Luxemburg schafft das Bankgeheimnis ab

Auf der einen Seite herrscht immer noch unnötiges Gehabe. Wie die erbärmlichen Beleidigungen, die sich die Abgeordneten gestern im französischen Parlament zuwarfen. Oder die fade Rede von François Hollande, der, statt sich zu fragen, wieso seine enteignende Steuerpolitik wohlhabende Mitbürger ins Steuerexil treibt, den Politikern lieber auferlegt, ihr Vermögen in einem lächerlichen, pseudo-transparenten Verfahren durchleuchten zu lassen.

Jean-Claude Juncker ergreift die Initiative und opfert einen Brauch, von dem er wusste, dass er sowieso nur von befristeter Dauer war.

Eveline Widmer-Schlumpf und Jean-Claude Juncker. (EPA/Nicolas Bouvy)

Wo die Eidgenossenschaft noch taktiert, hat das Grossherzogtum die Initiative ergriffen: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf wird vom luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker im Staatsministerium in Luxembourg empfangen, 18. Dezember 2012. (EPA/Nicolas Bouvy)

Auf der anderen Seite wird versucht zu retten, was noch zu retten ist. So startete Eveline Widmer-Schlumpf eine eher mediale als charismatische Offensive in der französischen Presse, um die steuerpolitische Stellung der Schweiz zu erklären – letzte Woche in «Les Echos», diese Woche in «Le Monde». Dabei versuchte sie einerseits aufzuzeigen, was die Schweiz bereits erreicht hat, wie etwa die bilateralen Abkommen über die Quellensteuer oder die Gesetzesrevision zur Lösung des «Too big to fail»-Problems. Andererseits erwähnt sie das, was noch kommen wird: die Selbstdeklaration der Steuerehrlichkeit, die Ablehnung zweifelhafter Kunden, die Neudefinition des Steuerbetrugs als Straftatbestand der Geldwäscherei, das Verbot von Barzahlungen.

In einer schwierigen Stilübung wird versucht, Frankreich davon zu überzeugen, dass die Enthüllungen von «Mediapart» oder die Offshore-Leaks Zeugen der Vergangenheit sind –  Verfehlungen von gestern, die sich erst heute zeigen. Und dass die Schweiz nun endgültig nicht mehr weisser wäscht. Diese Erklärungsversuche gestalten sich umso schwieriger, weil die Schweiz durch ihre isolierte Stellung auf dem europäischen Schachbrett zum perfekten Sündenbock wird.

Das genaue Gegenteil spielt sich derzeit in Luxemburg ab. Das Grossherzogtum ist zwar noch kleiner als die Schweiz, aber viel besser vernetzt. Sein Premierminister, der angesehene Ex-Vorsitzende der Euro-Gruppe, kündigte an, dass Luxemburg von sich aus auf das Bankgeheimnis verzichten wird – zum grossen Leidwesen Österreichs und der Schweiz, die damit einen wertvollen Verbündeten verlieren. Jean-Claude Juncker ergreift die Initiative und opfert einen Brauch, von dem er wusste, dass er sowieso nur von befristeter Dauer war, und legt auch gleich noch den Zeitplan und die Bedingungen für seine Abschaffung fest. Dafür erhält er von den anderen europäischen Staaten Applaus: ein geschickter strategischer Zug.

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51 Kommentare zu «Luxemburg schafft das Bankgeheimnis ab»

  • Hans sagt:

    Sorry, aber ich habe hier schon lange keinen so banalen Blog-Beitrag mehr gelesen. Weil Herr Ansermoz die Abschaffung des Bankgeheimnisses begrüsst, ist die Strategie von Luxemburg „gut“? Etwas mehr Substanz, bitte!

    • R. Merten sagt:

      Ich teile Ihre Meinung voll und ganz, Hans. Widmer-Schlumpf wechselt bald jeden Monat ihre Ansicht über das Bankkundengeheimnis in der CH. Jetzt eine gekünstelte kleine Empörung gegenüber Frankreich und nachher wird still und heimlich wieder gekuscht. Jetzt wird mit Luxemburg verhandelt, wie man ohne grossen Aufschrei der Bevölkerung zum autom. Informationsaustausch übergehen könnte. Blocher und die SVP haben wieder einmal Recht: Die Class politique mit Widmer-Schlumpf an der Spitze, sekundiert von den dankbaren Sozis, wollen uns klammheimlich und mit kleinen Schritten in die EU bringen !!

      • Romy sagt:

        R. Merten: Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker erklärte im Spiegel Nr. 52/1999 wie Politik funktioniert. „Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten ab, ob was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt“. Diese Aussage hat mir die Augen geöffnet.

    • Gisela Becht sagt:

      Absolut den Nagel auf den Kopf getroffen! Inhaltsleerer geht es nicht: Ich, Ansermoz, bin gegen das Bankgeheimnis und deshalb handelt der Politiker strategisch geschickt der das Bankgeheimnis abschafft.
      Offenbar kann man es in der CH-Zeitungsbranche mit inhaltsleerem Geseiere weit bringen – kein Wunder darben da die Auflagen.

  • Hans-Peter Scheidegger sagt:

    Alles schön und gut! Und Glückwunsch nach Luxemburg.
    Aber die Frage bleibt: Abschaffung des Bankgeheimnisses ja, aber warum zwei ganze Jahre damit warten? Vermutung: damit das Schwarzgeld in aller Ruhe und Diskretion anderswo verschinden kann?

  • s.frei sagt:

    da muss man doch (mindestens) dabei sein. wenn die eigenen EGstaaten (scheinbar bis heute geheimnisse tolerierten) ab jetzt (..) dabei sind..da muss doch schloumpf mitmachen. schliesslich entscheidet doch die regierung was für’s vok gut ist . man kommt sich bedepper bis beschissen vor. konstante linke bis bessermenschen welche unsere standortvorteile verschenken. nun kommt sommaruga mit verdingkinder“problem“, die linke presse macht mit. zahlen dürfen wir selbst, während (wenn schon) verursacher gesucht werden müsste = dies wäre peinlich : privatpersonen.

  • Dieter Wundrig sagt:

    Claude Ansermoz schreibt es richtig. Jean -Claude Juncker ergreift die Initiative und opfert einen Brauch. Frau Fekter verteidigt eine Folklore Vorstellung, weil es schon immer so war, das Bankgeheimnis ist nicht verhandelbar. Man verteidigt die Neutralität, welche keine mehr ist, ob das nun in Österreich, Schweiz oder Schweden ist. Man muss sich auch einmal an Auslaufmodelle gewöhnen und sich nicht immer hinter irgendwas verstecken. Ob das immer richtig und gut ist, die Zeit allein wird es zeigen………..

    • enzo lorenzo sagt:

      @wundrig: ich frage mich, wieso leute wie Sie, die den durch folklore und brauch mitkreierten wohlstand geniessen? würde es Ihrer gutmenschen-gesinnung nicht besser anstehen, in nigeria streetworker zu werden oder im amazonas gegen die mcdonalds-weiderinder zu demonstrieren?
      bringen Sie doch einfach gute argumente, wieso der so rückständige, von ewiggestrigen volchs-deppen verteidigte weg der CH aufgegeben werden soll und wir uns euphorisch in die arme des so beeindruckend erfolgreichen brüsseler projekts werfen sollen? argumente, nicht polemik, bitte!

      • Dieter Wundrig sagt:

        Mein Wohlstand kommt keineswegs vom Bankgeheimnis noch von der Neutralität. Weshalb also diese agressive Polemik von Ihrer Seite? Einen Freundlichkeitspreis gewinnen Sie sicherlich nicht……………….

        • enzo lorenzo sagt:

          Aggressive Polemik? Was tu ich, was Sie nicht tun?
          Zur Sache: Sie bestreiten, dass der Wohlstand der CH auch (ich sage nicht: nur!) von Steuern auf Bankgewinnen, v.a. aber steuerzahlenden Bankangest. mitfinanziert wurde? Infrastruktur, stabiler Staatsapparat etc? Dann schauen Sie sich die Zahlen der 80er & 90er an! Ich bin es leid, von Leuten wie Ihnen immer als Auslaufmodell, rückständig, polemisch oder isolationistisch bezeichnet zu werden. V.a. wenn Ihre Argumente keine sind und Sie einzig Platitüden zu verteilen wissen! Argumentieren Sie, ich warte! Freundlich oder nicht, aber sachlich!

      • Koebi Hug sagt:

        @Lorenzo@11:45, wow der sitzt. Bin einverstanden mit Ihrem Kommentar zu Herrn Wundrig @08:13. Es ist so einfach, auf der Ofenbank zu sitzen und über andere lästern, selber aber den Mumm nicht aufbringen und den Duft der weiten Welt um die Ohren brausen zu lassen. Wieso soll ich mein Erschafftes nochmals versteuern wenn der autom. Austausch daher kommt, denn so wird es geschehen. Da denkt sich dann jeder Staat, dass er noch ein bisschen von meinem Kuchen haben muss. Noch vor gar nicht langer Zeit war die Meinung des Herrn Junker eine andere, so wie der Wind weht segelt man.

    • Gisela Becht sagt:

      Von einem „Brauch“ kann wohl kaum die Rede sein, da Luxemburg das Bankgeheimnis gezielt zu einem zugkräftigen Geschäftsmodell ausgebaut hatte. Was bitte schön hat dieser Staat ausser seinem Finanzsektor sonst wirtschaftlich zu bieten? Im Übrigen ist es das gute Recht jedes Staates auf das Bankgeheimnis zu verzichten – oder eben auch nicht! Diejenigen, die sich für die Beibehaltung entscheiden nur deshalb als Anhänger einer überholten Folklore zu diffamieren weil man anderer Ansicht ist bzw. weil man auf das Steuergerechtigkeitsgefasel aus den Steuerwüsten hereinfällt ist dumm.

    • Walter Bossert sagt:

      Wundrig, wenn man alle Probleme, wie drögelen, saufen, Abfall in die Felder oder ins Ausland werfen, rasen , Kinder zeugen und davon laufen, zu faul zum Arbeiten , Schlägereien bis zum Tod und vieles mehr, anschauen, dann haben wir doch schon viele “ Auslaufmodelle“ über Bord geworfen,die gute alte Zeit überwunden und können uns nun ein ganz neues Gebiet für Kriminelle aufbauen!

  • Fabiano Conti sagt:

    Ja, genau, nehmen wir uns die Europäische Pleiten-Union zum Vorbild. Die grosse Stunde der Voyeure und Transparenz-Fetischisten, Big Brothers und Schnüffler rückt näher. Jetzt nur noch die Demokratie überall abschaffen, in der EU sowieso nur ein Papiertiger. Dann können die elitären Eurokraten endlich ihre Machtgelüste voll ausleben, mit Unterstützung der linken Mainstream-Medien.

    • Pescio Guido sagt:

      Wahrscheinlich wissen Sie gar nicht, wie recht Sie haben! Die Büchse der Pandora wurde geöffnet und die Transparenz-Hysteriker, realisieren gar nicht, welchen Schaden sie angerichtet haben, welcher jetzt in seiner ganzen Auswirkung noch gar nicht abschätzbar ist. Es wird über kurz oder lang garantiert nicht bei der Schnüffelei nur im Finanzsektor bleiben. Die Bekämpfung von Steueroasen mag teilweise berechtigt sein. Aber niemand kümmert sich um die Bekämpfung der weit grösseren Steuerwüsten! Wurde der Weg zu einer sozialistischen oder sogar kommunistischen Diktatur bereits eingeschlagen?

    • R. Merten sagt:

      jawohl Hr. Conti- und die Linken mit der CVP werden nicht ruhen, bis wir das tiefe Niveau und die massive Verschuldung der EU erreicht haben, auch wenn dann in der CH ein grosser Wohlstandsverlust zu erwarten ist. Wenn man die Ziele im SP-Parteiprogramm liest, dann wird nicht nur die EU verherrlicht- nein, wenn Geld für die Durchsetzung der sozialistischen Ziele fehlt, wird einfach der fleissige und sparsame Bürger enteignet. So einfach ist es. Dass die Wohlstandsverwahrlosten, die Hausbesetzer, die Asylindustrie und die Sozialschmarotzer natürlich Beifall klatschen ist nachvollziehbar!!.

  • Philipp Rittermann sagt:

    eigentlich mag ich mich ja gar nicht mehr äussern zu den zweifelhaften aktionen „unseres….“ bundesrates. erst knickt man vor der eu ein, macht zugeständnisse bloss um „gut…“ dazustehen…verärgert den bürger. und jetzt, wo der scherbenhaufen schon quasi da ist, möchten sich die selben personen im bundesrat profilieren, die ihn verursacht haben. das ganze ist doch lächerlich. wir brauchen umgehend eine neue, fähige regierung, die die schweiz schützt vor den „wohlstandszerstörern“ aus brüssel.

  • Luisierho sagt:

    C’est bizarre, vous ne parlez pas beaucoup, sinon pas du tout, de la pression constante des États-Unis ?

  • Jean d'Hôtaux sagt:

    Il n’y a pas de „vanités suisses“, mais des réalités ! Lorsque Eveline Widmer-Schlumpf tente d’expliquer notre politique de l’argent propre en France, cet exercice est vain car les Français refuseront de l’entendre. En effet, ces clichés sont entretenus depuis tellement longtemps par les médias français que c’était une aubaine pour les dirigeants de l’Hexagone que de pouvoir les récupérer pour se défausser sur la Suisse et les paradis fiscaux, alors qu’il s’agit en réalité de la trahison d’un homme : Jérôme Cahuzac. Un homme choisi et nommé par le pouvoir en place !

  • Lidija Jametti sagt:

    Es ist nicht das US Recht einem Staat vorzuschreiben wie er seine Industrie zu gestalten hat.
    Ich denke nur, dass man der Ast auf dem man hockt nicht absägen müsse.
    Es geht da um die BVI und die eng. Insel Kolonien in welchen die steuerfreie Welt sich so herrlich in den Gewässern der smaragdgrün- umrandeten Paradiese spiegelt.
    Wenn ich denke wieso man an die Britisch Virgin Islands geht um das Kapital dort anzulegen, dann muss man schon wissen, dass der Gefangene Chodorkovskij dort das in Russland gestohlene Kapital aus dem Öl-und Gashandel anlegte. Deoffschorisierung heisst das.

  • paul von rohr sagt:

    das bankgeheimnis btrifft nur noch kleine fische welche ein paar franken irgednwo verstecken welche sie durch harte arbeit verdient haben. die grossen fische kann man so eh nicht erwischen. das ist der grund warum luxenburg das bankgeimnis fallen lässt. die kleinen bluten die grossen fressen. die kleinen sollen wieder mal zahlen die grossen sind eh weg.

    • Lidija Jametti sagt:

      Und wieso wissen Sie das? Praktisch alle rus. Oligarchen inklusive der superreichen Griechen haben auf diesen Inselchen ihre Kapitale versteckt, sprich verschoben. Diese Gelder fehlen nicht der Schweiz oder dem Luxemburg sondern ihren Heimatländern. Da muss man nicht weit reisen um zu wissen wer in Österreich die guten Villen in Kitzbühl kaufte. Sind meist russische und ukrainische Bürokraten oder Halunken. Einige haben sogar ihre Sitze in der Schweiz. Wir Schweizer müssen sogar beim Verkauf den Gewinn mit 40% besteuern. Die Pauschalen nichts. Holdinggewinne – 4%.

      • Walter Bossert sagt:

        Ja und genau diese „Oligarchen“ sind ein ideales Leitbild für die Linken, damit die übrigen 99% anständigen Bankkunden der Kriminalität freigegeben werden! Es ist ja noch nicht genug, dass mit Karten, übers Internet und sogar schon mit Einkaufskarten betrogen wird, man darf ruhig mit dem Segen unserer SP auch noch alle anderen Daten auf die Strasse werfen.

  • C.S. sagt:

    Wann hätten andere Staaten schon nicht die bessere Strategie als die Schweiz angewandt! Bei einer solchen Besetzung in Bundesbern ist dies nicht anders möglich! „Fettnäpfchen und Bankengehorsam für lobbygesteuerte und meinungslose Politiker sind Trumpf!“

  • Kurt Leu sagt:

    So ein Schwachsinn -zu behaupten Luxenburg hätte die bessere Strategie- Luxenbur gwird dies schrecklich büssne müssen und zu spüren bekommen – die Finanzhaie wandern nach Asien ab! Und die Luxenburger Banken wernde Massenetlassugnen haben! Schwachsinniger Artikel das!

  • Peter Waldner sagt:

    Dann schaffen wir doch gleich auch das Arzt- und Beichtgeheimnis ab. Wieso soll der zunehmend übermächtige Staat nicht zu jedem noch so persönlichen Detail Zugang und Zugriff erhalten? Die Demokratien schaffen sich so selber ab!

  • Degen sagt:

    Reden und verhandeln soll man. Aber BR EWS darf nicht dabei sein. Das Volk will ehrliche Aussagen und keine selbgebastelte Geschichten. Wir haben genügend solche Parteien zur Zeit.

  • Leo Huber sagt:

    Es erstaunt nicht, dass auch Banken die Abschaffung des Bankgeheimnisses wollen. Sie sagen ebenso wenig wie andere Bankgeheimniss-Abschaffer, was denn für wen noch geheim sein soll. Dürfen Banken untereinander Daten austauschen? Die Banken betreiben schon lange Data Mining in unseren Konten. Mein Bankberater schlug mir einst vor, alle Finanzen seiner Bank anzuvertrauen für eine ganzheitliche Beratung. Gleichzeitig sagte er, er habe in meinem Konto gesehen – d.h. er hat geschnüffelt – und schlug ein Geschäft vor. Wie werden wir vor Schnüfflern und Erpressern geschützt?

  • Markus Sennheiser sagt:

    Tatsache ist dass man nicht das Bankgeheimniss direkt schützen will sondern die Fremdgelder die dadurch hier lagern. Denn diese sind Nahrung für unser (to big to fail ) Finanzplatz und lassen schlussentlich auch unsere eigene Steuerkassen klingeln.
    Man klammert sich an diesen Vermögen wie es selbst hart erarbeitet wurde. Standortbenachteiligung wird im munde genommen, dabei haben wir nun solange davon profitiert und sollten aus dieser Ausgangslage auch fähig sein unsere Wohlstand anders aufrecht zu erhalten. Die meisten Ländern auf dieser Welt haben eine derartige möglichkeit nie bekommen.

  • markus roth sagt:

    Jucker sagte wörtlich vor einigen Jahren :
    „Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    als staatsmann legt er widmer-schlumpf noch den arm auf die schulter, eine eher unübliche geste unter staatsführern und er wird vorher auch nicht gefragt haben ob sie das so will, dass diese foto dann in der presse erschein. ich weiss es sind feinheiten..

    • R. Merten sagt:

      sie haben die richtigen Schlüsse gezogen, Hr. Roth- ägerlich ist einzig, dass viele Bürger gar nicht merken, wie wir von den Linken drangsalier, abgezockt und bevormundet werden und dass sie so immer mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung verlieren. Dass die Steuerzahler die linken Wünsche und Forderungen auch noch bezahlen sollen, und zwar subito, ist der Gipfel der Frechheit. Ich rede aber nicht nur vom Staatsfernsehen mit ihren maroden Finanzen sondern auch von der Asyl- und Sozialindustrie oder linke Projekte wie der Hafenkran in Zürich!! Solche idiotischen Projekte gibt’s haufenweise

      • iskra sagt:

        Merten: Wenn man ihre Kommentare liest, wird der Eindruck erweckt, die CH werde von Sozialisten regiert. Tatsache ist doch, dass wir seit Jahrzehnten ein bürgerliches Parlament haben. Diese demokratisch gewählte Mehrheit regiert doch die CH. FDP, CVP und BDP sind doch alles bürgerliche Parteien, die SVP als Rechtspartei sowieso, was soll das ganze Geschrei ?

  • Joe Hofstetter sagt:

    Es ist ja wirklich erbärmlich wasfür intelligente Leute unsere Landesregierung noch zu bieten hat, sie sehen und verstehen nicht mal, dass sie vor den zwei grössten Bankrott Staaten-Gebilde einknicken, keinen Mut und kein Wissen haben was zu tun ist, wenn der Wolf vor der Türe heult. Ich warte nur auf den Tag, da wirklich die Mehrheit in diesem Land merkt, dass man NICHTS ABER GAR NICHTS mehr akzeptieren kann, was unsere Landesregierung in dieser Beziehung so zusammenbastelt. Zum Glück gibts noch den „Zufall“ der immer alles anders kommen lässt. Viel Glück allen Politikern!

  • Cybot sagt:

    Die Schweiz hat bekanntlich schon immer etwas länger gebraucht, um Unvermeidliches umzusetzen. Das ist manchmal vielleicht frustrierend, aber es schützt auch vor voreiligen Entscheidungen.

  • Peter Munz sagt:

    Was lesen wir aus der Ankündigung von Luxemburg ? Der automatische Informationsaustausch kommt auch bei uns, ohne Zweifel. Wer was anderes behauptet, verkennt die Realität. Das hat nichts mit EU Beitritt zu tun, sondern mit längst fälligen Kontrollen des Geldverkehrs.

  • Petra Russo sagt:

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

  • Andrea Aebi sagt:

    Ich habe immer noch nicht verstanden, warum so viele (es soll eine Minderheit sein in der Schweiz – auch dies wohl ein Grund, warum die Linke nicht einfach eine Initiative zur Abschaffung des Bankgeheimnisses aufgleist) die Abschaffung des Bankgeheimnisses begrüssen würden.
    Der korrekte Bürger ist in seiner Privatsphäre zu schützen. Missbrauch kann nie dazu führen, dass der korrekte zum gläsernen Bürger wird, sonst müssten wir überall die Privatsphäre aufheben – vom Internet über den PC bis zur eigenen Wohnung, dem Briefgeheimnis etc – denn alles wird auch missbraucht.

  • Was nutzt uns denn ein Bankgeheimnis, wenn es alle andern abgeschafft haben? Es würde lediglich noch den Steuerkriminellen im eigenen Land dienen, auf Kosten der Ehrlichen. Nur die kleinen Diebe von der Schrebergartenfraktion werfen sich den Betrügern an die Brust. Die «Kleinen», die «vergessen» ihre Spareinlagen zu deklarieren. Auf die lohnt es sich nicht, Jagd zu machen. Sie sind ohnehin beim Ausfüllen der Steuerklärung überfordert, geben auch das nicht an, was ihnen etwas einbrächte.

    • Andrea Aebi sagt:

      Was nützt uns die Privatsphäre, wenn diese alle anderen abgeschafft haben? Was für eine Eingangsfrage! Sie nützt genausoviel, wie wenn alle anderen Staaten die Privatsphäre nicht abgeschafft hätten. Wollen Sie denn, dass jedermann jederzeit ihr Bankkonto begutachten kann. Ihre Ausgaben, ihren Betrag, ihre Einkünfte, ihre Käufe, ihre Beziehungen etc. Ich staune nur. Haben Sie auch so eine Einstellung zu ihren Telefongesprächen, ihrer Internetnutzung, ihrem Briefinhalten, ihren eigenen 4-Wänden. Sie haben doch nichts zu verstecken, also heben wir dort die Privatsphäre auch auf! Hurra!

    • Walter Bossert sagt:

      Herr Beutler, ich hoffe doch sehr dass Sie infolge Ihres Berufes Ihre Steuererklärung selber von A bis Z ausfüllen. Wenn Sie doch wieder mal den seltsamen Druck verspüren anderen Dummheit zu unterstellen ! Darf ich mal auf Ihrer Bank nachfragen? Sie haben ja sicher das Bankgeheimnis für Sie Privat schon lange aufheben lassen, oder?

    • Yves Küng sagt:

      Herr Beutler, es geht darum, dass diese Staaten ihren Bürgern ihr Geld wegnehmen. Was heisst schon, dass es ihnen zusteht? Die Politiker dort beschliessen die hohen Steuern, in der Schweiz geht das nicht. Es gibt konkrete Gründe, weshalb wir ein Bankgeheimnis haben, vergessen Sie das nicht. Leider hat sich nur die Art geändert, wie die Bürger von ihrem Politiker-Adel ausgenommen werden. Die tragen ja überhaupt nichts zum BIP bei. Die verbrauchen nur das Geld, das andere verdienen mit Arbeit. Nur weil die sagen es sei rechtmässig bedeutet das nicht, dass es so ist…

  • Roland K. Moser sagt:

    Der frühe Vogel fängt den Wurm und die zweite Maus kriegt den Käse.

  • Neon sagt:

    Der Beitrag nervt mich. Irgendwie habe ich langsam das Gefühl dass die Schweizer ihre neutralität verlieren. Nur weil Luxenburg das Bankgeheimnis abschafft muss das die Schweiz auch?
    Was soll dieser blödsin? Diese Polemik gegen das eigene Land nervt. Wer kein Bankgeheimnis haben will der soll doch nach Deutschland gehen oder Frankheich da darf sogar irgendein Depp vom Arbeitsamt deine Daten bei der Bank anschauen.

  • Walter Bossert sagt:

    Mit dem Bankgeheimnis ist es ähnlich wie mit der Kehrichtsackgebühr. Wegen unfähigen Behörden und ein paar Mitbürgern welche sich nie an irgendwelche Regeln halten, werden alle anderen mit Konsequenzen bestraft. So züchtet man Gesetzesbrecher. Zudem nervt die absichtlich falsche Darstellung der Dinge. Luxemburg hat NICHT das Bankgeheimnis komplett aufgegeben wie selbst gescheite und über alles erhabene Sek-Lehrer hinaus posaunen, Luxemburg will lediglich den automatischen Datenaustausch mit anderen Ländern einführen!

  • markus roth sagt:

    die aller, aller grösste finanz-oase liegt in grossbritanien, im herzen london’s, die „city of london“ mit eigener gesetzgebung und eigenem bürgermeister (ähnlich wie der vatikan in rom) und GB ist, im gegensatz zur CH, ein euromitgliedsland. nur dort verlang die eu keinen automatischen datenaustausch. warum nicht ? und warum von uns ?

  • Matthieu Hösli sagt:

    Le fond du papier est intéressant, par contre la critique contre la transparence des élus promue par le président Hollande est incompréhensible. C´est déjà largement le cas en Suisse et cela ne semble pas choquer l´auteur de cette prise de position. La Suisse devrait plutôt en prendre de la graine, en matière de transparence, financement des campagnes électorales et des votations. De même en matière de séparation des pouvoirs ou la France fait beaucoup mieux que la Suisse. Bien sûr, les citoyens suisses peuvent être fiers de ce qui a été accompli ici mais la suffisance est injustifiée.

  • Hagmann sagt:

    Das Bankgeheimnis bleibt in der Schweiz. Fertig. Und wenn ein EU Bürokrat mit seiner Nase zu fest in unserem Bankgeheimnis schnüffelt, dann müssen wir die Kavallerie schicken.

  • mercator sagt:

    Wenn ich mirs richtig überlege, nehme ich ein paar Steuerbetrüger in Kauf. Immerhin geht es uns Schweizern mit dem bestehenden Zustand besser als allen anderen Erdenbürger. Was wollen wir denn ändern….von der sog. Gerechtigkeit lebt kein Mensch, ausser die vereinigte Medienmacht und die Politiker.

  • Alice Thaler sagt:

    „Bilder sagen mehr als Worte“ – und was sagt uns denn die Fotografie? Der Arm des Herrn um die Schultern der Dame – ob er das bei Frau Merkel auch macht oder bei einem Minister aus sagen wir Russland? Frau Widmer-Schlumpf scheint zumindest körpersprachlich nichts gegen die gut gemeinte (!) paternalistische Gebärde gehabt zu haben, sonst hätte sich wohl eher ab- als zugedreht. Und sie war letztes Jahr unsere Bundespräsidentin….

  • Marcel Amgwerd sagt:

    Das Bankgeheimnis schütze weder Verbrecher wie Steuerbetrüger, noch begünstigt es Dank der Verrechnungssteuer und den massvollen Steuern in der Schweiz an sich, die Steuerhinterziehung.
    Der Verzicht auf das Bankgeheimnis kommt dem Verzicht auf Datenschutz und Privatsphäre soll gleich. Ein Schritt mehr in Richtung eines totalen Überwachungsstaates nach sozialistischem Vorbild. Das stellt selbst den Fichenskandal der 80er in den Schatten. Ein Grund auch für die Schweizer selbst ihr Geld von Schweizer Baken abzuziehen, die Ausländer und zwar auch die versteuerten werden es mit Sicherheit tun.

  • Das Bankgeheimnis ist am Ende! Wir sollten das endlich akzeptieren!

    In einer globalisierten Welt mit globalisierten Finanzmärkten hat eine solche Sonderregelung, wie sie die Schweiz und andere Staaten kennen, keine Zukunft!

    Globalisiete Märkte brauchen internationale Regelungen!

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