Best-of: Wann wird öffentliches Stillen zum Ärgernis?

Stillen ohne Rücksicht auf das Schamgefühl des Gegenübers? Ja, das gibt es. Foto: Reuters

Stillen ohne Rücksicht auf das Schamgefühl des Gegenübers? Ja, das gibt es. Foto: Reuters

Eigentlich ist es das Normalste und Natürlichste der Welt, sein Baby zu stillen. Trotzdem sorgt die Babyfütterung immer wieder für rote Köpfe, sobald das Kind nicht in den eigenen vier Wänden, sondern in der Öffentlichkeit gestillt wird.

So erlebte es vor ein paar Tagen eine Kollegin an einer Modeschau. Bevor das Spektakel losging, sorgte eine «supermodische Frau mit diesem supersüssen Baby» (O-Ton der Kollegin) für Aufsehen, die in der ersten Reihe sitzend ihr Baby stillte. Während meine Kollegin die Frau mutig und unerschrocken fand, nannte ihr männlicher Begleiter das Verhalten rücksichtslos und redete gar von «Nipplegate». «Dabei sah man wirklich nur ein klein wenig Haut», so meine Kollegin.

Nach dem Stillen, und noch bevor die Show losging, spazierte übrigens die Grossmutter mit dem Baby aus dem Saal. Womit die Frau meines Erachtens alles richtig gemacht hat: Sie hatte ihren Sitzplatz auf sicher und das Baby einen vollen Magen, sodass beide die folgenden Stunden zufrieden verbringen konnten.

Warum die Aufregung?

Ich habe bisher nie verstanden, weshalb sich so viele grosse Menschen darüber aufregen, wenn ein kleiner Mensch zu trinken bekommt. Schliesslich tun Mütter in der Regel ihr Möglichstes, um diskret zu stillen. Sie kaufen sich Stilloberteile und Stilltücher, damit die Umwelt fast gar keine Haut zu sehen bekommt, und ziehen sich wann immer möglich in eine ruhige Ecke zurück.

Bis auf ein paar Ausnahmen. Es geschah vor ein paar Tagen an einem Quartierfest. Die Mutter sass mitten im Gewimmel, das Baby auf ihrem Schoss. Plötzlich griff sie in ihr Trägertop, zog die rechte Brust hervor und fing an, ihr Kind zu stillen, während sie völlig selbstverständlich mit den Müttern nebenan weiterplauderte. Diese drehten alle den Kopf weg und unterhielten sich mit ihr, ohne sie und ihre entblösste Brust anzuschauen.

Ungefragt die Brust ins Gesicht strecken

Ich war ziemlich irritiert, dass sie gar nicht erst versuchte, für etwas mehr Privatsphäre zu sorgen. Umso mehr, als sie auch beim Seitenwechsel keinerlei Anstalten machte, ihre Brust möglichst schnell wieder einzupacken.

War ich jetzt auch zum Bünzli mutiert, der sich über eine entblösste Brust empört? Nein, ich war eher perplex, dass es das tatsächlich gibt: Diese Mütter, die «jedem ungefragt ihre Brüste ins Gesicht strecken», wie es Gegner des öffentlichen Stillens gerne formulieren.

Es geht um den Ruf aller stillenden Mütter

Nach dem ersten Moment des Staunens kroch der Ärger in mir hoch. Ärger darüber, dass einzelne Mütter mit solchem Verhalten den Ruf aller stillenden Mütter vermiesen. Denn wenn einige wenige so gar keine Rücksicht auf das Schamgefühl des Gegenübers nehmen, bekommen am Ende alle Mütter zu hören, sie sollen das Kind doch bitte auf der Toilette stillen, wo sie sicher keinen stören.

Ich werde auf jeden Fall nie mehr so kategorisch widersprechen, wenn sich jemand durch eine stillende Mutter belästigt fühlt. Offenbar gibt es vereinzelt Fälle, in denen das durchaus nachvollziehbar ist. Umso toleranter sollte die Gesellschaft aber all jenen Frauen gegenübertreten, die auch in der Öffentlichkeit um möglichst viel Privatsphäre beim Stillen besorgt sind. Und das ist die grosse Mehrheit der Mütter.

Lesen Sie zum Thema auch Chillen beim Stillen, Stillen ist kein Dorfgespräch, Zum Stillen ab unter die Decke.

75 Kommentare zu «Best-of: Wann wird öffentliches Stillen zum Ärgernis?»

  • Daniel Egger sagt:

    Tja, und wenn Sie es dann nicht so diskret machen, „who cares“? Was soll daran schlimm sein? Keiner von den dummen Säcken regt sich auf wie Frauen Weltweit schlecht behandelt werden, speziell nicht im Internet über einschlägige Seiten. Aber wenn sie das dann mal ein paar Brüste in echt sehen bekommen bekommen sie Muffensausen und tun sie so als seien sie die Apostel schlechthin. In jeder Badi bekommen sie hingegen mehr zu sehen und es kümmert keine Sau.

    Mal erstnhaft Frau Kuster, warum ärgern Sie sich über einen angeblichen Reputationsverlust der Frauen? Wer wegen solchen Aktionen über Frauen herziehen will ist sowieso nicht richtig im Kopf und spielt reputationstechnisch keine Rolle in der Gesellschaft.

  • graf beat sagt:

    O Gott, nöd scho wider das Thema.

  • Loredana sagt:

    Ich bin ein dreifaches junges Mami. Das dritte Kind bekam bis Jährig die Brust. Ich habe stets sehr diskret gestillt, manchmal bemerkten die anwesenden gar nichts davon. Wenn meine Teenager-Tochter von Pupertierenden Jungs besuch hatte, der Mann von der Bank oder der ältere prüde Nachbar in der nähe war, war es für mich eine frage des respekts meinem gegenüber, nicht dieses Bild, der prall gefüllten schon tropfenden Brust, antun zu wollen. Unter gleichgesinnten auch stillenden Mamis oder meinen Freundinnen, fand das stillen „öffentlicher“ statt. Ich glaube mit ein bisschen mehr respekt und feingefühl, von beiden Seiten und das öffentliche Stillen wäre kein Thema mehr. Aber es wird sie immer geben, die provokativen Brust raus, ich stille. Oder die „ich will kein cm Brust-Haut sehen!“

  • Andrea Mordasini, 3014 Bern sagt:

    Auch ich verstehe das „Problem“ nicht. Ein Baby macht ja nichts anderes als wir Erwachsene auch: es isst/und trinkt und dies wie wir „Grossen“ auch, hin und wieder auswärts. Es stillt ein Grundbedürfnis. Warum also sollte genau dieses einem Kleinkind verwehrt werden? Mütter, die sich genieren öffentlich zu stillen, tun dies halt zu Hause bzw. an einem für sie geeigneten Ort oder geben ihren Kindern die zu Hause abgepumpte Milch auswärts im Schoppen. KEINE Mutter stillt um sich und das Stillen zu zelebrieren und um eine „Show abzuziehen“, sie ernährt schlicht und einfach ihr Kind! Es vor Hunger schreien zu lassen, ist wohl die schlechteste Option – nicht nur für das Kind ;). Wer sich tatsächlich an Stillkindern und deren Müttern stört, soll halt weg- statt hinsehen, Problem gelöst ;)!

  • Anh Toàn sagt:

    Die Milo Moiré läuft sogar komplett nackig in der Öffentlichkeit rum. Die Berichte darüber in Medien werden immer wieder gerne gerne konsumiert. Ein Ärgernis oder gar eine Belästigung sieht kaum jemand darin. Aber wehe, einer weiblichen Brust wird die erotische Konnotation genommen, dann fühlt sich so mancher Mann und sogar ein paar Frauen belästigt.

    Und vielleicht fühlen sich ein paar Mütter verletzt, weil sie nicht stillen können/konnten und ihnen dies dann noch bewusster wird. Aber, wir verlangen ja auch nicht, dass sich die Hübschen verhüllen, damit die Hässlichen nicht frustriert sind.

  • Philhippos sagt:

    Schwangere und stillende Frauen haben eine wunderbar schöne Ausstrahlung und meinen höchsten Respekt für das was sie leisten.
    Hinter der Skepsis gegen öffentlich stillende Mütter könnte aber eine unbewusste gesunde Haltung stecken.
    Ist es wirklich sinnvoll Säuglinge, solange sie noch nicht laufen können, in der Öffentlichkeit mit sich zu nehmen, ja gar mit ihnen Reisen bis in ferne Kontinente zu unternehmen ?
    Tut man dem Säugling mit ungenügend aufgebautem Imunsystem etwas Gutes, wenn die europäische stillende Mutter z.B ihren Salat in Mexiko isst ?
    Kriegsflucht, Vertreibung und andere Katastrophen mögen das rechtfertigen, aber wer sein Kind liebt wird es doch nicht bedenkenlos ihm fremden Keimsituationen aussetzen wollen.
    Daher vielleicht die Aversion gegen öffentliches Stillen.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    „Nach dem Stillen, und noch bevor die Show losging, spazierte übrigens die Grossmutter mit dem Baby aus dem Saal.“ Wieso genau konnte jetzt nicht die Grossmutter, die ja offenbar anwesend war, den Sitzplatz belegen und die Mutter das Stillen an einem anderen Ort erledigen? Dieses provokative „Schaut alle her ich habe ein Kind!“ geht mir sowas von auf die Nerven, genauso wie Mütter die den Kinderwagen als Rammbock, ohne sich umzusehen, energisch auf die Strasse schieben.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Und anderen gehen verbitterte, frustrierte Leute auf die Nerven, die überall und immer Provokation suchen und finden, um sich negativ äussern zu können. Fängt damit an, sich über lachende Kinder zu beschweren, und hört längst nicht bei stillenden Müttern auf…. Solche Leute sind übrigens mit Vorliebe Hauswart oder SBB Kontrolleur..

  • Lia sagt:

    ginge es um eine heisse, junge Frau ohne Kind am Strand oder beim Sonnenbaden auf der Wiese, hätte keiner ein Problem damit, würde sie sich oben ohne zeigen. Pornos schaut sich auch jeder gerne an, wo einem die Brüste ins Gesicht gestreckt werden. Aber eine Mutter hat gefälligst schamvoll die Brust sofort wieder zu verstecken, weil es kein schöner Anblick ist. Und „ins Gesicht strecken“ tut sie gar nix – sie hat sich nicht auf jemanden zubewegt, die Brust hängt an ihrem Körper. Geht’s noch?

    • Sportpapi sagt:

      @Lia: Warum zeigen sich denn wenige Frauen (und so viel weniger als früher) oben ohne, wenn „keine/r“ damit ein Problem hat?
      (Und warum beschäftigten sich eigentlich so viele Medien und Menschen mit dem „Problem“ der Nacktwanderer)

    • Düdar sagt:

      „Keiner hat ein Problem damit“, „jeder schaut sich gerne an“ etc. – Liebe Lia, ich glaube Sie haben ein Verallgemeienrungsproblem. Die Welt ist nicht so simpel, wie Sie es in ihren Kommentaren darstellen. Ich hätte sehr wohl ein Problem mit den von Ihnen erwähnten Sachverhalten – jedoch nicht mit stillenden Müttern. Ihr Bild von Männern als zügellose Sexroboter scheint mir da einfach falsch und sexistisch.

  • Martina sagt:

    Nur weil sich einige verklemmte Leute daran stören, werde ich sicher keine spannende Tischrunde verlassen um in einer stillen Ecke zu stillen. Natürlich mache ich es so, dass man möglichst wenig Brust sieht. Aber das ist (gerade mit Sommerkleider) nicht immer einfach.

    • Annalena Moser sagt:

      Ich brauchte da jeweils einen schönen, leichten Seidenschal. Damit liess sich Kind und Nahrungsquelle angenehm verhüllen. Nur gab das in den 80ern keinen so grossen Aufstand, nur einmal, in der Badi, fühlte sich ein Mann betupft,dass eine Frau die Brust anders nutzte als zur Begeilung eines Mannes. Aber wie gesagt, das war die einzige negative Reaktion, die mir beim Stillen meiner Kinder jemals widerfuhr.

  • M. Bättiger sagt:

    „Eigentlich ist es das Normalste und Natürlichste der Welt, sein Baby zu stillen.“
    Naja, das ist Sex oder Urinieren und vieles andere auch. Macht man es deswegen in der Öffentlichkeit?
    Bei diesem öffentlichen Stillen geht es doch vor allem um ein feministisches Statement – genauso, wenn man das Baby im Raatssaal stillt oder in der ersten Reihe einer Modeschau. Man will die eigene Weltsicht der Allgemeinheit aufzwingen. Statt dass die Grossmutter das Kind der „supermodischen Frau“ in der ersten Reihe bei einer Modeschau bringt, hätte die „supermodische Frau“ ja schnell die erste Reihe verlassen und irgendwo diskret das Kind säugen können. Aber hey, dann hätte man sie nicht gesehen – und darum geht es ja letztlich.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Ärmliche Argumentation: stillen hat weder mit Sex, noch mit urinieren, sondern schlicht mit essen/trinken zu tun, was schon ziemlich jeder in der Öffentlichkeit gemacht hat. Zudem erschliesst es sich mir nicht, was das mit feministischen Parolen zu tun hat. In der Zeit in der ich kleine Kinder hatte, war ich alles andere als empanzipiert, sondern unter dem Daumen meines Ex. Ich habe nicht ausser Haus gestillt um eine Botschaft zu vermitteln, sondern weil ich schlicht das Haus nich hätte verlassen können, wenn ich das vermeiden wollte

  • Roland Stuber sagt:

    Sie sind definitiv zu verklemmt!
    WER schon in anderen Teilen dieses wunderschönen Planeten war, wird das bestätigen! Aber natürlich gibt es noch verklemmtere als Sie…

  • C. Corno sagt:

    und wehe ein Mann schaut eine Sekunde zu lang hin, dann wird er zu einem MeToo-Fall.

  • Lucien Michel sagt:

    Was mag einer für Probleme haben, wenn er (oder sie) sich an einer Frau die in der Öffentlichkeit stillt, stört?

    • Marusca sagt:

      @LM: Und anders herum gefragt: Was mag eine für Probleme haben, wenn sie sich veranlasst fühlt, das Stillen unbedingt in der Öffentlichkeit abhalten zu müssen?

      • Andrea Mordasini, 3014 Bern sagt:

        Weil das Baby Hunger hat, vielleicht? Und die Mutter aus Respekt gegenüber dem Baby wie den anderen Anwesenden ihr Kleines nicht einfach so schreien lassen will? Wie schon weiter oben geschrieben, stillt keine Mutter öffentlich um zu provozieren und um „eine Show abzuziehen“, sondern schlicht und einfach um ihr Kind zu ernähren! Ich habe schon x stillende Mütter in der Öffentlichkeit gesehen, aber noch nie eine, die dies provokant die ganze Brust entblössend getan hätte. Die allermeisten tun dies so geschickt und diskret, dass kaum etwas bemerkt und gesehen wird. Zudem verdeckt der Babykopf mehr oder weniger der ganze Busen, so dass davon kaum etwas zu sehen ist. Wozu also dieser unnötige Aufschrei?! Da sieht man in der Werbung, in Medien, Katalogenn und auf Plakaten mehr nackte Haut!

  • markus tschopp sagt:

    Es gibt Frauen, die hätten auch gerne Kinder. Und es gibt Mütter, die würden auch gerne stillen. Es gibt auch Kinder, welche lieber in einer ruhigen Umgebung gestillt werden… Es geht hier also nicht nur um Brüste, sondern um eine gewisse Rücksicht und nicht zuletzt auch um einen gewissen Stil …

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Ich hätte auch gerne ein Pferd und kann keines haben. Trotzdem reiten die Pferdebesitzer völlig schamlos und provozierend an meinem Haus vorbei.

      Die Argumentation, dass ungewollt Kinderlose und stillneidische Mütter sich an stillenden Müttern brüskieren, finde ich sehr gesucht.

  • Still,Still sagt:

    Ich habe meine Kinder auch manchmal in der Öffentlichkeit gestillt und werde das beim nächsten sicher wieder tun. Natürlich ohne sich unnötig zur Schau zu stellen , das ist für mich selbstverständlich. Die ganze Aufregung ist absurd. Mich stören stillende Mütter überhaupt nicht.
    Etwas Mühe habe ich nur bei Müttern, welche auch noch Kleinkinder von 2 oder noch mehr Jahren öffentlich „stillen“, wobei / weil da ja eigentlich nicht mehr von „stillen“ die Rede sein kann. Ein Dreijähriger, der im Stossverkehr seiner Mutter eigenhändig das T-Shirt „lupft“ (so schon gesehen!), das geht mir dann doch etwas zu weit. Für mich hat das dann aber nichts mehr mit Baby/Nahrungsaufnahme zu tun, sondern bekommt eine andere Komponente, auch eine gewisse Respektlosigkeit gegenüber der Mutter irgendwie…

  • Konrad Stocker sagt:

    Ja, Sie sind zum Bünzli mutiert, wenn Sie denken, dass einzelne mit ihrem Verhalten den Ruf aller…..

  • Juan Garcia sagt:

    Mir völlig Banane wenn in der Öffentlichkeit gestillt wird. Die meisten tun es diskret. Und diejenigen welche den Vorgang möglichst provokativ zelebrieren müssen sich halt damit abfinden wenn man ihnen ganz offensichtlich dabei zuschaut und den Anblick geniesst (vielleicht…).

    • Lia sagt:

      und da liegen Sie falsch. Es gibt am Anblick einer Stillbrust nichts zu geniessen. Wer in einer nackten Brust mit Baby dran etwas Sexuelles sieht, müsste dringend zum Psychiater.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Naja: vielleicht fühlt man sich ja nicht sexuell erregt, sondern erfreut sich an der Innigkeit zwischen Mutter und Kind.

  • MaPa sagt:

    Auch hier gilt die von mir postulierte 5% Regel: 5% sich nicht korrekt verhaltende Personen prägen das Bild einer ganzen Bevölkerungsgruppe. 95% der Autofahrer wissen, dass man nicht rast, werden aber wegen der verbleibenden 5% mit Verboten bestraft… 5% deutsche Touristen auf Mallorca „ballermannen“, die netten anderen werden in den gleichen Topf geworfen… 5% der „Jugos“ sind extrovertierte Machos, die meisten jedoch arbeitsame Leute, die nur in Frieden leben wollen. Und die 5% „ins Gesicht gestreckte Brüste“ machen halt den anderen 95% das Leben schwer bei dieser natürlichsten Sache der Welt

  • Anton Paschke sagt:

    In Argentinien war dieses Thema vor ein paar Jahren gross in den Schlagzeilen.

  • Karina sagt:

    Uiiii, eine Brust! Draussen!! Sieht man doch täglich auf Plakaten, im TV, im 20 Minuten, aus tiefen Ausschnitten linsen… Ist das wirklich ein Aufreger?

    • Maru sagt:

      @Karina: Schon klar , aber darauf sind dann eben wirklich schöne Brüste und nicht riesige milchverarbeitende Betriebe zu sehen.

      • Seidenspinner sagt:

        Sehr respektlos! Die Brüste stillender Mütter sehen andrs aus als die bildbearbeiteten Brüste von Models. Das ist das Leben. Auch die Männer sehen (leider) in der Realität selten so aus wie auf den bearbeiteten Bildern.

      • Coco sagt:

        Die meisten Leute entsprechen nicht eben den gängigen Schönheitsidealen, kriegen die alle Hausarrest?!

      • Karina sagt:

        Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Sind Silikonbrüste schöner als Stillbrüste? Grosse Brüste schöner als kleine?

    • Merian sagt:

      Uiiii…Karina…Wenn Brüste draussen nicht mehr aufregend sind, warum zeigen Sie Ihre denn im Sommer nicht (wie in Afrika) in der Öffentlichkeit auf der Strasse? Mütter, die Baby’s stillen habe ich schon überall gesehen, selbst schon auf Treppen zu Restaurants. oder in *****Gasträumen. Es war diskret und nie ein Problem, weil sich nie eine Mutter prostituiert hat, wie ich das beispielhaft in diesem Bericht lese.

    • 13 sagt:

      @ Karina
      „Eine stillende Mütter suggeriert, dass Brüste einen anderen Zweck als zum Verzücken der Männer dienen.“
      (Zitat aus einem Artikel, in dem berichtet wurde, dass eine stillende Mutter aus einem Victoria Secret Laden verwiesenn wurde. Ob die Geschichte stimmt, bin ich nicht sicher, aber das Zitat ist so oder so sehr passend!)

    • Sportpapi sagt:

      @Karina: Für die einen ist beides ein Aufreger, für andere keines von beidem. Seltsam wird es erst, wenn man sich über das eine aufregt, das andere aber als „völlig natürlich“ bezeichnet.

  • Gert sagt:

    Die weibliche Brust ist ein extrem sexualisiertes Objekt mit hohem Symbolwert.
    Wenn Frauen wüßten, welche Hormonstürme allein der Anblick einer unbedeckten prallen Brust bei Männern in geschlechtsfähigem Alter auslösen kann, gäbe es diese Diskussion wohl nicht.
    Es sind unsere Erziehung und unsere gesellschaftlichen Normen, die uns Männer daran hindern, das zu tun, was wir eigentlich tun wollen.
    Und damit gibt es einen Konsens zwischen denen, die Stillen wollen und denen, die zusehen müssen.
    Der ist aber nicht festgeschrieben, sondern ändert sich über die Jahre immer wieder in die eine oder andere Richtung.
    Da ist aus meiner Sicht Fingerspitzengefühl gefragt und keine allgemeine Verbindlichkeitsformel.
    Es gibt immer Situationen, wo man besser auf sein vermeintliches Recht verzichtet.

    • Lala sagt:

      Sie scheinen mir ein ernsthaftes Problem zu haben. Eine Frau beim Stillen zu sehen ist nun wirklich vieles, aber nicht erotisch.

    • Elaine sagt:

      Wow, ich hoffe ich begegne Ihnen nie in einer dunklen Gasse.

      • Gert sagt:

        Ich hoffe für Sie, daß Sie anderen Männern als mir nie beim Stillen in der dunklen Gasse begegnen.

        Da wird Ihnen Ihre Naivität nichts nützen.

      • 13 sagt:

        Was ja eher dafür sprechen würde, sich zum Stillen NICHT in eine dubkle Gasse zurückzuziehen, sondern es öffentlich zu tun…

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Wer sich an stillenden Müttern stört, soll doch bitte selber NIE ausserhalb seiner Wohnung essen oder trinken, denn der Anblick essender fremder Leute finde ich ekelhaft…. Ironie

    Klar gibt es Mütter, die beim Stillvorgang ihr ganzes Holz vor der Hütte raushängen lassen (in meinem Leben erst einmal so beobachtet), aber Anstandslosigkeit beobachtet man ja wohl kaum nur bei Müttern, sondern auch bei Autofahrern, Joggern, Hundehaltern, Fussgängern, Töfffahrern, Velofahrern, Alten, Jungen usw Warum verbieten wir nicht gleich alles aus Vorbeugung, dass jemand unanständig sein könnte.

  • diso privan sagt:

    was genau ist so schrecklich daran, das Baby in der Öffentlichkeit zu stillen? Und warum ist z.B. das öffentliche essen einer Banane nicht genauso verpönt? Man könnte das nämlich als versteckte sexualisierte Handlung interpretieren , oder ? Genauso wie das zeigen einer Brust. ( huch, wie schrecklich). Es ist so was von armselig, dass die Nahrungsaufnahme eines Babies tabuisiert wird von einigen whs rückständigen Personen.

    • Muttis Liebling sagt:

      In vielen Kulturen ist auch das Essen im öffentlichen Raum verpönt, es sein denn, es handelt sich um Restaurants, in denen aber keine mitgebrachte Nahrung verzehrt werden darf. Es ist eher eine Form der Unkultur, wenn sich Personen auf Parkbänken oder in normalen Zugabteilen verpflegen.

      Ob nun Säugling oder Erwachsener. Man braucht vielleicht 60 min für die Nahrungsaufnahme am Tag und es lässt sich einrichten, dafür einen nichtöffentlichen Ort zu finden, bzw. das im Restaurant mit in dem gekauften Lebensmitteln zu tun. Stillen zählt da nicht zu. Stillen ist privat und fordert einen privaten Ort.

    • Maru sagt:

      @dp: Das könnte womöglich daran liegen, dass diese hoffnungslos rückständigen Hinterwäldler die Nahrungsaufnahme im öffentlichen Raum nicht unbedingt mit Zurschaustellung von riesigen, hängenden Milcheutern mit dunkelbraunen Brustwarzen verbinden, die bestimmt nicht schöner sind, nur weil ein Säugling dran hängt. Und selbst die, die hinter dem Mulltuch zugange sind, muss ich nicht unbedingt in sichtbarer Nähe haben. Genauso wenig wie ich es verabscheue, wenn Zeitgenossen – beider Geschlechter übrigens – hinpinkeln, wo sie gerade gehen und stehen oder wenn die eine oder andere Holde ihren gebrauchten Tampon frei ersichtlich in der WC-Schüssel drapiert und zu elegant ist, die Spülung zu betätigen. Genau einer dieser unsäglich obsoleten, zeitwidrigen Fälle bin ich.

      • Maike sagt:

        Was hast Du denn in einer Toilette für Frauen zu suchen ?

      • Muttis Liebling sagt:

        Stillen ist biologisch auch nichts anderes als Pinkeln oder Kacken und das macht man nicht nur aus Höflichkeit diskret.

        Zumal die Steigerungsstufe des Hineintragens von Privaten in den öffentlichen Raum konsequent in beklagten Übergriffen auf Rettungskräfte und Polizisten mündet. Wenn ich die Strasse wie mein Wohnzimmer betrachte, dann stört der öffentlich Bedienstete mich und ich störe den.

        In einer zivilisierten Gesellschaft muss die Grenze zwischen Privat und Öffentlich klar markiert sein und nicht überschritten werden. Stillen ist da nur ein Sonderfall, der Standard ist eher das Rauchen, Essen, Trinken, Telefonieren in der Öffentlichkeit.

      • Maru sagt:

        @Maike hier unten: Ich bin eine Frau, Mensch und weiss nicht, was Ihnen den Anlass gibt zu glauben, dass ich ein Mann sei.

  • Peter Vogel sagt:

    Pfff. Dass dies überhaupt ein Thema ist.
    Prüderie noch und nöcher. Vor 20 Jahren waren die Leute noch nicht so verklemmt. Woran das liegen mag?

  • Muttis Liebling sagt:

    Für jedes Auftreten im öffentlichen Raum gilt ein Minimalprinzip. Vermeiden ist immer besser, als nutzen. Ich führe in einem Lokal keinen mithörbaren Gespräche, vollziehe keine einsehbaren ausser Standardhandlungen, usw..

    Diejenigen, welche Stillen im öffentlichen Raum für annehmbar halten, sind wahrscheinlich auch die, die öffentlich telefonieren, sich streiten, …

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Stellen Sie sich vor; es gibt sogar stillende Mütter, die in einem Restaurant ESSEN!!!!!

      • Muttis Liebling sagt:

        Es gibt der Unsitten viele, auch das Mütter mit ihren Kleinkindern Restaurants bevölkern. Aber auch im Restaurant ist es nicht üblich, mitgebrachte Nahrung zu verzehren.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Sie sehen so vieles (praktisch alles), was Sie selber nie getan haben (Tatoos, Ohrringe, stillen usw) als Unsitte an, dass Sie am besten Ihre Wohnung nicht verlassen, damit Sie sich nicht über den Sittenzerfall aufregen müssen.

  • 13 sagt:

    Warum regt man sich nicht über die grossen Ausschnitte auf, wo man einiges mehr sieht? Oder über Hotpants, wo der halbe Hintern sichtbar ist? Über Männer, die es nicht hinkriegen, sich in weiten Badehosen so hinzulegen, dass man nicht das ganze Gemäch sieht? Und dann wäre da ja noch die Tatsache, dass ihre Nippel immer sichtbar sein dürfen, daesmanche nicht einmal schaffen, für das Cafe oder die Stadt (weniger hier, im Urlaub oft) ein T-Shirt anzuziehen.
    Was genau, ist das Problem? Die allermeisten Frauen stillen diskret. Und einige wenige nicht. Na und? Ist das wirklich sooo schlimm? Ich war immer so angezogen, dass ich einigermassen diskret stillen konnte, aber ich wäre auch sitzen geblieben und hätte weitergeplaudert. Warum auch nicht?

    • Henriette sagt:

      Ich bin vollkommen einverstanden mit ihnen ,

    • Sportpapi sagt:

      @13: „Warum regt man sich nicht“… Tut man das nicht? Du nicht?
      Persönlich habe ich nichts gegen Nacktheit in der Öffentlichkeit. Entsprechend stört mich auch stillen nicht, egal ob „diskret“ oder nicht. Aber mir scheint schon, dass andere hier etwas unterschiedliche Massstäbe anwenden.

      • 13 sagt:

        @ sp
        Ich finde den Grund für das Entblösen nicht ganz unwesentlich für die Beurteilung. Auf der Heimatinsel meiner Familie gab es vor Jahren einen Riesenaufstand weil ein Städtchen die Regel verhängt hat, in der Innenstandt nicht in Badekleidern herumzulaufen, sondern sich etwas anzuziehen. Da konnte ich die Aufregung ehrlich nicht verstehen. Ganz oben ohne im Restaurant (nicht Strandbeiz!) sitzen, muss nicht sein, für beide Geschlechter. Und es gibt ja auch keinen Grund dazu. Eine Brust (geringfügig) zu entblösen, um ein paar Minuten einem Kind etwas zu essen zu geben und sich danach wieder bedecken, ist hingegen gut begründet.
        Man zieht sich ja auch sonst dem Anlass entsprechend an und geht nicht nackt zum Vorstellungsgespräch. Und zum stillen braucht es eine freie Brustwarze.

      • Sportpapi sagt:

        @13: „Ich finde den Grund für das Entblösen nicht ganz unwesentlich für die Beurteilung.“ Du bewegst dich da auf dünnem Eis. Ich brauche in der Sommerhitze keine Kleidung, um essen zu können. Es ist gesellschaftliche Konvention, dass man sich im Restaurant etwas anzieht. Und das kann sich auch ändern. Genauso wie es gesellschaftliche Konvention war, dass man nicht im Restaurant stillt.
        Und schon gar nicht in der Modeschau in der ersten Reihe. Das ist definitiv völlig unnötig.

      • 13 sagt:

        Damit verwechselst Du aber eine „Tätigkeit“ (Essen, Modeshow besuchen, stillen) mit der Kleidung. Du brauchst vielleicht fürs Essen keine Kleidung, aber Du kannst auch in der Kleidung essen und musst dich da nicht einschränken. Die passende Kleidung für das passende Ambiente und die passende Tätigkeit ist tatsächlich eine Konvention, die teilweise zu weit geht, aber sie sind immer noch präsent.
        Warum aber eine stillende Mutter von Tätigkeiten ausgeschlossen werden soll, ist nicht klar und da reicht die Begründung „Konvention“ nicht. Stillen durch die Kleidung geht ja nicht.
        Die Frau stillte vor der Modeshow, diskret und wollte den Platz behalten. Nochmals: Warum sollte das stören? Zumal meistens auf der Bühne ja auch Brüste zu sehen sind.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Ich habe noch nie nackte Brüste auf der Bühne gesehen. Muss wohl häufiger an Modeschauen gehen…
        Ausserdem finde ich es etwas übertrieben, „von einer Tätigkeit ausgeschlossen“ zu schreiben, wenn es darum geht, für ein paar Minuten, vielleicht auch dem Kind zu liebe, in einen stilleren Raum zu gehen. Zumal ja die meisten Jungeltern ganz vieles nicht mehr oder viel weniger tun als vorher, weil eben ein Kind zu betreuen ist (nur schon kein Alkohol trinken wegen stillen – eigentlich eine Zumutung…).
        „Warum sollte das stören?“ Warum sollte es stören, wenn ich in der Sommerhitze oben ohne im Restaurant sitze? Eben. Mich stört ehrlich gesagt beides nicht, obwohl ich mich anders verhalte. Der Umwelt zuliebe.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ach komm schon, bei den Ausschnitten und durchsichtigen Stoffen, die oft präsentiert werden, sieht man keine Brust? Google hilft, da musst du nicht selber hin (darfst natürlich).
        Die Ausrede mit dem Kind ist billig. Ob es das Kind stört, hängt sehr vom Kind ab. Wen es stört, soll doch selber dazu stehen und es nicht aufs Kind schieben. Und doch. Wenn ich ein interessantes Gespräch verlassen muss. Nicht mitessen kann, sondern erst später meistens dann kalt. Wenn ich eine Show nicht sehen kann oder den Platz verliere, dann werde ich schon in der Tätigkeit zumindest eingeschränkt. Und eine stillende Frau zu sehen, beeinflusst ja wohl niemandes Gesundheit.
        Ich finde Schweisstropfen im Essen eklig, aber wie beim Stillen, zwingt mich niemand hinzuschauen. Ist mir daher egal.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Ach, ich dachte das sei nur so, wenn ein Designer unbedingt wieder mal in den Medien erscheinen möchte…
        Schweiss im Essen? Hm. Vermutlich etwa gleich wenig wie Muttermilch…
        Eigentlich ist es aber so, dass man beim entblösten Oberkörper sehr wohl hinschauen darf, bei der stillenden Mutter sich aber alle bemühen, auf keinen Fall hinzuschauen. Aber gut, wir sind uns ja einig, dass uns eigentlich beides nicht weiter stört.

  • Konrad Staudacher sagt:

    Perfekt + weiter so …

  • V. Gerzner sagt:

    Öffentliches Stillen? Für mich kein Problem. Doch stelle ich sachlich fest, dass es auch Frauen mit rücksichtsloser oder gar exhibitionistischer Neigung gibt. Nicht so richtig kann ich dort die „me too“-Hysterie nachvollziehen. Und abgesehen davon, hat auch ein Baby zumindest minimales Anrecht auf Diskretion! Ein öffentliches „zur-Schau-stellen“ sollte mit angemessner Zurückhaltung erfolgen.

  • Peter sagt:

    Bevor ich Vater wurde war es für mich stets etwas komisches, Mütter zu sehen die öffentlich ihre Kinder stillen – denn wenn ich dies mitbekommen habe waren es wie ich heute weis stets Mütter die wenig darauf gegeben haben dies diskret zu tun. Heute, als Vater zweier Kinder, habe ich riesen Respekt vor meiner Frau, dass sie beide Kinder ein Jahr gestillt hat. Sie macht dies so diskret, dass sie unsere Kinder selbst in Abu Dhabi, wo wir im Winter leben, öffentlich stillen kann. Es geht also problemlos „unsichtbar“. Das meine Frau insb. mir mit dem Stillen unendlich viel Schlaf geschenkt hat indem ich nachts nicht aufstehen musste um eine Flasche vorzubereiten sei da nur nebenbei erwähnt, das ist ein anderes Thema und es verdient noch viel mehr Beachtung! Danke an dieser Stelle..

    • Marusca sagt:

      @Peter: Mein Mann liebt und respektiert mich seit 50 Jahren, ohne dass ich je gestillt hätte. Man stelle sich so etwas einmal vor.. Aber: Ein grosses Lob gebührt Ihrer Frau schon, dass sie Sie immer hat schlafen lassen…

  • Vreni sagt:

    Sie schreiben es sei das „normalste und natürlichste* Baby zu stillen. Ich sage JA ABER ! Es ist natürlich in natürlichen Länder, nicht in industrialisierten Länder wo man sich dies nicht gewohnt ist. Uebrigens war es stets gang und gäbe Kinder in der Privatsphäre zu stillen, nicht in der Oeffentlichkeit.
    Es wäre mir nie eingefallen mein Baby in der Oeffentlichkeit zu stillen. Ich machte meine Einkäufe wenn sie schlief. Anstatt in der Stadt herumzupendeln ging ich jeweils rasch wieder nach Hause. Warum ist heute alles kompliziert ?
    In den ersten Monate braucht das Baby ruhe und sicherheit, also zuhause ist ihm am wohlsten.
    Nach etwa 3 Monate gibt’s dann auch den Schoppen wenn’s sein muss, aber besser man bleibt nicht zu lange weg. Dies ist mir überhaupt nicht schwergefallen.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Und selber essen Sie nie ausserhalb der Wohnung? Zudem sind Ihre Argumente bez der „natürlichen“ Länder schlicht lachhaft. Stillen war auch bei uns normal, bis die Babyindustrie den Müttern einredete, dass Milchpulver gesünder und stillen abartig ist.

      Sowieso: dürfte man nicht ausserhalb der Wohnung stillen, hätte ich mit meinem Grossen fast ein Jahr die Wohnung nicht verlassen können, weil ich praktisch am dauerstillen war. Und nein: warum sollen wegen Ihnen Mütter auf Schoppen umsteigen?

      Zudem hoffe ich ja schon, dass Sie Ihre Kinder nicht während diese „schliefen“ alleine zuhause gelassen haben.

      Wegsehen wäre übrigens eine Alternative.

    • Philippe sagt:

      Absurd diese Diskussion. Ich habe mich noch nie auch nur ansatzweise durch eine stillende Mutter belästigt gefühlt. Falls doch mal die Eine oder Andere mit Ihren Brüsten in der Gegend rumfuchtelt: Ist wirklich ein bisschen komisch aber wirklich kein Grund zur Empörung. Gibt immer wieder Leute die sich lustig verhalten und in der Öffentlichkeit und etwas gar freizügig sind – nicht nur stillende Mütter.

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