Die 10 besten Kinder-Apps

A seven-year-old girl is playing and listening to music using her ipad(1) in the hotel room. Pictured on October 10, 2012, in Zernez, Switzerland. (KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Das iPad bietet auch Kindern viele Möglichkeiten – doch die Flut an Apps erfordert eine genaue Auswahl. Foto: Keystone

Wer den Mamablog regelmässig liest, dem dürfte bereits bekannt sein, dass ich meine Kinder nicht uneingeschränkt mit dem iPad hantieren lasse. Deshalb dauert es jeweils länger, bis ihnen eine App verleidet ist. Irgendwann ist es trotzdem so weit, und es muss Nachschub her. Was gar nicht so einfach ist: Das Angebot an Kinder-Apps ist zwar riesig, es hat aber auch unglaublich viel Mist darunter. Deshalb hier für alle Eltern, die gerade auf der Suche nach neuen Apps sind, meine zehn aktuellen Favoriten:

Husch Monster!
Monster200 Die perfekte App für Kinder, die oft Albträume haben: In der App hilft der Spieler dem Jungen Tom auf verschiedenste Arten, ein grässliches Traum-Monster zu verjagen. Eine guter Weg, um Albträume zu thematisieren und Ängste abzubauen. Preis: ein Franken.

2 auf Reisen
Download (1)In dieser Kinder-App der SBB reisen die Kleinen mit Pünktli und Strobo durch neun Welten. Jede Welt ist ein Wimmelbild, auf dem fünf Gegenstände gefunden und angetippt werden müssen. Die Häuser und Figuren sind winzig, und ich hatte meine wahre Mühe, die gesuchten Dinge zu entdecken. Die Kinder mögen solche Suchbilder aber und können wunderbar darin abtauchen. Preis: gratis.

ABC Dino Xenegugeli
Download (2)Der Schweizer Liedermacher Roland Zoss hat das «ABC Xenegugeli» schon 1999 herausgebracht, damals noch in Buch- und CD-Form. Seit einigen Jahren gibts das «ABC Xenegugeli» als App, mit der Vorschulkinder die Buchstaben lernen können. Leider etwas teuer, dafür mit sehr hübschen Illustrationen und Liedern. Preis: neun Franken.

Das ist mein Körper
Download (3)Egal, ob das Kind Genaueres über seine Knochen, die Verdauung oder das Wachstum wissen will, hier bekommt es Antworten. Mal spielerisch, mal in ausführlicheren Texten. Eine App, die man als Eltern gerne mit anschaut. Preis: drei Franken.

Pixi – Max wird Weltmeister
Download (4)Dass es die Pixi-Bücher auch elektronisch gibt, habe ich erst vor kurzem entdeckt. Die Geschichten sind angereichert mit Basteltipps und Spielen. Wer gerade lesen lernt, kann die Seite erst selber lesen und sie sich danach vorlesen lassen. Preis: zwei Franken.

Streichelzoo
Download (5)Die App mit den tollen Illustrationen von Christoph Niemann wurde laut iTunes schon mehr als eine Million mal heruntergeladen – weil das Verändern der lustigen Tiere nicht nur kleine Kinder begeistert, sondern auch die Eltern. Preis: drei Franken.

Fiete Match
Download (6)Von Seemann Fiete gibt es diverse Apps. In «Fiete Match» spielt er gegen das Kind Memory. Wie stark er spielt, lässt sich genauso einstellen wie die Art des Memorys. Preis: drei Franken.

Capt’n Sharky: Lernerfolg Vorschule
Download (7)Zugegeben, der Titel klingt etwas verkrampft, aber meine Grosse liebt die Sharky-App. Hier werden Krabben gezählt und Dinge nach den Anfangsbuchstaben geordnet in eine Schatztruhe gepackt. Zudem lehrt Sharky die Kinder bei einem Ausmalspiel, wie die Farben auf Englisch heissen. Preis: drei Franken.

Die grosse Wörterfabrik
Download (8)Kein Spiel, sondern vielmehr ein Bilderbuch in App-Form ist «Die grosse Wörterfabrik». Es erzählt die Geschichte aus dem gleichnamigen Buch und überzeugt durch eine fantasievolle Story und schön gezeichnete, unaufgeregte Bilder. Preis: drei Franken.

Sesamstrasse
SesamFünf einfache Spiele, die alle vertont und deshalb auch für die Kleineren spielbar sind. So muss zum Beispiel ein Frosch von Blatt zu Blatt hüpfen, ohne im Fluss unterzugehen. Die App wurde vom NDR entwickelt und beinhaltet beliebte Sesamstrasse-Figuren wie das Krümelmonster und Erni. Preis: gratis.

Experten raten übrigens, keine Apps zu benutzen, die In-App-Käufe anbieten. Zu Recht: Das Generve ist vorprogrammiert, weil die Kinder nach einer Weile all die Zusatzfunktionen garantiert kaufen wollen. Eine Ausnahme bilden Apps, die es in einer Bezahl- und einer Gratis-Version gibt. Bin ich mir unsicher, ob die App wirklich etwas hergibt, teste ich zuerst die Light-Version, bevor ich die richtige App kaufe.

Auch Gratis-Apps, die ständig Werbung aufpoppen lassen, meidet man besser. Sonst landen die Kinder irgendwann plötzlich auf Youtube, bloss weil sie auf den Werbebanner geklickt haben. Probieren Sie die App deshalb zu Beginn unbedingt selber aus. Oder lesen Sie nach, was das Deutsche Jugendinstitut (DJI) dazu sagt. Das DJI hat nämlich eine Vielzahl an Kinder-Apps getestet und kritisch bewertet.

Welche App würden Sie auf die Bestenliste setzen? Und von welcher raten Sie ab?