Das Kind sieht aus wie Elton John

Aussichtslos: Für Kleinkinder gibt es keine schönen Brillenmodelle. Foto: Quinn Dombrowski (Flickr)

Aussichtslos: Für Kleinkinder gibt es keine schönen Brillenmodelle. Foto: Quinn Dombrowski (Flickr)

Immer wieder schaute die Augenärztin durch diverse Linsen ins Kindsauge und legte dabei die Stirn in Falten. Ihr Entscheid stand offensichtlich auf der Kippe. Und dann kam er doch, dieser gefürchtete Satz: «Ich möchte es mit einer Brille versuchen.» Neeeeeeein!!!

Natürlich ist eine Brille kein Weltuntergang, aber halt doch ein Ärgernis. Wenn man wählen kann, hat man lieber keine. Vor meinem inneren Auge heulte und tobte das Kind. Ich sah uns mit kaputten Brillen vom Spielplatz heimkehren und alle paar Tage zum Optiker fahren.

Dabei leidet der Brecht nicht einmal unter Weitsichtigkeit. Seine Werte würde man normalerweise nicht korrigieren. Aber eine Brille könne gegen das Schielen helfen, meinte die Augenärztin. Was will man da schon entgegnen? Natürlich waren wir einverstanden, unserem Kind eine Brille zu besorgen, und machten uns auf die Suche nach dem geeigneten Modell. Es sollte nicht einfach werden.

Liebe Jungeltern: Greift euer Baby dauernd am Spielzeug vorbei? Ruft es beim Anblick eines Hundes «miau», oder legt es das Brot in den Puppenwagen? Dann seid vorgewarnt: Es gibt tolle Brillen für Schulkinder, aber wirklich KEINE schönen Brillen für Kleinkinder.

Natürlich ist Schönheit nicht alles. Ich bin ja weder eitel noch oberflächlich. Und doch möchte ich dereinst ins Fotoalbum schauen, ohne mich zu erschrecken. Was wir aber bei einem halben Dutzend Optikern fanden, war durchaus erschreckend. Sie setzten dem Brecht entweder bunte Ungetüme oder filigrane Metallbrillen mit kleinen, runden Gläsern auf. Das Kind sah abwechslungsweise aus wie Elton John oder John Lennon. Wie alle Kindersachen kamen 90 Prozent der Brillen im rosa Prinzessinnenlook oder im hellblauen Piratendesign daher. Die restlichen 10 Prozent teilten sich Bärchen und Autos.

Was fehlt, sind zurückhaltend modische Kunststoffbrillen in neutralen Farben. So was gibt es zwar, aber erst für Kinder ab sechs Jahren. Wir entschieden uns schliesslich für das kleinste Übel, eine hellblaue Metallbrille.

Doch gemeinhin fürchtet man als Eltern ja nicht die Suche nach einer Brille, sondern das, was danach kommt: die Anwendung der Brille am lebenden Kind.

In den letzten Monaten traf ich auf dem Spielplatz mehrmals Eltern, deren Kleinkinder auch eine Brille tragen sollten. Sie wollten aber noch abwarten, weil ihre Kinder eine Brille wohl nicht akzeptieren würden.

Aufatmen, liebe Eltern, aufatmen! Erste Studien mit unserem Brecht zeigen, dass die Ängste unbegründet sind: Er hat seine Brille schnell akzeptiert. Zwar trägt er sie nicht mit Freude, aber er vergisst sie meist schon kurz nach dem Aufsetzen.

Ich staune ausserdem, wie gut Kleinkinder eine schlüssige Argumentation verstehen. «Du musst jetzt …» quittiert der Brecht gerne mit einem kräftigen «Ohne Brille!». Wenn ich mich aber zu ihm setze, den Nutzen erkläre, ein paar Zahlen visualisiere und auf aktuelle Forschungsliteratur verweise, lässt er sich die Brille gerne aufsetzen. Meist bedankt er sich sogar mit «Papa, jetzt nicht reden».

Die Brille ging in bislang drei Monaten weder kaputt noch verloren. Das ist zwar keine Garantie, aber wenns so weitergeht, wird der Brecht mit dieser Brille konfirmiert.

Optisch (höhö) haben wir uns an das Ding gewöhnt und finden den Brecht genauso süss wie vorher. Natürlich sind wir befangen. Donald Trumps Eltern fanden ihren Sohn auch süss. Aber es gibt ja unabhängige Autoritäten – und siehe da: Der Brecht erhält im Supermarkt mit Brille gleich viel Fleischwurst geschenkt wie ohne.

Fazit: Brille – halb so schlimm.

PS: Hey ihr von der Brillenindustrie, reisst euch am Riemen und bastelt hübsche Brillen für Kleinkinder. Herrgott, das kann doch nicht so schwer sein.

47 Kommentare zu «Das Kind sieht aus wie Elton John»

  • MR sagt:

    Zur Akzeptanz der Brille:
    Ein Kleinkind, dem eine Brille verschrieben wird, braucht sie. Und wird beim Aufsetzen sofort merken, dass sie hilft. Wie man damit aussieht, ist einem Kleinkind noch egal.
    Den anderen Kleinkindern übrigens auch. Die sehen darüberhinaus täglich Erwachsene mit Brillen, es ist also etwas Normales.

    Hässlich müssen die Gestelle trotzdem nicht sein. Aber da kommen leider der persönliche Geschmack und die Mode ins Spiel.
    Und Letztere wird sich sowieso dahingehend ändern, dass man als Erwachsener über seine Kinderfotos nur lachen oder stöhnen kann. Ich bekam meine erste Brille 1983 – sie ist größer als meine jetzige…

  • Maria sagt:

    Vielen Dank für diesen witzigen Text!

  • Christian sagt:

    Zu den überwiegend runden Formen noch was….

    Leider haben kleine Brechts die Eigenschaft, aufgrund ihrer zarten Körpergrösse, gerne nach oben zu den Erwachsenen zu gucken. Mit eckigen Formen schauen die kleinen also ständig neben den Gläsern durch. Die Korrektur wär also für nix und das Kind würde später wirklich (Seh)Probleme haben. Aber das hat sicher auch einer von den zwölf Optikern erwähnt 🙂 anyway. Ich würde einmal nach Popcorn und Eyewear googeln, vielleicht haben die auch Kleinkindstbrillen *thumbup*

    • Ich verstehe dieses Argument, bin aber nicht ganz überzeugt. Die runden Kleinkindbrillen haben oft gar nicht höhere Gläser, sondern schmalere. Sprich deutlich weniger Glas als eine Eckige Brille. Und da liegt wahrscheinlich auch ihr Sinn: Kleinkinder brauchen sehr leichte Brillen aber oft grosse Korrekturen (sonst würden die Augenärzte dem Kleinkind noch keine Brille verschreiben, oder man hätte die Fehlsichtigkeit gar nicht bemerkt). Sprich die kleinen runden Gläser reduzieren das Gewicht der Brille.

  • Eva sagt:

    Ich selbst habe gute Erfahrung mit Visualtraining gemacht. Ich weiss nicht wie alt ihr Kind ist und ab welchem Alter damit begonnen werden kann. Das Training wird von Optikern mit Spezialausbildung angeboten und ist bei Augenärztrn umstritten. Das Training zeigt vor allem auch Erfolge bei Kindern mit Lernschwierigkeiten. Und es geht nich darum die Brille zu ersetzen.

  • This Lüscher sagt:

    Deine Probleme möchte ich haben. Sich mokieren über fehlende Kleinkinder- Designbrillen. Wie unglaublich wichtig ist das wohl? Woran könnte das liegen? Lass mich raten, hmm, a) an Deiner Nationalität? b) an Deinem ich-bin-zwar-kein-Hipster-ich-mag-meine-Beharung-einfach-Bart? c) an Deinem Alter? d) am Tagi? – Ich tippe auf abc und d gleichzeitig.

    • Asoka sagt:

      Ich hätte auch lieber eine schöne als eine hässliche Brille für mein Kind. So wie ich für mich das schöne und nicht das hässliche Modell nehmen würde. Und wie geht es dir This wenn du dir eine Brille zulegst? Nimmst du das schöne oder doch lieber das hässliche Modell, letzteres um ja nicht eitel zu wirken…?

    • Ich möchte doch nicht eine Designbrille, sondern einfach ein schönes Modell, das man später auf den Familienfotos nicht bereuen muss.

      (Und ich sehne mich sehr nach einer Erklärung, was meine Nationalität, mein Bart, mein Alter und der Tagi damit zu tun haben.)

      • Asoka sagt:

        Ihre Antwort hat sich jetzt hoffentlich nicht auf mich bezogen, Herr Tschannen. Ich habe dem This Lüscher ja nur unterstellt, dass er für sich eine schöne und keine hässliche Brille kaufen würde. Da wundert es mich dann, dass er beim Kind lieber die hässliche hätte… Abgesehen davon sind Design und schön noch lange nicht Synonyme. Und praktisch sollte eine Brille ja auch noch sein. Was bei Design sicher manchmal, aber auch nicht immer zutrifft. Das ist natürlich ein anderes Feld, aber für mich gerade aktuell, weil ich die designer Spezialmasse unserer Dusche erst gestern verflucht habe, weil das genormte Ersatzteil dann nicht passte. Da Plastik und eh im Abfluss versenkt, konnte ich das Migros-Normteil mit der Schere auf Design trimmen ;). Aber zurück zum Thema…

  • Lichtblau sagt:

    Apropos schielen und Brille: Mein kleiner blondgelockter Bruder wurde auf der Strasse als Kindermodel entdeckt. Er liebte die gelegentlichen Shootings und Modeschauen (Taschengeld, klar). Leider konnte er sie nur Montags, Mittwochs und Freitags wahrnehmen, an den anderen Wochentagen schielte er leicht. Das würde dann korrigiert und hatte kurzfristig eine Brille zur Folge, deren eines Glas mit Heftpflaster zugeklebt war. Danach wars aus mit dem Modeln … 😉

  • Optikerin sagt:

    Das sagt sich so leicht: „Eine chicke Brille für mein Kind, bitte!“ Als Optikerin würde man noch so gerne eine stylische Kunststoffbrille verkaufen. Doch leider gibt es da leider kein Angebot. Und das aus gutem Grund: Kleinkinder haben kein ausgeprägtes Nasenbein und hinter den Ohren lässt sich das ganze auch mehr schlecht als recht anpasse. Ein Bügel müsste doch schon sehr dünn sein, damit man es Babyohrgerecht anpassen kann. Und da kommt auch schon der Einwand: Dünner Kunststoff ist entweder ohne Metalleinlage kaum anzupassen oder mit schlichtweg kaum machbar. Nun also: Stylische Brille welche kaum hält und immer wieder ersetzt werden muss, oder Unding, was (was aus)hält. Kurz zu den runden Gläsern: Bei dieser Grösse sieht ein Kind einfach besser durch ein Loch als durch nen Schlitz.

    • Ich verstehe Ihren Einwand und die Limiten von Brillendesigns für Kleinkinder. Ich glaube hier kommen einfach mehrere unvorteilhafte Dinge zusammen, inklusive meinem persönlichen Geschmack. Deshalb ist meine Verallgemeinerung im Artikel auch etwas unfair.

      Geärgert hat mich, dass wir oft so nahe dran waren: Es gibt Kunststoffbrillen mit weichem Nasensteg, es gibt eckige Brillen, es gibt verschiedene durchdachte Bügelkonzepte, aber ein wirklich gutes Modell haben wir nicht gefunden. Dabei wäre es einfach: Gäbe es zum Beispiel schon nur jedes Brillenmodell auch in zwei, drei dezenteren Farbvarianten, wären wir mehrfach fündig geworden.

      • Optikerin sagt:

        Da muss ich Ihnen Recht geben. Über das Rosa- und Blauklischee ärgere ich mich auch immer wieder. Sollte übrigens keine Kritik an Ihren Text sein. Ich fand den sehr gut. Nur ein kleiner Aufklärungsversuch, wieso was so ist. Immerhin, bei den Kindern ist man schon etwas weiter. Da gibt es inzwischen schon sehr schöne, neutrale Modelle. Das sah ja vor einigen Jahren etwa gleich aus wie in der Kleinkinderabteilung. Mal schauen… Vielleicht findet der gute Geschmack und die positive Vielseitigkeit auch bald Einzug in die Brillenabteilung für Kleinkinder. Die Welt ist noch lange nicht zu Ende entdeckt… 🙂

      • Absolut. Ich habe so viele schöne Brillen für Kinder ab ca. 6 Jahren gesehen, dass ich mich sehr auf die Zukunft des Brillenbrechts freue.

  • Dani sagt:

    Und wenn das nächste mal der Augenarzt sagt, dass ihr Kind mit 4 eine Augentransplantation von einem Schimpansen braucht, dann machen sie das wohl auch ohne es zu hinterfragen oder? Entschuldigung, aber ich finde, man kann es einfach übertreiben mit den Eingriffen in Kinderjahren. Das war so, wie als eine Bekannte ihr 5 jähriges Kind zur Zahnreinigung angemeldet hat, inkl. Weisspearleffekt. Wir Menschen haben echt ein Problem, bzw haben wir keines, aber wir machen gerne alles zu einem Problem, dass man mit einigen Franken korrigieren muss. Schlimm schlimm

  • Alpöhi sagt:

    Ach wissen Sie, Herr T., ich kriegte meine erste Brille mit drei Jahren – auch wegen dem Schielen. Stereosehen kann ich heute noch nicht. In der Teeniezeit wurde ich dann kurzsichtig und aus der Anti-Schiel-Brille wurde eine Gut-Seh-Brille. Die Brille ist seit Jahrzehnten ein Teil von mir; ich fühle mich „nackt“ ohne meine Sehhilfe und ziehe sie nur zum Schlafen aus.

    Eine Brille ist eine Sehhilfe ist eine Prothese. Das heisst: Ohne Prothese ist jemand, der eine ebensolche benötigt, sehr stark eingeschränkt. Dagegen mit Prothese / Sehhilfe der Aha-Effekt: „Oh, da hat es ja Vögel auf den Bäumen!“

  • tststs sagt:

    Darf ich kurz einen Themenabzweiger nutzen:
    Ich frage mich, wieso „der Look“ von Kinderkleidern/Zubehör so wichtig ist. Funktionalität sollte für Kinder IMHO das einzige (ausschlaggebende) Argument sein.

    Bin am Wochenende eben an einer Familie vorbeigelaufen, wo die ca 6jährige Tochter so ein Mode-Tshirt anhatte, das vorne und hinten bis an die Schienbeine reicht und rechts/links bis zur Hüfte aufgeschlitzt ist. Kurz: Ein Kleidungsstück, dass für so gar keine kindliche Tätigkeit geeignet wäre… (Da die Geschwister/Kinder in normaler Spielplatzkleidung unterwegs war, denke ich nicht, dass es hier um einen Spezialfall handelte….)

    • Caro sagt:

      Also tststs, jetzt schreibt Herr Tschannen so einen erfrischenden Text – Danke, ich musste mehrfach laut lachen! Und es gibt doch immer wieder Leute wie Sie, die den Fokus auf Themen lenken:
      – Überbewertung von Mode bei Kindern, eventuell mit der Variante Sexualisierung im Kleinkindaler
      – Diskriminierung von Frauen im Berufsleben, aber auch von Frauen durch andere aufgrund von gewählter Hausfrauenrolle
      – Diskriminierung von Männern in der Rechtssprechung nach einer Scheidung.
      Der Artikel ist lustig, vom Thema her alltäglich und unbeschwert….

      • tststs sagt:

        Also, Caro, kurz und knapp: „Nein, Sie dürfen nicht (einen Themenabzweiger nehmen)“
        🙂
        Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Ich mag die Texte von Hr. Tschannen auch sehr, gerade weil er eben oft die gelassenere (stilisiert männliche) Perspektive einnimmt. Und bei diesem Thema scheint ein wenig die Gelasseneheit zu fehlen. Ich fand es aber verfehlt, direkt auf den Autor zu schiessen (wieso sind Sie da nicht gelassener, werter Autor?), sondern wollte dieses Nebengleis in allgemeiner Form beschreiten.

      • Ich fühle mich in dieser Brillengeschichte eigentlich ganz gelassen, ich kann es nur nicht so zeigen. Bezüglich Ästhetik und Funktionalität von Kinderkleidern: Das schliesst sich ja gegenseitig nicht aus. Mein Kind muss nicht gestylt aussehen, aber es darf durchaus mal schöne Sachen tragen.

      • 13 sagt:

        Um es mit den Worten meiner Tochter zu sagen:

        „Weil man in rosa-glitzer-Turnschuhen gleichgut rennen kann, wie in den hässlichen blauen, die Du ausgesucht hast! Aber dazu kommt eben, dass sie rosa sind! Und sie glitzern so schön!“

      • tststs sagt:

        „schöne Sachen tragen“: Sie meinen im Sinne von, verschiedene/passende Kleidung je nach Anlass? Finde auch, dass das sogar zur Sozialisation dazugehört (Rolle von Kleidern).
        Meine Frage zielt eher darauf ab, wieso Eltern wollen, dass ihre Kinder „gut“ aussehen (also ein gutaussehendes Spielplatzgwändli, ein gutaussehendes Chindsgioutfit, eines für festliche Anlässe usw….
        @13: Recht hat sie! Aber eben, es geht mir ja nicht um die Frage, warum wir für uns selber wollen, dass wir gut aussehen, sondern wieso wollen wir es für „unsere“ Kinder?

      • 13 sagt:

        @ tststs
        Aus dem genau gleichem Grund. Mein Kind braucht Hosen. Nun muss ich also eh in den Laden einkaufen gehen. Ich kann da hässliche braune 80er-Jahre Manchester-Hosen kaufen oder schöne, schicke Jeans. Bei beiden muss ich sie kaufen gehen, sie bezahlen, sie waschen, je nach Alter des Kindes, ihm anziehen und wieder ausziehen, und das Kind in den Hosen mitnehmen. Da können sie mir doch wenigstens gefallen. Ich meine, mein Kind vermutlich auch in hässlichen Hosen spielen können, warm haben und nicht nackt sein, zugegeben, aber das gilt ja auch für die Schicken und sie sind eben noch schick dazu. 😉
        Der Brecht wird auch mit einer kitschigen Barbie-Brille vermutlich besser sehen, aber warum sollte man eine solche kaufen, wenn sie auch mit einer schönen gut sehen kann?

    • Lichtblau sagt:

      @tststs: Warum wir wollen, dass unsere Kinder „gut“ aussehen“? Wie 13 weiter oben sagt. Zudem ist es auch eine Form von Respekt, den eigenen Nachwuchs nicht wie einen farbenblinden Clown rumlaufen zu lassen. Und nein, „schöne“ Kleider (nicht rosa Rüschenfummel) machen ein Kind noch lange nicht zum Accessoire.

  • Anh Toàn sagt:

    Lieber eine Brille wie John Lennon oder Elton John als eine Frisur wie Donald Trump.

  • Kurt Dellenbach sagt:

    Hipster-Problem, lieber Herr Tschannen! Unser „Brecht“ hat seit er 10 Monate alt ist eine Brille. Die ersten paar Monate wars schwierig, aber nur weil die Brillengläser jedesmal rausfielen, wenn er mit der Brille spielte. Seit der zweiten Brille gibts kein Problem mehr: Er trägt sie ohne überzeugt werden zu müssen, brechen tut sie nicht öfters als meine eigene, und sein Harry Potter Look steht ihm schlicht umwerfend.

  • Marie sagt:

    Also, ich finde Brillen ja ganz toll! Ist doch ein modisches Accesoire. Habe ca. 5 Paar. Alle mit Korrektur.

    Und die wirkt – nicht nur im Ausgang – sogar als Spam-Filter: Mit Brille werde ich von interessanteren Männern angesprochen als ohne! 😉

  • tststs sagt:

    Ist doch nicht so schlimm…
    So eine unförmige Hipster-Brille passt doch wunderbar zum Hipste-Bart des Papi 😉

  • Lucrecia sagt:

    Lieber Herr Tschanen,
    Vermutlich haben Sie in Deutschland gesucht. Nächstes Mal versuchen Sie mal bei Gelegenheit in Frankreich, dem Land der vielen Optiker und der schicken Kinderkleider. Vielleicht geht das sogar online. Ich würde gerne eine Marke für schöne, praktische und dezente Kleinstkinder-Brillen nennen, aber ich befürchte die Zensoren.

    • Lucrecia sagt:

      Es gibt auch eine spanische Marke, die Brillen aus Silikon in Pastellfarben macht (klicken Sie sich durch, es gibt nicht nur Blau und Rosa, auch Gelb, Lila, Rot usw.). Der Name folgt im nächsten Kommentar.

      • Lucrecia sagt:

        Lösen Sie das Rätsel:
        „Kleiner als micro“ gefolgt von „Sicht auf Spanisch“
        Hoffentlich lassen es die Zensoren so stehen.

      • Susi sagt:

        „„Kleiner als micro“ gefolgt von „Sicht auf Spanisch““

        Femtovisibilidad? Also, bei dem Namen müssen die Brillen wirklich gut sein, dass sie sich verkaufen…

        Im Ernst, sehr cooles Rätsel, Lucrecia! Ich hatte den (richtigen) Namen in 3 Sekunden, wer unterbietet?

      • 3 Minuten – mangels Spanischkenntnissen. Aber beim Brillengeschmack haben wir das Heu nicht auf der selben Bühne. Uiuiui, das sind ja Schwimmbrillen. Übrigens gemäss Website für Kinder ab 4 Jahren.

        Französische Kindermode ist tatsächlich hübscher als deutsche. Aber einen Gang zum französischen Optiker würde mir die Krankenkasse wohl übel nehmen. Wobei ich denke, dass deutsche Optiker auch französische Modelle im Angebot haben.

  • Dani K sagt:

    Heisst ihr Kind wirklich Brecht? Dann ist eine Brille tatsächlich nur halb so schlimm.

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