Was wir Eltern fordern

Make Feminism great again! Die Schweiz mobilisiert zum Frauenstreik. Foto: Keystone

Weniger Sexismus, weniger Schubladisierung, mehr Solidarität: Im Hinblick auf den Frauenstreik haben wir 13 Mütter, Mamabloggerinnen und Papablogger gefragt, was sie heute auf die Strasse treibt.

Regula Portillo

«Neulich liess eine Nationalrätin verlauten, sie habe ein zwiespältiges Verhältnis zum Frauenstreik, ihr müsse der Staat nicht helfen, sie helfe sich selber. Solche Aussagen machen mich wütend. Es geht doch nicht um mich allein, sondern um Solidarität. Nicht alle Frauen können sich Gleichstellung aus einer privilegierten Lage heraus erkämpfen. Deshalb braucht es endlich Gesetze, die wirklich greifen. Dass es auf freiwilliger Basis leider nicht funktioniert, ist ja längst erwiesen.»

Regula Portillo studierte in Freiburg Germanistik und Kunstgeschichte. Sie verbrachte mehrere Jahre in Norwegen, Nicaragua und Mexiko. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Bern und arbeitet als freie Texterin und Autorin. 2017 erschien ihr erster Roman «Schwirrflug».

Jeanette Kuster

«Der Frauenstreiktag ist wichtig und richtig. Gerade für Teilzeit arbeitende Mütter, die oft schlechter bezahlt werden als die männlichen Kollegen und weniger Aufstiegsmöglichkeiten haben. Nur: Will ich es aus dieser schwachen Position heraus riskieren, trotz firmeninternem Streikverbot die Arbeit niederzulegen? Vermutlich werden solche Gedanken viele berufstätige Mütter von einer aktiven Teilnahme am Streik abhalten. Ein Grund mehr, weshalb gerade Frauen in stärkeren Positionen sich solidarisieren und auch auf die Strasse gehen sollten.»

Jeanette Kuster ist zweifache Mutter, Journalistin und Kommunikations-Fachfrau. Sie hat bei verschiedenen Medien in den Ressorts Lifestyle und Kultur als Redaktorin gearbeitet. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Zürich.

Barbara Loop

«Ich staunte nicht schlecht über die Reaktionen, als ich verkündete, dass ich nach dem Mutterschaftsurlaub weiterhin 80 Prozent arbeiten würde. Man sorgte sich nicht nur um das Wohl des Kindes, sondern sah vor allem meinen Kräftehaushalt in Gefahr. Erstaunt hat mich, dass offenbar niemand in Betracht zog, dass auch mein Einkommen notwendig ist, damit wir als Familie so leben können, wie wir es uns eingerichtet haben. In den Debatten um Gleichstellung der Geschlechter kommt Erwerbsarbeit vor allem als Möglichkeit zur Selbstverwirklichung vor. Man vergisst dabei, dass es nicht zuletzt auch ökonomische Zwänge sind, welche die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern zementieren. Bei einem Streik geht es auch um Solidarität. Ich gehe für alle Frauen auf die Strasse: für die schlecht bezahlten Putzfrauen etwa, die noch immer viel zu oft in prekären Arbeitsverhältnissen dafür sorgen, dass berufstätige Paare in Gleichstellung leben können. Für Frauen, die ihre kranken Kinder und alten Verwandten nicht einfach allein lassen können. Und für die Frauen, die es sich nie erlauben könnten, ihren Job für einen Frauenstreiktag aufs Spiel zu setzen.»

Barbara Loop ist Lifestyle-Redaktorin bei der «Annabelle». Mehr zu ihrer Meinung zum Frauenstreik lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Annabelle».

Mirjam Oertli

«Ab Geburt und auf Lebenszeit werden Menschen aufgrund ihres Geschlechts schubladisiert. In der Eintütung von Individuen in Geschlechterstereotype liegt eine wichtige Wurzel von Ungleichbehandlung und Sexismus. Deshalb wünsche ich mir, dass unsere Gesellschaft Menschen bald endlich in erster Linie als Menschen wahrnimmt und darstellt – mit all ihrer Vielfalt, die weit über die immer noch vorherrschende binäre Schablone hinausgeht.»

Mirjam Oertli ist freie Journalistin, Mutter von drei Kindern und lebt in Luzern. Sie ist Autorin des Buches «Jetzt stellen Sie doch das Kind mal ruhig!».

Julia Hofstetter

«Die Ökonomin Mascha Madörin schätzt, dass die Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern für Löhne, inklusive AHV- und PK-Beiträge, 100 Milliarden Franken beträgt. Frauen leisten Gratisarbeit im Wert von 75 Milliarden Franken. Dazu verdienen sie im Schnitt weniger als die Männer. Diese Zahlen empören. Care-Arbeit ist der Kern unserer Gesellschaft! Er braucht auch eine finanzielle Wertschätzung.»

Julia Hofstetter ist Biologin und publiziert als Bloggerin, Autorin und Kinderbuch-Illustratorin.

Nils Pickert

«Geschlechtergerechtigkeit geht uns alle an. Wo von Frauen unbezahlte Hausarbeit erwartet wird, man ihnen Aufstiegschancen verwehrt und sie dafür bestraft, dass sie Kinder bekommen, ist nicht gut leben. Auch für Männer nicht. Meine Freiheit als Mann hängt unmittelbar von der Freiheit der Frauen ab. Es geht nur zusammen. Höchste Zeit also, sich zu solidarisieren. Auch mit einem Frauenstreik.»

Nils Pickert arbeitet als freier Journalist. Er hat eine monatliche Kolumne auf Standard.at, in der er sich mit den männlichen Seiten der weiblichen Emanzipation beschäftigt.

Jacqueline Krause-Blouin

«Der Feminismus hat vieles erreicht, worauf man stolz sein kann. Und trotzdem grassiert da plötzlich eine Abneigung vor dem neuen «F-Wort». Stimmt schon, wenn sich Emily Ratajkowski bis auf den String auszieht und das Feminismus nennt, Chanel eine Frauenrechtsdemo in 10’000-Franken-Kleidern inszeniert, der Proletenfreund der Nagelstudiotussi ein T-Shirt mit «Ich bin Feminist» trägt, dann nervt das, dann sieht das banal und nach Schönwetter-Kaugummi-Feminismus aus – ist aber doch am Ende genau das, was der Feminismus erreichen muss: allumfassende Gleichheit, die niemanden ausschliesst. Der Feminismus ist endlich im Mainstream angekommen. Feminismus ist nicht nur für Intellektuelle und Trendsetter. Und Feminismus ist gleichzeitig nichts, von dem man sich als selbst ernannter Avantgardist distanzieren muss, bevor es peinlich wird. Diese Arroganz können wir Frauen uns nicht leisten. Make Feminism great again!»

Jacqueline Krause-Blouin ist Redaktorin bei der Frauenzeitschrift «Annabelle» und derzeit im Mutterschaftsurlaub. Bald werden Sie an dieser Stelle regelmässig von ihr lesen: Am 1. Juli 2019 übernimmt sie die Leitung des Mamablogs. 

Gabi Schürch

«Mein Mann und ich bewirtschaften einen Landwirtschaftsbetrieb. Ich schätze diese abwechslungsreiche und herausfordernde Tätigkeit und das natürliche Umfeld, in dem unsere Kinder aufwachsen können. Wir sind gleichberechtigte Partner und fällen strategische und finanzielle Entscheidungen gemeinsam. Ich finde es wichtig, dass alle Frauen für ihre Arbeit auf den Landwirtschaftsbetrieben entlöhnt werden und dadurch sozial abgesichert sind. Dies soll zu einer Selbstverständlichkeit werden!»

Gabi Schürch ist Bäuerin. Sie lebt und arbeitet mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Bütikofen/Kirchberg.

Martina Schütze

«Frauen müssen gleich bezahlt werden. Frauen müssen gehört werden. Den Frauen muss eine Stimme gegeben werden. Jetzt reicht es! Das sind Sätze, die ich in meinem Umfeld immer wieder höre. Ich werde heute an den Frauenstreiktag gehen – vor allem, um all die anderen Frauen zu unterstützen. Zusammen mit meinem Mann, unseren Söhnen (10/7) und unserer Tochter (4). Ich bin überzeugt, dass wir zusammen etwas verändern können. Nicht nur heute, sondern an allen Tagen im Jahr.»

Martina Schütze lebt mit ihren drei Kindern und ihrem Mann in Zürich. Sie improvisiert nicht nur daheim, sondern auch auf der Bühne bei TSurigo, Theatersport im Miller’s Studio. Ihr Kinderbuch «Ich pass von oben auf dich auf» ist im Herder-Verlag erschienen.

Markus Tschannen

Papa und Kind

«Am Frauenstreiktag halte ich mich als Mann mit Forderungen und Meinungen zurück. Ganz allgemein – an allen Tagen – wünsche ich mir, dass wir diskriminierten und marginalisierten Menschen mehr zuhören. Aufrichtig zuhören. Nicht, um sofort mitzureden, sondern um zu verstehen und schliesslich unseren Beitrag an eine faire und respektvolle Gesellschaft zu leisten.»

Markus Tschannen lebt mit seiner Frau und dem kleinen Brecht in der Nähe von Bern. Als @souslik nötigt er auf Twitter rund 9000 Follower, an seinem Leben teilzuhaben.

Stephanie Hess

«Die Geburt markiert in der Schweiz nicht nur den Startpunkt für überwältigende Freude. Sondern auch für haushohe Ungerechtigkeit. Heute räumt der Staat ausdrücklich nur Müttern Zeit ein, damit sie in ihre neue Rolle hineinwachsen können. Dreieinhalb Monate. Väter kriegen einen Tag. Das ist nicht gerecht. Die ersten Wochen einer Familie dürfen nicht den Anfang vom Ende einer gleichberechtigten Partnerschaft bedeuten. Sie sollen vielmehr eine Keimzelle schaffen, in der elterliche Gefühle wachsen – jene der Mütter und jene der Väter. Darum ist für mich klar: Wir brauchen eine gesetzlich geregelte Elternzeit.»

Stephanie Hess schreibt als Autorin für die Frauenzeitschrift «Annabelle» im Ressort Reportagen. In vier Monaten erwartet sie ihr erstes Kind. Mehr zu ihrer Meinung zum Frauenstreik lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Annabelle».

Seraina Sattler

«Im Privaten leben Herr und Frau Schweizer meistens ziemlich gleichberechtigt – bis ein Kind auf die Welt kommt. Nach der Geburt bleibt sie mindestens 14 Wochen zu Hause und wächst in die Mama-Rolle hinein: Sie lernt, wie das Weinen des Babys zu deuten ist, lässt sich von der Kinderärztin über Milchschorf aufklären und entscheidet, wie die Bodys gestapelt werden. Bei ihm aber bleibt zumindest tagsüber alles beim Alten – und schon haben wir ihn, den Geschlechterrollen-Salat! Die Frau hat die Verantwortung für Familie und Haushalt übernommen, der Mann ist abgehängt. Deshalb: Gleichberechtigung in der Familie beginnt mit einem anständigen Vaterschaftsurlaub!»

Seraina Sattler ist Produzentin bei Tamedia. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Zürich.

Anja Derungs

«Der Frauenstreik von 1991, der grösste Streik in der Schweizer Geschichte, hat überrascht, mobilisiert, Diskriminierungen sichtbar gemacht, bewegt. 28 Jahre später sind wir in Sachen Gleichstellung noch immer nicht am Ziel: Die aktuellsten Zahlen zu Gewalt an Frauen sind empörend, die Lohngleichheit ist nicht erreicht, und Haus-, Betreuungs- und Sorgearbeit gilt weiterhin für viele als biologische Bestimmung der Frau, sogenannte Arbeit aus Liebe,
gesellschaftlich und monetär gering geschätzt. Es ist Zeit für einen zweiten Frauenstreik!»

Anja Derungs ist Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich.

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82 Kommentare zu «Was wir Eltern fordern»

  • Roger sagt:

    Gleicher Lohn für Mann und Frau sollte selbstverständlich sein. Aber. Vaterschaftsurlaub, subventionierte Kitas & Krankenkassenprämien, subventionierte Genossenschaftswohnungen, nur Teilzeitarbeit nach teurem Universitätsstudium = kleines Pensionskassenguthaben bzw. kleiner Rente: Wer soll das alles finanzieren? Die Selbstverwirklichungsideen einer jüngeren Generation mit viel Freizeit, Ferien und wenig Arbeit ist einfach unrealistisch, wenn nicht egoistisch. Frauendemo, LGTB Demo, Klimademo: wer hat noch nicht und will auch …. aber bitte frühzeitig wegen Terminkollisionen anmelden!

  • Anh Toàn sagt:

    „Was wir Eltern fordern“ heisst der Titel zum Frauenstreiktag!

    Also, wer ist in unserer Gesellschaft benachteiligt? Frauen? Nein, wenn schon Eltern.

    Eine alleinstehende Frau hat es in unserer Gesellschaft keineswegs schwer, weder als jung noch später. Nur wenn sie Kind(er) zur Welt bringt: Dann hat der Mann (Vater) aber auch ein Problem.

    Kinder sind kein privates Vergnügen, wie es manche utraliberale (libertäre) gerne sehen, sie sind eine gesellschaftliche Aufgabe.

    • Muttis Liebling sagt:

      In der Schweiz sind Kinder, anders als im Rest der Welt, Privatsache, deshalb ja der letzte Platz in Fragen Familienfreundlichkeit.

      Man dröhnt sich lieber mit politikimitierenden ‚Streik‘- Inszenierungen zu. Das menschelt so schön und hat sicher keine politische Wirkung, denn politische Wirkungen will natürlich niemand. Es könnte sich ja etwas ändern.

    • 13 sagt:

      Das stimmt so nicht ganz. Die Lohnschere gibt es auch bei Kinderlosen. Jede Frau ist irgendwann in dem Alter, dass sie argwöhnisch vom Arbeitgeber beäugt wird, weil sie ja schwanger werden könnte. Selbst eine Freundin von mir, die bewusst kinderlos in einer lesbischen Beziehung lebt und das auch bei den Vorstellungsgesprächen so klar sagt, wurde immer wieder gefragt. Und zuletzt sind auch kinderlose Frauen von Sexismus, Belästigungen und sexueller Gewalt betroffen, nicht nur Mütter!

      • Muttis Liebling sagt:

        Wo in der Schweiz gibt es ‚Sexismus, Belästigungen und sexuelle Gewalt‘ in mehr als homöopathischen Dosen? Ich sehe nur Neudefinition von so etwas Ähnlichem wie Sexismus mit dem dringenden Bedürfnis, nicht konkret werden zu müssen. Denn konkret fallen diese ganzen Märchen in sich zusammen.

      • Anh Toàn sagt:

        Frauen werden diskriminiert, weil sie Frauen sind, und wer es nicht glaubt, ist ein Sexist.

        Wir schreiben ins Strafgesetzbuch: Wer behauptet, Frauen werden nicht diskriminiert, wird bestraft.

        Wenn ich solches Zeugs lese, wanken meine Überzeugungen zur weiblichen Vernunft!

      • Viola sagt:

        @13 „Die Lohnschere gibt es auch bei Kinderlosen.“
        Natürlich, sie klingen überrascht? Wie könnte es dann anders sein? Auch Kinderlose Frauen haben im Schnitt nicht die selben Interessen und Präferenzen im leben wie Männer und das wirkt sich auch auf die Löhne aus.

        „Selbst eine Freundin von mir“

        Es gibt einen Grund warum man Anektoditsche Evidenz nicht benutzen sollte.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Anekdotische_Evidenz

        Ein Grund: Unterschiedliche Wahrnehmungen und Bias.
        Ich zb kenne keine Frau die das gefragt wurde und mir ist es auch selbst bei meinen Vorstellungsgesprächen nicht passiert. Und nun?

      • Martin Frey sagt:

        „Wo in der Schweiz gibt es ‚Sexismus, Belästigungen und sexuelle Gewalt‘ in mehr als homöopathischen Dosen?“
        Bei allem Respekt, ML. Aber da kann ich mir gut vorstellen, dass sich dieser Erfahrungshorizont Ihnen nur bedingt erschliesst.
        Natürlich kann man über Definitionen immer diskutieren, und insofern ist die aktuell viel zitierte AI Publikation auch nicht über alle Zweifel erhaben. Aber man muss auch erkennen, ab welchem Punkt Mann nur noch bedingt mitreden kann.

      • Viola sagt:

        @AT „Frauen werden diskriminiert, weil sie Frauen sind, und wer es nicht glaubt, ist ein Sexist.
        Wir schreiben ins Strafgesetzbuch: Wer behauptet, Frauen werden nicht diskriminiert, wird bestraft.
        Wenn ich solches Zeugs lese, wanken meine Überzeugungen zur weiblichen Vernunft!“

        Ja aber das ist doch ein Strohmann so was schreibt doch niemand, nicht mal die radikalsten Feministen.

        @13 „Und zuletzt sind auch kinderlose Frauen von Sexismus, Belästigungen und sexueller Gewalt betroffen, nicht nur Mütter!“

        Das ist natürlich richtig und das ist und war auch schon Imme rein Punkt an dem man arbeiten sollte (verschwinden wird er nicht). Aber: Das dieser Punkt stimmt heisst eben nicht das Frauen netto benachteiligt sind. Es ist einfach ein Punkt der Frauen mehr betrifft als Männer.

  • Michael M. Maurantonio sagt:

    Fangen wir bei den Kindern an, um die ChefInnen-Etagen wachzurütteln. Es darf nicht nur ein Problem der Eliten sein. Echte Rollenbilder braucht es v.a. an Schulen. Darum: führt die Quotenregelung für Lehrberufe ein, statt auf VR-Posten. Als Italienier wurden/werden wir diskriminiert, da würde es allen Frauen schwarz vor Augen. Oder hat man eine Frau hierzulande jemals mit einem Hund verglichen? Meine Eltern, beide mit 2 Jobs btw., um uns durchzubringen, haben mir auf meine Frage nach dem Sinn dieser Ungleichbehandlung (ja, sie verdienten beide weniger, als ihre CH-Kollegen) beigebracht: die beste Kritik ist, es besser zu machen. Wo waren all diese lieben, tollen, emanzipierten Frauen & Männer, als man uns damals ausweisen wollte? Non olet, oder etwa doch? Ipocriti che non siete altro.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Frauen leisten pro Jahr Gratisarbeit im Wert von 75 Millionen Fr

    Was ist denn gratis? Mein Mann arbeitet 80 Std und mehr. Ich selber helfe auf dem Hof mit, arbeite zwei Tage auswärts und bewältige ein Grossteil der Hausarbeit. Ich bin bei meinem 50% angestellt, arbeite aber mehr als 50%, aber mein Mann finanziert den gesamten Haushalt. Meine Kinder und ich haben also gratis Kost und Logis. Sofern also Hausfrauen oder Teilzeitler ihrem Ehemann keine Kost und Logis bezahlen müssen, ist Haushalt hakt nicht gratis, sondern durch Kost und Logis abgegolten.

    • Silvia sagt:

      auch Kleider, Krankenkasse, Ferien.

    • Sportpapi sagt:

      Jedenfalls haben die meisten Frauen, die viel Zeit für Gratisarbeit haben, in der Regel nicht „weniger Geld im Sack“, oder gar gar kein Geld, wie eigentlich behauptet. Wovon leben denn diese Frauen?

    • Hannah Kern sagt:

      Das finanziert hoffentlich auch Ihre AHV Altersvorsorge. Gerade Bäuerinnen stehen bei einer allfälligen Trennung einen Schritt vor dem Sozialamt. Kost und Logis finanziert keine Arbeitslosentaggelder und auch wie erwähnt keine Altersvorsorge. Übrigens müssen meine Kinder auch nichts für Kost und Logis bezahlen. Sind ja nicht nur meine, sondern auch seine.

    • 13 sagt:

      „Ich bin bei meinem 50% angestellt, arbeite aber mehr als 50%, aber mein Mann finanziert den gesamten Haushalt.“
      Also, zusammengefasst sind Sie 50% angestellt, haben auch nur Sozialleistungen für 50%, obwohl Sie mehr arbeiten und Ihr Mann finanziert den Haushalt mit dem Geld, welches auch durch Ihre „Schwarz“-arbeit erwirtschaftet wurde. Wie zum Teufel kommen Sie auf „gratis Kosten und Logis“? Sie finanzieren es ja. Und ist Ihr 50%-Einkommen einfach zu Ihrer freien Verfügung?

      • maia sagt:

        vermutlich arbeitet der Mann auch mehr als er sich bezahlt. – @13 das ist doch völlig normal – jeder von uns leistet „gratis“.

      • Glasmost sagt:

        Ich weiss nicht was alle diese Milchbüchleinrechnungen bringen. Beide unsere Löhne gehen auf ein gemeinsames Konto, von dem leben wir beide. Diejenige die niedrigprozentig arbeitet macht dafür mehr im Haushalt, derjenige der hochprozentig arbeitet entsprechend weniger. Wäre bei diesem System ansonsten ja nicht fair. Am Ende des Tages machen irgendwie beide viel. Wäre natürlich cool wenn der Staat uns noch die Hausarbeit extra vergüten würde – dann hätten wir noch mehr Geld. Andererseits müsste ich als Steuerzahler das auch berappen – also doch nicht so cool.

      • 13 sagt:

        @ maia
        Der Mann käme aber kaum auf die Idee von gratis Kost und Logis zu reden…zudem: was heisst gratis als selbständiger?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        Eben: ich arbeite nicht gratis, weil er Kost und Logis finanziert. Zudem bezahlt er meine Sozialversicherung. Mit meinem Einkommen inkl Teilzeitjob auswärts finanziere ich KK, Mobile, Kleider und Schulausgaben, Lager usw für meinen Jüngsten und mich.

        Mein Mann schätz meine Mitarbeit und ist sich bewusst, dass er ohne mich aufgeschmissen wäre. Im Gegenzug ist mir bewusst, dass ein Reallohn für mich nicht drinliegt.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Hannah Kern

        Nein, meine Kinder sind nicht seine Kinder. Er ist zwar der beste Papi, aber rechtlich ist mein Mann leider nur der Stiefvater.

        Natürlich bin ich sozialversichett und seit der Heirat hat er mir die Hälfte des Hofes überschrieben und eine Lebensversivherung hat er auch zu meinen Gunsten abgeschlossen. Ich bin also bestens abgesichert und mein Mann geht ein bedeutend höheres Risiko ein als ich es tue.

        @ maia

        So sehen wir das aus. Wir sind eine Familie und unser Geld erwirtschaften wir gemeinsam. Wir haben zwar getrennte Konti, aber mir ist es wichtig, eigenes Geld zu haben. Wohl auch weil ich sehr lange alleine für alles sorgen musste.

      • maia sagt:

        @13 – Auche in „Selbstständiger“ wird Wäsche waschen, einaufen, kochen, Kinder versorgen, Mutter pflegen, Velo pumpen usw. usf. nicht auch zu seiner „Selbständigen Arbeit“ rechnen. Und doch, es gibt genugt Arbeitsverhältnisse sowohl für Männer wie Frauen, bei denen ein Teil des Lohnes durch Kost und Logis abgegolten werden. Tamar von Siebenthal weisst ja gerade darauf hin, dass das nicht GRATIS ist. Natürlich könnte der Mann ihr dafür Lohn zahlen und sie ihn wieder für Kost und Logis ihm zurückzahlen…… Macht das Sinn?

    • Viola sagt:

      Das ist ein wichtiger Punkt: Wenn Frauen arbeiten gehen müssen sie natürlich auch ihren Anteil in der Beziehung zahlen an Wohnung, Auto, Ferien, Essen etc alles andere wäre unfair. Mehr Geld für die Frau bleibt also in einer Beziehung wohl kaum, ausser Frau hat das Potential und denn Willen (!) überdurchschnittlich viel zu verdienen.
      Einziges Problem wenn die Frau zuhause bleibt sind Vorsorge (was man mit dem Partner in einem Ehevertrag regeln kann) und das sie danach schwieriger einen Job findet (das ist schon schwieriger zumindest wenn sie gar nicht gearbeitet hat).

      • Glasmost sagt:

        Die Vorsorge ist eigentlich kein Problem, da sowohl die AHV wie auch die Pensionskasse bei einer Trennung geteilt wird (selbst bei Gütertrennung).

        Für die dritte Säule gilt dies zumindest für die Errungenschaftsbeteiligung.

        Einen Ehevertrag braucht es meiner Meinung nach da nicht.

        Wer unverheiratet mit einem Partner lebt und dabei auf den Aufbau einer eigenen Rente verzichtet, der/die muss sich aber unbedingt vertraglich absichern – sonst kann es ein böses Erwachen in Altersarmut geben.

      • Tamar von Siebental sagt:

        @ Sportpapi

        Gut gesagt. Ich jedenfalls kenne keine Hausfrau, welche kein Geld zur freien Verfügung hat.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        Wie ich schon in einem früheren Beitrag erwähnt habe, beträgt unser Stundenlohn in der Landwirtschaft 6-7 Fr Dass mein Mann mir einen realen Lohn bezahlen könnte, ist also unmöglich.

        Wir sehen unsere Beziehung als ein Geben und Nehmen und einander ins Hundertstel auszurechnen, wer mehr „gratis“ macht, empfinde ich einer Beziehung nicht förderlich. Mein Mann mäht zB gratis den Rasen, gräbt „gratis“ Löcher im Garten für meine Pflanzen, trägt „gratis“ schwere Lasten in den Keller, oder vom Keller nach oben. Wenn er gerade da ist, trägt er mir sogar den Waschkorb in die Waschküche,

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        2/

        Theoretisch verrichte ich sicher mehr „Gratisarbeit“ als mein Mann, aber schlussendlich funktionieren wir ja als Familie, wo einfach jeder soviel beiträgt was er kann. Ist es nicht das, was eine Familie von einem Betrieb unterscheidet?

        @ Viola

        Ja selbstverständlich trage ich mit meinem Einkommen meinen finanziellen Anteil.

  • Lisa sagt:

    Es gibt einige gute und wichtige Anliegen, für die heute gestreikt wird. Ganz wichtig ist für mich jedoch, dass diese Anliegen vermehrt gemeinsam zwischen Frauen und Männern diskutiert und angegangen werden. Und da dann eben auch mal Dinge zur Sprache kommen, die den Männern wichtig sind und bei denen sie benachteiligt werden (Scheidung, Pensionsalter, Militär). Gemeinsam wären wir stärker. Aber noch gibt es leider Grabenkriege.

    • Muttis Liebling sagt:

      Die Anliegen sind gut und wichtig, nur die Methode ist kein Streik. Streiks und Krieg führt man gegen institutionale Gegner. Der aber fehlt. Die Damen haben keinen Gegner.

  • Mona sagt:

    Ein Skandal ist auch, dass die Vermögen ungleich verteilt sind. Der Staat sollte die Männer enteignen und das Geld unter den Frauen und Transfrauen gleichmässig verteilen. Das würde auch dem Klima helfen, da die Männer dann nicht mehr mit ihren fetten Autos rumfahren könnten.

    • Kath sagt:

      Nei, nei Fraue fahrend gar nöd Auto….. wo haben Sie denn so einen Seich her? Was Sie da zusammenfassen hilft keinen Deut weiter, genau das befürchten doch die Mannen und werden sich zu wehren wissen. Bitte zuerst Hirnen, dann labern!

  • AnnaB sagt:

    Ein einheitliches Schulsystem, Montag bis Freitag von 8:00 bis 15:00 bzw bis 16:30.

    • Lina Peeterbach sagt:

      Es wäre so einfach… Danke für diesen so simplen Kommentar! Warum ist die Schweiz einfach nicht in der Lage, so etwas umzusetzen? Gerade wieder hat die Schweiz den letzten von 31 Plätzen auf der Unicef Studie zur Familienfreundlichkeit erhalten. Mit einem einheitlichen Schulsystem wäre schon mal relativ viel gelöst – das ist nämlich auch die magische Ingredienz vieler skandinavischer Länder.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Lina Peeterbach

        dieser letzte Platz ist einfach ein UNICEFdefinierter letzter Platz und sagt nichts über das Gesamtbefinden.
        Würde man bspw die verschiedenen Kitaqualitäten miteinander vergleichen, oder das Gesundheitswesen (UK so weit vorne…) käme einiges ins kippen bei den vorderen Plätzen.

      • Sportpapi sagt:

        @Lina Peeterbach: „Warum ist die Schweiz einfach nicht in der Lage, so etwas umzusetzen?“
        Ja, warum? Wenn es doch so einfach wäre? Haben Sie eine Erklärung, die über „diese Ewiggestrigen“ hinausgeht?
        Z.B. dass viele Familien das nicht möchten. Das viele Kinder sich das nicht so wünschen. Dass dafür Infrastruktur und Betreuung teuer ausgebaut werden müsste (und entsprechend bezahlt). Usw.

    • Zufferey Marcel sagt:

      @AnnaB:

      Ganztagesschulen bis 17:00, danach stellt der Staat (Nach)Betreuungsplätze zur Verfügung, die zu 100% von den Eltern bezahlt werden müssen. Alternative dazu: Angehenden Väter wird ein gesetzl. verankertes Recht zugestanden, im Jahr der Geburt ihrer Kinder eine Zahl von zusätzlichen Ferientagen beziehen zu können (bei gleichzeitiger Stellengarantie). Der Bezug ist freiwillig und erfolgt mit Lohnausgleich (z. B. 70% des vorher verdienten Lohnes).

      Elternschaftsurlaub, der von beiden Elternteilen zu gleichen Teilen bezogen werden kann. Der gesetzl. Mutterschaftsurlaub wird zu einem kleineren Teil in einen (gemeinsamen) Elternschaftsurlaub umgewandelt.

  • Jane Doe sagt:

    Ich denke, karrieretechnisch ist die Berufswahl entscheidender als das Geschlecht. Wenn ich z.B. eine Ausbildung in Kleinkinderziehung oder als Coiffeur mache, dann muss mir von Anfang an bewusst sein, dass es mit der Karriere und dem Riesen-Gehalt schwierig wird (es sei denn vielleicht man macht sich selbsständig). Macht man hingegen eine Ausbildung mit Jobausichten in einer internationalen Firma, hat man später mehr Aufstiegsmöglichkeiten. Beides hat Vor- und Nachteile, im Nachhinein aber dann zu jammern, es sei Diskriminierung, dass man nicht alles haben kann, tut der Sache keinen Gefallen.

    • 13 sagt:

      Ja. Wer einen „Frauenberuf“ wählt wie Coiffeur oder Kindererzieherin muss natürlich mit einem tieferen Einkommen leben….aber mit dem Geschlecht hat das bestimmt nichts tun…

      • Reincarnation of XY sagt:

        Nein in diesem Falle nicht 13. Denn auch der Coiffeur wird nicht reich. Warum?
        Weil wir nicht bereit sind, das doppelte für einen Haarschnitt zu zahlen.
        Vielleicht wäre es manchmal hilfreich, etwas mehr von Wirtschaft zu verstehen. Mein Sohn wollte auch schon Coiffeur werden. Ich sagte ihm: „Dann musst du einfach so gut sein, dass du ein eigenes Geschäft gründen, oder Starcoiffure wirst. Aber als 0815 Angestellter wirst du nicht das Einkommen haben, das du für dich haben willst.“
        Wenn ich mich um arme Menschen kümmern will, ist das löblich. Aber nur, wenn ich dann auch akzeptiere, dass ich so nie reich werde.

        Die Forderung gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist völlig ok. Alles andere gibt’s nur im Kommunismus und der machte bekanntlich alle arm (bis auf die Parteibonzen).

      • Muttis Liebling sagt:

        Als Coiffeur kann man als Mann Millionen verdienen, Frauen in dem Beruf eher nicht. Koch ist analog. Kochen mag ein Frauenberuf sein, reich damit werden vor allem Männer.

      • Jane Doe sagt:

        @13: War das jetzt ironisch? Oder denken Sie wirklich, dass diese Berufe nur im Niedriglohnbereich sind, weil sie typischerweise von Frauen ausgeübt werden? Und wie erklären Sie sich dann, dass es auch typische Männerberufe im Niedriglohnbereich gibt?

      • Jane Doe sagt:

        @13: war das jetzt ironisch gemeint? Oder denken Sie wirklich, dass das Einkommen für diese Berufe deshalb so tief ist, weil sie typischerweise von Frauen ausgeübt werden?

      • 13 sagt:

        @ Jane
        Wenn Sie mich das fragen, war der Streik mehr als nötig. Aber ja, das war selbstverständlich ironisch und ja, ich weiss, dass typische Frauenberufe schlechter bezahlt werden.

      • Sportpapi sagt:

        Lustigerweise wird am gleichen Tag verlangt, dass Coiffeusen mehr verdienen, an dem beklagt wird, dass Frauenhaarschnitte zu viel kosten…

      • 13 sagt:

        @@ Sp
        Es wird nicht beklagt, dass sie zuviel kosten, sondern mehr kosten als die Männerhaarschnitte! Das ist ein Unterschied. Erhöhen wir doch einfach den Preis für Männerhaarschnitte auf das Niveau derjenigen für Frauen und wir hätten Gleichberechtigung UND genug Geld, um Coiffeusen ein anständiges Einkommen zu sichern. Win-win.

      • Viola sagt:

        @Reincarnation of XY „Nein in diesem Falle nicht 13. Denn auch der Coiffeur wird nicht reich. Warum? Weil wir nicht bereit sind, das doppelte für einen Haarschnitt zu zahlen.“

        Was übrigens zum reichwerden immer noch nicht reichen würde. Allgemein wird man reich oder verdient sehr gut mit Jobs dessen output skalierbare ist: Ein softwarentwickler, dessen Programm tausendfach verkauft werdenden kann, eine Ingenieur, dessen Maschine zig teile produziert etc.
        Nicht skalierbare ist die Tätigkeit eines Coiffeurs, eines Lastwagenfahrers, einer Krankenschwester, allgemein Tätigkeiten direkt am Mensch, one to one. Aber diese Erklärung ist für manche zu komplex, weshalb man es lieber auf das Geschlecht schiebt.

      • Anh Toàn sagt:

        @13 „Erhöhen wir doch einfach den Preis für Männerhaarschnitte auf das Niveau derjenigen für Frauen und wir hätten Gleichberechtigung UND genug Geld, um Coiffeusen ein anständiges Einkommen zu sichern.“

        Nun die Juristen haben als Definition für Gleichberechtigung entwickelt, Gleiches nach Massgabe der Gleichheit gleich, Ungleiches nach Massgabe der Ungleichheit ungleich zu behandeln: Eine Besuch beim Damencoiffeur dauert 1-3 Stunden, beim Herrencoiffeur, zumindets bei „meinen“ Syrern, ist nach 15 Minuten alles erledigt: Warum soll es gleich viel kosten?

      • Anh Toàn sagt:

        @viola: Ein Coiffeur kann auch skalierbare Erträge erzielen. Ein Starcoiffeur kann eine Franchising Ketter lancieren, eine Haarpflegelinie. So kann er oder sie reich werden.

      • 13 sagt:

        @ Anh
        Ok, dann meinetwegen nach Zeitaufwand. Es sitzen nicht alle Frauen 2 Stunden beim Coiffeur und es sind nicht alle Männer in 15 min fertig. Aber auch eine Frau mit ganz kurzen Haaren bezahlt mehr als ein Mann, sogar als ein Mann mit langen Haaren…

      • Sportpapi sagt:

        @13: „Erhöhen wir doch einfach den Preis für Männerhaarschnitte“.
        Wir?
        Ich habe keinen Coiffeursalon. Du?
        Aber es stimmt, was angetönt wurde – ich bin jeweils nach spätestens 15min wieder weg.
        Wie erklärst du dir denn die unterschiedlichen Kosten bei doch gleichen Löhnen? Oder verdienen Männercoiffeure weniger?

      • Viola sagt:

        @AT „Ein Coiffeur kann auch skalierbare Erträge erzielen.“

        (1) Der Vergleich hinkt ein wenig: Ich sprach von einem einzelnen Angestellten Ingenieur dessen Arbeit skalierbar ist. Dies gilt für einen einzelnen angestellten Coiffeur nicht. Deshalb verdient auch ein angestellter Coiffeur auch wenn er bei einem renommierten Salon angestellt ist nun mal weniger als ein angestellter Ingenieur. Auch ein Ingenieur kann eine Firma gründen und hier ist dann zusätzlich noch die Arbeit der Mitarbeiter die er anstellt skalierbar, für einen Friseur geht das nach wie vor nicht.

      • Viola sagt:

        (2) Die Konsequenz daraus ist dann auch das ein Star Friseur und Unternehmensgründe wie Udo Walz wohl kaum so viel vermögen haben wird wie die Gründerfamilien grosser Industriekonzerne, von Google etc. Der Grund auch hier: Skalierbarkeit, diesmal die Skalierbarkeit des Outputs der Angestellten.

        Aber in einer Sache haben sie recht: Man kann mit seinem Namen und er dahinterstehenden Firma Geld verdienen (ist auch eine Art von skalierung, das stimmt) und mit genug Kreativität und Mut kann man praktisch in jedem Bereich erfolgreich werden und ein ordentliches einkommen erzielen.

      • Martin Frey sagt:

        @13
        Vor über 20 Jahren kam ein italienischer Secondo namens Valentino auf die Idee, der Damenwelt zu verklickern, dass ein Coiffeurbesuch mehr als das ist, sondern ein Lifestyleevent erster Güte. Und dass das entsprechend berappt gehört.
        Seither sind die Preise astronomisch hoch. Und die Besitzer solcher Salons entsprechend vermögend. Mein hervorragender italienischen Coiffeur hat eine Villa von der ich nur träumen kann.
        Nur, bei den Angestellten kommt davon wenig an. Das ist die Tragik.
        Analog aber zum Modebusiness ist es die Damenwelt die unbesehen auf Kosten der Frauen die die Leistung erbringen dafür besorgt sind, dass sich nichts ändert. An den Preisen für Männerschnitte zu schrauben hätte den einzigen Effekt, dass uns allen am Schluss noch weniger bleibt.

      • Viola sagt:

        @13 „Es sitzen nicht alle Frauen 2 Stunden beim Coiffeur und es sind nicht alle Männer in 15 min fertig. Aber auch eine Frau mit ganz kurzen Haaren bezahlt mehr als ein Mann, sogar als ein Mann mit langen Haaren…“

        Das wäre doch eine Top Lösung (gibt es in einigen Salonen ja schon). Klar es wird sich nicht sehr gross etwas ändern: Weil viel mehr Frauen lange haare haben als Männer werden Frauen im schnitt immer noch erheblich mehr bezahlen. Aber für Frauen die kurze haare haben wird es günstige und für Männer mit langen etwas teurer was in absolut in Ordnung ist im Angesicht des erhöhten Aufwands.
        Ich bin und war ohnehin immer für eine Betrachtung des menschen als Individuum, nicht als teil einer Gruppe (identity politics). Deswegen hier von vollem herzen meine Zustimmung!

    • Muttis Liebling sagt:

      Streng genommen würde ich behaupten, alle Auswahlen oder Eignungen können grob gesehen schon geschlechts-, aber nie genderneutral sein. Die Abstraktion vom biologischen Geschlecht ist der grosse Zugewinn dieses noch unreifen Genderkonzept.

      Es hat überhaupt keinen Sinn, wenn zwei oder mehrere Untergruppen einer Gemeinschaft die gleichen Fähigkeiten, Eignungen usw. haben. Dann hätten sie nicht strukturieren müssen.

      In unserer aktuell wirtschaftsleistungsbezogenen Kultur lässt es sich nicht vermeiden, dass der als männlich betrachtete Genderpol wirtschaftlich erfolgreicher als der weibliche ist. Das wird aber so nicht bleiben.

      Gleiche Rechte oder Stellung kann man politisch erreichen, gleich sein ist in jeder Form unmöglich. Wenn zwei gleich sind, ist einer überflüssig.

      • Muttis Liebling sagt:

        Ich würde niemals erwarten, um erst einmal plump zu bleiben, dass Frauen jemals Männer- und Männer Frauenberufe einnehmen. Das hätte keinen Vorteil, keinen Sinn.

        Was sich ändern muss, ist die Bewertung aller Tätigkeiten. Frauen sind u.a. der soziale Klebstoff der Kultur und weil wir das zu Klebende, die Wirtschaft und Politik, höher einschätzen, als den Klebstoff, werten wir Männerarbeit höher als die von Frauen.

        Die Missachtung von Frauentätigkeiten führt zum Entkleben unserer Gesellschaften, besser Fragmentierung genannt.

        Es wird nichts besser, wenn Frauen ihre Rollen verlassen und die von Männern übernehmen, oder umgekehrt. Man muss nur konstatieren, dass wir alle Rollen gleichberechtigt brauchen und gleichberechtigt kann man steuern, gleich nicht.

  • 13 sagt:

    „Erstaunt hat mich, dass offenbar niemand in Betracht zog, dass auch mein Einkommen notwendig ist, damit wir als Familie so leben können, wie wir es uns eingerichtet haben.“ (B. Loop)
    „ist aber doch am Ende genau das, was der Feminismus erreichen muss: allumfassende Gleichheit, die niemanden ausschliesst.“ (J. Krause-Blouin)
    „Aufrichtig zuhören. Nicht, um sofort mitzureden, sondern um zu verstehen und schliesslich unseren Beitrag an eine faire und respektvolle Gesellschaft zu leisten.“ (M. Tschannen)
    Das sind meine absoluten Highlights, die mich diesen Morgen eingestimmt haben. Danke dafür und auch allen anderen. Einen schönen Streik wünsche ich allen!

    • Ruth sagt:

      Der zitierte Satz von B. Loop hat auch mich umgehauen, aber in negativer Sicht: weil man sich das Leben so wunderbar und teuer eingerichtet hat, muss es so bleiben! Generationen von Eltern haben verstanden, dass Kinder haben nicht zu mehr Geld führt, sondern zu mehr Liebe und Leben! Frau Loop tut mir echt leid: jetzt hat sie sich noch ein Kind zugelegt, das macht sich gut und alles andere bleibt. Ein neues Asset!

      • Lisa2 sagt:

        @Ruth: weshalb interpretieren Sie den Satz so, dass Frau Loop ihr Leben „teuer“ eingerichtet hat? Ich würde jetzten Sätze von Frau Loop unterschreiben. Warum? Bei unserer Heirat war mein Mann in Ausbildung und hatte Schulden, ich habe 100% gearbeitet, die Kinder waren bei meinem Mann, in der Krippe, bei den Grosseltern. Jetzt sorgen wir für verschiedene Familienangehörige und gehören, mit meinem guten Lohn und den Projekten meines Mannes in der Schweiz zur sogenannten Mittelschicht. Wir haben es uns eingerichtet, kommen gut über die Runden, können in die Ferien und die Teenager in den Ausgang. Bitte hören Sie lieber die ganze Geschichte, bevor Sie Ihre Vorurteile pflegen!

      • 13 sagt:

        @ Ruth
        Es geht bei dem Satz um mehr, nämlich dass man aufhören muss, die Erwerbsarbeit des Mannes als „fürs Leben notwendig“ und die der Frau als „Selbstverwirklichung“ oder Luxus zu betrachten. Kaum arbeitet die Frau etwas mehr als die üblichen 50% kommen Dinge wie Zweitauto, Ferien, Eigenheim etc., aber keiner fragt in der gleichen Familie den Mann, warum er demm Vollzeit arbeitet….Frau Loop hat das Kind ja kaum alleine bekommen!!!

    • Viola sagt:

      „ist aber doch am Ende genau das, was der Feminismus erreichen muss: allumfassende Gleichheit, die niemanden ausschliesst.“

      Das wäre schön gewesen wenn sich der Frauenstreik an dieses hehre Vorbild gehalten hätte.

      • Muttis Liebling sagt:

        Allumfassende Gleichheit ist zweckfrei und physikalisch unmöglich. Der Unterschied ist die Triebkraft des Lebens, Gleichheit gibt es ab dem Tod. Lebende Systeme sind immer ungleich, je ungleicher, umso lebendiger.

      • Viola sagt:

        @ ML
        „Allumfassende Gleichheit ist zweckfrei und physikalisch unmöglich.“

        Ja, was gleiche Ergebnisse angeht, da haben sie recht. Ich habe ein wenig schnell über das Zitat gelesen und mein Hirn hat Gleichheit geschwind als gleiche Rechte, Pflichten und Möglichkeiten interpretiert.
        Gegen letztere drei kann eigentlich niemand halbwegs sinnvoll denkende mensch etwas haben.

  • A Lüthi sagt:

    Gewalt (nicht nur gegen Frauen) ist generell zu verurteilen, und alle Menschen sollten durch die Rechtsordnung vor Gewalt und Schaden durch andere Menschen geschützt werden. Gleichheit vor dem Gesetz für alle Menschen (mir fallen da spontan übrigens eher gesetzliche Benachteiligungen von Männern ein: z.B. Militärdienst, Rentenalter, Scheidung). Soweit bin ich mit den Forderungen einverstanden. Ansonsten sollte jedoch alles gewaltfrei und in friedlicher, freiwilliger Zusammenarbeit privat geregelt werden. Ansonsten zwingt man anderen mit (staatlicher) Gewalt die eigenen Werte auf, und zwingt sie dafür zu bezahlen (d.h. in der Regel gezwungenermassen für andere zu arbeiten = Sklaverei). Das halte ich für arrogant und unmoralisch.

  • Angie sagt:

    Für unsere Familie wäre das Entgegenkommen der Arbeitgeber ganz zentral. Ich arbeite mit 2Kindern mom nicht mehr, da ich mehrmals aufgeboten wurde, auch an meinen freien Tagen zur Verfügung zu stehen, und das sehr kurzfristig (2Tage vorher), notabene im Schulbetrieb. Bei meinem Mann kommt dazu, dass Teilzeit durch die ständigen Schichten und Planwechsel erschwert wird, was eigtl auch nicht legal ist. Wir würden uns gerne selber organisieren (Kita Zeiten sind mit unseren Jobs nicht kompatibel), haben aber AG welche das Verunmöglichen. Wechsel der Stelle macht es nicht besser, da branchenüblich.

  • cyan jaeger sagt:

    Ich halte es heute wie Herr Tschannen – meine Meinungen und Forderungen stehen heute zurück, denn es soll der Tag der Frauen und Ihren Anliegen sein. Ich wünsche mir aber, dass in der ganzen Debatte um Gleichstellung ein wenig mehr Miteinander stattfindet als Frau vs. Mann.

    Es gibt ebenso wenig „Den Mann“ wie es „Die Frau“ gibt – wir sind Teil einer Gesellschaft und sollten die Anliegen ebendieser auch gemeinsam angehen.

  • asouka sagt:

    Ich spüre ihren Frust, aber die Welt ist nicht so einfach gestrickt! Ich habe Geschichte oder Medien oder was ähnliches studiert, habe zwei Kinder einen teilzeit arbeitenden Mann, esse gerne Fleisch und offene Beziehungen sind auch nicht so mein Ding. Aber wer das so will und gleichgesinnte findet, soll das gerne so machen!
    Werfen Sie doch nicht alle in einen Topf, nur weil sie persönlich schlechte Erfahrungen gemacht haben und frustriert sind. Das ist einfach nicht konstruktiv!

  • Jane Doe sagt:

    Forderungen nach einem längeren Vaterschaftsurlaub, oder noch besser einer Elternzeit, finde ich richtig, da dadurch gleich mehrere Ungleichheiten aus dem Weg geräumt würden. Eine mögliche Babypause der Männer würde die Chancen beider Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt ausgleichen und gleichzeitig die Position der Väter in der Kindererziehung stärken.
    Das Gejammer der Frauen, dass sie in Teilzeit, womöglich noch mit Kleinstpensen, einfach nicht so viel verdienen und keine Aufstiegsmöglichkeiten haben, kann ich allerdings nicht mehr hören. Das ist nun mal der Preis von Teilzeitarbeit, wer den nicht zahlen will, muss halt auch mit Kind in seine Karriere investieren und mind. 80% weiterarbeiten.

    • Adina sagt:

      Das sehe ich auch so.
      Elternzeit sollte irgendwie doch machbar sein, in diesem Sinne wäre eine Familienkundgebung aus meiner Sicht fast sinnvoller als das heutige Streik.
      Kundgebung, nicht Streik, damit die Schule nicht schon wieder ausfällt. Unsere Kinder brauchen es, ihr Denken gut zu trainieren, denn kluge Leute braucht das Land.
      Ein vernünftiges und für alle Beteiligten zufriedenstellendes Elternzeit-Model ist nämlich gar nicht so einfach aufzubauen, bei der heutigen Vielfalt an möglichen Familienkonstellationen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Das ist ja richtig ausgewogen…,
    am meisten Bauchweh bereitet mir aber die für mein Empfinden herablassende Haltung eines bestimmten Frauentyps „Nagelstudiotussi“ der zukünftigen Leiterin; bitte gleiche Würde für Alle, besonders jemand die mit Lifestylethemen ihre Brötchen verdient sollte die Themenzulieferinnen schätzen… .

  • Pauline Overath sagt:

    Unbezahlte Hausarbeit! Ein Jeder der nicht gerade auf einen Parkbank schläft, wird sein Hab und Gut in Schuss halten, essen kochen etc. Ist Hausarbeit einen erniedrigenden Arbeit? Soll die Allgemeinheit jetzt für alles zahlen müssen? Wie wäre es mit Eigenverantwortung?

    • Jane Doe sagt:

      Das Argument mit der unbezahlten Hausarbeit finde ich auch immer super. Die musste ich auch schon ohne Kinder neben dem Job leisten, wäre mir nie in den Sinn gekomnen, dafür etwas zu fordern.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Naja, es ist schon nicht grad dasselbe ob Sie einen 1Personen Haushalt führen oder für mehrere „das Heft in der Hand haben“, insbesondere für mehrere welche sich zu Beginn doch eher nicht wirklich viel selbst organisieren können… .

      • Jane Doe sagt:

        Ja, natürlich ist Hausarbeit mit Kindern aufweniger. Aber unbezahlte Hausarbeit wird genauso von berufstätigen Eltern geleistet, einfach neben dem Beruf. Warum sollte sie für Hausfrauen (oder Hausmänner) also extra entlöhnt werden? Das Argument geht für mich nicht auf, da Hausarbeit, wie Pauline oben schon erwähnt, von jeder erwachsenen Person erledigt werden muss, egal ob mit Kinder oder nicht, erwerbstätig oder nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Die Frage ist doch, wer denn diesen Lohn zahlen müsste.
        Und ob Hausfrauen gut fahren würden, wenn sie, wie immer wieder verlangt, einen realistischen Hausfrauenlohn erhalten würden.

    • Muttis Liebling sagt:

      Das ist der Typus der gewollten nicht präzisen täuschen wollenden Darstellung. Nirgends wird Arbeit und niemals wurde Arbeit bezahlt, es wird fremdbestimmte Erwerbstätigkeit honoriert, egal ob die – selten – den Charakter von Arbeit hat, oder – häufig – gar keine Arbeit ist.

      Wer seine Situation klar im Auge hat, kann die eben so klar formulieren. Oder man kann nicht formulieren, dann fehlt auch der klare Blick.

    • Manfred Stierli sagt:

      Sehe ich ähnlich. Als Familie hat man ein Haushaltseinkommen, egal wer wieviel dazu beisteuert. Davon werden alle Rechnungen/der gesamte Grundbedarf bezahlt, etwas gespart und für Ferien ausgegeben.
      Der einzigste Punkt, der nicht gut ist ist, dass die Sozialleistungen nicht gleichmässig gutgeschrieben sind, was Auswirkungen auf die Rente hat. Heute kann man den Partner, der weniger Einkommen hat, nur auf freiwilliger Basis absichern. Ich habe das für meine Frau gemacht aber die meisten kümmerts halt nicht, weil ganz allgemein, in den letzten Jahrzehnten, Anstand und Respekt verloren gegangen sind. Man will offene Beziehungen, möglichst ohne jegliche Verpflichtungen. Soll scheins modern sein…

    • Tina Winteler sagt:

      Wenn nicht in den Schweizer Köpfen einbetoniert wäre, dass das die Domäne der Frau ist (und sie es im Durchschnitt auch in der Realität ist), dann wäre ich durchaus mit Ihnen einverstanden. Seraina Sattler bringt das Problem, das ich in praktisch allen Familien sehe (selbst in solchen mit Teilzeit-Papis) aber prägnant auf den Punkt.

  • markus kohler sagt:

    Die typische Frauenstreik Lady ist Mitte 20-Mitte 30 hat Geschichte und Medien studiert. Sie hat 2 Kinder , die mehr oder weniger umfassend fremdbetreut werden und trennte sich vor geraumer Zeit vom Kindsvater. Sie lebt nur in offener Beziehung mit Frauen in einer 6-Zimmer Genossenschaftswohnung, ernährt sich vegan, ist Mitglied der Grünen und arbeitet im Gleichstellungssektor zu 40%.
    Ihr Ex arbeitet 100%, nach Abzug der Alimente verbleibt ihm das Existenzminimum. Schwierig wurde es nach Verlust seines Jobs, aber 4 Stunden Pendeln pro Tag seien zumutbar befand das Gericht.
    Es muss nun schon gestreikt werden, damit der Ex bereit ist auch mal ein bisschen unter dem Existenzminimum zu leben, immerhin muss er hunderte Jahre von Frauenunterdrückung wiedergutmachen.

    • 13 sagt:

      Hahaha, ich wage mal den Test:
      Mitte 20-Mitte 30: nein
      Geschichte und Medien studiert: nein
      2 Kinder: nein
      umfassend fremdbetreut: nein
      sich vor geraumer Zeit vom Kindsvater: nein
      offener Beziehung mit Frauen: nein
      6-Zimmer Genossenschaftswohnung: nein
      vegan: nein
      Mitglied der Grünen: nein
      arbeitet im Gleichstellungssektor zu 40%.: nein
      Ihr Ex arbeitet 100%: Ex-Freund keine Ahnung, aber mein aktueller Mann und Vater der Kinder: nein
      nach Abzug der Alimente verbleibt ihm das Existenzminimum: nein, mein Einkommen generiert uns ein schönes Leben

      Darf ich trotzdem streiken gehen?

    • Tina Winteler sagt:

      Sie waren also am Frauenstreik und haben sich solidarisch und mit analytischem Blick unter die Frauen gemischt? Bravo!! Und sonst: Schweigen wäre Gold gewesen.

  • Muttis Liebling sagt:

    Es geht nichts über eine Demonstration, zu der man in der Sänfte abgeholt wird und die keine Gegner kennt. Statt auf Wasserwerfer und Polizeiknüppel zuzulaufen, wird man von der Polizei beschützt. Der Staat beschützt einen Protest gegen angeblich den selbst. Das ist der Witz des Jahres.

    Ein Vollkasko-, Vollkomfortstreik. Der wird die Welt verändern.

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