Wieso gibts keine Spielzeug-Velos?

Kinder fahren ausschliesslich Auto: Denn auf den Strassen der Kinderzimmer gibt es keine Velos. (Foto: iStock)

In unserem Kinderzimmer steht eine Kiste gefüllt mit Autos: Rote, grüne, blaue, ein Porsche, ein Postauto, Krankenwagen, Polizei- und Feuerwehrautos. Und die Fahrzeuge werden rege genutzt. Mein Sohn legt mit Holzklötzen Strassen durchs Zimmer oder klebt mit Malerabdeckband welche durch die ganze Wohnung. Er montiert Verkehrsschilder, legt Fussgängerstreifen und stellt Häuser und Bäume an den Strassenrand. Und dann fahren die Autos einen halben Nachmittag lang von A nach B und C und wieder nach B, es gibt Unfälle, Rettungsaktionen, Brände. Alles wie echt. Sogar der Lärm: «äm ääääääm».

Steckt die Autolobby dahinter?

Nur komisch, dass mir lange nicht aufgefallen ist, dass etwas fehlt: Velos! Und nicht nur wir besitzen kein einziges Spielzeugvelo, sondern es gibt sie einfach nicht! Autöli aus Metall findet man beim Grossverteiler und an jedem grösseren Kiosk, nicht aber entsprechende Fahrräder. Ich habe inzwischen in einem Spielzeugladen nachgefragt und wurde zu einem einzigen Modell geführt. Das hatte Räder aus Gummi und sah ganz passabel aus – allerdings wars ein Mountain-Bike. Wenn Velo fahren, dann also bitte schön einsam in den Bergen oder im Bikepark – und nicht als Störfaktor auf der Strasse. Steckt die Autolobby dahinter?

Das wäre einer Lobby-Organisation nicht zu verübeln, das wäre sogar ganz schön schlau. Denn Kinder spielen nicht nur ihren Alltag nach, sondern das, was sie spielen, prägt auch ihren (späteren) Alltag: Wer ausschliesslich mit Fahrzeugen spielt, übt schon mal für sein künftiges Leben als Autofahrer. Mit Blick auf die Klimaerwärmung sollten wir die Kinder allerdings eher aufs Velofahren vorbereiten.

7 Velos im Keller, aber keins im Kinderzimmer

Ich hoffe jedenfalls nicht, dass mein Sohn durch die Spielzeugautos, mit denen er gerne und oft spielt, zum exzessiven Wagenlenker wird. Ich gehe vielmehr davon aus, dass auch das reale Erleben eine Rolle spielt: Wir haben zwar zig Autöli im Kinderzimmer, aber kein Auto in der Garage. Dafür haben wir sieben Velos im Keller – aber keins im Kinderzimmer. Lieber so als andersrum.

Vielleicht hat die Autolobby ihre Finger im Spiel. Vielleicht sind Velos aber auch einfach zu wenig cool zum Spielen? Oder liegt es daran, dass sie auf die Seite kippen, wenn sie keinen Ständer haben? Fehlt das «äm äääääm»? Sind Velos zu langsam? Macht Velofahren einfach keinen Spass? Meinem siebenjährigen Sohn ist zwar noch nie aufgefallen, dass er kein Spielzeug-Velo hat, doch auf die Frage, ob er denn damit spielen würde, wenn er eins hätte, meint er knapp «klar!».

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55 Kommentare zu «Wieso gibts keine Spielzeug-Velos?»

  • Peter Schmucki sagt:

    Die Velos gibts in mehreren Farben von Lego Friends, die sind aber zu klein für das Duplo-Alter.

  • Einzelkind sagt:

    Ich würde der Autorin raten, sich – sollte der Beitrag tatsächlich ernst gemeint sein – aus ihrem ideologischen Korsett zu befreien.
    Es gibt im Übrigen keinen Zusammenhang zwischen kindlichen Vorlieben für Spielsachen und späterer Entwicklung. Während fast 15 Jahren war meine riesige Modelleisenbahn meine einzige Freizeitbeschäftigung – dabei hasste ich Zugfahren schon damals. Bin seit 20 Jahren nie mehr im ÖV gesessen…

  • Peter Waldner sagt:

    Ja – die böse, böse Autolobby! Wenn die Autorin doch so eine Marktlücke entdeckt hat – warum investiert sie denn nicht ihr ganzes Geld in die Produktion und Vermarktung von Spielzeugvelos? Ist nämlich nicht verboten; trotz Autolobby…

    • Muttis Liebling sagt:

      Auch Markt, und zwar jeder, ist böse. Alles rund um Geld und Wirtschaft ist böse. Moralische Menschen vermarkten und konsumieren nicht. Moralische Menschen würden fordern, dass Kinderspielzeug zwar hergestellt, aber nicht vermarktet, sprich nicht verkauft wird. Egal ob Spielzeug -Auto, -Panzer oder -Velo.

  • Pesche sagt:

    Dank Märklin, Wesa, …. wurden wir füher alle zu Zugfahrerinnen erzogen;-) Probleme hat die Dame.

  • A. Kaufmann sagt:

    Ein Velo fällt schneller um, fragile Lenker uns Ständer brechen gerne ab.

  • Enrico sagt:

    Die böse patriarchalische Autolobby und die einsam fürs gute kämpfende Mutter.
    Wie einfach Frauen sich die Welt machen!

  • Roland k. Moser sagt:

    Das war schon vor 45 Jahren so. Ich habe mich als Kind auch darüber aufgeregt.

  • Mili sagt:

    Gibt es von Playmobil

  • Koller sagt:

    Alles falsch, Jungs wollen Power, Pirat, Seeräuber, Polizist, ein schnelles Auto, aber eben kein Velo. Die Autorin hat ein anderes Geschlecht und versteht unsere Gefühle nicht.

  • Ramona sagt:

    Heute tut man gut daran den Kindern zu erklären dass das Auto keine Teufelsmaschine ist. Die Hysterie gegen den motorisierten Individualverkehr will uns tagtäglich ein schlechtes Gewissen machen. Unseren Kindern den gesunden Menschenverstand näher bringen ist das Beste was wir dagegen tun können. Spielzeugautos sollten daher einen festen Platz in jedem Kinderzimmer haben. Ein Velo haben die Kinder ja schon im Masstab 1:1 wie die Autorin treffend bemerkt. Wozu also als Spielzeug?

  • Martin Huber sagt:

    Spielzeuzgvelos wären wohl zu klein, abstehende Teile welche die Kinder verschlucken könnten. Und, wieso spielen viele Kinder mit einem Spielzeugzug und kaufen nachher wenn sie gross sind keinen?? Hää? Wieso? DAS ist doch der Skandal! 🙂

  • Hans Minder sagt:

    Interessant, wie hier viele Kommentars die (un)praktische Seite von umkippenden Spielzeug-Velos als Kaufhindernis heranziehen. Moderne Liegevelos mit 3 Rädern gibt es in Eugene OR, USA haufenweise auf den Strassen. Die würden auch in der Spielzeugversion nicht umkippen. Allerdings gibt es im Spielzeugladen hier auch mengenweise Harley Davidsons, die allerdings nur 2 Räder haben, immer umkippen und trotzem wie heisse Brötchen von Eltern für ihre Kinder gekauft werden.
    Es scheint tatsächlich, dass die Motoren-Lobby die Menschheit durch aggressive Werbung komplett blind gemacht hat. Keine Investition ist schlechter, als jene in ein neues Motorfahrzeug….und trotzdem ist genau dies der Traum vieler! Dass sich diese Schwäche bis ins Kinderzimmer ausweitete, ist tatsächlich schlimm.

    • Enrico sagt:

      Was wollen Sie uns sagen?
      Das man Menschen ( wie Sie auch ? ) entmündigen sollte, da Sie in Ihrer Meinung beeinflusst sind und nicht das tun, was Sie Ihrer Meinung nach tun sollten?

      • Hans Minder sagt:

        @Enrico
        Verkehrs-Tote im Jahr 2017= ca. 230
        Alkohol-Tote pro Jahr = ca. 1500
        Raucher-Tote pro Jahr = ca. 9500

        Es geht nicht um Entmündigung. Werbeeinschränkungen für Tabak sind bereits in Kraft. Auch wenn im Verkehr weniger Menschen ums Leben kommen, könnte die Werbung für Autos auch beschränkt werden….zum Wohle der Umwelt und den Mitmenschen

  • R. Wenger sagt:

    Das hat nicht mit der Autolobby zu tun, sondern rein physikalische Gründe. Ein Spielzeugauto steht auf vier Rädern und lässt sich auch durch ein Kleinkind herumschieben. Mit einem Fahrzeug auf zwei Rädern dürfte das unmöglich sein. Leute, für die Velofahren eine Ersatzreligion ist, sehen überall Ketzerei.

  • Dumeng Eugster sagt:

    woww – und Schoppenflaschen mit Velobildli drauf gibts auch nicht – so eine Schweinerei, das muss schleunigst geändert werden.

  • Theres Schmid sagt:

    Unsere Kinder spielten viel, wie viele andere Kinder auch mit der Brio Bahn. Ob da da wohl die SBB dahinter…

  • Tom sagt:

    Doch, natürlich gibt es das 🙂 Sogar in Europa produziert, von einem Holzspielzeugbauer in Prag. Da ist auch nix aus Plastik, genug gross, dass es nicht verschuckt werden kann, und einen Ständer brauchts auch nicht. Wurde auch in die Sammlung des V&A Designmuseums in London aufgeommen, Wens interessiert: http://www.kidpraha.cz/toys/toysindex.html.

  • Max Berchtold sagt:

    Physik ist oft kein beliebtes Fach, oder schlecht unterrichtet und geht dann vergessen. Einige Foristen haben des Rätsels Lösung dazu gegeben. Würden Sie etwas herstellen, das kaum gekauft würde, sofern sie davon ihre Butter auf das Brot verdienen müssten?

  • Pascal Meister sagt:

    Das ist Quatsch. Es gibt auch kaum Motorräder, dafür aber überdurchschnittlich viele Lastwagen, Bagger und Traktoren. Warum? Weil Zweiräder nicht stehenbleiben, sobald man sie loslässt. Und herumliegende Velos in Spielzeuggrösse sind nun mal kein attraktiver Anblick. Also nein, keine Verschwörungstheorie, sondern praktisches Denken.

  • k. miller sagt:

    Ich hoffe doch sehr, dass der Beitrag mit der Autolobby humoristisch gemeint ist. Denn ansonsten – muss denn jedes Spielzeug politisch korrekt sein? Wir haben als Kinder „Räuber und Indianer“ gespielt, haben (nicht nur an Fasnet) mit der Käpselipistole rumgefuchtelt, bei schlecht Wetter war die Autorennbahn angesagt. Und wir sind heute weder Rassisten noch Verbrecher, dafür Velofahrer. Also – Humor, Ernst oder hat es an einer Idee für einen guten Blogartikel gemangelt?

  • Anne sagt:

    Naja, liegt vielleicht auch einfach daran, dass es velos oder zumindest laufräder schon für die kleinsten gibt… da erübrigt sich dann halt das so tun als ob…

  • tststs sagt:

    Also mal abgesehen von dem Umfall-Argument (das ich schon ein wenig an den Haaren herbeigezogen finde, denn seien wir mal ehrlich, die Hälfte des Spielzeuges „bleibt nicht stehen“), liegt das viel offensichtlichere Argument auf der Hand (die Autorin touchiert es sogar):
    Wieso eine „Spielezeug-Version“, wenn das Kind auch mit der „echten Version“ spielen darf?
    Es braucht nur dann einen Spielzeugersatz (z.B. Auto, Baby/Bäbi, Waffen), wenn den Kindern der Umgang mit dem erwachsenen Äquivalent nicht zugetraut werden kann/darf.

    • Gerhard Engler sagt:

      1975 hatte ich als 10jähriger den ersten Playmobil-Töff mit einem Polizisten. Dazu gab es ein spezielles Sockelteil, damit der Töff nicht umkippte. Aber ich fand das sehr uncool, dass man so ein unrealistisches Teil am Töff festmachen musste.

  • maike sagt:

    Ganz einfach: weil Spielzeugvelos umkippen ! Autos, Flugzeuge, Schiffe, Menschen können sich spieltechnisch einigermassen lebensecht verhalten – Velos eben nicht.

  • Lala sagt:

    Dann müssten ja 80% aller Mädchen magersüchtig sein. Denn fast alle hatten eine Barbie.
    Wie bei allem: “Du kannst deine Kinder alles lehren, sie tun es dir doch gleich.“
    Wenn Mama sich nur um Aussehen und Gewicht kümmert und Eltern für jeden Meter das Auto nehmen und wegen drei Regentropfen die Kinder zum Training/Schule/Hobby fahren, ist die Gefahr sehr viel grösser das sich der Nachwuchs ähnlich verhält.

  • 13 sagt:

    Dass sich Velos schlechter als Spielzeug eignen haben nun viele bestätigt. Es gibt auch Gründe, warum es mehr Teddybären als Plüschspinnen auf der Welt hat.
    Aber darüber hinaus: Spielen Kinder wirklich ihren Alltag nach und schlüpfen sie beim Spielen in Rollen, die sie (noch) nicht erfüllen können? Also bei uns zu Hause ist das zweite ganz klar häufiger. Und das Velo kann man aus der Garage holen und fahren, das muss man nicht spielen, sondern kann es ausleben. Das Auto nicht.

  • Karl-Heinz sagt:

    Wir hatten unserem Sohn keine Spielzeugpistole gekauft. Er hat dann diesen rechteckigen Keks mit den Zacken so lange zurecht geknabbert, bis er er eine Pistole hatte.

  • Stefan Zeier sagt:

    Zum Glück gibt es keine Spielzeugvelos!
    Sind Sie schon mal ausversehen auf ein Spielzeugauto getreten? Stellen Sie sich den unsäglichen Schmerz vor, würden Sie nachts und schlaftrunken auf ein Minifahrrad treten. Da ist ein Legebaustein Wellness dagegen.

  • Lorena sagt:

    Die böse Autolobby. Früher waren es Kaugummi-Zigaretten und heute sind es Spielzeugautos. Man sollte sie verbieten, ein Mindestalter einführen und mit einem Warnhinweis kennzeichnen.

    • gabi sagt:

      „…. dass sie auf die Seite kippen, wenn sie keinen Ständer haben.“ empfinde ich im Übrigen ebenfalls als subtil-perfiden Angriff der Gender-Lobby auf gelebte Männlichkeit. Dass dies ausgerechnet in einem Artikel geschieht, der bereits junge Buben zu nachweislich prostataschädigendem Velofahren drängen möchte, wundert mich keinen Moment. Vermutlich das Werk der äusserst effizient vernetzten Urologinnen-Interessensgemeinschaft!

    • tststs sagt:

      Und trotzdem kann man sie immer noch kaufen… erstaunt mich immer wieder 🙂
      (Also nicht, dass soooooooo ein verwerfliches Produkt überhaupt noch angeboten wird; sondern dass sich so ein Produkt trotz seiner Verwerflichkeit und dem Elternsturm halten kann…)

  • Jan sagt:

    Ich habe als Kind nicht mit Autos gespielt, hat mich nie interessiert. Lege heute so gut wie jede Strecke mit dem Auto zurück, Velo ist nur ein Sportgerät. Hatte aber auch nie ein Spielzeug Velo. Ich würde mich viel eher darum sorgen, dass sich meine Kinder kreativ entwickeln, lernen einen Stift zu halten und mit einer Schere einer Linie entlang schneiden können, bevor sie in den Kindergarten kommen. Wäre vielleicht wichtiger für die Entwicklung als so politisch angehauchtes Zeugs.

  • Nathan Weisshaupt sagt:

    VT-Alarm, inhaltlich falsch, wie halt bei allen Verschwörungstheoretikern und Flat-Earther. Es gibt sehr wohl Spielzeugfahrräder, z.B. von Lego und Playmobil, die sind nur halt so flimsy, dass Kinder nicht gerne damit spielen. Viel lieber fahren sie mit den echten Rädern, am besten im Schnee.

  • nadja sagt:

    es gibt lego velos und welche von playmobil. sie führen bei kleineren kindern wegen der kniffligen statik zu verzweiflung. bei playmobil gibt es zum aufstellen spezielle ständer, die schnell verloren gehen. auch die designvarianten sind bei velos eingeschränkter. die probleme mit der ballance zeigen sich schon bei motorrädern, von welchen es mini varianten gibt. wie schnell sind die ständer ab, die lenker ebenfalls.
    aber warum nicht eine verschwörungstheorie darauf aufbauen…

  • Anh Toàn sagt:

    Vielleicht weil Kinder mit dem Velo besser draussen fahren? Wer ein richtiges Velo hat, und sei es ein Dreirad oder like-a-bike, will doch kein Spielzeugvelo!

    Bis mein Kind alt genug wäre, Auto zu fahren, ist selber fahren vermutlich verboten, allenfalls gibt es noch ein paar abgesperrte Strecken, auf denen Nostalgiker noch selber fahren.

  • dres sagt:

    „Oder liegt es daran, dass sie auf die Seite kippen (…)“
    Genau, so einfach ist die Antwort – Velos sind zum Spielen untauglich. Aber wenn Sie unseren 8-Jährigen fragen, ob er lieber sein MTB oder die zig Spielzeugautölis verschenken würde, dann wäre die Antwort sehr klar pro Velo. Bei uns steht trotzdem ein Auto in der Garage.

  • Urs sagt:

    Nun, wenn ich vom Kinderzimmer weg auf die Strasse schaue, scheinen halt Autos tatsächlich in erster Linie Spielzeuge zu sein. Glücklich die Kinder, die schon im Kindesalter damit spielen dürfen und sie dann später nicht mehr zur Kompensation der Folgen einer schlechten Kindheit brauchen.

  • Angie sagt:

    Echt jetzt – eine Verschwörung wittern? LoL

    • gabi sagt:

      Du musste ich auch am Meisten lachen: Die Autolobby! – Und nicht mal mit Fragezeichen versehen!

      Bei mir im Kinderzimmer hat ja damals der militärisch-industrielle Komplex gewütet (und ich fahre dennoch nicht im Panzer zum Einkaufen und fliege mit keiner Mirage in die Ferien) und die Filmindustrie hat zweifellos meine ersten Cowboy-Kostüme gepusht. Oder war´s ev. der Fleischereiverband?

      Die Gründe, weshalb Velos nicht wirklich ein Renner sind, liegen – im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Hand und sind hinreichend von anderen Mitkommentierenden beschrieben.

      … Ich bin mir schlicht nicht sicher, wie ernst dieser Blogbeitrag gemeint sein kann.

      Oder ob es sich gar um einen gekauften Artikel der Medienlobby handelt! :-))

    • Carolina sagt:

      Ich bin immer noch am Ueberlegen, ob es sich hier um eine Satire handelt oder ernst gemeint ist…….
      Ich fürchte jedoch, der Satz ‚ich hoffe jedoch nicht, dass mein Sohn durch die Spielzeugautos, mit denen er gern und oft spielt, zum exzessiven Wagenlenker wird‘ spricht eher für Bedenkenträgerei der übelsten Sorte……..

  • Dani sagt:

    Mit Blick auf die Klimaerwärmung sollten wir vielleicht am Besten auf’s Kinderzeugen verzichten – dann erübrigt sich auch die rhetorische Frage, ob sich Klein-Mäxchen nun lieber mit dem bööösen Spielzeugautööli oder dem guuuten Spielzeugvelööli abgeben soll.

    • Nadine Lustenberger sagt:

      Klein Mäxchen sollte sich, anstatt sinnlos zu spielen, seine Gender- und Klimalehrbücher („Mein erstes LGBTQTSFWCO-Puzzle“, „Was ist was – die Klimakirche“) anschauen und fleissig die richtigen Inhalte vermittelt bekommen.

  • Dani sagt:

    Ich bin mir sicher, dass wenn es Velos in der Grösse von den Spielzeugautos im realistischen Verhältnis gebe, dann würden die nicht durch die Strassen fahren, sondern durch die Gedärme ihres Kindes. Think about it. Daher sehe ich eher ein Handeln der Spielzeugindustrie dahinter, weil die einfach keinen Bock haben von Eltern verklagt zu werden, oder sie wollen keine Velos rausbringen mit Geschmacksrichtungen, weil dann geht es erst recht los. Ne ne, Velos braucht es nicht. Zwar werden auch mal die Autos in den Mund gesteckt, aber oftmals weiter bis zur Hälfte werden die nicht abgeleckt. Find ich auch gut. Vielleicht könnte man aber doch wenigstens den Lack Schmackhafter gestalten? Ach ne, dann kommt wieder die Lebensmittelindustrie und die E-Farbstoffe in Verruf.

  • Karl-Heinz sagt:

    Es ist doch einfach: Ein Auto kann ich hinstellen, es fällt nicht um. Mit einem Minivelo zu spielen macht wenig Spaß, man kann wenig transportieren und wenn ich es loslasse, fällt es um. Die Könige unter den Spielfahrzeugen sind der LKW und der Bagger.

    • nadja sagt:

      und es ist beeindruckend wie die kleinen dann später darum kämpfen bagger- oder lkw-fahrerin zu werden.

      • IchhassmeinBeruf sagt:

        Das dürfte dann eher an den Eltern liegen, weil die ihre Kinder nicht in den Berufen sehen wollen, sondern lieber als schlechte Verbeamtete, als miese Anwälte oder Ärzte, die kein Lust auf den Beruf haben, aber die Eltern wollten es doch so. Einige werden sich umentscheiden und doch ihrem Ruf folgen, die anderen werden ein Leben lang unter der Fehlbeeinflussung leiden.

  • Brüggi sagt:

    Als Kind war ich ein leidenschaftlicher ‚Autöler‘. Heute bin ich ein überzeugter ‚Velöler‘. Die These, was wir spielen prägt unseren späteren Alltag, kann ich nicht bestätigen.

  • Jan Holler sagt:

    Der Grund ist sehr einfach: Sie stehen nicht selber auf ihren zwei Rädern und sie sind zu filigran für ein Spielzeug.

  • gabriela sagt:

    Versuchen Sie einmal, ein Auto zu zeichnen. Und dann ein Velo.
    Und dann versuchen Sie, ein Auto aus Ton zu formen. Und dann ein Velo.
    Danach dürfte die Sache klar sein.

  • Doro sagt:

    Wir hatten Spielzeugevelos, von Playmobil…

  • Velööli Spieler sagt:

    Unser Sohn hat 3 Spielzeug Velos im Kinderzimmer und er spielt echt gerne damit. Da wir eine begeisterte Velo Family sind ist das ein Muss. Wer sucht der findet.

Kommentar

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