10 Lieblingsdinge eines Kleinkinds

Eine Duplofigur isst Broccoli

Die Duplofiguren sind dem Brecht so wichtig, dass sie sogar Rosenkohl essen müssen. Foto: Markus Tschannen

Vor drei Wochen berichtete ich Ihnen über nutzlose Babyanschaffungen. Für alle, denen das zu negativ war, folgt hier das positive Gegenstück: 10 Dinge, die der Brecht in seinen bisher dreieinhalb Jahren ganz toll fand. Vielleicht haben Sie ja das Bedürfnis, den Brecht etwas besser kennen zu lernen, oder die Liste bietet Ihnen Inspiration für ein passendes Weihnachtsgeschenk.

Duplo

Das Erste, wonach der Brecht als Baby gegriffen hat. Angesichts seiner ungebrochenen Freude an dänischem Kunststoff gehen wir davon aus, dass ihm dereinst auf dem Sterbebett ein roter Duplostein aus der erschlafften Hand fallen wird.

«Peter, Ida und Minimum»

Das Buch ist auch mein Favorit. Der Brecht hat es sich so oft angeschaut, dass sich die Seiten weich wie WC-Papier anfühlen. Er hat eine Vorliebe für Klassiker: Auf Platz zwei und drei seiner Lieblingsbücherliste folgen «Mein allerschönstes Buch von Tafel, Schwamm und Kreide» und «Die schönsten Geschichten vom Hasenfranz».

Hipp Hirsekringel

Der perfekte Snack für Kinder. Nur etwa jede dritte Packung kam beim Brecht an. Den Rest haben wir heimlich selbst gegessen. Gar nicht so einfach, denn unter 150 Dezibel kriegt man die Dinger kaum zerbissen … «kchp, kchp, kchp».

«Night (Cut the Crap)»

Der noch nicht ganz jährige Brecht suchte sich dieses Stück von Etienne de Crécy als sein Lieblingslied aus. Er tanzte, dass der Antilop-Babyhochstuhl vom Boden abhob. Später folgte «Papaoutai» von Stromae und schliesslich mit dem Oeuvre von Rolf Zuckowski auch typische Kindermusik. Gewisse Kinderinterpreten haben wir ihm allerdings strikt vorenthalten. Man muss als Eltern ja darauf achten, bei Verstand zu bleiben.

«Papaoutai»: Musik von Stromae, Choreografie von Brecht. Video: Markus Tschannen

Bob, der Baumeister

Er verschaffte dem Brecht ein unrealistisches Bild von Projektmanagement. Bob, der Baumeister, und sein Team kriegen alles noch am selben Tag fertig, weil die Bürgermeisterin das so will. Wir sind uns einig: Die neuen Folgen – die mit Leo, dem ungeschickten Lehrling – sind solides Bildungsfernsehen.

Die sprechende Möwe

Stellen Sie sich eine batteriebetriebene Plüschmöwe vor, die jeden gesprochenen Satz in doppelter Geschwindigkeit und mit hoher Stimme wiederholt. Dann stellen sie sich vor, wie eines Tages eine Axt auf selbige Möwe fiel. Ganz zufällig. Schwör.

So klang das, als die Möwe noch sprechen konnte. Video: Markus Tschannen

Äste und Stöcke

Von jedem Waldspaziergang bringt der Brecht einen riesigen Ast oder ein paar Stöcke mit. Wie ein Labrador. Wir konnten die alte Ölheizung glatt durch eine Holzheizung ersetzen.

Korbschaukeln

Das einzig akzeptable Spielplatzgerät für bewegungsfaule Kinder. Während Maximilian-Jason zum dritten Mal vom Klettergerüst fällt und nur deshalb keinen Krater in den Sand schlägt, weil er mit der Zahnspange an einem Seil hängen bleibt, zieht der dösende Brecht maximal eine Augenbraue hoch.

Die Spielküche

Brechts Kreativzone. Hier entwickelt er Burger aus Plastiktieren, Haarspangen, Weihnachtsdekoration und Muttis Onlinebanking-Kartenlesegerät. Und wenn ihm nicht nach kochen ist, dann benutzt er die Küche als Werkbank. Zurück zur Werkbank schicken wir den reparaturfreudigen Brecht auch, wenn er sich mal wieder mit Schraubenzieher und Zange an der Waschmaschine zu schaffen macht.

Puzzles

Puzzeln war lange Zeit Brechts Inselbegabung. Während Stückelbergers gleichaltrige Tajana-Stacey-Joy noch Puzzleteile einspeichelte, assemblierte unser Brecht schon deren 49 zum gesuchten Sujet «Wasserloch in der Savanne». Bei der Ravensburger-Altersstufe 5+ blieb es dann aber auch. Der Brecht wandte sich bald schon neuen Interessen zu.

Klar, seine Vorlieben wechseln alle paar Monate. «Es ist nur eine Phase» – diesen Satz begreift man erst mit Kindern. Vor einem Jahr gebar der Muttibrecht im Minutentakt Puppen unter seinem T-Shirt hervor, heute betreibt der kleine Brecht Giezendanner stattdessen einen grossen Lastwagen-Fuhrpark. Ich bin gespannt, welche Obsessionen er im kommenden Jahr mit uns teilt. Wir werden tun, was wir immer tun: Ihn in seinen Interessen bestärken und ihm Möglichkeiten bieten, neue zu entdecken.

Beissring, Dinosaurier oder Globi – welche Lieblingsdinger haben Ihr Kind in den ersten drei Jahren begleitet? Und was kam danach? Muss ich mich vor irgendetwas besonders fürchten?

106 Kommentare zu «10 Lieblingsdinge eines Kleinkinds»

  • Zora sagt:

    ich finds herzig, klar. Und dass man als Eltern von den Kindern begeistert sein kann, ja, wem ginge das nicht so. Wir hatten, als die Kinder noch klein waren, keinen TV. Sondern schauten einfach den Kindern zu, was sie wieder für herrliche Ideen hatten und wie sie sie umsetzten oder es zumindest versuchten. Allerbestes Live-Theater.
    Würde selber aber keine Fotos/Filme meiner Kids ins Netz stellen. Sie tun es dann noch früh genug selber.
    Liebe Grüsse

  • Reincarnation of XY sagt:

    Wow ! ein rundum positiver Beitrag und trotzdem 85 Kommentare
    und ich habe es verpassst… Gratulation Herr Tschannen!
    Möchte die Welt der positiven Beiträge im kommenden Jahr stetig wachsen…

    Mein Tipp an alle mit Kindern in diesem süssen Alter: filmt, fotografiert und schreibt auf, was eure Kleinen lieben, schwatzen und tanzen! Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann: nur schon kurze Zeit später vergisst man vieles wieder – man speichert höchstens die Highlights … und wenn man diese vielen kleinen Anekdoten später wieder anschauen kann, wird einem immer wieder warm ums Herz.

    Die Möwe find ich übrigens Super. Schade hatten wir so eine nicht.

    Stromae – war bei uns auch ein Highlight

    • Muttis Liebling sagt:

      Vergessen ist das Beste, was einem Menschen und einer Kultur passieren kann. Das sollte man nicht aufhalten.

    • RoXY, Sie haben sich den positiven Beitrag ja explizit gewünscht. Ich mache mir hier durchaus auch Notizen.

      • Roxy sagt:

        Ich weiss, ich weiss Herr Tschannen. Deshalb hab ich mich auch extra nachträglich noch gemeldet.

        ML – typische Antwort für Sie. Für mich hört sich das wie die Rede eines Misanthropen an, der irgendwie frustriert vom Leben ist. Oder wie kann man das anders interpretieren?

      • Muttis Liebling sagt:

        Es gab vor 2 Tagen im TA einen Artikel über die essentielle Rolle des Vergessens für eine stabile Psyche. Die Vergangenheit ist in sehr komprimierter Form Teil jeder Biografie. Aber gegenständlich muss Vergangenheit nicht bleiben.

      • Reincarnation of XY sagt:

        ein Artikel im TA… dann ist es ja sakrosankt und die Richtigkeit Ihrer 1:1 Anwendung zu diesem Thema … natürlich ausser jeder Frage. Versteht sich von selbst. Klar doch.

        Ich – als Häretiker – würde es natürlich dennoch stark bezweifeln, dass man aus einer allgemeinen Nützlichkeit von einem zwangsläufigen Vergessen unzähliger Augenblicke und Momente, solche konkrete Schlussfolgerungen schliessen kann.
        Meine These zu konkretem Vergessen ist folgende: natürlich fühlen sich viele Menschen besser, weil sie sich einfach partout nicht erinnern wollen. Dafür lernen sie dann auch nichts aus ihren Fehlern, und sind Aufgrund von Vergangenheitsverklärung konservativ und fortschrittsfeindlich.

  • Huldreich sagt:

    Schön, dass man hier im Mamablog auch wieder mal etwas witziges, gut geschriebenes zu lesen kriegt. Echt Klasse, Herr Tschannen !

  • Lala Froid sagt:

    Eine Meinung ist keine Wahrheit, und auch von letzteren gibt es bekanntlich mehrere. Von dem her ist die Diskussion nur mässig spannend.
    Was ich aber wirklich bemerkenswert finde, sind Monsieur Tschannens pointierte Antworten. Falls Sie mal isoliert und verbittert ihre Mamablog-Karriere beenden, erwarte ich gerne Ihre Bewerbung als Second Desktop Manager und spare mir so lange die Beantwortung nerviger geschäftlicher Mails.

  • Leeloo sagt:

    Ach Herr Tschannen, bei jedem Ihrer Beiträge kichere ich vor mich hin. Herrlich.
    Ich wünsche Ihnen und speziell natürlich dem Brecht wunderschöne Weihnachten mit vielen sinnvollen Geschenken (die Möwe würde unserer Tochter auch gefallen ).

  • Stephanie sagt:

    Mein Sohn lebt schon seit geraumer Zeit in der Phase Paprika. Nicht bewusst zum Essen sondern kuscheln, spielen und rumtragen wie ein Plüschtier 🙂 und jeden Samstag beim Einkauf muss es natürlich Nachschub geben, am liebsten eine in jeder Farbe – köstlich und unbezahlbar der Blick der Leute 😉

  • CM sagt:

    Vielen Dank für den hammer Beitrag. Mein Bauchmuskeltraining kann ich heute weg lasse, so habe ich gelacht.

    Schöne Festtage!

  • Billy Lomba sagt:

    Das Onlinebanking Lesegerät..der Knüller auch bei uns zu Hause!
    Wimmelbuch
    Playmobil und Duplo
    (echtes!) Kochgeschirr
    Zämäsetzli (auch als Kochzutaten zu gebrauchen)

  • Helen sagt:

    Köstlich!! Die Möwe (bei uns in Form eines Tigers) war bei unserer Virginia-Ariana gefühlt 2 Jahre lang der absolute Hit – da spart man sich wirklich Geschwister, Haustiere, Freunde und digitale Medien. Irgendwann ist er dann auch „kaputt gegangen“, was die Grossmutter dazu bewegt hat, gleich einen neuen zu kaufen, für „Notfälle“. Kind darf jetzt iPad.

  • 13 sagt:

    Tolles Kind und ei schöner Text. Lassen Sie sich nicht ärgern. Das Nörgeln gehört zum guten Ton im MB. Das sieht man immer, wenn Beiträge wie der gestrige kommen und plötzlich keine Kommentare verfasst werden, weil man ja etwas positives schreiben könnte.

    Mit was gespielt wird? Schleichtiere, Knete, Plüschtiere aller Art, und besonders beliebt ist ein Plüsch-Hahn, der laut krächzt, wenn man draufdrückt, aber natürlich mit ins Bett muss, um einmal pro Woche alle mitten in der Nacht aus dem Bett zu holen, weil das Kind draufliegt. Für die Zukunft gibt es nur zu bedenken, dass der Einfluss der Kindergarten- und Schulfreunde zu und Ihrer abnimmt. Und beim zweiten Kind, ist der der älteren Geschwister wichtig. So kommt es dann, dass 2-jährige Bibi und Tina oder H. Fischer trällern…

  • Tom sagt:

    Zitat Tschannen:
    „Es gibt unseres Erachtens gute Gründe dafür, sein Kind unter gewissen Bedingungen zu zeigen beziehungsweise diesbezüglich unterschiedliche Strategien zu verfolgen. Gerne schreibe ich gelegentlich einen Beitrag darüber und gehe dabei etwas mehr ins Detail eines zweifellos interessanten Themas.“

    Konklusion:
    Ätzende Selbstdarstellung mit Einschluss von putzigen Kindervideos.

  • Vierauge sagt:

    Spielzeug: anfangs sehr gerne der Inhalt der untersten Küchenschublade (Tupperdosen und Pfannen).
    Musik: Queen und Gerhard Schöne („bis die Katze bellt“ – stundenlang im Auto)

  • Hannes sagt:

    Ich bin sehr gespannt auf den Beitrag zum Thema Kinder im Netz posten – und hoffe, dass ich nicht enttäuscht sein werde!

  • Carole sagt:

    Der Aufsteller des Tages! Danke für’s Teilen mit uns. Aber jetzt im Ernst: ist der liebe Brecht tatsächlich einen solchen Haufen Rosenkohl?!
    Tatsächlich ist sie ein aussergewöhnliches Kind 😉

    • Rosenkohl lief tatsächlich jahrelang sehr gut. In letzter Zeit harzt es etwas. Nach wie vor ungebrochen ist die Liebe des Brechts zu Broccoli.

    • Hotel Papa sagt:

      Ich halte das für ein Gerücht, dass alle Kinder Rosenkohl nicht mögen.
      Bei uns sind sämtliche Kohl-Arten immer gut angekommen. Rosenkohl ist geradezu ein Festessen. (Fällt ja auch in die entsprechende Saison.)

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Schöner Beitrag, herzige Videos. Trotzdem hat Papi Tschannen durch seinen erweiterten Exhibitionismus bei mir Punkte verloren. Kinderbilder ins Netz zu stellen ist ein Nogo. Auch dann, wenn das mit der Frau besprochen wurde, denn: es sind die Bilder von Brecht und nicht von Mami. Schade, dass man den Gedanken „sein Körper, seine Entscheidung nicht auch auf die Veröffentlichung von Bildern ausdehnt.

    • Argh, dabei hätte ich die Punkte bald gegen einen neuen Mixer eintauschen wollen.

      Aber ernsthaft: Meine Frau und ich müssen täglich Entscheidungen für den Brecht treffen und wir tun das angemessen überlegt. Sie mögen mit dem Resultat nicht einverstanden sein, das muss ich akzeptieren. Auch wenn ich gerne von allen geliebt würde.

      Es gibt unseres Erachtens gute Gründe dafür, sein Kind unter gewissen Bedingungen zu zeigen beziehungsweise diesbezüglich unterschiedliche Strategien zu verfolgen. Gerne schreibe ich gelegentlich einen Beitrag darüber und gehe dabei etwas mehr ins Detail eines zweifellos interessanten Themas.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Wie gesagt: den Beitrag finde ich gut (wie die meisten Beiträge von Ihnen) und auch die Bilder/Videos finde uch herzig, aber gerade weil Sie als Autor bekannt und die Bilder somit nicht anonym sind, finde ich das heikel.

        Mein Herz geht auf bei den süssen Bildern Ihrer Tochter, aber mein Verstand sagt, dass es nicht ok dem Kind gegenüber ist.

        Trotzdem frohe Festtage und weiterhin viel Freude mit Brechtine

      • Sportpapi sagt:

        @Tamar: Wenn Ihr Verstand Ihnen sagt, dass es nicht ok ist, dann können Sie das ja gerne mal erklären. Was daran nicht ok, heikel oder gar gefährlich sein soll. Was sie befürchten. Ganz konkret.
        „Schade, dass man den Gedanken „sein Körper, seine Entscheidung nicht auch auf die Veröffentlichung von Bildern ausdehnt.“ Hat man vielleicht. Sie ist einverstanden, Vater und Mutter als Inhaber der elterlichen Gewalt sind einverstanden, also…

      • Nala sagt:

        Mir geht es da wie Tamar. Das Bild vom Brecht ist wirklich herzig. Ich bin aber unschlüssig ob Brecht das in 10-20 Jahren auch lässig findet, wenn er sich mit Kinderbildern im Netz wiederfindet.

        Geil ist ja die Möwe, die nachspricht. Wie konnten Sie nur so brutal das arme Tierchen mit einer Axt ermorden? Ich hätte sie wohl durch einen Häxler gelassen. *ups*

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Sportpapi

        Sorry, jetzt wird es wirklich lächerlich. Brecht ist 3 Jahre alt und kann so eine Entscheidung gar nicht abschätzen. Da können Sie ein Kleinkind ebenso fragen, ob es ohne Helm Motorrad fahren möchte, oder um fliegen zu lernen, mit dem Regenschirm vom 10. Stock zu springen. Ein so kleines Kind kann ja gar nicht wissen, um was es da geht. Kinderbilder stellt man nicht öffentlich. Punkt.

      • Sportpapi sagt:

        @Tamar: Das ist ja genau der Witz. Ein kleines Kind kann nicht entscheiden, also tun es die Eltern, nach bestem Wissen und Gewissen. Aber es war ja nicht ich, die „sein Körper, seine Entscheidung“ verlangt hatte…
        „Kinderbilder stellt man nicht öffentlich. Punkt.“ Wenn das so wäre, weil ganz objektiv schlimme Gefahren drohen, dann wäre das Veröffentlichen von Kinderbildern gänzlich verboten. Ist es aber nicht. Man überlässt den Entscheid den Eltern…
        Aber noch immer warte ich darauf, dass Sie mit Ihrem Verstand argumentieren, und uns erklären, was denn da Schlimmes passieren könnte, wenn man herzige Kinderfilmchen postet.

      • extraterrestre sagt:

        vielleicht geht es ja gar nicht darum, dass „objektiv gefahren drohen“, obwohl das wohl auch der fall sein könnte. es geht wohl vielmehr darum, dass man die privatsphäre des kindes nicht schützt und nicht respektiert. ein kleinkind kann nicht entscheiden, ob es möchte, dass jede/r dabei zuschauen kann, wie es tollpatschig tanzt oder seine playmofiguren füttert. herzig ist es, ja, aber vielleicht ist es dem kind dereinst einfach peinlich und möchte sowas nicht veröffentlicht sehen,das sollte man doch respektieren, oder?

      • Sportpapi sagt:

        @extraterrestre: Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Wie soll man etwas respektieren, was man nicht genau weiss?
        Vielleicht freut sich das Kind ja auch über die lustigen Filme? Oder in meinem Fall über die Sportbilder in der Zeitung?

    • extraterrestre sagt:

      ich habe mir ähnliches gedacht. respektive: habe gedacht, wie froh ich doch bin, dass es in meiner kindheit noch keine möglichkeiten gab, solch „herzige“ filmlis und fotos einfach in die öffentlichkeit zu beamen, ich hätte mich schön bedankt!! mit anderen worten – es wäre mir peinlich gewesen und ich bin froh, darf ich selber entscheiden, wer meine kindheitsfotos sehen darf. ist für mich ein totales nogo, fotos und filme von kleinkindern hier zur verfügung zu stellen, aber jeder, wie er mag. ob es tatsächlich folgen hat/haben wird, wer weiss, aber ich finde, die privatsphäre des kindes sollte respektiert werden.

      • Sportpapi sagt:

        Auch hier: Also keine Bilder von Kindern mehr in den Zeitungen, auf dem Internet, als Illustration von irgendwelchen Berichterstattungen, als junge Schauspieler in Filmen, usw.?
        Oder dort dann schon? Warum?

      • extraterrestre sagt:

        tja, gute und berechtigte frage. ich finde kleinkinder in werbung zum beispiel deplatziert und hätte nichts gegen ein verbot. in filmen – oft kommt ein film nicht darum herum wenn es sich z.B um eine familiengeschichte handelt, da ist es schwierig. tatsache ist aber auch hier, dass über das kind entschieden wird,manchmal auch mit gravierenden folgen (thema kinderstars ohne wirkliche kindheit). trotzdem sehe ich immer noch einen unterschied zwischen diesen eher seltenen fällen (werbung, filme) und krethi&plethi, die alle möglichen fotos und filme ihrer kleinkinder veröffentlichen. da bin ich einfach dagegen. ich habe selber kinder und würde in dem sinne niemals über sie entscheiden, denn es betrifft ihre privatsphäre und ich als elternteil habe diese zu schützen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @Sportpapi

        extraterrestre bringt es auf den Punkt. Privatsphäre. Fremdwort? Diese Posterei von Kinderbildern im Netz ist in etwa so daneben, wie Kinder dazu nötigen, Küsschen an Oma, Onkel, Eltern usw zu verteilen, wenn sie das nicht von sich aus wollen. Ich finde, dieser Profilierungswahn nimmt narzisstische und krankhafte Züge an.

      • Sportpapi sagt:

        @extraterrestre: Das ist jetzt aber gar speziell. Also eine kleine Gruppe Kinder soll dafür hergegeben werden. Schliesslich wollen wir alle diese Filme sehen. Obwohl diese Kinder dann ja teilweise wirklich bekannt sind, und nur noch schlecht in die Anonymität zurückkönnen.
        Auf der anderen Seite sind die Bilder von Normalbürger-Familien ein Problem, obwohl die kaum eine vergleichbare Verbreitung erfahren.
        Und zu welcher Gruppe gehört denn jetzt der Brecht?

      • extraterrestre sagt:

        ich habe nicht gesagt, dass kinder in filmen OK sind. Ich habe nur festgestellt, dass es dort schwieriger ist, weil ja die Handlung das oft verlangt, das heisst noch lange nicht, dass ich damit einverstanden bin, dass diese Kinder „dafür hergegeben werden“. Ich finde aber, dies ist ein anderes Thema und würde eine andere diskussion verlangen. hier im blog geht es doch nun darum dass (fast) JEDER meint, er könne die filme& fotos seiner kleinkinder in der öffentlichkeit präsentieren, und damit bin ich aus oben genannten gründen nicht einverstanden. und zu ihrer antwort weiter oben: man kann sehr wohl (und soll sogar!) etwas respektieren, was man nicht genau weiss! das kind freut sich VIELLEICHT, vielleicht aber auch nicht, und davon sollte man ausgehen, wenn man sein kind respektiert.

      • Sportpapi sagt:

        @extraterrestre: „hier im blog geht es doch nun darum dass (fast) JEDER meint, er könne die filme& fotos seiner kleinkinder in der öffentlichkeit präsentieren.“
        Nein, eigentlich geht es darum, dass (fast) jeder meint, das sei absolut unzulässig. Und dabei so sehr überzeugt ist von seiner Meinung, dass er andere unsachlich kritisiert, die nach sorgfältiger Abwägung zu einem anderen Schluss kommen.

  • adam gretener sagt:

    Ich bin nur „doppelter“ Onkel. Aber diese Ideen hier haben mich von meinem Plan abgebracht, den Kindern meines Bruders Trompeten und Schlagzeuge zu schenken. Die Möwe ist ja echt die Härte.

  • Wäis Kiani sagt:

    hahaha, köstlich, so ein Brecht! Hab das Möwenvideo eben laut, noch im Bett angesehen, es kamen gleich alle, Menschen u Katzen, empört angerannt, was ich da für schreckliche Geräusche mache.. hahahaha

  • Hotel Papa sagt:

    Markus Tschannen. Meine Lieblings-Mama.

  • Heidi Merz sagt:

    Fürchten Sie sich vor MyLittlePony, Filly (es findet sich immer ein Fiesling, der ihnen das erste schenkt) und Pink (die Farbe, nicht die Künstlerin).

  • Colisa sagt:

    Herr Tschannen
    ich liebe ja ihre Blogs. Aber mich erstaunt, dass Sie ihr Kind ins Internet „stellen“. Wie kann das sein?
    Gruss

  • Wanderlustig sagt:

    Wo kann man diese Möwe kaufen? Ich brauche noch ein Geschenk! *fiesgrins*

  • Martin sagt:

    Danke für Ihre Beiträge Hr. Tschannen. Immer wieder gerne. Schöne Festtage

  • neko sagt:

    Das Magische Zauberbuch in welchem es Märchen, Kochrezepte, Busfahrplan oder auch mal eine Einkaufsliste hat. Das Zauberbuch begleitet unsere Tochter (4 Jahre) schon sehr lange. Ursprünglich wäre es mal ein Langenscheidt Indonesisch Wörterbuch gewesen…

    • mila sagt:

      Hihi, bei uns wurde ein Nigella Weihnachtskochbuch derart zweck-entfremdet… wobei ich die Hoffnung, dass es dereinst auch kulinarisch etwas ‚fruchtet‘ noch nicht gänzlich abschreiben möchte.

  • Seeländer sagt:

    Na das coole Hape Rutschrad ist der Renner.
    velofalävelofalävelofalä
    öppe in gleichem takt wie das papaute im video

  • Röschu sagt:

    Sorry, aber das zur-Schau-stellen des eigenen Kindes im Internet mit vermeintlich witzigen Videos ist für mich ein absolutes No-Go.

    • Martin Frey sagt:

      Für mich auch, Röschu.
      Aber der Autor scheint da keine Skrupel zu kennen. Das Thema hatten wir ja auch schon zu Genüge.

    • Michael sagt:

      Besser hätte ich es auch nicht formulieren können. Es ist wieder das klassische Beispiel von Eltern, die der Welt zeigen müssen, was für einen tollen Nachwuchs sie da haben. Dabei, während andere Kinder – dazu noch versehen mit einem vermeintlich abwertenden Namen – draussen auf dem Klettergerüst ihr motorischen Fähigkeiten schulen, liegt Sohnemann dick und bräsig in einem Stuhl. Wartet er auf die Fütterung oder warum lasst Ihr ihn nicht draussen mitspielen ?

      • Martin sagt:

        so schlimm ist es auch wieder nicht, es ist ja nichts initimes dabei. ich kann ja nicht mal Brechts Gesicht richtig erkennen, ausser dass Brecht blond ist und herumtanzt und dazu papaouesttu singt.

    • Sportpapi sagt:

      Sie sind ja auch nicht Blog-Autor, der über das Familienleben schreibt.
      Sehen Sie denn in einem der Videos irgendetwas, was das Kind in irgendeiner Art blosstellt? Was ihm 15 Jahre später peinlich sein könnte bzw. müsste?

      • Martin Frey sagt:

        Ich für meinen Teil sehe das, SP.
        Aber auch wenn Sie das selber nicht sehen, dann gibt es das Ihnen (resp. dem Kindsvater) noch lange nicht das Recht, dies vorwegzunehmen weil Sie es grad selber nicht zu erkennen vermögen.

      • Röschu sagt:

        „Sie sind ja auch nicht Blog-Autor, der über das Familienleben schreibt.“
        Und genau deshalb sollte MT sich der Problematik umso mehr bewusst sein!

      • Muttis Liebling sagt:

        Biometrische Abbildungen von Kopfgeometrie auf Krankheiten und Krankheitsrisiken gibt es schon und man darf annehmen, dass dies bald auch in die Alltagsbildverarbeitung Einzug hält. Da kann es demnächst böse Überraschungen geben.

        Eigentlich sollte die Erkenntnis, nur kontrolliert vorausschauend Privates im Internet preiszugeben, bei allen Verdächtigen angekommen sein.

      • Danke den Herren für diese Diskussion. Ich weiss, es gibt die vielbeklatschte Fraktion der Eltern, die ihr Kind nie erkennbar ins Internet stellen. Ich respektiere deren Entscheid. Meine Frau und ich haben das selbstverständlich auch diskutiert und sind zu einem anderen Entscheid gekommen. Selbstverständlich haben aber auch wir Regeln dazu aufgestellt, was wir wo veröffentlichen. Seien Sie versichert, dass wir zumindest die Absicht haben, im Interesse unseres Kindes zu handeln.

      • Martin Frey sagt:

        Ihre Antwort („vielbeklatschte Fraktion“) lässt auf eine gewisse Indignation schliessen angesichts dessen, dass nicht wenige Leute negativ überrascht sind, dass Sie heute eigene Bedürfnisse über die Bedürfnisse Ihres schutzbefohlenen Kindes stellten. Des Kindes, welches diese Verantwortung selber nicht für sich wahrnehmen kann und daher in solchen Fragen auf Ihre Umsicht angewiesen ist.
        Selbstverständlich dürfen Sie das, Herr Tschannen, rechtlich gesehen. Ihre guten Absichten sind ebenso unbestritten. Sie sollten aber zu Kenntnis nehmen, dass Sie bei einem Teil Ihrer Anhänger heute wohl etwas an Ansehen verloren haben.
        Und wie andere Dinge im Internet (wie zb. veröffentlichte Bilder oder Filmli) ist auch das nicht mehr vollständig aus der Welt zu schaffen.

      • Ich erkläre Ihnen gerne, wie das hier im Mamablog läuft, Herr Frey. Man schreibt seinen ersten Beitrag und erhält eine Menge Goodwill. Mit jedem weiteren Beitrag sinken Sie in der Gunst einiger Leserinnern und Leser, weil Sie nie alle Meinungen bedienen können. Am Ende beenden Sie Ihre Mamablogkarriere einsam und sozial isoliert.

        Und mit „Sie“ meine ich natürlich mich. Ich darf mir hier in Kommentaren einerseits anhören „allen gefallen zu wollen“, dann wieder dass „nicht wenige Leute negativ überrascht sind“.

        So sei es. Immerhin lernt man dabei auch einiges. Ich habe mich von Kommentaren sogar schon in meiner Meinung umstimmen lassen. Heute wird das wohl eher weniger der Fall sein.

      • Sportpapi sagt:

        @Martin Frey: Sie erkennen da etwas, können es aber natürlich nicht bezeichnen. Was denn genau? Ausser ML habe ich noch kaum jemanden gefunden, der das wirklich benennen könnte. Real und so, dass man wirklich umdenken müsste. Und doch, selbstverständlich hat der Kindsvater das Recht, wie bei allen Entscheidungen im Alltag, für das Kind zu entscheiden.
        Oder verlangen Sie ernsthaft, dass keine Bilder von Kinder mehr publiziert werden dürfen? In den Medien, in der Werbung, im Fernsehen, im Kino, usw? Und wenn das bei Kindern so schlimm ist – warum sollte es dann bei Erwachsenen anders sein?
        Könnten Sie also bitte die Diskussion mal mit Argumenten, statt mit pauschalen Verurteilungen führen?

      • Sportpapi sagt:

        „Dass Sie heute eigene Bedürfnisse über die Bedürfnisse Ihres schutzbefohlenen Kindes stellten. Des Kindes, welches diese Verantwortung selber nicht für sich wahrnehmen kann und daher in solchen Fragen auf Ihre Umsicht angewiesen ist.“
        Das halte ich für absolut überheblich. Heisst ja nichts anderes, als das Martin Frey besser weiss als Markus Tschannen, was für das Kind von Martin Tschannen richtig ist.

      • Röschu sagt:

        „Oder verlangen Sie ernsthaft, dass keine Bilder von Kinder mehr publiziert werden dürfen? In den Medien, in der Werbung, im Fernsehen, im Kino, usw? Und wenn das bei Kindern so schlimm ist – warum sollte es dann bei Erwachsenen anders sein?“
        1. Problematisch ist mMn nicht die Publikation des Videos an sich, sondern dass jeder genau weiss, wer dieses Kind ist. Anonyme Bilder von Kindern sind da eine ganz andere Baustelle.
        2. Der Erwachsene kann abwägen und selbst entscheiden, ob das Bild veröffentlicht wird oder nicht. Brecht hatte keine Chance…

      • Martin Frey sagt:

        Weiss jetzt grad nicht, weshalb Sie sich jetzt offenbar so provoziert fühlen, dass Sie wieder mit giftigen Unterstellungen zu agieren beginnen. Va wenn Sie offenbar meine Posts nicht genug gründlich gelesen haben.
        „Sie erkennen da etwas, können es aber natürlich nicht bezeichnen.“
        Wer sagt das?
        „Oder verlangen Sie ernsthaft, dass keine Bilder von Kindern mehr publiziert werden dürfen?“
        Wo habe ich das getan?
        „Und wenn das bei Kindern so schlimm ist, weshalb soll es dann bei Erwachsenen anders sein?“
        Das spricht eigentlich Bände, dass das für Sie offenbar keinen Unterschied ausmacht.
        Und Sie unterstellen mir ‚pauschale Verurteilungen‘, SP? Wo genau?
        Ach so: „Selbstverständlich dürfen Sie das, rechtlich gesehen. Ihre guten Absichten sind ebenso unbestritten.“
        Überheblich, SP?

      • Martin Frey sagt:

        Aber ich zitiere Sie gerne, SP:
        „Heisst ja nichts anderes, als das Martin Frey besser weiss als Markus Tschannen, was für das Kind von Martin Tschannen richtig ist.“
        Also ich für meinen Teil lese meine Aussagen schon anders, denn auch da: nichts von Ihren Unterstellungen stammt von mir. Ihre Wahrnehmung und Ihre Fantasien sind Ihnen aber trotzdem selbstredend unbenommen. Auch die, die offenbar mich betreffen.
        Was ich mir einzig erlaubt habe: die Prioritäten, die Gewichtung der Familie T. zu benennen. Dagegen hat MT selber keine Einwände geäussert, weshalb auch. Er ist uns schliesslich keine Rechenschaft schuldig. Aber divergierende Meinungen sollten immer noch zulässig sein, oder nicht SP?

      • k. miller sagt:

        In 15 Jahren mag es dem Brecht peinlich sein… aber Teenagern ist eh alles peinlich 😉 Und in 30 Jahren findet Brecht sich selber niedlich im Video und zeigt es allen Freunden. Tatsache ist, dass die Videos nichts verwerfliches zeigen. Tatsache ist, dass Brecht sich dazu nicht äussern konnte und die Eltern entschieden haben. Tatsache ist, dass die Videos für immer im Netz sind. (Vermutliche) Tatsache ist, dass bereits in zwei, drei Jahren die Videos in den Tiefen des Netzes verschollen sind. So zugemüllt wie das Internet mittlerweile ist, so uninteressant sind solch harmlose Videos auf Dauer. Mein Fazit: Ich würde keine Bilder/Videos von Kindern einstellen, finde es aber auch nicht so dramatisch, dass MT sich dafür entschieden hat. Aber an ihrer Choreographie sollte Brecht noch arbeiten.

      • Rhythmusgefühl und Gesangstalent hat der Brecht von mir. Ich bin der, der bei Tanzanlässen immer am Rand steht.

      • Martin Frey sagt:

        @Miller
        Ich wette um eine gute Flasche Wein, dass sich MT in 15 Jahren sehr kritischen Fragen wird stellen müssen. Im besten Fall.
        Aber das weiss er natürlich… 😉

      • Was für Fragen denn, Herr Frey? Es interessiert mich jetzt wirklich langsam, was Sie ganz konkret auf mich zukommen sehen.

      • Sportpapi sagt:

        @Martin Frey: Jetzt haben Sie wieder so viel erklärt, ohne überhaupt etwas auszusagen. Nach wie vor bleiben Sie die Antwort schuldig, was denn konkret in diesen Filmen das Kind blosstellt.
        Auf „das zur-Schau-stellen des eigenen Kindes im Internet mit vermeintlich witzigen Videos ist für mich ein absolutes No-Go.“ antworteten Sie: „Für mich auch. Aber der Autor scheint da keine Skrupel zu kennen.“ Ich schliesse daraus, dass sie überhaupt keine Publikation von Kinderbildern befürworten. Aber Sie können mir ja gerne erklären, in welchen Situationen das dann doch zulässig sein soll.
        Nicht überheblich? „Was ich mir einzig erlaubt habe: die Prioritäten, die Gewichtung der Familie T. zu benennen.“ Völlig objektiv, natürlich. Und nur so als neutrale Rückmeldung.

      • Sportpapi sagt:

        @K. Miller: Das sehe ich genau so. Aber Martin Frey wird uns sicher bald noch konkret aufzeigen, welche Gefahren wir übersehen.

      • Martin Frey sagt:

        Nicht dass Sie mich nicht falsch verstehen, Fotos und Filme sind durchaus herzig (wie heute von verschiedenen Seiten betont) und nicht per se irgendwie ‚heikel‘.
        Aber Sie werden erst noch erfahren, dass irgendwann ab Einschulung Eltern aus Kinderperspektive nicht mehr nur das Grösste im Leben sind, sondern zusehends nerven, stressen und derart peinlich sind, dass Ihr Kind Sie manchmal auf den Mond schiessen möchte. Dafür braucht es sehr viel weniger als derartige Filme. Die Rolle (manchmal brutaler Art) von Cliquen, Peergroups, Bullies, aber auch vom Schatz werden ihr übriges tun. Implikationen auf Ausbildung oder Beruf sind nicht vorhersehbar. Die technischen Möglichkeiten und damit auch Gefahren werden dannzumal andere Dimensionen angenommen haben, wie auch ML andeutet.

      • Martin Frey sagt:

        Niemand von uns weiss, wie die Welt in 15 Jahren aussehen wird. Vielleicht kommt ja auch alles anders. Aber das ist der Punkt: weder Sie noch ich können das wissen, niemand von uns kann das. Aber die (oft sehr vulnerable) Psyche von Teenagern wird sich auch in 15 Jahren nicht substanziell anders präsentieren.
        Trotz unserer heutigen Diskussion, bleiben Sie bitte so wie Sie sind, Herr Tschannen. Frohe Festtage!

    • Maike sagt:

      Also wenn man diese ganze folgende Diskussion so liest, würde ich wenn ich Lehrer wäre sagen – setzen, Thema verfehlt. Es geht hier um das von @Röschu angesprochen Thema einer zur Schau Stellung des eigenen Kindes zur elterlichen Beweihräucherung, um vermutlich Beifall zu erheischen oder bei anderen Neid zu erwecken, weil deren Nachwuchs nicht so toll seinen Rosenkohl isst. Und nicht, ob man Kinderbilder überhaupt in’s Netz stellen sollte, der böschen Menschen wegen.
      Beati pauperes spiritu quoniam iprosum est regnum caelorum.

  • Eveline sagt:

    Danke für diesen schönen Beitrag.

  • David Klein sagt:

    Wenn man dem Brecht beim Tanzen zusieht, drängt sich die Frage auf, ob nicht ein Haargummi angebracht wäre :-). Auch wenn die ins Auge fallenden Haare die herausragende Qualität seiner Choreografie keineswegs schmälern :-).

  • Esthée sagt:

    Stöcke und Holzknüppel aus dem Wald mitbringen kann sich gut und gern bis zur 5. Klasse halten.

  • Jasi sagt:

    Wow, bis vor kurzem wussten viele nicht, dass der Brecht ein Mädchen ist. Nun dürfen wir sogar Videos von dem süssen Fratz sehen.

    • Maike sagt:

      Wow, ist das jetzt ein Genderbeitrag ? Name hin oder her, da müssen die Eltern sich später dem Kind gegenüber rechtfertigen, aber wieso sollte der Brecht nun ein Mädchen sein ? Wenn der Vater das Kind deutlich männlich beschreibt : Zitat – Ihn in seinen Interessen bestärken und ihm… – Zitat ende ?
      Unter dem Strich ist es aber wurscht.

      • Jasi sagt:

        Wer die Beiträge oft verfolgt, weiss, dass Brecht ein Mädchen ist und der Name ein Synonym. Daraus, dass Markus Tschannen ein Synonym verwendet, schloss ich, dass er sein Kind der Öffentlichkeit vorenthalten möchte. Umso überraschter bin ich (und freue mich darüber), sein Kind in den Videos zu sehen.

      • Gerne. Sie sollen ja nicht immer nur vom Brecht lesen müssen.

    • Cybot sagt:

      Lange Haare = Mädchen, oder wie kommst du darauf?

      • Maike sagt:

        Ähhh – Sie sollen ja nicht immer nur vom Brecht lesen müssen – Gibt es Blogs von dem Herrn Tschannen in dem es nicht um seinen Nachwuchs geht ? Und sollte der Nachwuchs tatsächlich ein Mädchen sein und wird von dem Herrn Tschannen als Junge angesprochen, hat er halt beim Zeugungsakt gepatzt. Also – nächstesmal halt besser anstrengen Herr Tschannen, dann klappt es auch mit dem Wunschgeschlecht !

      • „Nicht nur vom Brecht lesen müssen, sondern Ihn auch mal sehen dürfen.“ Ist es jetzt klarer?

        Ich bin übrigens durchaus zufrieden mit Brechts Geschlecht. Kann es sein, dass Sie sich krampfhaft in eine Empörung reinsteigern möchten? Es freut mich ja, dass sie dazu so wenig Material finden, dass Sie mir noch ein paar ausgedachte Absichten unterjubeln müssen.

  • Claudia sagt:

    made my day 🙂 – ich musste so lachen und bei den süssen filmen kriegt man selber wieder lust auf kleine kinder, obwohl ich eigentlich drei kreuze an die decke machen, weil meine schon richtung teenageralter gehen.

  • Frieda Müller sagt:

    Bücher: Wimmelbücher von Susanne Rotraut Berner und Ali Mitgutsch (gerne in riesig)
    Spielzeug: Briobahn, Schleichtiere und Holzbauernhof, Autöli
    Filmchen: Der kleine Maulwurf von Zdenek Miller
    Musik: Stärneföifi und Mani Matter

  • Angela Frey sagt:

    Brecht hört Papoutai und tanzt dazu? ich gratuliere zu dem Musikgeschmack!! versteht sie auch den Text? das könnte Sie als Vater ja durchaus interessieren…

    • Julia sagt:

      Klar, mit drei Jahren spricht sie fliessend französisch.
      @HerrTschannen, Ihre Tochter ist ja zum anbeissen. Herrlich, dass sie im Video mit der Möwe Hochdeutsch spricht. 🙂

      • Danke. Der Brecht spricht immer Hochdeutsch. Ausser wenn ich ihn mal nicht verstehe, dann lässt er sich auch mal zu einem einzelnen Wort in meiner Sprache herab.

        Der Text von Papaoutai ist in unserer Familie zum Glück nicht so relevant.

      • Julia sagt:

        @HerrTschannen. Finde ich sehr gut. War bei mir auch so. Dialekt habe ich dann im Kindergarten/Schule gelernt, das reicht völlig. Das schöne Deutsch allerdings bleibt erhalten.

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