Kate stösst chinesische Mütter vor den Kopf

Ein Gastbeitrag von Christa Wüthrich*

Keine Schonzeit: Herzogin Kate trägt ihre Tochter Charlotte nur Stunden nach der Geburt in die Öffentlichkeit. Foto: John Stillwell (Reuters)

Keine Schonzeit: Herzogin Kate zeigt sich wenige Stunden nach der Geburt ihrer Tochter Charlotte am 2. Mai 2015 der Öffentlichkeit. Foto: John Stillwell (Reuters)

Li Wang hat gerade ihre Tochter auf die Welt gebracht. Das kleine Wesen hat einen bronzenen Teint, wirkt ein wenig kränklich, und das dünne Ärmlein ist von einem Hautausschlag bedeckt. Die Diagnose ist schnell gestellt. Lis Vorliebe für Meeresfrüchte hat zum Hautausschlag geführt. Kränklich ist das Neugeborene nur, weil die werdende Mutter zu viel Wassermelone gegessen hat. Und der Konsum an Kaffee und Sojasauce während der Schwangerschaft hat wohl die Haut des Babys dunkler gefärbt. Ach, hätte die werdende Mutter doch nur mehr Milch getrunken!

In China und in den von der chinesischen Kultur dominierten Ländern sind Schwangere und frischgebackene Mütter unzähligen Mythen ausgesetzt. Das Wohl des ungeborenen Babys scheint auf dem Teller der Mutter zu liegen. Die heutige Generation an gut ausgebildeten chinesischen Müttern ist sich der «Mythenhaftigkeit» dieser Ernährungsratschläge bewusst. Trotzdem werden sie immer noch befolgt. «Auf gewisse Nahrungsmittel zu verzichten, war einfacher, als mich dauernd gegenüber meinen Eltern und Schwiegereltern zu rechtfertigen», erklärt mir eine chinesischstämmige Mutter zweier kleiner Jungen.

Wirklich herausfordernd sei die Zeit nach der Geburt gewesen, gesteht die junge Frau. Dann beginnt «zuo yuezi», was übersetzt so viel wie «einen Monat lang sitzen» bedeutet. In diesen ersten dreissig Tagen nach der Geburt bleibt die Wöchnerin zu Hause. Sie darf weder duschen noch Zähne putzen, weder sich körperlich betätigen noch Besuch empfangen. Ein strikte Diät wird eingehalten: keine frischen Früchte oder rohes Gemüse, kein kaltes Wasser, keinen Kaffee, dafür Schweinefusssuppe mit Erdnüssen oder gegartem Fischschwanz mit Papaya.

Kate, frisch frisiert und auf mutigen Sohlen. Foto: Suzanne Plunkett (Reuters)

Kate, frisch frisiert und auf mutigen Absätzen. Foto: Suzanne Plunkett (Reuters)

Einen Monat ungeduscht im Pyjama und Wollsocken rumzusitzen und nur Eintöpfe essen: Was hat das für einen Sinn? Laut chinesischer Medizin befindet sich die Mutter durch Geburt und Blutverlust in einer «kalten Phase» und muss bedeckt (kein Kontakt mit Wasser oder Wind) und abgeschottet von der Aussenwelt umsorgt werden. Die Chinesen sind überzeugt, dass es diese absolute Pause braucht, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Einen Monat lang auf die Welt verzichten, um sich auf das eigene kleine Universum zu konzentrieren. Die Betreuung des Säuglings und der Wöchnerin übernimmt dabei Mutter oder Schwiegermutter. Wo die Familie nicht verfügbar ist, wird eine Art «Wochenbett-Amme» angestellt, die sich um Mutter, Baby und Küche kümmert. Wer es sich leisten kann, checkt in ein spezialisiertes Zentrum für Wöchnerinnen ein, wo Mutter und Kind im Luxusambiente umsorgt werden.

Das totale Time-out nach der Geburt ist Teil der chinesischen Kultur. Auf der chinesischen Amazon-Seite gibt es dafür eine eigene Sektion mit Kochbüchern und Ratgebern. Dass diese Schonzeit im Westen ignoriert wird, stösst auf Erstaunen und Unverständnis. Als sich Herzogin Kate nur wenige Stunden nach der Geburt mit Baby in der Öffentlichkeit zeigte – ohne Wollsocken und fettigem Haar, sondern mit High Heels und Föhnfrisur –, zeigte sich die chinesische Welt schockiert. «Brauchen westliche Mütter nach der Entbindung keine Erholungszeit?», wurde im taiwanesischen Fernsehen gefragt. «Westliche Frauen investieren kaum Ruhezeit in die Phase nach der Geburt», erklärte ein chinesischer Mediziner. Das habe jedoch seinen Preis. «Sie werden schneller krank und früher alt.» Wenn Kate das gewusst hätte!

Wüthrich*Christa Wüthrich war als Lehrerin, Journalistin und IKRK-Delegierte rund um den Globus unterwegs. Heute arbeitet sie als freie Journalistin für verschiedene Printmedien. Sie ist Mutter dreier Kinder.

89 Kommentare zu «Kate stösst chinesische Mütter vor den Kopf»

  • Katharina Anna sagt:

    Kate ist nun nicht gerade das westliche Paradebeispiel, sie wird den Säugling wohl bald der Nanny übergeben haben…. Sich einen Monat lang umsorgen zu lassen, wäre sicher eine tolle Idee. Nach Geburt und Wochenbett heisst es Haushalt und Säugling alleine versorgen und das ist ein recht hoher Anspruch, aber nicht jede Mutter mag die eigene Mutter oder Schwiegermutter engagieren und heutige Omas haben wohl auch nicht alle die Zeit dafür und Papa hat kein Urlaub.

  • diva sagt:

    ein BRAVO den chinesen. auch wenn aus unserer sicht einige dinge krass erscheinen, die da beschrieben sind, so haben sie noch INTUITION. Intuition ist uns längst abhanden gekommen. leider…

  • lia sagt:

    und was soll das mit Kate zu tun haben? Schon vor Jahrhunderten gingen Bäuerinnen sofort wieder aufs Feld und überliessen das Neugeborene einer Amme. Ich bin sicher, dass auch chinesische Bäuerinnen sich den Luxus, einen Monat nichts zu tun, nicht leisten können, und dass hier bloss eine zu vernachlässigende Elite „schockiert“ ist.

  • Nina sagt:

    ich bin Hebamme und Mutter und beherzige den Rat: 7 Tage im Bett, 7 Tage auf dem Bett und 7 Tage ums Bett nach einer Geburt! Sehr spannend, die verschiedenen Mythen und Brauchtümer rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett…

  • Juliana sagt:

    Ein interessanter Artikel unter anderem über den Einfluss chinesischer Traditionen auf Frauen (v.a. letztes Drittel des Textes) findet sich hier:

    http://www.nzz.ch/feuilleton/zehn-minuten-bedenkzeit-1.18494335

    Offenbar leiden die Frauen in ländlichen Gegenden stark unter gewissen Regeln und eine Abkehrung davon hat sehr positiven Einfluss auf die Lebensqualität.

  • stella3 sagt:

    wie bei jeder Tradition hat auch das 40 Tage lang zu Hause bleiben, eine wichtige Funktion. Nach einer Geburt wäre es für das Kind und die Mutter gut, sich etwas kennenzulernen und zu schonen. ( ich hätte auf Schwiemu und Mutter 40 Tage lang in meinen Haus eine Krise geschoben arme Chinesinnen) Aber das Ausruhen danach ist halt schon wichtig, meinte schon meine Hebamme. Aber kein Haarewaschen etc. Das tut nun keiner Mutter gut, denn man fühlt sich ja nur schlecht dabei. Wichtig ist, dass man sich wohlfühlt und erholen kann.

    • Widerspenstige sagt:

      Das wegen dem Haarewaschen hat mit dem chinesischen 5-Elemente-Prinzip zu tun. Schwer verständlich für uns Realisten hier im Westen. Es darf darüber nachgedacht werden, wieso China so aufstrebend ist und woher diese Chinesen ihre Power dafür hernehmen….

      • angelina sagt:

        @widerspenstige
        die power nehmen sie bestimmt von ihrem smog. eine erhöhte luftverschmutzung soll ja sehr belebend sein. soviel zum 5-elemente-prinzip 😉

  • beat lauper sagt:

    Köstlich, köstlich, guter beitrag, immer wieder zu sehen, wie wir uns mit Mythen und abergläubischem Schmarren das Leben einengen anstatt mal selber auszuprobieren ob diese Mythen überhaupt Gültigkeit haben. Um zu sehen ob ein verbot Gültigkeit hat, soll man es ab und zu brechen und dann schauen was passiert. wenn nichts passiert, dann kann man es auch getröstlich vergessen, wenn was passiert, dann hats wohl noch einen sinn es beizubehalten. Bei Verkehrsregeln macht das natürlich keinen sinn, aber wohl sicherlich bei sozialen Konventionen.

  • besserwisser sagt:

    würde sagen, die lebenserwartungen der beiden völker sagen mehr als tausend worte:
    grossbritannien: 78,16 männer, 82,54 frauen, und china: 72,96 männer, 77,27 frauen.

    • Widerspenstige sagt:

      @besserwisser

      Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Im Westen hat die Schulmedizin mit entsprechenden Medis und diversen Ops die Lebenserwartung künstlich nach oben gedrückt – mehr aus Profitgier als Leben zu verlängern. In China lebt (noch) der natürlichere Umgang zu der Tatsache des Verfalls des Körpers im Rhythmus der Zeit ohne viel künstliche Chemie via Pharma. Die TCM basiert auf Prävention und Einklang von Körper, Geist und Seele. So eine Statistik über Lebenserwartung ist für den Osterhasen gemacht, der noch immer glaubt, dass er für die Eierproduktion verantwortlich ist im Frühling…

      • Hirz sagt:

        Die TCM ist sowieso das Gelbe vom Ei und die Chinesen sind total viel klüger und viel, viel, viel mehr im Einklang mit Allem. Ich z.B. konsumiere täglich getrockneten und zu Pulver zerstossenen Tigerpenis und genehmige mir auch gerne mal das Horn eines Nashorns und bin die wahre Potenzbombe!
        Ob man den Osterhasen auch trocknen, zu Pulver zerstossen und sich dann reinpfeifen kann, weiss ich jetzt spontan nicht, werde aber das nächste Mal den TCM-Arzt meines Vertrauens dazu fragen.

      • Guber sagt:

        @Hirz
        Dürfen wir hoffen, dass Ihre Konsumangaben ein (übler) Scherz sind? Falls nicht, ist es nötig, Sie darauf hinzuweisen, dass Handel mit Tiger“produkten“ nicht nur strafbar, weil illegal ist, sondern auch die Hauptbedrohung für die Existenz der noch ca. 4’000 Grosskatzen darstellt. China & andere Länder haben es geschafft, die ca. 100’000 Tiger von anno 1900 fast auszurotten (Nashorn: dito).
        China hat die älteste Tradition, was Aberglauben betrifft. Kein Wunder, dass auch die Wochenbettsterblichkeit bei traditionellen Müttern hoch ist, mit derjenigen von modernen Frauen nicht vergleichbar.

  • Nik sagt:

    Die Chinesen haben im Grunde Recht. Eine absolute Erholungsphase von einem Monat mit viel Unterstützung würde den westlichen Frauen und Familien gut tun. Nur das mit dem Essen und Körperpflege muss nicht unbedingt sein. Der Körper und Seele zeigen schon an, was sie brauchen!

  • Reto Schläpfer sagt:

    cooler Beitrag.

  • mira sagt:

    Dies scheinen mir einerseits Hygieneregeln zu sein (Vermeidung von Kontakt mit unreinem Wasser, keine Keimbelastung durch frische Früchte/Gemüse – welche mit unreinem Wasser gewaschen worden sind), Gesundheitsregeln (Vermeidung von Kaffee) und Ernährungsregeln (zum Glück bin ich keine Chinesin. Dazu viel Ruhe, was bei jedem neuen Baby noch wichtiger ist. Historisch gesehen hat das absolut seine Berechtigung, in gewissen Gebieten mit niedrigen Hygienestandards, wird das heute noch angebracht sein.

    • mira sagt:

      Für uns sind die Hygieneregeln nicht mehr relevant, das Achten auf die Gesundheit und die Ernährung, sowie VIEEEL Ruhe sind auch hier angebracht, um dem Baby und der Mutter einen guten Start zu gewährleisten.

      • Simone sagt:

        Ruhe ja, aber gerne auch bitz Abwechslung und nicht als „krank“ eingestuft zu werden..
        habe damals allen Besuch nach auswärts ins Kafi gebeten.. wie langweilig ich das fand mit diesem Baby zu Hause..
        ich hätte mir jemanden gewünscht, der den Einkauf erledigt und kocht. das wünschte ich mir auch heute noch 🙂 .

        Ruhe wenn immer jemand um einen rumtanzt?

      • mira sagt:

        Naja, früher hatten die Frauen mehr als 1-2 Kinder. Ich denke spätestens nach dem 3. Kind war Frau unendlich dankbar, wenn sie einen Monate „Ruhe“ hatte. Ins Cafe gehen mag für manche der Entspannung dienen, dann warum nicht? Ich denke, jede Frau weiss selbst, was ihr gut tut. Hier sollte man weniger auf die Medien, als auf sich selbst hören.

  • dres sagt:

    Wer macht eigentlich die Hausarbeit beim Chinesen, wenn die Mütter nur herumsitzen und noch zu faul sind um zu duschen?
    😉
    *duckundweg*

  • alam sagt:

    Also bei Kate habe ich mich schon gefragt, wie das geht. So sieht doch keine Frau kurz nach der Geburt aus.

  • Widerspenstige sagt:

    Schöne Sache das mit dem sich-verwöhnen-lassen über einen Monat nach der Geburt, das ich allen Wöchnerinnen wärmstens empfehle. Sogar in Afrika werden frischgeborene Mütter rundum betreut von der ganzen Sippe, damit sie sich von den Strapazen erholen können. Nein, nicht alle Afrikanerinnen gebären zwischen den Büschen u arbeiten auf dem Feld. Und was Chinesen auf die Reihe kriegen wie hier beschrieben, das können wir in Helvetien doch auch, nicht wahr? Jetzt müssten nur noch die Familie, das Umfeld, die Arbeitgeber, die Politik damit klar kommen… 😉

    • Stevens sagt:

      @Widerspenstige: Gibt es nicht in der Schweiz ein vierzehnwöchiges Arbeitsverbot? Somit hat die Politik doch getan, was nötig ist, nicht? Und die Arbeitgeber sind auch raus, wegen dem Arbeitsverbot.
      Und klar, das Umfeld muss anpacken. Aber das muss jede Familie grundsätzlich selbst regeln. Gesetzte oder dgl. sind hier nicht hilfreich.

    • Widerspenstige sagt:

      Alles Papiertiger, die nicht greifen, weil eine Mutter mit Kind ohne verlängerte ELTERNZEIT trotzdem alleine auf sich gestellt ist. Deshalb meine Aufforderung an die Politik/Arbeitgeber, diesem Missstand etwas mehr entgegen zu kommen.

      • Stevens sagt:

        @Widerspenstige: Und wie lange soll diese Elternzeit sein?
        Mein Sohn ist jetzt 11 Monate. Und wir empfinden es jetzt als viel, viel anstrengender als in den ersten Wochen nach der Geburt.
        Was fordern sie denn? 2 Jahre Elternzeit? Oder länger? Auch mit vier sind die Kinder noch anstrengend.

  • Peter Steinmann sagt:

    Was für ein Schwachsinn, diese altmodischen Verhaltensweisen als allgemein gültig oder beachtet zu erklären – ja, das beschriebene Verhalten gibt es, doch gibt es weit mehr Chinesische Mütter, die all die Regeln nicht beachten (inkl meine Frau) als es überhaupt Schweizerinnen gibt… Wenn man schon als weitgereist und welterfahren beschrieben wird, dann bitte auch realistisch berichten!

    • Carolina sagt:

      Meine Güte nochmal – wir sind doch wohl alle alt und intelligent genug, um nicht anzunehmen, dass so ein Brauch von jeder einzelnen Chinesin befolgt wird. Das ist doch überall genau gleich. Aber stellen Sie sich mal vor, es gibt tatsächlich Menschen, die sich für diese Traditionen interessieren, die Verbindungen ziehen zu unserer Kultur, die auch über die gängigen Clichées hinausschauen können. Ich finde diesen Blog – mit all seinen Unzulänglichkeiten – mal eine gelungene Abwechslung zur ewigen Benachteiligungs- und Zukurzgekommensein-Debatte. Mein Verstand bleibt durchaus eingeschaltet.

  • angelina sagt:

    in den nächsten tagen bin ich dann auch soweit und ich freu mich auch über die ruhe danach und zwar zu hause OHNE schwiegermutter dafür MIT täglicher dusche und frischem essen. jedem das seine 😉

  • papperlapapi sagt:

    Warum soll sich die Herzogin in England um die abstrusen Bräuche der Chinesen kümmern?
    Und warum soll mich die Besorgnis der Chinesen um das Wohlergehen der Herzogin kümmern?
    Sollen die Herzogin und die Chinesinnen doch machen was sie wollen.

  • Katharina sagt:

    die verschmutzung der umwelt durch die chinesische industrie stöss mich vor den kopf.

    in der schweiz blasen die wöchnerinnen 40 tage lang nicht das alphorn.

    unsere rinder wandern nach kanada aus.

    so. genug der klischees. gute nacht.

  • bbs sagt:

    China ist nicht so fern: Im Emmental war es noch lange üblich, Frauen nach der Geburt 6 Wochen zu Hause in der Ruhe zu belassen. Die Kinder wurden auch nicht von der Mutter zur Taufe in die Kirche begleitet. Evt. haben deshalb Mädchen im Emmental bis heute 2 Patentanten und Buben 2 Patenonkel. Ruhe nach der Geburt erscheint mir eine sehr vernünftige Sache. ob mit oder ohne Schweinsfüsse ist egal…..

    • Widerspenstige sagt:

      Die Emmentaler wieder einmal eine Nasenlänge voraus und wo sie recht haben, da haben sie recht. Nach einer Geburt ist Ruhezeit angesagt und die Mutter mit Kindchen rundum zu verwöhnen. Der frischgebackene Vater kann derweil aufräumen, einkaufen, kochen, putzen und lästige Besucherinnen abwimmeln.

      • Franz Vontobel sagt:

        Immerhin haben sie erkannt, dass es sich beim lästigen Besuch vor allem um weiblichen handelt… 😀

    • Elisabeth sagt:

      Das war nicht nur im Emmental Brauch, sondern in vielen Regionen. Das klassische Wochenbett dauerte sechs bis acht Wochen und sollte der Mutter Zeit geben, sich von der Geburt zu erholen und sich an den neuen Rhythmus (Stillen) anzupassen. Grossmütter waren meist vor Ort, um zumindest in der Anfangsphase den Haushalt zu schmeissen. Dass Mütter früher oft nicht an der Taufe teilnahmen hat auch mit der ‚Aussegnung‘ bzw. dem ‚Muttersegen‘ zu tun und der geht auf jüdisches Brauchtum zurück. Heute gilt, innert kürzerster Zeit die Vorschwangerschaftsfigur zu präsentieren – auch ein seltsamer Brauch.

      • Widerspenstige sagt:

        Interessanter Brauch, Elisabeth, und bitte mehr solche Erinnerungen hier mitteilen. Dass Mütter nicht mehr wissen, wozu sie eine Erholungsphase brauchen nach einer Geburt kommt aus dem Industriezeitalter. Da war sie plötzlich alleine auf sich gestellt, denn der Mann ging früh auswärts zur Arbeit. Mütter müssen sich stärker gegen diesen Figurwahn nach einer Geburt wehren und mehr auf sich selber hören. Der Körper braucht ungefähr ein Jahr, je nach Geburtsverlauf und Blutverlust, um sich wieder davon zu erholen.

  • Kien Long sagt:

    Der Aberglaube bei uns ist der groesste Bloedsinn. In der Theorie steht es so und in der Praxis wird es nur halbpatzig und nach Gutduenken umgesetzt. Jenachdem wer am lautesten reden kann. Das Ganze kann belustigend sein, nur meinen die Chinesen das gar nicht lustig, das ist bitterer Ernst fuer die.

    • Martin Frey sagt:

      Natürlich ist das bitterer Ernst (die letzten Tiger lassen an dieser Stelle auch grüssen), auch wenn natürlich nicht alle in diesem 1.5 Mia Volk das so sehen mögen.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Ich finde solche archaischen Bräuche höchst interessant. Vor allem, wenn ich sehe dass sie kulturübegreifende Ähnlichkeiten besitzen. Im Alten Testament wurde die Wöchnerin 40 Tage isoliert, weil sie durch die Geburt kultisch unrein wurde, im heutigen Bosnien auf dem Land geht sie 40 Tage nicht aus dem Haus um vor Dämonen sicher zu sein und in China ein ähnliches Prozedere mit Begründung auf die chinesische Medizin mit dem Ausgleich der Elemente.

    • Brunhild Steiner sagt:

      …von daher hätte sich wesentlich mehr draus machen lassen, einerseits ein umfassender Blick auf die verschiedenen Volksgruppen innerhalb China, was sind die Übereinstimmungen, die Unterschiede; dann der Vergleich zu umliegenden Nachbarländern und weiter, plus was war vor 100, 1000 Jahren etc.

      Dass eine rundum-den-Globus Journalistin sich so beschränkt/beschränkt wird? finde ich sehr bedauerlich.

    • Carolina sagt:

      Danke XY. Es gibt auch heute noch Frauen bei uns (!), die sich während ihrer Periode die Haare nicht waschen,die Wäsche nicht aufhängen dürfen; im Judentum gilt eine Frau als höchst unrein während fast eines halben Zyklus und nach einer Geburt; bei einer mir bekannten Familie aus Freikirchenkreisen werden die Mädchen bei einsetzender Menstruation isoliert (soweit bei uns möglich) etc etc. Finde das auch sehr spannend.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina
        das würd mich nun interessieren, was muss ich mir unter „isolieren“ vorstellen?
        Kein Schwimmbad mehr, kein Klassenlager, kein „Jungen treffen“ resp nur in der Gemeinschaft?
        Und gilt dies für die Zeit der Mens, oder dann ganz grundsätzlich-
        also sind dort alle erwachsenen Frauen diesem Isolationsdiktat unterworfen?

      • Reincarnation of XY sagt:

        Carolina – das mit dem Haare nicht waschen, nicht duschen während der Mens – ist im südlichen Europa sehr verbreitet. Das ist für mich eben das erstaunliche, dass es Kultur- und Religionsübergreifend ist. Man merkt dann dass es ein archaischer Brauch ist und kann darüber spekulieren, wie es dazu gekommen ist. Hier könnte man annehmen, dass sich die Frauen intuitiv etwas Ruhe verschafft haben vor den Männern. S Gschmäckle ist fast unerträglich. Aber damit man sich dran hält, braucht es Todesdrohungen oder einen religiösen oder philosophischen Überbau.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Reincarnation of XY

        „S Gschmäckle ist fast unerträglich.“
        Soso? 😉

      • Carolina sagt:

        Brunhild, meine älteren Kinder sind mit den Kindern dieser Familie in die Primarschule gegangen. Ich kann Ihnen nur meine Eindrücke sagen, die genauen Regeln dieser Gemeinschaft sind mir nicht bekannt: Proteste bei der Schulbehörde, als Schüler Harry-Potter-Bücher als ihre Lieblingsbücher vorstellten; die Mädchen, zumindest die zwei uns bekannten, in, ich sage mal: Amish-Kleidung schon lange vor der Pubertät; Dispens vom Schwimmunterricht (ja, wirklich!); Klassenlager weiss ich nicht mehr; ihre Mutter sagte mir, als die eine ihre erste Mens hatte, dass sie von nun an im Haus zu bleiben

      • Carolina sagt:

        /2 hätte und mehr und mehr ihrer Pflichten zu übernehmen hätte; Kontakt mit Buben ausserhalb der Familie seien auf die Schulzeiten zu beschränken, meine Tochter meint, von dieser Zeit an hätte man die Mädchen nicht mehr ausserhalb der Schule gesehen. Uebrigens, nur so als Fussnote: meine Tochter meint, dass das ältere Mädchen sehr früh einen viel älteren Mann geheiratet habe und, als sie das letzte Mal von ihr gehört habe, bereits zwei Kinder hatte. Und nein, den Namen von dieser Gruppe weiss ich nicht, aber ich weiss, dass es das im Zürcher Oberland noch öfter hat……

      • Nik sagt:

        @Caroline
        Können Sie mir die Freikirche nennen? Ich kenne keine solche, die ihre Mädchen anhält, sich nicht waschen zu dürfen.
        Kann es sein, dass Sie hier Waschfernen etwas rüberstülpen möchten?

      • Carolina sagt:

        Wo habe ich etwas von Nichtwaschen geschrieben? Darüber weiss ich nichts….

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina
        merci für die Antwort, klingt ein bisschen nach „Versammlung“, jedenfalls was die wallenden Röcke angeht; Schwimmunterrichtdispens versteh ich überhaupt nicht und lehne ich ab; den betroffenen Mädchen bleibt also bloss zu wünschen dass ihre Mens ganz antizyklisch extrem spät einsetzt um den Pflichtkatalog möglichst kleinzuhalten…

    • Widerspenstige sagt:

      XY und Brunhild: Bin da völlig einverstanden und wäre interessant zu erfahren. Und das mit dem Ausgleich der Elemente ist kein Hokuspokus, sondern kann jede/r selber mal bei sich ausprobieren. Aber wer den Sternenhimmel sich nur ansieht, wenn es Vollmond ist, weiss natürlich nicht, was sich zwischen Himmel und Erde alles sonst noch so abspielt….

      Ja, Brunhild, sie hat sich wohl ‚beschränken lassen‘, denn das Buchstabendiktat ist da gnadenlos mit Bloggenden!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige

        also ich denk nicht dass hier die total-Anzahl-und-kein-Buchstabe-geht-mehr-rein bis zum letzten Punkt ausgenützt worden ist…, ist übrigens bald wieder Vollmond 🙂

      • Reincarnation of XY sagt:

        Ach WS ich liebe den Ausgleich der Elemente. Ehrlich, ohne Ironie jetzt. Ist meine persönliche Lebensphilosophie. Aber am Ende kann man da halt jeden Sinn oder Unsinn reinlegen inklusive Schweinsfüsse. Wir sollten einfach entspannt bleiben und nicht alles glauben, was die Alten sagen. Egal ob sie von Norden, Süden, Westen oder Osten kommen.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Irgendwie kam noch ein Post abhanden bezüglich das Alten Testaments. Es ist dort sehr interessant, dass die Frauen nicht nur während der Mens kultisch unrein sind, sondern auch noch einige Zeit danach. Die Zeit, wo sie wieder berührbar werden, fällt just auf die fruchtbaren Tage des Zyklus. Zufall? Ich glaube kaum. Mit diesen Geboten wurde die Fruchtbarkeit extrem in die Höhe geschraubt. Und das war in alten Tagen, sehr wichtig um zu überleben.
        Ich finde es spannend wie viel (intuitives) Wissen sich in diese alten Bräuchen verbirgt und was für immense Überbauten der Mensch jeweils erfunden hat

      • Widerspenstige sagt:

        XY, das ist auch meine Lebensphilosophie und staune wieder mal, wie wenig man sich hier darum kümmert oder wenigstens schlau gemacht hat, was es so auf sich hat mit diesem Chi des Lebens. Aber der mit den Schweinsfüssen ist mir auch ziemlich suspekt rüber gekommen (hat wohl ähnliche Funktion wie Hühnerfüsse vor Haustüren des Feindes legen in eher südlichen Ländern).

  • Hans sagt:

    Schönes Beispiel für die Funktionsweise der chinesischen Medizin.
    Nicht ungekochtes soll die Mutter erreichen, die evt. noch Schwach. Weder (schmutziges) Badewasser, noch kalte Getränke dürfen verwendet werden.
    Also sinnvolle hygieneregeln (Wie übrigens in vielen traditionellen überlieferten Gesundheitsregeln.)
    Garniert wird die sinnvolle Regel dann allerdings über Geschwurbel zu „kalten Phasen“.

    • Ulrich Gassner sagt:

      Mag sein, aber wie passt das Kaffee- und Schweinefusssuppeverbot da rein?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Ulrich Gassner

        da scheint Ihnen der Satzaufbau durch die Latten gegangen zu sein, Sc hweinefusssuppe ist ja eben Bestandteil der Diät, anstelle von frischem Obst etc…

  • Brunhild Steiner sagt:

    Definitv der Sommer eingezogen…
    wie wäre es mit einer Tour durch die Schwangerschafts/Geburt/Wöchnerinphase in good old Europe, so als Ausgleich?
    Da gibts bestimmt ebenfalls das Eine und Andere Seltsame zu entdecken- China ist ein riesen Land mit mehr Volksgruppen als innerhalb Europas, dass es da „die eine“ Linie geben soll bezweifle ich eher.
    Und ob in den Wasserbüffel-Landwirtschaftsgebieten das 1mt Sitzen praktiziert wird?

    Interessant wäre es, mehr über die Verschiedenheiten innerhalb Chinas zu erfahren,
    als so eine platte Gegenüberstellung die bloss zur Hälfte greifen wird.

    • Carolina sagt:

      Brunhild, ein solcher Beitrag kann ja auch immer nur ein Anstoss sein: um eigene, andere, unbekannte Erfahrungen von uns Teilnehmern herauszufordern vielleicht? Oder einfach nur, um mal wieder in Dankbarkeit auf das, was wir haben, blicken zu können.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina

        nicht ganz einverstanden, wenn schon Anstoss dann mit ein bisschen mehr Fleisch am Knochen, das Thema an sich wäre wirklich interessant und es gäbe bestimmt sehr viel mehr her- das hier ist zwar alles „nur vir tuelle Spielerei“ aber muss deshalb zwingend fade gekocht werden?

    • Katharina sagt:

      Mandarin ist doch die neue Leitkultur. Ihr werdet nur sanft darauf vorbereitet.

  • Chris Fogg sagt:

    Ja der Aberglaube und die alten Traditionen in Asien sind herzig. Aber wir sind hier zum Glück im Westen und haben unser Leben. Zum Glück wird nicht wegen unserer traditionellen Medizin und Aberglaube alle seltenen Tiere der Welt gejagt und zu Pulver verarbeitet.

  • Bebbi Fässler sagt:

    Kann man Chinesen überhaupt vor den „Kopf stossen“. Das schlimmste der Gefühle ist der „Gesichtsverlust“!

  • Peter sagt:

    Umgekehrt ist auch gefahren. Wenn die Mütter sich dann bewegen dürfen muss es gleich Tigermama mit Indoktrination sein damit man stolz auf den Nachwuchs sein kann.

  • Nando sagt:

    Christa Wüthrich stösst frisch gewordene Mütter ohne familiären Rückhalt und ohne Geld für eine Amme vor den Kopf.

    • AzM sagt:

      Ich bin frisches Mami – und nein, sie stösst mich nicht vor den Kopf. Fand es erfrischend angenehm diesen Beitrag zu lesen und freu mich, gerade geduscht zu haben und meinen Kaffee geniessen zu können.

  • Alpöhi sagt:

    „Alles prüfet, das Gute behaltet.“ Sich Zeit geben, um wieder den Rank zu finden, ist etwas, was wir im Westen grundsätzlich schlecht können. Anderseits: Verbot von Früchten, Zähneputzen, Duschen – auf das Verbot kann ich getrost verzichten.

  • Juliana sagt:

    Nach der Geburt nebst dem Lernen, wie man ein Neugeborenes pflegt/stillt, einen Monat isoliert sein, sich nicht waschen, nicht bewegen, die Zähne nicht putzen, nichts Frisches essen dürfen. Die Schwiegermutter ist dabei.

    Mehr braucht man über die Hölle nicht zu wissen.

  • Sportpapi sagt:

    Was hat Kate mich chinesischen Müttern zu tun? Und was das Ganze mit uns?

    • Martin Frey sagt:

      Ist doch einfach mal ein interessanter Artikel über die Wochenbetttraditionen in einem sehr fernen Kulturkreis. Er illustriert auch schön, das überliefertes Wissen nicht automatisch auch eine hohe Kunst ist, nur weil es auf Jahrtausende alten Traditionen beruht.
      Ich für meinen Teil finde das spannend.

      • Carolina sagt:

        Ich auch! Sehr sogar. Ab und zu mal über den eigenen Dorfrand hinauszuschauen tut uns allen gut 🙂

      • Juliana sagt:

        Kommt halt drauf an, ob das auch wirklich stimmt oder einfach irgendein Klischee ist, das heruntergebetet wird. Über die Schweizer wird ja auch so einiges erzählt. (Wir fahren mit Skis zur Schule.)

        Je nach Wahrheitsgehalt eines solchen Textes über die angebliche Wochenbetttradition in ganz China würde man wohl besser darauf verzichten, „über den eigenen Dorfrand hinauszuschauen“.

      • Stevens sagt:

        @Julina: Genau das habe ich mich auch gefragt. Kann mir schwer vorstellen, dass all die Hunderte-Millionen Chinesinnen, welche in einer der hunderttausenden Fabriken arbeiten, die für uns billige Produkte herstellen, dies so handhaben (können).

        Da scheint mir doch ein bisschen gar viel Folklore und Romantik da zu sein.

        Jetzt muss ich noch mit meinem Bernhardinerhund Gassi gehen, Schwyzerörgeli üben, danach gibs Fondue zum Zmittag und am Nachmittag arbeite ich in der Bank, vestecke etwas Schwarzgeld. Und dann früh ins Bett, denn Morgen um vier muss ich die Kuh melken. Bin ja Schweizer

      • Juliana sagt:

        @Stevens:
        🙂 😀

      • Widerspenstige sagt:

        Stevens, Du übertriffst Dich ja und hast einen Lacher in mir heraus gekitzelt. Nicht zu vergessen das Alphornblasen im Abendglühn und danach einen herzhaften Jodler durch die Gassen breschen lassen, dass der Widerhall nur so dröhnt in des Touristen Ohren…. 😆

      • Carolina sagt:

        Na, dann erhellen Sie uns doch – wäre doch interessant, wenn die Leser hier Zwischentöne beitragen würden und zwar nicht im Vorwurfston: ich glaube kaum, dass irgendjemand hier so doof ist anzunehmen, dass alle Chinesinnen sich exakt so verhalten. Soviel Vertrauen dürfen Sie in ‚unsere‘ Intelligenz und Erfahrung haben – Häme ist einfach.

      • tststs sagt:

        Selbstverständlich nicht ALLE, aber es ist nach wie vor Tradition… sogar bei uns.
        Ein mir bekanntes, binationales Paar (sie aus China) hat dies auch bei uns genau so durchgezogen, die Mutter wurde sogar extra aus China eingeflogen.
        Ich kann also bestätigen, dass dies nicht nur Klischee ist.

      • tststs sagt:

        Und übrigens, anstatt sich über chinesische Traditionen lustig zu machen, könnte man darüber nachdenken, wie das Äquivalent bei uns aussieht…
        Z.B. ist es bei uns per Gesetz (!!!) untersagt, die ersten 8 Wochen nach der Geburt zu arbeiten…okee, man darf in dieser Zeit Schweinefüsse essen oder nicht, aber auch wir haben so unsere Regeln…

      • Stevens sagt:

        @ tststs: Ich glaube auch nicht, dass es ein Klischee ist. Bestimmt ist es eine lebendige Tradition. Aber ich behaupte einfach mal, es ist doch zu einem grossen Stück Folklore.
        Wie bei uns das Jodeln: Lebendige Tradition, Rekordandrang beim Jodelfest. Und doch kommen die meisten von uns nicht oft damit in Berührung.
        Und es nervt uns, wenn wir immer mit der folkloristischen Schweiz in Verbindung gebracht werden.
        Und genauso vermute ich, ist es auch. Lebendige Tradition, aber die meisten Chinesen haben wenig damit zu tun

      • tina sagt:

        gerade secondos halten sich ja gerne an traditionen, mehr als im heimatland wirklich gelebt wird.

    • Stranger sagt:

      Warum erstaunt mich diese Frage nicht, zumal sie ja von DIR kommt?

      • Hattori Hanzo sagt:

        Ach diese es-sind-nicht-alle-und-darum-darf-man-es-nicht-sagen, haben einfach keine Ahnung. Nie ist es etwas 100% das gibt es nicht. Die Frage ist, ob es eine relevante Grösse hat.

        Und ich bin mir sicher: diese Tradition hat in China eine relevante Grösse.
        Also einfach mal zuhören und lernen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Und ich bin mir sicher:

        Und wenn sich HH sicher ist, so ist das ja irgendwie wie ein Beweis… wie wenn er sagt: „Das habe ich noch nie erlebt.“ – Dann kann’s das ebenfalls nicht geben…

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