Warum Trump sein Handelsziel verfehlt

NMTM

Ob er auf sie hört? Donald Trump und IWF-Chefin Christine Lagarde. (Foto: Neil Hall/Keystone)

Noch immer ziehen sich die Verhandlungen zwischen China und den USA hin. Trotz der stetigen Verlautbarung von US-Präsident Donald Trump, es fehle wenig zu einer Lösung, wird der Termin für sein Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping immer wieder aufs Neue verschoben.

Schon jetzt ist klar, dass Trump sein wichtigstes Ziel nicht erreichen wird: einen Abbau des Aussenhandelsdefizits der USA. Das wird aus dem Weltwirtschaftsausblick des Internationalen Währungsfonds (IWF) deutlich, der heute Dienstag publiziert wird. In dessen viertem Kapitel zeigen IWF-Ökonomen anhand von umfangreichen Datenerhebungen auf, dass Zölle nur einen geringen Einfluss auf Aussenhandelsdefizite oder -überschüsse haben. Die grösste Bedeutung haben «makroökonomische» Faktoren.

Konkret bedeutet das, wenn in den USA zum Beispiel mehr ausgegeben wird, als dort produziert wird, muss die Lücke durch einen Importüberschuss geschlossen werden. Die Folge sind Aussenhandelsdefizite. Eine Steuersenkung, wie sie Donald Trump durchgebracht hat, gibt der inländischen Nachfrage noch mehr Schub, wodurch sich das Defizit weiter vergrössert.

Welche Folgen haben dann Zölle? Sie führen zu einer Umlagerung der Handelsströme. Was die Amerikaner zuvor zum Beispiel aus China eingekauft haben, erwerben sie neu aus anderen Ländern. Am Aussenhandelsdefizit ändert sich dadurch wenig.

Das Wachstum sinkt

Aber das ist nicht alles. Denn Zollerhöhungen reissen Wertschöpfungsketten auseinander: Unternehmen müssen sich angesichts plötzlich ändernder Preisverhältnisse nach neuen Lieferanten umsehen, und der Produktionsprozess muss angepasst werden. Deshalb sinkt einerseits die Produktivität und in der Folge auch das Wachstum der betroffenen Volkswirtschaften.

Aber nicht nur dort, wie der IWF mit Zahlen untermauert, sondern auch in den vom Zollkrieg unbeteiligten Ländern, da sie ebenfalls von der Neustrukturierung der internationalen Arbeitsteilung betroffen sind. Allerdings können einige Unternehmen und Länder auch davon profitieren.

Ein Zahlenbeispiel: Würden die USA und China die Zölle gegenseitig generell auf 25 Prozent erhöhen, würde allein ihr gegenseitiger Handel gemäss IWF um bis zu 30 Prozent einbrechen, langfristig um bis zu 70 Prozent. Die Verluste für die US-Wirtschaft würden sich auf bis zu 0,6 Prozent des Bruttoinlandprodukts jährlich belaufen, jene von China auf bis zu 1,5 Prozent.

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207 Kommentare zu «Warum Trump sein Handelsziel verfehlt»

  • Rolf Zach sagt:

    Nun die Administration Trump ist in Sachen NAFTA zurückgewichen und droht nun nicht mehr sie aufzulösen. Sie besteht nun weiterhin unter anderem Namen, aber trotzdem hat die Nordamerikanische Freihandelszone Schläge bekommen und sie ist dabei das beste war die USA auf dem Gebiet des Außenhandels haben.
    Die grösste Gefahr für die US-Wirtschaft ist, wenn die weltweite $ Nachfrage einbricht, da sie praktisch die einzige Währung für den Welthandel ist. Man kann sagen, die $ Menge muss man in Relation setzen zum weltweiten GDP und nicht nur zum US-Volkseinkommen. Übrigens bei Big-Mac Index ist nur die Schweiz und Schweden teurer als die USA und ich kann dem geneigten Leser mitteilen, dass so wie sich die Preisentwicklung dort anlässt, die USA gleich teuer wird wie die Schweiz.

  • Rolf Zach sagt:

    Warum dann dieses gewaltige Handelsdefizit? Der Grund ist ihre Entindustrialisierung, die aber nicht durch den technologischen Fortschritt gegeben ist, sondern weil die Reichen immer weniger Steuern zahlen und sich jeden Quatsch leisten können und dieser Quatsch kommt aus dem Ausland.
    Luxusautos aus Deutschland und Luxusgüter aus Italien und Frankreich wie Dior Kleider und Parfüms. Preiswerte US-Güter gibt es nicht mehr. Die Armen kaufen ihre Konsumgüter im Walmarkt ein, chinesische Produkte sind billiger und etwas besser in der Qualität als US-Güter auf diesem Level. Wenn die jetzige Administration den Außenhandel versucht in Balance zu bringen, wird dies die US-Inflation nur beschleunigen und hat direkten Einfluss auf die Verarmung des Mittelstandes und der Arbeiter.

  • Rolf Zach sagt:

    Es immer verdienstvoll, wenn Marcel Senn auf die entsprechenden Statistiken hinzuweist, die die Diskussion um den Artikel im Blog erhellen.
    Was die Netto Investment Position betrifft bin ich trotz der Zahlen nicht überzeugt, dass die Ausländer keine US Treasury Bills mehr kaufen. Auf alle Fälle unsere SNB tut es noch und wir werden darauf in einem Jahr gewaltige Verluste haben, denn in der USA läuft gegenwärtig eine mächtige Inflation an und die wird nur gelöst in dem der $ gegen den € und besonders den CHF abwertet. Auch die Chinesen müssen sie eine Aufwertung gegenüber dem $ gefallen lassen.
    Nur noch 8,5 % der Importe sind Erdöl und Erdgas, die Rohstoffe der US-Importe kann man vernachlässigen. Die USA ist ideal für Solar-Power, mehr
    als Europa.

  • Charly sagt:

    Die US-Verschuldung ist auf ein monströses Ausmaß von 350 Prozent des Bruttoinlandsprodukts explodiert. Damit ist die Gesamtverschuldung gemeint (staatliche + private Schulden). Seit Aufhebung des Goldstandards im Jahr 1971, schafften es die USA, ihre Verschuldung von Jahrzehnt zu Jahrzehnt bei etwa 150 Prozent des BIPs zu halten. Das Problem ist, dass der steile Anstieg auf 350 Prozent des BIPs auf unproduktive Verschuldung zurückzuführen ist. Schulden, die etwa zum Rückkauf von eigenen Aktien und anderen Taschenspielertricks verwendet werden, tragen in keiner Weise zu einem Anstieg des BIPs bei. Eine Rückzahlung der Schulden ist nur möglich, indem die Basisgeldmenge permanent erhöht wird und die Zinsen immer weiter gesenkt werden – bis in den negativen Bereich. Es ist die perfekte Rezept

    • Rolf Zach sagt:

      Solange die USA die stabilste Weltmacht sind mit der grössten Wirtschaftskraft und mit einem „Rule of Law“, welches trotz seiner Tücken (Die Schweizer Großbanken können ein Lied davon singen) für alle gleich gilt, hat die unstabile Welt und dies gilt vor allem für die Überschussländer der islamischen Welt, wie auch für ganz Ostasien mit Ausnahme von Japan, Südkorea und Taiwan, eine unglaubliche Anziehungskraft. Sie haben die Reservewährung der Welt, der Euro ist meiner Meinung nach sehr gut, aber noch jung ohne den Hintergrund dieser Weltmacht. Vergesst dies nie, so kann man Schulden
      in unglaublicher Höhe gegenüber dem Ausland aufbauen, keiner anderer Staat kann dies!

  • Charly sagt:

    Die USA ist so was von Pleite, die benötigen den Krieg schon Vorgestern!

  • Linus Huber sagt:

    Dieser Artikel beruht auf dem Narrativ aus, dass Trump Zölle anstrebt und damit die Gefahr eines Handelskriegs erzeugt.

    Eine andere Sicht würde wie folgt aussehen:

    China führt sein Jahrzehnten einen Handelskrieg indem die eigene Industrie nicht nur geschützt sondern als politischer Mechanismus zur Gewinnung einer Weltvormachtstellung instrumentalisiert wird. Das westliche System des verhältnismäßig freien Wettbewerbs wird durch diese Staatsbetriebe zunehmend bedroht. Die USA unter Trump versuchen auf diese schwach erkannte Entwicklung zu reagieren. Trump liebt keine Zölle aber hat angesichts Chinas Unwille sich zu reformieren keine andere Wahl als Chinas restriktive Politik mit gleicher Medizin zu bekämpfen.

    • Anh Toàn sagt:

      Auge um Auge, Zahn um Zahn, wie du mir, so ich dir:

      Aber jemand hat die Unsinnigkeit dieser Taktik vor rund 2000 Jahren erkannt, sie führt dazu, dass keiner mehr Augen oder Zähne hat, und darum ein „neues Testament“ geschrieben (Das war nicht Jesus, sondern seine PR Manager, vor allem glaub‘ Paulus)

      Anscheinend ist dies bei Donnie und seinen Fanboys noch nicht angekommen.

    • Anh Toàn sagt:

      „Der andere hat angefangen“ sagen Kindergärtner. Zeigt Ihr intellektuelles Niveau.

      Dölfie hat auch gesagt, seit 0:45 wird zurückgeschossen. Und alle aufrechten Folger des Führers haben’s geglaubt. So wie du deinem Herrn folgst durchs dunkle Tal, der dich bewahrt vor den bösen Chinesen und Mexikanern.

    • Linus Huber sagt:

      Natürlich besteht die Möglichkeit, China ungestört seine machtpolitischen Ideen durchsetzen zu lassen. Ich allerdings bevorzuge eine amerikanische Weltmacht, welche unserer Kultur und unseren Werten bedeutend näher liegt.

      • Anh Toàn sagt:

        Und ich bevorzuge institutionalisierte Streitschlichtung, so mit Klage bei der WTO und so, statt Drohen und Erpressen.

        Als die Amis unser Bankgeheimnis abschafften, fanden Sie das gut?

        • Anh Toàn sagt:

          P.s. Ich fand es gut, aber die Amis hätten auch ihr eigenes abschaffen müssen.

          • Rolf Zach sagt:

            Werden sie in ihrem eigenen Interesse nie machen! Steuer-Betrüger aus nicht OECD
            Staaten sind herzlich willkommen, nur kann es geschehen, dass die Amerikaner gewisse Staaten mit Embargos belegen, dann müssen halt die korrupten venezolanischen Bürokraten und Politiker um Maduro wie auch ihre Familien aufpassen, dass ihnen in Miami nicht das Geld beschlagnahmt wird.
            Ein gefundenes Fressen für US Lawyer.

      • Linus Huber sagt:

        Realistische Politik bedeutet nicht, dass man alles erreicht, was wünschbar ist, sondern es handelt sich oft darum, das kleinere Übel zu wählen.

        • Anh Toàn sagt:

          In wie fern sind Trumps Zölle das kleinere Übel als eine Klage bei der WTO?

          • Linus Huber sagt:

            Dies ist nicht die zur Verfügung stehende Alternative, sondern ob man sich pro China oder pro USA positioniert.

          • Anh Toàn sagt:

            Wessen Hintern man leckt bestimmt man selbständig und souverän?

          • J. Kuehni sagt:

            Wie wär‘ es denn mit weder noch?

            Ich bevorzuge ein Europa, dass beiden notfalls auf die Zehen stehen kann, ganz unagressiv aber mit adäquatem Gewicht, gell.

            Das bevorzuge ich hier schon ziemlich lange.

          • Linus Huber sagt:

            Ja, weder noch ist definitiv eine Möglichkeit, wobei es sich um die Auseinandersetzung zwischen 2 unterschiedlichen Gesellschaftssystemen handelt. Aus meiner Sicht gehören wir einem dieser Gesellschaftssysteme an. Den Grund, warum man dieses als nicht verteidigungswürdig betrachten soll, kann ich nicht erkennen.

          • Linus Huber sagt:

            Wie geht es Ihnen, Herr Kuehni, nachdem das Narrativ von Trumps Kollusion mit Russland in sich zusammengebrochen ist und mit Barr nun ein ernst zu nehmender AG endlich das Zepter übernommen hat?

          • Anh Toàn sagt:

            Hätte der Barr etwas anderes gesagt, wäre er umgehend gefeuert worden.

            Aber der Huber kennt den vollständigen Bericht und darum weiss er auch, dass die Zusammenfassung von Barr Wahrheit ist.

            Obrigkeitsgläubig!

          • J. Kuehni sagt:

            https://www.youtube.com/watch?v=mQb2S4DIcNc

            Blendend. Derweil lade ich Sie dazu ein, sich einmal die Reaktion der Reps vorzustellen, hätte Hillary oder Barack etwas auch nur annähernd ähnliches gemacht.

          • J. Kuehni sagt:

            Trumpolini halte ich nicht für einen „Spion“, sondern für einen Möchtegern-Autokraten und Ethno-Nationalisten.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich halte Trump auch nicht für einen eigentlichen Spion, aber z.B. finanziert von Putin nahestehenden russischen Oligarchen. Dies auf ausdrückliche oder stillschweigende Instruktion Putins. Und damit hat ihn Putin an den Eiern. Dass die Wahlen von russischen Trolls und Bots beeinflusst waren, war bereits schon vor der Wahl offensichtlich. In welchem Umfang, zeigt Cambridge Analytica. Putin will den Russen zeigen, wie schwach, was für ein Versagermodell die westliche Demokratie ist, und wieviel Macht er selbst hat. Wenn Putin selbst Präsidenten in den USA macht, und in Europa den Brexit, gibt es nichts, dass er in Russland nicht kann: Putin hat Machiavelli gelesen: Das Volk soll nicht den Fürsten hassen, aber es soll ihn fürchten.

          • Anh Toàn sagt:

            Den gleichen Machiavelli hat auch der Saudi Prinz gelesen:

            Ich habe mich damals gefragt, wie konnten die so blöd sein, den Kashoggi in ihrer Botschaft in der Türkei zu ermorden. Die wussten doch, dass diese von ihrem Erzfeind abgehört wird. Und die Welt es erfährt. Und irgendwann habe ich verstanden, die wollten, dass es die Welt erfährt, damit es die Saudis erfahren: An Kashoggi wurde im eigentlichen Sinne des Wortes ein Exempel statuiert um jedem Saudi und erst recht jeder saudischen Frau exemplarisch zu zeigen, was passiert, wenn man zu weit geht.

          • Anh Toàn sagt:

            Trump ist vorzuwerfen, dass er gute Miene zu diesen bösen Spielen macht, aber strafbar ist das nicht.

          • Linus Huber sagt:

            Na ja, warten wir ab was Barr bald aufdecken wird und wie hoch in der Hierarchie der Obama-Regierung das korrupte Verhalten ging, wird wirklich interessant sein. Wenn Trump derart gehandelt hätte wie Hillary, wäre er heute garantiert im Gefängnis.

            Wer zuletzt lacht und in 2020 lacht, lacht am besten. Ich bezweifle, dass die Demokraten nach dieser erfolglosen Hexenjagd und der sich bald als illegal herausstellenden Spionage der politischen Opposition auch nur die geringste Chance in 2020 haben werden.

          • J. Kuehni sagt:

            Selbstverständlich wird Barr als „ernst zu nehmender AG“ ganz zweifellos korruptes Verhalten bis hoch in die Obama-Administration aufdecken, während Müller bloss eine politisch motivierte Hexenjagd auf den „Volkshelden“ veranstaltete. Vielleicht kann Barr bei der Gelegenheit auch gleich noch Hillarys Emails samt Benghazi (und Bills Zigarren) nochmals unter die Lupe nehmen, gell.

          • J. Kuehni sagt:

            „Wer zuletzt lacht und in 2020 lacht, lacht am besten.“

            Da könnten Sie durchaus recht haben.

          • Anh Toàn sagt:

            Da war doch noch was mit einem Kinderhandelring unter einer Pizzeria.

            „Na ja, warten wir ab was Barr bald aufdecken wird“ Barr wird nichts aufdecken, dazu wurde er auf diesen Posten gesetzt. Warten wirs ab, was ein Ausschuss des Parlaments (z.B. Geheimdienst-, Rechtsausschuss, in der Schweiz die GPK oder eine parlamentarische Untersuchungskommission) zu dem sagt, was die zu sehen bekommen von Mullers Bericht. Den ganzen Bericht werden wir zu unseren Lebzeiten nicht zu sehen bekommen, mir würde schon reichen, wenn die Welt Trumps Steuererklärung zu sehen bekäme.

          • Linus Huber sagt:

            Sicher, Herr Kuehni, es muss jeden Bürger erfreuen, wenn die Rechtsstaatlichkeit und Gewaltentrennung wieder hergestellt und sichergestellt wird. Ein erfahrener Mann wie W. Barr, welcher nichts mehr zu beweisen hat und darum eine hohe Unabhängigkeit an den Tag legen kann, ist zweifelsfrei eine ausgezeichnete Wahl für die Funktion.

          • Anh Toàn sagt:

            Echt jetzt? Wird der Richtige (gemäss Ihnen) auf einen Posten gesetzt ist Rechtsstaatlichkeit und Gewaltentrennung wieder hergestellt?

            Sind Sie besoffen?

            P.s. Jeff Sessions war doch ein guter Mann, bis er gefeuert wurde?

          • Anh Toàn sagt:

            Rechtsstaat ist, wenn die Rechten das Sagen haben im Staat, sagt der Oberchecker.

          • Linus Huber sagt:

            Warum derart verzweifelt?

            Der Mann untersucht einzig, ob in der Vorgeschichte der Mueller Untersuchung Gesetze verletzt wurden? Es handelt sich um seine Pflichten, etwelche Ungereimtheiten auszuräumen. Wenn alles in Ordnung war, wird sich dies bald erweisen.

          • Anh Toàn sagt:

            „Der Mann untersucht einzig, ob in der Vorgeschichte der Mueller Untersuchung Gesetze verletzt wurden?“

            Andere Gesetzesverstösse untersucht der also nicht? Und dann ist Rechtsstaat, wenn einer „einzig“ etwas untersucht?

          • Anh Toàn sagt:

            Würde der Mann einzig etwas untersuchen, wäre dies der Inbegriff von Willkür. Ich kritisiere Ihre bescheuerten Aussagen.

          • Linus Huber sagt:

            Er untersucht alles, was an ihn herangetragen wird und die Voraussetzungen, welche eine Untersuchung rechtfertigen, erfüllt?

            Beruhigen Sie sich, er kennt sein Pflichtenheft sehr wohl und es besteht kein Grund ihn der Willkür zu bezichtigen.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich bezichtige Sie der Dummheit, der Unfähigkeit eine Aussage korrekt zu formulieren, nicht mehr und nicht weniger.

            Das tue ich, weil Sie sich so wissend gebend, so umfassend verständig. Und weil mich die Dummheit, die Unfähigkeit selbst einfache Dinge korrekt zu formulieren an der Demokratie als Staatsform zweifeln lassen:

            Wie kann man Bürger wählen lassen, die meinen, Rechtsstaatlichkeit hänge von den Personen ab, die Ämter innehaben? Wie kann man Bürger wählen lassen, die nicht den Sinn der Aussage „er untersucht einzig“ nicht verstehen?

            Wie kann man Volltrottel wie Sie wählen lassen?

          • Anh Toàn sagt:

            Untersucht jemand gegen Ihr Idol, Trump, ist es eine Hexenjagd, untersucht jemand gegen die Gegner Ihres Idols, ist es Rechtsstaat.

            Sie verstehen nichts, gar nichts.

          • Anh Toàn sagt:

            Warum redet, zwitschert, Donnie als sei er nie in einer Schule gewesen? – Damit sich Volltrottel wie Du schlau fühlen können.

          • Anh Toàn sagt:

            Ihre Unfähigkeit einen Text in seiner Bedeutung zu verstehen, zeigt sich bereits bei der Einleitung Ihres Threads:

            „Dieser Artikel beruht auf dem Narrativ aus, dass Trump Zölle anstrebt und damit die Gefahr eines Handelskriegs erzeugt. “

            Nein, dieser Artikel erzählt („beruht auf dem Narrativ“) warum Trump mit seinen Zöllen das Handelsbilanzdefizit der USA nicht verringern kann, sein Ziel verfehlt: Was die nicht aus China importieren, freut Vietnam, denn haben wollen die Amis das Zeugs dennoch billig.

          • Anh Toàn sagt:

            Aber Sie haben sich nicht in geringster Weise mit dem Artikel auseinander gesetzt, sonst hätten Sie gemerkt, dass da nirgendwo steht, Trump wolle einen Handelskrieg verursachen. Da steht, für Sie einfach gemacht, die importieren jetzt einfach mehr aus Vietnam (Text: „Allerdings können einige Unternehmen und Länder auch davon profitieren.“), aber alles umzubauen, die Fabriken von China nach Vietnam zu zügeln, bringt keinen wirtschaftlichen Nutzen.

            Sie lesen „Trump und Zölle“ und reagieren darauf wie der pawlowsche Hund: Da bellt einer gegen mein Herrchen, da muss ich ganz laut zurück bellen.

            Wenn ich sowas Bescheuertes lese, (ver)zweifle ich an der Menschheit und tröste mich damit, dass zwar erschreckend viele, aber vermutlich nur eine Minderheit, so dumm wie Sie sind.

          • Linus Huber sagt:

            Ich bin der letzte, welcher bestreitet, dass sich zu meinem Bedauern zu oft Fehler in meinen Texten einschleichen und ich akzeptiere Ihre diesbezügliche Kritik.

            Bei Ihren Fehlern werde ich trotz Ihrer Kritik großzügig hinweg sehen, denn wo keine Späne fliegen wird nicht gehobelt.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich habe nicht Ihre Flüchtigkeitsfehler kritisiert, die mache ich auch, sondern Ihr mangelndes Textverständnis.

            Aber ich bedaure, dass Sie mangels Textverständnis Kritik an Ihrem mangelndem Textverständnis nicht verstehen können. Und es keinen Sinn macht für Sie, einen Artikel zu lesen, bevor Sie kritisieren, denn Sie würden denn Text ja auch nicht verstehen, wenn Sie ihn gelesen hätten.

          • Linus Huber sagt:

            Lach, sicher doch, der Akteur der Episoden von „dumb and dumber“ und Meister sinnloser Wortspielchen beklagt sich über die Dummheit anderer.

    • Jan Svoboda sagt:

      dieser Satz, Linus, erklärt eigentlich alles „Wenn in den USA zum Beispiel mehr ausgegeben wird, als dort produziert wird, muss die Lücke durch einen Importüberschuss geschlossen werden“ Das ist eigentlich auch der Grund warum der Dollar eine Reservewährung ist. Entscheidend dabei ist wo die Industriekapazitäten liegen, die den US Konsum bedienen. Auch wenn sich China völlig öffnet, wird das Defizit nicht verschwinden, weil das Grossteil der US Wirtschaft aus dem Herumschieben von Schuldscheinen hin und her besteht. Vom freien Wettbewerb im Westen kann man übrigens überhaupt nicht reden, sondern von einer durch Zentralbanken gesteuerte Planwirstschaft und legalisierte Geldfälschung,solange die besteht, kann Trump vom Zurückholen der Industrie nur träumen.

      • Linus Huber sagt:

        Es besteht ein bedeutend höheres Ausmass an Machtkonzentration im der faschistischen Diktatur China. Es geht unter dem Strich darum, welche Ideologie das Sagen auf der Welt hat.

        • Jan Svoboda sagt:

          Linus die einzige Ideologie auf beiden Seiten ist die Machterhaltung und die Macht weiter auszubauen, auf beiden Seiten ist nicht drin was drauf steht. Beides ist nur Etikettenschwindel. Die die jetzt den Westen regieren nennen sich neocons, ihre Ideologen sind aber aus 90% ehemalige Marxisten oder Trockisten mit neuem Anstrich oder ihre Nachkommen.,(I.Kristol,Richard Perle, Paul Wolfowitz,Kagan clan,Nuland,Douglas Feith,Rumsfeld,Cheney,Elliott Abrams,usw.usw).Was die Machtkonzentration betrifft, besteht nur auf den ersten Blick nennenswerter Unterschied, beide Parteien in der USA sind in Wirklichkeit nur zwei Fügel einer und derselben Mafia, die Muppetshow vor den Wahlen sind einfach nur Lachnummer. Übrigens habe ich China keineswegs verteidigt, nur die oekonomische Seite erwähnt.

          • J. Kuehni sagt:

            Trumpo erscheint bloss als das geringere Übel, weil bei den Amis tatsächlich und trotz allem noch die Chance besteht, dass er abgewählt werden könnte, im Unterschied zum grossen Vorsitzenden.

            Das ist allerdings nicht Donalds Verdienst: Der Link zu Bush.II’s Neocons ist signifikant aus zweierlei Gründen; deren Affiliation ist ausschliesslich mit den Reps, auch wenn es bei den Dems einige Hawks gibt (z.B. Hillary, deren Versagen in der Stimmabgabe zugunsten des Irak-Angriffskrieges ihr letzten Endes—und zurecht—die Präsidentschaft gekostet hat). Vor allem aber, weil der Orangene sich die neocon’sche Auslegung der „Unitary Executive Theory“ zueigen gemacht hat, wonach ein Präsident gar nie illegal handeln kann.

            https://en.wikipedia.org/wiki/Unitary_executive_theory

          • J. Kuehni sagt:

            Ein solcherart ausgelegtes Präsidialsystem bezeichnen nur Haarspalter nicht als hundsgewöhnliche Diktatur. Und typischerweise florieren im Dunstkreis solcher „Rechtsausleger“ auch in Rekordzeit Aggressionskriege, unkontrollierte Bürgerbespitzelung und Foltergefängnisse wie Krebsgeschwüre.

            Solange die anderen Organe der Republik Herrn Trumpo noch einigermassen in seiner Macht begrenzen können, ist noch nicht alles verloren.

          • Linus Huber sagt:

            Trump ist eh nicht das Problem, sondern Ausdruck eines Problems, welches sehr wohl damit zusammenhängt, dass die politische Auseinandersetzung zunehmend als wie Jan dies formuliert „Muppetshow“ betrachtet wurde und mit Trump sozusagen eine Art Disruptor gewählt wurde. In Anbetracht der kopflosen Aufregung und Weigerung das Wahlergebnis anzuerkennen scheint Trump die gewohnte Ordnung offensichtlich zu stören. Dass seine Policies kriegerischer oder diktatorischer sein sollen, kann ich trotz seiner vielen filterfreien Aussagen nicht erkennen.

            Jan, ich betrachte die westliche Gesellschaftsordnung trotz Ihres Einwandes verteidigungswürdig. Die daraus resultierten Errungenschaften und das damit verknüpfte Wohlergehen der Bevölkerung ist aus meiner Sicht eine Erfolgsstory.

          • J. Kuehni sagt:

            Wer anerkennt das Resultat nicht, Herr Huber? Haben die Dems ein Impeachment-Verfahren eingeleitet? Konsituiert (harte) Kritik einer Administration eine „Nichtanerkennung eines demokratischen Wahlresultates“? Wie steht es dann mit den Aktivitäten des Herrn Trump während der ganzen Obama-Präsidentschaft, als er mit seiner grenzdebilen „Birther“-Lüge Obama zu delegitimieren versuchte?

            Bietet die Tatsache, dass selbst die weitherum gehasste Hillary 3 Millionen Stimmen mehr bekommen hat als Herr Trump etwa keinen Anlass zur Kritik eines überkommenen Wahlsystems, dass Sie verteidigen, solange es ihren Zwecken dient, dessen Pulverisierung durch den „grossen Disruptor“ sie andererseits schon jetzt willkommen heissen?

          • J. Kuehni sagt:

            „Jan, ich betrachte die westliche Gesellschaftsordnung trotz Ihres Einwandes (als) verteidigungswürdig.“

            Verteidigt werden muss sie, ja. Vor Typen wie Trump, Orban, LePen und Salvini. Die würden nämlich, so sie denn könnten, schon morgen eine autoritäre Willkürherrschaft nach Onkel Vladimirs, oder eine totale Gesinnungsdiktatur nach Chinas Vorbild im „Westen“ einführen.

          • Jan Svoboda sagt:

            Linus, dazu kann ich mit einem Zitat antworten “Die perfekte Diktatur wird den Anschein einer Demokratie machen, einem Gefängnis ohne Mauern, in dem die Gefangenen nicht einmal davon träumen auszubrechen. Es ist ein System der Sklaverei, bei dem die Sklaven dank Konsum und Unterhaltung ihre Liebe zur Sklaverei entwickeln.” Aldous Huxley, 1931.
            In der Tat ist der Westen genau gleiche Parodie auf Demokratie wie China, nur die Propaganda und Methoden sind besser ausgefeilt. Offensichtlich fehlen den Menschen im Westen die Erfahrungen der Osteuropäuer um es zu begreiffen. Und in einem System der legalisierten Geldfälschung kann es keine echte Demokratie geben,es profitiert nur eine kleine Minderheit.

          • J. Kuehni sagt:

            Und Herr Svoboda?

            Hätten Sie im alten Ostblock ihre Systemkritik ebenfalls ohne persönliche Folgen befürchten zu müssen in aller Öffentlichkeit ausbreiten können, so wie hier? Könnten Sie das heut in China?

            Mir scheint ein ebenso grosses Problem wie die kritiklose Obrigkeitsgläubigkeit ist die kritiklose Indifferenz nach dem Schema ‚Reductio ad Absurdum‘. Da bleibt dann eben ausser Total-Extremismus hüben und drüben nichts mehr übrig.

          • Jan Svoboda sagt:

            @Kühni
            Erstens rede ich nicht unbedingt über die Schweiz sondern den Westen allgemein und was heisst dann ohne persönliche Folgen? Die Schweiz und Island sind eher Ausnahmen, sonst gibt es im Westen auch politische Häftlinge und im Extremfall werden Menschen auch verunfallt oder selbstermordet, siehe z.Bsp. Clinton body count, und nein es ist keine Verschwörungstheorie.

          • Linus Huber sagt:

            Nun, Jan, Ihre Sicht in Bezug auf Meinungsfreiheit ist fragwürdig und ich muss Herrn Kuehnis sekundieren. Der Unterschied zwischen Kuehni und mir liegt in erster Linie darin, worin eine Verteidigung der westlichen Werte besteht. Wenn ich ihn richtig verstehe sieht er Nationalismus als Gefahr während ich die graduelle Reduktion demokratischer Rechte anhand eines zunehmenden Zentralismus als Gefahr betrachte.

          • Anh Toàn sagt:

            Das Gegenteil zu Nationalismus (stellt die Nation zuoberst) ist Humanismus (stellt den Menschen zuoberst). Das Gegenteil zu Zentralismus ist übrigens Föderalismus.

          • J. Kuehni sagt:

            Herr Svoboda hat schon recht: Die Prätentionen der alten demokratischen Staaten sind heute tendenziell ebenso hohl wie ehedem diejenigen des „edlen Rittertums“ im Zeitalter des hundertjährigen Krieges.

            Die Globalisierung hat die einzelnen Nationalstaaten, soweit es sich um liberale, wirtschaftlich und gesellschaftlich offene Entitäten handelt, „emaskuliert“. Die können ihre Schutzversprechen gegenüber den eigenen Bürgern nicht mehr aufrechterhalten, wenn sich die oberen Zehntausend samt Wirtschaft weitgehend aus ihren lokalen Steuer- und Bürgerpflichten verabschiedet haben.

          • Anh Toàn sagt:

            Die nationalen wollen zur Rettung der Nation Menschen im Mittelmeer ersaufen lassen und bezeichnen die (z.B Frau Merkel), welche die Menschen(-rechte) über die Nation (ale Souveränität) stellen, als Landesverräter und Antidemokraten.

            Heil Huber!

          • J. Kuehni sagt:

            Die Gründe sind weitgehend technologischer und wirtschaftlicher Natur. Die Frustration ist gerechtfertigt. Ich mag bloss keine elenden Demagogen, die die Malaise mit elender Sündenbock-Politik zur Machtergreifung nutzen und uns ethno-nationalistische „Lösungen“ des Problems schmackhaft machen wollen, die schlimmer sind als das ursprüngliche Problem.

            Dass irgendjemand nach den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit nationalistischen Irrungen immer noch auf solche katastrophale Dumpfsch***sse abfährt, ist für mich wirklich nur mit pathologischem Masochismus/Machoismus erklärbar.

          • J. Kuehni sagt:

            Anh: Europa als ganzes hätte sicher mehr Potenzial, einen regelbasierten, menschlich vertretbaren Umgang mit dieser Tragödie anzustreben, ebenso wie in längerfristige Lösungsansätze und Kooperationen mit afrikanischen Nationen zu investieren (ich behaupte nicht, dass irgend etwas davon einfach wäre!).

            Es ist auch hier nationale Impotenz und nationale Beggar-thy-neigbour-Instinkte, die jeden solchen Lösungsansatz verhindern und eine verächtliche See-no-evil-Politik erzwingen: Um die nationale Machtergreifung von Protofaschisten zuhause zu verhindern, müssen wir Leute im Mittelmeer absaufen lassen. *Kotz*

          • Anh Toàn sagt:

            Sie erkennen „semantische Spitzfindigkeit“ und sonst gar nichts, wenn ich frage, warum heisst es America 1st, La France d’abord, Deutschland über alles, und eben nicht, wenn schon, Americans 1st, Les français d’abord, die Deutschen über alles?

          • Linus Huber sagt:

            Kuehni: Ich bin nicht überzeugt, dass es sich bei der nationalen Impotenz um eine unausweichliche Situation handelt, sondern sehe in dieser anscheinenden Alternativlosigkeit eher ein stark forciertes Narrativ linksorientierter Massenmedien zum Wohle einer neoliberalen Politik. D.h. nicht, dass die Zurückeroberung der politischen Macht zugunsten der nationalen Selbstbestimmung und damit längerfristig zum Wohle der eigenen Bevölkerung problemlos und schmerzfrei ablaufen wird, sondern dass die Güterabwägung z.Z. zu stark von kurzfristigen prinzipienfreien Überlegungen bestimmt wird. Die Förderung einer immer weniger demokratisch legitimierten Machtkonzentration untergräbt genau die Prinzipien, welche wir zu verteidigen versuchen.

          • J. Kuehni sagt:

            Nichts im Leben ist „alternativlos“. Über die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer bestimmten Alternative sagt dieser Gemeinplatz leider nichts aus. Ebensowenig über Art und Umfang der „Schmerzen“, die mit erwähnter Alternative verbunden sind (ab wann wäre der zu erleidende Schmerz zur (Wieder-)erlangung von nationalstaatlicher Potenz in Europa für Sie zuviel, Herr Huber?)

          • Anh Toan sagt:

            Es geht nicht um Art und Umfang der Schmerzen. Sondern wer die erleiden soll. Der Trick ist immer, die Geopferten zu Helden zu machen, deren Opfer, deren Schmerzen einen Sinn zu Heu.

            Though I‘m poor
            I am free
            For this Land
            I shall fight
            For this Land
            I shall die.

            Kinks Victoria

          • J. Kuehni sagt:

            Die friedliche Kooperation (und damit Koexistenz) europäischer Staaten ist ein Nachkriegsphänomen. Der Punkt ist, dass selbige Staaten da weder besonders souverän noch besonders „national“ waren. Die EU war und ist nicht bloss eine Versicherungspolice gegen innereuropäische Querelen, sondern auch gegen überbordende aussereuropäische Hegemonialmächte, ganz egal ob deren Absichten bene- oder malevolent sind. Wie gesagt, ich bin froh, wenn die EU auf gewisse Zehen stehen kann.

            Damit sich daran grundlegend etwas ändert (und ihre Hoffnung auf nationale Potenz im Klein-bis Mittelstaat sich erfüllen könnte), müsste nicht bloss das ökonomische und technische System der Globalisierung, sondern auch das geopolitische System der Supermächte komplett zusammenbrechen. Go figure.

          • Anh Toan sagt:

            Die Bösewichte können nichts ohne willige Idioten die darauf brennen, Helden zu werden.

            Bennato singt in seiner Utopie, dass es auf dieser Insel, die es nicht gibt, keine Heiligen und keine Helden gibt. Ohne diese, wäre die Welt besser, jeder Terrorist ist jemandes Held.

            Die, welche wenn Menschen ertrinken sagen „selber schuld“, tun dies voller Stolz und fühlen sich als Helden. Ob Pegida, RAF oder muslimische Selbstmordattentäter, lauter Helden.

          • J. Kuehni sagt:

            „Die Förderung einer immer weniger demokratisch legitimierten Machtkonzentration untergräbt genau die Prinzipien, welche wir zu verteidigen versuchen.“

            EU-Direktiven sind Kooperationsverträge, die nach dem Subsidiaritätsprinzip von den Mitgliedstaaten auf nationaler Ebene umgesetzt werden müssen. Darum funktioniert manches *suboptimal* (z.B. Kontrolle der Aussengrenzen).

            Da wo Kommission und Parlament ein eindeutiges Mandat erhalten, zeigt sich das Potenzial der EU (z.B. bei den Brexit-Verhandlungen). Ich weiss, dass Sie, Herr Huber, diesbezüglich in einem Parallel-Universum weilen, der Rest der Welt scheint aber schon begriffen zu haben, wie bei diesen Verhandlungen die Kompetenzen verteilt waren…

            https://www.snafu-solomon.com/2019/04/the-english-patienta-brexit-cartoon.html

          • Linus Huber sagt:

            „Die EU war und ist nicht bloss eine Versicherungspolice gegen innereuropäische Querelen“

            Die friedliche Stimmung, welche sich verständlicherweise nach einem schrecklichen Krieg entfachte, beruht nicht auf der Existenz der EU, sondern umgekehrt wird ein Schuh draus: Die friedliche Stimmung nach einem schrecklichen Krieg verbunden mit einer Aufbruchstimmung erlaubte die Bildung des Konstruktes EU.

            Nun, Sie können hier schon lamentieren, dass nichts alternativlos sei; nur ändert dies nichts am Umstand, dass dieses Narrativ ob z.B. in 2008 oder im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik etc. in einer abgehobenen Weise eingesetzt wurde, dass man sich ob der oberflächlichen Denkweise keine politische Reaktion in Gang gesetzt zu haben, wundern muss.

          • Linus Huber sagt:

            „Da wo Kommission und Parlament ein eindeutiges Mandat erhalten, zeigt sich das Potenzial der EU (z.B. bei den Brexit-Verhandlungen).“

            Wow, jetzt haben Sie den Vogel ab abgeschossen. Ja, ich stimme Ihnen sogar zu, nur sieht das Narrativ ein wenig anders aus: Dort wo es darum geht, ein anderes Gedankengut mit faschistischer Manier zu zerstören, funktioniert die EU bestens. Anstatt Respekt gegenüber demokratischen Entscheiden nicht nur mit Floskeln zu demonstrieren, wurde von Beginn zweifelsfrei und erfolgreich ein Abschreckungsszenario etabliert. Dieses demokratiefeindliche Verhalten positiv zu werten oder als alternativlos zu bezeichnen, zeugt von einer guten Portion Chutzpa.

          • Anh Toàn sagt:

            LH „Die friedliche Stimmung nach einem schrecklichen Krieg verbunden mit einer Aufbruchstimmung erlaubte die Bildung des Konstruktes EU.“

            Bei Ihrem „erlaubte die Bildung“ könnte man ja glauben die EU sei gebildet worden von Partnern, das wär ja dann demokratisch irgendwie. Und die Bildenden hätten darin einen Sinn erkennen müssen, die EU zu bilden, sonst hätten ja auch Sandkuchen bilden können an einem Strand.

            Genau war es aber so:

            Es war eine friedliche Stimmung in Europa nach einem schrecklichen Krieg und da kam die EU und hat sich gesagt, hier habe ich ein ideales Umfeld um eine Diktatur zu errichten.

            oder so.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich hab dich mal für zu schlau gehalten, den Scheiss zu glauben, den du absonderst, aber anscheinend glaubst du das tatsächlich und wunderst dich, wenn man dich einen Volltrottel nennt.

          • J. Kuehni sagt:

            „Wow, jetzt haben Sie den Vogel ab abgeschossen. “

            Vielleicht haben sie bloss den Panzer anstatt den Cartoon darunter gesehen. Man sieht eben, was man sehen will.

            Was das „akzeptieren“ von demokratischen Entscheiden angeht: Drücken Sie doch mal konkret aus, was die EU den Briten alles „gratis“ geben muss, damit Leute wie Sie der Meinung sind, die EU würde deren Entscheid zum Austritt „akzeptieren“?

            Die Briten wären längst draussen, würden Sie die Konsequenzen des Austritts als tragbar erachten (und die knappe Hälfte der Bevölkerung, die ziemlich entschieden drin bleiben will, komplett ignorieren). So much for „Democracy“

          • J. Kuehni sagt:

            Dass der gemeinsame Eintritt in den Binnenmarkt die Lösung für die Troubles in Nordirland war und der unilaterale Austritt des UK das alte Problem dieses kolonialistischen Implantats wieder aus der Zombiekiste der Geschichte herausholt, dafür kann die EU ja nichts.

            Aber dass Leute wie Sie der Meinung sind, die EU solle gefälligst den Zugang zum Binnenmarkt „löchering“ gestalten, d.h. die Interessen der Mitgliedstaten ignorieren, um die Briten zu accomodieren (da erstere einem „künstlichen“ Projekt angehören und letztere einen „echten“ Nationalstaat bilden), zeigt, wo die Reise hinführt, wenn nationalistische Souveränisten hier und dort ans Ruder kommen—and f**k the consequences.

          • J. Kuehni sagt:

            „Dort wo es darum geht, ein anderes Gedankengut mit faschistischer Manier zu zerstören, funktioniert die EU bestens. “

            Was für ein hysterischer und pathetischer Blödsinn. Wirklich, ihr argumentiert wie 15-jährige, die „frei“ sein, aber selbstverständlich weiterhin von der Sicherheit der Homebase profitieren wollen.

            Die Briten sind frei zu gehen. Die ökonomischen Konsequenzen müssen durch sie getragen werden. Und für das Nordirland-Problem müssen die Briten—und niemand sonst—eine tragbare Lösung finden, sie haben das Problem ursprünglich verursacht und stehen in der Bringschuld ein Neuaufflammen der Spannungen zu verhindern.

          • Anh Toàn sagt:

            „Drohkulisse“ Womit droht die EU den Briten?

          • Anh Toàn sagt:

            „Abschreckungsszenario etabliert“ Welches Abschreckunsszenario hat die EU etabliert?

            Dass sie weiterhin bestehen bleibt, im Interesse ihrer Mitglieder und die Interessen dieser Mitglieder verteidigt sich nicht gleich auflöst und weggeht, weil die Briten raus wollen?

            Diese Sau diese EU!

          • Anh Toàn sagt:

            Daran, dass die EU den Briten nicht ganz Irland gibt, und Malta und Gibraltar dazu, erkennt man, was für ein undemokratisches Konstrukt die EU ist.

          • J. Kuehni sagt:

            Die Position der Stärke, die der Kommission und dem Parlament aus dem Mandat der 27 erwachsen ist—und welche die Briten wiederholt durch Direktverhandlungen mit einzelnen Mitgliedstaaten zu unterwandern suchten (divide et impera, perfid, perfid)—drückt sich darin aus, dass die EU in den Austrittsverhandlungen den Briten gegenüber grosszügig sein und Verlängerung um Verlängerung gewähren kann. Es ist wiederum nicht die Schuld der EU, dass sich die Briten grundsätzlich nicht auf ein Prozedere einigen können, da die Option „Füfi & Weggli“ nun mal nicht realisierbar ist.

          • Anh Toàn sagt:

            „ihr argumentiert wie 15-jährige, die „frei“ sein, aber selbstverständlich weiterhin von der Sicherheit der Homebase profitieren wollen.“

            Eher wie 7 jährige: Mein Neffe hat in etwa diesem Alter mal verkündet, er ziehe aus. Seine Eltern haben dann ein „Abschreckungsszenario etabliert“, wer wohl koche und Socken wasche und das Bett zum schlafen könne er mitnehmen aber das Dach muss da bleiben, das brauchen die anderen noch. Mann, fühlte der sich diktiert.

          • Linus Huber sagt:

            Dass die durch das Abstimmungsresultat vollkommen überraschte und unvorbereitete britische Regierung unter May in den Verhandlungen schlecht taktierte und damit zweifelsfrei Mitschuld an der heutigen Misere trägt , ist schwerlich ein Geheimnis. Faschismus (Verbindung Marxismus mit Nationalismus) wie Sklaverei, Ku-Klux-Klan, Segregation-Gesetze und die darauf beruhenden Nürnberger Gesetze von 1935 figurieren unter der linksorientierten Ideologie und die EU stellt eine natürliche Fortsetzung dar. Mit gutem Willen hätte das Irland-Problem sicherlich gelöst werden können.

          • Anh Toàn sagt:

            Wie hättest Du das Irland Problem gelöst?4

          • Anh Toàn sagt:

            gell der NSU, das waren auch Marxisten. Und Breivik auch. Und die Nazis haben mit den Juden und den Schwulen die Kommunisten in die KZ gesperrt, weil die zu wenig links waren.

            ich mach mir die Welt, wie sie mir nicht gefällt, damit ich heldenhaft für eine Welt kämpfen kann, wie sie mir gefallen täte.

          • Anh Toàn sagt:

            „Dass die durch das Abstimmungsresultat vollkommen überraschte und unvorbereitete britische Regierung unter May…. “

            Ach die May wusste gar nichts vom Abstimmungsresultat, als sie Regierungschefin wurde? Die bekam den Job, weil sich alle Brexiteers aus dem Staub gemacht hatten. Und ehrlich gesagt, find‘ ich die May schon fast gut, ganz einfach, weil sie immer noch Regierungschefin ist. Dein BoJo wollte nicht in Downing Street einziehen, soll ein anderer die Scheisse machen. Die May hat mehr Eier als BoJo und Farage zusammen.

          • Anh Toàn sagt:

            „https://www.faz.net/aktuell/brexit/boris-johnson-begeht-fahnenflucht-nach-brexit-votum-14316984.html“

            Boris hat gemeint, er könne mit dem Sympathiebonus des Brexiteers nach einem verlorenen Brexit Votum in Downing Street einziehen. Der wollte das Brexit Votum so wenig gewinnen, wie Blocher die MEI. Aber wenn es dann falsch rauskommt, brauchen die Populisten einfach ein Lamm zu finden, dass sie Opern können. Nach dem gewonnen Brexit Votum wollte der BoJo dann nicht mehr. Soll doch die May meine Scheisse auslöffeln, und wenn die Kacke nicht mehr dampft, meld‘ ich mich wieder.
            Klein Linus zeigt wie gut das funktioniert: May ist schuld am Schlamassel. Ihr fehlte der gute Wille zur Endlösung der Irlandfrage. (Sollen doch die Iren die Schmerzen haben, damit Brittanien frei sein kann)

          • Anh Toàn sagt:

            „Verbindung Marxismus mit Nationalismus“
            „Die Theorie des wissenschaftlichen Sozialismus von Marx und Engels über die Notwendigkeit der Emanzipation des Proletariats und das Ziel der klassenlosen Gesellschaft ist von Beginn an vollkommen kosmopolitisch und internationalistisch geprägt. Die bekannte Formel des “Kommunistischen Manifests”, der zu Folge “die Arbeiter kein Vaterland” haben, bleibt bis heute in dem Sinn gültig, dass die Probleme der bürgerlichen Gesellschaft, die kapitalistische Ausbeutung und die systemimmanenten Repressionsmechanismen, unter ihnen die nationale und die (semi-) koloniale Unterdrückung, die Unterdrückung der Minderheiten usw., nur in einer künftigen, weltweiten sozialistischen Gesellschaft überwunden werden können. „

          • Anh Toàn sagt:

            http://www.okde.org/keimena/de_nation_und_marxismus_juni1999.htm

            Da kommt mein Scheiss her, dass Marxismus und Nationalismus sich nie verbinden können, die widersprechen sich.

            Wo kommt dein Scheiss her?

          • Anh Toàn sagt:

            Ich „weiss“ wo Dein Scheiss herkommt. Aus Nazi Medien, auf Breitbart steht wohl auch so Zeugs, dass sich zusammenfassen lässt mit:

            Die Nazi’s waren nicht böse, weil sie national waren, national ist gut, sondern weil sie sozialistisch waren, sozialistisch ist böse: Man betont einfach das sozialistische Arbeiter, statt das National-Deutsche in NSDAP.

            Und keiner der Trottel die sowas weiterverbreiten, nachbeten, und sich dabei ein wenig wie Helden fühlen, fragt sich, warum eine sozialistische Arbeiterpartei Kommunisten und Sozialdemokraten im KZ ermorden soll.

            Und faseln dann über Verbindung von Nationalismus und Marxismus.

          • Anh Toàn sagt:

            Sie Huber sind ein Nationalsozialist.

            Sie fanen für den Nationalstaat.
            Sie verteufeln Eliten, intellektuelle Idioten, Bürokraten, Marx hat die „Bürgertum“ genannt.

            Sie verbinden die sozialistische Kritik am Bürgertum mit Nationalismus. Das macht Trump, das macht Farage, das macht die AfD, und sie machen es nach. Sie sind ein Nazi, Sie haben es bisher nur noch nicht gemerkt.

            Sie verstehen nicht, was Sie schreiben.

          • Linus Huber sagt:

            Die Marxisten warteten erfolglos auf die prophezeite Revolution und mussten im 1. WK konsterniert feststellen, dass die Menschen sich viel stärker mit der eigenen Nationalität als mit ihrer sozialen Klasse identifizierten. Angesichts dieser Krise des Marxismus verheiratete der überzeugte Marxist Mussolini Marxismus mit Nationalismus und schuf den übermächtigen Staat: Alles im Staat, nichts außerhalb des Staates, nichts gegen den Staat. Dieses System wurde Faschismus bezeichnet und von den US-Demokraten genauso wie der damaligen deutschen Regierung bewundert und teilweise adoptiert. Faschismus deckt sich auch heute am besten mit der linksorientierten totalitären Ideologie, in welcher möglichst viele Bereiche staatlich geregelt sein sollen.

          • Anh Toàn sagt:

            Also wenn ein machtgeiler Ego merkt, als Marxist die Loserposition zu haben und auf Nationalist macht, dann ist der Faschismus marxistisch: So betrachtet ist auch Markus Somm noch immer Marxist: Teilen Sie es ihm mit?

          • Anh Toàn sagt:

            Aber mehr als Mussolini verheirate würde mich ihre Lösung des Irlandproblems interessieren.

          • Anh Toàn sagt:

            In (London-)Derry wird wieder getötet und gestorben. Hauptsache frei!

          • Linus Huber sagt:

            Eben, selbst unter den heute vermeintlich derart guten Verhältnissen knallt es.

            Zuerst wird das Zugeständnis an einer Kompensationszahlung von 60-100 Mia. erpresserisch als Kondition für den Beginn der Verhandlungen eingesetzt und heute wird das untergeordnete Problem Nordirland hochstilisiert, während die EU im Falle demokratischer Ansprüche Kataloniens impotent daneben steht um das spanische Mitglied nicht zu verärgern.

            Die Regierung des UK hat leider völlig versagt. Von Anfang an hätte eine andere Strategie verfolgt werden sollen: Konfrontation anstatt von Kooperation. Sofort auf einen harten Brexit hinarbeiten mit folgenden entscheiden wichtigen Vorteilen:
            1. Das UK wäre heute darauf vorbereitet.
            2. Die Verhandlungsposition wäre massiv gestärkt worden.

          • Anh Toàn sagt:

            Wie löst Du das Irlandproblem?

          • Linus Huber sagt:

            Welchen Unsinn fragen Sie mich?

            Es ist doch nicht meine Aufgabe, solche Probleme zu lösen, sondern die Aufgabe der zuständigen Regierungen resp. der EU. Es sind die Leute, welche freiwillig sich für diese Positionen aufstellten und wählen liessen. Wenn diese inkompetent oder überfordert sind, können sie ja zurücktreten.

            Auch ohne fertige Lösungen offerieren zu können, weiss man wenn der Fisch stinkt und dies tut er gewaltig bei diesem Brexit-Verfahren.

          • Anh Toàn sagt:

            „Mit gutem Willen hätte das Irland-Problem sicherlich gelöst werden können.“

            Darum frage ich Sie wie denn!

          • Anh Toàn sagt:

            Wären die britischen Nationalisten konsequent und akzeptierten das Selbstbestimmungsrecht des irischen Volkes, würden die sich aus Nordirland verpissen und das Irland Problem wäre gelöst: Nur diesen Preis, diesen Schmerz haben die Brexiteers den Briten nicht genannt.

          • Linus Huber sagt:

            Dass kein guter Wille und viel Inkompetenz vorherrscht, habe ich bereits erläutert.

            Man muss kein Huhn sein um zu erkennen, dass ein Ei stinkt.

          • Anh Toàn sagt:

            Dass kein guter Wille und viel Inkompetenz vorherrscht, haben Sie behauptet. Erläutert haben Sie nichts.

          • Linus Huber sagt:

            Zum Nachlesen:

            Zuerst wird das Zugeständnis an einer Kompensationszahlung von 60-100 Mia. erpresserisch als Kondition für den Beginn der Verhandlungen eingesetzt und heute wird das untergeordnete Problem Nordirland hochstilisiert, während die EU im Falle demokratischer Ansprüche Kataloniens impotent daneben steht um das spanische Mitglied nicht zu verärgern.
            Die Regierung des UK hat leider völlig versagt. Von Anfang an hätte eine andere Strategie verfolgt werden sollen: Konfrontation anstatt von Kooperation. Sofort auf einen harten Brexit hinarbeiten mit folgenden entscheiden wichtigen Vorteilen:
            1. Das UK wäre heute darauf vorbereitet.
            2. Die Verhandlungsposition wäre massiv gestärkt worden.

          • J. Kuehni sagt:

            Die Brexiters und Herr Huber sind die wahren Erben von Pippi Langstrumpf: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“.

            Zum Glück fehlt Ihnen Pippis unüberwindbare Stärke. Darum war der Brexit schon als strategisches Ziel faul und konnte nur durch Lügereien und Korruption verkauft werden. Mit unqualifiziertem Personal oder falscher Verhandlungstaktik hat das nichts zu tun. Die Briten haben ihre eigene Position und das relative Kräfteverhältnis, ebenso wie den Zusammenhalt der Rest-EU komplett falsch eingeschätzt.

            Da bleiben dann halt nur noch pathetische Dolchstosslegenden zur Wahrung des Gesichts.

          • Linus Huber sagt:

            „der Brexit schon als strategisches Ziel faul und konnte nur durch Lügereien und Korruption verkauft werden“

            Ihr Narrativ: Die Bevölkerung wird absichtlich hinters Licht geführt und ist nicht in der Lage die Überspitzungen und Übertreibungen, welche auf beiden Seiten aufgetischt werden, korrekt einzuordnen, und agieren wie dumme Schafe. Ich teile dieses Narrativ nicht, sondern bin vom Gegenteil überzeugt.

            „Mit unqualifiziertem Personal oder falscher Verhandlungstaktik hat das nichts zu tun.“

            Aber sicher doch; es ist offensichtlich, dass eine herausragende Persönlichkeit fehlt, welche die grossen Zusammenhänge erkennt und mit entsprechendem Narrativ das Parlament hinter sicher vereinen kann.

          • Anh Toàn sagt:

            Ein Volk ohne Führer ist halt nur ein Hühnerhaufen, das nichts auf die Reihe bekommt.

            Sie verlangen oben einen harten Brexit, der würde eine harte Grenze zwischen Irland und Nordirland schaffen, der Konflikt würde so lange heiss bleiben, bis die Grenze zwischen Nordirland und dem Rest des ehemals vereinigten Königreich wäre und es wieder nur ein Irland gibt.

            Nordirland wäre nach einem harten Brexit nicht zu halten:

          • Anh Toàn sagt:

            „It’s so long Hong Kong and no more Singapore
            Those steaming nights of Malta
            Goodbye Gibraltar
            I’ll give you arms for Africa
            I’m hungry for India
            The sun’s set on Australia
            And vive le Canada

            They’re breaking up an empire
            Nobody’s buying British
            Calling for an umpire
            It really isn’t cricket
            The flags are coming down
            There’s a minimum of looting
            Somewhere in the distance I can see somebody shooting
            And another piece of red left my atlas today….“

            Boomtown Rats

          • Anh Toàn sagt:

            „Konfrontation anstatt von Kooperation.“ Raten Sie dem friedlich konkurrierendem und kooperierendem Nationalstaat um seine nationalen Interessen zu waren gegen die Interessen anderer friedlich konkurrierender und kooperierender Nationalstaaten. Aber die guten Briten können dann nichts dazu, die anderen haben angefangen. Und dann hauen sich alle die Köpfe ein und laben den nationalen Freiheitsbaum mit ihrem Blut.

          • Anh Toàn sagt:

            So ein starker Führer der Konfrontation nicht scheut und nicht gleich willig auf Kooperation macht, wüsste bestimmt eine Endlösung für das Irlandproblem.

          • Anh Toàn sagt:

            „….eine herausragende Persönlichkeit fehlt, welche die grossen Zusammenhänge erkennt und mit entsprechendem Narrativ das Parlament hinter sicher vereinen kann.“

            Hier ist Ihnen eine herausragende Beschreibung von Faschismus gelungen.

          • Linus Huber sagt:

            Konfrontation heisst nicht Waffengewalt, sondern Konfrontation in der Art der Verhandlungsstrategie.

            Wenn man Herrn Kuehnis Narrativ in seiner Konsequenz nachvollzieht, besitzen kleinere Staaten wie z.B. die Schweiz aufgrund ihrer Größe keine Existenzberechtigung respektive hätten gar nie die Chance gehabt, sich erfolgreich zu etablieren. Seine These scheint anhand der aktuellen Geschichte zumindest fragwürdig, indem sein Narrativ sich einzig auf den Wettbewerb zwischen den grossen Machtblöcken (USA, China, Russland) fokussiert. Eine natürliche Entwicklung erhöhter Kooperation und Koordination (ohne weitgehend sinnlosem Wasserkopf wie Brüssels) zwischen den europäischen Staaten wird sich automatisch einstellen, wenn sich eine wirkliche Bedrohung von Aussen einstellt.

          • J. Kuehni sagt:

            „Konfrontation heisst nicht Waffengewalt, sondern Konfrontation in der Art der Verhandlungsstrategie.“

            Ein Statement von halsbrecherischer Verantwortungslosigkeit. Ihr Nationalisten seid immer gleich, drückt auf der Basis einer hauchdünnen Mehrheit (52/48) eure Maximalforderungen durch und riskiert damit nichts weniger als die komplette Spaltung des UK. Auf internationaler Basis fordert ihr trump’sche Provokationspolitik und vergesst, dass sich nach anfänglicher Schockstarre der Widerstand formiert, dass andere mit gleicher Münze zurückballern und wenn dann die Spirale von Tit-for-Tat nicht mehr aufzuhalten ist, wenn’s in Nordirland wieder Tote gibt, macht ihr grosse Telleraugen und beschuldigt alle anderen für die Konsequenzen eurer eigenen Dummheit.

          • Anh Toàn sagt:

            @J. Kuehni: Oder anders formuliert:

            Zuerst wird konfrontativ verhandelt, erreicht diese Politik die Ziele nicht, wird sie mit anderen Mitteln (Krieg) fortgeführt.

            Eigentlich ist „konfrontativ verhandeln“ bereits widersprüchlich: Die konfrontativste Verhandlungsstrategie sagt, es wird nicht verhandelt. Die etwas weniger konfrontative Strategie. legt der anderen Partei eine nicht zu diskutierende Kapitulationserklärung hin: So wie Trump es mit Kim machte: Du gibst uns mal alles und wirst dann schon sehen, ob wir dir auch etwas geben.

            Verhandlungen suchen Konsens. Konsens ist das Gegenteil von Konfrontation. Konfrontation ist zwischen Gegnern, verhandeln tun Partner.

          • J. Kuehni sagt:

            Eine Verhandlung führt man nicht mit einer Strategie, sondern allenfalls taktisch. Ist die Strategie faul, nützt alles taktieren nichts, die Quadratur des Kreises bleibt unmöglich.

            Der Brexit ist eine Strategie zur Erreichung eines Ziels, das Ziel wurde den Briten als Erhöhung der politischen Selbstbestimmung verkauft. Der Brexit ist dabei nur eine mögliche Variante (Lone-Wulf-Strategie), eine andere Strategie ist die Kooperation mit ähnlich gesinnten (hang together or hang separately, als Sub-Version sei hier der Transfer von einer Gruppe zu einer anderen genannt (weg von Kontinental-Europa, hin zu den USA), wobei dies mit der vorgegebenen Zielsetzung der verbesserten politischen Selbstbestimmung inkompatibel ist, wohl aber den Interessen bestimmter Gruppen entspricht.

          • J. Kuehni sagt:

            Kritiker des Brexit haben von Anfang an davor gewarnt, dass ein solcher die Handlungsoptionen des UK nicht nur in Europa sondern global dermassen einschränkt, dass am Ende ein Netto-Verlust an politischer Selbstbestimmung resultieren wird: Die Briten werden nicht nur ärmer, sondern auch stärker fremdbestimmt sein als vor dem Brexit.

            Nicht mal Churchill himself könnte da noch helfen. Aber Churchill hätte sich eben gar nie in eine solche Position manöverieren lassen. Die Inkompetenz der Brexiters ist leider kein Zufall sondern Kern des Programms.

          • J. Kuehni sagt:

            „…besitzen kleinere Staaten wie z.B. die Schweiz aufgrund ihrer Größe keine Existenzberechtigung respektive hätten gar nie die Chance gehabt, sich erfolgreich zu etablieren.“

            Ob sich die Schweiz im 19., 20. oder 21. Jahrhundert noch etablieren könnte?

            Als die alte Eidgenossenschaft sich etablierte, galt sie eine Zeit lang als Grossmacht in Spe (sagt etwas über die damaligen, lokal vorherrschenden Proportionen und Machtverhältnisse aus), später wurde Sie von einem benahbarten, modernen Nationalstaat weggeputzt und später von konkurrierenden Grossmächten als Pufferstaat an einer wichtigen Handelskreuzung wieder etabliert. Für die moderne Schweiz war dies ein Glücksfall, aber mit Selbstbestimmung hat dies relativ wenig zu tun.

          • Anh Toàn sagt:

            Konfrontation ist eine Taktik, eine verhandlungsunwillige Partei zu Verhandlungen zu bewegen. Verhandeln an sich kann man aber nicht konfrontativ.

          • J. Kuehni sagt:

            Wirtschaftlich war die Schweiz seither für ihren Wohlstand immer vom Zugang zu Märkten abhängig, die andere geschaffen haben, sie hing am Rockzipfel der Kolonialmächte ebenso, wie sie heute, ganz selbstbestimmt, am Rockzipfel der EU hängt.

            Ein Kleinstaat (oder ein politisch schwacher Grossstaat) existiert immer entweder als Proxy für irgendeine wünschbare Funktion durch eine zugewandte Grossmacht, oder als Jongleur, der rivalisierende Grossmächte zugunsten der eigenen Existenz gegeneinander ausspielt.

            Ich stelle nicht die Existenzberechtigung kleiner Staaten in Frage, aber ich streue mir auch keinen Sand in die Augen bezüglich den Dimensionen von deren „politischer Selbstbestimmung“.

          • J. Kuehni sagt:

            Und ja: Eine maximale politische Selbstbestimmung haben Kleinstaaten in einem Umfeld, das von internationalem Recht geprägt wird: Wenn die Schweiz z.B. die USA erfolgreich vor der WTO z.B. wegen unlauteren „Strafzöllen“ einklagen kann.

            Das „Recht des Starken“, welches Herr Huber als „politische Selbstbestimmung“ bejubelt, ermächtigt demgegenüber Herrn Trump, selbige Rechtsprechung zu ignorieren und mit dem Kleinstaat nach eigener Willkür zu verfahren.

          • J. Kuehni sagt:

            Sind Sie mit ihrer Trump-Fanerei möglicherweise ein „Verräter am Kleinstaat“, Herr Huber?

          • J. Kuehni sagt:

            „Konfrontation ist eine Taktik, eine verhandlungsunwillige Partei zu Verhandlungen zu bewegen. Verhandeln an sich kann man aber nicht konfrontativ.“

            Der Hard-Brexit selbst ist eine taktische Drohung zur Erpressung von Zugeständnissen der EU. Bloss ein paar Disaster-Kapitalisten wünschen einen solchen, selbst die Leave-Stimmer samt ihren Vorbetern von 2016 haben Hard-Brexit nie propagiert. May schwadronierte „No deal is better than a bad deal“, fragt sich bloss, wieso sie dann noch immer ihren „bad deal“ durchbringen will.

            Und die Taktik versagt kläglich: Zwar nimmt die EU Schaden, viel grösser aber ist der Schaden für das UK; Die EU offeriert mehr Zeit, aber Zugeständnisse (beim Binnenmarkt, beim Backstop) kann sie keine offerieren, selbst wenn sie wollte.

          • Anh Toàn sagt:

            Was man den Briten vorwerfen kann, ist dass sie keine Alternative für ein unbefriedigendes Verhandlungsergebnis definierten. Regel No. 1 beim Verhandeln verlangt, seine Alternativen für das Scheitern der Verhandlungen zu kennen. Bei den Verhandlungen mit der EU gab es zwei Alternativen zu einem Verhandlungsergebnis:
            a) ein „hard Brexit“
            b) ein „No Brexit“ (idealerweise mit den bestehenden Privilegien, insbesondere die eigene Währung auf ewig behalten zu dürfen)

            Ein „hard Brexit“ hat keinerlei demokratische Legitimation, weder im Parlament noch im Volk. Und führt zu einer harten Grenze durch Irland, und das zu mindestens Bürgerkrieg ähnlichen Zuständen in Nordirland.

            Ein „no Brexit“ war nie eine Option, das war ein elementarer strategischer Fehler.

          • Anh Toàn sagt:

            Die Briten haben ihre eine Alternative, nämlich in der EU zu bleiben, verschlechtert, weil sie versäumt haben, wenigstens zuallererst von der EU ein Zugeständnis zu erhalten, dass sie dies mit ihren alten Privilegien können. „Lasst uns versuchen, für uns, und damit letztlich doch auch für euch, bessere Wege zur Zusammenarbeit zu finden, statt als 28 als 27+1. Wenn es nicht gelingt, machen wir weiter wie bisher, „no hard feelings“

            Meines Erachtens kann man ein doch recht knappes „konsultatives“ Referendum durchaus so auslegen, dass Alternativen ernsthaft geprüft werden müssen und dann entschieden wird, welche Alternative die beste ist. In Rechtsstaaten hat das verfassungsmässig legitimierte Organ, in UK das Parlament, und nicht das Volk, Recht und Pflicht das zu entscheiden.

          • Anh Toàn sagt:

            Die Briten hätten sagen sollen, wir waren immer „a pain in the ass“, haben die Integration der EU nur gebremst, also damit drohen sollen, zu bleiben: Die Drohung wäre wirksamer gewesen als die Drohung sich mit einem „hard brexit“ noch ins zweite Knie zu schiessen. Aber in Sachen Irland hätte das auch nichts geholfen.

          • J. Kuehni sagt:

            Ich werfe den Briten (oder ihrer Regierung) gar nicht viel vor, vermute allenfalls Realitäts- und Orientierungsverlust, in den heutigen hyperpolarisierten Zeiten eine sehr nachvollziehbare Reaktion. Regierung und Parlament haben deutlich gemacht, dass es im UK sage und schreibe für keine Brexit-Version (und vielleicht nicht einmal für Remain) eine Mehrheit gibt.

            Ich werfe einigen Brexiters und Herrn Huber vor, dass sie die Schuld am britischen Chaos mit fadenscheinigen und hinterhältigen Dolchstosslegenden der EU in die Schuhe schieben wollen.

          • Anh Toàn sagt:

            @J Kuehni: Huber, nicht Sie, wirft May vor, schlecht verhandelt zu haben, ich sage, May hat schlecht verhandelt ja, aber anders schlecht als Huber glaubt.

          • J. Kuehni sagt:

            Genau wie die Deutschen, die post 1918 den „Waffenstillstand“, der einer Niederlage ähnelte wie ein Ei dem anderen, nicht mit den dauernden Siegesmeldungen von der Front vereinbaren konnten, leiden die Brexiter-Ultras (und die übrige nationalistische Internationale) heute unter einer kollektiven kognitiven Dissonanz: Hier ist ein vermeintlich starker Nationalstaat, der in Brüssel auf den Tisch gehauen hat, nun müsste doch dieses „künstliche Gebilde“, dieser „unnötige, bürokratische Wasserkopf“ sofort kuschen und kollabieren!

            Stattdessen sieht HMG—Erbe eines imposanten Imperiums samt eindrücklicher Diplomatenkultur—vis-a-vis dem (gar nicht so gesichtslosen) Bürokraten M. Barnier aus wie ein Haufen unreifer Teenager.

            Schwierig zu schlucken, das gebe ich zu.

          • Linus Huber sagt:

            Wow, ich will aufgrund des grossen Volumens nicht auf diesen Erguss an Meinungen eingehen, sondern einzig darauf hinweisen, wo genau die Konfrontation stattfindet:

            Zunehmende demokratisch schwach legitimierte Zentralisierung und totalitäre Machtkonzentration versa demokratische Selbstbestimmung. Die linksorientierte Ideologie, welche die überwiegende Anzahl der gesellschaftlichen Megaphone (Massenmedien, Akademia, Filmindustrie) kontrolliert, verfolgt mit faschistischer Taktik (Diffamierung von Menschen, welche eine andere Meinung vertreten) die graduelle Aufhebung von Vielfalt und Demokratie. Wer nicht für seine Selbstbestimmung kämpft, hat aufgrund der Selbstaufgabe schon im vornherein verloren.

          • Anh Toàn sagt:

            Die linksorientierten Meinungen sind demokratiefeindlich. Schreiben Sie und im gleichen Post von Unterdrückung von Meinungen.

            Aber eben, Sie verstehen nicht, dass die schreiben: Wer anderer Meinung ist als ich, ist ein gradueller Aufheber von Vielfalt und Demokratie. Und sich damit gerade selber graduell als Aufheber von Vielfalt und Demokratie betätigen: Andere Haltungen die „linksorientierten“ grenzen sie aus, das sind Feinde der Demokratie und des Volkes.

            Als was würden Sie die rechts von Ihnen Orientierten bezeichnen?

          • Linus Huber sagt:

            Wie genau soll man jene ausgrenzen, welche die überwiegende Kontrolle über die wichtigsten gesellschaftlichen Megaphone besitzen und aus diesem Grunde das Narrativ beliebig zu ihren Gunsten setzen können und Menschen mit abweichenden Meinungen als z.B. „ewig gestrige“, „Nazi“, „Rassist“ etc. direkt oder indirekt zu diffamieren pflegen?

          • Anh Toàn sagt:

            Wen möchten Sie ausgrenzen?

            Merken Sie nicht, dass Sie nichts als Behauptungen aufstellen (es gebe welche, welche die Megaphone kontrollierten), um dann zu fragen, wie man sich gegen die wehrte?

            Man wehrt sich gegen die, indem man die konkret bezeichnet, anhand beweisbarer Handlungen, individuell konkret:

            Sie hingegen machen generell-abstrakte Rundumschläge gegen die bösen Antidemokraten.

            Also wer hat die Megaphone? Wer hat welches Megaphone oder hat jemand alle Megaphone. Wer, ganz konkret, macht etwas, dass man antidemokratisch nennen könnte?

          • Anh Toàn sagt:

            Werden Sie oft „Rassist“ oder „ewig-gestriger“ oder „Nazi“ genannt, ist zumindest eine Möglichkeit, dass Sie genau das sind.

          • Anh Toàn sagt:

            Die demokratische Mehrheit ist nun mal da, wo Sie „Mitte links“, Antidemokraten verorten. Aber das kommt nur, weil das schlaue Volk auf linke Megaphone hereinfällt:

            Denkst Due eigentlich gar nichts wenn du (ab-)schreibst?

          • Anh Toàn sagt:

            Du singst das hohe Lied des freien Marktes, und behauptest die kommerziellen Massenmedien (Hollywood z.B.) würden nicht tröten, was die Kundschaft hören will, sondern die würden der Kundschaft erzählen, was sie wollen soll.

            Und darin erkennst Du nicht einen Funken von Widerspruch.

          • J. Kuehni sagt:

            „sondern einzig darauf hinweisen, wo genau die Konfrontation stattfindet:“

            Jaja, Sie bevorzugen das Aufzeigen von & Hinweisen auf „Grundsätzliches“, das wissen wir. Um praktische Details, Widersprüchlichkeiten und Konsequenzen kümmern Sie sich nicht, darum beantworten Sie Anhs Frage nach Ihrer „Lösung“ für das Nordirland-Problem als Folge des Brexit genausowenig wie meine Fragen zur tatsächlichen Effektivität ihrer bevorzugten Schemata hinsichtlich lokaler, demokratischer Selbstbestimmung.

            Trump, Brexit, rechter Ethno-Nationalismus, sozialer Konservatismus, all das fördert keineswegs die demokratische Selbstbestimmung sondern bloss das „Recht des Stärkeren“. Und genau darum geht es Ihnen.

          • J. Kuehni sagt:

            „Also wer hat die Megaphone? Wer hat welches Megaphone oder hat jemand alle Megaphone. Wer, ganz konkret, macht etwas, dass man antidemokratisch nennen könnte?“

            Der fameuse „linksorientierte“ Rupert Murdoch, vielleicht?

          • Linus Huber sagt:

            „Wen möchten Sie ausgrenzen?“

            Niemanden, jedoch versuchen Sie mir dies zu unterstellen und ich erläutere, dass dies gar nicht möglich wäre.

            „Nordirland-Problem“

            Grundsätzlich handelt es sich um ein Problem Nord- und Südirlands, wobei es unterschiedliche Lösungsansätze geben mag, welche nicht erwogen werden. Ich persönlich würde das Problem an die Iren weitergeben, indem EU und UK deklarieren, dass sie beide gleich behandelt werden: drin oder draussen.

            „Effektivität … demokratischer Selbstbestimmung“

            Die demokratische Selbstbestimmung steht immer in Gefahr, denn sie widerstrebt aus verständlichen Gründen den Machteliten. Sie aufgrund kurzfristig orientierter Vorteile Preis zu geben, ist nicht weise, denn sie zurückzugewinnen wird schwierig.

          • Anh Toàn sagt:

            Sie möchten niemanden ausgrenzen, aber fragen, wie man das genau machen soll?

          • Anh Toàn sagt:

            „Ich persönlich würde das Problem an die Iren weitergeben,…“

            Also Sie würden, als UK Cheffe, Nordirland den Iren überlassen? Glauben Sie, die Mehrheit der Briten und die Mehrheit der Bevölkerung Nordirlands, hielten dies für eine gute Idee?

            Oder wem genau würden Sie was genau überlassen?

          • J. Kuehni sagt:

            „Grundsätzlich handelt es sich um ein Problem Nord- und Südirlands“…

            Ja, so einfach ist das für Typen wie Sie. Die britischen Ex-Kolonialherren sehen das ganz ähnlich, und zwar überall auf der Welt wo ihre Kolonialherrschaft ein Wirrwarr an ethnischen Konflikten hinterlassen hat.

            Mehrheitlich und demokratisch selbstbestimmt wollen…

            – … die Bürger der Republik Irland UND der Provinz Nordirland in der EU bleiben (NI 56-44%),
            – … die unionistischen Nordiren im UK verbleiben,
            – … die nationalistischen Nordiren mit der Republik Irland fusionieren (und in der EU bleiben),
            – … das Rest-UK mit dem Irenkonflikt längst nichts mehr zu tun haben. (> DUP, oh welch‘ Ironie!)

            Wessen demokratische Selbstbestimmung soll denn nun missachtet werden, Herr Huber?

          • Linus Huber sagt:

            „Sie möchten niemanden ausgrenzen, aber fragen, wie man das genau machen soll?“

            Ich erläutere mit der rhetorischen Frage die Unsinnigkeit Ihrer Unterstellung.

            Nun, Herr Kuehni, niemand bestreitet, dass Demokratie chaotisch und kompliziert ist. Unter dem Strich ist es der Entscheid der Iren, ob sie sich die Köpfe einschlagen wollen oder diese Phase überwunden haben. Wenn sich die zuständigen Entscheidungsträger überfordert fühlen, können sie jederzeit zurücktreten.

          • Anh Toàn sagt:

            „Unter dem Strich ist es der Entscheid der Iren,…. “

            Und wer ein Ire ist sagen die Iren? Oder sagt der Huber? Oder sieht man das denen an? Woran erkennt man einen Iren?

            Die Nachkommen der Briten/Engländer, die in Nordirland leben, verstehe sich nicht als Iren, haben die nichts zu sagen?

            Welche Iren sollen das entscheiden?

            Zu Ihrer rhetorischen Frage: Ich habe darauf hingewiesen, dass Sie ausgrenzen, Sie haben geantwortet, die Bösen, „…welche die überwiegende Kontrolle über die wichtigsten gesellschaftlichen Megaphone besitzen und …“, müsse man ausgrenzen.
            Und dann habe ich gefragt, wer denn diese Bösen genau sind, und was die genau kontrollieren.

            Wie nennen Sie die rechts von Ihnen Stehenden habe ich gefragt, das war keine rhetorische Frage.

          • Anh Toàn sagt:

            „gesellschaftliche Megaphone“

            Ja werden denn die „Nicht-links-Orientierten“ nicht gehört in der Gesellschaft? Der Blocher, der Köppel, der Orban, der Höcke und der Trump, die werden doch gehört, die sind doch „Nicht-Links-Orientierte“?

            Und sogar Sie dürfen Ihren Scheiss hier rauslassen.

          • Linus Huber sagt:

            “Und sogar Sie dürfen Ihren Scheiss hier rauslassen.”

            Eben, es tut fast schon weh, dass jemand eine andere Meinung äußern darf.

            “Woran erkennt man einen Iren?”

            Ein Ire besitzt die irische Nationalität und damit einen irischen Pass.

          • Anh Toàn sagt:

            „Nordiren“ sind also keine Iren?

          • Linus Huber sagt:

            Solche Details sind durch die zuständigen Entscheidungsträger zu klären und etwelche Probleme müssen von den betroffenen Menschen resp. ihren Repräsentanten vor Ort praxisorientiert gelöst werden.

          • J. Kuehni sagt:

            „vor Ort praxisorientiert gelöst werden…“

            Bis zum gemeinsamen Eintritt der Republik Irland und der Provinz Nordirland (zusammen mit dem UK) in den europäischen Binnenmarkt, war diese praxisorientierte Lösug ein schwelender Bürgerkrieg samt Bombenterror (einheimisch, ganz ohne Muselmanen, da). Kaum treten die Briten unilateral aus (gegen den Willen der Mehrheit der Nordiren), beginnt die Kacke wieder zu dampfen. Die Brexiters haben all dies einfach ignoriert.

            Die Lösung des Problems bestand darin, dass innerhalb der EU niemand eine Seite wählen musste.

          • Linus Huber sagt:

            Eben, und nun muss von den zuständigen Entscheidungsträgern eine neue Lösung gefunden werden; es gilt dieses Problem nicht dazu zu instrumentalisieren den eh schlecht verhandelten Brexit zu delegitimieren.

          • Anh Toàn sagt:

            Ja gell, dass Volk beschliesst souverän, dass man frei sein wolle und die zentralistischen machtgeilen zuständigen Entscheidungsträger sollen dann die Probleme lösen: Mit solch subalternen Aufgaben beschäftigt sich doch der souveräne Volksherrscher nicht, dazu hat er keine Zeit, er geht zum golfen der Volksherrscher, zum Skifahren oder shoppen oder hat was zu renovieren, auf alle Fälle keine Zeit, sich um derartige Details zu kümmern.

            Im Brexit Fall haben die zuständigen Entscheidungsträger mit dem backstop eine Lösung erarbeitet: Die welche sich weigerten, beim Erarbeiten einer Lösung beizutragen (Bobo, Farage, Linus) sagen: Schlechte Lösung, wollen wir nicht, aber eine Idee, wenigstens einen blassen Schimmer, wie eine bessere Lösung aussehen könnte, haben sie nicht.

          • Anh Toàn sagt:

            „…den eh schlecht verhandelten Brexit zu delegitimieren.“

            Also nicht der Brexit ist schlecht, er wurde „eh“ schlecht verhandelt. Dieses „eh“ sagt alles: Man braucht nicht zu sagen, wie man es hätte besser machen können, es ist „eh“ klar, dass schlecht verhandelt wurde und der Brexit an sich eine gute Sache ist.

            Ist wie mit dem Kommunismus: Ist nämlich eine Super Sache, wurde nur „eh“ schlecht umgesetzt:

            Es wäre Aufgabe der zuständigen Entscheidungsträger, den Kommunismus gut umzusetzen.

          • Linus Huber sagt:

            „machtgeilen zuständigen Entscheidungsträger sollen dann die Probleme lösen“

            Natürlich, es steht ihnen frei zurückzutreten, wenn sie sich überfordert fühlen.

            „eh schlecht verhandelt“

            Bereits erläutert.

          • Anh Toàn sagt:

            Nee, Du hast nicht erläutert, in wie fern der Brexit schlecht verhandelt war, du kannst kein besseres, erreichbares Verhandlungsergebnis skizzieren, du hast einzig wiederholt behauptet, es sei schlecht verhandelt worden.

            BoJo und Farage wusste auch nicht wie sie ein besseres Verhandlungsergebnis erzielen sollten, die sind nicht zurückgetreten, die haben sich bereits im vornherein aus dem Staub gemacht: Politik bei Helikopter: „Von hoch oben herabkommen und sich schnell aus dem vielen aufgewirbelten Staub machen, wenn es brenzlig wird.“

          • Linus Huber sagt:

            Zum nachlesen:

            Zuerst wird das Zugeständnis an einer Kompensationszahlung von 60-100 Mia. erpresserisch als Kondition für den Beginn der Verhandlungen eingesetzt und heute wird das untergeordnete Problem Nordirland hochstilisiert, während die EU im Falle demokratischer Ansprüche Kataloniens impotent daneben steht um das spanische Mitglied nicht zu verärgern.
            Die Regierung des UK hat leider völlig versagt. Von Anfang an hätte eine andere Strategie verfolgt werden sollen: Konfrontation anstatt von Kooperation. Sofort auf einen harten Brexit hinarbeiten mit folgenden entscheiden wichtigen Vorteilen:
            1. Das UK wäre heute darauf vorbereitet.
            2. Die Verhandlungsposition wäre massiv gestärkt worden.

          • J. Kuehni sagt:

            Diese Platte aus der rechten Propagandasuppenküche hat definitiv einen Sprung.

            Ausstehende Beiträge = „Erpressungszahlungen“

            Irland = „untergeordnetes Problem“

            Die endlose Wiederholung macht keine Wahrheit.

          • Anh Toàn sagt:

            „Sofort auf einen harten Brexit hinarbeiten mit folgenden entscheiden wichtigen Vorteilen:
            1. Das UK wäre heute darauf vorbereitet.
            2. Die Verhandlungsposition wäre massiv gestärkt worden.“

            Wie arbeitet man auf einen harten Brexit hin? Indem man nicht arbeitet, nicht verhandelt. Dann kommt der harte Brexit. Man hätte also auf das hinarbeiten müssen, was ohnehin kommt, wenn man nichts tut, und das man nicht will?

            Aber mal angenommen, man hätte so eine stärkeren Verhandlungsposition bekommen: Was hätte man mit dieser von der EU, da, wo das eigentliche Problem liegt, bekommen können? Welche Lösung für das Problem, dass eine Grenze zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich, eben durch Irland geht oder durch das vereinigte Königreich?

            Was hätte man bekommen können?

          • Anh Toàn sagt:

            Sie „erläutern“ wie die Briten hätten mehr bekommen können, aber nicht, was die Briten hätten mehr bekommen können.

            Was hätten die Briten mehr bekommen können?

          • Linus Huber sagt:

            Alle austretenden Länder müssen automatisch in den Binnenmarkt hineinfallen. Das dafür zur Verfügung stehende Format ist der europäische Währungsraum von 1992.

            Wenn ein Partnerland mit den Bedingungen innerhalb der europäischen Union nicht einverstanden ist, dann muss es problemlos austreten können; oder sind wir bereits in der DDR2.0?

            Wir brauchen keinen totalitär anmutenden europäischen Bundesstaat, welcher als nicht legitimierte Umverteilungsunion funktioniert, sondern wir müssen unsere Vielfalt in der Form demokratisch gut legitimierter Vaterländer erhalten und pflegen.

          • J. Kuehni sagt:

            „Alle austretenden Länder müssen automatisch in den Binnenmarkt hineinfallen. Das dafür zur Verfügung stehende Format ist der europäische Währungsraum von 1992.“

            Ja eben, Rosinenpicken. Das könnt ihr immer gut.

            Treten alle Länder aus und fallen nach ihrer Vorstellung „automatisch in den Binnenmarkt“, werden sie beim hineinfallen bemerken, dass sich der Binnenmarkt soeben aufgelöst hat.

          • J. Kuehni sagt:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Wirtschafts-_und_W%C3%A4hrungsunion

            Entscheidende Textstelle: >> ((Der Binnenmarkt ist)) „eine Vereinbarung zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union“.

            Capisc?

          • J. Kuehni sagt:

            „Wir brauchen keinen totalitär anmutenden schweizerischen Bundesstaat, welcher als nicht legitimierte Umverteilungsunion funktioniert, sondern wir müssen unsere Vielfalt in der Form demokratisch gut legitimierter Kantone erhalten und pflegen.“

            Hätten Sie vor 150 Jahren geschrieben. Warum können aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft austretende Kantone nicht „automatisch in den Schweizer Binnenmarkt hineinfallen“?

            Vielleich weil Rosinenpicken weder funktioniert noch in irgendeinem Moralsystem vertretbar ist?

            Wirklich, Herr Huber, man muss beinahe an ihrem Realitätssinn zweifeln.

          • J. Kuehni sagt:

            Die Briten können automatischen Zugang zum Binnenmarkt erhalten, wenn sie sich weiterhin an dessen Regeln halten, dasselbe gilt für die Schweiz. (s. autonomer Nachvollzug a.k.a. „Rules taking“)

            Das Problem war, ist und bleibt, dass sich dies mit deren (und ihren) Vorstellungen von „demokratischer Selbstbestimmung“ nicht vereinbaren lässt.

            Drum Füfi & Weggli. Und darum ist die EU böse, weil Sie denen (und Ihnen) nicht beides gibt.

            Anh Toan hat Recht. Ihr argumentiert wirklich wie 7-Jährige.

          • Linus Huber sagt:

            Nun, Herr Kuehni, ob es Ihnen passt oder nicht, die Mitte der Gesellschaft wacht auf und wird die eingeschlagene Entwicklung Richtung Bundesstaat ablehnen. Wer hier realitätsfremd argumentiert, dürfte zumindest Ansichtssache sein.

          • J. Kuehni sagt:

            „die Mitte der Gesellschaft wacht auf und wird die eingeschlagene Entwicklung Richtung Bundesstaat ablehnen.“

            Glauben Sie? Ich glaube dass dies eine Möglichkeit ist, ob zum Vor- oder Nachteil der Europäer, ist wiederum eine andere Frage.

            Als „realitätsfremd“ bezeichne ich allerdings Ihre Forderung nach einem „automatischen Fallen von Austritts-Staaten in den Binnenmarkt“ und die Meinung, dass ein solcher ohne Transferzahlungen überhaupt zu haben ist. 1992, das ist schon ziemlich lange her.

            Und wenn alle von einem Binnenmarkt bloss profitieren, aber nichts beitragen wollen, wie die Briten, dann ist das eben auch „realitätsfremd“.

          • J. Kuehni sagt:

            P.S. „die Mitte der Gesellschaft wacht auf“:

            Rekord-Zustimmung zur EU:

            https://www.governmenteuropa.eu/eurobarometer-spring-2019-report/93072/

            Der Trumpo soll noch ein bisschen so weitermachen, dann fällt der Rekord schon nächstes Jahr… 😉 Zum Trost können Sie bei Breitbart den neusten Stand der Verschwörungstheorie nachlesen. Da finden sie gaaanz viele Gleichgesinnte.

          • Linus Huber sagt:

            Die Verschwörungstheorie der Massenmedien in Bezug auf Trump-Russland Kollusion wurde mit derart hoher Intensität 2 Jahre lang propagiert, dass man Breitbart im Vergleich geradezu als Amateur einstufen muss.

            „Als „realitätsfremd“ bezeichne ich … Transferzahlungen überhaupt zu haben ist.“

            Nun, es handelt sich um eine Entwicklung, welche in der heutigen Situation resultierte und eine Rückabwicklung ist definitiv nicht einfach. Es zeigt eben genau auf, dass wenn Aspekte auf eine höhere hierarchische Ebene gehoben werden, es sehr schwierig ist, sie wieder auf eine tiefere Ebene zurückzuführen. Daher ist Vorsicht bei solchen Entscheiden nicht nur angemessen, sondern essentiell wichtig!

          • Anh Toàn sagt:

            @Linus Huber

            Wenn Du glaubst, zur „Mitte der Gesellschaft“ zu gehören, hast du schwere Wahrnehmungsdefizite:

            Nochmals: Wie nennst Du die, welche rechts von Dir, der angeblichen Mitte der Gesellschaft, stehen? Welche Partei, welche Organisation steht rechts von Dir?

            Apropos Verschwörungstheorie zu Trump-Russland: Die Einflussnahme Putins auf die Präsidentschaftswahl ist inzwischen bewiesen. Die Verschwörung, also Absprachen zwischen Trump und Putin in diese Richtung, ist auf alle Fälle sehr schwierig zu beweisen, es gibt keine schriftlichen Vereinbarungen bei Verschwörungen. Und man kann auch als Team arbeiten, ohne sich je dazu formell abgesprochen haben.

          • Anh Toàn sagt:

            In Trumps Steuererklärung könnte Klarheit liefern:

            Entweder Trump ist Loser als Geschäftsmann, ein Wertvernichter und wird von zwielichtigen Quellen (Putin’s Oligarchenfreunden, den Saudis) flüssig und damit an den Eiern gehalten.

            Oder Trump ist tatsächlich ein erfolgreicher Geschäftsmann, ein Bringer an den Staatsaushalt und die Gesellschaft, ein „Werteschaffer“, reich und unabhängig.

            Es ist keine Verschwörungstheorie, aus der Weigerung Trumps, seine finanziellen Verhältnisse offen zu legen, Schlüsse zu ziehen.

          • J. Kuehni sagt:

            Derweil Müller die voreilige „Entlastung“ durch den „ernstzunehmenden“ Attorney General Barr zugunsten seines Chefs soeben desavouiert hat.

            Dieser äusserst ernstzunehmende AG ist halt doch vielleicht bloss ein weiteret „Yesman“ des Paten.

          • J. Kuehni sagt:

            „und eine Rückabwicklung ist definitiv nicht einfach“…

            Warum sollte diese „Rückabwicklung“ überhaupt wünschbar sein? Dem durchschnittlichen Nationalstaat ist mittlerweile so ziemlich alles entwachsen; angefangen bei der Technologie, der Wirtschaft samt globalen Konzernen, die Regelsetzung (ohne transnationale Dimension meist nur noch ein Papiertiger), und insbesondere sämtliche Probleme, die die Frechheit haben, grenzüberschreitend zu sein.

            Warum soll demokratische Legitimierung entgegen allem anderen auf den nationalen Rahmen beschränkt und damit völlig wirkungslos bleiben?

          • Anh Toàn sagt:

            Barr hat gelogen: Hat am 9. und 10. April vor Ausschüssen des Senats und Repräsentantenhauses ausgesagt, es gäbe keine Kritik aus Müllers Team an seiner Zusammenfassung des Berichts.

            Wer von Trump auf einen Posten gehoben wird, dient nicht dem Volk, nicht dem Rechtsstaat, nicht der Wahrheit oder der Demokratie, er dient Trump, seinem Machterhalt und seiner Bereicherung.

            Und die angeblichen Verteidiger der Demokratie klatschen Beifall. Nennen die von der Mehrheit Gewählten plötzlich den „Deep state“, sprechen den demokratisch gewählten Parlamentariern die demokratische Legitimität ab und fühlen sich dabei als Verteidiger der Demokratie, als obrigkeitskritische mündige Bürger:

            Vollpfosten seit ihr.

          • J. Kuehni sagt:

            „Vollpfosten seit ihr.“

            Höflich ausgedrückt…

          • Linus Huber sagt:

            „Wenn Du glaubst, zur „Mitte der Gesellschaft“ zu gehören, …“

            Die Tatsache, dass Aussagen der politischen Mitte vor 20 Jahren heute als rechts eingestuft werden, zeigt den Erfolg der linksorientierten Megaphone der Gesellschaft über die letzten Jahrzehnte auf. Trotzdem dürfte die Mitte stärker rechts liegen als dies aufgrund der Berichterstattung der MM zu vermuten wäre resp. bewegt sich z.Z. pendelartig zurück Richtung rechts, wie entsprechende demokratische Entscheide leicht nachvollziehbar demonstrieren.

            „Wie nennst Du die, welche rechts von Dir, der angeblichen Mitte der Gesellschaft, stehen? Welche Partei, welche Organisation steht rechts von Dir?“

            Am linken wie rechten Rand existieren Extremisten; ich interessiere mich nicht für undemokratische Organisationen.

          • Linus Huber sagt:

            „Barr hat gelogen: Hat … ausgesagt, es gäbe keine Kritik aus Müllers Team an seiner Zusammenfassung des Berichts.“

            Nach Erhalt des von Ihnen als Beweis aufgeführten Briefes hat Barr Mueller kontaktiert und es wurde klargestellt, dass die Kritik nicht den Inhalt der von Barr verfassten prinzipiellen Konklusionen der Untersuchung betraf. Es handelte sich nicht um eine Zusammenfassung des Berichtes.

            Nur weil man die Vorgeschichte, welche zu dieser Hexenjagd führten oder z.B. Ungereimtheiten im Falle Clinton aufarbeiten und zu einer allgemein akzeptablen Konklusion führen will, werden diffamierende Begriffe wie „Vollpfosten“, was bezweckt, abweichende Meinungen zu unterdrücken. Politisch motivierter Machtmissbrauch ist bei objektiver Betrachtungsweise offensichtlich.

          • Linus Huber sagt:

            „Warum sollte diese „Rückabwicklung“ überhaupt wünschbar sein?“

            Dass Sie jegliche Reformation, welche den Zentralismus abbaut und die demokratische Selbstbestimmung stärkt, ablehnen, ist offensichtlich. Ich habe hingegen nicht diesen Aspekt angesprochen, sondern auf die Problematik hingewiesen, wie schwierig beim Wechsel der politischen Ausrichtung eine Rückabwicklung ist und daher Vorsicht geboten ist, wenn Macht auf eine höhere hierarchische Ebene gehoben wird.

            Warum soll demokratische Legitimierung … auf den nationalen Rahmen beschränkt und damit völlig wirkungslos bleiben?

            Ich erkenne nicht, dass Trumps Wahl, Brexit, die erfolgreiche Etablierung der AfD etc. etc., wirkungslos ist.

          • Linus Huber sagt:

            „Es ist keine Verschwörungstheorie, aus der Weigerung Trumps, seine finanziellen Verhältnisse offen zu legen, Schlüsse zu ziehen.“

            Nicht nur handelt es sich um eine Verschwörungstheorie, sondern das Narrativ wurde von korrupten Akteuren mit vermutlicher Unterstützung von Clinton und Obama mit umlegitimen Mitteln erzeugt, mit dem Versuch Trump zu überführen. Es ist essentiell wichtig für die Demokratie, dass diese offensichtlichen Bemühungen eine demokratische Wahl zu nullifizieren, untersucht werden. Die Frage liegt nicht darin, dass diese Umstände vorliegen, sondern wie stark die Einflussnahme der einzelnen Akteure gewesen ist und ob eine gewisse Legitimation in einzelnen Fällen bestanden hat. Die Demokraten haben die Wahl verloren; akzeptiert es endlich.

          • Anh Toàn sagt:

            „Es handelte sich nicht um eine Zusammenfassung des Berichtes. “

            Ja genau, endlich haben es auch Sie gemerkt: Barr lügt, er gibt in seiner Zusammenfassung nicht wieder, was in Müllers Bericht steht. Also ist es keine Zusammenfassung von Müllers Bericht.

            Aber was, sie sind ja noch immer ein Gläubiger Barrs, wenn nicht eine Zusammenfassung der Berichts, sollte denn sein, was der Barr da präsentiert hat?

          • Anh Toàn sagt:

            „Am linken wie rechten Rand existieren Extremisten;“ als Antwort auf: “ Wie nennst Du die, welche rechts von Dir stehen?“

            Du bist die Mitte und links und rechts von Dir sind Extremisten.

          • Anh Toàn sagt:

            „…dass Aussagen der politischen Mitte vor 20 Jahren heute als rechts eingestuft werden, zeigt den Erfolg der linksorientierten blablabla….“

            Also die Mitte ist nach links verschoben, aber das zählt nicht, weil dies nur wegen Mainstreammedien so ist. Und darum ist die Mitte noch immer da, wo sie mal war, weil sie wird auch wieder da sein, wegen dem Pendel, und wenn Huber die Mitte ist, braucht er sich nicht um solche vorübergehenden Pendelbewegungen zu kümmern: Huber ist die Mitte, der Rest sind kurzfristige Modeströmungen. und Links und Rechts von ihm sind alles Extremisten.

          • J. Kuehni sagt:

            „Ich erkenne nicht, dass Trumps Wahl, Brexit, die erfolgreiche Etablierung der AfD etc. etc., wirkungslos ist.“

            Ja stimmt, all das scheint zu bewirken, dass die Zustimmung zur EU wieder wächst.

          • Linus Huber sagt:

            Diese Verbissenheit Trump mit welchen Mitteln auch immer zu überführen, wirkt lächerlich und dürfte den Demokraten in 2020 wenig dienen. Die Demokraten sind einfach schlechte Verlierer.

            Wenn die Stimmung pro-EU sich im Verhältnis zur letzten EU-Wahl in Ihrem Sinne bemerkbar machen soll, dann erhalten Sie ja Ihr gewünschtes Resultat und alles ist bestens für Sie. Es ist allerdings erlaubt solch ein Resultat zu bezweifeln.

          • Anh Toàn sagt:

            2020 wird es Krieg geben. Ein Krieg ist das beste Mittel für einen US Präsidenten, eine gefährdete Wiederwahl zu retten. Das war der Grund für George Dub U für seinen Irakkrieg und wird Donalds Grund sein für einen Krieg gegen den Iran.

            Aber Sie werden dann noch immer im „Hurra“ brüllen.

          • Linus Huber sagt:

            Sicher doch, die Dämonisierung Trumps (er muss sowas wie Adolf 2.0 sein) dient dazu den Einsatz jeden noch so abwegigen, undemokratischen und machtmissbrauchenden Mittels zu rechtfertigen und damit indirekt zu legitimieren. Die Taktik der Demokraten ist derart durchsichtig, dass einzig die Trump-Hasser sie nicht erkennen können.

          • Anh Toàn sagt:

            Ich würde ja wetten dass es 2020 Krieg gibt gegen den Iran, falls Trump dann noch Präsi ist, aber nicht mit Dir.

          • Linus Huber sagt:

            Eben, Trump muss Adolf Version 2.0 sein und eine differenzierterer Sichtweise ist nicht erlaubt.

          • Anh Toàn sagt:

            Ja, du wirst erschossen, deine Sichtweise ist verboten, „nicht erlaubt“.

          • Anh Toàn sagt:

            Aber ich gestehe, die Differenziertheit Deiner Sichtwese überfordert mich:

            Also Länder sollten frei austreten dürfen aber dann müssen sie automatisch in den Binnenmarkt fallen, aber dann kämen die ja gar nicht weg von der Personenfreizügigkeit?

            Sie meinen, die sollten einseitig in den Binnenmarkt der anderen fallen? Also die Briten haben freien Zugang zum europäischen Binnenmarkt, aber nicht die Europäer zum britischen Binnenmarkt:

            Eine Regierung, die dem Land da nicht raten würde, aus zu treten, wäre doch bescheuert? Aber in welchen Binnenmarkt sollen denn alle fallen, wenn alle austreten?

            Deine differenzierte Sichtweise macht mich ratlos, hilf mir, ich verstehe, alle sollten aus dem Sumpf raus dürfen, aber wenn sie austreten, automatisch in den Sumpf fallen.

          • Anh Toàn sagt:

            Also austreten und automatisch wieder reinfallen haben die Eagles in Hotel California beschrieben: „You can check out any time you like, but you can never leave“

          • Anh Toàn sagt:

            Und dann sollten die Briten also automatisch in den Binnenmarkt der anderen fallen, also alles zollfrei zu den Anderen liefern dürfen, und gleichzeitig können die Briten frei und Souverän ein Handelsabkommen mit China schliessen, dass alle Einfuhren aus China zollfrei nach Britannien erlaubt (weil umgekehrt halt auch) und dann kommt das chinesische Zeugs aus Britannien selbstverständlich ohne Zoll in den Binnenmarkt der Anderen: De müssen leben mit der Freiheit der Briten mit den Chinesen Abkommen zu machen:

            So viel Differenziertheit in Ihren Gedanken macht mich ratlos.

          • Anh Toàn sagt:

            Irgendwie wurde bei Dir Darm und Hirn verwechselt, und jetzt redest Du Scheisse und scheisst klug.

            (Hab ich irgendwo gestohlen)

          • Linus Huber sagt:

            Dass Sie vieles nicht verstehen, ist nicht verwunderlich, sondern passt gut zu Ihrer Ausdrucksweise.

  • Marcel Senn sagt:

    Die US Exporte nach China haben im Januar mit 7.134 Mrd $ einen Tiefstwert seit 2010 erreicht. Sehr dürftig.
    Die USA sind mit 1.66 Billionen $ pro Jahr immerhin der zweitgrösste Exporteur der Welt, aber importieren eben auch Ware für 2.54 Bio $

    https://www.census.gov/foreign-trade/balance/c0004.html

    Diese Handelsbilanzdefite schlagen sich vor allem auf die NIIP nieder, da Ausländer kaum noch US Schuldpapiere kaufen.

    https://www.bea.gov/data/intl-trade-investment/international-investment-position

  • Marcel Senn sagt:

    Bis 2025 sollte das eigentlich kein Problem mehr sein. Gemäss US Debtclock importieren die Amis aktuell noch für 200 Mrd $ Oel aus aller Welt.
    Die Amis werden aber ihre Erdöl, NLG und andere Liquid Produktion bis 2015 von aktuell 15 Mio Barrel equivalent auf 25 Mio Fass steigern und damit auch zu einem Oelexporteur werden und da der Oelpreis bis dahin auch höher liegen könnte, könnte man so die Handelsbilanzdefizit sicher um einiges reduzieren.
    Einfach das Klima wird noch mehr drunter leiden, nur das wird es vermutlich eben so oder so…da sind die Klimakids noch zu wenig stark um das zu bremsen…

    https://www.rystadenergy.com/newsevents/news/press-releases/North-America-becomes-self-sufficient-in-oil/

  • Josef Marti sagt:

    Handelskrieg macht nur Sinn wenn man bereit ist die Wirtschaft und den Wohlstand zu schrumpfen, somit wie im Artikel gesagt 0,6% in USA und 1,5% in China was ja kaum spürbar ist. Wie Flassbeck schon früher gesagt hat funktioniert eine effektive Korrektur von Handelsdefiziten nur über die Währung. Eine signifikante kurzfristige Abwertung des Dollar kann sich die USA aber geostrategisch nicht leisten und ist auch schwierig zu bewerkstelligen solange der Dollar ans Öl gebunden ist.

    • Marcel Senn sagt:

      Marti: Ist doch schon alles schon am tun….Die Chinesen kaufen von den Saudis Oel mit Yuan und dann können sie die Yuan immer noch mit den US$ aus ihren Währungsbeständen wieder zurückkaufen und werden so das viele Grünzeugs auch gleich noch los und die Amis müssen langsam schauen, wem sie ihren Schuldenberg in Zukunft noch unterjubeln können…

      https://oilprice.com/Energy/Crude-Oil/Saudi-Arabia-Threatens-To-Drop-Dollar-For-Oil-Trades.html

      https://www.valuewalk.com/2019/02/petro-yuan-replace-petrodollar/

      • Anh Toàn sagt:

        Nicht wahr, hat der Donnie Erfolg und beseitigt das Handelsdefizit, beseitigt er die Stellung des USD als Weltreservewährung:

        Wenn die Amis nämlich mehr exportieren als importieren und der USD bliebe Weltreservewährung, müsste die Weltwirtschaft schrumpfen, da dem Ausland die Dolla’s ausgehen um die Importe aus den USA zu bezahlen, es gäbe immer weniger USD.

        Der Herausgeber der Weltreservewährung muss Defizite machen um das Wachstum der Weltwirtschaft zu finanzieren. Saublöd ist einfach zu glauben, dies wäre zum Nachteil des Herausgebers der Weltreservewährung. (Unser Geld, euer Problem)

        • Marcel Senn sagt:

          Anh: Nun was hat eine Weltreservewährung die eben nur als Reserve faul und dumm irgendwo rumliegt mit Wirtschaftswachstum gross zu tun.
          Der US$ macht 62% der Weltdevisenreserven aus, dann benutzt man halt von einer oder mehreren anderen in Zukunft mehr.
          Und selbst wenn sie irgenwann zum Oelexporteur werden, die Amis werden auch dann noch über ihre Verhältnisse leben, das liegt mittlerweile in deren Naturell und die Chinesen sind einfach vifer als die Wurstfingeramis.

          • Anh Toàn sagt:

            Wenn die Amis mehr exportieren als importieren, bekommen sie mehr Dolas als dass sie ausgeben. Irgendwann sind dann die Dolas der Japaner, Saudis und Schweizer aufgebracht, und dann müssen die EUR oder Yen oder sonstige ausländische Taler als Zahlung akzeptieren. Und entsprechend müssen dann die entsprechenden Volkswirtschafte die Defizite machen.

          • Anh Toàn sagt:

            Es können eben nicht alle mehr exportieren als importieren. Und die, welche mehr exportieren als importieren müssen fremde Währungen als Zahlung akzeptieren (woher sollte die Welt denn die Währung des Exportüberschusses haben) und auf ihre Bilanzen landen. Handelsbilanz und Zahlungsbilanz müssen sich ausgleichen, etwa so formulieren die Volkswirter die im Kern buchhalterischen Gesetze.

          • Anh Toàn sagt:

            Andererseits kann nur der mehr importieren als exportieren, dessen Währung von den anderen gebunkert wird. Das Handelsbilanzdefizit der USA verschwindet dann, wenn der Rest der Welt die Dolas nicht mehr will, will das Ausland die nicht, muss es etwas in den USA damit kaufen und ausführen:

            Aber dann müssen die Amis ihre Gewohnheit, die süsse Gewohnheit, mehr konsumieren als produzieren zu können und sich das Loch vom Ausland in der eigenen Währung finanzieren zu lassen. Oder etwas einfacher gesagt, im Ausland die Differenz anschreiben lassen.

          • Anh Toàn sagt:

            Wie Geldmengenwachstum mit Wirtschaftswachstum zusammenhängt, fühle ich mich nicht berufen zu erläutern. Und wenn es heute zu viel „Geld“ gibt, geht eine Zeit Wirtschaftswachstum auch ohne Geldmengenwachstum. Aber auf Dauer gilt schon, was Ossi Grübel so treffend gesagt hat: Mit schrumpfenden Bankbilanzen (da stehen die Geldmengen drin, ausser das bisschen Bargeld) gibt’s kein Wirtschaftswachstum.

          • Marcel Senn sagt:

            Toan: Nun dass die Amis in den nächsten Jahren einen Exportüberschuss haben werden, glaub ich nicht, aber dank massiver Produktionssteigerung von Erdöl & Co könnten sie es um einiges reduzieren – halbieren oder so.
            Was aber auch noch berücksichtigt werden muss ist die US Schuldenzunahme. Irgendjemand muss den ganzen US Schuldenberg kaufen, akutell sind es primär Amis, Ausländer kaufen aktuell kaum noch Treasuries etc. Wird spannend werden wie sich das in der Zukunft entwickeln wird.
            Was die richtige Geldmenge ist, darüber kann man streiten. Ich würde da eher eine Assetbasierte Grundlage nehmen anstatt eine GDP Grundlage für die Bemessung.
            Und dann gibts ja noch die Geldumlaufgeschwindigkeit – zB. in der CH so tief wie 1906 (SNB Gründung) nicht mehr, in USA ähnlich historisch tief

          • Anh Toàn sagt:

            @Marcel https://www.washingtonpost.com/news/fact-checker/wp/2016/04/02/trumps-nonsensical-claim-he-can-eliminate-19-trillion-in-debt-in-eight-years/?noredirect=on&utm_term=.01639faceb53

            Trump hat behauptet, die US Schulden in 8 Jahren komplett abbauen zu können, alleine mit besseren Handelsdeals mit dem Ausland: Will er so die Schulden abbauen, braucht er Handelsüberschüsse.

            Dass das möglich ist, erscheint ziemlich unplausible. Schlimmer aber ist, es wäre dumm aus Sicht der USA, dies zu tun.

            Trump mag der dümmste Präsident aller Zeiten sein, aber so blöd wie seine Fans ist er nicht: Er selber glaubt nicht, was er sagt, davon bin ich überzeugt.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Der Währungsfond ist europäisch beherrscht, die Weltbank amerikanisch. Kein Wunder, schiesst der Währungsfond gegen die USA, wenn die USA die EU mit Zöllen bedrohen. Da finden sich auch immer Argumente, egal wofür. Kann man nicht ernst nehmen. Sind politische, nicht wirtschaftliche Aussagen von Europa, das Angst um seine Pfründe habt. Und wieso nicht China stoppen? 0,6% (wird im Artikel fälschlicherweise als „jährlich“ beschrieben, dabei bedeutet das EINMALIG) weniger Wirtschaftswachstum ist für die USA zu verkraften. Würde die EU miteinstimmen, würde China tatsächlich zurückgebunden werden.
    Heute lebt China eh vor allem vom Schuldenmachen all der Staaten, die sich der One-Belt/One-Road-Initiative anschlossen und sich Milliarden-Projekte aufschwatzen lassen (Schmiergeld).

    • Anh Toàn sagt:

      aus vom 10.10.2018: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/der-handelsstreit/iwf-weltbank-wto-und-oecd-warnen-vor-zerstoerung-des-welthandels-15830557.html

      „Am Mittwochmorgen mahnten die Chefs von Internationalem Währungsfonds (IWF), Weltbank, Welthandelsorganisation (WTO) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Welt, Handelskonflikte beizulegen und die WTO zu stützen“

      Auch die „amerikanisch beherrschte“ Weltbank „schiesst“ schiesst gegen die USA:

      Das wundert den Rothacher nicht im geringsten, weil dies in seiner Filterblase nicht ankommt.

      • Anh Toàn sagt:

        „Würde die EU miteinstimmen, würde China tatsächlich zurückgebunden werden.“

        Würde sich die EU auch ins Knie schiessen, so wie die Amis und die Briten, hätten alle nur ein Bein und die Chinesen könnten pro Hose nur noch halb so viele Hosenbeine exportieren: Das wär echt Scheisse für die Chinesen.

        • Anh Toàn sagt:

          Noch besser, statt uns nur ins Knie zu schiessen, erschiessen wir uns: Dann sitzen die Chinesen voll in der Scheisse, weil die haben dann keine Kunden mehr für ihre Exporte. Ätsch!

    • Konrad Tanners sagt:

      Und wenn man sonst keine Argumente hat, kreiert man eine Verschwörungstheorie! Ein gutes Zeichen dafür wie stichhaltig und logisch die Argumente des Artikels sind. Ihr Glück, muss man sich im Populismus nicht an Fakten und Argumenten stören.

Kommentar

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