Integration? Welche Integration?

Der Bundesrat plant Integrationsprogramme für reiche Ausländer. Dafür sollen auch ein paar Millionen fliessen. Mit Steuergeldern sollen also die integriert werden, die blöd wären, wenn sie es täten. Weil es ihnen nichts bringt.

«Wir erwarten die Bereitschaft, sich auf unser Niveau herabzulassen.» Die Karikatur von Schaad bringt es auf den Punkt. Der reiche Ausländer soll gefälligst nicht allzu weltmännisch auftreten und sich mehr für Schweizer Traditionen interessieren. Und er soll bitteschön darauf verzichten, seine Kinder auf Elite-Schulen zu schicken.

Wir machen die Faust im Sack und jammern, statt die vielfältigen politischen Mittel einzusetzen, die wir als Schweizer Bürger haben, um den Status quo zu unseren Gunsten zu ändern.

Frau mit Goldschmuck an der Zürcher Bahnhofstrasse. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Aus Neid sollen erfolgreiche Ausländer gebremst werden: Frau mit Goldschmuck an der Zürcher Bahnhofstrasse. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Es geht nicht darum, dass die reichen Ausländer sich an Schweizer Gesetze halten sollen – das tun die meisten, oder dass sie sich mit Schweizern verständigen können – das können die meisten ebenfalls. Es geht darum, dass die reichen Ausländer des Schweizers Neid wecken. Kriegen nicht sie die Topjobs und die tollen Wohnungen? Ist die Welt nicht ungerecht?

Dass wir am Status quo selber schuld sind, blenden wir dabei geflissentlich aus.

Während wir uns im Bewahren übten, hat sich die Welt nämlich weitergedreht. Sie ist in der Schweiz angekommen, der Platz im Mittelstand ist auch für den strebsamen Schweizer plötzlich nicht mehr garantiert.

Doch statt sich der Welt anzupassen, um ein Stück des feinen Kuchens zu ergattern, erwarten wir, dass sich die Welt der Schweiz anpasst, sind aber – siehe Bankgeheimnis und Steuerstreit – nicht stark genug, um uns durchzusetzen. So kommt man bestimmt weiter.

Wir machen die Faust im Sack und jammern, statt die vielfältigen politischen Mittel einzusetzen, die wir als Schweizer Bürger haben, um den Status quo zu unseren Gunsten zu ändern. Etwa, indem wir die Politikerinnen und Politiker wählen, die sich für fortschrittliche Bildungs- und Arbeitsbedingungen einsetzen.

Wir verharren in verstaubten Traditionen, indem wir beispielsweise für Mundart im Kindergarten abstimmen und dabei ausblenden, dass Français fédéral oder broken English – das, was bei den meisten herauskommt, wenn sie Fremdsprachen erst später lernen – bei der Bewerbung um einen Topjob nicht gerade förderlich sind.

Wir investieren stur mehr Zeit in den Aufbau oder die Aufrechterhaltung unserer Work-Life-Balance, statt in unsere Karriere und wundern uns dann, dass gebildete, topmotivierte Ausländer, die bei Überzeit nicht gleich an die Kompensation derselben denken, das Rennen machen.

Es ist noch nicht allzu lange her, dass «Made in Switzerland» ein Synonym für Innovation, Präzision und Qualität war. Schweizer Arbeitnehmer waren wegen ihres Know-hows und ihrer Zuverlässigkeit begehrt. Es ist noch nicht lange her. Nur haben die anderen aufgeholt. Es liegt an uns, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wir im Wettbewerb mit gut ausgebildeten Ausländern reüssieren. Wem das zu mühsam ist, sollte wenigstens darauf verzichten, die Erfolgreichen auf sein Niveau herabziehen zu wollen.

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254 Kommentare zu «Integration? Welche Integration?»

  • Urs sagt:

    Mittemass… finde ich jetzt aber doch ein bischen herablassend. Wieso setzt man stets vorraus das sich der Schwächere, der mit weniger Möglichkeiten, der Aermere, der Gebundene versus dem Ungebundenen, dem Angestellten versus dem Unternehmer, der Arbeitssuchende versus dem Arbeitgeber… ja, warum blos erwartet man das die schwächeren und die stärkeren jeweils gleiche Ergebnisse zu erzielen haben? In Teil-Bereichen mag das Sinnvoll sein, aber die mobilen Angestellten die von Konzernen um den Globus gesendet werden zu vergleichen mit denen die Ihren Lebensraum hier haben ist anmassend…

    • Zimmermann sagt:

      Die gute Fahmy vermischt aber Verschiedenes gewaltig. Der 1. vom „Bundesrat „angeteigte Teil ist nicht der Rede wert, einmal mehr Schaumschlägerei
      In Teil 2 wird die Gute deutlich…nicht Zuwanderungsdruck.. sondern Neid der Dummen sorgt für Unwillen im Volk
      Und wieder die dumpfe Phrasendrescherei gut ausgebildeter Deutscher. Kenne X Beispiele; nicht 1 mal war bessere Ausbildung für die Stellenbesetzung sondern der Lohn massgebend
      Wird wohl kommen wie bei der Sozialdedektive-Einführung. Können Tatsachen nicht mehr verdreht und geleugnet, hat man’s selber erfunden… so zirka in gut 10 Jahren

    • Regina sagt:

      Richtig, es ist anmassend. Alles Fremde war und ist offenbar immer noch besser für gewisse Schweizer oder solche die sich für Schweizer halten. Masslose selbstgefällige Selbstüberschätzung dieser Möchtegern Besserwisser.

  • Alain de la France sagt:

    Die Frage „anpassen – oder nicht anpassen“ ist nicht so einfach.
    Aehnlich – wie „Fight-or-flight“ bei Stress.
    Man sollte differenzieren, an was und warum sich anpassen;
    denn wer sich staendig anpasst, ist am Schluss auch wieder der Dumme…

    • Josef sagt:

      Wenn der Klügere immer nachgibt, regieren die Dummen diese Welt. Erklärt zumindest, warum es in Politik und Wirtschaft so aussieht, wie es aussieht…

    • He(h)lvetia sagt:

      Richtig, @A. de la France! Demzufolge sollte man sich der schmarotzerischen CH Mentalitätit niemals anpassen. Ausserdem sind die CH’s ja selbst die grössten Wende- bzw. Gummihälse auf diesem Planeten – das wissen mittlerweile fast alle im Ausland!

      • r.meier sagt:

        bitte nennen sie sich nicht helvetia,sie beleidigen die schweizer
        was sie schmarotzer nennen,sind bestimmt nicht wir,sondern die ausländer,sowie ihre heimatländer,wir geben arbeit,nehmen asylanten noch und noch auf,verscherbeln miliarden an dubiose organisatzionen,anerkennen flüchtliche,die keine sind,wir sind weltmeister im spenden,gemessen an der grösse unseres landes,beherbergen wir die meisten ausländer der welt etc. ,wass sie auch wissen sollten,die meisten aktionäre unserer banken sind ausländer,auch bei grossfirmen,wie nestle,ihr kommentar ist voller hass, und einfach dumm und dämlich

        • Peter Schmid sagt:

          Einfach ignorieren: Dieser Mann ist kein Schweizer und postet unter x-verschiedenen Namen (die wechselt er beinahe Wöchentlich) immer wieder dieselben Beleidigungen. Weshalb seine IP noch nicht gesperrt wurde ist mir ein Rätsel.

          • Zim Trebla sagt:

            Er verallgemeinert vielleicht ein bisschen…..aber Wende-und Gummihälse, Lügner und Täuscher, Unfähige und Schmarotzer gibt’s zur Genüge in Bern und im Filz. Deswegen nimmt man ja Schweizer weltweit als Einknicker Anbiederer Schleimer und unterwürfig devote Kriecher war, betrachtet man die letzten Jahre „Diplomatie “ und den Ausverkauf der Heimat unter permanenter Belügung und Hintergehung des Volkes .
            Das aller traurigste an der Sache ist aber, dass der Mainstream/Polit/Verwaltungs-und Justizfilz samt dem Gutmenschentum applaudiert. Logo wird man so erpresst oder nur noch mitleidig belächelt

    • Zim Trebla sagt:

      Die Fahmy vermischt da aber gewaltig Sachen.
      Teil 1. Das „Bundesrats“-Geploder….nicht der Rede wert…. übliche Schaumschlägerei
      In Teil 2 wird sie deutlicher: Nicht der Zuwanderungsdruck sondern der Neid der Dummen sorgt für Unwillen.
      Mag die Leierkasten-Phrasen des gut ausgebildeten Deutschen nicht mehr hören
      Kenne x Beispiele in denen einzig die Lohnforderung ausschlaggebend war.
      Wird wohl so kommen wie bei der Sozialdetektive-Einführung. Sind Tatsachen nicht mehr zu leugnen oder zu verdrehen,….hat man’s selber erfunden….so in etwa gut 10 Jahren

  • Jacques sagt:

    Ich fuehle mich der Vernunft und dem Gewissen verpflichtet, und sehe nicht ein,
    warum ich mich „rueckstaendigen Kulturen – im Sinne der Aufklaerung“ auf der einen Seite;
    und „irgendwelchen Karrieristen – im Sinne meiner Lebensprioritaeten“ auf der anderen Seite,
    anpassen soll.

  • maja sagt:

    Als wir so gut waren gab es im Kindergarten auch Mundart. Die Ausländer sind einfach günstiger ausser die Top-Manager, die
    sich die Taschen vollstopfen auf unsere Kosten. Äh und hat das Stimmvolk jetzt nicht gerade erst kürzlich die 6 Wochen Ferien bachab geschickt.

    • Blanche Wu sagt:

      Warum 6 Wochen und nicht 5 Wochen Initiative. Die wäre sicher durchgekommen! Da sich ein Handwerksbetrieb mit 4 Angestellten wirklich 6 Wochen Ferien nicht leisten kann und von diesen gibt es viele in der Schweiz. Es hat nicht nur grosse Firmen hier. Auch viele KMU’s und Kleinstbetriebe! Diese brauchen die Arbeitskraft. Oder meinen Sie sie hätten nicht gerne mehr Ferien. Doch. Aber es geht nicht, da das Geld nicht vom Himmel fliegt, haben die Handwerker oft nicht gerade Spitzenlöhne.

  • ueli widmer sagt:

    BRAVO! endlich mal jemand, der (bzw. die) es wohltuend auf den punkt bringt und die lösung aufzeigt …

  • Helmut Melzer sagt:

    @Monica Fahmy: Ich finde ihren Artikel sehr zutreffend und dieser wird wohl viel Kritik ernten in der Deutschschweiz. Ich lebe seit vielen Jahren in der Schweiz, erst in Zürich heute in der Romandie und erkenne in ihrem Artikel das Dilemma, gerade der Deutschschweizer, z.B. das sture festhalten an einem Dialekt (Mundart) habe ich nie als erstrebenswert angesehen und wären wir nicht in die Romandie gezogen, so hätte ich unsere Kinder ebenfalls in eine Privatschule geschickt. Hier in der Westschweiz lernen unsere Kinder zum Glück die normalen Standardsprachen und nicht einen „Straßendialekt“.

    • Jacques Schmid sagt:

      Das finde ich schon ein wenig kurz gegriffen Herr Melzer. Das CH-Dütsch ist nicht einfach eine Modeerscheinung sondern fester Bestandteil der Menschen die hier ihre Kultur leben. Wäre etwa gleich, man würde allen Völker die Dialekte verbieten. Warum muss den alles immer niveliert werden. Die Deutschen und die Ausländer haben es früher immer geschätzt in die „knorrige“ CH zu reisen. Weil sie eben so war wie sie war und wegen dem geschätzt wurde. Vielleicht wäre Sie mit dieser Einsicht besser in IHREM Deutschland geblieben. So gut war es wohl nicht, dass Sie jetzt hier sind.

    • Markus Gasser sagt:

      So viel zum Thema Integration!!!

    • Gracie sagt:

      Lieber Helmut, im Genegsatz zu ihnen, bin ich mit dem „Strassendialekt“, wie sie es so herabschätzend nennen, gross geworden. Nebenbei sprach ich einen italienischen „Strassendialet“ mit meinen Eltern. In der Schule gabe es Deutsch, die „Edelsprache“, die beherrsche ich ohne Akzent, in Deutschland werde ich als Deutsche aus dem Süden identifiziert. Als ich ich in die Romandie zog, lernte ich in ein paar Monate Französisch, diese Sprache beherrsche ich auch ohne Akzent. Englisch und Spanisch kamen mit der Zeit dazu und ich pauke grade Russisch und das alles ohne teure Privatschule.

      • Pascal Meister sagt:

        Schön für ein solches Multitalent! Die meisten Menschen schaffen es ab Alter 17 nicht mehr, eine andere Fremdsprache akzentfrei zu erlernen, null Chancen…

        • Blanche Wu sagt:

          Warum muss die Fremdsprache akzentfrei denn sein? Man hört im Englischen auch ob einer Muttersprache Franz, Ital, Chinesisch oder sonst was hat. Mich stört es nicht weiter. Hauptsache ich verstehe ihn in Englisch und er macht es fehlerfrei. Aber Akzent macht die Sache doch erst sympathisch! Ausserdem ist unsere Sprache KEINE Strassensprache. Langsam gehen mir diese abschätzigen Kommentare auf den Sack. Das ist unsere Sprache mit unserer Kultur. Muss die Schweiz alles aufgeben was als „unmodern“ gilt? Schaffen wir doch gleich alles ab und verkaufen unser Land an sonst jemandem und sprechen Engl

    • CLAUDIA sagt:

      Und ergänzend dazu möchte ich auch daran erinnern, dass AUCH im Tessin italienisch die Hauptsprache ab dem Kindergarten (mit süssen 31/2-4 J.) ist, Tessiner Dialekt bleibt hauptsächlich in der privaten familiären Sphäre erhalten…und in einigen politischen Kreisen. Und natürlich werden Touristen und Sonstiges in Deutsch, „Mundart“ oft auch, Französisch usw. bedient. Also: ist das mit dem Dialekt ein Problem der D-Ch???

      • Helmut Melzer sagt:

        @ CLAUDIA, eigentlich gibt es da gar kein Problem, hätten nicht viele Deutschschweizer so ein gespaltenes Verhältnis zum Standard deutsch (allg. Hochdeutsch genannt). Und meine Kritik ist insbesondere an die Schulen gerichtet. Ich habe Schulabgänger aus der Deutschschweiz kennengelernt die erhebliche Schwierigkeiten hatten sich im „Hochdeutschen“ zu artikulieren. Es gibt Lehrer in der Deutschschweiz die sich weigern ihren Unterricht in „Hochdeutsch“ abzuhalten. Beginnend schon im Kindergarten. Und genau das halte ich für falsch und falsches, übertriebenes „Kulturverständnis“ zum Dialekt.

        • Mark Mathis sagt:

          Es gibt auch in der Romandie Deutschlehrer, die kaum Deutsch können, also bitte. Aus ihnen spricht der gekränkte deutsche Einwanderer. Werden Sie glücklich in Hannover oder Genf, aber lassen sie uns Deutschschweizer im Alltag alemannisch sprechen, Danke. Ich finde, diese Mundart-im-Kindergarten-Diksussion ist der unwichtigerste politische Nebenschauplatz in der Schweizer Politik. Hochdeutsch im Kindergarten ist sinnvoll, aber früher gings auch ohne. So what.

        • Maria sagt:

          Helmut, Hochdeutsch wird in der Schweiz ueberschaetzt. Ich spreche und denke im Beruf Englisch. Wenn ich Kinder haette, wuerden die auch nicht Hochdeutsch bueffeln, sondern Englisch, Mandarin oder Spanisch. Was ich den Schweizern wuensche, ist etwas mehr Selbstbewusstsein und den Mut, Eigeninteressen mit der noetigen Haerte durchzusetzen. Leider suchen wir zu oft Harmonie und Kompromisse. Dies funktioniert aber mit den geldorientierten Soeldnern aus dem Ausland nicht mehr.

    • Marco Affolter sagt:

      Herr Melzer, der „Strassendialekt“ ist Teil unserer Kultur. Trotzdem scheint es mir wichtig, dass man Ausländer auch respektiert, wenn Sie den lokalen Dialekt nicht sprechen, sondern Hochdeutsch. Es geht aber eben nicht an, dass Leute wie Sie das Gefühl haben, dass sie derart wichtig sind für die Schweiz und man Ihretwegen den Bückling machen müsste. Niemand ist unersetzlich. Gleich wie in der Arbeitswelt. Die CH hätschelt Sie zuwenig? Die Grenzen sind offen, Ihr Weg frei! Und generell schlage ich sogar einen viel drastischeren Weg, analog den USA, vor: „love this country or leave it!“…

      • Peter sagt:

        Der Unterschied zur USA ist dass man auch freundlich aufgenommen wird. Selbst wenn ich die Schweiz liebe werde ich angefeindet – schon traurig

      • L. Meister sagt:

        @Marco Affolter: „…ist Teil unserer Kultur.“ Welche Kultur bitteschön ???

        • Peter Schmid sagt:

          Wie bitte? Mundart (in all ihren lokalen Verfärbungen) ist nun mal die Muttersprache der einheimischen Bevölkerung in einem grossen Teil der Schweiz.

    • Thomas Wyss sagt:

      Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es mir Ihrer Bildung leider nicht zum Besten steht. Die Verwendung des Eszett in schweizerischen Texten ist schlicht ein orthographischer Fehler. Also kommen Sie mir bitte nicht mit Ihrer überlegenen Bildung, Sie entlarven sich eben selbst als kultureller Hochstapler.

    • Ralf Messerli sagt:

      Herr Melzer: Die Tatsache, dass Sie die Schweizer Mundart als Strassendialekt bezeichnen spricht nicht gerade für viel Wissen in Bezug auf die Schweizer Sprachkultur. Erwarten Sie, dass die Deutschschweizer stramm stehen und sofort Standard-Hochdeutsch sprechen, wenn Ihresgleichen auftritt? Auch in der Romandie wird zT Patois gesprochen. Toleranz anstelle von Ignoranz und Überheblichkeit, das sollte der in der Schweiz lebende Teutsche sich ins Stammbuch schreiben.
      Unsere Kinder waren auch auf einer Privatschule und da wurde munter Schweizedeutsch gesprochen.

    • Stefan Studer sagt:

      Das ist schon sehr brisant, was Sie hier in Ihrem Beitrag schreiben. Sie sind also der Meinung, dass nur Ihre bundesdeutsche Hochsprache und Hochkultur einen Wert hat und alle nationalen Varianten, hier ist es die die schweizerische Varietät, wertlosse Gossensprache und minderwertige Bauernkultur sei. Treffender kann wohl niemand die Geisteshaltung des klassischen Kolonialismus umschreiben. Wobei zumindest ich gedacht habe, dass diese Ideolgie des frühen 19. Jahrhunderts nach 1945 doch ausser Mode gekommen sei.

    • Geert Bernaerts sagt:

      Dieser Kommentar ist das Arroganteste was ich in den letzten paar Jahren gehört habe. (Nein, ich bin kein Schweizer…).

    • Genau das ist auch – nach 17 Jahren TICINO – meine MEINUNG!
      Tessiner Schüler lernen gutes DEUTSCH…kommen an die ETH & dort schnurrt man…mir sinn ja in Züri – halt meist nur noch schwiizerdütsch!
      Protest der TICINESI zwecklos…..“CINQ..hasch hal Pech g’haa!“…ist der offizielle KOMMENTAR!
      PS: Unser Sohn (Jahrgangsbester in LUGANO!) ging daraufhin überaus erfolgreich – nach Manchester zum Studium!

      • Anna sagt:

        Als Tessinerin (seit lebe seit 1998 in der D-CH) werde ich immer wieder gefragt, ob ich CH-D verstehe. Habe ich immer nur Glück gehabt? Ich glaube nicht. Ich glaube hingegen, dass die D-Schweizer sich bewusst sind, dass die Amtsprache Hochdeutsch ist und dass nicht alle sofort Dialekt verstehen können (abgesehen davon, dass jede Region eigene Betonungen/Wortschatz hat). Ich denke nicht dass D-CH ein gestörtes Verhältniss zu Hochdeutsch haben, sondern ist schlicht weg (für mehrere) nicht die Sozialisierungssprache. Man muss die Leute so nehmen wie sie sind – kommt scho guet!

    • Jasimn Felder sagt:

      Und nicht einen Strassendialekt. ??? Etwas überheblich das Ganze. Ich war auch auf einer Privatschule, habe aber nicht das Gefühl ,dass ich mit meinem Aargauerdialekt , einen Strassendialekt spreche, und die Ueberheblichkeit, ist zum Glück nicht meine Charakterstärke!!!!!

    • Helmut Melzer sagt:

      Meine Damen und Herrn, was haben sie gegen den Begriff „Straßendialekt“? Es ist doch richtig, dieser Dialekt wird heute nur noch auf der Straße gesprochen (auch natürlich privat), aber er existiert praktisch nicht in der Schriftform. Auch ist die Amtssprache der Deutschschweiz ja nicht „Mundart“ sondern Standard deutsch (Hochdeutsch). Ich habe gar nichts gegen Dialekte, so sind sie doch Bestandteil einer Sprachkultur, nur das permanente pochen (drängen) auf diesen Dialekt was t.w. bis zur Ausgrenzung jener führt die ihn nicht sprechen (Ausländer) halte ich für übertrieben und falsch.

      • Max Schmitt sagt:

        Irrtum Herr Melzer! Genau wie es Literatur auf Platt gibt, gibt es auch Literatur in diversen Schweizer Dialekten. Mit Ihrer abschätzigen Bezeichnung unserer Dialekte zementieren Sie nur die Klischees, die es hier über unsere Deutschen Nachbarn gibt. Keine wirklich gute Idee. Ich bin sicher für solche Aussagen wird man SIe in Bayern, Franken, Berlin und Köln lieben, denn da gibt es ja keinerlei Dialekte, gell?

      • Gero Rubli sagt:

        Herr Melzer, die Amtssprache in der Deutschschweiz ist nicht Hochdeutsch, sondern einfach Deutsch, nämlich Hochdeutsch im schriftlichen und Dialekt (Schweizerdeutsch) im mündlichen Ausdruck.

      • Sepp Manser sagt:

        Irgendwie schon eigenartig, jeder Tamile, jeder Türke, jeder Jugo lernt irgendwie Mundart, nur der deutsche Herrenreiter bekundet unendliche Mühe damit, schiebt zig Gründe vor, wieso es gerade ihm gewiss nicht zumutbar sei, die Sprache seines Gastlandes zu lernen etc etc. Was genau ist denn Ihr eigentliches Problem? Woher kommt dieser arrogante Dünkel, ja diese Verachtung der Mundart als Bestandteil unserer Kultur? Unser Geld nehmen Sie auch ja auch gerne, oder…

      • Peter Schmid sagt:

        Falsch Herr Melzer. Mundart wird in der Schweiz auch in den Amtsstuben, in Unternehmungen, im Radio und im Fernsehen gesprochen.

      • Jäger Franziska sagt:

        Schon speziell, dass Deutsche in Deutschland Dialekt sprechen und davon ausgegangen wird, dass es alle verstehen. Wenn die Schweizer dasselbe tun, scheint es etwas ganz anderes zu sein. Ich verstehe auch nicht jeden Berliner, Sachsen, Bayern usw. Aber das ist für mich kein Grund, mich darüber aufzuregen. Im Gegenteil, ich freue mich an der aktiven Pflege jeden Dialekts, es handelt sich schliesslich in beiden Ländern um ein Kulturgut!

      • Michael Dürig sagt:

        In der Sache bin ich so ziemlich Ihrer Meinung, leider haben Sie sich mit „Strassendialekt“ für den Geschmack der meisten meiner Landsleute vergriffen, deshalb das Herumgehacke auf diesem Begriff anstatt der Betrachtung des Gesamtbildes. Ich möchte die CH-Dialekte um nichts in der Welt missen, Tatsache ist aber, die CH-Dialekte werden trotz Protektionismus immer mehr vom Hochdeutschen unterwandert, d.h. die Mundart der D-Schweizer wird sich irgendwann kaum noch stärker vom Hochdeutschen unterscheiden als der schwäbische Dialekt. Büenzli schmollt mal wieder, bringen wirds auch diesmal nichts.

      • Markus Weilenmann sagt:

        Lieber Herr Melzer, die Abgrenzung hat eben auch etwas mit dem Erfolg der Schweiz zu tun, gleichzeitig so international zu sein. Das Knorrige, das Sie (zu Recht) in unserem Festhalten am Schweizerdeutsch erkennen (+ stört), kommt auch im bockigen Festhalten an der direkten Demokratie + der kollegialen Regierungsform zum Ausdruck – es gibt uns ein sicheres Gefühl, woher wir kommen + wer wir sind, trotz aller Globalisierung + kulturellen Durchmischung. Sprachidentität ist etwas sehr Wichtiges + Kinder, die nicht mehr wissen, was ihre Muttersprache ist, wissen auch nicht was eine Fremdsprache ist

      • Marco Affolter sagt:

        Sind Sie Deutscher? Sehen sie, genau mit dieser Art bekundet man in der Schweiz grosse Mühe. Das Feindbild des Deutschen in Zusammenhamg mit der PFZ. Da kommt jemand und kritisiert lauthals seine Wahlheimat. Wer sagt denn, dass Sie hier leben müssen? Ich halt im Ausland immer brav den Schnabel und füge mich. Wohl wie die meisten meiner Landsleute. Im Gegensatz zu vielen Schweizern hab ich aber gelernt mit dem dreisten Ton von Leuten wie Ihnen umzugehen und muss diese Art von deutschen Chefs nicht erdulden, weil ich als Unternehmer selber den Ton angebe! 🙂

    • L. Schuster sagt:

      Ganz unsere Meinung, BRAVO @Helmut Melzer ! Das hören die selbstverliebten, einfältig-peinlichen Dialekt-Mimosen aus der D.Schweiz natürlich gar nicht gern. Evtl. wäre „Hinterwäldlerdialekt“ der noch treffendere Ausdruck ?

      • Blanche Wu sagt:

        Da haben sie Recht Herr Manser. Jeder Ausländer versucht irgendwie Dialekt zu sprechen und auch wenn es noch so doof herauskommt. Man nimmt es ihm nicht mal übel. Er lernt noch was dazu wird immer besser, vermischt ab und zu Deutsch mit CH, egal. Aber der Deutsche will einfach nicht CH sprechen weil es blöde tönt (weil er sich womöglich schämt). Komischerweise schämen sich die vom Balkan, Italien, Indien, etc. auch nicht. Ausserdem haben Deutsche auch Dialekte! Wollen sie diese auch ausrotten!?

      • Blanche Wu sagt:

        Dann gehen Sie doch wieder zurück woher sie hergekommen sind. Herr Schuster. Warum sind sie dann in der Schweiz, wenn man über sie wäffele muss? Ich gehe auch nicht nach Deutschland und finde dann „och ich verstehe die Plattdütsche“ nicht… dann bin ich ja wirklich selber schuld und ich kann wieder gehen und sonst muss man sich fügen und den Mund halten, wie überall auf der Welt auch. Oder wollen sie in China sagen, wenn jemand nicht Mandarin spricht er sei ein Hinterwäldner. Dort gibt es auch extrem viele Sprachen und das ist gut so! Lasst die Menschen sprechen wie ihnen der Schnabel gewachs

    • Africk sagt:

      Herr H. Melzer,
      Es scheint dass Ihre Muttersprache die beste ist. Aber welchen ist genau ihren „Strassendialekt“: http://www.dw.de/dw/0,,8150,00.html ?
      Ich bin Franzose und lebe seit 3 Jahren im Mitteland, ich finde ganz normal dass die Leute da Ihre Sprache sprechen, und, dass ich sie lernen solle. Wenn sie nicht einverstanden sind, können Sie einfach nach Ihrem „Strasseland“ zurückumziehen.

    • Raquel sagt:

      Wie soll man eben eine Kultur verstehen können, wenn man selber keine hatt und seine Masstäbe dem wieviel kostet es ansetzt. Sturheit gilt denen Menschen die in der Schweiz ihre Kinder grossziehen und nicht mal annehmen können das ausser dem 1,2,3 auch noch andrer Kulturelle-Masstäbe wichtig sind. Wer in ein Land einwandert um dort zu leben muss sich an diese Kultur anpassen, ansonsten können sie ja ihren Wohnsitz nach Afrika verlegen, dort spricht man übrigens auch Französisch und zudem ganz viele schöne Dialekte, die sie Strassendialekte nennen…

    • Beat sagt:

      Lustig Hr. Melzer Sie wissen wohl nicht ganz was Standardsprache im Vergleich unserer Romandie zu Frankreich ist. Nicht dass gerade Patois gelehrt wird. Will ja meine wlschen Freunde nicht beleidigen. Aber die Unterschiede sind trotzdem wohl grösser als Sie denken. Da könen Sie Ihre Kinder getrost aucvh in der Deutschschweiz in die öffentliche Schule schicken.

    • Helmut Melzer sagt:

      Meine lieben Deutschschweizer, ich gebe gerne zu das ich mich mit dem Bergriff „Straßendialekt“ im Ton vergriffen habe und das dieser der Schweizer Mundart nicht gerecht wird, aber ich scheine doch irgendwie den Finger in eine offene Wunde gelegt zu haben. Trotzdem halte ich die Haltung der Deutschschweizer zu ihrer Mundart für extrem übertrieben. In Deutschland so wie auch in Österreich gib es unzählige deutsche Dialekte, aber sie werden kaum mit so einer Verbissenheit verteidigt wie dies hier in der Deutschschweiz der Fall ist. Aber sorry für „Straßendialekt“.

  • Sam Gerber sagt:

    Ein sehr treffender Artikel. Mir fällt insbesondere diese „Chill“-Mentalität bei vielen CH-Mitarbeiter auf, welche durch Wohlstand verwöhnt die Grundprinzipien beruflichen und persönlichen Erfolges aus den Augen verloren haben. Ambitionen sind „Out“, Werte wie Disziplin, Zuverlässigkeit, soziale Rücksicht und Zielstrebigkeit zählen wenig. Das frustrierende ist die Erkenntnis, dass diese Einstellung von Neid und Beliebigkeit insbesondere von den linken Parteien unter dem Label „Soziale Gerechtigkeit“ verkauft führt letztendlich nur zu mehr Frust und noch mehr Delegation an den Staat.

    • Franz Brunner sagt:

      ihr letzter satz trifft den nagel auf den kopf—und weil dem so ist wird weiterhin daran festgehalten, was es logischerweise noch schlimmer macht—aber solange der staat diese mentalität noch fördert, indem er seine handlanger fürstlich entlöhnt……..

    • Nico Meier sagt:

      Gerade im Bezug auf die Überstunden muss ich der Autorin recht geben.
      Gerade bei jüngere Mitarbeitern und Frauen fällt mir auf, dass sie kaum mehr bereit sind Überstunden zu leisten auch wenn diese bezahlt oder kompensiert werden können.
      Diese unflexible Haltung schadet letztlich uns allen.

  • christian meier sagt:

    fuer leute die ihre kinder elitaer erziehen, gleichzeitig ihre eigene karriere bis ans maximum ausreizen wollen, scheint ihr vorschlag genau der richtige zu sein. nur sollten sie bedenken, dass kinder kinder sein wollen, je mehr man sie in etwas hineinzwingt, je mehr werden sie querschlaeger werden. je mehr die eltern sich der karriere widmen, je weniger zeit bleibt ihnen mit den kindern. insofern ist das ganze ziemlich 2-schneidig. vielleicht muessen wir in ein paar jahren 50prozent unserer arbeit mit dem bestaeuben von pflanzen abdingen da bringt dann die harvard auch nicht mehr allzu viel.

  • Stefan Studer sagt:

    Ein Satz im Artikel ist grundfalsch. Es ist nicht so, dass die meisten reichen Ausländer sich mit Schweizern sprachlich verständigen können. Es ist so, dass die allermeisten Schweizer sich mit reichen Ausländern sprachlich verständigen können. In der Regel ist das dann Englisch, Französisch oder Hochdeutsch. Und genau dieses Beispiel zeigt, was falsch läuft bei der Einwanderung reicher Ausländer. Für einen reichen Migranten spielt es keine Rolle, ob er nach Norwegen, Tschechien, Portugal oder in die Schweiz auswandert. Er führt sein Leben in der jeweils identischen Parallelgeseschaft.

    • adrian wehrli sagt:

      … was er auch darf, wenn er sich an die hiesigen Regeln hält. Und bald lernen alle reichen Zugewanderten, dass wir auch die schönsten, mächtigsten und reichsten bei uns auf ein MIttelmass herabstutzen. ( um Guten wie zum Schlechten)

    • Srdjan Matejic sagt:

      Als Information: Französisch und Deutsch sind zwei der vier Landessprachen in der Schweiz

      • Stefan Studer sagt:

        Der Punkt ist doch, dass reiche Ausländer in keinem der von mir aufgezählten Länder sich darum bemühen die lokale Sprache zu erlernen, da sie in ihrer Paralellgesellschaft leben. Von irgendeiner Form der Integration kann nicht gesprochen werden. Und wenn in der Bundesverfassung Deutsch als Landessprache genannt wird, so ist eben nicht Hochdeutsch damit gemeint. Ist Ihnen evtl. schon mal aufgefallen, dass in der Deutschschweiz selbst auf Ämtern und im Gericht die Verständigungssprache das Schweizerdeutsche ist? Vemutlich nicht, sonst hätten Sie nicht versucht mich zu belehren.

    • Markus Weilenmann sagt:

      …Genau! Sodann ist es auch nicht so, dass der Schweiz die Welt davon läuft sondern ganz umgekehrt so, dass wir, va. im Vergleich zu den übrigen EU-Staaten, eine stark überproportionale Zuwanderung haben, insbes. auch von sehr gut Ausgebildeten + Wohlhabenden. Das spricht ganz + gar gegen die Argumentationslogik des Beitrags + die Mittelmasshypothese. Die Welt will in die Schweiz – aus ganz verschiedenen Gründen – und wir Schweizer tun gut daran, uns rechtzeitig um Fragen der kulturellen Integration, des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Lohnschere, der Bodenpreise + dgl. mehr zu kümmern!

    • Demnzler Heinrich sagt:

      Danke Herr tuder…da haben Sie vollständig recht!!!Bravo!

  • C.DEBUISSY sagt:

    Fr.Fahmy – von welchen „reichen Ausländern“ ist hier die Rede? Die „reichen A.“ sind hier mit ihren Vermögen und arbeiten offiziell nicht hier – nehmen also niemandem den Job weg. Sie bringen das viele GEld vor ihren landeseigenen Fiskusse in Sicherheit – geben ihr Geld teilw. hier aus und haben Steuervergünstigung – also für diese will der Bund mit unseren Steuermillionen ein Integrationsprogramm lancieren? Wenn Sie den Deutschen Jobsucher in den Teppichetagen meinen für den die „Integration“ gemeint ist, dann sollten wir den Bund zwingen,diesen Unsinn aufzugeben.

  • Markus sagt:

    die argumente gelten sinngemäss auch für den umgang mit ausländer/innen mit wenig vermögen. austeilen um nicht handeln zu müssen…

  • Abdel Thuma sagt:

    Werte Frau Fahrny. Haben Sie das Pferd nicht von der falschen Seite aufgezäumt? Kommen diese Leute nicht gerade aus Ländern, die sich mit den von Ihnen glorifizierten „fortschrittlichen Bildungs- und Arbeitsbedingungen“ selbst heruntergewirtschaftet haben? Finden diese Leute nicht eben hier ideale Bedingungen, wo die von Ihnen totgeglaubten Werte wie Präzision, Innovation und Qualität nach wie vor einen hohen Stellenwert haben?

    • Srdjan Matejic sagt:

      Oder von der anderen Seite gesehen: die Menschen welche aus der Heimat auswandern, jammern nicht, sie reissen sich zusammen und setzen sich für die eigene Zukunf ein. Das braucht schon eine gute Portion Mut und Überwindung, desswegen sind sie auch in der neuen Heimat aktiver, ehrgeiziger und schlussendlich erfolgreicher. Wenn sich die Schweizer bedroht fühlen, müssen sie zuerst mal die eigenen Qualifikationen prüfen, und dann vieleich auch fragen, wieso es so weit gekommen ist.

  • Roland K. Moser sagt:

    Wenn es nur die „Spezialisten“ das Problem wären, wäre alles sehr schön. Das PFA öffnet der Marx industrieller Reservearmme Tor und Tür für die Schweiz – mit allen dazugehörigen Folgen. Die Wirtschaft jammert, es fehle überall an Personal, z.B. Adrian Amstutz von der ASTAG und die SBB, gleichzeitig bleiben die Löhne sozusagen gleich. In einem funktionierenden Arbeitsmarkt müssten die Löhne für diese Berufsgattungen steigen – Tun sie aber nicht. Der zügellose Ausländerimport macht es möglich. Das PFA muss rückwirkend gekündigt werden. Dann ist die Integrationsdebatte unnötig.

  • Philipp Rittermann sagt:

    ich sehe kein problem darin, „die erfolgreichen“ und sonstigen reichen hier leben zulassen; zumal die ja geld in die (staats)-kassen spülen. jedoch leben diese „top-migranten“ meist eher zurückgezogen und pflegen kontakte zu ihresgleichen, (wie auch die ch-elite). somit wollen- und brauchen die nicht mit aktiver unterstützung und viel geld integriert zu werden; das ist in der tat blödsinnig. es wäre besser, hier die integrationswillige mittelschicht in ihren (ernst gemeinten!) bemühungen zu unterstützen.

  • Thomas Wyss sagt:

    Ich denke ich habe die Argumentation der Autorin klar verstanden. Es geht also darum, dass wer Macht und Geld besitzt, in einer Gesellschaft definieren darf, was gemacht wird und wie es gemacht wird. Es geht gemäss Autorin nicht um richtig und falsch oder sogar Moral, das sind obsolete Konzepte, die in der globalisierten Welt bedeutunglos sind, weil sie weder Macht noch Geld versprechen, sondern im Gegenteil eigentliche Hindernisse auf dem Weg zu Macht und Geld sind.

    • Dominik Bücheler sagt:

      Genau Herr Wyss Gratulation, Sie bringen es perfekt auf den Punkt !

    • Srdjan Matejic sagt:

      Nein, Sie haben nur das Verstanden was sie verstehen wollen. Lesen Sie noch mal den 2. Absatz ganz langsam und laut vor:

      „Dass wir am Status quo selber schuld sind, blenden wir dabei geflissentlich aus.“

    • Reto Grof sagt:

      Ne, Sie haben ganz offensichtlich den Artikel nicht verstanden. Sorry. Aber Ignoranz scheint Fluegel zu verleihen.

  • Srdjan Mateji sagt:

    Danke für diesen Text.

  • Andreas Egli sagt:

    Mutig (und richtig), so klare Worte im Tagi auzusprechen.

  • Alex Kramer sagt:

    Bravo, der Artikel bringt es auf den Punkt! Besonders das mit der Work-Life Balance habe ich soeben miterlebt: Der Arbeiter arbeitet bis Abends 22:00, der Chef geht um 16:30 nach Hause, weil sonst um 17:00 dessen Ehefrau nachfragt.

    „Wem das zu mühsam ist, sollte wenigstens darauf verzichten, die Erfolgreichen auf sein Niveau herabziehen zu wollen.“
    Auf HR-deutsch übersetzt heisst es dann, dass man zu gut sei oder zu hohe Ansprüche an seine Umgebung stelle, seine Arbeitskollegen überfordere. Grosskonzern.

    Wobei, Frau Fahmy: meine Vorgesetzten waren meist „äusserst erfolgreiche“ nicht-CH….

  • d sagt:

    so seh ich das auch.

  • Maria Sah sagt:

    Ich muss Ihnen in aller Deutlichkeit widersprechen!
    Wer hier leben will, muss auch in der Lage sein, sich mit gewöhnlichen Leuten zu verständigen, seien es nun die Untergebenen oder seien es die Leute auf der Strasse. Das geht nur, wenn eine gemeinsame Sprache vorhanden ist, was eben nicht Englisch sein kann, sondern die betreffende Landessprache mindestens als Hochsprache.
    Zumindest jene Schweizer die dazu in der Lage sind müssen natürlich trotzdem möglichst früh Fremdsprachen lernen.

    • Hans Kurz sagt:

      @Maria Sah: ich kann mich da nur anschliessen. Alledings müssen wir uns generell Fragen ob wir immer nur die Reichen hier her holen wollen, wenn man als Mittelständler mit Familie in gewissen Gebieten keine bezahlbare Wohnung findet. Ich denke Immigrant in die Schweiz muss sich integrieren und den Gepflogenheiten anpassen ob arm oder reich. Er muss ja nicht gerade mit Jodeln anfangen.

  • Matthias Meyer sagt:

    Integration bedeutet aber auch Teilhabe am sozialen Leben und nicht Aufbau von Parallelgesellschaften. Gerade in ländlichen Gebieten besteht sonst die Gefahr von „Kreuzberger“-Verhältnissen (Berlin ist die drittgrösste türkische Stadt). Zuzüger, egal ob aus dem Ausland oder einem anderen Landesteil sei also geraten, Mitglied beim Turnverein zu werden, an der Chilbi oder der Fasnacht vorbeizuschauen, die Elternabende in der Schule zu besuchen und den Räbeliechtli-Umzug zu bestaunen: Wohl (und deshalb leistungsfähig) fühlt man sich nur dort, wo man auch ein gutes soziales Umfeld hat.

    • Hansli sagt:

      Das soziale Leben in der Gemeinde interessiert mich nicht. Und die meisten in der Gemeinde ebenso nicht.

    • Srdjan Matejic sagt:

      Und was ist wenn ich das Turnen nicht besonders mag, und lieber Golf spiele? Oder mich weniger für das Jodeln begeistern kann als für Jazz? Gehört das aufgeben eigener Vorlieben und Karaktereigenschaften zum Integrationsprozess?

    • Christian Sterchi sagt:

      Ungefähr so lauten die Richtlinien der Migrationsämter. Grundsätzlich kann ich dem Artikel zustimmen, doch muss auch gesehen werden, dass mit zweierlei Mass gemessen wird. Gut verdienenden wird der Rote Teppich ausgerollt, dem Durchnittsausländer muss eben angepasster sein, als der Schweizer und bekommt dennoch nicht die gleichen Chancen und hat stets gegen Vorurteile zu kämpfen.

      • Thomas Schweizer sagt:

        Wer keine Steuern bezahlt, wem die teure Privatschule für die Kinder bezahlt wird. Wer kostenlos in einer teuren Wohnung am Zürichsee wohnt. Dem wird nichts anderes vermittelt, als dass er etwas Besseres ist. Warum wohl sollten die sich integrieren. Integrieren heisst nämlich auch Gleichbehandlung. Würde mir so viel gegeben, würde ich auch keine Integration wollen. Übrigens, ich bin nicht neidisch, ich frage mich nur manchmal, welche Chancen meine Tochter wohl in Zukunft in der Schweiz noch haben wird. Ich sehe keine mehr. Sie ist Schweizerin. Als Ausländerin wäre sie besser dran.

      • Blanche Wu sagt:

        das stimmt. Der gut verdienende Ausländer muss sich nicht anpassen, kann abschätzig sein und fett abcashen und die Schweiz aussaugen und auf den Mittelstand spucken. Er spricht nicht mal Deutsch obwohl er es kann „sauberes en guete abend im Lift“ und vorher nur Englisch! Und vom Kosovo Albaner wird erwartet, dass er perfekt integriert ist und keine Gesetze bricht. Da ist was falsch. Entweder erfüllen ALLE die Erwartung oder sonst können wir gleich aufhören. Wobei ich der Geldsaugende-Geldgeile-Ausländer viel schlimmer finde als der Albaner der Workaholic ist und seine 4 Kinder durchfüttern mus

    • Srdjan Matejic sagt:

      Und wenn ich Golfen lieber mag als Turnen, und lieber Jazz höre als Jodel? Wie weit muss man sich aufgeben damit man für Sie integriert genug ist?

  • Peter Fahrny sagt:

    …Oder um es in Revoluzzermanier auf den Punkt zu bringen: Nieder mit der Neidkultur!

    • Peter Pfrunger sagt:

      mann kann auch sagen; Was soll sich die Geldadel mit dem Schweizer Pöbel abgeben? Hauptsache die Strassen sind gewischt, das Klo geputzt, der Kaffe von der Haushälterin am Morgen hingestellt und die Schweinerei von der Heroinparty gestern Nacht wieder entfernt.

    • Mark Mathis sagt:

      Die Neidkeule ist Quatsch, weil kein Argument. Ich beneide niemanden, möchte mich aber in der Deutschschweiz überwiegend auf Deutsch verständigen könneh und am Wochenende auf die Berge gehen um verwerflicherweise etwas für den Lebensgenuss und die Work-life-Balance zu tun. Vor allem gedenke ich im eigenen Land ohne schlechtes Gewissen meine politischen Rechte wahrzunehmen, um den Ausbeutern der globalisierten Welt ein Schnippchen zu schlagen: PFZ adé, her mit dem BGE!

  • Anton Keller sagt:

    Sommaruga verwechselt Integration mit sozialistischer Gleichmacherei. Die reiche Ausländer halten sich an unsere Gesetze. Sie entsorgen weder ihren Abfall illegal, noch verbieten sie ihren Kinder den Schwimmunterricht. Was nun die Sozialisten von den reichen Ausländer fordern, sollen sie zuerst von den reichen Schweizer fordern. Ich habe zumindest Vasella, Ospel und all die anderen reichen Schweizer noch nie im Turnverein Schlieren getroffen. Daher kann man nicht von Integrationsprobleme sprechen, wenn reiche Ausländer auch nicht im besagten Turnverein mitmachen.

    • Heinrich Vogelsang sagt:

      Die Kolumne stammt nicht von Frau Sommaruga und es geht hier auch nicht um „sozialistische Gleichmacherei“. Mir scheint, die Autorin steht eher für eine neofeudale Art von Manchester-Liberalismus. Wenn ein Wort mit der Silbe „sozial“ gebraucht werden soll, dann scheint mir hier Sozialdarwinismus angezeigt.

    • iskra sagt:

      Richtig…nur: Sommaruga ist keine Sozialistin !

  • Markus Gasser sagt:

    1. Made in Switzerland IST ein Synonym für Innovation, Präzision und Qualität
    2. Deutsche/Ausländer werden oft als Chefs bevorzugt, weil sie sich konstant durchsetzten wollen und können. Genau ohne diese Art ist die Schweiz zum Punkt 1. Gelangt.
    3. Wir sollten Kinder nicht noch mehr stressen, sondern dafür sorgen, dass sie während oder nach der Ausbildung zwei Jahre ins Ausland gehen.

    • Thomas Schweizer sagt:

      Traurig zu sehen, wie sich die Schweiz selbst abschafft. Traurig auch wie dumme Journalisten uns täglich weiss machen, das Ausländer besser, innovativer und produktiver sind als Schweizer. Dabei haben Ausländer nur eines größer, nämlich eine größere Klappe. Ihnen Frau Fahmy , ( dieser Artikel kann ja kaum von einem Schweizer geschrieben sein) kann ich nur eines wünschen, dass Sie durch einen hoch qualifizierten Ausländer ersetzt werden. So wie es leider im Moment mit vielen durchaus fähigen, hoch qualifizierten Schweizern passiert. Eine Entwicklung, die übrigens vorausgesehen wurde.

      • Thomas Schweizer sagt:

        …und noch was Frau Fahmy. Was glauben Sie ist besser: Ein amerikanischer Topmanager, von einem schweizer Unternehmen angestellt, von Schweizern bezahlt, welcher die Namen von schweizer Mitarbeiter dem amerikanischen Staat ausliefert. (Damit er, falls es hier in der Schweiz in die Hose geht,(und es geht ganz bestimmt in die Hose) wieder in Amerika Arbeit findet). Oder ein Schweizer Topmanager, der sein Land, in dem er aufgewachsen ist liebt und schätzt. Der eigene Landsleute einstellt, weil er von Ihrem Können und ihrer Loyalität zum Unternehmen überzeugt ist? Sie müssen mir nicht antworten.

        • ueli widmer sagt:

          tut auch nicht wirklich not, Ihnen zu antworten: sie glauben doch selbst nicht, dass ein topmanager schweizer herkunft (ausschliesslich) seine eigenen leute anstellt … auch der muss zusehen, dass seine lohnkosten so niedrig wie möglich bleiben, weil er sonst nicht mehr lange top-manager ist. im übrigen fragen Sie doch mal die `echten` schweizer, die so vollmundig von der bewahrung der schweiz schwadronieren, wie hoch der anteil schweizer arbeitnehmer in ihren jeweiligen unternehmungen ist. selbst für ihre werbekampagnen greifen diese herrschaften auf einen deutschen werbefuzzi zurück.

        • Srdjan Matejic sagt:

          Ihnen muss eigentlich niemand antworten, denn Sie wissen es bereits schon und sogar besser. Aber meine grosse Klappe erlaubt es mir, welch eine Frechheit, ihnen zu sagen dass genau wegen solcher Einstellungen wie Ihrer, Sie wahrscheinlich Ihren Job an einen Besseren verlieren werden. Ich kann nicht sagen ob es ein Ausländer sein wird, doch wenn sie ihren MItmenschen die gleiche Attitude auch im Alltag zeigen wie hier, dann wird es eher der Fall sein. Ein Amerikaner, von einer Schweizer Bank angestellt, kann auch nur mit der bewilligung seiner Arbeitgeber etwas entscheiden. Und die sind?

      • r.meier sagt:

        in unserer firma,haben wir oft sogenannte hochqualifizierte deutsche,meistens sind sie etwa 2 jahre bei uns,dann sind sie weg vom fenster,wegen mangelnder leistung,können andere firmen sicher auch bestätigen,leider müssen gute schweizer darunter leiden,auch der staat,respektive die steuerzahler,müssen bluten (alv) so siehts aus

  • So viel Blödsinn auf einen Haufen, wirklich bemerkenswert. Der Mittelstand hat damit gar nichts zu tun, der kann nicht mit Topmanagern und reichen Erben konkurrieren. Die Multis verteilen ihre Heuschrecken dank Globalisierung über die ganze Welt. Dass ein Kleinstaat da zahlenmässig gegenüber Asiaten und Amerikanern unterlegen ist liegt auf der Hand. Wer will schon Heuschrecken integrieren?

    • Peter Pfrunger sagt:

      Was Frau Monica Fahmy da beschreibt ist wohl ihr Abendgebet als dass sie auch ihren neokonservativen Traum leben darf.

      Ihre Aussage ist ja ganz eifach: Es müssen ja nur alle Chef und reich sein, dann geht es allen gut. Wer nicht Chef und reich ist, ist faul und selber Schuld.
      Sie ist ja schliesslich Chef-Reporterin beim Newsnetz, hat sich aber nicht überlegt von wem sie Chef sein will, wenn plötzlich ihre untergebenen Reporter beim Newsnetz nicht mehr so unglaublich faul und mittelmässig sind und ebenfalls Chef-Reporter beim Newsnetz werden . Dann werden Reporter aus der 3. Welt importiert.

  • Yves M. sagt:

    Erfolg hat immer etwas mit harter Arbeit, Talent und Glück zu tun. Talen und Glück haben auch die Schweizer. Nur scheint es so, dass wir nicht immer bereit sind, 70 Stunden oder mehr in der Woche zu arbeiten.

    Aber ich finde, dass wir auch von den reichen Ausländern ein gewisses Mass an Anpassung und Integration verlangen können. Was übrigens die meisten ja sehr gerne bereit sind zu tun.

    • Es gibt kein zivilisiertes Land, wo mehr gearbeitet wird als in der CH. Diese Mär von den Überstungen können Sie getrost vergessen, habe ich selbst erlebt; viele dieser Superstars hängen einfach im Büro und Konferenzen herum, sind ständig im Flugzeug und generieren haufenweise Spesen, natürlich alles Überstunden. An ihrem Wohnort sind sie idR gar nie anzutreffen, da es ja nur ein Steuerdomizil ist.

  • Daniel Fässler sagt:

    Witschaft, Wirtschaft über ALLES, über alles auf der Welt!!! Was die Frau fordert ist purer Feudalismus. So wie es raustönt, sind wir Schweizerbürger zu nichts gut. Betreffend Neid. Dieses Argument kommt immer, aber es geht um Gerechtigkeit. Betreffend politische Mittel. Wie war da nochmals mit der Abzockerinitiative und Bundeshauslobbyismu?. Darf ich endlich abstimmen? Und betreffend Worklife-Balance. Wer arbeitet wievele Stunden pro Woche in Europa? Und betreffend brocken English? Hat das nicht auch einen gewissen Charme? Und last but not least Anpassung? Warum haben wir nur noch Bücklinge?

    • Heinz Hauer sagt:

      Sie wollen ‚brocken English‘ und das hat Charme? Aber gebrochen Schweizerdeutsch akzeptieren Sie bestimmt nicht?

      • Mark Mathis sagt:

        Hauer, Sie sind auf dem Holzweg, genauso wie Frau Fahrny. Anstatt zu den eigenen Stärken und Schwächen zu stehen, zum helvetischen Standarddeutsch, oder schweizerdeutschen Englisch-Akzent, woran nichts inkorrekt ist, schämt man sich seiner selbst und leugnet die eigene Identität. Das ist der typische Schweizer Minderwertigkeitskomplex, einfach in einer weniger alltäglichen Ausführung. Ich empfehle Ihnen sowie der Journalisitin eine Weiterbildung in interkultureller Kommunikation.

  • Peter Rietsch sagt:

    Wenn man keine Argumente hat, kommt die Neid-Keule. Was für ein grottenschlechter Artikel. Goldschmuck? Wen interessiert das. Denken Sie, man schickt seine Kinder nicht an eine internationale Schule, weil man es sich nicht leisten kann? Nein, weil es ein Blödsinn ist. Geht es um Top-Jobs? Nein. Es geht darum, dass eine Gesellschaft mangels Kultur, gemeinsamer Sprache und gemeinsamer Interessen auseinander zu fallen droht. Aufgrund fehlender Identifikation und maximalen Egoismus. Und als Rezept schlägt Mme Chef-Reporterin vor, sich anzupassen und auch zum Egoisten zu verkommen.

    • Srdjan Matejic sagt:

      „Es geht darum, dass eine Gesellschaft mangels Kultur, gemeinsamer Sprache und gemeinsamer Interessen auseinander zu fallen droht“
      So wie sie an der unvereinbarkeit der 4 Landessptrachen leidet, meinen Sie? Wessen Egoismus haben Sie den verstanden, den Deutschweizeroschen vieleicht?

    • Matthias Riggenbach sagt:

      Vielen Dank Herr Rietsch, genau meine Meinung! Ziel einer Gesellschaft kann und darf sicher nicht maximaler Egoismus sein. Bei einem Auseinanderbrechen der Gesellschaftsordnung haben speziell die Reichen viel zu verlieren, das sollten sie nicht vergessen. Leider ist aber der Trend zur Zweiklassengesellschaft weltweit wieder vermehrt zu beobachten.

    • Rabe sagt:

      Bin ganz Ihrer Meinung. Der Artikel geht komplett am eigentlichen Thema vorbei. Was haben z.B. im Kt. ZG akut steigende Immobilienpreise mit Neid zu tun? Das Problem sind nicht die sich nicht anpassenden Ausländer (wer könnte es ihnen verdenken), sondern dass der Staat (in dem Fall ZG) wegen kurzfristig positiven Auswirkungen auf die Staatskasse die Bedingungen so gestaltet, dass die Elite profitiert und die anderen das Nachsehen haben und dies in einem sich selbst verstärkenden Mass. Das führt zur Entmischung der Gesellschaft, was sich langfristig nicht gut auswirkt.

      • Mark Mathis sagt:

        Das Bemerkenswerte dabei ist, dass die Zugerinnen und Zuger die Politiker selber wählen, die dann die Politik betreiben, aufgrund derer sie irgendwann in den Aargau auswandern müssen, um Russen, Deutschen und Angelsachsen Platz zu machen…. Nur die dümmste Kälber wählen sich ihren Metzger selber, aber im Kt. Zug scheint sich die Redensart zu bestätigen.

        • Peter Schmid sagt:

          Ich glaube es ist eher das Problem dass es zur Zeit in der Schweiz keine einzige Partei gibt, welche auch wirklich die Interessen der Schweizer Bevölkerung vertritt. Die Rechten opfern uns dem Neoliberalismus, und die Linke verkauft uns als zu schlachtendes Sparschwein an die EU. Ich auf alle Fälle wähle zur Zeit nur noch parteilose Politiker.

          • Blanche Wu sagt:

            Da ziehe ich mit ihnen mit. Die Schweizer Parteien politisieren am Volk vorbei. Von SP bis SVP. Geht mal in den Zug, Stammtisch, Seepark-Bänkli oder Tagi Leserkommentare schauen wie es in der Schweiz aussieht. Was die Ängste der Bürger sind! Ich fühle mich im Moment nicht mehr wohl in der Schweiz und ich war mal stolz in der Schweiz zu sein, aber wir verkaufen uns, es gibt immer mehr soziale Kluften und die sozialen Unruhen kommen bald. Wenn ein Mittelständler bald nicht mehr normal leben kann und nur noch zahlen darf, dann gehts dann erst richtig ab! Denn der Mittelstand ist das Fundament…

  • Max Schmitt sagt:

    Mit Verlaub Frau Fahrny, aber grösstenteils ist Ihr Beitrag völliger Quatsch. Die Bemerkungen über Mundart im Kindergarten sind nachgerade haarsträubend. Fehlt nur noch dass die Kleinen mit Anzug, Krawatte und Trolley in den Kindergarten sollen. Trotz Französisch erst ab der 5. und Englisch erst ab der 7. Klasse spreche ich fliessend akzentfrei Englisch und ein recht passables Französisch ohne Accent Fédéral. Es ist auch heute noch nicht falsch, zu arbeiten, um zu leben, statt zu leben um zu arbeiten. Das hilft gegen zu viel Gier, Egoismus und Überheblichkeit.! Probieren Sie es doch mal!.

  • isabella sagt:

    ich finde ihren bereicht einfach nur ‚chabis‘. die reichen zugewanderten, die uns die guten jobs wegnehmen profitieren einzig und allein von dem was wir aufgebaut haben. daher und auch nur daher sehe ich nicht ein weshalb einer mit einem MBA von den USA oder aus Deutschland besser gestellt sein soll, als jemand aus der Schweiz. Unser mächtigen haben nicht den mut hier klarere linien zu fahren und einzufordern was uns gehört. ich hätte längst z.b. alles FH titel aufgewertet, aber nein, man stelle ja lieber ein paar aus z.B. england ein mit dem selben abschluss. die müssen einfach besser sein!

  • maya sagt:

    ist den leuten hier klar, die soooo positive über diese gruppe von zuwanderern sprechen, dass diese leute nichts, aber auch gar nichts hier lassen, wenn sie wieder gehen? haben sie schon mal auf einer grossfirma in der schweiz gearbeitet? wohl kaum, denn dann wüssten sie, dass nach jahren der bevorzugung von deutschen und massiv amerikaner und briten bevorzugt werden. die CV’s und das können ist nicht besser – eher schlechter. aber es will’s ja öffentlich keiner zuguben. doch ist es so, dass es jeder hasst für die zu arbeiten. die liefern wenig bis gar nichts, zocken und gehen wieder…

  • Olivier sagt:

    Sicher sind diese reichen Ausländer sehr mobil, aber ich finde man sollte trotzdem nicht den Fehler wiederholen, den man bei den Gastarbeitern gemacht, indem man dachte, die werden alle wieder nach Hause gehen. Viele werden auch hier bleiben und wenn die Kinder in einer Parallelwelt aufwachsen, dann kann das später zu Problemen führen. Ich denke die Assimilationsfähigkeit der Schweiz bezüglich der Einwanderung ist eine ihrer Stärken.
    Zudem bin ich der Meinung, wer sich nicht anpassen will, der darf auch nichts vom Staat erwarten. Dann sollen die Firmen diese Integrationsprogramme aufgleisen.

  • Sandra Borner sagt:

    Ich habe jahrelang in der Firma Hoffmann-La Roche gearbeitet – da waren die Ausländer keinesfalls integriert! Die Firma übernahm alles Behördengänge, suchten ihnen tolle Wohnungen undundund… Praktisch keiner dieser Ausländer spricht oder versteht deutsch – für was auch? Wir sprechen ja alle französisch und vorallem englisch… Die Kinder werden in die international school geschickt und sind deshalb auch nicht wirklich integriert…

  • Albert Baer sagt:

    Konkurrenz und Erfolg scheinen weiterhin der ultimative und universelle ökonomische Zaubertrank zu sein und als Nebeneffekt sämtlichen Denkprozesse zu stoppen.

    Vielleicht liegt es auch dem vielen stupiden Sport den wir schauen. Wir bejubeln die drei Sieger (Gold, Silber,Bronze), der ganze Rest gehört zu den Verlierern.

    Wir haben Jahrhunderte lang von diesem Sieger/Verlierersystem profitiert. Gegen die Asiatische Übermacht werden wir auf Dauer aber keine Chance haben. Entweder werden wir zu den neuen Chinesen oder aber wir entwickeln Modelle, die auf Fairness und Kooperation aufbauen.

  • Peter Steiner sagt:

    Die interessante Frage die hier eigentlich aufgeworfen wird, wird leider nicht diskutiert: Wieso ist für Ausländer der Zwang sich zu integrieren ab einem gewissen Vermögen nicht mehr gefordert?

    Schlussendlich ist die Forderung von Frau Fahmy eine unverholte Aufforderung an eine Nation sich zu prostituieren, die Grundaussage: Wer auch immer über Vermögen verfügt ist in der Schweiz willkommen und darf sich darauf verlassen Sonderregelungen vorzufinden. Pauschalbesteuerung, fremdsprachige Schulen, abgeschottete Wohnbezirke für Reiche sind die offen sichtbaren Diskriminierungen der Schweizer.

  • Andreas Burger sagt:

    Krass wie Frau Fahmy hier Integration als Gegenteil von ‚Weltmännisch‘ sieht. Richtig schade, dass sie unter Integration nur ein von Konservativen vermitteltes Bild der Schweiz sieht und deshalb gute Vorschläge so negativ beurteilt.

  • Winston sagt:

    Dieser Artikel strotzt vor Klischees und Propaganda. Geleistete Arbeitsstunden der Schweizer sind signifikant höher als sonstwo. Die Innovationsleistung der CH ist top wie das KOF seit 10 Jahren aufzeigt. Trotzdem gibt es immer noch unkritische Geister, welche die Mär vom ehrgeizigen, motivierten und hochqualifiziertem Ausländer verbreiten. Welche Evidenz kann man vorbringen, um diese einfach so übernommene Annahme zu unterstützen, ausser Anekdoten? Dasselbe gilt für die Gleichung Leistung = Reichtum. Jedem, der dieser Irrung verfällt, empfehle ich Taleb’s „Fooled by Randomness“.

  • Markus sagt:

    Der schlechteste Artikel aller Zeiten…war die Economiesuisse hier Ghostwriter?

  • Peter Schmid sagt:

    Ist doch schon interessant. Die Schweiz war vor der derzeitigen Masseneinwanderung top in Sachen Innovation, in der Wirtschaft, in der Produktivität pro Kopf. Und all dies trotz Mundart im Kindergarten! Seither werden aus Kostengründen viele Ausländer angestellt, welche auf Papier zwar eine „höhere Ausbildung“ haben, die aber qualitativ niemals an das schweizerische Pendant heranreichen. Nun weisen sämtliche Statistiken auf sinkenden Wohlstand und Produktivität hin, und trotzdem heisst es WIR sollen die anderen nicht runterzhiehen? Wer zieht hier wen runter? Geht es der CH Wirtschaft besser?

    • michael sagt:

      – die schweiz ist schon sehr, sehr lange einwanderungsland ….
      – die schweiz hätte ohne die ausländer probleme die ahv zu finanzieren, das gesundheitswesen würde wahrscheinlich auch nicht funktionieren
      – den grad der ausbildung können sie nicht pauschal an der nationalität festmachen
      – alles weisst auf sinkenden wohlstand hin – meinetwegen – aber nicht weil ausländer hier wertschöpfen und steuern zahlen
      – wer zieht wen runter – als insel umringt von euroländern hat sich die schweiz lange zeit rosinen herausgepickt – damit ist jetzt halt langsam aber sicher schluss

      • Peter Schmid sagt:

        – Die Schweiz hat bis jetzt das Mass der Einwanderung immer selbst bestimmen können. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Das Resultat: eine Masseneinwanderung!
        – Wer zahlt die AHV wenn all diese Neuzuwanderer pensioniert werden? Neue Ausländer? Ein Schneeball-System für ein flächenmässig kleines Land? Die AHV hätte auch finaziert werden können indem die Mehrwertsteuer um ein paar wenige Prozente angehoben wurden.
        -weshalb den sonst? Es ist also nur Zufall dass das BIP/pro Kopf sinkt wie noch nie seit PFZ?
        – Das mit dem Rosinenpicken ist D-Propaganda. Die CH hat schon immer mehr gezahlt als zB. Ö

  • Silvie Blake sagt:

    In der Schule muss sich das „CH-Mittelmass“ der ausländischen Unterschicht anpassen. Dies ist das Problem, die versäumten Jahre der Primar- und Sek-Schule. Wenn die Schüler nichts mehr lernen, weil zuviele Unbegabte sich in den Klassen breit machen, dann muss man sich nicht wundern, wenn sich dies im späteren Leben auswirkt. Wenn CH-Eltern sich zuhause ihrer Kinder nicht schulisch annehmen, dann gute Nacht.

    • Srdjan Mateji sagt:

      Sie haben es erfasst!
      Die vor 30, 40 und 50 Jahren verpassten Schuljahre (wegen der Unterschicht-Ausländern) sind jetzt schuld dass die Schweiz nicht genügend Schweizer Hochschulabsolventen und eine eigene Elite hat welche die Unternehmen leiten und sich an der Goldküste einnisten könnten. Also nicht die Intesive Einwanderung der letzten Jahre ist schuld? Auch nicht die aktuelle? Witzige Argumentation Frau Blake, aber wie Sie meinen. Gute Nacht.

    • Heinz sagt:

      Frau Blake, dass dürfen sie nur denken aber doch nicht öffentlich kommunizieren. Noch etwas zum Dialekt, mein Göttikind geht in die Primarschule (grosser Immigrantenanteil) und ihr Schweizerdeutsch mit Balkanslang ist für meine Ohren unheimlich abartig. Ich habe ihr mitgeteilt, dass ich jedesmal mit ihr Hochdeutsch spreche wenn der Slang auftaucht.

  • Bruno Waldvogel-Frei sagt:

    Nicht jeder reiche Ausländer hat sein Geld in ethisch verantwortlicher Weise verdient. Ich denke z.B. an viele der reichen Russen. Oder Leute aus dem arabischen Raum. Ich denke an das Beispiel des Diktaors Kim-Jong Un, der in Bern isoliert hochgezogen wurde und jetzt Konzentrationslager betreibt. Frau Fahmy, diese Leute wissen wohlweislich, warum sie nicht „integriert“ werden wollen. Ich kenne etliche Kinder solcher Eltern, und denen täte es für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung gut, mit „Normalos“ wie uns zu leben. Das macht sie zu verantwortungsbewussteren Menschen.

  • Fischer sagt:

    War die Deutschschweiz je einmal flexibel, oder halten wir uns noch immer mit uralten Ansichten seit Jahren über Wasser. Gerade im Raum Zürich ist doch der rubane Raum nicht vorhanden, denn hier fühlt man keinerlei Bemühungen sich selber zu integrieren. Mit niedrigen Motiven, keinerlei Leidenschaft will man sich selber nicht bewegen. Es stellt sich doch länger den je, müsste nicht der Schweizer und der sich integrieren, denn die Maschendrahtzaum Mentalität ist heute sehr ausgeprägt, was der Innovation keinerlei Wachstum, nein nur Stagnation, gepaart mit Fremdschämen inne sich täglich aufzeigt.

    • Thomas S. sagt:

      @Fischer: Ergreifende Worte…Sie sprechen auf jeden Fall einen sehr wichtigen Punkt an, besonders was das Fremdschämen betrifft. Da fühle ich ich mich in einer Art und Weise angesprochen, das es mir direkt durch Mark und Bein geht!

  • Bruno Tobler sagt:

    @ Monica Fahmy. Und was bitte schön sind ganz konkret Ihre Vorschläge, um den Ihnen angesprochenen Missstand zu beheben? In diesem Artikel haben Sie leider nur gejammert…

  • eugster sagt:

    Diese auslaender wohnen eigentlich gar nicht hier.sie leben die meiste zeit in ihrem land woher sie kommen.sie sind in den ferien und verbringen fast keine zeit hier,sowie geben sie hier auch kein geld aus,da sie die CHs vielfach zu spiessig,kleinbuergerlich und nicht jet set konform anschauen, also nur eine steuerzahler (schmarotzer). diese leute leben nur fuer steuern reduzierung hier. THATS IT und das sind tatsachen. wer soll nun wenn integrieren. es sind ja so oder so auslaender und mit unserer auslaenderfeindlichen hetze will sich so oder so niemand integrieren.also zuerst mal freundlich

  • Mike sagt:

    Ach was für ein Quatsch. Generell brauchen Schweizer und Schweizerinnen im eigenen Land kein extra Training um gegen Ausländer anzukommen. Aber natürlich gibt es sie, die erfolgreichen Ausländer/innen (mit Goldschmuck!). Man könnte neidisch werden. Betrachtet man aber die Statistik besteht kein Grund dazu.

  • mäder gregor sagt:

    in unser steuersystem besser integrieren wäre angebracht. für was millionen ausgeben, wenn diese leute bei einem noch besseren jobangebot das land wieder verlassen?

  • Gero Rubli sagt:

    Die Schweiz wie auch die skandinavischen Staaten verdanken ihren Erfolg unter anderem dem Umstand, dass das solide Mittelmass geachtet wird. Wohin die Ellbogenmentalität in vielen anderen Industriestaaten führt, hat man ja gesehen. Nein danke.

  • Ali Ferkous sagt:

    Ausgezeichneter Vorschlag! Man sollte den Mut haben Mu’ammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Qaddhafi’s Teilungsvorschlag der Schweiz durchzuführen und die Schweiz in die Welt, bzw. die Nachbarländer integrieren – dann stellte der Erfolg der Schweiz auch keinen Dorn mehr dar im Fleisch der Nachbarländer. Leider müsste die „Chef-Reporterin von Newsnetz“ in Konsequenz dann servieren gehen, denn noch findet die 2. Klasse der Journalisten der umliegenden Länder problemlos Unterschlupf bei den Schweizer Medien – was einiges über die Qualität der helvetischen Journalist/inn/en aussagt…

  • alfred sagt:

    die sollen doch erst mal wie alle schweizer steuern bezahlen >>> keine pauschalbesteuerung
    jeder „reiche“ einwanderer sollte für asylanten integrationshilfe leisten müssen > 10 % vom vermögen

  • Cornelis Bockemühl sagt:

    Stimmt grundsätzlich schon – abgesehen vom dummen polemischen Ton, wo „wir“ immer irgendwie „die dummen Bünzlischweizer“ heisst, zu denen man sich offensichtlich selber NICHT zählen würde!

    Ansonsten ist die Sache doch eine ganz praktische: Viele meiner ausländischen Kollegen/innen planen nicht, hier länger als ein paar Jahre zu bleiben, und am neuen Ort wird man wieder anders sprechen. Und da das „broken english“ der Einheimischen so schlecht auch nicht ist vermissen sie rein praktisch nicht viel!

    Was nicht heisst dass einige nicht trotzdem deutsch lernen – je nach Interesse und Begabung

  • Jeffrey Damer-Feuz sagt:

    Ja, nur weiter so: Karriere, Wachstum, Konsum. Denkt Frau Fahmy tatsächlich, dass dieses Rösslispiel aufgeht? Mehr ist nicht immer mehr, wann begreifen dass die Wachstumsfanatiker endlich? Schon die Kinder werden heute auf Teufel komm raus getrieben für den „Contest of the fittes“. Das Resultat: Je „gesünder“ die Wirtschaft, desto „kränker“ die Gesellschaft. Und am Schluss verwundern wir uns, dass die Leute reihenweise koksen oder Medi schlucken. Wie wärs mal mit anders? Und was passiert eigentlich wenn ein Grossteil der arbeitenden Gesellschaft diesen Globalisierungswahn nicht mehr miträgt?

  • Walter Koller sagt:

    1 – Integration bedeutet doch nicht, dass sich reiche Ausländer (reich bedeutet ja noch nicht auch gebildet) dem Niveau des Schweizer-Mittelmasses anpassen sollen. Integration bedeutet, sich mit der Mentalität, den gesellschaftlichen Strukturen und den Gepflogenheiten eines Landes zu beschäftigen und teilzunehmen. Und das ist auf verschiedenen Ebenen (auf jedem Niveau) möglich. Wer sich in einem fremden Land dem entzieht, hilft mit, Parallelgesellschaften zu bilden, die kein Land haben will und auch nicht verträgt.

  • Markus sagt:

    Sicher sind wir selber Schuld, dass die Reichen auf Kosten der Arbeiter leben. Sicher sind wir selber Schuld, dass die Reichen ohne eigene Leistung immer reicher werden (Erbschaften). Sicher sind wir selber Schuld, dass wir eine selbsternannte Elite anerkennen.

  • markus müller sagt:

    frau fahmy, sie verwechseln hier ein paar dinge. die leute kommen zu uns, weil es bei uns so viel besser ist als in ihren heimatländern, warum sonst sollte jemand seine heimat verlassen? und wir schweizer sind konkurrenzfähig genug. unsere ausbildungen und unis nach wie vor von sehr guter qualität.
    zum rest dieses neoliberalen zeugs sage ich nichts, das entlarvt sich selber gut genug. ich wundere mich nur, dass der tagi solches schreiben lässt. ich dachte er sei noch nicht von der weltwoche gekauft worden…

  • Walter Koller sagt:

    2 – Interessant ist, dass die gleichen global ausgerichteten Menschen immer dann, wenn es um ihre Geschäfte geht, sehr schnell und ausgedehnt sich den Gepflogenheiten und Mentalitäten eines Landes anpassen und integrieren können. Sie besuchen teure Kurse und lernen, wie man sich in der Geschäftswelt (z.B. Chinas) bewegt um niemanden vor den Kopf zu stossen, was dem eigenen Geschäft nicht dienlich wäre. Nur in der Schweiz, wo diese reichen Ausländer ihr Domizil markiert haben, ist Integration nicht mehr angesagt. Unverständlich.

  • Claudia-Tatjana sagt:

    Na, das ist jetzt aber doch sehr überheblich ! Vielleicht sind Sie was Work-Life-Balance anbelangt nicht auf dem neuesten Stand, aber Work-Life-Balance kommt wieder in Mode und nicht nur für die Teppich-Etage welche für 6 Stunden Tage Millionen kassiert, sondern auch für Herr und Frau ‚hart arbeitend‘ und ‚wenig verdienend‘. Ich glaube uns Schweizern fehlt einfach nur die Self-Sale
    Taktik, welche unsere deutschen Nachbarn sehr gut drauf haben. Manchmal ist Sein aber nicht noch wertvoller als Schein. Von daher bitte keine alten Schweizer Werte verteufeln. Es grüsst, ebenfalls ein Doppelbürger

  • Franz Mueller sagt:

    Es ist eine typische CH-Eigenart, gegenüber Ausländern entweder gleichgültig oder ablehnend zu reagieren. Wie kann es denn sein, dass Ausländer, die kaum lesen und schreiben können, null Berufsausbildung vorweisen, vom Staat oft noch unterstützt werden? In keinem andern Land der Welt ist das möglich, in der CH aber schon. Dafür lassen Behörden noch so gerne Einheimische hängen, pervers. In der Region Basel leben hunderte Ausländer, meistens in der Chemie tätig, mit kurzen Verträgen. Diese Menschen leben zumeist still und anständig unter uns, fallen niemanden zur Last.

  • hans nötig sagt:

    Passend zu diesem wirklich tollen Blog einmal den Artikel über die neuen HSG-Gebühren lesen. Die passen sich wenigstens an!

    (Ironie darf man behalten)

  • Axel Holz sagt:

    Hier am Genfersee sieht man die negativen Seiten der PFZ / Zuwanderung sehr gut. Genf – Lausanne sind in jeglicher Hinsicht teure Pflaster, dreckige und unsichere Städte. Bei gutverdienende und gebildte Ausländer ist Integrationswille einfach nicht vorhanden. Sie leben in „Ghettos“, bezahlen 10’000 Miete, fahren Luxusautos, sind steuerfrei, selbst nach zwanzig Jahren reden nicht / kaum unsere Landessprache/n und, selbstverständlich, setzen voraus, dass sich der Schweizer ihnen anpasst. Dies sind keine Einzelfälle, sondern persönliche tägliche Erlebnisse. BR / NR will die Realität nicht sehen

    • Serge Debussier sagt:

      Herr Holz,

      Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Als gebürtiger Genfer kann ich mir eine Wohnung in Genf nicht mehr leisten. Auch nicht in der Waadt. Ich musste über die Grenze nach Frankreich zügeln!

      • Mark Mathis sagt:

        Das würde ich auch tun, wenn ich in Genf lebte. Dann könnte ich mir nämlich am Jura-Südhang oder in Savoyen ein hübsches Einfamilienhäuschen mit Aussicht leisten, was in der Schweiz schier unmöglich ist und fände erst noch ganz viele Landsleute in der Nachbarschaft.

  • Thomas Meier sagt:

    Endlich mal jemand, der es ausspricht. Danke für diesen Artikel! Ich sehe das genau so. CH ist ein Land voller Wohlstandskinder geworden (und ich spreche da nicht nur von Jungen, auch die 40-60 jährigen hatten es nie hart). Nun dreht sich der Wind halt und CH kann entweder den Kopf in den Sand stecken und sich gegen alle Veränderung wehren, was mit absoluter Sicherheit zum Ende unseres Wohlstands führen wird, oder endlich mal proaktiv werden. Wir sollten uns an Ländern wie Singapur orientieren, quasi die neuen, kleinen Erfolgreichen, viel mehr in Bildung investieren, Regulierung abbauen usw.

  • Francis Kay sagt:

    Article moralisant et normatif. La notion de „progrès“ est bien subjective. Sans doute que le prochain article de Monica Fahmy traitera de la nécessité de renforcer l’appareil répressif dans un pays aussi prospère et discipliné que la Suisse. Etonnant, non ? Et pourtant, les délinquants vont se servir dans les paradis dorés – c’est-à-dire là où il y a de l’argent, tout simplement. À Zürich, sur la Bahnhofstrasse, par exemple… Vive la ségrégation sociale par le haut, la fin d’une société ouverte et adieu à la démocratie.

  • will williamson sagt:

    „Wieso sollen sich reiche Ausländer integrieren?“ Ja, wieso eigentlich? Als sichtbares Zeichen dafür, dass sie sich nicht integrieren wollen, bauen sie eine drei Meter hohe Mauer um ihr Grundstück. Noch ein Bisschen höher als ein Kloster.

  • Nico Meier sagt:

    Wenn ich von jungen Leuten höhre wer Überstunden mache sei selber schuld daran, da er nicht in der Lage sei seine Arbeit während der Arbeitszeit zu erledigen so muss ich mich fragen ob sie ihren Job begriffen haben.
    Der Arbeitsanfall ist in den meisten Berufen nicht jeden Tag gleich hoch, daher muss an gewissen Tagen Überstunden geleistet werden welche im idealfall an weniger arbeitsintensiven Tagen kompensiert oder falls nicht möglich ausbezahlt werden kann.

  • Ralph Sommerer sagt:

    Ich glaube, die Schweiz ist das einzige Land der Welt, in dem jemand Applaus ernten kann, wenn er/sie sich dafür stark macht, sich „dem Ausländer“ anzupassen (versuchen Sie einmal, so etwas in den USA zu fordern). Wer sich in einer fremden Kultur niederlässt, hat sich gefälligst den lokalen Gegebenheiten anzupassen (der korrekte Ausdruck dafür ist „Anstand“ bzw. „Respekt“). Komischerweise ist diese Anpassung etwas, das wir von Menschen aus dem muslimischen Kulturkreis mit der gleichen Selbstverständlichkeit erwarten, mit der wir tolerieren, dass der reiche Pöbel sich breitmacht.

  • Peter sagt:

    Das Merkwürdige besonders in der Deutschschweiz ist dieses ewige herumgehacke auf dem Hochdeutsch. Das Hochdeutsch ist die Kultursprache in der die Zeitungen erscheinen, die Bücher veröffentlicht werden, die Gebrauchsanweisungen abgefasst sind. Was ist so schlecht daran wenn man so spricht, wie man selbst Briefe schreibt, Anträge ausfüllt usw. Wenn ich als qualifizierter Ausländer in die Schweiz komme dann hilft es meinem Kind überhaupt nichts, wenn es Schwizerdütsch lernt. Auch im Tessin oder der franz. Schweiz wird Hochdeutsch gelernt und nicht Schwizerdütsch.

  • Charles Rochat/Genève sagt:

    La plupart de mes amis sont des étrangers, beaucoup sont Musulmans laïcs, très riches et pauvres, même des illégaux très pauvres et travailleurs fiers, que j’ai eu le plaisir d’aider a obtenir un statu légal. Plusieurs sont devenus Suisse, plus Suisse que les Suisses. D’une honnêteté irréprochable, ils adorent notre pays et y sont attachés, aucun posent problèmes. Tous sont révulsés par l’assistanat, l’accueil systématique et volontaire a fin politique par l’administration, de cas „sociaux et judiciaires“ posant souvent de très gros problèmes et jetant le discrédit sur les étrangers.

    • W. Zoller sagt:

      Je vous félicite pour votre état d’esprit et votre dévouement pour les personnes en difficultés. Effectivement, je pense comme vous que les autorités sont trop coulantes envers certains étrangers qui ne le méritent pas, se moquent des Suisses et jettent le discrédit sur ceux qui ont fait beaucoup d’efforts pour s’intégrer honnêtement.

  • Dominik Ritzmann sagt:

    Das gute Leben wird an der wirtschaftlichen Stärke gemessen. Vielen Dank für eine weitere eklige Lobpreisung auf den Homo Oeconomicus.

  • Stephan Stauffer sagt:

    ‚Reiche Ausländer‘ sind inkl. ihren Familien oft nur für ein paar Jahren in der CH und werden dann von ihren Firmen wieder abgezogen. Es ist verständlich, dass a) ihre Kinder an internationalen Schulen untergebracht werden, wo sie mit Kindern zusammen sind, welche das gleiche Schicksal der Nicht-Sesshaftigkeit teilen und b) sie sich nicht durch Teilnahme an Küngelizüchterverbandssitzungen und dörflichen Feuerwehrübungen pseudo-integrieren müssen. Ergo: Es wäre völliger Unsinn, auch nur CHF 1.00 zu deren Integration zu verschleudern. Es gibt in diesem Lande weiss Gott andere „Bedürftige“….

    • Serge Debussier sagt:

      Das ist schlichtwegs falsch. 90% der sogenannten „expats“ bleiben zeitlebens bei uns. Das sind einfach nur Immigranten der Oberklasse, aber bleiben Immigranten. Ob in Schlieren oder Meyrin die Albaner unter sich bleiben, oder in Cologny bzw. Rüschlikon die Franzosen bzw. Deutschen: es ist genau das Gleiche.

  • Die SCHWEIZER haben es leider noch NICHT bemerkt: Der Arbeitsmarkt wird härter! Und da kommen halt DEUTSCHE als Profs zur ETH, als Chefärzte, als Kader-Leute bei CH-Konzernen (Weber bei der UBS!) …da sie schneller, effizienter, direkter & präziser sind!
    UMDENKEN ist angesagt! Das fällt aber Herrn&Frau SCHWEIZER – wie man immer wieder merkt – sehr, sehr schwer!

    • Winston sagt:

      Das hat gar nichts mit angeblicher Überlegenheit ausländischer Arbeitskräfte zu tun. Es ist schlicht das Resultat einer nummerischen Überlegenheit. Z.B. D hat eine Arbeitsbevölkerung von 50m ggb 4.4m in der CH. Paart man das mit einem komplett offenen Arbeitsmarkt und sagen wir mal 10% D auswanderungswilligen, stehen plötzlich 5m mehr auf der Matte. Selbst bei gleicher Qualifikation sinken die Chancen der CH AN erheblich. Bzgl Herr Weber: D hat eines der marodesten Bankensysteme überhaupt und hat in der Krise weit mehr Banken in den Sand gesetzt als die CH Manager… so viel zur Qualität.

      • Helveticus sagt:

        Die industrielle Reservearmee, die den Ausbeutern für unser 8-Millionen-Ländchen zur Verfügung steht, ist eine halbe Milliarde Mann stark.

    • Winston sagt:

      Das hat nichts mit angeblicher Überlegenheit ausländischer Arbeitskräfte zu tun. Es ist schlicht ein Resultat nummerischer Überlegenheit. Z.B. D hat eine Arbeitsbevölkerung von 50m ggb der CH von 4.4m. Paart man das mit einem total offenen Arbeitsmarkt und sagen wir mal 10% D-auswanderungswilligen, stehen plötzlich 5m auf der Matte. Bei gleicher Qualifikation sinken so die Chancen der CH AN erheblich. Bzgl Herr Weber: D hat eines der marodesten Bankensysteme und in der Krise weit mehr Banken in den Sand gesetzt als CH Manager… so viel zur Qualität

  • luca lanfranconi sagt:

    Ich kann nachvollziehen was Sie schreiben. Irgendwo aber geht Ihre Rechnung nicht auf. Warum?
    Weil die Schweiz, ob Sie es wollen oder nicht, befindet sich wirtschaftlich in Top-Form und dies ausgerechnet in einer sehr schwierigen Zeit. Ich kenne kein anderes Land auf der Welt, geschweige denn in Europa, wo in einer besseren Verfassung ist.

    Uebersetzt heisst`s: Schweizerdeutsch, Francais Fédéral und broken English standen offensichtlich nicht im Weg.
    Uebrigens, Deutsche, Franzosen und Italiener sind alles andere als Sprach-Genies.

    • will williamson sagt:

      Was die von Ihnen erwähnten Sprachkenntnisse anbelangt, ist der deutsche Aussenminister ein Musterbeispiel. Andere, weniger im Rampenlicht stehende Politiker stehen ihm da vermutlich nicht nach. Die Kanzlerin habe ich auch noch nie in einer Fremdsprache sprechen hören. Keine Ahnung, ob sie eine beherrscht.

      • Mark Mathis sagt:

        Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Wer über unsern accent fédéral in Standarddeutsch, Französisch oder Englisch jammert, oder in Italienisch oder Spanisch, was von Schweizern auch häufig gesprochen wird, offenbart schlicht seinen Minderwertigkeitskomplex, sonst nix. Den gleichen Komplex haben allerdings auch die Leute, die ihr Seelenheil vom Mundartgebrauch im Kindergarten abhängig machen.

  • rima kauf sagt:

    Hmmm! Der Artikel hat was. Beleuchtet aber nur eine Facette von vielen. Wie Urs sagt, wenn die Reichen rund um den Globus geschickt werden von ihren Konzernen, dann „fliegen“ sie so zu sagen an der Schweiz vorbei. Sie können sich in ihrer Etage mit Englisch gut behelfen und nach 2 Jahren sind sie in Singapur oder sonst wo. Schweizer besser auszubilden ist aber sicher eine gute Option. Eines sollte man vielleicht auch noch beachten. Schweizer gibt es verhältnismässig wenig. Ausländische Arbeitskräfte aber wie Sand am mehr. Komisch, dass da nie jemand dran denkt.

  • Romand sagt:

    Et bien vous avez raison travailler plus… de 07.30 à 22h00 et en plus participer auxformations continues durant le w-e quoi de mieux pour donner une bonne éducation à nos enfants avec un père ou une mère abscente de la maison et qui sûrement ne prend pas trop de vacances cela pourrait mettre en danger sa carrière ! Des enfants on a a qu’une fois et ils grandissent vite… que de bohneur de ce retrouver à 64 ans ou 70 ans à la retraite en se disant M…. je n’ai pas vu mes enfants grandir!! Vous ne devez pas avoir d’enfants pour écrire un aricle comme celui là

  • Hannes Müller sagt:

    Treffer, versenkt.

  • Andreas Dietrich sagt:

    Unzweifelhaft haben wir in der Schweiz eine Neidkultur, die sich aber vor allem gegen erfolgreiche KMU und Einzelpersonen der Schweiz richtet. Die Ausländer, die hier beschrieben werden, können sich dem recht gut entziehen, sind doch ihre Kontakte mit den „Eingeborenen“ auf ein Minimum beschränkt. Jede und jeder ist leistungsfähiger, wenn die Firma die Wohnung sucht, die Einschulung begleitet, den Babysitter organisiert und bezahlt, das Zweitauto vor die Türe stellt etc. Antrittsgeld und Rückkehrhilfe in 5 bis 6-stelligen Beträgen sind auch Norm. Hat der Mittelstand hier dies auch? Nur Neid?

  • Lebe 1985 in LUGANO:Habe einen Termin beim DRS ! Arbeitete von Deutschland aus schon seit 1971 (!!) mit Mani Hildebrand, Tony Wachter & Gianni Paggi! Diesmal ein Gespräch mit den “Chefs Hauptabteilung UNTERHALTUNG” – Hannes Bichsel&Marco Stöcklin !Und…da ich ja nun in Zürich bin – klar – redet man natürlich (!!!) auch “nur” schwiizerdütsch !. Da kommen die Zwei an ein Wort – von dem sie nicht sicher sind..ob das der „cheibe Uusländr“ auch versteht! Man rätselt lautstark vor mir! „Kais Probläm–i verstaa au schwiizerdütsch!“ Ein Ruck..&.beide sprechen mit mir bestes“ Zürich-Hauch-DEUTSCH“

    • Thomas Schweizer sagt:

      Vielleicht würde es auch Ihnen gut tun, von einem hoch qualifizierten, gescheiteren und nicht so hochnäsigen Ausländer ersetzt zu werden. Ich bin mir sicher, Ihre Meinung würde sich schlagartig ändern. Ziehen sie sich warm an!

  • Lukas Sutter sagt:

    Ojeoje, Sie haben leider überhaupt nicht begriffen worum es geht. Die von ihnen so bewunderten Bonzen aus dem Auland sollen sich in die Gesellschaft integrieren, wie man es von jedem Asylbewerber auch verlangt. So gut gemeint die Idee ist, so naiv und nicht umsetzbar ist sie denn auch. Auch der Schweizer Geldadel verbarrikadiert sich in sinen vergitterten Villen. Auch seine Kinder werden vom Schauffeur in die internationale Privatschule, den Tennisclub und auf den Golfplatz gefahren. Die Reichen wollen unter sich bleiben, wahrscheinlich weil ihnen ihr oberflächliches Gehabe peinlich ist…

  • Reto Grof sagt:

    Frau Fahmy – this is by far the best article / comment / view / opinion I have read so far !!! You’re absolutely correct ! Well done ! It’s time for Switzerland to wake up to reality !!

    • Peter Schmid sagt:

      Which reality do you mean? The rapidly sinking prosperity, the stagnating or falling produktivity, or the plunging quality of life? (all since the onset of mass-immigration). Oh yeah, we really have to take care not to drag down the foreigners to our level. And how dare we to talk in our native language with our children! (sarcasm)

    • Thomas Schweizer sagt:

      Oh we are realy glad to have you here in Switzerland. You can wake us up now. But please in „Swiss German“.

  • E. Paul sagt:

    Tolle klare Worte. Es muss auch nicht jedem Gedanken kompromisslos zugestimmt werden. Aber ein bisschen Selbstkritik würde der Schweiz, im Hinblick auf eine zeitgemässe Zukunft gut tun.

  • René Bauer sagt:

    Sind wir ehrlich: Das sind Kolonialistenargumentationen oder heute würden wir modernisiert sagen Kapitalismusargumente: „Wer reich ist, hat andere Rechte.“. Es ist schon erbärmlich wie die republikanische Tradition der Schweiz geprügelt wird!

    # Tagesanzeigerstrategie
    Der Artikel läuft wieder mal auf das hinaus, was der Tagesanzeiger als Strategie hat in den letzten Jahren (man scheint da wieder Köppelskonzept vom TagiMagi zu kopieren.) Möglichst „pointiert“ zu schreiben (Thesenjournalismus), damit es kracht und die Leute hier posten oder den Tagi kaufen oder ist es dann doch 20Minuten?

  • Theo Sprecher sagt:

    Woher kommt diese Monica Fahmy, dass sie die Schweiz und Schweizer als mittelmässig bezeichnet? Wie überheblich muss jemand sein um zu schreiben, Ausländer müssten sich „auf unser Niveau herabzulassen“? Die Schweiz braucht den Vergleich mit dem Ausland nicht zu scheuen, auf keine Art und Weise. Integration (eigentlich ist Assimilation gemeint) soll nicht vom Geldbeutel abhängig gemacht werden! Vielleicht sollte sich Frau Fahmy Gedanken zu ihrer eigenen Integration machen, denn so richtig schweizerisch sind ihre Gedanken nicht.

    • Srdjan Matejic sagt:

      So, jetzt müssen auch die Gedanken Schweizerisch werden, möglichst bürgerlich bitteschön! Wie weist sind wir, 1928, 1931…?

  • Martin Salander sagt:

    Ein weiterer Unsinnsartikel in der Sozialneid-Serie. Das Grundübel bei behördlichen Unsinnsaktionen wie der Förderung der Integration reicher Ausländer mit Steuergeldern besteht darin, dass der Staat viel zu viel Geld zur Verfügung hat und immer mehr will. Einzige Abhilfe sind weniger Steuern: Eine gleich hohe Kopfsteuer für alle, oder eine FaltTax von 15% für alle ohne Abzüge und Zuschüsse. Die Umverteilung in der Schweiz ist inneffizient, wirtschaftsschädigend und letztendlich pervers; und die unhaltbaren Versprechen der Politiker führen zu Griechischen zuständen.

  • Jean-Fran*çois chappuis sagt:

    C’est un certitude que les étrangers sont en train de nous dépasser dans différents domaines en Suisse, par leurs compétences et leurs qualifications qui sont au-dessus des normes ! A l’exemple des grandes entreprises Suisse, qui ont bientôt plus de la moitié de leurs managers qui nous proviennent d’autres pays. A relever qu’une majorité d’Allemands dirigent ces firmes, et quelles ne s’en portent pas plus mal. Par-contre leurs Conseils d’Administration sont restés en mains Suisses! Ce phénomène est aussi dû à ce que ces Hauts Dirigeants ne sont pas avides d’heures supplémentaires en tous genre

  • Samuel sagt:

    Verstehe ich das richtig, dass das Mudart im Kindergarten verantworlich sein soll für unser Broken-English? Was verlangen Sie den, dass junge Kinder im Kindergarten nur noch Englisch sprechen dürfen?

  • Erika B. sagt:

    Liebe Blogautorin: Für welche Ausländer (Expats?) sind Integrationsprogramme mit welchem Inhalt und mit welchen Summen geplant??? Reiche? Klingt ziemlich pauschal. Hier fehlen im Beitrag Präzisionen.
    Ich kenne Ausländer aus dem Norden, die hier Firmen starten und Expats, die neu hier arbeiten, und die kommen hierher, weil wir viele Sprachen sprechen und die Steuern günstig sind. Viele Sprachgruppen bleiben dann unter sich, @Stefan Studer 7:39 trifft den Punkt, sie wollen sich hier nicht gross integrieren.
    Ob Programme nützen? Und wir neidisch sind?

    Ob wir neidisch s

  • sager sagt:

    ein schrecklicher text. die höhe der Respektlosigkeit gegenüber denen die hart arbeiten. gegenüber denen die trotzdem probieren ein einigermassen ethisch korrektes leben zu führen, mitten im Studel des geldverdienens, Überlebens und Lebens. es ist wiederum eine Schande das der bund solche Texterinnen fördert und ihnen Plattformen gibt. erstaunen tut es mich nicht. Konstrukivität, die scheinaussage, rhetorisch gut platziert, ist nicht die stärke der bund Thematiken- speziell wenn es um das eigene land geht.

    • Pascal Sutter sagt:

      Der Mensch der ein ausgeglichenes Leben führen will und seine Rechte einfordert gilt der Wirtschaft und den Soziologen heute als Risiko

  • Pascal Sutter sagt:

    „Aufrechterhaltung unserer Work-Life-Balance“ Wer bitteschön bezahlt eigentlich die Zeche für die berufsbedingten Krankheiten physischer und psychischer Natur? Und wer behauptet, die Schweizer seien faul und leistungsunwillig? Nennen sie mir einmal eine erfolgreiche beglückende Karriere wenn die Arbeit brandschatzend und plündernd die Familie und „sozialen Netze“ (nicht Xing) zurückgelassen hat?

  • Nadine Binsberger sagt:

    Warum soll sich überhaupt irgendjemand irgendwo integrieren? Wir leben hoffentlich in einer freien Welt. Der Mensch ist frei und kann sein Leben gestalten, wie es ihm beliebt. Natürlich sollte dies nicht auf Kosten anderer geschehen. Solche „Kosten“ verursacht jeder Mensch, solange er nicht total einsamer Eremit am Ende der Welt ist. Vielleicht meint „Integration“ ja einfach nur eine vernünftige Balance zwischen machen was man will und Rücksicht nehmen auf andere. Und weshalb sollen dies nicht auch Reiche und reiche Ausländer beachten? Oft sind gerade Reiche sehr grossspurig lebende Menschen.

  • Thomas Ziegler sagt:

    Der überhebliche Artikel von M. Fahmy offenbart, dass sie den Frust, den der Sieg des überparteilichen Initiativkomitees „JA zur Mundart im Kindergarten“ über die Bildungstechnokraten offenbar verursacht hat, noch nicht verdaut hat. Sie kann auch nicht begreifen, dass Bewahrung unserer Identität und Kultur und Integration hier aufwachsender Kinder aus fremdsprachigen Familien es nicht verunmöglichen, dass auch wir gut und korrekt „Hoch“deutsch — das keinesfalls moralisch höher steht als die anmassend als „Strassendialekt“ verunglimpfte Mundart — und weitere Sprachen lernen können!

  • Fortuné Bonnard sagt:

    Es ist gar nicht so lange her, da propagierte ein gewisser Herr Moritz Leuenberger, damals Bundesrat, man solle doch bitte schön „Mut zum Mittelmass haben“. Genau das haben wir davon.
    Vielen Dank für diesen mutigen Artikel, der es auf den Punkt bringt.

  • Stadelman Reto sagt:

    Schon wider das Neidargument. Damit kann ich überhaupt nichts anfangen, eben so wenig wie mit dem Argument das sich die Schweiz nur anpassen soll um etwas von dem „feinen Kuchen“ zu ergattern. Frau Fahmys und ich währen wohl nicht „best friends“…
    „Ich fuehle mich der Vernunft und dem Gewissen verpflichtet, und sehe nicht ein,
    warum ich mich “rueckstaendigen Kulturen – im Sinne der Aufklaerung” auf der einen Seite;
    und “irgendwelchen Karrieristen – im Sinne meiner Lebensprioritaeten” auf der anderen Seite,
    anpassen soll.“
    Ein toller Beitrag dem ich mich vollständig anschliessen kann.

  • Sylvain Guillet sagt:

    Bonjour

    Les suisses avant de faire des heures supplémentaires travaillent plus que bien d’autres pays civilisés. Les heures supplémentaires c’est les collègues qui doivent compenser quand ont doit les récupérer et les 6 semaines de vacances c’est bien les suisses qui ont voté non aux à la risées des autres pays qui nous sont pris pour des fous.
    Je rappel que nous sommes que six millions et en concurrence avec le monde entier alors évidement si il faut être les meilleures, il va falloir commencer à distribuer des amphétamines gratuitement pour rivaliser avec 6 milliards de petits t’es rien. Ha la culpabilité c’est le moteur de l’économie au service des plus riches ….

    • Pat Lamb sagt:

      Effectivement certains Français, en particulier Jean-Luc Mélenchon, le leader du front de Gauche, se moquent des Suisses à propos de ces 6 semaines de vacances. Ils n’ont pas bien compris que la plupart des employés en Suisse ont déjà au moins ces 6 semaines, stipulées dans leur convention collective ou par contrat individuel et que les votants, dans leur majorité, ont été sensibles aux arguments économiques développés par les opposants et ont préféré ne pas en faire un minimum légal. Ce ne sont pas des fous. Pour ce qui d’être la risée des autres pays, cela s’applique plutôt à la France, un grand pays d’arrogants en faillite. Les Suisses par contre sont en général respectés et estimés à l’étranger, sauf en France, bien entendu.

  • Thomas Schweizer sagt:

    Was glauben Sie Frau Fahmy ist besser: Ein amerikanischer Topmanager, bei einem schweizer Unternehmen angestellt, von Schweizern fürstlich entlöhnt, welcher die Namen von schweizer Mitarbeiter dem amerikanischen Staat aushändigt Oder ein schweizer Top Manager, der sein Land liebt, weil er hier aufgewachsen ist, eigene Landsleute einstellt, weil er von Ihrem Können und Ihrer Loyalität zum Unternehmen überzeugt ist???

  • Markus sagt:

    Super Artikel …. die einzigen die noch meinen, dass „schweizerisch“ mit „Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit“ zusammenhängt, sind die Schweizer die noch nie in einen anderen Kanton gereist sind!
    Die Schweiz ist das Mekka der Verhinderer! Wir sind Weltmeister im verbieten, ausbremesen, verhindern.
    Anreize für Entwicklung zu schaffen ist bei uns nicht drin. Immer schön im Mittelmass schwimmen, ja nie anecken, und sicher nie reklamieren (und dabei heimich die anderen übers Ohr zu hauen).

    • Peter Schmid sagt:

      Haben Sie schon jemals im Ausland gelebt? Ihrem Beitrag an zu Urteilen nicht. Oder leben Sie hier wie viele andere Kommentatoren hier einfach mal ihren Hass auf die Schweiz aus?

      • Markus sagt:

        @peter schmid: Ja ich lebe jetzt im Ausland! Nein, eigentlich liebe ich die Schweiz. Und aus dieser Position ist mir das Aussenbild der CH wichtig. Aber bitte Schweizer wacht auf. Wir können unsere Probeleme auf diesem Planeten nicht mit Isolation lösen. Wir brauchen Integration. Wenn wir Schweizer bereit sind von den Anderen zu lernen, können wir auch der Welt etwas „beibringen“. Aber Herr Schmid: Ihre aus der Fantasie entstadenen Anschludigungen sind schlicht und einfch „für die Entwicklung unseres Planeten unwesentlich“.

        • Peter Schmid sagt:

          Dann müssen Sie wohl in Fantasia leben Markus. Denn auch ich habe über 10 Jahre im Ausland gelebt und die Schweiz ist von den drei Ländern in denen ich war, bei weitem das kleinste „Mekka der Verhinderer“. Was für eine Einstellung; jeden der die derzeitige Entwicklung nicht toll findet (= ca. 75% der Schweizer) als isolanistischen Bergler zu bezeichnen. Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben; die CH war auch schon VOR der PFZ eines der vernetztesten Länder dieser Welt. Isolation hat noch nie jemand verlangt; dies wird uns einfach von Leuten wie Ihnen unterstellt! Liebe sieht da anders aus.

          • Martha Meister sagt:

            Ja Herr Schmid, gestern konnte man lesen, dass die Amerikaner immer fetter werden, deswegen werde in einigen Jahren sogar das Gesundheitssystem kollabieren. Und man konnte lesen, dass die Chinesen nun auch in den U.S.A. anfangen können, ihre Banken zu installieren. Mit anderen Worten: Die Wirtschaft der U.S.A. ,das wirtschaftliche Vorbild der EU, ist am Ende. Und da gibt es immer noch Leute hier, welche uns vorwerfen, wir wären nicht weltoffen, wenn wir dieses desaströse Wirtschaftsmodell nicht zur Gänze in der Schweiz einführen wollen. Die Welt ist ein Irrenhaus.

  • Thomas Schweizer sagt:

    Und warum glauben Sie Frau Fahmy macht wohl dieser amerikanische Top Manager das? Ja, genau richtig geraten. Damit er, falls es hier in der Schweiz in die Hose geht( und es geht ganz bestimmt in die Hose) in Amerika wieder ein Stelle findet. Super , ein Hoch auf ausländische hochqualifizirte Manager. Ja, sie haben wohl recht denen können wir Schweizer wirklich nicht das Wasser reichen. Vielleicht sollten wir uns Schweizer künftig mit den Schildbürgern vergleichen.

  • Marc Schinzel sagt:

    Über einzelne Formulierungen mag man streiten, der Kommentar trifft aber den Nagel auf den Kopf. Wenn wir uns z.B. über die ach so zahlreichen Deutschen beklagen, sollte man einmal fragen, wer diese holt und weshalb. Es sind Schweizer Firmen, die die Auswahl treffen! Dass dies eine Partei wie die SVP, die sich wirtschaftsnah nennt, nicht erkennt, ist erschreckend. Wir diskutieren endlos über Probleme, die kaum eine praktische Bedeutung haben (Sexualkunde an den Schulen, Mundart im Kindergarten, Minarettverbot, Burkaverbot) und verpassen die Weichenstellungen für die Zukunft.

  • Andreas Gehrig sagt:

    Schon bedenklich was Sie hier schreiben. Es gibt Milliarden von Menschen, da finden sich problemlos 7 Millionen die besser qualifiziert und klüger als Sie sind und zudem für einen Bruchteil Ihres Lohns arbeiten. Es gibt ganz bestimmt auch 7 Millionen Menschen die 20 Stunden am Tag arbeiten, da ist noch jede Menge Luft nach oben. Sie sind doch nicht ansatzweise so produktiv wie sie es theoretisch sein könnten. Wenn man von ausgeht, dass alle Menschen im Schnitt gleich klug sind, dann dürfte nur jeder 1000ste in der Scheiz verbleiben, für alle anderen 999 gäbs besseren Ersatz aus dem Ausland.

  • Mathias sagt:

    Schön und gut, aber ich bezweifle, dass alle diese ach so tollen Ausländer wirklich so hochqualifiziert, erfolgreich und was weiss ich nicht alles sind. Denn es sind per se nicht Qualifikationen entscheidend, sondern Seilschaften. Sprich: Amerikaner stellen Amerikaner, Deutsche eben Deutsche ein. Da nützt dann die Mär von den «Leistungsträgern» bzw. «Job-Creators» herzlich wenig. Und ich schreibe jetzt nur von jenen, die halbwegs einer Arbeit nachgehen. Kein Wort von den Ausländern, die hierzulande ihr Geerbtes vor dem heimischen Fiskus verstecken. Mit «Erfolg» hat das alles gar nichts zu tun

    • Markus sagt:

      @Mathias: Seilschaften: also Schweizer stellen nur Schweizer ein (Qualifikation unwichtig) ; SVPler stellen nur SVPler ein; usw. ….. und dadurch wird in der CH „Präzision, Invovation und Zuverlässigkeit“ sichergestellt. „Ja daaaass issscht aein guuuetes Rezäpt! „

  • Matthias Vogelsanger sagt:

    „Wir investieren stur mehr Zeit in den Aufbau oder die Aufrechterhaltung unserer Work-Life-Balance, statt in unsere Karriere und wundern uns dann, dass gebildete, topmotivierte Ausländer, die bei Überzeit nicht gleich an die Kompensation derselben denken, das Rennen machen.“

    Ach, wenn es doch nur so einfach wäre. Der Blog Eintrag ist tatsächlich ein Beleg für das Mittelmass des Schweizer Journalismus. Gibt es wirklich keine etwas mehr talentierte Deutsche, die den Job von Frau Fahmy machen könnte?

    • Srdjan Matejic sagt:

      Einfach mal auf den Postboten eindreschen, aber keinen einzigen der angesprochenen Problemen erwähnen, und keine eigene Argumente hervorbringen. Auch eine Art Schweizer Diskurskultur?

  • Urs Brauchli sagt:

    I rather hear broken english than buzzwords like «work life balance» and other neoliberal bullsh**.

    Interessant, dass man sich über die «Parallelgesellschaften» von weniger betuchten Einwanderern aufregt, für die reichen aber bereitwillig die Maurerkelle bereithält, um Reichenghettos zu bauen.

    Und: Wer Kinder nur als Nachschub für die Wirtschaft ansieht und sie so früh wie möglich auf ihr Schicksal als Marktsklaven vorbereiten will, wer der Meinung ist, nur der wirtschaftliche Erfolg sei massgebend, sollte sich mal ein paar grundsätzliche Gedanken über die eigenen Wertvorstellungen machen.

  • Peter Meyer sagt:

    Den neuesten Bericht des Club of Rome lesen. Könnte sein, dass der Neid irgendwann in Wut umschlägt, wenn eine kritische Masse erreicht ist. In Grossbritannien hatten wir letzten Sommer ja schon eine kleine Kostprobe.

  • Heinrich Vogelsang sagt:

    Ich habe die Argumetation der Kolumne nicht ganz verstanden. Offensichtlich geht es nicht darum, sich als Teil der Schweiz mit den Ausland zu messen, sondern darum, aufzuhören ein Teil der Schweiz zu sein, weil die jetzt primär für Ausländer gedacht ist.

    Seien wir dankbar, wenn wir zu Fremden im eigenen Land werden. Ist es das, was Frau Fahrny uns mitteilt?

  • Mark Mathis sagt:

    Unglaublich, wie Selbsthass und Selbstverleugnung die eigene Beobachtungsgabe korrumpieren können.

  • Mark Mathis sagt:

    Warum sollen sich eigentlich nur Albaner und Portugiesen in der Schweiz integrieren müssen, während die Oberschichtler von Russland bis Britannien in Paralellwelten leben? Die Frage wird nicht mit dem lächerlichen Dialekt-im-Kindergarten-Verweis und ein paaar servilen Lakaienphrasen beantwortet.

  • Boris Kerzenmacher sagt:

    Nun sind plötzlich die reichen und gebildeten Migranten das Problem, oder wie? Erstaunlich was man alles versucht um von den echten Problemfällen, die unsere Gefängnisse und Kriminalitätsstatistiken füllen, abzulenken. Offenbar geniessen die Problemfälle nach wie vor einen besonderen Schutz in der CH. Dumm gelaufen oder vielleicht doch so gewollt…

    • Mathias sagt:

      Ebenso erstaunlich ist es, wie gewisse Leute ein Problem sofort mit einem anderen Problem auszuspielen versuchen. Es ist ein ernsthaftes Problem, wenn sich Paralellgesellschaften von vermögenden und scheinbar hochqualifizierten Ausländern heranbilden. Man sollte ein offenes Herangehen an dieses Phänomen weder mit der Neidkeule noch mit dem dauernden Hinweis bezüglich (Klein-)Kriminalität abzuwürgen versuchen. Und nur so nebenbei erwähnt: Es gibt auch Steuer- und Wirtschaftskriminalität. In der Schweiz sowieso im ganz grossen Stil. Und diese grossen Fische gehören ebenso verfolgt und bestraft.

    • Thomas Läubli sagt:

      Klar sind auch die Reichen und Gebildeten aus irgendwelchen Elite-Schulen ein Problem. Solange sie nicht integriert sind und nicht unsere Sprache sprechen (ausser Business-English), werden sie emotionslos irgendwelche Entscheide fällen, die Schweizer benachteiligen: Entlassungen, Kaputtschrumpfungen, Qualitätsnivellierungen etc.

  • Winston Stark sagt:

    Monica Fahmy, obwohl Ihr Artikel in feinem hochdeutsch verfasst ist, bleibt das Niveau tief. Ob Sie Ausländerin sind oder Schweizerin sind, tut hier wenig zur Sache. Wenig Information, wenig Sachlichkeit, dafür viel Provokation.
    Werden Sie auf Grund der Anzahl empörter Leserbriefe bewertet?

    • Srdjan Matejic sagt:

      Können Sie die fehlenden Informationen nachliefern? Die Provokationen benennen? Oder ist es einfach ein Bauchgefühl?

  • A. Goser sagt:

    Tatsache ist doch, dass es gerade diesen „verstaubten Traditionen“ zu verdanken ist, dass die Schweiz es zu einem der weltweit erfolgreichsten Länder gebracht hat.
    Die Aussage «Wir erwarten die Bereitschaft, sich auf unser Niveau herabzulassen.» finde ich ganz einfach erbärmlich. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein, Frau Fahmy, würde Ihnen gut tun. Ich bin selbst ausländischer Abstammung und finde es immer wieder erstaunlich, dass die grössten Nörgler an der Schweiz in der Regel immer auch selbst Schweizer sind.

  • Sacha Meier sagt:

    Es mag brutal tönen, aber bislang haben wir, die 99%, von der Globalisierung dahingehend profitiert, als wir günstige asiatische Produkte kaufen konnten. Damit haben wir nicht nur unsere innovative, wertschöpfend-produktiven KMUs aufgegeben, sondern auch unsere technisch-industrielle Kompetenz. Alles im Leben hat nun einmal ein Preisschild. Der Preis dafür ist, dass uns nun gut ausgebildete, genügsame und willige Ausländer massenhaft aus unseren Jobs werfen. Und was wir jetzt erleben, ist bloss der Anfang. Am Schluss wird die Singapurisierung der Schweiz stehen. Und wir dürfen putzen gehen.

  • Susanne Schmid sagt:

    Eine eher kurzsichtige Ansicht des Sachverhaltes. Wenn auch noch ein paar Mio Chinesen in unser Land kommen welche für fast nix arbeiten, sind wir dann auch selber schuld wenn wir keinen Job mehr kriegen ??? Ich möchte aber nicht ein erhötes Risiko für den Schweizer Mittelstand, die zugezogenen Reichen sollen zuerst einmal ein paar Generationen hier bleiben und helfen das Land weiter zu entwickeln. Nur das Kapital gibt noch kein Freipass sich als Eidgenosse zu fühlen. Expats sind denn auch wie Zugvögel, sie gehen dorthin wo die Sonne scheint (in Dollar form).

  • Oliver Erni sagt:

    Die Zukunft liegt in Asien. Wenn man diesen Artikel ernst nehmen will, wäre es konsequenter, wenn wir unseren Kindern ab der Primarschule Chinesisch beibringen würden! Dies wäre ein mutiger Schritt uns der Welt anzupassen. Deutsch und Englisch? Ich bitte Sie…

    • Martha Meister sagt:

      Herr Erni, ich bin mir nicht sicher, ob die Zukunft in China liegt. Ein Chinesischer Intellektueller hat vor einiger Zeit in einem Interview gesagt, dass viele reiche Chinesen Residenzen in den U.S.A hätten. Diese reichen Chinesen rechnen nämlich damit, dass die Chinesiche Arbeiterschaft gegen sie in den Aufstand treten könnte, und dann würden sie sich nach den U.S.A. absetzen.

  • Thomas sagt:

    Das ist purer Unsinn. Wenn die Reichen sich eine Parallelgesellschaft aufbauen, in der sie Englisch oder Schriftdeutsch sprechen, ihre Kinder in Private Schulen schicken und die schönsten Regionan für sich abriegeln, ist das die Parallelgesellschaft, die der Adel früher hatte. Der Hauptgrund weshalb es Revolutionen und Demokratie gegeben hat. Ein Italiener in der D-Ch muss Dialekt lernen, obwohl Italienisch eine unserer Landessprachen ist, aber reiche dürfen beim Englischen bleiben. Es ist einfach eine Frechheit und äusserst unrepublikanisch. Es ist moderner Adel. Es spaltet die Gesellschaft.

  • Heinrich Vogelsang sagt:

    Ich musste vor wenigen Jahren feststellen, dass es nichts nützt, wenn man ein herausragend guter Berufsmann ist, der die von der Autorin beschworenen poltischen schweizerischen Eigenschaften mitbringt, solange in Europa, vorab in Deutschland, eine industrielle Reservearmee bereitsteht, die sich darum reisst, sehr viel günstiger zu arbeiten. Die bittere Erkenntnis lautet: Ausschlaggebend sind nicht die beste Qualifikation, sondern die niedrigsten Kosten, resp. das günstigste Preis-Leistungsverhältnis.

    It’s the economics, stupid!

  • Mark Mathis sagt:

    Verstehe grundsätzlich nicht warum niedrig qualifizierte Ausländer, die zB aus dem Kosovo oder aus Portugal kommen, sich auf Teufel komm raus intgegrieren sollen, während man die wohlhabenden Arbeitsmigranten, zB aus den USA oder aus GB noch hofiert und darin bestärkt, wenn sie in Parallelwelten leben wollen. Warum soll es zB für einen überdurchschnittlich intelligenten Südafrikaner, Russen oder Engländer unzumutbar sein, Deutsch oder Französisch zu lernen und zu sprechen?

    • Martha Meister sagt:

      Ja Herr Mathis, ich habe auch grosse Probleme damit, dass ein Portmonnaie darüber entscheiden soll, ob ein Mensch wertvoller oder weniger wertvoll ist . Wir kennen das nicht in unserer Famillie. Und deshalb ist diese Haltung für mich auch nicht tolerabel. Bei einigen Leuten gab es schon einen gewissen Dünkel, aber nicht in diesem Ausmass. Das soll wohl auch etwas von dem Wertvollen sein, das uns diese Hochqualifizierten ins Land hineinbringen.

  • Gautier Irgendwo sagt:

    Es wird wohl schon reichen, wenn die Schweizer, um eine möglichst gute Anpassung bemühen…?

  • W. Zoller sagt:

    On ne sait pas quelles sont les sources de la journaliste. Je pense qu’elles ne sont pas très fiables. Contrairement à ce qu’elle affirme, je persiste à prétendre que le « Made in Switzerland » est toujours synonyme d’innovation, de précision et de qualité et que le savoir-faire et la fiabilité des employés suisses sont toujours très appréciées.

  • ueli widmer sagt:

    leider schwadronieren 90% der kommentar-schreiberinnen und -schreiber eher bewusst als unbewusst am thema vorbei. Frau Famy regt doch lediglich an, sich als Schweizer (auch wenn es mühsam ist) in seinen fähigkeiten zu verbessern um im wettbewerb bestehen zu können und nicht vor lauter `gemütlichkeit` im status-quo zu verharren oder sogar sich rückwärts zu wenden. viele Schweizer verhalten sich so, als ob man zb dem fc bayern münchen verbieten wolle, so gut fussball zu spielen, nur damit man selbst nicht besser werden muss, um zu bestehen.

  • Marco Affolter sagt:

    In USA/Argentinien käme kein Einwanderer auf die Idee das Land bzw. die Einheimischen derart zu kritisieren bzw. den Fehler der neuen Heimat in die Schuhe zu schieben. Dort ist der Hinterletzte stolz darauf dort zu sein. Und dies obwohl die dort Dreck fressen müssen! He, ich steh politisch echt nicht rechts sondern bin sozial, ggf. in der Mitte zuhause. Aber das nervt einfach! He,du bist reich oder sehr gut gebildet: schön, das brauchen wir. Du meckerst rum und forderst: dann pack deine Sachen und mach Platz für den Nächsten. Ich seh dies ganz pragmatisch, denn du bist locker ersetzbar! Merci

    • Martha Meister sagt:

      Genau, in der Schweiz fühlen sich viele Presseheinis gut, wenn sie alles Heimische in den Dreck ziehen und dem irgendwelche ausländischen Phantasmen lobend entgegensetzen, welche gar nicht und noch nie existiert haben. Eigenartigerweise verstehen sie sich diese Journalisten und Intellektuelle als wohltuende Ausnahme zum Schweizerischen Mief und Sumpf. Das ist wahrscheinlich weltweit einmalig.

  • Michael sagt:

    alles einfach nur doof, und zwar sau-doof. Lieber ein gutes Buch lesen als sich in einem Presse-Blog zu verirren.

  • Marius Meier sagt:

    Wer importiert schon Kuchen aus der USA? Da back ich mir lieber meinen eigenen Kuchen, der ist dann wirklich fein. Dafür braucht es auch kein Elitedrill sondern Geschmack. Lieber arbeite ich Sinnvolles wie für meine Karriere. Meist ist der Chef nicht der beste Mitarbeiter. Nur Englisch zu können, ist nicht Weltmännisch und wo bleiben die Frauen dieser Welt, Frau Fahmy?

    • Srdjan Matejic sagt:

      Die Frauen? Zu Hause bei den Kindern oder in der Küche, so wie es zum Beispiel die SVP (oder anders gesagt, 26% der Schweizer) für richtig erklärt hat.

  • Hans P. Grimm sagt:

    Nach offizieller Leseart sind also Schweizer als Blöd und Ausländer generell als Topgescheit eingestuft.

    Wir müssen uns glücklich Schätzen, dass sich die Ausländer bequemen uns etwas von ihrer Inteligenz ins Land einzubringen. Wir dürfen nicht vergessen, dass alle andern Länder Erfolgsmodelle sind, wirtschaftlich und finanziell prosperieren und starke Währungen haben, währendessen wir dummes CH-Volk darniederliegen, eine desolate Wirtschaft und schwächelnde Währung haben. Also Ausländer machen alles Richtig darum sind ihre Länder wirtschaftlich Top, wir sind nur dumme Kuhschweizer!

    • Martha Meister sagt:

      Ja, Herr Grimm, da muss man zwangsweise zum Zyniker werden. Aber, wer nicht sehen will muss fühlen. Es bricht vieles um, und viel schneller als sich die meisten vorstellen können. Heute noch vermeintliche Globalisierungs Gewinnerin und morgen schon auf dem Abstellgleis der Hire and Fire Looserin.

    • Srdjan Matejic sagt:

      Überspizt gesagt, ja, Herr Grimm. Wer unfähig ist zu handeln und überhaupt einen Handlungsbedarf bei sich selbest zu sehen, ist zum Scheitern verurteilt. Es geht im Text ja nicht um eine Wertung (wo haben Sie eine gelesen), sondern um Zukunftsaussichten, falls die Schweiz nicht erkennt dass die Verdrängung am Arbeitsmarkt ja nur ein hausgemachtes Problem ist.
      Die Schweizer wählen und bestimmen die Politik. Die VR sind zu über 90% in schweizer Händen. Die Mehrheit der Unternehmen hat schweizer Chefs (oder bei den wichtigsten, den KMU, fast alle).

      • Martha Meister sagt:

        Srdjan Matejic, zu meiner Freude lese ich immer wieder Kommentare von Leuten wie Ihnen, welche von ihrem Nick her zu schliessen, einen Migrationshintergrund verfügen, und die Interessen des Durchschnittsarbeitsnehmers in der Schweiz besser wahrzunehmen verstehen, als viele Schweizer mit Schweizerischem Namen. Aber hier muss ich Ihnen leider widersprechen, es ist sehr viel Provokation und Wertung im Text von Frau Fahrney, und dass Sie das nicht lesen können liegt vielleicht auch an ihrem Immigrationshintergrund.

  • ueli widmer sagt:

    manche können/wollen Frau Fahmy nicht verstehen: worauf sie hinaus will ist doch einfach. man liest in entsprechenden kommentaren immer wieder, dass die Deutschen `bevorzugt` würden, allein nur deshalb, weil sie sich besser ausdrücken können, nicht, weil sie besser wären. ausgehend von dieser bei schweizern weit verbreiteten meinung, kann man sich doch zu recht die frage stellen, warum wir anstatt unserer ausdrucksfähigkeit zu verbessern, lieber über die ausdrucksfähigkeit der anderen jammern und sogar verhindern, dass kinder im kindergarten schriftdeutsch auch nur stundenweise HÖREN können!

  • Peter Immigrant sagt:

    Many mmigrants love this country and would love to stay here. Use our potential! Many foreigners with very good skills would love to integrate more into Swiss society. What’s the best way? Through work. Today, the majority of immigrants work for multinational companies but they have to leave once the job so requires. Also, they have kids and educated spouses that want to integrate, work and contribute here. Facilitate us to create new jobs for ourselves and others. How? Support entrepreneurial initiatives !! Skilled immigrants started the majority of Silicon Valley startups.

    • Helveticus sagt:

      Go to school and learn our language, if you’d like to particiapte in our society. you’ll be welcome.

    • Katharina sagt:

      he’s right, though. where is the swiss microsoft, yahoo, facebook, and so on… an industry that would fit perfectly into the swiss educational context. nonexistent.

  • Martha Meister sagt:

    Ach ist das schön, hier soviele Menschen versammelt zu sehen, welche noch Sinn haben für Werte jenseits des „wer zahlt befiehlt“ Konsens. Dass diese Expats gar nicht so unschätzbar für unser Land sein können, sieht man doch schon daran, dass diese Eliten es nicht geschafft hat, in ihren Ländern sozial gerechte Strukturen aufzubauen, viel mehr haben sie häufig sogar daran mitgewirkt, diesbezüglich vorhandenes niederzumachen. Nun sind sie hier und wirken hier ähnlich destruktiv. Ihre simplen Grundbotschaften: “ Wir sind die Besten“ und „wer zahlt befiehlt“ sind für mich nicht akzeptabel.

  • Martha Meister sagt:

    Ginge es nach mir, müssten solche Leute nicht nur integriert, sondern regelrecht umerzogen werden. Nach dem Beispiel des letzten Chinesischen Kaisers. 😉

  • Alberto Bersy sagt:

    Comme beaucoup de Suisses, Monica semble avoir des complexes vis-à-vis des étrangers. Pour leur faire plaisir, elle s’abaisse à faire ressortir ce qui est négatif chez nous et minimise nos succès, afin de ne pas blesser leur ego et bien les assurer qu’elle ne met pas en cause leur écrasante supériorité.

  • carl gustav sagt:

    Mittelmass… verschobene Wahrnehmung, aber wohl bekomm’s.

  • daniel hofer sagt:

    Wenn man ein bisschen herumkommt, und ich kenne niemand der dies nicht tut, merkt man dass im Westen die Schweiz der einzige funktionierende Staat ist, und erst noch ein demokratischer. Die Zukunft liegt aber im Osten, Türkei bis China. Darauf sollten sich Parlament und Bundesrat einstellen. Aber man übt sich lieber im Katzbuckeln vor der völlig obsoleten EU und brütet Gaga-Konzepte wie dieses aus. Gottseidank haben die KMU’s (die nur selten gescheiterte Konzerpianistinnen in der GL haben) die Zeichen erkannt und sind bereits sehr erfolgreich auch im Ostgeschäft!

  • It is well known that money can make us free. But how to act when somebody doesn’t have money? The one way is to get the business loans and secured loan.

  • Rudi Buchmann sagt:

    Die Politik setzt ein wenig einen Rahmen, doch der eigentliche Einfluss ist gering.Es ist die Schweizer Bevölkerung, die den Wohlstand will, also hat sie auch die Konsequenzen zu tragen. Nicht die Welt ändert sich, sondern wir ändern uns. Man kann einen gebrochenen Staudamm nicht stoppen. Nur schon in den letzten 10 Jahrwen hat sich das Schwiizerdüütsch extrem verändert.

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