Warum will der Mann nicht mehr kuscheln?

Eine Prostata-Operation kann viellerlei Auswirkungen auf eine Beziehung haben. Bild: Raisa Durandi

Eine Prostata-Operation kann vielerlei Auswirkungen auf eine Beziehung haben. Bild: Raisa Durandi

Verspürt der Mann nach einer totalen Prostatektomie auch keine Lust mehr auf Zärtlichkeit und Kuscheln? Die Hormone sind ja noch vorhanden, oder?

Die radikale Prostatektomie bezeichnet ein Verfahren, bei dem die Prostata vollständig entfernt wird. Es stellt derzeit den Hauptanteil der kurativen Behandlungsmöglichkeiten beim organbegrenzten Prostatakrebs dar. Es handelt sich hierbei um eine anatomisch schwierige Operation, bei der die für die Erektion notwendigen Nervenfasern oft geschädigt werden, was in der Regel zum Verlust der Erektionsfähigkeit führt – einer sogenannten postoperativen erektilen Dysfunktion. Dies ist laut einer gross angelegten epidemiologischen Studie in bis zu 88 Prozent der Eingriffe der Fall. Nur selten lässt es der Krebs zu, dass diese Fasern durch schonende OP-Techniken erhalten werden. Aber auch bei einer nervenschonenden OP treten in der Regel Erektionsprobleme auf, welche im Verlauf einiger Monate wieder nachlassen können. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht.

Nebst den Erektionsproblemen kann es nach einem solchen Eingriff zu einer Reihe weiterer sexueller Problemen kommen. So erleben viele Männer den Orgasmus nach der Prostatektomie als wesentlich weniger intensiv und manche Männer können gar keinen Orgasmus mehr haben (sogenannte Anorgasmie).

Eine radikale Prostata-OP führt zudem immer zum Verlust der Ejakulation, da nebst der Prostata auch die Samenblasen entfernt werden. In den ersten Monaten nach der Operation kann es auch zu einer Inkontinenz kommen, die von vielen als peinlich erlebt wird und zu Vermeidung von sexuellen Aktivitäten führt.

Wie Sie richtig erwähnen, hat die radikale Prostatektomie keine direkten Auswirkungen auf die Testosteronproduktion und sollte demnach die sexuelle Lust nicht beeinträchtigen. Und dennoch klagen bis zu 80 Porzen über Libidoverlust, was jedoch hauptsächlich psychische Ursachen hat. Die beschriebenen Sexualprobleme wie die Erektionsstörungen führen nämlich oft zu sexuellem Frust, zu einem Gefühl des Versagens, kein richtiger Mann mehr zu sein und die Frau nicht mehr befriedigen zu können. Denn die Sexualität und die sexuelle Funktion bleiben auch im reiferen Alter ein wichtiger Aspekt der Persönlichkeit und des Selbstwerts. Hinzu kommen andere Ängste, zum Beispiel, dass die Partnerin ihn verlassen wird oder dass der Krebs zurückkehren könnte. Dies erschüttert das Selbstwertgefühl zutiefst und viele Betroffene ziehen sich von ihrer Partnerin zurück und gehen allen Zärtlichkeiten aus dem Weg.

Hier ist es wichtig, den Betroffenen bereits vor der OP über die möglichen Konsequenzen aufzuklären und die Partnerin von Anfang an miteinzubeziehen. Denn auch bei der Partnerin kann es zu Zweifeln kommen, wenn sie die zunehmende Abweisung und Isolation des Partners wahrnimmt, jedoch aufgrund mangelnder Kommunikation nicht weiss, was im Partner vorgeht. Indem man sich gemeinsam von den Defiziten abwendet und Alternativen zum Geschlechtsverkehr bespricht, können sich so neue Perspektiven für ein erfülltes Sexualleben auftun. Doch gilt es, nicht zu vergessen, dass viele der Betroffenen in einem Alter sind, in dem unabhängig von der OP die Testosteronproduktion abnimmt und dies die sexuelle Lust ebenfalls negativ beeinflussen kann. Hier kann eine medikamentöse Behandlung im Sinne einer Testosteronsubstitution hilfreich sein.

91 Kommentare zu «Warum will der Mann nicht mehr kuscheln?»

  • Stefan sagt:

    Beim Orgasmus schon Erfahrung gemacht mit abdrücken des Samenleiters (hinter den Hoden in der Leiste) ?
    Es ist eine neue Erfahrung für IHN !!! — Für SIE ?
    Für ihn es ist gewöhnungsbedürftig, aber rasch erlösend, trocken, sauber, schnell und langfristig, nicht so kräftezehrend.
    Das zurückgehaltene Ejakulat wird beim nächsten Pipi auf natürliche weise mit dem Urin ausgeschieden.

  • Jacques sagt:

    „Warum will der Mann nicht mehr kuscheln?“. – Ich habe noch nie gekuscht, und werde auch in Zukunft nie kuschen. Nicht einmal dazumals vor Mutter und diesen Moraltanten. Wer bin ich denn? Leide ich etwa an einem Oedipus-Komplex? Prof. Freud fragen – würde mir sogar Freude machen.

    • Jacques sagt:

      Aber es freut mich sehr, in Bezug auf eine kleine Prostata-Vergrösserung von der klinischen Urologin Andrea Burri beraten zu werden. 1. Im Alter normal – einfach mehrmals „Pipi“ machen. 2. Und danke der Nachfrage – das andere funktioniert noch sehr zufriedenstellend. Ich finde, Wechseljahre der Frauen – viel schlimmer. Besonders wegen Gemüt!

  • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

    Frau denkt an Kuscheln, es muss ja nicht zur Penetration kommen. Mann hatte Krebs. Was soll’s? Er soll gefälligst damit klar kommen und die Bedürfnisse der Frau stillen. FY! Dass der Mann sich Gedanken macht, dass sein Ableben in den folgenden fünf Jahren um Faktor X gestiegen ist, das kümmert die Frau nicht?Ich wünschte mir mehr Empathie. Stützend, altruistisch, auf ihren Mann fokussiert, statt zu drängen & zu fordern, es könne ja auch ohne Sex gehen. Denn: Was weiss sie davon? Krebspatienten plagt in erster Linie der Gedanke, ob sie das nächste Jahr erleben. Jeden Tag. Da wäre es ratsam, dass sich der Partner auf das einstellt und sich Hilfe zB bei der Krebsliga holt: Wie kann ich meinen Partner unterstützen? Wie können wir den Alltag neu gestalten. Zuhören, beobachten, handeln, lernen!

    • Carolina sagt:

      Wieviele Posts genau sehen Sie hier, in denen Frauen das, was sie Ihnen im Rundumschlag vorwerfen, fordern? Ich sehe keinen einzigen. Die meisten Paare werden irgendwann die Erfahrung Krankheit/Notlage in irgendeiner Form und in irgendeinem Alter zusammen bestehen müssen – oder daran scheitern. Das zu einem Geschlechterthema zu erheben, finde ich, gelinde gesagt, ein Armutszeugnis.

      • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

        Lesen Sie bitte die Frage der Fragestellerin und die Antwort der Expertin. Am Rande wird der psych. Druck erwähnt, der Krebs könnte zurückkommen. Ich kommentiere daher die Frage und die Antwort, nicht das Geschlecht. Was es für den Mann bedeutet, kann nur er ihr sagen. Evtl. während eines geführten Gespräches. Fragt sich, ob sie für die Antwort bereit ist oder sie hier nach Absolution sucht. Ich weiss es nicht. Sie vielleicht? Ich fände es schade, wenn sie nicht fähig wäre, genau in einer für ihren Mann so traumatischen Phase ihre (sexuellen) Bedürfnisse zurückzuschrauben, sondern nach einem Knopf (die Expertin?) sucht, der alle Probleme löst. Was ist ihr wichtiger? Ihr Bedürfnis nach Intimität oder das Leben ihres Partners? Evtl. hat er das auch bemerkt und zieht sich darum zurück?

  • Bebbi sagt:

    Was mir in den Kommentaren zu wenig berücksichtigt wird ist, dass die Frauen sich Gottseiddank verändert haben und selbstsicherer aber damit auch fordernder geworden sind!
    Gewisse Männer verunsichert das und sie ziehen sich gefühlsmässig zurück!
    Ausserdem wird alles auf die Penetration reduziert was wiederum eine Vorstellung von Sexualität produziert welche Liebe und Zärtlichkeit verhindert!
    Ohne anklagen zu wollen stelle ich fest, dass viele Frauen zwar gerne kuscheln würden aber sich selber im Wege stehen.

  • Hannes Müller sagt:

    Die Wirkung der Operation auf die Psyche des Mannes wäre also etwa so wie die Wirkung einer typischen Frauenopreation auf die Frau: Wenn bei der Frau etwas rausgenommen wird, empfindet sie ggf. erst mal anders und muss sich neu an die Sexualität gewöhnen. War bei meiner Frau jedenfalls so. Und eine Freundin hat sich vor so einer Operation gefragt, ob sie nachher noch eine richtige Frau sei. Grosser Unterschied: Bei den Frauen finden diese Operationen statt, wenn sie noch um die 40 sind, also wenn die Libido grundsätzlich noch voll da ist.

  • Widerspenstige sagt:

    Die Frage wäre eher so zu stellen: will der Mann überhaupt noch kuscheln, wenn er seinen Orgasmus gehabt hat? Das wäre in diesem Zusammenhang auch noch ein weites Feld zum Abtasten, ohne dass man krankheitshalber es so in den Raum stellt …

    • Zufferey marcel sagt:

      Stimmt. Ist aber völlig themenfern.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      kurz und bündig. vorher – ja. nachher – nein.

      • Tom sagt:

        vorher, zwischendurch, nachher: liebend gern

      • Hans Hintermeier sagt:

        Wir kuscheln vor allem nach dem Sex, dann haben wir/ich mehr Geduld und Zeit (Endorphine wirken!). Kuscheln ist bei uns eher nicht das Vorspiel, meine Frau hat bessere Vergührungkünste 🙂

    • Heinz sagt:

      WS
      Nach dem Orgasmus ist vor dem Orgasmus. Man nimmt dann den nächsten in Angriff.
      Jetzt ohne Spass: Frauen können unbegrenzt viele Orgasmen haben, wir Männer leider nicht. Darum muss ich als Mann immer warten, bis wir dann sagen, beim nächsten kommen wir gemeinsam. Funktioniert am besten in der Reiterstellung. Die Frau konzentriert sich nur auf sich selbst und ich halte dagegen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Es gibt Männer, die weder vorher, noch hinterher kuscheln. Ein grosser deutscher Dichter reimte einst etwas ungelenk:

      Trüg ich Fransen, oder Puscheln
      hätt ich vielleicht Spass am Kuscheln
      Mädchen, schau auf mein Gemächter
      warum, glaubts Du, wuchs dieses Zepter?

    • Widerspenstige sagt:

      Wieso völlig themenfern, Marcel Z? Das verstehe ich jetzt nicht, wieso Sie da keinerlei Zusammenhang herbei führen können. Wer es gewohnt ist, Zärtlichkeiten auszutauschen auch nachher, seien diese noch so reduziert, hat das Schloss zum geheimnisvollen Reich der Sinnlichkeit entdeckt.

      Ja, davon gehe ich aus bei Ihnen, Rittersmann. Wobei … ein edler Ritter würde meinem Hinweis nicht abgeneigt sein oder ihn bereits kennen.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Weil ich denke, dass das nicht Kuscheln wollen (danach) vielfältige Gründe haben kann. Als junger Mann habe ich z. B. den Sinn des sog. Nachspiels nie richtig verstanden.

        Jetzt sieht’s etwas anders aus. Aber nur etwas 😉

      • Philipp Rittermann sagt:

        ja also. das perfekte nachspiel besteht darin, wann sie mir ein kühles bierchen holt. 🙂
        ws: nicht alles was man kennt, muss man auch anwenden.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    …und wenn man(n) mal keinen bock hat – https://www.youtube.com/watch?v=oEcf2KygHEo
    🙂

  • Dani sagt:

    Ich hatte von dem ganzen Elterngeheule hier eh das Forum satt (Kein Ende in Sicht). Ich schätze den wöchentlichen Exkurs in andere Gefielde sehr, nimmt es auch mal den ewigen keiffenden Müttern und Väter den Spielraum für ihre völlig undienlichen Streitereien weg.

    Zum Thema kann ich nichts beisteuern, da ich davon nicht betroffen bin, und hoffe, auch nie davon betroffen zu sein. (Prostatakrebs) Dass man mit werdendem Alter die Lust an gewissen Dingen (langsam) verliert, ist vollkommen normal. Ich fände es von der Natur törricht, mich mit einem alternden Körper auszustatten, wenn aber der Geist stets in der „Fortpflanzungsspirale“ gefangen bleibt. Viel mehr irritert mich die Tatsache, dass gewisse Menschen, sich mit zunehmenden Alter wieder einem jüngeren Partner zuwenden.

    • 13 sagt:

      „Ich hatte von dem ganzen Elterngeheule hier eh das Forum satt (Kein Ende in Sicht). Ich schätze den wöchentlichen Exkurs in andere Gefielde sehr, nimmt es auch mal den ewigen keiffenden Müttern und Väter den Spielraum für ihre völlig undienlichen Streitereien weg. “

      Und gibt Ihnen anscheinend neuen 😉 Ich hoffe, es tat mal gut?

  • Adrian Meister sagt:

    Lucrecia, es ist ein wohl schwieriges Thema. Als einigermassen Betroffener (einigermassen heisst, meistens aber nicht immer) nur soviel: die Lust zu penetrieren ist da, ist aber mit zunehmendem Alter nicht mehr das Mass aller Dinge. Mir persönlich ist es wichtiger, meine Partnerin zum Höhepunkt zu bringen, als diesen selbst zu erleben. Was überhaupt nicht abnimmt, im Gegenteil, ist die Lust zu kuscheln, zu berühren, zu riechen, zu spüren, zärtlich zu sein. Sinnlichkeit statt Sex. Ich bin Single, somit sind diese Momente sowieso eher selten, umso mehr, Qualität statt Quantität.
    Dass aber die abnehmende Libido auch mit Verlust des Selbstwertgefühls verbunden ist, will ich nicht verschweigen…. trotz blauer Pillen.

    • Lucrecia sagt:

      Danke

    • Peter sagt:

      Das „Eindringen“ ist nur ein Teil davon – und nicht das Wesentlichste. Es gibt viele Möglichkeiten, der Partnerin Lust und Erfüllung zu bereiten. Ich bin betroffen, seit meiner Prostataentfernung ist meine Fähigkeit zur Erektion beeinträchtigt. Die Fähigkeit, ein „Orgasmusgefühl“ (ohne Ejakulation), ist begrenzt vorhanden. Dank dem tiefen Verständnis meiner Frau – wir hatten vor der Operation uns über die Folgen verständigt – und unsere gemeinsamen Liebe, finden wir Wege. Und Nähe, Kuscheln, Zärtlichkeiten sind unabdingbar. Diese Entscheidung zur Operation haben wir gemeinsam getroffen, unserer Liebe und Kinder wegen.

      • Lucrecia sagt:

        Haben Sie schon Tango probiert?

      • Peter sagt:

        In wie fern?

      • Lucrecia sagt:

        Besuchen Sie mal eine Milonga (Tanz-Abend) und Sie werden sehen, was ich meine. Nicht den spektakulären Hollywood-Tango, sondern so, wie die Paare es einfach geniessen.
        Sinnlichkeit, Nähe, Leidenschaft, alles da. Dabei stilvoll gekleidet.
        Dort führt niemand, Mann und Frau spüren subtil, wohin es geht, Körper an Körper.

        Senkrechte Erotik.
        Vielleicht wäre es was für Sie.

      • Peter sagt:

        Ich kann es mir vorstellen; fürchte aber, punkto Tanz und Musik bin ich ein hoffnungsloser Fall. Aber Danke für den Hinweis 🙂
        Im Übrigen haben wir uns ganz gut damit arrangiert.

      • Lichtblau sagt:

        Ich wollte schon fragen, ob Männer wirklich je das Wort „kuscheln“ für den Austausch von Zärtlichkeiten mit ihren Partnerinnen oder Partnern benutzen. Für mich geht das eher mit Kindern, flauschigen Haustieren oder Kissen. Aber das Kuscheln hat wohl das frühere Schmusen ersetzt. Nach den feinfühligen Beiträgen von Adrian und Peter sehe ich, dass ich offenbar falsch lag. Danke dafür.
        Und @Lucrezia: „Senkrechte Erotik“;-). Stimmt, Tango ist toll.

      • Diego V. sagt:

        Fast getroffen ….
        „Der Tango ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens.“
        von George Bernard Shaw

      • fabian sagt:

        Lucrecia „Dort führt niemand, Mann und Frau spüren subtil, wohin es geht“
        Beim Tango führt immer der Mann. Wenn Sie mal getanzt haben mit einem Mann der nicht führt oder nicht führen kann, wissen Sie was ich meine.

      • Lucrecia sagt:

        Diego: Danke, ich kannte das Zitat, aber nicht die deutsche Version.
        Fabian: Ja, schon viel mehr der Mann. Aber die Frau darf „mitreden“ (Sie wissen, was ich meine.) Im Gegensatz zur Salsa, wo praktisch alles auf Arm-/Handkommando des Mannes stattfindet. Ich habe leider zu wenig Erfahrung in Tango. Hatte einige Lektionen, war fantastisch. Leider habe ich einen Nicht-Tänzer geheiratet… Ich würde sehr gerne Teil dieser Szene sein.
        Es freut mich auf jedem Fall, dass sich zwei Tango-Tänzer sich aufgrund meines inexakten Kommentars gemeldet haben! 🙂

      • Tinetta sagt:

        @Fabian: Falsch, beim Tango führt die Frau 😉

        Das weiss „mann“ ja.

      • fabian sagt:

        lucrecia, ich darf ihnen auch beim salsa widersprechen. eine frau die gut tanzen kann, wird es schätzen, wenn der mann sie zwischendurch solo tanzen lässt, ihr ganzes styling- und bewegungsrepertoire auspacken und nicht mehr zu stoppen sein. die schweizer durchschnittstänzerin hingegen wird froh sein, wenn der mann sie nicht zu lange alleine lässt, weil sie sich nicht wohl fühlt und nicht weiss was tanzen und wie bewegen – so dumm das klingen mag. so oder so: ein mann der gut führen kann ist nicht das schlechteste.

  • Lucrecia sagt:

    Ich stelle mir das so vor: Wenn der Mann engen Körperkontakt mit der Frau hat, dann weckt es bei ihm die Lust, in sie einzudringen. Dass er nicht mehr kann, ist schmerzhaft, deshalb vermeidet er das. So gesehen ist gerade die noch vorhandene Lust auf mehr der Grund, warum er abblockt. (Sehr geehrte Herren, sehe ich das richtig?)
    Das heisst, wenn der Mann im Alter gleichzeitig weniger kann und weniger will, hat die Natur alles richtig gemacht. Ist es dann sinnvoll (ausser für die Pharma, versteht sich), die Lust durch Medikamente steigern zu wollen? Erhöht das nicht den Leidensdruck? Oder war das eher eine Bemerkung für Männer, die noch einigermassen können?

    • Heinz sagt:

      Lucrecia
      Für uns Männer währe es wichtig von euch Frauen zu lesen, was ihr denn dabei entfindet, wenn ihr noch Lust auf einen gemeinschaftlichen Orgasmus (bitte keine Dildo Diskussion) habt, eurer Partner aber körperlich dazu nicht mehr in der Lage ist. Verzichtet ihr denn darauf? Oder sucht ihr die Freigabe fürs Fremdgehen ohne Aufgabe der Partnerschaft?
      Vielleicht würde eine offene Diskussion mit dem Partner helfen.

      • 13 sagt:

        @ Heinz
        Gibt es das „euch Frauen“? Ich denke, dass jede Frau (wie auch jeder Mann) anders mit einer solchen Situation umgehen. Ich persönlich würde wohl kurzfristig eine andere Art der Intimität suchen quasi als Kompensation, d.h. verzichten ja, aber wohl nicht ganz ohne Alternative. Langfristig hängt von Umständen ab: Wie alt ist man in diesem Zeitpunkt? Ist es definitiv endgültig oder besteht eine Chance, dass es wieder kommt? Wie steht mein Mann dazu? Wie gross ist der Leidendruck? Fremdgehen nein, aussereheliche Kontakte mit Zustimmung des Mannes, vielleicht, unter gewissen Umständen. Diese Ehrlichkeit und Offenheit würde ich aber auch im umgekehrten Fall erwarten.

      • Lucrecia sagt:

        Lieber Heinz,

        Leider kann ich die Frage schlecht beantworten, weil ich das nicht kenne, aber ich versuche es.

        Mir wäre es wichtig, dass die Intimität noch vohanden ist und das wir auf anderer Weise „verschmelzen“. Auch sehr wichtig, dass er sonst so bleibt, wie ich ihn kenne und liebe, sein Verhalten nicht ändert.
        Ich glaube, wir würden am Anfang viel sprechen und weinen. Aber uns dann aufs Neue einstellen. Ich würde für den Erhalt der Intimität, der Nähe als Kern der Beziehung kämpfen.
        Verzichten ist nicht das richtige Wort. Es soll heissen: ersetzen. Das Verlorene vergessen und sich aufs Vorhandene und ev. Neugewonnene fokussieren.

        Ein Fremdgehpass wäre hier eine Kapitulation, würde meinen Mann zusätzlich ‚kastrieren‘ und uns voneinander entfernen.

        So meine Vorstellung

      • Heinz sagt:

        Ein Danke an die Frauen für die Antworten!
        Als Mann könnte man sagen: Ich will als dein Partner will, dass du deine sexuellen Erlebnise und Entspannung erhältst, dass ist wichtig für dich. Leider kann ich es dir nicht mehr bieten, darum ist es für mich ok, wenn du es dir anderswo holst. Wir reden aber nie über wie und wo. Ich erwarte aber auch dass du mit diesen Abenteuer auch nicht über mich sprichst.
        Aus Sicht der Frauen (Spekulativ):
        Eine Frau hat ein Mann der immer will, sie möchte aber nicht so oft. Ihre Freundin möchte es auch mal wieder, ihr Mann kann aber nicht mehr. Könnte die Frauen da sich nicht absprechen? Die eine leiht den Mann der andern mal aus, während sie dafür mit deren Mann eine Wanderung macht. Nur Frauen sollten das absprechen, Männer niemals, geht gar nicht.

      • Tinetta sagt:

        Lieber Heinz, es eine schwierige Frage. Ich war einmal in einer ähnlichen Situation. Wir haben die Situation mit viel Nähe, Zärtlichkeit, andere Formen zusammen gelöst. Die Freigabe fürs Fremdgehen scheitert daran, dass es dann eine Art „Selbstbefriedigung zu Zweit“ wird. Man trifft einen fremden Mann, ausschliesslich für den Sex. Das kann vielleicht einige Male spassig sein, wird aber den zuhause gelassenen Mann emotional sehr belasten, auch wenn er notgedrungen wohl das Fremdgehen unterstützt. Mir geht es vor allem um die Nähe zu dem Mann den ich liebe. Es ist nicht der Akt an und für sich. Wir haben viele Formen für uns gefunden. Das sinnlichste war auf dem See auf einem SUP. Ich sass drauf und mein Mann nahm mich in seine Arme, liebte mich eben so wie es geht. Es war unbeschreiblich

    • Tom sagt:

      Die oft tief verwurzelte Angst zu versagen kann bei beiderlei Geschlechter die Nähe und nicht sexuelle Zärtlichkeit blockieren. Der libidoschwache Partner möchte beim anderen nicht die Lust auf mehr wecken aus Angst diese vermeintliche Erwartung nicht erfüllen zu können.
      Wir haben grossenteils verlernt Nähe und Zärtlichkeit ohne eine sexuelle Komponente zuzulassen.
      Freunde ohne Berührungsängste und Kuschelparties können hilfreich sein dies wieder zu erlernen.

  • Zufferey Marcel sagt:

    Und noch etwas zum Thema selber: PSA-Tests geniessen bislang einen z. T. zweifelhaften Ruf, weshalb diese Studie hier ins Leben gerufen worden ist:

    https://www.probase.de/?page_id=693?page_id=693

    „Ziel der PROBASE-Studie ist die Etablierung einer standardisierten, risikoadaptierten Prostatakrebs-Früherkennung, vergleichbar der Darmkrebs-Früherkennung (…) Die Prostatakarzinom-Vorsorge könnte künftig zehn Jahre später beginnen, da derzeit in der Deutschen S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom empfohlen wird, Männer im Alter ab 40 Jahren mit einer Lebenserwartung von mehr als zehn Jahren über die Vor- und Nachteile des PSA-Screenings aufzuklären.“

    • Peter sagt:

      Ist der PSA-Wert erhöht, dann stimmt etwas nicht. Und das sollte man abklären. Auch wenn es verschiedene Ursachen hat. Und: Hat es in der Familie Männer mit Prostatakrebs, auf jeden Fall. Die Alternative ist nicht schön.

    • Muttis Liebling sagt:

      Die Sensitivität und Spezifität des PSA- Tests liegen um 80-85%, bzw. 20-25%, was nicht rechtfertigt, diesen Test als Kassenleistung zu vergüten. Der qualifizierte Münzwurf zeitigt schlechtere Resultate, aber viel schlechter sind die auch nicht.

      Ebenso haben nur ca. 10% aller gesicherten Befunde einen Einfluss auf die Gesamtprognose des Herren, man stirbt eher mit als am Prostatakarzinom. (ab 80 Jahre ziemlich regelmässig).

      Ich würde keinen PSA- Test machen und nur, wenn sowieso eine Untersuchung fällig ist, den Kollegen bitten, die Prostata mit dem Finger zu palpieren. Sollte ein Karzinom so wahrscheinlich werden, wird es nur operiert, wenn es die Harnröhre verengt, ich also nur noch unter Schmerzen pinkeln kann.

      • Peter sagt:

        Wenn man nicht in die Risikogruppen gehört, ist der Test in der Tat zweischneidig. Sobald aber die rektale Abtastung zu einem Ergebnis führt, sollte es geprüft werden.

      • Widerspenstige sagt:

        Da hast Du wieder ein heisses Eisen angefasst, Mother’s Finest. Ich frage mich auch, wieso die blaue Pille über eine Krankenkasse finanziert wird, aber Verhütungsmittel selber berappt werden müssen. Das darf ruhig mal näher unter die Lupe genommen werden vom Preisüberwacher oder wer da zuständig ist. Das ist, gelinde gesagt, ein Skandal!

    • Martin Frey sagt:

      @zufferey: Flächendeckendes PSA-Screening ist in der Tat sehr strittig, die Evidenz nicht annähernd so gut wie beim Darmkrebs. Angegangen kann es dann auf mittlerweile 4-5 Arten, wovon nur eine operativ ist. Und ja, in der Schweiz wird im internationalen Vergleich relativ viel operiert, da haben Sie recht.
      @Widerspenstige: die kleinen blauen Pillen sind nicht kassenpflichtig.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Das sei ja auch beim Gebärmutterhalskrebs der Fall: Es wird in zu vielen Fällen gleich alles ausgeräumt, wie meine Mutter das einmal salopp genannt hat. Dabei würde eine Extraktion in vielen Fällen auch reichen- aber eben: Der Erfolgsrechnung des Spitals wird manchmal mehr Bedeutung beigemessen…

      • Muttis Liebling sagt:

        Es gibt eben Medizin und Krankheitsbewirtschaftung. Beide verfolgen sehr unterschiedliche Ziele.

      • Peter sagt:

        Ist die Diagnose dann da, sieht alles anders aus. Hängt natürlich auch vom Alter ab. Bei 80 jährigen kann anders therapiert werden, als beim 45 jährigen.

      • Zufferey Marcel sagt:

        ML, das haben Sie aber wieder einmal sehr schön ausgedrückt 😉

      • Martin Frey sagt:

        Eine Extraktion wovon Herr Zufferey? Ich würde meinen, dass man heute doch zumeist versucht, das Organ zu retten. Aber nach wie vor bedeutet ein verpasstes, metastasiertest Cervix-CA je nach Stadium ein Todesurteil für die Betroffenen. Einzig mit den Impfungen kann man die Rate des Auftretens signifikant drücken, womit auch die notwendigen Eingriffe seltener werden.

      • Zufferey Marcel sagt:

        @ Frey: Eine Extraktion des vom bösartigen Tumor befallenen Teils der Gebärmutterschleimhaut im Frühstadium. Das hat allerdings zur Folge, dass man den Pap-Abstrich danach zwei Mal jährlich machen muss.

      • Martin Frey sagt:

        Ohne jetzt zu pedantisch schulmeistern zu wollen, MZ. Aber man muss unterscheiden zwischen Cervix und Uterus. Den PAP machen Sie von der Cervix, wenn es das (CIN) Stadium zulässt machen Sie dann vielleicht eine Konisation.
        Das Management von Uterustumoren ist eine andere Geschichte.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Nein, das hat mit Schulmeisterei überhaupt nichts zu tun, ganz im Gegenteil, Herr Frey. Ich war von dieser Problematik vor Jahren betroffen, d. h. meine Frau, nicht ich. Da sind mir wohl die Begriffe durcheinander geraten.

        Sie wohnen nicht zufällig an einer Hanglage in einem Haus aus den Siebzigerjahren, oder? Die Frage ist ernst gemeint. Wegen dem Namen: Mein ehemaliger und sehr guter Hausarzt hiess nämlich ebenfalls Frey.

      • Martin Frey sagt:

        Haus mit Hanglage, leider nein, das bin nicht ich.
        Das mit den Begriffen wollte ich nur etwas zurechtrücken. Wenn ich merke dass jemand offen dafür ist, erkläre ich gerne mal etwas. Das vertragen nicht alle hier, darum lasse ich es meistens.
        Hoffe Ihrer Frau geht es gut.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Zum Glück ist alles wieder gut, ja, danke der Nachfrage 😉 Nach so vielen Jahren sind wir wieder da angelangt, wo die statistische Wahrscheinlichkeit (nochmal) an Krebs zu erkranken wieder gleich hoch ist, wie zuvor.

  • Franz Vontobel sagt:

    Hier möchte ich über Dinge lesen, die wenigstens im Entferntesten etwas mit meinem Muttersein zu tun haben.

    Genau! Der Blog ist schliesslich der persönliche Selina-Ratgeber und soll ausschliesslich Dinge behandeln, die mit ihrem Muttersein zu tun haben…

    Wer hat da gerade „egozentrisches Weltbild“ gesagt?

  • Selina sagt:

    Einmal mehr: was sollen solche Themen im MAMA-Blog? Hier möchte ich über Dinge lesen, die wenigstens im Entferntesten etwas mit meinem Muttersein zu tun haben. Für alles andere gibt es sicher genügend ander Foren und Blogs!

    • Martin Frey sagt:

      Sexualität und männliche Libido haben rein gar nichts mit Ihrem Muttersein zu tun? Nicht im entferntesten?
      Erstaunlich…

      • Franz Vontobel sagt:

        Sprossung, Herr Frey… 😀

      • Martin Frey sagt:

        Oder doch irgendeine Form der Jungfernzeugung, wer weiss? 😉

      • Zufferey Marcel sagt:

        Jungfräuliche Empfängnis vielleicht..? Man kann da nur spekulieren…

        Zum Thema: Eine Fachkraft hat mir einmal gesagt, heute würden viele Männer herumlaufen, die keine Prostata mehr haben, obwohl man sie gar nicht hätte heraus operiert müssen.

    • 13 sagt:

      Ich muss Selina recht geben. Es ist immer noch ein Mama-Blog, von mir aus auch gerne ein Elternblog, und natürlich können verwandte Themen abgehandelt werden, aber diese Freitags-Kolumne ist einfach zu weit weg. Als nächstes kommen hier Waschmaschinen-Testberichte, weil Eltern ja auch waschen müssen!? Oder Schminktipps, weil Mütter ja auch Frauen sind, die sich vielleicht schminken!?
      Und wenn Sie das Thema Prostataentfernung mit der Zeugung verbinden wollen, Herr Frey, dann sollte auch darüber geschrieben werden, wie sich eine solche Krebsbehandlung auf die Zeugungsfähigkeit auswirkt. Davon lese ich hier aber nichts. Stattdessen der Hinweis darauf, dass es meistens im reiferen Alter vorgenommen wird, wenn die Familienplanung im Normalfall wohl eh abgeschlossen ist.

      • Martin Frey sagt:

        Prostatakrebs hat mit Intimität und Mutterschaft ungefähr soviel zu tun wie Brustkrebs, 13. Beides tangiert aber das Privatleben in hohem Masse.
        Die MB-Redaktion hat entschieden, am Freitag das Themenfeld zu erweitern. Man kann das befürworten oder auch nicht. Ich für meinen Teil schätze Pluralismus nicht nur bei den Meinungen sondern auch bei den Themen. Es gibt ja auch genug andere Stimmen die sich regelmässig daran stören, wenn die Artikel sich repetitiv immer um die gleichen Karrieren/Quotendiskussionen einerseits und Rezepte andererseits drehen.

      • Lucrecia sagt:

        Genau.

        Wenn Papa 68 ist, Mama 53 und die Kids 13 und 11, und Papa nicht mehr mit Mama kuschelt, so dass Mama zum Nachbar geht und es zur Scheidung kommt, dann leiden auch die Kids darunter.

        Meinentwegen könnte man hier auch gerne Autos und Ausflüge für die Familie besprechen, anstatt ständig über Rollenverteilung & Co. zu diskutieren.

      • 13 sagt:

        MF
        Ich denke nicht, dass die Themen ausgehen würden, wenn man sich auf das Familienleben und das Elternsein beschränken würde. Auch da gäbe es ja x Themen, bei denen es sich um Sexualität geht (Familienplanung, unerfüllter Kinderwunsch, Einfluss der Schwangerschaft, Geburt, Stillen auf die Sexualität bei Mann und Frau, Intimität bewahren im Familienalltag, Aufklärung der Kinder etc. etc.). Ich hätte eigentlich erwartet, dass wenn sich eine Sexforscherin bereit erklärt, einen wöchentlichen Beitrag in einem Elternblog zu schreiben, sie auch das Grundthema dieses Blogs mitberücksichtigt und nicht nur die hohe Leserzahl.

      • Lucrecia sagt:

        Nur, weil Sie zu einem Thema nichts zu sagen haben, heisst nicht, dass das Thema schlecht ist. 😉
        Und wenn Sie Probleme mit der Vereinbarung von Elternschaft und Erotik haben, gibt es im Internet bestimmt 1000e Seiten, wo Sie schreiben können. Niemand ist gezwungen, jeden Tag hier zu kommen, oder? Als wäre das Web nicht gross genug.
        Mich interessiert das Thema Psychologie und Gesundheit. Ich bin sehr zufrieden, auch als Nichtbetroffene darüber zu lesen.

      • 13 sagt:

        @ Lucrecia
        Wenn ich ein Problem habe, dann suche ich mir tatsächlich andere Orte als einen Blog, das würde ich auch jemandem mit dem oben geschilderten Problem empfehlen.
        Meine Aussage war nicht, dass es mich nicht interessiert, im Gegenteil spannend fand ich es durchaus, sondern dass es völlig themenfremd ist. Das ist nicht das Gleiche.

      • Franz Vontobel sagt:

        Niemand ist gezwungen, jeden Tag hier zu kommen, oder?

        Naja, dafür ist der Blog dann doch nicht erotisch genug, oder? Bezw. dafür gibt’s tatsächlich geeignetere Bereiche im Netz…

      • Martin Frey sagt:

        Ich weiss jetzt nicht ob beim Thema Prostata-CA die Klickzahl höher ist oder doch eher tiefer als bei anderen Themen, 13. Aber auch wenn ich es anders als Lucrecia formulieren würde, wenn mir ein Thema oder ein Diskussionsverlauf nicht zusagt bleibe ich weg. Persönlich halte ich das Thema für familienrelevant.

      • 13 sagt:

        @ MF
        Ich meinte eher:
        Die Klickzahl ist dadurch höher, dass der MB bekannt ist und viele täglich oder oft reinschauen, unabhängig vom Thema bzw. erfahren dieses erst, wenn sie drauf sind. Davon profitieren alle Autoren. Das wäre in anderen Foren vielleicht weniger der Fall.

      • Hannes Müller sagt:

        13

        Der Mann ist in der Ehe etwa so relevant wie die Waschmaschine, lese ich aus Ihrem Kommentar. Hat schon was.

    • Widerspenstige sagt:

      Ich finde, zum Muttersein gehört auch dieses weite Interessensgebiet dazu. Sie ist ja sozusagen auch eine Therapeutin für alle Lebenslagen innerhalb ihrer Familie, ihrer Verwandtschaft, ihres Umfeldes etc. Irgendwann wird man auch als Mutter-im-Cocon mit solchen ‚hässlichen Dingen‘ des Alltags konfrontiert und dann ist es doch sinnvoll, wenn man schon ein wenig Bescheid weiss, wie sich andere dabei fühlen. Man muss nicht selber davon betroffen sein und auch der Partner muss nicht davon betroffen sein, aber vielleicht wird ein Bruder davon betroffen? Also ich finde es spannend, wenn so viel wie möglich hier diskutiert werden kann. Das nenne ich Erweiterung des Horizonts in Gebiete, die mir sonst weniger geläufig sind.

  • Muttis Liebling sagt:

    80 Porzen? Löschen Sie meinen Beitrag bitte, wenn der Fehler korrigiert oder kein Fehler ist.

    • Michael sagt:

      Bist Du Lehrer im Ruhestand oder in den Fehrien und leidest unter Entzugserscheinungen beim Tadeln ? P.S.: Auch hier verbirgt sich ein Fehler…

    • Lucrecia sagt:

      Lieber ML,
      Bitte lassen Sie sich nicht rausmobben oder einschüchtern.
      Ich schätze Ihre Kommentare sehr, besonders die, welche überforderte Leser als pedantisch abstempeln. Ich möchte, dass das Forum weiterhin durch Ihre Kultur und Eloquenz qualitativ aufgewertet wird.
      Warum ständig dagegen gemeckert wird, ist mir leider kein Rätsel.
      Auf deutschen Webseiten hätte man den Fehler schnell behoben und sich dafür bei Ihnen bedankt. Hier gelten leider andere Sitten.

      • Carolina sagt:

        Lucrecia, ML ist ja Deutscher (mit Hang zum Beissen der Schweizer Hand, die ihn füttert): warum glauben Sie, ist er auf allen Blogs, die der TA zu bieten hat, unterwegs? Weil es so viele deutsche Webseiten/Blogs gibt, die – ich sage es mal ganz vorsichtig – Exzentriker wie ML goutieren und fördern? Eher nicht, oder?
        Und an dem Wörtchen ‚Kultur‘ störe ich mich – ich würde hier eher von ‚Ideologie‘ sprechen…..
        Allerdings gibt es Themen, bei denen ich ML in der Regel zustimme – und das sind meistens die, bei denen er sich nicht scheut, Tacheles zu reden, das gefällt mir.

      • Carolina sagt:

        Ach so, das noch: So schnell schüchtern nichts und niemand ML ein 😉

      • Muttis Liebling sagt:

        Ideologie ist auch ein Teil von Kultur und es gibt im MamaBlog eben Figuren, welche kulturellen Einfluss nehmen. Ich würde das Blog- Hygiene nennen.

        Zu diesen Figuren, welche eine Diskussionskultur repräsentieren, zählt Carolina seit langem, wie Lucrezia seit kurzem. Es macht nur wenig Sinn, diesen Anteil gegenüber der inhaltlichen Diskussion zu bevorteilen und wie bestimmte Herren nur noch Meta- Kommentare zu schreiben.

      • Martin Frey sagt:

        Carolina, ich glaube das war ein Kompliment!
        😀

      • Carolina sagt:

        Ich hirne noch, MF! Ich glaube, eher nicht…….. 😉

      • Martin Frey sagt:

        Ich finde schon. Ist es nicht augenfällig, umso härter Sie ihn angehen, umso mehr Schalmeienklänge kommen jeweils von seiner Seite? Sehen Sie da kein Muster, Carolina? 😀 von seiner Seite notabene, nicht Ihrerseits. 😉

      • Franz Vontobel sagt:

        Ah, MF, sie meinen NL gehöre der „Schlag mich, beiss mich, gib mir Tiernamen“?-Fraktion an..?
        Halt ich für durchaus wahrscheinlich…

      • Carolina sagt:

        Also echt, jetzt habe ich fast meinen Kaffee auf die Tastatur geprustet……. Mir fällt nur ein einziger Tiername ein, den ich jemandem geben wollte, der sich ‚ML‘ nennt und den verrate ich nicht – zu rüde!
        Aber jetzt mal im Ernst: es hat zwar Jahre gedauert, aber ich gebe zu, dass zwischen den absurden und wahnwitzigen Posts zwischendurch auch mal Nuggets lauern, bei denen ich absolut seiner Meinung bin. Z.B. das, was er unten zur Krankenbewirtschaftung sagt: kurz, knackig und wahr.
        Ein schönes fantasievolles Wochenende den Herren
        😉

      • Martin Frey sagt:

        Gleichfalls allerseits schönes Wochenende! 🙂

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