Kochmuffel Papa will kochen

«Mmh, Papi, hesch mega fein gchochet»: Solche Komplimente bekommt man dank einfachster Rezepte. (Foto: iStock)

Wer meine Kinder fragt, was Papa denn besonders gut kochen könne, erhält immer dieselbe Antwort: Ravioli. Ganz unrecht haben sie nicht. Kochen liegt mir nicht, ich machs nicht gern, und darum verbringe ich die Zeit mit den Jungs lieber beim Spielen, Zeichnen, Velöle, Tschutte oder Legotürmli bauen als in der Küche. Damit erfülle ich wohl jedes gängige Papa-Klischee, ich gebs zu. Aber hey: Ich male ihnen dafür auch Finger- und Fussnägel violett, pink und orange an.

Etwas zu essen brauchen sie trotzdem, und deshalb habe ich das schnell zubereitete Fertigmenü «Ravioli mit Fleischfüllung und ganz viel Tomatensauce alla Pandora» zu meinem Signature Dish gemacht. Und siehe da: Es sind alle zufrieden. Ich, weils keinen Aufwand bedeutet, und die Jungs, weils ihnen gut schmeckt. Und manchmal sagen sie tatsächlich: «Mmh, Papi, hesch mega fein gchochet.» Warum also viel Zeit investieren, wenns mit wenig auch geht?

Regional versus «schnell gekocht»

Doch seit ich dank wöchentlichem Papatag öfter für die Ernährung der Buben zuständig bin, versuche ich etwas Abwechslung auf die Speisekarte zu bringen. Dies einerseits wegen meiner eigenen Ansprüche ans Essen meiner Kinder, andererseits auch wegen jener meiner Frau, die – das macht die Sache nicht einfacher – als Ernährungsberaterin arbeitet und mir jeden Freitag die Stichworte regional, saisonal, ökologisch und nachhaltig ins Ohr haucht, wenn sie aus dem Haus geht und ich der Küchenchef bin.

Einhalten kann ich ihre Vorstellung einer perfekten Essenswelt nicht (immer), zumal mir selbst die Stichworte «schnell gekocht» und «schnell abgewaschen» näher sind als ihre. Erschwerend kommt hinzu, dass ich mir den ganzen Vormittag keine Gedanken ums Zmittag mache. Erst kurz vor halb 12 fällt mir meistens ein: Oh, Mist. Da war noch was … und stehe dann erst mal vor Kühl- und Küchenschrank und greife aus Mangel an Alternativen meist zu: Richtig, den Ravioli alla Pandora.

Papas Traum von der Super-Handy-App

Schon oft habe ich mir vorgenommen, eine Schnellrezept-Sammlung in einer Super-Handy-App anzulegen, bei der ich die vorhandenen Lebensmittel eintöggelen kann und die dann ein passendes Menü ausspuckt. Nur: Gemacht habe ich es bis jetzt nicht.

Aber vielleicht können ja Sie, liebe Leserinnen und Leser, mir auf die Sprünge helfen und den kleinen Bocuse in mir wecken? Kennen Sie einfache Rezepte, Apps oder Strategien für Mamas und Papas wie mich, die nicht gerne kochen? Ich bin gespannt und freue mich auf eine Diskussion mit Ihnen in der Kommentarspalte.

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122 Kommentare zu «Kochmuffel Papa will kochen»

  • C.N sagt:

    Schnell & Einfach 100 Beliebte Rezepte aus der Betty Bossi Zeitung

    Ich bin vor knapp 4 Jahren Mama geworden bis dahin musste ich mich nie mit kochen beschäftigen. Ich hab mir oben genanntes Buch zur Geburt selbst geschenkt
    25 Rezepte zu jeder Saison. Und alle schmecken… Gutes Anfängerwerk…

  • Yvonne sagt:

    Meine Idee: ihre Frau kocht gern und gesund, dann könnte sie ja am Vortag die doppelte Menge kochen und sie wärmen das Essen an ihrem Familientag auf. Dafür übernehmen sie ein anderes zusätzliches Jöbbli wie zb. WC/Bad putzen oder so.

    • Yvonne sagt:

      Mein Turbo-Rezept: Nudeln mit Broccoli (aus dem Tiefkühler) im gleichen Topf/Salzwasser gekocht. Mit Parmesan drüber, fertig!

  • Klärli Benz sagt:

    Merkt hier etwa jemand, dass Haushalt = Aufwand. Wenn Sie Ihre Kinder gesund & abwechslungsreich ernähren wollen, müssen Sie planen und tatsächlich etwas Gedanken, Zeit und Geld investieren.

  • Christoph Bögli sagt:

    Apropos „Papatag“: Der ganze Beitrag hat für mich generell diesen gestrig-schalen Beigeschmack des „Spass-Papis“, der – oh Schreck! – unerwarteterweise plötzlich sich doch – wow! – einen ganzen Tag um Haushalt und Kinder kümmern muss. Und weil das ernsthaft alles viel zu kompliziert wäre, umgeht er diese unglaubliche Herausforderung – „Spass-Papi“ der er ist – ganz clever indem er sich einfach aufs Spielen und Herumblödeln beschränkt. Um alles andere darf sich dann wohl die Mutter an den restlichen 6 Tagen kümmern.

    Vielleicht etwas überzeichnet und der Glossenhaftigkeit des Beitrags geschuldet, aber zwischen den Zeilen trieft das Ganze für mich schon von sehr viel naiver Altbackenheit.

  • R. Wenger sagt:

    Ravioli kochen geht nicht schnell, sondern ist ziemlich aufwändig. Ich brauche dazu Mehl und mache einen festen Nudelteig, Der wird auf der Nudelmaschine zu 2,5 mm dicken Fladen ausgewallt. Darauf kommen kleine Häufchen Füllung, in der Regel ein Gemisch von Brät und fein gehacktem Schinken. Dann mit einem weiteren Fladen gedeckt und darauf mit dem Förmchen die Ravioli ausgestochen. Mit braunem Anken serviert gibt das ein Gericht, an das keine gekauften Fertigravioli herankommt.

    • Maike sagt:

      Also wer sich an´s Kochen rantatstet, sollte bestimmt nicht damit anfangen, Ravioli von Grund auf komplett selber herzustellen. Da fehlen ganz einfach die praktischen Kentnisse und Fähigkeiten. Es gibt in den einschlägigen Läden oder Marktständen durchaus beachtenswerte Qualität. Lieber mit einer Tomatensauce anfangen, das kann schon aufwendig genug sein.
      Und – warum muss man den Kochen können ? Ich akzeptiere es, das es auch Menschen gibt, die das nicht toll finden. Mag ja auch nicht jeder Fussball….

  • Christoph Bögli sagt:

    Ich muss mich diversen Kommentaren anschliessen: es macht etwas ratlos zurück, wenn ein internetaffiner Mensch (da Blog-Autor) ernsthaft nicht darauf kommt, in eben jenem Internet nach Rezepten zu suchen. Denn das Internet ist voll davon, punkto Datenvolumen kommen Rezeptseiten, Foodblogs, etc. wohl direkt nach Pornographie und Katzenbildern.

    Sogar hier im Tamedia-Netzwerk hats einen Foodblog, oft mit Fokus auf schnell/einfach. Oder halt direkt nach solchen Rezepte suchen. Ansonsten ein simpler Tipp: einfach 2-3 Zutaten aus dem Kühlschrank greifen, diese + Rezept in die Suchmaschine eingeben und fertig. Dann merkt man auch rasch, dass Kochen keine Hexerei ist, sondern sich mit etwas Grundwissen und Interesse praktisch alles ruck-zuck zu einer guten Mahlzeit verarbeiten lässt.

    • Sportpapi sagt:

      Kommt noch dazu, dass zumindest meine Kinder Gemüse eigentlich am liebsten als Rohkost essen. Muss also nicht einmal gekocht werden.

      • 13 sagt:

        Ist hier genauso. Am Besten kommen ohnehin halb-warme Mahlzeiten an:
        – Plätzli mit Reis-, Nudel- oder Couscoussalat mit rohen Gemüse drin
        – Ofenkartoffeln mit Sauerrahm und Rohkostplatte,
        – Tortillas mit Fleisch und dazu allerhand rohes Gemüse zum reinfüllen
        – Rührei mit Salat
        Der „Kochaufwand“ ist sehr gering, das Schnipseln braucht ein bisschen mehr Zeit als eine Büchse zu öffnen.

  • Micky sagt:

    lieber Herr Vogt,
    es klingt, als fehlte Ihnen die basis für gutes kochen: die neugierde. und mit der neugierde käme wohl bald auch die freude am kochen. ich kann Ihnen dazu Samin Nosrats Buch: „Säure. Fett. Säure. Hitze“ wärmstens empfehlen – es reicht, wenn Sie die einführung zu diesen vier begriffen lesen. Nosrat nennt sie zu recht die grundelemente guten kochens. ich wette, dass Sie danach lust haben, zu experimentieren. und sei es nur, dass sie das brokkoli-im-meerwasser-kochen ausprobieren. manchmal hilft es, etwas tiefer zu schürfen, um blockaden zu lösen.

  • Barbara V.E. sagt:

    Mein Ex-Mann war bei uns der Hausmann, der auch kochen musste. Wenn ich kochte, musste er daneben sitzen und die Schritte mit seinen Worten/Beobachtungen aufschreiben (anschwitzen, andämpfen, ablöschen, kochen, garen… mit diesen Verben konnte er nichts anfangen). (Das war 1991 heute würde ich ihn bitten, mit dem Handy mitzufilmen während dem ich koche).
    Auf alle Fälle: so hatte er ein Repertoire von ca. 10 Rezepten, die er abrufen/ablesen konnte und mit der Zeit intus hatte und mit zunehmender Routine variert hatte (Gemüse nach Saison z.B.)

  • TeamC sagt:

    Für uns war die Lösung HelloFresh, die Kochbox lässt einem dem Repetitionstrott in der Menueplanung entfliehen, die Zutaten sind sehr wertig, das Einkaufen entfällt auch und man kann eben gerade ohne Handy kochen (Rezeptkarte sei dank). Ich weiss, das hört sich nach Werbung an, aber es gibt auch andere Anbieter. Wir sind nach mehr als 100 verkochten Boxen weiterhin uneingeschränkte Fans. Und es funzt selbst, wenn man die Racker aus der Krippe holen muss und dann nebenbei was Anständiges zu essen zaubern sollte. Sternekoch-Feeling inklusive.

  • Kerstin Moser sagt:

    Ich schlage vor, kaufen Sie einen Reis Kocher, der kocht ihnen den Reis (mit warmhalte Funktion). Während der Ihnen den Reis wunderbar kocht (basmati nicht risotto Sorten) kümmern Sie sich um das Gemüse: evtl nur Stäbchen schnippeln und dazu reichen, Fleisch schnell anbraten, evtl Plätzli oder Würstlis oder geschnetzeltes. Schmeissen Sie eine Tomate zum Reis in den Kocher, haben Sie roten Reis, auch sonst können Sie Gemüse mit dem Reis aufkochen, meiner hat sogar einen Dampfeinsatz. Reis können Sie auch vorkochen, dann den gekochten Reis anbraten +was Sie und die Kinder lieben (kleingeschnitten) lauch, Erbsen, Rüebli,.. Ei, Fleisch, Schinken dazu .. Eier Speisen eignen sich für die schnelle Küche, Rühreier wieder mit dem was Sie mögen, Spiegeleier. Ein Dampfkochtopf verkürzt das kochen.

    • Kerstin Moser sagt:

      Ausserdem empfehle ich Ihnen eine Passion zu entwickeln, was macht Ihnen Freude? Technik? Kochen Sie mit gadgets. Seltsame Zutaten? Gehen Sie auf die Jagd nach denen. Bestimmte Küche? Thai,…. Lernen Sie 1 Gericht und verbessern Sie es stets. Evtl gefällt Ihnen Streetfood, das gibt es ja aus der ganzen Welt, suchen Sie da nach feinen Rezepten. Mein Papa konnte gefühlt 5 Gerichte alleine kochen, das passte.
      Eine Grundregel beim Kochen: je kleiner geschnitten, desto schneller ist es gar 😉 saisonal zu kochen ist ganz einfach, es gibt pro Monat bestimmte Gemüse, die Saison haben (gucke Tabelle) und dann suchen Sie dazu ein schnelles Gericht. Nebst Gemüse zum Reis im Reiskocher geht auch Gemüse zur Pasta im pastawasser. Ein Trend sind auch one pot pasta Gerichte. Viel Spass!

    • R. Wenger sagt:

      Ich brauche keinen Reiskocher. In einen Topf Basmati-Reis mit dem doppelten Volumen Wasser geben. Salzen. Zum Kochen bringen und zugedeckt auf der ausgeschalteten Heizplatte stehen lassen.

      • Kerstin Moser sagt:

        Herr Wenger, Sie scheinen in der Küche einen Schritt weiter zu sein, schön für Sie.
        Wer beim Kochen am Anfang steht, scheint vom multi-tasking abgeschreckt zu werden. Ein Reiskocher nimmt einem schon mal viel vom drandenken (wie viel Wasser, Zeit, Achtung, nicht anbrennen..) ab. Von daher tatsächlich eine Stütze. Für mich ist er nun eine 5. Herdplatte weil der Reis nicht auch noch Platz braucht. Und der Reis ist immer perfekt und warm.
        Seien Sie doch froh, wenn Sie für sich diesen nicht brauchen und freuen Sie sich im Stillen darüber.

        Ein weiterer Schnellkochhit sind Tortillas, die gibt es auch in der Vollkornvariante. Können stets saisonal gefüllt werden,Hackfleisch anbraten ginge auch schnell. Oder einfach mit Käse und frischen Pilzen füllen,Käse schmelzen lassen.. So guet.

  • Leila sagt:

    Kaufen Sie sich das Kochbuch „Entspannt kochen“ (oder ein ähnliches Buch oder auf dem web betty bossi, swiss milk, fooby oder so). Lernen Sie daraus mit Ihren Kindern einfach und schnell kochen – das ist bestimmt nachhaltiger für die Ernährung, ihre Vaterrolle, ihre Hausmannrolle und ihre Partnerschaft als das Männerbild pflegen, das halt nur fähig ist, Ravioli zu wärmen.

  • Momof4 sagt:

    Wenns bei uns schnell gehen muss mache ich meistens gemischten (saisonales Gemüse mit saisonalem Salat gemischt) Salat und Rührei. Alle werden satt und es ist gesund und regional, ökologisch und saisonal wie ihre Frau es sich gewünscht hat. Oder Ofengemüse mit Rührei, geht auch ganz fix oder Spaghetti mit selbstgemachter Tomatensauce.

  • Timo sagt:

    Warum müssen mehrere einfache Rezepte sein?

    Es kann doch auch ein Menu sein dass ein wenig komplexer ist. Wenn man dieses Jede Woche kocht, bekommt man Übung damit.

    Ein Vorschlag hier ist Bolognaise. Sie lässt sich auch gut in grösseren Mengen kochen und im Gefrierer aufbewahren. Dann kann man nächste Woche auch noch Lasagne servieren.

  • Kochmami sagt:

    Lieber Herr Vogt
    warum nicht MIT den Kindern kochen? War bei uns immer sehr beliebt und mein Sohn ist heute selber ein sehr guter Koch – seine Freundin geniesst dies sehr.

    • Barbara V.E. sagt:

      Als meine Tochter ca. 6 Jahre alt war, haben wir auch angefangen gemeinsam zu kochen. Basis waren Tortellini aus dem Beutel und Rahmsauce. Die Sauce durfte sie jedesmal nach eigenem Geschmack variieren: verschiedene Gemüse reinschnippseln oder Schinken oder Rest Speckwürfeli oder was Kühlschrank und/oder Vorratsschrank hergaben. Ganz ganz wichtig war das Würzen: Erst dran riechen, dann ein wenig auf die Hand und ablecken und erst dann in die Pfanne. Meistens war es lecker. Einige Versuche waren eher… naja: legen wir die Decke des Vergessens drüber 😉
      Da ich 100% gearbeitet habe, habe ich dies auch nur so alle 2 Wochen gemacht oder an den Wochenenden, wenn wir Zeit hatten.

  • JLo sagt:

    Diese App suche ich auch schon lang!! Hat wirklich niemand ein Tipp?

    • tina sagt:

      doch, eben: zutaten + „rezept“ in suchmaschine deiner wahl eingeben

    • Christoph Mathis sagt:

      Ich kenne auch keine App. Aber das ist auch nicht verwunderlich, da es hierfür eine grosse Rezeptdatenbank mit sehr ausgefeilter Suchfunktion braucht. So etwas hat wohl noch niemand programmiert.

      • Niklas Meier sagt:

        Herr Mathis Chefkoch.de hat so etwas, einfach nicht als App, aber die Seite zu öffnen sollte auch der faulste Papa hinbekommen.

    • tina sagt:

      man kann sogar zutaten+“einfaches rezept“ eingeben, und kriegt einfache rezepte ausgespuckt :).

      • Barbara V.E. sagt:

        Swissmilk hat auch eine gute Rezeptseite. Und einige Rezepte sind gefilmt: da kann man sich die Schritte anschauen.
        Oder Youtube hat Millionen-Milliarden gefilmte Rezepte in allen Sprachen.
        z.B. Suche „Fatto in Casa di Benedetta“. Rezepte auf italienisch, es wird eigentlich gar nichts geredet. Zutatenliste wird im Video auf englisch übersetzt und unter dem Video stehen die auf italienisch.
        oder Suche „jamie oliver quick and easy“ (oder jamie oliver 5 ingridients) (Jamie Oliver habe ich noch nichts nach gekocht, sieht aber lecker aus 😉 )
        Dann gilt es halt dann wirklich am Vortag zu schauen, dass man alles im Haus hat und dann läuft es am Papa-Tag eigentlich recht gut.
        Und mit der Zeit weisst Du was die Kinder mögen und Du gern und gut kochst. Dann reichen einige Basis-Rezepte.

    • Maike sagt:

      Mein Tip: Ein Kochbuch ! Funktioniert vollkommen ohne Strom. Kann man in Buchläden kaufen. Buchläden sind sowas wie der apple-shop, nur statt iPhones auf dem Tisch mit Büchern in Regalen. Und im Gegensatz zu iPhones gibt es Bücher für (Koch)Anfänger, Fortgeschrittene und Profis usw…

  • Franco Cavalli sagt:

    Herr Vogt, basierend auf meinen (guten) Erfahrungen süditalienischen Nonnas empfehle ich Ihnen auf Fertig-Ravioli zu verzichten und stattdessen „normale“ Teigwaren (zB De Cecco) zu kaufen und diese mit einer selbstgemachten Tomatensauce (tomaten oder cherrytomaten plus zwiebeln selber hacken, mit etwas olivenöl 1stunde lange köcheln lassen) und etwas parmesan, pecorino oder cacioricotta zu servieren. Wenns ganz schnell gehen muss: Pasta aglio e olio. Und wenn die Kinder älter sind: Pasta selber machen.

    • Barbara V.E. sagt:

      Oder die Tomatensauce am Vorabend kochen. Etwas köcheln lassen. Ausschalten. Und wenn man das Pastawasser aufsetzt, kurz vor zwölf, die Sauce aufkochen und köcheln lassen bis die Pasta weich/al-dente ist.
      Tomatensauce kann auch variiert werden mit geschnittenen Peperoni o.ä.

  • Petra Vonlanthen sagt:

    3) In Speck gebratener Weichkäse mit Salat
    Zur Not ein Konfibrot oder Müesli mit Milch / Joghurt
    Weder saisonal noch regional aber beliebt: Fischstäbchen

  • Petra Vonlanthen sagt:

    Croque Monsieur
    Pasta Pesto, Pasta mit Tomatensauce (wahlweise kann man die Saucen am Abend vorher zubereiten oder fertig kaufen)
    Frische Ravioli oder Tortellini vom Markt
    Ofengemüse, nach Geschmack mit Spiegelei darüber oder Quark zum dippen
    Crêpes (mit Crêpe-Ofen wirklich simpel)
    Risotto jeglicher Art
    Gschwellti
    Röschti mit Käse, Ei, Speck, … (am Abend vorher geraffelt oder fertig gekauft)
    Omelette mit Salat
    Rührei mit Salat
    Couscous mit Würstchen und rohem Gemüse (statt gedünstetem, geht schneller…)
    Hot Dogs & Gemüsestängel
    Pizza – von mir aus Fertigteig und mit den Kindern zusammen belegt
    Tomaten-Mozzarella-Salat & Chnoblibrot
    Piadinas
    Bruschettas
    Käseschnitten (wenn das Brot etwas hart geworden ist)

  • Petra Vonlanthen sagt:

    1) Abgesehen davon, dass man(n) auch etwas zum Haushalt beitragen könnte (Putzen, Waschen, Fenster reinigen, Einkaufen alltäglich und auch beispielsweise neue Kinderschuhe/kleider, Bügeln, Fahrradreifen aufpumpen, Kinderarzttermine wahrnehmen, Administration erledigen etc.) statt nur bespassen (so liest sich der Blog), gibt es sehr viele einfache und vor allem schnelle Varianten etwas auf den Mittagstisch zu zaubern:

  • Mademoiselle Papillon sagt:

    Fleisch in allen Variationen:
    Viele Plätzli mit (wenig) Salat,
    Grosse Steaks mit (wenig) Knoblibrot,
    Viel Hackfleisch mit (ein bisschen) Reis,
    Poulet mit (nicht viel) Polenta etc etc…
    Fleisch und Rest bio und regional

    • sophie sagt:

      Papillon : Seit Jahren sagt man man solle viel weniger Fleisch essen. Es scheint sie lesen nichts ? Fleisch ist sehr ungesund und versäuert den Körper. Was sie sagen ist pure ignoranz.

      • R. Wenger sagt:

        Man braucht nicht alles zu kopieren, was man liest. Ich esse viel Fleisch und mein „versäuerter Körper“ ist bei bester Gesundheit 96 Jahre alt geworden.

      • Mademoiselle Papillon sagt:

        Wer ist „man“?
        Fleisch ist gesund, macht satt und schlank.

  • Sportpapi sagt:

    Ich koche zwar gerne, gut und oft. Aber bei uns ist es so, dass die Kinder manchmal endlich wieder Büchsenravioli haben möchten. Bekommen sie nämlich bei der Mutter nie, obwohl sie es gerne hätten…

    • tina sagt:

      haha ja meine haben auch immer gejammert deswegen und ich habe KEIN EINZIGES MAL büchsen ravioli gemacht. dafür einmal wöchentlich wienerli im teig….

    • 13 sagt:

      @ Sp
      Es spricht auch nichts gegen mal Büchsenravioli. Etwas irritierend ist es halt, wenn ein Elternteil an Betreuungstagen aufwendig kocht und der andere immer darauf zurückgreift, obwohl er ja die Zeit gehabt hätte. Wenn das nämlich beide so handhaben würden, gäbe es wirklich nur noch Fastfood. Ich bin an ca. 2-3 Tagen die Woche fürs Essen zuständig. Davon fällt einer auf einen Wochentag, wo ich und die Kinder erst um 18.30 Uhr heimkommen. An dem Tag muss das Essen innert spätestens 15 Min. auf dem Tisch stehen und da gibt es auch was Schnelles und nicht unbedingt immer frisch und gesund. Aber eben, mir ist bewusst, dass das öfters nicht ideal wäre, also muss ich mir die anderen Tage Mühe geben.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Irritierend ist eigentlich, wenn jemand aufwändig kocht, und das dann der Massstab sein soll. Ist nämlich wirklich nicht notwendig.
        Auch wenn ich selber auch gerne aufwändig koche. Aber weil ich gerne koche, nicht um irgendjemandem etwas zu beweisen. Aber wenn ich weder Zeit noch Lust habe, geht es bedeutend schneller.

      • Christoph Bögli sagt:

        @SP: Grundsätzlich Zustimmung, allerdings find ich es immer etwas irritierend, wenn es scheinbar für manche zwischen Büchsenravioli und aufwändigem Menü nichts zu geben scheint. Dabei gibts doch unzählige Mahlzeiten, die sich schnell (15-30min) und einfach aus ein paar frischen Zutaten kochen lassen. Mit etwas Erfahrung hat man doch z.B. ein gutes Pasta- oder Wokgericht schneller auf dem Teller als der Reto Vogt seine Ravioli aufwärmen kann..

      • Sportpapi sagt:

        @Christoph Bögli: Genau. In 15-25 Minuten kann wunderbar gekocht werden. Asiatisch sowieso.

      • 13 sagt:

        @ sp
        Ich kann mich Christoph Bögli anschliessen. Mit aufwändig meinte ich im Vergleich zu den Büchsenravioli, kein 2-stündiges Kochspektakel. Und wenn einem an der Ernährung etwas liegt, sollte es tatsächlich die Norm sein, dass nicht nur aud der Büchse/Tüte gekocht wird.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Bögli hat die gleiche Vorstellung von aufwändig wie ich. Aber es gibt wirklich etwas dazwischen. Am einfachsten ist natürlich Fleisch/Wurst und Salat…

    • Glasmost sagt:

      Wenn die Kinder Büchsenravioli wünschen, ist das wahrscheinlich ein Wink mit dem Zaunpfahl…. Ob man gut kochen kann ist nämlich recht subjektiv.

      • Niklas Meier sagt:

        Glasmost, Fertiggerichte haben einen hohen Zuckeranteil. Die erschlagende Mehrheit der Kinder mag das.

      • Sportpapi sagt:

        @Glasmost: Wird so sein. Werde ich der Mutter ausrichten, die häufiger diese Klage hört…
        Ansonsten nein – so subjektiv ist das eigentlich nicht.

      • Christoph Bögli sagt:

        Niklas Meier trifft den Punkt: gegen tonnenweise Zucker, Salz, Geschmacksverstärker und Fett kommt selbst ein Sternenkoch nicht wirklich an. Und gerade Kinder springen stark darauf an. Was umso heikler ist weil darüber hinaus auch noch ein Gewöhnungseffekt entsteht, so dass im Lauf der Zeit jeglicher normale Geschmackssinn verloren geht..

      • Glasmost sagt:

        @ Sportpapi: Jetzt habe ich bei Ihren diversen Statements etwas die Übersicht verloren: wer kocht den jetzt Ravioli bei Ihnen, wer gut und wer aufwändig?

      • R. Wenger sagt:

        Niklas Meier: Büchsenravioli mit Zucker?

      • Sportpapi sagt:

        @Glasmost: Aha. Dann helfe ich gerne weiter. Beide Eltern kochen gut und aufwändig. Die Mutter grundsätzlich gesünder. Und sie wird deutlich häufiger gefragt wegen der Büchsenravioli als ich. Vermutlich auch, weil sie sich darüber so schön aufregt…
        Aber es gibt dieses Higlight der traditionellen Schweizer Küche selbstverständlich nur bei mir. Etwa zwei Mal im Jahr.

      • Glasmost sagt:

        Ich will ja nicht pingelig sein, aber wenn sie beide so tolle Köche sind, dann frage ich mich warum Ihre Kinder diese ekligen Büchsenravioli vorziehen…. die sind nur mit einem Kilo Parmesan drüber essbar. Die gab es als ich klein war nur wenn wirklich niemand Zeit zum Kochen hatte und bei uns kommen sie nicht ins Haus. Mal Selbst- und Fremdwahrnehmung checken?

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        „Highlight der traditionellen Schweizer Küche“

        Ich hoffe, das ist ironisch gemeint….

      • Glasmost sagt:

        P.S.: Meine Kinder würden lieber fasten als diese Büchsenravioli zu „essen“…..

        Kaum zu glauben, dass es in der CH Kinder oder Erwachsene gibt, die dieses Zeugs freiwillig in sich reinstopfen. Ernsthaft?

      • Sportpapi sagt:

        @Glasmost: Ich frage mich gerade ernsthaft, ob Sie überhaupt Kinder haben. Und wie lange Ihre eigene Kindheit wohl zurückliegt.
        @Aquila: Ist es.

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        @ SP: dachte ich mir. Ich kenne nämlich niemand der diese Büchsenravioli gerne isst und kann mir auch nicht vorstellen, das dies jemand tut. Irgendwie wie eine Schweizer Tradition sind sie aber schon – da gebe ich Ihnen recht.

      • Glasmost sagt:

        Und ich frage mich, ob Sie wirklich eine Frau haben :-).

      • Sportpapi sagt:

        @Aquila: Mich erinnern die Ravioli an unzählige Pfadilager, als die Büchsen direkt auf dem Feuer warm gemacht wurden. Und nie hat ein Kind das nicht gerne gegessen.
        Aber ich weiss schon, vieles, was vor 30 Jahren auch in den Familien häufig auf den Tisch kam, ist heute absolut verpönt.
        @Glasmost: Was für ein schlagfertiger Konter!

      • Glasmost sagt:

        Kein Konter – eher eine Feststellung. Erfahrungsgemäss haben Männer, die sich dauernd negativ über Frauen äussern, keine eigene abbekommen – oder sind unglücklich geschieden. Deshalb meine Frage.

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        Ich war in unzähligen Jungwachtlagern dabei und wir sind immer ohne dieses Abfallprodukt der Schlachtindustrie ausgekommen. Ist eine Frage der Qualität der Lagerköche.

        Aber es ist auch eine Kindheits/Jugenderinnerung. Das letzte Mal hat ich dieses Büchsenfutter, als ich ohne Geld mit einem Kumpel in den Kletterferien war. Wir konnten uns schlicht nichts anderes zu essen leisten, da unser ganzes Geld in den Tickets und dem Klettermaterial steckte.
        Daher irgendwie auch schöne Erinnerungen, aber das es schmeckt kann ja niemand ernsthaft behaupten.

      • Sportpapi sagt:

        @Glasmost: Ich äussere mich nicht dauernd negativ über Frauen. Ich weiss nicht, wie Sie auf die Idee kommen.

      • Sportpapi sagt:

        @Aquila: Ich war auch schon oft genug Lagerkoch bei jüngeren Kindern. Und es war tatsächlich frustrierend, wie schlecht aufwändiges Kochen ankam, und wie gut auf der anderen Seite eben Büchsenravioli. Oder Fischstäbchen. Oder Sandwich. Oder unschlagbar: Fotzelschnitten mit Zimt und Apfelmus. Ebenso bei den Desserts.

      • Sportpapi sagt:

        Noch etwas zu den Ravioli: https://www.minubasel.ch/ravioli
        Aber stimmt, heute kommen sie nicht mehr aus der Büchse, sondern dem Plastiksack. Und es steht frisch darauf.

      • Glasmost sagt:

        Ah ja – klar.

      • 13 sagt:

        @ SP
        „Ich war auch schon oft genug Lagerkoch bei jüngeren Kindern. Und es war tatsächlich frustrierend, wie schlecht aufwändiges Kochen ankam, und wie gut auf der anderen Seite eben Büchsenravioli.“
        Also, wenn das wahr ist, kochst Du nicht so gut, wie Du behauptest. Ich habe sicher über 30 Lager geleitet (meistens hatten wir nicht Köche und Leiter, sondern man teilte es sich) und habe nicht einziges Mal Büchsenravioli gemacht. Und auch Fischstäbli sehr selten. Trotzdem waren die Kinder satt und glücklich. Fotzelschnitten mit Apfelmus ist hingegen halt wirklich etwas tolles. Nicht nur zum Brot verbrauchen, sondern wie ein Dessert, das man als Mahlzeit essen kann, wobei ich das Mus zu Hause selber mache.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Satt und glücklich… Wie kannst du wissen, was die Kinder lieber haben, wenn du ihnen nur das eine auftischst?
        Wobei mich schon Wunder nimmt, was du denn gekochst hast. Wir können ja mal Rezepte tauschen…
        Ob ich gut koche? Bisher waren Erwachsene und Kinder jedenfalls zufrieden. Aber Chefkoch bin ich nicht. Hat aber nichts damit zu tun, dass sich meiner Meinung nach die Vorlieben von Kindern stark von denen der Erwachsenen unterscheiden. Und dass sich bei Kindern häufig ein zu grosser Aufwand schlicht nicht lohnt, weil sie auch das einfachere sehr gerne haben.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ich hatte da einen besonderen Trick: Ich sprach mit den Kindern und fand heraus, was sie mögen und denken 😉 (Büchsenravioli sind bei Mädchengruppen, ich habe oftmals solche oder dann gemischte geleitet, ohnehin schwierig, da es immer eine Vegi-Variante braucht). Gekocht wurde ganz normal alles, was sich für grössere Gruppen eignet, je nach Lager auf den Feuer kochbar ist, aber man auch zu Hause essen würde. Haute-cuisine 3-Gänge Menues sind natürlich weniger empfehlenswert 😉 Wobei sich der Geschmack auch bei Erwachsenen sehr unterscheidet. Ich ging mal mit einem Freund auf Reise und verzweifelte ab seinem täglichen SchniPo.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Hm so besonders ist der Trick nicht. Kinder sagen und zeigen ja schnell, was sie mögen und was nicht. Aber ich hatte Jungs und Mädchen, die lieber in einer gemischten als eine Mädchengruppe waren. Und vegetarisch war nie ein Thema.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Eben, darum fand ich deine Frage etwas witzig. Bei uns gab es nur geschlechtergetrennte Gruppen, diese dafür altersgemischt, und geschlechtergemischte Stufenlager (dann aus allen Gruppen einfach ein Jahrgang zusammen). Das hat aus meiner Sicht beides Vor- und Nachteile, ich leitete beides sehr gerne und ich glaube, auch die Kinder mochten es mal so, mal so. Aber beim essen merkte ich dann schon Unterschiede (auch in der Menge…).

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        Vegetarisch war auch nie das Thema in den Lagern – immer alles Jungs.

        Aber Büchsenravioli gab es nie. Man soll auch als Lagerkoch etwas Stil und Würde behalten. Und wie gesagt, ich kenne auch niemanden der das gern hat. Und es bringt ja nichts, 40 hungrigen Mäulern was vorzusetzen was dann nicht gegessen wird.

        Und falls Sie jetzt auch bei mir alles bezweifeln: ja, ich war Lagerleiter und ja, ich bin selber Vater.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Eigentlich war die Frage ganz real. Du wirst die Mädchen ja kaum gefragt haben, ob sie Ravioli aus der Büchse essen möchten, wenn es dir zuwider ist. Aber google mal Pfadi und Ravioli, und du merkst, wie verbreitet der Zusammenhang ist. Oder zumindest war. Ob nur bei den Jungs kann ich allerdings nicht beurteilen. Und ob das die letzten 20 Jahre geändert hat, weiss ich auch nur bedingt (in der Pfadi meiner Jungs jedenfalls nicht).
        Letztlich war das früher eine Frage der bescheidenen Kochkünste, aber auch de Budgets, das jeweils 7.50 Franken am Tag für Essen pro Kind betrug.

      • Sportpapi sagt:

        @Aquila Chrysaetos: „ich kenne auch niemanden der das gern hat.“ Ich schon. Irgendjemand kauft ja auch diese Büchsen. Auch wenn ich zugebe, dass heute „frische“ Tortellini aus dem Plastiksack mehr in Mode sind.
        „Man soll auch als Lagerkoch etwas Stil und Würde behalten.“ Kann man. Ich freue mich aber, wenn 18jährige sich überhaupt zutrauen, für eine Gruppe zu kochen. „Abfallprodukt der Schlachtindustrie.“ Ja, ich weiss schon, heute isst man nur noch die besten Stücke (auch wenn ich mich über den Gegentrend freue!). Ich halte die von Ihnen vertretene Einstellung allerdings für ziemlich snobistisch. Ich nehme an, Würste gibt es auch keine?

      • Sportpapi sagt:

        Eine Bemerkung habe ich allerdings noch. Ständig wird darüber gesprochen, dass die Mütter (und Väter) weniger Stress, weniger Druck hätten, wenn sie ihre eigenen Ansprüche mal reduzieren würden. Man diskutiert die Sauberkeit der Wohnung, die Intensität der Betreuung, usw.
        Aber beim Essen geht es dann wieder um „Stil und Würde“, es muss nicht nur in Varianten (vegetarisch etc.) geplant, sondern frisch zubereitet, gesund, ausgewogen sein. Kein Wunder, dass man dafür dann auch ewig lange in der Küche steht. Und auch (teure) Ansprüche bei Fremdbetreuung stellt.
        Es ginge durchaus auch einfacher, ohne dass deswegen gleich die Gesundheit unserer Kinder gefährdet wäre – erstaunlicherweise ist das Übergewicht deswegen ja z.B. nicht zurückgegangen. Im Gegenteil.

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        Doch, Würste passen. Haben wir auch schon selber gemacht.
        Es geht hier nur um diese Büchsenravioli, um nichts mehr. Ich mag die nicht, mein Kind nicht und auch sonst niemand den ich kenne. Wenn das bei Ihnen und Ihren Kindern anders ist – was ich zwar nicht glauben kann – dann lassen sie es sich schmecken.
        Ihre Grundsatzdiskussion ist etwas peinlich.

      • Sportpapi sagt:

        @Aquila Chrysaetos: Die Grundsatzdiskussion führen wir miteinander, nicht ich allein.
        Und Sie sprechen von Schlachtabfällen und grundsätzlich von „niemand, den ich kenne“ und von „aber das es schmeckt kann ja niemand ernsthaft behaupten.“ Lassen Sie das doch und sagen Sie einfach, ich habe das nicht gern und meine Kinder auch nicht. Von wegen Grundsatzdiskussion.

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        Nein – mach ich nicht. Ich spreche nur von Büchsenravioli.
        Sie von „Ansprüche an die Fremdbetreuung“, Übergewichtigen Kindern, „Snobismus“ wenn man nicht alles isst, Gesundheit, Stress für die Eltern etc.

        Es geht nur um ein Produkt…. welches niemand, der auch nur eine verbliebene Geschmacksknospe hat, ernsthaft als gut bezeichnen kann.
        Aber die Lebensmittelindustrie ist natürlich froh um Konsumenten die alles unkritisch verspachteln..

  • dres sagt:

    Im Jahr 2019 ist es gar nicht möglich, dass ein Mann (oder eine Frau) nichts Sinnvolles kochen kann. Ich danke Ihnen. Und wenn es auch noch zum Kochen eine App braucht, dann wird mir definitiv schlecht. In diesem Sinne wünsche ich einen gute Appetit.

  • tina sagt:

    ich finde einmal wöchentlich fastfood kein problem, aber wenn man lieber besser kochen würde, kann mans ja lernen.
    vorgehen: entweder man macht eine liste mit dingen, die man gern essen würde und sucht dann rezepte dazu, oder man fragt die kinder, was sie gern essen würden und sucht dann die rezepte.
    in dieser lage würde ich sogar gleich zusammen mit den kindern kochen üben.
    ich kann kochen, aber so eine liste mit ideen habe ich trotzdem, weil es mir eben daran fehlt. und ich habe auch schon vorhandene lebensmittel in eine suchmaschine eingetöggelt, um nach einem rezept zu suchen 🙂

    • tina sagt:

      in der küche steht topftip (oder tiptopf?), das standard kochbuch buch für schulen. würde ich auch empfehlen.

  • Reto Vogt sagt:

    Zwei gute Tipps, danke. Vielleicht machts die Kombination daraus.

  • Ju sagt:

    – Rahmspinatwähe (eine Packung Rahmspinat, zwei Eier, Käse nach belieben, fertig Dinkel-Kuchenteig) oder allgemein Gemüsewähe
    – Couscous Omeletten mit Erbsen
    – Selbst gemachte Knöpfli (v.a. wenn man eine Küchenmaschine und eine Spülmaschine hat, aufwändig sind nämlich nicht die Knöpfli, sondern der Abwasch)

  • Sophie sagt:

    Pesto-Spaghetti :Basilikum ,Pinienkerne,Olivenöl und Parmesan in Mixer schmeissen,ferig!Thunfischpasta: Pelati ,Thunfischdose Rahm,Würzen mixen,ferig!Crepes: zuerst eine mit Rahmspinat,dann eine mit Confi oder Nutella!Viel Spass!

    • Esther Villa sagt:

      Sophie : alles wirklich ungesund. Und warum „schmeissen“ ?

      • Lisa sagt:

        @Esther Villa – ich schmeisse auch, genau wie Sophie, und was bitte ist an Pesto ungesund? Ein wenig Fett – braucht es für Vitamine und Geschmack. Thunfisch? Gut fürs Hirn. Nutella – einverstanden, aber es schmeckt und man isst das auch nicht kiloweise. Übrigens schmeisse ich gelegentlich auch geraffelte Kartoffeln für eine rohe Rösti in die Pfanne oder geschnetzeltes Knollengemüse (Randen, Süsskartoffeln, Kartoffeln, Rüebli, das Ganze auch mit Zwiebeln), mit Olivenöl und Salz auf einem Blech in den Ofen und kenne übrigens die Hacktätschli in allen Variationen, mit Haberflöckli, Pilzen oder Resten gestreckt, mit Rosinen und Ketchup im Fleisch usw.

  • Sabina sagt:

    Bei uns sind es Torteloni mit Pestosauce, kann auch noch Karotten oder Broccoli hineingeworfen werden für gesund und saisonal…

  • 13 sagt:

    Ach Herr Vogt. Man versucht es immer wieder Ihnen wohlgesinnt zu sein und dann schaffen Sie es mit Ihren Beiträgen jegliches Klischee zu erfüllen. Sie gehören nun nach mehreren Jahren und ein paar Mal beim Chef nachfragen zu der modernen Spezies eines teilzeitarbeitenden Vaters mit einem „Papatag“ kommen und sehen diesen hauptsächlich als Spasstag an? Kein oder kaum haushalten und selbst das Kochen ist eher zweitrangig? Ok, ich gehe jetzt immer noch wohlwollend von einer Übergangsphase aus, aber wie Sie schreiben: es gäbe noch Verbesserungspotential! Tun Sie es mit der App. Oder aber bleiben Sie bei Ihren Ravioli, aber machen Sie an dem Tag zumindest die ganze Wäsche oder so. Nur den Spass (velölen, Lego etc.) teilen, ist eben etwas wenig.

    • Tina sagt:

      Danke 13, dass Sie das Nörgeln übernommen haben. Dann muss ich nicht mehr.
      Kleiner Tipp eines nicht-gern kochenden Elternteils: der gern-kochende Elternteil bereitet am Abend/am Wochenende vorher einen gesunden und schmackhaften Gemüseeintopf vor, der nur noch aufgewärmt werden muss. Während dieser Vorbereitungszeit erledigt der nicht-kochende Elternteil selbstverständlich andere im Haushalt anfallende Arbeiten. Am Tag selber kann dann die eingesparte Kochzeit mit Kücheputzen oder Wäschewaschen kompensiert werden. Oder, wenn dies am Vorabend tatsächlich bereits erledigt wurde, meinetwegen auch mit Legospielen.

      • Reto Vogt sagt:

        13: Sie müssen mir nicht wohlgesinnt sein, wenn Sie nicht mögen. Mit dem Haushalten klappts mittlerweile ganz gut, am Kochen arbeite ich noch.

      • tststs sagt:

        Hey Ladies, Sie sind da einfach überkritisch, er schreibt ja selber vom „Papatag“ und nicht vom „Hausmannstag“… 😉

      • sottosopra sagt:

        Schön, wenn Sie zu den 0.9% Eltern gehören mit Kindern, die Gemüse-Eintopf essen (und das an mehreren Tagen die Woche). Ist leider in meinem Fall nicht so einfach. Wäre aus diesem Grund dankbar um Infos über diese eine App, die nach Eingabe der Zutaten einfache Rezepte ausspuckt.

      • 13 sagt:

        @ Reto Vogt
        Das versuche ich eigentlich allen Menschen gegenüber zu sein. Ist eine Lebenseinstellung 😉 Aber schön zu hören, dass es doch klappt. Das hätte man aus der Liste nicht vermuten können.
        PS: Ich bin auch weder ich eine grosse noch eine begeisterte Köchin, dafür mit einem guten Küchenchef als Mann gesegnet (der nicht nur kocht, sondern auch das Reinigen der Küche und die Beschaffungslogistik übernimmt). Und doch tue ich, was ich kann. Oder tausche andere Arbeiten gegen eine von ihm gekochte Mahlzeit, wie Tina schreibt. Nur dann kann ich eben nicht den ganzen Tag Fussball spielen oder Fingernägel lackieren 😉

        @ sottosopra
        Wer schrieb etwas von Gemüseeintopf?

    • Glasmost sagt:

      @ 13.
      Das ist aber die Papa-Tag-Realität in meinem Umfeld. Da haushaltet eigentlich keiner so richtig und die Frauen kochen vor. Immerhin ein Anfang wenn man der Meinung anhängt, nur Teilzeitväter seien gute Väter.

      • 13 sagt:

        @ Glasmost
        Dem widerspreche ich ja gar nicht. Nur tut man m.M.n. weder den Müttern noch den Vätern einen Gefallen, wenn man diese aktuelle Realität vieler Familien, bei weitem nicht aller, zementiert. Stattdessen können nur positive Beispiele zu einem Gesellschaftswandel beitragen. Sofern dieser überhaupt gewünscht ist. Wo die Väter gerne die „Helfer“ beim Haushalt und Kindererziehung sind und auch gerne als diese gesehen werden, dort braucht es natürlich auch keine „Papatage“.

        Teilzeitväter hingegen sind eher schlechte Väter. Nur Vollzeitväter können gute Väter sein, wobei dieses Vollzeitvaterdasein keineswegs vom aktuellen Pensum der Erwerbsarbeit abhängt. Ich gehe nämlich davon aus, dass Männer, die Kinder haben, auch während ihrer Arbeitszeit im Job Väter sind.

      • Glasmost sagt:

        „Nur Vollzeitväter können gute Väter sein, wobei dieses Vollzeitvaterdasein keineswegs vom aktuellen Pensum der Erwerbsarbeit abhängt. Ich gehe nämlich davon aus, dass Männer, die Kinder haben, auch während ihrer Arbeitszeit im Job Väter sind.“
        Danke 13, sehe ich genau so :-).

      • Sportpapi sagt:

        Ja, man wundert sich immer wieder über diese so unterschiedlichen Umfelder. In meinem können alle Männer kochen, und die meisten machen es auch gerne.
        Mütter, die vorkochen? Ernsthaft?

      • Glasmost sagt:

        Ja, vorkochen….. Wundern Sie sich nur, es läuft nicht überall so wie bei Ihnen. Ob Sie das auch glauben, ist eine andere Sache, schlussendlich (mir) aber eigentlich egal.

      • Sportpapi sagt:

        @Glasmost: Ich glaube Ihnen alles. Irgendwo müssen diese seltsamen Geschichten ja stattfinden, die hier gerne berichtet werden.
        Meine Frau würde mich jedenfalls schön auslachen, wenn ich sie um „Vorkochen“ bitten würde…

      • Glasmost sagt:

        Das Ihre Frau Sie manchmal auslacht, glaube ich Ihnen gerne.

    • Lichtblau sagt:

      Kochen zu können ist auch ein Stylefaktor. Ähnlich wie ein Instrument zu spielen oder Fremdsprachen zu beherrschen. All dies bereichert das Leben — und lässt sich erlernen. Wer würde schon damit kokettieren, völlig unmusikalisch oder sprachlich unbegabt zu sein? Herr Vogt — Sie schaffen das.

  • Niklas Meier sagt:

    Ein Tipp eines Genies:
    Am Vorabend (oder an einem Tag davor, oder 2, oder 3) mit der Ernährungsberaterin schauen, was man(n) denn kochen könnte. Dann von ihr einkaufen lassen (sie geht ja anscheinend einkaufen, sonst wäre der Kühlschrank leer) und am Freitag genügend Zeit einplanen und mit(!) den Kindern kochen. Da lernt Papa etwas dazu, die Kinder sowieso und es macht letzteren sicher Spass. Dann das gemeinsam gekochte Mittagessen geniessen und alle Beteiligten werden sich darüber freuen.
    Und sollte es absolut daneben gehen gibt es noch immer die Pandora-Lösung. Und die Kinder lernen, dass versagen nicht so schlimm sein muss.

    • Melanie sagt:

      Bei diesem Tipp ist die Frau wieder mal in der Rolle des „Projektmanagers“ und der Mann der „Projektworker“. Genau so soll es eben nicht sein, wenn es um eine Teamwork also gemeinsame Aufteilung geht. Mitdenken (und zwar schon im Voraus) ist angesagt. Mich nervt es langsam, dass Mütter häufig das Maternal Gatekeeping nachgesagt wird, aber die Väter nicht bereit sind mitzudenken und mitzutun.

      • Nikil sagt:

        Melanie, der Papa arbeitet 4(?) Tage, die Mutter 1. Warum sollte sie nicht am Vortag einkaufen?
        Wenn er es nicht auf die Reihe kriegt etwas Sinnvolles zu kochen, warum nicht auf die Ressourcen zurückgreifen die da sind? Wer hat schon eine Ernährungsberaterin?
        Das hat überhaupt nichts mit Gatekeeping oder Rollenverständnis zu tun, sondern lediglich mit Arbeitsteilung (Einkaufen am Vortag und Arbeiten am Vortag) und Ressourcen (Wissen der Ernährungsberaterin).

      • Röschu sagt:

        @Melanie
        Absolut einverstanden.
        Aber dann muss das „regional, saisonal, ökologisch und nachhaltig ins Ohr hauchen“ auch weggelassen werden.

      • Melanie sagt:

        @ Röschu
        Absolut einverstanden.
        An diesen Tagen heisst es dann auch: „ich misch mich nicht ein“.

    • Christoph Bögli sagt:

      Wieso nicht zusammen einkaufen gehen oder, besser noch, alleine (bzw. mit den Kindern) am Morgen? Denn der Einkauf ist wohl oder übel der erste und oft entscheidende Schritt, sich mit dem Essen auseinander zu setzen und eigene Entscheidungen zu treffen.

      Alles andere fände ich als Mann jedenfalls geradezu entwürdigend. Als halbwegs intelligente, gebildete und erwachsene Person sollte man doch wirklich in der Lage sein, eine halbwegs anständige Ernährung für sich und die Kinder zustande zu bekommen – und nicht wie ein ferngesteuerter Volldepp, der bei jedem Schritt betreut, beraten („schau, das ist ein Rüebli. R-Ü-E-B-L-I!“) und kontrolliert werden muss, in den „Papatag“ stolpern. Fehlt nur noch, dass die Frau – Hallo 50er Jahre – Vorgekochtes in Tupperware hinstellen muss..

  • Muttis Liebling sagt:

    ‚Einhalten kann ich ihre Vorstellung einer perfekten Essenswelt nicht‘

    Es gibt 2019 nur noch wenige Lebensbereiche, die noch bedeutungsloser als Essen sind. Für manche mag es ein Hobby sein, dann soll es. Aber biologisch und biografisch ist jede Sekunde, die man mit Kochen verbringt, Zeitverschwendung. Ich esse, um mir Energie samt den dafür notwendigen Zusatzstoffen beizubringen. Das geht heute ohne nennenswerten Zusatzaufwand in 45 min / Tag. Aber wenn es Hobby ist ….

    • Reto Vogt sagt:

      Bedeutungslos? Das sehe ich aber ganz anders. Kochen ist mühsam und anstregend, essen aber ganz toll!

    • Röschu sagt:

      @ML
      Hatten Sie hier im MB vor einiger Zeit nicht die Theorie aufgestellt, dass es Hobbys gar nicht gibt?

    • Anna sagt:

      Ui, selten hat mir jemand so leid getan… Essen ist Kultur und Genuss und wer das nicht schätzt ist in meiner Erfahrung auch eher ein unlustiger Zeitgenosse. Das zu ihrem zweiten Punkt.
      Zum ersten ist Essen/Ernährung wahrscheinlich eines der bedeutendsten Themen. In der ersten Welt (was ist gesunde Ernährung? wie können wir ressourcenschonend produzieren= etc.) und in der dritten Welt sowieso (Stichwort Dürre, hungernde Kinder etc.)

    • Christoph Bögli sagt:

      @ML: So betrachtet ist dann allerdings so gut wie alles im Leben bedeutungslos. Inkl. dem Leben selbst.

      Wichtiger noch aber ist dann die Frage, wieso man den Aufwand für die Ernährung möglichst minimieren sollte. Ich kann die Prämisse ja durchaus akzeptieren, bloss hinterlässt die so vermiedene „Zeitverschwendung“ eigentlich immer nur Leere, die mit anderen Formen der Zeitverschwendung gefüllt werden. Weil das Leben letztlich nur eine Aneinanderreihung von Zeitverschwendung ist. Und das ist durchaus in Ordnung, Hauptsache man hat wenigstens Spass dabei..

  • Klara Meier sagt:

    Kartoffeln, Gemüse (es geht fast alles wie Rübli, Blumenkohl, Peperoni, Fenchel u.v.m.) in Stücke schneiden. Im Waschbecken mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kräter, Curry oder was immer würzen. Backofen 180°, ca. 30min. auf Backpapier. Quarkdip dazu oder creme fraich und Salat. Das einzige was man waschen muss,
    ist das Waschbecken.

    • Niklas Meier sagt:

      Nicht im Waschbecken, sondern in einem Plastikbeutel. Weniger Öl und gleichmässigere Umhüllung.

    • Christoph Bögli sagt:

      Im Waschbecken? Sie wissen hoffentlich, dass im durchschnittlichen Haushalt das Waschbecken der kontaminierteste Bereich im ganzen Haus ist. So gesehen wäre es hygienischer, das Essen im WC anzurühren.

      Gut, wenns dann in den Ofen geht, ist beides gesundheitlich wohl eher unbedenklich, aber die Bakterien werden sich über die Nahrung freuen, sofern das Ganze nachher nicht blitzblank geschrubbt wird..

    • Reto Vogt sagt:

      Das hab ich auch schon geschafft.

      • Jan Holler sagt:

        Also gut, ein paar Tipps, die Männer anfixen:
        Grundlage: Ein Kochrezept kann man einfach befolgen.
        1. Verstehe den Kochprozess als Optimierungsaufgabe: Was, wann, wie. Timing ist alles. Wie erreiche ich mit so wenig wie möglich Aufwand ein optimales Resultat.
        2. Kochen heisst Ordnung (auch Teil des Optimierungsprozesses): Räume immer dann auf, wenn Du gerade auf etwas warten muss. Bist du dann fertig kochen, ist die Küche schon aufgeräumt.
        3. Motivierungsaufgaben: Werde Meister der Technik: Das Zerkleinern der Zwiebeln gelingt zwar nicht so schnell wie dem Fernsehkoch, aber kann sich irgendwann sehen lassen. Gewürze sind entdeckt, Garzeiten werden beherrscht: und voila, das Kochen einfacher wird zum Kinderspiel. Denn: Kann man Pasta, Kartoffeln, Gemüse, Fleisch, kann mans.

  • Esther sagt:

    Auch ich koche nicht gerne, es ist etwas eintönig aber immer gut (finde ich !). Dazu aber machen ich jeden Tag Gemüse und Früchtesaft oder Smoothies. Bin total fit. Sehr wenig Fleisch, fast niemals Zucker.
    Also für Ihre Rezepte lieber Reto Vogt : einfach sachen die sie selber gerne essen und die kinder auch mögen. Sie könnten sich z.B. 10 einfache Rezepte ausdenken, sie notieren, und eventuell dann auch ein wenig kreativ sein, und schon sind alle happy !

  • JC sagt:

    Pfannkuchen
    Für zwei Pfannkuchen muss man 1/4 l Milch mit 75 g Mehl und einer Prise Salz verquirlen. Dann kommen noch zwei Eier dazu. Ganz gut durchrühren, etwas Butter in die heiße Pfanne und die Hälfte des Teigs hinein. Etwas fest werden lassen, umdrehen und fertig backen.
    Regionale Äpfel oder Blaubeeren oder… nicht vergessen.

    • Guido sagt:

      Meine persönliche Erfahrung als heimarbeitender Dad ist, dass sog. „schnelle“ Rezepte nicht sinn stiftend sind. Meist sind sie nicht besonders schmackhaft und schon gar nicht originell, saisonal und gesund. Viel besser ist ein aktives Zeitmanagement in der Küche und das Zubereiten von Teig, Saucen, Brühen oder Wurzelgemüse bereits am Abend oder am Morgen, wenn die Gnome im Bett sind. Der Handy Timer nimmt einem die Erinnerung an den nächsten Arbeitsschritt ab. Das dauert dann in der kritischen Phase vor 12:00 nicht mehr lange, hilft einem dann aber in kürzester Zeit tolles und günstiges Essen zuzubereiten. Etwas Übung und Motivation braucht es halt, ist aber nicht selten einfacher als die Zwerge zu bespassen.

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