Liebe heterosexuelle Frauen…

Am Freitag entscheidet die Rechtskommission des Nationalrats, ob der Zugang zur Samenspende Teil der Ehe für alle sein soll. Unsere Autorin findet, dass der Entschluss alle interessieren sollte – und schreibt einen Brief.

Einen Tag lang hatten wir eine leise Ahnung davon, was alles möglich sein könnte: Frauenstreik am 14. Juni 2019 in Zürich. Foto: Keystone

Liebe heterosexuelle Endzwanzigerin,

wahrscheinlich schliessen weder deine Lebenssituation noch medizinische Gründe eine Schwangerschaft grundsätzlich aus. Du lebst in so guten Zeiten wie noch nie, um über die Frage nachdenken zu können, ob biologische Mutterschaft Teil dessen ist, was du dir unter einem gelungenen Leben vorstellst. Natürlich gibt es Luft nach oben. Auch heute hast du es mitnichten einfach. Dennoch ist die Möglichkeit, über die Frage nachzudenken, ob du eigene Kinder haben möchtest, eine wahlfreiheitliche Errungenschaft, welche (die meisten) Frauen bis vor kurzem nicht hatten. Das Leben deiner Mutter war um ein Vielfaches vorgeebneter als deines heute ist. Nicht zu sprechen vom Leben deiner Grossmutter. Dir aber steht es heute frei, zu entscheiden, ob du schwanger und Mutter werden willst – oder auch nicht: Kluge Frauen wie die Schriftstellerin Sheila Heti sind mit klugen Büchern über die eigene Kontemplation der Kinderfrage und deren verneinenden Ausgang in der Öffentlichkeit präsent. Auch die klimabedingten Argumente gegen biologische Mutterschaft – zumindest gegen die zu extensive – sind dir vertraut. Seien wir ehrlich: Letztere spielen in den immer häufigeren Gesprächen unter Freundinnen, die sich um die Kinderfrage drehen, keine bedeutende Rolle. Bei der Diskussion um Mutterschaft steht die Realisierung des eigenen Lebensentwurfes nach wie vor über dem Engagement fürs grössere Ganze. Natürlich gibt es gute Gründe für eine solche Haltung – gerade auch deswegen, weil wir keine Restriktionen hinsichtlich dessen, was wir mit unserem eigenen Körper tun, dulden wollen. Die Schweiz hat keine rühmliche Geschichte, was die Kontrolle von Frauenkörpern betrifft.

Am 14. Juni gingen wir gemeinsam auf die Strasse. Einen solidarischen Tag lang hatten wir eine leise Ahnung davon, was alles möglich sein könnte. Zusammen mit Freundinnen trug ich ein Transparent mit der Aufschrift «Mehr vom Kuchen» durch die Stadt. Lange hatten wir im Vorfeld darüber diskutiert, ob wir nicht besser «Ein anderer Kuchen» schreiben sollten. Ob mehr von diesem oder jenem: Ich bin bereit, dafür zu kämpfen, dass du alles vom Kuchen haben wirst, welcher Sorte auch immer er sein soll. Wenn Kinder haben Teil deines Lebensentwurfes ist, dann sollst du deine Mutterschaft in den dafür bestmöglichen gesellschaftlichen Verhältnissen realisieren können. Falls du Mutterschaft ablehnst, möchte ich ordentlich am Stuhlbein derjenigen sägen, die in einem anderen Jahrhundert sitzen geblieben sind, und dich für deine Meinung verurteilen.

Manchmal bin ich mir nicht ganz sicher, wie bereit jedoch du bist, für diejenigen anderen Frauen auf die Strasse zu gehen, deren Lebensrealitäten und Mutterschaftsoptionen sich von deinen unterscheiden. Stell dir vor, dass du mit demjenigen Menschen, den du liebst und mit dem du Kinder haben möchtest, nie wirst Kinder zeugen können. Weder erlaubt es dir der Staat, diesen Menschen zu heiraten, noch erlaubt er es euch als Paar, auf Reproduktionsmedizin zuzugreifen. Stell dir vor, dass dieser Staat keine Ahnung davon hat, was für Menschen ihr seid, und dennoch gibt er durch seine Gesetzgebung unmissverständlich zu verstehen, dass er euch von Grund auf geteilte Elternschaft eigentlich nicht zutraut – nein, stell es dir besser nicht vor. Es ist nicht schön. Weil es nicht schön ist, gingen viele Menschen am Tag nach dem 14. Juni gleich noch einmal auf die Strasse. In Zürich war Pride. Vielleicht hattest du schmerzende Füsse vom Vortag. Vielleicht hattest du auch einfach etwas Besseres vor. Falls du trotzdem da warst: High Five!

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222 Kommentare zu «Liebe heterosexuelle Frauen…»

  • Hans Minder sagt:

    @Clara.
    Untenstehend finden Sie die Kommentars von „Betroffenem Teenager“ und Halbweise. Diese Kommetars wiedersprechen Ihre Aussage. Die komplexen Unterschiede zwischen Frauen und Männer sind eine Positivum für die Erziehung der Kinder, da diese mit einer riesigen Bandbreite von physischen/psychischen Fähigkeiten/Mankos konfrontiert werden. Auch ist die Genetische Verbindung zwischen Eltern Kind ein riesiger Vorteil bei der Erziehung, auch aus Sicht des Kindes, da es von den Schwächen der genetischen Eltern lernen kann um diese im eigenen Leben besser zu bewältigen. Ich bin mit Ihnen einig bezüglich der Pflicht der Eltern, sich um die Kinder zu kümmern! Es ist auch die Pflicht der Erwachsenen, sich nicht einen Partner zu wählen, der in deser Hinsicht als labil erscheint.

  • Kim sagt:

    Teil 2
    Gehänselt wurde ich lediglich von Kindern und Erwachsenen mit religiösem oder konservativem Hintergrund.
    Ich denke ein Kind hat Recht auf das Aufwachsen in einer liebevollen Familie – spielt da das Geschlecht eine Rolle?
    Kann ein heterosexuelles Paar ihrem Kind eine schöne Kindheit garantieren? Ich denke nicht! Kinder sollen erwünscht, geliebt und im Leben begleitet werden, da spielt das Geschlecht keine Rolle!!!

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Kim
      Das was Sie erlebt haben, resp dieser Hintergrund, deckt sich nicht mit der Forderung nach Zugang zu Fortpflanzungsmedizin.
      Sie wissen wer ihre Mutter war, der Kontakt wird nicht verhindert; sondern ist aufgrund sehr unglücklicher Ereignisse nicht möglich.

      Ob Sie dasselbe empfinden würden wenn Sie bewusst ohne Mutter geplant worden wären (Leihmutterschaft im Ausland organisiert), und sich nie fragten von wem Sie abstammen, welche Eigenschaften ua von welcher Familie kommen?

  • Kim sagt:

    Teil 1
    Ich darf zwei schwule Männer Papas nennen und sie als meine Eltern bezeichnen. Glaubt mir, ein besseres Elternhaus hätte es für meinen Bruder und mich nie geben können!
    Kurz nach der Geburt meines 2 Jahre jüngeren Bruders akzeptierte mein Vater seine Homosexualität, nachdem meine Mutter im Schizophrenie-Wahn Selbstmord begangen hatte. Ein Jahr später lernte mein Vater seinen zukünftigen Partner kennen, welcher fortan unser zweiter Papa war.
    Ich genoss eine strenge, liberale, empathische und vor allem liebevolle Erziehung. Mir mangelte es an nichts, ich habe zwei Väter, die die besten Eltern der Welt sind! Eine Mutter vermisste ich nicht, auch ein Vater kann die Haare flechten und als ich die Mens bekam, wurde ich zusätzlich von meiner Grossmutter mit Tipps versorgt.

  • Hans Minder sagt:

    @Lisa
    Wie misst man, ob es einem Kind gut geht?
    Wenn ich dem Kind ausschliesslich Schokoladekuchen auftische, dann sagt das Kind: „Mein Pappa ist ein lieber, mir geht es gut!“
    Meine Sicht: biologische, heterosexuelle (+ gesunde) Eltern sind in ihrer Erziehung flexibler, diversifizierter und somit ein besserer Nährboden für die Kindserziehung. Sie verstehen dank genetischer Verbindung die Stärken/Schwächen der Nachkommen auch leichter (ich habe 2 biologische und 2 asoptierte Kinder). Fällt ein Elternteil weg oder sind die Eltern homosexuell, dann gibt es sicher Kinder, die dieses Manko überwinden, genauso wie ein Kind aus vernachlässigten Verhältinsen den Wissenschafts-Nobelpreis gewinnen kann. Weshalb jedoch soll man es den Kindern aus egoisitschen Gründen schwer machen?

  • Reto Derungs sagt:

    Es ist zu hoffen, dass die Autorin des Artikels auf dem Weg zur akademischen Weihe auch ein bisschen Wirklichkeitsnähe erfährt, z.B. das fehlende Stück Empathie (für die vaterlos aufwachsenden Söhne und Töchter aus homosexuellen Beziehungen) mitkriegt. Die Lektüre einiger Kommentare dürften hierzu hilfreich sein.

  • Maja sagt:

    so lange es pro lifer gibt und Kinder in Waisenhäusern, bin ich sowieso per se dagegen, dass irgend ein Paar, welches zusammen aus biologischen Gründen kein Kind zeugen kann, Unterstützung erhalten sollte. Klar sind Adoptionen mit viel Aufwand verbunden, aber wer den Aufwand, ein Kind zu bekommen, scheut, der wird auch den Aufwand, es zu erziehen, scheuen.

  • Michal Peters sagt:

    Jedes Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter. Wenn ein schwules Paar sich auf krummen Wegen ein Kind beschafft, nehmen sie ihm dieses Recht. Und zeigen damit notabene auch, dass sie ihren eigenen Lifestyle über das Kindswohl stellen.
    Schwule&Co sollten halt entscheiden, was ihnen wichtiger ist: Der eigene schwule Lifestyle. Oder wenn sie Kinder wollen, dann sollen sie halt eine normale heterosexuelle Beziehung führen und eine normale Familie gründen. Den Föifer unds Weggli- schwul und Eltern sein- gibts nicht.

    • Leila Taleb sagt:

      @ Michal Peters
      Homosexualität ist wie die Heterosexualität KEIN Lifestyle, den man nach belieben ändern kann. Im Artikel geht ja u.a. darum, wie homosexuell Paare legal Kinder kriegen können, damit diese eben nicht „auf krummen Wegen ein Kind beschaffen müssen.“

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Leila Taleb

        Und die nächste Stufe ist dann Kinderkauf bei Leihmüttern, damit auch homosexuelle Männer zu Ihrem „Recht“ auf Kinder kommen.

        Nur weil etwas legal ist, ist es noch lange nicht ethisch vertretbar.

      • Hans Minder sagt:

        @Leila Taleb.
        Was viele beim Thema „Homosexualität“ verschweigen ist, dass diese mit hoher Wahrscheinlichkeit NICHT GENETISCHEN URSPRUNG hat! Siehe z.B. Studie von Scientific American, wo 1/2mio Menschen untersucht wurden. Ich kenne einige Homosexuelle, die in ihrer Jugend physisch/psychisch missbraucht wurden und nun gegenüber dem Geschlecht ihrer Missbraucher keine Liebe mehr entwickeln können. Darf also die Verweigerung der Vergangenheitsbewältigung dazu fürhen, dass ein Kind in ein homosexuelles Verhältnis geboren wird? Diese Frage sollte man nicht einfach unter den Tisch wischen, besonders wenn man weiter unten die Erfahrensberichte von „Betroffener Teenager“ und „Halbweise“ liest.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Vielleicht ist Homosexualität ja doch heilbar, wer weiss, Herr Minder… Was für eine komische Fragestellung: Es gibt einfach homosexuelle, heterosexuelle und sonst wie sexuelle Menschen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, finde ich.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ich persönlich glaube auch nicht daran, sexuelle Neigungen wählen zu können, aber an die Wahl zu entscheiden, diese Neigungen auszuleben oder nicht. Bei Homosexualität in unseren Breitengraden muss darüber wohl nicht mehr diskutiert werden, ob dieses Ausleben legitim ist, aber sobald andere unfreiwillig involviert sind, ist die Antwort natürlich nein, darf man nicht.

    • Clara Müller sagt:

      „Jedes Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter.„ Sagen Sie das bitte zuerst mal all jenen Eltern (oft Vätern, aber nicht nur…), die sich überhaupt nicht um ihren Nachwuchs kümmern. Es gibt inzwischen genügend Erwachsene, die von homosexuellen Paaren „erfolgreich“ und liebevoll grossgezogen wurden und das mitnichten als negativ erlebt haben. genauso gibt es genügend heterosexuelle Familien, die komplett zerrüttet sind. Dass Sie andere Lebensentwürfe als den Ihren als inakzeptabel ansehen hat nichts mit dem Kindswohl zu tun, sondern nur mit Ihrer Engstirnigkeit.

      • Hans Minder sagt:

        @Clara.
        Untenstehend finden Sie die Kommentars von „Betroffenem Teenager“ und Halbweise. Diese Kommetars wiedersprechen Ihre Aussage. Die komplexen Unterschiede zwischen Frauen und Männer sind eine Positivum für die Erziehung der Kinder, da diese mit einer riesigen Bandbreite von physischen/psychischen Fähigkeiten/Mankos konfrontiert werden. Auch ist die Genetische Verbindung zwischen Eltern Kind ein riesiger Vorteil bei der Erziehung, auch aus Sicht des Kindes, da es von den Schwächen der genetischen Eltern lernen kann um diese im eigenen Leben besser zu bewältigen. Ich bin mit Ihnen einig bezüglich der Pflicht der Eltern, sich um die Kinder zu kümmern! Es ist auch die Pflicht der Erwachsenen, sich nicht einen Partner zu wählen, der in deser Hinsicht als labil erscheint.

    • Hans Minder sagt:

      @Zuffrey Marcel.
      Es geht nicht um die Heilung einer Krankheit, sondern das höchsten Potenzial für ALLE anzustreben. Heterosexuelle Eltern, die gesund und involviert sind, können dank diversifizierten Fähigkeiten/Veranlagungen etc. die maximale Bandbreite an Bedürfnissen der Kinder abdecken. Ich kann durchaus verstehen, dass ein vom Vater/Männern sexuell missbrauchtes Opfer derart einen unverarbeiteten Hass gegenüber Männern hat, dass solch eine Beziehung als unmöglich erscheint. Eine gute, lesbische Freundin von mir wurde als Kind von den FREUNDEN!!! des Alkoholiker-Vaters unter desse Zustimmung mehrfach vergewaltigt. Auch wenn dies ein delikates Thema ist wünsche ich ihr eine Vergangenheitsbewältigung mittels professioneller Hilfe, bevor sie eine lesbische Familie gründet

  • Robson sagt:

    Manche tun hier so, als ob die biologische Vaterschaft / Mutterschaft eine vernachlässigbare Komponente wäre. Es ist eine Sache, wenn ein Kind in der freien Wildbahn keine (oder schlechte) Eltern hat, von Anfang und Staates wegen auszuschliessen, das ein Kind ohne ein biologisches Elternteil aufwachsen muss, geht mir gegen das Recht und Bedürfnis des Kindes.

    • Lisa sagt:

      Es gibt unzählige Kinder, die „ohne ein biologisches Elternteil“ oder nur mit einem biologischen Elternteil aufwachsen. Vielen geht es sehr gut dabei, anderen weniger. Aber es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass es jenen Kinder im Schnitt besser geht, die bei zwei „biologischen Elternteilen“ aufwachsen.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Zur Doppelmoral: Wenn es nur darum ginge, dass man anerkennt, dass sich nicht jeder in eine Schublade stecken lässt, wäre ich der lautstärkste Fürsprecher.
    Aber darum geht es eben nicht. Sonst würde man ja nicht Wörter wie „geschlechtsneutral“ brauchen und davon reden, dass man das „binäre Geschlechterdenken“ überwinden müsste. In dieser Ideologie geht es um viel mehr, als um Toleranz und individuelle Freiheit.
    Und nun der Widerspruch: einmal redet man davon, dass die zwei Geschlechter mehr Kultur als Natur seien, dann aber wieder ein Frauenbrief an Frauen allein adressiert, in etwa mit der Geisteshaltung von „es wott es Fraueli z Märit go“.
    Männlein und Weiblein hübsch getrennt – frau versteht Frau, weil sie eben Frau ist. – Binärer gehts nicht mehr.

    • Reincarnation of XY sagt:

      Ups das ist als Antwort an 13 14:55 gedacht!

    • Martin Frey sagt:

      @RoXy
      Schliesse mich erneut an, RoXy, treffend auf den Punkt gebracht. Wenn es einen roten Faden in der Debatte gibt, dann wohl eine gewisse Widersprüchlichkeit.

    • Zufferey Marcel sagt:

      @Roxy: Logik, Stringenz, Wiederspruchslosigkeit und Vernunft glänzen schon seit einiger Zeit mit Abwesenheit in vielen gesellschaftspolitischen Debatten, ganz speziell im Feld von Gender und Gleichberechtigung. Statt dessen haufenweise gefühlte Wahrheiten anstatt überprüfbare Fakten, etc. Darin sind Rechte und Linke mittlerweile gleich stark. Eine ungute Entwicklung, wie ich finde.

  • Betroffener Teenager sagt:

    Warum fragt man nicht einfach mal Kinder, welche gleichgeschlechtliche Eltern hatten bzw, bei einem Elternteil aufgewachsen sind mit einem gleichgeschlechtlichen Partner? So spende ich gerne meine Antwort als Betroffene: es ist nicht toll, bei zwei Müttern aufzuwachsen. Als Tochter stand ich zwischen ihnen, war gar Konkurrenz. Nach wenigen Jahren zog ich zurück zu Vater und dann möglichst schnell aus. Mit 18 war ich bereits selbstständig und habe mich von der Familie entfernt. Meine Mutter sieht aus wie ein Mann, ich wie eine Frau, dies, weil ich zum Glück meine eigene Identität bewahrt habe. Und zum Schluss noch dies: meine Mutter fragte mich andauernd, ob ich nicht auch lesbisch sei. Als Teenager wurde ich oft gefragt, ob das vererbbar sei, ich nun auch so sei. Wahre Fakten.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Warum die Kinder nicht gefragt werden? Weil sich die Egoistenfraktion einen Deut um die Kinder schert. Wichtig ist die eigene „Integrität“ Kinder sind nur ein Gegenstand zur Erfüllung der eigenen Wünsche.

    • Martin Frey sagt:

      @Teenager
      Das halte ich für wichtige Ergänzungen in der Debatte, auch wenn ein Einzelschicksal natürlich nie als Regel herangezogen werden darf.
      Denn die Perspektive nicht nur der Eltern, sondern eben auch der Betroffenen (hier: Kinder) selbst kommt leider nur zu selten zur Sprache. Und interessiert Aktivisten beider Seiten meist wenig.
      Klar gibt es all das, was Sie schildern, auch bei heterosexuellen Eltern. Aber homosexuelle Eltern machen es halt auch nicht zwingend besser, und tragen meist ihren ganz eigenen spezifischen Rucksack vor sich her.
      Dies auf die Kinder zu projizieren, wie in Ihrem Bsp. ist falsch.

      • Hans Minder sagt:

        @Betroffener Teenager
        Danke dass Sie der schmerzbehafteten Perspektive des Kindes eine Stimme verleihen.
        Ich kann nur so viel zufügen: Meine Frau und ich haben 4 Kinder. Meine Tochter zieht sich oft in das Umfeld meiner Frau zurück, da sie mehr und mehr von meinen pragmatischen, aufgaben-orientierten Ansichten die NASE VOLL HAT. Ich kann mir bildhaft vorstellen, wie stark meine Tochter leiden würde, wenn sie diesen Rückhalt einer Frau in ihrem Leben nicht hätte, wäre ich in einer homosexuellen Partnerschaft, oder halt alleinerziehender Vater. Frauen und Männer sind total unterschiedlich und diese Diversifizierung ist und bleibt das optimale Umfeld für die Erziehung von Kindern. Biologische Eltern verstehen ihre Kinder auch leichter, da sie eine genetische Verbundung haben.

    • Kim sagt:

      Das tut mir wahnsinnig leid für dich!
      Ich erlebte das Gegenteil als ich bei zwei Papas aufwuchs. Meine Väter fragten unser Kinder nie ob wir homosexuell seien, sondern akzeptierten unsere Entwicklung. Ich durfte in einem grandiosen Elternhaus mit viel Liebe, aber auch strenger Konsequenz aufwachsen. Meine Papas und mein Bruder sind nebst meinem Mann, die wichtigsten Menschen in meinem Leben. Das sagt eine 30 jährige Frau, die das Frau-Sein liebt.

  • Eduardo sagt:

    Ein merkwürdiger Artikel, um es mal nett zu sagen.

    In Dänemark gibt es Kliniken, wo Frauen sich unkompliziert mit Spendersperma befruchten lassen können. Der typische anonyme „Vater“ ist dann in fast allen Fällen jemand wie „Tim, 23 Jahre alt, 1,86 m, 77 kg, sehr sportlich, schwarze Haare, blaue Augen, IQ 145, Student der Informatik“.

    Die Autorin ist bestimmt für die unbegrenzte Einwanderung aus armen Ländern, obwohl die Flüchtlinge früher oder später alle den Lebensstil und Konsum der Schweizer übernehmen und ihren CO2-Ausstoß so vermutlich verzehnfachen werden.

    Dazu kommen noch die 1300 Millionen Menschen, um die die Bevölkerung Afrikas bis spätestens 2070 wachsen wird — viel zusätzliches CO2 für die Welt. Die Schweizer Kinder sind da in Zukunft völlig irrelevant

    • Lisa sagt:

      Und eine merkwürdige Antwort. Was genau möchten Sie sagen? Das Schweizer Frauen nach Dänemark gehen sollen? Das Frauen, die für die gleichgeschlechtliche Ehe und das Recht unverheirateter Frauen, in der Schweiz ein Kind in vitro in den Bauch zu bekommen gleichzeitig alle Fremden hereinlassen wollen? Darf ich Sie bitten, das Anliegen der Autorin zu kommentieren?

  • Halbwaise sagt:

    Ich finde es enttäuschend, wie sich hier alles nur um das „Ich“ dreht: Ich kann nicht, aber ich will; ist mein Recht; wie mache ich’s; 2 Begtreuungspersonen tun’s auch. Der Vater, dieser unvermeidbare Samenspender, wird weit in den Hintergrund gestellt. Es ist o.k., wenn das Kind mit 20 Jahren erfährt, wer er ist.
    Und in den ersten 20 Jahren? Da hört es im Kindsgi und in der Primeli, wie das Wochenende mit Mutter UND Vater bei andern Kinder war. Der Gwunder, wie es mit einem eigenen Vater wäre, wächst. Dann mit ca. 15 Jahren fragt man sich als Kind: „Wer bin ich – Ich, mit all meinen Stärken, Schwächen und Interessen? Wie weit erkenne ich in mir meine Mutter, in wie weit meinen Vater.“ Und es tut sich ein Loch auf, das schmerzt. Bei mir war’s Schicksal. Soll’s so geplant werden?

    • Betroffener Teenager sagt:

      @ Halbwaise
      Ich bin ganz bei dir. Als Betroffene kann ich nur sagen, es ist nicht schön. Familie ist für mich Fremdwort, ich fand keine Sicherheit, keinen Halt. Ich habe aufgrund meiner Erfahrung als Teenager bei Mutter mit ihrer Partnerin (siehe weiter oben mein Betrag) wirklich einen Schaden davon getragen. Ganz bewusst gehe ich heute kinderlos durchs Leben. Dennoch bin ich glücklich geworden – aus meiner inneren Kraft heraus. Vermutlich auch, weil ich mich bereits mit 18 von der Familie entfernt habe. Ich habe gelernt, dass man Liebe nicht im Aussen erfahren kann, sondern sie nur in sich selbst findet. Daher „benötige“ ich auch keine Kinder zu meinem Glück, wie manche. Ich finde das Glück in ganz kleinen alltäglichen Dingen. Wünsche dir viel Glück und Freude.

    • Hans Minder sagt:

      @Halbwaise.
      Ich danke Ihnen herzlich für die klaren aber auch schmerzenden Worte. Menschen wie Sie sollten vermehrt aufstehen und den selbstbezogenen, zukünftigen Eltern verständlich machen, dass es bei der Elternschaft nicht NUR UM DIE ELTERN UND IHRE INTERESSEN/VORLIEBEN GEHT. Die Interessen der zukünftigen Kinder sollten über deren der Eltern stehen, da das Kind eine viel längere Lebensphase noch vor sich hat und somit einem grösseren Schmerz und Leiden ausgesetzt wird

  • Hans Minder sagt:

    Wenn das Kind auf der Welt ist, dann gehört zur heutigen Tendenz, dass sich alles um das Kind dreht. Eltern werden Taxi-Chauffeure, geben ihr Geld fast ausschliesslich zum „Wohl des Kindes“ aus, „helikoptern“ in der Freizeit zwecks Gefahrenbereiningung jede Sekunde über dem Kind und posten auf Sozialen Medien plözlich das –zig fache von Fotos.
    Bevor das Kind jedoch auf der Welt ist, darf man ihm jedoch alles zufügen. Man kann es abtreiben, durch Samenbanken die Bezugsfigur des Vaters wegnehmen, in gleichgeschlechtliche Paare/Alleinerziehenden-Status reinkomponieren (wo die Gegenstimme des andern Geschlechts beim Aufwachsen fehlen wird) ….
    Vor der Geburt werden die Bedürfnisse des Kindes negiert, nach der Geburt kompensiert. Nennt man dies nicht Kognitive Dissonanz?

  • Sandra P sagt:

    Ein wunderbarer Brief. Als heterosexuell lebende Frau finde ich Solidarität über eigene Lebensentwürfe hinaus wichtig. Meiner Meinung nach sollte die kleinbürgerliche (heterosexuelle) Familie hinterfragt werden. Ein Kind kann biologische, rechtliche und soziale Elternteile haben. In der Minderheit der Fälle (jedoch idealisiert) sind diese in Vater und Mutter vereint. Leider hat es auch DE bisher verpasst, diese Funktionen eines Elternteils auf mehrere Personen aufzuteilen. Dies verunmöglicht ein gesetzlich legitimiertes Aufklären der Kinder, welche jenseits der heterosexuellen gezeugt werden. Sie hätten ein Anrecht darauf zu erfahren, wer nicht nur rechtlich und sozial Mutter bzw Vater ist, sondern auch biologisch.

    • Tofa Tula sagt:

      Der Brief ist schon schön, geht aber am Kern vorbei.
      Es jedem selber überlassen, was er von einer Frau denken will, die bereit ist, Kinder zu zeugen mit Spermien von einem Mann, von dem sie keine Ahnung hat ob er in der Realität mit ihr kompatibel wäre. Bezeichnend ist auch der Satz mit „dem ganzen Kuchen“ den man auch „alles für mich, nichts für die anderen“ deuten könnte.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sandra P

        „kann haben“?
        Ein Kind hat IMMER biologische Eltern, EINEN Vater und EINE Mutter, und es ist nicht die „Minderheit“ in der das Kind diese kennt und Beziehung lebt.

        Ich finde nicht nur, dass sie ein Anrecht darauf haben zu erfahren wer die biologischen Eltern sind, sondern dass sie ein Anrecht darauf haben, nicht bewusst ohne anwesenden Vater/Mutter geplant zu werden.

      • Lisa sagt:

        @Tofu Tula Als ob es noch nie (heterosexuelle) Frauen gegeben hätte, die mit einem ihr kaum erkannten Mann geschlafen hat, um ihren Kinderwunsch zu erfüllen und ob es nicht zahlreiche Frauen gibt, die mit inkompatiblen Männern zusammen sind. Ich habe persönlich Vorbehalte gegenüber Alleinstehenden, die sich Kinder „besorgen“, habe aber keine Vorbehalte, wenn es um Partnerinnen (oder Partner) geht, die als Paar gemeinsam die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen bereit sind.

      • Sandra P sagt:

        Ich spreche von einer Minderheit, weil ich angesichts der Scheidungsraten, der zurückbleibenden Alleinerziehenden Mütter und der Patchwork Familien das Aufrechterhalten der bürgerlichen Kleinfamilie als Ideal, als heuchlerisch empfinde. Eine Gesetzesänderung würde es erlauben offener mit anderen Familienformen (welche eben eigentlich in der Mehrheit sind) umzugehen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Was ist mit der Integrität des Kindes welches bewusst ohne zugehörenden biologischen Elternteil geplant wird?
    Was ist mit seiner Freiheit seinen Vater, seine Mutter zu kennen?

    Im Übrigen sehe ich IVF auch bei heterosexuellen Paaren eher kritisch, um Leben zu erhalten wird je nach Verfahren selektioniert, reduziert, nach einer Wartephase (und je nach Land) entsorgt/in die Forschung weitergeleitet.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Adoption soll auch für homosexuelle Paare möglich sein. Reproduktionsmedizin jedoch ist fern jeder Ethik und gehört generell für alle verboten.

    • Poison Ivy sagt:

      Ich teile diese Ansicht nicht.

      Ich finde andere Dinge unethisch. Z.B. in bereits dysfunktionalen Beziehungen wider besseres Wissen weitere Kinder auf die Welt zu stellen. Und dann, wenn die absehbare Trennung eintrifft, sich und seine Brut selbstverständlich vom Steuerzahler durchfüttern zu lassen.

      Aber auch das wird vom Gesetzgeber explizit ermöglicht – auch wenn ich es nicht richtig finde.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Sie wissen NICHTS über mich, also unterlassen Sie die persönlichen Angriffe gegen mich!!!!

        Ausserdem habe ich immer gearbeitet, während die Kinderzuchtfront die Herstellung ihrer Brut vollumfänglich von anderen finanzieren lassen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Und was die Belastung von Steuerzahlern angeht: wir beherben zur Zeit auf unserem Hof einen Jugendlichen, der die Lehre abgebrochen hat. Müsste er in einer „Einrichtung“ untergebracht werden, wäre der Kostenpunkt 45’000.-, was von der Allgemeinheit berappt werden müsste. Wir aber tun das einer Freundin zuliebe, die uns am Herzen liegt.

        So leisten wir etwas für die Allgemeinheit. Und Sie?

      • Lisa sagt:

        @Tamar von Siebenthal: ich kann Ihren Ausbruch gegenüber „Poison Ivy“ nicht ganz nachvollziehen. Ist es möglich, dass sich Ihre Antwort zum „persönlichen Angriff“ auf einen anderen Kommentar bezieht? Jedenfalls: Ihre Aussage bezüglich Reproduktionsmedizin ist apodiktisch. Ich akzeptiere selbstverständlich, dass Sie dieses Prinzip haben. Allerdings habe ich den Seelenschmerz und die Belastung eines sehr selbstlosen Paars, die kein Kind auf „natürliche“ Weise haben konnten und schliesslich dank der Invitro-Methode Kinder hatte, aufs engste miterlebt und stehe seitdem der Sache sehr viel offener gegenüber als zuvor.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Lisa

        Seelische/psychische Erkrankungen haben verschiedene Ursachen. Es ist ja auch nicht so, dass seelisch erkrankte Personen plötzlich gesund sind, wenn sie dann ihren Kinderwunsch erfüllt haben.

        Jene Paare jedenfalls die mir bekannt sind, via Reproduktionsmedizin ein Kind gezeugt zu haben, sind alle unterdessen geschieden, bis auf ein Paar, bei welchem der Kinderwunsch aber eher eine Nebenrolle hat. Kinderwunschmedizin ist vor allem ein Beziehungskiller.

        Ja, ich verstehe einen Kinderwunsch, aber ich verstehe nicht die Unfähigkeit, einen anderen Lebensplan zu erstellen, wenn es halt nicht sein soll.

      • Poison Ivy sagt:

        Ihre persönliche Situation interessiert mich nicht – offenbar fühlen Sie sich getroffen. Mir egal. Aber es ist einfach die Wahrheit: es ist unethisch, in einer nicht funktionierenden Partnerschaft Kinder auf die Welt zu stellen, für die man dann nicht sorgen kann, sondern sich vom Steuerzahler aushalten lassen muss – auch wenn nur vorübergehend.
        Die mir bekannten ICSI/IVF-Paare sind tolle Eltern und liebevolle Paare, die ihr leben selber finanzieren. Kein einziges dieser Paare ist geschieden.

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        „vollumfänglich von anderen finanzieren lassen.“

        Reproduktionsmedizin wird in der CH von den Betroffenen zum allergrössten Teil selber bezahlt.

        Minimale Kenntnisse wäre eigentlich Voraussetzung, um in einer Diskussion mitzureden. Aber Hauptsache etwas mitgequackt, damit man sich besser fühlt.

      • Poison Ivy sagt:

        Nachtrag: Alle mir bekannten IcSI/IVF-Paare führen übrigens langjährige, stabile Beziehungen als Eltern ihrer Kinder. Und Sie?

      • L.T. sagt:

        „So leisten wir etwas für die Allgemeinheit. Und Sie?“

        Als Landwirte (whs auf einem Teilzeit-Hobby-Hof) kosten Sie die Allgemeinheit vor allem….

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Und jene die ich kenne, sind alle geschieden, was nicht heisst, dass diese geschiedenen Eltern von IVF Kindern zwingend keine liebevollen Eltern sind, genauso wie NICHT geschiedene Eltern NICHT zwingend liebevolle Eltern sind.

        Und nein: IVF Kinder werden nicht auf eigene Kosten gezeugt, sondern via KK. Dieser Einwand bringe ich nur als Gegenargument zu Ihrem, dass Alleinerzihende Ihre Kinder auf Staatskosten finanziere. Das tun IVF Eltern auch. Trotzdem muss ich betonen, dass die Kosten für Fertilitätsmedizin keinen Einfluss haben auf meine Meinung, dass es unethisch ist, Kinder zu züchten. Ich lehne diese aus ethischen Gründen ab, auch dann wenn die Eltern Selbstzahler sind.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ LT

        Während Akademiker ihr Studium selber finanzieren, Ärzte ebenfalls nur privat finanziert sind und Juristen für 50-70% (je nach Fachgebiet) gratis arbeiten, damit die Allgemeinheit die Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege nicht berappen muss.

        Arbeitslose, Working Poor, Kurzarbeit und Sozialhilfe wird auch vollumfänglich von den Arbeitgebern finanziert, da diese diese Kosten ja auch verursachen.

        Übrigens: mit Direktzahlungen werden nicht die Bauern subventioniert, sondern die Allgemeimheit, damit die „Geiz ist geil“ Fraktion billige Lebensmittel konsumieren kann. AKWs werden übrigens auch subventioniert, aber billigen Strom zu beziehen, stört Sie sicher nicht.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ LT

        Nachtrag: wir haben einen Vollerwerbsbetrieb mit SAK 2.8 bewertet.

        Also nix mit Hobby. Ihre dummen Behauptungen können Sie sich sparen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Aquila

        Beim ersten Kind werden für IVF DREI Versuche von der KK übernommen. Ich weiss das mit Sicherheit, weil ich im engsten Umfeld zwei solche Paare habe/hatte. Also erkundigen Sie sich wenigstens, bevor Sie hier einfach mitquaken und Unwahrheiten verbreiten.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Ivy

        Und 8 von 9 Paaren mit IVF welche ich kenne, sind geschieden. Das deckt sich auch mit den Studien, dass IVF Eltern im selben Masse von Scheidung betroffen sind, wie Eltern denen ein Kind verstirbt, oder schwer behindert ist. Gegen 90%, während die durchschnittliche Scheidungsrate ca 40-45% beträgt.

      • 13 sagt:

        @ Tamar
        In der Schweiz wird meistens die Abklärung, hormonelle Therapien und 3 IUI (intra-uterine Insemitation) von der KK übernommen. IVF (in vitro Fertilisation) nicht. Das nur zur Info.

      • Martin Frey sagt:

        @TvF
        IVF/ICSI Eingriffe werden nicht von den KK übernommenen. Etwas Information über ihre angeblichen IVF Freunde hinaus könnte nicht schaden. Ein einfacher search auf den entsprechenden Homepages der Kliniken (zb des Inselspitals) würde Ihnen da schnell weiterhelfen.
        Unwissen wird nämlich nicht wahrer mit der Wiederholung. Es ist irgendwann nur noch peinlich.

      • Poison Ivy sagt:

        Erstaunlich, dass sich Ihnen offenbar unzählige Paare anvertrauen, die danke der (Reproduktions)-Medizin Kinder erhalten konnten.

        Obwohl Sie diese Frauen als Zuchtstuten bezeichnen.

        Nicht sehr glaubwürdig….

      • Silvia sagt:

        NEIN, TvS, Sie erzählen kompletten Unsinn. Ich habe mehrere IVF-Versuche hinter mir und ich versichere Ihnen, dass in der CH die Krankenkasse NICHTS übernimmt. Die gesamten Kosten werden von den Patienten SELBER bezahlt. Das mit den drei bezahlten Versuchen ist allenfalls in D so.

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        TvS: in der CH wird nur Insemination von der KK bezahlt (3 Versuche).
        Hier fängt das Problem bei der Diskussion doch an: es reden hier Leute mit, die Insemination, Samenspende, IVF, ICSI und Leihmutterschaft nicht unterscheiden können und trotzdem glauben, mit reden zu müssen. Es ist dasselbe wie bei den Impf-Gegnern.
        Dafür, dass Sie vorgeben von betroffenen Paaren umgeben zu sein haben Sie selbst für ein Laie erschütternd wenig Ahnung von der Materie.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Silvia und 13

        Noch einmal. Ich hatte solche Fälle im engsten Familienkreis und da war die Kommunikation eine ganz andere

        @ Silvia

        Mir geht es auch nicht darum, IVF Eltern anzudichten, sie würden ihre Kinder nicht lieben, oder schlecht behandeln.

        Mir geht es um die ethische Frage, ob man künstlich menschliches Leben erschaffen darf und da vertrete ich seit immer die Meinung: nein, darf man nicht. Das hat nichts mit Ihnen persönlich zu tun, oder damit, dass ich selber mit Fingerschnippen schwanger wurde, sondern alleine mit meinem Gedanken, dass da Grenzen klar überschritten werden.

      • L.T. sagt:

        Was hat dieser SAK-Schnickschnack zu bedeuten? Früher haben Sie mal gepostet dass Sie nebenher noch Putzen und Ihr Partner einen Teilzeitjob hat.

        Also ist es kein „Vollerwerbsbetrieb“ sondern ein Hobby-Hof. Alles andere ist Augenwischerei – finden Sie sich mit der Wahrheit ab.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Aquila

        Ok, ok, ok Punkt für Sie. Ich habe Insemination mit IVF verwechselt. Punkt für Sie, peinlich für mich. Sorry, sorry, sorry.

        Es ändert aber nichts an meiner Überzeugung, dass Menschenleben nicht künstlich geschaffen werden darf/soll. Nicht wegen den gleichgeschlechtlichen Paaren und schon gar nicht wegen den Kosten, weil der solidarische Gedanke, dass viele für wenige bezahlen ein unumstössliches Muss dafür ist, dass eine Gemeinschaft funktioniert. Es hat auch nicht mit der sexuellen Orientierung zu tun.

        Es ist schlicht und einfach meine Überzeugung, dass menschliches Leben nicht künstlich geschaffen werden darf und soll.

      • 13 sagt:

        Schade nur, dass Sie offenbar all die Erklärungen der anderen, die auf dem Unterschied hingewiesen haben, nicht gelesen haben, aber mal zum Rundumschlag ausholten. „Künstlich“ und „natürlich“ als einzig anwendbare Kategorien ist einfach sehr kurz gedacht. Kinder aus einer Vergewaltigung sind auch „natürlich“ gezeugt, aber ist das besser? Kinder mit einem Narzisten? Kinder obwohl man weiss, dass die Gefahr einer schweren Behinderung sehr hoch sind? Und da Sie Kinder haben und zudem Ihre eigenen Kinder keinen Kontakt zum Erzeuger (Ihre Worte) haben, da er (auch Ihre Worte) unfähig und unwillig ist, Vater zu sein, stellt sich schon die Frage, wie Sie liebenden Paaren vorschreiben wollen, wie sie Kinder zeugen sollen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ LT

        Sorry, ich habe Ihren Kommentar bez SAK falsch gelesen.

        SAK= Sacharbeitskräfte. 1 SAK entspricht einem 100% Arbeitspensum und an der Anzahl SAK werden ein Teil der Direktzahlungen berechnet. Unser Hof ist mit 2.8 bewertet, also 2.8 Arbeitsstellen bezw 280% Stellenvolumen.

        Mein Mann arbeitet nur im Winter noch zusätzlich auswärts und ich mommentan noch zwei Tage.

        Kein Schnickschnack, sondern für viele Bauern auch mit bewertetem Vollerwerbsbetrieb Normalität.

        Soll auch nicht als jammern angesehen werden, sondern wertefrei als Tatsache. Wir lieben unser Leben. Ansonsten würden wir es nicht machen.

      • Poison Ivy sagt:

        „….stellt sich schon die Frage, wie Sie liebenden Paaren vorschreiben wollen, wie sie Kinder zeugen sollen.“

        Sie sagen es., 13. Selber beziehungs- und familientechnisch verbrannte Erde hinterlassen, aber anderen Paaren verbieten wollen, eine Familie zu gründen.

  • Sigi sagt:

    Lesen sie die Informationen und Argumente von 13!

    Sehr schön auf den Punkt gebracht, danke.

  • Dennis Bircher sagt:

    „Manchmal bin ich mir nicht ganz sicher, wie bereit jedoch du bist, für diejenigen anderen Frauen auf die Strasse zu gehen, deren Lebensrealitäten und Mutterschaftsoptionen sich von deinen unterscheiden.“

    Damit wird Folgendes impliziert: Es ist richtig und notwendig, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechts für die gleichen Anliegen einstehen.
    Das Problem ist: Diese Denkweise ist im Kern antifeministisch.

    Deshalb, liebe heterosexuelle Frauen, geht demonstrieren, wenn ihr das wollt. Und geht nicht, wenn ihr es nicht wollt.

    Aber lasst euch von niemandem sagen, ihr hättet als Frau eine bestimmte Meinung zu vertreten. Weder von Männern noch von Frauen.

  • Sandy sagt:

    Also so wie ich das lese, funktioniert dann der Mann als Samenspender einfach als „Zuchtstier“?? Oder man müsste ernsthaft auch die Leihmutterschaft inkl Eizellenspende legalisieren, damit auch homosexuelle Männer Kinder zeugen können. Ich weiss nicht, ob ich diese Entwicklung, dass man alles bekommen soll, was man will, wirklich befürworten kann. Ich kenne das Gefühl, wenn man seinen Lebensentwurf überdenken muss (es klappte lange nicht mit der SSW und ich setzte mich mit Kinderlosigkeit auseinander). Jedoch masse ich mir nicht an, über andere zu urteilen, die den IVF Weg gehen wollen. Ich finde es ethisch ein ganz schwieriges Thema, sowohl die Frage, wie ein Kind entstehen soll (wenn nicht auf dem üblichen Weg) und auch wer entscheidet, in welchem Umfeld es am besten aufwächst.

  • Irmgard Wiesner sagt:

    Im Migrosmagazin war gerade diese Woche ein Artikel über drei Männer in den Vierzigern die herausgefunden haben, dass sie Halbbrüder sind – Samenspende in heterosexuellen Familien, zweifellos Wunschkinder. Sie waren nicht glücklich darüber, empfanden, dass ihnen die halbe Verwandtschaft fehlte – trotz Stiefvater. Erwachsene haben nicht das Recht, wegen einem Kind den Kontakt zu einem Elternteil von vornherein vorzuenthalten – ein Name ist kein Ersatz für eine Beziehung. Das gilt für alle Eltern, die sich fragen, ob Samenspende für sie eine Lösung sein könnte.

    • Privat sagt:

      Für meine Mutter und ihren damaligen Mann war es das. Und ich bin glücklich darüber. Natürlich hören Sie nur von jenen, die dadurch in ein Identitätskrise gestürzt werden, die grosse Mehrheit jener, die einfach ein furznormales Leben führen, wird logischerweise nicht wahr genommen.
      Auch im Leben normal gezeugter Kinder kommen Tragödien vor, weil ihre Eltern nicht im Stand sind, mit ihrer Familie über wichtige Dinge zu reden. Das Argument: “Gerade kürzlich habe ich in der Zeitung (oder vielleicht in der Gala…) gelesen, dass jemand mit seinem Leben nicht glücklich ist.”, ist einfach nur schwach.

      • IVF-Kind sagt:

        Sehe ich gleich wie „Privat“ weiter unten. Als IVF-Kind bin ich meinen Eltern unendlich dankbar, dass sie diesen Weg gegangen sind.
        Ich liebe mein Leben, spüre täglich die Lebensenergie in meinen Adern, habe eine tiefe, liebevolle Beziehung zu meinen Eltern, meiner Partnerin und meinen Freunden.

        Das meine Mutter hier im Mamablog von einigen Perverslingen als „Zuchtstute“ bezeichnet wird ist einfach krank.

        Ich frage mich, wie viel ist im Leben dieser Menschen schief gegangen, dass sie hier so hasserfüllte Kommentare schreiben.

      • Martin Frey sagt:

        @IVF Kind
        Leute, die sich hier so menschenverachtend und bar jeglicher Empathie äussern, tragen ihre ganz eigenen Probleme vor sich her. Dieses Verhalten müssen Sie als das betrachten was es ist. Und sich wenn möglich nicht persönlich betroffen machen. Es hat mit Ihnen nichts direkt zu tun.

  • Noah Lilienthal sagt:

    Eigentlich ein sinnvolles Anliegen. Ist meine Unterstützung eigentlich nicht willkomen? Oder warum werden nur heterosexuelle Frauen angesprochen?

  • Pat sagt:

    Was, bitte, soll das?! Wenn ich als Frau mit meiner Freundin ein Kind will oder wenn meine Frau mit mir als Mann nicht noch einen sechsten Jungen, sondern ein Mädchen will oder wenn ich als alleinstehende Frau ein Kind will, dann KÜMMERE ich mich darum, und tue, was zu tun ist, und irgend eine staatliche Stelle frage oder informiere ich nicht. Alle diese drei Wünsche lassen sich erfüllen. Man reist eben in die entsprechende Klinik oder bestellt sich Samen, und wenn man sich von einem Mann zwecks Kinderwunscherfüllung schwängern lässt, gehört der Mann von jeglicher Zahlungspflicht befreit, dies am Rande. Alles lässt sich regeln. Dieses ständige „Staat-muss-tun“-Gejammer geht mir auf den Wecker. Abgesehen davon ist der Jammertext oben mühsam zu lesen. Bitte noch üben vor der Diss. Merci.

  • Lala sagt:

    Ich habe überhaupt nichts gegen IVF u.s.w. für alle, sofern es privat finanziert wird… Wenn mein tiefster Herzenswunsch ein Rennpferd ist, interessiert das den Staat zu recht auch wenig.

    Aber warum kommt Adoption im obigen Text und auch in den Antworten nirgends vor? Das wäre imho eine sinnvollere Alternative.

    • Pretty Belinda sagt:

      @Lala.: …. oder noch besser: Versucht es auf ganz „normalem“ Weg und wenn das nicht „klappt“, dann akzeptiert es. Es gibt auch ein Leben ohne Kinder und es ist kein schlechtes, im Gegenteil, ausser, Ihr macht es selber dazu.. Und den gleichgeschlechtlichen Paaren möchte ich sagen: Freut Euch einfach darüber, dass Ihr heute endlich so selbstverständlich zusammen sein und sogar heiraten könnt, seht aber bitte auch ein, dass der Anspruch, unbedingt Kinder haben zu wollen – egal auf welchem Weg – nicht nur absolut egoistisch, sondern in erster Linie – man kann es drehen und wenden wie man will – gegen die Natur ist, woran sich auch in tausend Jahren nichts ändern wird und egal, wie viele Leihmütter und Samenspender zugange sind, es ist und bleibt naturwidrig.

  • Zufferey Marcel sagt:

    Theoretisch müsste der Samenspender aber Unterhalt zahlen, wenn…

    https://www.welt.de/wirtschaft/article136927574/Muessen-Samenspender-ihren-Kindern-Unterhalt-zahlen.html

    Diesen Unfug sollte man aber im Falle von künstlich gezeugten Kindern rechtlich unter allen Umständen eliminieren! Trotzdem sollte dem Kind der Weg ein Leben lang offen stehen, den biologischen Vater, wenn auch immer gewünscht, zumindest namentlich zu kennenlernen zu dürfen. Das ist allerdings auf den ersten Blick ein unvereinbarer Widerspruch. Oder?

    • sepp z. sagt:

      @Marcel, in der Schweiz ist der Samenspender tatsächlich immer unterhaltspflichtig. Vertragliche Wegbedingung gilt nicht. Das gilt sowohl wenn man das Kind im Ausland zeugt wie auch wenn man es in der Schweiz zeugt.

    • 13 sagt:

      @ ZM
      Ich bin völlig mit Ihnen einverstanden, man sollte aber von D auf die CH schliessen. In der Schweiz riskiert der Spender bei einer staatlichen Samenbank nicht, unterhaltspflichtig zu werden. Ebenfalls hat da Kind mit 18 Jahren das Recht, den Namen zu erfahren. Bei privaten Spenden kann das nicht gewährleistet werden.

    • Martin Aebischer sagt:

      Ich denke das ist Panikmache. Erstens geht es im verlinkten Artikel um die Situation in Deutschland. Zweitens scheint mir, dass dort Diskussionen um anonyme vs nicht-anynome Spenden sowie private Spenden vs Spenden mit in- vs ausländischen Samenbanken vermischt werden, ohne dass jeweils genau klar ist, um welche es geht, und was ganz genau die Risiken für den Spender sind. In der Schweiz ist die Situation jedenfalls klar. Wer über eine lizenzierte Samenbank spendet, ist nicht zu Unterhalt verpflichtet. Aber das Kind hat das Recht auf Kenntnis des biologischen Vaters. Gar kein Widerspruch. Und nur um diesen Fall geht es hier ja.

    • Zufferey Marcel sagt:

      Ich kenne die Rechtslage (in der Schweiz) nicht. Aber in Deutschland, England und den USA gab und gibt es Diskussionen über die Unterhaltspflicht des Samenspenders:

      https://www.theguardian.com/money/2012/oct/26/gay-sperm-donor-pay-child-support-maintenance

      https://edition.cnn.com/2014/01/23/justice/kansas-sperm-donation/index.html

      Dass das in der Schweiz gar nicht möglich ist, kann ich nicht beurteilen. Andererseits wusste ich auch nicht, dass es hierzulande staatliche und private Samenbanken gibt (13).

      • 13 sagt:

        @ Marcel
        Ich meinte nicht private Samenbanken, sondern privaten Samenspende. Homosexuelle Paare sind meistens nicht auf IVF angewiesen, sondern können das „Einsetzen des Samens“ auch mittels Bechermethode selber durchführen, wenn ein Mann spendet. Da läuft daher alles privat. Allerdings ist es eben in der CH im Gegensatz zu anderen Ländern (ich dachte D, mag mich aber täuschen) nicht möglich, vertraglich vorab auf die Vaterschaftsklage und Unterhalt zu verzichten. Solche Verträge sind nicht bindend.

      • Zufferey Marcel sagt:

        13: Ich bin der Überzeugung, dass Unterhaltsansprüche und weitere Forderungen finanzieller Natur (Erbrecht) bei Samenspendern rechtlich kategorisch ausgeschlossen werden sollten, da ein biologischer Vater in lesbischen Beziehungen explizit nicht erwünscht ist. Das halte ich übrigens nicht für einen Affront gegen Männer, sondern vielmehr für „naturgegben“. Die einzige Aufgabe eines Mannes in diesem Zusammenhang besteht darin, seinen Samen zu spenden und, wenn erwünscht, einer Kontaktaufnahme „seines“ Kindes zu jedem Zeitpunkt offen zu stehen.

      • 13 sagt:

        Ja, einverstanden. Genau darum sollten lesbische Frauen Zugang zu staatlichen Samenbanken haben, wo das genauso rechtlich geklärt ist.

  • Lina Peeterbach sagt:

    Ich befürworte die Ehe für alle und Zugang zur Fortpflanzungsmedizin ganz klar. Kinder brauchen vor allem liebende, zugewandte Bezugspersonen, und diese finden sich in Regenbogenfamilien genauso (oder genauso nicht) wie in Hetero-Beziehungen.
    Ich bin allerdings nicht sicher, dass dieser Brief ganz glücklich formuliert ist. Was will die Autorin uns mit den klugen Büchern der klugen Mutterschaftsablehnerin genau sagen? Auch den Bezug zum Frauentag finde ich nicht richtig gewählt, denn meiner Meinung nach müsste man dieses Thema eben für alle homosexuellen Paare diskutieren. Wer daran glaubt, dass Elternschaft für alle möglich sein soll, muss auch schwule Männer und Singles in die Debatte integrieren

    • Niklas Meier sagt:

      Homosexuelle sollen einfach adoptieren können, nicht mehr. Dann wären alle gleichgestellt.
      Ein Singlemann kann ja auch nicht Vater werden und auf eine Leihmutter bestehen.
      Einer Singlefrau stehen die selben Gratisoptionen offen wie jeder anderen Frau.

  • SrdjanM sagt:

    Ich behalte mal meine Meinung zum Thema für mich, würde aber gerne eine kleine Betrachtung teilen.

    Aktuell (ca. 10:40) steht es min. zwei zu eins für Männer, wenn es um Wortmeldungen geht.

    Den meisten geht es auch nicht um die Aussage des Textes, sondern eher um die Person der Autorin selbst oder die eigenen, «richtigeren» Überzeugungen.

    Das viele Mansplaining wird dann wohl für noch mehr Demonstrantinen sorgen, hoffentlich. Weiter so.

    • Zufferey Marcel sagt:

      Sie finden dieses Phänomen eigentlich in sämtlichen Kommentarspalten aller Zeitungen: Es melden sich mehr Männer, immer und überall, ganz unabhängig vom Thema. Mit „Mansplaining“ hat das überhaupt nichts zu tun.

    • Ed Turner sagt:

      Mit dem Inhalt des Textes bin ich völlig einverstanden, ich bin sehr dafür, die Fortpflanzungsmedizin für homosexuellen Paare zu öffnen. Aber wer Kritik an irgendeiner debattierbaren Meinung mit feministischen Kampfbegriffen „Mainsplaining“ abtut und das Geschlecht oder die Gruppenzugehörigkeit der Kritisierenden für wichtiger hält als den Inhalt der Kritik, der sollte sich schon fragen, ob in der in letzter Zeit immer lauter werdenden Kritik gegen die angebliche „linke Identitätspolitik“ nicht doch ein Funken Wahrheit steckt.

      • sepp z. sagt:

        @Ed, für die meisten Linken (vor allem für die identitären Linken, Feministinnen etc) zählen eben nicht Fakten, sondern die biologische Herkunft oder Gefühle. Wer sich nicht mit Argumenten auseinandersetzen will, wie Srdjan, der kritisiert einfach mal schnell das Geschlecht des Argumentierenden und ruft ein feministisches Buzz-Word. Das ganze ist sowas von durchschaubar und abgelutscht.

  • vm sagt:

    Mich friert, wenn ich die Kommentare lese. Die Viehzucht-Vergleiche sind echt geschmacklos. Sich Urteile über Menschen, die auf natürlichen Wege keine Kinder bekommen können, und deren Umgang damit, anzumassen, ebenso. Im Übrigen geht es nicht darum, ob man grundsätzlich für oder gegen Reproduktionsmedizin ist. Das ist längst entschieden. Es gibt sie, sie wird unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen angewendet. Es hier darum, ob alle Frauen, unabhängig von der sexuellen Orientierung, Zugang dazu haben sollen. Die Antwort sollte klar sein. An die Männer, die sich wieder mal nicht inkludiert fühlen: Es geht in diesem Artikel um Samenspende und nichts anderes. Das betrifft euch nicht. Aber reden wir gerne ein andermal über das Adoptionsrecht für alle, da bin ich auch dafür.

    • 13 sagt:

      Danke für diese Worte!

    • Peter Meister sagt:

      Nein, es geht hier nicht darum, ob alle Frauen, unabhängig von der sexuellen Orientierung, Zugang haben sollen, sondern ob eine Frau alleine (ohne Mann) das Recht auch haben soll.
      Und wenn es die Männer ja so gar nicht betrifft – woher kommt dann die Samenspende? Schon eine eher komische Auffassung…

    • Niklas Meier sagt:

      vm, Sie schliessen also Männer aufgrund ihres Geschlechts von einer zutiefst moralischen Diskussion aus?
      Dass Sie da absolut in ein Fettloch (nein, nicht Näpfchen) treten, sollte Ihnen aber bewusst sein.

    • Kat sagt:

      Danke für Deine Zeilen! Es ist erschreckend was Leute hier schreiben! Ich frage mich wovor diese Leute denn Angst haben? Werden diese “unnatürlich“ gezeugten Kinder denn die Weltherrschaft ergreifen und die „natürlich“ gezeugten Menschen diskriminieren?…

      Eltern die sich jahrelang mit Kinderwunsch auseinandersetzen sind deswegen noch lange keine Egoisten. Nur weil sie nicht aus einem „Unfall“ heraus Kinder kriegen können (auch heteros sind betroffen) bedeutet nicht dass sie weniger Liebe und Fürsorge für ein Kind haben können….

      Wer nicht betroffen ist sollte sich nicht in das Leben der anderen einmischen, denn Gefahr besteht doch keine. Habt weniger Angst, liebe Mitmenschen! Glaubt doch mal ans Gute im Menschen und lasst die Spiele mit Macht durch Angstmacherei!

    • Sportpapi sagt:

      @vm: „Es geht in diesem Artikel um Samenspende und nichts anderes.“ Sehe ich nicht so. Aber wenn dann die Frauen konsequenterweise schweigen, wenn es um Leihmutterschaft geht, bin ich einverstanden.
      Auch wenn unsere Demokratie nun mal nicht so funktioniert, dass nur die Betroffenen oder speziell die Nutzniesser entscheiden, was gelten soll.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Frauen sollen schweigen, wenn es um LeihMUTTERSCHAFT geht? Du machst hier einen sehr entscheidenden Fehler: wenn es um die Samenspende d.h. den Vorgang des Spendens geht (wer darf? Wie oft? Entschädigung etc.) sind Männer betroffen. Beim Empfangen des gespendeten Samens nicht, ausser als Partner der Empfängerin, was es so bei lesbischen Frauen nicht gibt. Der Frauenkörper ist und war schon immer ein Politikum. Das Frauen inzwischen darüber mitreden können, ist hingegen Fortschritt.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Letztlich geht es um das Kindswohl, nicht um die Eltern. Und grundsätzlich auch nicht um die Frage der Betroffenheit. Sondern die Gesellschaft bestimmt gemeinsam die Regeln, die in der Gesellschaft gelten sollen. Zumal ja in der Regel die Männer zu grossen Teilen als Väter oder Steuerzahler Mütter mitfinanzieren.
        „Der Frauenkörper ist und war schon immer ein Politikum.“ Ja. Siehe Debatte zur Leihmutterschaft. Ansonsten sind es heute meist nicht die Männer, die über Frauenkörper politisieren. Wenn es überhaupt um „Körper“ geht.

      • 13 sagt:

        Über 2/3 des Parlaments (Gesetzgebende Gewalt) besteht aus aus Männern. Wer politisiert demnach?

    • Sventje sagt:

      „An die Männer, die sich wieder mal nicht inkludiert fühlen: Es geht in diesem Artikel um Samenspende und nichts anderes. Das betrifft euch nicht..“
      Klar. Frauen beziehen den benötigten Samen ja dann einfach aus dem gut sortierten Laden um die Ecke, oder?

    • maia sagt:

      @vm: „An die Männer, die sich wieder mal nicht inkludiert fühlen: Es geht in diesem Artikel um Samenspende und nichts anderes. Das betrifft euch nicht“ – woher kommt denn der Samen für die Spende?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ vm

        Ja, mich friert es auch, wenn man um seinen eigenen Egoismus durchzuzwängen jegliche Ethik und Menschenwürde in den Wind schiesst.

        Wenn man Mensch und Tier unterscheiden will, hat man auch von Reproduktionsmedizin bei Menschen abzusehen, weil es sich von der Viehzucht nicht unterscheidet, auch wenn die Wahrheit weh tut.

      • Martin Frey sagt:

        @TvS
        Ich glaube, wenn Sie keinen Unterschied zwischen Viehzucht und Fertilitätsmedizin zu erkennen vermögen, dann tut das tatsächlich weh. Insbesondere, wenn Sie in dem Kontext noch von „Ethik und Menschenwürde“ schwadronieren.
        Ich würde mal bei der Würde des Tieres beginnen, so als Anfang. Das liegt Ihnen offensichtlich näher.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Martin Frey

        Ich behandle meine Tiere besser, als viele ihre eigenen Kinder und sofern Sie nicht zu 100% darauf achten, nur gelabelte Produkte zu konsumieren, welche die Würde des Tieres achten, ist Ihr Kommentar unter „Wasser predigen und Wein trinken“ zu ordnen, oder „vermögen“ Sie es nicht, den Zusammenhang von Tierwürde und Ihrem Konsumverhalten zu erkennen?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Martin Frey

        Die Würde eines Tieres geht einher mit der Bereitschaft der Konsumenten, für diese zu bezahlen.

        Und ja: ich behandle meine Tiere besser als manche „Eltern“ ihre eigenen Kinder behandeln.

        Was ist übrigens Ihr Beitrag zur Würde von Nutztieren?

      • Martin Frey sagt:

        @TvS
        Ich achte in der Tat darauf, ausschliesslich gelabelte Produkte zu konsumieren, welche die Würde des Tieres achten und biologisch hergestellt werden. Soweit möglich, kaufe ich direkt ab Hof.
        Trotzdem weiss ich, dass dies nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist, auf Ihre Frage nach meinem Beitrag.
        Denn im Zusammenhang mit Tierwürde ist mir auch bewusst, wie auch gelabelte Tiere gehalten werden und oft fernab von dem sind, was uns die Landwirtschafts- und Grossverteilermarketingabteilungen gerne vorgaukeln.
        Das Gros der CH-Nutztiere wird sowieso anders gehalten, unter oft erbärmlichen Bedingungen (und nein, damit meine ich explizit nicht die schwarzen Schafe)
        Wie Sie Ihre Kinder behandeln, kann und will ich nicht beurteilen. Was Sie bei anderen ggf. auch weniger tun sollten.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Frey

        Das Gros der Frauen wird von schweizer Männern unter erbärmlichen Bedingungen gehalten, anderst als die Männerschaft es uns vorgaukelt und damit meine ich nicht nur die schwarzen Schafe…..

        Darüber, wie Sie Ihre Frau behandeln habe ich keine Kenntnis und will mir deswegen auch kein Urteil anmassen. Sollten Sie ebenfalls nicht tun.

      • Martin Frey sagt:

        Mehr fällt Ihnen nicht ein, Tamar?
        Naja, besser Sie lassen es hier raus als anderswo…

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Martin Frey

        Das entspricht NICHT meiner Meinung, sondern soll aufzeigen, wie unsagbar pauschalisierend Ihr Kommentar ist. Offenbar vermögen Sie den Zusammenhang zu Ihrem dummen, unwahren Kommentar nicht zu erkennen.

        Tja, bei 13 würde es heissen „Treffer gelandet“, aber wenn es einem selber trifft, findet man es dann plötzlich nicht mehr lustig, nöd wahr?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Martin Frey

        Tja, bei 13 würde es heissen „Treffer gelandet“ mit lachendem Smiley, aber wenn es einem selber trifft, findet man es dann plötzlich nicht mehr lustig, nöd wahr? Die liebe Doppelmoral.

      • 13 sagt:

        @ Tamar
        Sie verrennen sich völlig. Natürlich haben Viehzucht und Tierhaltung mit den Konsumenten zu tun. Nur hat die Reproduktionsmedizin damit rein gar nichts zu tun. Weder der Vorgang (IVF oder gar Leihmutterschaft bei Tieren?) noch das Motiv (Babies kommen weder für die Fleischproduktion noch als „Abfallprodukt“ für die Milchproduktion zur Welt). Der Vergleich ist beleidigend, unnötig und in erster Linie völlig falsch. Von wegen Wahrheit und so…

  • Susan sagt:

    Lesbische Paare und alleinstehende Frauen können sich ihren Kinderwunsch sehr wohl auch ohne Samenbank und Fortpflanzungsmedizin erfüllen.
    Das Zauberwort heisst: Insemination zu Hause.
    https://www.co-eltern.de/blog/kuenstliche-befruchtung-zuhause-wie-funktioniert-die-insemination-zuhause/
    Und:
    https://www.familyship.org/
    Zitat Homepage:
    „Hier lernst du Menschen kennen, die auf freundschaftlicher Basis eine Familie gründen möchten. Ob Co-Elternschaft, Regenbogenfamilie, Mehrelternschaft oder alleinerziehend: gründe die Familie, die zu dir passt!“
    Oder:
    Vielleicht lässt sich ein Samenspender ja auch im persönlichen Freundeskreis finden.

    • 13 sagt:

      Das Problem dabei ist, dass in der Schweiz (im Gegensatz zu Deutschland soviel ich weiss) kein „Haftungsausschluss“ gemacht werden kann. D.h. der Samenspender kann sich nicht dagegen absichern, bevor die Stiefkindadoption durch ist, plötzlich doch noch als Vater belangt zu werden, inkl. Alimentenpflicht und auch Erbrecht des Kindes. Es wird wohl selten sein, aber das Risiko besteht.

      • Nora Gerber sagt:

        Es ist nicht so selten, wie man denken könnte – es gibt Fälle, in denen die Anreize dafür für die Mutter oder das Empfängerpaar extrem hoch sind. Bei den beiden Fällen, die ich kenne, ging es jeweils um mittellose Frauen ohne Aufenthaltsbewilligung. Beide Probleme lassen sich so lösen. Damit will ich niemanden beschuldigen, ich finde es selber schade, das so etwas gemacht wird, aber es gibt es nun einfach mal.

  • Peter Meister sagt:

    „Stell dir vor, dass du mit demjenigen Menschen, den du liebst und mit dem du Kinder haben möchtest, nie wirst Kinder zeugen können.“
    Heisst das nun, dass der Staat / die Gesellschaft daran schuld ist, das rein biologisch gewisse Dinge nicht gehen?!? Auch wenn es erlaubt würde, braucht es immer noch ein Mann und das Kind stammt von einer Frau und einem Mann ab, Punkt! Das Kind wird immer eine Mutter und einen Vater haben und es ist meiner Meinung nach falsch zu behaupten es hätte dann 2 Mütter nur weil das so schön in den EIGENEN Lebensentwurf passt. Das Kind sollte immer auch das Anrecht darauf haben, zu wissen wer seine Eltern sind.

  • Brenner sagt:

    Meine Fresse, jetzt kommen all die MoralistInnen und wettern gegen die Reproduktionsmedizin. Sollen doch alle einfach ihr Schicksal aktzeptieren. Nur so zur Erinnerung:
    – der Mensch kann nicht fliegen, deshalb baut er Flugzeuge
    – der Mensch hat kalt im Winter, deshalb nutzt er Heizungen
    – der Mensch will Familienplanung, deshalb verhütet er
    – der Mensch will nicht verrecken, deshalb nimmt er Medizin
    Lang lebe der Fortschritt.

    • Muttis Liebling sagt:

      Ihre Beispiel sind alle falsch, sie entsprechen nicht den Typus des Gewerbes namens Reproduktionsmedizin.

      Legitim ist reaktive Hilfe. Mich greift etwas an, ein Mensch, ein Leiden, ein Unwetter – ich reagiere darauf mit einer Gegenstrategie.

      Bei der sog. Reproduktionsmedizin handelt es sich aber um eine pro-, nicht um eine reaktive Strategie. Die ist Ärzten seit Hippokrates explizit verboten und ist auch über den Rahmen von Medizin hinaus illegitim. Vergleiche präventive Militärschläge, derartige Strategien sind höchst unmoralisch und unmenschlich.

      • Valentin B. sagt:

        Geehrter ML
        Einen Moment lang war ich fasziniert ab ihrem sehr treffend formuliertem Konter. Bravo!
        Aber …
        Ist Verhütung nicht Proaktiv?

      • Brenner sagt:

        Natürlich ist Reproduktionsmedizin reaktiv: Sie reagiert auf die (teilweise) Unfruchtbarkeit eines wachsenden Teils der Bevölkerung. So lösen aufgeklärte Menschen Probleme, und das seit de alten Griechen.
        Und nur so am Rande: Erkundigen Sie sich doch mal über Präventivmedizin…

    • Niklas Meier sagt:

      Genau Brenner. Und täglich wird gewettert, auf was alles verzichtet werden müsse um den Klimawandel abzuschwächen. Aber dann Kinder erschaffen, das ist gut und richtig?

    • Viola sagt:

      Perfekt auf den Punkt gebracht!

  • Mann hält die Luft an sagt:

    Ein weiterer Beitrag im Bereich: Ständiges Fordern nach mehr Privilegien, ohne dafür eine Gegenleistung liefern zu wollen.

    • Nicole Zarotti sagt:

      Gefordert werden nicht mehr Privilegien, sondern gleiche Rechte und Pflichten für Alle unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung!

      Und zum Thema Gegenleistungen: ich als Frau in einer Eingetragenen Partnerschaft habe sehr wohl die gleichen Pflichten wie Personen in einer Ehe (Steuern etc.), aber nicht die gleichen Rechte.

      • zysi sagt:

        Ist ja gut, wir wissen nun langsam, dass sich die Formulierung „gleiche Rechte“ anstelle von der eben treffend genannten Privilegierung, eingebürget hat – es ändert aber nicht an der Tatsache, dass diese Selbstselektion für eigene Bedürfnisse rein egoistischer Natur ist und nicht auf Solidarischer Teilnahme an der Gesellschaft beruht; denn wenn der Wunsch nach Hinwendung zu und Verantwortungsübernahme an Kindern so stark, aber die natürlichen, realen Voraussetzungen nicht gegeben sind, dann könnte frau/man auch bei den vielen Freunden, Bekannten, Verwandten mit Kindern aktiv sich einbringen – es gibt da ja genügend Bedürfnisse (hier im MB quasi täglich zu lesen) zur Befriedigung….
        Ah, stimmt, es geht nicht Sinn oder Unsinn – nur um das ICH…..

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Zysi

        Danke, danke, danke.

  • Rüdiger Kraus sagt:

    Bei gewissen Froscharten wird spontan das Geschlecht, wenn es an einem der beiden Geschlechter mangelt. Sprich die Natur findet ihren Weg (Jeff Goldblum in Jurassic Park „Nature finds it’s way“) wenn nötig. Reproduktions-Medizin hat mit Natur rein gar nichts zu tun. Da will man einfach wie die Ami-Cowboys die Kreditkarte zücken und das Problem wegzahlen…unnatürlich halt

  • Anh Toàn sagt:

    Also ich hab‘ einfach nur mich lieb, dafür ganz doll, und ich will jetzt einen „Minime“, einen Klon von mir.

  • Muttis Liebling sagt:

    Ehe für Alle ist eine Mogelpackung. Wenn überhaupt wäre die polygame Ehe wünschenswert, denn die befriedigt nicht nur egomanische Individualbedürfnisse, sondern hat auch biologische und soziale Vorteile.

    Eingriffe in die Reproduktion, egal welche, sind moralisch nicht vertretbar. Es ist kein Defizit, wenn es Menschen gibt, welche auch egal welchen Gründen von bestimmten Prozessen ausgeschlossen sind. Das ist die Konsequenz aus dem grundsätzlich statistischen Charakter alles Seiendes.

    Krank- und Behindertsein ist eine unausweichliche Facette von Leben, der man zwar reaktiv, aber niemals proaktiv entgegen tritt. Schliesslich ist die gesamte sog. Reproduktionsmedizin nur ein Geschäftsmodell, aber kein Bestandteil einer humanistisch ausgerichteten Medizin im Sinne von Heilkunde.

    • Thomas sagt:

      Das heisst also, sie verhüten nicht? Dann haben sie wohl entweder nie Sex oder unterstützen unsere AHV mit x Kindern?

    • Viola sagt:

      „Eingriffe in die Reproduktion, egal welche, sind moralisch nicht vertretbar.“

      Warum?

      • zysi sagt:

        Weil der Mensch Ergebnis und nicht Ursache des/eines schöpferischen Ereignisses ist.

        Gegenfrage: Wozu der Eingriff?

    • Aquila Chrysaetos sagt:

      Ich weiss nicht, ob man sich als „medizinischer Archivar“ zum recht komplexen Gebiet der Reproduktionsmedizin oder generell zur Ethik der Medizin (als Arzt) äußern sollte.

      Vielleicht überlässt man das besser den richtigen Ärzten.

  • sepp z. sagt:

    Nur Väter dürfen in unserem Land noch nicht wissen, ob sie der Vater ihres Kindes sind. Dazu brauchts die Einwilligung der Mutter. WTF.

  • seidenspinner sagt:

    Warum kann sich ein Mensch nicht damit abfinden, wenn es mit dem Kind nicht klappt?! Man muss auf Teufel komm raus ein Kind PRODUZIEREN. Als ob es eine Maschine ist und nicht ein Lebewesen.

    • Leila Taleb sagt:

      Warum kann sich ein Mensch nicht damit abfinden, wenn es mit der Genesung nicht auf natürlicher Basis klappt?! Wieso muss man der Natur reinpfuschen und sich mit künstlich hergestellter Medizin vollstopfen und/oder operative Eingriffe vornehmen?! Man muss auf Teufel komm raus gesund werden und möglichst lange Leben. Also ob es eine Maschine ist und nicht ein Lebewesen.

      • Muttis Liebling sagt:

        Infertilität, egal ob biologisch oder gewollt, ist keine Krankheit, von der man genesen kann. Die Biologie ist nun mal so, dass alles auf Verteilungen beruht und jede Funktion kennt auch die Nicht- Funktion, ohne das dies ein Makel ist.

        Ein verantwortungsvoller Arzt arbeitet nie gegen die Biologie, d.h. er korrigiert nur Krankheiten und Störungen, aber keine Behinderungen, nicht das Altern und keine Verteilungsränder.

      • Niklas Meier sagt:

        Frau Taleb, da bin ich bei Ihnen. In meiner Patientenverfügung steht, dass man nach einer Woche die Geräte abstellen soll.
        Es ist doch auch fraglich, warum Frühchen, bei denen eine Behinderung sehr wahrscheinlich ist, aufgepäppelt werden sollen/müssen. Oder warum Schwerstbehinderte und schwerkranke Alte (und auch nicht ganz so alte) unter riesigem Ressourcenaufwand am Leben erhalten werden.
        Aber das ist eine gänzlich andere Diskussion.

      • Leila Taleb sagt:

        @ Muttis Liebling
        Unfruchtbarkeit wird von der WHO als Krankheit definiert!
        Ihre Aussagen sind ziemlich wirr. Mittels verschieden Therapiearten können teilweise Behinderungen behoben oder reduziert werden.

      • maia sagt:

        Ich weiss, dass dieWHO Unfruchtbarkeit als Krankheit definiert. – Trotzdem weigere ich mich, mich als Betroffene als „krank“ anzusehen – ich bin kerngesund. Ich kann keine Kinder bekommen genauso wie vieles anderes, was ich gerne möchte nicht bekommen kann. Wo liegt das Problem?

    • marsel sagt:

      Warum kann der Mensch sich nicht damit abfinden, dass er nicht fliegen kann?
      Grenzen akzeptieren liegt einfach nicht in unserer Natur.

  • Robert Walpole sagt:

    Ich will auch mehr vom Kuchen haben. Muss man Philosophie studiert haben, um derart krude Dinge schreiben zu können?
    Ist das eigene Ego die Krone des Möglichen? Ist es ethisch vertretbar, alles zu machen, was möglich ist?
    Dieser egoistische, unethische und in seinem Kern ignorante Umgang mit menschlichen Tiefen der Reproduktionsmedizin lässt einen die Stirn runzeln.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Und diese egoistische ich will Kinder um jeden Preis Fraktion ist dieselbe, welche Abtreibungen befürwortet.

      • Tela Taleb sagt:

        Und jetzt? Was wollen Sie damit sagen? Eine Frau soll selber entscheiden können, ob sie den Embryo behalten möchte oder nicht. Ein Abbruch ist bis zur 12. SSW möglich. Das heisst jedoch nicht, dass Sie oder ich abtreiben müssen/sollten. Ich befürworte NICHT Abtreibungen, sondern das Selber-Entscheiden-Dürfen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Reproduktionsmedizin ist ein Gewerbe, welches nicht Teil der Medizin ist. Man übt das mit dem selben Ziel aus, als man Autos baut und verkauft. Ein ethisch ausgebildeter Arzt, der das, was er in Medizinische Ethik gelernt hat auch beherzt, würde eine solche verwerfliche Tätigkeit niemals ausüben.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Taleb

        Aber das Kind welches geboren werden will, hat nichts zu entscheiden? Doppelmoral vom Feinsten.

      • Leila Taleb sagt:

        Nein, natürlich nicht wie auch Sie oder ich nicht entscheiden konnten, ob wir geboren werden wollten. Das liegt in der Hand der Mutter.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Die Mutter hat es in der Hand, indem sie enthaltsam lebt, oder sicher verhütet.

  • Esther sagt:

    Ich glaube unsere Welt wird verrückt. Dass man die Kühe technisch inseminiert ist schon schlimm aber die Frauen ? Es gibt halt Schicksale in welchen Kinder zu zeugen nicht drin liegt und so ist es. Kann man es oder will man es einfach nicht akzeptieren ? Ich kenne 3 Ehepaar die alle keine Kinder haben konnten. Aber sie sind noch immer glücklich zusammen und dies im Rentenalter. Eines der Paar hat 2 Kinder adoptiert, sie hatten Glück mit dem Mädchen aber mit dem Bub hatten sie stets Probleme und mit 25 hat er sich das Leben genommen. Dabei waren die Adoptiveltern mit beiden gleich. Einem anderen dieser Paare sagte ich sie sollten doch einen Hund haben aber nein, zu kompliziert obwohl die Frau nicht arbeitete. Heute haben sie einen Hund, endlich, und sind begeistert !

  • Peter Maier sagt:

    Toller Entwurf für ein „gelungenes Leben“. Wenns dafür die unsäglich dumme Reproduktionsmedizin braucht, auch egal. Was interessiert mich das grosse Ganze, das Ego über alles.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Kinder wie Vieh zu züchten ist unethisch. Deswegen soll IVF, Samenspende und Leihmutterschaft gänzlich verboten werden, unabhängig von der sexuellen Ausrichtung der Paare.

    • Esther sagt:

      Tamar : genau. Ich denke wie Sie.

    • Yannick sagt:

      Stimme ihnen absolut zu.

    • Leila Taleb sagt:

      Sagen Leute, die problemlos Kinderkriegen konnten oder keinen Kinderwunsch haben/hatten….. Welch eine ignorante and arrogante Haltung. Unfruchtbarkeit kann zu psychischen Erkrankungen führen.

      • Robert walpole sagt:

        @Leila
        Ihr Argument ist nur dann stichhaltig, wenn ich einem wie auch immer gearteten, psychischen Syndrom eines menschlichen Individuums die Eckpunkte der menschlichen Existenz als Ganzes unterordne. In jüngster Zeit wird sogar die künstliche Fortpflanzung in der Tiermast als unethisch abgelehnt. Und nun verlangt eine andere Meinungsfraktion die Beseitigung sämtlicher ethischer Schranken, wenn es um die künstliche Insemination von Frauen geht.
        Wenn Sie schon psychische Probleme ins Feld führen, dann glauben Sie also, dass jene Kinder davon verschont bleiben werden, wenn sie erfahren, wie sie gezeugt worden sind?

      • Christina sagt:

        Ja gell, wenn man nicht alles haben kann, was man will, dann gibt es nichts, gar nichts mehr Begehrenswertes im Leben , oder? Diese Fixierung auf das Kinderkriegen ist eine erzkonservative, die Lebensperspektiven und Möglichkeiten der Frauen reduzierende Haltung. Und gell, Privatsache, aber die Allgemeinheit soll dann die nötigen Infrastrukturen und Unterstützungen finanzieren. Und dann das Gejammer der Alleinerziehenden. Dafür dürfen dann die 100 % arbeitenden Männer und Kinderlosen im Berufsalltag jeweils einspringen, wenn es klemmt.

      • Leila Taleb sagt:

        @Robert walpole
        Körperliche Erkrankungen und/oder die daraus resultierende Behandlungen (z.B. Chemotherapie) können Unfruchtbarkeit verursachen oder auch Umwelteinflüsse vermindern die Spermienqualität etc. Die IVF wäre hierfür eine gute Alternative um die Erkrankung „Unfruchtbarbarkeit“ zu behandeln. „Unbehandelt“ bzw. keine Kinder trotz sehr starkem Kinderwunsch könnten zu psychischen Erkrankungen führen (teilweise leidet man lebenslang). Die Reproduktionsmedizin-Gegner führen immer das Argument „natürlich“, „gegen die Natur“ etc. Dabei vergisst man, dass die gesamte Medizin nicht natürlich ist und das ist auch gut so. Die Lebensqualität hat markant zugenommen.

      • Niklas Meier sagt:

        Frau Taleb, homosexuelle Frauen sind nicht unfruchtbar.

      • Leila Taleb sagt:

        @ Niklas Meier
        Ja, da haben Sie natürlich recht. Ich habe jedoch Stellung genommen auf Tamar Siebenthal’s Aussage „…. soll IVF, Samenspende und Leihmutterschaft gänzlich verboten werden, unabhängig von der sexuellen Ausrichtung der Paare.“

    • 13 sagt:

      Wenn man bedenkt, wie man einerseits mit Zuchtvieh umgeht, das keine Wahl hat, und was andererseits Frauen (und auch Männer) bei der Reproduktionsmedizin aufgrund eines tiefverwurzelten Kindeswunsch ganz freiwillig auf sich nehmen, sollte man sich eher überlegen die Reproduktionsmedizin zu liberalisieren und dafür die Viehzucht zu verbieten….

    • Vierauge sagt:

      das sehe ich auch so.

    • Silvia sagt:

      Und ich habe mein Kind dank IVF bekommen und finde Ihre Aussage so despektierlich und von einer solchen Ignoranz zeugend, dass ich versucht bin, mich auf Ihr Niveau herab zu begeben und Ihnen zu antworten: Besser ein Kind mit einem vernünftigen Partner und in einer stabilen Beziehung im Reagenzglas zeugen, als auf natürlichen Weg mit einem, von dem man sich dann in Zwietracht trennt und die Kinder ohne Vater aufwachsen lässt. So, jetzt bin ich auch nicht besser als Sie, aber ich musste Dampf ablassen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Silvia

        Ihre Argumente könnte man gelten lassen, wäre die Trennungsrate bei Paaren mit IVF nicht DOPPELT so hoch, wie bei Paaren ohne Kinderwunschmedizin. So, aber geben Sie einen weiteren Grund gegen Reproduktionsmedizin und Ihre etwas kindische Retourkutsche ist heisse Luft.

      • Irmgard Wiesner sagt:

        @Silvia IVF und Samenspende unterscheiden sich grundsätzlich: bei IVF wächst das Kind bei seinen leiblichen Eltern auf, bei Samenspende ist das Kind mit einem Elternteil nicht verwandt, aber dafür mit einem Dritten, zu dem es keine Beziehung haben darf (erst mit 18 bekommt es den Namen).

      • Leila Taleb sagt:

        @ Tamar von Siebenthal
        Die Anzahl der Paare die IVF machen ist ja sehr klein im Vergleich zu den anderen Paaren. Kann man da wirklich eine zuverlässige Aussage machen bzgl. Trennungsrate? Ich streite nicht ab, dass die psychische Belastung bei IVF sehr hoch ist.

      • Leila Taleb sagt:

        Das ungeplante Kind einer SS sollte auch der Vater annehmen können. Alleinerziehend empfinde ich als schlimmer als ein Paar gleichen Geschlechts, welches zusammen ein Kind betreut (oder in Ihren Worten züchtet). Natürlich kommt es auf die Personen und die Lebensumstände an. Generell denke ich aber, 2 Personen sind besser als Bezugspersonen für ein Kind als nur eine.

      • Leila Taleb sagt:

        “Beim ersten Kind werden für IVF DREI Versuche von der KK übernommen. Ich weiss das mit Sicherheit, weil ich im engsten Umfeld zwei solche Paare habe/hatte. Also erkundigen Sie sich wenigstens, bevor Sie hier einfach mitquaken und Unwahrheiten verbreiten.” Diese Aussage stimmt so nicht. Die KK übernimmt 3 Inseminationen bei Ehepaaren, jedoch keine IVF. Ihre angebliche Quelle hat sie falsch informiert. Finden Sie das nicht auch seltsam?

    • Rita Sophia sagt:

      Voellig mit Tamar von Siebenthal einverstanden…genau meine Meinung ebenfalls. Wir werden in der Zukunft endlose Probleme mit diesen so egoistisch herbeigezwungenen Kindern haben.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        Tierische Produkte konsumieren, aber ein Zuchtverbot für Vieh zu fordern passt nicht wirklich. Gilt auch für Ihre Beifallklatscher.

        Ich bin immerhin so konsequent, KEINE Kinderwunschmedizin in Anspruch zu nehmen, weil ich ja schliesslich dagegen bin.

      • Silvia sagt:

        Also was für Probleme denn? In welcher Hinsicht unterscheiden sich Ihrer Meinung nach natürlich von künstlich gezeugten Kindern? Und denken Sie nicht, dass jeder Kinderwunsch egoistisch ist, egal wie er erfüllt wird?

      • Leila Taleb sagt:

        @ Tamar von Siebenthal
        Sie haben aber Kinder so wie ich aus Ihren Kommentaren erfahren konnte. Sie nehmen daher KEINE Kinderwunschmedizin in Anspruch….Aha… das sagt ja schon alles…

    • Rodolfo sagt:

      dies empfinde ich genau so, das Ego unbedingt ein Kind auf die Welt zu stellen ist mir gänzlich ein Graus, nur übertroffen vom noch grössere Ego in der Diskussion bei biologischer Unmöglichkeit aufgrund Homosexualität. Das ganze gehört verboten. Adoption empfinde ich soll unabhängig von der sexuellen Ausrichtung möglich sein.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Leila Taleb

        Ja, ICH habe Kinder, aber mein Mann NICHT!!!! Ohne dass ich medizinische Hilfe in Anspruch nehme,kann ich auch NICHT mehr Mutter werden!!! Ist das deutlich genug??? Anderen Arroganz vorzuwerfen kann manchmal ein Schuss nach hinten sein!!!

        Ja, es gab vor vielen Jahren eine Studie über die Trennungsrate von solchen Paaren und diese war in etwa gleich hoch wie jene von Paaren, bei denen ein Kind verstirbt, oder (schwer) behindert ist. Gegen 90%

        Selber sind mir persönlich 8 Paare mit Kinderwunschmedizin bekannt und alle sind getrennt. Ein 9. Paar ist zwar zusammen, aber bei diesem Wechselt sich der „innige“ Kinderwunsch ab mit Luxuswünschen.

      • Leila Taleb sagt:

        So wie ich das verstehe: Sie sind gegen etwas (Reproduktionsmedizin), was Sie gar nicht brauchen (Sie haben bereits Kinder (mehrere wahrscheinlich), zwar nicht mit Ihrem jetzigen Mann). Ihre Aussagen sind sehr despektierlich und ignorant gegenüber jungen Personen, die aus medizinischen Gründen unfruchtbar sind und gar keine Kinder haben (auch nicht von irgendeinem früheren Mann). Ja ich weiss, es ist manchmal schwierig sich in andere Personen hinein zu versetzten. Empathie und so….

      • Leila Taleb sagt:

        Vielfach ist die Reproduktionsmedizin ein Tabuthema. Die Betroffen weihen meist nur die nahen Angehörigen ein (wenn überhaupt). Schon sehr erstaunlich, dass sich gleich 9 Paare Ihnen anvertraut haben, obwohl diese möglicherweise wissen wie Sie zu diesem Thema stehen und sich dann auch noch getrennt haben.

      • Leila Taleb sagt:

        Das tragische dabei ist ausserdem, dass es Frauen gibt, die ungeplant/ungwollt schwanger werden, aber dann über andere richten, bei denen es nicht klappt und in der Reproduktionsmedizin Hilfe in Anspruch nehmen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Leila Taleb

        Aah, jetzt ist es raus! Ihrer Meinung nach geht es beim Recht auf Reproduktionsmedizin nur um die Mutterschaft, aber nicht um Männer, welche vielleicht ebenso gerne Kinder hätten.

        Immerhin weiss ich jetzt um Ihre männerfeindliche Gesinnung! Empathie nur für Frauen, ja?

        Steine werfen und Glashaus… Sie wissen schon..

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ja sehr erstaunlich. Vielleicht vertaut man sich mir an, weil ich so wenig empathisch bin, oder vielleicht habe ich einfach in meinem Leben schon viel erlebt, mitbekommen und mitgemacht.

        Ja, ich kenne auch Frauen die abgetrieben haben und auch diese wissen um meine Haltung dazu. Ich sage, dass ich es nicht rechtens finde, es als unethisch erachte und dass ich finde, dass man Kinder nicht „züchten“ soll. Selbstverständlich in einem neutralen Tonfall. Wenn Sie mir einen arroganten, despektierlichen Tonfall andichten, ist das Ihr Problem, nicht meins.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Leila Taleb

        So lange man auch ein Kind aus einer nicht geplanten SS annehmen und lieben kann, sehe ich kein Problem.

        Schlimm finde ich, Sex zu haben, ohne die Verantwortung für die Folgen tragen zu wollen. Für eine Abtreibungsbefürworterin natürlich ein Unding.

      • Leila Taleb sagt:

        “Das Gros der Frauen wird von schweizer Männern unter erbärmlichen Bedingungen gehalten, anderst als die Männerschaft es uns vorgaukelt und damit meine ich nicht nur die schwarzen Schafe…“ Sie unterstellen mir ernsthaft ich sei männerfeindlich. Ich denke dazu gibt es nichts mehr zu sagen.

      • Leila Taleb sagt:

        Als Frau ist man sowieso gezwungen die Verantwortung bei einer SS zu übernehmen und zu entscheiden wie man weiter vorgeht (Abtreibung, selber aufziehen, zur Adoption freigeben) und man muss mit den daraus resultieren Konsequenzen leben. Zu viele Männer stehlen sich auch heute noch aus der Verantwortung.

      • Leila Taleb sagt:

        Ich empfinde nicht Ihren Tonfall, sondern die Haltung despektierlich und ignorant. Man will anderen etwas verbieten (obwohl es sehnlichst gewünscht wird), was man aber selber (mehrfach!) und vielleicht nicht mal gewollt hat. Von Eltern hört man oft (nicht von Ihnen, möchte Ihnen ja nichts unterstellen), dass Kinder das beste sei, was man haben kann etc. Für ungewollt Kinderlose ist das vermutlich wie eine Ohrfeige.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ungewollte SS hat nichts mit ungewolltem Kind zu tun.

        Das mit den schweizer Männern ist völlig aus dem Kontex gerissen. Das entspricht nicht meiner Meinung, sondern ist eine Reaktion auf einen sehr dummen Kommentar von Herrn Frey.

        Dass ich Fertilitätsmedizin als unetschisch betrachte, hat keinen Zusammenhang damit, dass ich selber Kinder habe. Diese Ansicht habe ich, seit ich 16 bin. Mein Mann hat dieselbe Ansicht, obwohl er gerne Kinder hätte, welche er von mir aber ohne Fertilitätsmedizin nicht haben kann.

        Mir sehr nahe stehende Menschen sind ebenfalls meiner Meinung, obwohl diese über Jahre versucht haben Kinder zu bekommen.

        Sie sehen: künstliche Humanreproduktion unetschisch zu finden, hat rein NICHTS mit natürlich erfülltem Kinderwunsch zu tun. Weniger als NICHTS

      • Leila Taleb sagt:

        Bei einem Mann ist die Situation etwas anders. Der Mann ist bis ins hohe Alter bedingt zeugungsfähig. Es soll schon vorgekommen sein, dass ein kinderloser Mann die Frau nach x Ehejahren verlassen hat und mit der neuen, viel jüngeren Frau doch noch Kinder gezeugt hat. Man denkt natürlich, dass dies einem nie passiert.

  • Niklas Meier sagt:

    Alle sollen das dürfen was sie können.
    Heiraten? Klar
    Adoptieren? Warum nicht.
    Aber NEIN zu rechtlich verankerten Samenspenden.
    Damit würden homosexuelle Männer eindeutig und massiv diskriminiert.

    • 13 sagt:

      Sie schreiben: „Alle sollen das dürfen was sie können.“ Homosexuelle (wie auch heterosexuelle) Frauen können aber in den meisten Fällen mit einer Samenspende, rechtlich oder privat, schwanger werden. Männer (homo-oder heterosexuell) nicht. Also gilt Ihr Spruch dann nicht? Oder anders gesagt: Sie nehmen eine bewusste rechtliche Diskriminierung von Frauen in Kauf, um einen natürlichen Unterschied zu vergelten! Sie wollen Frauen für eine biologische Tatsache bestrafen. Nicht dass solche dem Gebärneid entstammenden Ideen irgendwie neu wären, aber dann sollten Sie es aber auch so schreiben und nicht von „alle sollen das dürfen was sie können“ sprechen.

      • Niklas Meier sagt:

        Können homosexuelle Frauen auf natürlichem Wege schwanger werden? Wenn ja, dann viel Erfolg.
        Künstliche Befruchtung ist kein natürlicher Vorgang.
        Klar genug? Auch für sie 13?
        Wenn man natürlich meint, alles was irgendwie möglich sein kann, soll ermöglicht und bezahlt werden, dann öffnen Sie eine Schleuse die Sie nie mehr schliessen können.

      • 13 sagt:

        Natürlich können sie (sofern nicht andere gesundheitliche Probleme bestehen). Lesbische Frauen sind ja keine Aliens, sondern auch ganz normale Frauen mit meistens intakten Eierstöcken und Gebärmüttern. Nur würden sie es „natürlich“ tun (egal ob nun mittels Penetration oder Becher), dann würde erst recht das Problem losgehen, dass sich die Erzeuger nicht rechtlich absichern können.
        Aber um die Samenspende geht es hier nicht. Diese ist ja ohnehin erlaubt. Die einzige Frage hier ist: für wen? Und welchen Grund es da gibt zwischen einer Frau mit Partnerin und einer Frau mit einem unfruchtbaren Partner zu unterscheiden…

    • Leila Taleb sagt:

      Eine Aussage wird nicht wahrer, wenn man sie wiederholt. Ist es den so schwierig zu verstehen, dass Unfruchtbarkeit eine Krankheit ist, welche teilweise behandelbar ist. Manchmal reichen schon handelsübliche Vitamine zum die Spermienqualität zu verbessern. Man muss sich aber nicht behandeln lassen, wenn man nicht will. Ihre Vergleiche mit Zuchttieren zeugen nicht von einem hohen Niveau wie auch einige Kommentare (Antwort an Markus Frey).

  • Sportpapi sagt:

    Hm ja. Und wie geht es uns Männern erst? Wenn wir allein ein Kind wollen, oder mit einem anderen Mann. Oder mit eine Gruppe guter Freunde/Freundinnen, mit der Tante, …

    • Esther sagt:

      Sportpapi : Kinder sind keine Spielzeuge und nicht da um zu dekorieren oder für’s Ego. Sie haben das Recht auf eine Mutter die sie aufzieht und ihren eigenen genetischen Vater. Alles andere ist künstlich und verwerflich. Das Kind braucht eine Würde, wie wir alle. Er wird diese Würde nie haben und sich nie wohl fühlen, NIE.

      • Eveline sagt:

        und all diese armen Kinder mit alleinerziehenden Müttern und Vätern denen dieses Recht nicht gewährt wurde? Sollte man sich da nicht einmal Gedanken über eine staatlich verordnete Zwangsbeziehung zwischen den biologischen Erzeugern von Kindern machen?
        (btw: Sarkasmus)

    • Niklas Meier sagt:

      Sportpapi, so lange Sie dazu in der Lage sind, können Sie mit Freundinnen und Tanten so viele Kinder zeugen wie Sie sich leisten können.
      Bei „mit einem Mann“ müssten Sie sich wohl einen suchen der „noch“ eine Frau ist und das vor der Transformation für Sie noch erledigen kann.

    • Reincarnation of XY sagt:

      Es stellt sich natürlich die Frage, ob wir männlichen, überhaupt bei so einem innerfraulichen Brief mitlesen sollten, geschweige denn etwas dazu sagen, SP.
      Denn offensichtlich wurden wir zwei ja nicht angesprochen.

      Das im Zeitalter der Gleichheit und * .
      Wir sind halt doch nicht alle gleich.

      • 13 sagt:

        @ Roxy
        Dass Männer mal schweigen und zuhören, nur weil es gerade nicht um sie geht oder nicht sie angesprochen werden, werden wir beide nicht mehr erleben. Aber ist völlig ok. Natürlich dürfen Sie sich äussern. Sie dürfen auch wie SP Whataboutismus betreiben. Ist ja ein freies Land, also solange man hetero ist, selbstverständlich.
        Denn nein, wir sind nicht alle gleich, da das Zeitalter der Gleichheit noch lange nicht angebrochen ist. Auch das werden wir nicht mehr erleben. Wir können nur den Weg ebnen. Wenn wir das wollen.

      • Martin Frey sagt:

        Das stimmt, RoXy. Vielleicht sollten wir uns da wirklich raushalten. Wie am Frauenstreiktag ja letztendlich auch. 😀
        Andererseits spricht die Autorin gerne in der wir-Form, nimmt für sich ein Stück weit in Anspruch, für „die Frauen“ zu reden, setzt ziemlich dezidiert und leicht paternalistisch-oberlehrerhaft Agenda und Prioritäten. Die Rollen sind bei ihr ganz offensichtlich verteilt, hier die Klugen mit den klugen Büchern, dort die anderen denen man halt manchmal etwas auf die Sprünge helfen muss… ,-) Raum für andere Sichtweisen oder gar Widerspruch konnte ich bei ihr nicht erkennen.
        Ich fand Tonalität und Absolutheit noch speziell, ganz ehrlich. Und der Widerspruch ist damit quasi vorprogrammiert.

      • Peter Meister sagt:

        @ 13
        Genau, wir Männer sollten uns bei diesem Thema zu 100% raushalten! Aber moment, woher kommt dan die Samenspende? Ach so, ja klar, das ist natürlich etwas anderes, schon verstanden!
        Tja, es geht halt rein von der Biologie her nur mit Frau UND Mann… Es macht in Gottes Namen (Sorry, nein, die Religion wollen wir jetzt hier mal zur Seite lassen) rein biologisch auch Sinn, dass Nachkommen aus dem Erbgut von 2 Vorfahren „entstehen“.
        Und wenn wir schon bei der Gleichberechtigung sind, warum dürfen dann einzelne Männer oder Frauen keine Kinder kriegen? Ist rein biologisch genau gleich unmöglich wie mit 2 Frauen oder 2 Männern. erlauben wir doch gleich das Klonen!

      • 13 sagt:

        Herr Meister,
        Natürlich dürfen Sie Ihre Meinung haben. Die Samenspende kommt vom Mann und entstammt einem einfachen, freiwilligen, nicht invasiven Vorgang bei dem der Mann keinerlei gesundheitliches Risiko auf sich nimmt. Aber um die Samenspende geht es hier ja nicht in erster Linie, sondern um die Frage, wer das Recht auf einen Samen hat. Da lesbische Paare oder auch alleinstehende Frauen auszuschliessen macht keinen Sinn. Lesbische Paare auszuschliessen und alleinstehende Frauen zuzulassen, ist noch absurder. Männern bringt dies nun mal nichts, das ist biologisch und nicht rechtlich. D.h. man müsste Alternativen prüfen. Da diese eben gar nicht nicht-invasiv für Spenderinnen sind, sind verschiedene rechtliche Lösungen auch sinnvoll und zulässig.

      • 13 sagt:

        Übrigens: Das Kind wird biologisch selbstverständlich aus Erbgut von 2 Personen gezeugt. Das ändert nichts daran, dass die beiden erbgut-spendenden Personen nicht zugleich die sozialen und rechtlichen Eltern sind. Und ja, das ist der Vorteil zum klonen.

      • Maike sagt:

        Sorry Roxy, aber wieso seid Ihr Männer bei diesem Thema nicht betroffen ? Oder kannst Du mir erklären, wie eine Frau in einem Frauenpaar ohne männliche Unterstützung schwanger werden kann ?
        Angenommen, die Männerwelt weigert sich zu 100% zu Samenbanken zu gehen, dann wird es schon sehr schwer als lesbisches Paar einen Kinderwunsch zu realisieren. Also seid ihr voll mitbetroffen.

      • Sportpapi sagt:

        @RoXY: Darum kommentiere ich ja gar nicht erst, was im Brief angesprochen wird, sondern mache den Bezug zum männlichen Pendant… (was mir dann wieder als Whataboutimus angekreidet wird, obwohl die zentrale Fragen ja tatsächlich lauten: Geht alles? Soll man weiterhin das eine oder andere verbieten? Und nach welchen Kriterien? Und wer entscheidet? Denn nach der Logik der Argumentation würde es ja heissen, jede/r hat das Recht in jeder möglichen Konstellation und unter Zuhilfenahme vieler/aller Mittel Elter zu werden. )

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Auf dasjenige, was vorgebracht wurde, mit voller Absicht gar nicht einzugehen, sondern ein anderes Thema zu eröffnen, ist eigentlich genau die Definition des Whataboutismus. Man könnte aber unabhängig des Briefes einfach über die „Samenspende für lesbische Paare“ sprechen, nicht?

      • Reincarnation of XY sagt:

        SP – ich hoffe Sie spürten den Unterton, dieser Brief ist so gehalten, dass sich wirklich die Frage stellt, ob man sich nicht besser aus einer vernünftigen Diskussion raushalten sollte.

        13 – ich bin einfach etwas verwundert, da lerne ich an einem Tag im MB, dass wir Menschen geschlechterneutral erziehen und wahrnehmen sollen, dann höre ich, dass binäres Geschlechterdenken verkehrt sei, weil vielmehr ein Kontinuum an individueller Geschlechtsvielfalt gäbe. Und dann, kommt plötzlich so ein von Frau zu Frau für Frau und wir Frauen Ding.
        Ja, was jetzt?

      • Reincarnation of XY sagt:

        2. Dass Fragen der Reproduktion der menschlichen Spezies zweifelsohne beide Geschlechter angehen, sollte klar sein. Lina Peterbachs Einstellung bietet hier wenigstens eine vernünftige Grundlage für die Diskussion.

        Ich werde mich der Diskussion enthalten und einfach anmerken, dass mich – geschlechtsunabhängig ! – Menschen mit solch innergeschlechtlichen Vernetzungsaufrufen nicht überzeugen. Egal, welche Meinung ich zum Thema habe.

      • Viola sagt:

        @13 „Dass Männer mal schweigen und zuhören, nur weil es gerade nicht um sie geht oder nicht sie angesprochen werden, werden wir beide nicht mehr erleben.“

        wo sind den die ganzen Artikel zu solchen Männerthemen wie SP sie angesprochen hat?

      • 13 sagt:

        @ Roxy
        Nur weil man der Meinung ist, dass geschlechterneutrale Erziehung das Richtige ist oder man durchaus anerkannt, dass sich nicht alle in die Schubladen stecken lassen, heisst es nicht, dass man verneint, dass es solche gibt. Der Brief hier (ich finde ihn jetzt auch nicht so toll geschrieben) ist ein Aufruf zur Solidarität, denn heterosexuelle Personen, Mann oder Frau, sind davon ja nicht direkt betroffen, und man darf ja denjenigen um Hilfe bitten, den man will. Die Frau sagt: „Liebe heterosexuelle Frauen, ihr wisst wie es ist, um Eure Recht zu kämpfen, ihr wart vor Kurzem dafür auf der Strasse, helft uns auch für unsere zu kämpfen!“ Der Frauenstreik als Aufhänger, so nah an der Pride…warum nicht?

      • 13 sagt:

        Dazu kommt ein Fakt, der angesprochen werden darf: Samenspende ist ja erlaubt, soweit sind wir. Es geht hier damit nicht um das Spenden, dafür gibt es Regeln, sondern um das Empfangen. Empfängerinnen von Samenspenden können grundsätzlich nur Frauen (und Transmänner) sein. Das ist eine gegebene Tatsache, die wir nicht verändern können. Ob wir sie aber nur heterosexuellen Frauen oder allen erlauben, ist die zu klärende Frage. Heterosexuelle Frauen mit einem Mann als Ehemann können sie bereits empfangen, was heisst, dass das geklärt ist und man die Fälle klären muss, wo eben kein Mann beteiligt ist (alleinstehende Frauen und Lesbische Paare). Damit wird es zur reinen Frauenfrage. Was ein Grund sein könnte, Frauen anzusprechen. Das heisst nicht, dass man sich nicht äussern darf.

      • Sportpapi sagt:

        @13: „Auf dasjenige, was vorgebracht wurde, mit voller Absicht gar nicht einzugehen, sondern ein anderes Thema zu eröffnen, ist eigentlich genau die Definition des Whataboutismus.“
        Eigentlich war ich ja der Meinung, ich sei ganz eng beim eigentlichen Thema geblieben. Wahlfreiheitliches Leben, darum ging es doch?

      • Reincarnation of XY sagt:

        13 sie argumentieren, mit rational vernünftigen Argumenten. SO müsste man für eine Sache einstehen.
        Denn so lassen Sie Raum für eine Diskussion, sie schliessen nicht automatisch die Blickwinkel anderen Hälfte aus und übergehen deren Lebensrealitäten. Sie argumentieren nicht mit Gefühlen und mit dem Geschlecht.
        Aber dieser Brief tut das nicht. Er ist für mich deshalb kontraproduktiv. Wie MF richtig bemerkt, wird kein Jota Platz gelassen für eine andere Sichtweise. Er schadet dem Anliegen.

      • Sportpapi sagt:

        @13: „und man die Fälle klären muss, wo eben kein Mann beteiligt ist (alleinstehende Frauen und Lesbische Paare). Damit wird es zur reinen Frauenfrage.“
        Das stimmt so nicht. Letztlich geht es ja um die Frage, ob man (unterstützen oder zulassen) möchte, dass Kinder bewusst ohne Vater aufwachsen sollen, obwohl die biologischen Voraussetzungen eine Mutter und einen Vater bedingen.
        Das ist sicherlich keine reine Frauenfrage. Es geht ja letztlich auch nicht um die Eltern, sondern um das Kind.

    • 13 sagt:

      Nein, es geht darum, wer eine Samenspende erhalten darf.
      Nicht um Menschen, die mit einer Samenspende nichts anfangen können, weil sie über keine Gebärmutter und Eierstöcke verfügen.
      Nicht um andere Konstellationen, die im Übrigen weder verboten noch unmöglich sind. Du darfst deine Tante nicht heiraten, mit ihr ein Kind zeugen darfst du durchaus. Dagegen gibt es keine Gesetze. Auch nicht gegen die Kindererziehung in der Gruppe, solange eine Person der Gruppe das Kind austrägt. Sogar für schwule Paare gibt es private Möglichkeiten, die legal sind.
      Nur geht es darum eben gerade nicht! Es geht um die Samenspende für lesbische Paare.

    • Sexologe sagt:

      Was kommt da auf uns zu, wenn die Menschheit endlich voll funktionsfähige Sexpuppen herstellen kann. Es dürfte jetzt schon klar sein, dass auch diese Beziehungen das Recht auf Kinder haben möchte.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        Männer haben zu schweigen, wenn sie nicht angesprochen werden?

        Sie scheinen Ihren „Mann“ gut dressiert zu haben, aber es gibt zum Glück noch richtige Männer, welche sich nicht wie ein Kleinkind gängeln lassen.

      • 13 sagt:

        Ernsthaft, Tamar? Das ist das Niveau auf dem Sie diskutieren wollen? Sie schreiben oben, dass eine andere Kommentareschreiberin Sie nicht kennt und auf daher persönliche Angriffe verzichten soll, aber Sie kennen mich und meinen Mann genug, um sich ein Urteil zu erlauben?
        Ja, es gibt verschiedene Arten von Männern. Meiner gehört zu der Kategorie, die nichts an ihrer Männlichkeit einbüssen, wenn sie sich mal in die zweite Reihe stellen oder sich nicht mit Männlichkeitsidealen auseinander setzen. Zum Thema selber würde er sagen, es gibt keinen Grund für ein Verbot, er sei aber nicht betroffen und es gehe ihn nichts an. Zu ihrem Kommentar würde er nur die Schultern zucken.

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