Fünf Ausflugstipps im Advent

  • Das Disneyland Paris feiert sein 25-Jahr-Jubiläum. Wer sich und seinen Kindern die volle Ladung Glitzer, Kunstschnee und Magie zumutet, erreicht den Park in fünf Zugstunden. (Foto: Michel Spingler, AP)

  • Wem Paris zu weit ist: Das Lichterfest Illuminarium beim Zürcher Landesmuseum ist ebenfalls bezaubernd. (Foto: Reuters/Arnd Wiegmann)

  • Besucher können die Lichtprojektionen verfolgen. (Foto: Ennio Leanza, Keystone)

  • Für Kinder bis 5 Jahre ist der Eintritt gratis. (Foto: Ennio Leanza, Keystone)

  • Oder wie wärs mit einem Besuch in Wienacht selbst? Das hoch über Rorschach am Bodensee liegende Dörfchen, das zu Appenzell Ausserrhoden gehört, hat selbstverständlich einen Weihnachtsmarkt. (Foto: Regina Kuehne/Keystone)

  • Kerzenziehen ist ein Klassiker. Mit ungeduldigen Kindern am besten die farbigen nehmen, die sind schneller fertig als Bienenwachskerzen. (Foto: Alessandro Della Bella/Keystone)

  • Im Waldhüsli auf dem Zürcher Käferberg kann man den Samichlaus und Schmutzli besuchen. (Foto: Franco Greco/Keystone)

Lichter an Fenstern und Balkonen, Brunsli- und Lebkuchenduft in der Luft, jeden Morgen die Aufregung beim Öffnen eines weiteren Adventskalender-Fensterchens… Die Adventszeit ist magisch, besonders für Kinder. Mit diesen fünf Ausflugstipps wird sie noch schöner.

Nach Wienacht reisen

Fast jede Stadt veranstaltet mittlerweile einen Weihnachtsmarkt während der Adventszeit. Welcher der stimmungsvollste ist, darüber scheiden sich die Geister. Der Speziellste aber ist derjenige in Wienacht, allein des Ortsnamens wegen. Dieses Jahr feiert er sein 25-Jahr-Jubiläum, weshalb alle Kinderattraktionen gratis sind: das Eselreiten, die Engelwerkstatt und die Kindereisenbahn. Zur Anreise wird der ÖV empfohlen – im Extrazug wartet sogar der Samichlaus auf die kleinen Besucher. Der Markt findet am 3. Dezember von 9 bis 17.30 Uhr statt.

Im Lichterpalast tanzen

Glitzern und glänzen tut es auch in Zürich. Im Hof des Landesmuseums findet noch bis 31. Dezember das Lichterfestival lIluminarium statt. Die Besucher tauchen eine halbe Stunde lang ein in fantastische Licht- und Klangwelten und können zum Schluss die Hauptfigur Yuki in Aktion bestaunen. Für die Show benötigt man ein Ticket (Gratiseintritt bis 5 Jahre), der Lichtpalast mit den Foodständen und Bars ist frei zugänglich. Das Landesmuseum befindet sich direkt neben dem Hauptbahnhof Zürich und ist deshalb auch für Nicht-Zürcher gut erreichbar.

Kunstvolle Kerzen kreieren

Kerzenziehen gehört genauso zur Adventszeit wie Weihnachtsguetslibacken. Mit kleineren Kindern empfiehlt es sich, einen Ort zu besuchen, an dem man farbige Kerzen ziehen kann. Die hat man nämlich deutlich schneller fertig als Bienenwachskerzen, da das Wachs nicht an der Luft trocknen muss. Für ältere Kinder, die die Verwandtschaft dieses Jahr mit ungewöhnlichen Kreationen überraschen wollen, empfiehlt sich ein Workshop beim Kerzenwerk: Hier lernt man, Marmorkerzen, Mosaikkerzen oder Kerzen mit Teelichteinsatz herzustellen.

Den Samichlaus besuchen

Meist besucht der Samichlaus die Kinder zu Hause. Aber wieso soll man nicht mal zu ihm gehen? Vom 1. bis 6. Dezember öffnen Samichlaus und Schmutzli die Tür ihres Waldhäuschens auf dem Zürcher Käferberg und begrüssen Gross und Klein in ihrer Stube. Neben dem Haus steht der Esel im Stall, davor hat es ein Feuer, an dem man mitgebrachte Würste braten kann. Der Weg zum «Waldhüsli» ist ausgeschildert ab dem Bucheggplatz. Organisiert wird das Ganze von der St. Nikolausgesellschaft der Stadt Zürich. Der Besuch ist gratis, die Gesellschaft freut sich aber über einen Batzen in den Spendenbriefkasten vor Ort.

Mit Mickey Weihnachten feiern

Es glitzert und glänzt, Kunstschnee rieselt vom Himmel und aus den festlich geschmückten Häusern klingen Weihnachtslieder. Mickey tanzt über die Strasse und Goofy posiert geduldig für Fotos mit kleinen Fans. Disneyland Paris eignet sich für einen verlängerten Wochenendausflug mit der Familie. Der Vergnügungspark, der aus den zwei Themenparks Disneyland und Disney Studios besteht, feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Während Ersterer mit dem rosa Prinzessinnenschloss, Donald Duck und Elsa die Kleinsten verzaubert, fühlen sich Teenies in den Filmkulissen des Disney Studios Park wohl. Der Park ist mit dem TGV in etwas mehr als fünf Stunden von der Schweiz aus erreichbar. Wer im Disneyland übernachten möchte, bucht mit Vorteil ein fertiges Arrangement mit Frühstück und Abendessen, da die Restaurants im Park nicht gerade billig sind und man oft anstehen muss, um einen Tisch zu ergattern.

Tipp: Buggy mitnehmen, auch wenn die Kinder diesen normalerweise nicht mehr benötigen. Man legt doch einige Kilometer zurück, wenn man den ganzen Tag von einer Show zur anderen, von einer Bahn zur nächsten spaziert – und danach wieder zurück zum Hotel. Im Notfall kann man auch einen Buggy mieten im Disneyland.