel hier betr der Romandie , welche ich landschaftlich sehr liebe und kein SVP, wie Blocher Fan bin. Jedoch wer schon mal die Bekanntschaft in einer welchen Firma machte, wo Deutschschweizer nicht willkommen sind, oder der Einkauf z.H. nur im Welschen gemacht werden soll, der muss nun mal die Romas anders einschätzen.
          Aussagen nachweisbar belegbar!!!

    • Mark Keller sagt:

      Kümin R, keine Ahnung wie Sie es sich vorstellen, dass Genf aussehen soll? Idyllisch wie der Ballenberg? Ich war 2013 öfters in Genf. Aber scheinbar waren wir nicht in der gleichen Stadt! Ich finde Genf ein schöne und gute Stadt. Eine internationale, schweizerische Stadt eben. Es könnte den Deutschschweizern nichts schaden, wenn Sie sich in gewissen Dingen etwas mehr an den Romands orientieren würden.

    • Max Bader sagt:

      Im Gegensatz zu den französischen Banlieues hat Genf fast keine Muslime. Ansonsten bereitet mir die Entwicklung für Genf auch Sorge. Ich höre vor allem negatives über Genf, sowohl von Schweizern wie auch von Ausländern.

    • Martine sagt:

      Genf ist immer noch eine geniale Stadt, ich wohne nämlich da. Sie verbreiten genau soviel „Chabis“. Wie können Sie sich anmassen Genf zu kennen. Sie besuchen sie aber sie leben nicht da und fällen ein Urteil. Ihre Arroganz ist fast nicht zu topen wie auch den Stuss den Sie sonst noch von sich geben. Passt zu den Aussagen vom SVP König.

  • Was Herr Blocher meines Erachtens sagt ist, dass die Deutschschweiz letztlich Nein zur EU und deren Diktate gesagt hat, während die Romans schon immer deutlicher für einen Beitritt zu diesem imperialen Club waren, als die anderen Schweizer. Schweizer ist Schweizer und Meinung Meinung. Wenn sich Herr Ruetschi von Meinungen beleidigt fühlt, ist das sein subjektives Empfinden, das er analysieren sollte.

    • Pascal sagt:

      Es sind nicht Romans, es sind Romands und sie kommen aus der Suisse Romande, auch Romandie genannt.A bon entendeur

    • Re Keller sagt:

      Frau Willimann: In diesem Fall teile ich die subjektiven Empfindungen von Herrn Ruetschi. Wollen wir Machthabereien à la Italia in der Schweiz? Meinungsfreiheit ist das Eine, Anstand ist das andere. Wer so in den Wald ruft, bekommt ein Echo. Herr Ruetschi bleibt sachlich und wenn Sie zwischen den Zeilen lesen können, bleibt die Empörung nicht verborgen.

  • Lucien Michel sagt:

    Dem Manne ist schlichtweg nicht mehr zu helfen. Vielleicht haben ja diese Städter, wie auch die Romands, als freie Schweizer, Eidgenossen, das Volk eben, demokratisch und geheim ihre betreffenden Parlamente und Regierungen gewählt oder ihre Stimmen abgegeben – könnte ja sein. Ja, dieser Mann ist eine Gefahr für unser Land.

    • Stef Burgmüller sagt:

      Schafft besser das Kapital ab werter Michel, dann seid ihr beschäftigt und schadet dem Land „nicht“ 😉

      • Hanjo sagt:

        Oder ihr macht eine Initiative, die andersdenkende ausbürgert, wenn ihr Superschweizer mal nicht im Geld baden wollt.

  • R. Merten sagt:

    P. Ruetschi liegt falsch. Ch. Blocher hat nur gemeint, dass die Welschen liberaler und weniger patriotisch seien. Also die willkürliche Behauptung, dass Ch.Blocher unsere geschätzten Mitbürger als schlechte CH abgestempelt habe, sind gegenstandslos. Die linken Thesen des Journis zeigen aber deutlich, wie empfindlich die Sozis bei persönlichen Feststellungen oder gar Kritik reagieren, selber aber ungeniert und bösartig andere Meinungen niedermachen. Man kann das an den Reaktionen von den Sozis Levrat, Fehr, Rechsteiner und anderen sehen. Wer nicht meiner Meinung ist, ist mein Feind !

    • Esther Probst sagt:

      Es ist seit Jahren die Parole der SVP: „Schweizer wählen SVP“. Auch Mörgeli hat es in der Sendung im deutschen TV wieder erwähnt. Die richtigen Schweizer hätten Ja gesagt. Es wirkt ziemlich peinlich, Blocher entschuldigen zu wollen, er hätte doch nur gemeint… und die Behauptung „unsere geschätzten Mitbürger als schlechte CH abgestempelt habe, sind gegenstandslos.“
      Die teilen ganz klar ein. Wonach riecht das? Wann merkt ihr es endlich???

      • Martin sagt:

        Ich brauche weder Moergeli noch Blocher um Ja zu stimmen. 80’000 pro Jahr sind viel zuviel. Aber ich wiederhole mich.

        • Mark Keller sagt:

          Ja Martin, haben Sie sich vor Ihrem Ja auch die Konsequenzen überlegt? Haben Sie sich überlegt was die Ursache für diese Zuwanderung war und ist? Haben Sie sich überlegt, dass der Forschungsplatz Schweiz ins Abseits geraten könnte? Haben Sie sich überlegt, dass die Freiheit sich in Europa frei bewegen zu können für alle Schweizer zu Ende gehen könnte? Haben Sie sich überlegt, ob Sie mit Ihrem Ja alle hier geborenen und aufgewachsenen AusländerInnen auf dem Arbeitsmarkt diskriminieren wollen? Haben Sie sich überlegt, dass vom eingeschr Familiennachzug alle CHer mit ausl Partnern betroffen sind?

          • Ernst Rietmann sagt:

            @Merten. Wenn ich nur höre, dass Blocher nur gemeint habe. Leider ist er in der SVP bei weitem nicht der einzige, der populistisch herumposaunt. Wenn diese Leuten merken, dass sie zu weit gegangen sind, heisst es jeweils nur, das sei nicht so gemeint gewesen und überhaupt. Das grosse Problem dabei ist nur, dass der Schaden dann schon so weit angerichtet und Gräben aufgerissen sind, die sich kaum füllen lassen. Wenn Blocher & Co. das Gefühl haben, nur ihre Version eines richtigen Schweizers und Patrioten sei richtig, habe ich so langsam das Gefühl, dass wir zu einer Diktatur tendieren.

          • Chronos Kairos sagt:

            Bloss keine Panik, Herr Keller. Der Forschungsplatz kann Forscher aus aller Welt beschäftigen, kein Problem. Wir kriegen einfach weniger Gelder von der EU (müssen aber auch nichts einzahlen). Und wieso soll ich mich nicht frei in der EU bewegen dürfen, was sind denn das für abstruse Vorstellungen? Ich finde evt nicht mehr einfach einen Job in der EU und ich bekomme keine Arbeitslosengelder – das ist i. O. Die hier aufgewachsenen AusländerInnen sind Inländer und werden nicht diskriminiert (stimmt aber, die Initative war unklar formuliert). Mindeststandards für Freihandel sind geregelt in WTO.

          • Martin sagt:

            Die Initiative will die Masseneinwanderung stoppen, nicht aber die Leute die jetzt in der CH sind herauswerfen. Obwohl einige von diesen „Forschern“ es eher verdienen wuerden.
            PS: Habe in F+E gearbeited und nicht alle auslaendischen Forscher verdienen es sich Wissenschaftler zu nennen. BS – Artisten waere zutreffender.

        • Kamau Degwa sagt:

          Die Schweiz ist zu klein um für so viele. Ein Boot für 6 Personen kann keine 10 aufnehmen ohne dass es sinkt!

    • Linus Huber sagt:

      @ R. Merten

      Sie bringen es auf den Punkt. Es ist ganz normal, dass nicht jede Gegend der Schweiz die genau gleiche Weltanschauung hat und Blocher hat auf diesen Umstand hingewiesen, ohne damit eine Wertung vorzunehmen, sondern einzig um zu erklären.

      Was von vielen Menschen nicht verstanden wird, handelt es sich nicht wirklich um die Personen Freizügigkeit, welche eh nicht gross damit verändert werden wird, sondern in erster Linie darum WER darüber entscheidet. Entscheiden die Schweizer selber, wer in ihrem Haus willkommen ist, oder entscheiden dies etwelche Bürokraten in Brüssels.

    • R.Merten, Ich habe die Sendung Arena gesehen und musste feststellen, dass die Antworten von Blocher sehr dürftig, aber dafür unnötig heftig waren. Ich kann nur erwähnen, dass dieser Mann immer noch von seinen alten Zeiten erzählen kann, was aber heute überholt ist. Unschön waren seine unnötigen Angriffe.

  • h. imeichen sagt:

    Ich denk im kern hat blocher leider trotzdem recht. Es gab vor jahren mal die debatte von den welschen initialisiert, dass man lieber zu frankreich gehoeren wuerde.

    • Mark Keller sagt:

      H. Imeichen, wenn ich Blocher und Ihnen zuhöre, dann möchte ich doch tatsächlich lieber zuerst Europäer mit EU-Pass und erst dann vielleicht noch Schweizer sein. Leute wie Blocher und seine Gefolgsleute wie Sie, sind das Ende des Schweizer Modells. Sie Spalten die Schweiz.

      • Linus Huber sagt:

        @ Mark

        Warum darf man keine Fakten erwähnen, ohne dass man eine faktenfreie und einzig auf ihrer subjektiven Ansicht beruhende Antwort erhält? Erklären Sie den z.B. den Grund, warum die Welschen darüber diskutierten etc.

      • Stef Burgmüller sagt:

        „Es gab vor jahren mal die debatte von den welschen initialisiert, dass man lieber zu frankreich gehoeren wuerde.“
        Wie war das nun mit der welschen Debatte und Frankreich Herr Keller? Sie zeigen hier das typische Verhalten, wie die Linke mit mit problematischen Fragen umgeht. Ignorieren und um den Brei herum reden und genau das war der Grund die MEI anzunehmen!

  • Ruedi sagt:

    Diesen Worten ist nichts beizufügen. Ich bin Deutschschweizer und ich bin Schweizer aber ich fühle mich auch als Europäer. Da ich in der Nähe wohne läuft mir CB manchmal über den Weg. Nicht vergessen: Blochers Vorfahren sind aus DE eingewandert. Eben!

    • Hansueli Koch sagt:

      Übrigens: Alle unsere Vorfahren, ausnahmslos alle (!), sind einmal eingewandert. Meine väterlichen vielleicht vor 1500 Jahren, Blochers vor weniger als 200 Jahren. Dieser Letztere sollte mal sein Maul nicht so weit aufreissen, finde ich nämlich.

      • Detlev K.E. Bandi sagt:

        Es ist irgendwie typisch, dass sich Nachkommen mit Migrationshintergrund nationalistischer aufführen, als die „Eingeborenen“.“

  • Roland K. Moser sagt:

    Bei sämltichen EU-Fragen, also auch den bilateralen Verträgen, geht es tatsächlich um die Schweiz. Denn die Schweiz soll via die bilateralen Verträge in die EU gezwingelt werden. In den EU-Fragen haben die welschen kein Bewusstsein für die Schweiz.

    Dann behaupte ich, dass sich betreffend die Einwanderung nichts ändern wird. Ende 2023, also in 10 Jahren, sind wir 9 Millionen. Die Initiative „Gegen die Masseneinwanderung“ ist wirkungslos und die ECOPOP-Initiative wird nach der Annahme nicht umgesetzt.

    • Roland K. Moser sagt:

      Was sind das eigentlich für Verträge, deren Kündigung den Untergang der Schweiz bedeutet, bzw. dazu missbraucht werden könnnen? Wer hat diesen Schund verbrochen? Ich verlange, dass die bilateralen Veträge bis 31.12.2014 gekündigt sind, denn vor diesen Verträgen war alles besser.

      • Tamara Kern sagt:

        Werden die Verträge wirklich gekündigt kann es spannend werden. Sie haben wohl vergessen, dass wir damals in einer anderen Welt lebten. Kein Internet, niemand kam auf die Idee im Ausland was zu bestellen oder kaufen. Und wenn ja wurden ihm die Würste beim Zoll abgenommen. Für einen Laptop brauchte man ein Carnet um über die Grenze zu kommen. Studiert hat man in der nächsten Hauptstadt, ein Banküberweisung ins Ausland war schweineteuer, Export und Import waren stark eingeschränkt, im Ausland arbeiten fast unmöglich und im Alter konnte man sich nicht einfach mal in die Toscana vertschüssen.

      • Vor den Verträgen war nicht alles besser. Die Schweiz hatte einen höhere Arbeitslosigkeit und negatives Wirtschaftswachstum (Rezession).
        Wie beschreiben sie „alles besser“?

        • Roland K. Moser sagt:

          Das Verhältnis zu den Nachbarn war besser und eindeutig.

          • Peter Pfrunger sagt:

            Das ist „alles“ was sie haben? „Alles“ was es braucht, damit „alles“ besser ist? Was ist denn mit der Personenfreizügigkeit nicht eindeutig? Es ist doch „alles“ über die Verträge genau geregelt.

        • Chronos Kairos sagt:

          Die Schweiz hat eine ziemlich hohe Arbeitslosenquote von rund 10%. Die Mär von der Vollbeschäftigung gehört eben auch zur falschen Propaganda des BR im Dienste der Finanzelite. Das SECO publiziert Zahlen, die mit einer ganz eigenen Methode berechnet wurde. Das Bundesamt für Statistik verwendet die internationale Methode und kommt auf eine Jugendarbeitslosigkeit von 10.4 % (höher als in DE und AUT), das SECO publiziert 3% (Tagi 15.12.2013).
          Das stinkt!

          Die Jugendarbeitslosigkeit ist noch höher und auch höher als in Österreich und Deutschland.

          • Hannah Meier sagt:

            statistik ist eine schwierige sache nicht wahr?vielleicht hätten sie damals im mathematikunterricht etwas besser aufpasen sollen, dann wüssten sie warum diese zahlen trotzdem korrekt sind. und jugendarbeitslosigkeit gibt es weil immer weniger firmen bereit sind erstens junge leute auszubilden (weil das zu viel kostet) und zweitens genüg einsteigerstellen zu schaffen. es ist haöt viel einfacher und günstiger eine bereits ausgebildete person aus dem in- oder ausland einzustellen. und jetzt sagen sie mir, sind daran die bösen bösen ausländer schuld oder die schweizer unternehemen?

        • Roland K. Moser sagt:

          Dei EU-Zwinglerei war auch nicth so penetrant 🙂 Und die Überbevölkerung auch nicht.

      • Mark Keller sagt:

        Nein Roland K. Moser, wegen rechtsnationalen Konservativen wie Ihnen, will ich mir die Freiheit mich in Europa frei bewegen zu können nicht nehmen lassen. Ich will den Forschungsplatz Schweiz nicht gefährdet sehen. Ich will unesere verdienten ausländischen MitbügerInnen auf dem Arbeitsmarkt nicht diskrimniert sehen!

        • Roland K. Moser sagt:

          1. bin ich ein Links-Nationaler und
          2. können Sie auch nach der Kündigung der Bilateralen noch reisen, auch in Europa. Ich konnte es vor den Bilateralen, Tausende andere Schweizer auch.

          • Peter Pfrunger sagt:

            Pnos – ist schon klar, sie sind ja der oberste Repatriierer der Schweiz. Rassentrennung als Ziel gepaart mit einem Überlegenheitsgefühl dank Zugehörigkeit zum richtigen Volk. Das ist aber nicht wirklich Links, denn solches Denken widerspricht linkem Gedankengut.Sie wollen saubere Schweizer Landschaften – aber nur für Schweizer oder noch besser nur für Eidgenossen. alle Anderen sollen ganz einfach aus ihrem Blickfeld verschwinden.

          • Roland K. Moser sagt:

            Nichts PNOS!!!

          • Linus Huber sagt:

            @ Peter

            Was unterstellen Sie?

            Wer redet von Rassentrennung? Es geht um die Selbstbestimmung der Schweizer, es geht darum, dass wir nicht einzig namentlich Selbstbestimmung ausueben koennen, es geht darum, dass wir unsere Volksrechte nicht schrittweise und unbemerkt untergraben, es geht darum, dass wir dem EU-Konstrukt nicht beitreten wollen, es geht darum, dass unsere Volksvertreter das Volk ernst nehmen, es geht darum, die Anonymität der Bürokraten nicht weiter zu fördern. Freiheit hat manchmal seinen Preis, denn beim Verlust der Freiheit verliert man Wohlstand wie Freiheit.

        • Stef Burgmüller sagt:

          Werter Keller ihr freiheitlicher Bewegungstrieb nervt irgendwie :-))

          • Guten Abend, werter Linus, Du hast Recht
            Mit viel Vespätung, kam ich dazu all diese Kommentare zu lesen. Ich als Romand könnte auch ohne weiteres auf FR
            schreiben. Es timmt was Herr Blocher gesagt hat, die Romands würden eher in die EU gehen als die DE-Kantone.
            Ich lebe seit über 20 Jahren in Spanien und auch viele Spanier haben eine schlechte Meinung betreffs EU-Parlamentarier. Ich kenne hier viele De, FR, E, It , auch die sind zum Grossteil sauer auf die EU. Danke ich lasse mir die Freiheit nicht nehmen. Bernard

  • Tamara Kern sagt:

    Bezüglich dem unsäglichem Vorwurf, man hätte mangelnden Patriotismus, ist es immer wiederr interessant dieses Zitat zu lesen – http://de.wikiquote.org/wiki/Hermann_Göring. Da spricht ein übler Demagoge offen über die Rolle von Fremdenangst und Patriotismus in der Manipulation der öffentlichen Meinung. Es kommt einem erstaundlich vertraut vor.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Danke, Frau Kern. Das Zitat (Auszug): “ […] Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Strategie funktioniert in jedem Land.“

  • Schmid P sagt:

    Aber echt teure Schweizer, wir bezahlen oft und viel(die grossen Friedensgespräche) für nichts. Die vielen Linkspolitiker mit
    Ihren Fehlentscheiden??

    • Markus Bieri sagt:

      Ach ja ? Und all die nun folgenden langwierigen und unnötig provozierten Verhandlungen mit der EU, den Reisen der Bundesräte in die EU-Hauptstädte um etwas zu erklären, das für die Gegenseite nicht verhandelbar ist. Das ist offenbar für uns Schweizer gratis zu haben ? Unserer Regierung und Verwaltung hätte bestimmt gescheiteres zu tun, als sich für von der SVP provozierten Leerläufe ihre Zeit zu vertun.

  • Maurer sagt:

    Warum gibt man solchen Flaschen immer wieder eine Plattform um zu reden? Wer wirklich denken kann und verstanden hat um was es geht, weiss, dass Herr Blocher fast immer zu 100% Recht hat. Ist einfach so. Als Mann einer Walliserin, musste ich lernen, dass die Medien in den französisch sprechenden Kantonen einfach sehr link und falsch übersetzen. So entsteht bei den normalen Menschen, die auch nicht dümmer sind als die Deutschschweizer einfach ein komplett falsches Bild! Ein paar Gespräche und Gläser Wein später, fanden ALLE Blochers Anliegen und Ideen gut! Ja, wurden sogar Fan.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Man muss also besoffen sein, um Blocher gut zu finden? Habs probiert, funktioniert bei mir nicht.
      Übrigens ist es völlig unverschämt, andere als „Flaschen“ zu bezeichnen, nur weil sie nicht die eigene Meinung teilen. Ein Demokrat sind Sie offenbar nicht – und Anstand haben Sie auch keinen. Da ziehe ich meine stets freundlichen ausländischen Nachbarn bei Weitem vor!

    • Linus Huber sagt:

      Genau so einfach ist die Sache.

    • Thomas Glanz sagt:

      Gut erklart Maurer. Um Blochers Ideen gut zu finden muss man das Nötige getrunken haben…

  • Kehl Marc sagt:

    Dieser offene Brief spricht mir aus der Seele. Endlich hat jemand den Mut aufgebracht diesem Polterer von der Goldküste den Marsch zu blasen. Blocher liebt die Schweiz nicht, er vergöttert lediglich seine finanziellen Möglichkeiten und die Macht die er damit ausüben kann. In der politischen Geschichte der Schweiz wird er nie einen Podest- Platz einnehmen

    • Dieser offene Brief und Meinung spricht mir aus der Seele. Er ist dabei die Weichen zu stellen um danach den Schweizern die nicht JA gestimmt haben die Schuld für das Endergebnis der Bilateralen Beziehungen mit der EU nach den 3Jahren die uns noch bevorstehen in die Schuhe zu schieben. Das kennzeichnet ihm als gewiefter Demagoge.

  • Johann Züblin sagt:

    Herr Ruetschi bringt es genau auf den Punkt. Auch in der Deutschschweiz sind viele verärgert und verunsichert. Stossend sind auch die Auftritte der SVP mit Mörgeli, Köppel und Co die sich anmassen in TV-Aufritten die Schweiz zu vertreten. Es ist zu hoffen dass die EU hart bleibt, dann ist ein EU-Beitritt vielleicht schon bald die einzige Lösung. Nach einem Erdbeben wird aufgeräumt und neu gebaut. Fundamente werden erneuert, und das neu Fundament für die Schweiz ist und bleibt Europa und damit die EU.

    • Alois Meier sagt:

      Den selben Gedanken hatte ich auch nach der Abstimmung. Vielleicht erweist sich der aktuelle Sieg der SVP in zehn/fünfzehn Jahren als Schuss ins eigene Knie. Wer weiß, in einem Jahrzehnt kommt man zum Schluss, dass die Annahme der MEI zu einer Kettenraktion geführt hat, welche den Wohlstand der Schweiz gefährdet. Kommt dann die Schweiz später zwangsläufig als Bittstellerin nach Brüssel, wir man wohl nur noch über einen Beitritt zur EU verhandeln und nicht mehr über Bilaterale. Man hätte das Problem der Zuwanderung besser auf dem Verhandlungsweg angegangen, aus einer Position der Stärke.

      • Wilma Mayerhofer sagt:

        Wenn die EU endlich Rückgrad zeigt und hart bleibt, wird es keine 10-15 Jahre dauern, bis die Schweiz die Folgen ihrer rückwärtsgewandten Entscheidung zu spüren bekommt. Wie ich an aktuellen Wirtschaftszahlen sehen konnte, befindet sich die Schweiz seit vielen Jahren in einer Rezession. Missstände gibt es auch im Bundesrat und diesen Umstand hat sich die SVP zunutze gemacht, Weiters hat die SVP bewusst die Folgen verschwiegen und die Stimmbürger in Sicherheit gewiegt. (allen voran Ch. Blocher) Zitat: Lässt sich ja alles nachverhandeln. Zitat Ende – So einfach wird das bestimmt nicht werden.

  • Anh Toan sagt:

    Seit langem massen sich Exponenten der SVP an, zu definieren, was ein echter Schweizer ist. Wer überwiegende Vorteile in einem EU-Beitritt sieht, wird als Landesverräter dargestellt, der die Schweiz an die EU verkaufen, nein nicht einmal, sondern verschenken willl.

    Kommentare unterscheiden dann zwischen „wir Schweizer“ einerseits und „Linke“ (also Freiheitsfeinde, Stalinisten) andrereseits.

    Die Anerkennung als echter Schweizer ist mir nicht wert, mich vom naiven, dummen, weltfremden Gutmenschen in einen richtig schweizerischen Bösmenschen zu wandeln.

    Ihr steht mir „Oberkante Unterlippe“.

    • Stef Burgmüller sagt:

      Mais non Anh Toan!! Ich hoffe doch sie sind Doppelbürger eines anderen gelobten Landes, wegen
      dem Ernstfall!

      • Anh Toan sagt:

        Im Land, in welchem ich das halbe Jahr lebe, werde ich nie ein Büergerrrecht haben, ist aber ziemlich egal, es gibt dort keine (relevanten) Wahlen.

        Andrerseits habe ich, Sie wollen mich ja wegschicken, auch in der Schweizer Demokratie kein Wahlrecht, den (echte) Schweizer wählen SVP!

        Also, Schweizer wählen SVP, Chinesen wählen die kommunistische Partei Chinas, Vietnamesen wählen die kommunistische Partei Vietnams. Wozu brauche ich da Bürgerrrechte?

  • Simplex Simplizissimus sagt:

    Ich finde es lustig, wie Kantone und Regionen (wie derKanton Zug oder das Welschland) nun plötzlich für ihre „Weltoffenheit“ gelobt werden… und dass die ach so viel in den Finanzausgleich einbezahlen würden. Dass dies vor allem dank Hilfe von enorm vielen Pauschalbesteuerungen und durch Spezialabkommen gelingt, wo man Firmen mit supergünstigen Steuerangebote in die Schweiz lockt, wird jetzt auch von den „Linken“ kurz einfach schnell mal ausgeblendet… Ich nenne das Scheuklappenpolitik, wenn man nur das sieht was man sehen will.

  • Giger sagt:

    Bravo! Hoffen wir das die Schweiz nicht allzu grossen $chaden nimmt. Die unverbesserlichen Befürworter erstummen dann spätestens 1 Jahr nach der Umsetzung, wenn die Wirtschaftszahlen bekannt gegeben werden. Und ganz ruhig sind sie dann, wenn sie ihren Job nicht wegen einem Ausländer, sondern wegen dem Bankrott ihres Geschäfts verlieren.

  • Andreas Spring sagt:

    Da kann ich mich voll dahinterstehen. Merci Pierre.

  • Christoph Bögli sagt:

    Die Aussagen von Blocher überraschen keineswegs und sind auch kein Ausrutscher. Da kommt im Eifer des Gefechts vielmehr die wahre Gesinnung ans Licht, wie bei Mörgeli und Co. (O-ton: Richtige Schweizer wählen SVP..). Betrachtet man die Rhetorik der Exponenten jener „Zürcher SVP“ genauer, dann fällt seit langem auf, dass diese letztlich nur ihre eigene Wählerschaft als „das Volk“ betrachten. Alles andere ist irgendwo zwischen unschweizerisch und Landesverräter, dessen Wählerwillen man auch nicht ernst nehmen muss. Darum werden unvorteilhafte Abstimmungen und Wahlen auch gerne einfach ignoriert.

    • Roberto Lopez sagt:

      Christoph Mörgeli hat in der Sendung „Anne Will“ vom 12.02. zu diesem Thema gemeint, dass die Schweiz nicht nur mit der Einwanderung ein Probleme hätte, sondern auch mit den 30% der Ausländerinnen und Ausländer, die sich einbürgern; Herr Mörgeli nannte diese die „eingebürgerten Ausländer“. „Das Volk“ sind gemäss der SVP-Spitze offensichtlich nicht nur die politisch Genehmen, sondern auch eine Art ausschliessliche „völkische Gemeinschaft“. Ausländer können, weil sie offenbar kein Schweizer Blut haben, nie Schweizer werden. Die Geschichte lehrt, wie solche Ideen einzuordnen sind.

  • Müller sagt:

    Danke Herr Rutschi, was für eine Wohltat, einen Kommentar zu lesen, welcher von der Fähigkeit des vernetzten Denkens sowie der Weitsicht und der Risikonivellierung im Kontext aller Anspruchsgruppen zeugt. Leider scheint es, als gäbe eine grosse Menge SchweizerInnen die diesen Effort nicht zu leisten bereit sind und sich Erlösung Ihrer vermeintlichen Leiden in plumpen, populistischen Losungen erhoffen.

  • Herr Mäder sagt:

    Ein wunderschöner Artikel Herr Ruetschi, bravo!

  • Philipp Hofmann sagt:

    Man muss sich Herrn Blocher nicht erklären. Auf so ein Benehmen gibt es nur genau 1 einzige richtige Antwort: Konsequent nicht SVP wählen. Es gibt soviele Parteien, da ist für jede was dabei. Kein Romand hat den mistigen Hohn und Spott bzw. die schäbigen Verachtungsworte, wie sie von Herrn Blocher und Co. allen Ernstes medial losgelassen wurden, nötig.

  • gilbert karlen sagt:

    Diesem Artikel ist noch beizufügen, dass die Gene, die Herr Blocker aus Deutschland mitgebracht hat, sich noch nich den schweizerischen Verhältnissen angepasst haben, weil die Evolution eben Zeit braucht und die Einwanderung aus Deutschland noch zu warm ist. Zudem muss auch erwähnt werden, dass ausgerechnet ehemalige Einwanderer ( m,it Migrationshintergrund) wie eben Blocher, Bader, Bortoluzzi, Freysinger, Estermann uvm eben Angst vor der Einwanderung haben. Ob diese neuen Einwanderer noch Geschichten von damals mitbringen würden? Rein rational ist diese Angst nicht zu erklären. Amen=so sei es

    • Markus Weller sagt:

      Werter Herr Karlen, als Deutscher muss ich mich gegen ihre Gen Theorie verwahren. Hier bei mir zu Hause im Saarland hat man mit Leuten, welche mit solchen Ansichten auf Stimmenfang gehen zu schlechte Erfahrungen gemacht um ihnen noch nach zu laufen.

      • Stef Burgmüller sagt:

        Werter Karlen, es ist irgendwie erschreckend, wenn Rassentheorien selbst bei den Linken langsam durchdrücken !!

  • Higgins sagt:

    Also, ich bin absolut kein Freund von Herrn Blocher, ich bin mir auch schon am überlegen, ob ich das Abo der BaZ kündigen soll, da mir die Berichterstattung und Geisteshaltung dieser Zeitung, doch langsam zu sehr nach rechts rutsch. Aber hier von “ das Modell Schweiz in die Luft gejagt“ zu sprechen, ist den Bogen doch schon ziemlich überspannt. Was will man von einem der Demenz nahen Ü70 erwarten? Das ist Geschwätz eines alten Mannes, der mit letzter Willenskraft versucht, seinen Niedergang in die Bedeutungslosigkeit zu verhindern. Nicht mehr und nicht weniger. Unsere Region, hat im Fall auch gegen die Vorlage gestimmt.

  • Peter Kaegi sagt:

    Und da wundern sich unsere welschen Freunde noch über eine einzelne Aussage von einem SVP-Politiker, wer ist nun der bessere Schweizer. Es ist doch klar, dass die ständige Hetze von Levrat gegen die DS Reaktionen auslöst. Dass die Westschweizer engeren Kontakt zu Frankreich als zu Deutschland haben, liegt an der Sprache und ist nicht nur gut, sondern erfrischend für die ganze Schweiz.

  • Adrian Koch sagt:

    Die Blochers sind seit 150 Jahren Schweizer Bürger. Ich würde mir wünschen, dass er sein feudales und absolutistisches Gehabe, das sich im Umgang mit den “ schlechteren “ Schweizern und auch seiner Gefolgschaft immer wieder zeigt, ablegt. Sonst ist er für mich der Letzte, der irgendjemand sagt, was ein guter Schweizer ist.

  • Jean Th. Weber sagt:

    Danke Pierre Ruetschi für diese klaren und deutlichen Worte. Aber auch die werden von Blocher nicht gehört. Er war nie wirklich an den Romands interessiert, ausser als Mitläufer. Und seit ihm in Genève aus derselben rechten Ecke Konkurrenz erwächst, schon gar nicht mehr an den Genfern. Wir verstehen sie sehr gut, denn als Auslandschweizer fühlen wir uns immer wieder ähnlich betroffen, wie die Romands. Blocher ist ein alter, rechthaberischer Machtmensch, ein Egomane und deshalb ein gefährlicher Brandstifter.

  • andy meier sagt:

    Bravo! Dem gibts nichts beizufügen!

  • Pauline Schneider sagt:

    Bin auch Romande und finde solche Reaktionen lächerlich. Wenn man so defensiv reagiert, wenn man an die „Dynamik“ der Westschweiz wieder einmal erinnern muss, klingt das nicht gerade selbstsicher. Der Durchschnitt-Romand ist stolz, Schweizer zu sein. Aber was heisst das für ihn? An erster Stelle, das er kein Franzose ist. Aber seien wir ehrlich, der Dörfler im Waadtland interessiert sich gar nicht für die Deustschschweiz, wenn er nicht sogar eine Abneigung für die Sprache und die Leute fühlt. Wie kann man behaupten, man sei patriotisch, wenn man die Mehrheit-Kultur des Landes verachtet?

    • danieldalon sagt:

      Ich habe auch in Schönefe gelebt und fand es nicht witztig dauernd als swiss totto belächelt zu werden. Und an Innländer in Schönefe kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, es waren alles Ausländer/Franzosen und Deutschschweizer am Arbeitsplatz.

      Exakt und das ist doch richtig, dass sich der Waastländer Bauer für seinen Hof und seine Identiät einsetzt ! Wenn er das
      nicht tun würde hätte er sich aufgegeben.

  • A. Leupin sagt:

    Was ist von einer Partei (resp deren „Chefstrategen“) anderes zu erwarten, welche mit dem Slogan “ Schweizer wählen SVP“ in den Wahlkampf zieht. Demgemäss sind also alle, die sie nicht unterstützen, keine (echten) Schweizer. In meinen Augen ist das ein höchst verwerfliches, in höchstem Masse undemokratisches und somit unschweizerisches Gebährend. Dieses Gefühl wird ja nun erst recht wieder durch das neuste Interview von Herrn Blocher unterstützt.. Für mich ist eine solche Gesinnung, wie sie hier immer wieder zum Ausdruck kommt, höchst bedenklich.

  • Johann Koller sagt:

    Sehr geehrter Herr Ruetschik,
    vielen Dank für Diesen Blog. Sie sprechen mir aus der Seele, auch wenn Sie fast noch zu nett mit Herrn Blocher umgehen…

  • Paolo sagt:

    Diejenigen die sich am meisten beschweren sollten wären die Basler und Tessiner. Zwei Randregionen die von der Restschweiz nie wahr genommen werden. Wann stelle Basel, eine der wirtschaftlich wichtigsten Metropolen, zuletzt einen Bundesrat? Die Tessiner hatten schon jahrelang Hilfeschreie nah Bern gesandt, man werde von Grenzgängern überflutet. Was passierte? Nichts. Sowohl Basel als auch das Tessin haben in Bern Null gewicht, ganz im Gegensatz zu Genf und der welschen Schweiz. Wenn hier also jemand das Recht hat auf die Tränendrüse zu drücken, dann sind es diese beiden Regionen.

  • markus müller sagt:

    ich kapier einfach nicht warum all die leute auch noch nach 20 jahren auf die svp-provokationen einsteigen! solche sprüche wie ‚die welschen sind keine schweizer‘ u.ä. sind weder der erwähnung, noch des gedenkens noch der verbreitung wert. wer ständig auf provokateure einsteigt macht sich letztendlich selbst unmündig. also schweige man besser zu solchen aussagen und mache es selber besser. die svp gewinnt nicht weil sie recht hat, sondern weil alle andern nichts tun. ist dasselbe wie bei apple und samsung. im prinzip.

  • Kohler sagt:

    Sehr gut, Herr Ruetschi, Sie sprechen auch einem Deutschschweizer aus dem Herzen!
    Herr Blocher sollte seine verdiente Altersruhe geniessen und nicht weiter Emotionen schüren.
    Das ist in einer sehr heiklen politischen und wirtschaftlichen Situation völlig kontraproduktiv.
    Aber offensichtlich kann/will? er nicht anders… es braucht nicht viel und die Emotionen vermischen sich mit sachlichen Aspekten.
    Vielleicht vergisst er, dass auch er am Schluss zu Staub wird?? Das Endliche scheint noch nicht in seinem Bewusstsein zu sein, er bewegt sich noch voll im Weltlichen.

  • Sobek sagt:

    Vielen Dank Herr Ruetschi für Ihren zutreffenden Kommentar! Ich hätte noch eine weitere Empfehlung für die Leser
    Ihrer Zeitung: wählen Sie doch bitte bei nächster Gelegenheit geschlossen BLOCHERS Partei ab – dies trifft ihn am meisten…

  • Esther Probst sagt:

    Ich bin nicht einverstanden mit Ihrer Aussage, Blocher habe politisches Talent. Er hat vielleicht Talent, aufzuwiegeln. Gute und talentierte Politiker einen das Volk und arbeiten konstruktiv. Schlechte Politiker spalten das Volk, miserable spalten es mit Nachdruck und hauen dann auch noch mal kräftig in die geschaffene Bresche drein. Überzeugte Neinstimmen gab es auch hier bei uns in der tiefsten Innerschweiz. Ich lasse nicht zu, dass er jetzt auch noch die Welschen gegen uns Urner aufhetzt.

  • Chronos Kairos sagt:

    Viele Leute haben JA gestimmt, die Blochers Weltbild nicht teilen. Ich bin nicht stolz, Schweizer zu sein, denn dafür kann ich nichts. Die CH-Geschichte ist ein Teil der europ. Geschichte – ohne Napoleon gäbe es die CH nicht und die 500 Jahre vorher sind eine Geschichte von Unterdrückung durch Eliten. Ich hätte gerne eine echte europäische Integration. Ich stimmte JA, weil ich gegen den überbordenden Kapitalismus bin. Das JA wird die Bonzen der SVP am stärksten treffen! Der Feind meines Feindes ist mein Freund, darum mein JA. Den SVP-Patriotismus verachte ich, die welsche Legerness liebe ich.

    • Cornelis Bockemühl sagt:

      Kleiner Denkfehler: Die PFZ ist nicht eine Ausgeburt des Kapitalismus, sondern eine ganz persönliche Freiheit für einzelne Menschen wie Sie und mich, dass wir uns überall in Europa frei niederlassen und Arbeit suchen können.

      Die SVP-Initiative führt hingegen zurück zur Schweiz der „Unterdrückung durch Eliten“: Es sind die Firmen-Bosse, die beim Staat die Kontingente „bestellen“ – über die dann Niederlassung erlaubt wird oder nicht!

      Kurz: Blochers „Freie Schweiz“ ist die Freiheit der Bosse, mit Ländern und Menschen Pingpong zu spielen! Wie viele EU-Politiker das natürlich auch tun wollen…

      • Chronos Kairos sagt:

        Ich bleibe dabei: die PFZ ist keine Freiheit, keine quasi humanistische Errungenschaft. Oder meinen Sie das wirklich? Die sog Freiheit wirkt sich vielmehr aus als Zwang für Arbeitnehmende, sich den Bossen anzudienen, wo es denen beliebt, Arbeitsplätze zu schaffen, weil es sich da lohnt. Die Arbeitnehmenden werden gegeneinander ausgespielt. Wieso unsere Linke das nicht sieht, ist mir schleierhaft. Ich habe es gesehen. Ich bin Familienvater um die 45 und arbeite in der Finanzindustrie. Kennen Sie meine super-ehrgeizige, junge Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt? Alle meine Kollegen haben JA gestimmt

        • Cornelis Bockemühl sagt:

          Glaube ich sofort! Dennoch: Wenn Ihr Name (wie meiner auch) kein Pseudonym ist, dann sind wir beide zumindest nicht „seit ewig“ Schweizer (wenn überhaupt…). „Man“ hat also (in meinem Fall waren es meine Eltern) irgendwann eine Landesgrenze überschritten – und war froh dass das ging! Dennoch bleibt das Problem, dass ein grosser „Pool“ von potentiellen Arbeitnehmern zunächst die Arbeitgeber bevorteilt.

          Aber dennoch… (zweiter Kommentar…)

          • Cornelis Bockemühl sagt:

            …dennoch: die „Blocher-Schweiz“ ist ja eine feudalistische Schweiz! Wo „die Bosse“ sagen, wer wo leben und arbeiten darf und wer nicht. (Zitat: „Diejenigen Ausländer, die wir brauchen, sollen weiterhin kommen, die anderen nicht“). Denn wen er mit „wir“ meint dürfte ja sonnenklar sein!

            Kurz: Wer wegen der Konkurrenz am Arbeitsplatz „ja“ gestimmt hat wird sich noch wundern! Denn loswerden will Blocher ja nicht Ihre ehrgeizigen Konkurrenten, sondern die Entlassenen und sonstwie Herausgefallenen (z.B. IV-Bezüger).

        • Stef Burgmüller sagt:

          Werter Bockemühl ihr gelobtes freies Niederlassen haben wir nun zur Genüge erlebt und akzeptieren es nun verständlicher Weise nicht mehr! Zuviel persönliche Freiheit des Einzelnen endet im Chaos.

  • Hans Müller sagt:

    Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die Romands es sind, die bei jeder Gelegenheit die Schweiz als Konstrukt in Frage stellen, wenn sie an einer Abstimmung unterlegen sind. Es sind auch die Romands, die in die EU wollen, und damit auch in Kauf nehmen wollen, dass die Schweiz zerbricht. Grundsätzlich steht es aber den Romands ohnehin frei, eine Abspaltung zu erwirken, wenn sie denn so unglücklich sind.

    • Chronos Kairos sagt:

      soso, bei welcher Gelegenheit haben denn die Romands das Konstrukt in Frage gestellt? Bitte führen Sie die Gelegenheiten auf. Oder ist das bloss ein Gefühl von Ihnen? Gefühle, die nicht mit Fakten hinterlegt werden können, sind meist Ausdruck von Vorurteilen und Ressentiments – Sie hätten es gerne so, wie Sie schreiben! Weil Sie Andersartigkeit nicht als Gleichwertigkeit akzeptieren können? Das wäre dann zutiefst unschweizerisch. Dann wären Sie in einem Land, das sich über eine gemeinsame Sprache und Kultur definiert, besser aufgehoben als in der Schweiz, bei der Heterogenität ihre Stärke ist.

      • Johann Züblin sagt:

        Herr Müller, sprechen sie überhaupt französisch und haben sie mit Romands das Thema jemals diskutiert? Ich bin mit einer Romand verheiratet und verbringe sehr viel Zeit in der Region. Es ist eine Unverschämtheit was sie den Romands unterstellen. Bessere Patrioten als Romands kenne ich nicht. Leute die sich für eine offene Schweiz einsetzen, sich bewusst sind, dass unser Land ein Teil von Europa ist und dies auch offen sagen, sollen plötzlich minderwertige Landsleute und keine Patrioten sein?

  • Nina Spirig sagt:

    Toller Artikel. Gefällt mir.!

  • Erich Näf sagt:

    Zum Artikel genügt ein Wort: BRAVO
    Es macht Freude, dass ich ins Welschland reisen kann, und da Menschen treffen darf, für welche die Welt nicht einfach an der Grenze der Schweiz zu Ende ist. “ Weiterdenker“ kommen halt häufig aus dem Westen.
    Deutschschweizer E. Näf

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Was Hr. Blocher ab und zu polter ist häufig nicht sehr produktiv, die Argumente des Artikelschreibers aber auch nicht. Bei Verhandlungen muss man mit Selbstbewusstsein agieren. Wir sollten jetzt nicht schon wieder schon zum Vornherein den Standpunkt der Gegenseite vertreten. Das Resultat der Abstimmung gibt den Weg vor, ob die Entscheidung jetzt die besser ist, oder nicht, wird man nie feststellen können. Wieso müssen wir uns schämen, dass wir unsere Selbstbestimmung verteidigen? Ueberigens, nicht alle Romands haben Nein gestimmt, sonst wäre die Initiative nicht angenommen worden.

  • Cornelis Bockemühl sagt:

    Als Blochers andere Hauszeitung, die Weltwoche, auch mal ziemlich beleidigend über die Romands hergezogen war haben diese sich so wunderbar gewehrt dass ich es noch heute geniessen kann: Man gebe einfach mal „Welschwoching“ bei Google ein…

  • Walter Schiesser sagt:

    Vor gut 100 Jahren war die Schweiz noch fast das Armen Haus Europas, wir haben es weit gebracht mit der Politik der SVP.
    Zurück zu den Wurzeln, ran an den heimischen Herd, Werte wie zu Gotthelff Zeiten wahren und ja keine Neuerungen zulassen.
    Es ist für Herr Blocher und seine Partei wie das Spiel Monopoly, Wenn nichts mehr geht zurück auf Feld 1.

    • maja sagt:

      Ihre Meinung ist von der Wissenschaft schon hundert Mal widerlegt worden, dennoch erzählen sie immer noch, dass die Schweiz vor hundert Jahren ein armes Land war?

      • Walter Schiesser sagt:

        Ja Maja:
        Wir arbeiten ja noch am Thema der Verding Kinder , diel etzten Fälle sind von 1938 leider,
        auf jededefall brauche ich da keine Wissenschaft , die kein Wissen schaft

  • Geschätzter Herr Ruetschi, ich danke Ihnen für Ihren Beitrag. Zwar bin ich Deutschschweizer, aber sie haben mit Ihrem Blog aus meinem Herzen gesprochen. Ich kann Ihren Äusserungen uneingeschränkt zustimmen.

  • Bruno Gross sagt:

    Ich finde das Herr Blocher mit seiner aussage schon recht hatte. Es wird einfach anders Aufgenommen um das ganze zu Traumatisieren und Auf Pauschen. Wäre diese Aussage von der SP gekommen dann wäre alles bestens gewesen. Es wird immer gegen die SVP Geschossen ob wohl ich als nicht Mitglied schon sagen muss, das die SBP noch am Ehrlichsten Politisiert von allen Parteien. Aber Neid und Hass sind sehr nahe zusammen. Mann könnte ja mal die SP und Grünen Testen in dem man eine Initiative einreicht über weniger Flugzeuge und kein Clerasiel mehr aus den Flugzeugen von oben herunter lassen.

    • Max Schwarz sagt:

      Ich wusste gar nicht, dass Flugzeuge mit Hautpflege-Produkten als Treibstoff betrieben werden.

    • Désirée Hostettler sagt:

      aha der Blocher kann sagen was er will, wenn es jemand nicht richtig versteht, dann hat er es falsch verstanden. Ich als Oberwalliserin finde es eine Frechheit was er gesagt, wir Romands sind genau so CHer wir ihr in der DCH. Wer ist die SBP? meinen Sie damit etwas die SVP und am ehrlichsten politisieren, tja da sind wir wohl nicht der gleichen Meinung … so viel ich weiss ist Clerasil ein Hautpflegemittel oder meinten Sie etwa Kerosin. Sorry mein lieber Bruno Gross in so wenigen Sätzen auf Deutsch machen Sie so viele Fehler und wollen uns Romands erklären Sie sind die besseren CHer.

  • Regin Moser sagt:

    Danke, Herr Ruetschi, das sind besonnene, klare Worte in einer Situation, in der es jede Stimme braucht, die für die Schweiz als Ganzes, die für eine Schweiz in Europa einsteht.
    Eine Deutschschweizerin aus der Stadt Bern, eine der nach Herrn Blocher auch nicht ganz richtigen Schweizerinnen aus den Städten, die stolz ist, zu den 49.,7% zu gehören.

    • Thorsten sagt:

      Gut gebrüllt Löwin!

      Wir sind STOLZ zu den ANDEREN 49.7% zu gehören. Schön, dass bei 49.7% das Wort ANDERS nicht als Grund für Ausgrenzung ausreicht. Schön, dass es 49.7% gibt, die in Menschen Menschen sehen, ohne CH-Pass und auch wenn nicht auf der ZH-SVP Parteilinie. Schön, dass es 49.7% gibt die über den Tellerrand der Schweiz hinausgeschaut haben.

      SCHADE für die Schweiz, dass es nicht ein paar mehr waren!

      • Stilo sagt:

        Da hast du wirklich nichts verstanden doch eben….Kannst deine Meinung trotzdem kundtun. Wirst dich nur lächerlich machen dabei. Schade

      • Stef Burgmüller sagt:

        44% der Stimmbürger waren nicht an der Urne werter Thorsten, aber sehr gut möglich, dass es ein paar mehr gewesen wären für die MEI.

  • Bruno Gross sagt:

    Mal sehen ob SP und Grüne die doch so Gerne Fliegen zustimmen würden. Denke eher NEIN den da ist die Klimaerwärmung und Umwelt kein Tema mehr.

  • Max Bader sagt:

    Man sollte die Differenz nicht überbewerten. Beim EWR war diese zwischen der Westschweiz riesig, jetzt ist sie ziemlich klein. Auch in den Befürworter- bzw. den Gegnerkantonen waren fast überall auch vier von zehn Stimmenden anderer Meinung als die Mehrheit in diesem Kanton.

  • marie keller sagt:

    herr ruetschi, ganz ihrer meinung. danke!

  • Josef Marti sagt:

    Wenn ich das Interview mit Blocher richtig verstanden habe, dann ist er dafür dass ZH nicht mehr in den NFA einzahlen soll. Bin auch dieser Meinung; nur nimmt mich schon Wunder wie lässig das ein grosser Teil seiner Klientel, nämlich die Hinterwäldler in den Parasitenkantonen findet. Er zitiert dann immer den Ausnahmekantonn SZ, welcher jetzt zähneknirschend und jammernd den NFA Mechanismus kennen lernt.

    • Clemens Battaglia sagt:

      Danke Herr Marti, für die pauschale Bezeichnung als Hinterwäldler und Parasit! Wetten, dass ich als Berner prozentual sehr viel höhere Steuern bezahle als sie? Und dafür jeden Tag hart arbeite und versuche, meine Pflichten als Staatsbürger wahrzunehmen? Dass für sie einzig die glückliche Gnade in einem gut gestellten Kanton leben zu können, als Differenzierung zwischen den Tollen und Guten (ihnen) und den Anderen dient, erlaubt einen tiefen Blick auf ihr Selbstbild und auf die Art und Weise, wie sie über andere Menschen denken!

      • Josef Marti sagt:

        Denken ist ja nicht verboten, ein bisschen Provokation muss schon drin liegen. Es stellt sich nur die Frage welcher Kanton hier „gutgestellt“ ist. Sicher nicht der, welcher bedingungslos ohne Limit und ohne Auflagen die Löcher immer übernehmen muss bis in alle Ewigkeit; einfach so zwecks Erhaltung von Folklore, Postkartenidylle und vor dem internat. Kapital dank Bäuerl. Bodenrecht geschützter Scholle. Damit dürfte wohl klar sein welche Ktne. hier definitiv die A….karte gezogen haben. Übrigens hat BE bis vor kurzem jeden Hebel in Bewegung gesetzt um ja die Wirtschaft zu vertreiben.

        • Jack Stoffel sagt:

          Josef Marti: Ich kann Ihre Textbeiträge hier nur als Realsatire verstehen. Denn anders kann ich mir nicht erklären, wie es möglich sein könnte, in so wenigen Zeilen mutwillig so viel Unsinn zu verpacken.

  • Pascal sagt:

    Die Genfer sind länger Schweizer als die Familie Blocher.

  • Herr Pierre Ruetschi, geschätzte Romands! – Ich bin als „Seebueb“ in Stäfa an der Goldküste aufgewachsen, und ich wollte es nicht missen; inmitten von BGB-Strukturen. Mir werden bis zu meinem letzten Atemzug mitgegebene Werte unseres schweizerischen Gemeinwesens in all meinem privaten und „öffentlichen“ Tun richtungsweisend bleiben. Dazu gehören insbesondere die uneingeschränkte Integrität und die Unantastbarkeit schweizerisch-demokratischer Rechte. – Dass infolge gerade dieser Rechte-Ausübung ihr Romands nun verbal dermassen verletzt werdet, das schmerzt mich selbst zutiefst.

  • Bruno Masuch sagt:

    Eine Vision: Der Bundesrat besteht aus einem CEO und einer ministeriellen Geschäftsleitung. Diese hat zum Ziel in ihrem Einfluss-bereich auszuloten, welche Bereiche (oder auch Kantone genannt) in ihrem Sinn einen Nutzen bringen. In der Folge werden die nicht gewünschten Gebiete ausgelagert (wohin auch immer) und „Neue“ anvisiert. Eine entsprechende Liste von möglichen Partnern lagert im Tresor vom CEO. Ob im Ausland wie Bayern, Vorarlberg, Tirol oder Kärnten ein Pendant besteht, ist zum jetzigen Zeitpunkt öffentlich nicht bekannt.

  • Hansjörg Kelderer sagt:

    Blocher hat sich ungeschickt ausgedrückt. Die Romands sind auch gute Schweizer! Die Aussage von Redaktor Ruetschi, Tribune de Lausanne – „dass Blocher das Modell Schweiz in die Luft gejagt habe“ – ist aber total verrückt! Was soll das? Die Schweiz ist ein souveräner Staat und mit Einkäufen von 106 Milliarden Euro pro Jahr der 3. grösste Kunde der EU hinter den USA und knapp hinter China! Sie baut zudem die Neat! Die EU kann es sich nicht leisten, so einen guten Partner zu verlieren! Die Schweiz kann selbstsicher in Brüssel auftreten! Panikmache und Bücklingspolitik sind verfehlt!

    • tigercat sagt:

      Die EU kann es sich nicht leisten, so einen guten Partner zu verlieren? Braucht sie ja gar nicht, da ihre Produkte ja eh von der Schweiz gekauft werden. Oder meinen Sie, die Schweizer würden plötzlich keine Golfs, BMW, Benzen, Popels mehr kaufen? Die Damenwelt aus Sympathie für einheimisches Schaffen Nivea den Rücken kehren und La Prairie den Vorzug geben? Lidl und Aldi würden boykottiert und nur noch auf dem Markt eingekauft? Auch die helvetischen Tunnel werden mit Herrenknecht Maschinen gebohrt usw. usf. Wie glaubwürdig wollen wir also womit drohen?

  • JB Felten sagt:

    Blocher und die gekaufte „Demokratie“: Die SVP spielt ein übles Spiel. Nicht erst seit heute – Die EWR Wahlen 1992 hat Blocher ja auch schon mit seinen Millionen gekauft (in jeden Schweizer Haushalt eine Postwurfsendung, Plakate zuhauf, Anzeigen etc.). Und genauso ist es auch wieder diesmal gelaufen. Mit dem Unterschied, dass er in der Zwischenzeit ganze Medienhäuser in der deutschsprachigen Schweiz (BaZ, Weltwoche, …?) kontrolliert. Hier sollte für Transparenz und für gleich lange Spiesse gesorgt werden. Im Sinne der Demokratie und auch der wirtschaftlichen Interessen der Schweiz.

    • chen andy sagt:

      JB Felten. Die einzigen beiden Medienhäuser der Schweiz, bei denen man weiss, wem sie gehören, sind eben die Beiden, welche sie erwähnt haben. Der ganze Rest, SFR inkl., wird leider durch unsere linke „Intelligenzia“ gesteuert und manipuliert.

  • Martin sagt:

    Die Welschen wollten ja auch nicht das Basel und Baselland Vollkantone werden. Ich persoenlich kann ohne die Romandie leben. Die koennen sich ja Frankreich anschliessen. Uebrigens boomt die Romandie nur wegen all der Kohle die vom Ausland reinkommt und wegen den Firmen welche ihre Hauptsitze vom Ausland an den Genfersee verlegen.

    • Anh Toan sagt:

      Und die Kohle aus dem Ausland und die Firmensitze kommen an den Genfersee, nur weil die Romandie bei der richtigen Schweiz mitmachen darf? Oder wegen dem Genfersee?

      Ich persönlich kann auch ohne Sie leben. Sie dürfen sich anschliessen, wem Sie wollen, ohne Romands wäre die Schweiz für mich nicht mehr.

      Ich liebe „suisse toto“ ich bin Schweizer und durchaus wahrscheinlich zumindest in Teilen auch Teutone. Zusammen trotz anderer Kultur, bereichernd statt zerstörend, Gemeinsamkeiten suchend statt fremdelnd, ablehnend, verweigernd, das war meine Schweiz. Ich vermisse sie.

  • Clemens Battaglia sagt:

    Man kann nur immer wieder staunen, was ein einfacher Satz des alten Herrlibergers auslöst. Da kommen Ur-Aggressionen heraus, die rational nicht erklärbar sind. Herr Ruetschi macht hier keine Ausnahme, einige seiner Statements (und die seiner AnhängerInnen) lassen beängstigenden Hass erkennen. Einmal mehr ist zu konstatieren, dass die Zivilisations-Lackschicht sehr dünn ist und schon eine verlorene Abstimmung aus einigen Leuten das Schlechteste herausholt. Und interessanterweise aus Leuten derjenigen Kreise, die sich immer vehement und lautstark von der ‚unanständigen‘ SVP abgrenzen.

  • Markus Bieri sagt:

    Danke Herr Ruetschi danke für Ihren guten Beitrag. Was die Schweiz auszeichnet und ausmacht, ist die Tatsache dass die heutigen Kantone, 1848 als Kleinstaaten unterschiedlicher Sprachen und Kulturen den jetzigen Bundesstaat eigenständig gründeten. Wenn nun ein Exbundesrat sich so äussert, dann offenbart er, dass er das Prinzip der Schweiz gar nie verstanden und begriffen hat. So jemanden würde ich nie einbürgern.

  • Mike Müller sagt:

    Einerseits kann ich Ihren Unmut verstehen. Andererseits tappen Sie mit Ihrer Replik genau in die Blocher-Falle: Sie reagieren auf eine Provokation, die als das betrachtet werden sollte, was sie ist: unnötig und belanglos. Natürlich sind die Romands und alle, die Nein gestimmt haben, genauso Schweizerinnen und Schweizer wie alle anderen. Auch wenn das Herr Blocher anders sieht. Nur: Sollte man als Betroffener darauf reagieren und Blochers Zitaten damit noch mehr Platz in den Medien einräumen, als sie ohnehin schon haben? Ich finde nein.

  • Thomas Meier sagt:

    Ganz sicher nicht wegen Blocher wurde die MEI angenommen, schon eher trotz ihm!

    Die Menschen haben hingegen eine einfache Rechnung gemacht: Was bringt mir die PFZ? Antwort: explodierende Mieten, verbetonierte Landschaften, Staus im Pendelverkehr, überfüllter ÖV, Lohndruck und mehr Konkurrenz bei Stellenbewerbungen. Wer tut sich das alles auf Dauer an? Jedes Jahr ein Nettobevölkerungszuwachs von der Grösse Luzerns… Interessant, dass sich „Linke“ und „Grüne“ ausgerechnet für diese beschleunigte Zerstörungsmaschinerie unkritisch hergeben. Grenzen des Wachstums, das ist das Thema.

  • Helmut Melzer sagt:

    Danke für diesen zutreffenden Brief. Er trifft die Sache im Kern. Blocher und seine SVP sind in der tat Scharfmacher oder wie es andere schon einmal sagten: Sie sind der Brunnenvergifter der Gesellschaft. Die SVP spaltet das Land, sie dient nicht dem Land, sondern folgt nur ihren eigenen Machtinteressen. Leider ist es so, dass man lange glaubte das diese Initiative abgelehnt würde, dies führte dazu das man nur halbherzig gegen die SVP vorging. Die Konsequenzen die bei einer Annahme drohten, waren von vornherein klar gewesen. Jetzt tritt das ein, was alle schon wussten. Die EU verhandelt nicht!

  • giovanni bernasconi sagt:

    Hr. Blocher ist kein Schweizer! Er ist ein Miliardaer der die Macht spielen laesst um seine Stellung zu schuetzen. Sobald die CH in die Krise kommt wird er der allererste sein, der schreien wird und die CH in die EU pr Dringlichkeitsbeschluss fuehren wird.
    Weder Blocher noch seine SVP sind ehrlich und dienen der CH.
    Wie ueberall laesst sich die Masse gut manipolieren.

    Warum sollte eigentlich die EU verhandeln? Vertraege sind Vertraege auch in der CH, oder sollen wir USA-Verhaeltnisse haben?

  • Peter C Mott sagt:

    Bravo, Herr Ruetschi! Höchste Zeit, dass das gesagt wurde. Ich kann mich für mein Land nur schämen…..

  • Gerold Stratz sagt:

    Einmal mehr, wie der Wähler in der sogen. direkten Demokratie „manipuliert wird“.
    Verlust-Angst haben nur jene, die sich im Paradies wähnen.
    Auf dem Land, wo man gerne im *Einfamilienhaus mit Doppelgarage wohnt.
    Aber, man will das „Paradies nicht teilen“ in unserer Schweiz.
    Als Arbeitskräfte (für nicht attraktive) Jobs willkommen, aber nicht als Mitbewohner.
    Die Zersiedelung* aus diesem Grund, wird vorbeugend „den Ausländern“ angelastet.

  • EBU'S sagt:

    Danke Herr Ruetschi, die Romands dermassen zu verunglimpfen, das kann nur ein Blocher. Wie blind sind denn die Deutschschweizer und vor allem die Hinterwäldler, dass sie diesem Rattenfänger immer noch nachlaufen. Er hockt auf seinen Milliarden und denkt er allein weiss was die Schweiz braucht – ich weiss es auch, den Blocher sicher NICHT und auch nicht Brunner, Mörgeli, Fehr und Co.

  • Erika Ruf sagt:

    Als Zürcherin lebe ich schon 53 Jahre am Lac Leman und muss sagen, dass Herr Blocher ganz sicher falsch liegt. Wenn schon, wäre es eher umgekehrt.

    Man darf seine Aeusserungen keinesfalls ernst nehmen.

    • Verena Reichle sagt:

      53 Jahre leben Sie am Leman und haben sich noch nicht bemüht, dass die Welschschweiz zu Frankreich geht? Das sollten Sie aber mit Ihrer Ansicht tun. Wir haben nämlich auch noch ein Tessin, welches massiv für die Abstimmung stimmte.

      • Max Schwarz sagt:

        Gemäss dem ehrenwerten Herr Mörgeli gehört das Tessin aber zur Romandie. Und wenn der Mörgeli das sagt, dann ist das auch so. Blocher, Mörgeli, Heer usw. haben immer recht. Auch sind alle, die nicht SVP wählen, nicht bloss keine richtigen Schweizer, nein das sind alles Sozialisten!
        Tja, nach SVP-Weltbild gibt es also nur die SVP und die Sozialisten….tja, dann bin ich jederzeit lieber ein Sozialist als ein Nazi.

      • Martin sagt:

        Frau Reichle: Scharf beobachted. Der Tessin wird immer wieder vergessen!

  • Pedro Juon sagt:

    Bravo Herr Ruetschi. Vielleicht hilft das, wenn auch reichlich spät, wenn einer dem „Patrioten“ Herrn Blocher mal öffentlich die Meinung sagt. Es ist ja zu befürchten, dass dieser in seinen alten Tagen (hat ja nichts mehr zu verlieren) noch mehr Unheil anrichtet, Unheil für uns alle in der Schweiz.

  • Mark Keller sagt:

    Herr Ruetschi vielen Dank für Ihren ausgezeichneten Beitrag. Sie haben es auf den Punkt gebracht. Allerdings wird sich Blocher und die SVP hüten zu einer pragmatischen Umsetzung Hand zu bieten. Sie wird vielmehr Ihren Machtanspruch weiter durchzusetzen wissen, mit der Drohung einer Unterstützung von Ecopop. Als einer der 1’444’428 Nein-Stimmenden will ich die PFZ nicht verlieren. Ich will mich frei in Europa bewegen können. Als Ingenieur will ich nicht, dass die Schweiz ins forschungspolitische Abseits gerät. Ich will auch nicht, dass mein ausl. Partner auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert wird!

    • Daniel Aeschlimann sagt:

      Mark Keller,die SVP besteht aus 25% was ist mit den restlichen 25,3%?
      Im übrigen haben Sie nicht kapiert um was es gegangen ist.
      Kann ich Ihnen das nochmals erklären : Wir müssen ob wir wollen oder nicht das verbetonieren von der Schweiz verhindern.
      Herr Keller bitte ein bisschen weiter denken .Ganz ehrlich zu sich sein,hoffe doch sehr für die nächste Generation,sie wollen doch nicht in einer verbetoniertem Land Leben. Zusammenstehen zu diesem schönen Land Schweiz.

  • Arthur Gubler sagt:

    Was müssen die ja Stimmenden sich doch alles gefallen lassen. Wiederholung der Abstimmung, Diskriminierung der Kantone, die Ja gestimmt haben usw, man könnte meinen, die Schweiz sei zu einer Bananenrepublik geworden.

    • chen andy sagt:

      Gubler: Zum Glück durfte das dumme Volk nochmals abstimmen. Aber die Linken waren halt schon immer schlechte Verlierer! Keine Ahnung, wie es in einer Demokratie läuft!

  • Schneeberger Jürg sagt:

    Herr CB hat der französischsprachigen Schweiz nichts anderes als ihr eigener Spiegel hingehalten. Nach jeder Abstimmung, wonach die Welschschweiz nicht gleicher Meinung wie die Deutschschweiz ist, wird von der Suisse romande überbeleidigt reagiert und mit Austrittsgedanken gedroht wie: “wir sollten uns überlegen, ob wir nicht besser aus der Eidgenossenschaft austreten und uns Frankreich anschliessen sollten.“ Man stelle sich mal vor, die Tessiner oder Bündner würden jedes Mal so reagieren.

    • Mühlauer Daniel sagt:

      Als ob die Genfer oder sonst wer sich dem Ausland anschliessen würden. Das ist ja genau der springende Punkt. Sie behaupten halt einfach anders zu sein, gleichzeitig aber seien sie auch Schweizer (was sie natürlich sind), und im gleichen Satz sprechen sie für die Weltoffenheit der Suiss Rom. Sie wollen dann auch der EU beitreten, aber sich an ein Europäisches Land angliedern wollen sie nicht. Gleichzeitig prahlen sie mit dem FIA, während in der Stadt selbst an allen Ecken und Enden das Geld fehlt. Fazit: Wer ist Genf? Dessen Identität ist längst verloren vor lauter Andersheit und Offenheit.

  • John J Feller, SCV sagt:

    auch wir, die wir JA gestimmt haben sind Schweizer, ev. sogar,gefuehls- und einstellungsmaessig, ein wenig mehr als die EU-Schweizer. Koennen Sie das verstehen?
    Nach der EWR Ablehnung haben die gleichen Kreise Panik und Drohungen verbreitet. Weshalb ist es der Schweiz ohne Mitgliedschaft im EWR seither weit besser gegangen als den Buergern in der EU?

    • roland sagt:

      Falsch! Die ersten zehn Jahre gings den Bach runter. Erst mit den Bilateralen hat sich die Wirtschaft wieder erholt.

  • Simon sagt:

    Wenn man dann aber die „Alternative“ zu Blocher (der sich jetzt bloss in Szene setzen will) anschaut, na ja. Z.B. Jaquline Fehr die ein Tag nach der Abstimmung so tut als hätte es sie gar nie gegeben. Zitat: „Wir werden an einem gewissen Tag vor der Entscheidung stehen; Wollen wir die bilateralen Verträge kündigen oder eben mit Kontingenten weiterarbeiten, oder wollen wir nicht doch noch einmal über Personenfreizügigkeit diskutieren? Vielleicht eben begleitet mit flankierenden Massnahmen“
    Ein Tag nach der Abstimmung!! Massnahmen die seit 5 Jähren nicht ziehen!! Kein Wunder…

  • Den Nein-Sagern wird vorgeworfen, sie seien schlechte Verlierer. Ich komme, nicht nur nach Blochers Ungeheuerlichkeiten, zu einem anderen Schluss: Einige der Ja-Sager sind fiese Gewinner. Einige aber auch einfältige Sieger. Etwa der Dauergrinser Mörgeli im deutschen Fernsehen.
    Die 3 Promille Übermacht hat unser Land blamiert, beschmutzt und lächerlich gemacht. Wir, die 49.7% Ja-Sager, müssen den Menschen ausserhalb der Landesgrenzen ans Herz legen, dass es noch eine andere Schweiz gibt, eine weltoffene, selbstbewusste. Sie wird sich letztendlich gegen die schwache, kleinkarierte durchsetzen.

    • chen andy sagt:

      Wieso bin ich ein fieser Gewinner? Ich habe auch einige Abstimmungen an diesem Wochenende verloren und dies akzeptiert. Aber die abgehobenen Linken konnten dies noch nie!!!!! Intolleranz hoch drei!!!!!

  • Gino Lüscher sagt:

    Offenbar hat man noch nicht realisiert, dass die liberale Schweiz gewonnen hat und die privilegierten Konzerne nun nicht einfach mit der Ressource Personal verschwenderisch umgehen können. Dem endlosen und deregulierten Markt Personenfreizügigkeit (in vielen Fällen Sklavenhandel mit feudalistischen Gehabe) wurde nun von der liberalen Schweiz ein Ende gesetzt. Den Sozialdemokraten ist es offensichtlich noch nicht bewusst, dass sie die Stiefel der Abzocker lecken, welche das FZA mit der EU nur dazu benutzen, dass man die Lohnkosten senken kann. Für diejenigen, die nicht viel schlauer sind als ein Journalist:
    Eine perfekte Wirtschaft schafft Wohlstand pro Kopf und nicht nur für ALDI & Co..

  • Verena Reichle sagt:

    Unglaublich, wie man immer auf Blocher herumreiten kann, istdoch langsam bemühend. Gelten bei Ihnen die Tessiner eigentlich auch noch als Schweizer? Dei werden von den Anti-Blochern einfach ausgeblendet. Die waren aber massiv für die Abstimmung.
    Aber darüber redet man nicht, man möchte ja ideologisieren und den Blocher heruntermachen.
    Unser Land ist ja soo abgeschottet jetzt! Das heisst: Sie können offenbar nicht mehr ins Ausland reisen, keine Ausländer können mehr zu Ihnen kommen, kein ausländisches TV, keine ausländische Zeitung. Also raus aus diesem Gefängnis, flüchten in die EU!

  • Mühlauer Daniel sagt:

    was hier einige Menschen erzählen macht halt leider sowas von keinen Sinn. Sie erwähnen, dass die Schweiz die Zuwanderer brauche, weil… Ja warum eigentlich? Damit die bestehenden Stellen besetzt werden können. Einverstanden. Aber daran ändert sich in zukunft ja nichts. Ändern wird sich, dass neue Stellen einem Schweizervorrang unterstellt sind. Darüber hinaus sind Ausländer gerne willkommen. Und damit das auch endlich jeder schnallt: Mit „Schweizervorrang sind ALLE Menschen in der CH, also Inländer (egal welcher Nationalität) gemeint. D.h. Auch Ausländer profitieren davon.

  • Küde sagt:

    Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf!
    Der Tag liegt nicht mehr fern, wann wir die Herren von der SVP fragen müssen, was noch als „schweizerisch“ durchgeht und wie wir zu denken haben. Blocher und Co geben nun also die Denkrichtung vor? Da hilft weder jammern noch klagen sondern klar und deutlich Stellung beziehen!
    Ich wünschte eigentlich nur Eins – alle Ausländer sollten für ein oder zwei Stunden die Arbeit niederlegen –

    • maja sagt:

      Es könnten ja auch einmal alle Schweizer die Arbeit niederlegen und dann sehen wir, dass es dann eben auch nicht mehr läuft.
      Genau dieses gegeneinander aufhetzen ist das gefährliche und nicht das drosseln des Bevölkerungszuwachs.

  • Daniel Stanislaus Martel sagt:

    Blocher und die Clique der SVP waren noch nie wirkliche Schweizer – bloss auf den kurzfristigen Profit ausgerichtete Opportunisten,. Wer hat am meisten gut gehende traditionelle Schweizer Firmen zerstört wie Alusuisse?

  • Thomas Meier sagt:

    Man will die Abstimmung nicht akzeptieren und versteht die Gründe (13:24 geschrieben) nicht, die dazu geführt haben. Leute wie Levrat wähnen sich schon auf den Barrikaden einer Revolution und wollen ihren etatistischen Glauben mit aller Macht durchdrücken. Die Sozis meinen ja generell, sie seien die Auserwählten, die an den Verhandlungstischen mit den Konzernlobbyisten ein glückliches Kuchenverteilen für alle organisieren könnten. Welche Naivität. Wir brauchen aber ein basisdemokratisches Europa der Regionen, das über den Interessen der Multis steht. Weg mit dem Links-rechts-Schema.

  • Fabian Meier sagt:

    Ohne Herr Blocher hätten uns die „Linken“ schon lange der EU verkauft und das Erfolgsmodell CH wäre dahin. Oftmals bin ich mit der Vorgehensweise der Blocherpartei nicht einverstanden, jedoch muss man ihnen lassen, dass sie als einzige Partei die wirklichen Probleme sehen und sich einsetzen.

    • Chris Moser sagt:

      Ich stimme ihnen nicht zu, dass die SVP die einzige Partei ist, die die Probleme sieht. Aber gut, jeder hat seine Meinung. Aber die „Linken“ stellen mit ihren Parteien ca. einen Drittel der Bevölkerung und sind damit wohl kaum in der Lage, die Schweiz zu „verkaufen“. Es sei denn, sie sehen es wie die SVP, für die alles Linke sind, die nicht SVP stimmen. Stimmt ja irgendwie auch, denn alle anderen sind links der SVP. Wie auch immer, ein EU-Beitritt hatte in der Schweiz nie wirklich eine Chance. Das ist eben nur dieser Herr Blocher, der dauernd das Gefühl hat, alle anderen möchten in die EU!

    • Ruedi sagt:

      So ein Unsinn. Was heisst die „Linken“? Alles was nicht Blocher-hörig ist ist einfach links. Sorry, so einfach ist das nicht. Um der EU beizutreten braucht es eine Volksabstimmung und diese hatten wir nie und eine solche wäre auch nicht durchgekommen. Aber nicht wegen Blocher sondern weil es noch viele andere Leute gibt die nicht in die EU wollen Dank Blocher sind wir nicht im EWR und das war ein grosser Fehler.

    • Martin sagt:

      Dieser Meinung kann ich mich anschliessen. Die SP hätte die CH an die EU übergeben und wir wären heute alle einfach nur eine weitere Minderheit in der von D, F, SP, I dominierten EU. Politisch hätten wir nichts mehr zu melden und könnte nämlich auch nicht mehr austreten. Meiner Meinung nach, hat die SP längst den Bezug zur CH komplett verloren und stürzt sich in den Sozialismus, Kommunismus und dergleichen. Die SP macht es sich einfach zu einfach und zu bequem. Die Linke Politik ist unüberlegte Politik, ohne Hand und Fuss.

    • Frank Baum sagt:

      Die Linken umfassen die SP, die Grünen, die GLP und die BDP. Die CVP mag man als Mitte-Partei sehen. Die FDP und die SVP sind die bürgerlichen Parteien in der Schweiz. Und ja: ohne die wachsame Politik der SVP hätten uns die LInken schon an die EU verlauft – mit oder ohne Beitritt. Levrat will uns ja jetzt noch im Schnellevrfahren verkaufen.

  • Petra sagt:

    Mir ist es absolut unverständlich, warum Nationalrat Blocher immer noch so eine grosse mediale Plattform erhält. Würden die grossen Medien nicht mehr extensiv darüber berichten, seine Meinung bekäme nicht mehr soviel Gewicht. Nur mit Blocher-TV und der BaZ lassen sich keine Abstimmungen gewinnen. Die Medien tragen Mitverantwortung in der Meinungsbildung.
    Wir brauchen Politiker und Politikerinnen die die Vielfalt unseres Landes lieben und darin ein Potential sehen und sich nicht von anderssprachigen Schweizern bedroht fühlen.

    • Hans Lips sagt:

      @Petra:Ganz einfach, Blocher hat eben etwas zu sagen im Vergleich zum Dampfplauderi Levrat.

    • chen andy sagt:

      Blocher spricht eben die Sprache des Volkes! Er scheute sich halt nicht, wie viele arrogante Politiker aus Bern, selber einmal den Saustall im Tessin anzuschauen und mit den betroffenen Tessiner zu sprechen! Aber dies kann man ja von allen anderen Parteien nicht erwarten!!!!i

  • Ammann Christoph sagt:

    Herr Blocher wollte etwas ausdrücken und wie so oft, der Mann findet nicht die rechten Worte. Ob es in Sachen Bund noch einen Unterschied zwischen Welschen und uns Deutschschweizern gibt möchte ich stark bezweifeln, denn immer mehr triften auch die Deutschschweizer in das Lager der Zentralisten, die möglichst viel dem Bund übertragen wollen, auch wenn sie dadurch ihre Freiheit Schritt um Schritt einbüssen. Blocher wollte eigentlich sagen, dass die Welschen weniger zum Föderalismus neigen und weniger Problem haben mit einer starken Zentralregierung, wie eben alle Linken! Das ist eine Tatsache!

    • Chris Moser sagt:

      Wenn sie das jetzt noch belegen können, dann wären ihre Behauptungen „Tatsache“. Aber ich befürchte, resp. ich bin mir sicher, dass sie nicht den geringsten Beweis für ihre Behauptungen haben. Können sie auch gar nicht, weil ihre Behauptungen meiner Meinung nach völlig aus der Luft gegriffen sind.

    • Fürst Willy sagt:

      Ja natürlich gibt es Unterschiede zwischen Deutsch-Schweizer und den Welschen, wie es z.B. auch Unterschiede gibt zwischen Deutschschweizerkantonen, sie sind nicht Besser oder Dümmer, die Menschen aus solchen Regionen, nur einfach eine andere Mentalität haben sie und dies ist völlig normal und auch gut so, unter dem Motto; alle sind Gleich, nur einige sind noch Gleicher. WFZ

  • David sagt:

    Etwas vom besten an der Schweiz ist, dass die Romands zu uns gehören (und die Tessiner auch) oder wir zu ihnen. Ohne sie wäre es trist in der Deutschschweiz.

  • Politguru ;) sagt:

    Wie Blocher selbst gesagt hat (TA Interview mit Blocher) wanderten letztes Hahr jedoch auch wieder 68000 Personen aus. So sind es unter dem Strich nur 16000 Personen, die durch Einwanderung datu gekommen sind, also jehnseits von den oft genannten 840000!

  • Ruedi sagt:

    Die lieben nein sagenden Französisch sprechenden Schweizer-Latinos werden erst merken wie falsch sie liegen mit Grenzenloser Einwanderung und Wachstum – wenn es Ihnen so geht wie dem Tessin!

    Wenn die Schweizer Regierung den Wink des Volkes mit dem Ja zu dieser Abstimmung nicht kapieren will und weiterhin ihre Glaubwürdigkeit vor dem Volk verlieren will, indem sie die Volksinitiativen nicht im Sinne des Volkes durchsetzt und hinauszögert, oder das Volk anlügt wie bei der Abstimmung zur PFZ – aus Jährlich 8000 Einwanderer wurden 80’000 – so verspielt sie denn letzten Rest ihrer Glaubwürdigkeit

    • chen andy sagt:

      Den Aussertessiner geht es halt immer noch zu gut! Warten wir weitere 5 Jahre, dann hätten wir schweizweit Tessiner-Verhältnisse!!!!!!

  • Dieter Herweijer sagt:

    Toll diese Stellungsnahme aus GE wir (Nein) müssen unseren ausländischen Mitbewohner klar machen, dass wir sehr froh sind, dass Sie bei uns sind. Die Umsetzung der Iniitiative kann aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht umgesetzt werden. Halten wir uns an LIechenstein, die mit der EU eine Obergrenze von 33,00 ausgehandelt hat. Dann haben wir den Schaden begrenzt und
    könne weiterhin erfolgreich mit der EU weiterarbeiten. Die Zuwanderung wird so oder so weniger werden aber was wir brauchen ist der freie Personenverkehr.

  • Theo Haenzi sagt:

    Blocher ist ein gefährlicher Demagoge. Mit Bauernschläue und Stammtisch-Parolen schafft er es immer wieder, eine grosse Anzahl Menschen zu beeinflussen. Spätestens hier stellt sich die Frage, ob direkte Demokratie bei so komplexen und in den Folgen weitreichenden Abstimmungen noch angebracht ist. Die Stimmbürger sind offensichtlich nicht bereit, sich vertieft in die Materie einzuarbeiten. Nur so erklärt sich, dass die Ja-Stimmenden ernsthaft davon ausgehen, dass das Abstimmungsresultat zu ihrem Vorteil sei, also höheres Einkommen und Arbeitsplatzsicherheit garantiere!

    • Alfons Dubach sagt:

      In der Einschätzung von Herrn Blocher gehe ich mit ihnen völlig einig! Höhere Einkommen und Arbeitsplatzsicherheit erzielt man hingegen vorallem mit solider Ausbildung, auch im handwerklichen Bereich, und einer guten Arbeitsqualität. Wirtschafts-wachstum ‚auf Teufel komm raus‘ ist wohl nicht der Weisheit letzter Schluss! Schon eher die Verbesserung unserer Lebens-
      qualität: Gute Arbeitsbedingungen, möglichst kurzer Arbeitsweg, gut funtionierender ÖV, nicht zu teure Mieten, verdichtetes Bauen, viele naturnahe Erholungsräume (auch in den Städten), tolerante Haltung gegenüber fremden Menschen …

  • Fortunat Reiser sagt:

    Blocher hat vollkommen recht und seine Aussage ist auch ganz und gar nicht polemisch – wer ständig für die EU Partei ergreift, dem steht „Das Unbehagen im Kleinstaat“ im Gesicht geschrieben und der wählt vermeintliche Weltoffenheit vor der Freiheit und Unabhängigkeit. Punkt.

    • Olivier Fehr sagt:

      Das ist so. Die geschichtlich Erfahrung der Romands mit der Schweiz ist eine andere, als die der Deutschschweizer. Für die Romand war die Schweiz, resp. Bern, eine Besatzungsmacht, die sie gerne loswerden wollten und nicht der freiheitliche Abwehrbund gegen äussere Feinde, der 1291 gegründet wurde. Für die Romands, beginnt die Schweiz erst 1803 und mentalitätsmässig steht ihnen der Franzose näher, als der Deutschschweizer.
      Das sind einfach Realitäten, die man anerkennen muss. Der Mehrheit Romands ist die EU wichtiger als die Schweiz, also sollten sie ihre Wahl treffen und durchziehen.

      • Anh Toan sagt:

        @Oliver Fehr

        Ohne Romands gibts keine Schweiz. Die Schweiz existiert aus Schweizer Romanen und Schweizer Teutonen. darum sit sie die Schweiz, darum ist sie anders, aus Sicht der teutonen als Deutschland, aus Sicht der Romanen als Frankreich, als Italien. Die, welche sich echte Schweizer nennen, wollen die echte Schweiz abschaffen.

        Kulturell, Mentalitäts-, Dialektmässig, ist Basel viel näher an Süddeutschland und vielleicht gar näher am Elsass (also F), als an Bern. Im Falle eines „Austritts“ der Romandie, wäre ich als Basler für einen Austritt Basels, mit oder ohne BL, Fricktal.
        Dornach.

    • Rolf Romano sagt:

      Definition von Polemik: scharfer, oft persönlicher Angriff ohne sachliche Argumente [im Rahmen einer Auseinandersetzung]. Wie soll man die Abstimmungs-Parolen, welche seit Jahren von Ch. Blocher und der SVP veröffentlicht werden sonst benennen, wenn nicht polemisch? Wer die schweiz. Politik und Wirtschaft verfolgt hat, stellt fest, dass die häufigen Richtungswechsel der SVP-Argumentationen nicht dem CH-Volk gedient hat, sondern den wirtschaftlichen Zielen ihres „milliardenschweren“ Partei-Financier und seinen Freunden. Das hat leider nichts mit Freiheit und Unabhängigkeit der CH-Bürger zu tun!

  • Tom Wakes sagt:

    Zuerst hetzt und der Mann die EU als Feind von aussen auf den Hals, danach versucht er mit Polemik die Bevölkerung zu spalten und agiert so als Feind von innen.
    Gemeinsam werden es Blocher und die EU schon noch schaffen, der Schweiz sehr ernsthafte Probleme zu bereiten…

    • chen andy sagt:

      Was Blocher gesagt hat, stimmt. Der Welschschweizer hat ein etwas anderes Verhältnis zur Schweiz als der Innerschweizer. Auch ist er etwas weltoffener! Und ist etwas falsch oder negativ an diesen Aussagen?
      Aber den linken Mimosen kann man halt nicht mehr helfen!!

    • peter hans sagt:

      eins muss man einfach ganz klar sagen.
      ein christoph blocher wäre ohne „masseneinwanderung“ gar nicht möglich.
      er würde nicht mal existieren…..
      das ist so.
      dass eine wichtige abstimmung von menschen gewonnen wird, die einfach einen frust im bauch haben…..
      und die den dann gerne am we rauslassen indem sie einfach „nein“ auf ihren stimmzettel schreiben…..
      das ist traurig, schlimm und beschämend…..
      ich finde, die sollen ihren eigenen staat haben.
      den soll man ihnen schenken, mit blocher als könig.

      und ein toni brunner hat von sachpolitik null ahnung.
      hat er selber so gesagt……

  • Angelo Pronini sagt:

    Je vous félicite pour la clarté, la modération et la pertinence de votre article. Il est nécessaire de réagir face à des propos qui, comme d’habitude, découlent d’une mentalité simpliste, soutenue d’une attitude prétentieuse. Avant de pontifier sur les degrés de conscience, le tribun du réduit national devrait déjà démontrer d’en avoir une et, cas échéant, de savoir s’y référer avec cohérence et régularité.

  • Henrik sagt:

    C’est la force et la liberté qui font les excellents hommes. La faiblesse et l’esclavage n’ont jamais fait que des méchants. (Jean-Jacques Rousseau)

    Freiheit ist ein Pflanze, die viel Pflege braucht – ein alleiniger Anspruch auf eben diese Freiheit im Staat ist aber nicht identisch mit dem Anspruch, dass nur der CHer glaubt zu wissen, dass er weiss, was das mit sich bringt. Freiheit ist ein Menschenrecht – für alle! Bravo Monsieur Ruetschi.

  • Müller René sagt:

    Liebe Leut und lass euch sagen, der Blocher will es ALLEINE wagen. Daher ist nur Schweizerin oder Schweizer der das Echtheitszertifikat von der SVP bekommt. Vorher muss geprüft werden, wie lange die Familie schon in der Schweiz ist. Oberstes Limit ist 1292. Alles darüber muss auswandern. Somit müssten 99,9% der SVP’ler ausgewiesen werden. Auch Dr. Christoph Wolfram Blocher. Eieieieiei würde Alfred Rasser sagen, woher kommt der Name Wolfram schon wieder? Im Wikipedia Verzeichnis der Namensgebung sind es zu 99% Deutsche. Muss Blocher halt doch auswandern. Der Wolf und der Rabe = Wolfram.

  • Ruedi sagt:

    Die Neinsager wollen alle in die EU! – Denn da werden sie landen! – Das ist die Folge der fortgesetzten PFZ!

    Bis so viele EU-Ausländer Eingebürgert sind das die Schweizer in der Minderheit sind und so jede Abstimmung gegen die EU-Eingebürgerten verlieren die im Sinne der EU abstimmen. Die Gefahr besteht auch bei denn Kontingenten wenn zuviel Eingebürgert wird – den gierigen ist die Schweiz egal!

    Mit dem Rechts u. Blocher-Bashing ist dann Schluss wenn die Ecopop-Abstimmung aus dem Links-Grünen Lager vom Volk angenommen wird – oder sagen dann die Neinsager Links-Grün ist nach Rechts gerutscht?

  • Rene sagt:

    Teile und Herrsche, eine alte Logik von besonders skrupellosen, egomanischen Machtmenschen.

  • massimo leonardi sagt:

    Blocher wirft den Welschen vor,keine richtigen Schweizer zu sein,warum sagt niemand,das er selbst ein Schweizer mit Migrationshintergrund ist(Deutschland)

  • Greber Bernhard sagt:

    Sehr geehrter Herr Blocher
    Ich bitte sie innigst mein Anliegen zu unterstützen und meinee Abschottungsinitaitve II ihren Segen zu erteilen.
    Um was geht es?
    Als Luzerner nervt es mich gewaltig, wenn Zürcher und Aargauer nicht nur am Wochenende, sondern auch währen der Woche, die schöne und idyllische Luzerner Altstadt heimsuchen. Parkhäuser, die um 10.00 Uhr schon belegt sind, aufdringliches Zürcherdialekt in den Gassen, Gedränge an der Seepromenade und aufdringliches, wie auch unhelvetisches Gehabe zu später Stunde in den einst lauschigen Beizen Luzerns.
    Herr Blocher, bitte retten sie Luzern.

  • Ruedi sagt:

    Mit dem Rechts u. Blocher-Bashing ist dann Schluss wenn die Ecopop-Abstimmung aus dem Links-Grünen Lager vom Volk angenommen wird – oder sagen dann die Neinsager Links-Grün ist nach Rechts gerutscht?

  • Ruedi sagt:

    Das aus den Städten mehr Nein-Stimmen zur MEI kamen liegt daran das dort mehr EU-Eingebürgerte leben wie auf dem Land! – Wieso kommen da die MEI-Neinsager nicht selber darauf?

    Wer als Schweizer eine Lebenswerte Zukunft für sich und seine Nachkommen in der Schweiz bewahren will – mit Schweizerkultur ohne Platzangst und intakter Natur leben möchte – sagt ja zu Ecopop!

    Wer Nein sagt zu Ecopop – will in die EU! – Will Masseneinwanderung! – Will Endloses Wachstum! – Wer Nein sagt wird seine Heimat an ein paar wenige gierige Profiteure verlieren! – Kultur und Heimatlos wird so das Schweizer Volk

  • Martin sagt:

    Auch ich finde die Aussage von C.B. nicht sehr vorteilhaft. Aber auch nicht das Verhalten, welches Didier Burkhalter an den Tag legt. Das die Romands immer Links wählen, ist wohl langsam bekannt. Weshalb, das weiss ich auch nicht. Viele Leute verstehen aber nicht, um was es wirklich geht: Die Einwanderung kontrollieren zu können. Die EU hat 4,4 Mio. km2 Land und 500 Mio. Einwohner, kommt die Türkei noch dazu, sind es ca. 600 Mio.. Die CH hat 8 Mio. Einwohner und 42’000 km2 Land zur Verfügung. Da sind Kontingente nicht falsch, aber solche Äusserungen, egal von wem.

  • August Sommerhalder sagt:

    Wenn unser Bundespräsident glaubt, die Sprache Moliere’s sei im entschieden lieber als diejenige Goethes, mache ich mir auch einige Gedanken, bezüglich „Röstigraben“ und diplomatischer Äusserung des „Höchsten Repräsentanten“!

  • Buri Heinz sagt:

    Herr Ruetschi
    Die Aussage Blochers war keine Wertung sondern eine blosse Feststellung.
    Interessanterweise reagieren Sie sehr mimosenhaft und dünnhäutig. Sie bezeugen hiermit
    mangelndes Selbstbewusstsein welches ich bei meinen zahlreichen welschen Freunden zum Glück
    vermisse. Gelassenheit wäre die Fähigkeit die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren.
    Dies wünsche ich Ihnen herzlich.

  • Karl Weber sagt:

    Danke schön für Ihren Politblog, sehr geehrter Pierre Ruetschi, Sie geben uns Deutschweizern, die so wie Sie denken, doch noch ein bisschen helvetische Heimat. Diese Solidarität brauchen wir womöglich noch lange, zumindest so lange, bis wir wieder die Eidgenossenschaft sind, also Verbündete und nicht derart harte Gegner. Wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren.

  • Wer unsere freie Demokratie an die EU abtreten möchte, der kann sich hier mal über das, in strenger Geheimhaltung geplante, Freihandelsabkommen zwischen EU und USA informieren.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/thema/ttip/

  • Markus Saxer sagt:

    liebe Romands
    Sorry, Sie müssen schon ein wenig Verständnis haben für Herrn Blocher. Er ist kein Eidgenosse sondern ein Papierlischweizer in dritter Generation. Da passt er halt nirgends so richtig rein und muss immer wieder mal rumpöbeln. Schade … die Masseneinwanderungsinitiative kam 100 Jahre zu spät. So ist leider zu unserem Unglück ein deutscher Wirtschaftsflüchtling namens Blocher in die Schweiz gelangt und erhielt aufgrund der viel zu laschen Einbürgerungspraxis der damaligen Zeit eine Aufenthaltsbewilligung und wurde sogar eingebürgert. Sonst wäre Blocher ein deutsches Problem…

  • Pedro Juon sagt:

    Wenn doch dieser alte, steinreiche Mann und Kaputtmacher endlich sein Maul halten würde, wäre vieles besser hierzulande. DAs was der von sich gibt, ist nicht mehr freie Meinungsäusserung, das ist Rache an der Regierung und Rache an der Bevölkerung.

  • Peter Frei sagt:

    Nach dem halben Bundesrat (Sämi Schmid) nun die angeblich halben Schweizer (Romands und Städter). Weniger als halb ist Blocher. Christoph Blocher ist ein Unschweizer.

  • jakobs sagt:

    L’article de Pierre Ruetschi est grotesque. Il attise la haine contre Christoph Blocher. Rien que par l’aspect littéraire du texte, une différence émerge entre l’analyse de Christoph Blocher et le jugement haineux de Pierre Ruetschi. Jugez en par vous même:
    – Les Romands ont toujours eu une conscience nationale plus faible
    – les citoyens de seconde zone, les Roman donc, qui ne sont qu’à moitié Suisse
    Ci les citoyens romands voteraient plus favorablement aux sauvegardes des intérêts de la Suisse, le constat de Christophe Blocher justifié par le résultat des votations n’aurait pas lieu d’être.

    • Anne Marie sagt:

      Triste et réductionniste façon de voir les choses!! Comme si la seule façon d’être patriote était de penser comme Blocher.
      IIl y eu résultat, ok. Il faut respecter…Alors respectez aussi ceux qui ont dit non!!!! Et ce n’était certainement pas la seule ni la meilleure façon de répondre aux questions que pose la libre-circulation.Dommage que d’autres initiatives plus novatrices et intelligentes n’aient pas vues le jour! Les autres partis on en effet mal répondu aux inquiétudes des gens…Mais voilà la première conséquence: gel des fonds pour la recherche!! Merci Mr Blocher!!!

  • Luginbühl Peter sagt:

    @Ruetschi: Natürlich sind die Romands Schweizer, und zwar nicht halbe, sondern ganze. Auch General Guisan war Schweizer. Die Aussage von Hrn. Blocher war diesmal wirklich ein wenig unüberlegt, sogar deplaziert. Ich kann Ihnen aber versichern, dass für mich der „Röstigraben“ nie existiert hat und ich mich in Genf ebenso wohl fühle wie in Zürich. Nehmen Sie das ganze nicht zu ernst und regen Sie sich nicht auf. PS: Bei Helplines wähle ich seit vielen Jahren Französisch: Geht immer schneller als bei Deutsch.

  • Jack Stoffel sagt:

    Lieber Herr Ruetschi; Sie haben 100%ig Recht. Zum Glück für unser Land hat das Parlament diesen Unschweizer rechtzeitig aus der Bundesrat rausgeworfen. Und vielleicht sollten wir alle den verbitterten alten Herrn B. endlich mit Nichtbeachtung strafen. Bei uns in der deutschen Schweiz bezeichnet das Wort „Blocher“ nämlich auch ein vorsintflutliches, längst nicht mehr verwendbares Bodenpflegegerät, das überflüssigerweise immer noch zuhinterst im einen oder anderen Besenschrank vor sich hin müffelt.

  • Thomas Binder sagt:

    Dies sind die Diagnosekriterien für narzisstische Persönlichkeitsstörung – alle(!) der vier E:
    Egozentrizität / Eigensucht, Empathiearmut, Empfindlichkeit (gegenüber Kritik) und Entwertung (anderer).
    Hmmm…..

  • Loll sagt:

    Es gibt Schweizer erster Klasse und Schweizer zweiter Klasse und noch die dritte Klasse, die Deutschschweizer sind erste Klasse ausser die Basler, die Feinglinge, die Welschen sind in der zweiten Klasse ausser Genf und Jura, das sind keine Schweizer sondern Franzosen Schweiz, die Dritte Klasse sind die Italiener Schweiz,

  • Mario M. Montecarlo sagt:

    Ich verstehe die ganze Erregung nicht.Man nehme einfach den derzeitigen Schweizer Goldjungen Iouri Podlatchikiov als Beispiel für eine weltoffene Schweiz.Und im Gegensatz zu den Zuwanderern aus dem Norden,die meinen,in der Deutschschweiz genüge es Deutsch zu sprechen,spricht Podtladchikov auch perfektes Schweizerdeutsch – hoffen wir mal…

  • Philipp Hofmann sagt:

    Blocher muss man nicht zur Mässigung aufrufen oder zu Anstand ermahnen, sondern mit ner saftigen Ohrfeige zusammenwatschten und zurück ins das Loch weisen, aus dem er herausgekrochen kam, und ihm damit deutlichst aufzeigen, dass er nicht jener (selbsternannte) Wicht mit der relevanten Schweizer Deutungshoheit und Souveränität ist, der er gerne wäre.

  • Gian Simmen sagt:

    Der Wille sich in die EU einzugliedern und von Brüssel Gesetze diktiert zu bekommen, steht im Kontrast gegen die Urwerte mit welcher die Schweiz gegründet wurde.
    Ob Westschweiz, Deutschschweiz oder als EU Bürger in der Schweiz lebend; essentiell ist die Ideologie und das Werteverständnis im geographischen Raum Schweiz. Die Unabhängigkeit von fremden Mächten & Gesetzgebern ist hierbei das zur Gründung zurückreichende Fundament. Wer an dem rüttelt, der hat das Modell Schweiz nicht verstanden; ob roter Pass oder nicht.

  • B. Folda sagt:

    In der BaZ – also dem Sprachrohr Herrn Blochers – wird auch kaum ein kritischer Kommentar zu dem unsäglichen Interview mit dem Chefredaktor von Blochers Gnaden zugelassen. Herr Blocher, als Sohn eines deutschen Einwanderers mit einer unverhohlenen Sympathie für die Nazis, hat offensichtlich von der wenig erbaulichen Werthaltung seines Vaters zu viel mitgenommen. Sein Rassismus ist einfach eine Spur subtiler – daher auch gefährlicher!

  • Romandie ? Wie kommt es überhaupt zu diesem Namen? Eigentlich sollte es die burgundische, die lombardische und die alemannische Eidgenossenschaft heissen. Schweiz geht auf den Stand Schwyz zurück und wurde von den Franzosen (Franken) willkürlich verwendet, weil die meisten ihrer Söldner aus dem Stand – und nicht Kanton – Schwyz stammten. Die Franzosen sind Sprachimperatoren, kulturell arrogant und seit jeher intolerant. Und natürlich haben sie alle damit angesteckt, von Montréal bis Delémont, von Wallonien über Afrika nach Südamerika. Der Rest der Welt sind `totos‘. Voilà! Arrangez-vous!

  • Warum die obigen Ausführungen? Weil mit der Namensgebung der Keim der Entfremdung gesetzt wurde. Die durch Napoleon befreiten Untertanen der Eidgenossen im Westen identifizierten sich mit Frankreich und um die Homogenität unseres Staates war es geschehen. Man kann das auch in Belgien sehen und es ist irreparabel. Ist Genf eine Schweizer Stadt? Genf ist eine Stadt sui generis – extrem. Vergleichen Sie dazu das Tessin! Weil Italien keinen Kulturimperialismus betrieben hat, sind die italienisch Sprechenden frei davon geblieben. Ja und Blocher? Er hat die Wahrheit beleidigend formuliert. Pfui!

    • Jack Stoffel sagt:

      Bruhin: Die Franzosen sind „seit jeher intolerant?“ Aber woher kamen denn „Liberté, Egalié, Fraternité“, und wer hat diese Ideen in Europa verbreitet? – Italien hat „keinen Kulturimperialismus betrieben“? Aber wie war das schon wieder mit dem italienischen Irredentismus, dem faschistischen „Mare nostro“-Hirngespinst und mit Südtirol? Nie gehört, gäll? – Grauenhaft, was Sie hier der Leserschaft zumuten. Sie haben offensichtlich keine Ahnung von Geschichte.

      • Wie Sie meinen, Jack. Aber tatsächlich können die Welschen keine anderen Schweizer sein als sie sind.. Ihnen fehlen schlicht die historischen Voraussetzungen, die eidgenössische Staatsgründung nachzuvollziehen. Ihr Geschichtsbewusstsein fängt erst mit der Revolution an, dabei war die französische Monarchie eine der erfolgreichsten Staatsformen Europas und die Revolution das erste systematisch geplante Massenmorden mit einer extra dafür erfundenen Tötungsmaschine. Den Freiheitskatalog ‚Liberté‘ etc. versuchte Napoléon in Europa umzusetzen, wobei Million zwecklos den Tod fanden. Grausig!

  • Rolf Romano sagt:

    Hallo CH-Bürger es ist Zeit zum Aufwachen! Hat man den Werdegang von Ch. Blocher bereits vergessen: die dubiose Übernahme der EMS, Ch.B. als VR-Präsident bei Pharma Vision AG (BK-Vision von Martin Ebner), Alusuisse-Alcan-Deal mit M.Ebner, ABB-Alstom-Deal mit Oskar Holenweger, etc., etc.! Woher stammt sein Milliardenvermögen? Herr Blocher nennt sich „Volksvertreter“! Was für eine Schade für eine wahre Demokratie! Dieser Mann und seine Freunde benutzen ungehindert die CH-Politik und -Bürger zu ihren Zwecken! Wie lange soll dies noch geschehen? Pobulisten haben schon oft genug Schaden angerichtet

  • Caraillo Gazzo sagt:

    Warum hiess der letzte General wohl Guisan und war Lausanner? Weil man den Vorletzten (Wille von der Zürcher Goldküste) nicht brauchen konnte. Soviel zu patriotischen Romands und deutschfreundlichen Deutschschweizern . Gruss – nicht vom Genfer-, sondern vom Bodensee.

  • P. Brändle sagt:

    BRAVO! Treffender kann man es nicht beschreiben! Danke Herr Ruetschi!
    Als Deutsschweizer schäme ich mich in der Romandie – und in ganz Europa!

  • Hans-Joerg Dresel sagt:

    Wie lange brauchen die Schweizer noch um herauszufinden, dass Blocher nur kontraproduktiv ist. Meidet ihn und meidet die SVP und das Prolem ist geloest.

    • Herr Dresel: Sie sind von irrationalen Emotionen beherrscht und damit nicht allein. Dagegen kann man nichts unternehmen, so wenig wie gegen den Teufelsglauben. Es muss eine Wohllust für euch sein.

  • Linus Huber sagt:

    Blocher erklärt und wertet nicht mit seiner Aussage. Wäre es hingegen entsprechend denjenigen, welche sich über diese Erklärung ärgern gegangen, wären wir heute wohl schon Teil dieses bevormundenden, infantilisierenden Konstrukt EU, in welchem Bürokraten jegliche Volksrechte zu untergraben versuchen.

    Warten wir einmal die EU-Wahlen im Mai ab, um die Stimmung in der EU und des neugewählten EU-Parlament und dessen Einstellung gegenüber der PFZ zu erfahren. Vielleicht sind wir als Schweiz aufgrund unserer Volksrechte einzig Vorläufer einer viel breiteren Bewegung.

  • Alex Huber sagt:

    Warum ist die SVA die einzige Partei, die die Sorgen der Bevölkerung spürt? Diese Abstimmung wurde dadurch lanchiert und war deswegen erfolgreich, weil viele Schweizer sich nicht vom Bundesrat vertreten fühlen und das Gefühl haben, es gehe nur um unendlichen Wachstum der Wirtschaft und Knechtschaft der EU gegenüber. Die Politiker haben es versäumt auch für die eigenen Landsleute zu schauen, ihr Blick galt und gilt immer noch nur den Beziehungen zur EU. Die Stimmbürger haben klargemacht, dass es an der Zeit ist den Blick auch nach Innen zu wenden. Ich bin mir nicht sicher, ob das gelingt.

  • Fritz Kubli sagt:

    Wir haben abgestimmt. Die Initiative wurde angenommen. Da geht es nicht an die Gewinner, wie immer wenn etwas von der SVP kommt, zu diffamieren

  • Warum nur immer BELLEN wenn Blocher was erreicht?
    Die Neidgesellschaft der Schweiz? Dabei sorgt sich CHB um die Schweiz damit wie NIE fremden Richtern unterstehen. Dafür gehört CHB grössten Dank.
    Es stimmt absolut nicht, dass die Westschweiz 100%-ig NEIN gestimmt hat. Diverse Gemeinden etc. sind völlig mit der D-Schweiz einverstanden – sie alle leiden mit der Ueberbevölkerung.
    Danke an das CH-Volk für vorausschauendes Gedankengut für unser schönes Land.
    Alexandra weber

  • Olivier Fehr sagt:

    Das ist reine Propaganda gewisser Kreise in der Romandie. Die Romandie hat nicht NEIN gesagt. Richtig ist, dass die Mehrheit in der Romandie NEIN gesagt hat, aber nicht die ganze Romandie. So haben wir z.B. in Genf und Vaud fast 39% JA, in Fribourg fast 49% JA. Das sind ziemlich viele JA-Sager und das ergibt kein so einheitliches Bild, wie das welche gerne hätten.
    Man kann daraus lernen, dass die Romandie gerne ihre Minderheiten ignorieren möchten – ob das klappt? Diese Stimmung hat sicher auch Einfluss auf Meinungsumfragen, Leute sagen nicht mehr, was sie denken.

    • Marco sagt:

      Kann man aus Ihren Ausführungen schliessen, dass Sie niemals behaupten würden, die Schweiz habe diese Initiative angenommen?

  • Fritz sagt:

    Die welschen sind ganz klar keine rechten schweizer, die lockeren und coolen und möchtegerne…..!

  • Daniel Kuster sagt:

    „Les Welsch“ sollten nun einfach einmal auf den Mund hocken und das Ergebnis akzeptieren. Da gibt es nichts mehr zu diskutieren ! Ich habe ja auch die Annahme von Fabi zu akzeptieren. So what ?

  • Hans Telmo sagt:

    Rund um die Schweiz herrscht eine überaus hohe Arbeitslosikgeit. Die Löhne im nahen Ausland erreichen nicht einmal 45% des Schweizer Niveaus. Deutschland diskutiert einen MIndestlohnsatz von 8,5 Euro, während wir in der Schweiz 22 Franken einführen wollen.
    Das Rentensystem stösst an seine Grenzen. In 10 Jahren sollen 2,5 Beitragszahler eine Altersrente finanzieren. Das kann unmöglich gut herauskommen, selbst wenn wir hunderttausende von Jungen in die begrenzte Schweiz holen. Auch sie werden enimal Rentner.
    Nur mit einer selbstbestimmten Begrenzung können wir zukünftige Arbeitslosigkeit steuern

  • Peter Schumacher sagt:

    Als deutscher Staatsbürger stimmt es etwas traurig, wenn man jetzt sehen muss, dass ein demokratischer Entscheid offensichtlich in der eigenen Bevölkerung so viel Zwistigkeit hervorruft. Das aktuelle Geschehen mit der Freizügigkeit muss man in geschichtlichen Dimensionen sehen und es wird darauf hinauslaufen, dass sich die Nationalstaaten auflösen und in einer identitätslosen Masse Mensch aufgehen. Und das ist das grosse Ziel der EU. Eine solche identitätslose Masse ist leichter zu führen und zu manipulieren. Und liebe Schweizer, warum wohl ist das widerliche Geschrei der EU-Politiker so groß?

  • Criss Ko sagt:

    Wer von den Ja-Sagern freut sich auf die AHV und den Ruhestand in Toscana, Südfrankreich, Spanien oder Schwarzwald?
    Nun gut, dieser Traum ist wohl ausgeträumt.
    Die AHV wird nicht mehr ausreichend finanziert werden ohne die jungen Europäer, die in unserem Land das Bruttosozialprodukt hochkurbeln, das ach so tolle Schweizervolk wird überaltert sein und keine Beiträge mehr einbezahlen, und die Europäer werden uns nicht mehr in ihren Ländern alt werden lassen.
    Also hocken wir hier in den Altersheimen ohne Personal, während sich Familie Blocher mit hübscher Aussicht über dem Zürichsee vergnügt.

  • Martin sagt:

    Überlegen Sie sich einfach mal wieviele der 49,7% Nein-Stimmenden das getan haben, weil Sie von fast allen Seiten belogen wurden. Man wollte dem Schweizer Volk weis machen, dass hier eine rassistische Abstimmung stattfindet. Zum Glück haben genug neutrale diesen Trick erkannt und trotz dieser hinterhältigen Vorwürfe gegen den unkontrollierbaren Bevölkerungszustrom gestimmt.

  • Jean Meunier sagt:

    Avant le 9 février, il y a eu une campagne de votation. Après le 9 février, il y a une loi constitutionnelle.
    Avant le 9 février, il y a avait des contingents. Après le 9 février, il y a des contingents.
    Où est donc la différence ?
    Elle est de taille: Nous avons retrouvé notre souveraineté en matière d’immigration et d’occupation du territoire.
    Il est intéressant de constater que ceux qui se plaignent du résultat de cette votation sont souvent les mêmes qui ont manifesté leur volonté de préserver l’espace non-bâti, dans leur propre République et en violant l’autonomie des autres Républiques.

  • Palestrino Coppola sagt:

    Die EU hat auch Einwanderungsprobleme! Der bilaterale Vertrag der CH mit der EU soll so ausgestaltet werden, dass er auch als Grundlage für zuwanderungswillige Personen aus nicht EU-Staaten welche nach Europa einwandern wollen, für die EU selber übernommen bzw. angewendet werden kann. Auch sollte die CH-Zuwanderungspraxis für jeden EU-Mitgliedsstaat angewendet werden können.

  • Jean Meunier sagt:

    Le Souverain a donc confirmé sa volonté de préserver l’environnement non-bâti, bâti et sociétal.
    Au nouvel article constitutionnel, il manque encore un élément: La structuration de la logistique, étant évident qu’à toute demande d’un employeur, il devra être être répondu dans l’heure. Il n’est pas sorcier de prévoir des contingents cantonaux anticipés basés sur des chiffres cantonaux p.ex: 2015 =2014 x 1,2. Le principe peut être: Basé sur la confiance, comme pour les déclarations d’impôt. Avec NOS critères de soustraction & fraude et un gros bâton pour dissuader les fraudeurs.

  • Beat sagt:

    SVP : Schweizer Verdummungs Partei

  • Jean Meunier sagt:

    Suite: Tout comme pour les impôts, on pourrait très bien consolider en mars de l’année suivante. Dans mon exemple: mars 2016. C’est à ce moment-là que seraient révisés les contingents anticipés 2016. On voit bien qu’il faut accepter un éventuel débordement pendant la phase d’apprentissage, débordement qui ne correspondrait au fond qu’à 2-3 années d’immigration actuelles. … Calendrier parfaitement cohérents pour une révision de fond en 2017. D’ici là, les obstacles à l’employabilité de nos concitoyens devrait être précisés et levés (surtout la formation qui permet de correspondre aux postes)

  • Walter Messmer sagt:

    Ich bin mir nicht sicher ob Herr Rüetschi die Tele Blocher vollständig mitbekommen und auch verstanden hat. Ich habe etwas anderes verstanden.

  • Nicolas Müller sagt:

    Es ist erschreckend, dass Scharfmacher und Brunnenvergifter wie dieser Herr B. es fertig bringen einen Teil der Bevölkerung so aufzuwiegeln, dass statt Konsens, Zuhören und konstruktives Zusammenarbeiten für das Wohl des Landes Ausgrenzung, Diffamierung und Hass entstehen. Die Parallelen zu den 30er Jahren sind erschreckend. Wehret den Anfängen.

  • Jean Meunier sagt:

    @ Christoph Blocher Je suis d’avis que les Romands manquent de culture démocratique, celle-ci se résumant souvent à quelques demi-réflexions à l’emporte-pièce, plutôt de nature idéologiques. MAIS, car il y a un mais, il ne s“agit pas de „faiblesse de la conscience nationale“. Quoique publié dans un journal bâlois, je doute que les Bâlois partagent voter description que même en Suisse intérieure on ne partage pas. Il n’existe d’ailleurs aucun rideau de röschtis d’avec les Cultures latines. Si votre expression avait dépassé votre pensée, n’hésitez pas à nous l’exprimer Errare humanum est

    • Anne Marie sagt:

      Ah! Voilà donc que dire non à l’initiative tient du „manque de culture démocratique“ de „réflexions à l’emporte-pièce et..la meilleure: de nature idéologique…? Et de quelle nature est l’initiative et l’affirmation de Mr Blocher??? Pas politique?? Alors quel coup de bluff!!
      Plus réductionniste impossible! Pense comme Mr Blocher = Intelligent et démocratique. Penser différemment = null et peu démocratique. Triste et réductionniste!! ça n’attend pas 20017: 1ère conséquence aujourd’hui: gel des fonds pour la recherche…Merci les Patriotes et autres Blocher!!

  • Peter Frei sagt:

    Dieser Kommentar scheint dem Freischalter auf dem Magen zu liegen: Nach dem halben Bundesrat (Sämi Schmid) nun die angeblich halben Schweizer (Romands und Städter). Weniger als halb ist Blocher. Christoph Blocher ist ein Unschweizer.

  • Carl Vogler sagt:

    Ich habe dafür nur 4 Worte übrig: „Blocher ab ins Altersheim“. Es nervt mich auch, dass es solchen Pöbel aus entsprechend weniger gebildeten Länder zu uns in die Schweiz zieht, aber er blocht am falschen Ende des Korridors. Zuerst muss unsere Justiz absolut konsequent ausländische Straftäter ausschaffen und wenn sie halt zwischenzeitlich den roten Pass haben, nimmt man den ihnen wieder weg. Zack und fertig, so einfach wäre das.

  • Kobel sagt:

    Un grand merci Monsieur Ruetschi, vous avez tout dit. Quelle tristesse ressentie dimanche 9 février 2014 pour ma part. Espérons que notre Conseil Fédéral saura encore une fois sauver la face de son peuple contre cet effroyable énergumène Christophe Blocher et ses sbires.

  • Martin sagt:

    Völlig lächerlich diese künstlich aufgebauschte Aufregung, Blocher hätte husten können und gewisse Menschen hätten dies als Provokation ausgelegt. Erstaunlich finde ich auch, dass seit dem 9.2.2014 der Gutmensch, der sich selbst als intelligent, gebildet und eloquent bezeichnet nun zum stämpfelnden, schreienden und wild um sich schlagenden Kleinkind mutierte. Aus dem Gutmenschen wurde über Nacht ein unkontrollierter Wutbürger, der sich benimmt wie ein Kind, dem wir das Sandschüffeli aus der Hand schlugen.

  • Nussbaumer sagt:

    Blocher hat recht. Westschweizer sind keine richtigen Schweizer. Sie tun nur so, sie haben das Gefuehl Schweizer zu sein.
    Westschweizer haben kein Herz fuer die Gruneder und Ideen der Urschweizer. Dasselbe gilt fuer die Papier-Schweizer ersten Grades. Es sind nur Wirtschaftsfluechtlinge und sollten nicht die vollen Rechte besitzen.Westschweizer und Papier-Schweizer wollen nur die Vorteile der Schweiz geniessen. Die Ideale und das Freisein vor fremder Knechtschaft (EU) haben sie noch nie
    ein Wort gehoert.

  • Kay sagt:

    Bravo Pierre Ruetschi, treffender kann man es nicht sagen … ich als „Nichtschweizer“ der eine Schweizerin geheiratet hat verstehe ja diese schweizer Urängste der sogenannten „Überfremdung“( welch hässliches Wort) und selbstverständlch respektiere ich auch Volkes Willen aber ganz ehrlich gesagt frage ich mich wer in Zukunft Strassen und Häuser baut, im Coop, Migros oder Denner kassiert, Kranke pflegt, Hotelzimmer putzt usw. … oder Erdsonden so wie ich … 60 Std. Woche, bei jedem Wetter draussen, im grössten Dreck und körperlich anspruchsvoll … ein Schweizer??? … schwer vorstellbar

    • jam sagt:

      Kay, you’ve resumed exactly the situation in CH !! habe gelesen, dass es hunderttausenden arbeitslossen in der schweiz gibt, stimmt !! aber wie Sie es gesagt haben, wer will solchen arbeiten machen ? die Schweizer ?? pffff…….ohne diese ausländischen leuten kann die Schweiz einfach nicht leben !! sorry für neib deutsch, bin welschschweizer, lebe in franckreich und arbeite in genf

  • E.A. Stettler sagt:

    Als älterer Mann, dem noch beigebracht wurde, was ein „Herr“ ist, kann ich Dr. Blocher nicht als solchen ansprechen. Daher bin ich froh, dass er einen akademischen Titel hat. Dr. Blocher hat nie etwas Anderes getan, als zu spalten. Er ist ein Meister der Spaltung und der Aufhetzung. Seine Freude ob der solcherart erreichten „Erfolge“ ist derart gross, dass ich fürchte, er ist nicht ganz gesund. So verdient er unser aller Mitleid. Was er an Kohle verdient, haben seine Untergebeben (-wie er sich gerne ausdrückt-) geleistet, nicht er. Sie tun mir leid, Dr. Blocher.

    • Martin sagt:

      Was er an Kohle verdient, haben seine Untergebeben (-wie er sich gerne ausdrückt-) geleistet, nicht er.

      Wie Recht Sie Haben HERR Stettler. Dasselbe gilt auch fuer die Tyoen Brabeck, Bulcke, Dougen Brady……………..die Schweizer haben gedient und diese Typen haben sich krumm „verdient“.

      „verdient“ kann man mit jedem beliebigen Wort ersetzten.

    • Criss Ko sagt:

      Danke, Herr Stettler, für Ihr Posting.
      Dr. Blocher kann wirklich sehr gut spalten, aber vor allem vertritt er den verheerenden Alleingültigkeitsanspruch. Er weiss allein, wie die Schweiz zu funktionieren hat. Und er hat durch exzellente Manipulationskenntnisse sehr viele Schäfchen auf seine Seite gebracht, die in keinster Weise merken, dass sie fremdgesteuert werden.
      Die Auswirkungen von Sektengurus sind religiöser Natur und betreffen nur relativ kleine Teile der Bevölkerungen, ein politischer Guru ist viel gefährlicher.
      Vorsicht ist da von uns allen geboten.

  • Rolf Buholzer sagt:

    Besten Dank Herr Ruetschi für diese treffenden Worte. Ich stimme vollends mit Ihnen überein.

  • robi roesti sagt:

    da hat einer in Wespennest gestochen , die ,die sich betroffen fühlen , reagieren wie man in ein Wespennest gestochen hätte !

  • Romano Zweiacher sagt:

    ich war gegen FABI, habe verloren und muss zahlen! Also das Volk hat so entschieden! Was soll eigentlich dieses linke Theater? bei der MEI? Wir haben eine Bundesverfassubg! Klar? also gebt entlich Ruhe ihr Kommunisten, wir wollen selbst bestimmen, dass ist alles!!

    • Kay sagt:

      Niemand möchte Ihnen die Selbstbestimmung absprechen und darum geht es eigentlich auch gar nicht, ich habe einfach das Gefühl das dieses Ergebnis einer „Protestentscheidung“ gegen die Allmacht der EU völlig am Ziel vorbei geht, die Folgen die für viele noch gar nicht absehbar sind geschweige den die meisten gar soweit gedacht haben, so langsam dämmert es so manchem, ich bin 100%ig für diese Art der Mitbstimmung des Volkes und ich wünsche mir dieses auch für unsere Nachbarn in Europa aber aber mit Polemik und Populismus lies sich noch nie ein Preis gewinnen

  • Martin sagt:

    Geschrieben von: Seraina Gross, Lausanne. Aktualisiert am 15.02.2014
    „Für den Romand ist sie eine existentielle Frage: Ohne Föderalismus keine Eigenständigkeit. Nichts müssen die Westschweizer als Angehörige einer Minderheit mehr fürchten als die Tendenz, die Dinge in Bern zu konzentrieren. “
    .
    Irgendwie im Widerspruch zur EU! Diese hochgelobte EU will ja genau diese Eigenstaendigkeit verhindern. Darum schreit und tobt Barroso auch so herum,weil ein paar Mio Schweizer sich der Eurokratendiktatur verweigern!

  • Wilma Mayerhofer sagt:

    Wie hält es Blocher mit seinem Konzern?Da ist ihm das Bilaterale Abkommen wohl sehr entgegen gekommen. Dieser „Herr“ hat nur seine eigenen bilateralen Umsätze im Kopf.Dem 3. Generations Schweizer Blocher sind die Schweizer zweitrangig. BlocherTV habe ich mir angesehen,peinlich. Danke Herr Blocher, dass ich,DANK Ihnen nicht mehr zu meinen Freund, mit dem ich seit 4 Jahren zusammen bin, in der Schweiz zusammen sein kann! 35 weitere Volagen zur Verschärfung d.Ausländergesetzes+Familiennachzug.Das sprengt jeden vernünftigen Rahmen. Trotzdem hat diese Wirtshauspartei regen Zulauf. Das macht Angst.

    • E.A. Stettler sagt:

      Wirtshauspartei!!! Danke, Frau Mayerhofer, besser kann man es nicht sagen. Das Schweizer Radio hat nach der Abstimmung eine Hörprobe aus einem der bevorzugten „Lokale“ der sogenannten SVP gesendet: Den gröhlenden Jubel des Mobs nach dem definitiven Resultat. Es tönte wie aus dem Bürgerbräukeller in München, als ein gewisser Mann seine Reden hielt. Dieser „Mann“ stürzte dann sein ganzes Volk in den grauenhaftesten Horror, den man sich vorstellen kann. Wir Menschen lernen NICHTS aus der Geschichte, gar rein NICHTS!

  • Eduard J. Belser sagt:

    Die Romands haben vollkommen recht, sie müssen sich nicht von einem Herrn Blocher belehren lassen, wie «richtige SchweizerInnen» zu sein hätten. Aber sie sollen sich nicht aufregen, das ist ungesund. Sie sollen sich lieber das Vergnügen gönnen diesem Herrn Blocher und seiner SVP bei den nächsten Wahlen die Dunkel-Rote Karte vor die Nase zu knallen. Das ist gut für die Befindlichkeit der Romands und es ist gut für die Zukunft der Schweiz.

  • Pedro Linder sagt:

    Na ja, Burkhalter hat ja auch ein wenig provoziert. Hätten alle Neuenburger so gestimmt, wie es ihr Bundesrat für richtig hält, so wäre die Initiative abegelehnt worden. Warum sollen die deutschschweizer Hinterwäldler daran schuld sein, dass es nicht so gekommen ist? Es gibt nun mal mehr Deutschschweizer als Romands. Aber da können die Deutschschweizer nichts dafür. Man sollte nur vom Röstigraben sprechen, wenn er sich wirklich als solcher auftut. Das war bei der Abstimmung über die MEI nicht der Fall.

  • Podage Béatrice sagt:

    Herr Blocher giesst noch Oel aufs Feuer……..die Westschweizer fühlen sich ohnehin immer etwas benachteiligt……jetzt ist es aber nicht an der Zeit, den Röstigraben zu verhärten. Wir sollten eher zusammenhalten und schauen, wie wir nach diesem Resultat mit der europäischen Union klar kommen…….

  • Esther Mayer sagt:

    Ich habe heute das Interview im Tagi mit ihnen, Herr Blocher gelesen und finde, dass sie ein Mann sind der abgrundtief hassen muss und der die Schweiz immer tiefer fallen lässt, nur weil sie bis heute nicht verdauen konnten, dass sie aus den Bundesrat, (wo sie übrigens nichts gemacht haben) geflogen sind. Sie verhöhnen die „Politische Klasse“ aufs gröbste. Dass unsere PK’s und AHV Milliarden verloren haben, weil sie diese so lange verhöhnten, bis diese machten wie sie sagten, ist leider schon lange in Vergessenheit geraten. Warum nur sind die Schweizer nicht kritischer ihnen gegenüber.

  • Hannes E. Ingold sagt:

    Bravo Frau Mayer, Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen! Eines kann ich einfach nicht begreifen, warum folgen noch so viele Blocher nach und glauben ihm und seinen Vasallen alles? Er wettert und verflucht alles Fremde und mit was für Geld erreicht er seine politischen Ziele? Hätte er wohl auch eine so grosse Schatulle aus der er schöpfen kann, wenn er nur mit uns Schweizern Geschäfte gemacht hätte. Nein, hätte er nicht, er hat sein Geld im Ausland und mit den Ausländern gemacht und ich bin mir nicht so sicher, ob nicht seine Tochter vielleicht einmal für seine Machenschaften bezahlen muss!

  • Das muss wohl aus der Küche der SOZIS und Grünen kommen.
    Alles erfunden, unseriös und beruht auf Wunschdanken des Zentralismus. NIEMALS für die Schweiz.
    Gott sei Dank hat die Schweiz Dr. Blocher – ein Eidgenosse, zusammen mit anderen natürlich, aus Fleisch und Blut, mit dem Herz am RECHTEN FLECK. Danke CHB.
    Alexandra weber

    • Anh Toan sagt:

      @Alexandra Weber

      Einzig weil Sie auch Fleck in Grossbuchstaben schreiben, erkenne ich keine Ironie in Ihrem Post.

      Und ann haben Sie vor dem „Blut“ noch „gutes“ vergessen, aber die braune Liesl erkenn ich dennoch an Ihrem Geläut!

  • Agnes Weber sagt:

    Bravo, Monsieur Ruetschy,
    Zürich, Zug, Bâle et la Romandie sont avec vous à Genève.
    Ich bedaure vor allem, dass man mit dieser Abstimmung den Jungen Chancen wegnimmt….
    Merci pour vos paroles.

  • Manfredka sagt:

    Und , dass der Blocher der sich als einzig rechter Schweizer gibt, ursprünglich aus Würthenberg stammt. Ein absolut echter Schweizer.

  • Thomas Eiche sagt:

    Sehr geehrter Herr Pierre Ruetschi
    Ihr Beitrag ist das Beste und Exzellenteste zum Thema was ich bisher lesen konnte. Um aus dem angerichteten Schlamassel wieder einigermassen herauszukommen werden die Romands noch dringend gebraucht werden. In der Deutschschweiz scheint völlige Konfusion ausgebrochen zu sein.

  • benjamine baur sagt:

    Ja, wir Schweizer haben unsere Schweiz sehr lieb. Wir begruessen diejenigen die uns bereichern und ihr schwarz Geld bei unseren angeshenen Banken parkieren Auch begruessen wir die Ex-Pats den bringen uns Fachwissen. Die Touristen sind auch OK den die kommen und gehen. Ja, wir sind die Tritbrett Fahrer auf dem EU Zuegli den das G

  • Axel Gunther sagt:

    Die Initiative hat ein Gutes. Der EU wurde klargemacht, dass es noch Bürger gibt, die sich nicht gleichschalten lassen und im Gegensatz Selbstbestimmung vorziehen. Das Endziel der europäischen Politelite ist aber gerade der gleichgeschaltete, sozialdiktatorisch beherrschte Eurobürger. Deshalb werden Menschen, Gruppen oder GesellschAften, die dieser Vision kritisch gegenüberstehen, mit aller Macht verteufelt und bekämpft. Wie dieser Kampf ausgeht , werden die Wahlen dieses Jahres zeigen. Vielleicht wird die CH als Vorreiterbeispiel das Ergebnis etwas zurück zu mehr Demokratie beeinflussen!

  • Loll sagt:

    Lorsque l’on écrit de pareilles platitudes il ne faut pas s’étonner de la réaction du publique. D’abord, la Confédération ne s’est pas faites autour des Romands mais bien des Alémaniques n’en déplaise au rédacteur, du reste il suffit de lire les journaux romands et alémaniques pour voir le fossé de deux mentalités, les Alémaniques réfléchissent, les Romands agissent par impulsivité, ce qui les rends imprévisibles. Le rédacteur confond aussi les classes, la première classe, la deuxième classe, la troisième et ainsi de suite, vous savez qui est dans la première classe.

  • Enrico sagt:

    Hr Blcoher!
    Ihre Aussagen und Handlungen sind mir schon zu radikal. Sie sind diskriminierend, rassistisch und ein Volksaufhetzer. Eine Schande für die Schweiz!!!!
    Ihre Kurzsichtigkeit ist nicht nur auf Ihre Brille bezogen. Sie haben es noch nicht verstanden, dass es um ein anderes Spiel als die Schweiz gegen die EU geht. Es geht darum gegenüber Asien und den USA zu bestehen. Konstruktive Zusammenarbeit und Kritik zum gemeinsamen Erfolg wäre ein Gedankengut, wozu Sie Ihre Intelligenz einsetzen sollten.
    Aber NEIN, Propaganda wie nach dem 2 Weltkrieg… Kommen Sie bitte ins Jahr 2014!!

  • DonPerinho sagt:

    jaja der Blocher als grosser Patriot.. er ist ja auch Schweizer mit Migrationshintergrund, ein Deutscher. und jetzt zieht er über Ausländer. Sein Grossvater liess sich Einbürgern. also fast Secondo. mit viel viel Geld

  • Rahel Uster sagt:

    Es gibt übrigens zwei sehr interessante Publikationen (von einem Autoren mit grossem – politischem – Gespür: Andreas Iten) der Blochers Stil und Rhetorik schon vor mehr als 10 Jahren sehr genau analysiert hat: „Blochers Populismus und Widerspruch. Über den Wahrheitsgehalt der Albisgüetli-Rede 99. 1999“. sowie „Lust an der Politik. Von Stil, Anstand und Vernunft in der politischen Debatte. Werd-Verlag Zürich 2000.“
    Bitte liebe Schweizer, lest dies!

  • Simon sagt:

    Lasst es sein! Die Abstimmung ist vorbei und man sollte dies akzeptieren anstatt in eine Zukunft zu schauen von dieser man Angst hat. Die Grösste Diktatur ist die EU! Also wischen wir ihnen eine aus!

  • stebler urs sagt:

    Der Schweiz währe sehr viel Aerger erspart geblieben, wenn sie seinerzeit die Einwanderung der Blochers verhindert hätte!!!

  • Toni Furio sagt:

    Dieser Kommentar, ist schriftlicher Nonsens! Eine sachliche Auslegung der umstrittenen Aussage, würde zeigen, Herr Blocher hält die lateinische Schweiz für ebenbürtig. Ein Sturm im Wasserglas…….

  • Brigitta Beggs sagt:

    Blocher hat auffallende Ähnlichkeiten mit Speaker Of The House Boehner und Konsorten (ich lebe seit 23 Jahren in den USA): Sturheit, um das durchzusetzen, was im sturen Grind schon seit Jahrzehnten herumkreist, ohne Sicht auf das Ganze, ohne Rücksicht auf das Wohlergehen seines Umfeldes. So haben die Sturen hier im Herbst 2013 einen Government Shutdown erzwungen. Der zweite Shutdown, erwartet für Jan 2014, konnte zum Glück umgangen werden.
    So hoffe ich und wünsche auch der Schweiz, dass das Schlimmste abgewendet werden kann….

  • Peter Graham Lancashire sagt:

    Blocher’s groesste „Gaffe“
    Es Sind gewisse Paralelle mit Jean-Marie Le Pen“s noch groessere „Gaffe“ iim Jahre 1987 , wo er das Holocaust als
    „Detail in der. Geschichte des Zeiten Weltkrieges“ beschrieb.
    Das hatte Konsequenzen.Seine politische Karriere wurde gekappt.. Die „Front National“ hat erst wieder einen Audschwung
    erfahren, als Er die Fuehrung der Partei an seine Tochter Marine Le Pen ueber gab, und Sie die ihre Eigene etwas mildere Stil einfuehrte. PGL

  • Stefan Gisler sagt:

    Es gibt nur etwas peinlicheres als schlechte Verlierer – schlechte Sieger. Als das entpuppt sich auch Blocher, der nun auch noch die Romandie (inkl. UDC) ausgrenzt. Uns Zuger und die Zürcher (zu denen er sich wohl nicht mehr zählt) wagt er noch nicht als halbe Schweizer zu bezeichnen. Kommt aber sicher bald auch noch. Und was folgt nach der Herabsetzung? Weniger Rechte für uns Zweitklassschweizer?

    • tom sagt:

      lassen wir doch die kirche im dorf und sind (nicht zuletzt christoph blocher) dankbar, dass wir nicht bestandteil der eu-diktatur sind, denn dann hätte eine solche abstimmung gar nicht stattgefunden. die europäische diktaturelite fürchtet jeden demokratischen entscheid und die, welche jetzt am lautesten gegen die schweiz wettern wissen doch, dass in ihren ländern die eigene bevölkerung wohl noch einiges deutlicher ja gesagt hätte, wäre man dort demokratisch und liesse sie denn abstimmen…

  • Michael H sagt:

    Vielleicht hätte Herr Ruetschi lieber von den autistischen statt den authentischen Schweizern reden sollen. Und damit sind nicht die Deutschschweizer gemeint, sondern jene, die immer noch nicht verstanden haben, dass die Schweiz in ein internationales Geflecht eingebunden ist.
    Herr Blocher, schnallen Sie sich den Melkschemel unter und gehen Sie in den Stall. Das ist die Schweiz die Sie wollen.
    Alte Männer sind gefährlich, Sie haben keine Zukunft (G.B. Shaw)

  • Jack K. sagt:

    Am besten teilen wir jetzt die Schweiz ein für allemal auf. Es ist für beide Seiten eine Zumutung, mit der jeweils anderen Seite im gleichen Land zu bleiben. Vor allem für Kantone wie Genf, Basel und Zürich. Diese finanzieren die ländliche Blocherschweiz, werden aber von dieser überstimmt. Wenn die Eidgenossenschaft keinen Sinn mehr macht, dann sollen einzelne Kantone ihrten Weg gehen können. Auf Facebook gibt es schon eine „Initiative für einen unabhängigen Staat Zürich“. Und Genf wollte ja in den 70ern schon mal seinen eigenen Weg gehen. Warum nicht??

  • Moritz sagt:

    «…das Modell Schweiz in die Luft zu jagen!» Das bezeichne ich als Scharfmacherei!
    Ich kann die ganzen Hasstiraden gegen Herrn Blocher und die SVP nicht mehr hören! Links-grün, bringt kein einziges Mal BRAUCHBARE LÖSUNGEN, bewegt einmal etwas das dem Volk und der Wirtschaft nachhaltig dient.
    Aber eben, grosse Klappe, gegen andere schiessen und von Menschenrechten und Nazis rumbrüllen. Das ist ganz klar links meine Damen und Herren. Den Grundtenor des Volkes immer und immer wieder zu überhören…

  • J.Meier-Lienin sagt:

    Danke, Herr Ruetschi, für die klaren Worte. Da gibt es nichts hinzuzufügen ausser: Bravo!

  • André Dünner sagt:

    Bei der gesamten Fragestellung der Einwanderungs-Initiative kommt es vermutlich nicht sehr auf Parteizugehörigkeiten und andere Umstände an. Ist doch ganz normal wenn da irgend wer daher kommt und vergleichsweise eine Reform durchsetzt, aber keine Erklärung dazu abgibt. So etwa wie „lesen Sie die Packungsbeilage, fragen Sie Apotheker oder Arzt“.

    Vermutlich ging bei der ganzen Sache das „überrollt werden“ durch. Geht, ging und wird allen in ähnlicher Situation so ergehen. Die Schweizer, drin Lebenden und welche drum herum werden wohl mal endlich dazu aufgefordert mehr Solidarität zu leben.

  • B. Gurtner sagt:

    Ich habe jetzt seit ca. 2 Stunden hier im Blogg rumgelesen. Ich bin bitter enttäuscht. Ich kann nicht wirklich beurteilen was wäre wenn die MEI angenommen worden wäre. Aber auch nicht genau, was uns jetzt erwarten wird. Hätti und Wetti sind Brüder habe ich mal gelernt. Wir haben alle unsere Schwächen und Fehler, aber auch unsere Stärken. Benützen wir trotz geteilter CH nach der MEI unsere ganze CH Stärke. Die Linken, die Mittleren sowie die Rechten. Das Kind ist so jetzt geboren. Lernen wir es laufen, lernen es mit den Folgen zu leben. Lassen es erwachsen werden das Kind CH nach der MEI.

    • Kaspar Truninger sagt:

      Das Kind wurde mit dem Bad ausgeschuettet. Jetzt muss man nur frisches Wasser auffuellen und es wieder hinein tun.
      Dann wir es sich von diesem Zwischenfall erholen und bestimmt noch laufen und hoffentlich auch denken lernen 🙂

  • Welches Modell meint er wohl? Das alte, in welchem das Volk noch selber bestimmte oder das neue, in welchem dies Brüssel tut?

  • J.C. Simonin sagt:

    Wie man es auf Deutsch treffend sagt: Es wird nicht so heiss gegessen wie gekocht…….
    Les gens intelligents se disputent avec des idées, les gens stupides se disputent avec des gens. Sur cette base, mettre tout le problème sur le dos de Blocher me paraît un peu mince. Nous avons un grave problème de surpopulation et d’intégration, et il existe également un malaise certain envers nos autorités.
    M. Blocher n’est sûrement pas la personne la plus populaire, mais consacrer tout un blog à une phrase maladroite me semble parfaitement puéril.

  • H.P. Hagnauer sagt:

    Sollen doch die Genfer noch 500000 Grenzgänger mehr in die Stadt holen, bis sie endlich selber alle arbeitslos sind und zum Sozialamt müssen, wenn sie der Meinung sind, sie hätten so viele freie offene Stellen und bräuchten all diese Massen von Leuten.

  • Franz Reber sagt:

    Da spricht ein alt BR gesprächsweise einen harmlosen Gedanken aus und schon geht ein Aufschrei durch das Land. Ich staune, wie ein rédacteur en chef dies zum Anlass nimmt, ein umfangreiches, abstrakt-theoretisches Konstrukt zu schmieden. Néan-moins, vive ma chère et bien-aimée Romandie! Als ein Basler Politiker in den 80er Jahren mit seiner sozialistischen entourage den DDR-Führer und Mörder Honecker zu seinem Busenfreund erkor, blieb es ruhig im Land. Linke dürfen Andersdenkende be-schimpfen, verleumden, es passiert nichts. Kein Rassismuswächter klagt an. Die linke Einheitsmeinung grassiert.

  • Hans P. Grimm sagt:

    Meiner Meinung nach sind die Welschen genaus so gute Schweizer wie der Rest. Hat doch die Romandie zwei der grössten Patrioten, General Dufor und General Guisan, hervorgebracht.

  • E.Yilmaz sagt:

    Bin kein Schweizer aber dieser Artikel ist ein Volltreffer, politisch Korrekt, Ehrenhaft, Objektiv und Lehrreich für alle Politiker.

  • Es ist hoechste Zeit, den Polterer Blocher aus dem Nationalrat zu entfernen. Er ist ein Polterer und kein Politiker !!!!

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