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Ein deutsches Missverständnis

Blog-Redaktion am Mittwoch den 4. Mai 2016

Ein Gastbeitrag von Tobias Escher*

Nachspielzeit

Wieder das Aus im Champions-League-Halbfinal: Hat Pep Guardiola in den Augen der deutschen Experten wieder alles falsch gemacht? Foto: Tobias Hase (Keystone)

Düstere Stimmung im «Doppelpass», in Deutschlands selbst ernanntem Fussballstammtisch Nummer eins. Sendezeit will auch bei Sport 1 gefüllt werden, und kein anderes Thema bringt so viel Quote wie der FC Bayern. Woche um Woche bespricht die Runde die wenigen wichtigen und die vielen, vielen unwichtigen Themen, die an der Säbener Strasse entstehen. Und momentan gibt es eminent wichtige Themen rund um den FC Bayern zu besprechen.

Das Aus gegen Atlético in den Halbfinals der Champions League. Thomas Müller beim 0:1 im Hinspiel nur auf der Bank. Danach unentschieden gegen Gladbach, damit keine Meisterschaft drei Spieltage vor Schluss. Katastrophenstimmung. Pep Guardiola habe alles falsch gemacht, was ein Trainer falsch machen könne, so der Tenor. Moderator Thomas Helmer stellt die grosse Frage: «Wer coacht Pep?» Wer coacht also den Trainer, der in der Bundesliga sämtliche Rekorde gebrochen hat, der drei Meistertitel in drei Jahren gefeiert hat, der in jedem Jahr das Champions-League-Halbfinale erreicht hat?

Irgendwas ist schiefgelaufen zwischen Pep Guardiola und Fussballdeutschland. Der «Kicker» attestiert dem Spanier «krasse Defizite im menschlich-psychologischen Bereich» und wirft ihm vor, «ohne Empathie» zu agieren und nach «rein fussballspezifischen Erwägungen» aufzustellen. Guardiola, der Taktiktüftler ohne Herz – das ist das Bild, das Fussballdeutschland hat.

Nicht nur Guardiolas Auftreten ist den Deutschen nach drei Jahren immer noch fremd. Auch sein Spielstil. Die Sportjournalisten erklären Guardiolas Spielphilosophie selten. Er selbst gibt keine Interviews, speist Fragen auf Pressekonferenzen mit «Super, super»-Phrasen ab. Guardiola erklärt sich und sein Spiel nicht. Das ist medienpolitisch höchst unklug, sind viele deutsche Sportjournalisten es doch gewohnt, von den Protagonisten gesagt zu bekommen, wieso sie gespielt haben, wie sie gespielt haben. Guardiola macht sich jedoch rar und hofft, dass andere sein Spiel erklären – eine Hoffnung, die sich nach drei Jahren als recht illusorisch erwiesen hat.

Bayern's Robert Lewandowski, left, scores his side's second goal during the Champions League second leg semifinal soccer match between Bayern Munich and Atletico de Madrid in Munich, Germany, Tuesday, May 3, 2016. (AP Photo/Michael Probst)

Der Moment der Hoffnung: Robert Lewandowski (links) erzielt das 2:1, doch dabei blieb es – und das war zu wenig. Foto: Keystone

Guardiolas Juego de Posición ist heute das, was vor zwanzig Jahren die Viererkette war: eine grosse Unbekannte, die nur wenige Eingeweihte verstehen. Der grosse Johann Cruyff führte es einst bei Barcelona ein. Die Idee: Durch eine kluge Raumaufteilung gewinnt man Spiele. Guardiola gibt vor, wie die Spieler sich auf dem Feld zu positionieren haben, welche Laufwege sie wählen sollen, wer wann welchen Pass zu spielen hat. Dazu teilt er das Spielfeld in rund zwanzig Zonen ein. Es sollen sich nie zwei Spieler in einer Zone aufhalten, möglichst nicht mehr als zwei in einer vertikalen oder drei in einer horizontalen Linie stehen. Nur so könne man dem Spieler am Ball jederzeit mehrere Anspielstationen bieten und den Gegner dominieren.

Das vielleicht grösste Missverständnis betreffend Guardiola: Nicht das System entscheidet, welche Einzelspieler auflaufen, sondern die Einzelspieler bestimmen das System. Guardiola will seine Spieler in Situationen bringen, in denen sie ihre Stärken einbringen können. Bei Barça bedeutete dies, für Lionel Messi, Xavi und Andres Iniesta Räume im Mittelfeld zu öffnen. Die wichtigsten Bayern-Spieler sind jedoch keine Mittelfeldspieler, sondern Jérôme Boateng und Xabi Alonso sowie Douglas Costa, Franck Ribéry und Arjen Robben. Die ersten beiden bauen das Spiel aus der Tiefe auf, die letzten drei sollen für Durchbrüche sorgen.

Guardiola gibt feste Abläufe in seinem Positionsspiel vor, um sicherzustellen, dass die wichtigsten Spieler das tun können, was sie am besten können. Boateng soll möglichst viele lange Pässe spielen, Robben in Eins-gegen-eins-Situationen gelangen. Dazu passt Guardiola sein System an, ständig. Jeder Gegner hat ein anderes System, andere Schwachstellen. Deshalb braucht Guardiola unterschiedliche Formationen, unterschiedliche Spieler, unterschiedliche Laufwege, um erfolgreich sein zu können.

«Bring deine Spieler in eine Position, in der sie erfolgreich sein können», sagte Dallas-Mavericks-Besitzer Mark Cuban einmal. Das ist die Quintessenz von Peps Arbeit, die grosse Kontinuität in seinem Schaffen. Deshalb muss auch ein Thomas Müller mal auf der Bank sitzen, wenn Guardiola nicht das Gefühl hat, er könne seine Stärken gewinnbringend zur Geltung bringen.

In Deutschland hat sich Guardiola aber auch verändert. Der Spanier ist konservativer geworden, denkt defensiver. Die Absicherung der eigenen Angriffe ist ihm noch wichtiger als zu Barça-Zeiten. Die Bayern dominieren nicht in erster Linie über ihr Passspiel. Sie gewinnen praktisch jeden zweiten Ball nach einer Flanke. Es ist spanischer Juego de Posición mit einem grossen Schuss deutscher Tugenden. Kein Spieler verkörpert diese Veränderung in Guardiolas Wesen so stark wie Arturo Vidal, der Kämpfer, der diese Saison der Garant war für die starken Bayern-Momente.

Und doch schraubte Guardiola lange Zeit weiter an seinem Traum vom perfekten, formvollendeten Fussball. Nie kam ein deutsches Team so nah an dieses Ideal heran, nie hat eine deutsche Mannschaft den Gegner so dominiert wie Guardiolas Bayern beim 7:1-Erfolg gegen den AS Rom oder in den ersten sechzig Minuten des Hinspiels gegen Juventus Turin. Nicht unter Udo Lattek, nicht unter Ottmar Hitzfeld und auch nicht unter Jupp Heynckes.

Doch schon Franz Beckenbauer hatte als Nationaltrainer festgestellt: «Schön gespielt? So ein Schmarrn. Der Deutsche will den Erfolg sehen.» Guardiola wird an nichts anderem gemessen als am Triple, dem Gewinn aller drei grossen Wettbewerbe.

Dahinter steckt der grosse, ungelöste Widerspruch Fussballdeutschlands. Einerseits sagt der urdeutsche Ingenieursgedanke: Man braucht nur die richtigen Teile, um einen Mercedes zu bauen. Guardiola habe gefälligst die Bayern-Teile so zusammenzustecken, dass am Ende ein Triple dabei herauskommt. Verletzungen, Form, Matchglück – all das zählt nicht. Andererseits herrscht in Fussballdeutschland noch immer ein massives Desinteresse an der Frage, wie Trainer ihre Autos bauen. Man wird im «Kicker» nie das Wort «Juego de Posición» lesen und es auch nie im «Doppelpass» hören. So lässt sich eine Debatte über die Leistung eines Trainers am Ende nur anhand von Silbertrophäen führen.

* Tobias Escher ist der Autor des Buchs «Vom Libero zur Doppelsechs», Journalist und schreibt für das Online-Fussballmagazin «Spielverlagerung». Der Beitrag erschien zuerst im Blog Miasanrot.de, er wurde für den TA-Blog minimal aktualisiert.

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31 Kommentare zu “Ein deutsches Missverständnis”

  1. Jean sagt:

    Fakt ist: Guardiola ist gut. Aber lernresistent. Jedes grosse Spiel, das verloren ging, war woe ein deka vu. Jedes Mal stand die Verteidigung zu hoch. Viel zu hoch. Und jede Mannschaft wartet nur auf einen solchen Moment.
    Unvergessen für mich, wie Ancelotti vor dem Spiel Real gegen Bayern sagte, dass Bayern zwar besser spielt, aber seine Jungs sie einfach niederkontern werden…

  2. Max sagt:

    An sich ein guter Kommentar. Aber wenn das 7:1 gegen die AS Roma erwähnt wird, dann hinkt dieses Beispiel. Denn solche Siege zählen für die Deutschen nicht, man nimmt sie zur Kenntnis und vergisst sie ganz schnell wieder.

    Was für die Deutschen jedoch wirklich zählte ist, dass in 3 Jahren jedesmal im Halbfinale “Ende der Fahnenstange” war. Auffällig war, dass gegen die wirklich grossen Klubs keine wirklich zwingenden Torchancen herausgespielt wurden. Alles war teilweise Stückwerk, Zufall und wahnsinnig viel Ballbesitz. Und das langt heute nicht mehr um den ganz grossen Erfolg einzufahren. Deshalb ist das System Guardiola ein Auslaufmodell, und das haben die Deutschen sehr wohl bemerkt.

  3. Hernando sagt:

    Bayerns beste Leistung der Saison und eine der stärksten ersten Halbzeiten der Vereinsgeschichte reichten nicht aus. Schade. Mit diesem Spiel lernen wir, warum Guardiola es kein Dauerabo auf die Champions League gibt. Denn obwohl die Bayern überragend waren und ein fantastisches Spiel ablieferten, sollte es nicht reichen. PG hat es geschafft den Triple Gewinner noch stärker zu machen ohne selber die CHL gewonnen zu haben, ist das nicht irgendwie ironisch? und warum? Weil eben auch ein Quäntchen Glück dazu gehört. Wo will man Bayern einen ernsthaften Vorwurf machen? Meiner Meinung nach hätten sie besser kaum spielen können. Letztlich ist man wegen dem fehlenden Abschlussglück rausgeflogen,…

  4. Nicolas Richard sagt:

    Guardiola wurde bestimmt nicht geholt, um Deutscher Meister zu werden. Dies haben zahllose Einheimische geschafft, und zwar inklusive Champions League. Es gibt nichts zu beschönigen, der Guru ist gescheitert. Und zwar mit Klassespielern, die alle schon gut waren, bevor Guardiola kam oder er sie von Spanien und anderswo her holte. Der Mann wird massiv überschätzt und hat etliche Charakterschwächen: Arroganz, aber auch emotionale Defizite. Man erinnert sich, dass er seinen Nachfolger und Kollegen Vilanova in NY nie besuchte, als dieser sich dort einer Krebstherapie unterzog, obwohl sich Pep monatelang dort aufhielt. Seine wirklichen Qualitäten muss er in Manchester beweisen.

    • Florian Schmitz sagt:

      Jedes Jahr treten eine ganze Reihe Mannschaften (Real Madrid, Barcelona, Manchester City, Paris Saint-Germain, Juventus Turin, Chelsea, um nur einige zu nennen) mit dem Ziel an, die Champions League zu gewinnen. Ihrer Logik zu Folge kann es unter allen europäischen Spitzenmannschaften also nur einen einzigen kompetenten Trainer geben? Alle anderen sind schliesslich an den Zielen gescheitert. Im Text geht es ja gerade darum, dass die Rechnung: Spitzentrainer = Triple einfach absurd ist, weil es im Fussball viel zu viele Variablen gibt. Hätten die Bayern minimal mehr Glück gehabt und anschliessend den Final gewonnen, wäre Guardiola dann nicht “massiv überschätzt”?

  5. Heinz-Peter Wolff sagt:

    Exzellenter Artikel. Aktuell ist Bayern in der besen Ära seit den 70ern, es ist nicht hoch genug zu bewerten, dass Guardiola das Team nachhaltig unter den Top 3-5 Europas etabliert hat. Spielerisch gibt es sowieso keinerlei Mäkel, Ancelotti wird eine vrzügliche Basis vorfinden, die er größtenteils verwalten und um einige seiner persönlichen Nuancen ändern muss. Vergleichbar mit der Arbeit LvG & Heynckes.’Chelsea holte 2012 die CL, und anschließend? Keinerlei langfristigen Effekte seiner Arbeit, mittlerweile spielt Chelsea weder national noch international eine Rolle. Da nützt auch das oft zitierte englische Geld der Liga nichts, die in 2 Jahren nur noch #4 der 5-Jahres-Wertung sein wird.

  6. Johan Cruyff sagt:

    Danke Tobias Escher. Bin überhaupt kein Bayern-Fan, aber die Deutschen wurden nur Welltmeister wegen Pep und Klopp. Die Beiden haben die Spieler jeden Tag besser gemacht. Löw musste einfach nur noch verwalten. Pep ist ein Grosser und hat dem deutschen Fussball extrem viel gebracht, vielleichtr verstehen sie es in 10 Jahren. Oder so.

    • André Heller sagt:

      Als Kommentator den Namen von Johan Cruyff anzunehmen, ist absolut unterste Schublade. So zu tun als wäre man der intelligenteste Fussballer der je dieses Spiel gespielt hat, zeugt von totaler Ingoranz oder einer grossen Portion Minderwertigkeitskomplexe. Schäme dich.

    • Matthias Meier sagt:

      Welche Nationalmannschaft lebt nicht zum grössten Teil von dem, was den Spielern im Klub beigebracht wird? Bei den kurzen Nationalmannschaftszusammenzügen kann doch kein Nationaltrainer die Spieler wirklich schulen, ihnen gross Neues beibringen.

  7. Stevens sagt:

    Ich finde, der Autor macht es sich ein bisschen einfach mit seiner “unverstandenes Genie”-These.

    Es ist ein bisschen viel verlangt, dass sich das Land, die Mentalität, die Medien, einem Trainer anzupassen hätten…
    Vielmehr darf/muss von einem Weltklassetrainer wie Guardiola velangt werden, dass er sich bezüglich Medien, Kommunikation und ja, auch bezüglich Spielart den Gepflogenheiten der entsprechenden Liga anpasst.

    In England sind die Erwartungen nochmals einen Tick höher, die Medien bissiger, das Spielsystem ruppiger und vor allem: Die Gegner stärker. Da kann er auch nicht auf “armes, unverstandenes Genie” machen

  8. Max Blatter sagt:

    Tatsache ist doch, dass der deutsche FCB (B wie Bayern) unter Pep Guardiola international fast so sang- und klanglos untergegangen ist wie der Schweizerische FCB (B wie Basel) – jedenfalls wenn man die unterschiedlichen Budgets und (berechtigten) Erwartungen berücksichtigt. Also können die Stammtisch-“Experten” mit ihrem Urteil über Guardiola doch nicht so falsch liegen. Zumal wenn man ihn (was durchaus legitim ist) mit seinem Vorgänger vergleicht.
    Apropos Real: Meine Prognose für das Finalspiel ist, dass Atletico gegen Manchester City spielen wird. Wäre ja auch attraktiver als ein Madrider Stadtrivalen-Derby. – Heute Abend wissen wir mehr!

    • Megge sagt:

      Falsche inhaltliche Aussage: Der FC Basel ist nicht sang und klanglos International ausgeschieden, sondern wurde a) Gruppenerster und b) war im 8tel Finale EC. Wahrlich eine zumindest gute Leistung für einen Klub, der zBsp. pro Jahr keine 3 Mio. Fernsehgelder national erhält.

      • Max Blatter sagt:

        Tatsache ist, dass der FC Basel sich durch einen Club aus der Championsleague werfen liess, der nachher in deren Gruppenphase exakt Null Punkte erreichte. Also ist Basel “sang- und klanglos ausgeschieden” – wie weit sie jeweils in der Europaleague kommen, ist mir ziemlich egal (ausser sie würden diese gewinnen). – Als in Münchenstein Aufgewachsener provoziere ich in Sachen FC Basel eben gern ein bisschen… “was sich liebt, das neckt sich!”

    • Florian Schmitz sagt:

      Ich mag die Bayern überhaupt nicht, aber seit wann ist ein 2:2 in zwei Spielen gegen Atletico, in denen man ein Grossteil der Zeit deutlich dominierte, “sang- und klanglos untergehen”? Das ist keine Tatsache, sondern das Gegenteil: Eine Meinung, die argumentativ nicht begründet werden kann, weil sie faktisch falsch ist. Mich freuts trotzdem, dass die Bayern ausgeschieden sind. Leider müssen wir uns jetzt trotzdem wieder das Stadtderby antun, Man City wäre mir auch lieber gewesen.

  9. Jean-Jacques Bertschi sagt:

    Tatsächlich leidet der deutsche Fussball an Selbstüberschätzung. Immerhin kann es sich die spanische Liga leisten, dass das attraktivste Team aus Barcelona mit einem Dreiersturm, der pro Jahr 130 Tore schiesst, plötzlich einige Spiele völlig ausfällt. da wird der – zwar sehr unattraktive, fast fussballfeindliche – Gegner aber sachlich akzeptiert …und zur Tagesordnung übergegangen.
    Eien derart unsportliche und egoistische (wenn auch legale) Politik wie jene der Bayern, den besten Gegnern konsequent die Spitzenspieler wegzukaufen, gibt es in Spanien nicht. Wer weiter denkt, schwächt die eigene Liga nicht dauernd. Vielleicht fehlen den Bayern halt die harten Liga-Spitzenkämpfe wie in…

  10. Leo Schmidli sagt:

    Naja, die deutschen Journalisten sind an der Stimmung schuld! Nach der Verpflichtung und Vorstellung wurde alles von und um Pep kommentiert. Wenn er geniest hat wurde eine Sondersendung darüber gemacht. Er kratzte sich während des Spiels an der Nase? Von dutzenden Kameras in Zeitlupe aufbereitet und als taktischen Meisterkniff interpretiert.
    Pep ist nicht so gut, wie er vor drei Jahren gemacht wurde, aber auch nicht so schlecht, wie er jetzt geschrieben wird!

  11. Muller Urs sagt:

    Der FC Bayern ueberschaetzt sich seit Jahren gehoerig
    Es reicht einfach nicht, um die ganz Grossen zu bodigen.
    Schaut zurueck und sieht, mit was fuer Duuusel der Verein das HF erreichte.
    Pep, Sammer und der Karl-Heinz haben schlichtweg und erneut versagt.
    Ausser in Bayern jubelt, schmunzelt und lacht die gesamte Fussballwelt haemisch.
    Auch mit einem neuen Trainer wird’s nicht klappen bei den grossen Klappen.
    Wir koennen uns jetzt und ohne Duuusel auf Mailand und Basel freuen.
    Der echte Fussball lebt wieder, danke Atletico & Co.

    • Tom sagt:

      Es ist schon sehr weit hergeholt einer Mannschaft, bzw. einem Verein Versagen vorzuwerfen, der in den letzten 3 Jahren jeweils die Meisterschaft gewonnen hat, dreimal in Folge im CL-Halbfinal stand (welcher andere Verein kann das von sich behaupten??) und so nebenbei noch ein paar Cup-Titel gewonnen hat.

      Wie ticken Sie denn??

      • Matthias Meier sagt:

        Na ja, Guardiola wurde geholt, um die CL zu gewinnen, ganz klar. Also hat er versagt. Das Selbstverständnis der Bayern ist halt so, dass es normal ist, die Meisterschaft zu gewinnen.

        • Florian Schmitz sagt:

          Wenn nur der Champions League Sieg zählt, gibt es unter den europäischen Spitzentrainern also fast nur Versager: Denn Jahr für Jahr versagen alle mit Ausnahme des Siegers.

  12. Stefan Voegele sagt:

    P.G. hat es nicht geschafft das seine Mannschaft in der Crunch-Time der Saison bereit ist. Sein System passt nicht zu Bayern. In drei Jahren international nichts gerissen ist ganz klar als Scheitern zu bewerten. Meister würden die Bayern mit dem Team auch ohne Trainer. Würde gerne mal sehen was Pep mit normalen mannschaften reissen würde, wer nur die Spitzenteams trainiert kommt immer zum einen oder andern Titel. Ja Pep, das war nicht super super super!!!!!

    • Besserwisser sagt:

      Klar war das super, 3 mal Halbfinale, drei meisterschaften in Serie, wohl bald vier, unerreicht, dazu diverse Rekorde, es macht Spass den Bayern zuzusehen, auch wenn es gestern Leiden bedeutete…

    • Leo Schmidli sagt:

      Das ist eine typisch deutsche Einstellung! Ausser dem Titel hat nichts wert. Vergessen wird dabei, dass auch andere Mannschaften das gleiche Ziel “Champions League Sieger” haben. Für Real und Barca gibt es nie etwas darunter, dazu kommen noch 1-2 Italiener, 2-3 Engländer und Atletico. Und für die Hälfte dieser Mannschaften ist aber dann schon im Viertelfinale Schluss!

      • Daniel Schmid sagt:

        Js wirklich typisch Deutsch…Titel oder nix. Hab noch nie eine so gute und spielstarke Mannschaft wir die Bayern unter Guardiola spielen sehen in Deutschland. Offenbar lieber mit Biedermannskost à la Atletico ins Finale als ein aesthetisches Spiel sehen. Jeder Bayernspieler ist besser geworden und Gardiola. Der Club wird noch lange davon profitieren.

      • Dario Nielsen sagt:

        International “nichts gerissen” ist eine harte Beschreibung von 3 CL-Halbfinals in Serie und 3 dominanten CL-Gruppenphasen. Am Ende kann immer nur einer gewinnen, rund 10 Vereine setzen sich jeweils das Ziel CL!

      • Alexander Bühlow sagt:

        Das sehe ich als Deutscher auch so wie Sie Herr Schmidli.
        Der Artikel von Thomas Escher gibt die Lage aber auch sehr gut wieder.
        Nörgeln ist nun mal das, was wir Deutschen am Besten können, allerdings nörgeln wir meist an uns selber herum.
        Statt zu Pep Guardiola einfach mal zu sagen “Gracias. Es war eine tolle Zeit mit Dir”, konzentriert man sich darauf, was alles hätte besser sein können, sorry nein- natürlich besser sein Müssen. Wenn man sich ausländische Führungsfiguren in ein Land und in einen Verein holt, sollte man auch bereit sein, die Kultur das anderen zumindest aufzunehmen, wenn schon nicht anzunehmen. Aber das können wir leider (noch) nicht so gut. Es wird aber langsam…

    • Franz Weber sagt:

      @Stefan: Hast wohl den Artikel nicht gelesen.

      • stefan voegele sagt:

        Ja genau, es liegt am Glück und das seine Mannschaft jedesmal im Mai platt ist ist Pech??? Nein, die Mannschaft ist überragend besetzt. Der Trainer übetschätzt. Klar zählen bei Bayern nur die Titel.

  13. Meinhard S. Rohr sagt:

    Pep Guardiola der Trainer der sämtliche Rekorde gebrochen hat?
    Wenn ich mich richtig erinnere, hat sein Vorgänger das Triple erreicht…

  14. Markus sagt:

    Guardiola hat den Trible-Sieger noch stärker gemacht, was sich in der Bundesliga und auch in der CL manifestierte. Jedoch braucht es in der CL auch Glück, welches den Bayern sowohl gegen Barca (damals Verletzungspech) als auch in diesem Jahr gegen Atletico fehlte. Guardiola hat den deutschen Fussball weitergebracht. Kein Wunder ist er bei wirklichen Experten (spielverlagerung.de) eigentlich unumstritten.

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