Seien Sie kein Stimmungstöter!

M&W

Er hat ihren Vibe mal wieder gekillt: Michelle Pfeiffer reichts mit Al Pacinos stimmungstötenden Aktionen in «Scarface». Foto: PD

Kennen Sie das? Sie unterhalten sich mit jemandem, in echt oder virtuell, man chattet nett auf Facebook, was ich ziemlich viel tue, und plötzlich sagt oder schreibt der andere etwas, was den Vibe komplett killt. Und man weiss nicht, wie man jetzt verschwinden soll, denn die Unterhaltung ist dadurch komplett zerstört. Ich hatte das gestern Abend in einem Chat mit einem gebildeten Herrn. Er stellte, vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen, die böse Frage, Sie wissen schon, die die ich hier schon ausführlich besprochen habe, und danach war es vorbei. In diesem Fall sogar für immer.

Acht Sofort-Vibe-Killer:

  1. Was mit Männern los ist, die plötzlich und ohne jeden Zusammenhang fragen: «Hast du ein Sexleben?», haben wir hier ja schon erörtert. Mitten in einem unschuldigen Chat über berufliche Perspektiven kam gestern abend schon wieder diese Frage. Man denkt, bitte nicht, (liest er nicht diesen Blog?) antwortet noch höflich, das geht dich doch nichts an, er entschuldigt sich für seine Blödheit, und dann ist der Vibe auch schon gekillt.
  2. Weibliche Bekannte, die über ihren neuen Liebsten sprechen und dann plötzlich und ungefragt rufen: «Wir haben super Sex!» Und wenn dann keine Reaktion kommt, noch mal: «Der Sex ist wirklich super.» Oh dear, warum soll ich das jetzt wissen, das hat die Freude an einer weiteren Gesprächsführung zunichtegemacht.
  3. «Du musst meine Frau/Freundin kennen lernen, sie liebt auch Mode!», von männlichen Bekannten. Nein, falsch, wenn sich deine Frau für mich interessiert, kann sie sich ja melden. Ich muss gar nichts und du musst mich auch nicht als interessante Beute für deine Frau anschleppen. Bye-bye Vibe.
  4. «Ich hatte so einen krassen Traum gestern …», und dann eine lange, detailverliebte Beschreibung eines Traums. Bei «… und dann bin ich aufgewacht» ist man innerlich gestorben und der Vibe auch.
  5. «Ich bin jetzt Vegetarier/vegan/gesund/auf Diät», meistens von Frauen stolz verkündet. Danach kommt eine endlose Litanei darüber, wieso und warum es zu dieser Entscheidung kam, was die Vorteile sind und wie man sich dadurch fühlt. Bei Ernährungsgesprächen und dem Wort «gesund» verschwindet der Vibe sofort mit vom Teller.
  6. «Du musst die Schuhe ausziehen, wir haben Hausschuhe für dich!», zur Begrüssung bei einer Einladung. Nein, ich habe mich gestylt und ich will in meinem Kleid und voller Montur den Abend verbringen, weder in Strümpfen herumsitzen noch eure Puschen tragen und auch nicht die Socken der anderen sehen. Ich lasse die Schuhe drinnen natürlich an, aber der Vibe bleibt draussen.
  7. «Ich bin so müde, ich kann nicht lange bleiben», sagen Männer gerne zur Begrüssung, um danach noch vier Stunden sitzen zu bleiben. Dann geh doch schlafen! Man muss sofort aufstehen und „Bitch, don’t kill my vibe“ von Kendrick Lamar singend, sich entfernen.
  8. «Sind die echt?», mit einem staunenden Blick auf die Brüste. Oh Vibe, verlasse mich nicht!

230 Kommentare zu «Seien Sie kein Stimmungstöter!»

  • Andreas sagt:

    Haben Sie Angst vor Konkurrenz?

  • Eduardo sagt:

    Absolute Vibe-Killer-Frage von Frauen an Männer: „Was machst du beruflich?“ – Sie bedeutet: „Du interessierst mich als Mensch und/oder Liebhaber überhaupt nicht oder allenfalls ein wenig, aber ich will unbedingt deine Tauglichkeit als Karrieremacher und damit als potentieller Versorger, Alimentenzahler und Rentenverschaffer erfahren!“

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      ich entgegne auf solche fragen meist mit – „sei einfach hübsch!“ 🙂

      • Wäis Kiani sagt:

        das stimmt nicht, die Frage wird (von mir) gestellt, nur um zu erfahren, was macht der so im Leben? Steht der im OP, sitzt er bei einer Bank oder rennt er auf Baustellen herum? Ich werde auch immer sofort nach meinem Beruf gefragt und es ist auch nie so gemeint, um meinen materiellen Wert zu erfragen.. LG-WK

        • Philipp M. Rittermann sagt:

          das habe ich auch nicht unterstellt. meines erachtens empfiehlt es sich diese frage (gegenseitig) erst zu stellen, nach dem 2. liebesakt. alles andere ist verfrüht und nicht wirklich relevant.

          • Carolina sagt:

            Unsinn. Heutzutage kann man ja googlen! 😉

          • urs baumann sagt:

            carolina: funktioniert nur bedingt bzw. bei speziellen namen. mich z.b. findet man ohne zusatzinfos nicht (allein in der stadt zureich leben 11 mit meinem namen).

          • beatrice sagt:

            quatsch!

            warum sollte es nicht von grossem interesse sein zu erfahren, was der andere die meiste zeit seiner woche so macht?

            das sagt doch viel ueber das gegenueber aus. hat bei mir nichts mit dem portemonnaie zutun.

        • tom schwab sagt:

          Sie habens ja auch leicht, Frau Kiani, mit einer Antwort: „Ich bin eine erfolgreiche intelligente Schriftstellerin!“

    • Heinz sagt:

      Warum? Wir verbringen ein Großteil des Lebens bei der Arbeit. Das find ich eine ziemlich wichtige Frage.

      • Carolina sagt:

        Sehe ich genauso. Immer diese Extrempositionen! Wieviele Menschen kennen Sie denn wirklich, die zum ersten Treffen einen Kontoauszug mitgebracht haben wollen.
        Aber es definiert mich doch, wie ich mein Leben verbringe: ich persönlich bevorzuge Menschen mit Ecken und Kanten, Auf und Abs, andere suchen Sicherheit, Ruhe und Harmonie.
        Was in Gesprächen wann aufkommt, gehört alles dazu. Der Ton, der Kontext, die Umstände spielen alle eine Rolle, wenn man wirklich mal eine Golddiggerin erwischt haben sollte (oder einen Mann auf der Suche mach einer kostenlosen Pflegerin).

    • gabi sagt:

      Die letzte Person, die mich das zu fragen müssen glaubte, war ein Er in gesetztem Alter, mit ca. 10 jährigem Sohn, sass am Tisch des Bekannten, der uns eingeladen hatte (während dieser noch für uns in der Küche werkelte), neben einem Buch à la „die Bibel richtig lesen“ und hielt sich gar nicht erst mit irgend einem Kennelern-Blabla auf.

      Allerdings stellte er diese Frage noch zwei weitere Male haargenau gleich innerhalb von weniger als 5 Minuten.

      Die Antwort schien ihm jeweils sofort wieder zu entfleuchen. Sie diente ihm nur dazu, eine Litanei anzustimmen, dass die Politiker alle… Dass die Politik überhaupt… Dass wir alle betrogen werden… Dass…

      Als er mir erklären wollte, dass das in der CH gewiss genauso sei, sah ich mich gezwungen, ihm den Abschied zu erleichtern.

  • Piero sagt:

    Und sind Sie nun echt?

    • Diego V. sagt:

      Wirklich eine doofe Frage von Männern. Ist doch egal, hauptsache GROSS und Frau lässt damit spielen!

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        …ich muss schon bitten, meine herren, diese frage etwas „sachbezogener“ anzugehen. die kleinen sind immer natürlich. die grossen dann, wann der vorhof der schwerkraft huldigt-, bzw. eine leicht ovale form aufweist. wenn sie aussehen wie „ballone“ mit kreisrunden vorhöfen, sind sie meist unecht. übrigens. ein griff verrät alles.

        • Wäis Kiani sagt:

          Hallo?

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            …entschuldigung. ich habe nur versucht, das thema etwas dezidierter anzugehen.

          • Jacques sagt:

            @Rittermann: Der Satz, die Chemie müsse stimmen, ist irreführend. Was halten Sie von der methodischen Früchtetheorie (wie Fruktagramme). Dezidiert alleine reicht nicht, wichtig ist auch methodisch, mit einem tiefen sozio-psychologischen Unterbau. Wie gut geerdet eben.

        • Peter sagt:

          Tja, es gibt zweierlei Ansichten. Ich halts eben mit meiner Grossmutter selig, welche ganz trocken meinte „Das Berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten“. Das Geglotze und Gegrapsche, welches gewisse Herren als normal empfinden ist einfach peinlich. Wie würden sie sich fühlen, wenn Frau ihnen zwischen die Beine greifen würde um die Grösse dort zu erkunden?

  • maia sagt:

    Nein, ich kenne das nicht.

  • marsel sagt:

    Frau Wäis, ich denke, Sie sollten einfach keinen Umgang mehr haben mit Männern. Ich weiss, Sie „brauchen“ Männer angeblich, als Stimulanz oder so, aber glauben Sie mir, wenn nur die Hälfte von dem, was Sie so schreiben wahr ist, passen Sie und die Männer einfach nicht mehr zusammen. Jedenfalls nicht, wenn Sie mit ihnen plaudern wollen/müssen.

    • Susanna sagt:

      Hab‘ ich mir auch gedacht, wobei ich das nicht nur auf die Männer beziehen würde: warum kommuniziert diese Frau mit anderen Menschen – lesen Sie doch einfach ein interessantes Buch, Frau Wäis, da fühlen Sie sich nicht gestört und stören dabei auch niemanden, oder vielleicht eine Katze zum Streicheln?

      • Hans Müller sagt:

        Das kann ich ihnen schon erklären: Obwohl sie eine äusserst erfolgreiche Schriftstellerin ist, muss sie ihren Lebensunterhalt halt mit seichten Blogbeiträgen verdienen. Und je provokativer diese verfasst werden, desto mehr Klicks gibt‘s, und damit steigt auch die Chance auf ein besseres Honorar oder zumindest einem Weiterengagement. Darum saugen sich die Mamabloggerinnen hier jede Woche irgendeine banale Liste aus den Fingern. Blogen hier im TA und Baz ist gleich Listen schreiben, die provozieren sollen.

    • tigercat sagt:

      Jemand der auf dem Fratzenbuch rumtigert, also so eine Person kann ich eh nicht ernst nehmen. Für Kommunikation gibt es – wenn das Gegenüber nicht persönlich anwesend ist – das Telefon.

  • Roger sagt:

    Das ist ja ein verdammtes Minenfeld! Wo ist eigentlich die Lockerheit geblieben? Mich dünkt das viel zu anstrengend, mir immer genau überlegen zu müssen, was die Dame wohl als Stimmungstöter empfindet und mich genau an ein Protokoll halten zu müssen (ok, die Fragen nach der sexuellen Aktivität/ Brüste ist deutlich unter meinem Niveau).

    Bei Punkt 3 muss man doch z.B. auch die Intention erkennen. War ja nur gut gemeint. Gleich so hart zu richten dünkt mich total verbittert. Also mich wundert es nicht, wenn kein Mann etwas von solchen Frauen wissen will, bei der man gleich abgeschrieben ist, wenn man etwas sagt, was nicht genau ihren Vorstellungen/Protokoll entspricht. Es sind doch nur Menschen, die eine Konversation aufnehmen wollen, da geht mal etwas schief. So what, ist menschlich.

    • Patric sagt:

      Roger, ich glaube Du nimmst das Alles etwas zu ernst…

      • Roger sagt:

        Man kann sich zu einem Thema auch kritisch äussern, ohne gleich im Innersten erschüttert zu sein. Um gut beobachten zu können, ist es gerade wichtig, die innere Distanz/Ruhe bewahren zu können.
        Ich beobachte gerne gesellschaftliche/ zwischenmenschliche Mechanismen/ Entwicklungen und benenne sie. Ausserdem habe ich Freude an einer guten Diskussion mit Argumenten.
        Zum heutigen Blog habe ich mich geäussert, da er meine Beobachtungen (ungewollt) bestätigt hat: Die Borniertheit und Verbissenheit nimmt in unserer Gesellschaft wieder zu. Früher konnte man noch lockere Gespräche führen, heute läuft man gleich Gefahr, gegen irgendwelche dubiosen Regeln und Skripte zu verstossen. Und jetzt sage ich wieder etwas Provokatives: ich beobachte das eben gerade bei Frauen (im Alter der Autorin).

        • Wäis Kiani sagt:

          ja weil Sie wahrscheinlich plump und unangenehm sind und blöde Fragen stellen, die beleidigen und langweilen. Liegt natürlich nur an den verbitterten Frauen, Sie Held! LG-WK

          • Jazzer sagt:

            Weiter so! Das ist gut, Kiani Wäis.

            Das sage ich als alter Mann.

          • Roger sagt:

            Ich bin eigentlich ein Gentleman und Freidenker. Übergriffiges Verhalten ist mir fremd und zu tiefst zu wider. Es ist mit meiner Auffassung von Männlichkeit unvereinbar.
            Fragen stelle ich eigentlich selten, sondern ich höre mehrheitlich zu. Die Fragen dienen oft der Nachfrage und der Vertiefung des Gehörten. Zurschaustellung meines Wissens habe ich nicht nötig. Die Frauen lieben mich und ich liebe sie.
            Die Beobachtungen, die ich mache, betreffen nicht mich direkt.

          • Carolina sagt:

            Lieber Roger
            Ich stimme tatsächlich mit Ihnen darüber ein, dass ein lockerer, gepflegter, nicht ständig auf irgendwelche Unartigkeiten schielender Umgang untereinander heutzutage schwieriger geworden ist. Aber dann verderben Sie Ihre Einsichten mit diesem Satz über Frauen…… Es ist tatsächlich so, das wissen Sie als Gentleman und Freidenker, eine Frage der Wahrnehmung. Ich z.B. sage (hinter vorgehaltener Hand) genau dasselbe über Männer in meinem Alter – was für verbissene und selbstgefällige und humorfreie Exemplare ich da manchmal treffe. Die Tatsache, dass ich jüngere Männer fast durch die Bank als amüsant, intelligent und herausfordernd sehe, finden meine Töchter lächerlich.
            Ich gehe davon aus, dass wir alle einen blinden Fleck da haben, wo unser ‚object of desire‘ operiert.

          • Roger sagt:

            @Carolina: Deshalb schätze ich Diskussionen ja so sehr, weil sie einem Gelegenheit geben, die eigenen Beobachtungen zu falsifizieren. In meinen „Einsichten“ schliesse ich immer auch die Möglichkeit ein, dass ich mich irre (nur das macht wirklich offen für alle Faktoren). Was sie über blinde Flecken sagen, ist zweifellos richtig, Erkenntnistheorie ist eine meiner Lieblingsdisziplinen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und danke für die Anregungen, die ich jetzt erst mal auf mich wirken lasse.

  • Bruno Juchli sagt:

    Ersetzt mann „Schuhe“ mit „Hosen“ und „Socken“ mit „Unterhosen“ macht Punkt 6 sogar Sinn. Wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler?
    Ansonsten sollte die Autorin Reisen nach Asien tunlichst vermeiden.

    • Wäis Kiani sagt:

      vermeidet sie auch tunlichst, aber aus anderen gründen. LG-WK

    • Anh Toàn sagt:

      Wir wurden mal ein paar Leute nicht los, die nicht merkten, dass sie nicht auf die Party gehörten. Plötzlich kam einer meiner Mitbewohner in Unterhosen aus dem Bad zurück und machte weiter, als wäre das ganz normal. Es dauerte nicht lange, stand ein Zweiter in den Unterhosen da. Ich war der Dritte, als bald die Hälfte der Mitbewohner und Gäste in Unterhosen dastanden, gingen die dann.

  • Malena sagt:

    Vibe – wie Freundschaft, sexuelle Anziehung oder Liebe – ist nicht etwas, das man vom Gegenüber erwarten oder gar einfordern kann. Vibe kann entstehen, wenn sich Menschen in einem Gespräch aufeinander einlassen wollen und ihre Vorstellungen von Konversation einigermassen kompatibel sind. Man kann sich schon zum Ziel setzen, wenn immer möglich ein angenehmer oder anregender Gesprächspartner zu sein, und man kann Konversationsskills trainieren. Ich finde es aber auch ganz gut, das wahre Gesicht des Gegenübers möglichst früh und ungeschminkt sehen zu dürfen. Wenn es nicht passt, passt es nicht, kein Frust und kein Vorwurf nötig, dann finde ich Vibe eben anderswo.

  • Anh Toàn sagt:

    „Du musst die Schuhe ausziehen, wir haben Hausschuhe für dich!», zur Begrüssung bei einer Einladung. Nein, ich habe mich gestylt und ich will in meinem Kleid und voller Montur den Abend verbringen, weder in Strümpfen herumsitzen noch eure Puschen tragen und auch nicht die Socken der anderen sehen. “

    Eine asiatische Gastgeberin wird sich nichts anmerken lassen, sie einfach nie mehr einladen.

    Sie können ja bei sich zu Hause mit Schuhen rumlaufen.

    • Anh Toàn sagt:

      Wenn da 10 Leute sind, alle in Socken, wollen Sie voll aufgerüscht in den High Heels rumstorchen?

      Ihr Vibe war weg, weil sie bei der falschen Einladung zusagten, sie mögen nicht, wenn die Leute oghne Schuhe rumlaufen, also lassen Sie sich woanders einladen. Aber wenn Sie sich da einladen haben lassen, akzeptieren Sie, dass Sie im Haus Ihres Gastgebers sind, seien Sie kein gast, der den Vibe killt.

  • Peter sagt:

    Ich kenne beruflich auch eine Lady, die so denkt. Eine falsche Handbewegung, ein falsches Wort und der Typ ist bei ihr abgeschrieben – noch bevor sie ihn auch nur ansatzweise kennen gelernt hat. Meistens „weiss“ sie nach wenigen Sekunden, dass es nicht passt und wundert sich ständig über die Toleranz ihrer Freundinnen. Nur bei besonders attraktiven Männern sieht sie grosszügig darüber hinweg. Doch diese verlieren dann ihrerseits bald einmal das Interesse.
    Es ist interessant, dies zu beobachten und schwierig zu verstehen. Als Laie würde ich das unter massloser Arroganz einstufen.
    Nun, sie wird bald 40 Jahre alt und wundert sich darüber, dass sie immer noch Single ist. Dabei hätte sie so gerne einen Partner.

  • Peter sagt:

    Auf mich wirkt das wie folgt:
    Da will eine Person – muss ja nicht auf die Schreiberin zutreffen -, dass man sie so akzeptiert und liebt, wie sie eben ist. Ohne sich zu verstellen, ohne sich anpassen zu müssen. Das ist ja nicht grundsätzlich schlecht.
    Allerdings erwartet die Person offenbar von allen anderen, dass sie sich nach ihren Wünschen verhalten sollen. Selber scheint die Person nicht bereit zu sein, andere Menschen so zu akzeptieren, wie sie nun mal sind. Die Erde soll sich um sie drehen.
    Das geht längerfristig irgendwie nicht auf.

  • Stefan W. sagt:

    Das mit den Schuhen finde ich echt spannend. Ich bin auch nicht mehr ganz jung und ich habe in verschiedenen Gegenden der Schweiz gelebt, aber nie hatte ich Bekannte, bei denen es nicht ganz normal war, die Schuhe im Eingang auszuziehen (und bei uns war das auch immer so).
    Aber in diesem Blog (und bei der Kollegin von der Stilberatung kam dasselbe Thema auch schon einmal zur Sprache) sieht man, dass es Populationen gibt, die das vollkommen anders sehen, und für die es eine Zumutung und ein Stilbruch ist, die Schuhe auszuziehen. Spannend finde ich, dass es zwischen den Schuhauszieher- und den Schuhanbehalter-Populationen kaum Überschneidungen zu geben scheint. Man ist entweder das Eine oder das Andere.

    • Anh Toàn sagt:

      Man kann das eine oder das andere mögen. Aber man kann nicht einfach auf seinen Wünschen beim Gastgeber bestehen: „Nein, ich habe mich gestylt und ich will in meinem Kleid und voller Montur den Abend verbringen,…“. Das ist daneben. Es ist brutal überheblich, weil man damit dem Gastgeber sagt, er hätte keinen Stil, die Art, wie er seine Gäste betreut, wie er seine Einladungen gestaltet, entspräche nicht den Standards, die man sich als Gast gewohnt ist.

      • tina sagt:

        🙂 langsam wird mir bewusst, wieso ich so häufig das gefühl habe in ein fettnäpfchen getreten zu sein, und dass es wohl das ist, was es ausmacht, dass mir leute manchmal so sympatisch sind: das sind jene, die genau das ausstrahlen. dass sie das gefühl haben, etwas ist falsch gelaufen, aber keine ahnung haben was.
        meine güte. ein bisschen mehr wohlwollen wäre echt nett. ist es so wichtig, ob nun jemand die schuhe anbehält oder nicht? wieso können die einen nicht die schuhe anbehalten und die anderen ziehen sie aus? ich mag das manchmal so und manchmal so und darum hielt ich es für normal, dass das alle mal so mal so mögen. gewisse outfits sehen doch wirklich blöd aus ohne schuhe

        • tina sagt:

          ächz, schon wieder. ich wollte nicht auf einen kommentar antworten. er sollte eigentlich für sich allein stehen

        • Homepapa sagt:

          wieso können die einen nicht die schuhe anbehalten und die anderen ziehen sie aus?
          Ich hab das mal erlebt. Im Winter. Die einen behielten die Schuhe an und hinterliessen Pfützen auf dem Parkett. Die andern zogen sie aus und traten irgendwann in kaltes Schmutzwasser. Als Gastgeben kenn ich da kein Wunderrezept. Und während des Apero hinter den Gästen herwischen kanns ja auch nicht sein…

          • tina sagt:

            ah siehst du, das trifft sich gut: durch gäste ohne schuhe konnte verhindert werden, dass der parkett schaden nimmt durch jene mit schuhen ;-).
            das wunderrezept heisst im fall von schneematschklumpen an schuhen wohl tatsächlich auf diese hinzuweisen. ich hätte jetzt nicht erwartet, dass ausser kleinkindern jemand schneematsch in wohnungen schleppt

        • Hans Hegetschweiler sagt:

          Das Problem sind teure Teppiche und teures Parkett, die durch Schuhe beschädigt werden können. Ich rechne Ihnen nicht vor, wieviel Druck pro cm2 High Heels haben, aber es reichr um Parktett zu beschädigen. Und Sie wollen ja als Gast kaum das Haus Ihres Gastgebers ruinieren. Ich verlange übrigens von den Gästen nie, dass sie die Schuhe ausziehen.

  • Anh Toàn sagt:

    Zu der Frage, die Sie so stört: Auf arabisch sagt man nein mit „Morgen, wenn Gott will.“ Sagen Sie, vielleicht morgen, und dann wieder vielleicht morgen, bis er es aufgibt. Das gefällt mir, weil es ist nicht einfach ablehnend, sondern eine Alternative anbietend. Und es ist nicht mal gelogen, vielleicht sind Sie ja morgen so desparat für Sex, dass Sie ihn lassen. Oder er schafft es morgen, den Vibe nicht zu zerstören. Oder er ist schlau genug zu erkennen, was vielleicht morgen bedeutet. Fast immer kann man statt nein auch sagen, vielleicht morgen.

    • Sportpapi sagt:

      Vielleicht morgen ist einfach eine Herumdruckserei. Wie es so oft passiert, wenn man den Mumm nicht halt, Klartext zu sprechen.

      • Anh Toàn sagt:

        Vielleicht morgen bedeutet konkret, ohne es wörtlich zu sagen: Heute ganz sicher nicht.

        Das ist kein Herumgedruckse.

        • Anh Toàn sagt:

          Jetzt habe ich gesucht nach: „Was Frauen meinen, wenn sie „vielleicht“ sagen“. Das lustigste, was ich gefunden habe war:

          „Hallo, willst du mit mir gehen?“

          „Vielleicht“

          „Juhui!“

  • Marcel Zufferey sagt:

    Seien wir ehrlich: Im Zeitalter von Dating-Apps und Partnerschaftsplattformen hat die analoge Balz doch sowieso bald ausgedient. Sie ist eigentlich nur noch etwas für Nostalgiker, die sich irgendwann einmal gerne in einem Hashtag wieder finden wollen. Oder vor Gericht, nota bene. In Deutschland kann z. B. seit der letzten Revision des Sexualstrafrechts bereits ein locker um die Schulter gelegter Arm, die Hand aufem Knie oder das Anfassen an der Taille eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren nach sich ziehen. In besonders schweren Fällen können es sogar fünf sein..! Warum sollte ich mir als Mann das Risiko noch antun, offline eine Frau kennen zu lernen? Im Internet ist der rechtsstaatlich unverdächtige Rahmen bereits mit dem Login gegeben, was ein unschätzbarer Vorteil ist..!

    • Reincarnation of XY sagt:

      Ach ZF jetzt übertreiben Sie mal nicht, weil Sie immer diese Anti-PC-Horror-Artikel a la Zeyer lesen. Ich kenne keinen einzigen Menschen, der wegen normalem Balz-Verhalten/Flirten eine Anklage bekommen hat.

      Dass notorische Grenzübertreter wie z.B. Spacey endlich in die Schranken gewiesen werden, ist nur richtig. Ihr Verhalten hat auch nichts mit normalem Balzverhalten zu tun.
      Wer sich Frauen gegenüber charmant verhält, erntet idR auch heute noch deren Sympathie.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ich habe den Beitrag eigentlich zynisch gemeint. Aber das ist mir zugegebenermassen nicht so richtig gelungen, weil ich soeben aufgestanden bin.

        In der Realität interessieren mich solche Listen eigentlich nicht. Mann kommt bei seinem Gegenüber halt entweder gut oder nicht so gut an. Try and error, so einfach ist das. Entscheidend ist, was vor solchen Sätzen, vor einer Unterhaltung schon alles passiert ist. Wer lernt wen, warum, wo unter welchen Umständen kennen? Viele Menschen wissen eigentlich gar nicht, was sie wollen. Also suchen sie einfach auf‘s Geratewohl hinaus- zumeist mit spärlichem Ergebnis. Was eigentlich auch nicht weiter erstaunlich ist. Wer ohne Suchbegriff auf Google sucht, findet schliesslich auch nichts.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Im Übrigen, Roxy, ist der Sache überhaupt nicht gedient, wenn man immer zahlreicher auftauchende, männliche Ängste im Zusammenhang mit der gegenwärtigen ‚Debatte‘ und möglichen Strafverfolgungen einfach banalisiert und lächerlich macht! Das mag vielleicht dem eigenen Ego dienen und man darf sich auch wie ein weisser Ritter fühlen, aber. Aber!

        Ich habe zwei Kollegen, die Falschanschuldigungen ausgesetzt waren. Damit ist nicht zu spassen, wirklich nicht! Der eine konnte- bereits auf dem Polizeiposten im Zuge einer Vorladung / Einvernahme, nota bene- mittels SMS stichhaltig belegen, dass die Klägerin ihn zu Unrecht der sexuellen Nötigung et al. bezichtigt hat. Der Andere verlor im Verlaufe der Scheidung fast das Besuchsrecht, weil plötzlich der Vorwurf der Unzucht im Raume stand…

        • Anh Toàn sagt:

          Ich wurde auch mal von ein mir unbekannten, unattraktiven – ich habe sie zuvor nicht wahrgenommen, da war nicht mal „Balzverhalten“ – Frau beschuldigt, sie im Bus begrabscht zu haben. Der halbe Bus hat mich ganz böse angesehen. Was kann ich tun?

          Eine Frau kann jeden Mann mit falschen Beschuldigungen in arge Nöte bringen. Egal ob die vorsätzlich falsch sind oder das verwerfliche Verhalten nur in der Wahrnehmung des „Opfers“ vorhanden ist, der Mann ist immer der Schuldige, es sei denn, er könne seine Unschuld beweisen.

          Und ja, es ist nicht üblich, dass Frauen sowas machen, es ist aber genauso wenig üblich bei Männern, wildfremde Frauen zu begrabschen.

          • Reincarnation of XY sagt:

            ZF – ja ich habe auch einen Freund, der eine Falschanschuldigung am Hals hatte. Aber eben auch von seiner damaligen festen Freundin. (Die ein ernsthaftes psychisches Problem hat.)
            Es handelt sich also in beiden Fällen um Beziehungsprobleme und nicht um alltägliche Flirtbegegnungen von denen Sie geschrieben haben.
            Eine Beziehung einzugehen birgt also sich ein grösseres Risiko also ein Flirt oder ein ONS. Das gilt aber sicher für beide Geschlechter. Oder etwa nicht?

            Anh Toin – cycos gibt es halt. Meinen Sie etwa eine Frau hätte im Ausgang noch nie eine unliebsame Erfahrung mit einem Mann gemacht?
            Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau im Ausgang von einem Mann übergriffig behandelt wird, ist wohl immer noch grösser als umgekehrt. Etwas mehr Objektivität bitte.

          • Marcel Zufferey sagt:

            RoXy & AT: Im dritten Falle befand eine Frau nach einem ONS am nächsten Morgen plötzlich, mein Kollege hätte sie vergewaltigt…

            Sagen wir es so: Vieles ist möglich, aber das Wenigste ist wahrscheinlich. Für beide Geschlechter.

          • Reincarnation of XY sagt:

            So ist es Zuffy. Wenn man zum Haus raus geht, ist das immer mit gewissen Risiken verbunden (wusste schon der alte Bilbo). Das war eigentlich schon immer so. Heute wird einfach viel mehr darüber geredet und gehypt.
            Am besten geschützt ist man durch Menschenkenntnis und Selbstkontrolle.

      • Sportpapi sagt:

        Der Punkt ist ja, dass man immer irgendwie eine Grenze übertreten muss, wenn man eine Beziehung aufnehmen will. Und da nach wie vor in der Regel der Mann hier der Aktive ist, ist auch er der Grenzüberschreiter.
        Was kein Problem ist, solange man quasi offene Türen aufstösst.
        Aber schon eines, wenn man die Situation falsch einschätzt.

        • Marcel Zufferey sagt:

          Völlig richtig, Sportpapi. Der Mann ist nur der Grenzüberschreiter, weil er wirklich muss. Wie Sie unten sehen, hätten es aber mittlerweile 40% der Männer gerne, wenn die Frauen die Initiative ergreifen würden. Aber die initiieren statt dessen lieber Hashtags…

          • Reincarnation of XY sagt:

            das stimmt natürlich auch
            Aber viele Männer stellen sich schon oft sehr doof an. Meine Frau geht sehr selten in den Ausgang, noch viel weniger in einen Club. Kaum in einem Club, küsst sie ein wildfremder Mann ungefragt auf die Wange.
            Beim nächsten mal, nach kommt nach 5 min Tanzen einer und sagt: „Du kannst mich haben“. – (Ich schaute von der Lounge aus zu und lachte mich kaputt.)
            Und es gibt tatsächlich viele, die einfach mal ein bisschen grabschen. Das hat ja dann nichts mehr mit einem Flirt zu tun und einer falschen Einschätzung.

          • Marcel Zufferey sagt:

            Interessant wäre jetzt noch, wie sich das Ganze in der Gay-Szene abspielt. Ich neige halt immer noch dazu, im schwulen Mann und seinem (Balz)verhalten etwas archetypisch Männliches erkennen zu wollen. Soll ich mich jetzt einmal ganz weit aus dem Fenster lehen? Ich denke, Männer sind im sexuellen Kontext grundsätzlich direkter, zielstrebiger und kompromissloser als Frauen. Die sexuelle Orientierung spielt dabei überhaupt keine Rolle. Insofern haben wir Heteros also eindeutig das schlechtere Los gezogen…

          • Sportpapi sagt:

            @RoXY: Offenbar haben diese Jungs doch hin und wieder Erfolg mit der Masche. Oder sie nehmen einfach, was sie bekommen können.
            Sicher ist aber: Wenn sie nichts unternehmen, sondern wie Ihre Frau einfach tanzen, werden sie nie jemanden kennenlernen, geschweige denn jemanden nach Hause nehmen.

    • tina sagt:

      MZ wenn jemand nicht unterscheiden kann, wann es deplatziert ist jemandem die hand aufs knie zu legen, ist aber etwas wirklich falsch gelaufen und hier handelt es sich nicht bloss um ein fettnäpfchen

      • Marcel Zufferey sagt:

        Stimmt. Für mich ist so etwas völlig undenkbar. Aber ich bin ja nicht die Welt. Warum ich mich ständig über Themen aufrege, die mich selber noch nie betroffen haben, weiss ich eigentlich auch nicht. Nicht einmal geschieden bin ich, seit 20 Jahren mit derselben Frau zusammen…

        …also eigentlich bin ich ein Musterknabe..!

      • Hans Hegetschweiler sagt:

        Finde ich absolut primitiv, einer Frau, die neben einem sitzt, die Hand aufs Knie zu legen. Aber traumatisiert wird frau durch solche Vorfälle, wenn sie nicht zum Beispiel am Arbeitsplatz wiederholt und systematisch auftreten, nicht. Der Rücktritt des englischen Ministers, mit der Begründung, er habe vor mehr als 10 Jahren einer Frau ans Knie gegriffen, war absurd. Wenn man nicht zwischen schweren und banalen Belästigungen unterscheidet, banalisiert man die schweren Vorfälle. Die Frau, die dies nach so langer Zeit in die Presse brachte, muss sich ja auch fragen, warum sie nicht damals mit einem Kick ins Schienbein oder einerm verbalen Protes reagiert hat.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Es ist ja klar, dass man nichts davon ernst nehmen soll, dass alles nur Spass ist. Einfach eine weitere Liste im Internet unter der Kategorie „seichte Unterhaltung“. Das ist mir mittlerweilen auch klar.
    Dennoch finde ich, dass aus diese Liste ein Hauch von …. Arroganz und Selbstüberschätzung atmet.
    Die plumpen Sexfragen, da sind wir uns einig, offenbaren die Plumpheit des Fragers, aber sonst? Ja hallo, sind wir eine Diva, die ihre Gesprächspartner konsequent von oben herab beurteilt? Pingelig und pikiert auf unerwünschte Sätze reagieren? Unanpassungsfähig, ohne jede Lockerheit (Schuhe ausziehen)? Man fragt sich, wie attraktiv eine solche Person als Gesprächspartner ist… völlig Geschlechtsunabhängig.

    • Reincarnation of XY sagt:

      Anders gesagt: Spassbremsen sind doch diejenigen Menschen, die mit solchen Listen im Kopf herumlaufen.
      Spass entsteht durch Spontanität, Offenheit, Lockerheit. Und vor allem echter Spass kann nur dort entstehen, wo man sich selbst nicht so ernst nimmt.
      Und eines kann man mit Absolutheit sagen: Wem dauernd auffällt, wie unangemessen sich alle Welt um ihn herum verhält, nimmt sich definitiv viel zu wichtig.
      Jeder, der (auch nur halbwegs) selbst einmal in den Spiegel geschaut hat, schraubt seine Ansprüche an das Gegenüber herunter und nimmt auch Tritte ins Fettnäpfchen mit humorvoller Toleranz zur Kenntnis anstatt sich darüber zu empören.

    • M. Jenal sagt:

      Genau das habe ich auch gedacht, je nach Situation wirkt einiges extrem arrogant und uninteressiert am Gegenüber. Das Gegenüber scheint, wenn überhaupt erwünscht, nur dazu da, die eigenen „vibes“ nicht zu zerstören bzw. aufrecht zu erhalten.
      Gesprächspartner (unabhängig vom Geschlecht), die tatsächlich unfähig sind ein Gespräch/eine Begegnung und deren Verlauf/Ende selbst zu steuern und eine Begegnung einfach über sich ergehen lassen (wie in Punkt 4., 5. und 7. beschrieben) sollten wohl eher psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.

  • Florian sagt:

    Zum Glück sind nicht alle Menschen so verkrampft, dass sie diese etwas gar konkreten Ansprüche an Andere stellen. Das ist doch der völlig falsche Ansatz mit Menschen umzugehen und gemeinsame Zeit zu geniessen.

  • Cathy sagt:

    Frau Wäis Kiani, Ihr Dilemma mit Männern scheint eine grosse Tragik zu sein, und in Zeiten, in denen sich jetzt viele Frauen zu Wort melden, die einmal von einem Mann berührt wurden, ist ihr Artikel nicht nur das Pünktchen auf dem „i“, es bringt bei mir – Frau – das Fass zum überlaufen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Sie, Frau Wäis, einmal auf der Liste stehen, die, mitunter, die Sexpuppen-Industrie in Schwung gebracht hat.
    Ich bin 36 Jahre, schlank, weiblich, brünett, Akademikerin und suggeriere, dank Ihnen, in den Köpfen der Männer das Vorurteil: nur nicht sich mit der einlassen, auch nicht zusammen Lift fahren, und vor allen Dingen, nie alleine mit ihr im Zimmer sein. Denn bei einem falschen Blick, einem falschen Wort, einer falschen Geste, könnte ich vor Gericht landen.

    • Wäis Kiani sagt:

      Das tut mir sehr leid für Sie, mit mir wollen die Männer leider ständig alles mögliche fahren, nicht nur Lift, und auch alleine sein. Und haben null Angst vor irgendetwas, noch nicht einmal davor, mich mit ihren blöden Fragen zu beleidigen. Vielleicht liegt es daran, dass Sie „Akademikerin“ sind? So wie Sie das sagen, ist es wirklich furchteinflössend… haha, LG-WK

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        frau kiani. wieso „leider?“ – das ist doch eigentlich ein kompliment an ihre person und zeigt, dass sie auch in ihrem fortgeschrittenen alter aufmerksamkeit erregen, bei den männern.

        • Wäis Kiani sagt:

          das -leider- war auf den klagenden Ton der leidenden Cathy, mit der niemand im Lift allein sein will oder so, ich habs nicht genau verstanden, was jetzt das Drama ist… LG-WK

          • Cathy (weiblich) sagt:

            … wobei, Frau Wäis Kiani, dass Sie mich jetzt in „… klagende(m) Ton …“ und als „… leidende Cathy“ hinstellen, wo doch Ihr gesamter Artikel ein Gestammel von Klagen und Leiden ist, scheint mir übertrieben. Sie haben auch meinen Text in Gänze nicht verstanden: Ich suggeriere zwar in den Köpfen der Männer – dank Ihrer Sorte – gewisse Vorurteile, mit keinem Wort sage ich aber, dass es u.a. beim Liftfahren um mich geht. Ergo, die dicke Schminke von den Augen nehmen und nochmals lesen! Hoffe Sie fühlen sich nicht beleidigt – ist nur ein funktionaler Rat.

          • Wäis Kiani sagt:

            ich hab schon wieder nicht verstanden was Sie mir sagen wollen… I really don’t know..

      • Verena sagt:

        Dies tönt ja so, als ob Ihnen scharenweise die Männer nachlaufen – das hingegen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen……. höchstens davonlaufen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und etwas weniger Arroganz. LG Verena

        • Wäis Kiani sagt:

          was können SIE sich denn sonst schon so vorstellen? „in Scharen hinterherlaufen“ , ist Ihre Interpretation meiner Worte, das wurde jedoch von mir nie gesagt, das sind die Ängste in Ihrem Kopf. Sie verstehen leider nicht worum es hier geht, in diesem Blog und im Leben, nämlich das null darum, dass einem Leute „hinterherlaufen“.Wir werden jetzt alle erwachsen. LG-WK

      • Cathy (weiblich) sagt:

        Nun, dass eine Akademikerin auf Sie befremdend wirkt, ist wenig überraschend – da unterscheiden Sie sich nicht von Männern. Nein, ich glaube nicht, dass es meine Bildung ist, die Männer vor mir, und vielen anderen Frauen abschreckt; das schreckliche für diese Männer ist wahrscheinlich die Tatsache,dass ich eine Frau sein könnte, die sofort nach „sexuelle Belästigung“ ruft, weil es heute scheinbar zu Taktik von dieser so genannten „Frauen-Power“ gehört,für sich Vorteile zu schinden. Sie fördern den Unfug dieser männlichen Gedanken.
        Ich habe zwar gegenüber Ihnen den Nachteil,dass ich Akademikerin bin, den Nachteil,dass mich Männer mit blöden Fragen beleidigen habe ich jedoch nicht. Es ist ganze Einfach Frau Wäis: versuchen Sie wenig einfältig und mehr normal zu sein. Viel Erfolg.

        • Philipp M. Rittermann sagt:

          …ElitePartner…?! 😉

          • Cathy (weiblich) sagt:

            @Phillip M. Rittermann: Danke für den Tipp. ElitePartner wirbt mit dem Slogan: „Akademiker und Singles mit Niveau“. Die meisten Members auf dieser Plattform sind „… Singles mit Niveau“, leider aber ohne akademischen Abschluss. Das reicht für das einmalige Treffen, auf Dauer geht die Laune beim Gespräch jedoch vorbei, weil sich das „Niveau“ bis zur Niveaulosigkeit definieren lässt. Damit möchte ich aber nicht gesagt haben, dass ein nur akademischer Abschluss das Gelbe vom Ei sein muss.

          • Sportpapi sagt:

            Einen akademischen Abschluss hat heute ja fast jeder…

        • Philipp M. Rittermann (männlich) sagt:

          h. frau cathy. das ist eine re-la-tiv heikle aussage. da ich doch einige akademische partnerschaften kennen, denke ich, dass diese hauptsächlich auf einem – wie soll ich das sagen – „gegenseitig anstachelndem egoismus“ beruhen. und auf der liebe zum mammon. und ist sie – und das kommt meist – diesen attributen überdrüssig, sehnt sie sich oftmals nach etwas mehr „bodenständigkeit.“

        • Wäis Kiani sagt:

          Was glauben Sie, dass ich keine Akademikerin bin, nur weil ich es unerwähnt lasse? So peinlich sind Sie hier, vor versammelter Mannschaft? Ok: mein Vater ist einer, meine Onkels, alle, meine Tanten!! und meine Cousinen, alle, meine Cousins, sogar meine Mutter. Meine Geschwister sind es auch, omg! Meine Freunde, meine Bekannten, oh ich sitze wohl in einem Nest, ich habe da noch nie darüber nachgedacht, dass es Menschen gibt, die solche Dinge penetrant in Kommentaren betonen…Warum rede ich nie davon, warum? Vielleicht weil ich normal bin und nicht irgendwie versuche, etwas zu sein? Einfältig ist der, der den anderen unterschätzt, meine liebe Cathy. LG-WK

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            darf ich – mal wieder – unpopulär sein? – was die damen kiani und cathy hier betreiben ist der – entschuldigung – klassische männliche „schwanzvergleich.“ ich sehe, unsere beiden geschlechter ticken gar nicht so unterschiedlich.

          • Wäis Kiani sagt:

            ja, aber sie ist irgendwie eine andere Akademikerin als alle Akdemiker und liebt Opern, wie soll ich da mithalten? Ich hab eben nur einen kleinen…

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            …hauptsache „er“ sieht die arbeit! 🙂 aber ja. das mit den opern leuchtet mir auch nicht ganz ein. ich musste einmal dort hin und bin dann, nach der letzten flasche des mitgebrachten six-packs bier durch lautes schnarchen aufgefallen, sagte man mir…

        • Reincarnation of XY sagt:

          Cathy – Sie sind ja wirklich putzig.

          1. Stellen Sie sich als Akademikerin vor. Wow! Wenn es jemand nötig hat in einem Dialog gleich hervorzukehren „ich bin intelligent und gebildet“ dann ist das etwa so, wie wenn jmd mit einer Plakette „ich bin gutaussehend“ rumlaufen würde.
          Wenn man es ist, hat man es nicht nötig darauf hinzuweisen.
          2. Dann werfen Sie WK vor, sie würde extreme PC Standpunkte propagieren, was sie definitiv nicht tut, im Gegenteil. (Spricht nicht gerade für eine ausnehmende Auffassungsgabe)
          3. Sie glauben, dass Männer sie wegen Frauen wie WK nicht ansprechen. – Ha, ha, ha, ob wir angesprochen werden oder nicht, hängt immer allein von uns ab. Von dem was wir ausstrahlen oder eben nicht.

          Kein Zufall also auch, dass WK mit Ihnen in den Dialog tritt…

          • Walter Boshalter sagt:

            Come on, nach 30 Sekunden merkt man Cathy die Produktequalität einer russischen Trollfabrik an, aber dass es Wäis aus der Reserve lockt – Respekt.

          • Wäis Kiani sagt:

            Ja sorry. Bin auch nur ein Mensch, mich hat ihre menschenverachtende Haltung, gettarnt als „ich habe wertvolle Tiefe und du bist die flache Hexe, wg der die Männer Angst vor mir haben“ sauer gemacht. Ich kann gar nicht glauben, das die wirklich in jedem Kommentar „Akademiker“ gesagt hat um sich von dem Rest hier und der Menschheit abzuheben, ich war uncool, tut mir leid. LG-WK

          • Carolina sagt:

            Haha, WK, deshalb mag ich Sie: wie das richtige Leben und zugeben können, wenn man mal falsch lag, auch! Respekt! 😉

        • Julia sagt:

          @Caty (weiblich)
          Bin zwar ein bisschen spät….aber ev. möchten Männer mit Ihnen im Lift oder sonstigem nicht fahren weil sie Ihre Weiblichkeit verbal betonen müssen 😁

  • Cathy (weiblich) sagt:

    „Drei Sofort-Vibe-Killer:
    Was mit Frauen los ist, die plötzlich und ohne jeden Zusammenhang fragen: «Wie viel verdienst Du eigentlich?», wurde noch nie erörtert.
    1. Kurz nach dem ersten Treffen, in einem behaglichen Restaurant, stösst man mit einem Glas Wein an, bietet sich das „Du“ an und ist beim ersten Blick begeistert von einander. Dann der Sofort-Vibe-Killer, die Frau fragt den Mann: „Du hast ja einen Tollen Job, wie viel verdienst Du eigentlich?“
    2. Sofort-Vibe-Killer, die Frau fragt den Mann beim ersten Date: „Was fährst Du für einen Wagen?“
    3. Sofort-Vibe-Killer, die Frau fragt den Mann beim 2. Date: „Für mich darf ein Mann gegenüber einer Frau keine Anleitung brauchen! Bist Du eigentlich geizig?“

    • Wäis Kiani sagt:

      Stimmt. Aber das mit dem Wagen frage ich auch, weil ich Autos liebe, die fühlen sich dann aber geschmeichelt, holen ihr Iphone raus und zeigen mir Bilder von ihren Babies, und dann noch ein paar Vintage Schätzen, die sie sich gerne kaufen wollen. Aber mit dem Job ist es eher andersrum, die wollen unbedingt nur darüber sprechen, ungefragt…erzähle ich hier mal bei Gelegenheit. LG-WK

      • Cathy (weiblich) sagt:

        Frau Wäis Kiani, ja diese Sorte Mann gibt es auch – iPhone, mein Auto, mein F40-Traum usw. Mit denen hatte ich aber eher mit 17 Jahren zu tun. Mittlerweile ist mir Lebensqualität in der Partnerschaft – auch in der verkürzten – wichtig. Ich stehe auf Bildung, Kultur, Philosophie und Charakter und weniger auf Einbildung. Ich rate Ihnen dringend: Proleten verderben den weiblichen Charakter.

        • Wäis Kiani sagt:

          Ja? Das hört sich tatsächlich zu sehr nach Elite Partner an, ich stehe auf Männer, wenn schon denn schon, nicht auf einen Opern-Walker…mein Charakter ist soweit gefestigt, da kann nichts mehr passieren.

          • Cathy (weiblich) sagt:

            … da sind wir uns einig: ich stehe auch auf Männer, richtige Männer, einzigartige Männer. Ein Opern-walk schwächt diese Männer nicht. Und: was ist denn das für eine dümmliche Bemerkung mit dem Opern-Walker. Wie gesagt werden Sie erwachsen.

          • Wäis Kiani sagt:

            Ich hasse Opern. daran wird sich mit 80 nichts ändern. Genau das meine ich mit diesem Blog, man MUSS Opern und andere Dinge lieben, wenn man erwachsen ist?? Wie dümmlich ist DAS? ich hasse Opern, und meine Schuhe ziehe ich auch nicht aus, lassen Sie mich in Ruhe mit Ihren kleinkarierten Lebensentwürfen… und gehen Sie doch in die Oper, als wie nannten Sie mich? „dümmliche“ Akademikerin muss man das wohl..(meine Akademiker-Mutter liebt Opern, und ich habe als Kind schon mehr Opern gesehen als die meisten in Ihrem Leben, grosse Aufführungen in Wien und London, ich michte nur die Kostüme, aber nicht den Ton, also ich weiss wovon ich spreche)

          • Malena sagt:

            Was denken sich wohl die „richtigen Männer“ wenn sie dieses Gehacke hier lesen? Ou ja, so eine Frau will ich?

          • Wäis Kiani sagt:

            ist das nicht vollkommen egal? Mein Blog ist kein Anbandelungs-Institut. Wollen Sie vielleicht Unterwäsche Bilder von sich posten, damit die Männer, die das hier lesen, Sie „wollen“? ich bin schockiert, was hier in den Köpfen der Frauen vorgeht…erst diese Cathy, dann die Verena…jetzt Sie.. LG-WK

          • Malena sagt:

            @WK: Natürlich ist das kein Anbandelungs-Institut. Ich unterstelle Ihnen auch nicht, dass Sie hier Männer dazu bringen möchten, Sie zu „wollen“. Ich meine bloss dass Männer nicht wirklich auf gehässige Frauen stehen, und dass betroffene Personen (Männer natürlich genauso) solche Impulse besser in den Griff bekommen sollten. Nicht damit sie im Blog einen Mann aufgabeln können, selbstverständlich, sondern generell. Ich glaube ausserdem daran, dass viele Männer nicht nur mit Unterhosenbildern zu beeindrucken sind, sondern Frauen mögen, die einen respektvollen Umgang drauf haben.

          • Wäis Kiani sagt:

            Machen Sie sich keine Sorgen, mich mögen Männer, falls Sie mich als gehässig bezeichnen wollen, es sind eher die Frauen die den Vibe hier killen wollen, so wie Sie. Warum eigentlich? Lassen Sie das doch und lachen Sie ein bisschen, Männer mögen fröhliche unbeschwerte Frauen!! Auch gerne in Unterhose! LG-WK

          • Malena sagt:

            Es freut mich für Sie, dass Männer Sie mögen. Ja, auf mich wirkt es gehässig, wenn Sie Kommentatorinnen als dümmlich, kleinkariert usw. bezeichnen. Ist für mich auch nicht ein guter Vibe. Aber das kann man natürlich unterschiedlich sehen. Alle haben ein Recht, ihre Meinung zu äussern, nicht?

          • Wäis Kiani sagt:

            das war nur meine Wiederholung von ihrer Bezeichnung mir gegenüber, ich sollte es in Anführungszeichen setzen, es ist ein Zitat, danke, LG

          • Wäis Kiani sagt:

            Ja, aber nicht in meinem Blog, sorry. LG

          • Sportpapi sagt:

            Sehr richtig Malena.

        • Philipp M. Rittermann sagt:

          …ach scheisse – hier gehört das doch hin. ich depp.
          uh. frau cathy. das ist eine re-la-tiv heikle aussage. da ich doch einige akademische partnerschaften kennen, denke ich, dass diese hauptsächlich auf einem – wie soll ich das sagen – „gegenseitig anstachelndem egoismus“ beruhen. und auf der liebe zum mammon. und ist sie – und das kommt meist – diesen attributen überdrüssig, sehnt sie sich oftmals nach etwas mehr „bodenständigkeit.“

    • Jacques sagt:

      Zum Wein. Darf es auch sprudelnder Wein sein. Ich lasse mich gerne zum Champagner einladen. Oder Kir Royal. Das bin ich mir schon wert. Prosecco eher nicht, zu wenig erdig, zu künstlich, zu süss.
      p.s.: Sind Sie Lebensberaterin? Pardon, ich bin Ingenieur. Früher war ich noch Inscheniör und habe mich dann hochgearbeitet.

  • Cathy (weiblich) sagt:

    Frau Wäis Kiani, zum Abschluss, weil, ich habe den Samstag für wichtigeres geplant: Wenn Sie sich schon „Die Kunst des Erwachsenwerdens“ auf Ihre Fahne schreiben: Werden Sie erwachsen und umgeben Sie sich bitte mehr mit tollen, anständigen, phantasie- und humorvollen Männern. Sie werden erkennen, wie belesen, feinfühlig und charaktervoll diese sein könne. Und ganz zum Schluss, ganz bescheiden – wie der Zufall es will – öffnet er für Sie auch einmal seine materiellen Schätze.
    Sie haben zwar mit Ihrem Artikel eine Leserin verloren – trotzdem alles Gute.

    • Wäis Kiani sagt:

      bye bye cathy! schönes akademisches Wochenende! Liebsten Gruss!

      • Lichtblau sagt:

        Frau Kiani ist sicher keine „einfache“ oder (Horror!) „gäbige“ Frau. Das bin ich auch nicht und komme trotzdem bestens mit Männern aus. Jede Wette, dass dies auch für Wäis gilt, die durchaus über eine selbstkritische und humorvolle Ader verfügt. Ich verstehe nicht, warum die Fräulein Rottenmeiers dieser Welt (und ihre männlichen Pendants) hier überhaupt mitlesen? Seien Sie doch ein bisschen lockerer und vermiesen Sie Wäis das Bloggen nicht. Immerhin generiert sie auch durchaus lesenswerte Kommentare. Mir würde der Blog heute schon fehlen!

        • Wäis Kiani sagt:

          danke, liebe Lichtblau. Alle immer so schlecht gelaunt hier, egal was man schreibt… und sie lesen trotzdem, so masochistisch sind die dann doch. Lieben Gruss! WK

          • Reincarnation of XY sagt:

            Nein WK – das ist doch unser Spass, so, wie Leute irgendwelche Reality-TV Formate schauen.
            Wir staunen darüber, dass Sie tatsächlich das meinen, was Sie schreiben. Amazing! Dass Sie z.B. regelmässig auftauchen, andere als Flaschen und Spassbremsen bezeichnen und dann denen, die Sie für diese überhebliche Haltung rügen, schlechte Laune vorwerfen. Amazing!
            Das ist etwa so, also würde man den Spiegel für das unschöne Spiegelbild verantwortlich machen. Und wenn das tatsächlich jemand tut und wir ihm dabei zusehen können, dann ist das irgendwie Comedy.

            Ich persönlich finde es zusätzlich spannend, dass Sie vom Schreiben leben können.
            Aus all diesen Gründen lese ich ihren Blog gerne.

          • simone sagt:

            ich würde gerne mal mit der Wäis einen prosecco trinken! ich bin weiblich und finde gescheite,
            direkte frauen wie Wäis eine ist, toll.

          • Wäis Kiani sagt:

            machen wir bei Gelegenheit! LG-WK

          • Sportpapi sagt:

            RoXY, jetzt sind wir uns für einmal fast einig. Aber so fies kenne ich gar nicht von Ihnen…

          • Carolina sagt:

            Ich empfinde diese moralinsauren Bemerkungen von Ihnen, RoxY, heute als enttäuschend. Bloss weil WK nicht mit einem Heiligenschein herumläuft, Ihren Umgangsformen nicht entspricht, heisst ja noch lange nicht, dass sie nichts zu sagen hat. Im Gegenteil, ich halte diesen Blog für viel alltagsnäher als das ständige Gerede um Maximalziele, Werte, immer gleichen Ratschlägen in anderen.
            So ist das Leben, was man manchmal vor lauter Oberlehrerhaftigkeit (auch ich bin vor dem gezückten Zeigefinger nicht gefeit) und hier in diesem geschützten Blog-Gehege vergessen kann: bunt, inkorrekt, laut, vielfältig, widersprüchlich! Insofern ist WK eine der ganz wenigen, die Realität abbildet. Gefällt mir!
            Und: sie ist sich nicht zu fein, sich zu entschuldigen, das ist die Ausnahme!

          • Carolina sagt:

            Roxy, jetzt habe ich mein Geschreibsel nochmal durchgelesen und würde es am liebsten zurücknehmen: nicht in der Sache, aber im Ton. Sie wissen, dass Sie mir lieb und teuer sind und vor allem finde ich, dass Sie es überhaupt nicht nötig haben, zu solchen Tönen zu greifen! Ich anscheinend schon, also Entschuldigung! 🙂

          • Reincarnation of XY sagt:

            Ach kommen Sie.
            ich sagte ja auch, dass ich ihren Blog gerne lese.
            Weil für mich ist das irgendwie Comedy. Sie überrascht mich einfach, mit soviel Widersprüchlichkeit. Und ich finde das auch nicht sonderlich fies.
            Sie teilt gerne aus, dann kann Sie auch gut was einstecken. Tut sie auch. Aber lustigerweise antwortet sie nur den Gegensprüchen, welche auf ihrem Niveau trollen.
            Zu Ihrer Sympathie Carolina: Würde ein Mann gleich reden, „Frauen ü45 eh uninteressant“ etc. etc., würden Sie in ihm auch einen Schwätzer ausmachen. Das irritiert mich dann ein bisschen. Ob Macho-Gehabe von einer Frau oder einem Mann kommt, ist mir völlig egal.

          • Carolina sagt:

            Roxy: da haben Sie völlig recht, das würde mich auch irritieren. Und diese Listen irritieren mich auch meistens. Aber wenn sie dann, wie hier, Aufhänger sind für ganz gute Diskussionen, z.T. sehr witzige Charaktere und für mich einen Einblick in eine Welt, die ich so nicht kenne (das Dauerbloggen, FB etc), kann ich gut damit leben.
            Und dass natürlich WK auch Ihre Empfindlichkeiten hat, ist ok, oder?

          • Wäis Kiani sagt:

            schön dass Sie das so sehen, liebe Carolina. Danke, LG-WK

  • Philipp M. Rittermann (männlich) sagt:

    uh. frau cathy. das ist eine re-la-tiv heikle aussage. da ich doch einige akademische partnerschaften kennen, denke ich, dass diese hauptsächlich auf einem – wie soll ich das sagen – „gegenseitig anstachelndem egoismus“ beruhen. und auf der liebe zum mammon. und ist sie – und das kommt meist – diesen attributen überdrüssig, sehnt sie sich oftmals nach etwas mehr „bodenständigkeit.“

  • louis sagt:

    Irgendwie erscheinen mir da alle Punkte – ausser der mit den Hausschuhen – ziemlich weit hergeholt und ich kann mich in meinem halben Jahrhundert nicht erinnern, jemals solche Aussagen/Bemerkungen gemacht oder gehört zu haben.
    Der mit den Hausschuhen ist wohl kulturabhängig. In Asien hat die Asiatin wohl voll recht.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Solche Beiträge sind Zeuge einer ziemlich verkrampften Alltagskultur, in der selbst einfachste und unverbindliche Freundlichkeiten sofort (negativ) taxiert weden. Wir Schweizer geben uns zwar total weltoffen, sind aber in Wirklichkeit ein eher kleingeistiges Völklein, das gerne in Ruhe gelassen wird. Kontaktscheu, wir wir nun einmal sind, mögen wir es nicht, einfach so von fremden Leuten angesprochen zu werden. Und sollten wir trotzdem einmal reden müssen, Herrgott nochmal, dann aber bitte nur über unsere wirtschaftliche Funktionalität und / oder unsere Konsumgewohnheiten! Als Alternative bietet sich natürlich noch das Wetter an. Ergo kennen wir auch keine Flirtkultur, die diesen Namen wirklich verdient. Das sollte man bei der Bewertung dieses Blogbeitrages vielleicht noch miteinbeziehen.

    • Sportpapi sagt:

      Hm. Wir könnten auch über die Oper sprechen. Unsere feingeistige Seite zeigen…

      • Marcel Zufferey sagt:

        Oder über die Börse. Faustfeuerwaffen vielleicht auch noch, aber dann ist wirklich Schluss! Nein, diese typisch schweizerischen Eigenschaften aus meinem obigen Kommentar kann ich zwar mühelos akzeptieren, aber mögen muss ich sie deshalb noch lange nicht. Gespräche über Beruf und Konsumgewohnheiten langweilen mich in der Regel schon nach kurzer Zeit zu Tode. Ich komme aus einer Familie, die ziemlich international aufgestellt ist. Andere Länder und andere Sitten sind mir z. T. bedeutend näher, zumindest was Gesprächstoff und Gesprächspartner anbelangt.

    • Widerspenstige sagt:

      Gefällt mir dieser Kommentar, Marcel Z und hat mich zustimmend Nicken lassen. Ich fürchte, ich werde alt und nachsichtig statt frustriert. Das sind doch sonst meine ‚Koseworte‘ an die lieben Helvetier o_o

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    ich muss, darf, kann sagen. das heutige thema und die durchaus kontroversen und aufschlussreichen darbietungen haben mir spass gemacht. mein dank gilt vor allem der autorin und auch cathy. man(n) lernt nie aus!
    und jetzt muss ich mir ein bier kochen und die ravioli öffnen – als heutiger strohwitwer. ich wünsche allen ein erquickendes weekend – ob adakemischer oder anderer natur.

  • Reda sagt:

    Nun ja, offenbar ist mein „Vibe“ nicht so empfindlich. Wenn die Leute nur noch Dinge sagen sollen, die ich super oder interessant finde, sollte ich mich vielleicht besser mit dem Spiegel unterhalten.

    Dass für Dich Sex, Ernährung oder was auch immer „No Gos“ sind, zeigt mir, dass ich ganz gut damit fahre, wenn ich mich für die Dinge interesse, die mein Gegenüber beschäftigen, und nicht für die Sachen, die ICH gerne hören will.

    Damit lasse ich mich auf mein Gegenüber ein.

  • Pelikan sagt:

    Soo vieles, was man falsch machen kann. Oder man könnte auch einfach akzeptieren, dass andere Leute anders sind. Was die ja so spannend macht, so interessant. Sie hingegen, Frau Kiani, sollten vielleicht besser einfach nur mit sich selbst ausgehen, dann wäre auch gleich die Schuldfrage geklärt, wenn’s nicht klappt. Ihr Punkt 6 zum Beispiel lässt völlig ausser Acht, dass Interaktion immer mindestens 2 Parteien braucht. Macht man nämlich mal einen Schritt zurück und beurteilt Ihr eigenes Verhalten „Nein, ich habe mich gestylt und will den Abend in voller Montur verbringen“, sagt das eine Menge über Sie aus. Tut mir leid, falls ich jetzt Ihre Vibes gekillt habe. Ist bei Ihnen aber auch wirklich einfach.

  • Thomas Meier sagt:

    Frau Wäis mir ist nicht klar ob Sie eine Parodie oder aus dem Leben geschrieben haben. Also aus Ihrem Leben.

  • andy sagt:

    Null Toleranz ist kein Weg für Menschen.
    Es braucht die nächste Chance.
    Die Vibe bleibt nicht konstant hoch oder sind Sie eine Maschine, Frau Kiani?
    Eine echte Tugend und Kunst ist es den Vibe wieder zu beleben.
    Der Queen fällt keine Zacke aus der Krone wenn Sie mal nicht amüsiert war. Fehler machen alle immer wieder.

  • Michael Donna sagt:

    Ich halte mich stets an mein grosses Vorbild aus Übersee: „grab them by the pussy“. The Rest läuft von selbst. Cheers!

  • Ch. Rais sagt:

    Vielen Dank für die unterhaltsame Lektüre, hat mich belustigt, wie schnell man sich gegenseitig auf den Schlips treten kann. Schönes WE

  • Bernhard Piller sagt:

    @Wäis Kiani : Hören Sie sich mal die Oper Lulu von Alban Berg an! Ich weiss schon, dass Musik verstehen und lieben anstrengend ist. Aber es gibt neben der Alltagsmusik auf Radio Zürichsee auch noch eine andere. Und da müssen Sie einfach mal erwachsen werden und Ihre pubertären Reaktionen gegenüber den Eltern, die Sie früher in die Oper geschleppte hatten, ablegen. Und ich kann Ihnen sagen, dass die Geschichte von Lulu bedeutend interessanter ist als die Hausschuhe beim Kollegen – vor allem bei einem Glas Champagner unter einem Kronleuchter des Foyers.

    • Wäis Kiani sagt:

      Danke, ich liebe und verstehe Musik aus tiefstem Herzen. Und dass Sie nichts zwischen einer klassischen Oper und Radio Zürichsee (er)kennen, tut mir sehr leid. Pubertäre Grüsse, WK

  • Benni Aschwanden sagt:

    Gute Punkte im Artikel, zumindest die meisten, ein paar fand ich schon ein bisschen kleinlich, aber das ist Geschmackssache. Was mir bzgl. Stimmungskiller in den Sinn kommt sind Ex-Freundinnen, die bei der Erotik einfach nicht abschalten können. Man(n) kreiert eine wunderbar sinnliche Stimmung, es knistert wie verrückt, die Kleider fallen, es geht los in Richtung Vorspiel – und plötzlich kommt da so etwas wie „Schaaatz, wir sollten mal neue Vorhänge kaufen, ich habe kürzlich bei Möbel Pfister…“ oder „Findest du auch, ich bin dick geworden?“ oder „Wir müssen morgen noch ein Geburtstagsgeschenk für deine Schwiegermutter kaufen…“ Irgendwie typisch und scheinbar ziemlich verbreitet.

  • Bernhard Piller sagt:

    @Wäis Kiani : Und noch etwas: es gibt nichts schlimmeres für eine Frau als väterliche Ratschläge (wie mein obiger Kommentar). Sie können ihn als Punkt 9 zu Ihrer Liste anfügen ;-).

    • Wäis Kiani sagt:

      Gerne, ich mach einfach ab jetzt regelmässig die Vibe-Killer des Monats. Punkt 9 ist dann Punkt 1 für Dezember. Aber ich liebe väterliche Ratschläge, sofern sie lebensverbessernd und anwendbar sind…das ist meine pubertäre Seite (keine Ironie jetzt) LG

  • andy sagt:

    Das Vibe ist ja immer so ein Ding.
    Relativ. Erwartungen prägen das Vibe.
    Komplimente können auch Damen dem Mann offenbaren.
    Vibe einfach nur halten in der Hoffnung dass dieser bald ins himmlische nach oben durchbricht, ist eher naiv und alte Schule.
    Bitte etwas mehr Bewusstsein.
    Authentische ehrliche Kommunikation.
    Bewusst zusammen viben kann interessant, spannend und abenteuerlich sein.
    Feel the spirit.
    Schönes Weekend.

  • Bernhard Piller sagt:

    @Wäis Kiani: Ich muss mein Urteil vielleicht doch etwas korrigieren: für eine Frau, die so gut aussieht, sind Sie ja nicht einmal so unsympathisch, wie man es eigentlich erwarten müsste. Und verstehen auch Humor.

  • urs baumann sagt:

    ausser beim thema schuhe, wo ich hin- und hergerissen bin, hab ich sehr geschmunzelt bei der auflistung. 🙂 wenn ich an ihrer stelle solche gesprächssituationen antreffen würde, wäre das gespräch für mich ganz rasch zu ende und ich würde mich jemand anderem zuwenden resp. einer weiteren einladung aus dem weg gehen. und zu ihrem kleinen disput mit cathy: sie als joy-division-liebhaberin können sich mit einer opernliebhaberin stundenlang unterhalten, sie werden einander vermutlich nie richtig verstehen (ich z.b. habe zwar klassik unter gewissen umständen sehr gern, würde mich in einer oper jedoch ziemlich langweilen 🙂 ). ich weiss, das ist jetzt sehr schubladengedacht. 😀

  • Claude sagt:

    Ein Beliebiges Bild von Angela Merkel.Keine Ahnung wieso, aber es spielt nicht mal eine rolle was für eine Stimmung (vibe) ich habe.

  • Karl-Heinz sagt:

    Ich sage ich habe Hauptschulabschluss und eine Lehre zum Feinmechaniker.
    Mehr sage ich zunächst nicht. Dann lasse ich das Gegenüber entscheiden.

  • Markus sagt:

    Gehöre nicht zu den „usual suspects“ hier, hab aus Neugier die Kommentare gelesen. Das Gehacke fand ich einen vibe-killer. Auch kontrovers geführte Gespräche können das Gespräch / den Gesprächspartner durchaus interessant machen (eben gerade nicht nur small talk), solange eine rote Linie nicht unterschritten wird: persönliche Abwertung/Abqualifizierung des Gegenübers. Das war hier m.E. der Fall.

  • Lisa Schmd sagt:

    Ich habe den Text gerade mit einem gewissen Interesse gelesen. Und sehr viel Staunen. Meine Hauptreaktion: Was für Leute kennen denn Sie? 2. Reaktion: das ist jetzt erfunden, oder? Ich war noch nie in meinem über 50jährigen Leben mit einer der beschriebenen Situationen konfrontiert. Vielleicht bin ich zu wenig eingeladen? Kenne andere Leute? Oder strahle gar einen Vibe aus, der alle Versuche, über Sex oder Pantoffeln zu reden im Keim erstickt???

  • Jacques sagt:

    Eine vertiefte Diskussion mit der Autorin, bei viele Vibe und so, muss echt cool sein. Leider kann ich ihr nicht anbieten, sie in einem Dodge Viper auszuführen. Tesla liegt auch nicht drin, die haben Lieferschwierigkeiten. – Trotzdem an alle ‚good Vibrations‘ – von einem aus der Beach Boys – Generation. Und weiterhin gut Surfin‘ Safari …

  • Petra Vonlanthen sagt:

    Also Schuhe ausziehen gehört zum Besuch in einer Privatwohnung bzw. -haus dazu; hygienisch, parkett- und teppichfreundlich sowie höflich. Wenn sie die Schuhe anbehalten wollen, dann ruinieren sie bitte ein anderes Parkett und andere Teppiche , ich habe keine Lust auf der Spucke, Kaugummiresten, Schneematsch oder „Was-auch-immer-da-an-der-Sohle-hängt“ barfuss oder in Socken in meiner Wohnung rumzulaufen – wo der Boden geputzt/gewinnert wird. Wozu denn genau, wenn man in Strassenschuhen darauf herumläuft? Das ist eine arrogante sowie überaus unhöfliche Haltung ihrerseits. Das Styling meiner Gäste ist mir eigentlich herzlich egal – solange die Gäste herzlich sind.

    • Wäis Kiani sagt:

      Was haben Sie denn für Gäste…wenn man eingeladen ist, trägt man meistens blitzsaubere gepflegte Schuhe und wenn man als Frau spitze Heels anhat, geht man damit nicht aufs Parkett, das ist selbstverständlich. Schneematsch bringen Kinder vielleicht mit, an einem Winternachmittag, aber keine Erwachsenen, die abends zu einer Dinnerparty erscheinen.. und wenn, dann zieht man die Schuhe auch aus, wenn es nicht verlangt wird. Ich gehe immer von einer gehobenen Erziehung aus, wenn ich solche Dinge sage. LG-WK

      • Petra Vonlanthen sagt:

        Sehr liebe, freundliche sowie gepflegte und anständige Gäste. So habe ich, wenn ich das richtige lese, in ihren Augen keine gehobene Erziehung. Jedoch ist es in östlichen Ländern an der Alltagsordnung und völlig normal die Schuhe auszuziehen bevor man die Wohnung/Haus betritt und wird von den Gastgebern auch erwartet. Trotz sauberer Schuhe ist die Strasse, das Trottoir, der Gehweg nicht sauber und es ist unhygienisch mit Strassenschuhen in der Wohnung/Haus rumzulaufen.

        • Wäis Kiani sagt:

          Wir leben aber nicht in „östlichen Ländern“, warum ziehen Sie irgendwelche abstrusen Dinge an den haaren herbei, um mich als unglaubwürdig darzustellen? Wir leben in Zürich, Berlin, London, Paris,..und wir ziehen uns gute, schöne Schuhe an, wenn wir abends ausgehen, wir machen uns fein, aus Respekt dem Gastgeber gegenüber, denn es ist etwas ganz normales, wenn man sich in einer gepflegten Gesellschaft bewegt. In St Moritz zieht man auch immer die Moon Boots in einem extra Moon Boots Raum aus und zieht sich Pumps an, die man in einer Tasche dabei hat. Das ist unsere Welt..nicht Asien, nicht der Orient, ich rede nicht von Moscheen, nicht von japanischen Tempeln und nicht von „östlichen Ländern“, also bitte.

          • Petra Vonlanthen sagt:

            Naja gerade in Paris gibt es viele Hunde und deren Exkremente. Aber naja, ich ziehe weder abstruste Dinge an den Haaren herbei noch will ich ihnen und ihren Ideen von Lebensstil zu nahe treten. Ich lebe weder im Orient noch im Japan, aber ich empfehle ihnen eine Reise in die osteuropäischen Länder.
            PS: Taxi leisten kann sich nicht jeder, sorry und das bedingt keine Yetilifestyle – sehr feinfühlig, by the way.

          • Wäis Kiani sagt:

            ich WUSSTE dass Sie jetzt mit der Hundescheisse kommen…nein, ich laufe keine 10 Meter zu Fuss, meine Schuhe sind immer sauber und wie ungetragen.

          • marsel sagt:

            Keine 10 Meter zu Fuss? Ja wie denn sonst, im Rollstuhl etwa? Auf Händen getragen werden Sie ja nicht, wie man so liest.

          • Wäis Kiani sagt:

            haha… mein Leben sind nicht nur die Handvoll Kommentatoren in diesen Blog..oder doch? LG-WK

          • Christian sagt:

            Auch in der Schweiz trägt man in Wohnungen keine Strassenschuhen. Das ist einfach nur grusig.

          • Daniel sagt:

            Bei mir heisst es: „Hunde und Frauen müssen draussen bleiben“. Hatte nie Probleme seither.

          • Wäis Kiani sagt:

            ist das wirklich wahr? Wer darf denn rein? Katzen? LG-WK

          • Anh Toàn sagt:

            „In St Moritz zieht man auch immer die Moon Boots in einem extra Moon Boots Raum aus und zieht sich Pumps an, die man in einer Tasche dabei hat.“

            Ja das macht „man“, wenn man wer ist, in St Moritz.

            Die meisten machen das aber nicht, auch nicht in St Moritz.

          • Daniel sagt:

            So ist es, liebe Wäis. Unsere Langhaar-Teppiche haben wir farblich auf das Fell unserer Angora-Katze abgestimmt. Und Strassendreck würde beim Liebesspiel stören, welches sich bei uns durchaus am Boden fortsetzen kann. Ich meine, ich habe ja nichts gegen Pumps. Aber jedes Ding zu seiner Zeit. Wer das nicht begreift, muss leider draussen bleiben.

          • tina sagt:

            hahaha strassendreck stört aber katzenhaare nicht? sehr glaubwürdig

      • Sportpapi sagt:

        Wir geben ja auch keine Dinnerparties, sondern laden zum Nachtessen ein. Privat. Entsprechend kommen die Freunde als Menschen, mit denen man sich gerne unterhält, anständig gekleidet, aber nicht aufgetakelt.
        Aber natürlich gibt es auch andere Veranstaltungen. Habe ich gehört.

  • Petra Vonlanthen sagt:

    PS: Den Schneematsch bringen alle mit, ausser sie haben eine Taxi bis direkt vor die Haustüre…

    • Wäis Kiani sagt:

      Oh Gott. Natürlich haben wir ein Taxi bis vor die Haustüre, oder steigen sie an der Strassenecke aus, um noch etwas Schnee und Matsch abzukriegen? und wie oft liegt Schnee und Matsch…ist doch alles sauber draussen. in den paar Wochen, in denen mal Schnee liegt… Ich habe an meinen dünnen Wildledersohlen NIE Schneematsch, by the way. Kein Yeti Lifestyle, sorry. Aber Sie kommen nie zu mir und ich nie zu Ihnen, wir müssen hier nicht weiter debattieren.

  • Ralphi sagt:

    Zum Glück hat die Leserschaft einen gesunden Menschenverstand……

  • Daniel sagt:

    Es ist wie bei dieser ersten Frage nach dem Sex: Klug sind Fragen, welche möglichst rasch die Flaschen herauskegeln, damit man Zeit hat für passendere Kandidaten. Wünscht man sich eine selbstironische Partnerin, fragt man sie nach der Echtheit ihrer Brüste. Möchte man einen karrieregeilen Zahlpapa, fragt man ihn nach dem Verdienst. Es ist nicht verboten, seine Wünsche direkt anzumelden. Im Gegenteil: Je weniger man sich verstellt und je rascher man auf die kritischen Punkte zu sprechen kommt, desto rascher wird man glücklich. Es gibt genug potenzielle Partner auf der Welt. Man braucht nicht einen zu wählen, für den man sich in irgendeiner Weise verstellen müsste. Nicht beim ersten Date, nicht beim ersten Sex, und schon gar nicht das ganze Leben lang.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Das wäre die ideale Kommunikation: Fadegrad und direkt, ohne unnötige Schnörkel. Aber Konventionen, Sitten und Gebräuche verhindern das leider. Zudem ertragen viele Menschen Direktheit nicht. 90% von allem Gesagten könnte man sich eigentlich sparen. Wirklich schade, dass das unmöglich ist!

    • tina sagt:

      ich für meinen teil dachte immer, man spricht halt so mit leuten, weil man noch gern mit leuten spricht, einfach so aus selbstzweck. weil es noch interessant ist. sich austauschen.

  • Martin sagt:

    Auch wenn ich Fragen zum Sexleben sehr intim finde, finde ich die meisten oben genannten „Vibe-Killer“ doch eher lächerlich. Vibe-killer sind, wenn es das überhaupt gibt, Frauen, die permanent von ihren Ex reden, sie noch anrufen etc.
    Ich musste leider feststellen, dass alle diese „Social-media“ Dinge, wie FB, Snapchat, Instagram und wie das auch alles heisst, eigentlich nur Müll ist. Deswegen melde ich mich jetzt ab, weil ich ziemlich müde bin und auch nicht lange bleiben möchte.

  • Jens Thieme sagt:

    Schade, dass Anglizismen mittlerweile in jedem gesellschaftlichen Artikel bemüht werden.

    Unsere Sprache ist vielseitig und ausdrucksstark, auf den ersten Versuch etwas sperriger als Englisch, das verstehe ich schon.

    Als ehemaliger, langjähriger USA Bewohner, Marketingprofi und seit Jahrzehnten beruflich fast ausschliesslich englisch kommunizierend bin ich extrem gelangweilt von dem Umstand, dass wir uns so schwer tun mit Sprachhygiene und -kreativität.

    Hab ich jetzt jemandem ungewollt den ‚vibe‘ schlafen gelegt?

  • Paolo Martinoni sagt:

    Am liebsten nehme ich Einladungen von Freunden an, welche ihren Gästen Hausschuhe in die Hand drücken. Und seien – die Hausschuhe – noch so hässlich. Ich persönlich tue so was nicht, aber ich habe Freunde, die ungebeten ihre Hausschuhe mitnehmen und sie anziehen an der Schwelle meiner Wohnungstür. Darunter hat es sehr gut gebildete, interessante Leute, einige davon Akademiker …

  • Manuel Schmid sagt:

    Was das Schuhe ausziehen angeht – Eigentlich finde ich das in Privatwohnungen reinen Anstand. Man kann mir da Bünzlitum anhängen, wenn man will. Da ich aber auch weiss, dass sich Schuhe ausziehen längst nicht alle gewohnt sind und ich auch nicht immer direkt sagen möchte „Bitte Schuhe ausziehen“, stelle ich meist einfach ein, zwei Paar Schuhe vor die Türe/ ins Treppenhaus. 99% ziehen die Schuhe dann automatisch aus ; )

    Wer ein über ein bitzeli Empathie verfügt, sollte eigentlich problemlos sämtliche „Vibe-Killers“ umschiffen können…

  • Regina Probst sagt:

    Man/frau kann auch beschliessen, sich den Vibe von niemandem mehr killen zu lassen. Von einer einzigen Handlung/Aussage hängt es ja nicht ab. 2, 3 Chancen müssen die Leute kriegen. Das wäre wohl erwachsen.
    Nr 1. Vor paar Tagen habe ich auch zwei Männer angesprochen an einer Bar vor einem Konzert und bald einmal gefragt, was sie beruflich tun. Hatte keine Absichten, war nur neugierig. Sie blieben locker und nett. Und keine Anspielungen auf Sex ihrerseits.
    Nr 7 gilt auch für Frauen
    Nr 2-5-Bekannte habe ich keine.
    Nr 8 wäre eh keine 5 Minuten interessant.
    Nr 6. Wer mich, saubere und schicke Schuhe tragend, bei sich zu „Finken“ nötigt, hat schon mal Negativpunkte, kann die mit besonders gutem Essen oder unterhaltsamen, geistreichen Gesprächen aber wieder ausgleichen.

    • julia müller sagt:

      Super Antwort, teile ich voll und ganz, danke, Regina Probst. Schreibt eine Frau, Mutter, Akademikerin + Millionärin – man kann trotz allem Erreichten total geerdet und normal bleiben.

      • Clara sagt:

        Wow auch noch Millionärin! Und nicht zu vergessen mit zwei supertollen Söhne (natürlich auch Akademiker, einer verheiratet mit einer Pariserin! WOW! WOW! WOW). Sie hatte ich echt vermisst in der Diskussion!!

        • Marcel Zufferey sagt:

          Also ich muss doch sehr bitten, aber diese Stutenbisigkeit ist doch nicht nötig! Dem Habitus nach zu schliessen, dürfte die Autorin ebenfalls Multi-Millionärin sein. Und ich auch. Wenn Sie das nicht sind: Selber schuld, ist ja nicht unser Problem 😉

          Das hier ist ein Forum für über Vierzigjährige beiderlei Geschlechts, die in der Regel wohlhabend bis reich-, gut bis sehr gut gebildet-, weiss, neurotisch, verwöhnt und gelangweilt sind. Bitte helfen Sie uns, Clara!

          • julia müller sagt:

            Ja, help please, Clara! – gelangweilt bin ich aber nicht, lektoriere grad englische Texte betreffend Behandlung von Brustkrebs (was, nebenbei bemerkt, den Text über „grosse Brüste“ in einem doch anderen Licht erscheinen lässt), mache hier nur mit, wenn ich meinen Kopf auslüften und herzhaft lachen will, höre aber gerne damit auf, null Problem.

          • Regina Probst sagt:

            Stutenbisi- lustiger Verschreiber;-)

          • Marcel Zufferey sagt:

            Stutenbussi wollte ich eigentlich schreiben, hahaha 🙂

          • Carolina sagt:

            Haha, das ist ja hier besser als jedes Cabaret! Erst ‚Frau Cathy‘, dann eine Multimillionärin und Akademikerin und dann MZ mittendrin mit Pferdebisi! Selten so gelacht! Bitte weitermachen!

          • Marcel Zufferey sagt:

            Haben Sie schon einmal ein Pferd furzen gesehen und gehört, Carolina? Das ist ein wirklich beeindruckender Vorgang, im Ernst jetzt..!

          • julia müller sagt:

            Ui, muss hier ja auch noch antworten:
            Kenne beides gut, MZ!, haha, am meisten fürchtete ich mich – als Kind – aber nur dann, wenn Pferde ausgebrochen sind, da verschwand jeder schnell im Haus …

          • Carolina sagt:

            MZ: Nee, habe ich nicht – aber ich glaube Ihnen das ungesehen 😉 (ich meide Pferde!)

  • Sst sagt:

    Ich mag es eindeutig lockerer als die Autorin. Aber das ist klar Geschmacksache.

    Das Hickhack zwischen Autorin und LeserInnen ist jedoch entwürdigend. Das ist Kommunikation auf unterster Ebene, Akademiker-Status hin oder her. Würde ich als Autorin geflissentlich unterlassen…

  • Namor sagt:

    @Autorin:
    Offensichtlich haben Sie sehr diverse Begegnungen mit Männern, aber wie heisst es so schön:

    Man zieht immer jene Art an die man selber ausstrahlt.

  • Esda sagt:

    liebe Frau Kiani, ich stehe zwar an einem ganz anderen Punkt, lese Sie aber gerne und gratuliere: Sie kommen an.

  • Bernhard Piller sagt:

    Noch eine allerletzte Anmerkung: der Satz „Ihr letztes Buch, «Die Susi-Krise», handelt von … “ erinnert mich an den Witz „Achtung, letzte Mahnung“ mit der Reaktion „schön dass es endlich vorüber ist!“.
    Weit positiver wäre „Ihr neuestes Buch, …. „

  • Stefan sagt:

    Auch so ein Vibe-Killer sind Frauen, die ständig davon erzählen, wie selbstbewusst sie seien.

  • Stefan sagt:

    Punkt 5, da muss ich der Autorin recht geben. Meine Frau schwadroniert manchmal von „Detox“ (Neudeutsch für Entgiftung). Ich habe nur einmal gelacht und gesagt, ich hätte ein Organ, bekannt als Leber, das seit Jahrmillionen entwickelt und absolut verperfektioniert ist, um meinen Körper schneller, gründlicher, gesünder und bekömmlicher zu entgiften als die von Schauspielerin X „entwickelte“ Diät, die höchstens das Konto dieser Schauspielerin entgiftet.
    Der Streit anschliessend hat mich schon getroffen.
    Seither zucke ich die Schultern wenn sie wieder mit ihrem hirnverbrannten „Detox“ anfängt.

    • Carolina sagt:

      Gebe Ihnen recht, sehr unangenehm. Aber glauben Sie mir, einen Mann auf dem Marathon/Fitnessclub-Trip ist auch nicht viel schöner, wenn man selber nur auf dem Sofa vegetieren will 😉

  • Berna sagt:

    Nach einigen Kommentaren hier hoffe ich, noch lange im trauten Ehe-Hafen zu verweilen 😉

  • Gidon sagt:

    Die unendliche Diskussion ums Schuhe ausziehen oder nicht, ich lese es immer wieder gerne. Mir stellt sich dabei stets die gleiche Frage: Sind die Schuhauszieher die gleichen Leute, die ihre gammligen Latschen so unschicklich im Treppenhaus oder – nicht minder deplaciert – gesammelt im Flur aufbewahren als wären sie Teil des Interieurs?

Kommentar

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