Des révélations? Quelles révélations?

Les soi-disant «révélations» d’Edward Snowden sèment le trouble et provoquent des remous politiques depuis des semaines. Pourtant les confidences de l’ancien informaticien à la solde des services de renseignements américains n’ont rien de sensationnel. On pourrait même parler d’une succession de banalités et de tuyaux percés.

Pour résumer les propos du barbouze repenti, les Etats-Unis surveillent le monde avec d’énormes moyens technologiques. O horreur, la Grande-Bretagne ferait de même. Tout ce qui transite par internet, tout ce qui circule par satellite ou par fibre optique intéresse le Big Brother anglo-saxon. Sous couvert de stratégie et de lutte contre le terrorisme, ces petits curieux font aussi du renseignement économique pour servir leurs intérêts nationaux.

Qui a assez de naïveté pour faire semblant de le découvrir et en faire un scandale? L’espionnage est aussi vieux que la Guerre de Troie. Les pays qui pèsent dans la géopolitique mondiale s’y adonnent par tous les moyens possibles. Les programmes d’espionnage technique des Américains sont connus depuis les années 90, la technologie a juste permis de passer à une échelle plus large.

Sinon pourquoi les gouvernements et les grandes sociétés investiraient des centaines de millions dans la protection de leurs données sensibles? Sinon pourquoi nos conseillers fédéraux auraient-ils des téléphones cryptés?

Le ministre suisse des Affaires étrangères Didier Burkhalter demande des epxlications aux Etatas-Unis sur leurs pratiques d'espionnage sur la Confédération. Mais ne le savait-on pas déjà? (Image: Keystone)

Snowden a «révélé» à la Suisse que les banques sont dans le viseur des services américains depuis quelques années. C’est une plaisanterie! La vraie sensation serait de découvrir que quelqu’un en doute encore, après des années de conflit fiscal, un procès contre UBS, une enquête contre une douzaine d’autres grandes banques.

Une autre soi-disant révélation de Snowden qui vaut son pesant de cacahuètes: la CIA serait influente en Suisse. Sans blague? Et dire qu’on pensait que le Conseil fédéral avait ordonné de détruire des pièces essentielles au procès des frères Tinner en 2007, juste pour faire de l’ordre dans les armoires… Le fait que les frères Tinner travaillaient pour la CIA et que les Etats-Unis ont multiplié les pressions pour détruire ces documents n’était, bien entendu, que des coïncidences!

Il était drôle de voir les pays européens surjouer leur rôle de vierges effarouchées la semaine dernière, juste au moment où démarraient des négociations pour un accord de libre-échange commercial UE/USA.

Dans la même veine, les Chinois ont été sans doute fort surpris en apprenant que les Etats-Unis espionnaient leurs communications. La France, dont les barbouzes se sont plusieurs fois fait prendre à espionner leurs alliés politiques ou commerciaux, tombe évidemment des nues en apprenant qu’ils font de même.

Un peu de sérieux! Edward Snowden n’a rien révélé du tout. Il se présente en «lanceur d’alerte» à la conscience trop haute pour admettre les pratiques de ses anciens employeurs. La réalité est qu’il est en fuite avec des documents qui intéressent la sécurité de son pays, poursuivi pour avoir amené des données confidentielles en Chine, en terrain pas spécialement amical pour Washington.

Le reste n’est que manœuvres politiques. Il est délicieux de voir Didier Burkhalter demander des explications aux Etats-Unis sur leurs pratiques d’espionnage, alors que le Conseil fédéral est parfaitement informé de ces agissements – par ses propres services d’espionnage et de contre-espionnage. Il était drôle de voir les pays européens surjouer leur rôle de vierges effarouchées la semaine dernière, juste au moment où démarraient des négociations pour un accord de libre-échange commercial entre l’Union européenne et les Etats-Unis. Un hasard bien sûr.

Il restera de cette affaire une bonne histoire d’espionnage, comme le public les aime, avec son pesant d’ombres et de fantasmes.

79 commentaires sur «Des révélations? Quelles révélations?»

  • Mäse dit :

    Ist doch alles Kindergarten gegen Goldfinger oder the spy who love me! Die wussten wenigstens solche Geschichten noch interessant zu verpacken.

  • Peter Keller dit :

    Na ja, vielleicht ist/war DB tatsächlich ahnungslos, so wie wohl EWS als auch Sommaruga. Könnte ich mir durchaus vorstellen.

    • Hansjürg dit :

      Es gibt tatsächlich Leute, die glauben der BR hätte nichts gewusst?!
      Denen empfehle ich nach « Projekt Onyx Bericht der Eidgenössischen Räte » zu googlen. Der Bericht beginnt mit Shakespeare, Heinrich V, 2. Aufzug, Szene 2: « Der König wusste von allem, was sie beabsichtigten. Durch Lauschen, wovon sie nie zu träumen wagten. »
      Der BR wusste alles – und noch mehr als wir HEUTE wissen.

      • Hans P. Grimm dit :

        Wahrscheinlich hat der BR nichts gewusst, aber der Geheimdienst schon, der erzählt nicht alles der Regierung!

        Der Bundesrat ist im Umgang mit erpresserischen Regierungen so naiv, dass ich annehme er weiss von nichts.

  • Roger Walser dit :

    Der Autor hat das Problem nicht begriffen. Natürlich hat er recht, wenn er schreibt, dass es schon immer Spionage gab. Der Unterschied zu früher und heute ist. Früher mussten sich die Spione mangels technischer Möglichkeiten und wegen den eingeschränkten Resourcen auf die wichtigen Fälle konzentrieren. Otto Normalverbraucher konnte davon ausgehen, dass er nicht überwacht wird. Was noch weiter dazu kommt, wer die Daten von uns mitlesen kann, kann diese auch manipulieren. Dazu muss nicht ein Schlapphut am PC sitzen, dass kann man, dank der Technik, auch automatisieren.

    • Michael dit :

      Das sehen sie falsch. Früher hatte man zwar keine Technick, ausspionieren konnte man den kleinen Bürger trotzdem ganz gut. Fragen sie mal Leute, die aus der DDR kommen. Da war das Mikro halt noch der Nachbar…
      Und ja, mir ist bewusst, dass ich die USA, GB, FR und auch die CH in dieser Hinsicht auf eine Stufe stelle mit der DDR und der « Staatssicherheit ».

      Es ist bekannt, dass Überwachung die einzige Daseinsberechtigung für die NSA ist. Ebenfalls ist bekannt, dass bspw. Google jede Anfrage speicher…angelich anonym.
      Wems beim schlafen hilft, der glaubte dran und belügt sich selbst.

      • Roger Walser dit :

        @Michael: Die DDR war nie ein Rechststaat, daher ist der Vergleich nicht so geeignet. Aber ich bin ganz bei Ihnen wenn Sie das aktuelle verhalten der USA, GB, FR usw. auf das gleiche Nivea wie die DDR setzen. Im Unterschied zur DDR besteht aber eine Chance das dieses verhalten abgestellt wird. Wer denkt, dass dies nicht möglich ist hat resigniert und sich selber aufgegben. Die Bewegung muss von der Strasse kommen, die Politik wird sicher nichts machen.

        • k.w.wegmüller dit :

          Sie gehen davon aus das die USA ein Rechtstaat ist? Das ich nicht lache!!!!!!

    • Hans Meier dit :

      Natuerlich hat der Autor das Problem begriffen. Es gibt nicht wirklich einen Unterschied von frueher zu heute. Zu allen Zeiten setzten die Nachrichtendienste aller zur Verfuegung stehenden Technologien ein. Wer das nicht wahrhaben will und daran glaubt, dass der Geheimdienst auf den Datenschutzbeauftragten hoert, ist schlicht und ergreifend aeusserst naiv.

      • Roger Walser dit :

        Wenn der Geheimdienst gegen geltende Gesetze verstösst, müssen die verantwortlichen Personen bestraft werden. Sollte dies nicht geschehen sind die Schweiz, USA, FR usw. keine Rechtsstasten mehr und auf dem gleichen Niveau wie es die DDR und die Sowjetunion waren. Wenn wir Bürger uns dagegen nicht wehren, haben wir es auch nicht besser verdient.

    • Roger Keller dit :

      Schon mal was von der Fichenaffäre gehört? Früher war nicht alles besser.

      • Roger Walser dit :

        Ja Herr Keller, habe ich. Bei der Fichenaffäre waren es 10% der Schweizer Bevölkerung, heute sind es 100%. Sie merken hoffentlich den Unterschied. Natürlich ist beides vollkommen falsch und es war richtig das die Fichenaffäre damals aufflog.

    • Hans Käslin dit :

      Der Autor arbeitet fur den US-Geheimdienst 🙂

  • Wer hat Angst vor Geheimdiensten? Sicherlich nicht der kleine Mann, die kleine Frau. Sondern vielmehr kriminelle Organisationen wie bspw. Bomben-Terroristen, Pädo-Kreise, Skimming-Dealer, Drogen & Waffenmafia u.s.w Uferlos kriminell wird es wenn private Unternehmen wie einzelne Medienunternehmen in Privatsphären eindringen und versuchen Existenzen zu vernichten. N.B die Gebr. Tinner waren nicht für die CIA tätig, sondern für Libyen & hier in der CH wurden sie von einem Habenichts für die CIA in die Falle gelockt. Zu Recht oder nicht, steht auf einem andern Blatt geschrieben.

    • Rita dit :

      vor lauter bäumen den wald nicht sehen… go on

    • Marco Bless dit :

      Natürlich, Frau Schellenberg, die Geheimdienste stehen über jeden Zweifel erhaben. Dort arbeiten nur die Guten. Die schnöden nicht dem Mammon, die verfolgen nur die Bösen der Gesellschaft.
      Und wenn sie nicht gestorben sind, phantasieren sie noch heute…

      • M Bless da meine Antworten i.d.R nicht publiziert werden (@ Rita10 Juli 2013 um 12:43) versuche ich Ihnen eine Antwort zu geben. Nie hatte ich behauptet die Geheimdienste seien ohne Tadel. Nur was sollte der NSA in Ihrem Compi einsehen wollen wenn Sie sich nicht in Pädo-Seiten tollen, oder an sonstigen kriminellen Aktionen beteiligen.
        N.B. Was meinen Sie mit: …Und wenn sie nicht gestorben sind… Ich hoffe Sie meinen Ihre Aussage nicht persönlich, denn durch mein Engagement werde ich tatsächlich immer wieder mit dem Tod bedroht.

    • Guido Meier dit :

      Es lohnt sich m.E. den Link von Frau Beatrice Schellenberg zu folgen und ihre Schreiben dort zu überfliegen, um einen Eindruck zu erhalten.
      Wenn man dann am Surfen ist, kann man auch noch die Internetseite der « Autobahnvignette » angucken gehen (Alpenparlament), die Verkaufen zwar keine Atombombe, aber immerhin ein Gerät, dass innert 15 Minuten sämtliche Krankheiten heilt – inkl. Aids.
      Solche Informationen veranlassen mich als Schweizer plötzlich für die Überwachung und für die Preiserhöhung der Vignette zu sein….

      • G Meier Ich danke Ihnen für den Verweis auf meine Webseite. Doch frage ich mich was hat mein Post/Webseite mit der Autobahnvignette zu tun und anscheinend einem Gerät das innert 15 Min. Krankheiten heilen soll, inkl AIDS. (Nichts unter Ihren Angaben gefunden) Ich habe weder AIDS noch sonst eine Geschlechtskrankheit und die Autobahnvignette ist mir sowas von Schnurz. Ich hoffe Sie versuchen nicht eine Verleumdungskampagne gegen mich zu starten. Was ich leider in den vergangenen Jahren bereits in unterschiedlichsten Formen kennenlernen musste. Besten Dank für Ihre Antwort.

  • Hansjürg dit :

    So ist es. Und mich macht nicht die Tatsache und der Umfang der US-Spionage wütend, sondern die Scheinheiligkeit der Verantwortlichen in Bern, die sich beim Kaffee über die in ihren Augen naiven und dümmlichen Bürgerinnen und Bürger amüsieren.

    • Dani S. dit :

      Geht mir auch so. Ausserdem haben habe ich ein Problem mit den Politikern, die uns mit einer aufgeblasenen Armee und Kampfflugzeugen eine scheinbare Sicherheit vorgaukeln, nur um die Schweizer Waffenindustrie am Leben zu erhalten anstelle
      die wirkliche Bedrohung (Terrorismus, Industriespionage) zu bekämpfen.

    • Tobias Weber dit :

      Tja, dann sollten wir vielleicht Art. 13 der Bundesverfassung aufheben, die Privatsphäre garantiert. Das ist ja offenkundig selbstverständlich, dass es diese nicht gibt?! Ich bin wütend über die US-Spionage, weil sie NEU JEDEN erfasst – auch wer sein Leben lang nie etwas unrechtes getan hat. Nicht mehr Kriminelle, Verdächtige oder Amtsträger werden bespitzelt, sondern Jedermann, vollumfänglich, total – vom Telefongespräch bis zu den E-Mails. Alles wird ausspioniert, gelesen, gespeichert. Mir muss niemand sagen, das sei normal und jeder habe es gewusst. Das ist schlicht unfassbar!

  • Karl Renner dit :

    Ein Artikel der die Sache auf den Punkt bringt. Endweder sind die Leute, die nun Snowden als Held sehen, blauäugig, oder wollen einfach billiges US-Bashing betreiben. Glaubt denn tatsächlich jemand, dass die technischen Möglichkeiten von den Geheimdiensten nicht bis zum äussersten ausgenützt werden. Das Geschwafel von den « Freunden » unter den Ländern ist schon lächerlich, dies sind Interessenverbindungen und sonst nichts. Die Russen und Chinesen werden sich ob der Paranoia dieser westlichen Gutmenschen krumm lachen.

    • Hans Maag dit :

      Mag sich Bundesrat Burkhalter nicht mehr an unseren erfolgreichen Spion K.Sch. erinnern, der Ende der Siebzigerjahre in Oesterreich eine Spionagetour unternommen hat und erwischt wurde. Haben befreundete Regierungen, vor denen gewisse Bundesratsmitglieder Bücklinge machen, nicht gestohlene Datenträger gekauft und gegen die Schweiz verwendet. Ich betrachte die USA immer noch als befreundete Nation, die allerdings hart verhandelt, im Gegensatz zu unseren Vertretern.Ich würde mich auch wundern, wenn die Amerikaner nicht schon alle Informationen im Computer hätten, sie sie von uns verlangen.

      • Marco dit :

        Herr Maag,
        Spätestens nach den Golf-Kriegen ist die USA garantiert nicht mehr unser Verbündeter. Obwohl es in Bern noch ein paar Bücklinge gab, die starben nun mit dem Snowden-Fall endgültig aus.
        Und dass die USA unsere Gesetze nicht respektiert, deren Geheimdienste evntl. sogar Bank-Daten entwendet und der Bundesregierung zugespielt haben, dass sollte auch Ihnen etwas zu denken geben.
        Die Folge? Banken sowie Kriminelle Organisationen werden sich vorsehen und bessere Sicherheitssysteme benutzen. Letztendlich werden nur noch die Normalos überwacht. Zu welchem Zweck wissen Sie besser als ich.

    • Marco Bless dit :

      Widersprüchlich sondergleichen! Zuerst machen Sie sich über die Leute lächerlich, die sich des Ausmasses der Bespitzelung nicht bewusst waren oder diese leugneten, dann behaupten Sie, die Russen würden sich über die Paranoia lustig machen. Ist es denn jetzt eher Paranoia vor zuviel oder Naivität gegenüber dem wahren Ausmass an Bespitzelung?
      Sie sind bestimmt nicht der einzige, der davon ausgeht, dass die technischen Möglichkeiten bis an die Grenze missbraucht werden. Aber einer der wenigen, die das ganz in Ordnung finden.

      • Karl Renner dit :

        Die Reaktion der letzten 2 Wochen ist pure Paranoia. Selbstverständlich wird alles ausgenützt, das uns die Technik bietet, alles anderes sind Träumereien. Wer Angst hat seine uninteressanten privaten Belange seien nicht mehr geschützt, kann ja wieder die Kommunikation per Brieftaube aufnehmen. Auch der Kampf gegen die Auslieferung von Bier mit Motorwagen wurde verloren. Die Welt steht nun mal nicht still.

  • Markus Z. dit :

    Ich sehe leider nichts Erheiterndes in der Politik von Didier Burkhalter. Erst recht nicht, wenn es den gsamten Bundesrat betrifft.
    Ebensowenig was die Mehrheit der europäischen Länder berifft.
    Allerdings ist der Wortlaut dieses Blogs sehr ausgesucht und ich muss auf den Stockzaehnen grinsen. Gut geschrieben.
    Mein Kommentar: Guten Morgen Bern… Ich hoffe es hat Euer « Reisli » nicht vermiest. Findet eventuell mal eine Gelegenheit « auf die Welt zu kommen ». Lernt endlich die weite, grosse, unfreundliche Welt und ihre Machenschaften kennen und versteckt Euch nicht hinter den Bergen, ihr 7 Zwerge

  • s.frei dit :

    wirklich erstaunlich sind die journis, welch auf nix und abernix stories aufbauschen und dessen medien gute mine (od. noch ignoranter)zum « spiel » machen. der freipass ist das internet.
    die nichtauflage an amerika, ist gewollt. wir erfüllen gegenüber der EG mit vorauseilendem gehorsam ungesehen « allles » und der BR pickt in seiner maximalschwäche dann, hört-hört, endlich ein argument und « rebelliert » sinnlos. klar wussten die dienste schon alles, nun macht es aber sinn, zu reklamieren. bern einmal mehr als heuchlertruppe.

  • Jutta Maier dit :

    Ich sag’s schon lange, dass die Schweizer naiv sind. Bis zum abwinken. Egal ob es um das Verhältnis mit den Vereinigten Staaten, unseren Banken, der EU, den Einwanderern oder unserer eigenen Politik handelt. Die meisten Schweizer glauben ja immer noch, eine Volksabstimmung sei relevant, dabei werden wir nur an der Nase herum geführt.

  • Hannes Müller dit :

    Offengestanden denke ich dennoch, dass unsere Politiker naiv genug sind, zu glauben, dass eben die Schweiz nicht ausspioniert werde.
    Wenn sie nicht naiv wären, hätten sie beim Steuerstreit anders reagiert.

    • Christian Huber dit :

      Seit Jahren ist die einzige sichere, verlässliche Sache die Naivität der Politiker! Ob KVG-Obligatorium, die Asylfrage, das Bankgeheimnis, die Verkehrspolitik oder Umgang mit Demo-Chaoten: überall dominieren die naiven Gutmenschen! Wer sich erfrecht, mal Tacheles zu sprechen, wird subito in die braune, rückwärtsgewandte Ecke gestellt! Natürlich kommen nur an Leib & Leben bedrohte Afrikaner zu uns! Logisch wird mit P-Abbau der Verkehr weniger! Klar wollen andere Finanzplätze nur faire Bedingungen! Logo ist die Polizei an den Demo-Folgeschäden schuld! Wir kriegen halt, was wir verdienen!!!

  • Lidija Jametti dit :

    Dass er-Edward im Namen des Gottes und des Geheimdienstes in USA alle Menschen in USA und weltweit nicht nur abhörte, sondern die Freiheit, reele Freiheit betrogen habe. Diese Last hat ihn dazu bewogen an die Öffentlichkeit zu gehen, zu fliehen und zu hoffen, dass er den Status des politischen Flüchtlings in einer Demokratie erhält.
    Niemand will ihn aufnehmen. Es stellt sich heraus, dass auf unserem Planet Demokratie und die Freiheit diametral verschiedene Sprachen sprechen und denken.
    Freiheit des Airports Moskau lebt er. Die Welt spricht nur die Geheimsprache NSA? Freiheit was ist das?

  • Katha Keller dit :

    Michael Theurillat, Schweizer Schriftsteller, hat im Jahr 2008 in seinem Kriminalroman « Eistod » die verborgenen Seiten des Schweizerischen Geheimdienstes thematisiert. Er schildert einen brisanten Datendiebstahl. Und das 4 Jahre bevor es Wirklichkeit wurde. Bundesrat Ueli Maurer sollte diesen Krimi unbedingt in der Sommerpause lesen !

  • Bis die Murmelis aus dem Berner-Bau raus kommen und verstehen was um sie geschieht ist alles vorbei.
    Die BR schlafen ihren gerechten Schlaf – meinen sie – anstatt hellwach das Land und das Volk zu vertreten.
    Mit Blauäugigkeit gehen sie jeder Charmattacke aus dem Ausland auf den Leim – einfach nur Dummheit und
    gedankenlos.
    Wo ist die CH-Regierung die sich 100% für uns einsetzt?
    Alexandra weber

  • Karl Simbeck dit :

    Aber E. Snowden hat die bekannten Machenschaften, die nur 1% des Volks kannten, auch den restlichen 99% deutlich gemacht.

  • Jonas Thomasson dit :

    Endlich jemand, der auf den Punkt bringt, was ich seit längerem Freunden von mir erzählen muss, die sich von der Sakandalstimmung haben anstecken lassen.
    Doch: wer sind die Nutzniesser der medialen Ausschlachtung? Nur die Medien selbst, weil sie mit einer « deftigen Spionagestory » aufwarten konnten?

    • Tobias Weber dit :

      Noch einer, der es normal findet, dass hunderte von Millionen Menschen total überwacht werden – als wäre das der Auftrag eines Geheimdienstes! Man fragt sich auch, warum Snowden von den USA gejagt wird, er hat ja angeblich nichts neues erzählt. Nein, Hr. Thomasson. Die US-Spionage übertrumpft alles, was man sich hätte vorstellen können. Jeder wird zum Terroristen gemacht und keiner hat mehr eine (in jeder Verfassung garantierte) Privatshpäre – sondern wird total und lebenslang ausgehorcht. Jedes Wort, jede Zeile, jedes Mail, jedes PW – alles ausspioniert. DAS ist beileibe nicht normal!

  • Otto Hofstetter dit :

    Moment: Hinterfragen wir doch mal die Rolle der Medien. Ich habe alles gewusst, was Edward Snowden enthüllte. Aber dies nur, weil ich eins und eins zusammenzählte: Ich schaute mir den Patriot Act an und studierte die Datenschutzbestimmungen amerikanischer Konzerne. Ich las Artikel zwischen den Zeilen (über die Tinners, die Sauerlandgruppe, und und und). Aber keine Zeitung nahm den Faden auf, niemand recherchierte weiter. Nur in Büchern fand ich Hinweise auf die Praktiken. Jetzt als Journalist so zu tun, als ob das alle schon gewusst hätten, ist scheinheilig.

    • Karsten von Burg dit :

      @Otto Hofstetter – 100% Einverstanden mit Ihnen. Ich habe auch Recherchen gemacht mit dem Patriot Act, den entsprechenden Systemen welche durch das Homeland-Security entwickelt wurden etc. Einige CH-Behörden und Polizeiorgane waren sehr dankbar, bei anderen Behörden hatte ich praktisch das Gefühl, man sitze im Vorzimmer der CIA..!
      Die Presse war immer sträubend je etwas zu publizieren. Ein Journalist einer grossen Tageszeitung bestätigte mir sogar eine gewisse Zensur ! Immerhin gibt es äusserst gute CH-Polizeiorgane welche die Sache wirkllich ernst nehmen trotz harten internen Grabenkämpfen !

  • Stefan Werner dit :

    Es ist ein Unterschied, ob man weiss, dass es möglich ist, dass eine demokratisch legitimierte Regierung illegale Handlungen begeht, oder ob man Beweise dafür vorgelegt bekommt, dass sie es tut. Nixon musste zurücktreten, weil er ein paar Leute im Watergate-Hotel abhören ließ. Auch schon damals wäre es selbstverständlich technisch ohne weiteres möglich gewesen, sämtliche Zimmer aller Hotels in Washington abzuhören. Aber es herrschte ein Konsens, dass eine Regierung so etwas nicht tun darf. Dieser Konsens ist verloren gegangen. Heutige Regierungen foutieren sich ums Gesetz. Das ist neu.

  • Stefan Pfister dit :

    Wir Bürger müssen uns vorwerfen lassen, dass wir uns nicht genug selbst informierten? Dass das doch schon alles bekannt gewesen sein soll, und deshalb alles nicht so tragisch ist. Herr Chuard, diese Argumentation ist schon ein bisschen peinlich.
    Die USA und mit ihr im Schlepptau alle westlichen Demokratien bauen den totalen Überwachungsstaat auf, rechtsstaatliche, freiheitliche und demokratische Prinzipien, die über Jahrhunderte von unseren Vorfahren erkämpft wurden werden über Bord geworfen. Alles halb so schlimm, weil das ja alles schon bekannt war…? Gehts noch?

  • Martin Berlinger dit :

    Was mich als Nicht-Politiker erstaumt hat, ist nicht, dass spioniert wird, sondern in welchem Ausmass ein Versuch der Totalüberwachung betrieben wird. Dass dies Politiker mit « Zugang zu den Geheimnissen » empört tun, kann man wohl als schlechte Schauspielerei betrachten.
    Doch was mich wirklich erschreckt hat, ist die Tatsache, welchen Druck die USA ausüben können, um einen Nestbeschmutzer zu verfolgen. Sie können sogar ein fremdes Flugzeug mit einem anderen Staatsoberhaupt zu Boden zwingen. Das ist für mich die echte Bedrohung in der Story.

    • Stefan Werner dit :

      Absolut. Das hat mich auch fast am meisten erschreckt. Und ausgerechnet das ach so stolze Frankreich kann dem grossen Bruder USA gar nicht eifrig genug den Speichel lecken. Immerhin: Ich wundere mich jetzt nicht mehr, dass auch unsere Regierung den USA immer so willfährig jeden Wunsch von den Augen ablesen will.

  • werni Kienzle dit :

    Irre nur, das die europäischen Beamte im Rahmen des Freihandelsabkommens wieder mit den US-Behörden GEHEIME Verträge aushandeln bei denen die Kennzeichnungspflicht aufgehoben und Gen- und syntehtische- Lebensmittel auf unsere Tische gestellt werden sollen. Politiker wissen natürlich nichts; Sie geben nur die Anweisung dazu.

    Ein Hoch auf die freie Marktwirtschaft und das saudumme Volk.

    GEHEIM bei Lebensmitteln -> Wozu ? siehe Frontal21 vom 25.6.2013 auf ZDF Mediathek

    Warum brauchen wir Radarfallen, Alkoholkontrollen, Parkuhren, Steuerämter? Wir kontrollieren uns doch alle selbst !

  • Matt Meyer dit :

    Dieser Text ist zynisch und strotzt nur so von Ignoranz um das tatsächliche Problem. Der Autor verhöhnt all jene, die sich in ihren persönlichen freiheits- und demokratischen Rechten verletzt fühlen. Die USA, welche den Chinesen seit Jahren vorwerfen, was sie selbst verbrechen, haben ihre ganze Legitimation und Glaubwürdigkeit bzgl. Menschenrechte und Demokratieverständnis verspielt, so viel ist klar. Ich glaube von denen muss sich kein Land mehr etwas sagen lassen, nicht mal mehr vermeintliche Unrechtsstaaten. Herr Chuard, Sie sind ein Paradebeispiel für westlich indoktrinierter Journalismus.

  • Wave Dancer dit :

    Spionage überall – sagen wir mal das ist « menschlich ». Allerdings läuft dies diametral gegen die immer wieder, natürlich nach belieben, zitierten sog. Menschenrechte! Diese sollten endlich überarbeitet werden und den heute gegebenen Tatsachen von Machtmissbrauch bis zur Frage was soll zwingendes Menschrecht sein und wo eignet sich z.B. Nationales Recht besser zum Schutz des Individuums bzw. der Gesellschaft. Viel schlimmer ist, dass ein Staat z.B. wie die USA offensichtlich ihren (missliebigen) Bürgern einfach die Identität (Pass) und damit die Bürgerrrechte als ungültig erklären kann.

  • Dani dit :

    Lächerliche Politiker hüben und drüben. Sich auf’s gröbste ausspionieren lassen, aber niemand zieht gegenüber der allmächtigen USA den Stecker! Bedenkliche Entwicklung. Offenbar sind wir dieser Nation ausgeliefert, deren Präsident und Friedensnobelpreis-Träger (oh Wunder) ist nichts als ein Grossmaul und Lügner! Aber unter Freunden kann man sich ja locker das Jacket ablegen, oder Herr Obama?

  • Fabian Bühlmann dit :

    Soll der Staat in Zukunft jede erdänkliche Technische Möglichkeit zur Spionage ausnutzen? Kann sich einer Vorstellen in welche Richtung das geht? George Orwell ist ja bereits Tatsache, jetzt gehts wohl in Richtung Minority Report. Und wir schauen alle zu und meinen wir haben ja nichts zu verstecken. Ich versteh nicht, wie man so naiv sein kann. Niemand würde es akzeptieren wen einem jederzeit ein Spitzel zuhören würde, bei Gesprächen mit Freunden und Familie, aber im Internet und wegen den bösen Terroristen ist dies ok??

    • Marco dit :

      Orwell ist aber auch erst seit der Erfindung von Facebook und Smartphone Realität…also seit 4-5 Jahren.

      Aber Minority Report wäre noch ein guter Ausgang: Dort gibt’s nämlich Gesetze die das Gesamte noch regeln.

      Stellen Sie sich vor, sie sagen etwas gegen die USA und werden dann durch CIA-Agenten erschossen. Dann erst wird’s problematisch…hallo China!

      Bei Minority Report geht’s letztendlich darum, Menschenleben zu retten. Doch ich glaube nicht, dass das aufkommende globale Regime mit Foltergefängnissen und Drohnen irgendein Leben retten wird.

      Die Zukunft sieht wohl düster aus..

  • Marlis dit :

    für die Schweizer ist die sogenannte Privatsphäre die heilige Kuh- dabei wird hier genau so geschnüffelt wie in anderen Ländern- wenn den Bünzli s dann endlich das Licht aufgeht haben alle von nichts gewusst- das Entsetzen ist gross, auch wenn die meisten ganz naiv ihre Privatdaten selber ins Internet gesetzt haben. Hauptsache man kann wieder einmal so nach Herzenslust über andere Länder herfahren. Das tut gut!

  • Steve Häfi dit :

    Wer glaubt das er in der Schweiz vom Staat nicht überwacht wird, der glaubt vermutlich auch noch an den Osterhasen, Samichlaus und den Wheinachtsmann…

  • Walter Bossert dit :

    Es ist schon traurig wie der Presse das ganze Sommerprogramm einfach ignoriert wird. Nun muss wieder auf die Konservendose umgestellt werden. Das Basler Fernsehen hatte da eine besonders geistreiche Idee, es sendet einfach die Nachrichten welche 10 Jahre alt sind. Man darf so richtig ungespannt sein was sonst noch alles an altem M…. aufgewärmt wird. Für die Privatwirtschaft gibt es schon lange keine Sommerflaute mehr, da muss durchgearbeitet werden.

  • Markus Sennheiser dit :

    Im vergleich zu Früher wird heute generell jeder überwacht auch wenn primär nur maschinell. Und mit den gesammelten Daten kann man Staatsbürger schon mal klassifizieren. Kennen wir ja schon als Verbraucher Zielgruppen.Nun. solange Regierungen vom Volk gewählt werden (Demokratie) sehe ich hier noch keine Gefahr und Grund zur Sorge.Sollte sich dies aber eines Tages ändern weiss man genau wer,was wo sie sind und ob sie in der neuen pol. Staatsform passen oder mal sabft ausgedrückt, unerwünscht sind. Die einzigen in EUR die nachvollziehen können was hier wirklich abgeht, sind ex DDR Staatsbürger

  • Tobias Weber dit :

    Lustig, wie das alle gewusst haben sollen! Ich nicht! Dass ein Bundesrat ein verschlüsseltes Handy hat, erscheint logisch (einen abhörsicheren Konferenzraum hat der BR dann aber nicht) – denn der BR ist wichtiger Entscheidungsträger, der pol. Macht hat und wichtige Geschäfte behandelt. Auch klar, dass Geheimdienste Verbrecher jagen, ausspionieren. Die USA – und nochmals, das war mir nicht klar – sieht nun aber in Jedermann einen Verbrecher und beschnüffelt hunderte von Millionen unschuldiger « Normalos » total und die Daten werden für immer gespeichert. DAS ist eine ganz neue Dimension.

  • Tobias Weber dit :

    Nachtrag: unsere Verfassung hält fest in Art. 13: « Jede Person hat Anspruch auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung sowie ihres Brief-, Post- und Fernmeldeverkehrs. Jede Person hat Anspruch auf Schutz vor Missbrauch ihrer persönlichen Daten ». Die USA finden oft (siehe Lex USA) man dürfe Ihre Gesetze nicht verletzen. Nun, umgekehrt sollte das eigentlich auch gelten. Wo bleiben die Milliardenstrafzahlungen und Klageandrohungen gegen Apple,Google, Yahoo, Facebook, GMail und Co in der Schweiz? Wenn die hier ihre Dienste anbieten, haben sie sich dann nicht an CH-Recht zu halten?

    • Stefan Werner dit :

      Gute Frage. George Orwell hatte eben nicht mur mit « 1984 » recht, sondern auch mit « Animal Farm »: « All animals are equal, but some animals are more equal than others. »
      Dem ist nicht viel hinzuzufügen

  • enrico henrici dit :

    Chuard verharmlost und vereinfacht. Er weiss nicht oder unterschlägt, dass der Lauschangriff der Masslosen aus den USA längst nicht mehr nur den Staaten gilt, sondern gegen die Bürger gerichtet ist. Gegen alle davon. Jederzeit, immer, überall. Man lese dazu den auf spiegelonline aufgeschalteten Kommentar: « Amerikas digitaler Grossangriff auf das Völkerrecht ». Kommentar dazu: Das Völkerrecht kümmert die einen Dreck. Ganz ähnlich wie die SVP.

  • Rainer Kobel dit :

    Es geht nicht darum, dass « die USA spioniert », sondern gegen wen und in welchem Umfang! Milliarden von Datensätzen werden monatlich gespeichert. Alle E-Mails gelesen, alle Telefone abgehört. Und das nicht von irgendwelchen Kriminellen oder Verdächtigen, sondern grundsätzlich von allen! Und dieses unglaubliche vorgehen soll selbstverständlich sein und seit jeher Bekannt? Ja lebe ich im falschen Film? Will man mir hier das Unfassbare als Normalität verkaufen. Erschreckend, die Gleichgültigkeit einiger. Mit einem Achselzucken akzeptieren wir unsere totale, umfassende und endlose Überwachung?

  • Jan Holler dit :

    Was will uns Monsieur Chuard nun sagen? zB dass immer schon spioniert wurde? – Sensationell!
    Übrig bleibt keine deftige Spionagestory sondern das Schweigen unserer Regierung zum Ausspähen unserer Privatsphäre.

  • Stefan Fink dit :

    Die Haltung unserer Regierung in Fall CIA und NSA (kein Snowden-Fall) wiederspiegelt deren dilettantischen Haltung in Bezug Sicherheit und vor allem Politik! Wen wundert diese laienhafte Haltung unserer Regierung, wenn sie schon bei einfachen Problemen mit anderen Staaten ständig den Bückling macht? Unsere Regierung hat weder Charakter noch Rückgrat!

  • Bild da Berg dit :

    Blabla, jetzt ist wieder alles bekannt und kalter Kaffee! Wo waren denn die Recherchen des TA zu diesem Thema? Warum wird erst ab Snowden darüber berichtet???
    Als man als Nicht-naiver-Schweizer vor der Gefahr der Überwachung und Bespitzelung gewarnt hat, wurde man von diesem Patrick Chuard und seinen Konsorten als paranoider Verschwörungsspinner beschimpft!

  • Kathaina dit :

    Es gibt in der ganzen Sache genau ein Dokument, das unabhängig von Snowden publiziert und verifiziert wurde: Den durch ein Gericht veranlassten Befehl, dass Verizon sämtliche Verbindungsdaten sämtlicher Abonnenten rausrücken muss. Dieses Dokument ist bedenklich, weil es belegt, dass die Obama Administration die eigenen Gesetze der USA umgeht, bzw. dass selbst die für die Rechtmässigkeit solcher Befehle zuständige Kommission die Interpretation der relevanten Gesetze als extensiv jenseits der Kompetenzen des Präsidenten erachtet. In der ganzen Affäre Snowden wird dieses Dokument nicht erwähnt.

    • Kathaina dit :

      Was Snowden zu Aktivitäten des CIA in Genf sagte, kann sich so nicht zugetragen haben. Dies ganz einfach, weil die hiesige Polizei Trunkenheit am Steuer nicht so handhabt wie er es schilderte und deshalb es nie zu einem treffen eines CIA Agenten in einem Genfer Gefängnis mit einem Schweizer Banker gekommen sein kann. In der Art wie er es schildert ist aber genau, wie DUIs in den USA (held until released on bond) gehandhabt wird. Die Bundesbehörden der CH können dies ja anhand der Verhaftungsprotokolle leicht nachprüfen.

      • Marco Bless dit :

        So einfach ist das aber nicht, mit den Schlussfolgerungen.
        « Dies ganz einfach, weil die hiesige Polizei Trunkenheit am Steuer nicht so handhabt wie er es schilderte und es deshalb… nie zu einem Treffen… gekommen sein kann. »
        Und weil natürlich Agenten, die eigentlich keine Polizisten sind, sich niemals als solche in zivil ausweisen könnten, nicht wahr?
        Ausserdem wäre ich mir dabei bezüglich Vorgehensweise der Genfer Polizei gar nicht so sicher, wie Sie. Jedenfalls reicht das Argument bei weitem nicht, um damit den Wahrheitsgehalt von Snowdens Behauptung zu verifizieren.

    • Kathaina dit :

      Was mich an der Schweizerischen Debatte ausserordentlich stört, ist, dass das Wesentliche unterschlagen wird, nämlich, dass es sich bei den schwarzen Konten um Leute in der USA handelt, deren Transaktionen von Schweizer Bank Filialen in den USA, also amerikanischem Recht unterstehenden, handelt und die Lex USA nur ein Versuch war, damit die Schweizer Banken diese Sache erledigen können, in dem eine Ausnahme zum Schweizer Recht ermöglicht wird, das einer ordentlichen Erledigung im Weg steht.

    • Kathaina dit :

      Leider hat die Schweizer Seite in jenen Verhandlungen den Deal so aufgesetzt, dass die eigentlich relevanten Daten (nämlich die Kundendaten selber), nicht übergeben werden und stattdessen Daten von unteren Chargen, so dass jene in den Radar der amerikanischen Justiz kommen und nicht die Verantwortlichen selber, nämlich einerseits die Kunden selber und andererseits die verantwortlichen jener Schweizer Bankinstitute, die mit ihrem Verhalten den an sich guten Ruf der Schweizer Finanzindustrie irreparabel beschmutzten.

    • Kathaina dit :

      Dass die Verhandlungsdelegation der Schweiz soweit gehen würde, um jene amerikanischen Crooks zu decken, hätte ich nie gedacht.

      Dieses taktische Manöver wird umso mehr die CH-Finanzindustrie, und da meine ich die redlich arbeitende Mehrheit, noch mehr dem Druck der USA aussetzen. Sosehr ich die Lex USA aus dem hier gesagten ablehnte, so sehr unterstütze ich den Druck der Amerikaner.

  • Reto Burgener dit :

    Herr Reporter, Sie schauen geradewegs am Problem vorbei. Dass alle Staaten irgendwie herumschnüffeln, wusste man. Einige wussten mehr, andere weniger. Wer früher von solchen Ausmassen berichtete, galt als Spinner. Jetzt wissen wir es. Neu (für die meisten) sind das Ausmass, die Gewissheit, die amerikanische Unverfrorenheit und die Zielrichtung: die Ueberwachung zielt einfach auf alle. Dass schon immer spioniert wurde, ist nicht das Problem. Wohl aber dieser flächendeckende Exzess, und die Macht, die dahinter steckt. Niemand darf soviel Macht haben.

  • Marco Bless dit :

    Bei einigen Kommentaren kann man nur eine seltsame Version kognitiver Fähigkeiten feststellen. Ob ein Sauerei eine Sauerei sei, hängt bei diesen Leuten also nur davon ab, ob man es « gewusst », bzw. korrekter « geahnt » hat.
    Das ist so, wie wenn ich sage, es sei lächerlich, sich über geschweinigelte Kinder aufzuregen, weil man ja schon immer wusste, dass dies vorkommt.
    Es ist und war schon früher eine Sauerei, wenn ein Staatsdienst auf Reserve flächendeckend seine Bürger bespitzelt. Ob es sich dabei um das Dritte Reich, die DDR, die USA, die UdSSR oder wen auch immer handelt. Punkt.

  • Maria dit :

    Patrick Chuard: Warum machen Sie denn Ihren Job nicht? Sie als « Reporter » sollten eigentlich kritisch hinterfragen, was diese Regierungen so treiben, nicht noch Beifall klatschen. Übel unsere Presse.

  • Marcos dit :

    Als Student vor ca. 7 Jahren hat man uns bereits von Prism erzählt und dass das Internet – insbesondere von den Amerikanern – stark überwacht wird. War also wirklich alles schon bekannt, und es war auch nicht ein Geheimnis.

  • werner kempf dit :

    Wer die Wahrheit sagt muss ein schnelles Pferd haben. George Orwell laesst Gruessen.

  • Roger Schmid dit :

    man ist erstaunt über die Spionageaktivität, zeigt bestürzung, aber gleichzeitig verweigert man den Aufenthalt des Whistleblowers in der Schweiz.
    Apropos .. wozu dient Onyx in Zimmerwald, Heimenschwand und Leuk ? wozu dient die Mehrzweckhalle in Zimmerwald ?
    Nu sage man mir nicht das die Regierung als Auftraggeber nicht weiss wer die Kunden dieser Einrichtungen sind ?
    Das die Schweizer aktivität in sachen Echolon trotz dementi existiert beweisst ein 2002 verfastes Dokument der EU

  • manfred w. schmitz dit :

    sind die deutschen ein volk der verbrecher? auf der einen seite ziehen sie sich im face-book nackt aus, und dann regen sie sich
    übe die amis auf. die machen einen super-job. was haben die deutschen zu verheimlichen? bei mir können ruhig alle nationen
    spionieren so viel sie wollen. und die opposition gebärdet sich wieder närrisch: trittin steht kopf, der steinbrück hat einen bläh-
    bauch.
    das sommer-theater 2013 ist im vollen gange – und zum lachen!

    • Marco dit :

      Korrekt, sofern es dann nur beim Spionieren bleibt, Herr Schmitz.

      Sofern dann aber plötzlich politische Gegner aus dem Weg geräumt wird, genau dann wirds problematisch.

      Aber was mache ich mir Sorgen: Vielleicht werden ja schon seit 40 Jahren die politischen Gegner insgeheim aus dem Weg geräumt, nur wissen wir das nicht.

      Doch was wenn nun jemand durch irgendeine politische Äusserung, sei es auf Facebook oder in einem Blog, plötzlich als « enemy » bezeichnet wird, und dementsprechend aus dem Weg geschaffen wird?

      Überwachung per se ist nie gefährlich, sondern was daraus gemacht wird!!

      • Marco dit :

        Im übrigen ist genau das der Grund weshalb Snowden an die Öffentlichkeit ging: Er will, dass die gesammelten Informationen in Zukunft an die Öffentlichkeit gelangen.

        Keine Geheimnistuerei mehr, sondern freie Informationen für alle, im Interesse von allen, so wie man es sich von Demokratien vorstellt. Alles andere läuft dem Interesse der Öffentlichkeit diametral entgegen.

        Das hat er übrigens in seinem Interview gesagt. Man müsste sich die Mühe machen, sich zu informieren….

  • Chris dit :

    Daten auf Vorrat über alles und jeden. Zum Beispiel den Einkaufsverantwortlichen beim Unternehmen ACME Corp: Wenn dereinst die Verhandlungen über neue Anschaffungen anstehen, kann der Lieferant mit den richtigen Connections kurzerhand auf die gespeicherten Datensätze zugreifen und ein genaues Profil darüber erstellen lassen, wie man sich wohl am effektivsten der Loyalität dieses Einkaufsverantwortlichen versichern könnte. Na, dämmert’s ?

  • Marco dit :

    « Snowden hat der Schweiz «enthüllt», dass die Banken seit einigen Jahren im Visier der amerikanischen Nachrichtendienste sind. Das soll wohl ein Witz sein! Eine echte Sensation wäre es, wenn sich jemand finden liesse, der noch daran zweifelt – nach Jahren mit Steuerkonflikten, einem Prozess gegen die UBS und einer Untersuchung gegen ein Dutzend anderer grosser Banken. »

    Sorry, das ist jetzt aber klugscheisserisch. Diese Verbindung war tatsächlich erst durch Snowden aufgedeckt worden.

    Und es tut uns gut: Naivität und Gutgläubigkeit vor der USA adé! Die USA verlor das Gesicht endgültig.

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