L’inquiétude des associations professionnelles n’est pas justifiée

La Suisse est un pays attrayant: son État de droit, sa bonne qualité de vie, ses salaires élevés et sa grande stabilité politique et sociale en font un pays d’émigration de plus en plus convoité. D’après de récentes statistiques, plus de 80 000 personnes ont immigré en Suisse en 2013, soit plus que la population de Lucerne.

Ces flux migratoires ont des conséquences: bus et trains bondés, routes et voies de circulation congestionnées, augmentation des loyers et des prix des terrains, pression salariale, difficultés dans les établissements scolaires et infrastructures saturées. Est-il possible d’offrir un logement à toutes ces personnes tout en protégeant les paysages et le milieu naturel? Est-il normal que le marché immobilier soit tendu et que les loyers et les prix des terrains augmentent au point que les communes doivent désormais financer la construction avec les recettes fiscales afin de permettre à la classe moyenne de se loger? La population attend des réponses claires à ces questions.

La Suisse n’a presque plus aucune marge de manœuvre: les accords internationaux ou les contraintes que nous nous sommes imposées nous empêchent de contrôler l’immigration. Cela doit changer: nous devons avoir la capacité d’agir et de prendre les mesures nécessaires en fonction des circonstances. Tel est l’objectif de l’initiative contre l’immigration massive: la Suisse doit à nouveau pouvoir décider du nombre d’étrangers qui entrent dans le pays et de la provenance de ces immigrés.

Il est grand temps que le Conseil fédéral suive l’exemple du premier ministre britannique et qu’il aborde à nouveau les déséquilibres croissants de la politique migratoire.

La Suisse est un pays attrayant. (Image: Keystone)

La Suisse est un pays attrayant. (Image: Keystone)

Les arguments des opposants à cette initiative sont étranges: la Suisse devrait sa prospérité aux accords bilatéraux signés avec l’Union européenne. Dans leurs brochures, on peut lire que «la prospérité ne cesse de croître depuis l’introduction des accords bilatéraux». Cependant, ces opposants évitent soigneusement de préciser que notre prospérité est le résultat des efforts accomplis au cours du siècle passé alors que la croissance économique réelle a à peine augmenté depuis l’introduction de la liberté de circulation absolue.

La réalité est simple: le fossé entre la Suisse et de nombreux Etats endettés de l’UE se creuse. De nos jours, les avantages offerts par les systèmes de sécurité sociale deviennent de plus en plus le moteur de l’immigration. Les personnes émigrent dans les pays dont ils attendent une meilleure qualité de vie. Cet avertissement a déjà été formulé par David Cameron, le premier ministre britannique, qui avait fait remarquer que la liberté de circulation avait engendré d’importantes vagues migratoires dont les causes sont les profondes inégalités de revenus: «We need to face the fact that free movement has become a trigger for vast population movements caused by huge disparities in income» (Financial Times, 26.11.2013).

Ce constat s’applique encore plus à la Suisse qu’à l’Angleterre . Ceux qui prétendent que l’immigration est uniquement composée de personnes hautement qualifiées se trompent gravement. D’une part, le regroupement familial représente un tiers des immigrés. D’autre part, quand on parle de personnes hautement qualifiées, il faut savoir que la part des jeunes titulaires d’un diplôme de maturité est d’environ 60% dans les pays de l’OCDE. En Italie, ce taux atteint même 76%. Il convient donc d’utiliser le terme «hautement qualifié» avec prudence.

Ceux qui affirment que l’initiative représente un danger pour les accords bilatéraux n’ont certainement pas lu son texte. L’inquiétude des associations professionnelles n’est pas justifiée. Cette initiative est au contraire dans l’intérêt des chefs d’entreprise: ceux qui souhaitent que la Suisse retrouve sa souveraineté en matière d’immigration dans le but de renforcer notre économie de marché libérale doivent approuver l’initiative contre l’immigration de masse. Il est grand temps que le Conseil fédéral suive l’exemple du premier ministre britannique et qu’il aborde à nouveau les déséquilibres croissants de la politique migratoire.

302 commentaires sur «L’inquiétude des associations professionnelles n’est pas justifiée»

  • Herr Rutz bringt die richtigen Fakten auf den Tisch. Ich kann nur hoffen, dass der Bürger und die Bürgerinnen merken, dass wir laufen vom BR, den Wirtschafsverbänden sowie auch von den linken Parteien nur angelogen werden. Wann sehen wir endlich ein, dass das quantitative Wirtschaftswachstum der falsche Weg ist. Von den « Ökonomen » erwarte ich über die Idee eines zukünftigen qualitativen Wachstums einmal ernsthaft nachzudenken,

    • Sergio Padovano dit :

      Herr Schnurrenberger , Sie können Logiken, Fakten und Tatsachen aufzählen, solange sie wollen, der gemeine Seldwyla-Gutmensch stimmt aus Prinzip gegen SVP-Vorlagen, egal wie viele Nachteile daraus erwachsen.
      Zumal ja noch der Notnagel Ecopop winkt….
      Das Füdlibürger-Hochgefühl, der SVP ans Bein pinkeln und trotzdem deren Anliegen bekommen.
      Ein Ja des « intelligenten » lösungsorientierten Stil-/Anstands-Wähler zu SVP-Initiativen ist aber möglich, wie die Vignette-Vorlage zeigt, wenn ein Ja, dem gemeinen Bürger jährlich 60 Fränkli ins persönliche Portemonnaie spült, sind die sofort zu haben

      • Markus Schneider dit :

        Was heisst denn hier « ins Portemonnaie spült »? In Wahrheit bleiben die 60 Franken doch bloss drin, ohne dass der Staat sie sich frecherdings auch noch holt.

      • André Dünner dit :

        Es ist doch verwunderlich, dass in Schweizer Aktionärsversammlungen so wenig Kenntnis genommen wird was in der Schweiz von Schweizern gewollt wird. Sie werden von ausländischen Anteilhaltern schlichtweg demokratisch überstimmt.

        Ihr/Wir habt/haben uns ganz schön billig verkauft und müssen teuer zurückkaufen.

        Bauernschlau nannte man dies früher.

    • Schneeberger dit :

      Positiv an der Initiative ist auf jeden Fall, dass nun selbst Bürgerliche über die Masslosigkeit und die Nachteile des Wachstums reden. Fragt sich nur, wie lange noch…
      « Qualitatives Wachstum » ist eine Selbsttäuschung. Was sollte das sein? Schöner wohnen? Besser essen? Es hat genauso Grenzen wie das quantitative Wachstum. Oder bewirkt eben genau die gleichen negativen Folgen auf Energie und andere Ressourcen wie das Heilige Ewige Wirtschaftswachstum.
      Wir müssen uns aus diesen wirtschaftlichen Scheinzwängen befreien.
      Die Décroissance-Bewegung erhält Zulauf.

      • Hans Christian Müller dit :

        Qualitatives Wachstum kann auch bedeuten: einmal einfach stille halten und sich Gedanken über wahre und erstrebenswerte Qualitäten zu machen. Das kommt mir vornehmlich auf Bahnhöfen in den Sinn. Da hat es Treppen, die man gehend benutzen kann. daneben hat es Rolltreppen, die man betreten kann, um sich nach oben oder nach unten schieben zu lassen. Und irgendwann sind irgendwelche superschlaue Geister auf die Idee gekommen, diese Transportbänder mit Füssen zu bemalen, die signalisieren, dass der rechte Teil zum Stehen, der linke Teil zum Gehen oder Rennen gedacht ist. Fortschritt? – Wohl kaum.

        • André Dünner dit :

          @Christian Müller

          Im ersten Teil stehen Sie meiner Ansicht nach wirklich 100%ig richtig. Und mit der Rolltreppe ebenfalls. Mit den Schritten auf den Stufen stehe ich mit Ihnen ebenfalls noch überein. Nur, die Richtung der Fussabdrücke steht in die falsche Richtung.

          Die Schweiz hat sich blenden lassen und glaubt noch heute Weltgrösse zu besitzen. In gewissen Belangen wohl sicherlich. In Quantitäten eher weniger (=Volumen%). So sind denn Preise und Kosten etwas durcheinander geraten. Man Preise mit Realwert und Kosten mit Mühe/Aufwand verwechselt. Was unter dem Strich bleibt wurde übersehen.

  • Martin Loetscher dit :

    Richtig Herr Rutz – und dies führt auch zu meinem
    JA !

    Die Ausverkaufs-Parteien und fast alle Medien schiessen jedoch aus vollen Rohren und mit « Lug und Trug-Argumenten » gegen die Initiative.

    Ich zähle auf den wachen Geist und die offenen Augen meiner Mitmenschen, die täglich sehen, was um sie herum abgeht.

    • Paul Levi dit :

      Sie schreiben, dass die Gegner mit « Lug und Trug-Argumenten » gegen die Initiative sind. Wenn man das erste Argument von Hrn. Rutz anschaut, dann steht dort die Zuwanderung verursacht « überfüllte Busse und Züge, Staus und Verkehrsengpässe ». Aber der Verkehr hat in den letzten 10 Jahren um 30% zugenommen, während die Zuwanderung etwa 10% betrug. Die Zuwanderung ist also nur zu einem Teil für die Verkehrprobleme verantwortlich und das weiss ein gebildeter NR wie Hr. Rutz natürlich auch. Da frage ich mich echt, wer hier « Lug und Trug-Argumenten » verwendet.

      • martin wichtig dit :

        Da hat Herr Lörtscher schon recht. Die Economiesuisse wirft mit Lug-und-Trug-Argumenten um sich. Vorallem in ihren Inseraten tut sie so, als käme mit der Initiative kein einziger Ausländer mehr in die Schweiz. Das stimmt natürlich nicht.
        Zu ihren %-Zahlen: angeblich 30% mehr Verkehr, angeblich 10% mehr Zuwanderung. Woraus besteht denn aus Ihrer Sicht die Differenz von 20%?

        • Paul Levi dit :

          Die 30% mehr Verkehr wurden mehrmals in den Medien bestätigt. 10% Zuwanderung ist sogar hoch, 10 x 80’000 gibt 800’000, aber es waren ja nicht immer 80’000. Der Grund für die 20% ist beim Wachstums des Wohlstands zu suchen. Die Leute kaufen eher ein Haus oder schöne Wohnung auf dem Land und nehmen längere Reisen in Kauf, plus kann man sich auch mehrere Autos pro Familie leisten, was auch zu mehr Verkehr führt, plus ist es ein gesellschaftlicher Wandel, da man heutzutags mobiler ist. Es ist also absolut falsch, die Verkehrsprobleme einzig der Zuwanderung zuschieben zu wollen, ist ein Sündebock.

      • Stefan Büchler dit :

        Herr Levi: Ihre Rechnung ist mir etwas zu einfach. Man kann nicht einfach Prozentzahlen vergleichen. Es kommt auch auf die Zahlen dahinter an… Wie viele Verkehrsteilnehmer gibt es denn? Es ist nämlich durchaus möglich, dass der Verkehr um 30% zunimmt, obwohl die Bevölkerung nur um 10% gewachsen ist. Wenn Sie für ein Jahr 1% Lohnerhöhung erhalten und 3% mehr Krankenkasse zahlen müssen, heisst das ja auch nicht, dass Sie deshalb weniger Geld zur Verfügung haben…

        • Paul Levi dit :

          Die Rechnung ist keineswegs zu einfach. Es ist eine Tatsache, dass auch die Km pro Kopf zugenommen haben, also dass die Leute mehr Reisen und dass die Arbeitswege zugenommen haben. Klar hat die Zuwanderung einen Einfluss, aber dieser ist nicht mal 50% und schon gar nicht so, wie Hr. Rutz behauptet, die Hauptursache für die Verkehrsprobleme. Wer sowas behauptet, betreibt Augenwischerei und schiebt den Ausländern die Schuld in die Schuhe für selbstverursachte Probleme.

      • P. Müller dit :

        Solange Herr und Frau Schweizer niedrige Geburtsraten aufweisen frage ich mich wer hier wohl Recht bekommt. Von wo kommen nun die restlichen 20%? Solange man sich Luxuskarrossen mit Leasing leisten kann erhöht sich die Anzahl der Autos. Vielleicht sollte man hier einen Riegel schieben und nur bezahlte Autos akzeptieren? Herr Levi, haben Sie wirklich das Gefühl eine korrekte Rechnung präsentieren zu können? Es braucht nicht Fakten, sondern öffnen Sie die Augen im Alltag. Wenn es in diesem Tempo weitergeht suche ich mir eine Ausweichmöglichkeit..es gibt genug Länder wo man sich nicht auf den Füssen rumtrampelt.

        • Paul Levi dit :

          Klar präsentiere ich eine korrekte Rechnung. Wenn der Verkehr nur so zugenommen hätte wie die Zuwanderung, dann würden paradiesische Zuständer herrschen in der Bahn und auf den Strassen. Es braucht keine Fakten? Damit kann ich nichts anfangen, denn nur auf das Gefühl kann man sich nicht verlassen. Wieso werden Auslandsthemen in Orten wo es wenig Ausländer hat, am negativsten beurteilt? Ich öffne die Augen und sehe in den vollen Zügen zum grossen Teil Einheimische und ich laufe durchs Dorf und sehe in den neuen Häuser auch viele Einheimische. Wir haben Probleme, aber die sind hausgemacht.

          • Müller dit :

            Herr Levi, es gibt viele zugezogene Ausländerfamilie bei denen jedes Familienmitglied ein eigenes Auto fährt. Um die Zahlen sinnvoll zu analysieren müssen sie bei den Zugewanderten alle neu immatrikulierten Fahrzeuge gegenüber den neu Zugelassen von Inländern gegenüberstellen.

        • Marco dit :

          Bitte hören Sie auf, Fakten aufzuzählen, Herr Levi. Schliesslich kann man sich ja (auch mit geöffneten Augen) alles einreden.

          • Guido Schmid dit :

            Ich bin auch der Meinung, dass ich meine Meinung nicht auf Fakten, sondern auf meine Ideologie stützen sollte.

            (das ist übrigens Ironie – bevor mich hier wieder einer korrigiert)

            Und einreden sollte man auf offene Ohren – nicht offene Augen. Die Augen sollte man lieber verschliessen, wenn man sieht, was sich gewisse Leute ohne Fakten so einreden.

          • Peter Schmid dit :

            Es gibt wohl nichts einfältigeres und billigeres als der Gegenseite Unwissenheit vorzuwerfen und sich dabei auf nicht bestätigte « Fakten » zu berufen. Die Zahl 30% seit 2004 (= « letzte 10 Jahre ») habe ich noch niemals publiziert gesehen ausser in Kommentaren von PFZ Befürwortern. Vielmehr sprechen die offiziellen Statistiken des Bundes von einer Verdoppelung des Verkehrs seit 1980. Wenn man dann aber das Verkehrsaufkommen zu Beginn der vollen PFZ (2007) mit Heute vergleicht ist eine Korrelation (inkl. Grenzgänger) klar ersichtlich.

      • Peter Schmid dit :

        @Paul Levi. In Ihrer Rechnung fehlt (bewusst?) ein ganz gewichtiger Faktor; die Grenzgänger. Die haben sich nämlich seit 2000 beinahe verdoppelt und sind ganz bestimmt ein gewichtiger Faktor (und beileibe nicht nur auf die Grenzregionen beschränkt!) für das Verkehrsaufkommen.

        • Guido Schmid dit :

          Die Zahl der Grenzgänger ist per 2000 von 140’000 auf 270’000 gestiegen, das sind 7% pro Jahr. Inwieweit das ein « gewichtiger » Faktor ist, darf und soll ruhig ein geheimes Geheimnis bleiben.

          Ich würde ja eher gegen Touristen hetzen, die hier Ferien machen und mit ihrem Camper unser schöne Autobahnen verstopfen (per 2013 18,3 Mio. Logiernächte – die meisten von Ausländern und die mit den bösen Campern nicht mitgerechnet). Oder noch schlimmer: D die in I Ferien machen…
          Ab sofort darf man in der Schweiz nur noch per Pferd und Wagen fahren, damit der Stau auf den Autobahnen reduziert wird.

          • Peter Schmid dit :

            Ein gewichtiger Faktor ist es weil jeder einzelne Grenzgänger täglich entweder per ÖV oder eben in der Merheit mit dem Auto an seinen Arbeitsplatz reist. Im Gegensatz zu früher nicht nur in das Grenznahe Gebiet, sondern auch bis weit ins Mittelland. Täglich ca. 100’000 mehr Autos, die auch noch mehr km in der CH fahren ist ganz bestimmt ein gewichtiger Faktor! Das Doppelte von 140’000 ist übrigens 280’000, deshalb meine Aussage. Oder habe ich irgendwo von einer jährlichen Verdoppelung gesprochen?

          • Guido Meier dit :

            Ich bin fasziniert per 2013 stellt das statistische Amt 270’000 Grenzgänger fest – ein Faktum das aus schlicht nicht nachvollziehbaren Gründen um 10’000 Personen steigt.
            Im Verhältnis ist das nicht viel, aber einerseits kann man Behauptungen einfach nicht stehen lassen und andererseits sind auch 270’000 Grenzgänger bei 8 Mio. eine vernachlässigbare Zahl. Die unbewiesene und auch unbegründete und auch falsche Behauptung « Mitteland in Gefahr » würde sich an der Stelle überprüfen lassen, wo sich auch die korrekte Zahl der Grenzgänger finden lassen würde: LU keine bis 2007, 2008: 100, 2013: 400

        • Guido Meier dit :

          Im Jahre 2000 waren es deren 140’000 – diese sind in 13 Jahre auf 270’000 gestiegen – 7% pro Jahr. Inwieweit dies ein « ganz gewichtiger Faktor » sein soll, ist nicht ersichtlich und kann ruhig weiterhin ihr Geheimnis bleiben.

          Als Befürworter würde ich ja eher die bösen Touristen beschimpfen, die mit ihren Wohnwagen unsere schönen Autobahnen verstopfen. 18 Mio. Übernachtungen in der Schweiz, das meiste Ausländer und die Ausländer, die die schöne Schweiz nur als Transitland nutzen und die historische Gotthardröhre verschmutzen sind da auch noch nicht erfasst.

      • R. Haller dit :

        Ich gebe ihnen z.T. recht: Es sind wahrscheinlich nur 10% des zusätzlichen Verkehrsaufkommens der Zuwanderung zuzuschreiben, aber das ist schon mal 1/3 des Problems! Den Rest führe ich persönlich darauf zurück, dass wir durch unsinnigen Steuerwettbewerb innerhalb der Schweiz unnötige Pendlerströme verursachen. Früher haben sich die Firmen dort angesiedelt, wo die Arbeitskräfte waren. Heute siedeln sich die Firmen da an, wo sie wenig Steuern bezahlen. Die Arbeitnehmer dort, wo sie es sich überhaupt noch leisten können – leider ist beides selten deckungsgleich!

    • Peter dit :

      Nachdem ich im Artikel uber Sorgen um den ÖV, druck auf Löhne, hohe Landpreise und Mieten und Landschafts-/Umweltschutz gelesen habe, musste ich den Rest nicht mehr lesen. Es war mir klar, dass ich die Aussagen nicht ernst nehmen kann. In der Politik bekämpft die SVP den ÖV, verhindert jegliche Massnahmen gegen tiefe Löhne, bekämpft alle Vorlagen zum Landschafts-/Umweltschutz und bekämpft Massnahmen für tiefere Landpreise und Mieten. Zudem wurden schon vor der PFZ vom Staat Häuser gebaut. Was bleibt übrig: die Staus und der Rassismus. Und dann wird behauptet der BR und die Linken lügen. Ha, ha

      • Hans Christian Müller dit :

        In einem haben Sie Recht, Herr Peter: Die SVP wehrt sich vor allem gegen die unanständig hohen Vergütungen an Parlamentarier und sie wehrt sich am vehementesten gegen die Sitzungsgelder an Regierungsmitglieder, weil die Sitzungen von Verwaltungsräten staatsnaher öffentlicher Betriebe zu ihren beruflichen Aufgaben gehören. Darin, und nur darin kann ich Ihrer Polemik folgen.

        • Marco dit :

          « Darin, und nur darin kann ich Ihrer Polemik folgen. »

          Widerlegen können Sie die « Polemik » aber auch nicht. Oder stimmt es etwa nicht, dass die SVP konsequent den öV, die Arbeitnehmerrechte und den Umweltschutz bekämpft?

          • Peter Schmid dit :

            Es geht in dieser Abstimmung aber nicht um die SVP oder sonst irgend eine andere Partei, sondern um ein Anliegen. Genau so wie ich die 1:12 Initaitive (welche ich unterstütz hatte) nicht als Anlass benutzt habe um der JUSO eins auszuwischen, werde ich auch diese Initiative nicht benützen um eine Partei zu beurteilen. Aber gewisse Leute scheinen dies einfach nicht begreifen zu wollen…..

          • Guido Meier dit :

            Wem wollen Sie Sand in die Augen streuen? Ausser der SVP ist niemand für die SVP-Initative (Ausnahmen bestätige immer die Regel). Die Aussage zur 1:12 Initative erstaunt mich irgendwie nicht. Es gibt anscheinend Leute in diesem Land, die den Wohlstand überdrüssig sind und gerne wieder einen Zivilisationsschritt zurück machen möchten.

            Dass sich jetzt die SVP plötzlich für Umweltschutz, Arbeitnehmerrechte oder Verkehr einsetzen wollen – hat exakt die gleiche Glaubwürdigkeit, wie die Kreise, die sich zur Senkung der Krankenkassenprämien einsetzen. SVP ist komplett unglaubwürdig!

          • Hans Christian Müller dit :

            Wenn ich den Ö.V. benutze, stelle ich sehr, sehr viel Luxus fest, der mit dem Transport von A nach B nicht das geringste zu tun hat. Dieser Überfluss im Sinne des Wortes darf m.E. schon bekämpft werden. Arbeitnehmerrechte: Wieviel von dem, was unsere Vorgeneratzionen als Arbeitnehmerschutz und -rechte verstanden haben, ist nicht durch die SVP, sondern von SP, Gewerkschaften und Feministinnen eliminiert worden. Die Welt ist vielfältiger, als das, was ideologischer Wahn diktiert. Im übrigen hat Peter Schmid mit dem nachfolgenden Beitrag absolut Recht. Auch ich habe übrigens 1:12 unterstützt.

          • Guido Meier dit :

            Ich finde das liberale Arbeitsrecht gut und je weniger Regeln je mehr Markt je besser.

            Den Gewerkschaften nun vorzuwerfen: « Arbeitnehmerschutz und -rechte verstanden haben,(…) von SP, Gewerkschaften und Feministinnen eliminiert worden. » ist in aller Liebe nur schwer zu unterbieten (ich gebe zu, ich habe es versucht, aber bin gescheitert). Das mit Feministinnen und Arbeitnehmerschutz abschaffen ist einfach Top.

            Solche Leute dürfen dann auch die 1:12 Initative unterstützen.

          • Hans Christian Müller dit :

            Wenn ein junger Blogger den arbeitsrechtlichen Umbau infolge der Frauenemanzipation nicht miterlebt hat und deshalb den Ausführungen eines wohl wesentlich älteren Teilnehmers nicht folgen kann, habe ich dafür Verständnis. Beim Urteilen sollte des unerfahrene allerdings die Beschränktheit seiner Sicht der Dinge in Rechnung stellen.

          • Guido Meier dit :

            Bin ein Stück über 50 und habe als Jurist das Arbeitsrecht begleitet – « arbeitsrechtlichen Umbau infolge der Frauenemanzipation » ist mir gänzlich Unbekannt und kann ruhig in den Bereich der Mythen und Legenden abgeschoben werden – da gehört es nämlich gemäss meiner Erfahrung auch hin.

            Verständnis habe ich auch nicht, wenn hier steht, dass ich ein « Blogger » wäre (diese Site gehört mir nicht), auch wir alten Menschen sollten uns schlau machen und nicht falsche Begriffe verwenden – ich mache das was ich immer gemacht habe – meine Meinung kund tun: einen entsprechenden Kommentar abgeben.

          • Hans Christian Müller dit :

            Zur Zeit, von der ich schreibe, waren Sie ca 20 Jahre alt, hatten vielleicht Ihr Jus-Studium eben begonnen und sicher noch keinen arbeitsrechtlichen Umbau begleitet. Die Frauen drängten in bis dahin ausschliessliche Männerberufe, und die zu ihrem Schutz bestehenden Verbote von Schwer- u. Nachtarbeit beispielsweise schmolzen dahin. Das hatte ausschliesslich mit dem Willen der Frauen zu tun, die darin von den Gewerkschaften unterstützt wurden. Ich sehe dies nicht als etwas Schlimmes an, sondern habe die Erwähnung einfach als Kompensation eines ideologischen Statements verstanden.

          • Hans Christian Müller dit :

            Und dann noch, Herr Meier: Wenn ich bemüht bin, mich in Denglisch oder Neudeutsch zu üben, mögen Sie mir Fehler darin nachsehen.

          • Guido Meier dit :

            Es gibt hier eine offensichtliche Diskrepanz zwischen dem was sie als « Kompensation eines ideologischen Statements » verstehen und der Realität.
            Fakt ist:
            – Frauennachtarbeitsverbot gibt es immer noch (16 ArG)
            – (immer noch): Frauen werden Kindergärtner und Männer werden Maurer
            – Gewerkschaften wollen (noch) mehr Gesetze zum Schutze der Arbeiter und um das geht es ja hier; inwieweit die « Frauenemanzipation » den Arbeitnehmerschutz reduziert haben soll (notabene zusammen mit den Gewerkschaften) ist schlicht SVP-mässig unwahr, auch per 1970er.

            Wahr ist Emanzen wollen Quoten (wie die SVP)

          • Hans Christian Müller dit :

            Von Art. 16 ArG habe ich nichts geschrieben. Da wirkt doch auch die normative Kraft des Faktischen, die in Juristenkreisen gerne bemüht wird. Sie haben es mehr mit Fakten. Würde sich die SP mehr auf einheimische Kernaufgaben konzentrieren, hätte sie ein Stimm- und Wählerpotential, von dem nur die SVP träumen darf. Und die 1:12-Initiative – sorry, dass auch ich als Parteiloser diese unterstützt habe – hätte wohl gar nicht zum Thema werden müssen. Jedenfalls fokussiere ich mehr auf tatsächliche Missstände als auf Grabenkämpfe zwischen 2 Parteien, deren Kurzbezeichnungen sich kaum unterscheiden.

      • S Zürcher dit :

        Die SVP-Elite verfolgt mit der MEI mindestens drei Ziele:
        -Ablenkung von den Ursachen der zur Zeit hohen Einwanderung: zum Beispiel, Steuergeschenke für u.a. ausländische Unternehmen, die konsequenterweise zur erhöhten Einwanderung führen. Oder Sparmassnahmen in der Bildung die den « Import » von Fachkräften z.B. im medizinischen Bereich notwendig macht.
        -Ablenkung von möglichen Lösungen zu den z.T. durch Zuwanderung verursachten Problemen, zum Beispiel, die Verhinderung von weiterer Zersiedlung durch konsequente Raumplanung oder reduzierte Steuerabzüge für Pendler.
        -Die Limitierung der Mobilität von Schweizern: Ein Schweizer der nicht im Ausland arbeiten kann muss im Zweifelsfall eine schlecht bezahlte Stelle bei einem SVP-Unternehmer annehmen. Für einen (SVP-)Unternehmer der seine Lohnkosten klein halten will, ist die Situation ohne PFZ ideal: durch Kontingente können immer noch beliebig viele « billige » Ausländer « importiert » werden, während die mobilitätseingeschränkten Schweizer sowohl billig als auch treu sind.

        Es wäre durchaus erfreulich, wenn nach der Ablehnung der MEI die durch die SVP geförderten Zustände korrigiert werden könnten so dass sich in der Tat eine massvolle Zuwanderung einpendelt.

        • Zumstein dit :

          Herr Zürcher, danke für Ihre Ausführungen. Viele der erwähnten Herausforderungen entstehen erst durch unkontrolliertes Bevölkerungswachstum, das haben Sie korrekt festgehaltem. Bei den Gegnern wie Ihnen, spüre ich oft globale Ideologien, die unserem kleinen Land schaden, dies in Bezug auf Lebensqualität (Ökologie und Soziokulturell). Wenn Sie dieser Umstand amüsiert, ist dies ziemlich traurig für unser Land. Gehen Sie mal Ihre Prioritäten durch. Vielleicht vergessen Sie dann wer die Initiative lanciert hat. Danke

        • Peter Schmid dit :

          Korrekt Herr Zürcher. Ich finde auch dass die Steuergeschenke für ausländ. Unternehmen sowie die mangelnde Investitionen in die Bildung die Einwanderung noch fördern. Weshalb nur zum Kuckuck unternimmt denn keine der anderen Parteien etwas dagegen? Ist halt doch elegant zuerst das Feld der SVP zu überlassen und sich danach in moralischer Überlegenheit zu suhlen der Gegenpartei unlautere Motivation zu unterstellen.
          Bei den anderen Punkten liegen Sie meiner Meinung nach falsch. Das Pendeln wurde uns vom RAV zugemutet, und die Löhne waren vor der PFZ besser, vor allem für uns Schweizer.

        • R. Haller dit :

          Auch mir wäre es lieber, man würde an die von Ihnen erwähnten Problemfelder angehen, aber das wird nicht geschehen, ohne hohe Zustimmung zu dieser Initiative. Steuergeschenke fördern die Zuwanderung definitiv. Die Pendlerströme dürfen nicht den Arbeitnehmern angelastet werden: Das ist einfach unfair! Wenn man nur noch in Industriezentren mit tiefer Steuerbelastung für Unternehmen eine Stelle findet, sich es aber nicht leisten kann dort eine Wohnung zu Mieten oder ein Haus zu kaufen, liegt das wohl eher am Steuerwettbewerb und der Überbevölkerung! Auch der Lohndruck durch Zuwanderung ist Fakt!

        • Dieter Sprenger dit :

          Falsch Herr Zürcher,mit den von ihnen aufgezählten Punkten betreiben sie nur reine ideologische vorab linke Theorien, welche im Gegensatz zu ihrer Behauptung die bestehenden Probleme noch verschärfen! Zu dem Thema ,, reduzierte Steuerabzüge für Pendler » bestraft man die x – tausenden von Pendlern,welche durch deren Arbeit und Verdienst viel an unseren Wohlstand beitragen.Auch betreffend Raumplanung und damit gemeinten verdichtetem Bauen bekämpft man nur die Folgen der zu hohen Bevölkerungsdichte,anstatt deren Ursachen! Folglich werde ich wie viele andere als nicht SVP Wähler mit JA stimmen !

      • Zumstein dit :

        Herr Peter, die Abstimmung ist doch nicht für die SVP gedacht. Viele der Parteimitglieder sind Unternehmer und profitieren von der Angebotsverschiebung im Arbeitsmarkt Schweiz und dennoch wurde die Initiative lanciert. Merken Sie überhaupt, dass praktisch kein SVP Parteimarketing betrieben wird und dies so kurz vor der Abstimmung? Ihr letzter Punkt berücksichtigt nicht unser System mit Interesenvertretung auch bekannt als Lobbyismus. Das ist m.E. der Grund warum viele dem BR und den Kammern nicht mehr trauen. Als Gegenpol gibt es das Initiativrecht basierend auf dem Volkswillen.

        • Guido Meier dit :

          Sämtliche Unternehmer, die diese Initative formell Unterstützen sind SVPler und deshalb hat S Zürcher wohl auch seine Kritik angebracht. Zu den SVP-Unternehmer zähle ich auch Minder, der nicht nur Ausländer in seiner Firma anstellt, sondern Ausländer gezielt im Ausland sucht. Wie heisst es so schön: Wasser predigen…

          Die SVP sollte nicht nur am Anstand, sondern auch an der Glaubwürdigkeit arbeiten.

          • Dieter Sprenger dit :

            Damit handelt Herr Minder völlig richtig , indem er als erfolgreicher Unternehmer gezielt hier nicht erhältliche Arbeitskräfte in seinem Betrieb anstellt , aber gleichzeitig aus gutem Grunde gegen eine Masseneinwanderung ist . Denn niemals lässt sich damit eine jährliche Bevölkerungszunahme oder Zuwanderung von rund 80`000 Personen rechtfertigen für einige hundert Ausländische echt benötigte Spezialisten ! Folglich hat dies rein gar nichts mit Wasser predigen … zu tun .

          • Guido Meier dit :

            Minder bzw. Trybol suchte auf mehreren Stellenportalen ausschliesslich in Süddeutschland einen Chemikanten/ C-P Technologen. In der Schweiz wurde eine entsprechende Fachkraft gar nicht erst gesucht – wieso hier wieder SVP-mässig behauptet wird, dass es eine solche Fachkraft in der Schweiz gebe, ist gelinde gesagt « nicht nachvollziehbar ».

            Wer gegen die « Masseneinwanderung » ist und für die « Inländerbevorzugung » und ausschlieslich im Ausland Arbeitskräfte sucht hat den Titel « Europäer des Jahres » irgendwie auch verdient.

      • Hans Christian Müller dit :

        Ja, Herr Meier, in der Zeit, von der ich schreibe, waren Sie vielleicht gerade mal 20 Jahre alt, hatten Ihr Jus-Studium vielleicht noch nicht begonnen und jedenfalls keinen arbeitsrechtlichen Umbruch begleitet. Wäre ja auch schade gewesen für Ihre Jugendjahre.

  • Peter Meier dit :

    Herr Rutz! Ich bin Deutscher und habe eine C Bewilligung. Bei Annahme der Initiative muss ich befürchten bei der Jobvergabe benachteiligt zu werden! So steht das in Ihrem Initiativtext! Geht man so mit bestens integrierten Ausländern um, indem man schlimmstenfalls staatlich verordnete Arbeitslosigkeit für einen Teil der inländischen Bevölkerung fördert? Sie erwähnten eingangs die stabilen Rahmenbedingungen! Deshalb kann es wohl nur ein Nein zu dieser unsinnigen Vorlage geben.

    • martin wichtig dit :

      Herr Meier! Sie müssen keine angst haben. Die initiative hat nur auswirkungen auf neue einwanderer. Es geht um einwanderungskontingente. Jene, die bereits hier sind, sind also nicht betroffen.

      • Paul Levi dit :

        Das stimmt einfach nicht, dass Hr. Meier keine Angst haben muss. In der Initiative steht glasklar, dass bei einer Jobvergabe der Schweizer zu bevorzugen ist, also nicht der Inländer. Die SVP hat zwar gemeint, dass dies bei der Umsetzung zum Gesetz locker gehandhabt werden kann, aber Experten sehen da keinen Spielraum, denn in der Verfassung wird ganz klar, die Schweizer-Bevorteilung drin stehen und daran muss sich der Gesetzgeber halten. Scheinbar wissen viele Leute selber nicht zu was Sie Ja stimmen und auch ausgerechnet ein Deutscher muss uns darauf aufmerksam machen.

        • martin wichtig dit :

          Da Herr Meier schon im Lande ist, gehe ich davon aus, dass er einen Job hat. Denn gemäss Economiesuisse und Abstimmungsbüchlein, kommen ja nur Einwanderer mit einem Arbeitsvertrag in die Schweiz… oder ist das etwa auch nur ein Lug- und Trugargument, Herr Levi? 🙂

          • Paul Levi dit :

            Klar hat er einen Job, aber wenn er seinen Job verlieren würde, dann würde er benachteiligt. Das ist eine Tatsache und kann so im Intiativtext nachgelesen werden. Da nützt alles Ausweichen und Herunterspielen der SVP nichts, es steht schwarz auf weiss.

          • Peter dit :

            Ohne besondere intellektuelle Anstrengung muss man sagen, dass auch ein Ausländer nicht dagegen Imun ist seinen Job zu verlieren. Bei der Suche einer neuen Stelle wäre er dann benachteiligt. Empathie und Denkvermögen sind offenbar nicht die stärken der ausländerfeindlichen Patrioten!

          • Peter Schmid dit :

            Ist ja lustig Peter. Wenn im Status Quo ganz offensichtlich die Schweizer nach einem Verlust der Stelle im eigenen Land benachteiligt sind (vor allem ab 45 Jahren) interessiert dass die schweizerfeindlichen Heimathasser (= Gegenteil von « ausländerfeindlichen Patrioten ») nicht die Bohne. Aber für die arbeitslosen Ausländer bringt man dann natürlich Empathie auf, ja man verlangt dass auch selbstvertändlich von allen Anderen. Da kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

        • Panciera dit :

          Na und?

          • Peter Meier dit :

            @Wichtig: Ihre Aussage kann man eigentlich nicht ernst nehmen! Ich lebe seit 5 Jahren hier, war NIE Arbeitslos (auch nicht in Deutschland) und mein Arbeitgeber ist höchst zufrieden mit meiner Arbeit. Ich zahle Steuern in der CH und in die Sozialkassen ein. Ich bin übrigens verheiratet mit einer Schweizerin und unser gemeinsames Kind ist ergo auch CH. Aber es könnte doch sein, dass ich irgendwann in der Zukunft einen neuen Job suchen muss. In dieser Situation wäre ich eindeutig benachteiligt, da es einen CH-Vorrang geben soll. Also werde ich mich rechtzeitig einbürgern lassen (müssen)!!

          • Hans Christian Müller dit :

            Herren Meier, Levi und Wichtig: Aktuell sind es einfach Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die sich fürchten müssen. Meine Gattin mit kaufmännischer Ausbildung wurde nach langjähriger Tätigkeit von einem Medienunternehmen 10 Jahre vor AHV-Berechtigung entlassen. Sie musste nachträglich noch tel. eine Unterlage anfordern. Ihre Gesprächspartnerin, eine durchaus freundliche Deutsche, ermunterte sie um Support bemüht: « lassen Sie den Kopf nicht hängen. Ich habe auch geglaubt, nichts mehr zu finden, und habe nun diese Stelle erhalten. » Meine Frau wird in wenigen Monaten ausgesteuert. Soviel zu Angst

        • James dit :

          Paul Levi
          Erzählen sie doch keine Märchen, es muss kein Einziger wegen der Annahme der Initiative die Schweiz verlassen. Das ist pure Angstmacherei was sie hier betreiben.

          • Marco dit :

            @ James: Es geht darum, dass Ausländer (auch schon hier lebende) nach Annahme der Initiative bei der Arbeitsvergabe benachteiligt werden. Lesen Sie doch bitte zuerst den Initiativtext, bevor Sie hier kommentieren.

        • Pascal Becher dit :

          Vor allem steht in der Initiative (Art 121a (neu): « Die Zahl der Bewilligungen für den AUFENTHALT von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz wird durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt » und « Die jährlichen Höchstzahlen und Kontingente für erwerbstätige Ausländerinnen und Ausländer sind auf die gesamtwirtschaftlichen Interessen der Schweiz unter Berücksichtigung eines Vorranges für Schweizerinnen und Schweizer auszurichten. »
          Es ist also duchaus möglich, dass Ausländer, welche seit vielen Jahren in der Schweiz sind, keine Verlängerung der Arbeitsbewilligung mehr erhalten!

        • Martin dit :

          Levi, ein Initiative muss so umgesetzt werden wie es im Geiste der Initiativ Macher gedacht ist. Selbst ernannte Experten haben nichts zu sagen oder zu hineininterpretieren. Aber auch wenn es so wäre wie sie behaupten, wäre es für jeden Arbeitnehmer im Land ein Segen, wenn er nicht durch einen noch billigeren Einwanderer ersetze werden kann. Das muss für einen mit C-Bewilligung also auch nur recht sein.

    • Peter Schmid dit :

      Herr Meier. Ich bin Schweizer und werde aufgrund von Seilschaften und in paar Jahren wohl auch aufgrund meines Alters bei der Jobvergabe benachteiligt. Und das im eigenen Lande!!! Ziehen Sie sich einmal das zu Gemüte!!

      • Guido Schmid dit :

        Es gibt viele Gründe jemandem den Job nicht zu geben. Die Anspruchhaltung einiger SVP-Schweizer: ich bin Schweizer, deshalb habe ich das Recht auf den Job ist dazu nicht geeignet im beruflichen Leben weiter zu kommen. So eine Person habe ich auch mal kennen gelernt – sowas ist unvergesslich und viele Beiträge hier erinnern mich immer wieder daran.

        • Peter Schmid dit :

          Wer so menschenverachtend argumentiert (Schweizer sind nämlich auch Menschen) Herr Meier/Müller/Schmid kann nicht mehr geholfen werden. Hier spricht niemand von Anspruchshaltung sondern von der immer offensichtlicheren Seilschaften (Jobs werden nur im Ausland ausgeschrieben), und von der Tatsache dass auch hochqualifizierte Schweizer über 50 kaum noch Chancen auf einen Job haben.

          • Guido Meier dit :

            Es scheint ein Hobby zu sein, unbewiesene Behauptungen aufzustellen.Fakten sind einfach Folgende:
            1.Arbeitslosigkeit in der Schweiz seit Jahr und Tag – Gott sei Dank – unverändert bei 4% tief ist. Es kann sein, dass ein paar menschenverachtende SVP sich diese höher wünschen, damit sie einen Grund haben für « Ausländer raus »
            2. Ich kenne keine Arbeitslose und den meisten wird auch so gehen.
            3. Seilschaften bedeutet nicht, dass man eine Stelle im Ausland ausschreibt (das macht nur Minderr, um Kosten zu sparen), Seilschaften bedeutet, dass ich den Sohn eines Kunden ansstelle.

      • martin wichtig dit :

        Es ist schon erstaunlich, dass man in diesem Forum ohne weiteres als Rassist und als « fremdenfeindlicher Patriot » beschimpft werden darf. Ich verzeihe Ihnen. Mangels Argumente muss man halt auf solche Hiflsmittel zurückgreifen.
        @Herr Meier:
        1. Angeblich arbeiten Sie gut. Dann müssen Sie ja nicht mit einer Entlassung rechnen. 2. Falls Ihr Geschichtli stimmt, können Sie sich ja locker einbürgern lassen. Ich glaube eher, dass Sie ein Schweizer sind, der hier im Auftrag von Economiesuisse schreibt.
        @alle anderen: heute ist der Einwanderer bevorteilt. Eine Korrektur zu Gunsten d. Inländer ist nötig

        • Guido Meier dit :

          Also ich bin Schweizer, da wird sich einbürgern lassen relativ schwierig. Aber ich habe noch einen Pass und kann – sollte es die SVP oder eine andere Ideologen-Partei schaffen – die Schweiz zu schwächen, mich absetzen…

          Seit der Impfabstimmung bin ich mir bewusst, dass es in der Schweiz und in der SVP ziemlich viele Verschwörungstheoretiker gibt. Es gibt keinen Hinweis, dass ich etwas mit der Economiesuisse zu tun hätte und trotzdem kommt da einer auf diese absurde Idee (« mangels Argumente »). Ich mache jetzt noch ein paar extra Tippppos, dann ist diese Idee hoffentlich entkräftet.

          • Stef Burgmüller dit :

            Dafür ist die Doppelbürgerschaft ja auch da, damit sich « Einbürgerungsfehler » bei Bedarf auch wieder absetzen können, wenn es im momentanen « Heimatland » den eigenen Vorstellungen nach nicht mehr rund läuft werter Meier! Das machen sie schon richtig 😉

          • Guido Meier dit :

            Da zeigt sich doch das Gesicht hinter der Maske…

            Doppelbürger werden einige durch Geburt – nichts da von « Einbürgerungsfehler »; aber es ist schon beruhigend sich von der Schweiz absetzen zu können, wenn dieses schöne Land von Nationalisten in den Sand gesetzt werden würde. Aber wir Schweizer und auch die Schweizerinnen haben das Erfolgsmodell Schweiz aufgebaut und werden es bewahren und wir lasssen und das nicht von radikalen SVP-lern zunichte machen; auch wenn deren Anteil 26% beträgt – das bleibt eine Minderheit und diese kriegt auch nur 1 Bundesrat – bzw. 1/2 Bundesrat.

          • Stef Burgmüller dit :

            Na werter Meier, mein Statement war wohl ein Volltreffer in die zarte Seele eines Secondos, welcher gottergeben glaubt, das Rad (die Schweiz) selber erfunden zu haben :-))

          • Guido Meier dit :

            Ich bin kein Secondo, ich bin ein « Mischling ». Wie genau so einer wie ich aus SVP-Sicht zu beurteilen ist, will ich gar nicht wissen – Kategorie « echter Schweizer » entfällt wohl bei mir…

            Das macht meiner zarten Seele aber nichts, weil die SVP jünger ist als ich. Trotz « Burre-Zmorge » und « Jass-Abende » ist und bleibt die SVP nichts anderes als eine gekaufte populistische Partei – wie sie es seit den 70er Jahren in Europa eben gibt (Berlusconi/Haider/LePen usw) und hat mit der Schweiz weniger zu tun als eine Gripe.

            Die Schweiz muss nicht neu erfunden werden – sie muss bewahrt werden.

          • Stef Burgmüller dit :

            Dann eben noch etwas Staatskunde für Anfänger: Die SVP war 1971 schon 35 Jahre alt, als sie aus der 1936 gegründeten BGB und den Demokratischen Parteien der Kantone Glarus und Graubünden hervor ging. Die Wurzeln gehen zurück bis zur Gründung des Bundesstaats 1874.
            Wenn sie immer noch der Meinung sind, dass die SVP nichts mit der Schweiz zu tun hat, sind vielleicht ihre Urenkel dereinst soweit und dann kann man ja nochmals über ihren Status nachdenken werter Herr Meier 😉
            btw, die Grippe braucht niemand, den Gripen evtl. schon….. um die Schweiz zu bewahren.

        • S Zürcher dit :

          Sie mögen recht haben, Herr Wichtig, dass Einwanderer für gewisse Stellen einen Vorteil haben. Für viele gut bezahlten Stellen ist Auslandserfahrung eine Vorausetzung. Dies gilt übrigens nicht nur in der Schweiz, sondern in jedem Land in dem ich gearbeitet habe. Gerade die PFZ erlaubt es Schweizer diese Auslandserfahrung in recht einfacher Weise zu sammeln, so dass sie in dieser Hinsicht benachteiligt sind. Ihnen mag es egal sein, ob in der Zukunft hauptsächlich Ausländer für Professuren, Führungspositionen in der Wirtschaft, usw. in Frage kommen weil sich nur noch wenige Schweizer dafür qualifizieren können. Mir ist es nicht.

          Dass man die Zuwanderung durch eine nachhaltige Steuer-, Bildungs- und Lohnpolitik auf ein massvolles Niveau steuern sollte bestreite ich nicht. Es würde mich freuen, wenn einige Parteien das Thema in Angriff nehmen würden.

      • Guido Meier dit :

        Spricht nicht für ihre Leistungsfähigkeit, wenn sie davon ausgehen, dass nur dann Jobs für sie verfügbar sind, wenn es keine Ausländer mehr in die Schweiz schaffen…

    • Ich gebe Ihnen noch eine Idee, Herr Lutz:
      Stellen Sie diese Frage einem ausgesteuerten Banker, an dessen Schreibtisch nun ein Deutscher sitzt. Oder fragen sie einen arbeitslosen Schweizer Jugendlichen, welcher verzweifelt nach einem Job sucht. (ich kenne einige davon).
      Es geht hier nicht um Ihre Herkunft, um Rassismus und auch nicht darum, dass man vor uns Schweizern ständig betont,
      Sie seien qualifizierter als wir Schweizer.
      Es geht darum, dass unsere Wirtschaft auf Kosten von uns ständig neue EU Bürger holt, um die Löhne zu drücken. Wo bleiben
      wir Schweizer bei dieser Sache eigentlich?

      • Caraillo Gazzo dit :

        Ich kenne niemanden, auch niemand ü50. Alle arbeiten oder werden von der Firma gefragt, ob sie nach 65 noch länger arbeiten wollen. Ist wahr! Bei der AFG! Bei der Migros, bei der Publicitas! Bei der UBS! In was für Kreisen verkehren Sie?

        • Peter Schmid dit :

          In Schweizer Kreisen? Wenn Sie nicht wissen (wollen?) wie es uns Schweizern momentan im eigenen Land ergeht dann ist das Ihre Sache, aber stellen Sie nicht einfach leichtsinnig die sehr realen Erfahrungen vieler Schweizer hier in Frage.

    • Herr Meier, haben Sie das Gefühl in Deutschland läuft das anders und wir Schweizer werden gegenüber den deutschen Bürgern nicht benachteiligt? Wohl kaum!
      Falls die Initiative nicht angenommen wird, prognostiziere ich, dass die Spannungen zwischen den Schweizern und den Einwanderer stark zunimmt. Nicht weil wir Schweizer Rassisten wären. Auch wenn uns das immer wieder von verschiedenen Seiten vorgeworfen wird. Nein! Es sind schlicht weg jetzt einfach zu viele Einwanderer, vor allem Deutsche, die anstelle von Schweizern einen Job haben in der Schweiz! Ich finde das nicht richtig!

      • Peter Meier dit :

        Frau Hersberger! Sie sind natürlich überhaupt nicht fremdenfeindlich! Mit Leuten wie Ihnen kann man nicht vernünftig diskutieren.

      • Mac Müller dit :

        Man sollte stets hellhörig werden, wenn man Sätze hört oder liest die « …sind keine Rassisten, aber… » enthalten.

        • Ja , wenn man andere Meinung ist wie Sie, ist man halt ein Rassist. Oder SVP Anhänger, natürlich nicht wahr?

          • Guido Meier dit :

            Glaube ich nicht, andere Meinungen sind in der Schweiz durchweg akzeptiert. Was in der Schweiz nicht geht, ist A sagen und B meinen, lügen und betrügen und das Volk für dumm verkaufen wollen.

            Wenn mir ein SVPler sagt, er sei Rassist und hasst Ausländer und ich wär für ihn ein Deutscher (obwohl ich Schweiter-Pass habe) und hätte dies und folgendes zu tun. Dann schätze ich diese Ehrlichkeit (Freudnschaft wird das nicht).

            Aber wenn jetzt die SVP mit dieser halbherzigen Initiative auf Naturschützer macht, dann ist das einfach unglaubwürdig.

      • Samuel Trafelet dit :

        Es ist schon erstaunlich, wie viel Rassismus manche Leute herauslassen können und immer noch das Gefühl haben, natürlich kein Rassist zu sein

        • Herr Trafelet: « Rasist » ist ein Schimpfword, Ein sehr starkes, bedenken Sie das bitte das nächste mal, bevor Sie das jemanden an den Kopf werfen. Es hat Sie niemand beleidigt. Sie, jedoch schon!

  • Michael Bloom dit :

    Dass der Erfolg der schweizer Wirtschaft den Handelsverträgen mit der EU zu verdanken sei, ist eine glatte Lüge. Oder diese Politiker wissen es nicht besser, was es auch nicht besser macht. Der Erfolg einer Wirtschaft hängt primär von seiner Innovationskraft ab. Die Konsumenten kaufen gute Produkte (Apple, Mercedes, Nestle, Swatch, Samsung, BMW…) nicht wegen Handelsverträgen, sondern weil die Käufer diese wollen. Wenn die Handelsverträge eine Wirtschaft erfolgreich machen würden, müsste es allen EU Ländern ja prächtig gehen. Die CH muss selbständig u innovativ bleiben u in Bildung investiere

    • Mario Monaro dit :

      Nicht die Verträge machen erfolgreich, aber sie sind ein Werkzeug um den Handel zu erleichtern. Einer meiner ehemaligen Arbeitgeber (einer der letzten grossen, echt schweizerischen Industrieunternehmen) erwirtschaftet 85% seines Umsatzes und 95% des Gewinns im Ausland. Die Haupt-Absatzländer sind: F, I, D, GB, J. Sollte der Handel mit den EU-Ländern einbrechen oder behindert werden, wäre das eine Katastrophe und hätte wohl den Verlust von Arbeitsplätzen zur Folge. Im Investitionsgüterbereich läuft es zudem etwas anders als bei Konsumgütern, die Sie aufzählen.

      • Hans Christian Müller dit :

        Da kann ich beiden beipflichten. Nur: es gibt in keinem der bilateralen Verträge eine Klausel, die die Personenfreizügigkeit an diesen binden würde. Entweder habe ich da etwas im Vertragsrecht nicht oder falsch verstanden, oder es handelt sich bei der steten Drohung mit dem Wegfall der « Bilateralen » wirklich um einen absoluten Blödsinn. Auch wenn die Verträge in « Pakete » zusammengefasst sind: jeder einzelne Vertrag ist bei Bedarf neu verhandelbar oder aufhebbar, ohne die andern zu gefährden. Das hat übrigens bei anderer Gelegenheit auch der frühere EU-Botschafter in der Schweiz bestätigt.

      • Bruce Schlaepfer dit :

        Zur Zeit ist es aber so dass man für Exporte in die EU mehr Exportpapiere benötigt als nach Japan oder China, nämlich das EUR1. Schaut also auf das Herz und eure Kinder beim Entscheid. Für die Exportwirtschaft bestehen keine Probleme.

      • Hans-Jörg Völker dit :

        Herr Monaro , es wird keine Katastrophe geben .Wie schon oben erwähnt wird , zählt auf dieser Welt – Qualität und nicht Massenwahre !!!!!

  • Roger Heinzenberg dit :

    Wieso die Wirtschaft gegen die Initiative ist ist ja genügend bekannt. Es geht nur um Eigeninteressen. Dass sich nun auch die Gewerkschaften blenden lassen ist um so erstaunlicher. Kontingente seien kein taugliches Mittel oder sogar mit der damaligen Apartheid in Südafrika vergleichbar. Ja wieso haben dann unzählige Länder auf dieser Welt dieses System. Alle diese Nein Sager reden vom Geld, Die Wirtschaft so oder so und die anderen sprechen von vermeintlichen Lohndumping und Ausfall von Sozialbeiträgen der Ausländer. Die « Nettobilanz » Einahmen/Ausgaben Soziales der Ausländer ist zweifelhaft.

    • Guido Meier dit :

      Für den Laien erscheint vieles zweifelhaft; zweifeln sollte man aber nicht am Erfolgsmodell der Schweiz. Und die latente Fremdenfeindlichkeit der SVP hat mit der Schweiz nichts zu tun. Dass Gewerkschaft und Wirtschaft zusammen spannen, um gegen diesen SVP-Unsinn vorzugehen sollte auch beim Hinterletzten ein Lämpchen aufleuchten. Wollen wir in der Schweiz auf die Wirtschaft verzichten und alle sollen Bauern werden und Kartoffeln anpflanzen?
      Es gibt Probleme in der Schweiz – davon löst die SVP keines: Ein AKW aus – alle Ausländer raus ist nämlich auch keine Lösung, sondern nur SVP-Hexenjagd.

      • Hans Lips dit :

        Sie verwechseln da(absichtlich?)den Begriff Fremdenfeindlichkeit mit der Sorge des Schweizers um sein Land.Es gibt weniger als 50% echte Schweizer (ohne billig Eingebürgerte)Es gibt schon Städte mit mehrheitlich ausländischer Bevölkerung.Was haben Sie dagegen, dass man in seinem eigenen Haus zuhause sein will, ohne 50% an Fremde abgeben zu müssen.Aber ich weiss natürlich, das Etikett Fremdenfeindlichkeit wird ganz unverschämt und lügenhaft gegen die SVP (grösste Wählergruppe der Schweiz) verwendet.

        • Guido Meier dit :

          Eine Verwechslung ist ausgeschlossen, denn wenn da steht « Fremdenfeindlichkeit », dann wird dies ja bestätigt mit der Aussage: « Es gibt weniger als 50% echte Schweizer (ohne billig Eingebürgerte) ».

          Somit muss man zur Kenntnis nehmen, dass 26,6% eine Partei unterstützen, die es seit 1971 gibt und offen und ehrlich Fremdenfeindlich ist.
          Die EU wird ja nicht bekämpft, weil sie Wohlstand und Frieden bringt, sondern weil es dort so viele Ausländer hat. Bei der Initiative geht es ja nicht um Miete oder Verkehr – sondern um Ausländerdiskriminierung – wie immer bei der SVP.

        • Samuel Trafelet dit :

          Sie unterscheiden also zwischen « echten » und « falschen » Schweizer und wollen mir im gleichen Atemzug sagen, Sie seien nicht fremdenfeindlich? Und bloss weil das Rassimusproblem in der Schweiz weit verbreitet ist, soll es « erfunden » sein? Egal von wie vielen Leuten er akzeptiert ist, Rassismus bleibt Rassismus.

          • Guido Meier dit :

            Vielleicht sieht er sich nicht als fremdenfeindliche, weil er Mischlinge (z.B. CH/D) noch zu den Schweizern zählt, wenn sie den Schweizer Pass bei Geburt und nicht per Einbürgerung erhalten haben.

            Bei Rassisten gelten Mischlinge dann als Bastarde, mit dem Rassenschande-Stigma und so gesehen, gehört « ohne billig Eingebürgerte » noch zu einem toleranten Statement.

      • Mario Monaro dit :

        Gerade viele (Gemüse-) Bauern sind gegen diese Initiative, weil sie die ausländischen Arbeitskräfte während der Ernte dringend brauchen.

    • Helga Klee dit :

      Es ist und bleibt eine Tatsache, dass es uns nur dann gut geht, wenn es der Wirtschaft gut geht. Das beste Beispiel haben wir hier in der Schweiz. Unserer Wirtschaft ging es im Vergleich zu jenen unserer Nachbarländer gut und das Resultat ist: tiefe Arbeitslosigkeit und Wohlstand. Erstaunlich ist das Argument des Verlustes von Kulturland und die Zersiedelung. Beides können wir mit dem Raumplanungsgesetz steuern. Und wer lehnte das Gesetz ab? Richtig die SVP. Das zeigt: diese Partei will keine Lösungen sondern macht mit der Initiative nur Wahlkampf. Darum Nein zur untauglichen Initiative.

      • Peter Schmid dit :

        Ach was Frau Klee. Wohlstand und Lebensqualität sind zwei paar völlig verschiedene Schuhe. Es mag wohl unserer Wirtschaft seit der PFZ « gut » gehen, dem grössten Teil der Schweizer geht es aber schlechter! Weniger Lohn am Ende des Monats (dank teurer Miete und stagnierender Löhne), weniger Arbeitsplatzsicherheit, mehr Dichtstress (Staus und ÖV, völlig überbeanspruchte Naherhohlungsgebiete) und zum Dank wirft man uns dann auch noch vor wie « rassistisch » wir seien. Das ist dann zusammengefasst weniger Lebensqualtität bei pro Kopf weniger oder bestenfalls gleichbleibendem Wohlstand.

        • Guido Meier dit :

          Die Lebensqualität hängt wohlweislich sehr wohl vom Wohlstand ab – in armen Ländern sind die Lebensqualität und auch die Lebenserwartung eher bescheiden.

          Das Gefühl der persönlichen Lebensqualität ist natürlich sehr individuell – selbst in der Schweiz gibt es Menschen, die auf sehr hohem Niveau jammern. Der Asylant, der um sein Leben kämpft, vermiest dem Bünzli-Schweizer das heimelige Gefühl, da der Asylant offensichtlich eine andere Hautfarbe hat.

          Inwieweit die Lebensqualität durch die Umsetzung von fremdenfeindlichem Gedankengut gesteigert werden kann, kann man in Deutschland 1945 sehen…

          • Peter Schmid dit :

            Nein, die Lebensqualität hängt in Erstweltländern garantiert nicht von einem immer steigenden Wohlstand ab. Auch in Ländern der zweiten und dritten Welt kann die Lebensqualität trotz weniger Wohlstand höher sein. Für die Bewertung der Lebensqualität existieren übrigens sehr wohl messbare Indikatoren, man müsste sich bloss informieren.
            Ihre Bemerkungen bezüglich der Asylbewerber (zusammenhang?) und die ausgelutschte Nazikeule sind einfach nur peinlich.

          • Guido Meier dit :

            Nun, wer der Meinung ist, dass die Lebensqualität nicht primär vom Wohlstand abhängig ist, darf natürlich gerne die Überbevölkerung um eine Person in der Schweiz verkürzen und in ein 3. Welt-Land mit höherer Lebensqualität auswandern – viel Glück wünsche ich, denn es wird nicht gefunden werden…

            Lebensqualität besteht aus vielen Faktoren – einige sind subjektiv und einige objektiv (z.B. Wohlstand ist objektiv ein objektiver Faktor) – ein subjektiver Fakor ist z.B., eine eingeschränkte Lebensqualität, weil zu viele Asylanten vorhanden sind.

  • Ralph Sommerer dit :

    Eine Abkoppelung vom EU-Automatismus wäre auch aus anderen Gründen wünschbar, besonders, wenn ich daran denke, dass die EU schon bald die Aufhebung des Kabotage-Verbots, die Privatisierung der Wasserversorgung, des Schulwesens, der Feuerwehr, Polizei und überhaupt aller Services Publiques fordert, die sich profit-maximierend erbringen lassen. Dass Ausländer bei einem JA zur Initiative über die Klinge springen müssen, tut mir leid (nicht), aber vielleicht könnten sie sich ja in ihrer Heimat gegen die Ausbreitung des Hartz IV-Neoliberalismus wehren, statt sich feige ins Ausland abzusetzen.

    • Peter dit :

      Und was bitteschön haben die von ihnen aufgeführten Punkte mit der Initiative zu tun? Stehen sie doch dazu, dass sie etwas gegen Ausländer haben. Übrigens, die SVP kämpft FÜR die Privatisierung von Staatsbetrieben, des Schulwesens, der Feuerwehr und aller Services Publiques. Somit ist ihre Argumentation sehr unredlich.

  • Hans Käslin dit :

    Die anderen Parteien machen einen Fehler das Thema zu ignorieren nur weil man die SVP hasst und der SVP unter gar keinen Umständen einen Erfolg gönnen will. Die Argumente der SVP sind sachlich und sollten längstens diskutiert werden. Es werden auch keine Verträge gekündigt sondern es werden längst überfällige Verhandlungen angestossen. Somit kann man nur hoffen dass die Schweizer Bevölkerung sachlich bleibt und am 9. Februar, trotz SVP ja stimmt. Man soll sich nicht wieder von Abzockern und anderen Egoisten aus der Wirtschaft über den Tisch ziehen lassen.

    • Samuel Trafelet dit :

      Jeder der sachlich bleibt, wir NEIN stimmen. Die SVP-Argumente sind alles andere als sachlich. Wenn man wichtige Probleme mit einer grossen Prise Fremdenfeindlichkeit zusammenmischt, kommt SVP-Initiative heraus. Sie spricht nicht den Verstand, sondern den (mehr oder weniger) latenten Rassismus der Leute an. Und wer sich gegen die Abzocker wehren will, soll mal dem Treiben Blochers ein Ende setzten.

      • Guido Meier dit :

        Nun ja, wenn ich mir die bisherige Kampagne anschaue, dann komme ich nicht umhin festzustellen, dass die SVP, diese Abstimmung gar nicht gewinnen will.
        Mit dieser Initiative kann man aber schon mal die Wähler am rechten Rand für die nächste Wahl motivieren.

      • Peter Schmid dit :

        Wer auf eine Initiative welche das Ziel hat die Einwanderung unter nationale Kontrolle zu stellen (vs. rein wirtschaftgesteuertes Lohndumping), nichts entgegnen kann, der versucht es halt mit der Rassismuskeule….

      • Hans Stricker dit :

        Herr Trafelet, bleiben sie doch selber sachlich! Wie war das seinerzeit (1992) bei der Abstimmung zum EWR? Dank Blocher
        sind wir auf den (erfolgreichen) bilateralen Weg mit der EU eingegangen. Die damaligen Argumente der Befürworter zum
        EWR sind genau die gleichen wie jetzt zur Abstimmung gegen die MEI, nämlich reine Angstmacherei.

        Sie bekämpfen ja alles wo SVP oder Blocher draufsteht. Abzocker gibt es in jeder Partei wie Vasella, Ospel u.s.w.
        aber die sind in ihrem Kommentar nicht aufgeführt (= gute Abzocker?) weil NICHT SVP draufsteht!! Anders gesagt sind sie
        auch Rassist gegenüber Anderen!

        • Guido Meier dit :

          das ist naiv: « Dank Blocher sind wir auf den (erfolgreichen) bilateralen Weg mit der EU eingegangen »

          Die Bilateralen wurde gezückt, um den EWR (bzw. die EU) zu bekämfpen;
          die MEI versucht nun die Bilateralen zu bekämpfen…

          Zu glauben die SVP würde die Bilateralen oder etwas anderes Konstruktives verfolgen, der ist m.E. naiv und verschliesst die Augen vor dem nationalisten Gedankengut: « Ausländer raus » und « Verträge sind zum Brechen da ».

          • Hans Stricker dit :

            Herr Guido Meier, Seien Sie doch auch sachlich! Ihr zweiter Satz stimmt so nicht! Das EWR NEIN kam dank dem Stimmvolk, das von Blocher alleine gegen den Rest der CH bekämpft wurde, zustande und das waren ja nicht nur SVP-Wähler! Dadurch wurde der Bundesrat aufgefordert mit der EU bilaterale Verträge auszuhandeln. Die EU-Erweiterung auf weitere Länder, PFZ und Schengen/Dublin-Abkommen usw. ist dem BR aus dem Ruder gelaufen. Wenn sich ja die EU-Mitglieder nicht an Verträge halten (Schengen/Dublin) müssen wir uns daran halten? Mit der MEI wird nur die überbordende Zuwanderung gestoppt. Ja am 9.2.

          • Guido Meier dit :

            Wer Sachlichkeit verlangt kann nicht behaupten « BR aus dem Ruder gelaufen » und Nazi-Parolen schreien « nicht an Verträge halten » oder schlicht Unwahrheiten verbreiten: « EU-Mitglieder nicht an Verträge halten ».

            Fakt ist:
            – Volk vertraut dem Bundesrat – niemand glaubt dem BaZ-Lügner Blocher, der im Parlament durch Abwesenheit glänzt
            – SVPler haben keine Ahnung vom Schenger-Abkommen (das von allen EU-Ländern eingehalten wird – auch von CH) und die Vorteile für die Polizeiarbeit zu Gunsten unserer Sicherheit – braucht er auch nicht – ist sowieso dagegen
            – Ja am 9.2.? Wir werden sehen

  • Suter dit :

    Als unternehmerisch, liberal denkende Person, ja stimmt. Wenn wir die Einwanderung weiterhin unkontrolliert befeuern, werden sämtliche noch liberalen, unternehmerischen Spielräume verschwinden, da Überkapazität auf extremen Kapazitätsengpass Schweiz trifft. Zürich igelt sich verkehrstechnisch ein (zuviel Lärm, zu warmes Klima zu was auch immer), in den Bergen 20%, Miet- und Arbeitsrecht soll bis ins Detail reguliert werden, bald Mindestlohn schweizweit (?), für alles braucht es eine Prüfung (Hundehalten, Grosskinder hüten etc.), 2. Klasse pendeln Norm, frohes Umziehen bei jedem Stellenwechsel.

  • Heinrich Baur dit :

    Wäre es ohnehin nicht sinnvoller, wenn die Schweiz ihre qualifizierten Zuwanderer beispielsweise aus Indien und China anwerben würde, anstelle aus Deutschland oder Österreich über die PFZ, wo sowieso bereits eine Verknappung an Fachpersonal z.B. im Pflegebereich besteht.

    • Hans Lips dit :

      Die sind schon lange da. Als sich Sulzer in den 50er Jahren noch mit Atomtechnik befasste wurden viele Inder eingestellt.Das ist nicht neu. Neu ist die irre Einwanderung aus 160 Ländern.Bisher eingewandert seit 1950 sind 6,5 Millionen, wovon 4 Mio wieder ausgewandert sind.Und daher 2,5 geblieben sind, bei einer Schweizer Bevölkerung von damals 4,4 Mio.Finden Sie das noch normal?

    • Guido Meier dit :

      Im Ernst? Sie wollen lieber von einem chinesischen statt von einem deutschen Arzt behandelt werden?

      Mir fallen dazu einige Sticheleine ein, die rein gar nix mit Akupunktur zu tun hat…

  • Fredi Schneider dit :

    Bravo! Endlich wird die Sache ins richtige Licht gerückt. Was ich sonst von SVP Seite nicht unbedingt erwarte. « Mein » JA ist sicher.

  • Roland K. Moser dit :

    Seit die Bevölkerung die %-Millionen-Grenze überschritten hat, war es zum Schlechten für die Schweiz und zum Guten für die Abzocker.
    – Überbevölkerung um mittlerweile 3 Millionen Menschen und damit zusammenhängendes Wirtschaftswachstum
    – Ausgehebelter Arbeitsmarkt, der nur noch ein Sklavenmarkt ist, denn die Marktgesetze gelten dort gar nicht mehr.
    – Atomkraftwerke, weil die überzähligen 3 Mio. auch Elektrizität brauchen.
    – Pro Tag Lebensmittel-Importe für 3 Mio. überzählige Menschen.
    Wer führt die Liste weiter?

  • Arnold Armin dit :

    All jene Schweizerinnen und Schweizer, welche bei einer Arbeitsanstellung den Einwanderen den Vortritt lassen, werden vermutlich der SVP Initative vermutlich zustimmen. Nach m!einer Einschätzung sind es mehrere tausend Schweizer welche mit dier für siewunbefriedigen Lage zurecht kommen müssen!

    • Guido Meier dit :

      Die Arbeitslosigkeit liegt deutlich unter 40% – aber so viele werden der SVP zustimmen, nicht weil sie arbeitslos sind, sondern weil sie empfänglich für einfache Lösungen in einer komplizierten Welt sind.

      • Bernard Pfister dit :

        Lieber Herr Meier « Einfache Lösungen » bietet auch die gesamte Classe politique von Links über Grün bis Neoiiberal an: zum Beispiel VERDICHTUNG als einzige Massnahme gegen den fortschreitenden Landschaftszerfall der Schweiz (eigentlich ein Eingeständnis !). Auf wessen Buckel übrigens ??? (Auf dem Buckel von Millionen Menschen die mehrfach übereinander wohnen und kein Weekendhaus im Grünen besitzen, bevorzugt in Quartieren der weniger begüterten Schichten). Übrigens kommt jetzt auch der Jura an die Kasse : zB. Windenergie (ZUSäTZL. PRODUKTION VON ENERGIE). Alles nur Pea-Nuts? .

      • Peter Schmid dit :

        Oh der Herr Meier/Müller mal wieder. Bin dann mal gespannt auf ihre ach so tollen Vorschläge und Lösungen. Aber wenns um die eigenen Interessen geht ist man natürlich daran interessiert den Status-Quo zu erhalten. Da sind dann die Sorgen und Nöte der unbequemen Einheimischen bloss störend….

        • Guido Schmid dit :

          Die Schweiz gehört zu den reichsten Ländern auf dieser Welt. An diesem Status quo bin ich durchaus interessiert (ich bin ein Egoist). Eine gewisse Sorgen, dass Ideologen das Erfolgskonzept Schweiz wie einen Apfelbaum fällen, kann ich nicht von der Hand weisen. Dass es gewisse Sorge und Nöte gibt eben so wenig. Dass diese Sorgen und Nöte aber dazu missbraucht werden eine Fremdenfeindliche-Ideologie durchzusetzen ist ein billiger Trick, den die Mehrheit der Schweizer und jede Schweizerin durchschaut: Mit « Ausländer raus » kann man keine Probleme lösen.

        • Guido Meier dit :

          Als Schweizer bin ich zugegebenermassen am Wohlstand, Wachstum, Reichtum und hohen Lebensstandard in der Schweiz interessiert – ich bin ein Egoist und pro Status quo.

          Ich stehe der SVP kritisch gegenüber, wenn sie fordert, dass sie Probleme mit « Ausländer raus » lösen will und damit offensichtlich bewusst in Kauf nimmt, dass es mit der Schweizer Wirtschaft Berg ab gehen soll. Mehr Platz im Zug, weil die Wirtschaft keine Arbeitsplätze mehr in der Schweiz braucht? Tiefere Miete, weil Schweizer ins Ausland ziehen müssen?

          • Peter Schmid dit :

            Und wer hier spricht den hier schon von « Ausländer raus » Herr was-auch-immer von woher-auch-immer? Alles was Sie hier tun und auch schon immer getan haben ist die Sorgen und Nöte der Einheimischen (welche Sie angeblich wahrnehmen) in verächtlicher Art und Weise kleinzureden.

          • Guido Meier dit :

            Jeder hat die Sorgen und Nöte, die er eben hat – die kann man weder kleinreden noch einem aufschwatzen.
            Fakt ist einfach « Ausländer raus » ist und war noch die Lösung. « SVP-Lösung » ist Synonim für « noch mehr Probleme ».

            Die Initative ist das um « Masseneinwanderung » zu bekämfpen – im Ergebenis geht es um « Ausländer raus ». Oder wollen Sie mir mitteilen, dass die SVP und die Feministinnen nun mit dieser Initative dafür kämpfen, dass mehr Ausländer in dei Schweiz kommen?
            Es würde mich nicht wundern, nachdem was ich hier schon alles gelesen habe.

            Bin übrigens (echter) Schweizer in der Schweiz…

  • Mac Müller dit :

    Wir haben keinen Platz, wir haben keinen Wohnraum und so weiter. All das stimmt, hat aber nichts mit den Ausländern zu tun, sondern damit, dass wir Schweizer unser Land mit kleinen Einfamilienhäuschen zupflastern und dann Infrastruktur bauen müssen um vom Wohn- zum Arbeitsplatz zu kommen. Die Einwohnerdichte auf der bebaubaren Fläche der Schweiz ist eher im Durchschnitt.

  • Tom Meier dit :

    Die SVP will die Natur und die Landschaft schützen?? Seit wann?
    Eine Windfahnen-Politik ist das. Normalerweise bekämpft die SVP alles was nach Naturschutz riecht.

    • Walter Sahli dit :

      Die SVP will nicht die Natur und die Landschaft schützen, sondern nur genügend Freifläche haben, falls Giezendanner wieder mal mit seiner Formel-1-Rennstrecken-Idee kommt. 🙂

    • Res Hirschi dit :

      Herr Meier der Inhalt eines Pakets ist mir persönlich bestimmt wichtiger als das Etikett darauf. Bei Ihnen scheint das umgekehrt zu sein. Da die Initiative von der SVP lanciert wurde, ist diese schlecht und nicht zu unterstützen.

      • Walter Sahli dit :

        Herr Hirschi, den Inhalt des Pakets werden Sie erst kennen, wenn dieses ausgepackt wird, sprich, wenn wir wissen, wie die EU auf die Kündigung der PFZ, die ja zwingend sein wird, da die EU nicht neu verhandeln will, reagiert.

      • Guido Meier dit :

        Als Faustregel ist das sicher richtig. Wenn nur die SVP dafür ist und alle anderen dagegen, d.h. Kirche&Atheisten, FDP&SP, Arbeitgeber&Gewerkschaft, dann ist die Faustregel auch auf die vorliegende Initative dringend anwendbar. Das sollte auch dem Hinterletzten einleuchten.

    • Mary Roes dit :

      Tom Meier: es geht hier nicht um die SVP, sondern um die Frage, ob die Schweiz eine jährliche Einwanderung von +/- 80’000 Personen ohne Schaden verkraften kann? Heimatverbundene Schweizer sollten diese Frage parteiunabhängig beantworten können!

      • Hannes Wanner dit :

        schön das mary roes definiert was heimatverbunden bedeutet,danke. meine Wenigkeit findet die kulturelle Zuwanderung tut gewissen Heimatverbundenen eher gut.

  • Peter Grassi dit :

    Lieber Herr Rutz, wem werden Sie die Schuld geben, sollte das Volk die Initiative annehmen und die EU die Bilateralen ohne Nachverhandlungswillen mit allen dramatischen Konsequenzen aufkündigen?

    • Mary Roes dit :

      @Peter Grassi: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ (Bertolt Brecht). Lohnt sich der Kampf um unsere wunderschöne Heimat Schweiz, ja oder nein?

    • martin wichtig dit :

      die bilateralen sind nicht gefährdet. Umweltkommissar Potocnik sagte im Namen der EU-Kommission: «Wir haben nicht die Absicht, Abkommen zu kündigen, das wäre für die Europäische Union und die EU-Bürger noch schlechter» (Quelle: newsnet, Basler Zeitung, 24.05.2012). was wollen Sie mehr?

      Zudem müssten alle 28 Staaten der Kündigung zustimmenund auf die Vorteile der Bilateralen verzichten wollen. Mindestens die briten werden die kündigung ablehen, da auch sie selber die pfz neu verhandeln wollen. Die Kündigung ist vom tisch.

      • Peter dit :

        Richtig, die EU will die Bilateralen nicht kündigen und wird dies nicht tun. Aber wenn ein Vertragspartner einen gültigen Vertrag nicht mehr erfüllen will, in unserem WICHTIG-Fall die CH, kann der Vertragspartner, in unserem WICHTIG-Fall die EU, dies akzeptieren oder der Vertrag wird wichtig, äh nichtig. Somit sind auch alle für die Schweiz wichtigen Vertragselemente nichtig! Die EU hat schon mehrmals zu verstehen gegeben, dass sie die PFZ als wichtigen Pfeiler sieh und eine einseitige Kündigung der SCHWEIZ nicht hinnehmen wird. Nochmals, die EU will nicht kündigen, die SVP will!

      • Peter Meier dit :

        Und ein offizieller der FIFA sagte, dass die WM in Quatar im Winter durchgeführt werden wird. Davon wollte die FIFA kurze Zeit später nichts wissen und dementierte prompt…. Und die SVP sagte, dass es keine Konsequenzen geben wird. Doch wird es schon, die CH Unternehmen werden mit weniger Ausländern nicht mehr so leistungsfähig sein und deshalb wird der Wohlstand zurückgehen.

        • Peter Schmid dit :

          Die CH-Unternehmen waren vor der PFZ mindestens genau so Leistungsfähig wie nach der PFZ, das ist durch das BIP/Kopf dass seit der Ölkrise in den 70igern noch nie so langsam gewachsen ist belegt. Soviel zu Ihrer Theorie. Zu behaupten die Ausländer seien leistungsfähiger als die Schweizer ist übrigens genau so fremdenfeindlich. Nur einfach mit umgekehrten Vorzeichen.

        • Hans-Jörg Völker dit :

          Der Wohlstand des Arbeitsgeber vielleicht , aber die Sozialleistungen werden auch weniger , also wird es unserem Land besser gehen . Seht nur die roten Zahlen der Städte und Gemeinden !!!

    • Roland K. Moser dit :

      Vlor den Bilateralen war alles besser.

  • Raymond Allaman dit :

    David Cameron ist britischer und nicht englischer Premierminister.

    • B.Schnyder dit :

      naja, warten wir ab, was die Schotten dazu sagen werden….
      und was ist Ihre Meinung zum Thema?

  • Francesco Spreiter dit :

    Es ist schade Herr Rutz dass Ihre wirklich einleuchtenden Erklärungen nicht auch allen Unternehmungen und der Wirtschaft zugesandt wurden. Zu hoffen bleibt, dass es am 9.2. trotz allem noch zu einem kräftigen « JA » ausreicht. So viele Beispiele der immensen Nachteile dieser ungebremsten Zuwanderung sind mir und vielen Kollegen bekannt, es ist kaum zu glauben dass die jemand nicht wahrnehmen kann oder will. gerade letzte Woche wurde wieder einem 55 jährigen, langjährigen Mitarbeiter gekündigt. Es kann nicht sein, dass er keine Leistung zeigte, das letztjährige Arbeitszeugnis war super….

  • Anh Toan dit :

    Seit der Einführung der vollen Personen Freizügigkeit: Das ist seit wann genau? Habe verstanden, die SVP meine damit 2008. Also gleichzeitig mit der globalen Finanzkrise die überall zu mehr Arbeitslosigkeit führte, in sehr vielen entwickelten Staaten zu Rezessionen,

    also in dieser Zeit hat die Schweiz kaum, also immerhin ein bescheidenes Realwachstum pro Kopf erreicht.

    Japan mit ähnlicher Bevölkerungsstruktur lässt keine Einwanderung zu (Arbeitskräfte aus Schwellenländern in arbeitslagerähnlichen Fabriken ist nicht Einwanderung), Japan « feiert » bald 20 Jahre Deflation. Rückgang.

    .

    • martin wichtig dit :

      Mit der Initiative werden nicht Zustände wie in Japan geschaffen. Die nötigen Einwanderer können immer noch einreisen.

    • Guido Meier dit :

      Japan leidet auch an dem Problem, dass sie in Asien sehr unbeliebt sind und an den Problemen, die die Überalterung mit sich bringt.
      However, selbst in Japan scheint es eine SVP zu geben, denn trotz wenigen Ausländern, sind die Ausländer an der Wirtschaftsmisere schuld.

      • Bruce Schlaepfer dit :

        Ich war schon X-mal in Japan. Xenophobie gibt es dort wie überall, also wenig. Aber die Solidarität ist unglaublich hoch, auch zwischen den Generationen. Dies weil man weiss dass alle Sozialabzüge nur von Leuten welche einbezahlt haben genutzt werden.

        • Guido Meier dit :

          Ich war schon in vielen Ländern, aber in Japan ist die Fremdenfeindlichkeit extrem hoch – gemessen an der Zahl der Ausländer (外人). Ich muss zugeben, ich weiss die Prozente nicht, aber das Faktum, dass ich mich als Ausländer als Alien-Ereignis betrachtet werde, lässt diese Vermutung zu.
          Und obwohl es so wenige Aliens in Japan gibt, gibt es dort Schilder à la « Nur für Japaner » – Ausländer raus, das habe ichin 1990 auch in Südafrika gesehen (da durfte ich aber rein).

    • Peter Schmid dit :

      Und trotzdem geht es den einzelnen Japanern besser als den meisten Europäern. Ein Paradebeispiel dafür dass es kein immerwährendes Wachstum braucht um den Wohlstand und die Lebensqualität eines Landes zu erhalten. Im Gegenteil; der Wachstumswahn vermindert, wie wir nun am eigenen Leibe soeben erfahren müssen, sogar die Lebensqualtät massiv.

      • Guido Schmid dit :

        Nun, dass Wachstum die Lebensqualität nicht mehrt, sehen wir eher an China.

        Wachstum braucht jede Wirtschaft. Das kann man natürlich kritisieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswachstumskritik und hat auch sicherlich auch Nachteile; die Vorteile aber überwiegen (bisher).

        Darum geht es aber bei der Initative gar nicht. Ausländer sollen gemäss dieser Initiative ja immer noch in die Schweiz kommen. Problem ist aber das Mix-Kontingent: Wenn im Frühling viele Asylanten kommen, dann fehlen im Herbst vielleicht die ausländische Arbeitnehmer.

      • Guido Meier dit :

        Japan würde ich als Befürter zum Vergleich nicht heranziehen. Japan ist ein sehr gut bevölkerte Insel. Mit über 100 Mio. und einer Dichte von über 300 Personen/km2 haben die Japaner keine Probleme mit der Enge – nur mit den Ausländern, die sind schuld an der momentanen Wirtschaftsmisere.

        Interessant finde ich, dass SVPler plötzlich zu linker Wirtschaftskritik wechseln und das Wachstum kritisieren; dies nur um ihre rechte Ideologie umzusetzen. Die Gefahr für die Schweiz droht von zwei Seiten.

        • Peter Schmid dit :

          Das Beispiel von Japan hat Herr Ahn Toan aufgebracht meine Antwort bezieht sich dann auch auf seinen Beitrag und nichn direkt auf die Initiative. Dass Asiaten allgemein besser mit Enge klarkommen als Europäer ist auch schon lange bekannt aber nicht Gegenstand dieser Diskussion. Führ eine Mehrheit der Schweizer überwiegen die Nachteile der PFZ den mehr als bescheidenen (faktisch und Teuerungsbereinigt sogar negativen) Wohlstanstanstieg schon lange, und zwar völlig unabhängig ob und welcher Partei sie angehören.

          • Guido Meier dit :

            Diesen Satz muss ich einfach zitieren:
            « Dass Asiaten allgemein besser mit Enge klarkommen als Europäer ist auch schon lange bekannt »

            und dann steht da:
            « Führ eine Mehrheit der Schweizer überwiegen die Nachteile der PFZ »

            Die Nachteile der PFZ = Ausländer kommen

            Zusammengesetzt ergibt die obige Aussage:
            Dass SVP-Schweizer allgemein nicht mit Europäern klarkommen ist auch schon lange bekannt.

            so gesehen, muss ich einfach die Aussagen von gewissen Exponenten auseinanderdividieren und neu zusammenfügen und dann stimmen sie auch wieder und gibt wieder, was sie eigentlich sagen wollen.

  • RobertSchuman dit :

    Zunächst mal ist die überfüllte Infrastruktur in erster Linie auf mehr Pendler und mehr innerschweizerische Migration zurückzuführen. Es sind mehr Personen aus umliegenden Kantonen die in Zürich die Infrastruktur belasten als EInwanderer aus Spanien. Der fehlende Ausbau der Infrastruktur ein Fehler der Schweizer Politik. Man hat das Problem ignoriert und tut jetzt überrascht. Singapore ist zehnmal so gross wie Zürich und investiert das 100-fahche in Infrastruktur. Vielleicht denkt man darüber nach. Alle 20 Jahre einen neue Tramlinie reicht eben nicht aus – mit Zuwanderung oder ohne.

  • Hannes Müller dit :

    Ich sehe auch keinen Grund zur Aufregung. Der erste Satz der MEI ist für mich zentral (Google hilft):

    « Die Schweiz steuert die Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern eigenständig. »

    Die Initiative ist ja nur nötig, weil das in Bern vergessen ging.

  • Baldomir Gabalzar dit :

    Rutz greift nach jedem Strohhalm um dieser Unsinnsinitiative zum Durchbruch zu verhelfen, natürlich ohne mit nachvollziehbaren Zahlen aufzuwarten. Behauptungen um Behauptungen. OECD Studien, Studien des Bundes, der Kantone usw. werden schlechtgeredet und in Zweifel gezogen ohne aber selber stichhaltiges zu liefern. Die Tea Party ist längst in der Schweiz angekommen, schade um unser schönes Land.

  • Samuel Trafelet dit :

    Die SVP gibt sich zwar alle mühe ihre rasssistischen Motive zu verstecken, doch sie bleibt dabei unglaubwürdig. Die SVP mag noch so viele reale und bedeutende Probleme ansprechen, die Ausländer als Sündenbock für alles dazustellen, bleibt rassistisch. Die Hetze gegen den Familiennachzug zeigt das Weltbild der SVP bestens auf: Ausländer sind als Arbeitskräfte, nicht aber als Menschen willkommen, es sind Menschen zweiter Klasse. Deshalb nein zum Rassismus am 9. Februar.

    • Mary Roes dit :

      @Samuel Trafelet: Ihr Menschenbild in allen Ehren, aber können die Schweizerinnen und Schweizer die Tränen der ganzen Welt trocknen? Nein, können sie nicht! Ich wage zu behaupten, dass wir in der Schweiz, grob geschätzt, gut und gerne ca. 5 Milliarden – ich wiederhole: FÜNF MILLIARDEN – Menschen aufnehmen könnten, denen es schlechter geht als uns! Wie soll die kleine Schweiz ein solches Problem lösen?

    • martin wichtig dit :

      Gehen einem die Argumente aus, kommt zu allerletzt die Rassismus-Keule. Was ist denn Ihre Lösung um die, wie Sie selber zugeben, realen und bedeutenden Probleme zu lösen? Einfach so weiter machen wie bisher, führt zu einem Kollaps,

      • Samuel Trafelet dit :

        Für all diese Probleme braucht es einzelne, angepasste Lösungen, z.B. den Mindestlohn als Massnahme gegen den Lohndruck, ein effizientes Raumplanungsgesetz gegen die Zersiedelung, sozialer Wohnngsbau gegen überrissene Mieten usw. Haben Sie schon bemerkt, dass sich die SVP gegen all diese konkreten Massnahmen wehrt? Das zeigt für mich, dass sie nicht an der Lösung dieser Probleme interessiert ist, sondern bloss die Ängste der Bevölkerungen für ihre fremdenfeindliche Propaganda ausnutzen will

        • Peter Schmid dit :

          Für welche Jobs soll denn der Mindestlohn gelten? Was ist mit den akademischen Jobs beim welchen die Löhne in den letzeten Jahren teilweise stark gesunken sind, aber immer noch über den Fr. 4000.- liegen? Ist es ok einige Jobs zu « schützen » und andere nicht? Was hindert denn ein ausländ. Arbeitgeber/Manager (sind immerhin schon 45%) diese tollen Job ausschliesslich an Landsleute zu vergeben? Beim Raumplanungsgesetz stimme ich Ihnen zu, nur führt das unweigerlich zur Hasenstallhaltung Aller. Wollen wir das wirklich nur damit noch mehr kommen können?

  • Martin dit :

    Ein Widerspruch der Gegner der MEI sagt alles: Die Wirtschaftsverbände argumentieren, dass sie bei Annahme der MEI zu wenig Arbeitnehmer finden, die Linken wiederum behaupten, dass genau so viele einwandern wie heute. Kann mir einer sagen was nun zutrifft?

    • Guido Meier dit :

      Wie so viele SVP-Initiativen ist auch diese Initiative ein Rohrkrepierer, weil sie einfach nicht ausgegoren, sondern nur im blinden Hass auf Ausländer und EU geboren wurde, deshalb ist sie auch gänzlich ungeeignet ein reales Problem (hohe Mieten, Verkehr bei Schiene, Strasse usw.) zu lösen.
      Sollte diese Initiative wirklich angenommen werde – Gott möge die Schweiz vor diesem Unglück bewahren – dann würden Kontingente festgelegt. Die SP würde dieses auf 1 Mio. festlegen und nichts würde sich ändern. Die SVP auf 1, der 1 Mio. hat und der würde dann auch nicht arbeiten gehen.
      Widerspruch gelöst?

      • Martin dit :

        Aha, Herr Meier, sie geben also zu, dass die SP unbedingt die Schweizer Arbeitnehmer schädigen will. Solche Parteien, die umgekehrt rassistisch und subversiv sind, sollten verboten werden.

        • Guido Meier dit :

          ähm, ich kann nicht für die SP sprechen; aber ich gehe davon aus, dass die S(oziale)P gegebenenfalls hohe Quoten verlangen wird.

          Was die zweite Aussage anbelangt, so kann ich diese schlicht nicht nachvollziehen. Trotzdem soll dieser Gedanke kurz aufgenommen werden: Sollte die SVP verboten werden? Klarerweise Nein, sie ist auch nicht in dem Sinne « suberversiv », als dass sie Terror oder Sabotagen fördert oder unterstützt. Im Gegenteil, Nazis in der SVP können sich keinen Fehltritt erlauben, sonst fliegen sie raus. So gesehen hat die SVP eine stark mässigenden Einfluss auf die Rechtsextremen.

  • Josef Marti dit :

    Die Angst der Globalisierungturbos, des internationalen Kapitals und deren politischer Claqueure liegt natürlich auf der Hand. Was sind die 4 relevanten Verteilungsgrössen der unternehmerischen wie auch der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung (BIP)?: Zinsen, Mieten/Pachten, Löhne, Profite. Somit kann sich jeder selber vorstellen welche dieser Grössen die Gewinner und Verlierer sind aus diesem Migrationsschneeballsystem, wenn der Raum immer knapper wird und wenn auf dem Arbeitsmarkt ein permanentes Überschussangebot herrscht.

    • Guido Meier dit :

      Schwer verständlich, was hier geschrieben steht, weil einfach falsch:
      1. Unternehmen gehören zur Volkswirtschaft
      2. BIP bedeutet: gibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen. Die 4 erwähten « Verteilungsgrössen » machen keinen Sinn.
      3. In Bezug auf den Raum ist zu sagen, dass 8 Mio. in einem einzigen Kanton Platz hätten.
      Somit kann ich mir durchaus vorstellen, wer Verlierer ist – unabhängig von der PFZ…

      • Martin dit :

        @Meier Ich verstehe wiederum ihren Beitrag nicht, zumal ihr Beitrag dem Beitrag von Marti nicht widerspricht. Im Gegenteil, das was sie aufzählen sind nutz und sinnlose Binsenwahrheiten. Man kann auf der Fläche der Stadt Zürich 100 Mio Menschen hineinpferchen, die Frage die sich stellt ist, wollen wir das und nütz es der Mehrheit?

        • Guido Meier dit :

          Lieber Martin
          Ich stimme zu, dass meine Ausführungen « Binsenwahrheiten » sind; trotzdem kommt Josef Marti unten wieder mit etwas, dass m.E. komplett sinn- und zusammenhangslos ist – auch wenn das in einem VWL-Lehrbuch abgeschrieben wurde (was bezweifelt werden kann).

          Die Frage, ob die PFZ nützt kann ich mit einem klaren « Ja » beantworten; hier wird ja nicht verschwiegen, dass die Glückseeligkeit der Schweiz mit weniger Wachstum auch zu einer höheren Lebensqualität führen soll – auch wenn hierfür der BIP neu definiert wird, kann ich diesen Gedankengang mit dem besten Willen nicht verstehen.

      • Josef Marti dit :

        Das sind die einzig relevanten Verteilungsgrössen, da Ihr sog. Gesamtwert immer unter Ausschluss aller Zwischenprodukte errechnet wird; deshalb ist BIP genau gleich wie in einem Unternehmen die Wertschöfpung (Nettoertrag abzügl. Waren- und Sach/Verw./Abschreibungsaufwand; also am Schluss verbleiben nur noch die genannten Verteilungsgrössen (kann in jedem besseren VWL Lehrbuch nachgelesen werden). Genau weil das von vielen nicht verstanden wird, werden die Konsumenten von den Kapitalisten und Grundbesitzern nach Strich und Faden auseinandergenommen und über den Tisch gezogen.

        • Josef Marti dit :

          Kleiner Nachtrag: Gesamtwirtschaftlich ganz präzis wäre der Begriff Nettoinlandprodukt zu Faktorkosten, weil gesamtwirtschaftlich die Abschreibungen nicht drin sind (i. Gegens. zur Einzelwirtschaft).
          Die gesamtwirtschaftl. Wertschöpfung dient nichts anderem als der Befriedigung der Produktionsfaktoren, die da sind wie gesagt: Arbeit, Kapital, Boden, Unernehmerprofit.

          • Guido Meier dit :

            Wir sind weit weg von « präzisen » Aussagen – erwarte ich von SVP-Leuten auch nicht, aber damit wir vom gleichen reden (können) sollten wir einfach ein paar « Binsenwahrheiten » festhalten:
            1. Produktionsfaktoren: Arbeit, Kapital und Boden – von mir aus auch Wissen – aber sicherlich nicht « Unternehmerprofite »
            2. Produktionsfaktoren ist Input – steht am Anfang und wird nicht durch die « Wertschöpfgung befriedigt ».
            3. Wertschöpfung entsteht durch den Einsatz von Produktionsfaktoren = BIP

            Inwieweit hier noch Abschreibungen und Vorleistungen abgezogen werden ist vielleicht ein bisschen hoch…

      • Josef Marti dit :

        Generell wird nicht verstanden dass das Endprodukt aus zahllosen Zwischenstufen bis zurück zum Rohstoffabbau besteht, weshalb sich immer die 4 Verteilungsgrössen herausbilden und kumulieren. Die Summe dieser 4 inländischen Faktorkosten einer Volkswirtschaft entspricht der Nettowertschöpfung, die man auch als Nettoinlandsprodukt zu Faktorkosten bezeichnet (lesenswert: D. Brümmershoff 2007, Volksw. Gesamtrechnung). Nicht berücksichtigt sind die Investiionen der Firmen die in den Abschreibungen aufgehen. Die klassische Formel C+I+G+NX ergibt also dasselbe Ergebnis ohne Abschreibungen.

        • Josef Marti dit :

          Wie wird die Wertschöpfung aufgeteilt: Lohnquote+Gewinnquote. Gewinnquote=Zins+Miete+Profit. Selbstverständlich ist der Profit ein Faktor weil der Unternehmer sein EK zur Verfügung stellt; der ZIns ist FK Abgeltung, die Miete für Immobilien. In älterer Terminologie bezeichnet man die Bruttowertschöpfung einer Unternehmung auch als Beitrag der Firma zum Sozialprodukt.

          • Guido Meier dit :

            Klarheit durch Binsenwahrheit:

            Für die 3 Produktionsfaktoren (Boden, Arbeit und Kapital – von mir aus auch Wissen) müssen die Unternehmen mit Löhnen und Gehältern, Zinsen, Miete und Pacht sowie Unternehmergewinnen « zahlen ».

            Da gibt es noch ganz komplizierte Sachen wie Steuern und Abschreibungen, aber das lassen wir mal lieber, bis wir die simplen Theorien auf die Reihe kriegen.

        • Guido Meier dit :

          Ich verstehe nur Bahnhof
          – 4 Verteilungsgrössen – Sie meinen die 3 Produktionsfaktoren – von mir aus auch 4, wenn « Wissen » gemeint ist – aber als 4. Faktor steht fälschlicherweise Profit
          – 4 inländischen Faktorkosten – sind das auch die 4 Verteilungsgrössen
          – Nettowertschöpfung – ist wohl der beste Hinweis, da ist wohl die Rede von Bruttowertschöpfung (abzüglich Tara; d.h. abzüglich Produktionssteuern und zuzüglich Subventionen – Faktorkosten)
          – Die Key-Formel ist für BIP, es fehlt der Zusammenhang
          – unten wird es noch diffuser, richtig wäre unten als Faktoren-Formel: GDP=R+I+P+SA+W

          • Josef Marti dit :

            Wer aus dem einzelwirtschaftlichen Käfig nicht herausblickt wird volkswirtschaftliche Zusammenhänge niemals verstehen; dazu müsste man halt wieder mal die Schulbank drücken. Hier ein kleines Zitat zur Verteilungsrechnung BIP von P. Krugman aus einem seiner VWL Bücher:
            « Ein letzter Weg zur Berechnung des BIP besteht darin, alle Einkommen zusammenzuzählen, welche die Produtkionsfaktoren von den Unternehmen der Volkswirtschaft erhalten haben – Löhne, Zinsen, Mieten, Gewinne. » Also bitte nicht mit der Entstehungsrechnung und der Verwendungsrechnung verwechseln. Bekannt ist va. C+I+G+NX wie oben.

          • Guido Meier dit :

            Die « Schulbank » will ich sehen, die Bücher von Paul Krugman durchgeht. Und ich komme nicht umhin, zu bemerken, dass hier Begriff wild durcheinander gewirbelt werden; Begriffe, die jeder kennen sollte und wer sie aufzeigt macht nichts anderes als « Binsenwahrheiten » zu erzählen.
            Was « Löhne, Zinsen, Mieten, Gewinne » betrifft – das ist das Volkseinkommen (Y); wie das mit BIP bzw. GDP, (3-4) Produktionsfaktoren usw. zusammenhängt habe ich oben schon versucht zu beschrieben. Am Besten nochmals in einem VWL-Buch Unterschied von BIP und BSP nachlesen.

            NB: Der pro-Kopf BIP ist gewachsen in der Schweiz

  • Endlich mal ein Artikel der 100% der Tatsache entspricht.
    Schweizer verhungern wohl bald – in welches Land gehen wir dann? Unsere Gummibärchenregierung hat da wohl keinen Vorschlag denn allzu eigenherrlich und egoistisch decken diese rückgratlosen Dinger im Bernerbau ihr eigenes Portemonnaie und lassen das Land überfluten – vorn Menschen die niemals hierher gehören – von Saugern unserer Sozialsysteme etc.etc..
    Danke G.Rutz für diese Offenheit.
    Alexandra weber

    • Guido Meier dit :

      Selbst die Kartoffeln für die Anbauschlacht wurden damals aus Deutschland importiert – zusammen mit dem Dünger.

      In welcher Welt leben die Leute, die einerseits wieder zurück (zur Individuellen) Selbstversorgung zurück wollen und andererseits statt einen Pflug einen Traktor benutzen und wollen, dass der Luftraum von 22 Gripen geschützt wird…

      • Josef Marti dit :

        Vor der PFZ haben wir wohl nichts importiert, geschlossene Volkswirtschaft und Subsistenzwirtschaft, oder?- In welcher Welt leben Sie denn?

        • Guido Meier dit :

          Genau das sage ich ja…
          Die Schweiz braucht Importe (und Exporte) genau so wie die PFZ. Leute wie sie, die gegen das « Masseneinwanderungsschneballsystem » sind, vertreten hier doch die Ansicht, dass die Schweiz mehr Freiheit, mehr Unabhängigkeit, weniger bzw. keine Importe und wieder zur Selbstversorgung zurück soll. Hier steht auch, dass das nur mit 5 Mio. geht – und da ist die Frage natürlich gerechtfertit: « In welcher Welt leben Sie denn? »
          Denn diese Initiative erinnert mich einfach wieder an die « das Boot ist voll » Rhetorik – und in dieser Welt leben heute immer noch einige von der SVP.

          • Martin dit :

            SVP Wähler sind intelligent und geerdet. Sie können selbst denken und sie kennen die Welt und das Leben aus erster Hand. Haben sie sich schon mal gefragt wieso wir keine Warenfreizügigikeit haben und wieso wir keine PFZ mit Japan, Australien, USA haben? Wir brauchen zwar Import und Export und ev auch Einwanderer, was wir dafür nicht brauchen, ist die PFZ. Es kann sein das sich SP`ler vom grenzenlosen Arbeitsmarkt mit Abschottungen vor tiefen Löhnen schützen, aber wer den Zugang zu seinem Beruf nicht mit einem Bildungsprotektionismus abschotten kann, muss sich vor Lohndumping anders schützen.

          • Guido Meier dit :

            Nein diese Frage: « Warum kein PFZ mit keine PFZ mit Japan, Australien, USA  » habe ich mir noch nie gestellt, ich bin nämlich – obowhl kein SVP-Wähler (ausser vielleicht einmal ein Bekannter, der sich getraut selbständig und unideologisch zu denken) – bin auch ich genug « geerdet », um die Landkarte zu kennen.

            Des Weiteren kenn ich – vermutlich weil ich mit der SVP nichts am Hut habe – die FTAA, ANZCERTA, SAARC usw. Es scheint also, dass sich noch ganz viele Ausländer diese Frage auch noch niemals nie gestellt haben.

            Abschottung und Verweigerung ist nie gut, sei es Bildung, Verbote oder Gesetze

  • R. Merten dit :

    Die Argumente von G. Rutz sind stichhaltig. Die Angsthasenpolitik der führenden Politiker und des Bundesrates muss aufhören. Bis heute haben wir an die EU nur bezahlt, bezahlt und nochmals bezahlt. Ein Entgegenkommen der EU ist bisher ausgeblieben. Somit haben wir auch das Recht, endlich einmal Forderungen zu stellen. Die EU ist anscheinend auf unser Geld angewiesen. Um unser Recht durchzusetzen braucht es aber Persönlichkeiten im Bundesrat und nicht devote, ängstliche und rückgratlose Personen- oder sogar Leute wie BR Sommaruga, die angenommene Volksinitiativen einfach hintertreibt!

    • Peter meier dit :

      Gaats no! In br wird gesamthaft betrachtet gute arbeit geleistet. Und was zur eu gesagt wird ist oft bares stammtischgegröhle. Unser derzeitiger wohlstand ist grossenteils von der eu geschaffen. Vergessen sie nicht dass jeder zweite franken in ihrem portemonaie aus der eu kommt.
      Wir sind einfach zu fett geworden und daher nur noch zum jammern zu gebrauchen.
      Nicht alles ist gut beim system der bilateralen. Darum muss man doch nicht zum zweihänder greifen.
      Und wenn sies besser können als die politiker dann steht es ihnen frei sich wählen zu lassen. Aber eben wahrscheinlich nur eine grosse kl.

      • Josef Marti dit :

        Da muss man aber schön naiv sein. Besser machen? In einem reinen Lobbyisten-System der ausschliesslich finanziell motivierten Interessenvertretung?

        • Guido Meier dit :

          Nun ja, jemandem Naivität zu unterstellen und die Schweiz als « Lobbyisten-System » zu sehen ist mehr als nur Widersprüchlich und lässt sich nur mit einem ausgesprochenen hartnäckigen Verschwörungen erklären.

          Hinter alles und jenem finanzielle Interessen zu sehen ist vielleicht nicht ganz falsch; klammert aber die ganzen Idealisten aus. Und Idealisten gibt es vielle ich der Schweiz, einige sind religiös andere wiederum sozial getrieben und einige – dazu zähle ich sie, von der Idee einer eher « rechten » Schweiz….

          • Josef Marti dit :

            Andere verstehen volkswirtschaftliche Zusammenhänge nicht und wollen dann einen Linken in die rechte Ecke stellen. Allerdings glaube ich nicht an irgendwelche pseudoflankierende Massnahmen. Sie sind ein Globalisierungturbo oder dann einfach ein Profiteuer dieses Systems weil Sie wie ich schon oben dargelegt habe entweder Grundbesitzer und/oder Grossgläubiger sind.

          • Guido Meier dit :

            Ob linke oder rechte Ecke – in einer Ecke stehen ist im besten Fall eine Strafe.

            Als Linker sollte man schon für mehr Gesetze zum Schutz des schwachen Bürgers vor der bösen Wirtschaft plädieren.

            Globalisierungsturbo ist lustig und das sind wir Schweizer wohl alle: jeder 2. Franken kommt vom bösen Ausland.
            Auch bin ich Profiteuer des Systems-Schweiz – es ist eines der reichsten Länder (noch, aber wenn die SVP weiter wachsen und sich durchsetzen sollte, dann droht uns der Weg von Rom ins Mittelalter).

            Habe auch ein Häuschen « Grundbesitz » und gemäss Info meiner Bank eher Schuldner…

  • Joerg Hanspeter dit :

    Was will man denn anderes erwarten, wenn sich schon unsere Diplomaten und Bundesräte vor jeder Verhandlung hinstellen und sagen « Wir sind kleine, dumme Schweizer und möchten gerne verhandeln. » Natürlich ist die Bevölkerung aus allen übrigen Ländern besser ausgebildet, besonders die Politiker aus Hartz-IV-Land. Wir müssen unbedingt von Deutschland mehr Effektivität lernern, nämlich wie man ein Land effektiver zugurnde richtet.

    • Guido Meier dit :

      wer ist jetzt dümmer? die schweizer politiker oder die politiker in deutschland?

      es gibt eine regel beim pokern: wer glaubt am tisch sitzten nur idioten, der sollte wissen, dass alle idioten am tisch so idotisch sind und glauben, dass er der grösste idiot sei…

  • Pfändler Ueli dit :

    Was ich nicht verstehe: Wir haben eine steigende Arbeitslosigkeit, besonders von Ausländern. Trotzdem kommen weitere
    Menschen in unser Land, arbeiten zu kleineren Löhnen und bereits Eingewanderte werden dadurch erstzt und landen
    in den Sozialwerken.Ist das der Sinn der Personenfreizügikeit?

  • Joe Amberg dit :

    Lustig ist ja mit welcher Vehemenz die Bauern (liebe SVP…!) für die aktuelle Personenfreizügigkeit einstehen. Ausländische « Praktikanten » (= Schuften bis zum Umfallen zum Billigstlohn) ohne jede Regulierung, aber für die eigenen Produkte dann maximalste Marktabschottung, Mindestpreise, Milliardensubventionen etc. pp.

  • Jon Caduff dit :

    Mein lieber Herr Rutz,

    Aus unternehmerischer Sicht spricht natürlich geradezu alles gegen eine Annahme der Initiative. Es wird zwar in der Initiative versprochen, dass weiterhin genügend hohe Kontingente zur Verfügung stünden. Das was wehtut, sind nicht die Kontingente, sondern die Handelshemmnisse, die mit dem Fallen der Bilateralen aufgehen werden. Und sie werden ja wohl kaum ernsthaft erwarten, dass diese nicht fallen werden, da die Schweiz diese, um nicht vertragsbrüchig zu werden, selbst kündigen muss. Darauf zu hoffen, dass einfach nichts passiert, hat nichts mit Realpolitik zu tun.

    • martin wichtig dit :

      Die EU wird die Bilateralen nicht kündigen. Das hat sie selber bestätigt. Zu dem kann sie die Bilateralen nicht einfach kündigen. Es müssen alle 28 Staaten dieser Kündigung zustimmen und auf die Vorteile der Bilateralen verzichten wollen. Eine Kündigung wird mit der Initiative nicht angestrebt, sondern Neuverhandlungen. Genau das gleiche wollen auch die Briten. Daher werden die Briten ganz sicher nicht einer Kündigung zustimmen.

  • Helga Klee dit :

    Weshalb sagt die SVP nicht wie viele Personen mit der Kontingentsregelung in die Schweiz kommen dürfen? Man hört von der SVP lediglich, dass der Wirtschaft auch mit den Kontingenten genügend Arbeitskräfte bewilligt würden.Und wie steht es mit den Dienstleistern? Woher holen die Spitäler und Pflegeheime ihr Personal, das nachweislich in grosser Zahl fehlt? Wie hoch sind die Kosten für den enormen administrativen Aufwand, welche die SVP Lösung verursacht? Die Schweiz hat Erfahrung mit Kontingenten, es kamen nachweislich nicht weniger sondern mehr Personen. Darum Nein zur SVP Initiative.

    • Mary Roes dit :

      @Helga Klee: es geht primär um Selbstbestimmung! Wollen wir Schweizer die Einwanderung selbst bestimmen oder soll das die EU für uns übernehmen? Zitat: wer in der Demokratie einschläft, erwacht in der Diktatur!

    • martin wichtig dit :

      Ihre Fragen sind einfach zu beantworten. Weil die Kontingentszahl immer wieder der gesamtwirtschaftlichen Lage angepasst werden muss. Es findet eben keine Abschottung mit der Initiative statt. Wenn weniger Einwanderer ins Land ziehen, braucht es auch weniger Pflegepersonal. Diese können ebenfalls innerhalb der anpassbaren Kontingente ins Land einwandern. Die administrativen Kosten sind nicht höher als vor der PFZ, als wir noch keine Probleme hatten. Wenn mit den Kontingenten angeblich mehr Einwanderer einreisen (was ich bezweifle) sollten Sie sich doch freuen.

      • Peter Meier dit :

        Das ist grotesk! Das Pflegepersonal pflegt alte Schweizer und nicht die Arbeitsmigranten. Die jungen EU-Leute arbeiten also für weniger Gehalt, treiben damit die Mietpreise nach oben und lassen sich nach Feierabend in den Altersheimen und Spitälern von den ausländischen Pflegekräften pflegen. Die Zürcher jammern über so viele Deutsche in der Stadt, weshalb sie selbst in die Agglo verdrängt werden und dennoch sind die Pendlerzüge aus dem Umland verstopft mit lauter Ausländern! Merkt jemand was? Die Argumente sind billige Polemik und können ganz einfach widerlegt werden! Es passt nichts zusammen

        • martin wichtig dit :

          Sie machen mir Spass. Ich habe gerade ein Spitalaufenthalt hinter mir (das ist wirklich nicht erfungen!). Feststellung zum Pflegepersonal: alles Schweizer oder min. sprechen sie fliessend Schweizerdialekt.
          Feststellung zum Arzt: Ein Deutscher, sehr kompetent, fühlte mich gut aufgehoben. Er ist schon seit 20 Jahren in der CH.
          Ich stellte keinen Pflegepersonalmangel fest. Das Gejammer, dass wir deshalb unbedingt Einwanderer brauchen ist unnötig. Der Hochqualifizierte deutsche Arzt, konnte schon vor der PFZ hier arbeiten. Masslose Einwanderung schadet der CH. Hochqualifizierte kommen ohne PfZ.

        • Peter Schmid dit :

          Das Pflegepersonal rekrutiert sich momentan hauptsächlich aus den ehemaligen Asylbewerben die in den 90igern im Laufe des Jugoslavien-Krieges gekommen sind, und nicht aus PFZ-lern. Ganz deutlich wird die Korrelation von Herrn Wichtig aber bei den Spitalärzten. Anteil der ausländischen Spitalärzte; 25%. Raten Sie mal wie hoch der Ausländeranteil (OHNE Sans-Papiers und Asylbewerber!) in der CH zur Zeit ist? Oh ja, der liegt so bei 24%. Und wer denken Sie pflegt denn dereinst die in den letzen Jahre eingwanderten 30-50ig jährigen?

    • B.Schnyder dit :

      machen Sie sich wegen der Kosten für die Wirtschaft keine Sorgen – die Unternehmenssteuerreform III wird den Corporates wieder in grossen Schritten entgegen kommen.
      machen Sie sich besser Sorgen um die eigene Zukunft (so Sie denn Arbeitnehmerin sind)…

  • Werner Weinberger dit :

    Dem kann ich nur zustimmen. Jedes Land ausser der Schweiz kontrolliert die Immigration. Das ist nicht Fremdenfeinlichkeit. Z.B. Kanada will jährlich 250,000 Immigranten. Aber die Regierung entscheidet, wer kommen darf. Ich gestehe jedem das Recht zu, eine bessere Umgebung zu suchen. Aber ich gestehe auch jedem das Recht zu, zu entscheiden, wen er aufnehmen will. Dies ist nicht fremdenfeindlich. Wir müssen unsere Lebensqualität verteidigen, und Wohlstand/Geld ist nur ein Teil davon.

  • Thomas Hartl dit :

    Dass Gregor Rutz, als bürgerlicher Politiker, den Arbeitgebern gesetzlich vorschreiben will, was für ein Pass ihre Angestellten besitzen müssen, finde ich seltsam. Um das Wachstum etwas zu bremsen und die Infrastruktur zu entlasten, würde es doch ausreichen, zu verhindern dass Massenweise neue Tieflohnstellen geschaffen werden. Und dazu taugt die Mindestlohninitiative besser, als die Masseneinwanderungsinitiative. Es sollte nicht Aufgabe des Staates sein, den Unternehmen ihre Mitarbeiter über Kontingente zuzuweisen, das passt besser in ein System des ehemaligen Ostblocks, als in die Schweiz.

    • Hans Maag dit :

      Herr Hartl, eine Annahme der Mindestlohninitiative würde im Gegenteil zu einer Masseneinwanderung führen, da der Mindestlohn in den umliegenden Staaten etwa halbsohoch ist wie die vorgeschlagenen Fr. 4000.-/Monat. Viele dieser Zuzüger würden jedoch schnell arbeitslos und damit unsere Sozialwerke belasten. Einverstanden bin ich mit Ihnen, dass nicht der Staat mit seinen Beamten, sondern der Bedarf der Wirtschaft für das Engagement von In- und Ausländern zuständig sein soll. Eine Bremse wäre zudem, wenn zumindest Staatsstellen nur mit Schweizern und Leuten mit C-Bewilligung besetzt würden.

    • Guido Meier dit :

      Beides passt sehr gut in den « Ostblock ». Beides führt zu mehr Bürokratie und beides ist ungeeignet ein Problem zu lösen; es werden einfach neue geschaffen.

      Das mit den Kontigenten hatten wir schon mal ( um 2005), ich musste früher immer beweisen, dass es keinen Schweizer gibt, der diese Arbeit machen kann: Im Kanton Argau gelang dieser Beweis nie und in Zürich immer…

    • Stefan dit :

      Einen hohe Mindestlohn würde sicherlich dazu führen, dass sich gewisse Arbeiten nicht mehr in der Schweiz rechnen. Ein Mindestlohn würde Unternehmen zu effizienz und Investitionen in Technologie zwingen. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass sich der Trend zum selbst kassieren sich in Supermärkten sehr schnell ausbreiten würde. Selbstbedingunsrestaurants würden sich stärker durchsetzten, der Absatz von hochwertigen vollautomatischen Kaffemaschinen würde steigen, Hotels würden auf tägliche Zimmerreingung vermehrt verzichten (Rabatt für Mehrtagesgäste). Nur die effizientesten und besten Friseure würden sich durchsetzen, da Väter mermehrt die Haare ihren Söhne schneiden würden, und Frauen die Haare ihren Ehemännern.

      Diese Massnahme würde sicherlich die Anzahl niedrig qualifizierten Einwanderer reduzieren und würde alle jungen in der Schweiz lebenden Personen dazu zwingen, sich anständig auszubilden. Allerdings find ich es immer erstaunlich, dass gerade die Linke einen hohen Mindestlohn unterstützt, da die Übergangszeit (bis sich alle weitergebildet haben) sicherlich sehr unangenehm (gerade für Einkommensschwache) sein wird.

  • Dominik Friedli dit :

    eigenartig dass ausgerechnet einer der SVP Anderen vorwirft mit Ängsten zu politisieren. Und es ist eben nicht DIE Schweiz die bestimmt wieviele Ausländer kommen, sonder DIE Wirtschaft, also nur was für DAS Stimmvieh.

  • Christoph Lieberherr dit :

    Ich gehöre weiss Gott nicht zu den Fans von Rutz, aber wo er recht hat, hat er Recht ! Kurz, klar und verständlich, eine Erlabung nach dem realitätsfernen Gesülze von Anton Schaller am Montag. Danke, Tagi, dass auch mal andere Meinungen Platz haben. Habe fertig !

  • Remo Hausmann dit :

    Wenn 30% der 80’000 « unentbehrlichen » Fachkräfte jährlich Familienangehörige sind,dann sehe ich wirklich keine glaubwürdigen Argumente mehr der Gegner dieser Initiative!
    Angekündigt waren max 10’000 im Jahr
    Der Bauboom,ausgelöst durch die PFZ,betoniert das ganze MIttelland zu,den Dichtestress spüren wir heute schon.
    Die SVP,Herr Rutz,ist nicht dafür bekannt,dass Sie sich sehr für die Umwelt einsetzt,aber wem eine lebenswerte Schweiz mit nachhaltigem Wachstum,Ausbilldung der Jugend,bezahlbaren Wohnungen etc am Herzen liegt,der kann überparteilich denken,er wird zum Wohle des Landes ja stimmen

    • Annemarie Jenny dit :

      Genial. Schränken wir die Zuwanderung ein, so verschwinden mit einem Wisch all unsere hausgemachten Probleme. Zubetonierung des Mittellandes, unlebenswerte Schweiz mit selbstzerstörerischem Wachstum, unbezahlbare Wohungen und unausgebildete Jugend… Wirikt die MEI nicht vielleicht auch gegen KREBS und FUSSPILZ?

      • Peter Schmid dit :

        Anstatt hier nur sarkastische Platitüden von sich zu geben hätten Sie ja auch sicher die vielen Vorzüge der PFZ für die Schweizer Bevölkerung (nicht nur für die Wirtschaft) entgegenhalten können? Oder etwa doch nicht? Muss für 80’000 Einwanderer pro Jahr etwa keine Stadt von der Grösse St. Gallens aus dem Boden gestampft werden? Ist dieser Bauboom für die schon anwesende Bevölkerun etwa Erhohlsam? Wächst dabei etwa die Infrastruktur sogar automatisch mit? Sind die Mieten seit dem Beginn der PFZ gesunken, gleich geblieben oder etwa doch gestiegen?

  • Franz Huber dit :

    Es ist traurig,dass man über solche Sachen abstimmen muss,weil die Damen und Herren in Bern nicht mehr wissen was Sie tun.

  • Stefan Sollberger dit :

    Ich war früher ein starker Verfechter der PFZ, hab sogar davon profitiert und im Ausland gearbeitet. Damals war aber Europa noch in einer anderen Verfassung (siehe auch Celtic Tiger). Heutzutage gleicht die Stellensuche einem Hürdenlauf. Es ist schwierig eine neue Stelle zu finden (200 Bewerbungen und mehr auf eine Stelle im Controlling).
    Die Löhne werden auch gedrückt weil es sehr viele Bewerber auf dem Markt hat und dies erstaunlicherweise in vielen Berufsgattungen und Branchen. Mir macht die Situation Angst und darum werde ich JA stimmen

  • Andi Egli dit :

    Wer will, dass wieder Beamte und nicht mehr unsere Unternehmer entscheiden, wer in der Schweiz angestellt werden soll, schreibt NEIN zur Initiative.

    • Stefan Sollberger dit :

      Die Unternehmer agieren aber nicht im Interesse des Schweizer Volkes und darum muss die Initiative angenommen werden

    • Andi Egli dit :

      Wer NICHT will….. wer nicht will…!!!!!!

    • Guido Meier dit :

      zwei Befürworter streiten sich und merken nicht, was Sache ist.

      Ich will nicht, dass Beamte entscheiden und ich will auch nicht, dass Unternehmer entscheiden. Ich will, dass es so ist wie bisher: Jeder einzelne entscheidet, ob er in die Schweiz kommen will, um zu arbeiten.

      Der Unternehme kann nur sagen, ob er einen Angestellten aus dem Ausland will.
      Und der Beamte muss gucken, ob das Anstellungsverhältnis den gesetzlichen Normen entspricht.

      Alles andere ist ideologisch motiviert und gefährdet das Erfolgsmodell Schweiz. Oder soll der Staat in der Schule schon bestimmen, welcher Beruf genehm

  • Andy Konrad dit :

    Die SVP Initiative ist nicht das gelbe vom Ei, aber leider im Moment die einzige Alternative zu „weitermachen wie bisher“.
    Die Politik ,von links bis rechts, hat es leider verschlafen, respektive bewusst ignoriert, in den letzten Jahren wirklich griffige und konkrete Massnahmen zu ergreifen und um zu setzen, damit die ganze Zuwanderung nicht aus dem Ruder läuft.
    Bern ist so wirtschaftsblind und brüsselhörig geworden, dass man vergessen hat die Stimme im eigenen Volk überhaupt noch wahrzunehmen. Ich hoffe darauf, dass am 9.2. ein massives Ja resultieren wird und Bern umdenken muss.

  • Walter Sahli dit :

    Und wieder wird so getan, als wäre diese Initiative nur eine Korrektur der PFZ!
    Es wird mit keinem Wort erwähnt, dass in den vorgesehnen Kontingenten ALLE Ausländer inbegriffen sind. Sprich, wenn die Wirtschaft die Kontingente ausgeschöpft hat, wird das reichste Land der Welt den Menschen, die bei uns Zuflucht vor Krieg und Katastrophen suchen, die Türe vor der Nase zuschlagen (obwohl wir doch echten Flüchtlingen immer gerne helfen, nicht wahr?! ). Dies ist natürlich ganz im Sinn der Nationalisten, die alle ausser sich selber hassen!

    • Guido Meier dit :

      Man kann und muss der Initative viel vorwerfen, besonders frapant ist auch, dass wenn es der Wirtschaft schlecht geht, dass mehr Flüchtlinge aufgenommen werden sollen, damit die Kontingente gefüllt werden…

      Dass Flüchtlinge bei guter Wirtschaft abgelehnt werden sollen (weil Krieg erst im Herbst statt im Frühling) ist nebst lustig auch geplannte Verletzung von Völkerrecht. Aber das kann nicht erstaunen, die SVP-Leute sagen sich wieder: Verträge sind zum Brechen da. Wenn ein Krieg im Frühling das Kontingent füllt, dann schadet das der Wirtschaft (vgl. 121 II wBV).

  • Werner Loretz dit :

    Herr Rutz ich hätte gerne von der SVP Vorschläge, wohin die Schweiz sich entwickeln soll, nicht nur immer das leidige Thema gegen die Einwanderung, was uns nicht weiterbringt. Das Bild, dass ihre Partei abgibt ist einfach untragbar, ein Skandal um den Anderen, in Bern kaum zu sehen, immer nur anti BR, etc. Habe 25 Jahre in Luxembourg gearbeitet, Ausländeranteil 46 %… und das Resultat dieses Landes sehen sie selbst, das recihste Land, vor der Schwiez, alle sprechen min 4 Sprachen, was hier nicht der Fall is, die Jugend muss sich besser ausbilden um keine Angst zu haben, den Job zu verlieren

    • Anton Keller dit :

      Luxemburg hat soviel mit dem Bankenplatz verdient, dass die wenigen Einwohner perfekt versorgt werden können. Es gab ja sicher einen Grund, weshalb sie aus dem Paradies weggezogen sind.

  • Hans Duss dit :

    Das BIP pro Kopf stieg von 2002 bis 2012 von 60’000 auf 74’000 Franken. Was lügt uns Rutz hier vor? Wie kann es sein, dass ein Politiker derartige Falschbehauptungen aufstellt, die mit 30 Sekunden Internetrecherche widerlegt werden können? Und warum aplaudiert die Fankurve noch, wenn derart offensichtlich gelogen wird?

    • Beat Müller dit :

      Dr. Blocher hat das Volk 1992 angelogen, als er behauptete, dass ein EWR JA direkt in die EU führe – was nicht sitmmt, wir hätten über einen EU Beitritt abstimmen können (was ja andere EWR Länder auch konnten – und das Resultat war ein verlorerens Jahrzehnt in den 90er als wir weit unterdurchschnittliches Wirtschaftswachstum hatten bis wir dann mal endlich die Bilateralen hatten.
      Und heute werden wir von Herrn Rutz doch wieder nur angelogen, dass das alle keine Konsequenzen habe.
      .
      Die SVP ist ein Fluch für die Schweiz – ich weiss nicht mit was wir diese Partei verdient haben!

      • Hans Christian Müller dit :

        Zu Herrn Duss: 2002 sprach in der Schweiz noch kein Mensch von Personenfreizügigkeit. Diese kam erst 2006 oder 2007 für die alten EU-Mitgliedstaaten und die Erweiterung auf die neuen EU-Länder ist gerade mal 3 Jahre in Übung. Und zu Herrn Beat Müller: da muss Herr Dr. Blocher ja seinen Parteikollegen und damaligen Bundesrat Adolf Ogi gewaltig missverstanden haben, als dieser in der ihm eigenen Euphorie hinausposaunte, dass der EWR-Beitritt als Trainingscamp für den EU-Beitritt zu verstehen sei. – Soviel zu Unwahrheiten und Verdrehungen.

    • Walter Bachmann dit :

      Es geht um die Zeitspanne von 2007 (volle Personenfreizügigkeit), und da ist das BIP pro Kopf stagniert.

    • Anton Keller dit :

      Die volle Personenfreizügigkeit gibt es erst seit 2007.

    • Guido Meier dit :

      Nun ja, lügen gehört bei der SVP zum Fussball-Geschäft (Blocher: die BaZ gehört mir nicht, Maurer: ich trete nicht als Parteivorsitzender zurück, Mörgeli: ich kenne diese Dame nicht), da darf die Fankurve schon jubeln, wenn einem von der Reserve-Bank den Ball zugespielt wird. Bei dieser Initiative darf jeder SVP-Parteisoldat mal ran und gute Miene zum bösen Spiel machen.
      Bei einer Schwalbe, die noch keinen Frühling macht dürfen diese Leute dann wieder ausrufen, es gibt ja noch so viele SVP Initiativen, wie z.B. die Durchsetzungsinitiative…

      • Hans Christian Müller dit :

        Ich bin parteilos, Herr Meier, stelle aber immer wieder fest, dass die linkere Seite die SVP bezichtigt, nur Nein zu sagen, ohne Vorschläge zum Besseren zu machen. Tatsächlich macht diese schon Vorschläge. Weil sie den Linken aber nicht in den Kram passen, werden sie einfach nicht wahrgenommen. Im übrigen hat die BaZ Herrn Blocher wirklich nie gehört. Vielleicht hat eine ihm nahestehende Firma Geld eingeschossen. Die etwas einfältige Frage des Journalisten war aber korrekt beantwortet.

        • Guido Meier dit :

          Nun ja, Blocher hat ja nun zugegeben, dass er gelogen hat. Er hat es diffus mit „Judenverfolgung“ begründet – was daran störend ist, ist die Tatsache, dass er selbst « kauft nicht bei Juden ein » während der „Meili-Zeit“ gefordert hat.

          Was die angebotene « Lösung der SVP » betrifft; diese wird von allen bekämpft: Wirtschaft, Bauern, FDP, CVP, Kirchen (und natürlich die Linken). Die Lösung der SVP ist immer: Ausländer raus – egal wie die Frage lautet.
          Sogar bei der AKW-Frage heisst es: Ausländer raus und AKW gespart.
          FA/18-Absturz: Beiflieger war Deutscher usw.

          jetzt: Naturschutz, Verkehr, Miete

    • Peter Weber dit :

      Herr Duss. Wenn Sie mehr als 30 Sekunden im Internet geforscht hätten, könnten Sie auch erwähnen, dass nach 2008 das BIP Pro Kopf kaum noch noch gewachsen ist. Von CHF 73’641.00 auf 74’010.00. Zahlen sind das EIne, Lösungsvorschläge das Andere. Machen Sie hier welche, oder wollen Sie das so weitergefahren wird wie bisher?

      • Hans Duss dit :

        Schön, wie alle die globale Wirtschaftskrise einfach ausblenden und den aktuellen Aufwärtstrend beim BIP einfach ignorieren – aber das hat bei der SVP schliesslich Tradition, man erinnere sich an den “Faxfehler“ …

    • Martin Danuser dit :

      Wurde die Teuerung der letzten zehn Jahre berücksichtigt? Wenn man die abzieht, ist das Prokopfeinkommen, trotz des angeblichen » Wohlstandswachstums wegen dem Erfolgsmodell Personenfreizügigkeit*, bei 0. Der massive Zustrom aus der EU hat uns also ausser verstopften Zügen, verstopften Strassen, hohen Mieten, auswuchernden Agglomerationen, Schulklassen mit hohem Ausländeranteil, ständig wachsenden Sozialausgaben sowie rapide wachsender Verschuldung von Kantonen und Gemeinden, nichts gebracht. Die unhelige Koalition von SP und FDP wird uns in den Abgrund reissen.

  • Matthias Albrecht dit :

    Zum guten Glück ist Gregor Rutz kein Mann der Wirtschaft. Aber seine Argumente ziehen sicher in der Beiz.

  • Dr. Marcel Kraus dit :

    Zahl der Zuwanderer auf Höchststand seit 1995! Die Aussagen stammen aus dem neuen Migrationsbericht der Bundesregierung, der an diesem Mittwoch vom Kabinett vorgestellt wird und aus dem die Zeitung „Passauer Neue Presse“ vorab berichtet. Demnach ist die Zahl der Zuwanderer nach Deutschland 2012 auf den höchsten Stand seit 1995 angestiegen. In dem Jahr registrierten die Behörden 1,08 Millionen Einwanderer, 2011 waren es noch 960.000. Zusätzlich kommen noch 65’000 Asylbewerber.

  • Hansli dit :

    Aha, die Mieten liegen der SVP am Herzen. Dabei hat hier auf Politblog Herr Egloff SVP Präsident HEV gefordert, dass die Vermieter die Preise schneller anpassen dürfen. Sprich ein SVP Politiker beklagt die fehlende Marktanpassung der zu tiefen Mieten und nun sollen die Mieten ein Problem sein? Und sonst unterlassen SVP-Politiker nichts dem Umwelt- und Naturschutz zu schaden. Für mich ein absolut unverständlicher SVP-Beitrag.

  • Bruno Mazzotti dit :

    Ohne Nachwuchs keine Schweiz, deshalb ein klares Nein!

  • Markus Sulger dit :

    Jedem einzelnen Problem, welches Herr Rutz eingangs erwähnt, könnte mit geeigneten, intelligenten Massnahmen gegengesteuert werden. Aber da ist die SVP ja immer strikt dagegen. Dass gerade die traditionell SVP-nahen Branchen mit Abstand am meisten ausländische Arbeitskräfte importieren, ist in diesem Zusammenhang natürlich auch nicht relevant. Zudem ist zu hoffen, dass Kommunikationsberater Rutz im Berufsleben zu stringenteren Argumentationen fähig ist. Sonst muss er dann womöglich auch irgendwann in ein Sozialsystem abwandern.

    • Carl Gauss dit :

      @Sulger. Super, bitte teilen Sie Ihre intelligenten Massnahmen mit uns. Danke

    • Martin Danuser dit :

      Es gibt keine geeigneten Massnahmen, um die unbegrenzte Einwanderung aus der EU zu stoppen. Was von den Linken verlangt wird, wie näher Zusammenrücken, verteuertes Bahnfahren, staatlich verordnete Mindestlöhne, Mehrwertsteuer erhöhen, usw. führt zu einer Beschränkung unseres Lebenstandarts, und wirtschaftlichem Niedergang. Ich werde als traditioneller FDP Wähler für die Initiative stimmen. Auf die beiden Bundesratssitze, die die FDP dank dem Zusammengehen mit der SP retten will, kommt es mir nicht an. Burkhalter ist ohnehin kein FDP Bundesrat.

  • Christian Gross dit :

    Es geht mir auf denn Keks wenn Politiker Wörter falsche verwenden: Prime Minister Cameron is not the ENGLISH Prime Minister, but the Prime Minister of Britain. And he is not the Premier, but Prime Minister. Auf Deutsch sagt man; Premierminister des Vereinigten Königreichs. Es ist kein Detail weil wenn man nicht die Fakten versteht weil wie kann man eine richtige Beurteilung machen? Oder sind Schweizer jetzt nur noch Ami’s die sagen wie, « Sweden, Switzerland what’s the diff? »

  • Gerig dit :

    Habe damals damals für die PFZ gestimmt. Bin auch heute noch der Meinung, dass die Schweiz mit der Einwanderung gute Leute kriegt welche unser Land vorwärtsbringen. Nun haben wir pro Jahr 80 000 Menschen mehr in unserem schönen Land welche untergebracht werden müssen. Angesichts der desolaten Situation in der EU, müsste weiterhin mit dem gleichen Trend und den bekannten negativen Folgen gerechnet werden. Die direktdemokratische Schweiz wird am 9. Februar Ja sagen. Bleibt zu hoffen, dass Bern mit dem Wallfahrtsabbo nach Brüssel genung Rückgrat hat, um auf Augenhöhe neu zu verhandeln.

  • Judith Papet dit :

    Mich würde mal interessieren warum die Freizügikeits Befürworter und EU Verteidiger es unterstützen können das die EU nicht offen für die ganze Welt ist, aber die Schweiz es sein soll im Europäischen Raum.
    In beiden Fällen will mit man gutem Recht die Einwanderung kontrollieren können. Die Schweiz ist nicht in der EU also ist es auch in ihrem höchsten Interesse ihre Souveränität in diesem Bereich wieder zu gewinnen.

    Alles hat einen Preis, unbegrenzte Zuwanderung und Neuverhandlungen mit der EU. Aber auf lange Sicht bringt es der Schweiz bedeutend mehr über ihr Schicksal entscheiden zu können

  • P. Luetscher dit :

    Ich bin kein Freund der SVP und lehne in der grossen Mehrheit aller Fälle ihre Initiativen ab. Dieses Mal werde ich mich anders verhalten und am 5.2. ein überzeugtes Ja in die Urne legen. Ich störe mich sehr daran, wie unser Bundesrat die Migrationsproblematik andauernd und mit veralteten Statistiken und mangelhaften, tendenziösen Analysen und Argumenten schönredet. Die Wirtschaft spielt in Teilen auch einen unrühmlichen Part. So würde ich gerne wissen, wieviele Schweizer bzw. wieviele Ausländer seit 2006 bei den Grossbanken UBS und CS entlassen oder frühpensioniert und wieviele in diesem Zeitraum neu angestellt wurden? Eine Zahl von 4:1 zu Lasten der Schweizer würde mich ganz ehrlich nicht überraschen !

  • Anton Keller dit :

    Gebt die offenen Stellen den arbeitslosen Ausländer und nicht frischen Zuzüger.

  • Georg Schneider dit :

    Als Natur- und Tierliebhaber stimme ich Ja. Von welche Partei die Initiative kommt, ist für mich sekundär. Was Hr. Rutz hier sagt, entspricht m.E. der Wahrheit – SVP hin oder her.

  • Rene Wetter dit :

    Die Initiative ist wie ein Medikament dass nicht gegen die Krankheit wirkt dafür aber unangenehme Nebenwirkungen hat. Aufgrund der Formulierung wird sie keine Reduktion der Einwanderung bringen aber Neuverhandlungen und Nachteile bei den Bilateralen bringen. Eine Partei die die Verbetonierung des Landes beklagt aber alle Massnahmen dagegen (RPG, Kulturlandinitiative..) ablehnt, ist völlig unglaubwürdig. Auch die Tatsache dass die SVP Mindestlöhne und flank. Massnahmen bekämpft und trotzdem Lohndumping beklagt macht sie unglaubwürdig. Zudem rekrutieren SVP nahe Branchen viele Einwanderer

  • gabi bossert dit :

    Die Kommentarseiten beginnen sich zu wiederholen. Ich möchte allen hier Schreibenden unbedingt empfehlen, sich unter dem TA Beitrag  » Hier bietet ein Lokalpolitiker Neonazis die Stirn « , das Youtube Video anzuschauen.
    Mit etwas Ehrlichkeit, selbstkritischer Würde werden unzählige Kommentatoren erstaunt sein, welchem Wiedererkennungswert sie da begegnen können. Es sollte fast Pflicht sein, bevor bis zum 9,02.’ 14 weiter geplaudert wird.

  • Anna Weiss dit :

    Ein ganz klares JA und das hat nun gar nichts mit Parteizugehörigkeit zu tun sondern mit dem gesunden Menschenverstand, der in Bern leider schon lange nicht mehr waltet. Danke für den Artikel.

  • Erich Chiavi dit :

    Wollen wir uns wirklich von den Einwanderern verdrängen lassen. Die meisten kommen in unser Land und nutzen die Infrastruktur die wir gebaut haben und nehmen die Löhne entgegen und verbringen Ihre Ferien in Österreich und nicht bei uns.
    Die Lebensmittel kaufen sie in ihrem Land und Wohnen zum Teil in Deutschland, Frankreich, Italien.Das verdiente Geld wird
    exportiert. Sollen wir denn nur als Geldinstitut walten??? Ich finde dass wir sehr selektive Einwanderung zulassen sollten.
     » Weniger ist mehr « 

  • Martin Danuser dit :

    Unser « Wohlstand » hat nichts mit der unbegrenzten Einwanderung aus der EU zu tun. Vielmehr ist er der traditionell soliden Haushaltspolitik der Schweiz zu verdanken, die zu niedrigen Steuern und einer florierenden Wirtschaft führten. In den EU Staaten wird seit Jahrzehnten auf Druck der Linken eine populistische Schuldenpolitik betrieben, die zum wirtschaftlichen Niedergang führte. Dank der Personenfreizügigkeit leben Hunderttausende von Einwanderern aus der EU ohne Eintritt zu zahlen von dem, was wir und unsere Vorfahren erspart haben. Das kann so nicht weitergehen.

  • Hans Lips dit :

    Glaubt die Kund- und Wählerschaft der Linken, dass ihre politischen Vertreter mit einem Nein tatsächlich ihre Interessen vertreten?Es können nicht nur Personen aus den 400 EU Millionen kommen.Sieht man die Bevölkerungsstatistik an, so kommen Zuwanderer aus Ländern mit ca. 2 Milliarden Einwohnern. Die Regeln von Angebot und Nachfrage gelten mehr denn je bei der Personalbeschaffung..Wie ideologisch muss man sein um Nein zu stimmen?Wenn die Initiative angenommen wird, so wissen wir ja, dass es in Bern genügend « Saboteurinnen » gibt, die den Volkswillen eben sabotieren.

    • Guido Meier dit :

      Ideologen erkenne ich auch an ihren irrationalen Ängsten. Hier wird die Einwanderung von 400 Mio. bis 2 Mrd. vermutet (oder ganz viele davon) und jeder Politiker ist eine “Saboteurinnen”.
      An Ideologen finde ich insbesondere die Psychologie dahinter interessant: Warum wird hier die weibliche Form verwendet und warum werden nebst Frauen auch Ausländer (unisono) gefürchtet?
      Und warum werden Ausländer immer als gierige Monster gesehen, die nur in die Schweiz kommen, um zu plündern. Wie viele Ausländer sind in ihrem Umfeld und tragen zum gedeihen und nicht zum Verderb des Unternehmens bei?

  • Hans Lips dit :

    Nichts gegen Ausländer (ausser wirtschaftsflüchtigen Asylanten), das Problem sind die Schweizer, die diese irre Zuwanderung akzeptieren und fördern.Es gibt derzeit 5,6 Mio Schweizer de souche, also Originalschweizer, 600 000 Eingebürgerte, 1 954 630 Ausländer, 100’000 Asylanten und noch ein paar zehntausend « sans papiers ».Die Originalschweizer machen heute weniger als 50% der Bevölkerung aus. Wie dumm sind wir eigentlich?Weltweit einzigartig, wie das Land verschenkt wird.Und verwüstet.Kein Wunder kommen immer weniger Touristen.

    • Guido Meier dit :

      Die Widersprüchlichkeit ist amüsant:
      Da bedient sich einer einer Terminologie die keine Sekunde Zweifel an der Fremdenfeindlichkeit aufkommen lässt: http://fr.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ais_de_souche#Critique_du_concept
      Um einerseits mehr (ausländische) Touristen fordert und anderseits behauptet « nichts gegen Ausländer » zu haben.
      Immer wenn mich einer anruft und sagt „ich will ihnen nichts verkaufen“ sage ich: „was wollen sie mir den verkaufen?“. Hier muss man sagen: « Warum sind Menschen, die eingebürgert wurden Menschen 2. Klasse? Viele von dennen (Männer) unterstützen sogar die SVP… »

  • Max Bader dit :

    Die Argumente sind hervorragend. Man muss allerdings erwähnen, dass man beim Familiennachzug noch separate Massnahmen ergreifen muss. So kommen aus dem albanischen Sprachraum jedes Jahr 3’000 Menschen kommen und das aus Nicht-EU-Staaten. Da genügt die Kündigung der PFZ und die Kontingentierung wenig. Da müssen endlich solche Bestimmungen wie in Dänemark, Österreich oder wie z.T. auch in Deutschland eingeführt werden.

  • K.A. Barett dit :

    Gregor Rutz hat recht. Seine Parteizugehörigkeit und die Tatsache, dass die Initiative von der SVP lanciert worden ist, kann als « irrelevant » bezeichnet werden. Selbstverständlich weiss niemand, was passieren wird, wenn die IInitiative angenommen wird. Es weiss auch niemand, was passieren wird, wenn sie nicht angenommen wird. Im Bereich beider Szenarien kann man nur spekulieren und versuchen, die Wahrscheinlichkeitsrechnung zum Prinzip zu erheben. Ein Unsicherheitsfaktor könnte bei einem Ja der verletzte Stolz der Bürokratie-Machthaber in Büssel sein. « Die Schweiz, das kleine Stachelschwein…

    • Anh Toan dit :

      Es geht bei der EU nicht um Stolz: Die vier Grundfreiheiten (Waren-, Dienstleistungs-, Kapital und Personenverkehr) sind die Basis, die Grundlage, die Essenz des Binnenmarktes.

      Da sagen dann die Portugiesen zu recht: Eure Waren und Dienstleistungen wollt ihr bei uns verkaufen, unsere Grundstücke an der Küste mit Eurem Kapital erwerben, aber unsere Arbeitnehmer von Eurem Arbeitsmarkt auschliessen. Warum sollten wir da mitmachen?

      Die EU wird zweifellos handeln, wenn tatsächlich EU Bürgern die Einreise oder die wirtschaftliche Tätigkeit verweigert wird. Klagen oder Kündigung Bilaterale.

  • Juan Carlos dit :

    Wieso verpasst es der Bund in der letzten Zeit immer einen Gegenvorschlag auszuarbeiten? Ich bin der Ansicht, dass die meisten Initiativen extreme Variante präsentieren, damit der Bund einen Gegenvorschlag präsentiert, der einen Kompromiss ausgeht.

    Einfachstes Beispiel in der Vergangenheit war « 6 Wochen Ferien ». Ich bin überzeugt, wäre der Bund als Gegenvorschlag mit 5 Wochen gekommen, dann wäre dieser angenommen worden.

  • Rolf Wittwer dit :

    Am ganzen propagandistischen Aufwand der Gegner der Vorlage stört mich ein Fakt extrem.
    Es geht den ablehnenden « Kreisen », die sich offensichtlich als die besseren Menschen verstehen und empfinden, im Grunde genommen nur und bloss um die « wirtschaftlichen Aspekte ». Will heissen, dass wiederum – typisch für diese Kreise – die « Kohle » im Vordergrund steht.
    Die gesamten sich ins Extreme entwickelnden negativen Aspekte (notabene im Artikel erwähnt) werden bewusst unter den rosaroten Teppich der Verlogenheit gekehrt.
    Das Volk tickt anders. Und das ist gut so.

    • Gerold Stratz dit :

      Werter Herr Wittwer, mich stört der propagandistische Aufwand der « Erfinder » der Vorlage.
      Diese, hauptsächlich finanziert durch SVP-Milliardäre/Millionäre wie Chr. Blocher, W.Frey, Thomas Matter, usw.
      Diese demagogischen Kreise, profilieren sich als die allein « zuständigen Schweiz-Retter ».
      Gehts in die Hosen (was vmtl. u. hoffentlich passiert) kann mann immer noch als « Märtyrer »
      vor « seinem Volch » dastehen. Mir scheint, das Potenzial, der so simpel gestrickten « SVP-EURO-Elend-Strategie »
      ist ausgeschöpft. Mehr « doofe » kann man hier nicht rekrutieren. Zum Glück, für alle Schweizer/innen!!

      • Zumstein dit :

        Falls Sie ein Schweizer sind, reduzieren Sie die Probleme auf parteipolitische Farben ohne selber darüber nachzudenken. Auch wenn die Initiative abgelehnt würde, was ich nicht annehme, reflektiert Sie die Wahrnehmung in der Bevölkerung.

      • Martin dit :

        Die PFZ ging für weite Teile der arbeitenden Bevölkerung in die Hose, es kann also nur noch besser werden, zumindest für die arbeitende Bevölkerung.
        Die Links/Grünen EU Turbos haben doch ihr eigenes Staatsradio und Staatsfernsehen (SRF). Die bekommen Milliarden aus Zwangsabgaben, mit diesen Milliarden werden den Bürgern ununterbrochen Links/grüne Ideologie indoktriniert. Kennen sie auch nur eine SVP Mitglied, dass etwas bei dieser Propagandamaschinerie zu sagen hat? SRF und andere Massenmedien die unendlich viel Geld zur Verfügung haben sind sicher nicht Neutral.

    • Anh Toan dit :

      @Rolf Wittwer: Es geht den initiierenden Kräften nur darum, mittels Initiativen Selbstdarstellung zwecks Wahlkampf zu betreiben:

      Wird die Initiative angenommen, und tatsächlich EU Bürgern Einwanderung verwehrt, kündigt die EU die Bilateralen (Wir haben schon immer gesagt, die EU ist böse)
      Wird die Initiative angenommen, und keinem EU Bürger Einwanderung verwehrt, kündigt die EU die Bilateralen nicht (Wir haben schon immer gesagt, die EU macht nichts, Durchsetzungsinitiative droht)
      Wird die Initiative abgelehnt, was man sogar selber erwartet, hat man sich « Profil » gegeben, war im Gespräch.

  • Gerold Stratz dit :

    Was in diesem Aufsatz von Herrn Rutz wiederholt wird, ist längst bekannt.
    Das sind die Thesen aus der « Blocher-SVP-Bibel », die von seinen Jüngern kritiklos verbreitet werden.
    Am Ende geht es immer um die Grundstimmung: EU=marod, fremde Richter/Vögte, unabhängige Schweiz!?
    Ich erwarte von diesen « Schweiz-Rettern » Vorschläge: Woher (CH-Bürger) rekrutieren für, fehlende
    Aerzte, Lehrer, Pfarrer, Bauarbeiter, Kellner, Pflegepersonal, Landarbeiter, Bus- u. Tramchauffeure,
    Industriefachleute, IT-Fachleute, usw. Die SVP im Sinkflug, weil immer mehr « wache » Wähler die
    Demagogie der SVP durchschauen.

    • Zumstein dit :

      Geschätzter Herr Stratz, Sie ignorieren die Entwicklung seit der Annahme der PFZ. Ich kann nachvollziehen, dass nicht in jedem Landesteil der Schweiz die Zunahme und die Probleme gleich hoch sind. Besuchen Sie doch mal die Stadt ZH oder das Tessin. Vielleicht hilft das bei der Wahrnehmung der Herausforderungen. Lösungen: 1. Numerus Clausus bei Medizin aufheben. 2. Baubranche wird automatisch weniger HR benötigen durch abnehmende Bautätigkeit & best. ausl. Resourcen nutzen. 3. Landarbeiter auf Saisonier Status holen. 4. Industrie durch kontrollierte Migration. 5. Pflege durch Ausbildung usw…

    • Martin dit :

      Überlegen sie mal gut wie die Schweiz vor 2007 zu den fehlenden Arbeitnehmern gekommen ist. So wach wie sie nach eigenen Angaben sind, müsste ihnen ein Licht aufgehen.

  • uelli widmer dit :

    ich lasse mir von niemandem, egal ob Staat oder Bürger, vorschreiben, wen ich einzustellen habe! mich wundert es, dass eine Partei, die sonst schimpft, dass sich der Staat zuviel in alles einmischt und sich die Freiheit auf die fahnen geschrieben hat, nun verlangt, dass sich genau dieser Staat in meine Freiheit, mit wem ICH einen arbeitsvertrag abschliessen will, einmischen soll. im übrigen nimmt mich wunder, wie hoch der anteil an Schweizern in den betrieben unserer Lichtgestalten von der SVP (Blocher Spuhler, Amstutz, Giezendanner etc) ist.

    • Zumstein dit :

      Niemand wird Ihnen vorschreiben wen Sie einstellen können, der Schweizer ist hier sehr wirtschaftsfreundlich. Ihnen und mir wird der Zugang zu einem Human Resourcen Pool eingeschränkt, welcher Nachteile bringt. Wir werden uns anpassen müssen. Sie reduzieren aber das Thema auf ökonomische schwarz weiss Aspekte und blenden die wichtigen Herausforderungen aus. Meine Person profitiert ökonomisch, wohne in Zug und bin Unternehmer, Vater und kein SVP Wähler. Stimme trotzdem für die Initiative.

    • Martin dit :

      Solange ihnen die Schweiz nicht alleine gehört dürfen sie hier nicht machen was ihnen gefällt. Etwas mehr Anstand und Rücksicht für ihre Mitbürger wäre angebracht. Wer Arbeiter ruft bekommt Mitmenschen mit denen nicht nur sie zu tun haben. Wenn sie für ihre Arbeitnehmer weitestgehend selbst Aufkommen, auch für den Transport, Landverbrauch und im Falle von Arbeitslosigkeit Invalidität und Krankheit, dann könnten sie vielleicht die Freiheit nehmen und Einwanderer importieren. Was aber nicht geht ist, falls sie den AN nicht mehr brauchen können, die Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen.

      • Ueli Widmer dit :

        Sie, Herr Martin, Sie sind wirklich der Ansicht dass ich als freier arbeitnehmer auch für die von Ihnen genannten aspekte verantwortlich bin??!! Während ihrer anstellung haben meine Arbeitnehmer alles dieses durch ihre abgaben mitfinanziert! Haben Sie das auch über die EMS Chemie gedacht, als die im frühjahr 2009 einerseits kurzarbeite für ihre mitarbeiter eingeführt hat (selbstverständlich von staat finanziert) andererseits der Blocher Clan aber eine dividende von 70 millionen für SICH verlangt hat …

      • uelli widmer dit :

        Martin, auf was muss ich sonst noch alles schauen bei Mitmenschen, die ich einstelle? Reinlichkeit im häuslichen umfeld? einhaltung der verkehrsregeln? dass sie nicht im supermarkt klauen? alles dinge, die nicht `nur mit mir zu tun haben` und die gegebenenfalls auch `kosten für die Allgemeinheit` bedeuten. by the way: was würde die EMS Chemie wohl zu Ihrer aussage sagen, die einerseits ihre Arbeiter auf kurzarbeit setzt, für deren kosten der steuerzahler aufkommt, zeitgleich fordert der Blocher-Clan dann aber 70 millionen dividende.

      • ueli widme dit :

        Martin, mich nimmt wunder, was die EMS-Chemie (Blocher-Clan), die einerseits kurzarbeit anmeldet – natürlich auf rechnung der allgemeinheit, während zeitgleich der Blocher-Clan 70 Millionen dividende fordert, zu Ihrem statement sagt …

    • Gerold Stratz dit :

      Lieber Herr Widmer, bin auch ihrer Meinung. Aber, Peter Spuhler /Stadler Rail, gäbe se in dieser Form nicht,
      ohne einen grossen Anteil ausländischer Fachkräfte, die hier wohnen oder als Grenzgänger pendeln.
      Sez. in Bussnang u. Altenrhein. Wie Sie wissen, hat P.SP. « das Heu nicht auf der gleichen Bühne, wie Chr.Bl.!
      « Z.Erin.: P.S betr. C.B. « Langsam wird ER zur Hypothek » für die Partei.!
      Oder zu Toni Brunner betr. PFZ: T.B. « sollte das Gehirn einschalten, bevor er redet »!
      D.h. P.Sp. ist kein « Blocher-Anti-EU-imprägnierter Mitläufer ».
      Deshalb hat er sich vmtl. auch aus dem NR abgemeldet.

  • Bernhard Ecklin dit :

    Herr Rutz argumentiert wie immer überlegt und sachlich.
    Er unterstreicht, dass es um das Rückgewinnen der Handlungsfreiheit des Staates Schweiz auch in der zentralen Frage der Zuwanderung geht. Die Frage lautet demnach nicht:, « werden wir noch genügend Fachkräfte bekommen? », sondern « wollen wir eines der drei Grundpfeiler jeder Staatsgemeinschaft, nämlich die Staatsgewalt (zusätzlich zum Staatsvolk und Staatsgebiet) sichern. Das absolute Grundrecht jeden Staates, Einreisebestimmungen zu erlassen, hat verfassungsmässigen Rang, ist auch Wirtschaftsverbänden nicht zur Validierung überlassen.

  • Linker dit :

    Nach der Annahme der Initiative geht die Vorlage in den Ständerat und Nationalrat. Dieser Fakt wird von allen Gegnern ignoriert. Allfällige Anpassungen für die Umsetzung werden dann in Angriff genommen. Es ist unsere Tradition mit Initiativen etwas zu bewegen und die wenigsten wurden akzeptiert. Der Gegner scheint hier ungenügende Kenntnisse unseres Systems zu haben und beschwört untergangs Szenarien und fokusiert auf Parteien. Frage mich ob dies Schweizer sind und ob diese den Initiativ Text überhaupt gelesen haben. Vorallem verstehen Sie wenig von unserem Initiativrecht. Bin kein SVPler.

  • Dr. Marcel Kraus dit :

    Ich würde diese Einwanderungsinitiative auch unterstützen, wenn sie von den Grünen, der SP oder der CVP eingereicht worden wäre. Die Partei ist mir persönlich gleichgültig: für mich zählt nur das Interesse für die Schweiz, als kleiner neutraler Staat. Unabhängig und neutral ist unser Land seit 500 Jahren (Marignano); dass soll auch für zukünftige Generationen so bleiben!

  • Thierry Meli dit :

    mit grösstmögliche absicht möchte ich jedem befürworter der svp-initiative, welche sämtliche ausgezeichnet integrierten secondos auf dem arbeitsmarkt gnadenlos diskriminieren würde, fremdenfeindlichkeit unterstellen. sogar in der arena vom 17.01 wurde es allseits still, als bundesrätin sommaruga dieses thema ansprach. co-vorstehender amstutz, unter dem druck den vorwurf geschickt abzuwehren, entblösse darauf die ideologische färbung der initiative.

    vergesst nicht, liebe hinterwäldler: der böse mann fremder ethnie könnte schon bald freund eurer tochter sein!

  • Christian Emmenegger dit :

    Wir locken mit tiefen Steuersätzen wohlhabende Menschen und internationale Konzerne an. Wir haben zu wenig Fachkräfte. Der Staatsapparat und seine Beamten sollen laut SVP bestimmen, wen die Wirtschaft künftig als Arbeitskraft braucht. Das ist nicht nur planwirtschaftlich, sondern völlig naiv zu glauben, dass dies Staatsbeamte beurteilen könnten. Und: Es leben auch eine halbe Million Schweizer in der EU, dank PFZ. EU-Ausländer zahlen durchschnittlich gar mehr in die Sozialwerke ein als Schweizer. Sie sind meist reich und zahlen viel Steuern. Mit 3.2% Arbeitslosen haben wir Vollbeschäftigung.

  • Marcel Geninazzi dit :

    Was Strategisch nicht so toll ist, am gleichen Tag über FABI und Masseneinwanderung abzustimmen, den ich höre Schlagwörter die für beide Vorlagen gelten.

  • Buehler H.P. dit :

    Die INI-Gegner können argumentieren so viel sie wollen – eines ist sicher: die vorausgesagte, einer damals lediglich auf Zustimmung der Bürger geschönte Anzahl von möglichen Einwanderern von rund 8’000 Personen pro Jahr, ist nunmehr um mehr als das 10fache höher. Das ist keine Statistik sondern Tatsache. Darum muss die Reissleine sofort gezogen werden. Alle meine Freunde und auch meine gesamte Verwandtschaft haben bereits ein überzeugtes JA auf den Stimmzettel geschrieben. Wem die Schweiz und ihr Fortbestehen in einer annehmbaren Form auch weiterhin am Herzen liegt, sollte dasselbe tun.

  • Daniel Moser dit :

    Die SVP-Initiative möchte u.a. den Familiennachzug einschränken und so zur Einwanderungspolitiik der 1960iger Jahre zurückkehren. Dies isteht im krassen Widerspruch zur Forderung nach Integration de rgleichen Partei in die schweizerische Gesellschaft. Der Familiennachzug spielt aus naheliegenden Gründen eine entscheidende Rolle für die Integration von ausländischen Arbeitskräften in unsere Gesellschaft. « Wir riefen nach Arbeitskräften – und es kamen Menschen » schrieb Max Frisch seinerzeit. Aus der Geschichte nichts gelernt?

  • Ugo Cavellere dit :

    Seit den 60-ern engagieren sich Grüne und Linke oft geradezu messianisch für Ökologie. Das Mittelland gehört primär als Folge der Masseneinwanderung (auch wenn dies MEI-Gegner mit absurden Argumenten abzuleugnen versuchen) zu den dichtest besiedelten Regionen Europas, ist bereits heute weitgehend zuzementiert und ungeachtet all dessen wird weiterhin pro/s ein 1,1 qm Land verbaut. Dass die Fläche eines Landes und seine Ressourcen mit der Demographie in einer vernünftigen Relation stehen müssen, sollte eigentlich jedermann einleuchten. Die Gegner der Initiative kennen aber nur wirtschaftliche Argumente, treten Ökologie und Umwelt mit Füssen. Wie ist es möglich, dass sich die Grünen und Linken mit diesen eindimensionalen Wirtschaftsplutokraten verbünden? Wie erklärt sich dieser Verrat??

    Und wie muss ich mir das seltsame Schweigen von Umweltorganisationen von Pro Natura bis Greenpeace zur hirnrissigen Zubetonierung unseres Landes erklären? Organisationen, die ich jahrzehntelang in treuem Glauben unterstützt habe. Welcher Opportunismus ist hier am Werk? Die Enttäuschung ist abgrundtief.

    • Bernhard Ecklin dit :

      Herr Cavellere bringt die Sache auf den Punkt.
      Die Schweiz ist mehr als das BIP des nächsten Quartals.
      Die Wirtschaft und die Gewerkschaften vertreten ihre kurzfristigen Partikularinteressen konsequent – nicht mehr und nicht weniger. Aber, die Schweiz darf nicht auf den kleinsten, gemeinsamen Nenner von UNIA und Economie-Suisse reduziert werden, weil dieses Land sonst bald wie ein Binnen-Monaco aussieht..will das jemand?

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