Kuchendrama, hausgemacht

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So ein Geburtstagskuchen soll schon etwas hermachen – man will ja nicht, dass sich das Kind in der Kita blamiert. (Foto: iStock)

«Wann bringst du den Geburtstagskuchen?», fragt die Kitabetreuerin. Einfache Frage. Unschuldig. Und doch beginnt damit ein Prozess, der so an Fahrt aufnimmt, dass einem schwindlig wird. Und er kommt wieder – alle Jahre!

Kuchen also. Was soll es denn für einer sein? Variante A wäre die Instagram-Torte mit mehreren Etagen und einer in die Deko eingebetteten Barbie. Fällt weg, weil ich die Vorstellung, eine jahrelang mit Sabber und Rotz veredelte Plastikpuppe mit einem Kuchen zu vereinen, sagen wir mal, abwegig finde.

Am anderen Ende des Spektrums ist Variante Z – einen Kuchen kaufen. An die Kasse damit, piffpaffpuff und du bisch duss! Aber dann beginnt mein Hirn diesen Gedanken zu verarbeiten. Es merkt, dass es nicht nur ums Planen geht, es geht um schlechtes Gewissen, um die plötzlich fixe Idee, dass Liebe durch den Kuchen und erst dann durch den Magen gehe, und vor allem um den unbedingten Willen, die Sache mit der Kinderhaberei so richtig zu machen wie möglich.

Ein ganzer Haufen eigentlich unzusammenhängender Emotionen und Ängste, wie wir sie, glaube ich – hoffe ich –, alle kennen, und der sich in meinem Fall konsequent aufs Thema Geburtstagsznüni stürzt, als gäbe es kein Morgen. Denn was sagt der gekaufte Kuchen? Dass du keine Zeit hast für dein Kind! Du Rabenelternteil! Und los gehts.

Angst vor dem Kuchenritual

Wie wärs dann mit Kuchen kaufen und Schoggiglasur draufmachen? Im Ansatz gut, aber wie bekomme ich den dann in die Kita? Kuchen, zum Verschmieren neigende Deko, zwei Kleinkinder, Buggy, Laptoptasche und Bürokleidung – klingt eher nach Herzinfarkt als nach Elternstolz.

Vielleicht Weggli und Schoggistängeli? Sie sagte aber Kuchen, vielleicht weil es ein ganzes Kuchenritual dazu gibt, mit Lied, das sich auf «suchen» reimt, und alle lachen, weil der Betreuer sich auf der Gitarre verspielt, und dem Kind ist das alles so peinlich, dass ihm das Schoggistängeli aus der Hand fällt, Maximilian-Jason isst es vom Boden auf, und voilà, das erste traumatische Ereignis.

Oder ein Gleichschwer-Kuchen? Der geht doch so schnell? Stimmt ansatzweise, aber es gibt Millionen von Kombinationen, denn da könnten auch noch Himbeeren oder Nüsse oder Rosinen rein, oder auszukratzende Vanilleschoten. Und die Ur-Version ist sicher staubtrocken wie die Sahara.

Backwerk für die Ewigkeit

Dann kommt der Punkt, wo man sich in der Nacht wälzt und ins Handy «Kuchen einfach Geburtstag Kinder» tippt. Da gibt es so viele Foreneinträge von anderen Eltern dazu, dass man sich plötzlich nicht mehr so allein fühlt. Man stösst auf ein einfaches Rezept für einen Schoggikuchen und den Tipp, Zuckerguss als Leim für Smarties zu verwenden. Man macht ihn am nächsten Tag, gemeinsam mit dem Kind. Klebt Millionen Smarties drauf und transportiert ihn in der Kuchenform, sodass er die Busfahrt ganz übersteht.

Abends hört man dann vom strahlenden Kind, dass er supergut gewesen sei, und man denkt, es habe sich gelohnt, Emotionen und Logistik haben sich in einem leckeren, liebevollen Backwerk getroffen, nächstes Mal wieder so, Problem gelöst für immer. Aber dann sagt die Kitabetreuerin beim Abschied lächelnd, man habe den Kuchen fast nicht in Stücke schneiden können vor lauter Smarties. War das lustig? Oder kritisch? Ich höre es förmlich rumpeln. «So schnell kommst du nicht davon», gackert jemand in meinem Hirn. Ach!

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35 Kommentare zu «Kuchendrama, hausgemacht»

  • PiPo sagt:

    Das Thema hatten wir tatsächlich schon durch und wirkt etwas bemüht. Und Maximilian-Jason gehört zu Markus Tschannen und seinem Brecht :-).
    Konkrete Tipps: selbstgemachte Schoggibrötli (gibt zwar auch eine Sauerei, ist aber schon abgezählt), Blechkuchen (schon geschnitten), Lebkuchen (schon geschnitten), kleine Biberli, Glacés (vorher fragen ob Gefriertruhe vorhanden).
    Schlimmstes Erlebnis ever: Schüssel voller frischen Kirschen und Schoggi-Cake. Keiner kann sich vorstellen, wie die Kita-Kinder aussahen (zum Glück war mein Kind erst ein paar Monate alt und durfte noch nicht nehmen, das Bild werde ich aber nie mehr vergessen :-)).

  • Patrick sagt:

    In der Kita in Genf war Kuchen verboten. Die Kindergärtnerin hat eine Kerze angezündet und die Kinder haben gesungen und gefeiert. Beste Lösung.

  • Smarties sagt:

    Ist völlig egal, welchen Kuchen man drunter tut, Hauptsache, so viele Smarties drauf, dass die Betreuung eine Bemerkung fallen lassen muss. Und das können etwas ältere Kita Kids in der Regel selber. Sie haben also alles richtig gemacht, Frau Kohler, nur die Sorgen vorher und nachher dürften Sie noch sein lassen.

  • Tina sagt:

    Gerade heute habe ich wieder gedacht wie überflüssig diese Kuchen in der Kita sind. Dass Kinder schon mit 1 Jahr alt Kuchen bringen sollen und die meisten Eltern es übertreiben mit der Menge, so dass meine Kinder immer noch Reste vom Vortag vertilgen, an dem sie nicht an der Feier dabei waren, finde ich total unnötiger Zuckerkonsum aufgrund von sozialen Normen und Erwartungen. Jede Woche hat jemand Geburtstag. Die Kinder erwarten das von sich aus nicht. Die Erwachsenen schüren diese Erwartungen. Damit macht man in erster Linie nicht seinen Kindern einen Gefallen sondern bewahrt sich selbst davon – sich wie ein sozial abtrünniger Mensch zu fühlen…

  • Migui sagt:

    First world problem….

  • Katja sagt:

    Nun, ich backe gerne Kuchen. Auch mit und trotz 80% Job mit Kind. Der Kuchen für die Kita wird bei uns immer am Vorabend zusammen gebacken. Mein Sohn (5) darf Mehl, Zucker und sonstige Zutaten abwiegen und alles in die Schüssel geben. Ich bin zuständig für Eier, Fett und die richtige Temperatur im Ofen. Klappt super. Uns macht es Spass – unser gemeinsames Vor-Abend-Kita/Kindsgi-Kuchen-Ritual … 🙂

  • Karin DD sagt:

    Frau von Siebenthal: Das ist jetzt ironisch, oder? Oder machen Sie ernsthaft die Liebe für’s Kind von einem gekauften Kuchen abhängig?? Das finde ich dann armselig. Und Faulheit ist natürlich dehnbar: Es soll Mütter und Väter mit einem 2., 3. Baby, post-Kaiserschnitt, geben, arbeitende Alleinerziehende ohne Putzfrau, chronisch kranke Eltern und sogar Familien, wo einfach niemand backt. Das ist nicht lieblos sonder Realität.
    So schwarz-weiss gedacht ist das Leben sicher einfacher….

    PS: Ich backe gern und gut 🙂

    • Poison Ivy sagt:

      Nicht aufregen, Karin. Das ist die übliche Platte. Das mit dem „besser eine Puppe kaufen“ kommt so zuverlässig wie Maximilian-Jason im Papa-Blog.

  • Maike sagt:

    Bin ich hier im falschen Film ? Was ist den das für eine Frage – Wann bringst Du den Geburtstagskuchen ? Gerade mal durchgehen lassen würde ich die Frage, ob man denn einen Geburtstagskuchen bringt oder nicht. Warum soll ich eine Horde mir unbekannter Kinder mit Süssigkeiten vollstopfen ?

    • Sportpapi sagt:

      Dem Kind zu liebe, das gerne an seinem Geburtstag Süssigkeiten bringt? Wie alle anderen?

      • Leon Topodium sagt:

        Grundsätzlich haben Sie recht. Dem Kind zu liebe weil es alle anderen auch machen und für kleine Kinder in einer Gruppe nichts wichtiger ist als dazu zugehören. Niemand will ja der Zonk sein, der ohne Kuchen an seinem Geburi ankommt.

        Allerdings darf man sich schon fragen, ob bei Kosten von 2500 Franken pro Monat (für Vollzahler), die Kita nicht selber ein paar Schoggistängeli und Weggli besorgen kann. Wäre dann auch fair im Sinne von sozialem Ausgleich analog der Schuluniform in angelsächsischen Ländern: es gibt immer dasselbe, egal ob s’Mami oder de Papi arm oder reich sind, egal ob sie die Ressource haben, Stunden in der Küche zu verbringen und völlig egal ob sie backen können oder nicht.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Meine Kinder wollten immer denselben Schoggikuchen, der übrigens auch bei der gesamten Klasse immer gut ankam. Ich hatte ein gutes Grundrezept, welches in 10 Min fertig war. Ich habe einfach mehr Öl (sonst zu trocken) und zusätzlich zu Cacao noch Schoggimöckli reingetan, weil: ein Schoggikuchen ohne Schoggimöckli ist kein Schoggikuchen.

  • Franziska sagt:

    Ich lasse meine Kinder (gut, in der Zwischenzeit bereits Primarschüler) selber ihr Geburtstagsznüni im Laden auswählem, da ich nur ein Kuchen pro Geburtstag backe, und dass ist der für das Festli zu Hause. Mein Ältester hat immer Glace (Mini-Cornettes) ausgewählt. Ansonsten haben sie z.B. Knoppers, Gummischlangen, Gutzi, … ausgewählt. Einfache Lösung, sie lieben es und ich muss nicht drei Kuchen pro Geburtstag backen.

  • Mamivon4 sagt:

    Man kann sich selber aber auch das Leben schwer machen. Bring einfach das was Du für richtig hälst. Egal was andere denken. Mir würde nie in den Sinn kommen, andere übertrumpfen zu wollen. Praktisch muss es sein und die Kinder freuen sich über fast alles.

  • 13 sagt:

    Ich mache das ganz nach Lust und Laune: Mal gibt es schön verzierte Muffins, mal gekaufte Weggli und Schoggistängeli. Ich backe gerne und da mache es mir Freude etwas hübsches zu zaubern, habe aber manchmal schlicht nicht die Zeit dazu und stressig soll es nicht werden, da lieber kaufen. Das wichtige dabei ist eher: mein Selbstwertgefühl hole ich mir nicht aus dem Geburiznüni, was ich bei manchen das Gefühl habe. Hier ist das aber eher die grosse Ausnahme. Das sich Mütter gegenseitig da übertrumpfen wollen oder Kitas/Schule Erwartungen haben, lese ich jeweils nur in der Zeitung, gehört hätte ich es aber im richtigen Leben nie.

  • Stefan Zeier sagt:

    Bei uns in der KITA ist das elegant gelöst. Es ist kein Kuchen erwünscht. Bei all den Kindern gäbe es einfach zu viel Kuchen.
    Statt Kuchen, bringt man einen Zopf oder Brot (gekauft oder selber gemacht ist völlig egal) und Smarties. Jede Kind erhält so viele Smarties wie das Geburtstagskind alt wird.

    Ich finde das eine super Lösung. Das beste: Die Kinder freuen sich riesig über die Smarties auch wenn es nur deren eins, zwei oder drei sind :-).

  • Dora sagt:

    Als Lehrerin war ich immer froh, wenn Muffins gebracht wurden (egal ob gekauft oder selber gebacken…). So entfällt die mühselige Schneiderei. Und je weniger Geschmier, umso besser!!! (Wobei es von mir aus auch nie Kuchen sein musste! Früchtespiessli, Schinkengipfeli oder was auch immer wird genauso gegessen. Was nicht läuft: Kuchen mit Orangeat oder Zitronat oder ähnlichem).
    Nun als Mutter war ich mit den Kindern im einem Kurs, in dem jedes Mal ein Mami den Zvieri brachte – und anschliessend fürs Aufräumen zuständig war. Na ja, auch Muffins bröseln ziemlich. Die Lösung (die erstaunlicherweise bei vielen Kindern viel besser ankommt als Kuchen!): Zopfteigbrötli mit Schoggistängeli (oder wahlweise mit Schoggieili zwecks Osterschoggischlachtung) drin. Kam auch in unserer Kita super an!

  • Wolke sagt:

    Ganz einfach – so viele Muffins machen, wie es Kinder und Erzieherin gibt, dann hat sich die Sache! Da muss man nichts kleinschneiden. Vielleicht noch Gummibärchen zu und alle sind happy. Das Ganze lässt sich auch locker in einer grossen Tupper transportieren.

    • Cybot sagt:

      Einfach? Das ist die zehnfache Arbeit im Vergleich zu einem Kuchen.

      • Anna sagt:

        @Cybot, ehm nein. Ein Muffinteig anrühren und dann in die Förmchen geben. Muss man evtl. zweimal machen (ein Muffinblech at 12 Plätze), Backzeit beträgt aber auch nur 20-25min. Und Muffinteig ist i.d.R. einfacher herzustellen (kein Eiertrennen o.ä.)

  • Emanuel sagt:

    Echt jetzt? Eines der grössten Probleme soll der Transport sein, weil „Kuchen, zum Verschmieren neigende Deko, zwei Kleinkinder, Buggy, Laptoptasche und Bürokleidung“? Ich will ja jetzt kein Klugscheisser sein, ich weiss jetzt bin ich es schon, aber wenn ich einen Kuchen mache, den mit Glasur überziehe, über Nacht in den Kühlschrank stelle, mit Alufolie (ich weiss böse weil nicht gut für die Umwelt aber in diesem Fall nützlich) einpacke, dann ist das ohne weiteres möglich. Aber eben man kann sich das Leben auch selber schwer machen wenn man so kompliziert denkt. Mühsamer wird’s dann, wenn man an die Laktoseintolleranz von Ezekiel und die vegane Lebensweise von Martha Louise Henriette denken muss…

    • tina sagt:

      ich habe mir damals tatsächlich so ein cake transport pseudotupper dings gekauft. hat sich gelohnt über die jahre

  • Iris Marinello sagt:

    Ist die Kuchengeschichte Idee von A.L.Kennedy‘s Buch „Süsser Ernst“ abgekupfert??

  • Jänu sagt:

    Das Thema ist doch eigentlich durch, wurde schon hier abgehandelt. Nichtsdestotrotz: Bravo fürs Meistern dieser hochkomplexen Herausforderung. Alleine der Entscheid zwischen Fertigkuchen und Selberbacken hätte mich schon komplett überfordert. Und der Katalog der gestellten Ansprüche und Forderungen an Authentizität, Gefühle, Wahrnehmung, Erleben hätte mich total ratlos zurück gelassen. Vielleicht das nächste Mal noch etwas Pädagogik und Bio dazu?, dann wirds perfekt.

  • Silvia sagt:

    Einen gekauften Kuchen und basta. Erstens arbeiten die Mütter und zweites ist nicht jede Frau als Köchin geboren ! Also weg mit diesem Gefühl dass man immer die anderen übertrumpfen soll.

    • Sportpapi sagt:

      Man muss niemanden übertrumpfen wollen, nur weil man für die eigenen Kinder einen Kuchen bäckt. Und doch, das geht auch als arbeitender Vater oder Mutter – im Idealfall zusammen. Z.B. wenn die Kinder im Bett sind.

    • Cybot sagt:

      Zum Glück gibt es noch Papas, die backen können. Ansonsten völlig richtig, es ist völlig egal, was andere denken, hauptsache der Kuchen schmeckt. Und das tut ein selbstgemachter auch ohne Glasur, Smarties und sonstigen Schnickschnack. Der klassische Betty-Bossi-Mississippi-Cake kommt immer noch super an. Zumindest solange man nicht erwähnt, dass der Kaffee drin hat und man natürlich den normalen genommen hat, nicht den koffeinfreien.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Gekauften Kuchen finde ich einfach nur armselig und lieblos. Wenn man die Berufstätigkeit vorschiebt, sich nicht einmal an Geburtstagen sich für das Kind Zeit zu nehmen, weil man zu faul ist, um einen Schoggikuchen zu backen (Teig in 10 Min gemacht), lässt man es doch besser mit Kindern bleiben und kauft sich eine Puppe.

        Dem eigenen Kind einen Gefallen zu tun, hat rein nichts mit übertrumpfen zu tun, sondern damit, dass man dem Kind zeigt, wie wichtig es einem ist.

      • Lia sagt:

        Tamar, ich nehme Ihren Kommentar als Antwort auf denjenigen von Cybot und gehe davon aus, dass Sie damit sagen wollen, dass es sehr wohl die Mutter, ist die gefälligst in die Küche zu stehne hat. Suprise: backen ist NICHT nur Müttersache. Wenn beide arbeiten, sollte der Papa durchaus auch in der Lage sein, einen Kuchen zu machen. Denn auch ER hat das Kind gezeugt, nicht nur die Mutter. Und die wenigsten Mütter arbeiten nur morgens und können am Nachmittag oder Abend dann einen frischen Kuchen zaubern.

      • 13 sagt:

        @ Tamar
        Wovon hat wohl ein Kind mehr? Der Mutter, die es vor den TV parkt, um dann gestresst in der Küche einen Kuchen zu fabrizieren oder derjenigen, die kuschelnd ein Buch vorliest, während der gekaufte in der Küche bereit steht? Und wie liebevoll ist es denn immer den gleichen 10-Min-Schoggikuchen zu machen anstatt sich für das Kind etwas spezielles zu überlegen und sich mehr Mühe zu geben? Wie armseelig…;-) (beides natürlich nicht ernst gemeint, aber zum nachdenken)
        Warum kann man es nicht ohne werten stehen lassen und es so machen, wie es für einen selber passt?

      • Leon Topodium sagt:

        Dem eigenen Kind zeigt man hoffentlich nicht mittels Kuchenbacken, dass es einem wichtig ist.

        Und wenn, dann ist wohl auf anderer Ebene was schief gelaufen.

        Spielt doch keine Rolle, ob man was selber backt oder was gekauftes mitbringt – unsere Kinder sind da easy.

      • Lichtblau sagt:

        „ … und aus Papis Kuchen, man stelle sich vor, stiegen fünf strahlende Kerzen empor.“ So oder ähnlich endete ein unvergessenes Bilderbuch über einen Paradiesvogel, der stets von den anderen Vätern ausgestochen wurde, mit seinem selbstgezauberten Geburtstagskuchen aber zum King im Kindsgi avancierte. Offenbar wirklich ein Thema, das die Gemüter bewegt.

      • Enrico sagt:

        @Lia
        Naja Lia.
        Wo leben Sie denn? In der Schweiz arbeiten Mütter nicht einmal 50 Prozent soviel wie der Vater ( Lohnarbeit). Ja was macht die Mutter dann?
        Hausarbeit !!!!!!!!!
        Na also. Aber dass ihn dann abends der Vater backen soll/muss, entspricht dem Leistungsvermögen moderner Frauen.

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        @Tamar: Meine Kinder wissen, dass und wie fest ich sie liebe, ohne „ums Verrecken“ einen Kuchen dafür backen zu müssen ;). Da gibt es x andere Möglichekeiten und Alternativen, seinen Kindern die bedingungslose Elternliebe zu zeigen. Also, nur keinen Stress und unnötiges, selbstherrliches Elternbashing. Ach ja, meine Kinder lieben und liebten übrigens am liebsten (gekaufte ;)) Mütschlis mit Schoggistängeli und einem Lollipop für den Kindergarten und jetzt seit ein paar Jahren auch für die Schule. Kommt nicht nur bei denen eigenen Kindern, sondern bei ihren Schulfreunden und Schulfreundinnen gut an.

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