20 Gründe, warum man Männer lieben muss

Zeichen der Liebe: Mia Farrow und Robert Redford in «The Great Gatsby» von 1974. Foto: PD

Nach den ganzen Anfeindungen und Outings der letzten Wochen sind die Männer ganz leise und verschreckt und warten, dass sich der Shitstorm endlich legt und die Feministinnen sich wieder beruhigen. Mein letztes Posting hat mich zudem in ein falsches Licht gerückt. Auch wenn es vollkommen unzeitgemäss ist, dies ausgerechnet jetzt zu verkünden: Ich bin keine Feministin, leider, ich bin es nie gewesen und will auch keine sein.

Ich kenne durchaus Freundschaft und Solidarität von männlicher Seite, Unterstützung und auch Beistand und Schutz. Und ich schaffe das Leben ohne männliche Hilfe ehrlicherweise nicht immer. Und da mir die Männer derzeit etwas leidtun, nenne ich jetzt einfach mal meine 20 wichtigsten Gründe, warum man Männer lieben muss.

  1. Weil sie, wenn sie fragen, ob sie kurz anrufen dürfen, eine Stunde über die deutsche Innenpolitik diskutieren und man danach überall mit dem neu erlangten Wissen angeben kann.
  2. Weil sie dann, bevor sie auflegen, verzweifelt rufen: «Wenn ich das nächste Mal anrufe, sprechen wir aber über Versautes, ja?»
  3. Weil sie ihre Autos so lieben und es ein Zeichen ihrer Liebe ist, wenn sie uns ihre Karre überlassen.
  4. Weil sie wollen, dass wir mit ihnen saufen. Und wenn wir keine Lust auf Alkohol haben, sagen sie: Dann sieh mir wenigstens zu, während ich trinke.
  5. Weil sie sich so freuen, wenn wir sie aufwendig bekochen.
  6. Weil sie spontan sind! Wenn sie sagen, «ich hol dich ab», klingeln sie zehn Minuten später (um dann genervt zu sein, weil wir null spontan sind).
  7. Weil sie im Smoking umwerfend aussehen.
  8. Weil sie gerne für uns zahlen, ohne etwas dafür zu erwarten.
  9. Weil sie einen grossartigen Musikgeschmack haben.
  10. Weil sie eine Schulter zum Anlehnen bieten und immer einen guten Rat haben, den man auch wirklich anwenden kann.
  11. Weil sie den Gossip, den man ihnen anvertraut, nie weitertratschen.
  12. Weil sie so rührend sind, wenn sie sich selbst analysieren.
  13. Weil sie manchmal nachts SMS-Unterhaltungen mit sich selbst führen, da man ihnen nicht antworten mag (weil sie sich zuvor schlecht benommen haben). Und weil sie nach einer Stunde Selbstgespräch klagen: «Gegen eine Wand texten ist auch blöd, ich bin ja kein Sprayer.»
  14. Weil sie einem 100 Franken fürs Taxi in die Hand drücken und sie auf unseren Protest, «das ist doch viel zu viel!», antworten: «Don’t worry, Darling.»
  15. Weil sie einem Bilder ihres neuen Mercedes S Coupé schicken und fragen: «Bist du den S Coupé mit Kurvenneigetechnik schon einmal gefahren?»
  16. Weil sie stolz auf einen sind, wenn man «sein eigenes Ding» richtig gut macht.
  17. Weil ihre Wohnungen immer viel stylischer eingerichtet sind als die von Frauen. Als meine sowieso.
  18. Weil sie Dinge wissen, von denen ich keine Ahnung habe. Zum Beispiel übers Steuernsparen.
  19. Weil sie Dinge können, die ich nicht kann, etwa Licht im Bad installieren.
  20. Weil sie nie nachtragend sind und einem alles verzeihen.

173 Kommentare zu «20 Gründe, warum man Männer lieben muss»

  • Rebecca sagt:

    not even a nice try.

  • Lensky sagt:

    So ein Nonsens!

    Genau so ein Vorurteil wie der gegenwärtige „Shitstorm“ über den Generalverdacht dass die Männer in der Regel „Grabscher“ seien.

  • Martina sagt:

    Ihre stereotypen Ansichten können nicht verheimlichen, dass Sie von Männern wenig Ahnung haben. Was daher kommt, dass Sie sich eigentlich für niemanden interessieren ausser sich selbst.

    • Peter Aletsch sagt:

      Da muss ich sogar als Mann Einspruch erheben, der ab und zu grantig werden kann. Ich wollte eigentlich nur über ihren Satz „Weil sie einen grossartigen Musikgeschmack haben“ reflektieren. Der allein ist aber für mich schon ein Hinweis für ihr hohes Verständnispotential. Frauen scheinen mir in der Musik deutlich konventionell-rezeptiver veranlagt. Komponistinnen? Ansonsten darf man auch zwischendurch feuilletonistisch-leichtlebig herausmodellieren.

    • ueli sagt:

      Perfekt auf den Punkt gebracht, Martina.

  • Romeo sagt:

    Die eine Hälfte stimmt nicht und die andere ist genauso erniedrigend und beleidigend wie in den vergangenen Tagen und Wochen. Bis auf den Smoking…aber auch der steht nicht jedem.

    • Anh Toàn sagt:

      Der Smoking ist eine Uniform, Frauen stehen auf Männer in Uniformen: Gang of 4 „I love a man in a uniform“).

  • Albina Salvadore sagt:

    Es genügt nur einen Grund einen Mann zu lieben, und zwar wenn er total aufrichtig anerkennt dass Frauen und Männer gleichberechtigte Individuen sind, und Frauen als gleichwertige Partner wahrnimmt und respektiert.
    Wenn das gelebt wird, haben Frauen kein Grund sich über Männer zu beschweren.

    • Mona sagt:

      Ich lasse mich gerne überraschen, wenn es sowas gibt…

      • LoGit sagt:

        Doch doch, davon gibt es viele. Möglicherweise verkehrst du in den falschen Kreisen.

      • Eduardo sagt:

        Frauen fallen halt massenweise (in diesem Fall gleich 53) völlig verzückt auf gorilla-artige Machos wie Valentino Talluto (siehe Google-Bildersuche und den Artikel in Bazonline) rein und jammern nachher beleidigt rum, wie mies doch alle Männer sind. Selber schuld, und mit den 30 Frauen, die sich infizierten, habe ich leider, leider kein Mitleid.

        • Vierauge sagt:

          Einsprache – die Frauen, die ich kenne, fallen nicht auf solche Betrüger rein. Wäis Kiani vermutlich auch nicht, oder?

    • Frank sagt:

      Albina: Was Feministinnen denken und fordern, ist den Männern sowieso egal.

      • Wäis Kiani sagt:

        Absolut. Aber wenn ICH das sagen würde, heisst es HIER wieder: pauschalisierend und Männerverachtend. Es ist wie es ist. LG-WK

      • Albina Salvadore sagt:

        Hallo Frank, ist das auch Ihre Meinung? Wenn ja tun Sie mir Leid, denn das bedeutet dass Sie in der Evolutionsentwicklung bei den Neandertaler stecken geblieben sind, wie Millionen andere Männer.

        • Frank sagt:

          Albina, Frauen wie Sie, die glauben, mit tieferem Rentenalter der Frauen, mit Dienstzwang für Männer und Sorgerecht mit Vetorecht der Frau sei eine Gesellschaft gleichgestellt, tun mir leid.
          Solches lächerliches feministisches Gedankengut gehört mit dem Boykott linker Politik (SP und Grüne) gehörig abgewatscht.

          • Vierauge sagt:

            wow, ein neuer Rekord hinsichtlich Anzahl unfundierter Vorurteile in einem Satz, Frank!
            Wahrscheinlich haben Sie weder das mit der Dienst“pflicht“ und den Lohnunterschieden noch das Prinzip der SP-Politik verstanden – schade.

      • Annalena sagt:

        Frank, was Männer wie Sie äussern, ist mir sowieso egal. Ob sie denken, who knows.

        • Eduardo sagt:

          „Frank, was Männer wie Sie äussern, ist mir sowieso egal. Ob sie denken, who knows.“

          Es sind aber ganz und gar nicht die Männer, die sich brav die Lehren der – weit überwiegend lesbischen – Feministinnen zu Herzen nehmen, die bei Frauen erotisch-sexuellen Erfolg haben.

          Oder glaubt irgendeine Frau im Ernst, dass ein dumpfer Supermacho wie Valentino Talluto (siehe meine Antwort auf Mona weiter oben) auch nur jemals eine einzige Zeile mit feministischen Theorien las, bevor er gleich 53 Frauen ins Bett bekam?

          Hätte er ungehindert weitermachen können, wären es vermutlich sogar Hunderte, wenn nicht Tausende geworden.

          • Widerspenstige sagt:

            Wären damalige Frauen nicht willig gewesen – was eine beachtliche Leistung an sich schon ist zu damaligen stockkonservativen Zeiten – hätte auch ein Valentino nur davon träumen können. Frauen mussten zu allen Zeiten moralisch in die Schranken gewiesen werden, damit sie schön brav am Herd blieben und für das Wohl aller sorgten …

    • Peter Aletsch sagt:

      Das tönt auf politischer Ebene etwa so: „Man muss den Staat, in dem man (der Immigrant) lebt, gar nicht aktiv und emotional unterstützen (Patriotismus, ‚Nationalismus‘), und man kann Religionen frönen, die ein ganz anderes Polit-/Gesellschaftsmodell predigen – es genügt, wenn jeder auf die Verfassung patriotisch sich gibt“.

    • Christoph Bögli sagt:

      @Salvadore: Da muss man nur hoffen, dass Sie Ihre Prämisse dann wenigstens konsequent auch in die andere Richtung anwenden. Schliesslich gibt es nicht wenige Frauen, die (ihre) Männer nie für ganz voll nehmen und versuchen, ihnen jegliche Entscheidungskompetenz und Verantwortung zu entziehen, gerade wenn es um Kinder oder Haushalt geht. Ich würde sogar behaupten, das ist heutzutage wesentlich häufiger als die paar ewiggestrigen Männer, die Frauen nicht als gleichwertige Partner betrachten..

  • Angela Frey sagt:

    Das ist alles, was Ihnen einfällt? Sie tun mir leid, die Männer, denen Sie sagten, dass Sie sie lieben, aber noch mehr.

  • Roy Lembo sagt:

    Die Frau liebt Mann mit Kohle. Da wär ich nie drauf gekommen. Besten Dank!

    • Jacques sagt:

      Im Matriarchat wäre es umgekehrt. Vermutlich verteidigen deswegen viele Männer das Patriarchat. Ich könnte mit dem Matriarchat gut leben. Gut ich bin ja auch sehr pflegeleicht. Aber besser weder Patriarchat noch Matriarchat weil bei beiden gilt heute top morgen flop

  • Roger sagt:

    Es ist eben immer gewagt, Texte der Kategorie „Männer sind soundso, Frauen sind soundso“ zu schreiben. Besonders wenn eine Frau vorgibt zu wissen, wie Männer denken/ ticken. Dies kann ab und zu eine willkommene Aussenwahrnehmung darstellen; aber nur, wenn sie ohne ideologische Brille geschrieben wurde.
    Also ich empfinde den heutigen Text als witzig geschrieben, zumindest steckt eine wohlwollende Haltung dahinter (ich gehe mal naiv davon aus). Und hey, wir sind ja nicht nachtragend. See you.

    • Widerspenstige sagt:

      Dieser Blog will ja herauskitzeln, wie Männer ticken oder irre ich mich völlig? Das geht wohl nur mit Provokation und die ist gelungen.

      • Roger sagt:

        Wieso soll das nur über Provokation gehen? Finde es schade, dass Sie so denken.
        Meiner Wahrnehmung nach würde ein etwas respektvoller Umgang in den Genderdiskussionen mehr nützen und wäre dringend angesagt. Auch Männer haben das verdient. Es ist Zeit, die Gräben wieder zuzuschütten und nicht immer noch mehr Öl ins Feuer zu giessen, so schafft man kein gegenseitiges Verständnis.
        Und überhaupt, was soll das heissen, wie Männer ticken. Männer sind ganz unterschiedlich und deshalb sind auch Verallgemeinerungen lächerlich. Bei Frauen verallgemeinert man heute ja auch nicht mehr in den Medien.

  • simone sagt:

    ich finde den text weder witzig noch erkenne ich einen mann, den ich kenne, wieder. wie wäre es mit einem text, wo einem bestimmten menschen gesagt wird (kann ein mann sein), weswegen man ihn schätzt. das wäre viel liebevoller und bezogener.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Als autoloser Mann, der sich auch für Inneneinrichtungen interessiert, muss ich leider passen.

  • Malena sagt:

    Der Klischeecharakter einiger Punkte und die Umkehrschlüsse sind aus weiblicher, feministischer oder männlicher Perspektive sicher angreifbar. Aber ich begrüsse den positiven Grundton in einem Gender-Beitrag als wohltuende Ausnahme. Der (zunehmend gehässige?) Geschlechterkampf schadet schlussendlich beiden Seiten. Gräben zuschütten ist besser als Öl ins Feuer giessen (auch wenn letzteres mehr klicks generiert). Ein Beitrag mit 20 Gründen, warum Männer Frauen lieben, wäre ebenso willkommen… 🙂

    • Marcel Zufferey sagt:

      Den Geschlechterkampf gibt es nur in einem sehr spezifischen Milieu: Bewusstseins-Industrie, Politik & Universitäten (oder zumindest in Teilen des akademischen Milieus). Im Alltag spüre ich davon beim besten Willen nichts, ganz im Gegenteil. Das sage ich als offenbar attraktiver Mann (Fremdbild), der Frauen überwiegend problemlos Komplimente machen- und die Türe aufhalten kann. Wie das Männer sehen, die in den Augen von Frauen weniger oder sogar gar nicht attraktiv sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Möglich, dass die das anders sehen.

      • Frank sagt:

        Sehe ich genauso: Den Männerhass gibt es primär in der linken Politik, vor allem bei SP-Frauen und grünen Frauen.

        • Marcel Zufferey sagt:

          Richtig. Das heisst allerdings nicht, dass es das Problem der sexuellen Belästigung nicht gibt, ganz im Gegenteil. Fragen Sie mal sie Frauen in ihrem Umfeld. Also ich meine jetzt richtige sexuelle Belästigung, Grenzüberschreitungen also. Warum man sich dieses Problems partout nicht wirkungsvoll annehmen kann, hat viele Gründe. Eines davon sind sicher die Linken. Aber nicht nur.

        • Annalena sagt:

          Männerhass ist politisch motiviert und der Linken zuzuordnen? Sind Sie sicher? Dann ist die misogyne Haltung, die hier von einigen Männern geäussert wird, folgerichtig Bestandteil des konservativen SVP- Lagers.

        • Eduardo sagt:

          Nicht unbedingt. Ich weiss von einem erfahrenen Macho, bei dem die Frauen geradezu anstanden, und der lächelnd verkündete, dass es besonders linke Frauen (POCH und Umkreis; ist also schon eine Weile her) seien, die sich von ihm so richtig ordentlich durch[selbstzensiert] lassen wollten.

          • Widerspenstige sagt:

            Das hat wenig mit linker Frau zu tun, als mit Selbstbewusstsein. Ich würde aber nur ein Bruchteil glauben von dem, was so ein Macho von sich gibt, Eduardo.

      • andere Tina sagt:

        @andere Tina: Es macht mich immer misstrauisch, wenn sich ein Mann selber als „attraktiv (Fremdbild)“ bezeichnet. Dasselbe gilt übrigens auch für Frauen, die sagen, „ich werde immer jünger eingeschätzt, das sagen andere über mich“. So quasi: Ich, ob Mann oder Frau, kann nichts dafür, dass ich attraktiv bin oder jünger aussehe, schliesslich sagen das nur andere über mich, ich kann mich ja selber überhaupt nicht einschätzen“. Heuchel, heuchel.

        • Marcel Zufferey sagt:

          @andere Tina: Als Mann muss man heute sehr vorsichtig sein, wenn man über sich selbst oder sein Geschlecht zur Abwechslung einmal auch etwas Poitives sagen will. Gut möglich, dass Sie das als Frau nicht nachvollziehen können. Ihr Geschlechts tut sich dafür ausgesprochen schwer mit Selbstkritik. Das wiederum stimmt mich mich misstrauisch…

          Ich bleibe bei meiner Selbst-bzw. Fremdeinschätzung. Weil ich gerne mit Frauen zu tun habe.

          • andere Tina sagt:

            @Zufferey: Das ist doch völlig okay, wenn Sie Positives an sich finden und sagen. Offenbar fühlen Sie sich durch meine Bemerkung betüpft, sonst würden Sie nicht behaupten, dass ich „als Frau, das nicht nachvollziehen“ kann. Meine Bemerkung zielt darauf, dass gewisse Männer und Frauen gerne behaupten, sie würden von anderen als attraktiv, resp. jünger eingeschätzt. Das wird dann bewusst verschämt erzählt, ganz so, als könnten sie sich selber nicht einschätzen. Aber die Selbstzufriedenheit, mit der sie so was erzählen, lässt mich denken, dass diese gewissen Herren und Damen sich durchaus gut selber einschätzen können und einfach nur Bescheidenheit heucheln.

          • Marcel Zufferey sagt:

            Aha, gut, jetzt habe ich Sie richtig verstanden. Also bei mir ist das so: Wenn ich in den Spiegel schaue, dann sehe ich da nichts Besonderes. Aber es macht mich natürlich überaus glücklich, wenn man das anders sieht! Und das kommt öppedie vor. Das ist jetzt wirklich ehrlich und ernst gemeint.

        • Peter Huber sagt:

          Mein Gott, nicht Gescheitertes zu kommentieren? Echt.

      • Anh Toàn sagt:

        @Marcel Zufferey „attraktiver Mann“

        Klar gibt es attraktiver und weniger attraktivere Männer, aber ich habe z.B. einen Freund, wenn der eine anquatschte, drehte die den Kopf weg, oder guckte sauer, aber er ging nicht weg, schwatze weiter und nach einer halben Minute lachte sie zum ersten Mal…..(Und klar, wenn einer richtig hässlich ist, wird es schwierig, aber mit ein wenig Pflege und Anstrengung sind dies nur sehr wenige). Letztlich glaube ich an:

        Wer will, dass ihn die Frauen lieben, muss die Frauen lieben.

        Gene Kurtz, Roy Kent Head (Otis Redding / George Thorogood) „Treat her right“

        „If you practice my method
        Just as hard as you can
        You’re gonna get a reputation
        As a lovin man
        And you’ll be glad every night
        That you treated her right“

        • Anh Toàn sagt:

          Oder noch elementarer im Kinderlied:

          Why does the lamm love Mary so?
          ‚cause Mary loves the lamm you know!

        • Marcel S. sagt:

          Das sind sehr schöne Worte, aber leider entspricht dies überhaupt nicht der Realität. Ich selbst war übergewichtig (leider durch eine Krankheit), ich war von vielen Frauen bester Kumpel bei welchen Sie sich über die bösen Macho Männer ausheulen konnte. Aber denken Sie eine hätte meine Avancen Ernst genommen? Nein ich wurde belächelt und mit dem Satz vertröstet: Ach du bist mir ein besserer Freund als Liebhaber, ich möchte dies nicht gefährden und ich stehe halt eher auf den Bad Boy. Du bist mir zu lieb. Was bitte schön sollen Männer noch machen?

  • Shekina Niko sagt:

    Der Text kommt für mich so rüber: „Weil ich hier mehrfach pauschalisierend über Männer hergezogen bin, muss ich es wieder gut machen. Ich bin also im fall keine Feministin, weil die sind irgendwie wäääk. Und Männer finde ich im fall super, weil die sind jööö und können Lampen montieren.“

  • Peter Aletsch sagt:

    „Weil sie ihre Autos so lieben … „. Was, wenn einer niemals ein technisches Objekt lieben würde, vor allem ein solches nicht. Stattdessen entspannt im öV reist, wenn das Velo nicht mehr reicht. Was grundsätzlich eine fittere Person voraussetzt und ihn weiter so macht.

    • Wäis Kiani sagt:

      dann wird er sicher aus anderen Gründen von irgendjemand geliebt, keine Sorge! LG-WK

    • Martin sagt:

      @Aletsch: Es gibt auch andere technische Dinge, die Männer „lieben“ können. Ich wette, Sie lieben Ihr iPhone? Hab ich recht? Bei mir gibt es einige technische Dinge die ich „liebe“ und sehr ungerne teile. Bspw. mein Computer. Das gibt es auch bei Frauen. Nur wollen wir Männer uns sehr selten bis gar nie eine Gucci oder Louis Vuitton Tasche ausleihen, von daher erübrigt sich dieses Thema sehr schnell.

      • Annalena sagt:

        Wie wärs mit meiner neuen , unglaublich vielseitigen Hammer Kamera? Oder dem geilen Bike meiner Frau? Dafür dürfen Sie mir erklären, wer zum Geier Louis Vuitton ist, und warum der eine Tasche hat. Und schreibt man Gucci nicht mit 2 z (Guzzi)?

      • Peter Aletsch sagt:

        Hatte nie I-Phone. Brauche Mobile mit Radio, damit ich auf Reisen mich voll in die lokale Kultur immersieren kann. Habe auch die Gewohnheit, allseits bekannt-beliebte Geräte zu verschmähen. Wer weiss, ob ich für Konkurrenz von Apple referiert habe? Mir gefällt sonst die Präzision techn. Geräte und das gute Gefühl beim Handhaben. Gemäss Th.
        Veblens THEORY OF THE LEISURE CLASS. Rennvelo, kann Teile ersetzen wie Kurbel.

    • Peter Aletsch sagt:

      Esther Vilar beginnt ihr erstes Büchlein mit der Szene, wo eine Frau eine Panne hat, und ein Mann stoppt, und er schließlich entlassen wird mit dreckigen Händen und sich fragt, warum eigentlich? Weiter hinten dann eine andere Szene mit Baustelle und Bagger. Wer schaut zu?

  • Jessas Neiau sagt:

    Ich glaube kaum, dass viele Männer der Mann sein möchten, den Frau Kiani hier beschreibt. Ich glaube nichtmal, dass der beschriebene Mann so ist.

  • Oliver Janns sagt:

    „Mir ist ja inzwischen selbst peinlich, welche Rants ich in den vergangenen Wochen abgesondert habe.“ Ich schätze das Zeichen, und wir sind ja nicht nachtragend (vgl. Punkt 20) 🙂

  • Jan Holler sagt:

    Wenn man sich wenigstens über solche einen Text aufregen dürfte – aber nein, nicht einmal das mehr, er ist zum Gähnen langweilig.

  • Andreas Weibel sagt:

    Ein besserer Titel für diesen Artikel wäre „Geschlechterstereotypen in der Mitte des letzten Jahrhunderts“.

  • Urs Martin sagt:

    Warum sollen Männer immer danach streben, den Frauen gefallen zu wollen?? Das Wichtigste ist meines Erachtens authentisch zu bleiben, emotional zu sein wo es passt und gelegentlich auch den Intellekt zu grbrauchen…. Männer bleibt authentisch!!! Die Frauen, denen das nicht passt,könnt ihr links liegen lassen!!

    • Julia Müller sagt:

      Ja, bitte, bitte, bleibt souverän, mal stark, mal weich, mal verzweifelt, mal glücklich, mal auf Wolken schwebend, mal am Boden zerstört, diskutiert über CH-Politik (sind hier nicht in D -:)) – interessiert mich total, mein Vater war Politiker (ein guter!) -, über Technisches, Naturwissenschaftliches, Theologie, über Gott und die Welt, ich höre euch sehr sehr gerne zu, weil mich die „andere“ (ich nenne sie: die logischere, analytischere) Sicht sehr interessiert …

    • Marcel Zufferey sagt:

      Der erste Schritt zu echter männlicher Emanzipation besteht darin, sich von der weiblichen Erwartungshaltung zu befreien und trotzdem authetisch zu bleiben, ohne dabei Frauen zu hassen oder seine eigenen Bedürfnisse zu verleugnen. Mir ist das gelungen.

      • Urs Martin sagt:

        Authentizität hat nichts mit Frauenhass zu tun….ich liebe Frauen, vor allem diejenigen, die auch authentisch geblieben sind….wir Männer sollten uns unseren verschiedenen Rollen bewusstsein und manchmal auch keine Rolle spielen….. das entlastet ungemein!

        • Julia Müller sagt:

          Ja, entlastet.
          Ich frage mich gerade: Wenn ich meinen Söhnen früher mit dieser Liste oben gekommen wäre und gesagt hätte, so müsstet ihr sein, das müsstet ihr bringen, dann müssen euch die Frauen trotzdem oder doch oder überhaupt lieben, was hätten sie denn da gesagt, hmhm, wahrscheinlich: „Wenns vorgeschrieben ist, dann mach ichs sowieso anders!“ o.ä.
          Abgesehen davon fehlen mir darin Wörter wie „Zuverlässigkeit“, „Verlässlichkeit“, „Verständnis“, „Toleranz“, „Humor“, „Gemeinsamkeit“, „Spass“, „Vergnügen“ usw. usf.

        • Marcel Zufferey sagt:

          Die Frage danach, was Frauen wollen, habe ich einfach durch die Frage ersetzt, was ich zu bieten habe. Das funktioniert bei mir bestens!

      • Annalena sagt:

        Der erste Schritt zur weiblichen Emanzipation besteht darin, sich von der männlichen Erwartungshaltung zu befreien und eigene Wege zu gehen, ohne dabei die Männer zu verachten oder eigene Bedürfnisse zu verleugnen. Ich bin dabei zum Schluss gekommen, dass ich Männer nicht brauche.
        Hingegen brauchen die meisten Männer Frauen, wenn sie ihre Bedürfnisse erfüllt haben wollen. Vielleicht wäre der zweite Schritt zur männlichen Emanzipation die Erkenntnis, dass Männer Frauen respektieren, achten und als gleichwertig anerkennen. Sie müssten vielleicht auch ihr Bild, was „Männlich-sein“ für sie bedeutet definieren oder neu erfinden. Das geht nicht, ohne die Gesellschaft zu reformieren, um jungen Paaren die Möglichkeit zu geben, alte Rollenmuster zu durchbrechen und neue Wege zu beschreiten.

        • Marcel Zufferey sagt:

          Neue Wege gehen und alte Rollenmuster durchbrechen? Das wäre wünschenswert, ja. Aber unsere Jugend, ach, sie hat nur Flausen im Kopf:

          https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/in-familienfragen-sind-junge-erwachsene-konservativ-eingestellt/story/12513791

          Es gibt Zahlen aus Deutschland und Österreich, die das ebenfalls belegen. Nichts wird wirkungsvoller sein, als ein ökonomischer Schock. Wer sich was wie und warum wünscht, wird im Arbeitsmarkt der Zukunft völlig irrelevant sein. In anderen Kulturen hat man das schon längst begriffen, viel ärmeren, nota bene. Und unterstützt sich in der Familie bedingungslos gegenseitig. Diese entgrenzte Blablabla rund um Familie und Beruf können nur wir uns hier im Westen leisten- andere handeln indessen!

          • Annalena sagt:

            Himmel, Sie haben mich in eine bodenlose Depression gestürzt. Was haben wir in der Erziehung bloss alles falsch gemacht. Asche auf unsere Häupter, sofort und viel.
            Ich denke aber, diese Umfrage ist auch dank des sonderbaren Designs so ausgefallen (3000 Frauen, 30000 Männer). Und sie sind ja auch noch sehr jung. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass auch sie mal erwachsen werden.
            Hingegen ist es in meiner Familie auch der Brauch, sich gegenseitig bedingungslos zu unterstützen., auch ohne ökonomischen Schock. Sich als Frau zu emanzipieren bedeutet nicht, plötzlich den Clan im Stich zu lassen. Im Gegenteil, den Drachen wachsen scharfe Krallen.

          • Marcel Zufferey sagt:

            Und wenn die Kleinen einmal so gross sind wie wir, dann werden sie morgen oder übermorgen dasselbe tun, wie wir heute und gestern:

            https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/wollen-sie-ueberhaupt/story/25003463

            Erstaunlich, nicht? Gut informierte Männer wissen das allerdings schon lange. Warum das so ist? Weil einen auch die eigene Echokammer nicht auf Dauer vor der Lebenswirklichkeit bewahren kann. Insofern bleibe ich bei meinem heilsamen ökonomischen Schock.

          • Annalena sagt:

            „Man stelle sich vor, man würde aus Heteroperspektive…..“. Herr Zufferey, warum so humorlos? Sie dürfen auch mit einem Mann glücklich werden, wenn sie das gerne möchten, ich würde nie bitter abschätzig über Sie herziehen. Aber ich liebe die Gegenrede.

        • Eduardo sagt:

          „Ich bin dabei zum Schluss gekommen, dass ich Männer nicht brauche. Hingegen brauchen die meisten Männer Frauen, wenn sie ihre Bedürfnisse erfüllt haben wollen.“

          Schön für Sie. Eine sogenannte „befreite Frau“ also. Politisch höchst unkorrekt gesagt: Zieht man die sexuellen Bedürfnisse ab, brauchen auch Männer im Grunde keine Frauen. Bekochen lassen kann man sich auch in Restaurants.

          • Annalena sagt:

            Ich bin sogar überzeugt, dass Mann problemlos zu einem guten Koch mutieren kann, wenn Mann will und die Notwendigkeit es gebietet. Aber, politisch höchst unkorrekt gesagt, es ist so, sofern die Liebe keine Rolle spielte. Gemeinsam erlebte Spiritualität, emotional bei einem Menschen zu Hause zu sein, Geborgenheit, Vertrauen, Zärtlichkeit und Intimität, Nähe, gemeinsam lachen und weinen, streiten und versöhnen…..alles wichtige Bestandteile eines erfüllten Lebens. Ich bin in diesem Sinne befreit und nach Hause gekommen. Ich hoffe, Sie auch.

          • Martin sagt:

            @Annalena: Die meisten Spitzenköche in Restaurants und Hotels sind Männer.

          • Anh Toàn sagt:

            @Eduardo „……brauchen auch Männer im Grunde keine Frauen.“

            Als ich 7 Monate in Ägypten lebte, wurde mir bewusst, wie sehr ich Frauen brauche, bereits im öffentlichen Leben. Wie ohne Frauen im öffentlichen Leben die Farben, die Dekoration, die Freude verschwindet. Hörte ich mal irgendwo wieder das Lachen einer Frau, wurde mir bewusst, wie viel mir davon fehlt.

            Ich brauche Frauen in meinem Leben, Drogen- oder andere Kicks und Kumpels reichen nur zum Sterben.

            It’s a man’s world
            but it would be nothing
            nothing without a woman
            or a girl…
            ..he’s lost in the wilderness,
            he’s lost in the bitterness.

          • Marcel Zufferey sagt:

            @Eduardo: Annalena‘s Liebste fährt offenbar eine Guzzi, wie sie oben oder weiter unten diskret durchblicken lässt. Das ist absolut legitim: Ihre Liebste könnte auch eine Kawasaki fahren- oder einen Bulldozer von Komatsu. Es geht ihr also besser ohne Männer. Gut. Aber ohne Liebe, Nähe oder Zärtlichkeit geht es eben doch nicht.

            Man stelle sich einmal vor, man würde jetzt aus Heteroperspektive ebenso bitter-abschätzig über lesbische Frauen herziehen, wie sie über Männer…

  • Serge sagt:

    Sorry, diese Aufzählung tut einfach nur weh. Klischeehafter geht es wohl gar nicht. Solche verallgemeinernde Aufzählungen über ein Geschlecht sind eigentlich schon vornherein zum Scheitern verurteilt, weil sie letztlich nur extrem pauschalisierend sind. Die Aufzählung sagt letztlich mehr über das Männerbild der Autorin als über einen Mann aus. Ich bin jedenfalls von diesem einfachen Männerbild entfernt.

  • Lina sagt:

    Ich habe Männer immer gemocht sie mich noch viel mehr, Gruss von einer Emanze.

  • Martin sagt:

    Das ist die typische Reaktion einer Frau! „Warum man Männer lieben muss obwohl ihnen in letzter Zeit so an den Karren gefahren wird.“ Ja wer sagt denn, dass die Autorin das machen muss? Wenn sie es nicht möchte und sie es nicht so sieht, kann sie es ja auch sein lassen, oder? Oder ist sie etwa ein Roboter? Netter Versuch, sich wieder etwas einzuschmeicheln, aber das zieht nicht! Sie müssen auch nicht alle Männer mögen, genau so, wie nicht alle Männer, alle Frauen mögen. Mich würden die Autorin gar nicht mögen, denn ich bezahle sehr selten für Frauen. Wieso? Weil sie es nicht zu schätzen wissen, deswegen. Solidarität mit Frauen? Wieso? Die wechseln ihre Meinung, wie ich meine Unterhosen; jeden Tag was Neues. Sie sind keine Feministin, Sie sind eine Mitläuferin. Wie viele Frauen.

    • Annalena sagt:

      Lieber Martin, miesepetrige Männer ziehen wohl unzufriedene Frauen an. Ich schätze es sehr, mich von einem interessanten Mann einladen zu lassen. Und selbstverständlich geniesse ich es, mich bei Gelegenheit zu revanchieren. Besonders anregend sind solche Gespräche, weil ohne unsägliches Geflirte wirklich spannende Themen angesprochen werden können und ich so die Gelegenheit bekomme, mich mit einer anderen Sicht der Dinge auseinander zu setzen.

      • Wäis Kiani sagt:

        Ja, ich bin ein Roboter. Was dagegen? LG-WK

        • Martin sagt:

          @Kiani: Nun, wenn Sie ein Roboter sind, kann man das nicht wirklich ändern. Anscheinend muss noch etwas an der künstlichen Intelligenz gearbeitet werden und die Sozialprogramme sollten wohl auch ein Update erhalten. Zu Ihrem Text fällt mir gerade ein: „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.“

          • Wäis Kiani sagt:

            wo sind Steine bitte? Ich sitze weder im Glashaus, noch warf ich einen einzigen Stein, Sie träumen vielleicht davon.. LG-WK

      • Martin sagt:

        @Annalena: Falsch! Zufriedene Männer, ziehen misepetrige Leute an, die ihnen alles zur Sau machen wollen. Da Sie sich gerne von interessanten Männern einladen lassen, sind Sie also doch irgendwie auf Männer angewiesen, nicht wie oben beschrieben. Ehrlich gesagt, mache ich um Frauen wie Sie gerne einen grossen Bogen. Ich lade doch nicht Leute ein, die mich als minderwertig ansehen oder denen ich die Welt erklären soll, obwohl sie mich auf Grund meines Geschlechts hassen! Ich traf schon Frauen wie Sie und die meisten haben mir nichts Neues erzählen können.

        • Annalena sagt:

          Sie pflegen Ihr selektives Wahrnehmungsvermögen, nicht wahr: Einladen lassen und revanchieren. Ich verdiene gutes Geld und kann mir Einladungen leisten. Und nein, ich bin nicht auf Männer angewiesen, es gibt aber solche, die ich sehr mag und deren Gesellschaft bereichernd ist. Es ist nicht so, dass Unabhängigkeit Hass generiert oder im Umkehrschluss Abhängigkeit Liebe, so ein Unsinn. Ich bin einfach frei und geniesse diesen Zustand. Es liegt mir fern, Ihnen Ihre Zufriedenheit vers..zu wollen. Geniessen Sie Ihren Zustand innerer Glückseligkeit und machen Sie sich keinen Kopf, wenn Sie mir die Welt nicht zu erklären brauchen.

  • Frau Mi sagt:

    Liebe Autorin, ich bin eine Feministin. Und ich liebe Männer und die Männer lieben mich.
    Frauen und Männer sollen die gleichen Rechte haben und beide sollen respektvoll behandelt werden.
    So denkt eine heutige Feministin. Ihre altertümliche Auffassung von Feminismus befremdet mich.

    • Wäis Kiani sagt:

      Habe ich etwas anderes behauptet? Habe ich gesagt-geschrieben: Frauen sollen nicht dieselben Rechte haben? Habe mich persönlich lediglich von dem Begriff „F..“ distanziert, weil es einfach nicht zutrifft. Seien Sie doch was Sie wollen und lassen Sie mich sein, was ich bin. LG-WK

      • Urs Martin sagt:

        Nein…. das haben Sie nicht behauptet.
        Es stellt sich eine Grundsatzfrage.
        Braucht es Gründe um zu lieben? Steht die Liebe nicht über allem? Ist sie nicht bedingungslos? Leben und lebenlassen und dafür zu lieben; das ist die Kunst!!

    • Annalena sagt:

      Frau Mi, es würde Ihnen wohl gut tun, sich mit der Geschichte der Frauenbefreiung zu beschäftigen und mit den mutigen Frauen, die dafür gekämpft haben, das Los der Frau zu verbessern. Als ich 1982 heiratete, war es meinem (Ex)mann erlaubt, die „eheliche Pflicht“ einzufordern und mich zu vergewaltigen. Er musste seine Erlaubnis geben, dass ich weiter arbeiten oder erben durfte, dafür verwaltete er das „Weibergut“ und konnte die Zinsen einstreichen. Er hätte auch die Familienwohnung kündigen können ohne meine Zustimmung, oder Schulden machen, für die auch ich hätte gerade stehen müssen. Solche Zustände kennen Sie bestenfalls aus nächtlichen Albträumen. Aber solange es die Ausnahme ist, dass Frauen einflussreiche Stellen in Wirtschaft und Politik einnehmen, ist noch Einiges zu tun.

  • Claudi sagt:

    Danke liebe Männer, dass ihr den Militärdienst für uns leistet. Danke, dass ihr zu 2/3 die AHV finanziert und sogar ein Jahr später in Rente geht, obwohl ihr im Schnitt 4 Jahre weniger lang lebt. Danke, dass ihr uns trotzdem noch Kinder zeugt, auch wenn bei Scheidungen zu 90% die Frau das Sorgerecht zugesprochen erhält, und ihr vor allem Alimente bezahlen müsst.

    • Urs Martin sagt:

      Gern geschehn Claudi….. für mich ist nicht wichtig was mann tut sondern wie mann ist. Scheidungen sind häufig, mE darum weil man oder frau die Erwartungen nicht erfüllen kann! Braucht es Erwartungen in der Liebe?? Bedingunslos zu lieben, das sollten wir lernen. Erwartungen kommt von warten! Und für jede Enttäuschung sollten wir dankbar sein; denn danach sind wir ent——täuscht!

    • Annalena sagt:

      Claudi, hat sich schon je ein Mann bedankt, dass Sie Teilzeitarbeit oder das Hausfrauendasein auf sich nehmen, um die gezeugten Kinder zu betreuen und für seine Bequemlichkeit sorgen? Dass sie auf eine eigene, anständige Rente aus der Pensionskasse verzichten? Nach der Scheidung werden Sie mit den kümmerlichen Alimenten in Armut fallen oder wegen der Sozhilfe Schulden anhäufen.
      Haben Sie schon einmal ein Dankeschön erhalten, weil Sie, als verheiratete Frau hochprozentig arbeitend, Ihre AHV Beiträge der Allgemeinheit zur Verfügung stellen?
      Wenn Sie nicht auf eigenes Arbeitseinkommen verzichten und sich mit Ihrem Mann die Kinderbetreuungszeit teilen, braucht es nur das gemeinsame Sorgerecht ohne Alimente. Aber wie man(n) sich bettet, liegt man(n).

      • Julia Müller sagt:

        Es gibt aber doch die Wahl zwischen Ehe und Konkubinat, ging das in Ihrem Fall nicht? Dann bekommt die Frau die volle AHV, die sie sich erarbeitet hat, und auch die volle Pensionskassenrente mit 64/65. Meine Schwägerin hat sich für diese Form entschieden, hat allerdings keine Kinder, quasi „Doppelverdienst“ (ihr Partner und sie haben sich gegenseitig begünstigt), aber doch volle Renten.
        Wie das finanziell ist, wenn so eine Partnerschaft mit Kindern auseinandergeht, weiss ich nicht, habe da keine Erfahrung, vielleicht sonst jemand hier.

        • Annalena sagt:

          Machen Sie das ja nicht, im Konkubinat Kinder gross ziehen. Sie tragen als Frau das ganze finanzielle Risiko (Teilzeitarbeit wegen der Kinder). Der Kindesvater muss nur marginale Alimente für die Kinder zahlen. Wenn er nicht will, hat er keine Betreuungspflichten und kann sich still und heimlich aus dem Staub machen. Meiner Kollegin ist das passiert, sie hat allergrösste Mühe, die Betreuungszeiten, die in unserem Beruf anfallen, abzudecken, weil der Erzeuger sich immer wieder querstellt. Für Kinderlose Paare hingegen haben Sie absolut recht, da ist diese Form des Zusammenlebens ideal.

          • maia sagt:

            @Annalena: Frau kann auch die Kinder gleichberechtigt mit dem Vater grossziehen. Dann ist das finanzielle Risiko auf beide verteilt. Wenn ein Vater als Erzeuger betitelt wird, dann wundert es mich nicht, dass er sich bei den Betreuungszeiten querstellt (das kann übrigens auch nach einer Scheidung passieren).

          • Annalena sagt:

            Maia, ich habe ihn als „Erzeuger“ betitelt, weil er sich wie ein solcher verhält. Meine Kollegin hat sich einfach in einen Deppen verliebt und ist ziemlich abrupt „auf die Welt gekommen“. Das gibt es, wie es auch ganz wunderbare Väter gibt, die sich rührend und mit viel Engagement um ihre Kinder kümmern. Aber nicht alle Männer verdienen diesen Titel, wie es auch ganz grässliche Frauen gibt, die denTitel Mutter nicht verdienen. Ich hoffe zum Wohle der Kinder, dass beide Spezies nur ganz selten anzutreffen sind. Wenn meine Kollegin verheiratet gewesen wäre, könnte sie Unterhalt für sich beanspruchen, hätte Pensionskassen- und AHV-Beiträge vom Ex bekommen und sässe finanziell nicht dermassen in der Tinte.

          • Annalena sagt:

            Und noch etwas, Maia. Ich gratuliere Ihnen und Ihrem Mann, dass Sie beide es geschafft haben, Ihre Kinder gleichberechtigt zu erziehen. Das ist selten und kostbar. Oft herrscht in den Familien ein massives Ungleichgewicht. Mindestens habe ich das so erlebt.

          • Sportpapi sagt:

            Wenn man nicht heiratet und sich absichert, dann ist einseitige Teilzeitarbeit wegen der Kinder keine gute Idee. Aber das liegt ja auf der Hand und ist gerade die Idee der Sache: Unabhängigkeit.
            Trotzdem hat man gemeinsam ein Kind und damit eine bleibende gemeinsame Verantwortung.

          • Sportpapi sagt:

            @Annalena: „Sie tragen als Frau das ganze finanzielle Risiko (Teilzeitarbeit wegen Kinder).“
            Nirgendwo steht geschrieben, dass eine Frau nur Teilzeit arbeiten kann/darf, wenn sie Kinder hat.
            Es ist ein bewusster Entscheid, nicht zu heiraten bzw. sich auch vertraglich nicht abzusichern. Damit bleibt die Selbstständigkeit beider Elternteile gewahrt (und eine spätere Trennung ist quasi vorgesehen, in meinen Augen). Dann muss natürlich auch die wirtschaftliche Selbstversorgung gewahrt bleiben.
            Das Problem ist also nicht im Konkubinat Kinder grossziehen, sondern trotzdem nur Teilzeit zu arbeiten.

          • Marcel S. sagt:

            Ach Annalena wir alle kennen solche und solche Fälle. Ein Kollege von mir hatte ein anständiges Vermögen, Haus und Auto. Dann ging seine Frau fremd und wollte die Scheidung, jetzt muss er in 2 Jobs arbeiten um die Alimente zu bezahlen. Die Frau nimmt Ihn so richtig aus wie eine Weinachtsgans und er kann nichts dagegen machen.

  • Petra Cupelin sagt:

    Entschuldigung, aber dieser Text ist zu 80 % verallgemeinernd, klischeebehaftet, altertümlich, männer- und gleichzeitig frauenfeindlich. Als wäre es für Frauen unmöglich, etwas übers Steuernsparen zu wissen oder Licht im Bad zu installieren.

    • Wäis Kiani sagt:

      Für mich ist Licht im Bad installieren unmöglich, sorry to say that. LG-WK

      • Eduardo sagt:

        Da sind Sie nicht die Einzige. Als eine Psychologin ins Haus einzog und an der Uni ihren Doktor machte, ersetzte sie alle Namensschilder im Haus sofort durch neue mit „Dr. xxx x xxx“. Sie war trotz ihres Grössenwahns aber nicht imstande, die Leuchtstoffröhren im Spiegelschrank des Badezimmers auszutauschen. Dafür musste dann extra einer der verachteten Nichtakademiker in Form eines Handwerkers vorbeikommen.

        Klar, wer bei Kleinigkeiten versagt, der ist natürlich stets für Höheres, Edleres geboren 😉

        • Wäis Kiani sagt:

          ich bin für Niedriges geboren, Licht installieren gehört für mich zu den höchsten Dingen, habe unglaublich Respekt vor handwerklichen Fähigkeiten. Ernsthaft. LG-WK

        • Julia sagt:

          Wenn Sie neidisch auf den Doktortitel sind, dann studieren Sie doch (je nach Fachrichtung 4-5 Jahre), Eduardo und promovieren danach (nochmals mindestens 2 Jahre) und dann dürfen Sie Sich auch Dr. Eduardo nennen. Ich bin sicher, danach möchten Sie auch korrekt am Briefkasten angeschrieben sein.

  • Ralphi sagt:

    Liebe Frau Wais Kiani

    Bei Ihnen ist leider einfach der gesunde Menschenverstand auf der Strecke geblieben, sonst müssten Sie aufgrund Ihrer vorherigen Artikel nicht plötzlich einen künstlichen „Schmuse-Artikel“ verfassen. Ein guter Rat, lassen Sie doch in Zukunft einfach das Verfassen von solchen Artikeln, dann geraten Sie auch nicht in unnötiges Kreuzfeuer von Kritik.

  • Reiner Zufall sagt:

    Also ich kann nicht meckern über den Text. Vieles trifft auf mich zu. Ich werde gerne bekocht, habe einen guten Musikgeschmack (glaube ich), liebe meine Karre, zahle gerne ohne Erwartungen, bin zum Anlehnen, weiß oft einen guten Rat, bin nicht nachtragend, kann Licht installieren, tratsche nicht weiter und ein S-Klasse Coupe habe ich auch; allerdings einen Oldtimer.

  • Henriette sagt:

    Es tut mir leid, aber bei diesem Beitrag hat mir nur der Titel gefallen !

  • maia sagt:

    Wer ist „man“ und warum „muss“?

  • Eduardo sagt:

    Nehmen wir Frau Kianis Beitrag doch nicht so ernst. Es sollte klar sein, dass er weitgehend ironisch gemeint ist (vermute ich zumindest mal, oder sehe ich das – durch ein Guiness inzwischen in recht heitere Laune versetzt – zu positiv?).

    Allerlei Unsinn bis hin zu Beschämendem und völlig unnötig Beleidigendem habe ich zudem in Foren leider auch schon geschrieben. Deshalb wäre es schön, wenn es hier die Möglichkeit gäbe, eigene Kommentare diskret wieder verschwinden zu lassen.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Dieser Blog entwickelt sich allmählich zu einem Treffpunkt für verbitterte, vorwiegend grau melierte Individuen.

    Lauter unerfüllt gebliebene oder zerplatze Träume. Dabei hätte man‘s doch in der Hand gehabt! Was sind wir doch für eine verwöhnte, überpolitisierte, prätentiöse und neurotische Scheissgeneration..!

    Mir graut‘s jetzt schon vor dem Altersheim, ganz ehrlich. Aber das habe ich ja schon gesagt.

    • Julia sagt:

      Den Blog gibts doch erst seit zwei Sekunden?
      Ihre Angst vor dem Altersheim ist berechtigt, aber es sind nicht die anderen Heimbewohner, die sie fürchten sollten…
      M.E. ist Ihr Denkfehler, dass die Kommentatoren hier repräsentativ für die ältere (bzw. grau melierte) Bevölkerung sind. Das wäre nur richtig, wenn die ganze Menschheit diesen Blog lesen würde und alle ältere Menschen kommentieren würden. Bekanntermassen ist das nicht der Fall. Bei so einer grossen Leserschaft müsste sich der Tagi nicht dauernd neue Bezahlsysteme ausdenken.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Hm, die Leserschaft schrumpft aber, von Tagi zu Tagi sozusagen, Stichwort Medienkrise, item:

        Mir ist natürlich bewusst, dass zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung Welten liegen, Stichwort Medienkrise.

        Dass sich dabei Repräsentatives mit nicht Repräsentativem vermischt, v. a. auch in den Kommentarspalten, ist mir natürlich klar.

        P.S. Um mich brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.

        • Julia Müller sagt:

          Oh, super, wenn hier alles alte Leute sind, dann könnten wir doch auch mal übers Kochen reden, denn: Essen soll ja der Sex des Alters sein – und Wäis Kiani würde ja sehr gerne mit Männern über Foodblogs reden, steht irgendwo, passt also.
          Mein Menü für die Einladung nächste Woche: 1. Gänseleber + Baguette (ja, kenne die Diskussion, sind aber Franzosen dabei, die lieben das halt), 2. Grüner Salat + gehackte Eier an einer Essig/Öl/Thymian/Knoblauch-Vinaigrette, 3. Tournedos à la niçoise + Sardellenbutter + Oliven auf Tomaten/Peperoni-Gemüse und feine Nüdeli, 4. Vanilleglace + heisse Schoggisauce, 5. Café + irgendwelche französische Guetzli. Alles nach Marianne Kaltenbach, einfach zu kochen, sehr fein – fast wie Sex, nein, nicht ersetzbar.

          • Marcel Zufferey sagt:

            Marianne Kaltenbach war eine sehr gute Freundin meiner Grossmutter, die ihrerseits wiederum sehr gut kochen konnte- daneben war sie eine bekannte Journalistin. Oder war‘s umgekehrt? Egal: Sie stammen also aus Luzern, nicht wahr?

          • Wäis Kiani sagt:

            Kann ich auch kommen? Immerhin ist das hier meine Bude wo sich die tollsten Leute kennenlernen…bin schändlicherweise auch Gänseleberfan, hört sich alles sehr gut an..
            LG-WK

    • Widerspenstige sagt:

      Es kommentieren vorwiegend Männer …

      Marianne Kaltenbach ist bekannt vorwiegend für ältere Köchinnen. Ihre Grossmutter war demnach eine kluge Frau, Marcel Z. Woher denn dieser frustrierte Touch in Ihren Kommentaren?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Wenn der Esel zu seinem Gegenüber Langohr sagt…

      • Julia Müller sagt:

        Zu Ihrer Info: Habe die MK-Kochbücher von meiner Schwiegermutter geerbt -:)
        Keine Angst, koche auch „moderne“ Sachen, wollte ja gebratene Wachteln mit Pinienkernen und Salbei obendrauf machen und einen Zitronenkuchen als Dessert, Vorspeise und Salat identisch mit dem MK-Menü, bekam aber plötzlich Respekt vor den vielen Knochen/Knöchelchen der abge“nagten“ Wachteln, für die ich extra einen Ablageteller aufstellen müsste – ist mir zu kompliziert, mach ich mal, wenn weniger Leute kommen, zufrieden?

      • Urs M. sagt:

        Widerspenstige, machen Sie sich den Spass und zählen Sie die Beiträge. Mehr Beiträge von Frauen als von Männern. Also besser bei der Wahrheit bleiben, gell. Neben den Langohren gibts noch die Langnasen.

  • Walter Boshalter sagt:

    Ich möchte ja nicht unhöflich erscheinen, aber wieso erinnert mich Wäis jetzt an Michèle Roten in ihrer frühreifen Periode?

  • Julia Müller sagt:

    Aus Zug.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Zug? Ist auch sehr schön! Kochen, sehr gut essen… Ich habe mir gerade den Gault Millau für die Schweiz gekauft. Züri bietet Gaumenfreudigen unzählige Möglichkeiten, auch kleine und preiswerte. Es müssen ja nicht immer ***** sein 😉

      Vielleicht noch etwas zum Blogthema selber, das sollte man auch einmal kommentieren, finde ich: Ich weiss, wer ich bin. Mehr kann ich dazu beim besten Willen nicht sagen. Oder etwas machohafter ausgedrückt: Ein aufrechter, tadelloser Mann geht (weitgehend) unbeirrt seiner Wege. Männer sind im Schnitt erheblich resilienter, als Frauen, denke ich.

  • Elsbethverena sagt:

    Ich versuchs auch mal:
    Ich mag Männer…
    – weil sie so gut Pflanzen umtopfen können
    – weil sie sich rasieren
    – weil sie lachen können
    -weil sie emanzipiert sind
    -weil sie Jeans tragen
    – weil sie Birkenstocks tragen usw. usw.
    was soll so eine absolut individuelle Aufzählung

  • Daniel sagt:

    Da ist doch kein einziger dieser Punkte ernst gemeint, oder? Von ironisch formulierten möchtegern-witzigen Gifteleien bis hin zu gönnerhaft-sarkastischen Pseudo-Komplimenten mit unverhohlen sexistischem Unterton ist alles vertreten. Mir tun die Heteros einfach nur leid. Und das ist jetzt aufrichtig und ohne jeden Spott gemeint.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Was meinen Schwule eigentlich zur gegenwärtigen Männerfeindlichkeit (in Medien, Wissenschaft und Politik: anderswo spüre ich sie nämlich nicht)? Ich meine: Ihr seid ja auch Männer. Lässt man dieses immer blödsinniger und uferloser werdende Gekeife einfach über sich ergehen, weil man mit Frauen sexuell ohnehin nichts anfangen kann? Das meine ich jetzt ebenfalls aufrichtig und ehrlich!

      • Daniel sagt:

        Jede Kritik, jeder Streit ist immer auch ein Liebesdienst. Wahre Feindschaft ist Ignoranz. Vielleicht seid ihr Hetero-Männer immer noch viel zu nett mit euren privilegierten Frauen.

        Das Gekeife kenne ich nur von den Zickenkriegen am Arbeitsplatz. Selber wurde ich von Frauen stets auf Händen getragen. Ich habe schon zwei Generationen von Männern erlebt, wunderbare, herzensgute, kindlich-unbeschwerte, humorvolle und oft auch schöne Männer, die in Clubs oder anderswo verliebt-unbeholfen um die Hand junger Frauen anhielten, aber alle wurden sie abgewimmelt. Mir hingegen hingen sie an den Lippen, obwohl ich angesichts des Schwalls dummen Geschwätzes meist nur schwieg. Sie vergötterten mich, weil ich sie ignorierte, was sie offenbar als wahres, asexuell-romantisches Werben interpretierten.

        • Marcel Zufferey sagt:

          Hm, danke für die Antwort, Daniel. Woe steht es denn in Homokreisen um ungeschickte Anmachversuche und Komplimente, die iregndwie nicht so richtig passen? Frage ich als Mann, der sich nicht unbedingt über zuwenig Aufmerksamkeit von Frauen beschweren kann. Das asexuell-romantische Element zwischen Schwulen und Frauen ist geradezu sprichwörtlich und ist schon fast ein Klischee.

          Aber was meine eingangs erwähnte Frage anbelangt: Da wäre ich dir sehr dankbar für eine Antwort! Und sei‘s nur als Referenzwert, den ich der heterosexuellen Balz gegenüber stellen kann. So kriegt man nämlich eher ein gesamtheitliches Bild. Den ganzen Medien“diskurs“ kann ich mir nämlich langsam sparen, der bildet eh‘ nur die Wirklichkeit ganz bestimmter Kreise ab.

          • Daniel sagt:

            Es hängt vom Alter und vom Altersunterschied ab. Bei den ganz jungen kann die Balz ebenso kompliziert sein wie bei den Heteros. Später nimmt man plumpe Anmachen mit Humor. Persönlich mag ich es, auch bei einem ONS die heterosexuelle Balz augenzwinkernd-überhöht nachzuvollziehen, weil man sich im gemeinsamen Spiel wunderbar unterhalten kann, auch wenn immer klar ist, dass es zum Sex kommen wird. Dies gebührt schon der Anstand, sonst hätte man sich gar nicht darauf eingelassen. Von daher ist alles sehr entspannt. Mich stört im Gegenteil, wenn sich die Leute gar keine Mühe mehr geben und nur noch „Wann? Wo?“ schreiben. Nun weiss ich auch von Heteros, welche diese reifere Form von Sexualität leben, aber halt nicht schon seit ihren 20ern, sondern erst ab Grössenordnung Midlife-Crisis.

          • Marcel Zufferey sagt:

            Danke für Ihre Antwort, Daniel. Ihre Beobachtungen kann ich nur teilen. Würden Sie mit mir übereinstimmen, dass Männer einfach direkter sind? Ich neige nämlich dazu, im homosexuellen Mann etwas archetypisch männliches zu sehen. Etwas also, was mit der sexuellen Orientierung genau genommen gar nichts zu tun hat.

  • Hannes H. Müller sagt:

    Die Autorin kennt offensichtlich keinen einzigen gewöhnlichen Mann, nur irgendwelche grossspurigen Hampel.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      na ja. lieber einen „grossspurigen hampel“ als ein (heute weit verbreiteter) waschlappen, nicht?

  • Ylene sagt:

    Ach. Feminismus bedeutet Gleichberechtigung der Geschlechter und nicht Hass auf Männer – auch wenn das leider längstens nicht alle Damen (bspw. anscheinend die Autorin) und Herren mitgekriegt haben. Dann gilt weiterhin: Männer und Frauen unterscheiden sich zwar im Mittelwert, doch der Überlappungsbereich ist sehr gross. Die Spannbreite der Leistungen ist innerhalb der Geschlechter viel grösser als der mittlere Unterschied. http://www.spektrum.de/news/wie-unterschiedlich-ticken-maenner-und-frauen/1500183 Als Feministin hätte ich zudem sehr begrüsst, wenn #metoo für alle Opfer von sexuellem Missbrauch gegolten hätte, min. 1/4 davon sind nämlich männlich. Zwar ist eine deutliche Mehrheit der Täter männlich, aber so zu tun, als wären Frauen nie der Täter und immer das Opfer ist einfach falsch.

    • Frank sagt:

      Der Feminismus setzt sich nur für Frauenanliegen ein, er bekämpft Männeranliegen. Siehe beispiel: Gleiches Rentenalter: Die bekennenden Feministinnen in der Schweiz (linke SP-Frauen) haben das gleiche Rentenalter für Mann und Frau bekämpft.

      Weiteres Beispiel: Gemeinsames Sorgerecht. Bundesrätin Sommaruga hat dieses bekämpft mit dem Argument, erst sollen Frauen von den Männern finanziell abgesichert werden, dann kann man ev über gemeinsames Sorgerecht nachdenken.

      Drittes Beispiel: Militärdienst. Der politische Arm des Feminismus lehnt Wehrdienst für Frauen ab. Sie sind für die (nicht mehrheitsfähige) Abschaffung der Armee, aber nicht für Gleichstellung von Mann und Frau, solange wir eine Armee haben.

      Feminismus bekämpft die Gleichstellung zugunsten der Männer. Das ist die Realität.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Also an (einzelnen) US-Unis, eh‘ langsam ein Hort für Durchgeknallte, zumindest in Teilen der Sozial- und Geisteswissenschaften, geht‘s langsam offensiv männerfeindlich zur Sache:

      https://mobile.twitter.com/Toni_Airaksinen

      Folgen Sie mal diesen Tweets, Ylene. Das ist zum Teil ganz starker Tobak, wirklich!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    männer muss man lieben, weil sie die frauen tagtäglich (er)tragen.

    • Julia Müller sagt:

      Ja! Ich liebe Männer, grad weil sie anders sind, wenn alles gleich wär, welche Einöde.
      Ich wollte, wenn Kinder, dann Söhne und ich bekam Söhne, Universum: danke! Sie entdeckten wirklich schon sehr früh bei allem Ursache und Wirkung, wieso ist was warum so usw.? Mit 5 wollten sie, dass man ihnen abends eine Rechnung stellt (statt e Guetnachtgschichtli verzellt), sie sammelten „alte“ Steine (Gletschergarten in Luzern ist dafür übrigens super, sowieso sehr empfehlenswert, dass da mal Gletscher waren …?), für den Jüngeren mussten wir alles über Delfine aus den Zeitungen ausschneiden und in einen Ordner heften, für den Älteren alles übers Universum. Das habe ich bei so vielen Familien ähnlich gesehen. Es sind doch nicht alle jungen/mittelalten/alten Mäner dumpf, das ist einfach nicht so.

      • Urs M. sagt:

        “ Es sind doch nicht alle jungen/mittelalten/alten Mäner dumpf, das ist einfach nicht so.“

        Nicht alle? So wie nicht alle Frauen Alimentenabzockerinnen und Männerhasserinnen sind?

  • Hans Minder sagt:

    Ein Gedankenanstoss: die sexuelle Revolution könnte einigen Frauen viel Schmerz bereitet haben, da sie bereits in jungen Jahren viel in sexuelle Beziehungen investierten und dabei (zu)wenig zurück erhielten. Feminismus kam als Gegenreaktion auf diesen Schmerz, um sich und andere Frauen zu schützen. Männer hingegen wurden von der Investition der jungen Frauen in sexuelle Beziehungen abhängig. Männer hatten dann später ihre sexuelle Abhängigkeit nicht mehr im Griff und es kam zu Übertretungen. Nun scheint es falsch, die Männer/Frauen pauschal anzuklagen oder zu preisen. Beide Geschlechter haben die Grenzen abgebaut und der Scherbehaufen wird nun sichtbar. Wahrscheinlich wird der Scherbenhaufen zukünftig nur grösser und grösser, wenn wir keine Neuorientierung finden.

  • Claude sagt:

    Gleichstellung würde Equalismus heissen. nicht Feminismus.

    Feminismus setzt sich ausschliesslich für Frauen ein. ist also an sich eine Sexistische Idee,Weil nur einseitig an ein offensichtlich duales(Männlein+Weiblein) System herangegangen wird.
    Da jeder mehr Rechte ohne Pflichten/Verantwortung will, könnte man es eigentlich auch einfach Gier nennen.

    • Wäis Kiani sagt:

      Ja stimmt supergenau!!! Genau so sind wir, alle Rechte, aber trotzdem auf Händen getragen werden und keine grossen Pflichten bitte. Genau so sind wir. LG-WK,

  • Mike sagt:

    Das Aussagekräftigste an diesem Blog finde ich die Tatsache, dass er innerhalb von zwei Tagen auf inklusive meinem 170 Kommentare gekommen ist. Darüber sollte man sich vor allem mal Gedanken machen.

  • Claude sagt:

    Wie gesagt, sind wir Alle. Wer für die Gleichstellung der Geschlechter einstehen wollte, müsste sich Equalist/in nennen, und könnte allen Geschlechtern angehören. Man geht beim asiatischen „Ganzheitlichen“ gesundheitssystem auch nicht hin und sagt, nur das Yin ist gut, Yang muss bei jedem auftauchen bekämpft werden. Auch wenn es vorher aus dem gleichgewicht war ,ist doch die Balance erstrebenswert. Auf ein Geschlecht einzuprügeln hilft weder dem einen, noch dem andern. Und Gierig sind wir auch alle, nach was auch immer. Denn sonst würde unser Wirtschaftssystem nicht so funktionieren wie es das tut. Alles erziehungssache. Auch wenn ich persönlich finde, es funktioniert überhaupt nicht. Manchmal ist man der Hund, manchmal der Baum.

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