Année de prison ou année de vie?

29 000 francs. C’est ce que coûte chaque mois la réinsertion sociale d’un jeune délinquant de Zurich. «Carlos» a 17 ans et a déjà été condamné 34 fois pour divers délits. Son cas a suscité de vives réactions auprès de la population et des médias. Dernièrement, il a même été utilisé pour une publicité d’une célèbre entreprise suisse d’ameublement. Mais il échauffe surtout les esprits de nombreux contribuables, femmes et hommes. Cela se comprend.

Car pour les 29 000 francs par mois, le ministère public des mineurs a mis en place un programme spécial pour le traitement des mineurs délinquants: une prise en charge socio-éducative 24h/24, un appartement de quatre pièces où il vit avec sa tutrice, et un entraînement quotidien de boxe thaï. Le fait que Carlos ait même reçu un déodorant Armani d’une valeur de 46.90 francs aux frais du contribuable a provoqué encore plus d’indignation. Est-ce que cet adolescent reviendra ainsi sur le droit chemin? On est en droit d’en douter.

Quelles sont les priorités de la société quant à ses choix et refus et pourquoi jette-t-elle littéralement l’argent par les fenêtres dans le cas de Carlos?

Le débat sur les coûts est important dans notre société. Ici la main d’un patient à l'hôpital d’Uznach en décembre 2001. (Image Keystone/ Martin Rütschi)

Outre la question de savoir si une telle thérapie des délinquants est efficace, une autre question délicate se pose: notre société a-t-elle perdu le sens de ce que peuvent coûter certaines choses? Car nous vivons à une époque où les fonds publics se font maigres. C’est pourquoi la Suisse riche ne peut plus (ou ne souhaite plus) tout donner «à fonds perdu». Une sanction et une réinsertion appropriées des délinquants sont importantes. Mais est-ce que la réinsertion d’un bagarreur notoire peut engloutir 348 000 francs par an, tandis que 300 000 francs pour un médicament d’importance vitale ne sont plus payés par la société?

Une décision du Tribunal fédéral m’oblige à effectuer cette comparaison difficile mais importante: fin 2010, les juges de Lausanne avaient décidé qu’une femme souffrant d’une maladie rare appelée «maladie de Pompe» ne pouvait obtenir un médicament vital pour 300 000 francs par an aux frais de l’assurance maladie. Le Tribunal fédéral a défini par la suite quel effort est justifié pour sauver une vie: 100 000 francs par «année de vie humaine sauvée».

En tant que personnalité politique du domaine de la santé, je m’engage pour un système de santé abordable et donc sécurisé à long terme. Mais, quelles sont les priorités de la société quant à ses choix et refus et pourquoi jette-t-elle littéralement l’argent par les fenêtres dans le cas de Carlos? Même si de cette manière le jeune délinquant retrouvait la raison et adoptait un comportement raisonnable, n’avons-nous pas perdu le bon sens ici? Comparé à d’autres pays, la restriction des prestations médicales n’est guère un problème en Suisse. Mais chez nous aussi, on constate de premiers pas vers le rationnement.

Combien vaut une «année de vie humaine»? Ce n’est pas en polémiquant que nous avancerons – mais la question de la hiérarchisation des dépenses doit, à mon avis, être posée: année en prison ou année de vie? Heureusement, le cas de Carlos a indigné la Suisse. Ce qui est encore plus important: cela amène une discussion indispensable sur les coûts dans notre société.

117 commentaires sur «Année de prison ou année de vie?»

  • max dit :

    Der Unterschied ist folgender: Besagte Alte und Kranke, in den Alters- und Pflegeheimen, in den Spitälern, sie haben einen festen Wohnsitz, haben ihr Leben lang geschuftet, Prämien bezahlt, zahlen regelmässig ihre Steuern. Damit sind sie per Definition unseres sozialistischen Sozialstaates die Volltrottel im Umzug. Selber Schuld!

    • hans fallada dit :

      max vielleicht können sie mir das wunder erklären, wie wir in der schweiz mit einer satten bürgerlichen mehrheit zu einem « sozialistischen sozialstaat » kommen? die bürgerlichen müssen endlich aufwachen und den schlamassel den sie in der justiz angerichtet haben aufräumen!

      • Dünner dit :

        Ist nicht das Mass die Richtschnur aller Dinge? Es gibt in allem Exzess-Positionen. Zumindest die Möglichkeit dazu. Wer über das Mass bestimmt ist wer?

        Was wünschenswert ist, das nicht ein Einzelfall zur Masslatte für alle wird. Ich bin ebenfalls der Meinung; 29’000 pro Monat für das Wohl eines Gewalttäters ist eine sehr flotte Summe. Im Gesundheitsbereich ist ähnliches festzustellen. Es gib welche mit Ziel des Profits und solche mit Verstand und Herz.

        Wenn das Herz in einer Angelegenheit fehlt nützt nur der Kopf auch nicht viel. Ein Apparat der des Apparates wegen läuft ebenso nicht.

  • Hans Müller dit :

    Klar, Fälle wie « Carlos » darf es nicht mehr geben. Aber mit Verlaub, Herr Stolz, wenn etwas Unsummen verschlingt, dann das Gesundheitswesen. Schreiben Sie doch mal etwas über Ihre gehätschelten Basler Pharmaunternehmen, welche ständig « neue » Medikamente auf den Markt bringen, die nicht wirksamer sind als die alten, aber dafür das Doppelte kosten oder die exorbitanten Löhne der Chefärzte (der neue Spital-CEO von SO garniert neuerdings 667’000 CHF/Jahr!). Wenn es irgendwo Sparpotential gibt, dann im Gesundheitswesen, aber nicht auf Patientenseite, sondern bei den Leistungserbingern!

    • Andreas Obrist dit :

      Lieber Herr Müller,
      Genau das Gleiche habe ich auch gedacht. Abgesehen von Hausärtzen und einigen wenigen Ausnahmen, sind die Löhne der Mitarbeiter im Gesundheitswesen absurd. Hier gäbe es tatsächlich viel Sparpotential!

    • Jakob vonGunten dit :

      @ Hansi Müller: Kostentreiber des Gesundheitswesens sind die unnötigen Grundleistungen der KK! In der Schweiz werden über 40% der Prämienzahler subventioniert. Und trotzdem dürfen alle bei Abstimmungen über den Ausbau der Grundleistungen mitbestimmen! Wenn ich massive und luxuriöse Leistungen beziehen kann, die ich selber nicht bezahlen muss, dann nehme ich die mir selbstverständlich! Diese Pervertierung von Demokratie zu reiner Mehrheitsbestimmungen treibt die Kosten immer weiter hoch und unterminiert unseren Rechtstaat. Und das wollen die Linken: Armutsbewirtschaftung und Elendsverwaltung!

      • L. Stöckli dit :

        Sicher leisten gewisse Prämienzahler einen Beitrag zur Kostensteigerung. Aber mir will trotzdem nicht einleuchten, warum das BAG Medi-Tarife bewilligt, die 10, 20 oder gar 30 mal höher sind als im Ausland. Man sollte nicht den Ball hin und her spielen, sondern jeder Interessengruppe die Möglichkeit nehmen, die Preise nach eigenem Gutdünken zu beeinflussen. Komisch scheint mir einmal mehr, dass wieder die Linken an allem Schuld sein sollen, als ob die Schweiz von diesen regiert würde. Mit dem ewigen Links-Rechts-Gelafer kommen wir nicht weiter!

        • max schmid dit :

          Ja Hr. Stöckli das Gelafer ist ärgerlich vor allen weil auch Sie sich daran beteiligen und gleichzeitig Schuldige benennen. Auch Sie bedienen Ihre vorgefasste Meinung, die eher auch nicht den Tatsachen entspricht. Nennen Sie bitte ein Medi. das in der Schweiz 30 x mehr kostet, Sie werden Mühe haben eines zu finden das 10 x mehr kostet. Die Abweichungen werden heute eher im Bereich von 10 – 30% liegen. Die Medi wurden nämlich mehrmals billiger. Das gleich Geleier von linker Seite zu den Verwaltungskosten der KK. und die unbelegte Meinung zu den Minderkosten der SUVA, ist eff. teurer.

    • Anna Fleming dit :

      Kleine pingelige Korrektur: Der erwähnte CEO, sofern Sie von Martin Häusermann sprechen, ist Wirtschafter, nicht Arzt, und Chefarzt schon garnicht. Es sind die Ökonomen mit ihren falschen Vorstellungen von Effizienz in einem Betrieb von und für Menschen, welche das Gesundheitssystem an die Wand fahren.

      • Hans Müller dit :

        Nein, es geht um die Spital-Chefärzte, die verdienen bis 567’000 (sorry für den Tippfehler oben). Der CEO erhält (verdient wäre hier das falsche Wort) 350’000.

        • M.Müller dit :

          Tja, von wegen exorbitanten Löhnen mit viel Sparpotential, da hät ich noch ein weiteres Beispiel ‘direkt’ aus dem Gesundheitswesen: GAV der Assistenzärzte mind. 50h Woche, Lohn 6500.-, Überstunden dürfen nicht aufgeschrieben werden, da man ab 150 Überstunden wegen Ineffizienz entlassen wird (was tw. nach 3 Monaten schon der Fall ist) – würden aber alle nach 50h nach Hause gehen, würde das Spitalwesen zusammenbrechen. Jetzt sagen sie mir nochmals, wo genau wollen sie bei den Löhnen einsparen???

    • hans fallada dit :

      genau herr müller, darum wolle ja alle in der pflege arbeiten. selten so einen quatsch gelesen. sparen kann man auf kk seite. verwaltung zusammenlegen, werbung abschaffen und aufhören irgendwelche zuckerwässerchen und blüemlitee zu zahlen.

      • Hans Müller dit :

        Zeigen Sie mir doch genau auf, wo in meinem Beitrag ich etwas von Pflege geschrieben habe. Danke!

        • hans fallada dit :

          gerne herr müller: sie schreiben vom « gesundheitswesen ». dazu gehören pflege, ärzte, psychologen, heilpädagogen etc. pp.. na, klick gemacht?

    • Urs Freiburghaus dit :

      Kaum weist einer sachlich und korrekt auf einen Missstand hin (Kompliment an Herrn Stolz) kommt ganz bestimmt ein Gutmensch gelaufen und wiegelt ab, weil es seiner Meinung nach an andern Orten AUCH Missstände gibt – und die verknüpft er dann und fühlt sich toll dabei: boah, was hat er heute wieder für Gerechtigkeit gesorgt!

      • Hans Müller dit :

        Äah, Herr Freiburghaus, die absurde Verknüpfung kommt von Herrn Stolz. Lesen Sie doch den Text nochmals aufmerksam.

  • Daniel Herter dit :

    Sie sprechen mir aus dem Herzen.

  • Hürlimann dit :

    29’000 CHF für ein Jahr (nicht einen Monat) und dazu der ordentliche Lehrlingslohn aus den Berufsparten die dringend Nachwuchs suchen würde reichen um Erwachsenen eine Umschulung, eine Neuorientierung zu ermöglichen. Bsp. 12 x 29’000.- wären 12 neue Pflegefachkräfte mit Lebenserfahrung die einen Beruf erlernen könnten und sich nicht mehr die Sinnfrage stellen müssten. Das wären ebenfalls 12 Personen die entweder ihre Ersparnisse nicht mehr aufbrauchen, keine ALV beziehen oder keine Sozialleistungen mehr bräuchten, oder keine Seelsorge, keine ärztliche Leistung beanspruchen … Think about!

    • Patrick Matti dit :

      Das Beispiel « Carlos » spricht eine eindeutige Sprache: es lohnt sich doch ein asozialer Straftäter zu sein!
      Ich wollte schon lange mal reiten lernen. Also übe ich gleich heute Abend zu prügeln, zu beschädigen und sonst irgend wie negativ auf zu fallen. Da ich eher ein Spätzünder bin, muss ich mich beeilen bevor Straftäter doch nicht mehr verhätschelt werden…
      Tja, die Zeiten haben sich nicht geändert: wer brav seine Steuern bezahlt, bringt es noch immer zu nichts!

  • Max Moser dit :

    Endlich jemand, dem es gelingt trotz Wut und/oder Empörung klaren Verstand zu wahren und diesen zu nutzen, um wichtige Fragen aufzuwerfen. Dafür gebührt Herrn Stolz ein fettes BRAVO!

  • Anton Keller dit :

    Ein Medikament muss eine nachweislich wirksame und zweckmässige Behandlung ermöglichen, damit es bezahlt wird. Bei der Resolizialisierung sind oft beide Kriterien nicht erfüllt.

    Resozialisierende sollten zudem nicht gegenüber Sozialhilfeempfänger bessergestellt werden.

  • Alois Krieger dit :

    Bin ganz Ihrer Meinung bezüglich des Straftäters. Diese Auswüchse gibt es nur, weil zum Teil die Therapierer selbst davon profitieren und es im Vergleich zu Schwerkranken nur wenige solche Fälle gibt.

    Aber das Problem bei diesen Medikamenten ist, dass Staat nicht jeden Preis für eine Medikament zahlen muss. Weiss die Pharmaindustrie, dass sie fast jeden Preis durchsetzen kann (wie z.B. in den USA, wo die Pharmalobby anscheinend noch stärker ist als in der Schweiz), dann steigen die Gesundheitskosten umso stärker. Die Schweizer zahlen im Vergleich jetzt schon sehr hohe Preise für Medikamente.

  • Kaspar Tanner dit :

    Wow. super, Herr Stolz,
    Genau das sind die Überlegungen, die mich auf die Palme bringen.
    Eine Gesellschaft, die anständige und gesetzestreue Menschen vernachlässigt oder indirekt zum Tod verurteilt (Morbus Pompe-Urteil), delegiitimiert sich selbst.
    In einer Zeit, wo der Westen immer mehr im Niedergang begriffen ist, stellt sich immer häufiger die Frage, ob man Geld für Kindergärtner oder Kinderschänder ausgeben will.
    Und m.E. darf es nicht sein, dass der Kindergärtner das Nachsehen hat.
    Prima argumentiert. Es geht nicht um Rache, sondern um Gerechtigkeit.

  • R. Merten dit :

    Resozialisierung ist wichtig. Auf der anderen Seite weiss ein 18 jähriger ganz genau, was er tun darf und was nicht. Das heisst, ein Verbrecher erhält einmal eine Chance- bei einer weiteren ernsthafteren Straftat geht’s in die Kiste und zwar längere Zeit. Die linke Kuscheljustiz muss aufhören. Heutzutags werden die Kriminellen und Berufsverbrecher von den Sozis mit Handschuhen angefasst, statt das man den Bürger vor solchen Individuen schützt. Und dass es im Gefängnis teurer sei ist nicht stichhaltig. Schmalhans sollte dort Einzug halten und nicht Menuewahl, TV, Internet, Radio und Sackgeld!!

    • Hans Müller dit :

      Noch einer, der nicht begriffen hat, dass der Schweizerische Bundesstaat seit seiner Gruündung von einer satten bürgerlichen Mehrheit regiert wird. Und noch was Herr Merten: Das Gericht, welches die Kuschelmassnahmen für Carlos angeordnet hat, bestand aus 3 Richtern, zwei davon SVP…

    • Reto Stadelman dit :

      Sehe ich genau so! Warum haben Gefängnisinsassen jeder einen eigenen HD Fernseher? Ein (wahrscheinlich) 1.40m Bett und können zwischen dem Rindsentrecot oder der Gänseleberpastete auswählen? Als Fernseher (wenn überhaupt) sollte ein alter noch funktionierender Röhrenmonitor reichen. Ein 1.0 m Bett wie im Militär reicht ebenfalls aus. Und Spaghetti Bolognese als MIttagsmenu macht genau so satt wie ein Rindsentrecot, von mir aus noch mit einer vegetarischen Variante versteht sich. Ich finde auch nicht man sollte unmenschliche Gefängnisse führen, aber was wir haben sind 3-Stern Hotels mit Gitter!

    • Vogel dit :

      Ja Herr Merten im saftig drauf auf die Linken. Wer waren denn die Richter im Fall Carlos? So wie ich gelesen habe, gehörten
      da zwei aus der SVP dazu. Und dann diese Polemik von wegen Schmalhans sollte Einzug halten. Sie haben wohl keine Ahnung wie es ist weggesperrt zu sein.

      • R. Merten dit :

        ist nicht nötig, dass ich das weiss, Hr. Vogel. Kriminelle wissen genau, dass sie unrecht tun- also ab in die Kiste und bei wiederholtem Delinquieren Daueraufenthalt im Gefängnis. Ob SVP oder nicht ist egal. Die Verbrecher müssen zahlen. Auch Hansi Müller weiss immer noch nicht, dass die CVP in vielen Fällen zu den Linken gezählt werden kann. Wer etwas von Politik versteht weiss das !!

        • Hans Müller dit :

          Klar doch, alles eine Sicht der Optik. Für eingefleischte SVPler gibt’s nur eine rechte Partei, die SVP. Der Rest ist links.

        • iskra dit :

          Herr Merten, sie scheinen der grösste Politfuchs zu sein, den es gibt. Sie verstehen es haargenau, jede Meinug, jeden Politiker und jede Partei genau nach ihrem Gusto dorthin zu schieben und zu stellen, wie es i h n e n passt. Oder mit andern Worten, wer etwas von Politik verstreht weiss das !

          • hans fallada dit :

            herr oder frau merten lebt mental noch in den fünfziger jahren. da muss natürlich alles so zurecht gebogen werden, damits wieder stimmt. böse sozialisten vs. gute bürgerliche.

  • Josef Marti dit :

    Ich vermute der notorische Schläger bekommt 348’000 plus die 300’000 für das Medikament, weil er ja in der Kiste ist. Alles andere wäre ja EMRK widrig.

  • Walter Bossert dit :

    Betrachten wir diesen Vergleich doch ganz einfach mit den Möglichkeiten, welche die betroffene Person selber hat. Die oder der Kranke kann sich einer so schweren Krankheit nicht selber entziehen! Er/ sie ist auf Leben oder Tod auf diese teure Medizin angewiesen. Ein Carlos kann aber genau so wie alle anderen es als Kinder gelernt haben den Finger endlich heraus nehmen und sich so benehmen wie das andere schon als Kinder beherrschten! Der Grundfehler der heutigen Psychologie ist, dass solch trotziges Verhalten als Krankheit auch noch gepflegt, stat korrigiert wird.

  • Joerg Hanspeter dit :

    Viel mehr als die Kosten an sich, schockiert mich die Tatsache, dass unsere Sozialindustrie offenbar über einen beliebig grossen Topf an Geld verfügt, wo jeder nach Belieben reingreifen darf. Verlgleichen wir das doch mal mit den Kürzungen in Alters- und Pflegeheimen, wo es Leute betrifft, die ihr ganzes Leben hart gearbeitet haben. Das man Schläger in Kampfsport ausbildet, setzt dem ganzen noch die Krone auf.

    • R. Merten dit :

      stimmt, Hr. Joerg- und was mich ausserordentlich aufregt ist die Tatsache, dass die Sozis Verbrechen gleich welcher Art nie verurteilen sondern noch Verständnis zeigen und allerlei Ausreden suchen.. Auch bei Ausschreitungen wie z.B. « Tanz dich frei »-Veranstaltungen wird immer die Polizei als Sündenbock hingestellt und der Gipfel ist, dass bei den Chaoten noch linke Politiker mitmachen!

      • hans fallada dit :

        und der andere gipfel ist, dass bei blood&honour rechte plitiker mitmachen…versuchen sie doch mal aus ihrem einfachen schwarz-weissen weltbild auszubrechen.

  • Pit Stoffel dit :

    Zur Frage « Wie viel ist ein Menschenleben wert », dies in Bezug auf massiv teure Medikamente, fehlt mir noch der Faktor Zeit. Wenn mit einem Medikament, das für einen Monat Fr. 100’000 kostet, das leben um höchstens 3 Monate verlängert werden kann, dann « lohnt » es sich nicht, eine solche Behandlung einzuleiten.
    Ich möchte nicht missverstanden werden – auch mir ist es klar, dass das sich an’s Leben klammern eine völlig natürliche Reaktion des Menschen ist. Mein Kommentar bezieht sich lediglich auf die mathematische und somit « unmenschliche » Seite der Medallie.

  • Beat Müller dit :

    Das ist doch ziemlich nach den Interessen der Pharma Industrie. Ich fürchte, da dürfte auch irgend ein Zusammenhang bestehen. Fakt ist die Schweiz gibt zu viel für den Medizinbereich aus, ich sehe in anderen Ländern dass es auch effizienter geht. Aber hier haben zu viele ein Interesse dran, dass es nicht ändert. Beispiel Medikamente: Der Arzt gibt sie in anderen Ländern gleich mit, und zwar genauso viel Tabellen wie es braucht, ggf. auch schon halbierte, wenn die Dosis kleiner ist. Ist viel effizienter als immer eine ganze Packung in der Apotheke holen.

    • Reto Stadelman dit :

      So es ist also im Interesse der Pharmaindustrie das diese ein Medikament für 300’000 CHF nicht mehr bezahlt bekommt? Sie leiden wohl noch unter Nachwehen der verlorenen Abstimmung zum neuen Epidemiegesetz?!? Überhaupt geht es hier nicht um Medikamente oder die Pharmaindustrie. Besinnen Sie sich bitte wieder auf das Thema.

  • s.frei dit :

    geschwätz.primär ist uns daran gelegen,die funktionierenden teile,die teilnehmenden gesellschaftlich zu unterstützen.man muss nicht immer werten und die schuld gehört (sowieso) der gesellschaft,
    wenn der vater alki und die mutter andersweitig…dies sind wahlen, welche jeder für sich trifft und die politik nur noch profitiert als ewiger moral.
    besser ein aussteiger weniger wie ein seriöser ,wenigstens ambitionierter teilnehmer ? die alt68er diskussion ist definitiv abgeschlossen und diese wollten damals schon nicht teilsein-so sollen diese auch heute ihren homeopathieclub betreuen.

    • Reto Stadelman dit :

      Um ehrlich zu sein Herr oder Frau Frei, ich kann Ihnen nicht ganz folgen. Worauf wollen Sie heraus?

    • Marcel Grossglauser dit :

      BRAVO Herr Stolz.

    • max dit :

      @s.frei
      So kommt es heraus, wenn man am iPhone tippt. Man sieht pro Bildschirm nur einen Satz und verliert dann den Überblick. Ich jedenfalls komme nicht draus, worauf Sie hinauswollen.

      Aber das ist vermutlich bei unserer Sozialpolitik dasselbe: Jeder wurstelt vor sich hin, dort wo er grad ist und das Stimmvolk hat den Überblick verloren. Betroffen sind die Stimmbürger von solcher Politik. Schade, dass sie nicht fähig sind, zuallererst an sich selber und die eigenen Interessen zu denken! Das gäbe ihnen eine zuverlässige und eindeutige Perspektive.

      Ich denke an mich, an meine Angehörigen. Da sind keine Alkis, keine Carlos, keine Junkies dabei. Wir wollen gesund werden und in Ruhe alt werden. Alles andere, alle anderen können uns egal sein.

  • Reto Stadelman dit :

    Das wäre doch mal eine tolle Volksinitiative. Für einen fairen Rechtsstaat! Ein Gefängnisaufenthalt darf NICHT mehr kosten als das jährliche durchschnittliche Einkommen eines Schweizers plus 20%. Wahrscheinlich eine zu radikale Forderung und ein echt heisses Eisen, so dass es niemand anpackt. Dennoch fände ich das richtig.
    Übrigens, davon zu schreiben Polemik helfe nicht weiter, dann aber selber massivste Polemik anzuwenden Herr Stolz ist nicht die feine Art 😉 Oder was glauben Sie war der Vergleich mit der Morbus Patientin anderes als extreme Polemik? 😉

    • Kaspar Tanner dit :

      Ich finde Ihren Ansatz im oberen Abschnitt sehr interessant. Es würde einen klaren Deckel nach oben setzen.
      Der Morbus-Pompe-Fall ist ein Extrembeispiel, aber es gibt genügend andere. Es fällt ja langsam auf, wie knauserig der Sozialstaat im Umgang mit Durschnittsbürgern ist, während er beim Umgang mit Rechtsbrechern nicht teuer genug sein darf.
      Es ist dieses Missverhältnis, dass zum Staatsüberdruss führt. Wenn man um mehr Gerechtigkeit bemüht wäre, wäre auch eine SVP immer noch eine 12 %-Partei.
      Ironischerweise « profitiert » die SVP direkt von den Auswüchsen dieses idiotischen Sozialstaats.

    • R. Merten dit :

      Arbeitslager wäre die günstigste Variante. Oder ausländische Kriminelle bei jedem Delikt zwingend ausschaffen. Dann würden die Kosten im Sozialwesen dramatisch zurückgehen und der Bürger könnte sich wieder ungehindert in der Oeffentlichkeit bewegen!

      • D. Christinat dit :

        Jawolll Herr Merten, und wenn wir die Arbeitslager von Russland und China übernehmen, dann könnten wir ja auch gleich die Todesstrafe wieder einführen, wie es die SVP Wallis anstrebt. Wenn all die Kriminellen, Armen, Invaliden und Ausländer liquidiert werden, so gibt das Platz für neue REICHE Ausländer …

        Die Schweiz wird zur Gated Community der Reichen und Schönen.

        Was nicht passt wird entsorgt – ist billiger.

        Ihre Gedanken sind furchterregend und erinnern an die spätern 30er des letzten Jahrhunderts. Furchtbar!

      • Simon Schwareznbach dit :

        Ja Herr Merten und als nächstes wollen sie dann noch ein Konzentrationslager für Linke, Behinderte, Juden und Romas

        • R. Merten dit :

          Ich habe nichts von Juden, Romas oder Behinderte gesagt. Solche dreckigen Unterstellungen können nur Sozis machen. Ich haben von Kriminellen und Berufskriminellen gesprochen, Hr. Schwarzenbach und D.Christinat. Ich kann nicht verstehen, dass Sie nicht einmal einen Text richtig lesen und interpretieren können !!!

          • Mark Keller dit :

            Berufsverbrecher wurden in den Konzentrtios-Lagern für Schutzhäftlinge mit einem grünen auf dem Kopf stehenden Dreieck gekennzeichnet. Heute fordern Politiker ganz offen das Chippen, anstelle des grünen Dreiecks! Und genau Ihre Einstellung R. Merten führt zu solch unwürdigen Forderungen!

  • Pascal Meister dit :

    Ich finde die Kosten für « Carlos » auch massiv zu hoch, allerdings könnte der Vergleich mit dem Gesundheitswesen nach hinten losgehen. Wenn Mehrfachtäter Menschen so verletzen, dass sie ihr Leben lang leiden – oder gar töten, dann sind erfolgreiche Massnahmen zur Resozialisierung tatsächlich günstiger als 300’000 pro geretteres Lebensjahr.

    • Reto Stadelman dit :

      Das ist wirklich ein gefährlicher Vergleich den sie hier machen. Denn wenn wir die « Kostenwahrheit » so betrachten, dann könnte man auch auf die Idee kommen, dass eine kleine Giftspritze letztlich die effizienteste Lösung ist… Sie sehen also, wir betrachten die Sache besser nicht von der Seite.
      Ich möchte noch anfügen, nur um das klarzustellen, ich bin klar GEGEN die Todesstrafe.

      • Hans Müller dit :

        Die Überlegung von Herr Meister ist überhaupt nicht falsch. Es ist eine Tatsache, dass die meisten Gewalttäter nicht lebenslänglich verwahrt werden, d.h. sie kommen früher oder später wieder raus. Sitzt einer « nur » im Gefängnis, so verbüsst er zwar richtigerweise seine Strafe, ändert dort aber sein Verhalten nicht. Er stellt also für die Gesellschaft weiterhin ein Risiko dar. Die Resozialisierung erfolgt darum in erster Linie zum Schutz der Gesellschaft. Die Frage ist nicht ob, sondern wie Resozialisierung erfolgen soll. Sicher nicht, indem dem Delinquenten jeder Wunsch erfüllt wird.

    • Walter Bossert dit :

      Aha, ausser der Kostenknebelung der Kriminellen, taucht nun auch noch die unterschwellige Drohung auf, wenn ihr nicht macht was ich will gibt es teure Verletzte. Herr Meister das ist mit Sicherheit der falsche Weg. Wer sich so daneben benimmt, der darf auch im Knast nicht viel kosten.

  • Raphael Keller dit :

    « Wir leben in einer Zeit, in der die öffentlichen Mittel knapp sind. » Richtig, weil die FDP dafür sorgt, dass es ständig neue Steuerausfälle in Milliardenhöhe zugunsten von Aktionären und Unternehmen gibt (Unternehmenssteuerreform II, bald III). Der Schweiz ging es noch nie so gut, aber die Mittel sind – dank kräftiger Mithilfe der FDP – immer ungleicher verteilt. Dafür will die FDP unbedingt mehr Geld in der Armee verlochen, mindestens 5 Milliarden soll sie jährlich kosten! Vielleicht erklärt Herr Stolz besser, warum bei der Gesundheit gespart werden muss, das Militär aber mehr kosten soll.

    • Kaspar Tanner dit :

      Jeder, der mit sich selbst ehrlich ist, kann bestätigen, dass er seine Bedürfnisse seinem Lohn anpasst. Ausnahmen bestätigen die Regel.
      Die Vorstellung, dass es für den Staat eine natürliche Steuereinnahmens-Grenze gibt, ist illusorisch. Die gibt es nicht. Sehen wir uns doch die USA an: Der reichste Staat der Nachkriegszeit hat sein Geld in Autobahnen, Mondflügen, 11 Geheimdiensten (!) und unzähligen Kriegen verpulvert.
      Wenn heute 100 % Steuerlast eingeführt würde, würden schon morgen die Steuerbeamten zu uns nach Hause kommen, um unsere Möbel, Fahrzeuge und Eheringe einzukassieren.

    • Beno Meier dit :

      Werter Keller streichen sie ihren Traum vom totalen Sozialstaat! 74% haben gestern für eine
      Schweizer Armee gestimmt…schon vergessen?

    • Karl dit :

      Danke Herr Keller, sie bringen es auf den Punkt. Sie haben nur die SVP vergessen zu erwähnen, welche in diesem üblen Spiel die Hauptrolle spielt. DieFDP ist sich nicht zu schade, den Steigbügelhalter für die SVP zu spielen. Hoffen wir dass es der CH-FDP genau so geht, wie der deutschen FDP.

    • Stef dit :

      – Die Fiskalquote der Schweiz ist in den letzten 20 Jahren um 13.7% gestiegen.
      – Die Gesundheitskosten haben sich in den letzten 20 Jahren auf ca. 66 Milliarden verdoppelt.
      – Die Sozialwerke der Schweiz kosteten 2012 insgesamt 143 Milliarden.
      – Die Armee kostet nach 20 Jahren Stagnation 4.5, zukünftig 5 Milliarden.

      Diese Zahlen zeigen, dass Ihr Argument absurd ist.

  • Sonderegger Andre dit :

    Leider ist genau dieser Artikel eine Polemik und nicht eine sachliche Abwägung von Interessen. Denn sonst müsste Stolz die Ausgangslage anders beschreiben: es geht beim Fall Carlos nicht um seine Person, die ist nicht so wichtig, sondern um die Frage, wie man eine für die Gesellschaft bedrohliche tickende Zeitbombe entschärft. Es geht dabei um langfristige, jahrzehntelange Opferverhinderung, nicht um kurzfristige Lebensverschönerung. So. Und mit dieser Ausgangslage kann man nochmals mit Denken beginnen. Was Stolz vollführt, ist reine Empörungsdialektik, intellektuell kaschiert.

    • Walter Bossert dit :

      Sonderegger und was tun Sie anders? Ihre « Opferverhinderung » hat aber in der Westschweiz groteske Formen angenommen!

      • Werner Haas dit :

        Hat man auch schon darüber nachgedacht dass es Leute gibt die gar nicht therapierbar sind? Aber das will ja niemand wissen. Die einen aus falschem « Gutmeinertum », die anderen weil sie dann viel weniger verdienen!

    • Fischbacher, Chrigel dit :

      @Sonderegger Andre
      Ein etwas arroganter Auftritt mein Lieber.
      Es entsteht, wenigstens bei mir, der Eindruck, dass sie einer von Denen sind, die von Leuten wie Carlos profitieren.
      Das heisst, einer von Denen, die dafür Sorge tragen, dass Leute wie Carlos 30000 Franken/Monat kosten.

    • Beno Meier dit :

      Werter Sonderegger, Massimo Portmann hat es erwähnt die günstigste Lösung für tickende Zeitbomben kostet Fr. 19.90 bei Hornbach. Eventuell müssen wir uns langsam von sozialromantischen Resozialisierungsgedanken trennen und sie sich einen neuen Job suchen.
      Ist vielleicht auch mal ein Denkansatz?

  • Simone W. dit :

    Beschämed wie hier ein Schicksal gegen das andere abgewägt und vorallem aufgewiegelt wird…

  • Werner Sugi dit :

    Herr Stolz, besten Dank für Ihren Kommentar.
    Das Geld für die kranke Frau ist eben futsch und weg.
    Das Geld hingegen für die Kuscheljustiz bleibt hingegen
    in den « Säcken » der immer mehr werdenden , meist linken
    Betreuer, Anwälten, Psychologen/Psychiatern etc hängen!
    Wer lernt denn heute noch einen Beruf indem man schmutzige
    Hände bekommt? Zukunft hats in der Asyl- Vollzugs-Industrie,
    usw…

  • Wale dit :

    Auf der einen Seite dieser jugendliche Deliquent, der vermutlich noch gar nicht weiss, was Arbeiten heisst. Andrerseits Menschen wie ich. Ich habe ein Arbeitsreiches Leben hinter mir. Durch erlittene Militär-und Arbeitsunfälle bin ich zum Wrack geworden. Den benötigten Rollstuhl durfte ich selbst bezahlen, ebenfalls darf ich mich an den Spitex Kosten mit 383.00 Fr und an benötigten Hilfsmitteln mit weiteren 400.00Fr, pro Monat! beteiligen. Ich will kein Mitleid nur ein bisschen mehr Verständnis. Es sind noch viele andere wie ich, nur trauen sie sich nicht zu Schreiben ( Resignation!)

  • Peter Steiner dit :

    Die letzten 20 Jahre sind geprägt von stetigen Steuersenkungen für Unternehmen und besonders vermögende Personen. Immer wurde dem Volk gesagt, wir können uns diese Steuersenkungen nicht nur leisten, wir werden sogar noch mehr Steuern einnehmen.
    Gleichzeitig haben wir überall im Sozialwesen Abstriche gemacht und neue Abgaben eingeführt.

    Wann kann endlich ein bürgerlicher Politiker zugeben, dass wir uns kaputtsparen?

    Und was ist günstiger, einen Straftäter zu resozialisieren oder nach 40 Jahren wieder als Gewalttäter auf die Gesellschaft loszulassen?
    Ich wünsche mir Politiker mit Denkvermögen.

  • Jakob vonGunten dit :

    Sozialwesen, Gefängnis oder Gesundheitswesen: Die Rehabilitationsbewirtschaftung ist in linker Geiselhaft! Ausgaben- und Kostenwachstum sind nirgends so hoch wie hier. Es hat sich eine Betreuungswirtschaft herangebildet, die von Bund, Kanton und Gemeinden Milliarden absaugen und keine Resultate liefern. Linksparteien sind nie an Lösungen interessiert: Ihre politischen Konstrukte sind gewollt so verquer, dass sie jahrzehnteland zu Lasten der Steuerzaler lukrativ bewirtschaftet werden können. Das geht von den Krankenkassen (über 40% für Linkswähler subventioniert!) über staatliche PKs zu AHV!

    • Hans Müller dit :

      Die CH wird seit ihrer Gründung von einer satten bürgerlichen Mehrheit regiert und die Kuschelnassnahmen für Carlos wurden von einem von SVP-Richtern dominierten Gericht angeordnet. So, jetzt bringen Sie auch mal ein paar Argumente als hier einfach Ihren Linkenfrust loszuwerden.

      • Ernst Kleimann dit :

        @Hansi Müller: Ihr Staatsverständnis entspricht Ihrem Rechtschreibe-Kenntnisstand. Lesen ist eines, verstehen etwas anderes! Laut Köbis Beitrag wendet die Schweiz seit Jahrzehnten Milliarden von CHF für die Sozialindustrie auf: einen Bruchteil davon für Menschen in tatsächlicher Not, den grössten Teil für die Betreuermafia. Das hat nix mit SVP oder Bürgerlichen zu tun. Vielleicht aber mit den « Nassnahmen »? Tatsache ist auch, dass AHV, staatliche PKs und KK-Subventionen sowie das ganze Asylwesen seit Jahrzehnten im Argen sind und es bleiben, so lange es Milliardenzu verteilen gibt.

        • L. Stöckli dit :

          Nun Herr Kleimann, aus Ihrem ‘Rechtschreibe-Kenntnisstand’ muss ich schliessen, dass bei IHNEN kein Staatsverständnis vorhanden ist. Übrigens: Wenn Sie keine AHV beziehen möchten, fragen Sie doch mal nach, ob Sie darauf verzichten dürfen. Die übrigen AHV-Rentner werden Ihnen dankbar sein.

  • sepp z. dit :

    man kanns drehen wie man will: am ende verlangt die fdp, dass sowohl gesundheitssystem wie auch soziale netze für den mittelstand und die geringverdiener zusammengestrichen und gespart werden, damit die steuern für globale firmen und reiche sinken. mit der agenda der fdp im hinterkopf wird dieser beitrag von herr stolz -an sich mit interessanter fragestellung – reichlich belanglos.

  • r.meier dit :

    ich ärgere mich auch,aber nicht mal auf carlos,sondern auf unser sozial und justizsystem,die unfähig sind,diesen strolch ganz einfach hinter gitter zu bringen,wo er hin gehört,egal ob er noch so jung ist,andere müssen es ja auch,ohne viel therapie,eines ist aber gewiss,die linken gutmenschen verschleudern unser steuergeld und bereichern sich damit auf auf erbärmliche art und weise,arme menschen in unserem land,werden von den sozialämtern abgewiesen,wenn sie ein bischen unterstützung brauchen,bei diesem fall kann es nicht genug kosten,nun ist es zeit,noch andere solcher fälle aufzudecken

    • L. Stöckli dit :

      Super, wie einfach man es sich machen kann! Die Schweiz wird bürgerlich regiert, Herr Meier. Hören Sie auf mit diesem Quatsch, dass die Linken an allem schuld sind. Beim Fall Carlos war ja die SVP mit dabei. Gehört die nun auch zu den linken Gutmenschen? Machen Sie einen Vorschlag, ganz konkret, mit Langzeitrechnung, mit allfälligen weiteren Schäden etc. Sie werden merken, dass auch Sie die Patentlösung nicht haben. Vielleicht bestehen die involvierten Kreise nicht nur aus Idioten?!

  • Ralf Schrader dit :

    Mich würde interessieren, was den Autor dazu befähigt, sich Gesundheitspolitiker zu nennen? Gesundheitspolitik beschäftigt sich höchtens am Rande mit den Kosten des Gesundheitswesens, diese hat ganz andere Aufgaben und Ziele.
    Selbstverständlich sind im Einzelfall 29.000 Fr./ Monat gerechtfertigt, wenn damit Leben und Gesundheit vieler Menschen geschützt werden. Das macht den Unterschied zu den statistischen Fallkosten im Gesundheitswesen. Jeder Mensch wird einmal final krank, da muss man statistische Grenzen ziehen. Nur sehr wenige aber werden potentiell gemeingefährliche Straftäter.

  • Alfred W. dit :

    Herr Stolz, Polemik nützt weder der « Kuscheljustiz » (Da waren doch zwei SVP-Richter beteiligt!) noch der Pharmalobby. Es geht nicht an, zwei Schicksale gegeneinander auszuspielen. Aber die Frage muss gestellt werden, ob Kosten gespart werden können, ohne die Qualität zu verschlechtern. Und eine Gesamtkostenrechnung muss auch gemacht werden. Dann stellt sich unmittelbar (bei der Pompe-Ptientin) oder mittelbar (bei allfälligen Opfern von Carlos) die Frage nach dem finanziellen Wert eines Menschenlebens. Solange unsere Gesellschaft sie ignoriert, bleibt immer viel zu viel Platz für öde Polemik.

  • Erich Meier dit :

    Sowohl im Strafvollzug wie auch im Gesundheitswesen müssen die Kosten limitiert werden. Vor allem linke Politiker wollen nicht sparen, da sie vor allem die Interessen von Staatsbeamten, Ärzten und Spitälern vertreten. Geld spiele keine Rolle, monieren diese Kreise, man müsse es den Leuten nur wegnehmen. Genau wegen dieser ausser Kontrolle geratenden Umverteilungsmentalität explodieren die KK-Prämien immer weiter. Darum brauchen wir mehr Politiker, die sich fürs Sparen einsetzen und nicht Lobbyisten der Sozial- und Medizinalindustrie.

    • Kaspar Tanner dit :

      Herr Meier,
      « Lobbyisten der Sozial- und Medizinalindustrie » weist daraufhin, woran unser Gesundheitswesen krankt: Die Linken vertreten die Sozialindustrie, die Rechten die Medizinalindustrie/Pharma. Beide wollen ihre Pfründe schützen.
      Bei aller Antipathie für die Linken: An der Misere im Gesundheitswesen verdienen auch Rechte ganz fett. Das kann man nicht nur den Linken in die Schuhe schieben…
      Ich bin zwar rechts, aber nicht blind auf dem rechten Auge.

  • Daniel Steffen dit :

    « Wir leben in einer Zeit, in der die öffentlichen Mittel knapp sind. Deshalb kann (oder will) die reiche Schweiz… »
    ja was jetzt? sind wir reich, oder haben wir kein geld? da müssen sie sich schon entscheiden!
    sicher müssen wir über die themen reden, die sie angesprochen haben. aber aus erfahrung fürchte ich, das es bei der Polemik bleiben wird. und ja, ihren beitrag zähle ich auch dazu, da er rein gar nichts zu einer sachlichen diskussion beigetragen hat! (und nein, mit extremen einzelfällen zu argumentieren halte ich nicht für sachlich)

    • D. Christinat dit :

      Danke für diese sachliche Antwort, welche die Polemik des Autors aufgreift und richtigerweise darauf hinweist, dass nicht anhand Weniger auf Alle geschlossen werden kann. Leider greift diese unglückliche Pauschalisierung in der Schweiz zunehmend um sich: seien es IV-Bezüger, Sozialfälle, etc – immer wird anhand des Missbrauchs einer kleinsten Minderheit die ganze Gruppe bestraft. Sippenhaft und Pauschalbestrafungen sind aber nicht zeitgemäss – im Westen.

  • Adrian Humboldt dit :

    Schade ist ein FDPler, ein liberaler, der Versuchung erlegen, auf den diesen emotionalen, polemischen und bedeutungslosen Zug aufzuspringen, nur um sich im *gerechten Licht* zu sonnen. Wenn etwas Kostet, dann ist es das Gesundheitssystem. Und da werden Jahre und Cash verbrannt in hoher Kadenz. Da könne wir noch 1000 Carlos haben, das wird im ineffizienten Geusndheitsbudget immer noch under ferner liefern erscheinen. Transparenz ja, aber auch Relationen und Grössenverhältnisse im AUge behalten.

  • A.Räber dit :

    Würde eine »Caroline » auch so « carlos-mässig » resozialisiert?Wohl kaum,denn die »Soz.-Industrie » strotzt nur so von Sozialromantikerinnen,also krasses Geschlechter-Ungleichgewicht bei den Entscheidungsträgern.Bin selber eine Frau,aber es sind Männer (und Frauen) gefragt,die nicht immer nur den « armen,kranken »Täter sehen.Klar,es gibt auch Männer, die nur « täter-zentriert » denken und die Opfer ausblenden,weil das eben leider noch lukrativer ist.Zum Gesundheitswesen:Patienten haben noch zu wenig Lobbies,(z.B. in d.Politik),deshalb spart man sie zu Tode und finanziert lieber diePharma plus Anhang..

  • Rice V. Schluss dit :

    Gefängniskosten: die Insassen sollten viel mehr arbeiten, Strafvollzug muss endlich mehrheitlich selbsttragend durch die Täter finanziert werden. Kochen können die auch für sich selbst. Fertig mit TV und Handies, Ping-Pong und Kraftraum im Gefängnis. Fertig mit « Restrisiken ». Knastis sollen büssen und schuften, Tag für Tag. Da sparen wir Milliarden.

    Bei den älteren Generation sehe ich das Problem mit der fehlenden PflegerInnen-Anzahl. Diese Fachkräfte wurden aber auch ohne PFZ schon vor 30 Jahren aus dem nahem Ausland rekrutiert. Genauso wie bei der Feldarbeit.

    Umdenken angesagt, so oder so.

  • Peter Kaufmann dit :

    Wir sind uns gewohnt,dass in unserem anonymisierten Staatswesen alles, was machbar ist, auch umgesetzt wird. Kosten und Nutzen spielen keine Rolle. Bezahlen tut die Allgemeinheit, und die wehrt sich nicht. Dass sich das ändert, hat wohl damit zu tun, dass es dem Mittelstand langsam an den Kragen geht und auch Politiker merken, dass Geld nicht auf den Bäumen wächst. Aber es ist sehr fragwürdig, zu diskutieren, was mehr kosten darf, ein Jahr Resozialisierung oder ein Jahr längeres Leben. Diskutieren sollte man, wie es möglich ist,die Verantwortlichen wieder auf den Boden der Realität zu bringen.

  • Martin Frey dit :

    Meine 30jährige Nichte leidet unter Morbus Pompe. Sie lebt nur noch, weil der Hersteller des Medikaments diplomatisch ausgedrückt sich an den Kosten beteiligt. Eltern und Geschwister leiden enorm, weil das Leben der Tochter/Schwester auch laut Bundesgericht sogenannt zu teuer und somit nichts mehr « Wert » ist. Jedermann kann sich vorstellen, wie wir direkt Beteiligten auf die Umstände im Fall Carlos, die Reittherapie und den Messerkauf für einen äusserst gefährlichen Vergewaltiger usw. etc. reagieren. Was soll das Dasein einer Kranken weniger zählen als Vierzimmerwohnung und Ausgänge?

  • Hans Müller dit :

    Die in diesem Artikel aufgeworfene Frage muss noch weiter gedacht werden. Die Resozialisierung wird als Investition betrachtet, um teure Rückfälle zu verhindern. Die Richtigkeit dieser Annahme ist aber umstritten.

    Bei sichernden Massnahmen soll der Täter aber dauerhaft weggesperrt werden. Diese enormen Kosten fallen dann nicht « nur » während einiger Jahre, sondern lebenslänglich an. Wir sollten uns wirklich fragen, ob es wert ist für einen objektiv minimalen Zugewinn an Sicherheit derart viel Geld auszugeben oder ob anderweitige Investitionen dem Gemeinwohl mehr dienen würden.

    • Beno Meier dit :

      So lange wir uns nicht durchringen können, uns endgültig von Typen wie Hauert, Anthamatten,
      Dani H, Ferrari und wie diese Psychopathen alle heissen, zu trennen ist die Gesellschaft weiter gezwungen sinnlos Geld zu verbrennen Herr Müller! Da liegt der Lösungsansatz und nicht in
      Reitstunden ja oder nein.

  • Julia King dit :

    Man verändert das Wesen einer Sache, was auch immer das ist, sobald man es mit Geld in Zusammenhang bringt.

    Wenn man das Factum Geld rauslässt:

    Darf ein Arzt, der Hippokrates Eid geleistet hat, einem Kranken die Hilfe verweigern, wenn er die Hilfe zu Verfügung hätte?
    Ganz klar nicht!

    Darf eine Gesellschaft alles mögliche tun um einen potenziellen (von potenziell kann hier nicht die Rede sein) Schwerverbrecher Gesellschaftstauglich machen?
    Sie muss es sogar! (ob hier die Therapie die richtige war, ist fraglich)

    Nur aus der Perspektive des Geldes hier Entscheidungen zu treffen ist falsch

    • Beno Meier dit :

      Natürlich kann man einen 90 jährigen monatelang künstlich am Leben erhalten Frau King, nur werden sie um den Kostenfaktor und die Sinnfrage nicht herum kommen.
      Mit Anthamatten und dessen Reitstunden hat sich die Gesellschaft viel Mühe gegeben, ihn wieder gesellschaftstauglich zu machen!
      Nun nach Adelines Ermordung, muss sie es wirklich nochmals versuchen, oder gäbe es da nicht
      eine definitiv sichere Lösungen?

  • Christof Ender dit :

    Herr Stolz, sie vergleichen Dinge, die sich nicht vergleich lassen. Leute einsperren ist teuer. Das liegt nicht daran, dass das Leben im Gefängnis so luxuriös wäre, sondern daran, dass sie sicherstellen müssen, dass niemand abhaut. Wenn sie also einen jugendlichen « Intensivtäter », als Altervative zur Therapie, lebenslänglich wegsperren möchten, kostet das ein paar Millionen. Einfach um bei den Kosten zu bleiben, die übrigen Aspekte lassen wir für ein anderes Mal.

  • markus müller dit :

    @ daniel stolz: « Mit Polemik kommen wir nicht weiter » ganz richtig herr stolz. warum versuchen sies dann nicht mal anstatt hier mit solch widerlichen kostenrechnungen über lebenswerte und nicht lebenswerte menschen zu sprechen. in der schweiz ist genug geld vorhanden – die mittel sind nicht knapp! sie sind falsch verteilt. hinzu kommt: wenn sie anfangen am strafsystem zu sparen, reintegrationsmassnahmen aufheben und eine harte linie fahren, dann werden sie am ende mehr und nicht weniger straftäter haben. als ob es auf einen deostick ankäme mein gott…

    • D. Christinat dit :

      Sehr gut gebrüllt, Löwe! Danke für diese klaren Worte Herr Müller – in der Tat geht es dem Herrn NR mit seinen widerlichen Berechnungen in der Tat darum, Hass und Polemik zu schüren, Öl ins Feuer zu giessen, um sich einen politischen persönlichen Gewinn zu versprechen. Das sind unsere Super-Volksvertreter.

      • R. Merten dit :

        Hören Sie doch auf mit diesen JUSO-Sprüchen, Christinat. Auch wenn Sie diese hundert Mal wiederholen stimmen sie doch nicht. Ich würde es begrüssen, wenn Sie sich einmal ernsthaft mit Politik beschäftigen würden.

    • Kaspar Tanner dit :

      Bekanntlich hat Carlos in anderen Institutionen alles kurz und klein geschlagen oder die Therapeuten bedroht. Der « erfolgreiche » Ansatz der letzten Therapie bestand einfach darin, ihm jeden Wunsch zu erfüllen.
      Ich wette, dass die Kleinkriminalität um 80 % abnähme, wenn man jedem Ganoven die « Carlos »-Therapie zu 20-30’000 Fr./Mt. zugute kommen liesse.
      Haben Sie den Eindruck, dass es gut rauskommt, wenn einem quengelnden Kind jeden Wunsch erfüllt?
      Verwöhnung und Willfährigkeit sind keine therapeutischen Ansätze. Wer so « therapiert » wird, wird bald mit der Realität kollidieren.

      • markus müller dit :

        @ tanner: was wollen sie machen? ihn einsperren und alle paar jahre wieder auf die strasse lassen um ihn nach dem nächsten rückfall wieder einzubuchten – mit millionen von steuergeldern versteht sich und mit steigendem risiko für leib und leben anderer leute? ich mache eine wette die therapie die ja scheinbar schon erfolge zeigt ist letztlich die billigere lösung. und obendrauf noch die menschlichere. wo also liegt das problem?

  • Peter Waldner dit :

    « Resozialisierung » anstelle von Strafe – das ist nur dort möglich, wo die Verbrechen sehr weit ausserhalb jedes normalen Sozialverhaltens liegen. Bei hemmungslosen Gewaltverbrechen zum Beipiel. Bei übersteigertem EGOismus. Ganz anders bei « normalen » Vergehen, Fahrlässigkeiten oder gar Verbrechen. Die werden bestraft! Schon bei Kleinigkeiten nimmt man mindestens Geld weg (sofern Täter welches haben); ja – im Verkehr stellt man sogar Fallen. Was bei uns abgeht ist definitiv nicht mehr normal!

  • Gion Saram dit :

    Ich plädiere für die Einführung von Fallpauschalen auch beim Jugendstrafvollzug. Wenn das Gesamtbudget für die Therapierung und die Resozialisierung eines Straftäters aufgebraucht ist, dann gibt es nur noch das 08:15 Standardprogramm, sprich Knast. Und ebenso wünsche ich mir wie bei der Zulassung von neuen Medikamenten bei der Zulassung von neuen Therapien eine unabhängige Erfolgskontrolle mittels Kontrollgruppenvergleiche. Weshalb soll dieser Sektor weniger wissenschaftlich arbeiten müssen als die Pharmaindustrie?

  • Andreas Schmid dit :

    Ein ebenso ausgewogener wie zutreffender Artikel! Die Relationen verloren, exakt um das geht es letztlich! Was interessieren mich die unkontrollierbaren Behauptungen eines blauäugigen Jugendanwalts, mehr noch, die wortreichen Beteuerungen à la Frank Urbaniok, Jede + Jeden fast ausnahmslos zu therapieren, damit er angeblich nicht rückfallig wird. Da sei auch ein noch so hoher Preis gerechtfertigt, was m.E. nicht stimmt. Es geht eben um die Relation, die völlig aus dem Ruder gelaufen ist! Strafe ist nötiger als Therapien, wo sich eine ganze Therapeuten-Mafia eine goldene Nase daran verdient!

  • DRAGON dit :

    Schauen wir mal das ganze von aussen an.
    Was ist Strafe???? Leute wie Carlos sind Krank. Daran zweifelt niemand.
    1.)Was ist Krankheit. Du wirst Krank, zweifel kommen auf, wie krank bist du, dann kommt das ganze gezedere vom vater mutter bis es geht nicht mehr wo sich der dna im URWALD verliert. ok sie sind Krank

    MR.Carlos ist Krank, hat ja niemand bezweifelt.
    1. Du bist krank Urwald.etc bist abgeschrieben deine Vorfahren auf den Bauemen waren auch schon krank.

    2. Carlos Jung Stark hat das leben vor sich. Es geht gar nicht darum wer zuerst gehen muss, wer Profitiert am meisten

  • Martin Frey dit :

    Der Autor legt den Finger auf einen wunden Punkt. Denn wenn schon der durchschnittliche Steuerzahler angewidert ist von den Resozialisierungsexzessen im Strafvollzug, wie wird es wohl Angehörigen von Gewaltopfern gehen? Oder den Angehörigen der Patientin mit M. Pompe? Klar, die Diskussion über Kosten und Sinn von Massnahmen in der Medizin muss geführt werden, eine Rationierung in einem gewissen Masse wird kommen. Umso weniger aber ist unser heutiges Justizsystem vermittelbar. Auch hier müssen wir uns Gedanken über Vernunft, Machbares, Sinnvolles machen, auch wenn es nicht nur ums Geld geht.

  • DRAGON dit :

    Ja gut, ich bin mir vom Ausland an andere Kriterien gewoehnt, was aber heute in der SCHWEIZ abgeht, ist in keinem Land, wo ich bereist und auch fuer Monate und Jahre geblieben bin moeglich. ich will die Laender nicht aufzaehlen wo MR.CARLOS nach seinem ersten Stechen noch Thaiboxen lernen koennte. In Brasil findest solche jeden Morgen am STRAND. In der Schweiz findet man Gangster nur im *****Hotel, von Thailand keine rede, die haben genug mit solchen Gauner zu tun.. Ach ja hab ganz vergessen HUMANRIGHTetc.bis zur UNO. Mein alter Hund hat mir gesagt,wie kann ich meinen Bezahler beissen

    • hans fallada dit :

      also ich hab den carlos lieber in therapie als am strand..

      • Peter Pfrunger dit :

        Ich denke « am Morgen am Strand finden » heisst gelyncht. Von der Polizei gefoltert und ermordet oder von anderen Gangs und als Mahnung an andere potenzielle Täter dort öffentlich abgeladen.
        Wie effektiv das ist sieht man ja an der verschwindend kleinen Kriminalität in Brasilien.
        In Thailand das Gleiche mit menschenverachtenden Strafen.
        Es ist immer das selbe religiös motivierte und legitimierte Auge um Auge.

  • Ernst Jacob dit :

    Wir werden uns früher oder später eingestehen müssen, dass sich der moderne Strafvollzug zu einem sehr lukrativen Geschäftsmodell entwickelt hat, und wer einmal in diesem Geschäft ist, wird alles dafür tun, dass es so lange wie möglich blüht. Das ist ein Naturgesetz. Zudem werden wir uns eingestehen müssen, dass Monopole noch nie zugunsten der Menschheit ‘funktioniert’ haben, es sind die ‘Geschwüre’ einer Wirtschaft, nicht Unternehmen, die im Wettbewerb stehen. Solange dies, halt auch im Straf-Vollzug, nicht ändert, wird sich wohl gar nichts ändern, da kann man darüber reden, soviel man will.

  • D. Christinat dit :

    Sehr geehrter Herr NR Stolz, ihre Aussage (das GBR zitierend), dass eine Menschenleben 100’000.- Franken wert ist, kann man gerne aufgreifen, es gibt aktuell viele populistische bis primitive Äusserungen zu diesen heiklen Themen nicht nur in der Presse, sondern am alten Stammtisch wie im neuen FB. Sehr viele Stimmen reden Ihre Zunge und fordern Gewalt und im Wallis gar die Todesstrafe, einige wünschen, dass man Missetäter langsam zu Tode foltert. Herr NR, mit ihrer Hetze leisten Sie Ihren Beitrag zu einer Radikalisierung wie wir sie auf muslimischen Ländern kennen. Ist das die neue 3. Schweiz

  • Andreas Zenklusen dit :

    Ja, unsere Gesellschaft (in der Schweiz) hat den Boden zur Realität und den gesunden Menschenverstand absolut verloren!
    Bei den Behinderten wird schleichend gespart, die Krankenkassenprämien werden für viele rechtschaffene Menschen in der Schweiz zunehmend zur Schuldenfalle, während das Therapieren eines Pädofilen jährlich ca. 500’000 Fr. kostet…! Wohl verstanden, das geschieht alles auf dem Buckel der Allgemeinheit…! Es geht um sehr viel Geld…- Nur so kann ich mir erklären, weshalb die Politik nicht schon lange eingegriffen hat!

  • Martin Truniger dit :

    Das die arme Frau der Krankenversicherung die Kosten für ihr Medikament nicht in Rechnung stellen kann, hat nichts mit Carlos und Resozialisierung zu tun, sondern mit bürgerlicher Sparpolitik. Carlos dafür die Schuld zu geben ist einfach zynisch, wenn man selbst als Knebelsparer im Parlament hockt.

    • Kaspar Tanner dit :

      Herr Truniger,
      Schreiben Sie doch einmal, wie hoch der ideale Steuersatz wäre, damit sich die Linke alle ihre schönen Träume erfüllen kann.
      Ist es ein Steuersatz von 80, 100 oder 120 %?

  • Urs Engler dit :

    Stolz vergleicht m.E. zwei grundverschiedene Sachverhalte: Bei der vom Bundesgericht formulierten Obergrenze ging es um Medikamente, die das Leben allenfalls für einige Monate oder etwas mehr verlängert hätten. Bei « Carlos » ging es darum, einen jungen Menschen wenn möglich « auf die rechte Bahn » zu bringen. Als nur partiell orientierte Medienkonsumenten können wir die Chancen dieses Versuches kaum beurteilen. Expertinnen und Experten äussern sich aber durchwegs nicht einfach nur negativ. Abzuwägen wären die vorübergehenden Mehrkosten des Experimentes gegenüber Aufenthalten in Gefängnissen o.ä.

  • markus müller dit :

    in dieser diskussion wird leider ein fehler gemacht: man kann eine sache nicht einfach linear endlos weiterdenken. wenn man das tut, dann kommt man bei allem und jedem irgendwann in eine absurde situation. in diesem falle heisst das: ein extremfall wie ‘carlos’ ist nicht mit allen anderen fällen vergleichbar. hinzu kommt eine völlige unkenntnis der situation. wenn ein ‘carlos’ einige tausend franken im monat kostet ist das möglicheweise noch die günstigste aller lösungen. warum kann man sich jetzt selber ausrechnen. man muss dazu aber etwas nachdenken und nicht parolen dreschen.

  • Hans P. Grimm dit :

    Man verkennt die Tatsache, dass alle anständigen Bürger hier für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen.

    Aber ausgerechnet von Gewalttätern meint die Justiz und Gutfühl-Industrie mit ihren Therapeuten, dass dies ihren Klientel nicht zumutbar sei!
    Strenge körperliche Arbeit, dass die Leute am Abend müde in ihr Bett sinken wirkt wunder.

    Übrigens mussten meine Eltern auch hart arbeiten und waren jeden Abend müde, darum denke ich dass solches zumutbar ist!

  • L. Stöckli dit :

    Stimmt schon ein wenig was Herr Stolz schreibt. Aber das ‘Resozialisierungswesen’ besteht nicht nur aus 29-Mille-Fällen. Das Sparpotenzial wird in Prozenten gerechnet nicht sehr gross sein, in absoluten Zahlen schon. Weniger Gripen gäben noch viel mehr Arbeitsstellen für Pflegepersonal. Und bei diesen Fliegern wette ich darauf, dass sie nie ‘gebraucht’ werden. Da hat man keine Skrupel. Kein FDPler sagt: Kaufen wir eine Maschine weniger und bezahlen wir damit ein paar Portionen von dem (zu?) teuren Medikament. Bei Menschen resultiert wenigstens eventuell ein Nutzen aus dem verbrauchten Geld.

  • Häfliger dit :

    Sachlicher Vergleich:
    1. Carlos bekommt eine « normale » Jugendstrafe von 3 Jahren (Wiederholungstäter), im geschlossenen Vollzug abzusitzen, welche Vollzugskosten von 500.-/Tg generiert – wären total 540`000.-.
    2. Er hat Arbeitszwang (ev. Lehre), wobei auch genügend Arbeit vorhanden sein muss, was gar nicht selbstverständlich ist.
    3. Durch seine Arbeitsleistung generiert er total 10`000.- Ertrag.
    4. Nach 2 Jahren wird er wegen guter Führung entlassen (2/3), hat eine Wohnmöglichkeit und einen Job – Selbstversorger – tatsächliche Staatskosten 350`000.-
    5. Alles andere wäre mal 3 (Personalkosten)

  • M.Andreas dit :

    Sehr geehrter Herr Daniel Stolz

    Ihre Antwort kann ich durchaus Nachvollziehen und ich teile Ihre Empörung beim Vergleich zum Bundesgerichtsurteils der seltenen Krankheit «Morbus Pompe».
    Jedoch sollten Sie wenn Sie die Zahlen sprechen lassen wollen auch jene auflisten welche uns ein Gefängnisinsasse jeden Monat für die nächsten Jahre oder Jahrzehntekostet. Und dann sieht die Rechnung vielleicht doch etwas anders aus als Sie diese hier nun darstellen.

    Bei Kosten in der Politik gilt wie beim lesen einer Statistik das diese meist nur ein einseitiges Bild zeigen

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