Le quota de femmes, cette furie méconnue

Le quota féminin et moi sommes de vieux amis. La première fois que nous nous sommes rencontrés, c’était en 2004. J’étais alors journaliste local dans les Grisons, et j’étais allé assister à l’assemblée générale des jeunes socialistes du coin. L’ordre du jour prévoyait le renouvellement des 7 membres du comité, avec une proportion de femmes fixée par les statuts à 40 %.

Il était donc là, le quota, sombre et funeste, qui réclamait à grands cris l’élection de 2,8 femmes au directoire des jeunes socialistes. Finalement, 2,0 femmes ont été élues. Le jeune parti de gauche, qui répugne même à porter des cravates, symboles phalliques, n’arrivait à mobiliser que des hommes, pas des femmes.

Et cette intervention dans la liberté d’entreprendre ne serait-elle pas quelque peu excessive ?

Wunschdenken: Nicht nur in Männderdomänen bleibt die Frauenquote unerreicht.

(Photo: Keystone)

Et maintenant, huit ans plus tard, le voilà qui ressort des ténèbres. Le quota de femmes est revenu avec pertes et fracas; il est partout. Il m’accompagne sous la forme d’une motion du Parlement de la ville de Berne (35 % dans l’administration !), d’un rêve de la revue Annabelle (30 % à la tête des entreprises suisses !), d’une stratégie de la commissaire européenne à la Justice (40 % dans tous les conseils de surveillance européens !) et d’une réalité apparente en Norvège (42 % dans les conseils d’administration ?!?).

Ce retour, ou bien plutôt la perspective de cette révolution, devrait-il être une source de joie? Il serait bien sûr tentant de voir apparaître un management doté de « davantage d’empathie », comme le dit la Basler Zeitung à propos des caractéristiques de direction féminines. Mais cela ne me dit rien qui vaille. Après tout, je fais partie du groupe cible ex negativo. Et cette intervention dans la liberté d’entreprendre ne serait-elle pas quelque peu excessive ?

Mais peut-être que je surestime la puissance de feu de mes bruyants congénères. J’en trouve une indication bien loin de tous les prétendus domaines réservés des hommes, chez les jeunes socialistes des Grisons. Huit ans après l’élection dont je vous parlais, les 40 % de femmes figurent toujours dans leurs statuts. Et dans le comité, les hommes sont toujours surreprésentés dans une proportion de 5 à 2. Même dans le plus favorable de tous les milieux, une furie peut apparemment se révéler n’être qu’un tigre de papier.

54 commentaires sur «Le quota de femmes, cette furie méconnue»

  • Philipp Rittermann dit :

    mal ehrlich. ich bin dafür, dass frauen bei gleicher leistung die selben chancen wie die männer haben sollten. es kann doch aber nicht die wahrheit sein, dass aufgrund zwängeleien einiger « feministinnen » nun künstliche quoten eingeführt werden und aufgaben ungeachtet der fähigkeiten und der kompetenz verteilt, einfach nur um der quote gerecht zu werden!? die chancengleichheit muss parallel zum freien wettbewerb spielen. die bestehenden frauenquoten haben weder in der politik, noch in der wirtschaft zu qualitativ besseren leistungen verholfen – eher das gegenteil ist der fall, (siehe bundesrat)

    • Stadelman Reto dit :

      Es geht hier nicht um Gleichberechtigung. Den QuotenbefürworterInnen geht es darum, dass sie alle glauben Besseres verdient zu haben und die Schuld für ihre « zu tiefe » Position bei den Männern suchen. Dies und eine Kombination aus « ihr habt uns (angebliche) 100 von Jahren unterdrückt und sollt jetzt dafür bluten » führt zu dieser Quotenidee.
      Das damit die Fortschritte der Vergangenheit zu Nichte gemacht werden… Egal…

    • Da bin ich mit Ihnen einig.

  • Urs Mee dit :

    Wie viele Bundesraetinen haben wir heute ? Ist unsere Landesregierung jetzt besser, sozialverträglicher, klüger, kompetenter und kollegialer ?? Die Politik hat es geschafft – zum Schaden der Schweiz.

    • will williamson dit :

      Wo die richtigen Frauen versammelt sind, gibt es in der Regel « Zickenkrieg ». Eine Frau, die in einem Grossraumbüro mit lauter Frauen arbeitete, sagte mir einmal, wenn eine am Montag mit einem neuen Kleid erscheine, gebe es die ganze Woche Stunk vor Neid. Selber hatte ich in einem Büro einmal zwei junge Nidwaldnerinnen und eine ältere, etwas dominante Deutsche. Wenn ich manchmal ins Büro kam, war die Luft dermassen elektrisch geladen, dass sich bei mir die Armhaare aufstellten. Man wird mir das nicht glauben. Es ist aber kein Witz.

      • Philipp Rittermann dit :

        ich glaube ihnen das auf’s wort – habe das 1:1 als abteilungsleiter mit besetzung 3 männern und 6 frauen miterlebt. kaum war die eine draussen wurde über sie abgelästert. ging eine andere raus – gleiches spiel mit anderer besetzung. ich habe mich jeweils im stuhl zurückgelehnt und dem treiben mit gemischten gefühlen zugeschaut. fazit: männer diskutieren mit männern offener – frauen stänkern lieber mal hintenrum. ein wesentlicher grund, dass ich persönlich nicht allzu gern mit frauen arbeite.

        • Gabi dit :

          Ich muss den Herren recht geben. Ich habe sowohl mit Männern wie auch mit Frauen zusammen gearbeitet, und kann sagen, es ist wesentlich leichter mit Männern zu arbeiten. Männer sind als Kollegen freundlicher, netter und vor allen Dingen ehrlicher. Und das sage ich als Frau, die schon einige Berufsjahre hinter sich hat.

  • Albrecht dit :

    Es ist natürlich idiotisch, eine Quote von 40% zu setzen, wenn das zu Bruchteilen von Leuten führt. Aber wollen Sie uns wirklich weismachen, dass keine Frau gefunden werden kann, wenn die Quote klar ist? Müsste man nicht den Vorstand verkleinern, wenn man so wenige Mitglieder hat, dass man ihn nicht besetzen kann? Es scheint mir, fünf oder sogar drei Leute sollten für die JuSo genug sein; so viele sind das ja nicht. Dann hätte man eine Quote von 40% oder ein Drittel, d.h. mindenstens 40% müssten Frauen und 40% Männer sein, resp. je ein Drittel.

    • Stadelman Reto dit :

      Was faktisch zu Entlassungen führen wurde, einzig dafür, dass die Frauen in der Überzahl sind… Herr Albrecht, glauben Sie wirklich dass diese Idee auf viel Gegenliebe stösst? Mir zeigt dies im Gegenteil ganz deutlich auf worum es den Quotenbefürwortern geht. Es geht darum den jungen Männern das Leben zu erschweren! Einfach weil sie Männer sind…

    • jane dit :

      Sind 40% jetzt schon « in Überzahl » oder richt da eine Sur Paranoia aus Ihnen?

  • Walter Bossert dit :

    Jedesmal wenn sich eine noch junge Frau nach kurzer Amtszeit aus ihrem Amt verabschiedet, und das erst noch zur Unzeit, dann denke ich an alle diese Quotenvertreterinnen. Die Gründe für den Rücktritt werden meistens mit  » neuen Ausrichtungen  » oder ähnlich verdächtigen Ausreden begründet. In Wirklichkeit waren sie einfach nicht geeignet. Ich wäre auch nicht geeignet, würde aber niemals den Fehler machen, den Wählern etwas vorzugaukeln.

  • Jörg Hanspeter dit :

    Führt die Quote ein, aber nicht nur als Recht, sondern als Pflicht. Bringen die Frauen (oder die Männer) die jeweilige Quote nicht, dürfen sie die jeweilige Dienstleistung oder das jeweilige Produkt nicht nutzen. O Gott würde das den Strassenverkehr sicherer machen.

  • Leo Schmidli dit :

    Wen interessiert, wozu Quoten führen sollen, der soll doch einfach mal nach Südafrika schauen. Nach der Apartheid wurden Quoten für Schwarze an Universitäten und Arbeitsstätten eingeführt. Die Ergebnisse sind bekannt.
    Aber wenn schon Quoten, dann überall: 40% Frauen auch bei den Strassenarbeitern, bei der Stadtreinigung, bei den Fabrikarbeitern, im Militär… Ob sich dort wohl genug Frauen finden würden?
    P.S.: Die Selbständigkeit steht jedem offen, dennoch dominiert auch hier der Männeranteil. Schlüsse darf jeder selber ziehen!

    • Marcos dit :

      Naja, ich bin auch gegen Quoten, doch als kurzfristige Überbrückungshilfe kann es manchmal Gründe geben. In Südafrika ist sicher vieles im Argen, aber man muss auch sehen, dass die Wirtschaft nach 1990 (also nach dem Einführen der Quoten) enorm gewachsen ist. Sicher nicht wegen sondern trotz der Quoten, aber angesichts vergangener historischer Ungerechtigkeiten, war eine Quote vermutlich sinnvoll, nur schon wegen der politischen Stabilität.

  • Petra Obrist dit :

    Bis heute hat mir noch niemand darlegen können, wieso der Staat in einer freien Marktwirtschaft vorschreiben soll, wen der Firmeninhaber einstellen soll. Ich kann keinen Grund entdecken, an einem solchen Ort überhaupt eine Firma zu gründen.

  • Ich erachte Frauenquoten als widernatürlichen Eingriff. Hätte es mehr Frauen, die wollten, hätte es auch mehr Frauen, die täten.
    Auf dem Rennvelo sind praktisch keine Frauen anzutreffen – Eben weil sie nicht wollen. In der Politik und Wirtschaft ist es genau so.

    • Valeria E. dit :

      Vor einem halben Jahrhundert haben schon einmal Leute versucht, Dinge mit dem Begriff « widernatürlich » zu erklären.

      • So? Was denn wurde als widernatürlich bezeichnet?
        – Und wieso sollte es Frauenquoten geben, wenn es keine Männerquoten gibt?
        – Und wo sollen die Frauenquoten überall gelten? Und wo nicht und wieso nicht?
        – Wie wäre es mit einer Frauen- und Männerquote für Teilzeitstellen?
        – Ist eine Frauenquote eine Mindestquote oder eine Maximalquote? Z.B. bei Teilzeitstellen eine Männerquote von 50 %?
        – Sollte die Männerquote bei Teilzeitstellen nicht eher 90 % sein, weil Männer auch 90 % der Erwerbstätigen stellen?

  • Humanist dit :

    Ich wünsche mir, dass dieses Thema mit einer Abstimmung ein für alle mal begraben wird. Es wird Zeit mit der Unterscheidung der Geschlechter aufzuhören.

  • lucius mayer dit :

    Wie wäre mit der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote beim obligatorischen Militär- und Zivilschutzdienst?

  • lucius mayer dit :

    Wie wäre es mit der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote beim obligatorischen Militär- und Zivilschutzdienst?

  • Max Becker dit :

    Der intellektuelle Gehalt der meisten bisherigen Kommentare erinnert mich an den Stand von Kleinkindern- wie immer bei Gleichstellungsthemen. Ich empfehle einen Blick zurück, in die Diskussionen rund um die Einführung des Frauenstimmrechts. Da waren etwa gleich lächerliche, despektierliche Argumente zu hören. Weil oft genau solch geprägte Herren in der Position sind zu entscheiden, ob eine « Sie » Karriere machen kann oder nicht, braucht es eine Frauenquote. Nicht dass Frauen alles besser machen, nein- aber ich bin überzeugt, dass eine « Sie » bei gleicher Leistung üblicherweise übergangen wir.

    • Sportpapi dit :

      « Nicht dass Frauen alles besser machen, nein- aber ich bin überzeugt, dass eine “Sie” bei gleicher Leistung üblicherweise übergangen wird. » Und weil Sie überzeugt sind, und es tatsächlich in Einzelfällen (?) so sein könnte, auch wenn es sich nicht belegen lässt, führen wir nun eine Quote ein, die definitiv und nachweislich diskriminierend ist.

      • Max Becker dit :

        @Sportpapi
        Ja, weil andernfalls nachweislich und definitiv die Frauen heute massiv diskriminiert sind. Übrigens keine Einzelfälle wie die aktuelle Gender-Verteilung in der Teppichetagen deutlich aufzeigt.

        • Petter dit :

          Wenn die Frauen doch so diskriminiert werden, dann erklären Sie mir doch, warum nur 11% der Firmenneugründungen von Frauen ausgehen? Werden ihre Geschäftsideen unterdrückt und abgesägt, oder haben Frauen einfach kein Interesse daran, eine eigene Firma zu gründen? Ich denke, die Antwort ist klar…

    • Ein Freund dit :

      Un Sie argumentieren mit der Larmoyanz einer Feministin.

      • Max Becker dit :

        @Ein Freund
        Na da haben Sie aber wirklich die grosse Werkzeugkisten der sachlichen Argumentation hervorgenommen.

    • KaRa dit :

      Wo werden Frauen üblicherweise übergangen, das so wenige Frauen ihre Gesundheit und ihr Leben bei der Arbeit verlieren?

      • Max Becker dit :

        @KaRa
        Nun denn, Sie haben recht- tatsächlich hat es mehr Uni-Abgängerinnen als Maurerlehrtöchter und Tunnelbauerinnen (Sicherlich Berufe mit erhöhtem Arbeitsrisiko). Ein Grund mehr, warum die akademische und wirschafliche Elite weiblicher sein muss oder verstehen Sie warum all diese Uni-Abgängerinnen irgendwo karrieremässig im unteren / mittleren Kader stranden?

  • Orlando Frei dit :

    Management mit mehr Empathie, wenn mehr Frauen in Führungspositionen sind? Nach meiner persönlichen Erfahrung ist das pure Gegenteil der Fall. Diese oft kinderlosen Frauen haben keinerlei Gehör für die manchmal schwierige Situation der ihnen unterstellten Mitarbeiter, die eine Familie haben. Besonders Mütter werden drangsaliert & schikaniert bis sie entnervt den Bettel hinwerfen und kündigen. Mir ist ein männlicher Vorgesetzter 1000x lieber als so eine Quotenfrau, die meint, ihre Abteilung im militärisch harrschen Stil führen zu müssen, weil sie über keine Führungsqualität verfügt.

  • Fabien dit :

    Quoten brauchts dort, wo Gruppen von Personen, also nicht Einzelpersonen, benachteiligt sind. So hat z.B. der Berner Jura Anspruch auf eine bestimmte Anzahl Sitze in Parlament und Regierung. Bei den Frauen ist das nicht der Fall, sie sind gleichberechtigt und benötigen deshalb keinen besonderen Schutz. Abgesehen davon, sind Frauenquoten höchstens in der öffentlichen Verwaltung überhaupt möglich, denn kein Privatunternehmen in der Schweiz lässt sich seine Personalpolitik gesetzlich vorschreiben. Warum sollte es?

  • Albert Baer dit :

    Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Aufgaben, die keine ausgeprägte Kraftkomponente haben, von Männern und Frauen gleich gut/schlecht erfüllt werden können.
    Gerade wenn man das Leistungsprinzip vertritt, ist das geschlechtliche Missverhältnis – in betreffend der Leistung geschlechtsirrelevanten Jobs – stossend.

    Wenn man also wirklich die Besten (und nicht nur die mit dem grössten Ego) will, muss man die bei beiden Geschlechtern suchen und attraktive Rahmenbedingungen für beide Geschlechter schaffen.

    • Sportpapi dit :

      Heute haben einfach beide Geschlechter die gleichen Rahmenbedingungen. Chancengleichheit eben. Reicht das nicht?

  • Yves M. dit :

    Das Thema geht mir einfach nur auf den Sack. Warum sprechen wir nicht schon lange von Geschlechter-Quote und setzen die Quote bei der Verteilung in der Basis an. Sprich: wenn in einer Firma 30% Mitarbeiterinnen arbeiten, müssen auch diese zu etwa 30% in der Chefetage vertretten sein. Es bringt nichts, bei einer IT-Firma mit 80% Männeranteil eine Quote von 50% zu fordern.

  • Eduardo dit :

    Frauen könnten spielend leicht sogar überall eine 100-Prozent-Quote erreichen, wenn sie reine Frauenfirmen (auch grosse, wirtschaftlich bedeutende) gründen würden. Dies geschieht aber kaum. Können sie nicht, wollen sie nicht, ist der Umgang mit anderen Frauen – samt der auch in einer Frauenfirma unumgänglichen Hierarchie – womöglich zu stressend?

  • Franz-Dominik Imhof dit :

    Die argumentative Linie, wenn man es überhaupt so nennen will, dieses Artikels ist schlicht erbärmlich.
    Die Begründung für die Einführung einer Frauenquote ist immer die selbe:
    P1: Männer und Frauen werden unterschiedlich sozialisiert
    P2: Die öffentliche Struktur, dominiert von Männern, bevorzugt männlich sozialisierte
    C: Wird der Anteil von Frauen an den Strukturen erhöht, werden diese weniger diskriminieren, die Quote wird dadurch mit der Zeit überflüssig. Logisch ist die Juso GB immer noch diskriminierend, da sie ja schon früher die Quote nicht anwandte. Selbstzerlegende Argumentation.

  • pipistrella dit :

    würden die Firmen endlich umsetzen, womit sie sich seit Jahren brüsten, wären jegliche Diskussionen um Quoten hinfällig….

    • Orlando Frei dit :

      Warum gründen Frauen nicht Firmen und realisieren ihre Vorstellungen, statt dauern zu fordern? Tja, weil fordern und sich ins gemachte Nest zu setzen wesentlich bequemer ist als selber die Ärmel hochzukrempeln

    • Hannes Müller dit :

      Wo sind die Frauen, die man befördern könnte? Wenn die Phileins studieren, dann haben sie genauso meist das Falsche studiert, wie die Männer, die Phileins studieren und in einem Unternehmen Karriere machen wollen, eben das Falsche dtudiert haben.

  • Heinz Stucki dit :

    Geschlechterquoten braucht es, nicht Frauenquoten, unbedingt! Bei kleineren Gremien 40%, bei mehr als 100 Teilnehmern, wie z.B. in der Bildung, 50%. Damit es kein Streit gibt, einfach verschiedene Prüfungen abhalten, z. B. für Gym. Zugang. Die Frauen kämpfen untereinander um ihre 50% Plätze und die Männer um ihre 50% Plätze. Selber habe ich zwei Söhne, ich will nicht dass sie wegen ihres Geschlechts benachteiligt sind.

  • Andreas Dietrich dit :

    Hier diskutieren zu viele Männer! – Obwohl Mann, gebe ich auch noch meinen Senf dazu. Junge Frauen haben das Problem: Kinder oder damit zuwarten für die Karriere? Wenn sie sich für Kinder entscheiden, ist das Thema Karriere (Führung von Mitarbeitenden) erledigt, allenfalls liegt noch eine Fachkarriere drin. Weil viele Frauen Teilzeit arbeiten, oder so arbeiten müssen wegen dem Jobangebot oder den Kindern, wird ihre Karriere auch nicht gerade befeuert.
    Frauen werden schwanger, sind häufiger krank, arbeiten nur Teilzeit usw. Arbeitgeber (auch weibliche) sehen nur diese Nachteile; keine Vorteile.

  • Paul dit :

    Es gibt zu dem Thema zwei inspirierende Bücher, die sich an Männer richten: einerseits ein eher wissenschaftliches: « Gender Balance » von Peter Jedlicka, andererseits ein « lyrisches »: « Die Söhne Egalias » von Peter Redvoort. Beide kann ich jedem genderpolitisch interessierten Mann nur wärmstens empfehlen: denn es geht um viel mehr als um die Quote: es geht um die Lebensqualität von uns Männern!

    P. Rantasch

  • Marcel Z. dit :

    Wenn man bedenkt, dass die so viel und ziemlich laut diskutierte Quote im Endeffekt weniger als ein halbes Prozent aller Gesellschaften sämtlicher Rechtsformen betreffen wird- nämlich nur börsenkotierte Aktiengesellschaften (und auch da nicht alle)- dann möchte man als Skeptiker den Befürwortern am Liebsten recht geben, damit sie endlich Ruhe geben und ihr Danaergeschenk (mehr wird es für die Quotenfrauen nicht sein) als Sieg über das Patriarchat oder was auch immer im irren Glauben, sie hätten auf dieser himmelschreiend ungerechten Welt wirklich etwas verändert, gebührend feiern können…

  • Hannes Müller dit :

    Liebe Frauenquoten-Verfechterinnnen, studiert Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften und wenn ihr dort eine Quote von von 30 bis 50% macht, dann wird die Frauenfrage in den Führungsfragen von alleine keine Frage mehr sein. Vielleicht brauchts noch ein weinig Initiative, ein eigenes Unternehmen auf grund einer Forsuchngsarbeit, die in eine Produkteidee mündet, und wenn ihr dann die Investoren überzeugen könnt und den Markt für euch gewinnt, dann könnt ihr durchaus auch reich werden dabei.

    Aber machen müsst ihr das selber, das nimmt euch keiner ab.

  • xx dit :

    Warum werden eigentlich nicht sowieso mehr Frauen eingestellt? Sie arbeiten doch für weniger Lohn? Richtig?

  • akade dit :

    mein stolz hat früher mal gesagt: ich hab so was nicht nötig.

    die fakten zeigen aber: selbst *besser* sein genügt nicht. wir sind in einem selbsterhaltenden system. k(aum)einer ist ‘absichtlich’ frauen im weg. aber dass nur wenige aktiv dafür sind, genügt bereits, eine flächendeckende untervertretung zu bewirken.

  • Nico Meier dit :

    Ich gehe davon aus, dass eine Frau im Berufsleben gleichviel leisten kann wie ein Mann.
    Mal abgesehen von harter körperlicher Arbeit.
    Ich gehe davon aus, dass Feministinnen ebenfalls das Gefühl haben Frauen könnten gleich viel leisten wie ein Mann. Wie kann man da eine Quote fordern? Quoten werden eingeführt um Menschen mit einem Handicap einzubinden. Ist Frau sein ein Handicap, das die Person so stark behindert, dass die männliche Konkurrenz mittels Quoten ausgeschaltet werden müssen?

  • Nico Meier dit :

    Der Autor schreibt von der JUSO die keine Frauen findet. Parteiarbeit ist ein Knochenjob der viele Stunden Arbeit kostet die einem niemand bezahlt. Gerade die Arbeit in den Kommissionen der Gemeinden bringen nur Arbeit und dadurch weniger Freizeit. Frauen sind da evtl. schlauer sie verbringen ihre Freizeit lieber mit anderen Dingen als Politik kommt von daher die höhere Lebenserwartung der Frauen?

  • Hans Saurenmann dit :

    Die Feministinen sind einfach Rosenpicker und das Beispiel Norwegenund Juso spricht Baende, (30 % jedes Jahr in den grossen N-Firmen privatisiert sich damit sie keine Frauen Quote erfuellen muessen). Sie muessen einmal Tage lang im Spital den Frauen zuhoeren was da abgeht geht auf keine Kuhhaut, und die involvierten Maenner und Familien wuerden sich in Grund und Boden Schaemen. Dieses Verhaltens-Muster hat mich sehr, sehr, sehr vorsichtig mit Frauen gemacht, ausser meiner Frau und Familie kommt keine in mein Auto und ein Lift behandle ich gleich, hier in Florida gibs Frauen wie Sand am Meer!!!

  • eliane schneider dit :

    thema frauenquote:aus reiner pragmatik fordere ich zusätzlich mal: ausbildungsplätze auch mit einer geschlechterquote belegen und zwar restriktiv in dem sinne, nämlich, in etwa der arbeitsplatzrealität angepasst. das klingt für manche jetzt wahrscheinlich ziemlich reaktionär oder einengend, aber nur wenn man es nicht als doppelpack versteht (quote in ausbildung und arbeitsplatz) , das hat mit verantwortung zu tun. es wäre ein überbrückungsansatz um die hochgesteckten und nötigen ziele einer gleichberechtigung auf gesellschaftlicher ebene weiter anzustreben. also das einführen eines … (ff)

  • eliane schneider dit :

    (fortsetzung) ..also das einführen eines bedarfsprinzips, welches z.b. bundesrat berset im moment im zusammenhang mit der ärztewelle, also mit der kostenkontrolle im gesundheitswesen vorschlägt. ich finde es sollte auch noch lebbare möglichkeiten zwischen ignoranz und dem ideal der unbegrenzten möglichkeiten geben.

  • De plus en plus de filles/femmes font de hautes études, université, HTL, etc. Le résultat est, que l’on remarque une nette augmentation de gérances femminines à la tête d’entreprises, voir même de grandes sociétés. Ce quotat est sur la bonne voie, ne nous plaignons pas trop!

  • J.-Th. Weber dit :

    Um der Sache endlich und definitiv gerecht zu werden fordere ich in jedem Fall 50%. Zum Beispiel in der Partnerschaft mit oder ohne Kinder: ein Papi und ein Mami resp. eine Frau und ein Mann.

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