Als die Deutschen die Griechen waren

Die Krise der Eurozone findet den Weg zurück in die Schlagzeilen. Doch was ist das Problem? Die Deutschen platzen beinahe vor Stolz über ihre Exportstärke. Was solls, dass die Griechen immer tiefer in die Krise rutschen?  Wer über den eigenen Verhältnissen lebt, soll dafür gehörig schmoren.

Stolz auf die deutsche Exportmaschine: Angela Merkel.

Oder vielleicht doch nicht? Sind die Deutschen mitschuldig am Elend der Griechen. Das sagen die beiden renommierten Wirtschaftshistoriker Barry Eichengreen und Peter Temin in einem spannenden Text (Vorsicht: Ökonomenslang).

Und sie machen ihr Argument gleich an den Deutschen selbst fest. Denn die Deutschen waren auch einmal die Griechen. Das heisst, sie waren in der gleichen Situation wie diese. Temin und Eichengreen meinen die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts, als schon einmal eine Gemeinschaftswährung für Unruhe gesorgt hat: Der Euro von damals war das Gold – genauer: die Währungen waren ans Gold gebunden – und diese Währungsunion war weltumspannend. Ansonsten aber überwiegen die Gemeinsamkeiten. Eichengreen und Temin:

The gold standard was characterised by the free flow of gold between countries, fixed values of national currencies in terms of gold, and the absence of an international coordinating organisation.

Tönt vertraut, oder? Doch damals war Deutschland nicht die Exportmaschine wie heute. Diese Rolle hatten die Amerikaner inne. Und die Deutschen hatten darunter zu leiden.

The result was that the surplus countries, the US and France, sucked gold and foreign reserves out of the deficit countries, Germany and the UK, all through the 1920s. While there was no pressure for the former to reflate, there was increasingly intense pressure for the latter to deflate.

Kurz: Die Ausgangslage der Deutschen war übel. Durch die Importe stieg die Verschuldung gegenüber dem Ausland. Bei den Exporten hatten sie keine Chance, sie konnten ihre Währung nicht abwerten. Was blieb, war einzig das Senken der Preise und damit der Löhne: Das perfekte Giftgemisch für schwere Krisen und politische Unruhen.

Nein, das heisst nicht, dass die Starken schwach werden sollen. Eichengreen und Temin:

The point of this discussion is not to let deficit countries – Germany in the context of the gold standard, Greece in the context of the euro, the US in the case of global imbalances – off the hook. All three were reluctant to acknowledge that they faced budget constraints. All three lived beyond their means, running budget and current-account deficits and financing them by borrowing abroad.

Das heisst: Klar sind die Deutschen damals und die Griechen heute nicht einfach unschuldig. (Bei den Amerikanern liegt der Fall ähnlich, auch darauf gehen die Ökonomen ein). Sie haben alle über ihren Verhältnissen gelebt. Aber:

With these countries in balance-of-payments surplus, someone else had to be in deficit. With their refusal to expand, someone else had to contract. With their refusal to extend emergency financial assistance, the extent of the contraction to which the deficit countries were subject intensified. The political consequences proved disastrous. A similar process is currently underway. Greece trades with Germany, which has a strong surplus. With Germany reluctant to raise spending, a cash-strapped Greece has no alternative but to deflate. Whether it can cut spending by 10 % of GDP in short order remains to be seen. Greece’s problem now, like Germany’s in the early 1930s, is that cutting costs only makes the burden of indebtedness heavier.

Alles klar? Das historische Beispiel Deutschlands macht deutlich, wie gefährlich es ist, das Schicksal ganzer Länder aufgrund moralischer Argumente aufs Spiel zu setzen. Deutschland hat eine Verantwortung gegenüber Griechenland, wie sie die Siegermächte nach dem Ersten Weltkrieg gegenüber Deutschland gehabt hätten. Die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von Exporten ist ein Problem. Anderer Ansicht?

Nachtrag:

Ok, die Kernbotschaft des Blogbeitrags ist nicht überall angekommen. Hier ist sie nochmals in aller Kürze: Auch Länder, die ihre Wirtschaft auf Exporte ausrichten, sollten sich um die Folgen kümmern, die diese Ausrichtung auf schwächere Länder hat. Besonders, wenn beide in einer Währungsunion gefangen sind. Denn die Krise in den schwachen Ländern fällt sonst auch auf die starken zurück.

Man kann hier eine andere Meinung haben. Doch ist mir schleierhaft, wie man eine antideutsche Haltung in den Text hineininterpretieren kann, wie das einige Kommentatoren getan haben. Der Sinn des Vergleiches liegt darin, zu zeigen, dass sich Phasen der Stärke und der Schwäche in der Geschichte eines Landes abwechseln können. Die Deutschen waren in den 20er Jahren die Schwachen. Ihre Probleme haben sich wegen der Unbekümmertheit der damals Starken und wegen der damaligen Währungsunion, genannt Goldstandard, verschärft. Dass ein Land «über den eigenen Verhältnissen» lebt, ist kein moralisches Urteil und sagt nichts über dessen Wohlstand. Das besagt bloss, dass  es permanent Importüberschüsse verzeichnet, also von den Gütern des Auslandes abhängig ist.

58 Kommentare zu «Als die Deutschen die Griechen waren»

  • Nyat sagt:

    I usually don’t post in Blogs but your blog forced me to, amazing work..

  • payday loans sagt:

    Hi buddy, very informative post. Please keep them coming.

  • T. Becher sagt:

    Ich entschuldige mich bei der tagesanzeiger-Redaktion, das mit den hohen Reparationszahlungen wurde veröffentlicht, ein Einmarsch ist aufzuschieben.

  • T. Becher sagt:

    Zu viel Wahrheit zu Gunsten der Deutschen ist wohl politisch inkorrekt und wird nicht veröffentlicht. Vielleicht sollte man wieder wo einmarschieren und den Leuten im Ausland zeigen, wo der (deutsche) Hammer hängt.

    • A. Albrecht sagt:

      Ich gebe auf! Nachdem ich selber auf die immer gleichbleibenden Themen der Herren Schulte und Becher hereingefallen bin (nämlich ihr vermeintliches Elend in der Schweiz und mit den Schweizern) und somit das eigentliche Thema dieses Blogs verfehlt habe, muss jetzt ein T. Becher noch von ‚Einmarsch‘ schwätzen. Ich nehme an, Sie werden Ihre Kommentare als Ironie/Polemik verkaufen. Da bewahrheitet sich doch wieder ein Klischee über die Deutschen: der Witz, der gelungener Ironie beiwohnt, ist einfach nicht des Deutschen Sache. Jede Form von Einfühlungsvermögen, Sozialkompetenz und Gelassenheit scheint Ihnen abzugehen.

  • A. U. Mueller sagt:

    Was da bestimmte Personen schreiben ist ja unerhoert. Bitte jeder Bürger dieser Welt hat sich an die Gegebenheiten eines Gastlandes unterzuordnen. Das heisst nicht das man etwas nicht hinterfragen kann. Aber bitte in einem anständigen Gespräche, bei der richtigen Zeit und am richtigen Ort. Was da gewisse Leserbriefschreiber von sich geben ist doch ein Zeichen das Sie frustiert, entäuscht sind von sich selber oder sogar von ihrem Heimatland. Ander’s kann ich mir dies nicht erklähren. Vieles liegt natürlich auch am benehmen der jeweiligen Bürger-innen, wie man sich in einem Gastland integriert, Anstand, Respekt vor der Bevoelkerung und von der Regierung im jeweiligen Gastland hat. Bitte jeder der so spricht sollte sich doch einmal an der eignen Nase nehmen (Spiegel schauen) und von der eignen Tür sauber machen. Immer liegt der Fehler bei den anderen, wieso denn nur, das kann’s doch nicht sein. Was mich ärgert, einige wenige die so abschätzig die Schweiz, Regierung und die gesamte Bevoelkerung beleidigen haben hier wirklich nicht’s zu suchen. In anderen Ländern auch nicht. Bitte gehen sie wieder nach Hause, wenn es ihnen den hier nicht gefällt. Entschuldigung, ich kenne auch sehr anständige Bürger aus Deutschland, die Sie auch nicht gerne haben, weil Sie ein Gastland so verhunzen. Des weiteren giessen Sie nur noch mehr unnütziges Oil ins Feuer und schaden den intergierten Landsleuten. NB: Ich hatte schon mit so vielen verschiednen Bürgern vom Ausland zusammen gearbeitet und es war eine tolle Zeit. Ich lebe seit bald 6 Jahren mit meiner Familie und drei Kindern in Asien. Hier ist es auch nicht so einfach, anderer Kulturkreis, Religion, Essen und noch vieles mehr, aber ich versuche mein best moegliches mich zu intergieren nur so geht’s. Eigentlich sehr schade, das Sie all die Jahre nicht’s, aber auch gar nicht’s dazu gelernt haben. Ein guter Rat, respektiere deine Mitbürger in deinem Gastland, dann wirst auch du Erfolg haben und akzeptiert.

  • Andreas Dombek sagt:

    @Markus Diem Meier

    Sehr geehrter Herr Meier.
    Der dargestellten These und zu Ihrem Nachtrag kann und muss man doch sehr heftig widersprechen. Ein Vergleich des Dt. Reiches von 1920-30 und des heutigen Griechenlands ist nicht auch nur ansatzweise möglich und überhaupt sinnvoll.
    In sehr vereinfachter Art und Weise kann gesagt werden, dass damals nach Abtretung von ca. 20 % des dt. Reichsgebietes, der extrem hohen Reparationen, der nachträglichen Vernichtung vom öffentlichen Vermögen durch die Siegermächte, unzulässiger Besetzungen mit rigorosen metriellen Ausbeutungen sowie der Verweigerung von beantragten Zahlungsstundungen zusätzlich das dt. Zahlungssystem besonders während der weltweiten Inflation und auch danach zur Destabilisierung beigetragen hat. Auch der durch Frankreich verweigerte Zusammenschluss von Deutsch-Österreich mit dem Dt. Reich zu einer erhofften politischen, fiskalischen und wirtschaftlichen Neustaatlichkeit hat sicherlich ebenfalls dazu beigetragen. Die Exporte sind dadurch natürlich minimiert worden. Genützt hat diese deutsche Abwärtsentwicklung sicherlich keinem anderen wirtschaftschwachen Land in Europa.

    Beim heutigen Griechenland kann man von einem recht hohen deutschen Anteilen bei den direkten und indirekten EU-Zahlungen ausgehen. Diese währen in dieser Größe so nicht möglich, wenn Deutschland gerade diesen Exportüberschuss nicht hätte. Die deutschen Transferzahlungen nach Griechenland orientieren sich auch an solchen Parametern. Die EU-Zahlungen nach GR sind trotzdem m. E. für uns Deutsche noch tragbar. Was jedoch viele Bürger verwirrt und zornig macht, sind die scheinbar grenzenlosen Verschleuderungen von Geldern aus der EU bzw. der innergriechische Schlendrian sowie die dortige fiskalische Ungerechtigkeit und Unordnung.
    Da sei die Frage erlaubt, ob sich bei der gewünschten deutschen Expotzurückhaltung dann Griechenland all seine Personen- und Lastwagen, Werkzeugmaschinen, Flugzeuge, Panzer, neuartigen Panzerhaubitzen, modernste U-Boote und all die vielen anderen technischen Gerätschaften und Spielzeuge noch leisten oder gar etwa auch selber herstellen könnte. Möglicherweise würden die US-Amerikaner allzu gerne in diese Bedürfnislücke zur griech. Befriedigung einspringen. Das ist nicht arrogant gemeint, dass ist leider die reale schmerzliche Wahrheit.

    Die wichtigere Frage ist jedoch, warum sich nun gerade jetzt gewisse Menschen und Länder um die deutsche Exportmoral nun solche unendlich große Sorgen machen und dabei auch noch gigantische Krokodilstränen weinen. Die Beantwortung dieser Frage interessiert sicherlich viele der Schreiber in diesem Blog.
    Sie Herr Meier, als ausgewiesener Wirtschaftexperte sollten bzw. müssten eigentlich solch relevanten Fragen nachgehen und möchten diese beantworten.
    Wir Bloger sind hier nur interessierte Amateure, wir sind keine „Experten für ethisch-moralische Exportprobleme“.
    Auf eine journalistische Reaktion wird spannen gewartet.

  • A. Albrecht sagt:

    @ Lars Schulte

    Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Sie mit Ihrer unqualifizierten, persönlichen, arroganten und hasserfüllten Polemik in irgendeiner Weise dazu beitragen, dass das sogenannte ‚Deutschen-Bashing‘ aufhört? Als gerade eben eingebürgerte Deutsche wünsche ich mir, dass Sie Ihre jedes Klischee über die Deutschen erfüllenden Ergüsse an einen anderen Ort tragen, z.B. an den Sandsack im Keller.

    • Lars Schulte sagt:

      Nach etwa einem halben Jahrhundert in der CH (wenn Sie’s so lange aushalten) werden Sie auch noch etwas polemischer werden, denn Polemik lernt man/frau insbesondere in He(h)lvetien. Dazu braucht frau auch keinen Sandsack. Also, wie man/frau in den Wald ruft, so tönt’s heraus

      • Pumuckl sagt:

        Eben Hr. Schulte. Genau diese Weisheit – Wie man in den Wald ruft …. – sollten Sie sich mal zu Gemüte führen. Sie pissen den Leuten ans Bein, also behandelt man Sie wie einen Strassenköter, was Sie wiederum zum Anlass nehmen …… Alles weiter ist oben schon gesagt.

  • T. Becher sagt:

    Ist eigentlich bekann,dass Deutschland nach dem Vertrag von Versailles nach heutiger Rechnung 700 000 000 000 € allein durch Geldleistungen hat bezahlen müssen und dies ein Mehrfaches des gesamten Gebäudewertes Frankreichs war, obwohl gerade mal vier Prozent davon zerstört wurden? Sind die anderen Grausamkeiten trotz des von Österreich ausgelösten Weltkriegs auch bekannt? Besetzung des Ruhrgebietes, Aushungern der Bevölkerung, Kohlenraub…

  • Burkie sagt:

    Ist eigentlich bekann,dass Deutschland nach dem Vertrag von Versailles nach heutiger Rechnung 700 000 000 000 € allein durch Geldleistungen hat bezahlen müssen und dies ein Mehrfaches des gesamten Gebäudewertes Frankreichs war, obwohl gerade mal vier Prozent davon zerstört wurden? Sie die anderen Grausamkeiten trotz des von Österreich ausgelösten Weltkriegs auch bekannt?

  • Andreas Dombek sagt:

    @Lars Schulte

    Herr Schulte, ist es möglich, aus dem 8. in den 1. Gang herunter zu schalten? Denn mit so einer übersteigerten Dynamik rauschen Sie viel zu schnell an Ihren möglichen Diskussionspartnern vorbei. Kein Schweizer, aber auch kein Deutscher, kann und will m. E. auf so einen rasenden Zug aufspringen. Man kann doch auch schwierige und unangenehme Themen in angepasster Art und Weise angehen. Mit vorauseilenden Dank.

    • Lars Schulte sagt:

      Mit nachreichendem Dank zurück für diese/Ihre sanfte, bzw. kreative, ironische Kritik u. Empfehlung. Der Raserei oder die Gäule geht/gehen manchmal mit mir durch (muss wohl daran liegen, dass ich mit Pferden aufgewachsen bin), aber natürlich will ich damit auch nicht allen CH’s auf den Schlips treten – ohä lätz, äxgüsi uf’d Grawatte träte. smile u. schmunzel…

  • Thomas sagt:

    Schade, dass die Autoren des Originaltextes die hier versammelten Kommentare nie lesen werden, sie würden bestimmt herzlich lachen. Meinen Sie nicht, Herr mdn, eine gute Übersetzung des kompletten Originals hätte vielleicht interessantere Diskussionen hervorgerufen als Ihre Weichspülung und Focussierung auf Deutschland? Und natürlich fragt sich mancher Leser warum in einer CH Zeitung letzteres. Wie wäre das schön, wenn Sie diesen wirklich interessanten Text zum Anlass genommen hätten, einen kompetenten Kommentar zur Frage der Vor- und Nachteile bzw. Geschichte von Währungsunionen zu verfassen – oder dazu welche Möglichkeiten und Grenzen Sie für Exportnationen (incl. CH) sehen, sich der nötigen Verantwortung zu stellen…
    Aber ich bin hoffnungsvoll: Phasen der Stärke und der Schwäche in der Geschichte einer Tageszeitung können sich sicher auch mal abwechseln.

    • Andreas Dombek sagt:

      @Thomas WER

      Herr WER, vielleicht sollten Sie nicht nur über das Weichspülen dozieren, sondern selber eine passende Vorlage geben. Eventuell ergibt sich durch Ihre Anstrengung ein interessanter Spielverlauf.
      Wir als Europäer haben durch die Zerstückelung Europas und folgen teilweisen Vereinigungen, ob in der Schweiz, Deutschland und Österreich, historische und monetäre Erfahrung, wie z. B. die CH 1848/1850 und das Dt. Reich 1871/1873. Schon damals wurden die selben Popanze und Belzebuben auf die Börsentafeln und in die Gebetsbücher geschrieben, denn dies sei der sichere Untergang des Abendlandes.
      Da erscheint mir Ihre Anregung, über solch wichtige und sehr interessante Themen auch im TA zu schreiben, eine sehr gute Idee. Hoffentlich werden die Schreiberlinge dieses Blattes unsere Texte auch mal lesen und diese Thematik doch ernst nehmen.
      Nachtrag: Herr WER, mit offenem Visier schreibt es sich leichter.

  • Lars Schulte sagt:

    Schweizer sind ein mutloses, ängstliches Völkchen. Angst vor Ausländern, Europa u. EU, Hochdeutsch, Kultur, Internationalität, Wettbewerb, Weltoffenheit, etc… einfach vor allem Angst was nicht nach Alpenrosen u. Käse riecht. Frau CMR aber hat Stil u. Klasse (auch in der Kleidung). Sie nennt das Kind beim Namen u. beleidigt nicht einfach die EU indem sie Erpressung unterstellt.
    Wie krank ist eigentlich Mami Helvetia? Krampfhaft werden lächerliche Themen gesucht um den grundlosen, jahrzehntelangen, paranoiden Deutschenhass zu pflegen od. neu zu entfachen. Wird / ist das der CH denn nicht allmählich peinlich? Ja, wenn einige ihren krankhaften DE-Hass nicht zügeln können, ist das deren (trauriges) Problem. Was kratzt das die restliche Welt. Arme, bzw. armselige He(h)lvetia!
    …und der Tagi erreicht mit seinen tendenziösen Hetzartikeln, dass langsam aber sicher auch dem letzten Deutschen die Augen geöffnet werden, welch armseliger Geist in diesem tragisch-komischen Ländchen doch herrscht.

    • Patrick Ryf sagt:

      Auf jeden Fall hat sich dieses ängstliche Völkchen ein gewisses Mass an Souveränität und demokratischer Mitbestimmung erhalten können und ist von 2 Weltkriegen verschont geblieben. Die Deutschen müssen noch immer schön PLatz machen, wenn die Herren Siegermächte es befehlen, da man Deutschland noch immer nicht in die volle Souveränitat entlassen wollte. Wenn man von einer Diktatur in der nächsten gelandet ist, muss man wohl damit zufrieden sein. Kommen sie doch einmal selber in die Schweiz, um sich ein Bild über die Schweizer zu machen. Ich mag die Deutschen sehr gut, aber bestimmt nicht wegen so niveaulosen Zeitgenossen wie ihnen.

      • Leo Schale sagt:

        Ja, Herr Ryf. Sie sind einer dieser armseligen, ungebildeten Neider aus dem Tal der Ahnungslosen od. besser hinter den Steinhaufen. Die CH-Alpen sind wie Mauern vor den Köpfen von parasitären CH-Individuen wie Sie. Aber Danke für Ihre falsche Einladung.Übrigens, kenne ich die CH-Geschichte bestens (besser als so mancher CH -Hinterwäldler (hier aufgewachsen u. 53 Jahre in CH), habe ein Geschäft aufgebaut, Erfolg erarbeitet und Steuern bezahlt, Schweizern Arbeit gegeben, richtig gutes Geld verdient und auch hier ausgegeben, auch viele Freunde aus CH, I, F, etc. Aber einbürgern liess ich mich nie, da man ja auch damals schon als junger Mensch in der Primarschule die widerliche Deutschfeindlichkeit erfahren musste. Demzufolge wird in Bälde auch meine Firma inkl. Eigenheim an einen DE verkauft und dann tschüss armselige CH

        • A. Albrecht sagt:

          @ Leo Schale

          Ihnen (der im übrigen in allen möglichen und unmöglichen Blogs seine Giftspritze gegen alles Schweizerische einsetzt) und Ihrem Kollegen im Geiste, Lars Schulte, kann man nur wünschen, dass sie irgendwo eine Heimat finden, in der sie sich geborgen und aufgenommen fühlen. Es würde allerdings sicherlich helfen, wenn Sie beide ihren Teil dazu beitragen: Hass, Um-sich-Schlagen und Verbitterung dürften in keinem Land der Welt dazu beitragen, sich willkommen zu fühlen.
          Es ist genauso, wie Sie es sagen, Herr Schulte: Wie man in den Wald hineinruft………..

    • L. Wyder sagt:

      Aus anderen Beiträgen Ihrerseits konnte ich herauslesen, dass sie als Deutscher in der Schweiz leben und das schon eine lange Zeit.
      Was um Himmels Willen hält Sie noch hier? Wenns nach Ihnen geht scheint in der Schweiz alles schlecht zu sein, nun würde mich interessieren, was so vollkommen Wichtige Sie noch in diesem Land aufhält? Klar ist jeder berechtigt zur Kritik, auch Ausländer. Aber so? Das ist purer Hass gegen ein Land.
      Ich bin Deutsche, wohne aber schon mehr als die Hälfte meines Lebens in der Schweiz. Normalerweise verteidige ich Deutschland und seine Bürger, doch in Ihrem Falle kann ich voll und ganz verstehen warum einige CH-Bürger Probleme mit den Deutschen haben, da Sie gerade jedes Einzelne Klischee eines Deutschen als wahr bestätigen.

    • Pumuckl sagt:

      Bei allem Verstndnis, aber langsam bekomme ich so meine Zweifel. Sollten Sie als Deutscher tatsächlich in der Schweiz leben, dann sollten Sie schnellstmöglich auswandern, da Sie dieses Land ganz klar krank macht. Derart von Frust zerfressen, wie Sie sind, geht das sonst nicht mehr lange gut.
      Ja. Die Schweiz hat Schwächen. Viele der üblichen Kommentarschreiber auch. Aber mit Ihrer Art, den Schweizern permanent ans Bein zu pissen, sind Sie Hr. Schulte keinen Deut besser, als der durchschnittliche, minderbegabte, ferngesteuerte SVP Kommentarschreiber. Sollten Sie also als Deutscher in der Schweiz leben, sind Sie für o.g. Gruppe höchstens der Beweis, dass nicht nur gut qualifizierte Ausländer aus Deutschland in die Schweiz kommen.
      Und ja. Ich bin Deutscher, bleibe Deutscher auch wenn ich schon mehr als 20 Jahre hier lebe und ich werde einen Teufel tun und mich bei den Schweizern (spez. Zürchern) anbiedern.

  • Urs Vollmer sagt:

    Es ist schon so wie Dombeck und Nater hier kommentieren. Der Tagi reitet tatsächlich seit einigen Jahren auf dieser peinlich-irritierenden Antideutschenwelle (deren jüngstes Machwerk dieser völlig sinnfreie und historisch-ökonomisch absolut unhaltbare Artikel darstellt). Ich gehe mal davon aus, dass hier ein knallhartes Kalkül seitens der Redaktion (bzw. der Tamedia) dahintersteckt. Und wahrscheinlich funktioniert’s ja, wie die immer zahlreichen Kommentatoren bei diesem Themenkomplex zeigen. Es wird gelesen und sich darüber ereifert. Schade nur, dass dafür wirklich intelligente Artikel im Tagi immer seltener werden.

  • Sascha Weber sagt:

    Sorry bei mir im Text fehlt an entscheidender Stelle das Wort „nicht“
    Gemeint ist natürlich das die Lohnerhöhung von 10% die Exporte zwar verteuert, jedoch nicht so extrem das die Exporte gleich wegbrechen würden.

    • Andreas Buholzer sagt:

      @ Sascha Weber: Sorry, bei dir im Text fehlt an entscheidender Stelle der Buchstabe „S“, gemeint ist „das(S)“, welcher jedoch bezeichnet ist und das Niveau anzeigt, wo sich auch der Inhalt bewegt.

  • Sascha Weber sagt:

    Die Unternehmen in Deutschland sollten von der Regierung Merkel zu massiven Lohnerhöhungen gezwungen werden.
    Von selber würden Sie es wohl nicht machen. Die Unternehmen die die Löhne nicht erhöhen bekämen eine Strafsteuer aufgebrummt. Zum Beispiel 10% mehr Lohn für die Arbeiterklasse und Mittelschicht, das würde die Exporte verteuern, aber so extrem das diese gleich wegbrechen würden, im Gegensatz würde es den Sparwahn der Deutschen brechen und die Binnennachfrage steigern, was den Exporteinbruch kompensieren würde. Vielleicht würden manche Deutsche die 10% Lohnerhöhung auch nutzen um Ferien in Griechenland zu machen. Auch gut!

    • Pumuckl sagt:

      Ich weiss ja nicht in welcher Welt Sie leben, aber die muss irgendwo weit hinter dem Mars liegen. Bei einer derartigen Strafsteuer lohnt es sich für praktisch jedes Unternehmen, die Produktion, die wg. der Lohnnebenkosten sowieso in Deutschland schon extrem teuer ist, komplett ins Ausland zu verlagern. Somit hätten die Leute nicht 10% mehr Lohn, sondern wären stattdessen 100% arbeitslos. Wovon zahlt man dann die Milliarden um Griechenland zu unterstützen?
      Ist ihnen überhaupt klar, dass Privatleute aus Deutschland inzwischen schon auf eigene Kosten manche Strassen sanieren lassen, weil kein Geld mehr in der Gemeindekasse ist? Sie trompeten hier Ansichten zu Themen herum, von denen Sie absolut keine Ahnung haben.

  • Rita Schnell sagt:

    Wie ich finde ein sicherlich interessanter Vergleich, allerdings bleibt es bei dem Vergleich.
    Ich persönlich hätte es hier dann doch spannender gefunden, wenn Vorschläge oder Gedankenspiele niedergeschrieben worden wären, über die man dann tatsächlich diskutieren oder gar philosophieren könnte.
    Vielleicht gibt es ja noch einen „Nachschlag“?

  • Andreas Dombek sagt:

    @Bernhard Nater Da haben Sie recht. Es gibt leider Momente, da glaubt man, der BLICK würde Themen seriöser und sachlicher behandeln als der TA. In allzu vielen Zeitungszeilen und in einigen Radio- und TV-Berichten werden übersteigerte Darstellungen von der sog. Schweizerqualität unters Volk gestreut. Um nicht falsch verstanden zu werden, ist damit der nicht nachvollziehbarer, fast schon pathologisch scheinender Zustand gemeint, bei welchen jedes einfache Ding, jedes Normale und sonstig Übliche oft irrational zu Schweizerqualität übersteigert wird.
    Der beschriebene Überlegenheitsglaube gegenüber dem Ausland lässt aus der ausländischen Sicht solch eine Selbsteinschätzung sofort in eine schweizerische Selbstüberschätzung kippen. Leider wird von der Presse diese Situation nicht kritisch aufgenommen sonder leider zu oft auch noch angeheizt. Wie z.B. die obige Schmonzette von Hr. Meier. Auch beim mehrmaligen durchlesen wird man nicht wirklich schlauer. Man kann den Inhalt dieser Botschaft nicht begreifen, hingegen aber bei einige Antwortschreiben öffnet sich Herz und Verstand. Dort wird in unkritischer und ohne inhaltlichen Bezug zum historischen Thema der 20-30 Jahre, als Deutschland nicht alle Reparationszahlungen durchführen konnte, Öl ins antideutsche Feuer geschüttet.
    Denn für die damaligen fehlerhaften Entscheidungen kann man nachhinein die Deutschen nicht alleinig verantwortlich machen, da sie und des unterlegene Österreich keine Mitsprachemöglichkeiten im intern. Währungsfragen, Zahlungsverkehr, Geld- und Edelmetallsteuerung hatten. Beide Länder waren befehlsempfangende und ausführende Vasallen der damaligen Siegermächte. Dies soll und kann nicht die Verantwortung Deutschlands und Österreichs schmälern, darf aber auch das Versagen der entscheidungsschwachen USA und der unterdrückungswilligen GB sowie der rachedürstenden F nicht unterschlagen! Aus diesen Gründen haben die USA gegen die innere Überzeugung der GB, F und der UdSSR nach dem 2. WK das unterlegene Deutschland wieder auf die Beine geholfen.

    Da möchte man als überzeugter Europäer die Dauermeckerer fragen, was sich in Europa nach dem Krieg entwickelt hätte, wenn nicht z. B. die ca. 16 Mio. Vertriebenen und Flüchtlinge in Restdeutschland eingebunden worden währen, die USA keine Aufbaugelder nach Deutschland gegeben hätten und die Deutschen nach kurzer Zeit in Europa so schön unter allumfassender Einbindung (mit der gesamten Überwachung und alles durchdringenden Kontrolle) gekommen währen und dann ihren wirtschaftlichen Erfolg gestartet hätten. Es reicht nur ein kurzer Blick in den Nahen Orient. Deutschland hat die heimatlosen Menschen, die ca. 30-fach größer als bei den Palästinensern waren, aufgesogen und eingebunde. Bei der unterstellten etwas besseren deutschen Organisations- und Durchsetzungsfähigkeit hätten wir ansonsten in Europa einen gigantischen Feuersturm, unvorstellbar schlimmer als im Gaza, Golan, Jerusalem, Libanon und all den anderen schrecklichen Orten dort. Ob aus solchen Wirrungen auch die Schweiz sich hätte raushalten können, möchte man nicht sicher sein. Aus Libanon, der „Schweiz des Orients“ ist eigentlich auch nur ein Trümmerhaufen übrig geblieben.

    Als Deutscher und Schweizfreund möchte man die besonders hyperpatriotischen Schweizer etwas provokant fragen. Wer hat dies erfunden: Das Schweizerkreuz, die Schweizerflagge, das Schweizermesser, die Schweizerkanone Bührle, die Schweizerfirmen Nestle, Sulzer, BBC, Bührle-Örlokon, die ETH Zürich uam, einen Teil der Schweizerverfassung und zuletzt das Schweizerepos Willi Tell? Und diese Schweizerzeitung TA bitte nicht vergessen! Nun, bei der Beantwortung dieser Fragen kann man sicherlich bei einigen übereifrigen Schweizern wahrscheinlich eine Ursache für ihr Trauma finden. Ergo: Die Schweiz scheint ein rissiges Importland zu sein, vieles aufzusaugen, jedoch nicht alles gut verdauen zu können.

  • Urs Holzapfel sagt:

    Absolut nicht zu vergleichende Situation oder hatte Griechenland etwa Milliardenreparationen zu bezahlen in den letzten Jahren wie Deutschland nach dem Ersten WK? Wann hört eigentlich dieses,pardon,dümmliche Deutschenbashing auf Boulevardniveau in der schweizerischen Presse auf? Bedient man hier die niedrigsten Instinkte,etwa um abzulenken?Braucht ein gewisser Teil der Leser (und der Redaktoren) so etwas wirklich zur Stärkung des angeknacksten Selbstbewusstseins und die Verlage zur Steigerung der Auflage? Falls ja,wäre dies ein Grund sich Sorgen zu machen.

  • Joe M. sagt:

    Bin auch Deutscher.

    Vom Ton jetzt mal abgesehen…. hat Deutschland nicht einen deutlichen Beitrag zu einem Rettungspaket für Griechenland geleistet und entgegen vertraglicher Abmachungen der EU Griechenland rückhaltlose Unterstützung zugesichert?

    Was könnte noch gefordert werden? Ich glaube nicht, dass man Deutschland zwingen könnte seine Exporte einzuschränken um es Griechenland leichter zu machen. Irgendwie habe ich auch nicht das Gefühl, dass Griechenland davon profitieren würde.

    Vielleicht hat die griechische Politik damals etwas blauäugig gehandelt, als sie dem Euro beigtreten ist. Es hätte eigentlich klar sein müssen, dass Schulden in Euro wesentlich härter sein würden als in Drachmen. Aber wer schon nicht in der Lage ist seine Statistiken auf den Stichtag wahrheitsgemäss hinzubekommen, kann wohl solche Entscheidungen nicht auf einer reellen Grundlage treffen. Die griechischen Leser mögen entschuldigen, aber das musste raus.

    Deutschland hat nach den zwanziger Jahren eine harte Zeit durchgemacht, viel verloren aber auch viel gewonnen. Gewonnen: vor allem Einsichten. Ich bin zuversichtlich, dass Griechenaland schliesslich stärker als zuvor aus der Krise heraus wachsen wird.

  • H. Schaller sagt:

    @ B. Nater
    AUF DEN PUNKT GEBRACHT! Gratulation

  • senfgeber sagt:

    Sehr tendenziöser Artikel. Der Exportweltmeister ist China, nicht D. Ferner platzen die Deutschen nicht vor Stolz, sondern eher einige Schweizer vor Neid.

    • Lars Schulte sagt:

      Mit verlaub @senfgeber, Ihren SUPER Commemnt möchte ich hier nochmals wiederholen – weil er so klar wie wahr ist. Ein Volltreffer – BRAVO !!!
      «Sehr tendenziöser Artikel. Der Exportweltmeister ist China, nicht D. Ferner platzen die Deutschen nicht vor Stolz, sondern eher einige Schweizer vor Neid.»!!!

  • Bernhard Nater sagt:

    @Dombek: Gut gebrüllt Löwe! Ich beobachte (als Schweizer übrigens) den Tagi schon seit Jahrzehnten – und bemerke wie er immer seichter und seichter wird. Besonders auffallend aber sind zwei Sachverhalte: A.: Er versucht ständig und nachhaltig die Schweiz, die Schweizerinnen und Schweizer, die Produkte, Dienstleistungen, Innovationen aus der Schweiz als besser als alle anderen, als höherwertig als alle anderen, als innovativer als alle anderen, als fortschrittlicher als alle anderen; kurz: Als einsame Weltspitze darzustellen. B.: Er (Der Tagi) versucht ständig und nachhaltig Personen und ihre Leistungen die er in irgendeinen nur erdenklich klitzekleinen Bezug zur Schweiz zu bringen vermag als Schweizer oder Schweizerinnen darzustellen (Stichwort: Fremde federn). – Daraus resultiert C., dass er ständig angetrieben ist, die Schweiz, seine Bewohner und seine Produkte und Dienstleistungen abzusetzen vom „Rest der Welt“ – und jetzt kommt’s, insbesondere von Deutschland. Fazit: – Der Schweizer, ich beschränke mich hier jetzt auf den Deutschsprachigen Schweizer, hat nämlich ein tiefsitzendes Identifikationsproblem mit sich selbst, was eben zu dem von mir oben erwähnten Verhalten des Tagi’s (und der anderen Schweizerpresse) führt. Dieses Identifikationsproblem hier zu entwickeln, auszuführen und darzustellen würde den gegebenen Rahmen sprengen. Ich kann’s auch kurz machen: Es fehlt der Schweiz an echtem Selbstvertrauen in die eigene Art und Eigenheit; sie hat dadurch ständig Angst vor allem Fremden und vor jeder Veränderung. Statt sich diese Verdrängung einzugestehen und an dieser Angst zu arbeiten, „basht“ sie dauernd und projektiv auf dem „bösen Ausland“ rum; insbesondere auf ihren „Leistungs-Erzrivalen“ Deutschland.(Die „Schwaben“ (heute Baden Württemberg) sind, was die Leistungsfähigkeit, die Innovation, etc. angeht, faktisch die „besseren Schweizer“ und das wissen wir – ganz tief unten in unserem Bewusstsein – sehr gut. Wie weiter? Identifikation mit sich selbst, heisst das Schlüsselwort dazu! Wer die „Geistige Idee der Schweiz“ nicht fassen kann, der wird als Schweizer nie glücklich werden können – und muss – auf ewig – den „Bösen Ausländern“ die Schuld dafür in die Schuhe schieben.

  • Andreas Dombek sagt:

    Als deutscher Leser möchte ich die Schreiber mit den Fantasienamen, aber auch den werten Stückeschreiber Meier dieser unsäglichen Schmonzette fragen, wie ernsthaft sie den TA und ihre eigenen Schreiben sehen. Einen halbwegs realistischen Vergleich aus der Zeit des wirtschaftlichen Niederganges Deutschlandes durch Milliardenzahlungen an die Sieger des 1.WK und der heutigen Situation mit Griechenland ist absolut und historisch sinnlos.
    Wenn man weitergehen würde, müsste man den Möchtegern-Exportmeister Schweiz auch mitverantwortlich machen für das griechische wundervolle Prassen und Verschleudern. Denn die schweizerische Exportwirtschaft macht sich wie die deutsche bezüglich z. B. von GR auch keinerlei Gedanken über das dortige „Wohlergehen“.
    Die US-Leute sähen erfolgreich Zwietracht bei uns tölpelhaften Europäern. Liebe Schreiber, hinterfragt, was und wieso solche giftigen Zeilen wem und warum nützen und warum sie immer wieder willfährige Lakaien für ihr Giftspritzen finden . Mit solchen hier geschriebenen Vorurteilen macht man sich doch erbarmungslos lächerlich. Oh Herr, lass doch bitte etwas Hirn abregnen.

    • Lars Schulte sagt:

      Kompliment für Ihr treffendes Statement, Herr Andreas Dombek! Sie haben den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen. Dennoch wird Ihr Flehen an unserern Herrn da oben vergeblich sein, denn wo nichts ist kann auch nicht herabregnen. Diese offensichtlichen Hetz- und Neid Artikel kontra Deutschland sind doch insbesondere im parasitären Zwergenstaat Schweiz (auch genannt „HE(H)lVETIEN“) hochwillkommen, bzw. typisch für ein kleingeistiges Gernegrossnatiönchen, die über ihre biedere, armselige „Röschtigrabementalität“ nie herauswachsen wird. Das schon paranoide Deutsch-, bzw. Europabasing in der armseligen Schweiz ist schon seit Jahrzehnten grotesk und wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit neu aufgekocht. Da beschleicht den geneigten Leser doch langsam das Gefühl, dass die Otto-Normalo-Schwezer / -innen sich selber nicht mögen, was dann wiederum sehr begreiflich wäre.

    • Patrick Ryf sagt:

      Ich denke, dass Rettungspacket an Griechenland ist in der Dimension für die Deutschen etwa mit den Reparationszahlungen nach dem zweiten Weltkrieg zu vergleichen. Auch die Politik, mittels Geld drucken und ständig im Markt zu intervenieren kennen wir schon aus der Weimarer Republik. Zum Glück ist aber diesmal Deutschland nicht Deindustralisiert, sondern hat einen starken Export. Auch wenn die deutsche Elite es in 100 Jahren 3 mal geschafft hat, die Währung ihrer Bürger zu zerstören und unsägliches Leid zu verursachen, wird die Exportindustrie das Licht am Ende des Tunnels sein. Man hat Nichts aus der Geschichte gelernt, und bürdet dem Deutschen Volk wieder einmal viel zu viel auf. In dieser, dekadenten und verkehrten Welt des Schulden machens, wird man an den Pranger gestellt, weil man fleissig ist und super Produkte produziert, die viele Menschen kaufen wollen. Ich denke, wir Schweizer sind nicht schlauer als die Deutschen, haben aber ein System, in dem wir die sogenannten Besserwisser, oder Andere nennen sie Elite, besser im Zaum halten können.

  • Bernhard Nater sagt:

    Um doch noch etwas zur Sache selbst beizutragen möchte ich Diem Meier, Eichengreen und Temin folgendes zum Nachdenken geben: Schon mal gehört, dass es z.B. beim Fussballsport verschiedene Ligen oder Klassen gibt? – Das dortige Kriterium für die Zuordnung ist die Leistungsfähigkeit. – Niemandem käme es in den Sinn, verschieden leistungsklassenstarke Mannschaften gegeneinander spielen zu lassen. – Warum denn aber macht man genau das im wirtschaftlich-politischen Zusammenhang? Kurz: In der EU und der Eurozone können nicht verschieden leistungsklassenstarke Mannschaften zusammen spielen, weil sie nicht dieselben Voraussetzungen haben, noch diese aus eigener Leistung erzeugen können. – Darum gibt es aus meiner Sicht nur eine Lösung des Problems: A. Entweder tritt Griechenland freiwillig zur Eurozone aus (Nach einem sauberen Staatsbankrott, nota bene!) – und führt die gute, alte Drachme wieder ein (Die sie dann eigenständig „rauf und runter“ ab- und auf-werten kann, je nach den aktuell obwaltenden Umständen; – oder B. Deutschland tritt freiwillig zur Eurozone aus, – und führt die gute, alte D-Mark wieder ein, und kann dann wie früher wieder „rauf- und runter“ ab- und auf-werten, je nach den aktuell……..(Ja das hatten wir schon, oder!?). – So blöd! – Das geht doch nicht! höre ich es jetzt aus allen Ecken rufen. – Klar geht es nicht, mit diesen Leuten! – Aber gehen würde es schon, wenn man es denn nur wirklich wollte. Fazit: In den meisten Fällen ist die einzige Rettung aus einer Misere ein unbequemer, ja meist Angst einflössender Schritt ins Ungewisse; gewissermassen ein Sprung in den Abgrund. Wer das nicht wagt, gewinnt auch nichts. Die Zeit ist bald zu Ende – wo man gescheit daher reden kann, obwohl man nichts zu sagen hat; was man jetzt nötig hat sind Handelnde!

    • Thomas Forster sagt:

      Sehr geehrter Herr Nater,

      Genau das wird passieren. Entweder werden die starken Laender austreten oder die schwachen. – Es ist nich eine Frage ob es passiert sondern nur wann es passiert. Wenn es nicht gewollt ist, dann werden es entweder die Maerkte erzwingen oder das Volk in der Strasse.

      • Pumuckl sagt:

        Und genau das gilt es zu verhindern. Schon vergessen, dass das politische Europa nicht nur aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus geschaffen worden ist, sondern um durch mehr Zusammenarbeit und Zusammenhalt auch noch Katastrophen wie die zuvor erlebten verhindern zu können.Aber daran kann man als Schweizer offensichtlich kein Interesse haben, hat die Schweizer Wirtschaft ja ordentlich von den Kriegen profitieren können.

  • msm sagt:

    Ich finde dies ein sehr guter Vergleich und alle die nun auf die Amerikaner ‚einhauen‘ moechte ich in Erinnerung rufen, dass es ohne die Yankees kein ‚Deutsches Wunder‘ nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben haette. Die Amerikaner wussten, dass Europa die zukuenftigen Konsumenten der USA wuerden. Die Deutschen von heute scheinen das oefters zu vergessen.

    • Pumuckl sagt:

      Genau. Und weil die Deutschen das vergessen, zahlen sie ja auch keine X Milliarden Euro an die Griechen. Mit wie viel Euro beteiligt sich die Schweiz noch an der Rettung Griechenlands? Wie hoch ist der prozentuale Anteil der Deutschen Hilfe am Gesamtpaket? Also bitte etwas sachlicher.

  • Bernhard Nater sagt:

    Ist „Bruttosozialprodukt“ ein Nickname für ein „Schwachkopf“ – der sich nicht getraut unter seinem Namen zu schreiben – weil er anderntags dann nicht mehr vor die Haustür treten könnte? – Auf diesem gedanklichen Niveau kann man wirklich nur noch schweigend staunen über die Einfachheit gewisser Zeitgenossen. Die Simplifizierung komplexer Sachverhalte – zwecks besserer Verwendung zum generalisierten Deutschenbashing ist so naiv wie selbsterklärend. Unsicherheit ist immer ein Merkmal der eigenen Persönlichkeit – und die Projektion derselben auf andere wohl verständlich, aber nicht weiterführend in der Sache!

  • Wie weiter? sagt:

    Die Exportstärke begründet sich zum beträchtlichen Masse auf das preisgünstige Produzieren welches sich mit tariflich festgesetzten Hungerlöhnen erreichen lässt. Das gefällt den multinationalen Grossunternehmen und die Bevölkerungen versinken immer mehr in Armut. Die Kostenwahrheit und die tatsächlichen Gründe der gigantischen Ausbeutung entladen sich über kurz oder lang in heftigen Konflikten. Deutschland ist immer noch besessen, Weltmeister und die Besten sein zu wollen. Nichts gelernt? Dafür kann die Mehrheit der vernünftigen Bevölkerung nichts. In Stuttgart und Berlin stehen gigantische Monumental-Bauprojekte an, welche abermilliarden verschlingen. Der wieder erwachte Gigantismus gegen den sich allerdings Widerstand regt.

  • Bruttosozialprodukt sagt:

    Ist mit „Exportstärke“ gemeint, dass Arbeitslose aus Deutschland u.a. (aber nicht nur) in der Schweiz ihr Glück versuchen? Anstatt grosse Töne von arroganten deutschen Politikern, wären vielleicht mal mehr Jobs für Deutsche INNERHALB von Deutschland angesagt. Nicht nur immer die eigenen Probleme in die Nachbarländer exportieren… haben Sie es kapiert Frau Merkel?
    PS: Ich muss ja nicht noch extra erwähnen, wer die letzten beiden Weltkriege angefangen hat… die Reparationen waren SELBSTVERSCHULDET!

    • Kurssturz sagt:

      da hat woll einer wohl gar nichts begriffen, häh?

    • Pumuckl sagt:

      Hähh? Erstens steckt Deutschland aktuell in einem Aufschwung, von dem die Schweiz nur träumt (man sollte sich nicht nur in Schweizer Online Medien oder dem Blick informieren!). Zweitens ist die Zuwanderung von Deutschen in die Schweiz aus diesem Grund massiv rückläufig (diese Info findet man sogar auf Tagi online). Damit ist drittens die Tatsache verbunden, dass der Schweiz die Arbeitskräfte fehlen, die sie für ihren eigenen Aufschwung braucht. Aber das ist viertens völlig egal, weil Ignoranten wie Sie lieber auf der Strasse verbluten werden, als sich von einem deutschen Arzt helfen zu lassen, oder`?

    • marcel blust sagt:

      „PS: Ich muss ja nicht noch extra erwähnen, wer die letzten beiden Weltkriege angefangen hat… die Reparationen waren SELBSTVERSCHULDET!“

      Erzählen Sie mal….vor allem wer den 1 Weltkrieg angefangen hat!

      • Leo Schale sagt:

        …und erzählt mal Euren Kindern, was die Schweiz so wärend des WK2 mit den Nazis für Geschäfte gemacht hat, wer den Juden-Stempel eingeführt hat, wer nach dem Krieg Judengelder unterschlagen hat, wie gross die CH-Nazipartei innerhalb der Schweiz war, wieviel CH-Offiziere für die Nazis gekämpft hatten (ca. 900), was für Dreckgeld heute noch in der Schweiz lagert, etc…… Ja auch die Schweiz sollte mal ihre Vergangenheit aufarbeiten., denn auch solche Dinge gehören zu der total unrühmlichen Vergangenheit. Die Schweiz war ja schliesslich auch mal ein Armenhaus und ist nur dank eines endlich vernünftig gewordenen Europas, bzw. insbesondere Deutschlands zu relativem Wohlstand gekommen. Also ist der ewige Minderwertigkeitskomplex der CH – die ewige Parasit, Schmarotzer u. Profiteur mitten in Europa – absolut berechtigt, denn auf was bitteschön kann eine Schweiz noch stolz sein in ihrer relativ kurzen Geschichte? Etwa auf ihr egoistisches weltfremdes Gehabe u. ewiges Gekeife über den Grossen Nachbarn, EU, Europa, etc.? Nicht mal eine eigene Sprache (nur Dialekte), was ja auch wiederunm niemand wundert (Deutschschweiz = allemannisch, Resr = frankofon u. italienisch). Ja, sie können sich ja selber nicht leiden u. suchen permanent einen Schuldigen auch im eigenen Land (z.B. Röschtigrabe, etc.).
        Ehe also Deutschland vor Selbstbewusstsein platzt, wird die Schweiz vor lauter Neid platzen. Vermisst wird sie auf jeden Fall auf der Welt bestimmt nicht (zu unwichtig).

      • Pumuckl sagt:

        Klar doch. Der 1 Weltkrieg ist einzig von Deutschland angefangen worden….. Wer wurde da noch von wem in Sarajevo umgebracht? Waren nicht irgendwie alle Länder, die ein bisschen was zu melden hatten, in höchstem Masse daran interessiert, einen Krieg zu führen, da man diesen für „gewinnbar“ hielt? Irgendwie scheinen hier einige den Geschichtsunterricht massiv verschlafen zu haben. – Noch dazu auch nix von Staatsbürgerkunde und Politik kapiert, sonst wüsste man auch, dass der Sieger die Geschichtsbücher schreibt. Aber dann …. ach lassen wir das. Ist sowieso sinnlos.

  • Bernhard Nater sagt:

    Ist das eine „Füllung“ für das Sommerloch, oder hat der Verfasser kein anderes Hobby? – Was soll das Zitieren des Finanzmarkttheoretischen Geschwafels US-Amerikanischer Genese aus Berkeley? Dass die Amis anders ticken in Bezug auf Schuldenmachen, bzw. Sparen ist hinlänglich bekannt. – Bald werden wir auch mehr darüber erfahren wohin das führt; – und zwar nicht theoretisch, sondern am „eigenen Leib“!

  • Markus Schneider sagt:

    Was ist das für ein undifferenzierter Artikel? Die Deutschen haben in den 20er Jahren „über ihre Verhältnisse“ gelebt? Hat der Autor, der diesen Artikel verfasste, vielleicht schonmal von den Milliarden gehört, die Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg als Reparationen auferlegt wurden? Der Vergleich mit Griechenland heute ist absolut lächerlich.

    • mdm sagt:

      «Über den eigenen Verhältnissen leben» ist kein moralisches Urteil und sagt auch nichts darüber aus, wie gut es einem Land geht. Damit ist nüchtern eine Situation gemeint, wenn ein Land laufend Importüberschüsse verzeichnet. Und das hat Deutschland nach dem ersten Weltkrieg. Das war auch eine Folge des Elends nach diesem Krieg. Die Importüberschüsse und die Unmöglichkeit angesichts des Goldstandards abwerten zu können, macht die Lage des damaligen Deutschlands vergleichbar mit der Lage von Griechenland heute. Der Punkt von Eichengreen und Temin – und des Blogeintrags – ist, dass es den Ländern mit anhaltenden Exportüberschüssen nicht egal sein kann, wie die Länder auf der anderen Seite – jene mit Importüberschüssen – mit den daraus entstehenden Problem fertig werden.

      • Falk Gebauer sagt:

        Wenn hier kein moralisches Urteil gefällt wird, warum wimmelt es in diesem Artikel dann von Dysphemismen. Im Text von Barry Eichengreen und Peter Temin kann man diese nicht finden. Der Autor benutzt eine Analyse der Eurokrise im Vergleich mit der Weltwirtschaftskrise um ein wenig Deutschenbashing zu betreiben, wie armselig.

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