Männer, wehrt euch!

Demonstrationen sind ein guter Anfang: Ein Aktivist bringt im Juli 2017 Unterschriften der Initiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub» zum Berner Bundesplatz. Foto: Thomas Delley (Keystone).

Männer stehen wegen des Weinstein-Skandals und weltweiter Altherrenpolitik in der Kritik. Dies sollten sie zum Anlass nehmen, sich und den Status quo punkto Gleichberechtigung zu hinterfragen. Was kann ich ändern? Was würde ich mir wünschen? Zur Unterstützung eine Anleitung in 8 Punkten:

1. Solidarisiert euch mit den Frauen

Ihr fühlt euch unfair behandelt, da sich Frauen von Männern diskriminiert fühlen und dies nun öffentlich machen? Dann wehrt euch gegen die Männer, die Frauen sexuell belästigen oder beleidigen. All das, was Frauen unter dem Hashtag #metoo schildern, passiert nämlich. Jeden Tag mehrmals. In der Bar, im Club, am Arbeitsplatz, im Tram, in der Badi. Mischt euch ein und weist diese Männer zurecht! Erzieht eure Söhne zu Männern, die Frauen respektieren und ihre Macht nicht missbrauchen. Und eure Töchter zu Frauen, die sexuelle Belästigung nicht als eine sich unangenehm anfühlende Anerkennung tolerieren.

2. Macht euch für einen Vaterschaftsurlaub stark

Der Bundesrat empfiehlt ohne Gegenvorschlag die Ablehnung der Vaterschaftsinitiative. Dabei kennen wir die Gründe schon lange, warum ein Vaterschaftsurlaub wichtig ist: Es stärkt die Vater-Kind-Beziehung (Mehr dazu im Posting: Väter, ran an die Babys!), entlastet die Mutter und tut damit der Paarbeziehung etwas Gutes, die bereits vorhandenen Kinder können in der ersten Zeit durch den Vater betreut werden, die Männer sind danach auch am Arbeitsplatz glücklicher. Euer Vatersein wird in diesem Land immer noch nicht wertgeschätzt. Also: Empört euch endlich! Kämpft für die Anerkennung als Vater! Mobilisiert für Gleichberechtigung! Stimmt ab!

3. Kämpft für mehr Teilzeitarbeit

Wie oft höre ich, die Männer würden ja schon Teilzeit arbeiten, wenn sie denn könnten. Wir Frauen kämpfen seit Jahrzehnten darum, Karriere und Kind unter einen Hut zu bringen. Jetzt seid ihr dran! Klar ist: Von nichts kommt nichts. Sprecht mit eurem Arbeitgeber, immer und immer wieder. Tut euch mit Arbeitskollegen zusammen, bemüht euch um ein Jobsharing, schlagt Homeoffice vor und zeigt dem Vorgesetzten die Vorteile auf.

4. Putzt, wäscht, kocht und räumt auf

Faire Aufteilung im Haushalt führt erwiesenermassen zu glücklicheren Paarbeziehungen. Dafür müssen Mütter im Haushalt und bei der Erziehung mehr loslassen, die Väter mehr machen lassen. Trotzdem liegt die Zurückhaltung der Männer nicht nur an ihren nörgelnden Frauen. Die Ausrede «ich kann es eh nicht rechtmachen» zieht nicht! Erklärt, warum ihr es anders macht und warum eure Weise auch ihre Berechtigung hat.

5. Bringt euch in der Schule mit ein

Die Schulen gehen immer noch oft davon aus, dass die Mütter zu Hause sind und den Rucksack fürs Schulreisli packen. Väter können das auch! Genauso wie: Mails an die Lehrpersonen bei Krankheit schreiben, Subventionsanträge für Krippe oder Hort ausfüllen, Schulveranstaltungen und Elternabende besuchen, den Geburtstagskuchen für die Pause backen oder das Schuldatenblatt in den Familienkalender übertragen.

6. Betreut eure Kinder, wenn sie krank sind

Kinderärzte sind öfters männlich als weiblich. Die Begleitperson des Kindes ist jedoch fast immer die Mutter. Das Gesetz erlaubt auch den Vätern, beim kranken Kind zu bleiben. Wenn sich die Elternteile abwechseln, ist das zudem nicht nur fair für die Eltern, auch der Arbeitgeber der Frau ist entlastet, was wiederum die Karrierechance der Frauen verbessert. Weiterer Vorteil: Auch das Kind bekommt mit, dass Männer genauso gute Pfleger sind wie Frauen.

7. Macht euch schlau

Ihr wollt weniger Belehrungen? Ernst genommen werdet ihr unter anderem, wenn ihr Bescheid wisst. Wo ist euer Kind krankenversichert? Wann bekommt das Baby welchen Brei? Was ist seine Schuh-, Windel- oder Kleidergrösse? Wann ist der nächste Impftermin?

8. Redet über eure Ängste, Gefühle und Bedürfnisse

Der gesellschaftliche Druck ist hoch. Im Job, finanziell, zu Hause – und nun sollt ihr, dank solchen Listen, auch noch Feministen und neue Väter werden. Das ist (ohne Sarkasmus) viel. Redet darüber, alles richtig machen zu müssen. Viele Männer schweigen sich immer noch lieber aus. Wir Frauen kennen eure Bedürfnisse, eure Ängste jedoch erst, wenn ihr sie auch formuliert. Sich von alten Geschlechterrollen lösen, heisst auch, diese zusammen neu zu definieren. Dazu müssen Paare immer und immer wieder diskutieren. Ich weiss, viele von euch Männern brauchen keine solche Liste. Trotzdem sollten wir immer wieder darüber reden.

Warum kämpfen Frauen besser für ihre Rechte als Männer? Zu lesen im Blogbeitrag: «Männer, wollt ihr wirklich «neue Väter» sein?». 

272 Kommentare zu «Männer, wehrt euch!»

  • Urs sagt:

    Schon wieder die gleiche Leier! Wir Männer sind keine homogene Gruppe mit ein paar Schweinen als Anführer, auch wenn Schreiberinnen wie Rikli das gerne so sehen. Kaum hast Du das Y-Chromosom, wirst Du für alles Elend auf der Welt verantwortlich gemacht. Wie soll ich einen Weinstein bitte sehr zur Vernunft bringen? Wie weltfremd muss man sein zu glauben, ein Normalomann hätte auch nur einen Hauch Einfluss auf solche Machtmenschen! Warum werde ich als anständiger Mann mit solchen Rüpeln in einen Topf geworfen? Unfair!
    Frau Rikli verkennt in fast schon boshafter Art die Realität. Es gibt Bereiche, wo die Frauen zu viel Macht haben. Punkte 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 erfülle ich allesamt und trotzdem bin ich in Bezug auf die Kinder gegenüber meiner Frau massiv benachteiligt. Das Gesetz will es so.

  • Pe sagt:

    Meine Frau und ich teilen uns die Hürden des Lebens. Wir gehen beide arbeiten und schauen für die Zukunft. Lustig … wir sind natürlich nicht immer einer Meinung, aber wir respektieren uns und kippen nicht gleich aus dem Gleichgewicht, weil was „einseitig“ interessiert gelagert ist :). Wir schimpfen auch mal, sind nicht immer auf der gleichen Linie aber wir finden immer wieder zueinander, ohne „Quoten-Regelung“ , ohne staatliche Eingriffe, ohne diktatorische Massnahmen gegenüber dem Partner!?! Da frag ich mich schon, was soll das ganze gross thematisiert werden, wenn mit gesundem Menschenverstand glücklich gelebt werden kann, ohne seinen Partner zu verarschen?!? Braucht ihr dazu Vorschriften des „Gesetzgebers“?!? … Manoman….

  • fabian sagt:

    Ich finde es so lächerlich peinlich, wenn wieder mal ne Frau den Männern sagen will, wie sie sein und handeln sollen.
    Nein, meine Gute, ich setze mich zwar für Männer ein, aber solidarisiere mich nicht mit euch Frauen. Und solange wir nicht für Gleichstellung auch für Männer anstreben (gleiches Rentenalter, Wehrdienstpflicht etc), ist Schluss mit weiteren Privilegien für die Frau.

    • Malin sagt:

      Reichen Sie doch eine Initiative ein: Militärdienst fakultativ, Zivildienst obligatorisch für beide Geschlechter. Meinen Support haben Sie auf sicher! Es ist jedoch nicht die Aufgabe der Frauen, hier die Initiative zu ergreifen.

      • fabian sagt:

        @Malin, wieviel ihr Frauen von Gleichstellung haltet, haben wir bei der letzten Abstimmung über die AHV gesehen. Es waren Frauen von links bis rechts, welche das gleiche Rentenalter für Mann und Frau versenkt haben, in der arroganten Überzeugung, dass Frauen durch ihr Geschlecht ein Recht haben, früher in Renten zu gehen. Ihr werdet an euren gleichstellungsfeindlichen Taten gemessen, nicht an den grossspurigen Worten.

      • 13 sagt:

        @ fabian
        Das nenne ich ja wieder mal eine sehr eingeschränkte Sicht:
        1. ging es keiner Partei oder den Anhänger darum, dass die Erhöhungnicht sein soll, sondern einige waren, nicht zu Unrecht, der Meinung, dass dann aber auch die Lohngleichheit endlich thematisiert werden sollte (die faktische, nicht ein kleiner Nebensatz in der BV).
        2. gab es mehrere Untersichungen und alle kamen zum Schluss, dass die Erhöhung der AHV-Rente der Hauptgrund für die Ablehnung war.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Gut, 13: Lohndifferenz. Aber dann sollten wir endlich eine Gesamtrechnung machen, die a) die höhere Lebenserwartung der Frauen, b) die u. a. damit verbundene Umverteilung von Männern zu Frauen in den sozialen Sicherungssystem und c) die höhere Lebensarbeitszeit von Männern mit ein bezieht! Den nicht zu unterschätzen hohen Militärpflichtersatz für dienstuntaugliche Männer bis 40 kann man ruhig auch mit einrechnen. Stellen Sie sich einmal vor, in der Bilanz eines Unternehmens ist die Hälfte aller Konti nicht enthalten- dann kann man sich die Erfolgsrechnung auch gleich sparen!

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ein Beispiel zur Umverteilung von Männern zu Frauen alleine in der AHV:

        „Das Ausmass der Umverteilung ist erheblich, wie die Statistik zeigt. Auf der einen Seite bezahlen die Frauen 33 Prozent der Beiträge an die AHV, die Männer 67 Prozent. Auf der anderen Seite beziehen Frauen 57 Prozent der Leistungen, Männer 43 Prozent.“

        Das schreibt kein „Mann mit beschränkten Möglichkeiten“ (O-Ton M. T.). Und auch kein wild gewordener, AfD oder SVP wählender Männerrechtler, sondern das Bundesamt für Statistik in einem eigens zur letzten Abstimmung herausgegebenen Papier:

        https://www.bsv.admin.ch/dam/bsv/de/dokumente/alt/2015/06/faktenblatt_altersvorsorge2020wasdiereformfuerdiefrauenbedeutet.pdf.download.pdf/faktenblatt_altersvorsorge2020wasdiereformfuerdiefrauenbedeutet.pdf

      • Sportpapi sagt:

        @13: Die Umfragen würde ich gerne sehen. Ich habe anderes gelesen: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Warum-die-Rentenreform-abstuerzte/story/26731404
        Ich hoffe sehr, dass die FDP diese Suppe denn mal noch auslöffeln muss. Aber leider haben auch einige linke Frauen hier wirklich ein Eigengoal geschossen. Und ihrer Glaubwürdigkeit enorm geschadet.

      • 13 sagt:

        @ Mz
        Einverstanden. Plus die unentgeltliche Carearbeit, den v.a. Frauen und auch noch sehr häufig über das Pensionierungsalter hinaus leisten.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Eher nicht. Unentgeltliche Care-Arbeit läuft unter Freiwilligenarbeit, aus gutem Grund. Weil sie eben freiwillig ist, im Gegensatz zur verordneten Umverteilung.
        Was nicht heisst, dass sie nicht Ehren wert ist. Aber einfach ein ganz andere Geschichte. Klar ist aber: Da, wo freiwilliges Engagement wegfällt, wird es schnell teuer.

      • Lala sagt:

        Frauen können diese Carearbeit ja überhaupt erst machen weil Sie von jemand anderem „Leben“, meistens einem Mann.

        Nur weil am Ende des Monats kein Lohn auf dem Konto ist, verdient man doch nicht einfach nichts. Meine Güte.

        Wäre eigentlich ein nettes Experiment. Ernährer zahlt der Gattin einen „normalen“ Lohn für Ihre Arbeiten und am Ende schauen wir ob die Frau jetzt mehr oder weniger hat nach Abzug aller Kosten inkl. Nahrung, Miete, Versicherungen u.s.w..

        Aber vermutlich soll ja der Staat oder „jemand anderes“ bezahlen. Weil… keine Ahnung, ist so weil ist so.

      • Widerspenstige sagt:

        Das kann man so sehen, oder auch anders mit den Sozialleistungen und speziell nicht-ausbezahlten Pensionskassengeldern an Frauen im Link. Dass Care-Arbeit nicht im BIP vorkommt, ist ein weiteres Indiz dafür, dass gerade FDP- sowie SVP-Anhänger sich mit Erfolg gegen eine Verbesserung der Tieflöhner/Teilzeitler in der Rentenreform 2020 stellten. Wären nämlich Lohndeklarationen für Care-Arbeit die Normalität, müsste man PK-Guthaben transparenter gestalten u mehr an Frauen ausbezahlen als bisher:
        http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Pensionskassen-Nur-2-von-10-Rentenfranken-gehen-an-Frauen/story/16939151

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Die Pensionskasse widerspiegelt nun mal, wie viel einbezahlt wurde. Da macht es keinen Unterschied, wie viel unentgeltliche Arbeit noch geleistet wird. Das könnte man nur ändern, wenn diese Arbeit neu bezahlt würden.
        Aber das Problem der Eintrittshürden bleibt jetzt halt weiterhin bestehen. Hätte man ja lösen können.

      • Marcel Zufferey sagt:

        „Der Staat ist ein tägliches 50-Millionen-Franken-Geschäft für die Frauen.“

        http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2008_25/artikel/artikel-2008-25-ein-feminines-eigentor.html

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Warum nun die linken Frauen? Das Nein-Lager kam kaum von links…
        Zur Care-Arbeit: Ob diese freiwillig ist, kann offen bleiben, sie trägt genau so zum BIP bei und das System würde gar nicht mehr funktionieren, wenn sie vollumfänglich bezahlt werden müsste. Zum glück wurde dies punktuell bereits eingesehen (Stichwort Erziehungsgutschriften bei der AHV).

      • 13 sagt:

        @ lala
        „Frauen können diese Carearbeit ja überhaupt erst machen weil Sie von jemand anderem „Leben“, meistens einem Mann.“

        Männer können ihre Erwerbsarbeit ja nur machen, weil zu Hause jemand anders, meistens die Frau oder dann die Grossmutter, die Carearbeit (=Kinderbetreuung oder Altenpflege) erledigt.

      • fabian sagt:

        widerspenstige, wenn sie schon über fdp/svp schimpfen: die ahv-reform hat nur dank dem nein der links-feministischen frauen keine mehrheit gefunden.

        wir haben also nach wie vor geschlechterdiskrimierungen, die im gesetz und der verfassung festgeschrieben sind. und an denen die linken feministinnen (die sp ist jetzt ja offiziell eine feministische partei) um jeden preis festhalten wollen. im jahr 2017.

        anstatt solidarität mit euch frauen braucht es nun geschlechterkampf seitens der männer. sonst ändert sich nie was.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Fragen Sie mal Parteipräsident Levrat, wie er das wohl empfunden hat. Da hat die SP ganz grosse Fortschritte erkämpft, und dann produzieren die eigenen Mitglieder, vor allem Frauen, seiner und meiner Meinung nach ein klassisches Eigengoal. Ich bin eigentlich sicher, dass sich das noch gewaltig rächt.
        „Männer können ihre Erwerbsarbeit ja nur machen, weil zu Hause jemand anders, meistens die Frau oder dann die Grossmutter, die Carearbeit (=Kinderbetreuung oder Altenpflege) erledigt.“
        Das kann man so sehen. Zumindest wenn es um die zwingend zu erledigende Arbeit im eigenen Haus geht.
        Das ist aber schon nicht immer so. Care-Arbeit ist ja ein weites Feld.

      • Sportpapi sagt:

        Ausserdem, und diese einmal mehr zur „Gratisarbeit“: Die PK des Ehemannes gehört beiden, egal wie viel „Care-Arbeit“ die Frau tatsächlich leistet. Und es ist keinem Ehepaar verboten, weitere Vorsorge aufzubauen.
        Dass man in der AHV systemgerecht eine gewisse Umverteilung vornimmt, ist ok. Aber das unterschiedliche Rentenalter ist dann doch der Gipfel!

      • Martin Frey sagt:

        @13
        „Warum nun die linken Frauen? Das Nein-Lager kam kaum von links…“
        Das Gesamt-Nein war zwar wohl schon mehrheitlich ein bürgerliches. Aber wie SP richtig sagt, war die Linke ja immer gespalten in der Frage. Und zumindest in der Romandie werden ja kommunistisch angehauchte Linkskreise für die dort kräftigen Nein mitverantwortlich gemacht.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Man kan also zusammenfassend sagen, dass Frauen v. a. aus Sicht der sozialen Sicherungssysteme alles andere, als schlecht wegkommen. Das sollte in die Gesamtrechnung mit einfliessen und mit der Lohnfrage gekoppelt werden. Transferleistungen machen bei einem durchschnittl. Haushaltseinkommen sowohl auf der Einnahmen- als auch auf der Ausgabenseite einen immer grösseren Anteil aus. In einem Grossteil der Haushalte ist der Mann der Haupternährer. Hier sollte man einmal ansetzen. Eine gewisse Umverteilung über das Sozial- und Gesundheitssystem ist absolut berechtigt. Aber nur schon alleine angesichts der explodierenden KK-Prämien muss Mann (?) sich auch einmal fragen dürfen, was man denn von all dem lebenslang eingezahlten Geld wieder zurück erhält.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Mit dem Nein zur Rentenreform habe wir uns alle ein Bomben-Ei gelegt. Da waren z. T. absolut progressive Elemente darunter, z. B. die Teilrente. Damit wäre v. a. denjenigen gedient gewesen, die über das Rentenalter hinaus arbeiten wollen: Teilzeit-Lohn + Teilrente = gedeckte Lebenshaltungskosten. Schade, nix gewesen.

  • Andy sagt:

    Danke Frau Rickli. Ihre Tips sind allesamt weibisch und entsprechen nicht dem was Männer nun halt mal sind. Statt Männern vorschreiben zu wollen was sie zu tun haben und wie sie sein sollen sollten sie lieber die Männer in ruhe lassen und am Männerbild bei den Frauen arbeiten. Nur der kranken political correctness willen solchen Quatsch umzusetzen kommt mir als Mann definitiv nicht in den Sinn.

  • Mme R sagt:

    Seit wir Kinder haben, sind dies genau die Diskussionspunkte zwischen mir und meinem Mann. Und auch bei vielen befreundeten Paaren, die ein ähnliches Familienmodell angepeilt haben – wir arbeiten beide Teilzeit bei fast gleichem Lohn und beide können kochen und alles ganz fortschrittlich. Trotzdem ist Haushalt und Terminorganisation irgendwie plötzlich „Frauensache“ geworden. Und die Männer machen irgendwie doch einen Karriereschritt, die Frauen wollen oder können nicht.

    • Muttis Liebling sagt:

      Selber kochen ist doch nicht fortschrittlich.

    • Urs sagt:

      Meine Frau verdient auf 100% gesehen anderthalb mal so viel wie ich. Mein Job ist mir nicht so wichtig. Sie hat Aufstiegsschancen. Ich hätte sehr gerne den grösseren Teil an Kinderbetreuung übernommen (aktuell sind es 2 Tage pro Woche). Ich habe ihr das mehrere Male vorgeschlagen. Sie wurde nur wütend. Erst kürzlich habe ich sie gefragt, warum sie das nicht wollte. „Weil ich nicht will“. Das reicht. Dafür darf ich ihr monatlich einen grossen Batzen von meinem kleinen Lohn überweisen.
      In Kinderfragen läuft es so, wie Frau will. Da kann der Mann noch so Teilzeit arbeiten und sich im Haushalt engagieren und an die Schulbesuchstage gehen und Ufzgi machen. Wenn sie nicht will, ist es nicht. Punkt. Und das Gesetz nickt und lächelt milde.

  • mila sagt:

    Nun ja: Nach zig Jahren Mamablog (mit vielen regelmässig Beteiligten) sind wir in der Diskussion noch keinen Schritt weiter gekommen. Weder von Autoren-, noch von Kommentierendenseite. Der Schlagabtsusch vollzieht sich nach der immergleichen (Gruppen-)Logik. Ein bisschen nachdenklich stimmt mich das schon.

    • Muttis Liebling sagt:

      Das sind Grabenkriege, welche sich immer einstellen, wenn beide Seiten am eigentlichen Konflikt vorbei argumentieren/ handeln.

    • fabian sagt:

      Mila, in all diesen Jahren haben Frauen erstaunlich viele Privilegien erhalten, wehren sich aber gegen Gleichstellung auch für die Männer. Das sollte Sie nachdenklich stimmen.

      • Malin sagt:

        Welche Privilegien sind das?

      • mila sagt:

        Mich stimmt durchaus einiges nachdenklich. Als Elternteil bin ich insbesondere für Fairness für alle Eltern im Allgemeinen (dh auch im Trennungsfall), und gelebte Elterngleichberechtigung im Privaten.

      • fabian sagt:

        mila, stichwort trennung/sorgerecht. es gibt keine fairness. der gesetzgeber gibt der frau die macht, und überlässt es ihr, ob sie fair sein will oder gemein. so sieht die realität aus. wir sind meilenweit von gleichstellung entfernt, wenn das eine geschlecht auf den goodwill des anderen geschlechts angewiesen ist.

      • mila sagt:

        Nein, fabian: nicht der Gesetzgeber macht das. Sondern der Rechtsspecher. Sehen Sie den Unterschied? Ich sehe ihn, und finde es nicht ok.

  • Motsi Mauler sagt:

    Ach Männer, lasst doch die Frauen sich emanzipieren. Das geht wieder vorbei. Bleibt euch selbst.

  • Hans Müller sagt:

    Sämtliche 8 Punkte thematisieren reine Frauenanliegen. Frauen wollen einfach mehr Arbeit an Männer abschieben, ohne selbst mehr Verantwortung übernehmen zu müssen. Und definieren kurzerhand auch noch unilateral, was die Anliegen, Bedürfnisse und Pflichten und Verantwortlichkeiten der Männer sind. Glaubt die Autorin vielleicht, irgendjemand fällt auf diesen plumpen Anforderungskatalog rein?

  • Oliver Brunner sagt:

    Wieder einmal wunderbar. Eine Frau sagt, wie wir zu sein hätten. Man stelle sich mal den #Aufschrei #MachoAlarm vor im umgekehrten Fall.
    Meine Frau und ich haben zwei Söhne gross gezogen und ich habe völlig unmodern 100% gearbeitet. Ich war aber so ziemlich an jedem Elternabend, helfe im Haushalt mit (kochen, abwaschen und putzen) und habe bei den Hausaufgaben geholfen (das liegt meiner Frau nicht, sie übernimmt anderes). Und hört mit diesem Vaterschaftsurlaub Gezwängel auf: In den ersten Monaten kann ein Kleinkind ausser zur Mutter zu keiner Person eine Beziehung aufbauen. Viel wichtiger sind die Jahre nach 1 bis 14, da sind die meisten „modernen“ Väter die ich kennengelernt habe, schon lang über alle Berge…

  • Lala sagt:

    So viele Buchstaben um zu sagen:
    „Männer, benehmt euch mehr wie Frauen“, mal wieder ganz grosses Kino hier.

    Btw: Frauen vor „Lüstlingen“ beschützen ist auch so ne Sache, bekam bis jetzt jedes mal zu hören, dass Sie sich schon selber wehren könne. Nun, ich mach gar nix mehr ausser ich hör Hilfeschreie.

    Und das ganze Metoo ist so eine scheiss Farce… In Hollywood ist für Rollen mit Brückentrollen schlafen „müssen“ an der Tagesordnung? Schock schwere not, als nächstes erzählen Sie uns noch, dass Frauen eher Pflegeberufe wählen als Männer…

    • gabi sagt:

      Yep… War auch das Einzige, wo ich hier etwas länger hängen blieb:

      Wie oft habe ich mitkriegen müssen, dass sich Frauen einen Deut um Männer scheren, die sich trauen Zivilcourage zu zeigen und versuchen einzugreifen… Um dann von den „Opfern“ alleine im Regen stehen gelassen zu werden.

      Und wie oft habe ich mitgekriegt, dass Frauen am Heftigsten verdrängen, wenn andere Frauen von einem Mann in grenzüberschreitender Weise angemacht werden, von dem sie selber sich in irgend einer Weise einen Vorteil – ob emotional, arbeitshierarchisch oder wirtschaftlich – erhoffen.

      Weibliche Solidarität… Pah!

      Maulheldentum, wie es bei Männern nicht weniger vorkommt!

  • patrik mathys sagt:

    Wir sollen nochmal das Gleiche machen, wie beim gemeinsamen Sorgerecht? Diesmal einfach „erfolgreich“ und nicht gegen jegliche Frauenorganisationen (inkl. Mamablog) und die im Artikel beschriebene Altherrenpolitik. Diesmal mit und für euch? Im Interesse aller?
    Damit ihr beim nächsten Anliegen wieder mit den Altherren zusammenspannt und uns jahrelang ausbremst. Danke für die Anfrage.

  • Alleinerziehender Vater sagt:

    Ich werde jetzt keine philosophische Abhandlung mit wissenschaftlichem Unterbau schreiben. Nur soviel.
    Nachdem ich zwei Töchter gross gezogen habe, jede Woche putzte, die Betreuung organisierte wenn die Kinder krank waren, an fast jedem Elternabend teilnahm, meistens noch mit einem Kuchen dabei und unter ständigem Druck aus der Umgebung stand, ob ich das als Mann auf die Reihe bringe, empfinde ich einen solchen Blogartikel als Schlag ins Gesicht.

    • Karl von Bruck sagt:

      Take it easy! Statt endlich Zugestaendnisse fuer eine auch fuer Maenner wieder ertraegliche Kollaboration, eine Diktatliste wie die Frauenprivilegien nach dem Motto: „Alle Rechte sofort; aber ja nie gleiche Pflichten!“ durch Wehren nur der Maenner nur die Frauen weiter ausgeufert werden koennen.

      Entweder wirklich gleiche Rechte und Pflichten fuer Alle oder Niemand. Oder die Profiteure der Hetze der Frauen auf die Maenner lachen sich weiter einen Schranz in den Ranzen, statt wahrer Gleichstellung mit freier Arbeitsteilung endlich freie Bahn zu schaffen….

    • Geschröpfter und Alleinerziehender Vater sagt:

      @Alleinerziehender Vater. Ich teile fast ihre Geschichte, jedoch mit anderem Hintergrund. Was Sie wohl vergessen haben hinzufügen ist nicht unerheblich: Im Gegensatz zu den vielen weiblichen Alleinerziehenden (auch grössten Respekt ggü. diesen natürlich) haben Sie sehr wahrscheinlich autark zur Finanzierung dieser Lebensphase beigetragen. Unsere frauenfreundlichen Gerichte in der CH treiben es sogar soweit, dass alleinerziehende Väter sogar noch der Geschiedenen Unterhalt bezahlen müssen. Umgekehrt wäre dies undenkbar.

      • Reiner Zufall sagt:

        Genau so ist es. Ich erziehe meine drei Kinder seit Jahren alleine. In wenigen Jahren ist das auch durch. Dann haben alle ausgelernt. Ich komme für den Lebensunterhalt vollständig alleine auf. Kinderunterhalt haben wir von der Exfrau nie gesehen. Stattdessen erdreistete sich das Luzerner Bezirksgericht, mir noch Unterhaltsleistungen für die Exfrau aufzuhalsen, da diese ja nicht selbst für sich sorgen könne und ständig arbeitsunfähig geschrieben wird. Auch die IV beisst sich hier die Zähne aus und findet beim besten Willen keine Krankheit. So dauert es, bis das IV-Verfahren entschieden wird und ich aus der Zahlmühle heraus komme. Gottlob haben wir keinerlei Kontakt mehr zu ihr. So funkt nicht ständig jemand dazwischen. Es reicht schon, dass Behörden Männern diese Aufgaben nicht zutrauen.

  • Jan Holler sagt:

    „Wir (!) Frauen kennen Eure (!) Bedürfnisse“.
    Sie, Frau Rikli, kennen meine (!) Bedürfnisse nicht. Und genauso wenig sollten sie für alle Frauen sprechen.
    Was unterscheidet einen reaktionär-konservativen Mann von Ihnen, der im selben Ton den Frauen erklärt, wo ihr Platz ist, in dem er ihr vorher unterstellt, was sie alles nicht begreifen? Das Gefühl, auf der richtigen Seite des Lebens zu stehen und damit berechtigt zu sein, dem anderen ohne dessen Frage, mitzuteilen, wie er sich verhalten und was er denken soll, ist so alt wie die Geschichte der Menschheit.

    • B. Tröster sagt:

      eemm, Sätze fertig lesen?
      „Wir Frauen kennen eure Bedürfnisse, eure Ängste jedoch erst, wenn ihr sie auch formuliert.“

      • Jan Holler sagt:

        Für mich ist hier aber das Problem die Behauptung, dass „wir Frauen“ die Bedürfnisse der Männer kennen. Der zweite Teilsatz ist ein Vorwurf, den ich unkommentiert lassen möchte im obigen Beitrag.

      • Toni sagt:

        Hehe, viele Frauen hören aber auch nur bis zur Satzmitte zu, dann übernehmen sie … Und wundern sich dann, wenn mann „immer schweigt“.

      • Thomas Baumann sagt:

        Nein, klar und unmissverständlich formulieren! Bin nämlich auch reingefallen. Der Satz ist höchstwahrscheinlich so gemeint: „Wir kennen eure Bedürfnisse und eure Ängste…“. Verstand ihn aber vor dem inneren Ohr auch erst so: „Wir kennen eure Bedürfnisse – eure Ängste [kennen wir] jedoch erst, wenn ihr sie auch formuliert.“ Der Satz ist in der ersten Bedeutung vermutlich grammatikalisch falsch oder grenzwertig formuliert. Jedenfalls irreführend. Ein weiterer, diesmal formaler, Mangel dieses Blogbeitrags.

  • Heinrich Hauser sagt:

    Oh man das tut weh, wenn ich lese was diese Frau von uns Männern fordert was wir tun müssen.
    Ich erlebe es oft das Männer, Frauen die belästigt werden helfen und je nach dem sogar noch einen einfangen für ihr einschreiten. Ein Danke gibt es nicht.
    Wir Männer sollen putzen kochen etc. tun die meisten modernen Männer auch. Habe ich in einer langen Beziehung gemacht und wurde am Ende betrogen und für einen Macho verlassen. Verwöhne nie mehr eine Frau.
    Männer sollen immer nur liefern und tun das machen wir liebe Prinzessinnen aber es ist ja eh nie genug. Am liebsten hätte jede Frau einen Prinzen der ihr jeden Wunsch erfüllen kann und Sie gar nichts mehr tun muss.

  • Eugen Huber sagt:

    Absurd. Alle Forderungen sind erfüllt. Alleinerziehender Vater mit Kindern, wehrt sich gg borderline Ex, soll kl. Kinder betreuen, arbeiten und Ex bezahlen. Gentlemanrichter hat Mitleid mit Ex. Kommt ein Weinstein, Trump ua schräge Vögel als Vorwand, weitere feministische Forderungen anzumelden. Gestern bei Schawinski die Binswanger mit bösartiger Anleitung zum Betrügen & heute die Psychoanalyse einer Prostituierten zu den schwachen Männern. Doch die echt missbrauchte US Olympiasiegerin interessiert kaum eine Frau. Was für eine Heuchelei! Feminismus hat heute in der westlichen Welt nur noch die mediale Funktion, sich vor Verantwortung zu drücken und auf Opfer zu machen. Jammert & manipuliert weiter, vewöhnte Damen. Das echte Leben findet anderswo statt, sicher nicht in einem WWW Blog.

  • maia sagt:

    „……. schlagt Homeoffice vor und zeigt dem Vorgesetzten die Vorteile auf.“ – nimmt mich ja wunder, was sie sagen würden, wenn sie einen Sanitär bräuchten – weil Klo verstopft – und der meint: Och ich mache gerade Home-Office! oder der Elektriker, der Strassenbauer, der Maler, oder der Migros zu ist, weil gerade alle Angestellten Home-Office machen!

    • Muttis Liebling sagt:

      Der MamaBlog richtet sich an eine sozio- professionelle Nische. Richtige Berufe dulden nur in der Ausnahme Teilzeit oder gar Jobsharing.

      • Christoph Bögli sagt:

        Kommt hinzu, dass auch der Sinn von Home-Office nicht darin liegt, nebenbei den Haushalt zu erledigen und Kinder zu betreuen. Der einzige Vorteil bei richtigem Home-Office ist, dass man die Zeit für den Arbeitsweg einspart. Wer sich da was anderes vorstellt, der trägt dazu bei, dass Home-Office von vielen immer noch als bezahlte Freizeit verdächtigt wird.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Wenn ich Home Office mache habe ich über Mittag Zeit für die Kinder und kann etwas kochen, bevor sie wieder in die Schule gehen. Und selbst wenn mal einer da ist, kann ich gut noch etwas arbeiten. Spielen ab einem gewissen Alter ja ziemlich selbstständig.

      • Muttis Liebling sagt:

        Kommt noch eine bessere Infrastrukturauslastung hinzu. Es ist ressourcenverschwendend, an verschiedenen PC’s arbeiten zu müssen, zwei Arbeitszimmer pflegen zu müssen, usw..

        Aber bei den wenigen Tätigkeiten, welche das zulassen, müssen die Kinder dennoch erstmal in die Schule oder den Kindergarten gebracht werden. Sonst kann man nicht arbeiten.

    • Hans Müller sagt:

      Ich glaube nicht, dass irgendeine der Mamabloggerinnen je einen echte „Job“ ausgeübt hat. Das sind halbgebildete Akademikerinnen, die Journalismus, Soziolinguistik und derleit studiert haben und nun irgendeinem Bürojob nachgehen oder ein bisschen Bloggen und Büchlein, pardon „Bestseller“, schreiben. Deren Forderungskatalog und deren Probleme haben mit der Lebenswirklichkeit von 90% der Schweizer recht wenig zu tun….

      • Blog-Redaktion sagt:

        Ich verstehe nicht was Sie meinen, Herr Müller, da nur halb gebildet. Was ist ein echter Job? / gb

      • Muttis Liebling sagt:

        Unter einem Job versteht man gemeinhin eine Tätigkeit mit nicht zwingender Qualifikation. Im Gegensatz zum Beruf.

        Herr Müller meint wohl, dass eine Journalistin ihr Wochenpensum nach eigenem Ermessen über 7 x 24h verteilen kann, während eine Pflegerin oder Polizistin Präsenzzeiten hat. Diese beiden Modelle kann man nicht in einem Atemzug behandeln.

  • Christoph Schnyder sagt:

    Normalerweise kommentiere ich es prinzipiell und deutlich, wenn ich im Mamablog auf implizit oder explizit väterfeindliche oder -diskriminierende Aussagen treffe. Aber bei diesem Artikel sind es wirklich einfach zu viele (inklusive einiger offensichtlich unsinnigen – z.B. kenne ich fast keine Familie in der die Mutter die Krippensubventionen oder die Krankenversicherungen beantragt, aber das ist nur die Spitze des Eisbergs). Ich habe nicht die Zeit, das alles zu kommentieren. Ich habe nämlich die bei Vätern angeblich kaum existente Doppelbelastung zwischen Familie und Beruf – ich weiss, mich dürfte es eigentlich gar nicht geben . Ich weiss auch allmählich nicht mehr, ob es sich noch lohnt, gegen die ganzen väterfeindlichen Klischees anzukommentieren, es kommen einfach immer mehr.

    • Reiner Zufall sagt:

      Es macht keinen Sinn, gegen väter- und männerfeindliche Klischees anzukommentieren. Man(n) ändert damit gar nichts. Ich ignoriere als alleinerziehender Vater, der nachweislich deutlich mehr leistet als die meisten der männerfeindlichen Frauen, solche Dinge, so gut es geht. Ich bleibe bei mir selbst, und schon gar nicht verwöhne ich eine Frau, die mich dann für einen Macho verlassen kann, wie ein anderer hier schreibt. Ich bleibe meiner männlichen Haltung treu, egal was andere dazu meinen. Im 20min.ch stand gestern, dass Männer sich viel zu sehr nach den Frauen richten. Genau so ist es. Wir sollten endlich damit aufhören.

  • Der verarmte Arbeiter sagt:

    Ok, sehr schöne Anweisungen danke. Das habe ich alles gemacht. War da für meine Kinder, gab meinen tollen spannenden Job für einen langweiligen Job auf. Damit ich nicht mehr so viel weg war von zu Hause, um die Kinder jeden Abend zu sehen. Half im Haushalt, die Mutter konnte arbeiten und ich finanzierte ihr noch eine Ausbildung. Was war der Dank?
    Sie hat mich mit einem Macho betrogen und seit der Scheidung, habe ich 2 Jobs und lebe unter dem Minimum. Esse meistens Nudeln ohne nichts, sehe die Kinder kaum noch während sie nach immer mehr Geld schreit. Soll das also die Zukunft für die Männer sein? Alles machen um dann am Ende nichts zu haben? Ist das Gerechtigkeit? Werde noch 10 Jahre lang an eine Frau mein Hab und Gut überweisen, ohne jemals ein Danke zu bekommen. Am Ende war ich Schuld.

    • Adam Riese sagt:

      Ein sehr treffender Kommentar, der die Problematik exemplarisch aufzeigt: Was die Autorin dieses Artikels nämlich fordert, ist ein Mann, der sie in ihrer Arbeit als Mutter und Hausfrau entlastet. Dies bedeutet aber leider nicht automatisch, dass ein solches Exemplar auch zu einem langfristigen Liebespartner taugt. Denn da sind Ansprüche wiederum ganz andere.

      Ihr Beispiel zeigt, dass der „neue Mann“ ein wunderbarer Vater und Entlaster ist, doch für das Liebeswohl darf es dann gerne ein ganz anderer sein.
      Deshalb meine Devise: Binde dich nur mit einer Frau, die dich so nimmt und liebt, wie du bist. Und die dich weder verbiegen noch verändern möchte. Stehe zu deinen Bedürfnissen, setze sie durch, sei aber gleichwohl kompromissbereit. Dazu Anstand und Respekt. Mehr kannst du nicht tun.

    • Dreifachpapi sagt:

      Sehr geehrter Arbeiter: Ihre Geschichte tut mir leid. Sie sind nicht der Einzige mit einem solchen Schicksal. Wer sich im Bekanntenkreis umsieht und willens ist auch hinzuschauen entdeckt viele solche Schicksale.
      Aber eine Antwort werden Sie weder im Mamablog noch von Gleichstellungsbeauftragten hören. Höchstens betretenes Schweigen.
      Sie passen einfach nicht in den gegenwärtigen Tenor „benachteiligte Frauen“. Im Gegenteil: Ein solches Schicksal stellt diese Weltansicht im Kern in Frage. Deshalb wird sie ignoriert.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Und wer es wagt, an feministischen Grundsätzen herum zu rütteln, wir einfach des Antifeminismus bezichtigt. So einfach ist die Welt und punkt!

      • mila sagt:

        Zuffi, so langsam mache (sogar) ich mir ein bisschen Sorgen…

      • Marcel Zufferey sagt:

        @mila: Aber hoffentlich nicht um mich, oder 😉 Wobei ich selber allen Grund dazu hätte. Doch das ist eine kurze Geschichte.

        Was Frauen und Männer anbelangt- und zwar auf ganz persönlicher Ebene: Je mehr solcher Schmarrn‘ wie der Vorliegende hier publiziert wird, desto paradoxer reagiere ich im Alltag auf Frauen.

        Ich habe Frauen von ganzem Herzen gerne. Gut, das war eigentlich schon immer so. Aber heute mehr denn je- daran vermag keine Feministin je etwas zu ändern! Wie Sie und ich übrigens auch schon festgestellt haben, habe ich in meinem ganzen Leben noch kein einziges Mal so hasserfüllte Diskussionen mit Frauen führen müssen, wie hier, ganz im Gegenteil. Aber wir beide sind ja zum Glück auch nicht in der „Bewusstseins-Industrie“ (Enzensberger) tätig…

      • mila sagt:

        Für mich klingt das ein bisschen so – und das meine ich freundschaftlich -, dass ein wenig Abstand zur Bewusstseinsindustrie (‚mediale Abstinenz‘) den Blickwinkel wieder etwas ent-trüben könnte. Meine Lebensqualität hat sich durch weitgehenden Newsverzicht, respektive: bewusst selektiven Medienkonsum, sehr, sagen wir mal, er-leichtert. Wir tragen die Welt nicht auf unseren Schultern, beziehungsweise verlieren wir den (positiven) Fokus, den es für Veränderungen braucht, wenn wir sie uns schultern. Ich plädiere für konkrete Zielorientierung, statt für allgemein-diffuse all-over-the-place-Generalisierung. Idioten gibt es an allen Zaunecken, aber wir sollten sie unsere Aufmerksamkeit nicht überbeanspruchen lassen.

    • Widerspenstige sagt:

      Frauen erleben dasselbe schon seit ewigen Zeiten. Nur haben Frauen zusätzlich ihren gelernten Beruf an den Nagel gehängt und sich völlig abhängig gemacht nebst Kindern geboren und ihren Körper strapaziert. Das ist auch nicht lustig.

      Es wird Zeit, sich zusammenzuraufen und gegen die Druckmacher sprich Machtmenschen aufzustehen. Solange sich Frau wie Mann gegenseitig beschuldigen – ja, ich mache es regelmässig und bin kein Deut besser, will aber meistens nur aufrütteln – wird sich nicht viel ändern.

      • Muttis Liebling sagt:

        Frauen und Männer sind biologisch und psychologisch verschieden und das soll so bleiben.

        Aber bereits auf der sozialen und erst recht der politischen Ebene wollen wir sie gleich. Deshalb macht es keinen Sinn, Geschlechterkontroversen sozial oder politisch auszutragen.

        Der Feminismus ist eine Fehlentwicklung und nur als Methode duldsam.

  • Rainer sagt:

    Als Vater von zwei älteren Kindern muss ich rückwirkend sagen, eine klare Rollenverteilung ist viel, viel einfacher. Egal, wer nun zu Hause bleibt und tagsüber die Kinder betreut. Meine Frau und Ich haben viele Modelle der Arbeitsteilung (mit beiden im Erwerbsleben) ausprobiert. Diese funktioniert nur, wenn alles genau nach Plan läuft (wehe irgendwo ein wichtiges Meeting dazwischen, ein Krankheitsfall etc.) dann impoldiert das ganze fragile System. Die Zeit die man verwendet nur rein um die ganze Organisation zu planen ist enorm.

  • Nick sagt:

    Woher die Autorin ihre Informationen nimmt, ist mir schleierhaft. Das war vielleicht zu Zeiten meiner Eltern so. Ich treffe fast ausschliesslich auf sehr engagierte Väter. Es mag zwar solche geben, die nicht wissen welche Schuh-/Kleider-/Windelgrösse der Nachwuchs trägt. Das ist aber wohl kaum Match-entscheidend. Ich für meinen Teil nehme sehr stark Einfluss auf die Erziehung meiner Tochter. Mir ist dabei wichtig dass sie spürt dass ich jederzeit zu meinem Wort stehe und für sie da bin auch wenn mal etwas nicht ganz nach Plan verläuft. Liebe und Führung. Ich verlange aber im Gegenzug auch von ihr dass sie zu ihren Ideen, Idealen und ihrem Wort steht und dafür kämpft und stelle mich gern als „Sparring-Partner“ zur Verfügung.

  • Niklas Meier sagt:

    „Frauen Wehrt euch“
    1. Zeigt Missbräuche konsequent an

    2. Entwickelt ein Verständnis für die Anliegen der Männer und die offenen und versteckten Diskriminierungen der Männer in Alltag, als Vater, (Ex)Mann und Beruf.

    3. Verlangt nicht von den Männern Teilzeit zu arbeiten, wenn ihr doch das volle Einkommen erwartet.

    4. Wählt einen Beruf, in dem ihr anständig verdient. Übernehmt Verantwortung.

    5. Hört endlich auf nach Fehlern und Ungerechtigkeiten zu suchen wo keine sind. Sehr euch nicht immer als Opfer im beruflichen Alltag.

    6. Hört auf, eure Vorteile zu bagatellisieren und zu verneinen.

    7. Hört auf, Männer umerziehen zu wollen.

    Damit wäre allen geholfen.

    • 13 sagt:

      @ Niklas
      Nach einiger Erfahrung als Teilnehmerin an Befragungen von Opfern sexueller Gewalt würde ich heute jeder Frau empfehlen, es sich gut zu überlegen, ob sie einen Missbrauch anzeigen sollte. Um ehrlich zu sein, ich bin selber nicht sicher, ob ich die Kraft hätte nach einem solchen Vorfall mich freiwillig weiterer Gewalt auszusetzen.

    • mila sagt:

      Ganz ehrlich: Ich finde es furchtbar, solche Sätze von Juristen zu lesen. Ich denke da auch an den deutschen Bundesrichter (?) vor einigen Jahren. Anstatt das den Opfern geholfen wird (auch mit prozessualen Verbesserungen), wird ihnen Kraft genommen. Das kann es doch nicht sein.

      • 13 sagt:

        @ mila
        Es geht mir ja ähnlich und ich bin froh, habe ich solche Fälle selten. Aber was soll man tun, wenn eine Frau da sitzt und einen Rat will, sie einen Übergriff erdulden musste, man genau weiss, was sie zu erwarten hat, je nachdem welcher Staatsanwalt das Verfahren erhält und zudem praktisch sicher ist, dass die Beweise nicht ausreichen, was gerade bei Gewalt in der Ehe sehr häufig der Fall ist? Ich würde nie direkt empfehlen, keine Anzeige zu machen, aber ich bin bei der Aufklärung ehrlich. Und hier zu lesen, dass man Frauen quasi eine Mitschuld gibt, wenn sie keine Anzeige erstatten, ist da sehr bedenklich.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Welcher deutsche Bundesrichter?
        Wie Zufferey unten zu recht ausführt, gibt es nun mal rechtsstaatliche Verfahren, die zu beachten sind. In welche Richtung sollen denn die Verbesserungen gehen?
        Die Forderungen, die ich sehe, gehen in Richtung Auflösung aller Rechtsgrundsätze. Indem praktisch eine Vorverurteilung gesprochen wird: Wer angeklagt wird, ist automatisch auch Täter.
        Und es hinterlässt schon einen komischen Beigeschmack, wenn bei solchen grossen Skandalen plötzlich immer neue Opfer sich zu Wort melden. Meist allerdings, ohne dass sie wirklich eine Anzeige machen.

      • mila sagt:

        Sorry, falsche Erinnerung: es war der Ex-Generalstaatsanwalt Karge, 2010 bei Anne Will.

        Zufferey hat eine mögliche Massnahme genannt, die nicht darauf hinausläuft, den Grundsatz in dubio pro reo aufzuweichen. Damit wäre allen geholfen, Opfern wie falsch Bezichtigten. Spezielle Verhör-Schulungen (oft geht es ja um Wort gegen Wort, was es so schwierig macht) wären sicherlich auch nicht abträglich.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Die eine Massnahme ist sicherlich richtig. Ich gehe davon aus, dass dies auch vielfach so läuft. Aber es ändert nichts daran, dass ein mutmassliches Opfer noch einmal im Detail berichten muss. Und dass Aussage gegen Aussage steht, und es deshalb sicherlich auch zu kritischen Rückfragen kommt.

      • mila sagt:

        Eine kritisch-sachliche Befragung durchzustehen wäre für die Betroffenen vermutlich weniger ein Problem, wenn Sexualverbrechen nicht immer noch scham-behaftet wären. Zu oft geistern noch Vorstellungen in der Luft, es läge vielleicht doch am zu kurzen Rock, allgemeiner: am ‚provozierenden‘ Verhalten oder sonstigem Eigenverschulden des Opfers, dass es zur Tat kommen konnte. Da ist nicht nur die Justiz, sondern insbesondere die Gesellschaft in der Plicht, solchen Vorstellungen entschieden(er) entgegenzutreten.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Ich habe noch einmal nachgelesen, was der Bundesanwalt geschrieben hat.
        Meine Frage dazu wäre einfach: Warum macht man eigentlich eine Anzeige? Weil man den Täter bestraft sehen will? Wäre es nicht auch wichtig, dass weitere Frauen geschützt werden? Die Rede ist ja immer vom (männlichen, selbstverständlich) Umfeld, das ahnt und sieht und schweigt. Aber was soll man tun, wenn sogar die direkt Beteiligten lieber nichts sagen?
        Ausserdem war damals doch auch die Diskussion, dass die Anklägerin jetzt quasi selber blosgestellt wurde, man müsse doch das Opfer schützen. Bei Kachelmann war man weniger zimperlich.
        Hier ist die einzige Lösung und weitgehend geheime Verhandlung und Ausschluss der Öffentlichkeit.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Nicht Sexualverbrechen sind nach wie vor schambehaftet, sondern Sex an sich. Nur bin ich nicht sicher, wer hier wirklich etwas daran ändern möchte.
        Ich wundere mich ja auch immer wieder über die Aufregung um Nacktbilder, nicht nur von Promis. Aber das nur am Rand.
        Ein ganz anderes Thema ist die Frage nach einer Mitverantwortung des Opfers. Diese Frage ist zwar sehr verpönt. Ich kenne aber ansonsten wohl keinen Bereich, in dem diese Frage nicht gestellt wird.
        Bei Diebstahl, bei Entführungen in gefährlichen Ländern, bei Unfällen, usw.
        Das Problem ist nicht die Frage, sondern die Antwort, die Bewertung. Ein kurzer Rock ist doch sicherlich kein Vergehen. Ausserdem entschuldigt das letztlich in aller Regel den Täter nicht.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Stopp schnell. Ich fordere doch keine Vorverurteilung, sondern einen angemessenen Umgang mit dem Opfer, entsprechend bessere Schulung der Personen, die solche Befragungen durchführen, sowie einen Ausbau des Hilfsangebots. Insbesondere sollten die Opfer eine Möglichkeit haben, sich umfassend beraten zu lassen, bevor sie eine Anzeige machen und da haben sie heute die Auswahl zwischen den Opferberatungsstellen, die zu einer drängen und den Familienberatungsstellen, die zu wenig im Strafrecht bewandert sind. Mit dem Täter oder einem Beschuldigten hat all das nichts zu tun. Beweislosigkeit ist in diesem Bereich ein grosses Problem, das wir nicht lösen können und keiner soll falsch verurteilt werden. Jedoch muss dieses Problem dem Opfer auch bekannt sein.

      • mila sagt:

        Ich hab heute eigentlich keine Zeit, aber dies noch als Mit-Gedanke: als Mann würde ich mich, denke ich, grundsätzlich darüber aufregen, wenn man mir unterstellen würde, dass ich meiner Triebhaftigkeit im Zweifelsfall hilflos ausgeliefert bin. Das tut man jedes Mal, wenn man eine (an-reizliche) Mit-Verantwortung bei der Frau sucht. Als Gesellschaft ahnden wir jede Gewalttätigkeit, und fragen uns entsprechend sogar, wann und in welchem Umfang Selbstverteidigung angemessen ist, und wann wir von Selbstjustiz sprechen. Gewalt ist Gewalt, ob sexuell oder nicht-sexuell. Der, der Gewalt ausübt, ist immer zwingend im Unrecht – selbst wenn es bei gewissen Taten mit Recht mildernde Umstände gibt. Ich sehe nur nicht, wo diese bei einer Vergewaltigung mit Perspektive auf das Opfer liegen sollten.

      • mila sagt:

        Oder, zugespitzt: Sollte Ihnen zufolge so etwas wie ‚Gegegenheit macht Diebe‘ gelten? Ist das die Art und Weise, wie wir mit dieser Art von Verbrechen umgehen wollen? Das wäre dasselbe, wie wenn wir einem männlichen Prügelopfer sagen würden: hättest Du wohl besser die Klappe gehalten/die Prügler nicht provoziert/die Beiz nicht besucht/nicht getrunken etc. pp. – das tun wir in dieser Form auch nicht.

      • gabi sagt:

        „in dubio pro reo“ ist heute schon durchaus nicht mehr überall an der Tagesordnung.

        Ich verfolge hier – ja; in Wien und nicht in Österreich – den Fall eines Bekannten, dem vor über einem halben Jahr nun (!) die Kinder weggenommen wurden vom Jugendamt. Vor wenigen Tagen war die Strafprozessverhandlung (möglicher Strafrahmen: bis zu 3 Jahren). Obwohl der Verdacht in keiner Weise erhärtet wurden und die Kinder von Beginn weg zu den Eltern zurück wollen, bleibt die Familie weiterhin getrennt, die Eltern stigmatisiert, die Kinder in einer ferneren Stadt in einer betreuten WG verwahrt.

        Der „gute Wille“, welcher dem Aufweichen des Rechtsstaatsprinzips zugrunde liegt, führt rasend schnell in die Willkür.

        Übrigens: Skandal in Norwegen „“Barnevernet“

      • gabi sagt:

        Sorry – Wien und nicht Schweiz, sollte es heissen.

        Wie auch immer: bei all diesen höchstpersönlichen Delikten, in welchen Aussage gegen Aussage steht, bewegen sich Urteilende sowieso in Grauzonen.

        Die Konsequenzen eines Fehlurteils schaffen ebenfalls Leid und können durchaus Leben zerstören.

        Leichtfertig an „in dubio pro reo“ zu rütteln garantiert keineswegs automatisch ein höheres Mass an Gerechtigkeit.

      • mila sagt:

        Notabene, ich spreche von einseitig ausgeübter Gewalt. Nicht von einer gegen-seitigen Schlägerei.

      • mila sagt:

        An ‚in dubio pro reo‘ rüttelt hier (in dieser Diskussion) wirklich niemand, gabi. Es geht um prozessuale Gegebenheiten, die zu aller Wohl (!) verbessert werden könnten. Schulung/psychologische Begleitung, und wie 13 noch ergänzt hat, Opferberatung.

      • mila sagt:

        Soweit ich weiss, ist es allgemein so, dass in Sachen Opferbetreuung – im Vergleich zur Täterbetreuung (ua Rehabilitationsmassnahmen) – ein ziemlicher Aufholbedarf besteht. Verbrechens- und geschlechtsunabhängig.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Niemand wird widersprechen, wenn es um einen angemessenen Umgang geht. Nur die Art und Weise ist wohl umstritten.
        Mein Gedanke war aber eben, dass es nicht nur um die betroffene Person geht und um die Wahrscheinlichkeit, ein Urteil zu erwirken. Sondern auch um den Schutz anderer Frauen.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Sie bringen da ein paar Sachen durcheinander. Nein, ich habe „als Mann“ mit der Sache gar nichts zu tun. Aber es gibt Menschen, die tatsächlich vielleicht nicht die erwartete Beherrschung aufweisen, ihren Trieben freien Lauf lassen. Übrigens vermutlich eher bei Prügeleien als bei ernsthaften sexuellen Übergriffen. Aber auch ich habe schon erlebt, was es an Beherrschung braucht, wenn man zur Weissglut getrieben wird.
        Wenn ich nun einem potentiellen Gewalttäter den Stinkefinger zeige, und er mich danach verprügelt, dann sind wir uns sicherlich einig, dass dies zumindest nicht so klug war.
        Schuldig ist trotzdem der Täter, und nur weil es Täter gibt, sehe ich nicht alle Männer als gewalttätig an.

      • mila sagt:

        Letzteres habe ich weder behauptet, noch impliziert. Genau deswegen übrigens auch mein Gedanke, dass die fehlende Triebbeherrschung Vereinzelter nicht mit Opferfehlverhalten beschönigt oder teil-entschuldigt werden sollte!

      • mila sagt:

        Und ja, SP: (weitere) Tatprävention sollte oberste Priorität haben. Ein Einzeldelikt, womöglich unter bestimmten mindernden Begleitumständen, sollte und wird anders gehandthabt, als Serientaten. Egal, bei welcher Art von Verbrechen.

      • gabir sagt:

        Das wollte ich Ihnen auch nicht unterstellen, mila.

        Scheint mir aber, in dieser Diskussion, der richtige Ort, um auf die Gefahren hin zu weisen, wenn man – selbst aus bester Absicht und in der Meinung, damit immer nur Opfern zu helfen – an dem zu rütteln beginnt; bzw., wie gesagt: Leider gibt es da auch jetzt schon genug Graubereiche.

      • mila sagt:

        Ein solcher Umstand bei einem Erstverbrechen könnte zB sein: schwieriger Familienhintergrund, dh Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch in der Kindheit. Dann wären entsprechende Rehabilitationsmassnahmen angezeigt.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ob andere Frauen wirklich gefährdet sind, kommt auf die Situation drauf an. Oftmals sind es Beziehungs-/Familiendelikte, die sich gegen diese eine richten. Und zudem finde ich es falsch, diese Verantwortung einem Opfer aufzubürden.
        Was für mich einfach wichtig ist: Wir haben sehr häufig das Problem der ungenügenden Beweise. Wir können schlicht in den meisten Fällen nie zu 100% wissen, was wirklich geschehen ist. Im Verfahren selber wird das zugunsten des Täters ausgelegt, da niemand unschuldig hinter Gittern soll. Damit bin ich einverstanden. Aber wie wäre es, dieses Problem bei der Betreuung des Opfers zugunsten des Opfers auszulegen und ihm entsprechend zu helfen? Beweislosigkeit heisst, dass niemand verurteilt wird, nicht dass nichts passiert ist.

      • Martin Frey sagt:

        @13
        „Wir haben sehr häufig das Problem der ungenügenden Beweise. Wir können schlicht in den meisten Fällen nie zu 100% wissen, was wirklich geschehen ist.“
        Darum sollten ja die Betroffenen schnell, so unverzüglich wie möglich, sich in ärztliche Obhut begeben. Und im Gegensatz zu Ihnen plädiere ich eher für Strafanzeigen bei Delikten. Zurückziehen können Sie immer noch, aber was verpasst ist, ist verpasst. Opfer sind bei unserer täterfreundlichen Justiz eh schon schlechter gestellt.
        @SP
        Nein, es darf unter keinen Umständen eine irgendwie geartete Rechtfertigung für Uebergriffe oder Gewalt geben. Weder auf politischer, gesellschaftlicher noch auf individueller Ebene. Die Gefahr ist einfach zu gross, dass man dabei eine Schuldverschiebung bewirkt, was ja auch zumeist die Intention ist.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Im Moment werden allerdings vor allem Typen diskutiert, die immer wieder ihre Macht missbrauchen. Das Thema hier ist meiner Meinung nach, dass alle über Jahre zuschauen und schweigen. Und damit immer neue Übergriffe erst möglich werden.
        Zum anderen: Ich weiss ehrlich gesagt nicht, welche Hilfe ein Opfer erwartet darf, welche Hilfe es gibt und was hier fehlt. Als Laie habe ich den Eindruck, da gibt es doch einiges. Und manchmal gar zu viel.

      • Sportpapi sagt:

        @Martin Frey: „Nein, es darf unter keinen Umständen eine irgendwie geartete Rechtfertigung für Übergriffe oder Gewalt geben.“ Ach ja? Einfach mal aus Prinzip?
        Zumindest bei Gewalt ist das aber selbstverständlich nicht so. Und auch bei anderen Delikten nicht. Zumindest nicht in dieser Ausschliesslichkeit.
        Und die „täterfreundliche Justiz“? Wenn ich Solches lese, fühle ich mich gleich an den Stammtisch versetzt. Das dürfen Sie gerne etwas ausführen.

      • Martin Frey sagt:

        @Sportpapi
        „Im Moment werden allerdings vor allem Typen diskutiert, die immer wieder ihre Macht missbrauchen. Das Thema hier ist meiner Meinung nach, dass alle über Jahre zuschauen und schweigen. Und damit immer neue Übergriffe erst möglich werden.“
        Was ja in allen Lebensbereichen zutrifft. Siehe auch den ‚Fall Jegge‘. Und ich bleibe dabei, dies völlig unabhängig vom Geschlecht von Opfer und Täter.

      • mila sagt:

        Hierher gehört der Kommentar: Danke, Martin. Sehe ich (genau-)so.

      • Martin Frey sagt:

        Und wieder erschüttern mich Aussagen von Ihnen, Sportpapi….
        Denn normalerweise herrscht unter demokratisch gesinnten Menschen in Rechtsstaaten der Konsens, dass das Gewaltmonopol beim Staat und seinen Organen zu liegen hat. Dass es darum keinen Platz für Selbstjustiz oder Faustrecht, sowie politisch oder persönlich motivierte Gewalt geben darf. Und dass die Freiheit, Würde und Integrität des Menschen unantastbare Grundrechte darstellen.
        Dass demzufolge Gewalt und Übergriffe durch nichts zu rechtfertigen sind, versteht sich dann ja eigentlich von selbst, würde man meinen.
        Aber offenbar kann man das auch anders sehen.

      • Sportpapi sagt:

        @Martin Frey: Für jemanden, der so standhaft ist wie Sie, sind Sie aber regelmässig sehr leicht zu erschüttern.
        Ich hatte etwas im Kopf, das ich mittlerweile wieder herausgesucht habe: https://www.srf.ch/news/schweiz/ein-stinkefinger-mit-schwerwiegenden-folgen

      • Martin Frey sagt:

        @Sportpapi
        Zum Thema erschüttern… es mag Sie überraschen, aber vielleicht darum, weil ich Sie an sich schätze. Und derartiges eher von anderen erwarten würde.
        Ihr Link bestätigt weniger Ihre Thesen, sondern lediglich mein düsteres Bild vom in meinen Augen desolaten Zustand der CH-Justiz. In welches ich zumindest nicht wahnsinnig viel Vertrauen setze.

      • mila sagt:

        Die Frage ist in diesem Fall sehr simpel: cui bono? Es geht darum, dass die Versicherung nicht den vollen Betrag auszahlen muss – und dass (gerade) in der Schweiz so ein Urteil gefällt wird, überrascht mich nun überhaupt nicht. Hier wäre es in der Tat interessant zu wissen, wie der Oberste Menschengerichtshof entscheiden würde…

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Also ein Fehlentscheid der Justiz?
        Wie sieht es denn aus, wenn ich mein Fahrrad am Bahnhof nicht abschliesse?
        Wenn ich trotz aller Warnungen in ein gefährliches Land reise und auf Kosten der Schweiz gerettet werden muss?

      • Martin Frey sagt:

        „Hm. Also ein Fehlentscheid der Justiz?“
        In meinen Augen, ja. Zumindest nach meinem Rechtsverständnis, aber ich bin ja nicht Jurist. Und bekanntlich geht es in der Juristerei um vieles, aber nicht um Gerechtigkeit 😉
        Ihre Vergleiche hinken, SP. Auch wenn (wieder gemäss meinem Rechtsverständnis) ein nicht abgeschlossenes Velo das Delikt des Velodiebstahles nicht weniger strafwürdig erscheinen lässt. Aber es geht dabei primär nur um Geld, wie mila richtig erwähnt, oder anders gesagt, um die Frage: Wer bezahlt? Dito für riskante Auslandreisen. Am Delikt selber ändert sich dadurch aber nichts.
        Anschaulich sind die Fälle darum, weil es um die Perspektive geht. Sprich die Frage, was ist relevant: Sicht der Opfer, oder Sicht der Täter? Womit wir bei meiner Ursprungsthese wären…. 🙂

      • Sportpapi sagt:

        @Martin Frey: Ich kann auch noch die Fälle Petra F und Gozilla oder Fabienne Z. anfügen. Wobei diese wieder anders gelagert sind.
        Ja, es geht auch um die Perspektive.
        In den vorher genannten Fällen ist aber regelmässig von Mitschuld, Selbstverschulden oder Fahrlässigkeit die Rede.
        Ich könnte auch sagen: Wenn ich gewaltbereiten Menschen den Stinkefinger zeige, ist das einfach dumm.

      • Martin Frey sagt:

        Wir können auch darüber reden, dass in diesem Land eine Mutter ihr Neugeborenes töten kann, und keinen Tag Haft absitzen muss. Oder dass jeder dritte verurteilte Vergewaltiger einer Gefängnisstrafe entkommt. Dass jemand, der möglichst viele Leute mit einem Beil zerstückeln möchte, offenbar nicht mehr als 4 Jahre bekommen kann.
        Echte Notwehr ist da wohl etwas anderes, und sollten meines Erachtens konsequent in einem Freispruch enden. Dies sollten Sie auch nicht mit den Begleitumständen einer echten, vorsätzlichen Straftat in einen Topf werfen, wie Sie es hier tun. Denn sonst machen Sie genau das was ich ja vorwerfe: Einen Shift der Schuld vom Täter zum Opfer. Dann ist aber der Vorwurf des ‚kurzen Rockes‘ nicht mehr weit, SP. Und dorthin wollen Sie doch auch nicht mehr zurück, oder?

      • Sportpapi sagt:

        @Martin Frey: Das einzige, was ich, nicht zum ersten Mal, ausdrücken wollte: Es ist der Einzelfall zu betrachten und es braucht Spielraum für Entscheidungen.
        Es geht doch auch nicht um den kurzen Rock, der ja in unseren Ländern ziemlich harmlos ist. Sondern z.B. um Situationen unter Alkoholeinfluss, bei denen die Grenzen von Einwilligung oder Duldung fliessend sind, und die Anzeige am nächsten Morgen vielleicht tatsächlich für alle anderen Beteiligten eine Überraschung darstellt.

      • mila sagt:

        Diesen Spielraum gibt es längst, und er wird auch angewendet – in dubio pro reo.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: In dubio pro reo heisst schwarz oder weiss, ganz oder gar nicht. Das Gegenteil der von mir gewünschten differenzierten Betrachtungsweise. Zumindest im Resultat.

      • Martin Frey sagt:

        Nicht nur das Prinzip ‚in dubio pro reo‘, mila, welches rechtsstaatlich unermesslich wichtig ist, und auf welches wohl niemand von uns verzichten möchte.
        Aber die Gerichte schöpfen ja kaum je den möglichen Rahmen bei Bemessung des Strafmasses aus, im Gegenteil. Sie suchen vielmehr Gründe, das nicht tun zu müssen, und schieben ansonsten die Verantwortung gerne mal den Forensikern zu. So zumindest mein Eindruck.

      • mila sagt:

        Ich bin mir nicht sicher, was daran schwarz oder weiss sein soll, SP. Wenn Wort gegen Wort steht, und kein Fehlverhalten (oder eine Falschbezichtigung) ermittelt werden kann, dann ist das Resultat grau. Denn es gäbe sonst die Verurteilung, oder den zweifelsfreien Freispruch. Was meinem Verständnis nach schwarz oder weiss bedeuten würde. Was genau Sie ausdifferenziert haben wollen würden, können Sie aber gerne erläutern.

        Ja, Martin, ich staune gerade auch bei Wiederholungsdelikten, wie weit der Ermessungsspielraum teils ausgeschöpft wird (mindernde Unstände, Strafmassbemessung etc.). Wobei es vermutlich durchaus eine mediale Bias gibt. Insofern idR nur Skandalfälle an die Öffentlichkeit gelangen.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Auch wenn das ungern gesehen wird: Es gibt nur Verurteilung oder Freispruch. Und keine Freisprüche zweiter Klasse oder mangels Beweisen. Auch wenn das immer wieder so angeführt wird, wenn man mit dem Ergebnis des Verfahrens nicht einverstanden ist.

      • mila sagt:

        Ich möchte ehrlich gesagt nicht Richter sein, wenn in einem Fall unklar ist, was passiert ist (was wohl nicht so selten der Fall ist). Man weder ausschliessen kann, dass etwas wider-rechtliches passiert ist, noch, dass nichts passiert ist. Ich denke, im Urteilsspruch dürfte idR thematisiert werden, wenn die Beweislage nicht eindeutig ist (da fällt dann eben der Entscheid rechtskonform zugunsten des Angeklagten aus). Aber ich mag mich da täuschen.

    • Widerspenstige sagt:

      13, deshalb ist es ja so wichtig, dass keine Verjährungsfristen gesetzt werden oder hat sich diesbezüglich etwas geändert? Immer wieder liest man von erstaunten Kommentaren, dass sich Opfer erst nach 10 oder 20 oder gar 30 Jahren melden und nicht früher. Hier herrscht einfach völliges Unwissen über die psychische Verarbeitungszeit und wie Sie erwähnen, der befürchtete Spiessrutenlauf durch eine Anzeige. Aber genau dieses Zögern wird somit gerne als Freipass angesehen, dass das Geschehene nicht so schlimm war, sonst würde sie es ja melden. Es fehlt mE eine neutrale Mediationsstelle zwischen Opfer und Täter, wo auch Falschanzeigen besser erkannt werden können mit Einbezug von Ärztin, Therapeutin, Anwältin und Polizistin mit Spezialkenntnis.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Jedes Gewaltopfer wird mit demselben Prozedere konfrontiert. Wie eine Untersuchung formal abzulaufen hat, wird explizit in der Strafprozessordnung geregelt. Dabei macht der Gesetzgeber keinerlei Unterschiede nach Art oder Schwere eines Deliktes, denn er ist immer noch an den Grundsatz „in dubio pro reo“ gebunden!

      Ich denke, der Mann, der in Flums von einem Amokläufer mit dem Beil schwer verletzt worden ist, wird den Rest seines Lebens mindestens ebenso schwer traumatisiert sein, wie jedes Opfer von sexueller oder anderer, schwerer Gewalt auch.

      Was man allenfalls in Betracht ziehen könnte, wären prozessuale Änderungen, wie z. B. der sofortige Beizug einer psychologischen Fachkraft bei der Ersteinvernahme durch die Polizei. Und zwar bei allen schweren Gewaltverbrechen.

  • tststs sagt:

    Kurze Frage an die Kommentierenden:
    Wenn der Text von einem Mann stammen würde, wäre er kein Problem (Inhalt, „Befehlston“ etc)?

    • Hans Hintermeier sagt:

      Doch, es wäre genau so ein „Problem“, wenn der Artikel von einem Mann stammen würde.

      Wollte gerade eine Begründung schreiben und da las ich den Beitrag von Christoph Schnyder 13:11. Genau das Gleiche wollte ich hier auch schreiben.

    • Martin Frey sagt:

      Kurze Frage an die kommentierende tststs:
      Wann haben Sie an dieser Stelle letztmals einen vergleichbaren Text mit umgekehrten Vorzeichen von einem Mann stammend gelesen (Inhalt, „Befehlston“ etc). Und wenn ja, wäre es kein Problem?

      • tststs sagt:

        Es ist tatsächlich so, dass mich das Geschlecht eines Auto ren nicht so sehr interessiert (vlg Thomas Bachmann „Wahrheit ist nicht geschlechtsgebunden).
        Und ja, es gab viele Männer, die die Frauen aufforderten, für ihre Gleichberechtigung zu kämpfen (es sei nicht ihre Aufgabe allein), und ich sehe darin kein Problem…

    • Jan Holler sagt:

      Wie kommen Sie darauf? Kann es sein, dass Sie ein Vorurteil in sich tragen? Ist Ihre Frage nicht zugleich schon eine Unterstellung?
      Antwort zu Ihrer Frage: Wenn ein Mann sich auf eine solche Art an die (!) Frauen wenden würde, dann würde er bei den allermeisten (Männern) hier, wage ich zu behaupten, wenn nicht allen, auf tiefe Ablehnung stossen. Ich würde dem sagen: ‚Sprich du für dich, ist mir egal, aber sprich nicht für mich!‘
      Gegenfrage an Sie: Wenn ein Mann das selbe gemacht hätte, wie hätten Sie denn reagiert?

    • Thomas Baumann sagt:

      Wahrheit ist nicht geschlechtergebunden. Wir leben schliesslich im 21. Jahrhundert! Wie können Sie nur so etwas fragen, echt jetzt!

  • Christoph Bögli sagt:

    Ein Kernproblem geht leider einmal mehr vergessen: Doofe Pauschalisierungen anhand von Geschlechtsmerkmalen, die somit das Geschlecht zur alles definierenden Schublade erheben. Dabei ists gerade diese Denkweise auf allen Seiten, die eine progressive Entwicklung verhindern.

    Denn die entscheidende Erkenntnis wäre, dass Männer so unterschiedlich sind wie Frauen in all den Ansichten, Interessen und sonstigen Punkten und das Geschlecht damit keineswegs als definierendes Merkmal taugt. Es ist darum auch frustrierend, in sexistischer Weise in Sippenhaft genommen zu werden, gar für irgendwelche Sexualstraftäter. Ich habe jedenfalls mit den Weinsteins und konservativen Füdlibürgern dieser Welt nichts gemein und will mich für diese weder entschuldigen noch kann ich diese erziehen.

    • Christoph Bögli sagt:

      /2: Entsprechende Forderungen sind darum so fragwürdig wie von normalen Muslimen zu verlangen, die Verantwortung für IS-Terroristen zu übernehmen oder einen normalen Schweiz-Kosovaren für irgendeinen Raser-Deppen mit gleichem Migrationshintergrund. Oder den Frauen kollektiv die Schuld für alle familienpolitischen Fehlentwicklungen in die Schuhe zu schieben weil auch konservative Frauen Elternschaftsurlaube verhindern, das Hausmütterchen zelebrieren und Sexismus verharmlosen..

  • Mann sagt:

    Laut den Kommentaren fühlen sich viele Männer direkt angegriffen.
    Grundsätzlich hat die Autorin meiner Meinung nach bei vielen Punkten jedoch recht.
    Ich finde, als Mann soll man da auch mal Verantwortung übernehmen und zB. jemanden zurechtweisen oder sich im eigenen Unternehmen für Teilzeitarbeit stark machen.
    Deswegen ordne ich mich doch den Frauen nicht unter.

    • Bin gleicher Meinung. Man kann sich durch die fordernde Sprache angegriffen fühlen – zeugt halt nicht grad von Gelassenheit. Inhaltlich sollten die Punkte allerdings eine Selbstverständlichkeit sein.

      • Christoph Schnyder sagt:

        Das Problem ist, dass viele der Punkte einfach nicht stimmen. Wenn z.B. geschrieben wird, dass Väter mit ihren Kindern fast nie zum Kinderarzt giengen, ich aber selbst öfter mit dem Kind dort gewesen bin als meine Frau und dort regelmässig im Wartezimmer auch andere Väter gesehen habe, muss ich mich doch ernsthaft fragen, was eine solche Belehrung jetzt bringen soll. Sie zelebriert nur einmal mehr öffentlich, dass Väter angeblich herzlich wenig mit ihren Kindern tun. Und wenn das oft genug gemacht wird, wirkt das auch auf die öffentliche Meinung, auf Politiker (die den Vaterschaftsurlaub für unwichtig halten), auf Richter (die den Trennungsvätern leichtfertig die Kinder wegnehmen) etc. Meine Meinung.

      • Jan Holler sagt:

        Alle nicht gelassen ausser ich. He did it again. Herr Tschannen – wie kann man diesen Zustand erreichen, in dem Sie sich sehen? So über allem drüber? Ich kann mich an Ihren Artikel mit der Treue erinnern – bis zum Ölwechsel (sic!) von Babies. Das ist schon schwer beeindruckend! Sie sind der wahre Glücksfall für die Frauen und ein grosses Vorbild für uns Männer. Irgendwann bekommen Sie dafür eine Auszeichnung. Sie hätten es verdient. Bravo!

      • Thomas Baumann sagt:

        Der Blogbeitrag ist fies. Denn den einzelnen Forderungen, d.h. den fettgedruckten Überschriften der einzelnen Punkte, würde vermutlich jeder und jede zustimmen. Der Teufel liegt im Detail.
        In den Punkten 2, 4 und 7 gibt es im Lauftext klare Abwertungen oder Vorurteile gegenüber Männern (siehe meinen Beitrag von 9:56), gegenüber den Tatsachenbehauptungen der Punkte 5 und 6 gibt es Vorbehalte von Seiten der Leserschaft.
        Was tun? Den Beitrag gutheissen, weil die Kernforderungen ja unbestritten sind – oder die unsauberen Stellen kritisieren? Wer einen Blogbeitrag schreibt ist m. E. verantwortlich für den ganzen Inhalt, nicht nur für die die einzelnen Überschriften.

    • Christoph Bögli sagt:

      Zivilcourage zu zeigen und zu einer Gesellschaft beizutragen, die solches Verhalten ächtet, ist sicher richtig, aber das gilt nun einmal unabhängig vom Geschlecht. Das ist nicht Aufgabe „der Männer“, sondern aller Menschen.

      Kommt hinzu, dass natürlich auch männliche Mitmenschen in Abhängigkeitsverhältnissen stecken, Druck ausgesetzt sind und auch Gewalt, inkl. sexueller, erfahren. Grundsätzlich gibt es darum einige nachvollziehbare Gründe, wieso man sich nicht direkt mit jedem Chef oder Macho-Schlägertypen anlegt, der sich daneben benimmt. Weiblichen Opfern oder Mitwissern wird aus dem Grund meist auch sehr viel Verständnis für ihr Schweigen entgegen gebracht, während es im männlichen Fall gemeinhin bloss als Feigheit oder stille Zustimmung gilt..

    • Dreifachpapi sagt:

      „Fühlen sich angegriffen?“ Werden angegriffen. Ihre Aussaage „als Mann soll man auch mal Verantwortung übernehmen“ impliziert ja bereits, dass Männer keine Verantwortung übernehmen. So ein sexistischer Schwachsinn. Lesen Sie doch bitte mal die Studie des eidg. Gleichstellungsbüros “ Gleichstellung von Frau und Mann – Daten, Indikatoren Belastung durch Erwerbsarbeit und Haus-/Familienarbeit“. Männer arbeiten bereits jetzt 2 h mehr pro Woche als ihre Partnerinnen (Summe von Hausarbeit + Kinderbetreuung + Erwerbsarbeit).

    • Widerspenstige sagt:

      Das ist ja das Problem, dass sich zu viele Männer sofort direkt angegriffen fühlen, statt Lösungsansätze zu formulieren zusammen mit den Frauen in ihrem Umfeld. Hier wie dort wäre der Raum dafür. Sie lassen sich manipulieren von Vorgesetzten und Peer Groups und gehen deswegen in Korruption/Kriege. Wenn sie sich diesem Machtgefälle mehr bewusst wären, würden sie kaum Waffen anrühren und kaum Kriege mitmachen.

      Das Gefühl, wenn eine Frau etwas fordert, sich reflexartig deren Willen zu widersetzen, gleicht dem Verhaltensmuster aus der Kindheit gegenüber der Mutter. Dieser Diskrepanz müssen Männer sich besser bewusst werden.

      Und ja, Frauen sollten weniger emotional auf gewisse männliche Worte reagieren. Mütter sollten ihre Söhne gleich streng erziehen wie ihre Töchter.

      • Vierauge sagt:

        @Mann – ich finde, Sie haben recht. Sich Angegriffen fühlen klingt so nach „Verlierer suchen Entschuldigungen, Gewinner suchen Lösungen“. Wenn ihr Männer euch angegriffen fühlt, ändert euch. Wenn ihr die meisten der o.g. Punkte schon durchführt, ist es ja gut.

        Ich finde allerdings die Punkte von Niklas Meier von 12:01 auch wichtig zu bedenken – in Konflikten sind immer alle Parteien beteiligt!

      • Dreifachpapi sagt:

        @Widerspenstige: „Das ist ja das Problem, dass sich zu viele Männer sofort direkt angegriffen fühlen“. Noch einmal: Der Text ist ein Angriff und eine sexistische Pauschalisierung noch dazu. Doch statt die Autorin in die Pflicht zu nehmen, verbieten Sie den Männern ihre Reaktion. Auf wesentlich harmlosere Aussagen die sich an Frauen richten werden Männer entlassen.

      • Toni sagt:

        „Das ist ja das Problem, dass sich zu viele Männer sofort direkt angegriffen fühlen“ – könnte es sein, dass Frauen da ein Kommunikationsproblem haben, wenn sie so rüberkommen? Umgekehrt erwarten Sie ja auch eine respektvolle und achtsame Sprache, die sich zudem auf Ihre Art zu diskutieren und Probleme anzugehen einlässt; das umgekehrt aber selber bieten scheint schwierig zu sein …

    • Hans Hintermeier sagt:

      „Ich finde, als Mann soll man da auch mal Verantwortung übernehmen“
      Auf jeden Fall, sonst ist man ein Bubi und kein Mann.
      Kritisiert wird lediglich, dass die Autorin davon ausgeht, dass dies die meisten Männer nicht machen. Sie übernehmen in der Regels sehr viel Verantwortung.
      Wissen Sie, es gab auch mal eine Zeit, da sah ich mich als edlen Ritter, der zusammen mit den Frauen für eine bessere Zukunft kämpft. Bis ich realisierte, dass das Männerbild, das in diesen Kreisen gepflegt wird, alles andere als fair ist und sehr oft nicht der Wirklichkeit entspricht. Ich gefiel mir damals darin, mich besser zu fühlen als andere Männer. Bis ich merkte, dass sie gar nicht so schlecht sind wie ihr Ruf. Denken Sie bitte mal darüber nach.

      • mila sagt:

        Gratuliere, Herr Hintermeier – dieses edle-Rittergetue, das braucht es nicht. Nur Menschen, die füreinander da sind. 😉

  • k. miller sagt:

    Typisch Frau. Sagt dem Mann, wo es lang geht und wie er zu funktionieren hat. Ganz ehrlich: Frauen, hört endlich auf, eure Männer umerziehen zu wollen! Die sind nämlich selber gross, haben andere Bedürfnisse als wir und – man staune – können selbst denken.
    Auch wenn die Autorin in manchen Punkten durchaus Recht haben könnte, macht mich die Art und Weise, wie sie die Männer darstellt, wütend. Eigentlich wünsche ich mir jetzt einen Artikel von einem Autor, der ähnliche Anweisungen für uns Frauen gibt. Aber weiter bringt uns das auch nicht wirklich.

    • Vierauge sagt:

      erstaunlich – verhalten Sie sich noch nicht so, wie Frau Rikli es fordert? Dann wird’s aber Zeit! Und wenn Sie dann aufhören mit abwehrenden Sprüchen, merken Sie, dass sie Recht hat.

      Verhalten Sie sich schon so? warum regen Sie sich dann auf?

      • k. miller sagt:

        Vierauge – kommt in meinem Kommentar nicht klar rüber, dass ich eine Frau bin?

      • Thomas Baumann sagt:

        @Vierauge
        K. Miller ist gemäss Selbstdeklaration eine Frau. Ihr Kommentar zielt also völlig ins Leere. Peinlich!

      • Jan Holler sagt:

        Vierauge, steht da oben nicht „ihr Männer“? Also ist jeder Mann damit gemeint, nicht wahr? ‚k. miller‘ gibt Antwort, weil er angesprochen wurde. Er empfindet diese Zuweisungen als Anmassung und kontert im selben Stil. – Und dann kommen Sie und setzen gar einen drauf. Sie argumentieren wie diejenigen, die der addrett gekleideten Frau eine Mitschuld am Übergriff auf sie selber ankreiden. Sie übertragen die Aggression von Frau Rikli auf den einzelnen Mann, der sich dagegen wehrt. – Macht man das? Nein, das macht mann und frau eben nicht. Wollen Sie mithelfen oder wollen Sie aburteilen? Ihre Polemik hilft niemandem, ausser vielleicht dem eigenen Ego.

  • Henriette sagt:

    Die Eltern meiner Schüler entschuldigen diese bei Krankheit per SMS; tatsächlich sind es immer die Mütter, die mir schreiben. Ich glaube, keiner der Väter hat meine Nummer überhaupt gespeichert !

    • Papperlapapi sagt:

      Bei uns mache das zu 90% ich.

    • Sportpapi sagt:

      Und was sagt uns das?

      • Muttis Liebling sagt:

        Männer telefonieren sehr viel weniger, schreiben sehr viel weniger SMS und haben weniger Kontaktdaten gespeichert.

    • Marcel S sagt:

      Und was ist wenn die Frau von sich aus zuhause bleiben will? Sie hat schon immer den Traum von einer Familie und dass Sie sich zuhause um Kind und Haus kümmern kann. Ich verdiene sehr gut und bin froh, haben wir so schon alles geklärt. Ich wasche, putze, koche (Kinder haben wir noch keine) usw. Bin ich jetzt ein schlechter Mann? Gemäss obigen Plan ja, dabei will ich meine Frau nur auf Händen tragen. Übrigens findet Sie Frauen welche solchen Schrott schreiben einfach nur peinlich.

  • Louis sagt:

    Spannend finde ich, dass es keine Spur von Selbstkritik gibt. Die meisten Männer, die euch an den Arsch fassen, wurden von Frauen erzogen. Es ist nicht nur Aufgabe des Mannes sich an Frauen anzupassen aber auch umgekehrt. Sprecht auch mal über Politik, Autos (auch wenn es nur Farben die zu Fahrzeugen passen oder nicht). Versucht mal die Männer auf intellektueller Ebene abzuholen, wenn aber der Push-up zum wichtigsten Kommunikationssprache wird (Körpersprache), ist eine körpersprachliche Antwort leider nicht verwunderlich.

    • tststs sagt:

      OMG! Wo soll ich nur anfangen?
      Wenn es um Belästigung geht, hat das nichts mit „anpassen an die Frauen zu tun“, eher mit „anpassen an das Gesetz“.

      Und was passiert, wenn man „Männer“ auf der intellektuellen Ebene abholen will (aka mit Argumenten aka heutiger Blog) sieht man ja, was dabei u.a. herauskommt…

      • Vierauge sagt:

        @tststs: gut geantwortet!

        Herr Louis will also sagen „ich bin nicht schuld, ich kann nichts dafür“ – tolle verantwortungsvolle Männlichkeit, die uns da gezeigt wird!

      • Jan Holler sagt:

        Autsch, tststs, Sie hauen ja kräftig drauf. Wie war das mit den Argumenten? – Aber ja, man sieht, wie Männer argumentieren, jedenfalls hier, auch wenn der eine oder der andere in der selben Art die Autorin spiegel: Differenziert, auf die Problematik des Textes eingehend, die Pauschalisierungen verurteilend. – Ich sehe keine Männer hier, die die Vorurteile der Autorin bestätigen. – Und heisst es nicht im Text, Männer wehrt euch? Ja was denn nun? Wehren sich die Männer nun auch noch falsch? Falls ja, dann können wir es gleich aufgeben zu wagen, uns überhaupt noch zu Wort zu melden.
        Zu Ihnen und zu ‚Vierauge‘: Man wird nicht grösser, wenn man andere kleiner macht.

    • Christoph Bögli sagt:

      Es ist leider schon etwas tragisch, dass Leute wie Sie mit solchen Unsinnskommentaren die Diskussion sabotieren und damit auch berechtigte Einwände diskreditieren. Dabei ist der Punkt doch zumindest ganz einfach: wenn Sie Ihre Hände nicht bei sich behalten können, dann liegt das nicht an der Erziehung oder irgendwelcher Unterwäsche, sondern dann hat man ganz einfach keinen Respekt vor Mitmenschen und dem Gesetz und dazu ein ernsthaftes Problem mit der Selbstkontrolle. Eine Therapie empfiehlt sich darum dringend.

      Und achja, wenn mich eine Frau ernsthaft über Autos vollquatschen möchte, dann wäre ich also schneller weg als irgendeine getunte Idiotenkarre beschleunigen kann..

    • Louis sagt:

      Wenn Körpersprache nicht auch eine Sprache ist, dann weiss ich nicht wie man euch noch helfen kann. Da gehört das Kleidungsstück dazu.
      .
      Argumente und auf das gesagte eingehen generieren Diskussionen und führ zu gemeinsamen Erkenntnissen, aka what ever, aka erklär dich.
      .
      @CB: darauf zu schließen, dass ich von mir spreche ist mir schleierhaft. Als Bsp. in einer Disko mit jemandem tanzen besonders zu Regueton oder aktuellem POP tanzt man nicht wie zu Primarschulzeiten. Autos und so waren Bsps. Ich habe aber nicht Lust einen ganzen Abend über Sex and the City zu sprechen und dann den Abend wie im Internat zu beenden. Auch Gesprächsthemen sind Kommunikation und wollen was aussagen.

  • Junior sagt:

    Selten so einen Schwachsinn gelesen. Als würden wir Väter/Männer das alles nicht schon jetzt tun. Ich zumindest tu das mehr als genug und das neben 9 Stunden arbeit jeden Tag.

    • Leo Klaus sagt:

      Dem muss ich (leider) zustimmen. Die Kolumnistin geht wohl davon aus, dass wir Vaeter uns immer noch nach einem veralteten Rollenbild orientieren. Es gibt zwar immer noch solche, aber die meisten Vaeter die ich kenne leisten ihren Beitrag auch wenn sie da noch ein wenig mehr machen koennten.

      Apropos #Metoo: Die allermeisten Maennern behandeln Frauen mit Respekt. Muessen wir uns fuer die anderen Idioten fremdschaemen? Leider stellte ich (in meiner Jugend) fest, dass diese Idioten offenbar bei Frauen Zulauf finden. Hoffentlich ist das nun anders, aber ich weiss es nicht. Waere mir nicht so sicher. Ist mir aber egal. Hauptsache: ich mache das was ich fuer anstaendig und richtig halte.

      • Martin Küng sagt:

        Die Frage ist allerdings warum Sie so an die Decke gehen wenn Sie garnicht angesprochen sind. Der Text trifft nicht auf Sie zu? Dann ist doch alles in Ordnung und Sie können das Anliegen auch an Leute tragen die das noch nicht tun. Anstatt von sich auf Andere schliessen, einfach mal das Hirn einschalten.

      • tststs sagt:

        „Die allermeisten Maennern behandeln Frauen mit Respekt. Muessen wir uns fuer die anderen Idioten fremdschaemen?“
        Nope, Sie müssen sich weder fremdschämen noch fremdentschuldigen.
        Aber Sie/man sollte die Frauen ernst nehmen.
        Und weshalb – früher – viele Frauen solche Männer akzeptierten, ist relativ einfach zu erklären: Den Frauen wurde beigebracht „so sind die Männer halt… mit es bitzeli Grapsche muesch dich eifach abfinde“
        (Sehe ich ja an mir selber, wenn mich jemand unaufgefodert anfasst, dann löst das bei mir höchstens noch ein Schulterzucken aus, obwohl ich eigentlich alles Recht hätte, zur Polizei zu gehen… Man stelle sich vor, ich würde bei Diebstahl auch so denken/handeln)

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Jetzt mal ernsthaft. Ja, eine gewisse Dickhäutigkeit wird wohl erwartet. Denn natürlich könnten Sie zur Polizei gehen. Bringt aber wohl nichts (ebenso bei vielen Diebstählen, die gerade deshalb wohl nicht angezeigt werden. Oder nur für die Versicherungsmeldung).
        Glauben Sie denn, Männer werden nie belästigt oder bedroht? Vermutlich ist doch genau dieses Durcheinander von unangebrachten Sprüchen über Berührungen bis hin zu sexueller Gewalt das Problem, weshalb eine Diskussion des Themas so schwierig wird.

      • tststs sagt:

        Ja genau, SP, ich muss mir Dickhäutigkeit zulegen, nicht die Männer die Finger von mir lassen…

        Selbstverständlich werden auch Männer belästigt (vgl #metoo in der Homoszene).
        Aber seien wir mal ehrlich, wie oft wurden Sie schon von jemandem (Mann oder Frau) unaufgefordert angefasst?

        Und wenn Ihre Tochter Ihnen sagt, dass sie durchschnittlich 2x pro Monat unaufgefordert angefasst wird, geben Sie ihr dann auch den Hinweis, einfach ein dickere Haut zuzutun?

      • Markus t sagt:

        @tsts, nein Sie sagen ihr Sie soll die Drinks selbst bezahlen. Ich arbeite in einem Club und da ist jedes Wochenende dasselbe, der Typ wird angebaggert und man lässt ihn Drinks bezahlen usw…. es wird geknutscht für weitere Drinks. Aber wehe es kommt ein besseres männliches Exemplar. Da wird die Berührung die vorher normal war (z.b an der Hüfte) zur sexuellen Belästigung und der Typ wird mit der Security aus dem Club geschmissen. Wie soll MANN da noch korrekt handeln? Ich spreche nicht von grabschen das eindeutig zu weit geht.

  • mira sagt:

    Was hat denn der Titel „Männer wehrt Euch“ mit dem Anforderungskatalog einer Frau zu tun? Die Logik des Artikels erschließt sich mir nicht.

    Ich würde fast behaupten, die Männer sind in der Lage, für ihre eigenen Rechte zu kämpfen. Und ihre eigenen Prioritäten zu kennen. Die unter den Männern durchaus sehr divers verteilt sind.

    • tststs sagt:

      „Ich würde fast behaupten, die Männer sind in der Lage, für ihre eigenen Rechte zu kämpfen.“
      Selbstverständlich. Evtl muss man den Blog eher dahingehend lesen, dass die Auto rin eine Diskrepanz zwischen Können und Tun feststellt…

      • mira sagt:

        tststs, die Diskrepanz zwischen Können und Tun liegt meist in der Priorisierung, also, wie wichtig einem etwas ist. Und das ist nun wirklich individuell.

      • tststs sagt:

        Ja aberaberaber, mira, müsste ich dann nicht zwangsläufig zum Schluss kommen, dass „die Männer“ (also so grossomodo) sich gar nicht emanzipieren WOLLEN? (Sie tun es ja nicht, da sie es nicht priorisieren…)

  • Thomas Baumann sagt:

    Die Autorin verfällt selbst in nicht wenige Stereotypen:
    Punkt 2: In der ersten Zeit nach der Geburt sollen die Väter die bereits vorhandenen Kinder bereuen, nicht das Neugeborene. Sind vermutlich biologisch nicht dazu geeignet.
    Punkt 4: Männer sollen erklären, warum die Art wie sie etwas machen, „auch ihre Berechtigung hat.“ AUCH! Die Frauen machen es natürlich sowieso richtig, das ist hier vorausgesetzt. (Punkt 4)
    Punkt 7: Männer sollen sich schlaumachen, wann das Baby welchen Brei bekommt. Warum schlaumachen und nicht mitbestimmen?
    Punkt 1: Töchter dürfen auch nicht selbst bestimmen, wann sie sich sexuell belästigt fühlen. Nein, das macht Mama. Es geht zwar angeblich darum, wie sich etwas „anfühlt“ – aber ohne rechte Einsicht natürlich auch keine rechten Gefühle.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Zu Punkt 4 & 7: Gut beobachtet. Ist mir beim Lesen auch aufgefallen. Die bevormundende/ chauvinistische Haltung der Autorin schimmert durch alle Zeilen durch.

  • Hans Imglück sagt:

    Ich finde, die Autorin hat in vielen Punkten sehr recht. Auch wenn es stereotypen sind, leider beschreiben sie die alltäglichen Situationen sehr genau. Vielleicht sind auch ein paar Punkte zu viel darauf, aber alles in allem: Frau Rikli hat recht.

  • Adam Riese sagt:

    Wollen Frauen tatsächlich mit Wesen zusammenleben, die im Endeffekt einfach nur eine (billige) Kopie ihresgleichen sind? Die sich verbiegen und verändern, nur um zu gefallen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dues der Weisheit letzter Schluss ist. Für beide Seiten nicht.

    Ich persönlich bin froh und dankbar, sind Frauen und Männer so unterschiedlich. Und ich bin überaus glücklich, lässt mich meine Frau einfach nur Mann sein. Mit all mein Stärken und Schwächen. Genau so lasse ich sie liebend gerne Frau sein. Mit all ihren Stärken und Schwächen.

    Natürlich soll man in einer funktionierenden Beziehung auch Missstände ansprechen und Kompromisse anstreben. Aber immer auch im Hinterkopf behalten, dass gewisse Verhaltensmuster einfach zum Mann-, bzw. Frausein dazugehören.

    • Tina sagt:

      Ja. Ich hätte gerne einen Mann gehabt, der mit mir Job, Haushalt und Kinderbetreuung teilt. Leider habe ich aber keinen gefunden. Bzw. habe ich zu spät gemerkt, dass es mein Partner doch nicht so ernst gemeint hat mit dem Halbe-Halbe. Leider haben wir das aber erst gemerkt, als die Kinder schon da waren.
      Wenn ich mir meinen Bekanntenkreis so ansehe, bin ich bin ziemlich desillusioniert. Ich glaube, es gibt immer noch zu wenig Männer, die es wirklich ernst meinen mit dem 50:50.

  • Dreifachpapi sagt:

    Interessant! Männer sollen sich wehren? Keines, aber wirklich kein einziges zentrales Manner-Anliegen ist im Forderungskatalog der Autorin enthalten. Wer die Bedürfnisse einer breiten Männergesellschaft so gekonnt ignorieren kann, sollte auf Ratschläge an Männer verzichten. Wer Empathie und Einfühlungsvermögen denjenigen Menschen verweigert, die nicht das richtige Geschlecht haben, kann auch nicht zu einer harmonischen Lösungsfindung beitragen.
    An die Blog-Redaktion: Mit solchen Beiträgen generiern Sie zwar Klicks, aber auch Aversionen gegen genau diese Art Frauen. Schon wieder eine verpasste Chance.

  • Robert sagt:

    Nö. Wir machen das jetzt mal anders: Wir stehen euch Frauen einfach nicht im Weg, wenn ihr euch gelegentlich mal selbst darum bemüht, den Hintern hochzukriegen. Tun wir zwar schon lange, aber vielleicht braucht ihr auch einfach nochmals 30 Jahre oder so.
    Ihr seid etwas über 50%, besser ausgebildet und werdet von Recht und Justiz tendenziell bevorteilt. Ihr könnt besser, schneller und beharrlicher reden, habt uns sexuell mehr oder weniger in der Hand und sollten wir unsere höhere Körperkraft ins Spiel bringen, bekommen wir Rayonverbot.
    Wir sind gespannt, aber wir können nicht einfach alles immer für euch richten.

    • tina sagt:

      den text oben haben imfall nicht „frauen“ geschrieben, sondern eine. bitte ihr krumm nehmen, was es so krummzunehmen gibt, nicht „den frauen“

    • Leo Schmidli sagt:

      Ganz toller Kommentar, der die aktuelle Situation gut in wenigen Zeilen widergibt!

  • Anh Toàn sagt:

    Schön, dass wir darüber geredet haben.

  • Ph. Dutkiewicz sagt:

    Dieser Artikel trieft vor negativen Stereotypen gegenüber Männern. Genau diese Denkweise schürt alte Gräben statt sie zu beseitigen.
    1. Regeln und Gesetzte sollten allgemein geschlechtsneutral verfasst werden. Für Frauen sollte es keine Extrawurst bezüglich früherer Pensionierung oder Militärdienst geben. Auch keine Quoten. Jede dieser „Extrawürste“ zementiert die Vorstellung Frauen seien das „schwächere Geschlecht“.
    2. Haben es Frauen dank unzähligen Förderprogrammen heute bereits einfacher Karriere zu machen als Männer. Solange Frauen stärker gefördert werden, werden sie auch als schwächer wahrgenommen. Förderung sollte geschlechtsneutral sein.
    3. Familienplanung sollte ebenfalls geschlechtsneutral sein. Ein Elternurlaub wäre viel intelligenter als Vater- und Mutterschaftsurlaub.

  • Ulrich Gassner sagt:

    „Ihr wollt weniger Belehrungen?“
    Und ob.

    „Ernst genommen werdet ihr unter anderem, wenn ihr Bescheid wisst.“
    Wenn sich die Au.torin das mal vor dem Verfassen ihres Beitrags zu Herzen genommen hätte.

    PS: was zum Teufel ist eigentlich ‚weltweite Altherrenpolitik‘?

  • Rémy sagt:

    Erzieht öhre Söhne und Töchter, solidarisiert euch mit den Frauen?!? Würden wir ja gerne, aber ihr habt uns unsere Söhne und Töchter weggenommen, wir dürfen sie noch 2x im Monat sehen, was sollen wir da noch anrichten?!?

    • 13 sagt:

      Wer ist „ihr“? Immerhin sind 3/4 aller Richter und über 2/3 aller Politiker (Bundesrat und Parlament) männlich….

      • Eugen Huber sagt:

        Eben. Die Gentlemen beschützen auch im Gericht die Frauen und die weiblichen RichterInnen sind solidarisch. Frau erzieht zu ihrem Vorteil. Und: ˋBöse Männer und schlechte Väter verlieren vor Gericht´ lautet die weibliche Strategie. Eine Frau die ordentlich Kinderunterhalt bezahlt, will zuerst einmal gesehen werden. Ehegattenunterhalt von Frau an Mann… hahahahaha, irre! Dann kommt noch so eine Befehlsausgabe wie im Artikel. Besser mann gehorcht, sonst gibts Lämpe.

      • 13 sagt:

        Also, Sie wollen sagen, dass all die Männer, die wirklich an der Macht sin, egal ob Exekutive, Legislative oder Judikative immer frauenfreundlich entscheiden, weil Sie von Frauen erzogen wurden? Ist das Ihr Ernst?

      • Sepp Maier sagt:

        Genau….und wen schützen die? Schau dir einmal die Statistik an……

      • 13 sagt:

        @ Sepp
        Die Statistik, die Du vermutlich meinst, sagt aber nichts darüber aus, ob die eher männerfeindliche Rechtsprechung, die ich nicht bestreite, von konservativen älteren Herren bürgerlicher Parteien kommt und nicht unbedingt von den linken feministischen Politikerinnen, wie wir hier immer wieder lesen. Und ich sehe den Ursprung halt eher darin, dass diese Herren a) ohnehin der Meinung sind, die Kinder gehören zur Mutter und das sei Frauenarbeit und b) denken, Kinder sind Privatsache, also schützen sie die Staatsfinanzen mit hohen Alimenten, die gnadenlos durchgesetzt werden. Dass aber nun die Frauen schuld sind, dass diese so denken, war mir neu, aber man kann sich ja bekanntlich alles schön daherreden….

      • Sportpapi sagt:

        @13: Aus unserer Sicht männerfeindliche Rechtsprechung/Gesetzgebung entsteht, wenn feministische Frauen auf konservative oder auch „ritterliche“ Männer treffen und sich zu einer unheiligen Allianz verbinden.
        Der Unterschied ist nur, dass die Männer in ihrer Haltung wenigstens konsequent sind.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Sagen wir es so: Ich kenne eine einzige Frau, die ich als Feministin (Rechtsanwältin) bezeichnen würde, die sich dafür einsetzt, dass die Kinder immer zur Mutter, mit möglichst wenig Kontakt zu Vater kommen und er einfach nur und möglichst viel bezahlt. Die anderen (und ja, gerade unter Familienrechtlerinnen in der Lehre gibt es da teilweise ein Nest) sind da anderer Meinung und ziehen Lösungen vor, die einer Frau erlauben, unabhängig zu sein und entsprechend auch selber zu arbeiten. Das erklärt u.a. die hohe Akzeptanz der Lehre gegenüber der alternierenden Obhut, im Gegensatz zur Praxis, die eher männerdominiert ist.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Das ist gut. Es waren aber auch die männerdominierten Parlamente, die endlich einen Schritt vorwärts gemacht haben.
        Kritik dagegen hat man aber vorwiegend von linken Frauen, teilweise aus den Räten, gelesen.

  • Hans Hintermeier sagt:

    „und nun sollt ihr, dank solchen Listen, auch noch Feministen und neue Väter werden“

    So so. Wir müssen also.
    Wir müssen uns als neue Männer perfekt den Bedürfnissen der Frauen anpassen/ unterordnen. Auf Karriere verzichten, aber der Frau die Karriere ermöglichen (heute gelten andete Referenzsysteme für Karriere, Stichwort Frauenförderung). Zusätzlich müssen wir noch die Feministinnen unterstützen, diejenigen, die uns sonst so pauschal abwerten, Gesetze durchgebracht haben, die uns benachteiligen: Familienrecht). Das grenzt für mich schon ans Stockholmsyndrom/ Masochismus.
    Aber wenigstens gebt ihr zu, dass heute Frau bestimmt, wie der Mann zu sein hat (aber sprechen noch von Patriarchat). Man stelle sich vor, Männer würden den Frauen ständig vorschreiben, wie sie zu sein haben!

  • Martin Frey sagt:

    Liebe Frauen, überlegt euch doch, was auch Ihr alles ändern könntet:
    1. Solidarisiert euch mit den Männern, liebe Frauen. Beseitigt den Anachronismus des ungleichen Rentenalters, steht ein für eine allgemeine Dienstpflicht für Männner und Frauen, kämpft auf allen Ebenen inkl. Gerichten für faire Lösungen zb.auch bei Scheidungs- wie auch Sorgelösungen!
    2. Es stärkt die Vater-Kind Beziehung wenn die Väter an die Kinder rangelassen werden. Lernt das zuzulassen, loszulassen, liebe Frauen.
    3. Wie an dieser Stelle schon mal erwähnt: Wenn zwei dasselbe wollen, ist es oft nicht dasselbe. Das einzige Mal, als ich mich in meiner Branche nach einer Teilzeitlösung erkundigte, erlebte ich einen eisigen Blick und die Bemerkung: „Jobsharing und Teilzeitlösungen sind für Frauen vorgesehen…“

    • Martin Frey sagt:

      4. Ein guter und auch moderner Vater zu sein, hängt weder vom Pensum ab, noch davon, ob er bügelt. Ob Ihr liebe Frauen gute und moderne Mütter seid, wird auch nicht an der Fähigkeit und der Bereitschaft zum Radwechsel festgemacht.
      5. Ich habe noch nie einen Schulanlass verpasst. Trotz 100% + Pensum.
      6. „Die Begleitperson des Kindes ist jedoch fast immer die Mutter.“ Das stimmt nicht. Genauso wenig wie Pädiater überwiegend Männer sind.
      7. Wer hat bei Euch zuhause die Steuererklärung ausgefüllt? Wisst Ihr über Eure Vorsorge- und Versicherungslösungen Bescheid? Wer war das letztem Mal mit dem Auto im Service, wann ist der nächste fällig?
      8. Lernt, Geheimnisse der Familie wie auch Intimitäten der Partnerschaft für Euch zu behalten, und nicht gleich mit der besten Freundin zu teilen.

      • Martin Frey sagt:

        Und Punkt 9.
        We are not Harvey. Genauso wenig wie wir Ramadan sind. Oder Chris Brown. Uebergriffe und Machtmissbrauch sind abhängig von Macht und Position, nebst dem Charakter und der Sozialisierung. Ob man aber Opfer oder Täter ist, ist weitgehend unabhängig vom Geschlecht, es trifft Frauen, Männer, Kinder.
        Wenn Ihr aber auf Harvey trefft, oder Chris. Dann zeigt Sie an! Zieht nicht die Anzeige nach 24h wieder zurück, und nach einer Woche wieder bei ihm ein! Lernt das auch Eure Töchter, liebe Mütter! Seid konsequent, lebt Haltung und Selbstachtung vor.
        Die Harveys dieser Welt tun das nur, weil sie damit immer wieder durchkommen.

      • Martin Frey sagt:

        Ach ja, und Punkt Nummer 10:
        Liebe Frauen, nutzt die Möglichkeit, die unsere Gesellschaft und der Arbeitsmarkt bietet! Zeigt Ehrgeiz und Entschlossenheit, erhöht kräftig und konsequent Eure Pensen auf 80+Prozent, übernehmt Ernährerverantwortung in Euren Familien, geht Commitments ein. Ansonsten kann der Mann nämlich nicht guten Gewissens reduzieren, falls sich ihm die Möglichkeit tatsächlich bietet. Denn irgendwer muss nebst dem Brötchenerwerb und der Ausbildung der Kinder der Yogalehrerin ja die Ausbildung noch finanzieren….

      • Ulrich Gassner sagt:

        „Wenn Ihr aber auf Harvey trefft, oder Chris. Dann zeigt Sie an! Zieht nicht die Anzeige nach 24h wieder zurück, und nach einer Woche wieder bei ihm ein! Lernt das auch Eure Töchter, liebe Mütter! Seid konsequent, lebt Haltung und Selbstachtung vor.“
        Richtig. Und akzeptiert kein Schweigegeld, unterschreibt keine Verschwiegenheitsklausel, um dann 10 Jahre später auf Twitter doch noch alles auszubreiten.

      • tina sagt:

        ich besitze sogar einen drehmomentschlüssel! *rofl

      • Carolina sagt:

        Martin, auch wenn (oder vielleicht weil?) ich eine Frau bin: bin einverstanden und vor allem hat die heutige Schreiberin diese Replik verdient.
        Sage aber trotzdem, dass sowohl der Ausgangsartikel wie auch Ihre Replik vor Klischees nur so strotzt. Mir scheint, er war ‚gut gemeint‘, was wiederum schön illustriert, dass gut gemeint nicht unbedingt gut gemacht bedeutet.
        Es geht also, wie tina schon gesagt hat, nicht um ‚die Frauen‘, genauso wie es um ‚die Männer‘ gehen sollte – ist einfach Gendergequatsche, neu aufgewärmt und nervt nur noch.

      • Carolina sagt:

        Oh, MF, noch etwas off-topic: Sie sind nicht der Martin, der im Kiani/Binswanger-Blog täubelet, oder?

      • Martin Frey sagt:

        @Carolina
        Nein, selbstverständlich bin ich das an der anderen Stelle nicht, ich schreibe wie Sie richtig erkannt haben anders und durchwegs mit vollem Namen. Aber besten Dank für den Support! 🙂
        Ich habe mir heute einfach erlaubt, auf jede plakative Forderung eine genauso plakative, zugegebenermassen pauschalisierende direkte Antwort zu geben, um die Autorin etwas zu spiegeln. Denn es ist wohl doch der zigte Artikel mit vergleichbarer Stossrichtung und pauschalisierenden Forderungen auf dieser Plattform an uns Männer. Um damit den Punkt aufzunehmen den Sie mit MZ und SP in den letzten Tagen diskutierten…. Sie sind ja sehr lange dabei: Mögen Sie sich an einen Artikel mit umgekehrer Stossrichtung erinnern, an „die Frauen“ geschrieben?
        Ich für meinen Teil kann das nicht.

      • Carolina sagt:

        Ich sage ja: kann ich verstehen. Aber ich halte eben auch die Einteilung der Welt in DIE Frauen und DIE Männer oder gut und schlecht für grundfalsch. Und wenn dann das Beklagen gewisser Misstände in Richtung Belehrung geht, muss man sich gefallen lassen, dafür kritisiert zu werden.
        Allerdings ist Kritik an z.B. dem heutigen Text immer noch etwas ganz anderes als dummes Gerede, dass eben auch immer von der Schwarz-/Weiss-Ecke kommt, also auch dieses Schubladendenken zeigt.
        Bögli hat das oben sehr viel besser ausgedrûckt als ich das kann.

    • Sportpapi sagt:

      Für einmal in allen Punkten einverstanden, Martin Frey.
      „Genauso wenig wie Pädiater überwiegend Männer sind.“ Es ist doch auch bei Ärzten ein Thema, dass Frauen und Männer sehr unterschiedliche Fachgebiete wählen. Mit entsprechenden Unterschieden bei Verdienst und Arbeitszeiten. Aber das nur nebenbei.

    • Peter sagt:

      Und Ergänzung 10.1.
      …und zwar in ALLEN Berufen, und nicht nur in den „schöngeistigen, kreativen, teilzeitererlaubenden, brotlosen Jobs.

    • 13 sagt:

      @ MF
      1. Gerne (bis auf die Dienstpflicht, da wäre ich für die Abschaffung für beide Geschlechter)! Kämpfen wir da zusammen, also inkl. Lohngleichheit z.Bsp. oder sind das so Sachen, bei denen die Frauen kämpfen müssen, um sich dann den Vorwurf anzuhören, sie bevormunden die Männer? Zumal ja nicht vergessen werden sollte, dass dieser Kampf gegen Männer geführt werden muss….
      2. Richtig. Umso unverständlicher den VU als Frauenanliegen zu deklarieren und als Mann dagegen anzukämpfen (der geringe Frauenanteil im BR war ja dafür).
      3. Traurig. Was haben Sie getan, um das zu ändern?
      4. Richtig. Es geht aner eher um Väter, die Teilzeitarbeiten wollen, aber nichts dafür tun (siehe 3.)
      5. Sehr schön, leider nicht die grosse Mehrheit.

      • 13 sagt:

        6. Quelle?
        7. ich, ja, nein (unsere persönliche Rollenverteilung, mein Mann würde sagen: meine Frau, nein, ja) Fazit?
        8. Sehen Sie, das war bei uns ein einziges Mal ein Thema. Mein Kommentar war: „ich habe das Bedürfnis, darüber zu sprechen. Wenn du das nicht willst, respektiere ich das, aber dann miss ich mit meiner Freundin sprechen!“ Seither ist es kein Thema.
        9. Das interessante an der Diskussion ist doch…ca. 4 mrd Opfer (so in etwa alle Frauen der Welt, ich kenne keine, die nich nie belästigt wurde), aber angeblich nur 2-3 Einzeltäter…dass die Rechnung nichz aufgehen kann, versteht sich von selbst.
        10. und wer betreut die Kinder, während wir aufstocken und ihr evtl. einmal nach Teilzeit fragt (siehe 3) oder „wartet, dass sich die Chance bietet…“

      • Vierauge sagt:

        @13 – der Gedanke kam mir zu Martins Nr. 3 auch. Gehört so etwas nicht in die Zeitung?

        zu 5. immerhin nimmt die männliche Beteiligung an Elternabenden und Elternsprechstunden meiner Beobachtung stark zu.

        zu 2. das bedeutet, dass alle hier Kommentierenden bei der VU-Intiative mit „ja“ stimmen. ok?

      • Martin Frey sagt:

        @13
        Den Ball nehme ich gerne auf.. 🙂
        ad 1) beim Militär sind wir zweier Ansicht, werden es wohl auch immer sein. Solange aber das Militär demokratisch abgestützt breite Unterstützung geniesst und ein Faktum darstellt, finde ich Ihr Argument (sorry) etwas schwach.
        ad 2) ich war immer für den VU. Oder noch besser, für Elternzeit.
        ad 3) Nichts. Mag für Sie etwas feige tönen, und ist es vielleicht auch. Aber Sie kennen die Arbeitsverhältnisse und Mechanismen in meiner Branche vielleicht weniger…
        ad 6) es gibt Quellen, Statistiken dazu, zumindest zu den Pädiatern, die ich aber auf die Schnelle nicht grad zur Hand habe. Aber v.a. sehe ich das jeden Tag. Können Sie mir nun glauben oder nicht.
        ad 8/10) Sie sind in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme, 13, meine ich sehr ehrlich. 🙂

      • 13 sagt:

        @ Vierauge
        Zu 5: Bei einigen, die bei uns an den Elternabend kommen, habe ich eher den Verdacht, dass er hingeht, weil ja jemand bei den Kindern bleiben muss und das ist dann völlig logisch die Mutter, da der Vater die Kinder noch nie ins Bett gebracht hat…..(das sage ich nur über die Familien, die ich kenne, über die anderen urteile ich nicht).
        Zu 2: Leider nicht, der wird hier nicht sehr geschätzt.

      • 13 sagt:

        @ MF
        Einigen wir uns darauf, dass wir uns Punkto Wehrdienst insofern einig sind, dass es für Frauen und Männer die gleiche Regelung braucht. Alles Weitere ist ja für die heutige Diskussion unerheblich.
        Zum VU: Das freut mich, Elternzeit noch lieber, wobei ich es gerne sähe, dass jeder Elternteil einen Teil nehmen muss. Allerdings werden Sie mir zustimmen, dass dieser seitens BR von 4 bürgerlichen Männern bachab geschickt wurde, daraus ist kaum eine Forderung an die Frauen abzuleiten.
        Pädiater: Eben, ich habe kurz gegoogelt und eine Quelle aus 2009 gefunden, da lag der Frauenanteil bei rund 45%. Es ist gut möglich, dass er inzwischen über 50% ist, aber damit ist der zweite Teil auch noch nicht erledigt. Zugegeben, ich selber gehe selten hin, aber wenn, sehe ich nur Mütter.

      • 13 sagt:

        zu 10: Sehen Sie, ich kenne die Statistiken und würde nie behaupten, dass unsere Regelung keine Ausnahme ist, auch wenn die Zahl langsam steigt. Aber genau darum geht es eigentlich: Wenn Männer höchstens dann reduzieren, wenn es gerade einfach geht (nein, ich kenne die Mechanismen Ihrer Branche nicht, aber man hört es ja von so vielen, dass es angeblich nicht möglich sei) und dazu die Frau zuerst erhöht hat und diese wäre aber vor der Erhöhung auf die Reduzierung seinerseits angewiesen, dann beisst sich die Katze hier in den Schwanz. Also bleibt nichts anderes übrig, als sich hinzusetzen, zu entscheiden, was man will und dann müssen das beide durchziehen!

      • Sportpapi sagt:

        zu 8: „Mein Kommentar war: „ich habe das Bedürfnis, darüber zu sprechen. Wenn du das nicht willst, respektiere ich das, aber dann muss ich mit meiner Freundin sprechen!“ Seither ist es kein Thema.“
        Ehrlich gesagt wäre mein Bedürfnis, und da bin ich sicherlich nicht allein, dass über diese Bereiche zwingend nie mit Aussenstehenden gesprochen wird.
        Egal, wie gut dazu das Gespräch zwischen den beiden Betroffenen läuft.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Ich gehe zum Kinderarzt, wenn ich an diesem Tag daheim bin. Also seltener als meine Frau, aber doch. Dass dort mehr Mütter sind, die ja auch häufiger tagsüber um die Kinder sind, ist ja logisch. Und ich gehe im Zweifelsfall nicht an den Elternabend, weil sich das vielfach wiederholt, während meine Frau ganz gerne geht und den Schwatz mit anderen Eltern geniesst, während ich die Kinder ins Bett bringe.
        Und von wegen Erhöhung des Pensums: In der Ausgangslage haben meist beide Eltern ein volles Pensum. Dann bekommen sie Kinder und in der Regel möchte die Mutter dann reduzieren. Macht ja auch Sinn. Die Frage ist ja nur, ob sie dann auch wieder mal erhöhen möchte.

      • Martin Frey sagt:

        @13
        „Einigen wir uns darauf, dass wir uns Punkto Wehrdienst insofern einig sind, dass es für Frauen und Männer die gleiche Regelung braucht. “
        Genau. Mehr verlangt auch niemand. Aber alles andere geht wirklich nicht, im Jahr 2017.
        Zu den Pädiatern: Bereits 2011 war der Frauenanteil über 50% schweizweit, Tendenz weiter steigend. Ganz aktuelle Zahlen habe ich nicht, aber einen Link dafür aus Ihrer Region:
        https://www.derbund.ch/bern/kanton/Kinderarztausbildung-Frauenanteil-bei-90-Prozent/story/23357877
        Mit wiederum allen Vor- und Nachteilen, aber das wäre ein anderes Thema.
        Klar scheint aber, wie gesagt, dass die Ursprungsbehauptung 6) Humbug ist.

      • Sportpapi sagt:

        Ah, noch eine letzte Frage: Warum wissen wir eigentlich alle, was die einzelnen Personen im Bundesrat gestimmt haben? Und: Was hat das mit ihrem Geschlecht zu tun? Ist nicht viel mehr die Partei entscheidend, und die wiederum ein Spiegelbild der Gesellschaft? Wir bekommen, was wir gewählt haben.

      • Martin Frey sagt:

        @13
        noch zu 9)
        Ich bin der letzte Mensch, der das Thema schönredet, will zudem keineswegs abstreiten, dass Uebergriffe für sicherlich Millionen Frauen trauriger Alltag sind. Wie auch für unzählige Männer und Kinder auch. Und sicherlich sind es weltweit Millionen Männer, die dafür und noch schlimmeres verantwortlich sind. Gleichzeitig gibt es aber auch Millionen Männer, die so etwas nie tun würden. Und solange das so ist, sollte man doch noch etwas differenzieren, meine ich zumindest. Oder finden Sie nicht?
        Wäre ja sonst auch Ihr Credo, denke ich.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Presse?
        https://www.nzz.ch/schweiz/bundesrat-lehnt-vaterschaftsurlaub-ab-ld.1322597
        Ich bin sicher, die Parteizugehörigkeit und das Alter waren dabei nicht unerheblich. Andererseits ist ja die sehr bescheidene Bereitschaft der bürgerlichen Parteien überhaupt Frauen in die Regierung zu holen, v.a. nach der Alibiübung der letzten Wahl ein offenes Geheiminis, somit ist es eben doch eine Geschlechterfrage.
        Ansonsten werde ich mich nicht schon wieder auf eine Diskussion darüber, ob die Frau erhöhen sollte, wenn der Mann zu einer Reduktion nicht bereit ist, einlassen. Ich denke mal, Sie kennen meine Meinung dazu 😉
        Betreffend Elternabend: Bei uns gehe zu 99% ich und zwar darum, weil mein Mann findet, er bekomme unter der Woche ja schon genug mit.

      • 13 sagt:

        @ MF
        Das habe ich auch gefunden, da ging es aber nur um die Ausbildung. Gerade auch bei Jura sehe ich oft, dass sich diese nicht zwangsläufig in der Berufsausübung niederschlägt. Und doch scheint mir der Punkt 6 gerade beim Thema, wer geht zum Arzt, nicht falsch. Zumal ja auch bei Krankheit des Kindes meistens die Mutter zu Hause bleibt.
        Zu 9: Ich will ganz sicher nicht alle in eine Schublade stecken, das ist richtig. Andererseits bin ich zu 100% überzeugt, dass so mancher Mann eine Frau sexuell belästigt hat, ohne sich dessen bewusst gewesen zu sein (war doch nur Spass, sie hat nie nein gesagt etc.). Darum müsste so mancher, bevor er etwas von Generalverdacht schreit, mal in sich gehen und sich fragen: War ich es wirklich nie? Bei sex. Gewalt sieht es etwas anders aus.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Dem Vernehmen nach heisst so viel wie reine Spekulation. Andererseits wird es wohl schon stimmen. Und ist natürlich auf die Parteizugehöhrigkeit im Wesentlichen zurückzuführen.
        Übrigens war ich in letzter Zeit auch an ein paar Parteiversammlungen im Dorf. Das Verhältnis der anwesenden Frauen bei bürgerlichen Parteien widerspiegelt ziemlich auch das Verhältnis in Ämtern.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Was heisst den Ämtern? Den bürgerlichen Sitzen?
        Bei uns im Dorf sieht die Verteilung so aus: 7 Personen im Gemeinderat, davon 3 Frauen (2xSP, 1xFDP), und 4 Männer (je 1x SP, FDP, SVP, BDP). In „meiner“ Kommission sind 6 gewählte Mitglieder, je drei Frauen (1xSP, 1xFDP) und 3 Männer (2xSVP, 1xFDP). Zufall? Ich weiss nicht, widerspricht aber nicht der Verteilung im Bund. Bei Parteiversammlungen der SP ist die Frauenquote bei ca. 50%. D.h. für mich aber eben auch, dass klar ist, dass Bürgerliche weniger Frauen aufstellen und die Geschlechterfrage eben nicht von der Parteifrage zu trennen ist.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Bei uns ist auch in der SP kein Frauenanteil von 50%. Aber annähernd. Und bei allen anderen Parteien ist es viel kleiner. Deshalb schicken die Bürgerlichen nicht einfach weniger Frauen in die Parlamente, sie haben schlicht weniger. Und vor allem auch weniger, die sich dann noch einer Wahl stellen.
        Auch in der Gemeinde gibt es üblicherweise einen deutlichen Männerüberhang, ausser allenfalls in der Sozialbehörde und der Schulpflege.
        Und das, obwohl gerade diese Behördenaufgaben ideal für den Wiedereinstieg vieler Frauen wären.

  • Jan Holler sagt:

    9. Ignoriert die Anweisungen von Frauen, die pauschal Männer wegen eines einzelnen Mannes in der Kritik sehen.
    10. Lasst Euch nicht von einer einzelnen Frau so behandeln, als bräuchtet Ihr eine Mutter, die Euch sagt, was Ihr tun sollt.

    • Lucia sagt:

      schön geschrieben – danke.

      eine Frau

    • Alfred Bosshard sagt:

      11) Geht nur Beziehungen zu Frauen ein, die 50% zum Haushaltsbudget beitragen, sonst habt ihr eh keine Zeit für all diese neumodischen Verpflichtungen.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Solche Frauen mag es vielleicht vereinzelt geben. Aber wenn sie so eine finden wollen, dann müssen sie in ganz Europa sehr, sehr lange suchen! Womöglich werden sie nicht einmal fündig. In keinem einzigen statistisch erfassten Durchschnittshaushalt im europ. Teil der OECD tragen Frauen nämlich mehr als 42% zum gemeinsamen Haushaltseinkommen bei. Wer‘s nicht glaubt, nun ja, der soll doch zur Abwechslung einmal selber nach recherchieren, ob das auch wirklich stimmt 😉

      • 13 sagt:

        @ MZ
        Ich glaube, ich könnte mit einer Partnervermittlung sehr sehr reich werden, ich hätte nämlich gleich mehrere in meiner Freundesliste….völlig überraschend ist ein Grossteil davon Single, da die Männer solche Frauen dann doch irgendwie nicht wollen….

      • Vierauge sagt:

        12. investiert in eure Beziehung, erwartet nicht, dass eure Frau alles mitmacht, beschwert euch aber nachher, wenn sie geht und Alimente verlangt.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Hm, 13: Dass die Männer das nicht wollen, hört man immer wieder. Genau so auf dem Gebiet der Balz: Männer kriegten sofort Schiss, wenn eine Frau einen fremden Mann anspreche, ergo tue man es halt eben nicht (mehr).

        In meinem Umfeld gibt es unzählige Männer, die gerne beruflich zurück stecken wollen- und der Frau die Ernährerrolle zugestehen würden. Aber das sind halt allesamt „Männer mit beschränkten Möglichkeiten“ (O-Ton M. T.). Das sagt übrigens auch die Forschung: Männer aus dem unteren Lohn- und Qualifikationsbereich wären eher bereit, die Rollen neu zu definieren. Ob eine der schreibenden Zunft hier einen Schreiner nehmen würde? Aber jetzt wären wir beim Beuteschema vieler Frauen angelangt. Den Rest erspare ich Ihnen 😉

      • Frank Lauer sagt:

        Tja, Pech für Marcel Zufferey, dass meine Frau deutlich mehr verdient als ich (ca. 30% mehr). Und nein, ich bin weder Müllmann noch Reinigungsfachkraft, sondern führe eine Abteilung mit 40 Mitarbeitern. Aber zu solchen Aussagen kommt man halt, wenn man bei einer Statistik annimmt, dass die Aussage über den Durchschnitt dann auch für alle Haushalte so Gültigkeit hat.

      • 13 sagt:

        @ M.Z.
        Dann machen wir die Agentur zusammen? Gegen Schreiner ist doch nichts zu sagen. Zumindest für handwerklich so unbegabte Menschen wie mich, wirken Männer, die etwas herstellen können, durchaus anziehend. Aber, wie MF sagt, bin ich vielleicht etwas die Ausnahme: Mein Beuteschema tendierte schon immer eher zum Blaumann als zum Boss-Anzug, mit allen Vor- und Nachteilen 😉

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Frank Lauer: Worin genau besteht jetzt mein Pech? Ich weise auf statistische Durchschnittswerte in ganz Europa hin und Sie auf einen Einzelfall.

        @13: Gut, Deal: Machen wir eine Agentur auf 😉

      • Hans Müller sagt:

        Also, man kann davon ausgehen, dass die Bloggerin als erfolgreiche Autorin von der man noch nie was gehört hat und weshalb sie ja noch ein Zubrot mit solchen unterklassigen Blogs verdienen muss, und als Buchhändlerin und angehende Yogalehrerin mit Sicherheit mindestens 50% des Haushaltsbudgets aufbringt!

  • Muttis Liebling sagt:

    Lässt sich auf einen Satz reduzieren: Männer, werdet Frauenimitator.

    Wobei die Punkte Teilzeit, Kochen, Putzen für beide Geschlechter nicht taugen.

    • tststs sagt:

      Ist das jetzt so waaaaahnsinnig viel verlangt?
      Frauen wurden ja auch zu Männerimitatoren… Frauen (nicht alle, bei Gott… NICHT ALLE) haben sich emanzipiert, nehmen ihre „männlichen Rollenanteile“ wahr.
      Es ist doch so, würden sich „die Männer“ wie „die Frauen“ verhalten (Teilzeit, Kinderaufsicht, soziale Kontakte etc) dann würde es der CH ausgezeichnet gehen (Wirtschaft, Kinderbindung, evlt. sogar Partnerschaft/Liebe). Würden hingegen sich „die Frauen“ wie „die Männer“ verhalten (Vollzeit, Stressbewältigung etc.) hätten wir gröbere Probleme…

      • Muttis Liebling sagt:

        Geschlecht und Alter sind die trennschärfsten Merkmale zur Klassifikation von Menschen. Analog allen anderen Bereichen, ob Migration oder Tierschutz, bin ich für mehr Diversifikation, mehr Unterscheidung. Männer und Frauen sollten noch mehr am Unterschied und möglichst wenig an Gemeinsamkeiten arbeiten.

      • Sportpapi sagt:

        „Es ist doch so, würden sich „die Männer“ wie „die Frauen“ verhalten (Teilzeit, Kinderaufsicht, soziale Kontakte etc) dann würde es der CH ausgezeichnet gehen (Wirtschaft, Kinderbindung, evlt. sogar Partnerschaft/Liebe). Würden hingegen sich „die Frauen“ wie „die Männer“ verhalten (Vollzeit, Stressbewältigung etc.) hätten wir gröbere Probleme…“
        Ich glaube eher nicht, dass das so ist.

  • Malena sagt:

    Irgendwie hab ich das Gefühl, eine Liste mit Anweisungen in Befehlsform kommt bei Männern ebenso schlecht an, wie sie bei Frauen ankommen würde… Wenn sich mein Mann nicht so verhält wie ich mir das wünsche könnte es auch daran liegen dass ich a) den falschen Mann ausgesucht habe, oder b) mit meinem Mann nicht vor der Familiengründung klar abgemacht habe, wie wir uns die Aufgaben teilen werden. Gut aufgleisen ist viel einfacher als später umerziehen.

    • Sportpapi sagt:

      oder c), dass ich selber meine Meinung geändert habe oder d), dass man sich zu einem Kompromiss gefunden hat, damit aber nicht mehr zufrieden ist.
      Und immer würde ich gerne auch die Männer fragen, ob sie denn immer in allen Punkten mit dem Verhalten ihrer Partnerinnen glücklich sind. Und wenn nein, wie sie darauf reagieren.

    • Carolina sagt:

      Malena, schön! Ich wünschte immer, ich könnte sowohl Frauen als auch Männern beibringen, sich vor der Partnerwahl mal die eigenen Hoffnungen und Erwartungen genau und kritisch anzuschauen – also mal kurz von der rosa-roten Wolke herunterzukommen. Dann könnte man sich die Umerziehungsgelüste gleich abschminken, die wirklich bei Frauen verbreiteter sind als bei Männern.
      Eines noch: man kann nicht alles im Leben planen und vorausorganisieren! Ich hätte nie im Leben geglaubt, was mit und in mir vorgegangen ist, als ich anfing, Babies zu bekommen. Es war alles neu, alles anders. So auch in anderen Herausforderungen des Lebens, die man nicht alle durchdenken kann.
      Wichtig wäre, dass man sich einen Partner sucht, der nicht bei den ersten Schwierigkeiten gleich davonläuft; einen, der

    • Carolina sagt:

      /2 mit beiden Beinen auf dem Boden steht; der mir Vertrauen entgegenbringt; der eine eher positive Haltung zum Leben hat. Aber um eine Ahnung davon zu haben, wie er/sie sich verhalten wird, wenn der Alltag eingekehrt ist, muss man das Prinzen- oder Prinzessinnenimage mal hinterfragen und vielleicht sogar einen Blick in die Vergangenheit wagen.
      Es können immer noch genügend Dinge in einer Beziehung schiefgehen, auch wenn man einen klaren Blick hat, aber ein Abschied von Maximalforderungen und -erwartungen wäre schon mal ein wichtiger Schritt.

  • Zufferey Marcel sagt:

    Männer, wehrt Euch- aber wir schreiben Euch immer ganz, ganz genau vor, wie und für was ihr euch zu wehren habt! Wagt es ja nicht, euch für etwas zu wehren, was wir nicht für gut befinden! Hört auf, selbstständig zu denken, das übernehmen wir schon für euch! Am besten ist es, wenn ihr gleich ganz aufhört zu denken. Fragt immer ganz brav Mami, ob ihr das, was ihr macht, auch wirklich richtig macht!

    Geschenkt!

    Sagt einer, der sich mit allen Mitteln für Teilzeitarbeit bei seinem Arbeitgeber einsetzt.

    Sagt einer, der sich fragt, warum man die viel höhere Maturitätsquote bei Mädchen für gut und fortschrittlich befindet, ohne sich ernsthaft zu fragen, warum das so ist. Wär‘s umgekehrt, dann wär‘ nämlich der Teufel los..!

    Auf Wunsch liefere ich gerne noch mehr Punkte.

    • Die höhere Maturitätsquote bei Mädchen – respektive die tiefere Quote bei Jungs – wird doch durchaus auch kritisch diskutiert.

      Die entscheidende Frage ist, ob Jungs und Mädchen die Prioritäten einfach anders setzen, oder ob die einen in der Schule schlechtere Voraussetzungen erhalten. Diese Frage diskutieren die Medien eigentlich ganz gut, finde ich – siehe den heutigen Artikel im Tagi.

      • Thomas Baumann sagt:

        Genau. Wuerde man Ihre Aussage wörtlich unverändert auf die tieferen Löhne der Frauen auf dem Arbeitsmarkt anwenden, so würde sie so tönen: „Die entscheidende Frage ist, ob Jungs und Mädchen die Prioritäten einfach anders setzen, oder ob die einen [auf dem Arbeitsmarkt] schlechtere Voraussetzungen erhalten.“ Auf gut Deutsch: Vielleicht werden Frauen ja gar nicht diskriminiert, vielleicht ist den Frauen ein hoher Lohn ja einfach nicht so wichtig. Ich möchte ja nicht wissen, was eine solche Aussage für einen Shitstorm auslösen würde…
        Und statt „andere Prioritäten setzen“ sagen Sie doch das nächste Mal bitte gleich: lernfaul.

      • Sportpapi sagt:

        @Markus Tschannen: Die tiefere Quote bei Jungs wird zwar kritisch diskutiert. Aber das Hauptthema ist dann doch wieder, warum es weniger Frauen in den Kaderpositionen hat. Und welche Spielregeln hier alles geändert werden müssen, damit sich das ändern kann. Übrigens wird zur Erläuterung der Problematik der Maturaquoten auf Margrit Stamms Interview verwiesen, die das allerdings gar nicht aufgreift (bzw. gefragt wird).
        Das mit Abstand spannendste und erhellendste Interview des Tages war das mit der Ex-Prostituierten.

      • Ulrich Gassner sagt:

        Anekdoten sind eine untaugliche Grundlage für allgemeine Aussagen, ich weiss. Ich finde trotzdem interessant, wie es in meiner Maturklasse war. Die Mädchen hatten durchschnittlich die weit besseren Noten. Die Klassenbeste wurde Musiktherapeutin, die Zweitbeste Primarlehrerin. Ökonomisch am erfolgreichsten wurde ausgerechnet mein Kumpel, der die Matur nur mit 4 Pünktchen Polster bestand. Nicht weil er nicht intelligent war, sondern weil er für die Schule nur das Nötigste tat und sich lieber auf seine Hobbies konzentrierte. Diese Hobbies (bzw. die damit erworbenen Fähigkeiten) ermöglichten ihm später den Aufstieg in eine leitende Position in einem grossen Unternehmen.
        So unfair ist das patriarchale System.

      • Martin Frey sagt:

        „Das mit Abstand spannendste und erhellendste Interview des Tages war das mit der Ex-Prostituierten.“
        Fand ich auch, SP.

      • Jan Holler sagt:

        @SP: Das Interview stellt alles in den Schatten, was jemals im Mamablog geschrieben und diskutiert wurde.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Ich komme schon wieder mit einem Link. Dieses Mal mit dem grössten Gleichstellungsbericht der Geschlechter in der Schweizer Forschungsgeschichte (von staatl. Stelle), nämlich dem NFP 60 vom schweizerischen Nationalfonds:

        http://www.nfp60.ch/SiteCollectionDocuments/nfp60_bildung_synthesebericht_de.pdf

        Von einer Jungenproblematik ist in Bern offenbar noch nichts bekannt. Dafür wird man mit vielen altbekannte Vokabeln wie „Stereotypen“, „männertypische, bzw. frauentypische Berufe“, „geschlechterspezifische Zuschreibungen“, etc. bombardiert.

      • Herr Baumann, ich bin mit Ihrer Aussage absolut einverstanden. Der berufliche Status und das Gehalt sind nur sehr beschränkt ein tauglicher Gradmesser für Chancengleichheit. Es regt mich schon lange auf, dass die Anzahl weiblicher CEOs alleiniger Gradmesser für die Gleichstellung der Geschlechter ist. Als ob der CEO-Posten von jedem anzustreben sei. Gleiches Gehalt für gleiche Tätigkeit deucht mich trotzdem selbstverständlich, das hat wenig mit Prioritäten zu tun.

      • Hans Müller sagt:

        Die Wahrheit liegt wohl eher darin, dass MINT Fächer seit Jahrzehnten abgewertet werden im Maturitätscurriculum, während Unsinnsfächer wie Turnen, Philosophie, viele Sprachen und Geographie ein immer höheres Gewicht erhalten. Fächer also, bei denen Fleiss ohne Verstand mehrheitlich zum Erfolg ausreicht. Oft brauchts noch nicht einmal das.

      • Sportpapi sagt:

        Ich überlege gerade, wo wohl „turnen“ in den Gymnasien ein immer grösseres Gewicht erhält. Wobei: Von nicht zählend in der Bewertung ist das ja nicht so schwierig.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ich denke, ich schreibe die Gleichstellungbüros bzgl. der Bildungsthematik einfach einmal persönlich an. Möglicherweise wird daraus sogar ein offener Brief. Oder eine politische Aktion.

        War eine Überzahl von Jungen mit eidgenössischer Maturität vor 20, 30 Jahren noch schlecht, so ist das Umgekehrte heute nun plötzlich gut. Sorry, aber hier stinkt doch etwas ganz gewaltig zum Himmel..! Ja, und den Print-Artikel im ersten Bund vom heutigen Tagi auf Seite 3 werde ich beilegen.

        Wie lautete der berühmte Spruch von Alice Schwarzer einst? „Wenn wir wollen das es unseren Töchtern besser geht, dann müssen wir dafür sorgen das es unseren Söhnen schlechter geht.“ Ich befürchte stark, dass unsere Bildungspolitik diesem Credo zumindest sehr nahe kommt…

      • MINT sagt:

        @Hans Müller
        Dass MINT-Fächer an den Gymnasien heutzutage immer noch abgewertet werden ist Unsinn. An meiner Schule wurden MINT-Fächer, aber auch nur MINT-Fächer, stark gefördert. Alle Projektwochen drehten sich um MINT, es gab Exkursionen an die ETH, ein eigenes Labor mit 3D-Druckern (für die Freizeit) etc. Es wurde sogar obligatorisch für das Wahlfach ein MINT-Fach zu wählen. Das ist alles schön und gut, aber als sprachinteressierte Person stand man dann schön blöd da, als am Studieninfotag nur Auskunft zur ETH gegeben wurde. Mit Fleiss ohne Verstand kam man bei uns im Latein übrigens nicht weit. Zudem sind Sprache und Kunst wichtige Stützen einer zivilisierten Gesellschaft, ich würde diese Fächer also nicht als Unsinn abtun.

      • Hans Müller sagt:

        @ MINT: Es ist heute ohne Weiteres möglich, MINT Fächer (übrigens auch Latein) praktisch vollständig zu umgehen oder stark zu kompensieren, während andere Fächer wie (moderne) Sprachen kaum in diesem Ausmass umgangen werden können. Ich weiss das aus erster Hand. Eine Exkursion an die ETH mit MINT-Förderung gleichzusetzen ist wohl etwas zu kurz gegriffen. Ich sage nicht, dass „weiche Fächer“ unwichtig seien, aber sie erklären zu einem guten Teil, warum Mädchen auf Maturitätsniveau dermassen übervertreten sind. An der ETH und an der Uni Phil II sind sie nämlich plötzlich nicht mehr übervertreten. Und gesucht sind heute Programmierer und nicht soziokulturelle Bloger.

    • tina sagt:

      hast du den artikel gelesen wegen den maturaquoten? da stehts recht deutlich, nicht?
      mädchen in der pubertät entscheiden sich eher für eine schulische bildung, das liegt ihnen besser. jungs ziehen es vor, in einen beruf einzusteigen. ich kenne solche jungs: keine lust nur auf schule. kenne auch solche väter: würden es ihren jungs nicht empfehlen. man kann auch später noch die erwachsenenmatura machen, die berufsmatura nachholen, usw

      • tina sagt:

        in den 90ern sei die matura geändert worden, sprachen sind stärker gewichtet. meine jungs scheiterten auch daran

      • tina sagt:

        aber sie sind auch nicht motiviert, sich durch weitere schuljahre zu kämpfen und anschliessend noch zu studieren. so einen weg kann man auch nach einer berufslehre machen und solche berufsleute sind ja begehrt.

      • tina sagt:

        übrigens fand ich etwas enttäuschend, dass du selber nichts nichts von dir aus auf meine fragen geantwortet hast hinsichtlich des beispiels doppelresidenz (da bei deiner liste mit den normalen berufen): so von wegen „runterheiraten“ (soll gemäss dir zum beispiel ja nie vorkommen), handhabung (wie findet man mit einem mittleren bis tiefen einkommen in der nächsten nähe eine bezahlbare 2. gleich grosse wohnung und wenn nicht, was dann….). ich stellte konkrete fragen und deine antwort war: warten wirs ab. dabei hast du ja behauptet, dieses modell sei in vielen ländern/regionen schon zu über 50% vertreten.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Tina, den Artikel im Tagi habe ich auch gelesen.

        Da Du immer nur das Haar in der Suppe zu suchen scheinst, und die von mir verlinkte Seite bereits innert weniger Minuten schon vollständig durch gelesen, verstanden und interpretiert hast- was eine beachtliche Leistung ist, Hut ab, wirklich!- bleibe ich bei meiner Antwort.

        Vor 20, 30 Jahren gab es auch keinen Grund, anzunehmen, die Mädchen seien halt alle selber schuld an der tiefen Maturitätsquote ihres Geschlechts. Das hat sich nachweislich als vollkommen falsch heraus gestellt. Aber bei Jungen soll dasselbe Argument nun plötzlich ziehen…!? Bei allem Respekt: Aber so zu argumentieren ist das Allerletzte und entbehrt jeder Logik und Stringenz!

      • Marcel Zufferey sagt:

        „Ein Schulsystem wie gemacht für Mädchen“, lautete übrigens der Titel des heutigen Tagi-Artikels eindeutigerweise. Vielleicht solltest du ihn auch ganz zu Ende lesen. Im letzten Absatz steht nämlich etwas ganz Wesentliches.

        Möglicherweise haben wir beide einfach eine total unterschiedliche Wahrnehmung bzgl. dieses doch recht fundiert und gut recherchierten Artikels. Das hat wahrscheinlich weniger mit uns beiden-, als vielmehr mit unserem Geschlecht zu tun. Klingt unschön, ist aber so. Das soll übrigens keine Wertung darstellen.

      • tina sagt:

        warum fühlst du dich denn angegriffen? ich habe ja nicht gesagt, dass ich das super finde, ich habe im gegenteil geschrieben, dass meine jungs auch an den sprachen scheiterten, welche wichtiger wurden bei der maturaprüfung in den 90ern.
        und dass ich nunmal einige männer kenne, die ihren söhnen abraten das gymi direkt nach der volksschule zu absolvieren habe ich ja auch nicht bejubelt.
        aber lass mal argumente hören wegen dem thema von gestern, das ich hier nochmals auf den tisch legte

      • tina sagt:

        deinen link habe ich übrigens nicht gelesen sondern mich auf deinen text oben in diesem thread hier bezogen und auf den tagi artikel wegen den maturaquoten, den ich heute las

      • tina sagt:

        Gymnasiallehrerin Gisela Meyer Stüssi sieht in den unterschiedlichen Maturitätsquoten von Mädchen und Jungen kein Problem: «Viele Männer verschieben die Ausbildung einfach auf später. Sie machen mit 25 oder 30 Jahren ihre Abschlüsse. Auch weil sie wissen, dass sie mehr Zeit für den Aufbau ihrer beruflichen Karriere haben als Frauen.» Die Überzahl der Mädchen an den Gymnasien habe nicht dazu geführt, dass später die Frauen die Männer im Berufsleben überholten, sagt auch Bildungsforscher Stefan Wolter. Das habe auch mit der Berufswahl zu tun. Noch immer würden Männer häufiger Studienrichtungen wählen, die ihnen Erfolg und Prestige versprechen. Und nach einer Berufsmatur begänne ein Drittel mehr Männer ein Studium als Frauen.

      • tina sagt:

        und dann wird gleichzeitig festgestellt, dass sogar die klassenbesten im gymi später beruflich keine karriere machen. also ist der rummel ums gymi vielleicht die aufregung ja gar nicht wert? eine breite allgemeinbildung finde ich allemal begrüssenswert.
        zu der gewichtung von sprachen erfuhr ich mal, dass es dabei nicht um ein talent gehe, sondern um die fähigkeit, sich dinge anzueignen. es geht um diese fähigkeit, die geprüft wird. weil es diese fähigkeit ist, die man in gymi und beim studium braucht. nicht das sprachtalent eigentlich

      • tina sagt:

        aber ich frage mich ernsthaft, warum einige männer dermassen darauf bestehen, dass sie als männer diskriminiert werden. warum wurde meine argumentation schon wieder als anti-männer eingestuft? es ist mir schleierhaft und DAS ist es, was meiner ansicht nach schwer bedenklich ist. dieses nach hass suchen

  • Frank Sinatra sagt:

    Wie weit sie von der Realität weg sind, unfassbar. Wenn man die Ratschläge liest könnte man meinen wir Männer seien Monster, dumm, blöd etc.! Wo ist nur der Respekt gegenüber uns geblieben?

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