Wie oft soll man Sex haben?

Wollen Die Partner unterschiedlich oft, kommt es zu Spannungen. Foto: Raisa Durandi

Wollen Die Partner unterschiedlich oft, kommt es zu Spannungen. Foto: Raisa Durandi

Wie oft soll man Sex haben in einer langjährigen Partnerschaft? Einmal die Woche, einmal im Monat? Gibts hierzu wissenschaftliche Erkenntnisse, wie sich die Häufigkeit von gemeinsamem Sex auf die Zufriedenheit des Paares auswirkt?

Diese Frage gehört bei mir in der Paarberatung zu den am häufigsten gestellten. Betrachten wir zuerst, was die Sexualwissenschaft dazu sagt: Kürzlich wurde bei mehr als 30’000 Personen in den USA eine Umfrage durchgeführt. Diese zeigte auf, dass wer in einer Partnerschaft etwa einmal pro Woche Sex hat, besonders zufrieden ist. Bei geringerer Frequenz sinkt die Zufriedenheit, bei höherer steigt sie aber nicht. Weitere Studien gingen der Frage nach, welche Häufigkeit als normal betrachtet wird? Normalität gibt es aus meiner Sicht in der Sexualität nicht. Studien zufolge scheint es jedoch, dass eine Mehrheit der Menschen eine Frequenz von ein- bis zweimal pro Woche als normal betrachten. Was internationalen Erhebungen zufolge auch ziemlich genau dem entspricht, wie oft der Mensch den Beischlaf im Durchschnitt vollzieht. Aus wissenschaftlicher Sicht ist klar: Der sexuelle Antrieb verfolgt sowieso nur das Ziel der Fortpflanzung. Und dafür reicht ein einziger Samenerguss mit rund 300 Millionen Spermien vollkommen aus.

Doch was kann man in seiner eigenen Beziehung nun mit diesen Zahlen anfangen? Wenig. In der Paarberatung versuche ich stets zuerst, den Leuten zu erklären, dass es beim Sex nicht um Quantität geht. «Sollen» und «müssen» sind Begriffe, welche nicht in einem Atemzug mit Sexualität genannt werden sollen. Das passt nicht. Und es ist nicht wichtig, einem gesellschaftlichen Massstab oder Durchschnittswert gerecht zu werden. Entscheidend ist, dass beide finden, dass sie genügend oft Sex haben und die sexuellen Erwartungen bei beiden erfüllt sind.

Doch hier entstehen nun oft die Probleme. Wollen die Partner unterschiedlich oft, kommt es zu Spannungen. Der Partner, welcher sich gerne öfter dem Liebesspiel hingeben würde, fühlt sich zurückgewiesen, der andere verspürt zunehmend den Druck, den Erwartungen des anderen gerecht werden zu müssen. Dieser Teufelskreis endet nicht selten in sexueller Vermeidung. Diese negative Dynamik ist mir sehr oft begegnet.

Was kann man nun dagegen tun? Es gibt eine Methode, die zwar nicht sexy klingt, aber die erfolgreich ist: Ich empfehle den Paaren in solchen Situationen, den Sex vorübergehend zeitlich festzulegen und zu planen, damit sich diese Dynamiken nicht festbeissen. Wenn man die Quantität in den Vordergrund rückt, kann diese aber auch eine andere Ursache haben: dass man nämlich seine Wünsche falsch definiert. Geht es Ihnen wirklich darum, mehr Sex zu haben, oder wünschen Sie sich eigentlich anderen Sex? Möchten Sie eigentlich lieber andere Sexualpraktiken vollziehen? In dem Falle wird nämlich auch vermehrter Sex nicht zu erhöhter Erfüllung und Zufriedenheit führen. Seien Sie hier ganz ehrlich zu sich selbst.

Sexualwissenschaftlerin Andrea Burri beantwortet freitags eine Leserfrage zum Thema Sexualität und Liebe. Diese wird vertraulich behandelt und ohne Namensnennung publiziert. Schreiben Sie uns auf sexologisch@tages-anzeiger.ch.

315 Kommentare zu «Wie oft soll man Sex haben?»

  • Lucie Benjamin sagt:

    I’m glad to see romance isn’t dead.

  • Fabian sagt:

    Treffe regelmässig eine Mama von zwei Kids zum Sex. Einmal die Woche. Wie oft sie daneben mit ihrem Mann Sex hat, weiss ich nicht 🙂

    • Hans Hintermeier sagt:

      Find ich irgendwie nicht so toll. Ich hätte auch schon öfters die Gelegenheit gehabt fremdzugehen, tat es aber nicht, weil meine Frau und ich ein erfülltes Sexualleben haben und weil mir der „gehörnte“ Mann leid getan hätte. Man kann so extrem viel kaputt machen. Ist es das wirklich wert? Du schreibst ja, dass sie Kinder haben. Es gibt wirklich genug Singelfrauen…, nehme an, dass du Singel bist.
      P.s. eine hat mich sogar versucht zu küssen am Arbeitsplatz und hat mir eine Massage mit Happy-End angeboten: ich bin nicht zum Personalbüro gelaufen und habe mich wegen sexueller Belästigung beklagt…

      • Hans Hintermeier sagt:

        Ups. Single wurde noch nicht eingedeutscht. 🙁

      • Fabian sagt:

        die beiden haben eine offene beziehung vereinbart. bzw. sie hat ihm die aufgenötigt, er findets scheinbar nicht so toll. aber das müssen die beiden regeln.

  • Lorenz Trachsel sagt:

    Wissenschaftlich ist das mit dem „eine Mal“ nur die halbe Wissenschaft. Evolutionsbiologisch macht viele Male mit Frauen ad lib Sinn:-) Sind die Ausführungen der Sexologin vielleicht nur pseudo-Wissenschaft? Jedenfalls eine auf Frauen in einem gewissen Alter und Situation voreingenommene Wissenschaft. So wie Yoga sicher gesünder und achtsamer ist, aber man erzähle das nicht einem testosterongesättigten 23jährigen, der gerade Spass am Bolzen hat.

  • Alpöhi sagt:

    Hier noch ein spannender, augenzwinkernder Artikel aus der NZZ zum Thema „Sex im Judentum“: http://www.nzz.ch/international/die-ultraorthodoxen-und-der-sex-pulsierende-lebensfreude-ld.88068

    Zusammenfassung: Die älteste der abrahamitischen Religionen ist eigentlich positiv eingestellt zur Lust. Das ging dann verloren unter dem Einfluss der Prüderie und Leibfeindlichkeit der Kirche und des Islam, und ist heute im Begriff, wiederentdeckt zu werden.

    • Muttis Liebling sagt:

      Das kann man im AT, im Buch der Könige nachlesen. Der Herrscher ist umso mächtiger und beliebter, je mehr Frauen er im Harem versammelt hat.

      Äusserlich prüde und lustfeindlich muss eine Religion nur werden, wenn die staatstragend wird. Wobei es da auch immer Ausnahmen gab. Schauen Sie sich mal die Renaissance- Päpste, vor allem Alexander VI. (Borgia) an. Er liess von seiner Lieblings- Prostituierten eine Statue anfertigen, welche heute noch in der Sixtinischen Kapelle zu besichtigen ist.

    • Anh Toàn sagt:

      „Die älteste der abrahamitischen Religionen ist eigentlich positiv eingestellt zur Lust.“

      Aber nur in der Ehe!

    • Anh Toàn sagt:

      „Promiskuität“ die Sie, Alpöhi kritisieren ist das Gegenteil der Monogamie, die Sie in den Himmel loben: Man müsse zwar nicht heiraten, aber zumindest zusammen alt werden wollen? Ja soll man sich ganz am Schluss zum Sterben noch einen anderen suchen, damit es nicht bis der Tod uns scheidet ist?

      Monogamie ist Voraussetzung für das Patriarchat, ist die Frau Polygam, ist der Vater ungewiss. Die Frau des Kaisers muss über jeden Zweifel erhaben sein. der Mann kann viele Frauen haben, die Frau nicht viele Männer: im alten Testament macht Abraham der Sklavin seiner Frau ein Kind. Söhne braucht das Patriarchat, mit gewissem Vater.

      • Alpöhi sagt:

        Fremdwörter… sind Schall und Rauch. Ich mag es deutsch und altmodisch: Treue und Verlässlichkeit sind die Grundlage jeder Beziehung. Je tiefer die Beziehung ist, desto mehr.

        Aber was rede ich. AT, fassen sie’s, oder lassen Sie’s.

    • Christoph Mathis sagt:

      Die Aussage des Rabbiners aus dem NZZ-Artikel finde ich nicht plausibel. Die katholische Kirche soll jetzt schuld daran sein, dass das Judentum sexfeindlich geworden ist? Wo orthodoxe jüdische Männer einer Frau nicht die Hand geben dürfen? Das war im Christentum noch nie so!

  • Nanette sagt:

    Die ursprüngliche Frage war ja, wie oft sollte man Sex haben? Das hängt sehr stark davon ab wie kreativ man ist. Besonders langjährige Beziehungen profitieren sehr von diversen Ideen und Fantasien. Und manchmal muss man den Stier eben an den Hörnern packen (pun intended).

  • Heinz sagt:

    @ Tina
    Ihr Lebensentwurf ist für mich Vorbild, für meine Söhne. Selber bin ich geschieden und Alleinerziehender Vater zweier jugendlicher Söhne. Für meine Söhne wünsche ich mir dass sie Kinder haben werden und für mich wünsche ich Enkel. Da die gesetzliche Lage heutzutage so ist dass die Männer immer auf verlorenem Posten sind, rate ich meine Söhne davon ab, eine klassische Beziehung mit Kindern einzugehen. Diese Modell hat sich überlebt (es bleibt meine Bewunderung für die, die es trotzdem schaffen).
    Jeder soll seine eigenen Kinder haben, Paare können sich trotzdem bilden. Wenn es nicht mehr stimmt trennt man sich und jeder nimmt seine Kinder mit und tschüss. Für diese Zukunft bleiben noch einige Probleme zu lösen, vor allem im Recht.

    • Heinz sagt:

      Ergänzung:
      Im Detail würde es so aussehen. Wir suchen die ideale Eispenderin für meine zukünftige Enkeln. Gute, gesunde Gene sind da gefragt. Im Labor werden fünf bis sechs Eier mit dem Samen meiner Söhne befruchtet und die Embryonen auf Erbschäden getestet, der Embryo mit dem besten Resultat wird verwendet.
      Nun wird eine Leihmutter engagiert für die Schwangerschaft (vielleicht gibt es bald technische Lösungen/Maschinen die das überflüssig machen) und das Kind wird geboren. Danach gibt es zwei Möglichkeiten für die Zeit bis das Kind etwa drei Jahre alt ist. Entweder springen die Grosseltern ein mit der Betreuung oder eine externe Lösung muss gesucht werden. In dieser Zeit soll das Kind mit dem Vater viel Kontakt haben und immer wissen wer der Vater ist. Ab 3-4 J. kann der Vater sorgen.

      • Heinz sagt:

        Embryonen sind Zellhaufen!
        Leider versucht der Staat mit allen Mitteln diesen Weg zu verhindern. Er ist gegen eine Selektion der Embryonen und gegen Leihmutterschaft (z.B. im Ausland). Die Gründe des Staates sind für mich nicht ganz nachvollziehbar. Eine gesunde Bevölkerung spart Geld für den Staat. Im Ausland sollen sie also unter Sklaven- Bedingungen Kaffeebohnen für uns ernten dürfen oder unsere Smartphone montieren, eine gut bezahlte Leihmutterschaft geht aber dann natürlich nicht.
        Leider habe ich bei dieser Sache das Gefühl das ein Teil der Gesellschaft Angst hat, ein Monopol zu verlieren.

      • Alpöhi sagt:

        Heinz, Sie haben die Liebe vergessen. Ohne die Liebe wird das nichts mit ddr Entwicklung der Kinder.

        Es ist ja schön und gut, dass sie und ihre Söhne die Kinders lieben wollen. Aber was ist mit den ersten 3-4 Jahren und der Zeit vor der, äh, Geburt?

    • Marcel Zufferey sagt:

      Also ich bin langsam erschüttert, was eine Trennung / Scheidung oder das Verlassenwerden bei den Betroffenen hervor rufen kann. Das macht mich wirklich sprachlos! Ihre Ausführungen sind genau so unglaublich, wie jene von Tina, Heinz! Aber als nicht Betroffener, der bald 20 Jahre mit derselben Partnerin glücklich zusammen ist und kaum negative Erfahrungen mit Frauen gemacht hat (die paar Wenigen in der Jugend zählen eigentlich nicht wirklich), bin ich wahrscheinlich auch nicht annähernd in der Lage, mir ein Bild davon zu machen, was einst Liebende einander alles antun können. Aber was hier manchmal so alles zwischen den Zeilen durch schimmert, ist z. T. wirklich schockierend, vor allem für einen wie mich, der sowohl Frauen als auch Kinder als ungeheure Bereicherung im Leben betrachtet.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Angesichts Ihrer- als auch anderer Zeilen hier kann man eigentlich nur noch kleinlaut werden und schweigen. Die gesellschaftliche Dimension einer zunehmenden Anzahl ganz im Stillen verbitterter Menschen wage ich mir kaum auszumalen…

        Das stimmt einen nachdenklich.

      • Carolina sagt:

        MZ: Sie sind erschüttert wegen eines Heinz‘? Sie müssen doch langsam wissen, dass sich an jedem äussersten Ende einer Skala die tummeln, die mit dem gelebten und normalen Alltag der allermeisten Menschen, ihren Wünschen und Hoffnungen und Lebensanschauungen nichts mehr zu tun haben.
        Falls ‚Heinz‘ wirklich so existiert, kann man nur den Söhnen von Herzen viel Kraft wünschen – aber, das gibt Hoffnung, meistens bewirken ja die versuchten Indoktrinationen von Eltern das genaue Gegenteil!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina

        ich hab „Heinz“ eher als karikierte Überzeichnung, resp Verdrehung von Tinas Standpunkten in hochkonzentrierter Dosis empfunden, quasi wie das dann klingen würde von der männlichen Seite her.
        Ernst nehme ich das nach wie vor noch nicht, ist doch interessant dass weder vor diesen Statements noch danach der Herr sich gemeldet hat.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ja, das stimmt schon, Carolina. Zudem tummelt sich das jeweilige Ende jeder Skala bevorzugt im Internet. Aber ich stelle auch in meinem eher ferneren Umfeld (Arbeit, Gelegenheitsbekanntschaften), vor allem in Beziehungsfragen, eine zunehmende Tendenz zur Verbitterung fest. Und zwar sowohl bei Männlein als auch Weiblein. Offenbar ziehen es immer mehr Menschen vor, lieber alleine zu leben. Dabei sind doch Liebe, Nähe, Zärtlichkeit, Vertrauen, Sexualität, usw. ein tragender Pfeiler bei der Persönlichkeitsentwicklung!

        Es ist eine hinlänglich bekannte Tatsache, dass das Vetrauen (als soziologische Grösse) zwischen den Menschen seit geraumer Zeit drastisch abnimmt, zumindest im Westen. Das sind schon sehr bedenkliche Entwicklungen, denn sie gefährden langfristig auch das Gemeinwesen!

      • Marcel Zufferey sagt:

        @Carolina: Ein Buch, dass den von mir erwähnten, wachsenden Vertrauensverlust (und damit den drohenden Niedergang des Gemeinwesens, zumindest des Amerikanischen) hervorragend analysiert, ist Robert D. Putnam’s „Bowling Allone“, dass ich vor Jahren einmal gelesen habe:

        http://www.zeit.de/2000/43/200043_p-putnam.xml

      • Heinz sagt:

        @Marcel Zufferey
        Sie liegen völlig falsch! Nichts von Verbittert oder Hass. Meine Ex hat mir die Kinder (damals 7+8 J.) bei der Scheidung freiwillig überlassen und wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Natürlich zahlt eine Frau nicht auch noch Alimente.
        Interessant die Reaktionen aus dem Bekanntenkreis: meine Ex wurde für diese Entscheidung von allen Frauen angefeindet. Sehr böse Reaktionen kamen da von Frauen an meine Ex. Eine solche Entscheidung untergräbt den Alleinanspruch der Frauen auf ihre Kinder.
        Es geht einfach darum, dass die gesetzliche Lage den Frauen die totale Macht gibt in dieser Sache.

      • Heinz sagt:

        Meine These ist:
        Eine Gleichberechtigung wird es erst geben, wenn Männer auch ihre eigenen Kinder haben können, ohne den Besitzanspruch der Mütter. Tina ist glücklich mit der Situation, warum sollen Männer es nicht auch sein? Es wird trotzdem zu glücklichen Beziehungen kommen und glücklichen Patchwork Familien, warum auch nicht. Es fehlt dann einfach das erpresserische Element der Mütter. Wenn es nicht mehr stimmt trennt man sich und jeder nimmt seine Kinder mit, ohne jeglichen Verpflichtung gegenseitig. Erst dann ist es eine gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe.

      • Heinz sagt:

        @ Caroline
        Danke für die Schublade! Nebenbei: Meine Ex hat mir bei der Scheidung die Kinder freiwillig überlassen und wir haben ein sehr gutes Verhältnis, wie ich auch mit allen Ex’s ein gutes Verhältnis habe. Eine andere Ex hat mir mit meinen Kindern geholfen, so wie ich früher auch ihr mit ihren Kindern geholfen habe. Für Sie bin ich also am Rande der Gesellschaft, weil die meine Söhne nicht in die Macht und Besitzansprüche der meisten Frauen geraten lassen will. Es gibt genügend tragische Beispiele wie Frauen diese Rechtslage ausnützen, man kann da nicht mehr von Ausnahmen sprechen.
        Warum dürfen Männer nicht das haben was @Tina glücklich macht?

      • Carolina sagt:

        MZ: Ich glaube tatsächlich, dass es diese angebliche Zunahme an Verbitterung nicht in dem Masse gibt, wie es den Anschein hat. Auch hier: noch vor ein paar Jahren hatte man seine Befindlichkeiten mit sich selber bzw im privaten Kreis abzumachen – heute steht es uns allen offen, uns in sozialen Medien jeder Art auszulassen (schliesse mich hier ein) – da setzt sich schnell der Eindruck fest, man ist umzingelt von Unzufriedenen, Hassern, Irren und Verbitterten.
        Ich sehe ich meiner Praxis eigentlich nur eines: die tiefe Sehnsucht der allermeisten Menschen nach einer verbindlichen Beziehung; mMn hat sich daran wenig geändert. Entsprechend sind auch Enttäuschung und Vertrauensverlust (zumindest für eine Weile) gross, wenn dieser Wunsch sich nicht erfüllt oder zerstört ist. Social Media

      • Carolina sagt:

        /2 führen dazu, dass heute vieles in der Oeffentlichkeit abgehandelt wird, was früher Privatsache war – und dass auch die wirrsten Thesen, vor allem aber politische und gesellschaftliche Manipulation stattfinden, oft von uns allen nicht wahrgenommen. Da wird – wie Sie selber ja oft genug sagen – immer und immer wieder propagiert (als Beispiel), die Ehe sei tot: gleichzeitig scheinen aber die allermeisten jungen Leute irgendwann zu heiraten; da werden Geschlechtsdifferenzen herbeigeredet, Lebensmodelle gegeneinander ausgespielt – und letztlich machen wir Menschen doch immer noch, was wir immer gemacht haben: wir suchen nach dem einen Menschen, dem wir wirklich vertrauen können.
        Auch früher schon sind Trends herbeigeredet worden, aber mit drei Fernsehkanälen und keinerlei social media

      • Carolina sagt:

        /3 war das nicht so auffällig. Heute wird ein und dasselbe Ereignis, dieselbe These, dieselbe Einflussnahme auf x-Tv-Sendern, in FB, auf Twitter, unzähligen Online-Medien abgehandelt – bis man auch als kritischer Mensch den Eindruck haben muss, das müsse die Wahrheit sein….
        Insofern: ein wenig Retro-Denken schadet nicht!

      • Carolina sagt:

        Heinz: sorry, aber umso schlimmer! Wenn Sie ohne Not ihren Söhnen davon abraten, eine Beziehung einzugehen und dann mit ihrer seltsamen Samenspender-/Leihmutter-/was-auch-immer-Version ankommen: wirr!

      • Heinz sagt:

        @ Caroline
        „meine Leihmutter Version“
        Es sollte doch auch Ihnen klar sein, dass Männer Probleme haben eine Situation zu erreichen wie @Tina sie hat. Wenn ein Mann Kinder will ohne rechtliche Mutter, wie @Tina sie hat als Mutter ohne rechtlichen Vater, geht es wohl nicht anders. Oder können Sie mir erklären, wie ein Mann es sonst machen kann?

      • Heinz sagt:

        @ Carolina
        Es ist natürlich bezeichnend, dass Frauen es nicht begrüssen können, dass Männer zu Kinder kommen können ohne Kindsmutter, wie @Tina zu Kindern kommt ohne Kindsvater. Haben Sie Angst ein Monopol zu verlieren? Glauben sie mir, die Technik macht Fortschritte, bald braucht es nicht einmal mehr Leihmütter dazu.
        Erst dann wird eine Gleichberechtigung erreicht sein, wenn diese Situation eingetreten ist. Eine Beziehung auf Augenhöhe ist dann möglich und die Situation entspannter.

      • Marcel Zufferey sagt:

        @Heinz & Carolina: Ich bin jetzt, ehrlich gestanden, etwas überfordert mit so viel Text. Über Scheidungsfragen habe ich mich, glaube ich, schon mehr als genug ausgelassen, sowohl hier drinnen, als auch andernorten, in entsprechenden Organisationen, Texten, etc. Davon übrig geblieben ist eine ganz zentrale Erkenntnis: Der Mann ist des Mannes Wolf. Die meisten Männer schreiben zwar zwar gerne wütende Kommentare, bleiben aber ansonsten stumm, weil ihnen offenbar wohl ist in ihrer Opferrolle. Politisches Engagement ist ihnen völlig fremd, so etwas würde ihnen nie in den Sinn kommen! Ergo schreiben sie weiterhin nur wütende Kommentare und glauben ernsthaft daran, dass ihnen wahlweise entweder Mami, der Feminismus, ihr Hund oder sonst irgend eine höhere Macht aus ihrer verzwickten Lage hilft.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Solange Männer nicht in der Lage und Willens sind, aus welchen Gründen auch immer, sich für sich und ihre berechtigten Anliegen stark zu machen, wird auch nichts passieren: Wunder gibt es schliesslich keine! Eine grosse Klappe im Internet zu führen ist auf jeden Fall nicht genug, damit ist es nicht getan, so viel ist ganz sicher!

        Ja, und im Zusammenhang mit Beziehungen gibt es eigentlich nur eines zu sagen, Carolina: Den oder die (einzig) richtige PartnerIn zu finden ist reine Glückssache. Die einen haben dieses Glück, die Anderen nicht.

        Aber ursprünglich ging es hier in diesem Beitrag um Sex, denke ich.

      • Heinz sagt:

        @ MZ
        Schöne Worte, nicht ganz unrecht. Das Problem bleibt aber bestehen, es geht um ein Monopol. Es gibt schöne Beispiel aus der Geschichte wie Monopole wirken, manchmal Jahrzehnte oder Jahrhunderte. In einer Beziehung in dem der eine etwas will oder braucht und der Anbieter ein Monopol hat, wird es nie zu einen Gleichgewicht kommen, schöne Beispiele sind das Gewürzmonopol oder in der neueren Zeit das Öl Monopol, bez. Kartell. Beide sind Geschichte, mit gravierenden Folgen für die früheren Monopolisten. Eine Harmonie Kunde gegenüber dem Monopol Anbieter kann man bestenfalls schönreden.
        Zum Thema Sex in der Bez.:
        Wenn beide es wollen und sich daran freuen ist es gut. Wenn der eine es nicht mag aber die Ehe als Monopol missbraucht, dann wird es schwierig. Leider kommt das vor.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Heinz

        schön dass Sie noch zu Wort melden, doch Ihre Haltung finde ich nun fast noch schlimmer-
        Kinder sind also „Besitz“ und es geht eigentlich nur darum dass die Rechte ihrer Besitzer möglichst gleich nivelliert sind, und dazu sind alle Mittel Recht?

        Was das betroffene Kind sich wünscht und dass jedes Kind eine Mutter und einen Vater hat inklusive das Recht auf deren Anwesenheit erwähnen Sie mit keinem einzigen Wort.

        Tina gehört nicht zu den Frauen welche bewusst ein vaterloses Kind „organisiert“ haben- ich bin zwar mit einigen ihrer Ansichten nicht einverstanden, aber dies halte ich ihr zugute.
        Nach wie vor unterstütze ich weder bei Frauen noch bei Männern Massnahmen welche einen derart einseitigen Kinderhabenwollenwunsch in Tat umsetzen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/

        von gleichen Rechten für Erwachsene zu reden, und dabei mit keinem Wort die Rechte der betroffenen Kinder zu erwähnen, da wird mir echt übel!

        „…und dann nimmt jeder seine Kinder wieder mit“, ja, ist ja nichts weiter wenn Erwachsene ihre Kinder durch x Beziehungen schleppen, nicht wahr, alles so toll und flexibel und farbiges patchworking- und für die Kinder nichts als unendliche Bereicherung… .

        Es ist nur dann Bereicherung wenn alle Beteiligten hart dran arbeiten, und für Kinder immer mit Schmerzen verbunden wenn es wieder nicht geklappt hat, egal wie schön es sich die Erwachsenen dann zusammenreden.

      • Sportpapi sagt:

        „Tina gehört nicht zu den Frauen welche bewusst ein vaterloses Kind „organisiert“ haben- „.
        Das stimmt, denn der Vater hätte teilhaben können. Aber wie es zur Elternschaft gekommen ist wissen wir auch nicht.

      • Heinz sagt:

        @ Brunhild Steiner
        Sie beschreiben ein Idealzustand, gegen den kann ich nur kapitulieren. Ihr Idealzustand hält aber der Realität nicht stand. Jährlich kommt es zu tausenden Kampfscheidungen mit ganz üblen Machenschaften. Kinder werden manipuliert und instrumentalisiert. Vor ein paar Jahren konnte man lesen: Bei 40% der Kampfscheidungen mit Kindern kommt es zu Anzeigen von Müttern gegen die Väter wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs. 40% Frau Steiner und keine der Mütter wurde jemals wegen Falschbeschuldigung verurteilt. Es geht den Müttern nur darum, die Väter für möglichst lange den Kindern fern zu halten um die Kinder gegen die Väter zu manipulieren. Die Behörden machen da willig mit. So sieht die Realität aus, Frau Steiner. Nun bin ich wieder der Böse, gell.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Heinz

        „Für meine Söhne wünsche ich mir dass sie Kinder haben werden

        und für mich wünsche ich Enkel.“

        Und was würden sich wohl die Kinder wünschen?

        „Jeder soll seine eigenen Kinder haben“

        seine e i g e n e n?
        Seit wann entsteht ein Kind aus einer Einzelperson? Und warum sollte eine derartige Massenanfertigung unserem Wohl dienen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        zu den Kampfscheidungen und haltlosen Vorwürfen, diese sind in Deutschland massiv zurückgegangen seit die Falschanschuldigung in einem Scheidungsverfahren zum Tatbestand erklärt, und strafrechtlich verfolgt wird.
        Wir haben da durchaus Möglichkeiten den diesbezüglichen Missbrauch, nicht bloss auf dem Gebiet der Falschaussage, in Grenzen zu halten.

        Mit negativen Beispielen ebenso negatives gutheissen wollen ist kein Fortschritt!
        Sondern Auge-um-Auge, Zahn-um-Zahn-Niveau, wobei das damals sogar ein Fortschritt war, bezüglich Ihrer Ideen über Kinder jedoch eher nicht.
        Ein Kind hat immer Vater und Mutter und wir haben genug Möglichkeiten im Vorfeld für gutes Fahrwasser zu sorgen, mit Familienbegleitungen, Gutschriften für Coachings, etc usw.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi

        richtig, wir wissen nicht was wirklich war, nur das was sie hier geschrieben hat- aber das ist eigentlich genug aufschlussreich um zu wissen, dass es keine oberflächliche „rasch in die Kiste hüpfen-Geschichte“ war, und kein „ich will unbedingt ein Kind, egal wie, resp geplant vaterlos im aufwachsen“. Jedenfalls habe ich das so verstanden.

      • Heinz sagt:

        @ Brunhild Steiner
        „Ein Kind hat immer Vater und Mutter ….“ das ist falsch und das wissen Sie. Ein Kind kann absolut auch glücklich werden mit einem Elternteil, wenn z.B. der eine Elternteil Tod ist oder sonst nicht erreichbar. Es kann sogar mit dem Grossvater glücklich werden, wie Sie bei „Heidi“ nachlesen können. Ausserdem kann es zwei Väter haben oder zwei Mütter, deshalb finde ich Ihre Argumente diskriminierend. Schlimm ist nur, wenn es Vater und Mutter hat und der eine Part den andren vom Kind fern hält. Gerade für homosexuelle Paare ist heute vieles möglich und auch richtig, ich frage mich warum Sie so streng auf auf Ihre „Mutter und Vater Situation“ fixiert sind. Freiheit für Homosexuelle bedeutet auch Freiheit für alle, sonst ist es ja auch wieder eine Diskriminierung.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Heinz

        selbstverständlich hat ein Kind immer Vater und Mutter,
        daran ändern auch Ihre Laborträume und andernorts herbeigeredete „gesellschaftliche Realitäten (welche mehrheitsrelevant sein sollen) nichts daran.

        Doch interessant finde ich vor allem wie Sie konsequent Ihrem eigenen Egoismus immer noch ausweichen- Ihre Wünsche, Ihrer Söhne Wünsche, und was sich Kinder wünschen ist nirgends.
        Oder dass für Kinder das Beziehungs-patchworken eben nicht einfach so fröhlich-flexibel ist wie Sie es darstellen- es erfordert genau diesselbe Beziehungsarbeit wie in einer „traditionellen“ Konstellation.
        Aber immer schön neue Kurven fahren damit man ablenken kann… .

      • Sportpapi sagt:

        „aber das ist eigentlich genug aufschlussreich um zu wissen, dass es keine oberflächliche „rasch in die Kiste hüpfen-Geschichte“ war, und kein „ich will unbedingt ein Kind, egal wie, resp geplant vaterlos im aufwachsen“. Jedenfalls habe ich das so verstanden.“
        Ich habe diesbezüglich keinerlei Hinweise gesehen. Hoffe aber mal, dass es so ist.

  • Alpöhi sagt:

    Das Beispiel „Tina und ihr Kindsvater“ zeigt übrigens schön, dass es durchaus eine gute Idee ist, nicht sofort mit jeder neuen Bekanntschaft in die Kiste zu steigen. Besser ist, sich Zeit zu lassen, um herauszufinden wer der/die Andere ist. Wenn man dann merkt: das wird nix, ist es noch nicht zu spät, die Reissleine zu ziehen.

    Man muss ja nicht soweit gehen und „kein Sex vor der Ehe“ propagieren. Sondern einfach sich selber und einander Zeit lassen mit der Beschlafung, bis man weiss: Mit dem / mit der möchte ich alt werden.

    Das würde einem schon Vieles ersparen.

    • Anh Toàn sagt:

      Wenn Ziel von Sex Fortpflanzung wäre, wäre bestimmt richtig, was Sie schreiben, Herr Alpöhi.

      • Alpöhi sagt:

        Ziel der Sexualität ist, dass zwei eins werden und so etwas Transzendenz erleben.

        Ziel der Sexualität ist NICHT, dass am ende zwei tief Verletzte zurückbleiben.

      • Alpöhi sagt:

        Dass mit „Hirn einschalten und warten bis grün wird“ auch das tägliche Problem vieler Alleinerziehenden gar nicht erst stellt, ist ein weiterer Effekt.

      • Anh Toàn sagt:

        @Alpöhi

        Auf der Alp da kannst Du lieben,
        Denn im Herbst wird abgetrieben.

      • Alpöhi sagt:

        Gehe ich richtig in der Annahme, dass sie sich überaus lustig finden?

      • Anh Toàn sagt:

        Ich habe darauf spekuliert, sie mit dem Spruch aus Klimbim nerven zu können. Es scheint mir gelungen zu sein. Lusrtig finde ich, wie Sie sich nerven.

        Sie sind derart verklemmt, Sex nur mit jemandem, mit dem man alt werden will, und auch Kinder haben will, darum ginge es beim Sex: Und wenn es nicht darum geht, wird jemand verletzt. Mann wurde ich oft oder habe ich verletzt in meinem Leben.

        Die meisten Menschen wollen in geschätzten 99 Prozent der Fälle, in denen sie Sex haben, keine Kinder.

      • Anh Toàn sagt:

        Der Artikel sagt, im Schnitt 1mal pro Woche, also 52 mal pro Jahr, also im fortpflanzungsfähigen Alter so grob 3000 mal: Hat jemand 5 Kinder, waren die anderen 2995 mal nicht zum Zweck der Fortpflanzung, und dann stellt sich schon die Frage, warum dazu eine Beziehung eingegangen werden müsste, welche darauf abzielt, gemeinsam alt zu werden.

        Bei mir ist Ziel von Sex, gemeinsam Spass zu haben.

      • Alpöhi sagt:

        Schon interessant, wie Sie herauslesen ich sei verklemmt, nur weil ich keinen Bock dafauf habe meinen Zipfel in irgend eine beliebige Scheide reinzustecken.

        „Spass haben“. Durchaus. Und nun, bitte seien Sie so ehrlich, und überprüfen Sie Anspruch und Wirklichkeit beim durchschnittlich hedonistisch-promiskuitiven postmodernen Menschen. Und berücksichtigen Sie dabei auch die Kollateralschäden der sexuellen Revolution.

        Und passen sie dabei auf, dass Sie nicht einfach den Mainstream nachplappern, sondern selber denken.

      • Alpöhi sagt:

        Wissen sie, was mich von einem Bonobo unterscheidet?
        Ich schau meiner Geschlechtspartnerin in die Augen beim Akt.

      • Anh Toàn sagt:

        Ach doch soviel Unterscheid zu einem Bonobo!

      • Alpöhi sagt:

        Immerhin mehr als bei Ihnen: Denn Ihnen geht es nur um den Spass. Wie dem Bonobo.

      • Muttis Liebling sagt:

        Das Ziel von Geschlechtsverkehr ist Fortpflanzung und es spielt überhaupt keine Rolle, was die Teilnehmer sich dabei denken. Wenn die Evolution so blöd wäre, die Individuen mit einzukalkulieren, dann gäbe es erst gar keine Menschen.

        Das ist u.a. der kleine feine Unterschied zwischen Ursache und Grund.

      • Alpöhi sagt:

        Und überhaupt: Meiner ist länger 😛

        (Da Sie nicht an einer ernsthaften Diskussion interessiert sind, passe ich mein Niveau an und stelle das Rednerpult tiefer)

      • tina sagt:

        das war schon vorher ganz ganz tief alpöhi. krass, was du dir da rausnimmst

      • Alpöhi sagt:

        tina, jetzt ganz im Ernst: Ich versuche einen ernsthaften reflektierten Beitrag zu bringen, der mehr enthält als die allerorten wiedergekäuften Mainstream-Gemeinplätze. Ich erwarte durchaus nicht, dass man gleicher Meinung ist. Aber eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema hätte ich mir schon gewünscht.

      • Anh Toàn sagt:

        Alphöhi „in die Augen sehen“

        Ich hab’s da mit Frank Zappa:

        I don’t need no consolation
        I don’t want your reservation
        I only got one destination
        An‘ that’s your dirty love
        Your dirty love

        Give me
        Your dirty love

      • Anh Toàn sagt:

        ML: „Das Ziel von Geschlechtsverkehr ist Fortpflanzung und es spielt überhaupt keine Rolle, was die Teilnehmer sich dabei denken. “

        Nun, mein, und meiner Komplizen (Partner im Verbrechen) Ziel war es bisher selten, sonst hätten wir, statt zu verhüten, den Geschlechtsverkehr ja auch lassen können.

        Ich denke, ich wollte entweder nicht mit Ihrem Sexualleben oder Ihrer Kinderschar tauschen.

      • Alpöhi sagt:

        @MZ
        Aber Sie haben geschrieben: „ich bin langsam erschüttert, was eine Trennung / Scheidung oder das Verlassenwerden bei den Betroffenen hervor rufen kann.“

        @all
        In meinem Eingangsbeitrag schreibe ich: „Das Beispiel „Tina und ihr Kindsvater“ zeigt übrigens schön, dass es durchaus eine gute Idee ist, nicht sofort mit jeder neuen Bekanntschaft in die Kiste zu steigen“ umd kriegte dafür mächtig Haue.

        Warum eigentlich? Weil meine Meinung nicht Mainstream ist?

        MZ schreibt, Trennung/Verlassenwerden kann Erschütterndes verursachen. Ich schreibe, es ist eine gute Idee, nicht sofort in die Kiste zu hüpfen, sondern sich Zeit zu geben und auf sein Inneres zu hören.

      • Alpöhi sagt:

        /2
        Ich könnte auch sagen: Es lohnt sich, miteinander (und auch mit sich selber) achtsam / achtsamer umzugehen. Gerade weil bei der Sexualität Himmel und Hölle so nahe beieinanderliegen.

      • Alpöhi sagt:

        Falsch angehängt 🙁

    • tina sagt:

      „„Tina und ihr Kindsvater“ zeigt übrigens schön, dass es durchaus eine gute Idee ist, nicht sofort mit jeder neuen Bekanntschaft in die Kiste zu steigen.“
      <— das hier, das ist unfassbar anmassend. aber ja, der öhi und seine 3 möglichkeiten, die es in seinem weltbild gibt….es geht einfach nicht, dass man so ein beschränktes weltbild herumposaunt. spricht nicht für deinen charakter und auch nicht für intelligenz. aber zeugt von unsäglicher arroganz und beschränktheit

      • Alpöhi sagt:

        Schauen Sie, die Tina (mit grossem T) schreibt hier sinngemäss: „ich bin allein, weil ich allein gelassen wurde, aber ich hab mich arrangiert und bin wohl allein“, wobei das mit dem „wohl sein“ im Gesamtkontext der übrigen Äusserungen nicht gerade glaubwürdig tönt für mich und andere.

        Stellt sich mir die Frage: Wie können solche „Kollateralschäden der sexuellen Freiheit“ vermieden oder wenigstens minimiert werden?

        AT versucht mich lächerlich zu machen, Sie tina umterstellen mir Arroganz und Beschränktheit. Es kommt im Endeffekt aufs Gleiche heraus.

      • Alpöhi sagt:

        /2
        Stellt sich mir die Frage, warum AT und Sie dermassen überzogen, ja unsachlich (weil am Thema vorbei) reagieren? Könnte es u.U. sein, dass Sie noch nicht einmal wahrhaben wollen, dass „Kollateralschäden der sexuellen Freiheit“ existieren?

        Könnte es sein, dass nicht sein kann, was nicht sein darf???

      • Anh Toàn sagt:

        @Alhöhi

        Wir reden hier von Sex

        Sie reden von Kindern, Fortpflanzung, lebenslanger Beziehung.

      • Anh Toàn sagt:

        @Alphöhi

        Können Sie sich vorstellen, wie viele Kollateralschäden aus sexueller Unfreiheit entstanden und noch immer entstehen?

        Ich versuche nicht Sie lächerlich zu machen, es ist nicht zum Lachen: Sex = Fortpflanzung = zusammen alt werden: Daraus folgt, Homosexualität, Selbstbefriedigung, Oralsex, Analsex, ist „unnatürlich“, nicht wahr? Und Scheidung / Trennung ist verwerflich, versagen, schlecht schlimm. Ich find das nicht mehr zum Lachen, schlimm war, als es noch so war: Weil heute dürfen Sie noch immer Ihrer Partnerin in die Augen sehen beim Sex, und diesen ihr exklusiv vorbehalten, aber die anderen dürfen auch, was sie sich wünschen, und müssen nicht so wie Sie.

      • Alpöhi sagt:

        Na also, geht doch. Jetzt wird’s konstruktiv.

        Nein, ich rede nicht von Fortpflanzung usw. Sondern davon, dass Sex einen geschützten Rahmen braucht, damit jeder sein Innerstes und Intimstes preisgeben kann. Es gibt noch eine Ebene die intimer ist als die Geschlechtsteile. Fehlt dieser geschützte Rahmen, ist der Sex eher nur „Selbstbefriedigung zu zweit“. Mir scheint, Viele geben sich bereits damit zufrieden, weil sie nichts anderes kennen. – Klingt zu mystisch? Vielleicht ist es das ja tatsächlich: die mystische Ebene der Sexualität 😉

      • Alpöhi sagt:

        /2
        Leider sind die Menschen nicht perfekt, und Brüche in der Biografie kommen vor, das ist so umvermeidlich wie es Krankheiten gibt. Die gute Nachricht ist: Verletzungen (z.B. wenn eine Beziehung zerbrochen ist) können auch wieder heilen, ein neues Glück ist möglich.

        Das heisst aber doch nicht (um beim Bild zu bleiben), dass ich mir leichtfertig die Knochen brechen lasse oder „körperliche Invalidität“ zum Normalzustand erhebe.

        Gleiches gilt für die Homosexualität. Rein biologisch gesehen ist es eine Variante, die für die Arterhaltung nutzlos ist. Deswegen sind nicht diese Menschen nutzlos, und selbst erständlich müssen sie zur Gesellschaft dazugehören dürfen. Aber ihr Sexualverhalten als „normal“ hinzustellen trifft den Kern der Sache irgendwie nicht.

      • Alpöhi sagt:

        /3
        Die Frage muss erlaubt sein: Welches Sexualverhalten produziert langfristig am meisten Menschen, die im Rückblick ihr Leben als „gelungen“ bezeichnen würden?

        Daraus ergibt sich dann vielleicht so etwas wie eine Wahlmöglichkeit zwischen einer Selbstbeschränkung (z.B. auf meine Lieblingspartnerin) und keine Selbstbeschränkung, aka „jede/r kann machen was er/sie will“ aka Disziplinlosigkeit. Vielleicht gibt es noch treffendere Begriffe, aber im Grundsatz geht es glaub schon um das.

        Your mileage may vary, aber die Frage nach Sexualverhalten und gelingendem Leben wäre schon noch ein paar ernsthafte Gedanken wert.

      • Alpöhi sagt:

        /4
        Noch kurz zu den Homos, zur Klärung: Ich habe wirklich nichts gegen die Homos. Aber nicht weil das gerade politisch opportun ist, sondern weil ich Betroffene persönlich kennengelernt habe und mich mit der Thematik intensiv auseinandersetzte. Ernst Ostertag und Röbi Rapp finden Sie bei Tante Google. Die sind ein wunderbares Beispiel, wie ein homosexuelles Leben gelingen kann.

      • Anh Toàn sagt:

        @Alphöhi

        Sexualverhalten produziert keine Menschen. Menschen werden durch entsprechenden Kinderwunsch produziert. Mindestens die Frau muss das Kind austragen und gebären wollen.

        Zu Ihren Qualitätsanforderungen an Sex: Ich mach es mir einfach: War der Sex besser, als ihn nicht gehabt zu haben, war er gut genug, um ihn gehabt zu haben.

      • Anh Toàn sagt:

        @Alpöhi „Leider sind die Menschen nicht perfekt, und Brüche in der Biografie kommen vor“

        Wenn ich das schon lese:

        Sogenannte „Brüche“ in der Biographie sind perfekt. Das Leben ist Brüche. Leben ist Veränderung. Habe ich eine drei Jahren auf Herz und Nieren geprüft, wie weiss ich, wie sie in fünfzehn Jahren ist. Und ich dann bin?

        Warum soll ich nicht mit einer Frau Sex haben, obwohl beide wissen, dass unsere Leben sich nur gerade treffen für eine Nacht, nicht genug passt für ein Leben, aber in einer anderen Welt könnte es ein Leben sein?

      • Katharina sagt:

        Alpöhi: Denkst Du wirklich, das für uns (LGBT) es relevant ist, was ein heteronormativer als ’normal‘ betrachtet?

        Schau etwa eine der Studien an, die A. Burri betreibt:

        https://kclpure.kcl.ac.uk/portal/en/publications/common-genetic-factors-among-sexual-orientation-gender-nonconformity-and-number-of-sex-partners-in-female-twins(b9dc2547-21b5-4003-a1f3-823dc19589f0).html

        Im Resuktat sagt sie: ‚We found that masculine women are more likely to be nonheterosexual, report more sexual partners, and, when heterosexual, also report more sexual partners. Multivariate twin modeling showed that common genetic factors explained the relationship between sexual orientation, sex typicality, and mating success through a shared latent factor.‘

        Der Fehler ist kursiv markiert.

      • Alpöhi sagt:

        @Katharina
        Ich suchte (m)einen Weg, homosexuell empfindende Menschen ernst zu nehmen, und zwar ohne das politisch unsägliche Gender-Mainstream-Gewäsch nachzuplappern.
        Und jetzt ist es auch wieder nicht recht?

        Warum nicht?

      • Katharina sagt:

        Weiter dann im Abstract etc impliziert die Unterstellung: Homosexuell = promiskuitiv.

        Das Schwulengen gibt es nicht. Das ist schon lange bekannt (nicht erst 2015). Aber wenn eine Ringier Wissenschaftlerin altes neu aufkocht (und anscheinend von Genetik keine Ahnung hat, und betreffend Statistik – siehe oben zur ‚taxonomie‘ ), diese dann zu tamedia wechselt, ist das wohl eine kleine Sensation, wenn eine bravo Kolumne nun einen PhD als Autorin hat.

        Die wundern sich dann, wenn wir (LGBT Leute) zu Anfragen zu solchen Studien nur noch antworten: I am a lipstick femme with a harley, not a butch with a spa strap on designed by lagerfeld.

      • Alpöhi sagt:

        @AT
        Ich sehe, sie sind zufrieden mit dem was Sie haben.

        Ja, dann.

      • Katharina sagt:

        Alpöhi: ich bringe mich hier ein, erst nachdem du die zwei Schweizer Männer erwähnst und uns LGBT ernst nimmst. betroffen ist eigentlich das falsche Wort. Ich empfinde mich nicht als leidend, weil ich Frauen liebe und Männer nicht. Irgendwann, so hoffe ich, ist die Frage, Liebe gefunden zu haben, wichtiger als die Konfiguration zwischen den Beinen.

        Ich wollte nur auf das Wort ’normal‘ eingehen. Und dass wir nicht als etwas besonderes behandelt werden, sondern Equal.

        Und, dass A. Burris Studien der LGBT Sache eher schaden als helfen, wenn es dann doch nur auf heteronormative Dichotomien hinausläuft (Maskuline Frauen). Das ist so doof wie die klassischen Fragen an Lesbenpaare (who is the femme?)

        Deine Gedanken betreffen Promiskuität. das ist ein anderes Thema als Homo.

      • Anh Toàn sagt:

        @Alpöhi

        Ja, ich bin Zufrieden, manchmal ist es auch phantastisch. Aber es muss nicht phantastisch sein.

        Sie weichen meiner Frage aus: Man muss nicht etwas gegen Homosexuelle haben, um Homosexualität als nicht normal zu empfinden. Krankheit ist ja auch nicht normal, Dummheit eine gewisse Grenze überschreitend auch nicht, aber deswegen muss man nicht gegen Dumme oder Kranke haben, man kann auch solche kennen und schätzen.

      • Alpöhi sagt:

        @AT
        >> Warum soll ich nicht mit einer Frau Sex haben, obwohl beide wissen, dass unsere Leben sich nur gerade treffen für eine Nacht

        Aber am Anfang war es nicht so, oder? Am Anfang war eine vermeintlich grosse Liebe, die sich als Seifenblase entpuppte, nicht wahr? Und dann kommt der Punkt, wo man sich sagt: „Es gibt keine grosse Liebe. Es gibt nur Seifenblasen. Dann will ich wenigstens mit Seifenblasen Spass haben.“

        Ist’s nicht so?

        Was wäre jetzt, wenn es doch eine grosse Liebe gäbe? Wenn Ihnen sogar jemand erzählen würde, er habe sie gefunden?

      • Katharina sagt:

        das mystische an einer erotischen Begegnung ist nicht an Monogamie gebunden. Im gegenteil. in einer phase meines Lebens mit wechselnden … often one night stands – war gerade das bittersüsse der magie mit unbekannten reizend – aber auch süchtigmachend. ich – oder wir zwei genauer genommen – haben uns zur zweisamkeit zurückentschieden. für uns passt es.

        soll ich nun den finger erheben und sagen, dies ist das beste für alle und alle ihr anderen liegt falsch?

      • Alpöhi sagt:

        @AT
        um die Frage zu beantworten: Ich habe zu all den genannten „Sünden“ eine unorthodoxe Haltung… Ich stelle den Menschen in den Mittelpunkt, nicht die Sünde.

        Katharina hat recht: Es geht mir um Promiskuität. Aber nicht weil das Sünde ist, sondern weil ich sehe, dass dadurch viel Leid entsteht; MZ schreibt es weiter unten ebenfalls.

      • Anh Toàn sagt:

        @Katharina

        Ich halte bereits die Unterscheidung zwischen Heterosexuell und Homosexuell für Nonsense. Ich denke, dass alle Menschen Bisexuell sind. Manche mehr, oder viel mehr, auf der einen Seite, oder der anderen Seite. Ein gewisser homosexueller Teil steckt wohl in jedem von uns.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Nein, Alpöhi: Ich habe ‚weiter unten‘ nirgendwo geschrieben, Promiskuität mache unglücklich, dagegen verwahre ich mich!

        Anh Toàn: Stimmt, die Unterscheidung zwischen Hetero- und Homosexualität (und auch aller anderen sexuellen Orientierungen) macht tatsächlich wenig Sinn. Aber nicht (nur) darum, weil wir alle (?) sexuell in alle möglichen Richtungen tendieren können, sondern weil alle Sexualitäten gleichermassen natürlich sind. Kennen Sie übrigens die Kinsey Skala? Die finde ich sehr gut!

        Katharina: Homosexualität = nicht unbedingt promiskuitiv? Das mag vielleicht- unter Schwulen zumindest- auf die Nicht-Szene-Gänger zutreffen. Sobald Mann aber die Schwelle zu einer Schwulen-Saune übertritt, wird’s heftig. Da braucht’s nicht einmal mehr unbedingt Worte- es geht nämlich auch ohne!

      • Anh Toàn sagt:

        @Alpöhi

        Ich hab‘ schon drei grosse Lieben gefunden, und manch‘ kleinere, und keine fühlt sich als Kollateral meiner Vielweiberei.

      • Alpöhi sagt:

        @MZ
        Aber Sie haben geschrieben: „ich bin langsam erschüttert, was eine Trennung / Scheidung oder das Verlassenwerden bei den Betroffenen hervor rufen kann.“

        @all
        In meinem Eingangsbeitrag schreibe ich: „Das Beispiel „Tina und ihr Kindsvater“ zeigt übrigens schön, dass es durchaus eine gute Idee ist, nicht sofort mit jeder neuen Bekanntschaft in die Kiste zu steigen“ umd kriegte dafür mächtig Haue.

        Warum eigentlich? Weil meine Meinung nicht Mainstream ist?

        MZ schreibt, Trennung/Verlassenwerden kann Erschütterndes verursachen. Ich schreibe, es ist eine gute Idee, nicht sofort in die Kiste zu hüpfen, sondern sich Zeit zu geben und auf sein Inneres zu hören.

      • Alpöhi sagt:

        /2
        Ich könnte auch sagen: Es lohnt sich, miteinander (und auch mit sich selber) achtsam / achtsamer umzugehen. Gerade weil bei der Sexualität Himmel und Hölle so nahe beieinanderliegen.

      • Anh Toàn sagt:

        @Alpöhi

        Wir sollten am besten nicht mit anderen reden. Gerade mit reden, werden sehr oft Gefühle verletzt.

        „Ich stelle den Menschen in den Mittelpunkt, nicht die Sünde.“ antworten Sie, auf meine Frage ob Sex, der nicht auf Fortpflanzung ausgerichtet ist, insbesondere Homosexualität „unnatürlich sei“: Es sei Sünde, aber als Christ vergeben Sie die Sünde oder so. Aber Sie sind sogar zu feige, dies zu schreiben.

        Dafür werden Sie gehauen, nicht für achtsamer miteinander umgehen.

        Und noch etwas auf Deutsch: Also sich von einem ONS einen blasen lassen, ist kein Problem, gibt ja keine Kinder, nach Vasektomie kann Mann wild durch die Betten hüpfen.

        Sie sind ein Taliban, ein Reaktionär der zurück will.

        Long ago, Life was clean
        Sex was bad and obscene
        Victoria was my queen

      • Anh Toàn sagt:

        „achtsam behandeln“

        Ich behandle auch arbeitende Frauen achtsam. Ich gebe ihnen Geld und sehe, was sie mir geben wollen dafür, verlange nichts. Bekomme ich nichts, lauf ich ihr doch nicht wegen Geld nach, da würde ich meine Selbstachtung verliefen, bei allem Respekt, die laufen mir nach, wegen Geld. Ich muss dafür sorgen, dass sie sich sicher fühlt, keine Angst vor mir hat, betrachte sie als erwachsenen Menschen, der Geld braucht, ob für eine Birkin bag oder die Schule der Geschwister ist egal. Nur wenn ich sie achtsam behandle, bekomme ich guten Sex.

      • Alpöhi sagt:

        AT, die Frage nach der Sünde ist ein Nebengleis, die Sie mir nur stellen, weil ich meinen kirchlichen Hintergrund andernorts offenlegte. Die detaillierte Beantwortung führt im heutigen Thema nicht weiter, darum lasse ich es mit dem Hinweis von gestern bewenden.

      • Alpöhi sagt:

        Im ÜBrigen antworte ich auch mit einem Lied: Madonna besingt, warum Sex einen geschützten Rahmen braucht:

        You only see what your eyes want to see
        How can life be what you want it to be
        You’re frozen
        When your heart’s not open

        You’re so consumed with how much you get
        You waste your time with hate and regret
        You’re broken
        When your heart’s not open

        Mmmmmm, if I could melt your heart
        Mmmmmm, we’d never be apart
        Mmmmmm, give yourself to me
        Mmmmmm, you hold the key

        Now there’s no point in placing the blame
        And you should know I suffer the same
        If I lose you
        My heart will be broken

        Love is a bird, she needs to fly
        Let all the hurt inside of you die
        You’re frozen
        When your heart’s not open

  • Dieter Neth sagt:

    Ich frage mich jeweils immer, wer bei solchen Umfragen die Wahrheit sagt. Da ist ja selten jemand dabei, oder? Die ganze Frequenzfrage ist meines Erachtens überbewertet und dient nur dazu, sich unnötig zu stressen. Zuviel, zuwenig, was solls? In erster Linie sollte es für das Paar stimmen. Da kann man sich miteinander aussprechen. Reiner Gefälligkeitssex nur um die Quote zu erfüllen würde es bei uns nie geben. Ob es in diesem Metier zusammenpasst sollte man unbedingt vorher ausprobieren, und nach der Geburt der Kinder sich unbedingt eine Privatsphäre bewahren. Unser Schlafzimmer war nie eine Spielwiese für die Kleinen, schon gar nicht am Morgen. Und wenn die Tür zu war, galt: „Nicht stören!“ Da hat sich die Jungmannschaft stets dran gehalten, aber unser Haus war auch recht gross.

  • Katharina sagt:

    Tina is a sponsored poster. same goes for this entire op-ed piece-let.

    da wurde das ganze sehr penetrant mit laudatio und allem promoted….

    und trotz der inflation ist die aufgeblasenen puppe … well … deflated.

    • Brunhild Steiner sagt:

      … zumindest liefert sie heute fast alles in Mehrfachausführung, hoffe nicht dass dies das Markenzeichen wird…

      • Tina sagt:

        Für diesen Punkt entschuldige ich mich, habe immer zu schnell auf „Antworten“ gedrückt und eben auf das falsche, dann fiel meine Antwort als „neuste“ anstatt zum richtigen Kommentar, daher die doppelten Einträge. Aber seid nicht so nörgelisch, sondern überlegt :-).

  • Tina sagt:

    @Reiner Zufall: Auch ich erhalte keine Unterstützung, in keiner Art und Weise, finanziell auch nicht. Ich bin nicht Männerverachterin, gar nicht, es gibt gute Männer, aber die guten sind immer noch in der Minderheit, viele müssen sich noch an die heutige empanzipierte Gesellschaft anpassen. Die Generationen die kommen werden, werden es immer besser machen, da bin ich überzeugt. Bei mir ist vielleicht der Unterschied, dass ich von Anfang an Alleinerziehend war, auch in der Schwangerschaft ganz auf mich gestellt, nie war es mein Ziel zu heiraten oder irgendsowas. Muss ich wiederholen, dass ich für eine Partnerschaft offen bin, jedoch mich nur auf einen Partner einlasse, der ebenbürdig ist und das Bewusstsein hat, dass es nur funktionieren kann, wenn man sich auf Augenhöhe trifft.

    • Tina sagt:

      Wenn Sie meine Kommentare gut lesen würden, würden Sie herauslesen, dass ich nur die Realität auf den Tisch bringe. Warum fühlen sich die meisten Männer angegriffen und können einfach nicht damit umgehen oder zugeben, dass es von ihrem Geschlecht sehr viele schlechte gibt, auch heute noch. Dass im 2016 ein Mann immer noch ihre Ex tötet, weil sie ihn verlassen hat, das ist doch absolut krank und unverständlich, dürfte nicht mehr geschehen. Zum Glück sind nicht alles so und die nächsten Generationen werden davon wegkommen, hoffe ich zumindest.

      • Alpöhi sagt:

        >> es gibt gute Männer, aber die guten sind immer noch in der Minderheit

        Falsch – die Guten sind bereits vergeben 😉

        >> dass ich nur die Realität auf den Tisch bringe.

        Und das wäre dann Ihr Kardinalfehler. Es ist eben nicht DIE Realität, sondern „bloss“ Ihre.

        Meine Reralität sieht halt anders aus. Glauben Sie’s, oder auch nicht.

    • Angela sagt:

      @Tina: es lebt sich auch ganz gut alleine. Geht schon.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Angela

        die Aussage war aber „ich habe mein Kind und bin nicht allein“ so oder ähnlich, und das klingt für mich gar nicht gut.

        Ein Kind darf niemals Ersatz für ebenbürtige Beziehungen werden, dank derer wir uns dann nicht alleine fühlen. Da finde ich die Formulierung schon noch wichtig.

      • Tina sagt:

        Hach Herr Steiner, ich bin ganz locker mit meinem Kind und es ist nicht ein Ersatz. Sie haben doch überhaupt keine Ahnung wer ich bin. Und ja, Angela hat Recht, es lebt sich auch gut alleine, ohne Partner.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Tina

        bisschen eine Ahnung schon, jemand die/der offenbar heute leicht überengagiert unterwegs war und der/dem das pochen auf die Unabhängigkeit sehr wichtig ist.

        Ebenso wichtig sollte aber die Sprachwahl sein, wenn es Ihnen drum geht Ihren Anliegen Nachdruck zu verleihen.
        Ein Kind im Zusammenhang einer Begründung was fürs alleine-leben spricht, resp dass man ja doch nicht alleine sei, zu erwähnen, klingt nun mal seltsam- was sagen Sie denn wenn das Kind ausgezogen ist?
        Ja, es lebt sich gut ohne Partner- aber wenn dann das Kind als Abschwächung, Aufhebung des Alleineseins benennt wird, ne, das klingt nicht gut, in der ganzen Engagiertheit die Worte mit Sorgfalt zu wählen gelingt nicht immer; heute wars einfach ein bisschen oft.

      • tina sagt:

        ich verstehe schon was Tina meint diesbezüglich. man braucht das doch nicht mit partnerersatz zu verwechseln, ich finde eher seltsam, dass „allein“ für die einen leute offenbar das selbe ist, wie „kein fester partner“. man ist doch nicht allein, nur weil man keinen festen partner hat. das kind und Tina das ist eine familie.

      • tina sagt:

        familie: mutter und 1 kind in diesem fall. also eine mutter-kind-beziehung, so wie auch in familien mit 2 elternteilen und mehr als 1 kind. allein ist sie trotzdem nicht. es gibt auch leute, die leben ganz allein, im sinne von mit niemandem dauerhaft den wohnraum teilen, aber die sind nicht allein!
        man kann aber in einer beziehung mit einem erwachsenen menschen allein sein.
        und an den öhi: auch wenn man das jahrelang austestete vorher, kann einem das passiere. das leben ist nämlich ein fliessender prozess. natürlich braucht es das eigene engagement, aber auch glück. immer

    • elena sagt:

      @Tina: … und der die deutsche Sprache beherrscht, idealerweise grammatikalisch wie ortografisch…..

  • Reiner Zufall sagt:

    @ Tina: Ich finde Ihre Einstellung zu Partnerschaft und Ihren vordergründigen Stolz, alles alleine und unabhängig bewältigen zu können, bedenklich, um nicht armselig zu sagen.
    Ich bin alleinerziehender Vater dreier Jugendlicher, geschieden, arbeite zu 100%, verdiene und erledige alles alleine (ohne Haushaltshilfe, Putzfrau oder so), erhalte von der Exfrau keinerlei Unterstützung oder Kinderunterhalt etc. Bin also soweit wie möglich unabhängig und lasse mich nie wieder in irgendein Korsett zwängen. Trotz aller negativer Erfahrungen bin ich heute aber kein Frauenverächter (wie Sie zumindest zum Teil Männer verachten). Ich habe eine gleichaltrige Partnerin in ähnlicher Lage. Wir teilen alles, was zu teilen wäre und haben den besten Sex ever. Trotzdem sind beide unabhängig aber treu.

  • Peter-Jürg Saluz sagt:

    Nachtrag: Glückliche Paare, vergessen das Zählen ohnehin….

  • Peter-Jürg Saluz sagt:

    In diesem Bereich suche und brauche ich weder Rat noch Benchmark. Glückliche Paare werden das genau so sehen.

  • Tina sagt:

    @Sportpapi: Das ist so und das wäre der faire Weg dem Kind gegenüber. In meinem Fall wurde ich im Stich gelassen vom Vater meines Kindes als er erfuhr, dass ich schwanger bin. Also bin ich den ganzen Weg alleine gegangen und habe von ihm nichts erwartet, auch finanziell nicht. Ich habe ihn gehen lassen, ich wollte ihn nicht zwingen, für das Kind aufzukommen, das habe ich in den Blog’s auch schon erwähnt.

    • Alpöhi sagt:

      Und diesen Frust wollen Sie jetzt an mir auslassen? Ne ne, da verweigere ich mich.

      • Tina sagt:

        @Alpöhi: Man liest, dass Sie keine gute Antworten haben, traurig. Ich lass es nicht an Sie raus, ganz bestimmt nicht, und dazu weigern Sie sich ja noch, also besteht für Sie doch keine Gefahr. Bleiben Sie locker und öffnen Sie Ihr Horizont.

      • Alpöhi sagt:

        >> Man liest, dass Sie keine gute Antworten haben

        Nein, das geht anders: Ich liefere Ihnen nicht die Antworten, die Sie hören wollen. So wie tverbiegen mag ich mich nicht, es ist es mir nicht wert.

        „Mein“ Konzept hat meiner Frau und mir bisher 20 glückliche Jahre beschert. Was hat „ihr“ Konzept Ihnen beschert?

      • Tina sagt:

        @Alpöhi: Freiheit, die unbezahlbar ist 🙂

      • Marcel Zufferey sagt:

        Genau, Freiheit, Tina: Nämlich die Freiheit, verbittert alleine zu sterben! Es liegt sicher nicht an mir, Ihnen altväterlich wirkende Ratschläge zu erteilen- aber Sie wirken alles andere, als stark und unabhängig! Auf mich hinterlassen Sie (hier) viel mehr den Eindruck einer selbsmitleidigen, gebrochenen und äusserst fragil wirkenden Frau, die krampfhaft versucht, aus jeder Schwäche eine Stärke zu basteln- und zwar um der reinen Selbsterhaltung willen!

        Verschonen Sie uns bitte mit Ihrem verschrobenen Männer- und Eigenbild und versuchen Sie statt dessen lieber, endlich den Vater Ihres Kindes zur Rechenschaft zu ziehen- auch wenn dieser, wie ich langsam vermute, schon längst über alle Berge ist und mittlerweile wieder in seiner angestammten Heimat lebt…

      • Tina sagt:

        @MZ: Herzlichen Dank für den Ratschlag :-), sie sind super, jetzt weiss ich, was ich zu tun habe! 😉 Hahaha!

      • Marcel Zufferey sagt:

        Sie tun mir leid. Wirklich.

      • Marcel Zufferey sagt:

        „(…) Dieses Buch ist in erster Linie die Geschichte eines Mannes, der während der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gelebt hat (…) im allgemeinen allein, wenn auch ab und zu im Kontakt mit anderen Menschen (…). Das Land in dem er zur Welt kam [Frankreich], glitt unvermeidlich in die Wirtschaftszone der halbarmen Länder ab; die Menschen seiner Generation (…) verbrachten darüber hinaus ihr Leben einsam und verbittert. Gefühle wie Liebe, Zärtlichkeit und Brüderlichkeit waren weitgehend verschwunden; in ihren Beziehungen erwiesen sich seine Zeitgenossen sehr häufig als gleichgültig oder sogar grausam.“

        Aus: „Elementarteilchen“ (Roman), Michel Houellebecq, 1998

      • Alpöhi sagt:

        Ehrlich gesagt beginne ich zu verstehen, warum der Kindsvater über alle Berge ist. 🙁

        Und damit wir uns recht verstehen: Das heisst nicht notwendigerweise, dass ich die Handlung des Kindsvaters gutheissen würde.

      • Reiner Zufall sagt:

        @ MZ: sehr treffend geschrieben. Gratulation!

      • Hans Hintermeier sagt:

        Sorry Männer, das ist nicht gentleman like und wird ihr Bild von Männern nicht unbedingt zum besseren wenden…

      • Marcel Zufferey sagt:

        Und ich muss mir hier als Mann nicht an den Kopf werfen lassen, dass die meisten Männer schlecht seien- und Mühe mit der Emanzipation hätten, Hans! Stellen Sie sich vor, ich würde hier Ähnliches über alle (!) Frauen schreiben..! Wer sich dermassen exponiert, muss halt mit Reaktionen rechnen!

      • Hans Hintermeier sagt:

        Sicher Marcel, aber ich glaube Sie hat ihr Fett sicherlich bereits genug weggekriegt. Finde es nicht gut, wenn es zu fest persönlich wird.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Wer beleidigt, muss auch einstecken können, Hans, da gibt es kein Pardon: Wer eine persönliche Situation mit einem gesellschaftlichen Allgemeinzustand verwechselt- und das ist hier ganz offensichtlich der Fall- macht einen ganz entscheidenden Denkfehler. Doch das ist in diesem ganzen Geschlechterzirkus noch häufig der Fall, sowohl auf Männer- als auch Frauenseite, item: Ich wollte ihr eigentlich an anderer Stelle noch schreiben, dass ich Ihren Lebensentwurf absolut legitim finde- mit Einschränkungen, versteht sich. Doch dann kam eben dieser blödsinnige Männer-sind-schlecht-Vorwurf dazwischen.

      P.S. Lesen Sie mal diese Mencare-Studie, die vom Theunert übersetzt worden ist. Dem positiven Einfluss von aktiven Vätern auf die Entwicklung ihrer Kinder sind da mehrere Seiten gewidmet!

      • Hans Hintermeier sagt:

        Der Einfluss der Väter auf die Sozialisation der Kinder ist sicherlich sehr wichtig.Ich glaube aber nicht, ass ein positiver Einfluss nur mit 50/50 % Arbeitspensum,wie die Studie/Theunert sagt umsetzbar ist.Das ist mir zu rigide/ideologisch und nicht lebensnah (es kann z.B. auch 80/50 sein, der Vater ist ja auch am Abend/Mittag präsent und muss sich dann ja nicht mit dem Bier vor den TV setzen).Theunert mag ein netter Kerl sein, doch halte ich nicht sehr viel von seinem Co-Feminismus.Alice Schwarzer hat sogar das Vorwort zu seinem Buch geschrieben!Er setzt sich nur vordergründig für die Anliegen der Männer ein und nur in den engen Korridoren, die ihm der Feminismus vorgibt (wahrscheinlich muss er zuerst Alice anrufen, bevor er etwas veröffentlicht). Ich würde ihm mehr Emanzipation wünschen

      • Marcel Zufferey sagt:

        Wer die mit weitem Abstand seltenste Familienform auf der ganzen Welt (!) ernsthaft zur gesellschaftlichen Norm machen will, hat nicht alle Tassen im Schrank, da gebe ich Ihnen recht, Hans. Den Theuni habe ich übrigens persönlich kennen gelernt: He’s on mission, zweifellos- wie eigentlich alle Gläubigen, die ihre Mitmenschen zum Besseren bekehren wollen: Mit seinem Aktivismus erinnert er mich ein wenig an die Zeugen Jehovas, die einem jeweils am Strassenrand verzückt lächelnd den ‚Wachtturm‘ andrehen wollen. Genau so liest sich auch erw. Studie über weite Strecken: Ein ideologisches Blendwerk, dass ganz zentrale Aspekte aus der Lebenswirklichkeit der meisten Paare einfach übergeht- bis eben auf jene Erkenntnisse über aktive Väter: Die sind wirklich lesenswert!

      • Hans Hintermeier sagt:

        Korrektur: Schwarzer hat eine Rezension/ Empfehlung geschrieben

      • Hans Hintermeier sagt:

        Okay, werde ich mir die betreffende Stelle der Studie mal sichten

      • Marcel Zufferey sagt:

        Wenn Sie wüssten, in welcher Auflage Theunerts „Co-Feministen“ erschienen ist (dass übrigens auch hier im Mamamamablog vorgestellt worden ist)… Das sollte einem eigentlich zu Denken geben, weil daraus schon fast geschlossen werden muss, dass sich fast niemand für Familienpolitik interessiert. Da bleibt eigentlich nur noch abzuklären, warum das so ist- schliesslich lebt ein Grossteil aller Menschen in einer zumindest familienähnlich organierten Form zusammen! Fühlen sich vielleicht zu viele Menschen von dieser Diskussion inhaltlich gar nicht mehr angesprochen, weil sie zu stark von Ideologen, Konservativen und Träumern geprägt wird..?

        Ach ja, ging es in diesem Blogbeitrag eigentlich nicht ursprünglich um Sex? 😉

      • Marcel Zufferey sagt:

        Korrektur: „dass sich fast niemand für Geschlechterfragen und Familienpolitik interessiert.“, muss es heissen.

  • Tina sagt:

    @Alpöhi: Was für eine armseelige Antwort bzgl. wie die Frauen gelitten haben. Sie sind nicht verantwortlich, super Antwort, einfach fein raus reden. Auch ich bin für die Gemeinschaft, aber auf eine Gemeinschaft auf gleicher Augenhöhe. Meine Aussagen sind nicht feministisch, sie sind real. Wie erwähnt, nur Menschen, die reif sind und Selbstwert haben, verstehen die Aussagen. Sie gehören leider nicht zu denen, aber Sie müssen damit leben, nicht ich.

    • Alpöhi sagt:

      Wissen Sie, T, ich versuche einfach, es bei mir zu Hause besser zu machen als unsere Vorfahren. Das schliesst ein, dass Sie, T, davon nicht „profitieren“ können, weil Sie nicht bei mir zu Hause leben.

      Die Welt ist ungerecht.

      • Tina sagt:

        @Alpöhi: Nein, ich lebe nicht bei Ihnen Zuhause und gut versuchen Sie es besser zu machen als die Vorfahren. Aber Sie könnten vermutlich sowieso nicht mit einer Frau leben, die nicht an Monogamie glaubt ;-).

    • Sportpapi sagt:

      Tina, wir leben heute. Was interessieren uns alte Geschichten. Aber heute, da sind Menschen wie Sie gerade daran, ihre Privilegien zu feiern. Und rechtfertigen das mit irgendwelchen Ungerechtigkeiten, die weder Sie noch ich erlebt haben!

    • adrian wehrli sagt:

      Etwas gehässigt ausgedrückt, liebe Tina. Würde Dir guttun „es“ wiedermal zu haben, es enstpannt.

      • Tina sagt:

        @Sportpapi: Ich habe sehr wohl erlebt, wie meine Mutter meinem Vater gehorchen musste als ich Kind war. Das war unschön und unfair. Und doch, sehr wohl kann ich von diesen Ungerechtigkeiten auch heute noch sprechen, denn sie existieren noch, auch wenn auf eine andere Art und gut hat das Gesetz sich heute auch für uns Frauen eingesetzt. Was man aussät, erntet man irgendwann.

      • Tina sagt:

        @AW: Ja, würde mich sicherlich guttun, gehe ich mit Ihnen einig 🙂 🙂 :-), zumindest stehe ich dazu und auch wenn ich es hätte, würde ich dieselben Aussagen wiederholen.

      • Tina sagt:

        @AW: Würde „mir“ guttun, das „mich“ war Fehl am Platz. Es ist aber nicht einfach, jemand passendes zu finden, und einfach jemand nehmen, nein danke, nicht meine Art.

      • Franz Vontobel sagt:

        Es ist aber nicht einfach, jemand passendes zu finden, und einfach jemand nehmen, nein danke, nicht meine Art.

        Für jemanden, der nicht an Monogamie glaubt haben sie allerdings ganz schön monogamistische Standards…

      • Tina sagt:

        Qualität vor Quantität Herr Vontobel, beachten Sie, dass ich eine Frau bin und mein Trieb doch anders ist als bei den Männern. Ich kann mich ganz gut alleine befriedigen.

      • Sportpapi sagt:

        @Tina: Womit Sie sich von Männern deutlich unterscheiden…

      • Reiner Zufall sagt:

        „Ich kann mich ganz gut alleine befriedigen“.
        Das trifft wohl auf die meisten Menschen zu.
        Aber stellen Sie sich einmal vor, Sie müssten es die meiste Zeit gar nicht mehr alleine tun, weil Sie einen ebenbürtigen, einfühlsamen und aktiven Partner hätten.. Das wäre doch der Hammer, oder nicht?

  • Papi sagt:

    Gähn….Das Thema ist ja bereits so bereitgewalzt und medial omnipräsent.
    Da gibt es echt nichts mehr dazu zu sagen.

  • Christoph Bögli sagt:

    „Der sexuelle Antrieb verfolgt sowieso nur das Ziel der Fortpflanzung.“ Gerade dieses vereinfachende Halbwahrheit ist keineswegs „wissenschaftlich“ sondern nur ein populäres Klischee. Als angebliche Wissenschaftlerin sollte man das eigentlich besser wissen, eventuell sollte die Autorin mal bei ein paar Kollegen in der (Verhaltens-)Biologie vorbei schauen. Gerade bei komplexeren Lebewesen wie dem Menschen oder anderen Primaten ist die Sexualität in vielerlei Hinsicht wichtig und erfüllt u.a. eine wichtige Rolle im Sozialverhalten, der Paarbindung, individueller Gesundheit, etc. Das hängt zwar, wie alles, letztlich auch irgendwie mit der evolutionären Fitness und Reproduktion zusammen, deswegen zu suggerieren, Sex wär nur ein banaler Reproduktionsvorgang ist aber trotzdem grundfalsch.

  • Tina sagt:

    @Alpöhi: Wieviele Jahrhunderte und mehr mussten die Frauen einfach hörig sein, ist Ihnen bewusst wie diese Frauen gelitten haben?! Finden Sie das korrekt? Sie müssen in der heutigen Zeit damit leben, dass die Frauen Ihre Rechte haben und auch frei leben dürfen. Immer müssen gewisse Männer es zum negativen wenden, wenn eine Frau Stärke zeigt, dann ist die eine Femministin usw. Wie blödsinnig! Dann waren die Männer auch seit eh und je „Maskulisten“ (ich weiss nicht mal obs ein Wort dafür gibt). Nein echt jetzt, überlegen Sie was Sie sagen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Das ist auch so ein Blödsinn. Frauen haben in 2 Mio. Jahren Menschengeschichte vielleicht mal für ein paar Generationen gelitten. Das läuft unter vernachlässigbar.

      Nie hätte Humanevolution ablaufen können, wenn Systemfehler eingebaut wären. Es ist nicht nur gut wie es ist, es ist sogar der best mögliche denkbare Zustand. Ansonsten wären Sie nicht mehr am Leben.

    • adrian wehrli sagt:

      … die Frau ist ja auch heute hörig, bloss die Kette ist subtiler. Nein echt jetzt, der Käse ist ja sowas von abgedroschen …

  • Tina sagt:

    @ML: Auch die Natur, nicht nur die soziale Regeln! Und zum Glück sind die sozialen Regeln so, was wäre sonst mit den Frauen, die schwanger sind und der Mann nichts vom Kind wissen will und davonläuft, wären sie gezwungen abzutreiben oder das Kind weggeben zu müssen nach der Geburt?! Wäre ja total unmenschlich gegenüber einer Mutter oder?! Wenn es so wäre, würde eine Frau innerlich kaputt gehen, die Seele wäre zerstört. Ganz früher war es wirklich so, es war eine Schande und das Kind wurde weggenommen gegen den Willen der Mutter (nicht in allen Fällen), zum Glück haben wir uns in diesem Bereich weiterentwickelt, eine Frau darf und kann ein Kind alleine grossziehen!

    • Muttis Liebling sagt:

      Ohne soziale Regeln gäbe es keine unehelichen Kinder. Die Eisbärin kann ihr Baby für sich allein adult bekommen, die isolierte Menschenfrau kann es nicht. Ohne äussere Hilfe wären die Gebärende und ihr Kind nach 5 Tagen tot.

    • Sportpapi sagt:

      Was ist denn mit den Männern, deren Sexpartnerinnen schwanger sind, und die Frau nichts vom Kind wissen will und es einfach wemachen lässt? Ist ja total unmenschlich gegenüber einem Vater, oder?

    • adrian wehrli sagt:

      … sprach die Amazone und stiess den Kerl zurück in die Grube …

  • Markus Schneider sagt:

    Ich würde empfehlen, genauso viel Sex zu „haben“, dass man ganz sicher nicht auf die blöden Ratschläge von „Sexualwissenschaftlerinnen“ angewiesen ist. Oder ficken wir neuerdings für die Wissenschaft?

  • Martina sagt:

    Sexualität betrifft alle Menschen – nicht nur Mütter bzw. Eltern.
    Dieser Blog kann interessant werden, aber er gehört nicht in den Mamablog. Selber Nicht-Mutter stört mich diese Einreihung sogar sehr!

  • Tina sagt:

    schulde ich niemandem etwas, ich darf frei leben und habe das Recht mir das zu nehmen, was mir guttut! Einfach jemand an der Seite haben, damit ich nicht alleine bin, nein danke, ist nich meine Lebensphilosophie. Und ich hab mein Kind, also bin ich nicht alleine, meine Energie/Kraft ist im besten Einsatz mit ihr, keine verlorene Zeit.

    • Reiner Zufall sagt:

      Wie kann frau so verbittert sein. Welch schlimme Erfahrungen müssen Sie gemacht haben?
      Es gibt nichts Schöneres, als jemanden an seiner/ihrer Seite zu haben, auf die mann sich voll und ganz verlassen kann und auf den frau sich voll und ganz verlassen kann. Energieverschwendung ist das in keiner Weise. Energieverschwendung ist es eher, sich krampfhaft an sein Kind zu klammern, in der Meinung, frau sei nicht alleine.

      • James sagt:

        Wie böse muss man sein um solche Aussagen zu machen Herr Zufall? Sie sollten sich schämen, sie sollten lernen genau zuzuhören.

      • Tina sagt:

        Lesen Sie meine Kommentare genau und machen Sie bitte nicht eine Schlussfolgerung, die nix mit meinen Aussagen zu tun haben. Wer hat von Energieverschwendung gesprochen? Sicher ist es schön, wenn es harmoniert mehrheitlich und ich freue mich für alle, die so eine Beziehung leben. Böse, sehr böse Kommentare kommen daher, da stellt sich die Frage, wer verbittert ist, wenn man so bös sein kann.

      • Reiner Zufall sagt:

        Schade, dass mein Kommentar als böse angesehen wird. So ist er gar nicht gemeint. Ich lebe als Vater selbst allein mit drei Jugendlichen zusammen. Trotz aller negativer Beziehungserfahrungen käme es mir niemals in den Sinn zu sagen, ich wäre nicht allein, da ich ja die Kinder bei mir habe. Ich bin nicht allein, weil ich eine liebe Partnerin habe, die aber erst das Dach mit mir teilen wird, wenn alle fünf Kinder (ihre und meine) ausgeflogen sind. Die Kinder haben nichts damit zu tun und bekommen von mir auch nicht diesen Stellenwert bezüglich Alleinsein. Ich meine, Tina erweckt den Eindruck, dass sie Partnerschaft und viele Männer verteufelt. Schlechte und Böse gibt es, ja. Das ist bei den Frauen nicht anders, speziell wenn Beziehungen oder Ehen schwierig werden.

      • Tina sagt:

        Zuhören und nicht urteilen, ich verurteile weder Partnerschaften noch Männer, das hat James sehr gut erkannt. Ich bin offen für eine zufriedene Partnerschaft, wäre sehr schön wenn es mal geschehen würde, nur ist es doch nicht ganz einfach. Ich habe nur Facten auf den Tisch gelegt und ich bin sogar eine von den wenigen Frauen, die keinen Mann ausnimmt, das sollte hochangesehen werden. Ich verurteile Menschen, die jemand ausnehmen oder ausnutzen. Was ist so schlimm daran, dass ich mein Leben lebe und meine Erfahrung, Meinung sage, die der Realität entspricht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Tina

        jemandem die Verantwortung zutrauen, resp in-Anspruch-nehmen oder für den Minimalrahmen sorgen, sprich eine Vaterschaftsanerkennung fordern, ist weder „ausnehmen“ noch „ausnutzen“.

        Sie sind diejenige welche sich auf ein sehr hohes Podest platziert weil sie genau auf diese Grundlagen verzichtet hat, aus deklarierter Selbstlosigkeit und Grosszügigkeit.
        Andere welche auf das Minimum bestehen- eigentlich etwas auf das jedes Kind ein Anrecht hätte, sind deswegen nicht weniger selbstlos oder grosszügig.

    • Widerspenstige sagt:

      Tina, Sie dürfen auf sich stolz sein. Sie gehören zu den mutigen Frauen, die sich nicht ins Jammertal verkrochen haben, weil sie von einem Mann feige im Stich gelassen wurden mit einem Kind. Sie haben Ihr Schicksal gemeistert und sich durchgekämpft. Das kann Ihnen niemand nehmen und genau solche Frauen machen sehr vielen Männern wie auch Frauen Angst. Weil diese auf sich selber zurückgeworfen werden und sich dies nie zutrauen, geschweige denn unterstützen würden, wenn solche Frauen in Not geraten.

      Schalten Sie auf Durchzug und gehen Sie unbeirrt Ihren Weg. Ich bin ziemlich sicher, dass Sie nicht nur Ihrem Kind ein grosses Vorbild sind und die nötige Kraft aufbringen werden, es zu gegebener Zeit in sein eigenes Leben zu entlassen. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Zuversicht!

      • Brunhild Steiner sagt:

        Gerade weil es feige Männer gibt sollte frau sich dann nicht scheuen vorhandene Gesetze- welche ja auch von Frauen erkämpft worden sind…- in Anspruch zu nehmen.

        Ich finde dass jedes Kind ein Recht auf Vaterschaft hat, wenn der betreffende Mann (noch) nicht dazu bereit ist, sollte zumindest das Formale durchgesetzt werden.
        Das braucht nämlich genauso Mut, ist genauso Schicksalsmeisterung und sich-durchkämpfen.
        Und würde übrigens dem Betroffenen auch ermöglichen einen Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in Angriff zu nehmen, weil er eben gerade nicht aus allem ausgeklinkt wird, diese Männer gibts nämlich durchaus.

      • Sportpapi sagt:

        WS, wenn eine Frau von ihrer Schwangerschaft erfährt, und nicht will, keine Lust hat, die Herausforderung zu gross ist: Würdest du sie dann auch als feige bezeichnen, wenn sie sich dem nicht stellt und das Kind wegmachen lässt? Und weshalb ist es dann beim Mann eine feige Tat? Und: was wissen Sie über die konkrete Konstellation?

      • Tina sagt:

        Danke Widerspenstige, sie haben genau verstanden, wer ich bin und was ich tue! Auch Ihnen viel Glück für den weiteren Lebensweg. Bis auf den nächsten Blog 🙂

      • Tina sagt:

        @Brunhild Steiner: Der Vater meiner Tochter ist vom Gesetz eingetragen, sie wird eines Tages erfahren, wer der Vater ist, sieht ihn jetzt schon auf Fotos. Und obwohl er einfach weggegangen ist, werde ich mir nie erlauben, schlecht von ihm zu reden, denn wir hatten doch schöne 3 Jahre (auch wenn on und off), zudem ist er der Vater meiner Tochter, also wird er immer in meinem Herz bleiben und meiner Tochter werde ich immer die Freiheit lassen, ihn kennenzulernen, wenn sie es möchte.

  • Tina sagt:

    schulde ich niemandem etwas, ich darf frei leben und habe das Recht mir das zu nehmen, was mir guttut! Einfach jemand an der Seite haben, damit ich nicht alleine bin, nein danke, ist nich meine Lebensphilosophie. Und ich hab mein Kind, also bin ich nicht alleine.

    • Franz Vontobel sagt:

      Und ich hab mein Kind, also bin ich nicht alleine.

      Ja, ungefähr so hat das die Mutter von Norman Bates wohl auch gesehen…

      • Reiner Zufall sagt:

        @Tina: Hilfe, welch kranke Ansicht. Sie brauchen dringend Therapie.

      • Tina sagt:

        Wäre toll, wenn wir uns alle in die Gesichter sehen könnten und darüber diskutieren, in eine Tastatur zu schreiben ist es einfach, man kann sich verstecken. Würde gerne sehen, wer den Mut hätte, sich so zu zeigen wie er ist. Alles böse kommt zurück wie ein Boomerang, früher oder später. Einfach urteilen ohne jemand zu kennen ist unreif und ignorant, macht weiter so, bravo!

  • Tina sagt:

    schulde ich niemandem etwas, ich darf frei leben und habe das Recht mir das zu nehmen, was mir guttut!

  • Coffee Toffee sagt:

    Doch doch das mit der Planung geht. Fand das zu Beginn auch höchst unromantisch, aber mit 2 kleinen Kindern wurde es schwierig, vorallem weil wir noch nie gerne abends Sex hatten (ja wir ‚haben‘ Sex). Drum jetzt schöne Weekend Mittags-‚Bei‘-Schlöfli auf die wir uns freuen. Während unserer Studienjahre mit viel Freizeit war die Sache schon einfacher, lockerer, cooler. Aber der Sex ist nach 16 Jahren Beziehung definitiv nicht schlechter.

  • Dani sagt:

    Die einen mögen ihn, die anderen nicht. Die einen sehen Sex als die schönste Nebenbeschäftigung an, die anderen nur zur Fortpflanzung. Die einen mögens hart, die anderen zart. Die einen wollen ein Vorspiel, die anderen nicht. Die einen finden SM das perkte Vorspiel, einige andere nicht. Wichtig ist eher, dass sich die Menschen mit ihren Vorlieben und Wünschen treffen und dem Irrglauben entsagen, dass man alles mit dem Partner erleben kann. Weil entweder man passt sexuell zusammen oder eben nicht. Man kann sehr selten etwas gerne bekommen, wenn man es nicht mag, oder noch nie davon geträumt hat. Daher sollten viele eigentlich noch immer suchen, obwohl sie denken, dass sie am Ziel angekommen sind. Der richtige Partner zu finden ist schwerer als gedacht.

  • Lucien Michel sagt:

    Die Antwort auf die Titelfrage finden sich bei «Annie Hall» (der Stadtneurotiker) von Woody Allen in der Szene wo beide beim Psychiater («Shrink») sitzen. (https://www.youtube.com/watch?v=YRbO_GS5lFg)

  • Benni Aschwanden sagt:

    Ich erinnere mich an eine Meldung in der Weltwoche vor ein paar Jahren, als über ein US-Paar berichtet wurde, wo die Frau mit ihrem Partner eine Wette verloren hatte. Als Wetteinsatz „schenkte“ sie ihm ein Jahr lang täglichen Sex. Kein Aprilscherz. 365 mal im Jahr! Fand ich bemerkenswert. Wäre in der Schweiz undenkbar, nur schon dass eine schweizer Frau auf so eine Idee käme.

    • Philipp sagt:

      Da spricht aber viel Frust aus ihnen raus. Und zum Thema tragen sie eigentlich nichts bei…

      • Benni Aschwanden sagt:

        Aber nicht doch. Ich sehe das als Anregung für ähnliche Ideen. Oder um mit Nike zu sprechen: Just do it! 😉

  • Roli sagt:

    Benötigt es dazu wirklich Experten oder hat es einen Überschuss derer, welcher dringend beschäftigt werden muss? Liebe Experten, lasst uns doch selbst entscheiden und denken.

  • Simon Heiter sagt:

    „Der sexuelle Antrieb verfolgt sowieso nur das Ziel der Fortpflanzung. Und dafür reicht ein einziger Samenerguss mit rund 300 Millionen Spermien vollkommen aus.“

    Ja eben, aber das wird dann bei der Diskussion um den weiblichen Orgasmus komplett ausgeklammert, was aber nicht bedeutet, dass der Sex neben dem Orgasmus, oder dem Ausbleiben davon, nicht auch andere positive körperliche wie psychische Eigenschaften hat.

    • Muttis Liebling sagt:

      Die Aussage mit den 300 Mio. Spermien ist biologisch falsch. Die evolutionäre Logik zeigt sich ja gerade daran, dass einem um Zehnerpotenzen Überangebot von Spermien ein extrem verknapptes Potential von befruchtungsfähigen Eiern gegenüber steht.

      Auch wenn nicht bewusst, hat die Frau im Verhältnis 24/28 die Möglichkeit, sich von Männern beschlafen zu lassen, von denen sie kein Kind will. Die Biologie ist von vornherein auf Polygamie angelegt und schafft trotzdem den Mechanismus, Wunschvater und die Wunschmutter zusammenzubringen.

  • Alpöhi sagt:

    These: Wenn die Frau den Orgasmus bekommt, behält sie die Lust und die Faszination an der Sexualität und folglich auch am Partner. Handkehrum, wenn sie ihn nicht bekommt, verliert sie die Lust („habe heute Migräne“), was letztlich zum Tod der Beziehung führt. Das wäre dann auch der Grund für die behauptete Unfähigkeit zur Monogamie.

    Beim Mann ist es genau das gleiche, aber der Mann ist meist schon zufrieden, wenn er zum Samenerguss kommt, und vrewechselt das mit einem Orgasmus 😉

    Daraus folgt: Ein Paar tut gut daran, seinen ganz eigenen Weg mit der eigenen Sexualität zu finden, fernab aller Klischees, aber immer mit dem Ziel, dass es für beide befriedigend (im Wortsinn) ist. Dann bleibt auch die Lust und Freude aneinander erhalten, und Fremdgehen ist gar kein Thema.

    • Hans Huggentobler sagt:

      Orgasmus-fixierter Schwachsstromsex. Um das geht es hier glaub nicht.

      • Alpöhi sagt:

        Dann klären Sie mich bitte auf: Um was geht es dann? Und warum hat der (echte oder vermeintliche oder vorgespielte) Orgasmus nichts damit zu tun?

    • adrian wehrli sagt:

      … was alles für Weisheiten kommen von der Alp. Ich dachte immer da oben gehe es noch „urchiger“ zu im Stall …

  • Alpöhi sagt:

    Was hat die blöde Sexpostille jetzt mit dem Mamablog zu tun!? Das geht doch nur um „Einschaltquoten“. Wenn ich eine Frage zur Sexualität habe, dann konsultiere ich sicherlich andere Kanäle als einen Mamablog.

    Schuster, bleib bei deinem Leisten!

  • Tina sagt:

    Monogamie gibt’s nicht, das hat mir meine persönliche Erfahrung gezeigt und höre es von links und rechts, wie viele Paare fremdgehen. Ich denke, es braucht Offenheit im Denken, dann würde es Allen besser gehen. Immer wieder vergessen wir, dass kein Mensch uns gehört, wir gehören nur uns selber. Liebe und Sex können getrennt werden. Wenn in einer Partnerschaft die Sex-Phantasien unterschiedlich sind, dann verschwindet die Lust mit der Zeit, ganz verständlich für mich, wenn dann einer fremdgeht. Darum sage ich, lasst leben und engt niemand ein.

    • Tina sagt:

      Sex ist wichtig im Leben! Guter Sex hat nicht jedermann/frau, dass aber von hoher Wichtigkeit ist/wäre, denn guter, ausgefüllter Sex trägt sehr viel für die Gesundheit bei, physisch und psychisch.

      • Tina sagt:

        @Alpöhi: Ja sicher brauche ich auch einen Mann, aber nicht um zu leben oder überleben. Das kann ich ganz gut alleine, seit über 20 Jahre.

    • Muttis Liebling sagt:

      Auch eine Eisbärin hat einmal im Jahr das Bedürfnis, penetriert zu werden. Nach ca. 8 Monaten bekommt sie ein biologisch reifes Eisbärenbaby und bringt dem soziales Verhalten bei. Entlässt es beim Eintreten der nächsten Brunst ins Leben, oder in den Tod.

      Menschen bekommen nach 9 Monaten biologisch unreife Babies. Es dauert noch 18-24 Monate, bis der Reifezustand des Eisbären am Tag 0 erreicht ist.

      Als Kompensationsmechanismus hat sich die Evolution die Treue ausgedacht. Der treue Mann baut die Kinderkrippe als Uterus- Ersatz. ER versorgt Mutter und Kind mit Nahrung, was die Eisbärin allein kann. Die Menschenmutter kann es nicht. Schon weil sie aufrecht läuft, hat die Geburt sie viel stärker als alle Vierbeiner geschwächt.

      • Tina sagt:

        Die Menschenmutter kann das auch wenn sie möchte. Ich bin ein lebendes Beispiel, unabhängig in allen Belangen, ich brauche keinen Partner um zu leben oder überleben, manage alles selber, erhalte weder Alimente noch sonstige Unterstützung. Also bitteschön, Respekt! Es geht auch Alleine, die Natur hat uns diese Kraft gegeben.

      • Sportpapi sagt:

        Ein Mann, der im gleichen Stil unbeirrt seine Freiheiten leben würde, wäre jedenfalls mit grösserer Wahrscheinlichkeit bald seine Kinder los. Alimente bezahlen würde er natürlich trotzdem müssen.

      • Tina sagt:

        Aber so Frauen wie ich, die alles Alleine managen und mit Stolz sagen, dass sie keinen Partner an der Seite um jeden Preis haben möchten, werden Femministinnen genannt, na dann, dann bin ich eine Femministin, mit Stolz! Habe meine Erfahrungen gemacht und guter, befriedigender Sex kann Dir nicht jederMann geben, so wie auch nicht jede Frau jedem Mann. Seit ich Mama bin, bin ich von der Liebe, die ich für mein Kind empfinde, rundum befriedigt und vermisse überhaupt keinen Partner. Ich bin für eine Beziehung offen, aber dann muss primär die Chemie stimmen, dann teste ich ihn im Bett und wenn er dort versagt, dann ist Ende! Wenn es aber im Bett stimmt, aber dann sein Leben irgendwie nicht im Griff hat, ist es auch Ende. Ich weiss, ich bin egoistisch, aber das darf ich sein, schliesslich

      • Muttis Liebling sagt:

        Nicht die Natur, sondern soziale Regeln machen es der Menschenmutter möglich, auch ohne Partner schwanger zu sein, zu entbinden und die Kinder gross zu ziehen.

      • Tina sagt:

        schulde ich niemandem etwas, ich darf frei leben und habe das Recht mir das zu nehmen, was mir guttut! Einfach jemand an der Seite haben, damit ich nicht alleine bin, nein danke, ist nicht meine Lebensphilosophie. Und ich hab mein Kind, also bin ich nicht alleine. Sex habe ich ausgelebt und weiss, wie schön es sein kann, also möchte ich wennschon, dennschon jemand, der mich in diesem Gebiet befriedigt.

      • Tina sagt:

        @SP: Der Mann machts ja, einfach mehrheitlich versteckt, wie erwähnt, er geht fremd. Es ist halt nunmal so, dass Frauen gebären und nicht Männer, also haben wir sicherlich Vorteile in dem, weil wir primär für das Kind sorgen dürfen, zum Glück! Und übrigens, nach dem Entbinden hatte ich über 2 Jahre keinen Sex, kein Bedürfnis. Jetzt ist die Lust wieder da, aber nicht so, dass ich zwingend jemand suchen muss, entweder ergibt es sich und wenn nicht, befriedige ich mich alleine.

      • Alpöhi sagt:

        Tina, hören Sie auf mit Ihrem Feministinnengeschwafel, mir wird schlecht! Auch Sie sind auf Männer angewiesen. Erstens, damit Sie überhaupt existieren. Zweitens, damit Ihr Kind überhaupt existiert. Den Rest behalte ich für mich.

      • Tina sagt:

        @ML: Auch die Natur, nicht nur die soziale Regeln! Und zum Glück sind die sozialen Regeln so, was wäre sonst mit den Frauen, die schwanger sind und der Mann nichts vom Kind wissen will und davonläuft, wären sie gezwungen abzutreiben oder das Kind weggeben zu müssen nach der Geburt?! Wäre ja total unmenschlich gegenüber einer Mutter oder?! Wenn es so wäre, würde eine Frau innerlich kaputt gehen, die Seele wäre zerstört. Ganz früher war es wirklich so, es war eine Schande und das Kind wurde weggenommen gegen den Willen der Mutter (nicht in allen Fällen), zum Glück haben wir uns in diesem Bereich weiterentwickelt, eine Frau darf und kann ein Kind alleine grossziehen! …Die Natur hat uns die Kraft gegeben um es zu schaffen.

      • Tina sagt:

        @Alpöhi: Dann lesen Sie meine Kommentare einfach nicht. Ihre Reaktion zeigt offensichtlich, zu welcher Art Mann sie gehören, sicherlich nicht zu denen, die unabhängige Frauen schätzen. Und Ihr Name (auch wenn nicht Ihr echter) sagt auch schon vieles :-).

      • Tina sagt:

        @Alpöhi: Wieviele Jahrhunderte und mehr mussten die Frauen einfach hörig sein, ist Ihnen bewusst wie diese Frauen gelitten haben?! Finden Sie das korrekt? Sie müssen in der heutigen Zeit damit leben, dass die Frauen Ihre Rechte haben und auch frei leben dürfen und ihre Meinung äussern dürfen. Immer müssen gewisse Männer dies zum negativen wenden, wenn eine Frau Stärke zeigt, dann ist die eine Femministin usw. Wie blödsinnig! Dann waren die Männer auch seit eh und je „Maskulisten“ (ich weiss nicht mal obs ein Wort dafür gibt). Nein echt jetzt, überlegen Sie was Sie sagen.

      • Jürg. sagt:

        @Tina
        ich frage mich ob sie die einzige ehrliche Person im Blog sind. Respekt.

      • Alpöhi sagt:

        @Tina
        >> ist Ihnen bewusst wie diese Frauen gelitten haben?!

        Ja, aber ich bin dafür nicht verantwortlich.

        Meine Erfahrung: Der Mensch ist auf Gemeinschaft hin angelegt. Das Leben funktioniert nur als ein Miteinander. In diesem Kontext sind feministische Parolen nicht zielführend. Ebensowenig wie Machogehabe.

      • Alpöhi sagt:

        Ah, dies noch: eine „Starke Frau“ und eine „Feministin“ sind für mich zwei verschiedene Personen, die nichts gemeinsam haben ausser dem Geschlecht.

      • Sportpapi sagt:

        Tina, verwechseln Sie nicht Egoismus mit Stärke. Schön, dass Ihr Kind Ihre Leere ausfüllen kann, als Partnerersatz dienen kann. Schön für Sie, nicht für das Kind.
        Ich schätze starke, unabhängige Frauen durchaus. Aber Sie sehen es richtig, es ist Ihr Glück, dass die Gesellschaft Ihnen das Kind überlässt, und den Partner – ob er nun will oder nicht – praktisch ohne Rechte zurücklässt. Und wenn Sie denn möchten, wird er dennoch für das Kind zu sorgen haben. Was für eine Welt!

      • Sportpapi sagt:

        „Wieviele Jahrhunderte und mehr mussten die Frauen einfach hörig sein, ist Ihnen bewusst wie diese Frauen gelitten haben?! Finden Sie das korrekt?“
        Und jetzt machen wir einfach das Gegenteil. Wunderbar.

      • Tina sagt:

        @Alpöhi: Was für eine armseelige Antwort bzgl. wie die Frauen gelitten haben. Sie sind nicht verantwortlich, super Antwort, einfach fein raus reden. Auch ich bin für die Gemeinschaft, aber auf eine Gemeinschaft auf gleicher Augenhöhe. Meine Aussagen sind nicht feministisch, sie sind real. Ich habe männliche Freunde, die meine Wahrnehmung schätzen und dazu stehen, ist ja nicht so schwierig etwas zuzugeben. Ich kann auch mit Frauen nix anfangen, die einen Mann ausnehmen, das sind keine Frauen meiner Meinung nach.

      • Tina sagt:

        @Sportpapi: Ja, da haben Sie auch Recht, auch heute läuft es nicht ganz korrekt. Für uns Frauen heutzutage hat es sich zum positiven entwickelt, für die Männer nicht unbedingt. Wir kommen in den Blog-Themen immer wieder auf dieselbe Schlussfolgerung: Es ist dringend nötig, Eigenverantwortung zu übernehmen, Männlein und Weiblein. Es herrst zuviel Egoismus und eben nicht die Gemeinschaft, von der Alpöhi spricht. Gemeinschaft heisst = auf derselben Augenhöhe mit Respekt und das fehlt eindeutig ganz vielen Menschen.

      • Sportpapi sagt:

        Tina, die Erkenntnis wäre eigentlich viel mehr, dass Menschen, die auf Augenhöhe miteinander zu tun haben, die eine gemeinsame Aufgabe – ein Kind! – haben, ihren Egoismus etwas bändigen sollten und gemeinsam und fair, ohne zufällig vorhandene Privilegien auszunutzen, an einen Strick ziehen sollten.
        Leute, die immer auf ihre Stärke und Unabhängigkeit pochen, machen mir einen ganz anderen Eindruck. Den von Angst, Kontrolle auch einmal abzugeben, von Konflikt- und Beziehungsunfähigkeit.

      • Tina sagt:

        @Sportpapi: Das ist so und das wäre der faire und richtige Weg dem Kind gegenüber. In meinem Fall wurde ich im Stich gelassen vom Vater meines Kindes als er erfuhr, dass ich schwanger bin. Also bin ich den ganzen Weg alleine gegangen und habe von ihm nichts erwartet, auch finanziell nicht. Ich habe ihn gehen lassen, ich wollte ihn nicht zwingen, für das Kind aufzukommen, das habe ich in den Blog’s auch schon erwähnt.

      • Tina sagt:

        @Sportpapi: Mag sein, dass ich mittlerweile „Beziehungsunfähig“ bin, ich lebe schon zu lange alleine und die Freiheit möchte ich um keinen Preis eintauschen. Jedoch glaube ich nicht, dass ich unfähig bin, eine Beziehung zu führen, jedoch ist es nicht ganz einfach einen passenden, ebenbürdigen Partner zu finden, der die Reife und Offenheit hat, auf Augenhöhe denselben Weg zu gehen.

  • Hugentobler Martin sagt:

    Mann ab Mitte 40ig unbedingt täglich. Bis es halt nicht mehr geht, weil nicht mehr steht. Beugt Prostatakrebs vor;-)

  • Böser Wolf sagt:

    Juhu, „Liebe, Sex und Zärtlichkeit“ gibt’s jetzt auch im Tagi. Ich vermisse aber die weichgezeichneten Softporno-Bilder, die’s in der Bravo immer gab.

  • Edith Piaf sagt:

    Vom Rhytmus her haben wir uns einen klaren Schlüssel zugelegt. Jedes Schaltjahr einmal Sex und als Creme de la Creme zum Venus Transit rund alle 105 Jahre ein Supplement.

  • tommaso sagt:

    Sex nach Plan geht sowas von nicht…! Und wenn es eine(r) der beiden „vergisst“, wegen „Männerabend“, „so ein toller Film im Kino“, „jetzt, wo es endlich wieder mal schönes Wetter wäre“, „Frauenabend“, „Kopfweh“, „kei Luscht“, „Champions League Halbfinal“? Oder wenn beide plötzlich ausserplanmässig möchten? Hat das wirklich jemand schon gemacht (ausser vielleicht zur Familienplanung, aber auch da ist es eher ein Abtörner…)?

    • 13 sagt:

      Ich frage mich bei so Vorschlägen auch immer wieder, wie das genau funktioniert. Nehmen da beide ihre Agenden hervor (in der doch hoffentlich so Sachen wie Champions League Halbfinal und Männerabende) eingetragen sind und legen den Monatsplan fest, vielleicht unter Berücksichtigung der Menstruation? Oder gibt es der Einfachheit halber ein Doodle? Steht das im Familienkalender?
      Vorstellen kann ich mir so Sachen, wenn man unterbrochen wird und der eine sagt dann: “ Das holen wir heute abend nach.“ oder wenn man eh einen schönen Abend zu zweit plant, kann man davon ausgehen, dass dieser im Bett endet. Aber ansonsten? Kann da jemand aufklären?

      • Papperlapapi sagt:

        Üblicherweise am Samstag abend. Wenn es da nicht geht, weil zu müde, oder jemand im Ausgang oder zu betrunken oder… dann am Sonntagabend. Läuft gut so. In den Ferien darfs dann auch spontaner sein.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich habe damit auch meine Mühe. Kommt wohl ganz auf die Beziehung an, wie spontan sonstige Abläufe des Alltags hingenommen bzw. akzeptiert werden.

        Wer ein geregeltes Alltagsleben vorzieht wie zB pünktliche Essenszeiten auch abends; einen Wochenplan macht mit Tagesmenue, damit der Einkauf/Essenszubereitung planmässig abläuft, ist Spontaneität zwischen den Laken eher weniger zugetan und dürfte einem festen Ritual folgen (keine Regel ohne Ausnahme!). Bei Fernbeziehungen ist es nicht anders möglich und deshalb kann es für gewisse Paare durchaus funktionieren und die Vorfreude steigern.

        Ähm, Papperlapapi, das ist ironisch gemeint oder eine Fernbeziehung?

      • Papperlapapi sagt:

        Nein, WS, nicht ironisch, ganz ehrlich. Auch keine Fernbeziehung. Bin prinzipiell Spontaneität in den Laken nicht abgeneigt, aber unter der Woche arbeiten wir beide, mal bin ich abends im Verein, mal sie, sie ist abends müde, morgens gehts schlecht wegen der Kinder. Hat sich so etabliert und klappt wirklich gut und zufriedenstellend. Nebenbei: immer die gleiche Zeit heisst ja noch nichts über das wie….Und die Vorfreude ist nicht kleiner, wenns eine Nahbeziehung ist…

      • 13 sagt:

        @ Papperlapapi
        Danke für die Ehrlichkeit, falls es ernstgemeint war. Ich war bisher sicher, dass es das nur in Filmen gibt….

        @ WS
        Da dürfte etwas dran sein. Wir gehören eher zu den Leuten, die für drei Mahlzeiten dreimal täglich einkaufen gehen, daher käme bei uns auch Sex nach Plan nicht wirklich gut. Apropos Fernbeziehung. Ich führte 4 Jahre eine solche und doch hatten wir nie Sex nach Uhrzeit. Klar wurden die Reisen des einen zum anderen meistens, geplant bzw. meistens ein paar Tage im Voraus festgelegt, aber während der Dauer, die man zusammen verbrachte, war es immer noch spontan.

  • Benni Aschwanden sagt:

    Also für typische schweizer Paare dürfte ein Mal im Monat realistisch sein. Dann wenn es bei der Frau hormonell passt. Anders sieht es bei frisch Verliebten oder bei Paaren anderer Herkunft aus. Südländer z.B. brauchen und wollen es definitiv öfter. Schweizer Paare finden ihre Befriedigung eher im gemeinsamen Spazieren, Wandern, Skifahren oder Kollegen treffen. Auch voll orgasmisch.

    • Muttis Liebling sagt:

      Kochen und Putzen nicht vergessen, dies sind immer noch die grössten Leidenschaften der Schweizer.

      • Franz Vontobel sagt:

        Naja, wer sich v.a. flüssig ernährt braucht natürlich nicht zu kochen… und unterputzen versteht er vermutlich Altglasentsorgung.

      • Zufferey Marcel sagt:

        So viel zum Stichwort Sublimierung, ML..! Sie haben noch die wirtschaftliche Funktionalität (Beruf & Arbeit) vergessen: Nur hier können Schweizer wirklich leidenschaftlich sein- da sind sie sozusagen Feuer und Flamme!

      • Muttis Liebling sagt:

        Die Sublimierung markiert sich bereits in der sprachlichen Beliebigkeit des ‚Sex haben‘.

        Ich habe 3x täglich Sex. Weihnachten aber wird es besonders, da ist auch mal eine Frau dabei.

        Dafür ist dann wieder ein profaner Gegenstand ‚geil‘. Die sprachlichen Bilder fressen gegenseitig ineinander hinein, bis man dem Einheitsbrei nichts Konkretes mehr entnehmen kann und schliesslich aus einem Blickkontakt ’sexuelle Belästigung‘ wird. Das ist wahrscheinlich Sinn der Übung.

        Der Genuss- Mönch Luther schrieb einst: In der Woche 3 bis 4, schadet weder ihr noch mir. Aber er meinte damit Penetrationen, nicht Sex haben. Mit dem Begriff hätte weder Luther, noch Freud etwas anfangen können. Ich auch nicht.

    • Papperlapapi sagt:

      Einen tieferen Griff in die Klischeekiste hätten Sie kaum machen können. Der prüde Schweizer und der heissblütige Südländer…..oje…..

  • Jürg. sagt:

    Treue wird überbewertet.

  • Mascha sagt:

    So ein Hafenkäse, dieser Artikel! Ein klares Indiz dafür, dass dem Mamablog tatsächlich die Themen ausgehen.

  • Mascha sagt:

    So ein Hafenkäse, dieser Artikel! Ein klares Indiz dafür, dass dem Mamablog tatsächlich die Themen ausgehen.

    • Widerspenstige sagt:

      Ich sehe das ganz anders, denn zu einer guten langjährigen Beziehung gehört ein erfülltes Liebesleben. Dieses Thema gehört natürlich in diesen Mamablog und wurde immer wieder je nach dem ziemlich detailliert tagelang diskutiert. Es kamen so zum Teil ganz eindrückliche Erkenntnisse zu Wort. Also alles andere als ‚Hafenkäse‘, Mascha.

      • Alpöhi sagt:

        WS, mag ja sein. Aber bei all den selbsternannten „Sexologinnen“, die ungefragt die Zeitungen volltippseln, frage ich mich immer, was das eigentlich soll… Gretchen vermutet: Klicks und Werbeeinnahmen generieren?

      • Widerspenstige sagt:

        Ja, der Erwartungsdruck auf die studierte Sexualwissenschaftlerin hier im MB steigt wohl mit jedem Freitag, denn wir sind uns anspruchsvollere Auseinandersetzungen mit vorwiegend delikaten Themen zwischen den Geschlechtern gewohnt als in gängigen Klatschspaltenmanier abgehandelt wird. Mal sehen …

      • Muttis Liebling sagt:

        Weisst Du, Widerspenstige, es gibt sicher einen Zusammenhang zwischen Liebes- und Sexualleben. Aber ob der so zwingend ist, als das so behauptet wird?

        Der Alpöhi hat recht, man weiss bei den Experten nie, was die antreibt. Man könnte auch sagen, wer vom Bearbeiten eines Themas lebt, fällt für die Bedeutungsreflektion des Themas aus.

        Wenn ich wissen will, wie wichtig das Thema Krebs für die Medizin ist, frage ich keine Krebs- Experten, denn dessen Meinung weiss ich schon vorher.

  • Franz Vontobel sagt:

    Also, kurz zusammengefasst:
    – im Schnitt haben Paare 1-2 Mal pro Woche Sex
    – Sind die Ansprüche an Sex nicht dieselben, so kann es zu Spannungen in der Beziehung kommen
    – Quantität ist nicht dasselbe wie Qualität

    Wow, das nenn‘ ich mal Erkenntnisse! Zum Glück gibt’s Sexologinnen, die unsereinem solch schwer zu durchschauende Zusammenhänge aufzeigen…

    • Martin Frey sagt:

      Sehe das ähnlich, Hr. Vontobel. Von Thema und Inhalt kann es kaum eine grössere Ansammlung von Allgemeinplätzen geben. Wie es beim ersten Artikel der Rubrik wohl zu erwarten war, denn so macht man aus Sicht der Sexologin natürlich auch nichts falsch. 😉
      Verstehe persönlich nur nicht ganz wie man davon positiv überrascht sein kann.

      • Carolina sagt:

        MF: Was Sie Ansammlung von Allgemeinplätzen nennen, ist für mich die positive Ueberraschung: viel schlimmer hätte ich es gefunden, wenn da jemand einfach schlichte Lösungen, die für jedermann geeignet sind, präsentiert hätte. Sexualität, überhaupt Beziehungen, ist eben doch keine Wissenschaft, sondern etwas zutiefst Individuelles, aber immer Hochemotionales. Diese Individualität gilt es zu betonen – und das hört sich natürlich schnell nach Allgemeinplätzen an. Ist aber für meine Begriffe genau richtig, denn es lässt Raum.

      • Martin Frey sagt:

        Das ist schon richtig, Carolina. Auch mit Ihren guten Ausführungen weiter oben bin ich selbstredend einverstanden. Nur habe ich für meinen Teil einfach nichts anderes erwartet. Nochmals, ich denke, dass das Geschriebene einfach der alltäglichen Realität entspricht, und für einigermassen aufgeklärte Menschen nicht unbedingt erwähnenswert wäre. Wobei es natürlich schon so ist, dass man auch triviales (dafür eminent wichtiges) trotzdem immer wieder thematisieren soll und kann. Für meinen Teil erhoffe ich mir zukünftig einfach mehr als Dinge/Themen, die in jedem Heftli stehen.

      • Sportpapi sagt:

        @Caro: Nur lässt sich „zu tiefest Individuelles“ nicht in einem öffentlichen Ratgeber platzieren (denn dann interessiert es ja die meisten nicht, oder höchstens aus einem voyeuristischen Blickwinkel). Und von Allgemeinplätzen ist wenig zu lernen bzw. ergibt sich daraus wenig Diskussionsstoff.

      • Carolina sagt:

        Na ja, SP, wir diskutieren ja jetzt schon den halben Morgen darüber.
        Ein Blog wird natürlich nie den individuellen Aspekten Rechnung tragen können. Mir allerdings reicht es völlig, dass vielleicht einige, die sich mit Problemem herumschlagen, mitbekommen, dass sie keineswegs allein auf weiter Flur sind; dass auch andere mit diesen Dingen kämpfen und dass es durchaus Hilfe geben kann. Ich habe es schon mal erwähnt: es ist manchmal eine Freude zu beobachten, welche erleichternde Wirkung es auf Paare haben kann, dass sie keineswegs Freaks sind. Allein dafür lohnt es sich schon.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Martin Frey

        haben Sie den Einführungsartikel zur Freitagsserie gelesen? Das liess eben schon erwarten dass wir nun über alle möglichen Begrifflichkeiten und Möglichkeiten aufgeklärt werden, weil sonst so unerfüllt und frustriert…, die positive Überraschung ist nicht wegen Nichts gekommen…

      • Martin Frey sagt:

        Ja, habe ich gelesen, Fr. Steiner. Nein, persönlich hatte ich noch nie etwas dagegen, aufgeklärt zu werden. Zudem versuchte die Redaktion ja auf ihre eigene Art, den Boden zu legen wie es nur ging.
        Daher waren meine Erwartungen eher tief, und wurden nicht enttäuscht.
        Aber wenn ich das richtig verstanden haben, so haben Sie offenbar schlimmeres befürchtet und sind daher erleichtert?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Martin Frey

        richtig, nicht unbedingt „erleichtert“, soweit medienabgebrüht bin ich inzwischen schon, aber erfreut dass (mindestens dieser Start) auf einem Niveau mit Umsicht erfolgt; etwas das dieses Gefäss für lange Zeit ausgezeichnet hat. Ja, da freut es mich wenn sich wieder mal was in jene Tradition einreiht. 🙂

    • Lucrecia sagt:

      Ja, für mich interessant wäre: Warum wollen einige Leute wenig Sex? Wie kann man etwas nicht wollen, das so schön ist und beiden sowie der Partnerschaft einfach total gut tut?

      Ist es etwas Hormonelles? Psychologisches? Ist der Partner schlecht? Wird Sex nicht als schön erlebt? Oder ist der Gedanke daran nicht erregend genug (d.h. wird die Person durch Kopfkino weniger stark erregt als andere? Sind solche Menschen körperlich weniger empfindflich als andere, so dass es zB eine Frau nicht genug erregt, den Po zu streicheln oder den Nacken zu küssen, dass es anschliessend zu Sex kommt? Können solche Leute den Stress weniger gut abschalten und sich der Lust hingeben als andere?

    • Widerspenstige sagt:

      Es soll jüngere LeserInnen geben, die noch nicht alles durchgeackert haben diesbezüglich und deshalb sich gerne mal von einer Expertin in Sachen Liebesspiele fachgerecht informieren lassen. Das kann sich natürlich anfänglich genau so banal sprich abgeklärt lesen lassen wie Sie es bemängeln, es kann aber Türen öffnen für andere, die sich zu einseitig informiert haben durch Hören-Sagen-Geraune. Ganz locker bleiben und zulassen, was die Expertin zu sagen hat, ok?

      • Franz Vontobel sagt:

        Andere Autoren werden bei auch nur der Andeutung eines Gemeinplatzes in der Luft zerrissen, aber hier ist das Verbreiten von nur Gemeinplätzen plötzlich eine Qualität? Hä?

        Oder waren die Erwartungen so unterirdisch, dass eigentlich nur eine positive Überraschung möglich ist?

        Aber passend finde ich den lehrerhaft erhobenen Zeigefinger der Frau Sexologin im Profilbild…

        WS: Ah, eine „Sexualwissenschaftlerin“ ist also eine Expertin in Sachen Liebesspiele???

        Früher sagten wir dem aber anders… 😀

      • Martin Frey sagt:

        Und wieder mal ein Volltreffer, Hr. Vontobel: 😀

      • Jürg. sagt:

        ich staune darüber, dass die Wissenschaftlerin die desillusionierenden Fakten für sich behält..

      • Widerspenstige sagt:

        Wenn das alles viel zu banal daher kommt für Sie, Franzl, dann sagen Sie doch einfach, wie Sie es denn gerne hätten? Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, ich meine damit themengerechte Fragenbearbeitung. Sind Sie noch nie in Ihrer langjährigen(?) Beziehung zum Punkt gekommen, dass Ihre Partnerin einfach keine Lust hatte und Sie vor vollendete Tatsachen stellte? Was haben Sie dann gemacht oder wie sind Sie trotzdem irgendwann zum Zug gekommen? So kann man das Ganze hier etwas ankurbeln, denke ich.

      • Franz Vontobel sagt:

        Ach, wissen sie, WS, das Dilemma ist ja eigentlich schon lange bekannt (und der neue Freitagsblog haut ja auch nur weiter in diese Kerbe):
        Oversexed and underfucked.

        In diesem Sinne entlockt mir die Click-Bait-Idee vom „heissen Freitag“ halt nicht viel mehr als ein Schulterzucken (ok, vielleicht noch die Hoffnung auf ein paar besonders dumme Kommentare).

      • Widerspenstige sagt:

        Diese Antwort ist an Ausdrucksstärke und Begeisterung fast nicht zu überbieten, Franzl. Ich bin beeindruckt von Ihrem tiefschürfenden Mitteilungsbedürfnis zum bemängelten Vorgehen. Und jetzt nochmals mit etwas weniger Sarkasmus und Arroganz?

      • Alpöhi sagt:

        Aber er hat vollkommen recht: Oversexed and underfucked. Kompliment, kürzer kann man’s nicht auf den Punkt bringen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Nun, liebe WS, nicht jedem ist es gegeben so verquast daherzuschwurbeln, wie sie das so unnachahmlich beherrschen…

        Aber, von mir aus, ganz ohne Sarkasmus:
        Halt ein weitere Sex-Ratgeber-Blog im unendlich weiten Meer der Sex-Ratgeber-Blogs.
        Und ein weiterer, der verspricht so ganz anders zu sein als alle die anderen. Und, soweit man das nach einem Tag beurteilen kann, wohl eben auch genau gleich ist wie all‘ die anderen.

        Aber da seine eigentliche Daseinsberechtigung wohl den sinkenden Klick-Raten des Mutter-Gefässes (pun intended) und dem guten alten Werber-Motto „Sex sells“ entspringt, wäre alles andere ja auch eine Überraschung gewesen.

        Btw: Begeisterung? Wieso Begeisterung? Hä?

      • Widerspenstige sagt:

        Das finde ich etwas unfaire dem Gefäss gegenüber, welches uns immerhin gratis zum Diskutieren über dies oder das überlassen wird vom Tagi. Ich lasse mich gerne überraschen, denn es entwickelt sich genau das, was wir Kommentierende daraus machen. Es liegt an jedem Einzelnen, für sich etwas mitzunehmen und etwas gar von seinen eigenen Erfahrungen Preis zu geben, als das Konzept einfach zu zerzausen um des Zerzausens Willen! Dass Sie nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen würden wegen diesem Thema, war abzusehen, Franz, aber so negativ das Ganze als Klickratengag abzukanzeln finde ich ein starkes Stück. Also bitte!

    • Alberto La Rocca sagt:

      Ja, ich weiss sogar als ungläubiger Katholik, dass der Protestant Luther wusste: „In der Woche zwier schadet weder ihm noch ihr!“ Allerdings sind wir hier ja in der Schweiz und deshalb gelten die Worte des reformierten Zwingli, der immer einen etwas verklemmten und verbissenen Eindruck hinterliess und sich deshalb zum Sachverhalt nicht äussern wollte. Wir sind deshalb Frau Burri dankbar, dass sie sich in einer Weise geäussert hat, die unsere reformierten Bundesgenossen vom Zweifel befreit, ein ausschweifendes Geschlechtsleben zu führen, wenn sie sich 2 x in der Woche mit ihrem/r Partner/in verlustieren.

  • Brunhild Steiner sagt:

    „Geht es Ihnen wirklich darum, mehr Sex zu haben,
    oder wünschen Sie sich eigentlich anderen Sex?“

    Oder vielleicht etwas nochmals anderes, aber in Ermangelung der zutreffenderen Worte, des Beschreibenkönnens dieser Sehnsucht, unter dem Stichwort „Sex“ platziert ist?
    Auch hier kann Ehrlichkeit sich selber/dem Partner gegenüber eine Entwicklung in erfüllendere Gewässer anstossen.

    • mila sagt:

      Na ja, Brunhild: Solange sich jeder Biedermann wie ein König fühlen kann, wenn er die Partnerin am Latexhalsband dirigiert, und jede Biedermännin wie eine femme fatale, wenn sie die Samthandschellen hervorkramt… Keine ‚abenteuerliche Existenz‘ ist so leicht zu haben, wie die (erträumte) sexuelle. Aber sich das einzugestehen ist vermutlich alles andere als ’sexy’…

      • Alberto La Rocca sagt:

        Das im traditionellen Genderverständnis dem Mann gegenüber stehende menschliche Wesen nennt sich Frau, hier also Biedermann und Biederfrau, ausser die Frau verhält sich ausserhalb des traditionellen Geschlechterverhältnisses und ausserordentlich maskulin. In der Regel verbindet man eine Domina jedoch nicht mit einem solchen Verhalten sondern mit einem starken Charakter einer überwältigenden Mutti oder einem Hausdrachen. Bei beiden wird trotz der negativen Konnotationen nicht an der Genderidentität gezweifelt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila

        ich war wohl zu kryptisch, sah die „Sehnsucht“ mehr auf Gebieten des „vorbehaltlos vertrauen können“, „sich bedingungslos angenommen fühlen“ und ähnlich formuliertem, was man der Einfachheit halber in der körperlichen Begegnung erfüllt/bestätigt/qualifiziert sieht- aber vielleicht doch spürt dass da noch mehr an Beziehungsdimension (nicht körperzentriert) sein könnte.

    • Zufferey Marcel sagt:

      @mila: „Keine ‚abenteuerliche Existenz‘ ist so leicht zu haben, wie die (erträumte) sexuelle.“

      Und ausserhalb der Sexualität wartet jeden Tag aufs Neue das ganz grosse Abenteuer..? Dazu Maurizio Cattelan:

      https://mind-exchange.com/they-told-me-i-could-be-anything-i-wanted-13001

  • mart from bart sagt:

    aso folgendes. ihr liegt leider alle falsch. mann (hier könnte ich auch männchen schreiben, find das aber doof, aber ihr versteht…) mann wird steif wenn (ja unten) wenn geiles (ja, ich mein attraktives) …. im gleichen geheg. wenn geiles…. nid will, männchen pech. (vielleicht doch nid so doof männchen. also bleib vorerst dabei). wenn männchen dem geiles blecht, dann streckt es männchen das schüsseli zum chnübeli (ja, das da unten). und männchen darf sich ergiessen und ischd zfriden. geiles au, weil geblecht bekommt gehabt. jetzt zur begriffserklärung:
    männchen kann au frauchen sein.
    geiles kann sein: frauchen, partnerin, analpartnerIn, etc etc.
    blechen kann sein: soziale sicherheit bieten, prestige bieten, sicherheit geben, oder neue 3000 frankike gutschitasche cash auf tisch lege

    • Vierauge sagt:

      hä? es wäre der Verständlichkeit Ihres Postings vermutlich förderlich, wenn Sie sich einer lesbaren Sprache befleissigten.

  • Pipo sagt:

    Der typsich oberflächliche Schmarren ist das wieder. Dies, weil nie über eine Zeit gesprochen wird. Wie sieht das nun wohl nach 19 Jahren aus? So eine Expertin oder eben Therapeutin wird mir wohl sagen, dass es nicht normal seie, wenn halt da nach 19 Jahren gar nicht mehr viel läuft. Selber dürften wohl diese Expertinnen oder Experten wohl schon mehrere Ehen hinter sich haben.

    • Papperlapapi sagt:

      Bei uns läufts nach 23 Jahren Beziehung und 14 Jahren Ehe besser als die ersten Jahre. Es ist kein Muss, dass nach 19 Jahren nicht mehr viel läuft. Wenn es für Euch stimmt, ists ja auch oK. Ansonsten würde es vielleicht schon lohnen über die Gründe nachzudenken und vielleicht sogar mit einem Experten zu sprechen.

  • tina sagt:

    „Möchten Sie eigentlich lieber andere Sexualpraktiken vollziehen? “
    vollstrecken statt vollziehen würde in dem satz besser passen 🙂

    • mila sagt:

      Hat was, tina, hat was… 😉

    • Tina sagt:

      Da lese ich gerade, dass e noch eine Tina im Blog gibt :-), sie schreibt sich zwar mit kleinem Anfangsbuchstaben.

      • tina sagt:

        ach, tinas gibts halt wie sand am meer :). schlimm? kann mich auch anders nennen, ist sowieso nicht mein richtiger name, aber meinen richtigen namen gibt es eben auch wie sand am meer, darum ist es mir eigentlich so lang wie breit :). hallo Tina übrigens :). je tina desto besser

      • Tina sagt:

        ist auch nicht mein richtiger Name 🙂

  • Carolina sagt:

    Ich gebe zu, als ich den Anfang las und keinen Hinweis darauf fand, dass nirgends soviel gelogen wird wie bei Fragen nach der Sexualität, wurde ich schon skeptisch. Aber darüber hinaus finde ich, dass Frau B gut herausgearbeitet hat, dass es heute darum geht, bei Paaren mit unterschiedlichen sexuellen Bedürfnissen, die sich auch in den besten Beziehungen einstellen können, Hilfe zu leisten – denn, man muss sich wirklich nicht darüber lustig machen, der Leidensdruck kann enorm sein. Der beschriebene Teufelskreis ist sehr zutreffend.
    Wenn man darüber sprechen kann und eine Lösung untereinander findet, hat man auch keinen grossen Leidensdruck. Aber für alle anderen, die noch dazu den Mut aufbringen, sich nach Hilfe umzuschauen, sollte man das Thema ruhig ernst nehmen.

    • Carolina sagt:

      Es gibt soviele unterschiedliche Ansätze, Paaren in dieser Situation zu helfen – der hier aufgezeigte ist einer davon. Im wesentlichen kommt es auf viele individuelle Faktoren an, wie Paare dieses Thema angehen (können) und das macht Patentrezepte und -empfehlungen auch so schwierig. Mir scheint, dass allerwichtigste wäre, die Gesprächsbereitschaft, die Kommunikationsfähigkeiten einigermassen am Leben zu erhalten bzw wieder herzustellen – das muss nicht nur Reden sein. Wünsche und Fantasien mit dem Partner teilen zu können, erfordert aber sehr oft sehr viel Mut, vor allem wenn beide schon in einer Negativspirale sind. Das ist für meine Begriffe die Aufgabe eines Therapeuten: den guten Willen, den man dem anderen gegenüber mal hatte, wieder herzustellen (bzw herauszuarbeiten, dass

      • Carolina sagt:

        /2 dieser einfach nicht mehr vorhanden ist) – dann haben beide auch wieder die Möglichkeit, die Art von Sexualität zu leben, die für beide stimmt (das kann von hoher Frequenz bis ins Alter bis zu gar nicht mehr sein…).
        Ich tue mir eher schwer mit Rezepten dieser Art, wäre vor allem interessiert an der Nachhaltigkeit – aber wie soll man die messen?
        In diesem Sinne, Frau Burri, schliesse ich mich Malena an – mir geht es ähnlich wie ihr. Wünsche Ihnen alles Gute und bin gespannt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina

        „den guten Willen, den man dem anderen gegenüber mal hatte, wieder herzustellen “

        treffend ausgedrückt, im Übrigen kann ich mir nur anschliessen, bin über diesen Erst-artikel sehr positiv überrascht (und dankbar).

      • Sportpapi sagt:

        @Caro: Wie könne beide die Sexualität leben, die für beide stimmt, wenn die Differenz der Wünsche zu gross ist? Zum Beispiel bezüglich Häufigkeit? Gerade wenn tatsächlich eine Seite auch gut ganz verzichten könnte? Oder bezüglich Praktiken, Wünsche: Wenn einer etwas besonders mag, was der andere auf keinen Fall möchte? Das Problem ist ja, dass hier vielfach Kompromisse nicht gehen, weil „man das einfach nicht kann/will“. Insofern glaube ich auch, dass eine externe Begleitung nur bedingt hilfreich ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi

        die externe Begleitung kann im Kompromiss finden durchaus hilfreich sein, in dem- wenn es die Betroffenen nicht alleine schaffen- die unterschiedlichen Erwartungen/Bedürfnisse herausgearbeitet/definiert werden.

        Und der Blick aufs Ganze erweitert wird, was, egal mit welchem Gebiet man sich sehr unerfüllt fühlt, auch mal untergehen kann. Nicht alle Minuspunkte können mit Plus auf anderen Gebieten wettgemacht werden- aber wenn man die anderen Plus schon gar nicht mehr sieht weil man so aufs Minus fokussiert ist, stehen die Chancen für Entwicklungen schon mal grundsätzlich nicht so besonders gut.

        Und nicht allen ist es geschenkt ganz selbstständig und alleine in einer Krisensituation die Plus zu finden.

      • Carolina sagt:

        SP: Für mich ist das ganz einfach. Wenn der Leidensdruck wirklich zu gross wird und man irgendwann einfach nicht mehr im eigenen Saft schmoren kann bzw will, wird man sich Hilfe in irgendeiner Form suchen (oder alternativ aus Mangel an Mut einfach hinschmeissen, das gibt es mMn oft genug). Wenn in meiner Beziehung die Diskrepanz dermassen gross würde, dass ich mich nicht mehr damit abfinden kann, würde ich mir einen Mediator suchen. Es ist ziemlich unglaublich, wieviele Blinkwinkel hinzukommen können, wie anders oder differenzierter man Dinge anschauen kann, wenn man aus dem immer gleichen und sich vertiefenden Teufelskreis/Spannungsfeld heraustritt.
        Ich weiss, dass Du die Effizienz einer solchen Begleitung bezweifelst – wir hatten das Thema ja schön öfter. Erwartest Du von mir,

      • Carolina sagt:

        /2 dass ich davon abrate? Nein, ganz sicher nicht, wobei ich überhaupt nicht abstreiten will, dass man durchaus an den Falschen geraten kann.
        Aber einen Versuch ist es wert, oder? Vor allem, wenn man von sich selbst herausgefunden hat, dass man eine Situation nicht mehr lange ertragen kann oder will…..
        Noch etwas: ich hätte gern 100 Stutz für jede sich als falsch herausgestellte Vermutung, die ein Partner über den anderen hat – dazu gehört oft genug auch, ’sie will gar nicht mehr‘. Wie oft waren und sind beide schockiert und erleichtert, wenn sie feststellen, dass die vermeintlich in Stein gemeisselten Ansichten, die man dem anderen unterstellt, so gar nicht existieren.

      • Sportpapi sagt:

        Caro, dass eine Meditation helfen kann, ins Gespräch zu kommen, wenn dieses aus verschiedenen Gründen sonst nicht in Gang kommt, kann ich mir gut vorstellen.
        Ich stelle einfach fest, dass im Bereich Sexualität ein Kompromiss immer mehr verpönt ist, und sich die „Lösung“ dann eigentlich eher auf den kleinsten gemeinsamen Nenner beschränkt (und darauf, mit dem halt dann umgehen zu lernen). Insofern finde ich den Vorschlag des fixen Termins übrigens gut. Weil er darauf basiert, dass beide in der Lage sein können oder wollen, sich mit geeigneten Mitteln (?) auf Sex und Lust vorzubereiten/einzulassen.
        Wie oft hört man aber, „ich kann an meiner Lust(losigkeit) nichts ändern…“ Und dann hilft vermutlich kein Mediator.

  • Malena sagt:

    Ich wünsche Ihnen einen guten Start Frau Burri! Hoffe, dass Sie, wenn Sie sich etwas eingelebt haben, nicht brav die am häufigsten gestellen Fragen thematisieren (denn über diese Themen haben wir auch am häufigsten bereits gelesen), sondern sich originell abheben von den meisten anderen Sex-Blogs (nein, ich meine nicht über originelle Sex-Praktiken schreiben). Zum Beispiel: Wie funktioniert die Ökonomie der sexuelle Aufmerksamkeit?

  • Stefan sagt:

    Weitere Fragen stellen sich: Das Alter und die Beziehungsdauer spielt doch sicher auch eine Rolle. Wer hat mit 55 noch jeden zweiten Tag Sex mit seinem Ehepartner? Ich denke eine funktionierende Partnerschaft hat viel mehr zu bieten als nur guten Sex und mit dem Alter dominiert das eine sicher mehr als das Andere. Welche Erfahrungen gibt es da?

    • 13 sagt:

      Das sehe ich auch so, wobei es nicht nur vom Alter und der Beziehungsdauer abhängt, sondern auch von den Umständen. Ich behaupte mal, dass ein kinderloses Paar häufiger Sex hat, als dasjenige mit zwei kleinen Kindern, die nicht durchschlafen. Werden die Kinder älter steigt die Quantität vermutlich wieder. Auch ist Stress von aussen, im Job etc., oftmals ein vorübergehender Lustkiller.

  • Martin sagt:

    Na dann frag doch Mama und Papa, wenn du dir nicht so sicher bist, wie oft du in deiner Partnerschaft Sex haben sollst… Und ich dachte immer, Leute, die so wichtige Worte wie „Partnerschaft“ und „Ehe“ in den Mund nehmen, wären erwachsen? Mein Motto: So oft wie man will!

    • David sagt:

      meinst du „so oft wie mann will“ ?
      Spass beiseite: „man“ ist halt schwierig… eine Demokratie funktioniert erst ab drei Personen – unkonventionelle „Dreiergespanne“ haben es da eventuell einfacher…

  • Noldi Schwarz sagt:

    Darf ich als Mann den Mama Blog überhaupt lesen? Oder ist dieser Blog noch der letzte Rückzugsort nicht Gender infizierter Frauen, in dem Männer nichts zu suchen haben? Wenn ja, wäre ein klarer Warnhinweis angebracht.

    • Tom Mayer sagt:

      @Noldi Schwarz: Fragen Sie im Restaurant auch, wenn Sie das Schild „Toilette“ sehen, ob da auch Männer entlang gehen dürfen? Sie sind mir ein bisschen übervorsichtig oder voreingenommen.

      • Alberto La Rocca sagt:

        Auf dem Schild steht jedoch Damentoilette, bzw. Mamablog. Die Frage von Noldi ist deshalb nicht völlig sinnfrei. Die Frage scheint jedoch nur rhethorischer Art gewesen zu sein… Noldi wollte auf eine gewaltfreie Art seiner Bekümmerung Ausdruck geben, dass er sich aufgrund seines Genders „männlich“ durch die Bezeichnung des Blogs diskriminiert fühlt – wenn ich seinen Beitrag richtig interpretiere. 😉

  • Marcel Zufferey sagt:

    Ich denke, eine eigene Sexualität zu entwickeln ist ein langer Prozess, der mit dem Ende der Jugend noch lange nicht abgeschlossen ist, sondern erst gerade begonnen hat. Die meisten Menschen schaffen es nicht, ihre Sexualität genau so auszuleben, wie sie sich das schon immer erträumt haben und träumen deshalb ein Leben lang von gutem Sex. Die Gründe dafür sind vielfältig: Falsche Scham, Hemmungen, gesellschaftliche Normen, innerfamiliäre Erwartungen oder ganz einfach die Unfähigkeit oder mangelnder Wille, sich selber genügend zu reflektieren.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Deine aufgezählten Gründe würde ich erweitern, denn „wie sie sich das schon immer erträumt haben“, da wärs vielleicht auch angebracht (wobei Du das möglicherweise unter dem „sich selber genügend reflektieren“ verbucht hast) diese Träume werden manchmal aus Quellen gespiesen, und nicht alle liefern Trinkwasserqualität.
      Wir können uns auch selbstständig unzufrieden und unglücklich machen.

      Mit dem „langen Prozess“ bin ich sehr einverstanden, und ich bezweifle dass die Flut an Informationsmaterial über die eher „technischen Aspekte“ da besonders hilfreich ist, im Gegenteil, so wird eher vermittelt dass die Angelegenheit so einfach ist wie Brot-schneiden oder Spaghetti kochen, wenn man nur die richtigen Handgriffe anwendet.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Die Liste der Gründe, warum es (wahrscheinlich relativ viele) Menschen nicht schaffen, ihre eigene Sexualität auszubilden und auch auszuleben, lässt sich zweifellos erweitern: Missbrauch in der Jugend, evtl. sogar Vergewaltigung(en), falsche und zu hohe Ansprüche an sich selbst und Dritten gegenüber, etc.

        Ich bin im Rückblick, auch auf mich selber, immer wieder erstaunt, wie fragil doch die Sexualität an und für sich ist und wie verletzlich Menschen hier sind. Das manifestiert sich ja bereits schon im frühen Alter! Ja, die sexuelle Werdung ist ein anspruchsvoller Prozess, dem längst nicht alle Menschen gleichermassen gewachsen sind! Ich glaube, das ist buchstäblich alles, was mir zum Thema der gelebten Sexualität einfällt. Die politische Dimension erspare ich mir lieber…

      • Zufferey Marcel sagt:

        Doch noch etwas, abschliessend: Interessant ist auch, was für Folgen eine nicht ausgelebte, bzw. unerfüllte Sexualität haben kann, Stichwort Sublimierung nach Freud’scher Definition. Das ist dann ganz spannend!

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