Mein geplantes vaterloses Kind

Ein anonymer* Gastbeitrag

stttijn

Wer sagt, dass ein geplant vaterloses Kind unglücklich ist? Foto: Symbolbild, Flickr stttijn.

Ich habe mein Kind geplant. Zugegeben, nicht von langer Hand und nicht in Absprache mit meinem damaligen Partner. Es war ein Spontanentscheid, auf der Hinfahrt zu einem romantischen Abendessen.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren eigene Kinder in meiner Lebensplanung nie wirklich vorgekommen, und ich brauchte keine, um glücklich zu sein. Zwischen zwanzig und vierzig war ich die Karriereleiter kontinuierlich emporgestiegen, bis ich oben angelangt war als eine der wenigen Frauen im Topkader meiner Firma. Ich war zwar single und kinderlos, aber führte ein ausgefülltes Leben.

Und dann stand ich im Stau zum Abendessen mit meinem damaligen Lebensabschnittspartner und hatte ein bisschen Zeit, um mich zu wundern, ob ich in diesem Leben noch Kinder wollte oder nicht. Es war auch jetzt nicht der richtige Zeitpunkt oder die richtige Beziehung dazu, und die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, war in meinem Alter ungefähr so hoch wie ein Sechser im Lotto für den, der das erste Mal spielt.

Doch in diesem einen Moment im Stau war der Traum des eigenen Kindes plötzlich da und blieb hartnäckig in meinem Kopf hängen.

Drei Wochen später wusste ich, dass ich ein Kind erwartete. Und dann brach ich in Panik aus. Wie ging das überhaupt mit einem Kind? Und wie konnte man da überhaupt weiterarbeiten? Kurz: Wie liess sich das Kind in mein bisheriges Leben integrieren? Ich arbeitete zu diesem Zeitpunkt rund 60 bis 70 Stunden pro Woche und konnte mir nicht vorstellen, etwas daran zu ändern. Aber zuerst einmal stand die Frage im Raum: «Und wie sage ich es dem Kindsvater?»

Und natürlich sagte ich, was alle Frauen in diesem Moment sagen: «Es tut mir leid, es war ein Versehen.»

Zugegeben, stolz darauf, den Entscheid zum Kind ohne Einverständnis des Kindsvaters gefällt zu haben, war ich nie. Auch ich hätte lieber die romantische Version gehabt. «Schatz, wollen wir nicht ein Kind?» «Schatz, ich bin schwanger!» Und danach Tränen der Freude, ein weiteres romantisches Nachtessen, die Hand des zukünftigen Vaters auf dem wachsenden Bauch, den Stolz in seinen Augen und die Aufregung in den Tagen vor und nach der Geburt. Doch in meinem Alter wusste ich, dass es diese Version mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr geben würde.

Die frohe Botschaft an den Vater meines Kindes verursachte alles andere als eine frohe Reaktion. Ich konnte ihn verstehen und hätte vermutlich genauso reagiert. Aus Gründen der Fairness war es für mich klar, vollumfänglich für das Kind aufzukommen. Ich bestand aber darauf, dass er das Kind anerkannte und den Kontakt zu ihm aufrechterhalten würde.

Heute weiss mein Kind, wer sein Papa ist, und spricht regelmässig mit ihm per Skype. Den unilateralen Entscheid zum Kind habe ich nie bereut, obwohl er mein Leben vollständig auf den Kopf gestellt hat. Natürlich liess sich das Kind nicht in mein damaliges Leben integrieren. Einige Monate nach der Geburt habe ich (gerade noch rechtzeitig) realisiert, dass ich meine Zeit lieber in mein Kind als in 150 Mitarbeitende investiere, und habe meinen Führungsjob an den Nagel gehängt. Und nein, ich bin nicht sozialhilfeabhängig. Ich komme vollumfänglich für unseren Lebensunterhalt auf. Ich bin eine glückliche, unabhängige, alleinerziehende Mutter mit einem zufriedenen Kind.

Und dennoch frage ich mich manchmal, ob mein Kind durch den vaterlosen Zustand substanzielle Nachteile erleiden könnte. Doch dann erinnere ich mich blitzartig an die aktuelle Scheidungsquote und lehne mich zurück. Mein Kind wächst vielleicht ohne Vater auf, aber zumindest kann ich ihm die Qualen von Beziehungskrisen, Trennung und Scheidung und damit verbundenen Verlustgefühlen und -ängsten ersparen. Im Endeffekt bin ich davon überzeugt, dass nicht die Konstellation von Vater und Mutter eine gute Familie ausmacht, sondern die Beziehungsqualität, in der ein Kind aufwächst.

*Name der Redaktion bekannt

552 Kommentare zu «Mein geplantes vaterloses Kind»

  • caro sagt:

    es fällt auf, wie negativ, ja fast hämisch viele Kommentare ausfallen, obwohl die anonyme Mutter ihre Verantwortung voll übernimmt und das Kind liebt. Ich kenne den Fall eines Mannes, der mit 67 monatelang im Sterben lag und einer früheren Freundin, die er vor vielen Jahren zur Abtreibung genötigt hatte, gestand, wie bitter er es jetzt bereue, ohne Kinder zu sterben und das Vermögen, dass er dank seiner Karriere, die ihm wichtiger war als alles andere, an seine gierige Familie gehe statt an ein eigenes Kind. Man weiss halt nie, was das Leben noch für Lektionen parat hält…

    • Hans Hintermeier sagt:

      @Caro: Ich empfinde Ihren Kommentar allen Männern gegenüber als sehr hämisch/bizarr. Bedenklich, dass Sie nichts Ungerechtes darin sehen können, dass die Frau den Mann absichtlich belogen und ihm so ein Kind angehängt hat. Fänden Sie es auch okay, wenn der Mann der Frau nicht sagen würde, dass er eine Vasoektomie vorgenommen hat und die Frau einen starken Kinderwunsch hat? Zum Glück gab es auch viele Voten von Frauen, die es ebenfalls sehr egoistisch von der Frau fanden, den Mann ungewollt zum Vater zu machen. Hätten Sie es gerne, wenn ein Mann so einschneidend über ihr Leben bestimmen würde?

      • Caro sagt:

        „Absichtlich belogen und ihm ein Kind angehängt…“ – Hansi, es handelt sich hier um Menschen! Mir scheint, ich hätte gesagt, dass das Leben oft so verschlungene Wege geht, dass ein Mann es vielleicht eines Tages bereut, wenn ihn eine Frau NICHT belogen und ein Kind angehängt hat. In solche Dingen müssen wir uns sehr vor Selbstgerechtigkeit hüten…

  • MalenaX sagt:

    Gibt es ein Recht darauf, ein Kind zu haben? Kann man für unerfüllte eigene Wünsche andere verantwortlich machen?

  • MalenaX sagt:

    Was ich der Autorin hoch anrechne ist, dass sie – wenn sie jmd. die Konsequenz einer so weitreichenden Entscheidung einfach aufzwingt – wenigstens selbst für das Kind aufkommt. Ich kenne da genug Fälle, wo der Mann klar keine Kinder wollte, Verhütung einfach abgesetzt und der Vater dann zur Rechenschaft gezogen wurde. Das ist einfach nicht fair. Hat mit Respekt/Ehrlichkeit zu tun. Für mich wäre das nie in Frage gekommen einen Mann nur zu benutzen – und mein Kinderwunsch war stark. Musste entscheiden weitersuchen od. akzeptieren. So werden Männer u. Frauen nie gleichberechtigte Freunde.

  • Flo sagt:

    ICH habe mein Kind geplant. Zugegeben, nicht von langer Hand und nicht in Absprache mit meinem damaligen Partner. Es war ein Spontanentscheid, auf der Hinfahrt zu einem romantischen Abendessen.
    Was für ein Egoismus!
    Kein echter Gedanke an das Kind – kein echter Gedanke an den Mann – nur ICH ICH ICH ICH ICH!

    ERBAERMLICH!

    • Melitta sagt:

      Erbärmlich? Viel ärger!

      Ich bestand darauf klingt irgendwie nach Erpressung… ist so ähnlich, wie: …. ich hab dir ohne dein Wissen etwas ge/entnommen und jetzt bringe ich dich auch noch dazu, das daraus entstandene Produkt anzunehmen….Das Opfer soll/muss also auch den Tatbestand des Diebstahls legitimieren.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Noch ein Beitrag in der ZEIT („Männer, macht den Mund auf!“):

    http://goo.gl/hDahzI

    Das Mundaufmachen ist Männern selbstverständlich nur innerhalb des vorgegbenen, feministischen Korridors erlaubt! Der normative Rahmen der Geschlechterdebatte scheint in Stein gemeisselt zu sein: Ihn anzutasten ist unter Strafe verboten! Zumindest muss Mann damit rechnen, bei Verstössen umgehend moralisch erpresst zu werden (s. meine Antwort zu mila 18. März 2015 um 20:26 / Kommentarseite 1). Dass Frauen hier ebenfalls kritisch kommentieren (Susi, Lori, etc.) ist auch für mich ein positives Zeichen, danke!

    • fabian sagt:

      danke für den interessanten artikel.
      es ist in der tat realität, dass frauen gegen 40ig, wenn die karriere nicht geklappt hat, sich zurückziehen und als mutter verwirklichen können. männer können das nicht, bei ihnen zählt nur cash, ohne verdienst keine frau. 40 ist definitiv das alter, wo sich beruflich spreu vom weizen scheidet: sei es mit eigener firma, mit akademischer karriere, laufbahn in grossen firmen. letzter ausweg bleibt dann oft ein bequemer 80% job bei der stadt oder beim staat, doch diese teilzeit-stellen werden immer öfter an frauen vergeben, gruss von der quote. alternativen?

      • Malena Garcia sagt:

        @fabian: Sind sie zufällig 40? 😉 Ihre Analyse bez. Spreu und Weizen ist wohl richtig und gilt auch für Frauen. Und längst nicht alle Frauen in diesem Alter können oder wollen sich in die Mutterschaft zurückziehen, sondern müssen irgendwie damit umgehen, dass der Karrieresprung nicht mehr kommt. Seien wir doch nachsichtiger, mit uns selbst und mit unsern Partnern. Eine Frau, die ein Loyalitätsproblem bekommt wenn ihr Partner eine (berufliche) Krise hat oder nicht Karriere macht, hat doch genauso ein Selbstwertproblem wie ein Mann, der seine Frau nur lieben kann solange sie straffe Haut hat.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Ja,so kann es mit der Gleichberechtigung in derCH nicht weitergehen.GB ist keine Einbahnstrasse.DieMännerseite muss endlich miteinbezogen werden und zwar nicht nur in den engen vorgegebenen feministischen Korridoren,sondern in einem gleichberechtigten Diskurs(die Feministinnen sind noch „patriarchaler“/bevormundender als es Männer je waren).Leider wird in der CH der offizielle Diskurs von fundamentalistischen männerhassenden Feministinnen geführt,denen jegliche Selbstreflexion abhanden gekommen ist(vgl. BAZ:“Mann kann es nicht verstehen“ über ein Feministinnen Symposium in der CH).->Sackkgasse

      • fabian sagt:

        lustiger artikel.
        wie reagiert ein normaler mensch auf ein femimismus-podium, unter anderem mit Beteiligung von SP-Nationalrätin Yvonne Feri.
        http://bazonline.ch/basel/stadt/Mann-kann-es-nicht-verstehen/story/19806337

        etwas schmerzhafter war für mich als langjähriger und überzeugter linkswähler die erkenntnis, dass ich mit dem wählen von sp und grün zwei jahrzehnte gegen meine interessen als mann gewählt habe. damit ist jetzt schluss, zurzeit lege ich leer ein. und stelle fest, dass links und gleichberechtigt denkende männer, welche femimismus sch.. finden, keine lobby in der politik haben.

    • mila sagt:

      @MZ: Meine Antwort zu Kommentarseite 1 finden Sie auf Kommentarseite 1. Das eigentliche Problem, das im Artikel aufgeworfen wird, ist ein individuelles respektive eines, das vom Staat kaum geregelt werden kann – er kann Paaren das ‚Versorgermodell‘ nicht austreiben, nicht wenn (solange) es für beide Seiten gut läuft, und ganz besonders nicht, wenn es in die Krise kommt. Da müss(t)en Menschen als Individuen zusammenwirken.

      Ein Problem ist sicherlich, dass die Frau insofern ‚rechtlich‘ geschützt ist, als sie bis zu bestimmten Altersgrenzen der Kinder nicht oder nur teilweit zur Erwerbsarbeit /

      • mila sagt:

        verpflichtet werden kann. Nur: finden Sie erst mal einen neuen gesellschaftlichen Konsens bezüglich dieser Regelung – sie wird nicht nur von Frauen, sondern auch von den Männern verteidigt. Und vor dem Hintergrund der Wahlfreiheit bezüglich eines vom Paars selbst gewählten Versorgermodells macht sie in gewisser Hinsicht durchaus Sinn, indem sie fr die Kinder, die bei einer Trennung/Scheidung ohnehin am meisten zu leiden haben, so etwas wie Kontinuität gewährleistet. Und gerade die Wahlfreiheit wird von den meisten Schweizerinnen und Schweizern hoch gehalten, sie darf also nicht nur dann /

      • mila sagt:

        Geltung haben, solange die Paarsituation in ‚Butter‘ ist.

        Kurzum: jede politische Neuregelung ist vor das Dilemma gestellt, Wahlfreiheit und Verpflichtung unter einen Hut zu bringen. Und solange in den Köpfen das Bild des Mannes als (Allein-)Versorgers und der Frau als Mutter und (etwaige) Dazuverdienerin noch weit verbreitet ist, wird sich meiner Vermutung nach eher wenig umwälzendes tun. (Dass ein solches Modell für mich persönlich nicht in Frage käme, schon gar nicht als jahrelanger Dauerzustand, muss ich an dieser Stelle nicht wiederholt betonen.)

      • mila sagt:

        PS: Sorry für die Handy-Tippfehler, längere Kommentare auf dem Smartphone zu tippen empfiehlt sich nicht. 😉

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Angesichts der ausgebauten Betreuungsinstitutionen glaube ich nicht, dass es heute noch einen gesellschaftlichen Konsens gibt, der Mütter vor Erwerbsarbeit schützen möchte. Vielmehr haben wir schlicht konservative Richter, die den Entwicklungen etwas hinterherhinken. Und Frauen (nicht alle!), die solche weltfremden Entscheidungen unterstützen, weil es ja zum Wohle von Frauen geht. (mit Kindswohl kann man hier ja schlecht argumentieren, sonst müsste man alle diese Fremdbetreuungen generall abschaffen)

      • Sportpapi sagt:

        Und eine konsequente Umsetzung von Wahlfreiheit wäre es, statt staatlicher Vorgaben bis hin zu Bevormundung sich darauf zu beschränken, Absprachen zu schützen, die die Paare untereinander haben. Wäre doch gut, wenn es zu den verschiedenen Modellen jeweils Verträge geben, in denen die Paare selber regeln, was in welchen Fällen passieren soll.

      • mila sagt:

        Bevor wir die Verhältnisse aus den Augen verlieren: der Anteil von Kampfscheidungen macht einen prozentual besehen kleinen Anteil aus. In den meisten Fällen arrangieren sich die Paare im Rahmen der gegenwärtig geltenden gesetzlichen Bestimmungen in einer für beide Parteien fairen Weise, genauso wie sie das Besuchsrecht etc. im Interesse des Kindes fair regeln. mE wäre es deshalb zweckdienlicher, die eigentlichen Konfliktzone(n) genauer zu bestimmen und die Hebel dort anzusetzen, wo sie tatsächlich nötig sind. So, wie ich das sehe, gibt es dabei insbesondere eine Konfliktzone:

      • mila sagt:

        bei einem Versorgermodell mit starker oder vollständiger finanzieller Abhängigkeit der Frau. Die ‚unfairsten‘ Regelungen betreffen meinem Eindruck nach Männer, die überdurchschnittlich gut verdienen. Hier besteht Handlungsbedarf, ebenso in Fällen, wo das Kind dem Vater entzogen wird. Muss es sein, dass die Polizei einschreitet – würde es nicht reichen, wenn Mitarbeiter der KESB bei der Mutter vorstellig werden? Die Hemmschwelle aus Vätersicht, sich Amtshilfe zu holen, wäre sicherlich geringer.

        So oder so: wir lassen uns von ‚Skandalfällen‘ zu sehr den Blick auf die Normalität verstellen.

      • mila sagt:

        Grundsätzlich würde ich meinen, dass die gesellschaftliche Wahrnehmung für Väter- und Männeranliegen in den letzten Jahren stark gestiegen ist. Dieses ‚Potential‘ gilt es nun vermehrt rechtlich umzusetzen, so dass es nicht mehr vorkommt, dass eine Behörde es ignoriert, wenn Mütter Vätern ihre Kinder aus eigennützigen, hinter einem angeblichen ‚Kindeswohl‘ verschleierten Motiven vorenthalten. Wie aber soll man reagieren, wenn umgekehrt ein Mann nach einer Trennung von seinem Kind nichts mehr wissen will (auch das kommt vor)? Soll man den auch mittels Behördenzwang ‚verpflichten‘ können?

      • mila sagt:

        Es gibt einiges, das von Staatsseite optimaler geregelt werden kann, und es ist keineswegs so, dass das Bewusstsein dafür fehlen würde. Nur gibt es auch Grenzen des Regulierbaren, an die man in einigen Fällen aufgrund des Unwillens der Beteiligten immer stossen wird.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: „der Anteil von Kampfscheidungen macht einen prozentual besehen kleinen Anteil aus. In den meisten Fällen arrangieren sich die Paare im Rahmen der gegenwärtig geltenden gesetzlichen Bestimmungen in einer für beide Parteien fairen Weise“. Das stimmt so nicht ganz. Die aktuelle Rechtsprechung wirkt sich selbstverständlich auch auf die einvernehmliche gelösten Fälle aus. Weil jede/r weiss, dass es da bei allem Streit nicht viel anderes zu erkämpfen gibt. Und ich glaube ja nicht, dass im Streitfall als erstes die Polizei gerufen wird. Sondern als letztes Mittel.

      • Sportpapi sagt:

        Insgesamt glaube ich, dass das, was Sie Skandalfälle nennen, doch die Stossrichtung vorgibt. Es zeigt auf, wie Gerichte handeln. Und es bietet einen Hebel, Forderungen durchzusetzen, nach dem Motto: „Wenn du nicht spurst, ziehe ich mit den Kindern weg/siehst du die Kinder nie wieder, usw.“
        Stossend finde ich es aber, um auf das Thema zurückzukommen, wenn Leute vor den Konsequenzen ihrer Handlungen geschützt werden, obwohl sie diese bereits kannten, als sie sich für diesen Weg entschieden. Wenn schon, sollen sie sich privat schützen!

      • Sportpapi sagt:

        Auf der anderen Seite, ebenso stossend, werden genau solche privaten Regelungen/Ehe- und Partnerschaftsverträge dann nicht geschützt, weil sie sittenwidrig etc sind. Obwohl sie zwischen gleichberechtigten, mündigen Menschen abgeschlossen wurden.

      • mila sagt:

        Welche grundsätzlich neue Regelung wollen Sie denn gesetzlich verankert haben? Schon heute wird die Arbeitstätigkeit der Frau mitberücksichtigt, und sie kann (und will es in den meisten Fällen auch gar nicht) diese Arbeitstätigkeit aufgrund der Trennung signifikant zurückstufen, um im Umkehrzug vom Mann alimentiert zu werden. Ein Knackpunkt wäre insofern die Altersfristenregelung. Die Kinderalimente ergeben sich aufgrund der Betreuungssituation, derjenige, der bei seiner Erwerbsarbeit zurücksteckt, sollte diese erhalten – und das ist nun mal realiter in aller Regel die Frau.

      • Sportpapi sagt:

        „und sie kann (und will es in den meisten Fällen auch gar nicht) diese Arbeitstätigkeit aufgrund der Trennung signifikant zurückstufen, um im Umkehrzug vom Mann alimentiert zu werden.“ Sei meinten eigentlich, sie kann nicht, oder? Doch sie kann.

      • Sportpapi sagt:

        Ich brauche gar keine neuen Regelungen. Ich finde, es bräuchte viel weniger. Und viel mehr Spielraum für private Regelungen.

      • mila sagt:

        Kann sie wirklich, ohne signifikante (nachvollziehbare) Begründung? Da bin ich mir nicht so sicher, @13 hätte sicherlich einen handfesteren Überblick zur aktuellen Praxis. Und tut sie es auch? Ich persönlich kenne keine Frau, die nach einer Trennung ihr Arbeitspensum gesenkt hat. Aber daraus kann ich selbstverständlich keinen (unzulässigen) gesamtgesellschaftlichen Rückschluss ziehen.

      • Sportpapi sagt:

        Die nachvollziehbare Begründung heisst, dass ja nun die Betreuung durch den Partner wegfällt. Auch wenn dieser vielleicht noch so gerne würde…

      • mila sagt:

        Die alternierende Obhut wird heute schon gerichtlich angeordnet, auch gegen den Willen der Mütter. Mit der Gesetzesänderung wird eine Zunahme dieser Praxis erwartet. In der Romantik ist sie schon länger Standard, dort hat man sich nach Frankreich orientiert. Siehe aktuellen Tagi-Artikel.

      • mila sagt:

        Romandie, sorry. Und wenn im bisherigen Alltag auf Fremdbetreuung gesetzt wurde, glaube ich kaum, dass es als nachvollziehbar angesehen wird, wenn die Mutter bei der Trennung plötzlich auf ihre Arbeit verzichten möchte, um sich selbst um die Kinder zu kümmern. Und wenn ein Vater an einem oder zwei Tagen die Kinderbetreung übernommen hat, wird man ihm diese kaum für die Zukunft absprechen. Ihr Argument steht daher mittlerweile auf hölzernen Füssen, die Situation hat sich für Väter signifikant verbessert – und tut es weiterhin.

      • Sportpapi sagt:

        „Ihr Argument steht daher mittlerweile auf hölzernen Füssen“ denn „wenn ein Vater an einem oder zwei Tagen die Kinderbetreung übernommen hat, wird man ihm diese kaum für die Zukunft absprechen.“ Hoffen wir mal, dass dies mit Einführung des gemeinsamen Sorgerechtes als Regelfall und dem Wegzugsverbot, von dem viele sagen, dass es nicht umsetzbar ist, tatsächlich so kommt…

  • Marcel Zufferey sagt:

    Immer wieder wird von Frauen moniert, Männer täten sich sooo schwer, eine Familie zu gründen, sie fänden 1001 Ausrede, Kinder auf später zu verschieben. Liebe Frauen, liebe Politik, liebe Medienschaffende: Männern wird es heute unglaublich schwer gemacht, eine Familie zu gründen! De facto wurden sie in den letzten 40 Jahren im Beziehungsleben so gut wie juristisch entrechtet. Würde man die Ungerechtigkeiten (bzw. die einseitige Gerichtspraxis und die Bürokratisierung des Privaten bei Trennungen) endlich angehen, würden wieder viel mehr Männer von ganzem Herzen ja zu einer Familie sagen!

  • Lori sagt:

    Wenn man von einem Mann eine Samenspende zwecks Fortpflanzung will, fragt man ihn zuerst. Die Autorin hat das Vertrauen ihres Partners ausgenutzt, genauso, wie wenn sie seine Kreditkarte ausgeliehen hätte, um eine Cola zu kaufen, und stattdessen mit einem neuen Auto zurückgekommen wäre. Dass sie die Kosten für ihr Kind übernimmt, ist ja schön und gut, aber hier geht es nicht bloss ums Geld.

  • P.S. sagt:

    Mich macht diese ganze Geschichte sehr traurig.
    Ich habe mich gestern mit meiner Frau unterhalten. Es ist schon verrückt von der eigenen Frau zu hören, dass sie nicht abschätzen kann, ob sie auf mein Veto zu einem Kind eingehen würde oder nicht. Und gleichzeitig, dass eine Vasektomie freu sie bedeutet, dass sie keine Kinder mit mir haben will. Und Kondome nicht in Frage kommen. Man stellt mir also mit dem Heutigen Gesetz vor die Situation, dass ich jetzt entscheiden muss: Kinder oder keine Kinder, egal ob ich im späteren Zeitpunkt immer noch einverstanden bin.
    Forderte ich das von einer Frau,

    • P.S. sagt:

      dann wäre ich ein Chauv inist. Ein Anhänger des Patriarchats.
      Ganz generell gesehen, zeigt das, (und da gehe ich mit vielen hier nicht einig), dass die Veröffentlichte Meinung, und diejenige die gerade bei Politikerinnen aber auch Politikern ankommt und hoch im Kurs ist, krass im Gegensatz zu meinem Rechtsempfinden ist. Heute wird naemlich gesagt: Verhuetung ist exlusiv Maennersache. Denn für Frauen gibt es im Zweifelsfall eine 3 Monatige Bedenkfrist. Ohne Fragen nach Gründen. Die gibts fuer Maenner nicht.
      Wie kann es sein, dass man einer 18 Monatigen Frau durchgehen lässt, dass sie ein Kind

    • P.S. sagt:

      abtreibt, weil sie noch nicht bereit ist für ein Kind zu sorgen, aber einem 18 jährigen Mann das gleiche verwehrt bleibt. Hier geht es nicht um die Schwangerschaft und deren Strapazen. Sondern um eine Abtreibung weil man sich vor den 18 Jahren Verantwortung scheut. Und diese Verantwortung trifft beide in extrem.

      Ich fühle mich von der Gesellschaft versklavt, weil sie mir sagt, sollte es einen Unfall geben bin ich Gebunden für 20 Jahre.
      Aber mit viel Macht (der Frauen) kommt viel Verantwortung. Feministinnen müssen erst noch zeigen, ob sie mit der Macht die man ihnen gab auch umgehen können.

  • Melitta sagt:

    Objekt Kind: Ungefragt bediente sich meine Mutter eines Mannes, um mich zu zeugen. Ein Plan spielte den Hauptausschlag für mein Leben und immerhin bin ich dadurch auf der Welt, weiß, wer mein Erzeuger ist.
    Den Erzeuger brachte sie dazu, mich anzuerkennen, Kontakt mit mir zu halten, um ihn mir als Vater zu präsentieren. Als ihr Objekt ERSPART sie mir Beziehungskrisen, Trennung- aber auch die Nähe, Berührung, Geruch des Erzeugervaters. Mit ihm zu spielen, zu messen, balgen oder streiten, auch in väterlichen Armen Trost zu finden, bleibt mir ERSPART. ERSPART bleibt ein Alltag ohne Zugang zu seinen Gefühlen und seiner Mimik und Gestik. Es ist schon eigenartig von ihr, zu glauben, mich dadurch lebensstark zu machen. Okay, sie ist glücklich dabei, denn ihr Plan ging ja voll auf! Doch um meinen Vater bei mir zu haben, würde ich sogar Beziehungsstreite und Verlustängste in Kauf nehmen. All das, was meine Mutter mir nicht zutraut oder ersparen will könnte ich dann lernen.

    • Carolina sagt:

      Danke Melitta! Habe leider erst heute den Blogeintrag gelesen, aber beim Ueberfliegen ist mir vor allem ein Satz wirklich sauer aufgestossen: ‚Mein Kind wächst vielleicht ohne Vater auf, aber zumindest kann ich ihm die Qualen von Beziehungskrisen, Trennung und Scheidung und damit verbundenen Verlustgefühlen und -ängsten ersparen‘. Diese nachgeschobene Rechtfertigung, diese zur Schau getragene Rücksichtnahme auf das Kind finde ich grauenhaft. Es schmeckt so sehr nach nach ‚Hauptsache, mein Plan geht auf, aber jetzt tue ich mal so, als ob ich auch an das Kind denke‘, dass mir fast schlecht wird.

  • Sportpapi sagt:

    Für mich persönlich gibt es eigentlich nur einen Ausweg aus dem Dilemma. Kinder, die aus einer Verhütungspanne entstehen, sollten vermehrt den Vätern in Obhut gegeben werden.

    • Susi sagt:

      äh, Sportpapi. Schon Ironie, oder?

      Falls nicht: Dann hätte der Mann aus dem Artikel auch noch ein Kind am Hals, anstatt nur die Verpflichtung auf gelegentliche Skype-Gespräche.

      • Sportpapi sagt:

        @Susi: Deshalb steht da ja: für mich persönlich. Wenn schon ein Kind, dann richtig. Ausserdem würde das vermutlich vielfach dazu führen, dass es gar nicht so weit kommt. Lesen Sie den Link von Zufferey.

      • Susi sagt:

        Den Beobachter-Artikel? Hab ich gelesen, ja.

      • fabian sagt:

        susi, das mit skype finde ich auch etwas eigen.
        allerdings wissen wir ja gar nicht, ob die mutter des kindes einen engeren kontakt überhaupt zulässt. es wird ja in getrennten beziehungen oft fanatisch gegen den einfluss des mannes auf das kind gekämpft. würde mich also nicht wundern, würde obige mutter dem biologischen vater klar machen, dass mehr als skype nicht drinliegt, schliesslich bezahlt er nicht mal etwas…

      • Susi sagt:

        mir wird bei solchen Geschichten echt leicht übel.

    • Claudia sagt:

      Mit dem neuen Sorge- und Unterhaltsgesetz steigt hoffentlich die Wahrscheinlichkeit, dass der Vater auch mitreden und Betreuungsansprüche durchsetzen kann. Nicht wenige ungeplante Väter möchten nämlich, wenn das Kind erst mal da ist, auch Verantwortung übernehmen. So kann die Frau nicht mehr selbstverständlich nach Belieben über das Kind verfügen und den Vater entsorgen.

      • Sportpapi sagt:

        Genau, Claudia. Wobei ich das Gejammer der Widerspenstigen schon höre, wie mühsam das doch sei, sich immer auch noch mit diesen unreifen Vätern auseinandersetzen zu müssen, die doch nur Mitsprache wollen, um der Mutter zu schaden. Und wie unglücklich die Mütter nun sind, und für die Kinder sind doch glückliche Mütter das wichtigste…

    • soso sagt:

      Die Tendenz bei der gesetzgebung besteht, dass der Vater (gemeinsame) Obhut beantragen kann, auch gegen den Willlen der Mutter, auch wenn sie nie verheiratet waren.
      Welche Blüten das treiben kann: siehe Miller (bode, der Skirennfahrer) vs. McKenna

      • Sportpapi sagt:

        Wo sehen Sie in der Schweiz eine solche Tendenz? Hier geht es doch vor allem darum, dass wenigstens verheiratete Väter, und wenigstens auf dem Papier, minimale Rechte behalten.

      • Sportpapi sagt:

        Abgesehen weiss ich nicht, wie das mit der gemeinsamen Obhut gehen soll. Das gemeinsame Sorgerecht halte ich allerdings für selbstverständlich.

      • Malena Garcia sagt:

        Bei der Obhut sagt man alternierend, nicht gemeinsam. Und natürlich sollen auch Väter diese übernehmen können, wieso denn nicht? Die Obhut liegt nicht automatisch bei der Mutter, sondern (theoretisch) beim Elternteil welcher das Kind vor der Trennung hauptsächlich betreut hat. Waren das beide zu ähnlichen Teilen ist alternierende Obhut (50:50) gerecht und gut für das Kind. Hat ein Elternteil vorher keine Betreuung übernommen, kann er mMn nach der Trennung nicht damit rechnen, einen grossen Teil der Obhut zu erhalten, ausser er schafft die nötigen Betreuungskapazitäten (reduziert sein Pensum)

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Susi

    ich würde da gerne noch ein paar Qualitätsabstufungen einbringen, null Verständnis habe ich für Männer welche durch ONS oder in sehr kurzen “Beziehungen” zum Vater werden, ob Verhütung (mit falschen Angaben) geklärt oder gar nicht besprochen worden ist. Da sehe ich die Hauptverantwortung, wenn er nicht Vater werden will, tatsächlich bei ihm.

    In einer längerfristigen Beziehung mit geklärter Verhütungs aufteilung müssen sich beide Partner zwingend auf die Zuverlässigkeit des anderen, die gemeinsamen Abmachungen verlassen können, hier hab ich null Verständnis für Vorwürfe.

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/
      in beiden Szenarien liegt ein Restrisiko wider alle vernünftige Erwartung dennoch schwanger werden zu können.
      Und DAS sollte vielleicht wieder ein bisschen mehr ins allgemeine Bewusstsein rücken, va ginaler GV kann nun mal auch zu Schwangerschaft führen! Und dementsprechender Verantwortung.

      • Sportpapi sagt:

        @BS: Zufferey hat dazu aber einen interessanten Artikel verlinkt. Es ist ja schon erstaunlich, wie dieses Restrisiko unterschiedlich getragen werden muss. Während Frauen – mein Bauch gehört mir – ohne jede Rücksprache das Problem beseitigen können, wenn sie keine Lust auf Schwangerschaft und Mutterschaft haben, so sind die Folgen für die werdenden Väter, die durchaus auch einen deutlichen Lebenseinschnitt darstellen, bei uns nicht abwendbar. Pech gehabt, oder noch schlimmer: selber schuld…

      • Claudia sagt:

        Da stimme ich Ihnen zu. Das Problem ist nur, dass sich nicht wenige Frauen es auf eine Schwangerschaft abgesehen haben, sich dann aber auf genau dieses Restrisiko berufen, das sein nun aber „ganz grosser Zufall“, „das wär eigentlich gar nicht möglich“, „laut Arzt könne sie gar nicht schwanger werden“ und ähnliches…

        Viele Frauen mit Kinderwunsch die auf die 40 zugehen und keinen Partner haben, der Kinder will, sind zu allem fähig.

    • Susi sagt:

      @Brunhild: Genau, darum habe ich auch bewusst von Beziehungen geschrieben. Für Leute, die bei flüchtigen Bekanntschaften nicht verhüten, fällt mir grad keine Bezeichnung ein, die hier durchgelassen würde…

  • Susi sagt:

    An all diejenigen mit der verqueren Ansicht, ein Mann, der keine Kinder will, solle halt selbst verhüten:
    Finden Sie wirklich, dass Verhütung Männersache ist? Dass ein Mann einer Frau nicht vertrauen soll, wenn sie sagt, sie verhüte? Er soll in einer Beziehung stets einen Gummi benutzen? (Und Zwischenfrage: Wie toll finden Sie denn Beziehungssex, bei dem ständig ein Gummi mitspielt?)
    Solche Aussagen stellen Männer (=zu dumm, um sich vor Samenklau zu schützen) wie Frauen (=durchtriebene Luder, denen nicht zu trauen ist) in ein sehr schlechtes Licht und kreieren ein recht übles Menschenbild.

    • Sportpapi sagt:

      Danke, Susi. Ich kann nicht glauben, dass die Damen das wirklich ernst meinen. Vielmehr geht es offenbar irgendwie um weibliche Solidarität oder was weiss ich.
      Die Frauen würden sich jedenfalls schön bedanken, wenn die Männer wirklich grossflächig alle Frauen einem solchen Generalverdacht unterstellen würden und auch in langjährigen Beziehungen immer auf Kondome setzen würden – man weiss ja sonst nie, was die Frau im Schilde führt…
      Ich habe eine andere Vorstellung von Beziehung, von Vertrauen, von den Menschen, mit denen ich mich einlasse. Und stehe dafür auch ein, wenn etwas passiert.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi

        ich befürchte die Damen meinen das durchaus ernst…

      • Martin Frey sagt:

        Dann würde ich aber konsequenterweise nicht mehr von Damen sprechen, Frau Steiner. So schwer mir das auch fällt.

      • Malena Garcia sagt:

        Sehe ich genauso. Die kaum verhohlene Schadenfreude einiger Kommentatorinnen gegenüber Männern und die reflexartige Verteidigung von weiblichem Fehlverhalten beschädigt das Vertrauen zwischen den Geschlechtern. Dasselbe gilt für Kommentatoren, die es als Punktgewinn für das „Team Männer“ im Geschlechterkampf sehen, wenn Frauen zu Schaden kommen oder benachteiligt werden, und ihnen nonchalant auch noch die Schuld dafür zuschieben. Es ist gut, hohe Standards bez. Anstand, Aufrichtigkeit und Verantwortung gegenüber Mitmenschen zu setzen, aber bitteschön auch für das eigene Team!

      • Martin Frey sagt:

        Also ich für meinen Teil fand das gestern eine relativ traurige Diskussion, mit teils hasserfüllten Voten aus vergangen geglaubten Zeiten bei denen man zweimal lesen musste weil es ansonsten vor den Augen flimmerte. Mit modern gelebter Partnerschaft, Liebe und Vertrauen hat das alles nach meinem Verständnis schon lange nicht mehr zu tun.

      • mila sagt:

        Was ich für meinen Teil gelesen habe, sind in weiten Strecken Kommentare gerade auch von Frauen, die das Verhalten der Autorin keineswegs (aus falsch verstandener ‚Geschlechtssolidarität‘) gutheissen – gegenüber dem Kind wie gegenüber dem Mann. Man darf auch ruhig mal das Positive sehen, statt sich vom Negativen den Blick verstellen zu lassen. 😉

        An der Realität wird das vielleicht wenig ändern – solche Fälle werden auch in Zukunft vorkommen. Aber sie sind kein Massenphänomen, insofern halte ich die teils beschworene ‚Untergangsstimmung‘ für verfehlt (respektive, für das eigentliche Relikt).

      • Martin Frey sagt:

        Schon richtig, mila, es gab viele sehr differenzierte Statements von Frauen. Der Mensch ist leider etwas geneigt, eher die negativen Beispiele in Erinnerung zu behalten die sauer aufgestossen sind. Liegt in der Natur der Sache. Schade finde ich trotzdem dass man sich die eigentlich gute und wichtige Diskussion von den „Brandstiftern“ immer wieder kaputt machen lässt.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Da haben Sie recht. Trotzdem bin ich entsetzt, wie viele Frauen sich hier auch anders äussern. Und gerade Frauen, die sonst so sehr auf Fairness und Gerechtigkeit setzen.
        @MF: Ohne die „Brandstifter“ gäbe es hier ja gar keine Diskussion, keine Auseinandersetzung. Unter vernünftigen Menschen ist doch klar, was Sache ist.

      • Malena Garcia sagt:

        @mila: Ja, klar darf man auch das Positive erwähnen, und die unverbesserlichen Geschlechterkrieger und Frauen- bzw. Männerhasser sind eine Minderheit. Trotzdem wirken ihre pauschalisierenden, inkonsistenten, hämischen, schadenfrohen Kommentare verstörend und vergiften das Klima. Man kann sie konsequent ignorieren, oder ihnen entgegentreten. Besonders empfindlich bin ich auf selbstgerechte Zeterer oder Heuchler in den eigenen Reihen (Geschlecht, Politik etc.), weil sie „mein Team“ als unfair, unglaubwürdig, und von Eigeninteressen geleitet erscheinen lassen.

      • mila sagt:

        @Malena Garcia: Ich möchte eigentlich nicht mehr in ‚Teams‘ denken. Zwar ärgere ich mich jeweils auch noch grün und blau, wenn stereotype Vorwürfe fallen, für welche solche Geschichten logischerweise eine Steilvorlage bilden. Aber wenn ich ehrlich bin, sehe ich in meinem Umfeld keine Ansätze von Geschlechterkampf, sondern vielmehr ein ausgeprägtes Miteinander von Männern und Frauen – privat wie beruflich. Das rückt die Dimensionen, die hier (meinem zwischenzeitlichen Empfinden nach) teils stark verzerrt sind, wieder gerade.

      • Malena Garcia sagt:

        @mila: „ich möchte eigentlich nicht mehr in Teams denken.“ Das will ich auch nicht, glaube aber dass Teamdenken breit und tief verankert ist (nicht nur bez. Geschlecht, auch bez. Nationalität, Religion, politische Gesinnung, etc.)., auch in meinem Umfeld (städtisch, eher links) obwohl die meisten das nicht zugeben würden. Die Extremisten hier im Forum sind nicht repräsentativ, aber ihr Misstrauen und ihre feindselige Haltung findet sich in abgeschwächter Form bis weit in den Mainstream hinein wieder. Umso wichtiger dass man ihnen fundierte, faire, und konstruktive Argumente entgegenstellt.

      • mila sagt:

        Das geschieht ja (hier) auch, und vielleicht verlässt der eine oder die andere dadurch nach und nach die ‚Teambrille‘. Ich habe mit jeder ‚(doppel-)blinden‘ Gruppenzugehörigkeit meine liebe Mühe, lasse mich davon jedoch nicht mehr substanziell nerven. Wichtiger ist allemal, was vis-à-vis geschieht, und ob man (frau) den Mumm hat, den von Ihnen beschriebenen Tendenzen im Alltag entgegegenzuwirken. Und dies nicht nur beim Stammtischgepolter.

      • Martin Frey sagt:

        Absolut einverstanden Fr. Garcia. Das Forum hier ist nicht die Welt und (glücklicherweise) nicht sehr repräsentativ für die Bevölkerung. Extrempositionen wie z.b. einer WS oder eines ihrer männlichen Pendants sind meines Erachtens weder mehrheitsfähig noch irgendwie breit abgestützt. Umso wichtiger dünkt es mich jedoch, diesen argumentativ entgegenzutreten soweit dies möglich ist, gerade wenn man dem „gleichen Team“ angehört wie Sie sagen würden. Denn nur das wird von den Extremisten überhaupt argumentativ wahrgenommen.
        Ich bin mit SP nicht ganz einverstanden dass dies hier einfach dazugehört

      • Martin Frey sagt:

        auch wenn es natürlich für viele Klicks und auch Voten besorgt ist. Denn primär vergiftet derartiges das Klima, sowie das Niveau jedes vernünftigen Diskurses. Irgendwann wird dieser nur noch als Freakshow einiger „Spezialisten“ wahrgenommen, und das dürfte wohl kaum im Interesse der GründerInnen sein, nehme ich an.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Susi

      ich würde da gerne noch ein paar Qualitätsabstufungen einbringen, null Verständnis habe ich für Männer welche durch ONS oder in sehr kurzen „Beziehungen“ zum Vater werden, ob Verhütung (mit falschen Angaben) geklärt oder gar nicht besprochen worden ist. Da sehe ich die Hauptverantwortung, wenn er nicht Vater werden will, tatsächlich bei ihm.

      In einer längerfristigen Beziehung mit geklärter Verhütungsaufteilung müssen sich beide Partner zwingend auf die Zuverlässigkeit des anderen, die gemeinsamen Abmachungen verlassen können, hier hab ich null Verständnis für Vorwürfe.

      • Nachdenkliche sagt:

        Genau! Und die Autorin beschreibt ja nicht die Qualität ihrer damaligen Beziehung von dem her könnte es auch eine aus ihrer ersten Kategorie gewesen sein. Ich vermute es sogar da sie bewusst das Wort „Lebensabschnittspartner“ wählt.

    • fabian sagt:

      freut mich, dass auch mal frauen gegen diese verquere feministische ansicht stellung beziehen.
      in dem sinn, susi + co, besten dank. ein aufsteller unter diesen kommentaren.

      • Susi sagt:

        aber gern, fabian!

      • Susi sagt:

        P.S. „verquer“ ist sogar ein Euphemismus… Mein Mann sagte vorher, so eine Haltung sei einfach nur dumm, weiter nichts. Er muss es wissen, er arbeitet mit Behinderten. 🙂

      • Martin Frey sagt:

        @Susi: 😀
        @fabian: es ist aber auch an uns Männern, dies zu sehen, wertzuschätzen und nicht auf gleichem Niveau mit dem Zweihänder auszuteilen. Denn sehr viele Frauen haben sehr differenziert darauf reagiert, nur ging das im Schlachtenlärm etwas unter….

  • Lachtnicht sagt:

    @Wiederspenstige
    Alles keine Probleme?
    Ein Mann macht heimlich eine Vasektomie, die Frau will ein Kind, er sagt nichts…
    Ein Mann ist steril, die Frau will ein Kind, er sagt nichts…
    Ein Mann spendet heimlich einer anderen Frau den Samen und sagt seiner Frau nichts…
    Ein Mann ist steril, stiehlt im Bordell den Samen eines anderen und befruchtet damit die Frau. Nach der Geburt überlegt er es sich anders und nimmt er das Kind nicht an…

    Klingt das alles nicht sonderbar? Krank? Und dennoch, wenn es die Frau tut, dann wäre es nie ein Problem für sie…

    • Lachtnicht sagt:

      Und mir ist noch eine Kombination eingefallen. Ein Mann willigt ein, mit jemandem eine Künstliche Befruchtung zu machen, bringt aber nicht seinen Samen mit, sondern den eines Unbekannten.

      Muss er in diesem Fall für das Kind gerade stehen?

  • Anna sagt:

    Einerseits kann ich die Autorin sehr gut verstehen. Die meisten Männer die ich kennenlerne, wollen nicht mal eine Beziehung, geschweige denn Kinder, sondern einfach nur Sex ohne Verpflichtung. Dieser Narzissmus und Egoismus scheint irgendwie unsere heutige Welt zu sein. Das macht mich sehr traurig, denn von Sex ohne Beziehung halte ich nichts. Und noch weniger von Kindern ohne Beziheung. Von deher verstehe ich die Autorin nur zu gut, dass sie sich trotz dieser widriger Umstände das Leben selbst in die Hand nimmt. Auf der anderen Seite ist die Autorin nicht auch so egoistisch wie diese Männer?

    • Anna sagt:

      Und vorallem auch: Ist soetwas fair für das Kind?

    • Sportpapi sagt:

      „Und noch weniger von Kindern ohne Beziheung. Von deher verstehe ich die Autorin nur zu gut, dass sie sich trotz dieser widriger Umstände das Leben selbst in die Hand nimmt.“ Sehen Sie den Widerspruch? Übrigens nimmt sie im Wesentlichen auch das Leben eines anderen in die Hand.

    • Hans Hintermeier sagt:

      @Anna: Kein Wunder wollen in der CH die wenigsten Männer noch Kinder haben. Per Gesetzt sind sie dann der Frau schutzlos ausgeliefert. Sie machen es sich da sehr einfach,reflexartig sind die Männer bei ihnen schuld (feministische Sozialisatin genossen?). Vielleicht muss sich zuerst das Familienrecht in der CH ändern. In der CH hat ein Mann nicht mal das Anrecht auf einen Vaterschaftstest. Ich denke nach diesem Artikel und den Kommentaren können Sie sich die Antwort selber geben, weshalb in der CH die Männer keine Kinder oder feste Beziehung mehr eingehen wollen. Ist ja wie russisches Roulette!

      • soso sagt:

        Wieso schutzlos? Die sollen sich selber schützen. Warum geht man immmer so selbstverständlich davon aus, dasss Verhütung Frauensachen ist?

      • Susi sagt:

        soso: „Warum geht man immmer so selbstverständlich davon aus, dasss Verhütung Frauensachen ist?“

        Der Mann kann eigentlich nur mit Kondom verhüten, wenn er nicht an sich rumschneiden lassen will. Dennoch gehen vernünftig denkende Menschen nicht davon aus, dass Verhütung nur Sache des einen Parts einer Beziehung (oder auch nur einer flüchtigen Bekanntschaft) ist.

      • Sportpapi sagt:

        Und abgesehen von der Unsicherheit finden nicht nur Männer Kondome in langfristigen Beziehungen als störend…

      • Hans Hintermeier sagt:

        @soso: Es geht beim Schutz natürlich um die rechtliche Seite, wenn das Kind beteits auf der Welt ist und es dann z.B. zu einer Scheidung kommt. Bitte genau Lesen. Es ging mir sicherlich nicht um Verhütung.. Aber ich habe das Gefühl, Sie wollen das gar nicht verstehen. Versuchen Sie sich doch Mal sich von ihren Emotionen zu lösen und sich in einen Mann hineinzufühlen. Methaebene schon mal versucht?

      • Susi sagt:

        @Hintermeier: Ich versuche mich auch immer in die Männer einzufühlen, und dann überkommt mich der Penisneid…

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Susi: Und wenn ich mich in Frauen einfühle, dann beneide ich, dass ihr ein Leben in euch heranwachsen lassen könnt. Vielleicht next life 🙂

      • Susi sagt:

        @Hintermeier: 😀

    • fabian sagt:

      anna, es gibt neuerdings sogar die politische absicht, ein paar nach 3 jahren zusammenleben automatisch den verheirateten paaren gleichzustellen. um die frau besserzustellen (wir sprechen hier nicht über ein paar mit kindern, sondern ohne kinder).
      wenn das durchkommt, dann werden auch jene männer, die bisher eine beziehung eingegangen sind, nach 3 jahren zu einem guten prozensatz das weite suchen. manchmal fasse ich mir ob solcher femimistischen schnappsideen an den kopf.

      • Susi sagt:

        Es geht doch vielmehr darum, den weniger verdienenden Part der Beziehung zu schützen. (Meistens ist das tatsächlich die Frau). Es soll nicht passieren, dass einer von beiden weniger arbeitet, für den anderen den Haushalt macht und dann Lohn- und AHV-Einbussen hinnehmen soll. Gratishaushälter/innen gibt’s jetzt leider nicht mehr, tja.

      • Sportpapi sagt:

        @Susi: Meinen Sie, das müssten erwachsene Menschen nicht selber miteinander regeln? Zumal das mit dem gratis ja wohl meist auch sowieso nicht stimmt, oder?

      • Susi sagt:

        @SP: Ja, erwachsene, vernünftige Menschen sollten das selber untereinander regeln. Aber die Welt besteht eben nicht nur aus solchen…

        Ich kenne schon so Situationen von unverheirateten Paaren mit Kindern, wo die Frau massiv mehr macht im Haushalt, weil sie viel mehr zuhause ist als der 100% arbeitende Partner und der Finanzplan furchtbar einseitig und unfair ist. So im Stil, jeder hat sein selbst verdientes Geld und er bezahlt dann einfach die Miete oder so ähnlich. (Ok, wenn die Frau sich nicht wehrt… eigentlich auch selber schuld 🙂 )

      • Sportpapi sagt:

        @Susi: Selber schuld. In der Regel wird während der Beziehung die schlechter Verdienende jedenfalls plötzlich einen besseren Lebensstandard geniessen. Und wenn sie dann noch lieber zu Hause haushaltet (für zwei ist das definitiv kein Vollzeitjob) als auswärts Geld verdient, dann hat sie wohl kein schlechtes Leben gewählt. Auf jeden Fall muss man auch Frauen nicht wie kleine Kinder behandeln. Sie sind mündig und sollen für ihre Entscheidungen selber haften. Ausserdem ist es ja eune bewusste Entscheidung, nicht zu heiraten. Die hat doch auch Konsequenzen. Oder sollte es haben.

      • Susi sagt:

        @SP: “ In der Regel wird während der Beziehung die schlechter Verdienende jedenfalls plötzlich einen besseren Lebensstandard geniessen.“

        Nicht unbedingt logisch. Viele Frauen reduzieren (im Gegensatz zum Mann) ihr Arbeitspensum drastisch, sobald Kinder da sind und sorgen dann für Nachwuchs/Haushalt. Arbeiten dann zuhause einfach gratis. Überlegen sich nix bezüglich AHV.
        Soll man einfach für Blödheit und Naivität bestraft werden? Auch nicht fair, oder?

      • Sportpapi sagt:

        @Susi: Ausgangslage: Paar ohne Kinder. Kinder verändern einiges. Aber auch da: Man kann den Frauen nicht jede Konsequenz ihrer Entscheidungen abnehmen. Sonst wird das Verhalten ja sogar noch gefördert. Und solange keine Vereinbarung da ist, in der steht, dass der Partner diese Arbeitsteilung wünscht, und die Folgen mitträgt, solange sehe ich auch nicht, weshalb er das dann (mit-)ausbaden soll.
        nebenbei: Eine Haushälterin wäre vielfach billiger als eine Partnerin, die voll am Einkommen partizipiert (nichts von gratis!)

      • Susi sagt:

        Ja, solange sie „voll am Einkommen partizipiert“. Aber in meinem Beispiel tut sie das ja eben nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @Susi: Ja wenn sie nicht einmal im Moment einen Gegenwert erhält, dann ist ihr sowieso gar nicht mehr zu helfen. Aber ich sehe keinen, wirklich keinen Grund, weshalb man erwachsene Menschen vor ihren eigenen Entscheiden schützen soll.
        Etwas anderes ist es natürlich, wenn gemeinsame Absprachen vorhanden sind, die auch in die Zukunft gehen. Aber das muss man halt irgendwie festhalten. Z.B. durch eine Willensäusserung, wie sie eine Heirat darstellt. (keine Heirat ist eigentlich ja auch eine…)

      • fabian sagt:

        finde es jetzt arg übertrieben, wenn sich der staat in unverheiratete beziehungen ohne kinder einmischen soll. wenn es für eine person nicht stimmt, kann sie den partner ja verlassen, die abhängigkeit ist gleich null. solche forderungen erinnern mich immer etwas an ältere femimistischen frauen in den 50ern, die plötzlich realisieren, dass sie keinen mann abgekriegt haben, und nun eine art ‚recht auf mann‘ reklamieren…

      • maia sagt:

        @Susi: „Ja, solange sie “voll am Einkommen partizipiert”. Aber in meinem Beispiel tut sie das ja eben nicht“. Selbstverständlich tut sie das. Sie arbeitet ja auch nicht wirklich gratis. Der Partner übernimmt in dem Falle alle Kosten für die Familie. Mütter die arbeiten (wollen) sagen dann oft: Es lohnt sich gar nicht zu arbeiten, weil mein Gehalt für diei Kinderbetreuung draufgeht. Väter tun das einfach.

      • Sportpapi sagt:

        Als Konsequenz müssten ja dann Männer wieder die Einwilligung geben, wenn ihre Partnerin ihre Arbeitsstelle kündigt. Oder sich umgehend trennen, um nicht in kurzer Zeit in Probleme zu geraten.

  • Jean E. Marre sagt:

    Eigentlich schade, dass der Vater sich – so lese ich das heraus – nur per Skype mit seinem Kind unterhält. Ich habe es selbst nie geglaubt: Aber Vater sein ist – in 97.5% der Zeit – etwas tolles. Kinder sind unsere Zukunft.
    Sicher, den Kinderwunsch kann sich eine Frau quasi im Alleingang erfüllen. Mit irgend einem Mann – wir sind da austauschbar.
    Die Geschichte macht mich traurig. Traurig, weil der Vater nicht sieht, dass er vermutlich die schönste Zeit seines Lebens verpasst.
    Ja, Kinder sind anstrengend. Aber sie geben unheimlich viel zurück. Und man lernt sich selbst eben auch besser kennen.

  • Nick sagt:

    Das Verhalten der Dame in ihrem gesamten Lebenslauf ist egoistisch und entbehrt jeglicher Kutlur.
    Sie hat sich auf die niedrigste biologische Ebene begeben, genau so wie ein Molch.

    Aber eigentlich sind wir Menschen nichts anderes.

    Immerhin – und im Gegensatz zu ihren verbreiteten Raubtiergenossinnen – hat sie das Kind nicht auch noch zu Geld machen wollen. Diese unterste Ebene des Anstandes muss man heute ja schon bejubeln und beglückwünschen.

    Also: Immerhin, das Kind lebt, freuen wir uns wenigstens darüber.

    Unsere Gelsellschaft hingegen bleibt Lichtjahre von einer Hochkultur entfernt.

  • cristoph sagt:

    Schön daß sich ihr Kind nun mit den weiteren wechselnden Lebensabschnittsgefährten beschäftigen kann und ihm eine innige Beziehung zum leiblichen Vater mit emotionaler Bindung verwehrt wird.
    Da lacht das Kinderherz wenn es alle paar Monate oder Jahre einen neuen Papa haben darf und nur Mama erzieht.
    Daß dieses gemeinsame Kind natürlich auch Wesenszüge und Charaktereigenschaften vom Vater vererbt bekommt, und die Mutter in bestimmten Situationen diese nicht bedienen kann hat die Supermama völlig ausgeblendet.

  • Stefan sagt:

    Ein grosser Dank an die Autorin für diesen Beitrag. Er zeigt indirekt auf, wie rückständig unsere Gleichstellungspolitik oder zumindest unsere Gesetze sind. Während die Frauen die Diskriminierung am Arbeitsplatz beklagen, sind kaum männliche Stimmen hörbar, welche die Diskriminierung der Männer in der Familie anprangern. Männer, empört euch über eine solche Geschichte!! Lasst euch eine solche Fremdbestimmung nicht gefallen und schliesst euch zusammen! Es geht nicht darum, in Verbitterung zu verfallen. Es geht um unsere Würde! Wir haben das Recht, selbst zu bestimmen, wann wir ein Kind zeugen.

    • soso sagt:

      Der Mann hat jedes Recht auf Selbstbestimmung: Wenn er keine Kinder will, soll er auf Sex verzichten, oder zumindest auf sexualpraktiken, aus denen Kinder entstehen können.
      Wo ist das Problem?
      Oder wollen Sie den Fünfer und das Weggli?

      • Thorsten Juhl sagt:

        soso:
        Sie haben den Artikel wohl nicht gelesen. Dem Mann war nicht klar, dass die Frau bewusst ein Kind von ihm will und somit die Verhütung unterlässt. Sex ist auch eine Frage des gegenseitigen Vertrauens. Oder meinen sie, der Mann muss wenn er mit einer Frau zusammen ist grundsätzlich misstrauisch sein? Vielleicht haben die jungen Männer ja recht die sagen, dass eine Vasektomie oder kein Sex mit der Frau das richtige ist.

        Was bleibt, wem gehört nun das Kind? Nur der Frau?
        Mir scheint sie wollen den Fünfer und das Weggli.

      • Sportpapi sagt:

        Ich nehme an, alle Frauen, die keine Kinder wollen, die sollen halt auch vollständig auf Sex verzichten… (die Abtreibungsquote spricht aber eine andere Sprache…)
        Aber hier ging es um eine bewusste Irreführung, das ist schon noch einmal etwas anderes als ein berechenbares Risiko einzugehen.

      • fabian sagt:

        soso, ich akzeptiere als Mann ihre radikale Haltung.
        Nur müsst ihr Frauen halt mit der Konsequenz leben, dass der Mann dann doch lieber keine verbindliche Beziehung mit euch will. Frau kann nicht alles haben, spätestens beim freien Willen des Mannes ist Schluss mit Einflussnahme.

  • Bertram Reich sagt:

    an alle jungs: dies ist ein aufschlussreicher blick ins seelenleeben einer frau. Man beachte die egozentrik, es geht praktisch ausschliesslich um sie selbst und um ihre wünsche. Das häufigste wort ist ICH. Alle andern spielen im grunde keine rolle und sind nur mittel zum zweck, auch das kind, der vater sowieso. Man beachte die typischen rationalisierungen mit denen das selbstsüchtige verhalten vor sich selber und anderen gerechtfertigt wird. Und man beachte das fehlen von schuldbewustsein. Für sie ist ja alles in ordnung. Die conditio feminina. Immer im hinterkopf haben beim umgang mit damen.

    • Christian sagt:

      Wie recht sie haben … wie recht !!!

    • soso sagt:

      Ein Mann, der partout keine Kinder will soll gefälligst selber für seine Verhütung sorgen. On n’est jamais mieux servi que par soi-même. Oder sonst soll er enthaltsam leben…

    • Hans Hintermeier sagt:

      @soso: Sie haben die Analyse von BR zu 100% bestätigt. Für sie ist also Sex nur okay zur Kinderzeugung? Sehr erschreckend zu lesen, wie viele der heutigen jungen Frauen denken. Ich ich und nochmals ich. Der Mann muss gemäss Ihrer Meinung heute alles akzeptieren, was Frau gerade so will. Er ist nur noch dazu da, der Frau ihre Wünsche zu erfüllen. Eben Mittel zum Zweck. Sehr Egoistisch und sehr respektlos.

      • fabian sagt:

        fand ich auch recht ernüchternd: Die meisten Frauen hier drin sagen, wenn ein Mann Sex hat ohne Kondom, dann ist für ihn ein Kind ok. Weil sonst hätte er halt verhüten müssen. Wie können diese Frauen in einer Partnerschaft leben, wo gegenseitiges Vertrauen essentiell ist. Bei den heutigen (feministischen) Frauen sehe ich extrem viele Hindernisse, die Männer von einer Beziehungen abschrecken. Und ich verstehe plötzlich Frauen jung bis alt, die sagen, sie finden einfach keinen Mann, der mit Ihnen eine Beziehung will. Affaire ja, aber keine Beziehung.

    • Christoph Bögli sagt:

      Das mag ja sein, aber leider (oder zum Glück) ist das nun wirklich kein rein weibliches Problem, sondern ein menschliches. Es ist ja nicht so, dass nur bei der Frau meist das Ich an erster Stelle steht, sondern bei Männern genau so (und bei Kindern sowieso). Das ist halt wie der Mensch generell tickt und man muss schon froh sein, wenn es gelingt, dass die Egozentrik auf ein sozialverträgliches Mass gedämpft und mit einer Prise Altruismus hier und da angereichert wird. Aber wahre Selbstlosigkeit? Ich bitte Sie..

  • Andrea sagt:

    Lieber Adrian Wehrli, Sie dürften meine Eizellen benutzen, um damit ein Kind zu zeugen, dass Sie von Ihrer Frau austragen lassen und mit ihr zusamen aufziehen. Ich bin selber Eizellspenderin. Habe mir damals überlegt, ob ich das an eine Bedingung knüpfen soll – nur eine gewisse Art von Familie, nur diese religiöse Ausrichtung etc. Habe es dann aber gelassen. Vertraue darauf, dass dies gute Eltern und glückliche Kinder sind. Für genetische Experimente würde ich meine Eizellen nicht hergeben, nur für unerfüllten Kinderwunsch.

  • Leila sagt:

    Wie geht es wohl dem Vater des Kindes mit dieser Situation? Ich würde gerne seine Version der Geschichte hier noch lesen….

  • Suki sagt:

    Über die meisten dieser Beiträge kann ich nur lachen! Es ist ganz einfach. Wer kein Kind haben will verhütet bzw. schaut selber das nix passiert ansonsten ist er/sie selber schuld wenn eines Tages etwas Kleines herziges schlüpft. Sorry, habe kein Verständnis für dieses Gejammer.

    Liebe Grüsse von einer verheirateten und treu sorgenden Ehefrau und Mutter

    • Thorsten Juhl sagt:

      Aber das bedeutet doch nur, dass es keine Abreibung geben darf. Auch wenn die Frau nicht einverstanden ist mit dem Kind.
      Sie wollte auch den Sex, also hat sich genau auch wie der Mann für ihr Verhalten Verantwortung zu übernehmen.
      Sprich wenn die Frau schwanger wird muss sie das Kind des Mannes austragen.

      Aber ich denke, da auf einmal, gilt das natürlich nicht.

    • Ruedi sagt:

      Wenn das alles so einfach wäre. Sie haben leider keine Ahnung.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Suki

      stellen Sie sich in Ihrer schönen Welt mal folgendes vor, als verheiratete u treu sorgende Ehefrau/Mutter haben Sie mit Ihrem treusorgenden Mann abgemacht, dass Sie verhüten.
      Sie wissen auch, dass Ihr treusorgender Mann keine Kinder mehr haben will.
      Eines Tages fragt er nach, da er sich nicht ganz sicher ob Sie seinen Entscheid mittragen, alles bestens, versichern Sie ihm, trotzdem zückt er beim nächsten nächtlichen Stelldichein das Plastikding- daran ändert sich auch nichts mehr, weil er gelernt hat, dass Frauen nicht vertraut werden kann. U er dann eben NICHT selber schuld sein will.

    • Sportpapi sagt:

      Klar, Suki. Und wenn die treu sorgende Ehefrau und Mutter dann von ihrem Mann mit irgendeiner Geschlechtskrankheit angesteckt wird, die er sich bei irgendeiner anderen eingefangen hat, dann ist sie auch selber schuld. Hätte halt weiterhin auf das Kondom bestehen sollen. Man weiss es ja, wie Männer sind…

  • Sepp sagt:

    Ich für meinen Teil kann nur hoffen das ich in meinem Leben niemals solch einer Frau auf den Leim gehen werde.
    Ein Kind in die welt setzen und dann aufs Abstellgleis gestellt werden, stelle ich mir schrecklich vor.
    Entweder ganz oder gar nicht. Aus meiner Sicht verweigert sich die Frau der elterlichen Auseinandersetzung.

    Aber was soll’s. Das ist ein freies Land.

  • Regula sagt:

    Was für eine schreckliche Tat dem Mann gegenüber. Zum Respekt vor anderen Personen würde hier doch Einvernehmlichkeit gehören. Wenn man alleine ein Kind will, sollte man so gradlinig sein und zur Samenbank gehen, oder das Einverständnis des Vaters haben.

  • Chris Heyduk sagt:

    Ohne Kondom läuft bei mir nichts mehr. Und viele Frauen sind eh nicht mehr so scharf auf die Pille, dann läuft das bestens. Wenn eine Partnerin darauf besteht, nur der Pille zu vertrauen, bin ich weg. Das gabs leider auch schon, aber mit meiner jetzigen Freundin habe ich seit sechs Monaten nur Sex mit Kondom. Wenn BEIDE das Kind wollen, ist es etwas anderes.

    • klaus sagt:

      @chris, es gibt auch sexualpraktiken, die keine schwangerschaft zur folge haben. etwas kreativität ist gefordert von jenen, die der frau nicht auf den leim gehen wollen.

    • Ruedi sagt:

      Die Frau kann ja so tun, wie wenn sie es will…..dagegen ist der Mann machtlos wenn er auch eines will, oder? Es gibt keine Garantie dass sie ihn nicht einfach als Zahlvater missbraucht.

      • Maria Bischer sagt:

        Auch ein Kondom ist nicht 100% sicher! Pearl-Index – schon mal gehört?? Dieses Thema eignet sich einfach nicht dazu es komplett zu moralisieren.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Ein Mann und Vater sollte das Recht haben, eine Vaterschaft nicht anzuerkennen! Der Beobachter hat hierzu einen sehr guten Artikel geschrieben:

    http://www.beobachter.ch/familie/kinder/artikel/vaterschaft_unfall-mit-folgen/

    Mein Bauch gehört mir: Richtig! Das wirkt allerdings nur dann wirklich überzeugend, wenn ein Vater ebenfalls das Recht hat, eine nachweislich ungewollte Vaterschaft zu sistieren! Natürlich hättte Mann verhüten können. Aber seien wir ehrlich: In einer längeren oder gar langjährigen Beziehung plötzlich zum Gummi zurück zu greifen, wirkt auch nicht gerade vertrauensbildend!

    • Sportpapi sagt:

      Danke. Da hat es ein paar gute Gedanken. Zum Thema: Es ist natürlich schwierig, eine Absicht nachzuweisen, auch wenn statistisch wohl etwas gar viele Unfälle vorkommen. Und grundsätzlich, das halte ich für sehr wichtig, vertraut man der Partnerin doch – wie sonst soll eine Beziehung funktionieren? Aber nachdem, was ich zu meinem grössten Entsetzen hier so gelesen habe, muss mann sich diesen Vertrauensvorschuss vielleicht doch einmal überdenken? Aber was dann? Was wäre das für ein Leben?

  • Robert sagt:

    Das Kind als Lebensabschnitts-Gadget.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Ist es das Ziel dieses Artikels die Frauen anzustiften, dass sie die Männer reinlegen sollen,wenn sie Kinder wollen? Ist das Emanzipation 2.0? Ich denke gerade in der Erziehung von Knaben ist es sehr wichtig,dass der Vater da ist.Viele Frauen interpretieren nämlich bubisches Verhalten als hyperaktiv und sind schlicht damit überfordert.Für mich ist es kein Zufall,dass, aufgrund der vielen alleinerziehenden Mütter heute soviel Ritalin verschrieben wird bei Knaben.Natürlich gibt es auch noch andere Faktoren,aber ich denke ein Vater wäre sicherlich sehr wichtig.und könnte vieles abfangen.

  • Nowhere sagt:

    Tolle Frau, gute Entscheidung.
    Ein Kind braucht nicht 2 Elternteile, die eigentlich gsr nicht zusammen sein wollen. Sondern mindestens eine 100% verlässliche Person (idealerweise Mutter oder Vater), die das Beste für das Kind macht.
    Ausgenutzt wurde hier niemand.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Sie finden es also in Ordnung,wenn Frau einen Mann täuscht, indem sie ihn glauben macht, dass sie chemisch verhütet? Sie sprechen dem Vater damit das Recht ab, selber über seine Vaterschaft entscheiden zu können. Im Normalfall muss er dann ja auch finanziell für das Kind aufkommen, es hat also weitreichende Konsequenzen für ihn. Heute hat der Mann nicht mal ein Recht auf einen Vaterschaftstest in der CH. Sind für sie Männer keine Menschen mit eigenen Gefühlen und Zielen? Ist er nur Mittel zum Zweck für Sie (kategorischer Imperativ nach Kant)?Damit entmenschlichen Sie ihn und sich.Sehr traurig

      • Maria Bischer sagt:

        Sex kann nun mal Konsequenzen haben! Und obwohl hier Absicht dahinter war, könnte so was ähnliches trotzdem auch als „Panne“ passieren. Was dann?! Ist auch das böse Weib schuld, weil sie nicht alles im Leben 100% kontrollieren kann? Wenn man die Welt so schwarz sieht als Mann am besten komplett auf Sex verzichten. PS: Über die heutige Rechtssprechnung kann man meines Erachtens durchaus diskutieren.

    • Ruedi sagt:

      Und der Erzeuger darf dann zahlen!? Schöne Einstellung.

  • Tom sagt:

    Ein selbstsüchtiger und egomanischer Entscheid mit einer selbstgerechten Argumentation und einem verlogenen Hinweis auf das Kindswohl.

    • Maria Bischer sagt:

      Verstehe nicht, was daran egomanisch sein soll?! Eine Karrierefrau darf wohl nicht auch noch ein Kind haben! Wo kämen wir denn da hin?! Immerhin hat sie ihr ganzes Leben umgekrempelt und dem Kind angepasst. Und dank ihrer Erfahrund ist sie auch in der Lage finanziell für das Kind zu sorgen! Egoistisch?! Ihrer Meinung nach braucht eine Frau wohl erst ein schriftliches Einverständnis eines Mannes um ein Kind zu kriegen.

      • Sportpapi sagt:

        @Maria Bischer: Ja, ein Einverständnis, bevor man jemanden zum Vater macht, das wäre schon wünschenswert…

  • Bernhard sagt:

    Wer so handelt wie im Text beschrieben, ist ein äusserst skrupel- und charakterloser Mensch. Solche Menschen werden – wie wir lesen durften – natürlich gerne als oberste Kadermitarbeitende zwecks Gewinnoptimierung und Verbesserung des Shareholder Values genommen. Nur für eine Partnerschaft taugt diese Sorte Mensch allem Anschein nach nicht! Der Entscheid „pro Kind“ wurde gefällt wie eine „feindliche Übernahme“ beschlossen: Berechnend, egoistisch, skrupellos und ohne Rücksicht auf Verluste. Für die Protagonistin mag alles nach Plan aufgegangen sein. Der Rest bleibt ein trauriges Fragezeichen!

    • tina sagt:

      naja, diese denke braucht man als manager oder kader in einem gewissen grad. ob sie das nun wirklich zu schlechten eltern macht… andere haben andere fehler. andere berufe machen andere deformationen. immerhin hat sie genug geld für ihre kleine familie, was man von charakterhübscheren berufen vielleicht nicht behaupten darf

      • Bernhard sagt:

        @Tina: Bei uns geht Charakter vor Geld. Aus diesem Grund haben meine Partnerin und ich (man bemerke: Es war ein GEMEINSAMER Entscheid!) in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, nach intensivster Diskussion, beschlossen, dass sie dieses „Spiel“ nicht mehr mitspielen muss und daher ihren Job kündigt und sich zunächst einmal eine Auszeit nimmt. Das Gebahren dieser „Kader“ ist jenseits jeglicher Sozialverträglichkeit. Ebenso gemeinsam war übrigens der Entschluss, dass ich trotz ihrer wegfallenden 60% mein TZ-Pensum nicht aufstocken werde! Wie gesagt: Charakter geht bei uns zum Glück vor Geld!

  • Andreas sagt:

    Männer -vasektomiert euch in jungen Jahren. In der Schweiz kostet das etwa 900, in Deutschland 300€. Beides ist gut investiertes Geld.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Die Einstellung dieser Frau ist schockierend. Meiner Ansicht nach ist das, psychisch gesehen, eine Form der Vergewaltigung! Wie kommt diese Frau dann auch noch zu folgender Aussage: „Ich bestand aber darauf, dass er das Kind anerkannte und den Kontakt zu ihm aufrechterhalten würde.“? Sie hat überhaupt kein Recht, irgendetwas zu fordern. Ich habe mir lange überlegt, wie ich darauf reagieren würde, vermutlich mit Trotz, d.h. keinerlei Kontakt mit dem von mir nicht gewollten Kind.

    • Joerg Hanspeter sagt:

      Es ist mir natürlich bewusst, dass sie mit Hilfe des Gesetzgebers, ein wunderbares Druckmittel hat, entweder der unfreiwillige Erzeuger spurt, oder die Frau kann ihn damit erpressen, dass er in Zukunft Alimente zahlen muss, gemäss den geplanten Änderungen im Gesetz nicht nur für das Kind, sondern gleich auch noch für die Frau. Bin ich froh, dass mir das nicht mehr passieren kann. Mir tun die jungen Männer leid, hier wird kriminelles Verhalten vom Gesetzgeber noch unterstützt!

      • extraterrestre sagt:

        der „unfreiwillige erzeuger“ hätte auch einfach ein kondom benutzen können, wenn er’s denn unbedingt hätte verhindern wollen….

      • Joerg Hanspeter sagt:

        Schon beim Lesen des Artikels war ich gespannt, wie sich die Widerspenstige dazu äussert, und ich habe mir einige Möglichkeiten zurechtgelegt. Aber nix, die Frau schafft es doch immer wieder mich völlig zu Verblüffen. Ich versuche wirklich, andere Meinung zu verstehen, auch wenn es nicht meine sind, aber was diese Frau gedanklich konstruiert, schlägt doch dem Fass den Boden aus.

      • Ruedi sagt:

        So, ein Kondom verwenden? Eine dümmlichere Antwort ist ihnen nicht eingefallen. Wenn die Partnerin normalerweise die Pille nimmt hat er wohl keine Veranlassung, ein Kondom zu nehmen, oder? Sie hat es in der Hand weil der Partner ja kaum kontrollieren kann ob sie die Verhütung heimlich absetzt. Auch das ist Vertrauen aber offenbar muss man als Mann immer Misstrauisch sein und ein Kondom nehmen — trotz Pille. Was sagt das die ehrliche Partnerin wohl dazu? Die CH-Gesetze sind in dieser Hinsicht männerfeindlich. Von Gleichberechtigung keine Spur.

  • David sagt:

    Was soll das? In ein paar Jahren ist das Kind flügge und was macht sie dann? Zurück in ihren 60-70 Stunden Job?;)) Wahrscheinlich nicht, dann kann sie ja dann noch auf’s Sozialamt gehen;))))

    • klaus sagt:

      vielleicht kommt der mann dann doch noch ans zahlen. die gesetzliche grundlage dafür ist ja vorhanden. und die frau hat dann vielleicht mal das gefühl, sie sei es sich jetzt wert, nicht selbst noch arbeiten zu gehen. würde zur egoistischen attitüde passen.

      • Maria Bischer sagt:

        Klar. Auch wenn wie sie bisher eine selbstständige, ambitionierte Frau war, dann wird sie sobald ein Kind da ist natürlich gleich alles von sich werfen und sich für den Rest des Lebens in die soziale Hängematte legen! Das passiert ganz automatisch ab Geburt durch die Hormone, wissen Sie. Und ist nebenbei auch der einzige Grund warum man als Frau ein Kind hat – damit man sich fortan aushalten lassen kann…

  • Martin Berlinger sagt:

    Das tönt doch ziemlich nach Ego-Trip vom Feinsten. Eigentlich kommt in der Denkweise der Autorin weder der Mann, noch das Kind wirklich vor. Hauptsache, sie hat, was sie will.

    • Andreas Burger sagt:

      Genauso erging es mir, als ich den Beitrag las. ICH bin super und habe Karriere gemacht und dann habe ICH „spontan“ entdeckt, dass ICH noch gerne ein Kind haben möchte – egal, was alle anderen darüber denken…

      • Maria Bischer sagt:

        So what?! Wieso darf sie diese Entscheidung nicht treffen? Weil sie schon vierzig ist? Oder WEIL sie auch noch Karrierre gemacht hat und keine Hausfrau ist?! Ist doch IHR Leben! Und ich erwähne jetzt auch nicht 60-jährige Pappelis die dann in diesem Lebensabschnitt plötzlich noch ihr Herz für Kinder entdecken.

      • Maria Bischer sagt:

        @Burger: Oder Sie meinen im Ernst man fragt zuerst ALLE ANDEREN, ob es ok ist nun ein Kind zu haben? Nähme mich Wunder, wen Sie alles gefragt haben / fragen würden.

      • Sportpapi sagt:

        @Maria Bischer: Es ist eben nicht ihr Leben, sondern auch das des betrogenen Partners, der nun Vater wird. Und das des Kindes.

  • Monkus sagt:

    Wir sind einsam geworden in diesem Leben, nur merken wir es offenbar nicht, sondern paaren uns lifestylisch perfekt mit irgendwelchen LAB’s (Lebensabschnittspartnern), von den wir seit dem ersten Date wissen, dass sie eh nicht die richtigen sind. Aber weil wir das angesagteste aller «Must-haves», die Kinderchen, unbedingt auch noch in unseren Besitz bringen müssen und es die Dinger noch nicht in der Migros bzw. im Online-Shop zu kaufen sind, ist der Erstbeste gerade gut genug für die Produktion. Aber Mama ist ja ganz lieb und lässt Sohnemann per Skype mit seinem Vater sprechen …bravo!

  • Damian Nussberger sagt:

    Was für Egoisten seit ihr geworden. Ich will, …ich will, …ich will.

  • Thorsten Juhl sagt:

    Ist doch schön. Ich plane auch ein Kind ohne Mutter, so wie das bei Elton John oder Christiano Ronaldo der Fall ist. Alleinerziehend, Teilzeitarbeiten, ohne sich auf einen Partner verlassen zu müssen ist das Zukunftsmodell.

  • Cybot sagt:

    Die Wahrscheinlichkeit für einen Sechser im Lotto ist für den, der zum ersten Mal spielt genau gleich hoch wie für den, der zum tausendsten Mal spielt.

    • Schlumpfine sagt:

      Vor allem dürfte die Chance, auf Anhieb schwanger zu werden, ein x-faches höher als ein 6er im Lotto sein. Wirklich ein sehr seltsamer Vergleich, den die Autorin hier zieht.

  • Jana sagt:

    Ist ne Frage der Moral. Man kann so etwas moralisch verwerflich finden oder nicht, aber ich fände es falsch, hier mit dem „Kindswohl“ zu argumentieren. Was auch immer männliche Bezugspersonen für einen Stellenwert haben mögen – wichtig ist doch, dass die Bezugspersonen ALLE aufrichtig und wohlwollend für das Kind da sind, also lieber kein als ein schlechtes Rollenvorbild. Ansonsten… wer darf Kinder bekommen? Soll man das jemandem verbieten? Finde es immer recht heikel, Familienmodelle gesellschaftlich zu ächten. Darunter leiden nämlich meist die Kinder.

    • maia sagt:

      „….ALLE aufrichtig …“ – ja, das wäre wirklich wichtig, ist aber hier offensichtlich nicht gegeben – Zitat aus dem Artikel: „Und natürlich sagte ich, was alle Frauen in diesem Moment sagen: «Es tut mir leid, es war ein Versehen.“ – Ich warte eigentlich immer noch auf eine Entschuldigung der Autorin für diese Verunglimpfung von „allen“ Frauen.

  • Lisa sagt:

    Ich bin schockiert darüber, dass auch in meinem Freundeskreis eine Frau dieses Typs den Mann knallhart ausweidet. War es schon immer ihr grösster Wunsch, ein eigenes Baby zu haben, überredete sie schlussendlich ihren langjährigen Freund zum Nachwuchs, nach einem Jahr trennte sie sich von ihm, da er nicht dem Typus „engagierter Ergo-Baby-Tragvater“ entsprach (was sie nach 10 jähriger Partnerschaft wohl hätte erahnen sollen) und knöpft ihm jetzt die Kinderalimente ab, obwohl sie doppelt soviel verdient wie er – und er lebt jetzt am Existenzminimum. *fremdschäm*

    • Andrea sagt:

      Ja, da wäre es wohl besser gewesen, Ihre Bekannte hätte so gehandelt wie die Autorin dieses Beitrages und selber die finanzielle und anderweitige Verantwortung für ihren Kinderwunsch übernommen.

    • Adrian Wehrli sagt:

      Ausgeweidet trifft es wohl passend. Nun, der Junge hätte wohl jeden tag heiss Baden sollen, oder seine Allerwerteste nur in den Allerwertesten ….

    • 13 sagt:

      Überreden kann aber nicht mit Hintergehen gleichgesetzt werden….

      • Amélie sagt:

        Genau. Offensichtlich war er einverstanden. Na dann. Mitleid ist fehl am Platz.

      • Ruedi sagt:

        „Überreden“ ist doch genauso hintergangen wenn man im voraus weiss, dass man sich hinterher trennen will. Noch schlimmer: es war einfach gelogen. hhhhUnd wenn die feine Dame auch noch doppelt soviel verdient ist es noch verwerflicher. Leider gibt es mehr solche Frauen als man denkt.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Lisa, genau das ist das feministische Ideal der „allein erziehenden“ Mutter! Ich kenne einen Fall, da war er ein einfacher Angestellter mit 4’700.– brutto im Monat und sie mehrfache Millionärin. Nach der Scheidung musste selbstverständlich er ihr Unterhalt und Alimente bezahlen! Und das Besuchsrecht wurde auch mit allen Mitteln torpediert. Das System dabei ist denkbar einfach: Man treibt den Mann mit allen (juristischen) Mitteln an die psychische und soziale Grenze, bis er genau die Fehler zu machen beginnt, die man ihm dann gerichtlich vorwerfen kann- das klassische Mobbingschema also!

  • Freddy sagt:

    Hierzu noch eine offene Frage zu der Rechtslage :

    In diesem Fall , hat dieser Betrug keine finanziellen Konsequenzen, wäre dies wohl der Fall , finde ich dies Frau strafbar…um nicht zu sagen , alles andere als eine „gute Mutter “

    Was sagt das Strafgesetzbuch ?

  • Andrea sagt:

    Und wie erwähnt, die Frau sorgt selber für es.

  • Andrea sagt:

    Ja, durchaus, sie kann auch Fernmutter sein. Auch hier mag es Mütter geben, die mit einem solchen Arrangement einverstanden sind. Jeder Mensch ist anders.

    • Michael Steiner sagt:

      Ja. Aber man fragt die Person – was hier nihht passiert ist.

      Das ist als würde man jemanden nicht sagen das man AIDS hat und dann sex hat. Dann heisst es nicht „Selber schuld“ sondern verklagt die Person wegen lebensgefährlicher schwerer Körperverletzung. Wo ist da der Unterschied zu dem ungewollten Kind das von der Frau absichtlich verursacht worden ist ohne es dem Mann zu sagen? Abgesehen davon das es wohl nicht als „Körperverletzung“ durchgehen wird.

      • Andrea sagt:

        Das mag der springende Punkt sein. Es handelt sich nicht um Körperverletzung, sondern um die Schaffung eines neuen Lebens.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Das heisst, wenn ich Kondome und Verhütung verbiete, dann ist das o.k. weil, ich schaffe ja Leben? Ich dachte über den hirnamputierten Katholizismus seinen wir hinweg …

      • Michael Steiner sagt:

        @ Andrea: Heisst das ich darf sie Vergewaltigen solang sie das Kind gebären dürfen? Natürlich war es eine Straftat – aber der springende Punkt ist ja das neues Leben geschaffen wurde – nicht wahr?

    • Adrian Wehrli sagt:

      … fehlen eigentlich nur noch die Fernkinder … sozusagen in der Retorte, weil hey, es wird ja Leben geschaffen!

  • Karl sagt:

    Was gewisse Leute nicht wissen und was diese gewissen Leute (Frauen) nicht sauber abklären: Die Planmutter kann mit dem Planvater einen Vertrag abschliessen, nach dem der Vater keine Unterstützungspflichten hat, aber dieser Vertrag ist nichtig. Das kann der Planvater in den Vorzeugungsgesprächen selbst rausfinden, wenn die Planmutter nicht grad einen unbedarften Mann als Planvater auserkoren hat. Wenn sie aber – wie im obigen Fall – mit dem Mann eine kinderlose Partnerschaft pflegt und diese Kinderlosigkeit Vereinbarung ist, ist es eine miese Sauerei, den Mann reinzulegen

    • Widerspenstige sagt:

      Das ist falsch gedacht und funktioniert in der Realität nicht so, Karl. In einer Partnerschaft, wie sie im Artikel beschrieben wurde nota bene, hat die Frau die Verantwortung für sich und das Kind zu 100% übernommen – emotional und sozial und finanziell! Es sieht eher danach aus, dass sie sich eine Entschädigung auszahlen lassen sollte für entgangene beste Frauenjahre von ihrem egoistischen Lebensabschnittpartner, der sie nun durch seine Verweigerung sich zusammen mit ihr um das Kind zu kümmern, verabschiedet hat. Sie wurde ‚reingelegt‘ und das sehe nicht nur ich als Sauerei an.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Wie oft müssen Sie eigentlich den Kopf verdrehen um aus so einem schiefen Winkel zu blicken? Das Weib hat in abgemolken, seine Gene gegen seinen Willen zur Zeugung eingesetzt, das nennt man Diebstahl von genetischem Eigentum. Da kann Sie sich noch so lange emotional belügen, Sie war nicht gut genug damit er ein Kind von Ihr wollte, also hat Sie es sich geraubt. Basta. Ende mit weiblicher vollquark Logik.

      • Maja sagt:

        Frau Widerspenstig, ich frage mich, mit welcher Fachkenntnis Sie das erzählen. Es stimmt ganz einfach nicht, was Sie sagen (betreffend der väterlichen Pflichten; auf die „besten Frauenjahre“ gehe ich nicht ein). Wenn die Frau in Not gerät, wenn das Kind in Not gerät, wird der Kindsvater von den zuständigen Behörden verpflichtet. Und davon abgesehen, ist das Kind auch ein pflichtteilgeschützter Erbe des Kindsvaters. Ich bitte Sie, keine Unwahrheiten zu erzählen, was die derzeitige Gesetzeslage betrifft.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige

        ehm, der Betroffene wollte kein Kind und hat das deutlich formuliert, da können Sie ihm doch nicht „Verweigerung“ unterstellen wenn sie nachfolgend an ihrer, im vermutlichen Einvernehmen, Verhütung rumschraubt um unerwünschte Tatsachen zu schaffen?
        Oder soll die Botschaft sein, dass auch in festen Partnerschaften die Männer den Frauen bezüglich abgemachter Verhütung nicht mehr vertrauen dürfen?
        Und was für beste Frauenjahre sind ihr da entgangen???

      • Susi sagt:

        @WS: „Es sieht eher danach aus, dass sie sich eine Entschädigung auszahlen lassen sollte für entgangene beste Frauenjahre von ihrem egoistischen Lebensabschnittpartner, der sie nun durch seine Verweigerung sich zusammen mit ihr um das Kind zu kümmern, verabschiedet hat. “

        Hä? Haben Sie vergessen, das Ironie-Lämpchen einzuschalten?

    • Papperlapapi sagt:

      @Adrian Wehrli: Der Mann könnte doch auch geschmeichelt sein, dass seine Gene auserkoren wurden für das Wunschbaby. Und geraubt hat sie ihm niemand, er hat sie freiwillig verschossen.

  • Andrea sagt:

    Die Frau wollte ein Kind, sie hat sich eines gemacht, sie kommt selber für seinen Lebensunterhalt und seine Erziehung auf, der Vater muss finanziell nichts beitragen, ist also kein Bezahlvater, er darf aber trotzdem Kontakt zum Kind haben. Ich sehe das Problem nicht. Der Vater des Kindes wird wohl kaum sonderlich traumatisiert sein über so ein Arrangement. Warum diese Aufregung? Das Kind ist wahrscheinlich glücklich zu existieren, denn ohne die Entscheidungen dieser Frau gäbe es dieses Kind nicht.

    • Andrea sagt:

      Hätte der Mann ganz sicher gehen wollen, dass er nicht Vater werden kann, hätte er ja verhüten können. Das tat er nicht, er nahm also das Risiko in Kauf. Also kann es für ihn nicht so schlimm sein, jetzt Fernvater zu sein.

      • Timotheus Pfeiffer sagt:

        Einwilligung zum Geschlechtsverkehr ist keine Einwilligung zum Zeugungsakt. Die Aussage „hätte er ja verhüten können“ geht am grundlegenden Vertrauensbruch dieser Frau vorbei; in dieser Partnerschaft war offensichtlich klar, dass nicht mit Kindern gerechnet wird.

      • Bruno Looser sagt:

        Und wie würden sie es denn umgekehrt bezeichnen? Frau nicht einverstanden trotzdem schwanger? Sie kann ja auch Fernmutter sein.

      • Adrian Wehrli sagt:

        … dann dürft ich sicher Ihre Eizelle für genetische Experimente brauchen, nicht wahr Frau Andrea?

    • Michael Steiner sagt:

      Mich würde es sehr belasten wenn eine Psychopathin von mir ein Kind bekommt.

      • Andrea sagt:

        Dann halten Sie sich von Psychopathinnen fern und schlafen Sie auf keinen Fall mit ihnen.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Psychopathinnen erkennt man leider immer erst im Nachhinein … und gleich alle Frauen als solche abzustempfeln wäre dann doch reziproker Feminismus, und somit übel nieder …

  • Bruno Looser sagt:

    Toll diese Einstellung. Die anonyme Geschichten-Erzählerin die von ihren Träumen fabuliert hat bestimmt schon die nächste Feministin auf die neuste Geschäftsidee gebracht: Eine Kinderboutique wo sich alle nicht-männlichen Wesen am Spermatopf bedienen können. So lange noch immer solche Idioten rumlaufen die noch nichts von Verhütung gehört haben, werden solche Schauergeschichten immer wieder zum Besten gegeben werden.

  • Markus Baumann sagt:

    Warum will frau eigentlich Kinder? Warum glauben so viele Frauen kurz vor vierzig, das müsse jetzt noch sein?

    • Andrea sagt:

      Wahrscheinlich ist das einfach so. Biologie vielleicht. Es ist ja nicht bei allen Frauen so, aber das kommt vor. Ein Kinderwunsch kann sehr stark sein. Ich finde das nicht verwerflich, so lange die Frau dafür sorgt, dass das Kind glücklich aufwächst. Mein Eindruck ist, das Kind dieser Frau wird glücklich aufwachsen, oder zumindest nicht unglücklicher als andere Kinder.

  • Sina sagt:

    ich bin immer wieder überrascht,wie viel Macht wir Frauen doch haben + noch mehr schockiert darüber,dass es tatsächlich so viele Frauen gibt, die das auch ausnutzen. (kenne leider selbst ein paar Beispiele)
    Grundsätzlich finde ich, sollte ein Kind eine Entscheidung von beiden sein und ich finde es nicht fair, „um jeden preis“ und über den kopf hinweg vom Partner oder auch von (fast) Fremden solche Entscheidungen als frau (die es nun mal kann) alleine zu treffen und dann auch noch zu verlangen,dass der vater gefälligst kontakt mit dem Kind hat… .
    Das Schlimmste, das Kind hat keine Wahl…

    • tina sagt:

      das kind hat nie eine wahl.
      kontakt erzwingen kann man nicht.
      ich finds auch nicht richtig, jemanden einfach zum vater zu machen, und dass das kind von anfang an nichtmal die knapp 60% chance hat, mit ungetrennten eltern zu leben. aber überdramatisieren muss man jetzt ja auch wieder nicht

  • Marie sagt:

    Vermutlich wird das sowieso die Zukunft. Die Familie besteht aus Mutter und Kind(er), der Vater ist eine Randfigur oder ganz abwesend. Denn, sind wir mal ehrlich, welche Frau rechnet heute schon noch damit, dass ihr Partner ihr zwanzig Jahre zur Seite steht?
    Ausserdem wird das auch für die Kinder immer weniger schwierig werden – denn wenn sich die vaterlose Familie in der Gesellschaft erst etabliert hat, wird das Normale als unproblematisch empfunden.

    • Ruth sagt:

      Warum rechnet niemand mehr damit, dass der Mann 20 Jahre an ihrer Seite bleibt? Weil die Frauen nicht wollen? Oder weil die Männer nicht wollen? Oder weil man überhaupt nicht mehr bereit ist aufeinander einzugehen und Probleme gemeinsam zu lösen. Davon laufen scheint mir eine Lösung für Kinder zu sein!

    • Thorsten Juhl sagt:

      Finde es interessant wie sich das alles immer wiederdreht und entwickelt, jetzt sind wir sogar schon so weit, dass darüber nachgedacht wird den Mann ganz loszuwerden. Und das ganz unschuldig in der öffentlichkeit.

      • Luise sagt:

        Ich glaube nicht, dass diese Frau den Mann loswerden wollte. Sie wollte ganz einfach ein Kind. Und wie ich schon öfter mitgekriegt habe wollen heute viele Männer keine Kinder. Dieser Mann hatte die Chance Ja zu sagen. Er ist kein Opfer!

      • Marie sagt:

        Ja, Thorsten, es geht nicht so sehr ums „loswerden“ als viel mehr ums Akzeptieren des „Nicht-vorhanden-seins“ oder aber ganz einfach darum, dass wir Frauen im Jahre 2015 wirtschaftlich nicht mehr (so sehr) auf die finanzielle Unterstützung der Väter angewiesen sind und daher die Bereitschaft zu einseitigen Kompromissen fehlt.

      • Sportpapi sagt:

        Nein, er hatte keine Chance, ja zu sagen. Er wurde ja gar nicht gefragt. Vielleicht hat er sogar nein gesagt (was dann als „unreif“ bewertet wurde?)

      • Sepp Manser sagt:

        @Lusie: Nicht einmal die Autorin selbst versteigt sich in die superdämliche Schutzbehauptung, ihren Partner überhaupt in ihre Entscheidung miteinbezogen zu haben. Denken und Lesen sind nicht so Ihres, gell?

      • Malena Garcia sagt:

        @Luise: „Er hatte die Chance, Ja zu sagen. Er ist kein Opfer!“ Ganz heikle Aussage. Gilt die Regel auf für Vergewaltigungsopfer? Es braucht nicht nur die Chance, Ja zu sagen, sondern auch Nein. Und ein Nein ist ein Nein ist ein Nein.

      • Martin Frey sagt:

        Wieder mal 100% einverstanden mit Ihrer Aussage, Frau Garcia, danke dafür. Ich bin mir nicht ganz sicher dass sich heute alle Protagonistinnen mit ihren Umkehrschlüssen bewusst sind, was sie da von sich geben.

    • 13 sagt:

      @ Marie
      Ich oute mich mal als etwas naiv, aber als ich mit meinem Mann meine Kinder zeugte, rechnete ich eigentlich damit, dass er den Kindern mind. 20 Jahre zur Seite stehen wird. Ich hoffte (und hoffe immer noch), dass er das als mein Mann tun wurde. Aber für mich ist dieser Punkt weniger im Fokus. Selbst bei einer Scheidung, bleibt er der Vater dieser Kinder. Und selbst wenn ich ihn aus der finanziellen Verpflichtung entlassen würde, würde er der Vater bleiben. Darum wurde die Familienplanung mit ihm abgesprochen, alles andere wäre ein No Go gewesen.

  • Carlita sagt:

    Ich finde es geschmacklos ubd dreist, jemandem ein Kind unterzujubeln; aus welchen Motiven auch immer. Auch ohne finanzielle Beteiligung des Kindsvaters ist es ein grosser Einschnitt in sein Leben und die Folgen für ihn durch sie nicht absehbar. Schade wenn einem solche Entscheidungen durch Dritte ungebeten abgenommen werden.Einfach nur sehr egoistisch.

    • Timotheus Pfeiffer sagt:

      Ich kann Ihrem Beitrag nur zustimmen. Eine Einwilligung zum Geschlechtsverkehr ist keine Einwilligung zum Zeugungsakt und so ein Vorgehen ist ein tiefgreifender Vertrauensbruch.

  • Luise sagt:

    Global gesehen wachsen bestimmt 80 Prozent aller Kinder ohne Vater auf, dafür mit Müttern, Grossmüttern, Tanten, Onkeln, Geschwistern. So what? Schön, wenn Kinder mit einem Vater aufwachsen. Aber ich denke (ihr könnt mich jetzt steinigen): Väter werden heute überbewertet. Kinder brauchen ganz einfach Liebe und klare Richtlinien – egal von wem

    • Sportpapi sagt:

      Und ich dachte ja, Mütter oder Eltern generell würden heute überbewertet…

      • Muttis Liebling sagt:

        Vor allem wird Liebe völlig überbewertet, in der Mann- Frau- Beziehung wie bei der Aufzucht von Kindern.

    • Hans Hintermeier sagt:

      @Luise: Ja und den Knaben kann man dann ja Ritalin geben, nur weil frau nicht weiss, wie mit Knaben umgehen. Weil bübisches Verhalten bei Frauen als Störung/abnormal empfunden wird. Gerade bei Knaben ist der Vater als Modell sicherlich sehr wichtig (Bandura), aber auch bei Mädchen. Wir werden noch sehen, wohin uns die konstante Abwertung alles Männlichen noch führen wird in unserer modernen feministischen Gesellschaft (Männer/Väter sind ja, wie Sie selbst sagen, entbehrlich).

    • Dani sagt:

      Wissen Sie was Luise, dann stellen Sie doch mal ein Kind auf die Welt ohne Samen. Natürliche Samen werde heute überbewertet. Ich bin auch sehr erstaunt, dass noch kein Pharmariese es geschafft hat, Samen künstlich herzustellen….. ist der Mann vielleicht doch nicht so überbewertet wie Sie das wünschen?

      • Luise sagt:

        Ich mag Männer und meine Kinder haben Väter, mit denen sie immer eine enge Beziehung pflegten. Weltweit gesehen sieht es aber ganz einfach anders aus: Afrika, Südamerika zum Beispiel. Ich meine nur: Kinder werden auch ohne Väter gross und tragen nicht zwingend einen Schaden davon.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Luise

        wenn Sie mit obengenannten Gegenden „Afrika“ und „Südamerika“ gemeint haben, spricht das eher dagegen-
        denn ich finde nicht dass dort von Männerseite ein besondere Ausgewogenheit bezüglich Achtung der Frau voherrscht, und führe das genau auf diese fehlenden Väter zurück. Den Jungen (und auch Mädchen) welche dort gross werden fehlt es an sehr Vielem, die werden zwar gross, aber viele mit grossen Problemen.

  • Vaterunser sagt:

    Autsch. Weitsicht war noch nie eine frauliche Fertigkeit. Dabei ist ja längst bekannt, welche Konsequenzen eine vaterlose Erziehung für ein Mensch hat. Für mich bestätigt der Beitrag, dass der Feminismus ein reiner Egoismus ist, auch wenn ich für die Frau gewisse Sympathien hab bzw. auch wenn ihre Schutzbehauptungen ziemlich daneben sind.

    • Luise sagt:

      Falsch! Allein erziehen hat nichts mit Feminismus zu tun! Meine Grossmutter (geb. 1892) war auch alleinerziehend. Der erste Kindsvater starb, der zweite war ein Säufer und eher Last als Hilfe und der dritte verschwand über alle Berge als meine Oma schwanger war. Aber mit zusammenhalten haben alle ganz gut überlebt.

  • Marco sagt:

    Als leiblicher Vater würde ich mir ja ganz gewaltig verarscht vorkommen. Sie hätte es wenigstens, wenn sie fair gewesen wäre, mit einer künstlichen Befruchtung machen können.

  • Pierre Bonmot sagt:

    Man kann jeden Psychologen und jede Psychiaterin fragen, um herauszufinden, wie wichtig Väter _und_ Mütter als Rollenvorbilder etc. im Leben eines Kindes sind. Bewusst ein Kind in die Welt zu setzen, welches abgesehen von einem gelegentlichen Skype-Kontakt den Vater nicht wahrnimmt (nicht wahrnehmen kann/darf), ist mehr als nur leicht egoistisch.

  • Frank Oberhausen sagt:

    Herzlichen Dank für den ehrlichen Beitrag!
    Sie (die Autorin) haben aus der aktuellen gesellschaftlichen Realität entschieden. Ein individualisiertes Leben, dass im wesentlichen auf einer beruflichen Laufbahn aufgebaut ist. Als Alternative haben sie nur eine Beziehung zu ihrem Lebensabschnittspartner (ein zynischer Begriff) oder der Rolle als Alleinerzieherin.
    Wenn man dies ein wenig abstrakter betrachtet, muss man zum Schluss kommen, dass unsere aktuelle Lebenswirklichkeit eine vollkommene Absage an ein menschliches Miteinander ist. Hoffentlich machen es zukünftige Generationen besser!

    • Hans Hintermeier sagt:

      Soziologisch gut auf den Punkt gebracht. Möchte mich diesem Nachruf anschliessen. Arme Gesellschaft heute. Arme Männer. Arme Frauen. Arme Kinder. Es lebe der Individualismus bis zur vollständigen Auflösung der Gesellschaft.Umwertung aller Werte.

  • Thierry Emanuel sagt:

    Es tut mir leid, es war ein versehen. Schon mal die erste Lüge die keine Rechtfertigung moralisch begründen kann. Anscheinend ist nicht nur den Herren der Schöpfung in den Chef Etagen so einiges in den Kopf gestiegen, wenn Managerinnen jetzt auch noch ins selbe Horn blasen und ihren Ego Trip (betr. Kinderkriegen) ausleben, macht mir das nur Angst für unsere zukünftigen Kinder. Ich will jetzt sofort und alles inkl. Wachstum… kommt mir da nur in den Sinn.

  • Kathy sagt:

    Wütende Kommentare von Männern über „diese Feministinnen“, Frauen die sich „das niiiiiiiiiiiie vorstellen könnten“, „purer Egoismus“, „Betrug“ usw.. So wie sich der Text liest, scheint es wirklich so zu sein (ok. das mit den Feministinnen sollte man weglassen). Und doch höre ich in mir ein kleines Stimmchen, das dauern ruft „und wenn es bei dir so wäre? Was würdest du tun? Den Wcker klingeln hören, aber kein Mann in Sicht, der mit dir ein Kind wollte? Vermutlich würde ich es trotzdem ncht tun, ich kann aber nicht auschliessen, dass ich daran denken würde.

    • Kathy sagt:

      Kann wirklich keiner von euch das verstehen?

      Mein Partner möchte zum Glück auch Kinder und wenn es sein soll, werden wir diese auch bekommen, aber was wenn es anders wäre?

      • Andrea sagt:

        Ich kann es verstehen und hätte vielleicht genau so gehandelt. Es gibt weiss Gott schlimmeres, als einem Kind das Leben zu schenken und es liebevoll aufzuziehen!

      • Rosa Rettich sagt:

        Es gibt genügend Frauen, die einen Weg finden, ein Kind zu aufzuziehen, ohne dabei einen Mann zu betrügen oder auszunutzen. Man könnte z.B. den Mann VORHER fragen (und Rechte und Pflichten aushandeln, am besten mit einem Anwalt, nehme ich mal an), Sperm-Bank in Dänemark, selber einen „Spender“ finden, adoptieren, Pflegekind… Sprich alle jene Wege, welche auch homosexuelle und unfruchtbare Paare begehen. Also relativ einfach.

      • Martin Frey sagt:

        Ich kann das sehr gut verstehen Kathy, soweit mir das als Heteromann möglich ist. Man muss die Frau auch nicht pauschal verurteilen, schon gar nicht wegen ihres Kinderwunsches.
        Andererseits ist ein Kind kein Accessoire welches man gerade aus einer Laune heraus aus dem Regal holen kann. Das Vorgehen und die Argumentation der anonymen Mutter wirkt einfach sehr zynisch, berechnend und egoistisch. Es geht ihr primär um Erfüllung eines weiteren Karriereziels wenn man so will, und etwaige Hindernisse werden aus dem Weg geräumt.
        Dabei kann man fast alles planen im Leben, aber Kinder bitte nicht so.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn es anders wäre gibt das doch trotzdem kein Recht, für die Erfüllung der eigenen Wünsche massiv in das Leben eines anderen einzugreifen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Kathy

        ja, es gibt unerfüllten Kinderwunsch-
        ob und wie er unser Leben ausfüllt, beeinträchtigt liegt in unserer Hand und unserem Denken.
        Das ist ein Prozess wie vieles im Leben, was man vielleicht gerne anders hätte (schwierige Familienverhältnisse, Krankheiten, Behinderungen, unerfüllte Lebenswünsche)

        Ich finde nicht dass es mich als Frau deshalb berechtigt, geplant ein Kind ohne anwesenden Vater ins Dasein zu rufen.

      • 13 sagt:

        @ Rosa
        Nein, vorher Abmachen kann man in der Schweiz leider nicht, auch nicht mit Anwalt. Die Kinderalimente sind ein Recht des Kindes auf das eine Frau eigentlich nicht verzichten kann. Sie kann einzig auf die Eintreibung dieser verzichten, wie es die Autorin tut. D.h. sie sind geschuldet, aber sie macht sie nicht geltend. Solle sie zum Sozialfall werden oder sterben, wird der Vater erneut belangt, egal ob sie das wollte oder nicht. Ausserdem sind solche Verträge nicht bindend, d.h. sie kann sich jederzeit umentscheiden. Ganz wegfallen kann die Pflicht nur über eine staatliche Samenbank.

      • Sportpapi sagt:

        Danke, 13, das war auch mein Wissenstand. Ich finde das auf der einen Seite korrekt – zum Wohle des Kindes und des Staates. Auf der anderen Seite ist es eine Befürmundung, dass erwachsene Menschen offenbar vieles nicht so regeln dürfen, wie sie wollen.

      • Sportpapi sagt:

        vor, nicht für, natürlich

    • Dani sagt:

      @Kathy, es mag jetzt hart klingen, aber wenn Sie ein Kind wollen und Ihr Partner nicht, dann haben Sie schlicht und einfach den falschen Partner gewählt. Und jetzt noch ein Kind von diesem Partner zu wollen ist einfach nur purer Egoismus und hilft auf die Dauer niemandem. Lesen Sie mal die Kommentare von „Ohne Vater“ und dann sehen Sie was passieren kann. Ist vielleicht ein Extrembeispiel, aber so kann es laufen und Sie können es nicht ausschliessen.

    • mira sagt:

      Hm, bevor ich einem „unwissenden“ Mann ein Kind abluchse, würde ich es wahrscheinlich auf einem ehrlicheren Weg versuchen. Aber mit Sicherheit kann ich es auch nicht sagen. Ich habe durchaus Verständnis für die Frau. Hormone können verdammt stark sein. Vergleichbar mit dem starken Trieb vieler (junger) Männer, denen es in betreffenden Situationen sowas von egal ist, ob Frau jetzt verhütet oder nicht.

      Ich hatte ebenfalls einen sehr starken Kinderwunsch und habe Diesem nachgegeben ohne mit Sicherheit sagen zu können, ob es gut ausgeht. Meinem Mann ging es ähnlich…!

  • belinda sagt:

    Interessant, wie überwältigend viele Kommentatoren betonen, wie wichtig eine Vaterfigur für ein Kind ist. Wenn man sich die Statiskiken darüber anschaut, wie viele Väter tatsächlich teilzeit arbeiten, um mehr für ihre Kinder da zu sein, ist man versucht, zu interpretieren, dass die Vaterfigur vielleicht doch nicht als so wichtig für die Kindesentwicklung betrachtet wird wie hier kommentiert.
    Worte sind nur Schall und Rauch. Taten sind das, was wirklich zählt!

    • Sportpapi sagt:

      Weshalb muss man teilzeit arbeiten, um für die Kinder dazusein? Und: wie viel kann denn eine alleinerziehende Mutter, die ihren Lebensunterhalt vollständig selber bestreitet, um die Kinder sein?

      • tina sagt:

        sportpapi, mit einkommen von 4500 kann man den lebensunterhalt einer erwachsenen person und eines kindes ja schon alleine finanzieren. und manche müssen dazu nicht vollzeit arbeiten.

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Wenn ich Vollzeit arbeite, bin ich immer noch ganz viele Stunden zu Hause. Und wenn zwei Eltern da sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand beim Kind ist viel grösser als wenn eine Alleinerziehende auch noch ganz viel arbeiten muss, um die Familie durchzubringen. Und doch würde dann niemand sagen, die hart arbeitende Frau kümmere sich nicht um die Kinder oder habe keinen Einfluss.

      • tina sagt:

        sportpapi, ja wenn mans so ausdrücken möchte. aber die alleinerziehende muss vielleicht gar nicht ganz viel arbeiten um genügend geld zu haben.
        und nur weil beide elternteile in einem haushalt wohnen, heisst das noch lange nicht, dass sie auch zuhause sitzen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @belinda

      wie kommen Sie zum Schluss, dass Sie vollzeitarbeitende/anwesende Väter mit
      nicht-anwesenden Vätern vergleichen können?
      Die anwesenden Vätern sind genau die zählenden Taten…

      • belinda sagt:

        ich vergleiche sie nicht miteinander. ich habe nur eine vermutung angestellt. ob dem so ist, sei dahingestellt.
        und ja, ich bin überzeugt, dass ein vater (oder eine mutter), der (die) sich auf seine (ihre) karriere konzentriert wohl weniger kapazitäten frei hat, seinem kind vorbild zu sein. daher erscheint mir das ganze gerede von wegen „vaterfigur“ genauso heuchlerisch wie das angestaubte „ein kind braucht seine mutter“. ein kind braucht doch in erster linie einfach ein stabiles umfeld, in dem es sich sicher und aufgehoben fühlt. oder nicht?

    • Dani sagt:

      Wer sagt denn, dass man Teilzeitvater sein muss, um für die Kinder dazu sein? Die Qualität ist nicht abhängig von der Zeit, die man mit dem Kind verbringt, sondern vom Inhalt! Ich kenne einige alleinerziehende Mütter, die arbeiten 4 Tage die Woche und verbringen unter dem Strich einiges weniger Zeit mit dem Kind als ich, der 100% arbeitet!

      • belinda sagt:

        da haben sie allerdings recht. aber wenn ein vater seinen kindern ein vorbild sein möchte, möchte er doch möglichst viel zeit mit ihnen verbringen, nicht? wieso schreit da keiner „egoismus“, wenn der vater sich entscheidet, vollzeit zu arbeiten und anderen den grossteil der erziehung seiner kinder überlässt? eine frau, die dasselbe macht, gilt schnell als „rabenmutter“.

        aber ich schweife ab. das eigentliche thema dieses blog posts ist ja, dass eine frau sich alleine für ein kind entscheidet.

      • Luise sagt:

        Die Qualität zählt, nicht die Quantität. Ist das Kind gut betreut können die Eltern sich gut dem Beruf widmen. Ich war praktisch immer berufstätig und habe eine tiefe Beziehung mit meinen Kindern!

      • 13 sagt:

        @ Dani
        Ich behaupte sogar, dass man Vollzeitvater sein muss, um für die Kinder da zu sein. Gleich wie eine Vollzeitmutter eine gute Idee ist. Das Vollzeitelternsein lässt sich jedoch, wie ich aus Erfahrung sagen kann (und nein, Belinda, ich bin deshalb keine Rabenmutter;-)), durchaus mit einer Vollzeiterwerbstätigkeit vereinbaren. Die Bindung zum Kind ist nicht nur von der Zeit abhängig die man zusammen verbringt. Da gebe ich Ihnen recht, nur der Ausdruck ist etwas unschön.

    • Adrian Wehrli sagt:

      Eine Vaterfigur ist ein Vater der am Familienleben teilnimmt, und sei das nur am Abend und am Wochenende, das Kind hat dann die Figur „Vateres“ in seinem Soziopark. Was hat das mit Teilzeit zu tun? Wieso denkt hier niemand mit?

    • Marcel Zufferey sagt:

      Ja, belinda: Vielleicht können sich viele Familien einen Teilzeitpapi aus finanziellen Gründen gar nicht leisten- schon mal daran gedacht? Beschäftigen Sie sich doch einmal mit hundskommunen Durchschnittspaaren mit einem durchschnittlichen Haushaltseinkommen und damit, welcher Partner wie viel an dieses beisteuert! Oder damit, welche Berufe und Studienfächer Frauen mit welcher Motivation wählen- und welche Männer.

  • Hans Käslin sagt:

    Die Gesamtsituation ist schwer zu beurteilen da man in diesem Gastbeitrag nur eine Seite hört die sich hier selber ein wenig nach ihrem Gusto darstellt. Bei mir schleicht sich hier ein leiser Verdacht auf Egoismus ein. Etwas viel ich will und bekomme was ich will und alles ist gut. Auf die Beziehung zum Partner die dabei draufgegangen ist wird gar nicht eingegangen. Eine egozentrische Sichtweise darf also durchaus unterstellt werden.

  • Andrea sagt:

    Ich finde es schön, dass sich die Autorin dieses Beitrag für ein Kind entschieden hat, und wünsche ihr alles Gute. Mich würde wunder nehmen, wie Sie das finanziell danach gemacht haben, nachdem Sie Ihren Job an den Nagel gehängt haben: Vom Ersparten gelebt? Eine eigene Firma aufgezogen?

    • Marie sagt:

      So teuer ist ein Kind doch gar nicht.
      Ich verdiene grad mal 4500 netto (bei 80%), erhalte CHF 700 vom Kindsvater – und bin mit Anfang dreissig noch am Anfang der „Karriere“. Wenn ich mit 40 wenigstens CHF 6500 netto verdiene, dann passt’s schon – auch ohne den väterlichen Zustupf (mit dem ich bis dann gar nicht mehr rechne).

      • Andrea sagt:

        Stimmt, vom Geld her geht es bestimmt irgendwie. Mich interessiert noch die Berufswahl – was macht man, wenn man früher Topmanagerin gewesen ist, und dann ein Kind hat, das man fast alleine aufzieht? In was für einen Beruf wechselt man, der mutterkompatibel ist?

    • Marie sagt:

      So wie ich es erfahre geht es weniger um den Beruf an und für sich sondern viel mehr um das Arbeitsklima, die Arbeitskollegen und das private soziale Umfeld.

      Praktisch jeder Beruf ist teilzeittauglich.
      (So lange Arzt ein Männerberuf war, hiess es, dass Teilzeitarbeit unmöglich sei. Seit es ein Frauenberuf ist, geht das erstaunlich problemlos!)

    • Michael Steiner sagt:

      Und das sie praktisch den Mann „vergewaltigt“ hat stört dabei niemand?

      • soso sagt:

        Soviel aus diesem Artikel zu erkennen war, hat er willlentlich beim Geschlechtsverkehr mitgemacht. es war keine Vergewaltigung.

    • mira sagt:

      Ich denke, wenn man in einer höheren Position arbeitet – und das muss nicht mal eine Leitungsfunktion beinhalten – dann kann man mit einem 80%-Gehalt gut leben. Ich habe zwei Kinder und könnte mit diesen von einem 80%-Gehalt gut leben. Ich hätte vielleicht nicht mehr gleichviel „Luxus“, aber es würde allemal gut reichen.

  • Urs Kym sagt:

    Das einzige stimmige an diesem Artikel ist die Aussage, dass die Beziehungsqualität eine gute Familie ausmacht. Und dazu sind genaugenommen weder Vater noch Mutter nötig (und auch nicht Stellvertreter wie Grossvater/Grossmutter, Onkel/Tante, gleichgeschl. Eltern, Adopitveltern etc) nötig. Eine Kommune der 60er oder eine Gruppe wandernder Strassenmusikanten im Südamerika der 80er mit „Gruppenkindern“ konnten genau so gute oder schlechte Familien bilden. Die gesellschaftliche Akzeptanz solcher Modelle ist ein anderes Themas.

    • Reto Stadelman sagt:

      Stimmt. Die Beziheungsqualität ist entscheidend. Aber alles andere jagt mir eher einen Schauer über den Rücken. Und wie ich sehe, bin ich nicht der Einzige…

  • Rose sagt:

    Dieser Beitrag und viele andere betreffend Kinder sind einfach nur geschmacklos! Ich werde 24 und habe seit 6 Jahren einen tollen Freund. Wir beide möchten Kinder, weil wir uns lieben und emotional stabil sind und das nicht erst mit 40 nur wegen der Karriere. Das ist ein natürlicher Wunsch. Zwischen 20 und 40 die Karriereleiter hoch zu klettern mag vielleicht extrem sexy und unabhängig klingen, jedoch kaufe ich dieser Dame nicht ab, dass Sie ein erfülltes Leben hatte. Wie man sieht hatte auch Sie wie viele andere „Karrierefrauen“ Torschlusspanik. Ein Kind ist ein Lebewesen und kein Produkt.

  • Christoph E. sagt:

    Es lässt sich jeder Entscheid irgendwie rechtfertigen.

  • Tom Meier sagt:

    Puurer Egoismus, krass! ICH will ein Kind, egal von wem, egal wie sich der dann fühlt, egal dass mein Kind dann ohne Vater aufwachsen muss, alles Egal, Hauptsache ich bekomme MEIN Kind! Sie war bestimmt gefürchtet als Chefin und noch mehr als Konkurrentin!

  • marie sagt:

    mutiger und ehrlicher beitrag. chapeau!

    • Franz Vontobel sagt:

      Mutig? Naja, wieviel Mut braucht’s denn, um einen anonymen Beitrag zu schreiben/erfinden..?

      • marie sagt:

        …um solche undifferenzierte, verurteilende posts wie der ihrige zu ertragen, für einen gefällten entscheid, der den eltern wie dem kind ein leben geschenkt hat, vielleicht? wer (VER)urteilen will, der soll. ich distanziere mich davon und wünsche dem kind und den eltern von herzen nur das allerbeste.

      • Muttis Liebling sagt:

        marie bezeichnet den Beitrag als mutig und ehrlich, nicht die Schreiberin, wie Sie es unterstellen.

      • Franz Vontobel sagt:

        „Mutiger Beitrag“ ist bloss eine „figure of speech“ und zielt natürlich auf den/die Schreiberin – ein Beitrag selber kann in etwa so mutig sein wie ein Stück Brot mutig sein kann…

  • Cornel Strasser sagt:

    Unterm Strich bin ich einfach nur froh, dass ich diese Frau nicht kenne.

    • Andrea sagt:

      Ich fände es sehr interessant, diese Frau kennen zu lernen. Sie ist ungewöhnlich, mutig, und trotzdem verantwortungsbewusst. Sie muss ein interessanter Mensch sein.

  • Lorenz sagt:

    Schön, wie weit es mit der Selbstverwirklichung gekommen ist.
    Eigentlich kann ich als Mann und Vater nur die Flucht nach vorne antreten und mich maximal an der Erziehung und am Familienleben meiner Tochter beteiligen (was ich sowieso tue), damit diese später als Erwachsene ein anderes Bild vom Mann und der Familie bekommt.

  • Reto Stadelman sagt:

    Ich kann mich über den Beitrag nicht wirklich aufregen. Er liest sich so emotionslos wie ein Geschäftsvertrag (Vielleicht liegt das auch an meinen Assoziationen, wenn ich an eine Chefin mit 150 Untergebenen denke. Zugegebenerweise unfair).
    Technisch, emotionslos, ein bisschen kalt vielleicht, aber immerhin korrekt. Aber sind wir mal ehrlich liebe Gastschreiberin, irgendwie passt diese Beschreibung nicht zu einem Kind. Oder?
    Ich für meinen Teil fühle mich seltsam ernüchterter nach dieser Lektüre… Aber was solls, man zuckt die Schultern und lebt weiter.

    • Andrea sagt:

      Mir kommt der Beitrag nicht emotionslos vor. Eher scheint mir, die Autorin ist sich bewusst, dass sie eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen hat, und denkt darüber nach, ob das trotzdem zu verantworten ist. Reflektierend, analysierend, sich seiner selbst bewusst, sie fühlt sich verantwortlich, ist ehrlich zu sich, und für mich kommt in diesem Beitrag auch etwas Liebevolles zum Ausdruck.

      • Reto Stadelman sagt:

        Ja so kann man das auch sehen. Mir geht es eher um den geschäftsmässigen Entscheid ein Kind zu bekommen. Ohne Einbezug der Familie, Freunde, Lebenspartners. Es ist ein Verhalten das ich ganz allgemein irritierend finde. Diesen Absolutismus der Selbstverwirklichung. Eine einsame Entscheidung. einer einsamen Person. Aber eben, jeder nimmt das anders war.

  • Lia sagt:

    was für eine unglaublich egoistische Person! Denkt sie vielleicht auch an den Vater, dem ein Kind „angehängt“ wurde, eine lebensverändernde Person, ohne dass er gefragt wurde? Dass sie ihm eine Bindung aufzwingt, die er vielleicht nicht will, oder eben doch will, aber nicht so leben kann, wie er möchte, weil SIE die Entscheidungen trifft? Solche Frauen, exgüsi, verachte ich. Sie spielt hier mit dem Leben zweier Menschen, nur um sich ihren Traum zu erfüllen. Wie kann man bloss so mit Menschen umgehen?

    • Lia sagt:

      P.S. mein Partner wollte jahrelang keine Kinder – ich wäre NIE auf die Idee gekommen, ihm eines anzuhängen oder es nur schon zu versuchen. Das wäre ein Vertrauensbruch sondergleichen gewesen, und dem Kind hätte ich einen Vater aufgezwungen, der es nicht gewollt hat. Genauso, wie die Frau das Recht auf Kinderwunsch hat, hat der Mann das Recht, keine Kinder zu wollen. Wenn sich zwei solche treffen, bleibt nur die Trennung – und für die Frau eine Samenspende, wenn sie zu alt für eine neue Partnerschaft mit Kindern ist.

  • Kim J sagt:

    Ich bin extrem froh, hat mein Sohn einen Vater. Wenn ich die beiden zus. sehe, weiss ich, dass da etwas ist, was ich ihm als Mutter nicht geben kann. Jungs mit Dads sind happy kids..

  • Max Bader sagt:

    Vielleicht sollte man einen Blick über den Tellerrand in die USA wagen. In der afroamerikanischen Gesellschaft wächst weit über die Hälfte der Kinder ohne Vater auf und diese Kinder haben eine extrem hohe Neigung zur Kriminalität und haben auch sonst Schwierigkeiten ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Vaterlose Kinder sind in ihrer Gesamtheit (nicht zwingend der Einzelfall) ein riesen Problem für eine Gesellschaft.

    • Widerspenstige sagt:

      Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen sprich Ursache und Wirkung, Max. Dort werden schwangere Frauen verlassen, geschlagen, gedemütigt etc. und sie müssen alleine damit klar kommen wegen Mangel an entsprechenden Fachstellen, Gesetzen. Also bitte so nicht argumentieren.

    • Stella3 sagt:

      Danke Herr Bader, ich bin ein Einzelkind, das ohne Vater aufwuchs! Wissen Sie eigentlich, dass ihre Einstelleung: Vaterlose Kinder sind… Ein Problem in der Gesellschaft, mir in meiner Kindheit ziemlich viel Leid angetan hat? WArum sollten wir ein Problem sein? Was können wir dafür???? Ich kenne einige Vaterlose und das grösste Problem war ihre Umgebung, die sie als nichtehrliche( statt nicht eheliche) Kinder abgestempelt hat! Keiner meiner vaterlosen Kolleginnen sind je krimiell gewesen, noch ich war es! Habe eine gute Ausbildung und selber eine ganz Familie! Vielen Dank auch für ihr Urteil!

      • Adrian Wehrli sagt:

        Nun, Sternchen, die Aussage von der Bader, unglücklich formuliert, war nicht auf das Subjekt gerichtet: Vaterlose Kinder korrelieren eher mit Problemfamilien, will heissen, zum wohle der Gesellschaft ist es besser Familien mit einem Vater zu haben. Das heisst nun aber nicht, dass Vaterlos aufgewachsene desswegen schlechter, kriminell oder sonst abartig sind, bloss ist die wahrscheinlichkeit höher. Falls Sie aufgrund von Vaterlosigkeit benachteiligt wurden, ging es Ihnen wie vielen Schwarzen wegen Ihrer Hautfarbe. Dummheit und Arroganz sind leider schwer auszumerzen.

  • Dani Mey sagt:

    Was wäre wohl geschehen, wie wären wohl die Reaktionen, wenn ein Mann z.B. die Pille der ‚damaligen Gefährtin‘ durch Traubenzucker ausgetauscht hätte? Hätte man Betrug oder Körperverletzung geltend gemacht? Und wie hätten wohl die feministisch-linken Richter entschieden?
    Schöne neue Schweiz!

    • Sportpapi sagt:

      Guter Gedanke. Aber das wäre natürlich etwas gaaaanz anderes gewesen.

    • Irene sagt:

      und wie hätte er wohl den Traubenzucker in korrekter Form und Farbe in die Blisterpackung gebracht?

      • Susi sagt:

        @Irene: Ganz einfach. Traubenzucker mit Eiweiss vermischen, die richtige Lebensmittelfarben in der richtigen Menge zugeben, kleine Kügeli formen, auf jedes den entsprechenden Stempel schnitzen (mit einem Güfli oder so). Dann ein paar Schichten Frischhaltefolie aufeinander kleben, bis die schön hart sind und dann im richtigen Abstand die richtige Anzahl Dellen reindrücken (ev. mit dem Gufenkopf). Alle Kügeli da reintun, Alufolie drüber kleben und mit Mo, Di, Mi etc. beschriften, eventuell noch kleine Pfeile für die Richtung draufmalen. Ein Kinderspiel. Die Frau merkt nix.

    • Susi sagt:

      @SP & Dani: Sie haben halt nie eine Schwangerschaft/Geburt am eigenen Leibe erlebt. Ja, es ist schon etwas ganz anderes, momoll.

  • Ig-ig-ig sagt:

    Oh, skypen mit Papa? Das tönt aber lustig…..! Leider fügen Frauen wie sie uns „normalen“ Frauen genau so viel Schaden zu wie die Männer anno 1950. Kein Wunder wenn sich die Herren noch mehr in ihre Vorurteils-Bastille zurückziehen vor luuter Angst. Ja, man benötigt Mut alle Komponente zu respektieren, Mama und Papa, Freud und Leid, Liebe und Trennung. Das echte Leben ist eben kein Ikea Katalog, auswählen, ausprobieren, furt werfen.

  • Dani sagt:

    Dieser Artikel trieft nur so von Egoismus und Respektlosigkeit. Ich, ich und nochmals ich. Das beste Beispiel dafür, das der Feminismus nichts Gutes hervorgebracht hat.
    Zudem ist der Kindsvater verpflichtet, Unterhalt zu bezahlen, ob die gute Frau das will oder nicht.

  • Heidi K. sagt:

    Perfekt ist, wenn ein Kind Vater, Mutter und Geschwister hat. Aber das Leben hält sich nicht immer an den Idealfall. Viel wichtiger ist, dass ein Kind eine gute Beziehung zur erziehungsberechtigten Person hat, egal ob Mutter oder Vater. Manchmal ist es auch besser, ein Kind lebt mit einem Elternteil allein, als alle zusammen in einer Kampfehe. Sich ständig streitende Eltern kann auch Schaden in einer Kinderseele anrichten. Wird das Kind grösser, wächst das Interesse, wer dieser andere unbekannte Elterntheil ist. Menschen haben das Recht, zu erfahren, woher sie kommen.

    • Lia sagt:

      Sie verwechseln da etwas. Sie schreiben von der Situation, dass eine Familie gegründet wurde, bei der sich die Eltern daraufhin getrennt haben. Hier aber wurde der Vater einfach mal ungefragt zu ebendiesem.

    • Sportpapi sagt:

      Noch besser wäre es einfach, Eltern würden nicht ständig streiten, sondern sich reif und erwachsen verhalten. Nicht sie sind die Kinder!

  • Susanne Egermann sagt:

    Die Geschichte hat zu viele Ungereimtheiten, als dass ich sie als wahr anschauen könnte. Der Titel steht in einem krassen Widerspruch zum Spontanentscheid extremster Art. Eine Frau im Topkader einer eher grösseren Firma würde wohl kaum von Planung sprechen, wenn sie mal so „per Zufall“ einen Entscheid solcher Tragweite fällt, der ihre Karriere und das Leben von mehreren Menschen mitbeeinflusst. Schade, dass die Redaktion solche Fakes veröffentlicht.

    • Urs Kym sagt:

      Den Eindruck habe ich auch, Fr. Egermann. In diesem Artikel werden einfach zu viele und zu platte Klischees bedient, als das ich das Ganze ernstnehmen kann. Er sollte warhscheinlich lediglich ein Diskussion der Art „Schaum vor dem Mund“ provozieren. Und dann auch noch die vitalen ManagerInnen die 60-70 Stunden arbeiten und dann in den Meetings beim Bullshit-Bingo spielen einschlafen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Für die Diskussion ist es vollständig gleichgültig, ob die Geschichte erfunden ist. Die Moral z.B. eines Tatort- Krimis wird von der Fiktion der Story nicht berührt. So gilt das auch für alle nichtjournalistischen Beiträge wie dem MamaBlog.

  • Andrea sagt:

    Ich denke, dass es die Gleichstellung zwischen Frau und Mann nicht weiterbringt, wenn man (frau) das Recht des Mannes eigene Kinder haben zu wollen oder nicht, nicht anerkennt.

  • Peter Eugster sagt:

    Vielleicht müssen Sie Ihre Widerspenstigkeit bezüglich Männer einmal hinterfragen. Ich garantiere, Ihnen werden sich Welten auftun!

  • Joe Amberg sagt:

    Krasser Betrug, der „den Vater“ dann ca. 1 Mio Franken kostet, da er von Amtes wegen für das Kind (+ meist teilweise auch die Mutter) aufkommen MUSS. Und dieser massive Betrug wird von der aktuellen Rechtssprechung auch noch vollständig geschützt. Ungeheuerlich.

    • Widerspenstige sagt:

      Woher haben Sie diese krude Meinung, dass das 1:1 in der Realität anwendbar ist? Wenn zwei miteinander ins Bett steigen, dann dürfen diese zwei sich vor einem GV einig sein, wie verhütet wird oder nicht? Sonst gibt es einfach keinen ungeschützten GV, falls es sich um einen ONS handeln sollte. Aber vielleicht setze ich voraus, dass immer noch eine gewisse Hemmschwelle besteht, bevor man einfach Sex miteinander hat? Wer weiss…..

      • Sportpapi sagt:

        WS, jetzt wird es lächerlich! Ja, in einer Beziehung ist man meist einig, wie verhütet wird. Und wenn eine Seite sich nicht an die Abmachung hält, ist das Betrug mit den erwähnten grossen Folgeschäden. Nichts mehr und nichts weniger.

      • Adrian Wehrli sagt:

        … ich weiss ja nicht mit Was sie ins Bett steigen, wehrte Frau Widerspenstige, aber „in der Realität herrscht immernoch die Realität“, so ungfähr Ihr Kommentar …

      • 13 sagt:

        „Wenn zwei miteinander ins Bett steigen, dann dürfen diese zwei sich vor einem GV einig sein, wie verhütet wird oder nicht?“

        Jetzt widersprechen Sie sich komplett, denn weiter oben waren es gerade Sie, die sich für die Unverbindlichkeit einer solchen Vereinbarung aussprach. Nach Ihrer geäusserten Meinung muss sich die Frau nicht daran halten, wenn ihr eine solche Lebenslage in die Quere kommt. Im Gegenteil gratulieren sie einer Frau, die sich nicht an diese Einigkeit hält, ihren Partner dabei hintergeht, zu ihrer reifen!!! Entscheidung.

  • Widerspenstige sagt:

    Ich gratuliere zum Mut zu dieser reifen Entscheidung, werte Gastbloggerin! Eine solche tiefgehende Lebensfrage kommt jeder Frau irgendwann in die Quere und rüttelt an ihrem Frausein. Sich für das Kind in letzter Minute sozusagen entschieden und den Vater teilhaben zu lassen, jedoch von gesetzlicher finanzieller Verpflichtung befreit zu haben, empfinde ich als starke Persönlichkeit. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, wie es wäre, wenn sie es unterlassen hätten. Der Lebensabschnittspartner war noch nicht reif genug und das haben sie respektiert mit dieser Entscheidung. Chapeau!

    • Hans Hintermeier sagt:

      Sehr männerverachtend Ihr Kommentar. Sie blenden die Seite des Mannes ganz aus oder sie ist Ihnen völlig egal. Ist dies der Feminismus in der CH, nur noch die Interessen und Rechte der Frauen, egal was mit den Männern ist? Sind für sie Männer Menschen 2. Klasse? Was ist eigentlich ihr Männerbild? Sind für Sie Männer überhaupt Menschen, mit Gefühlen und eigenen Wünschen/Zielen/Interessen?

      • barbara sagt:

        Mir ist die ganze Geschichte schon sauer aufgestossen und der Kommentar der Widerspenstigen noch mehr. Ich denke, dass ich recht feministisch bin. Mir wäre so was nie in den Sinn gekommen… Absolut unfair die ganze Geschichte. Immerhin hat sich die Mutter auch ihre Gedanken gemacht und ihre Zweifel benannt. Das finde ich fair. Und auch dass sie sich bewusst ist, egoistisch gehandelt hat. Wenn ich den Kommentar von WS lese, denke ich, sie kommentiert eine andere Story als ich gelesen habe.

    • Peter Eugster sagt:

      Mich stört die Bemerkung „Lebensabschnittspartner war noch nich reif genug“. Das ist ein Pauschalurteil, welches nicht berücksichtigt, dass Männer bezüglich Kinder auch ein Selbstbestimmungsrecht haben. Will ein Mann keine Kinder, dann hat das nichts mit fehlender Reife zu tun, sowenig es den Frauen an Reife feht, die ihrerseits keine Kinder haben wollen.

    • 13 sagt:

      @ WS
      „den Vater teilhaben zu lassen“
      Sie meinen wohl eher, den Vater gezwungen haben, daran teilzuhaben.

      „das haben sie respektiert mit dieser Entscheidung“
      Nein, das hat sie gerade nicht. Sie hat ihn nämlich bewusst dazu gezwungen Vater zu werden, obwohl er das nicht wollte.

      Ein sehr verklärtes Bild, dass Sie da haben und ich muss ehrlich sagen, dass es mir am meisten sauer aufstösst, dass Sie wie die Autorin mit dieser Haltung nur frustrierten Frauenverachtern wie dem Herrn Hintermeier und co. in die Hände spielen, indem Sie Vorurteile 1:1 bestätigen. Schade um die ehrlichen Frauen.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @13:Glauben Sie mir ich stehe auf der Siegerseite des Lebens und bin überhaupt nicht frustriert.Ich bin glücklich verheiratet (meine Frau sieht das auch so)und habe einen wunderbaren Sohn.Ich liebe die Frauen (auch selbstbewusste und selbständige)und bin für Gleichberechtigung und -bepflichtung.Was sich aber der heutige Feminismus leistet,hat nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun,sondern ist purer Männerhass.So zu sagen habe ich nur etwas gegen männerhassende Feministinnen und bin sozusagen ihre Antithese.Kritik am heutigenFeminismus hat nichts mitFrauenhass zu tun, wie Sie mir unterstelle

      • Susi sagt:

        Antithese der männerhassenden Feministinnen? Also frauenhassender Maskulist?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Susi: Nein Feminsitinnen-hassender Mann. Wie gesagt ich liebe alle Frauen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen und da gehören die heutigen Feministinnen sicherlich nicht dazu.

      • Susi sagt:

        Mich wundert einfach manchmal Ihre Vehemenz. Ich habe auch Probleme mit Männerhass, aber irgendwie kommen Ihre Kommentare manchmal schon frauenverachtend rüber…

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Susi: Ja, bin manchmal wahrscheinlich schon emotional, weil mir das Männerbashing, das bereits oft als normal angesehen wird (und deshalb gar nicht mehr auffällt), langsam auf den Sack geht. Freue mich bereits auf die Synthese im hegelianischen Sinne: Auf ein Miteinander der Geschlechter. Aber solange es den heutigen fundamentalistischen Feminismus gibt, müssen wir Männer langsam anfangen uns zu wehren, denn es ist bereits seit langem gekippt. Die Feministinnen feiern Männerbenachteiligung nämlich heute als Sieg und Fortschritt.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich mag selbstbewusste und starke Persönlichkeiten mit Rückgrat wie zB ein Grieche, der zur Zeit mächtig im Haifischbecken der Selbstinszenierer des Welttheaters die Wogen hoch gehen lässt. Und keine Bange, ich mag Männer und habe in meiner Familie und Beruf mit ihnen zu tun. 😉

      • 13 sagt:

        @ H.h
        Wie ich Ihnen auch vorher geschrieben habe, haben Sie eine ganz andere Definition vom Feminismus als ich. Feminismus ist und war für mich eine Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass Frauen die gleichen Rechte erhalten, wie der Mann. Dazu gehören die gleichen Pflichten. Mit Männerhass hat das, ausser bei einigen Extrembeispielen, die sich selber nicht mehr spüren, sehr wenig zu tun. Wer aber ins Gegenteil, nämlich Frauenhass, umschlägt, der wird von einer Feministin eine Gegenreaktion erfahren.

      • Sportpapi sagt:

        @13: So viele Feministinnen, die sich wirklich für Gleichberechtigung einsetzen, kenne ich eigentlich nicht.

    • Thomas E sagt:

      Unglaublich Ihr Kommentar. Stellen Sie sich vor ein Mann hätte diesen Kommentar über ein Frau geschrieben. Sie wären die Erste die empört reagieren würde. Sie gehören sicher auch zu jenen Frauen, die unter Emanzipation nicht die Gleichstellung von Frau und Mann verstehen, sondern die Unterdrückung aller Männer.
      Ich bin froh, in einer Gesellschaft zu leben, in der Mann und Frau die gleichen Rechte haben und man sich auf Augenhöhe begegnet. Schade, dass Sie das noch nicht bemerkt haben. Es scheint, als lebten Sie gedanklich noch in den 70er Jahren.Öffnen Sie die Augen. Sie werden überrascht sein

    • Peter Eugster sagt:

      Vielleicht müssen Sie Ihre Widerspenstigkeit bezüglich Männer einmal hinterfragen. Ich garantiere, Ihnen werden sich Welten auftun!

    • Adrian Wehrli sagt:

      Jeder Mann ist selber schuld wenn er sich auf eine Beziehung mit einer Widerspenstigen einlässt. Vielleicht sollten wir das Sensorium unserer Knaben schärfen, damit Sie früh in der Beziehung widerspenstige Venusfallen erkennen und eliminieren können. Ebenso bleibt zu hoffen, dass die „Verhütung für den Mann“ und die künstliche Zeugung weitere Fortschritte macht, sodass wir in Zukunft auf das soziopathische Evolutionsfehlexperiment „Frau“ verzichten können.

      • Susi sagt:

        @Wehrli: „sodass wir in Zukunft auf das soziopathische Evolutionsfehlexperiment “Frau” verzichten können“

        Wie soll denn Ihre nette kleine Dystopie genau aussehen? XX-Kombi wird abgeschafft? Dass Sie als Neurobiologe einen solchen Brunz verzapfen, wundert mich ja schon ein bitzeli…

      • Franz Vontobel sagt:

        Susi, der Herr Wehrli will doch bloss WS mit ähnlicher Münze herausgeben – dass dabei natürlich nur „Brunz“ rauskommen kann, ist nur logisch. Das hat aber ganz ursächlich mit dem Niveau zu tun, auf das er sich für dieses Unterfangen herunter begeben muss…

      • Susi sagt:

        Aha. Der Wehrlische Unterhaltungswert ist ja durchaus vorhanden.

      • Martin Frey sagt:

        Dieses Unterfangen, Hr. Vontobel, ist erfahrungsgemäss aus dem genannten Grund schwierig wenn nicht gar unmöglich. 🙂

      • Adrian Wehrli sagt:

        Danke für die Komplimente! Wobei ich mich hinterher doch etwas schäme für den Kommentar den ich aus der Hüfte geschossen habe, ich bin da in eine emotional widerspenstige Falle getappt! Denn ich schätze unsere weiblichen Mitmenschen über alles ….

      • Susi sagt:

        „Aus der Hüfte schiessen“ ist ja auch nicht immer nur schlecht.
        🙂

      • Adrian Wehrli sagt:

        .. aus der Hüfte nimmt die Zielgenauigkeit massiv ab, das Hirn ist fern und allzuschnell haben wir dann ein widerspenstiges Blümchen befruchtet ohne, dass wir uns der Tragweite unseres akrosomalen Geschosses bewusst sind … Drumm rate ich vor unbdeachtem Hüftschuss ein 30 minütiges Bad bei 45 Grad zu nehmen ….

    • Zweite Widerspenstige sagt:

      Guter Kommentar, auch ich halte die Gastbloggering für eine starke Persönlichkeit. Die Frau hat selbst für sich entschieden, was sie will. Wenn der Mann kein Kind will, kann er verhüten. Das ist in seiner Verantwortung, ok? Ich kann am Artikel beileibe nichts Männerverachtendes finden. Der letzte Satz spricht mir aus der Seele. Auch ich bin vaterlos aufgewachsen, und das war nicht das Schlimmste, denn ich kannte es nicht anders. Schlimmer war, dass wir uns nicht kennen, dass er mich mit kranker Mutter sitzen liess, und dass ich nicht weiss, ob ich noch Geschwister habe.

      • Sportpapi sagt:

        Wäre sie eine starke Persönlichkeit, hätte sie ihre Bedürfnisse geäussert und faire, korrekte Mittel und Wege gefunden, diese zu erfüllen.

      • Martin Frey sagt:

        Unter den Taliban wachsen Mädchen ganz ohne Schulbildung, dafür immer gut und vollständig bekleidet auf. Diese Mädchen kennen es auch nicht anders. Auch nicht weiter schlimm, widerspenstige 2.0?

      • 13 sagt:

        D.h. dass jeder Mann, der kein Kondom benutzt oder sich einer Vasektomie unterzieht, sondern mit der Partnerin über die Verhütung spricht, einen gemeinsamen Entscheid fällt und ihr Vertrauen schenkt, eigentlich einem Kind zustimmt oder zumindest selber schuld ist. Ich staune hier nicht insbesondere auch über die Vorstellung von einer Beziehung. Bin ich die Einzige, bei der ein Wort etwas zählt?

      • 13 sagt:

        Sorry, das „nicht“ ist zuviel.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Die zweite Widerspenstige ist nicht minder widersinnig als die Erste …

      • Hans Hintermeier sagt:

        @WS2:Dass Sie nichts „männerverachtendes“ im Artikel finden, zeigt, wie weit das Männerbashing in unserer Gesellschaft bereits verankert ist und deshalb gar nicht mehr auffällt,weil es bereits normal ist. Sehr erschreckend, wenn Sie daran keinen Anstoss finden,dass der Mann höchstwahrscheinlich belogen wurde und er davon ausgehen musste (im Vetrauen), dass sie z.B. mit der Pille verhütet. Aber Hauptsache die Frau hat selber entschieden, was sie will. Da höre ich die Propaganda der Feminisitinnnen heraus. „Ich Ich entscheide. Nur ich ich zähle!Ich gehe über Leichen!“Männer sind selber Schuld..

      • Thomas Plüss sagt:

        Nö, nicht ok.

      • Widerspenstige sagt:

        Sei welcome here, Sister! 😀

    • Sportpapi sagt:

      Ich nehme an, die Frau, die am Rotlicht kurz ihr Leben über den Haufen wirft, und noch zwei Leben quasi in Geiselhaft nimmt, die ist dann als äusserst reif zu betrachten.
      Könnte ja durchaus sein, dass der Lebensabschnittpartner sich auch ein paar Gedanken zu Kindern gemacht hat (und dazu eine klare Haltung hat – vermutlich ist er ja auch nicht mehr der Jüngste). Nur dass er nun keine Wahlmöglichkeiten mehr hat.

    • The American sagt:

      Was ich an vielen Kommentaren vermisse ist die Tatsache, dass während man sich seitenweise über Vater und Mutter ereifern kann, der grösste Verlierer hier das Kind ist.

      • Adrian Wehrli sagt:

        … nun aus dem Kind wird dann wieder eine Männerfressende Widerspenstige oder eine verantwortungslose Krone der Schöpfung die sein Sperma Kistenweise säät, so zumindest in der widerspenstigen Weltanschauung.

    • Widerspenstige sagt:

      Das kann man so oder so jetzt sehen u es drehen wie man will:

      1. Hätte diese Topmanagerin nämlich den Kindsvater finanziell zur Kasse gebeten, wäre der Shitstorm nicht weniger gewesen. Liegt hier NICHT vor.

      2. Hätte sie ihn unter Tränen gebeten, mit ihr ein Kind zu haben, hätte er höchstwahrscheinlich sie nicht mehr ernst genommen u abgelehnt.

      3. Hätte sie ihm die Wahl gelassen, gemeinsm für das Kind da zu sein, damit sie ihre Karriere weiter verfolgen könnte, hätte er dankend abgesagt.

      Was jetzt?! Sie hat ihren Topjob an den Nagel gehängt u kümmert sich liebevoll um das Kind.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Widerspenstig oder schwer von Begriff? SIE_HAT_SEINEN_SAMEN_GERAUBT, und einem nicht eingewilligtem Zweck zukommen lassen. Wieso keine Samenspende? Oder dachte Sie sich wohl eher, von dem hätte ich gern ein Kind, der hat gute Gene, aber ansonsten brauche ich Ihn nicht. Ich habe den Verdacht, dass selbst wenn der Vater gewollt hätte, hätte Sie Ihn ausgesperrt. War ja IHR Kind…. Na ja, gewisse Köpfe werd ich heute hier nicht klarkriegen .. der Amazonensaft wallt zu sehr in den Ventrikeln …

      • Widerspenstige sagt:

        Sie denken da wie ich, Adrian. Sie wollte natürlich von diesem Mann, wenn schon, ein Kind haben und das ist völlig legitim. Er hat sich ja sicherlich gerne zwischen den Laken mit ihr gewälzt und seinen Samen ihr geschenkt (ich sags etwas poetischer, da andere Ausdrücke für GV nicht durchgekommen sind….hihi). Ich habe nichts davon gelesen, dass er sich darüber grosse Gedanken machte und sich einer Vasektomie unterzogen hat. Nachher ist mann immer klüger, ich weiss….

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Ich sags jetzt mal etwas weniger poetisch: Es ist schlicht und einfach Betrug, und schadet, wenn es öfters vorkommt, der Sache der Frau ganz gewaltig. Denn wer sollte das Wort eine Frau noch ernst nehmen, wer sollte noch einer geliebten Partnerin vertrauen, wenn es unter Frauen offensichtlich geradezu als mutig und stark gilt, sich unkorrekt, feig und hinterhältig zu verhalten.

  • Maettu sagt:

    Ich masse mir kein Urteil über diese Personen an. Aber einen Gedanken zur Bildunterschrift: Die Familien unserer Gesellschaft wurden in der jüngsten Geschichte immer wieder von den Vätern getrennt: Industrielle Revolution, Kriege, Geschlechterkampf, … Stets wurden die Väter abgezogen. Die Mütter blieben. Das ist eine Deviation. Väter gehören zur Menschenfamilie, so unbequem das manchmal auch sein mag, und zwar nicht nur als Samenspender, sondern als Bewusstsein, als Kraft, als Modell, als wichtiger Gegenpol zur Mutter mit ihrer Energie. Yang ohne Yin geht nicht. Drum: Mütter, schafft Platz 🙂

  • Michael Steiner sagt:

    Deswegen braucht es ein Gesetz das ein Mann sich von einem Kind „Scheiden“ lassen kann wenn er das Kind nicht will.

    Kann nicht sein das eine Frau so etwas schreckliches macht und damit davon kommt. Hier im Beispiel hat sie sich nur „netterweise“ dazu entschlossen den Vater nicht zur Kasse zu bitten – in einem anderen Fall hätte er aber dafür aufkommen müssen.

    • 13 sagt:

      Und was kann das Kind, von dem sich der Vater scheiden lässt, für die Verfehlungen seiner Mutter?

      • Hattori Hanzo sagt:

        Herr Steiner, das ist doch infantil wenn wir meinen, wir könnten alles per Gesetz regeln.
        Und welches Gesetz hilft dem Kind? Ein Recht auf einen Vater, das es einklagen kann? Ein recht auf vernünftige und vorbildliche Eltern, das es einklagen kann? Ein Recht auf sich liebende Eltern, das es einklagen kann?
        Das wären gute Rechte.
        Verantwortung und Charakterstärke würde uns weiterbringen und unnötiges Leid verhindern. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und fordern sie nicht Gesetze, die Sie vor allem Unbill schützen sollen.

      • fabian sagt:

        Hattori, Sie übersehen die, ähm, Peinlichkeit in Ihrer Aussage. Sie verteidigen ein Gesetz, das zu Gunsten der Frau und Ihnen geschaffen wurde, mit dem Argument, es brauche keine Gesetze, Verantwortung würd uns (uns?) weiterbringen?

      • Sportpapi sagt:

        Die einzige Lösung wäre, dass ein solches Kind automatisch vom Vater aufgezogen wird, wenn er es möchte. Mit grosszügigem Besuchsrecht für die Mutter, selbstverständlich. Für das Kind würde es nichts wesentliches ändern, die Motivation für einen solchen Betrug wäre aber umgehend weg.

    • Papperlapapi sagt:

      Wer mit einer Frau schläft, muss immer damit rechnen, dass sie schwanger wird. Wer das sicher ausschliessen will besteht auf die Benutzung eines Kondoms oder lässt sich unterbinden (oder schläft mit Männern ;-)) Das Leben ist kein Ponyhof.

      • Michael Steiner sagt:

        @Papperlapapi: Wer nicht betrogen werden will soll sich hald nicht Betrügen lassen… Wer nicht erschossen werden will soll hald den Kugeln ausweichen… Das Leben ist kein Ponyhof.

  • Ursina sagt:

    Der Artikel ist gut und nötig. Auch das ist eine Familie! Nicht alle Kinder werden aus Romantik oder im Suff gezeugt. Nicht alle Mütter und Väter in spe hegen die romantische Illusion einer von Nachwuchs gekrönten Zweisamkeit. Ich lese viele enttäuschte Väter, aber kann die Aufregung nicht wirklich verstehen. Der Kindsvater ist präsent, die Mutter managet es alleine recht gut. Was wären die Optionen? Die Autorin hätte auf ein Kind verzichten sollen – für immer? Abtreibung? Den Kindsvater zur Mitmachen zwingen? Wäre eine Samenspende dem Kind gegenüber fairer gewesen?

    • Adrian Wehrli sagt:

      Dem Kind gegenüber? Wer spricht den vom Kind, der Vater war der beschissene, sein Fehler war, dass er den egoistischen Charakter seiner Freundinn nicht durchschaut hatte.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Ursina

      tatsächlich, ich finde nicht dass es ein Menschenrecht auf Kinder gibt!

      Aber dass gewünschte Kinder das Recht auf mit-ihm-wohnende Vater&Mutter haben.

    • Widerspenstige sagt:

      Eben, Ursina. Der Kindsvater ist präsent, will aber keine Verantwortung übernehmen und bleibt stur. Er will keine Kinder, sondern nur die Topfrau mit allem, was sie zu bieten hat. Dass ihre biologische Uhr tickt und dass sie sich mit Verhütungsmitteln den Körper hormonell einem grösseren Risiko aussetzt statt sich selber einer Vasektomie zu unterziehen als Konsequenz, wird völlig aussen vor gelassen. Er kann ja noch mit ü60 mit einer jüngeren Frau eine Familie gründen u wollte sich doch noch diese Option offen lassen. Wer weiss das schon immer so genau wie das Leben sich entwickelt…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige

        ich finde es absolut legitim keine Kinder haben zu wollen, ob als Mann oder als Frau!
        Würd doch gerne in einem umgekehrten Szenario, wenn das machbar wäre und die Frau die Reingelegte, Ihre Reaktion drauf sehen… . Und dass mann sich in einer festen Partnerschaft nicht auf abgemachte Verhütung verlassen darf, echt jetzt! Dann muss frau halt Eier zeigen und sagen dass sie unter diesen Bedingungen nicht mehr mitspielen will.

      • Susi sagt:

        @WS: Sie lesen da allerhand in den Artikel rein. Es steht nirgendwo, dass dieser Mann keine Kinder haben wollte. Vielleicht gefiel es ihm auch einfach nicht, eins untergejubelt zu bekommen und hat die Konsequenzen daraus gezogen; mit einer Frau, die einen solchen Vertrauensbruch begeht, will man ja kaum zusammenbleiben.

        Eigentlich ist es ja schon beachtlich, dass der Mann überhaupt noch in irgendeiner Form präsent ist, das spricht sehr für ihn.

  • Susanne sagt:

    – und noch an alle Männer, die hier so negativ reagieren und sich hintergangen, genötigt und betrogen fühlen: Wenn sie sicher kein Kind wollen, dann sorgen Sie doch selber für die Verhütung ;-)!
    Meine Zeit als Alleinerziehende war jedenfalls wesentlich glücklicher als diejenige mit einem „richtigen“ Vater für die Kinder und meine Kinder haben keinen Schaden, sie sind erwachsen und finden sich super zurecht im Leben!

    • Thomas Plüss sagt:

      Das Geld von diesem „richtigen“ Vater haben Sie aber sicher gerne genommen, nicht wahr? Und ob dieser „richtige“ Vater wohl auch so glücklich mit der Situation war wie Sie? Aber klar, das muss Sie ja nicht kümmern, Hauptsache, Ihnen gings super…

      • Susanne sagt:

        nein Herr Plüss ich habe kein Geld genommen von diesem „richtigen“ Vater! und ich habe immer min 80% gearbeitet!! und der *richtige“ Vater ist ein noch „richtigerer“ jetzt mit der jungen neuen Frau und weiteren 2 Kindern – einfach zur Info bevor Sie ihre Vorurteile hier grosszügig verteilen!

    • Sportpapi sagt:

      Wenn ich solches lese, Susanne, immer nur von Frauen, die mit Freude Mütter geworden sind. Ob Sie wohl auch so argumentieren würden, wenn die Kinder bei Trennung automatisch den Vätern zugesprochen würden? Sicher wäre auch mancher Vater froh, er müsste sich nicht mehr mit der Mutter seiner Kinder ärgern, sondern könnte mit diesen einfach weiterziehen. Und die Kinder würden sicher auch keinen Schaden nehmen…

  • Jänu sagt:

    Und wenn es dann nicht klappen sollte mit Karriere UND Kind, dann wird beim unfreiwilligen Samenspender für Alimente angeklopft? – Wenn der Mutter etwas zustossen sollte – dann MUSS der Vater einstehen und sein Leben auf den Kopf stellen und ein Kind betreuen?

    Nein, meine liebe Frau Anonymous, so geht das nicht. Sie haben sich im höchsten Masse egoistisch und arrogant verhalten: Egoistisch gegenüber Kind (Vaterentzug) und arrogant gegenüber dem Vater (Kindesentzug, Samenraub).

    All diejenigen, die nun meinen, der Vater hätte verhüten sollen: Die Frau hat sein Vertrauen gebrochen, schamlos!

  • Adrian Wehrli sagt:

    Dieser Artikel ist ein erfundener Humbug, eine Fiktion. Fehler 1: Wie kann Sie sich im Stau entscheiden am selben Tag? Entweder Ihr „Lebensabschnittpartner“ ging davon aus, dass Sie verhütet, was Sie nicht innerhalb von 12h abstellen kann oder er war selber vorstätzlich Fahrlässig und somit einverstanden. Bitte etwas mehr Kohärenz, wenn Ihr Eure Blogs erfindet …

    • 13 sagt:

      Ich rechne es Ihnen gerne mal vor: Ein Zyklus dauert ca. 4 Wochen. Der Eisprung und damit der Zeugungszeitpunkt geschieht im Normalfall in der Mitte dieses Zykluses, um den 14. Tag, wobei Spermien auch noch einige Tage in der Gebärmutter überleben können. Einen Test kann man nach dem 28 Tag machen. Sie erfuhr 3 Wochen nach ihrem Entscheid von der Schwangerschaft, d.h. sie musste beim Entscheid ca. beim Tag 7 des Zykluses sein und hatte noch eine ganze Woche Zeit zur Zeugung. Selbst wenn sie hormonell verhütet hätte und diese gleich abbrach, wäre eine Schwangerschaft nicht ausgeschlossen.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Wenn Sie hormonell Verhütet hätte, wäre die Eireifung für diesen Zyklus verhindert worden. Die Story sollte etwas knackiger klingen als Sie war … Schlussendlich war es ein Betrug an Ihrem Freund, er hätte darauf antworten sollen: „Ich habe eine ganz seltene genetische Prädisposition und darf vom Arzt her keine Kinder haben, das Kind wird stark behindert sein“ worauf die picobello Managerin natürlich abgetrieben hätte. Aber er war wohl nicht Manager im obersten Kader … mit allen kleinen Fiesheiten des Erfolgs..

      • 13 sagt:

        Dann frage ich Sie, warum Frauen die Pille 21 Tage am Stück nehmen müssen, wenn nach Ihrer Logik 7 Tage genügen? Wenn eine Woche weglassen, keinen Einfluss hätte, warum soll man nach einmaligen Vergessen in diesem Zyklus zusätzlich verhüten?
        Dass es Betrug war, gehe ich mit Ihnen einig. Ich habe weiter oben sogar das Wort Miss*brauch gebraucht und stehe auch dazu. Die Verurteilung dieses Verhaltens hat aber nichts mit der Möglichkeit der schnellen Schwangerschaft zu tun.

  • Susanne sagt:

    Wenn man sich das Ganze mal unter dem Gesichtspunkt anschaut, dass die KINDER sich ihre Eltern, bzw ihre Situation aussuchen wohin sie geboren werden möchten, bzw karmatische Verstrickungen da sind, die in diesem Leben gelöst werden sollen ist so eine Geschichte gut nachvollziehbar. Die Liebe – in diesem Fall vom Kind zur Mutter und sicher auch zum Vater findet immer einen Weg. Die Frau scheint ja über 40 zu sein, wie sie schreibt,und da ist die Fruchtbarkeit wirklich nicht mehr so gegeben wie mit 20, also ein kleines Wunder. Ich wünsche ihr viel Freude mit dem Kind!

    • Adrian Wehrli sagt:

      Wird die karmatische Verstrickung mit Räucherstäbli und im Wolle-Bast-Filz Format geliefert?

      • Susanne sagt:

        Herr Wehrli, dass ich Ihnen hier begegne ist auch eine karmatische Verstrickung, wenn auch eine kleine – die kommt also durchaus auch im elektronischen Format daher – und was haben Sie gegen Wolle, Bast und Filz? Ist immerhin organisch abbaubar! Und jetzt zünde ich ein Räucherstäbli an um die Atmosphäre wieder zu reinigen 🙂

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Susanne

      „Wenn man sich das Ganze mal unter dem Gesichtspunkt anschaut,
      dass die KINDER sich ihre Eltern, bzw ihre Situation aussuchen wohin sie geboren werden möchten,…“
      gilt das auch für Kinder die Eltern im Slum, Hunger&Kriegsgebieten, mit destruktivem Verhalten etc usw
      „ausgesucht haben“?

      Liebe findet immer einen Weg?
      Wie ordnen Sie die Verzweiflung Erwachsener gegenüber ihren Eltern ein, wo „Liebe“ nicht mal als Einbahn ihren Weg gefunden hat? Die haben einfach ihre Lektion leider nicht gepackt? Und auf in die nächste Runde?

      • Franz Vontobel sagt:

        Sie haben den zweiten Teil übersehen, BS, den mit den „karmatische Verstrickungen“ – die Kinder, die bei Eltern im Slum, in Hunger- & Kriegsgebieten, mit destruktivem Verhalten etc., landen, die zahlen damit einfach die gerechte Strafe für irgendetwas Böses, das sie in einem vorherigen Leben getan haben…

  • Chris Fogg sagt:

    Mir stellen sich die Haare zu berge. Wie kann man als Frau so egoistisch sein. Eigentlich müsste sie vom Vater wegen schwerer Nötigung verklagt werden. Und das Kind tut mir auch sehr leid, dass es ohne einen richtigen Vater aufwachsen muss. Ja die Torschlusspanik der Frauen. Plötzlich über 40 erkennen sie, dass ihnen trotz Macht und Geld etwas fehlt und dann muss es plötzlich schnell gehen.

  • Thomas Plüss sagt:

    „Es war auch jetzt nicht der richtige Zeitpunkt oder die richtige Beziehung dazu, und die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, war in meinem Alter ungefähr so hoch wie ein Sechser im Lotto für den, der das erste Mal spielt.“

    Neben der erstklassigen Ausbildung und dem Emporklettern der Karriereleiter scheint die Aufklärung wohl etwas auf der Strecke geblieben zu sein…

  • Fredi A. sagt:

    Herzlichen Glückwunsch. Kinder sind wirklich eine Bereicherung im Leben und machen viel Freude. Sie brauchen auch kein schlechtes Gewissen zu haben. Wenn der Mann keine Kinder will, muss er sich halt auch entsprechend verhalten, denn die Männer können die Verantwortung nicht immer auf die Frau abschieben.

    • Widerspenstige sagt:

      Danke Fredi A. für diese reife Aussage. Aber Sie werden alleine auf weiter Flur stehen mit dieser Charakterstärke so wie es den Anschein hat hier im MB und auch sonst in themenähnlichen Foren. Genau um diesen Punkt kreist es ‚wenn der Mann keine Kinder will, muss er sich halt auch entsprechend verhalten, denn (die) Männer können die Verantwortung nicht immer auf die Frau abschieben..‘ Er hätte sich einer Vasektomie unterziehen können, statt ihren Körper aus eigener Unreife/Verantwortungslosigkeit mit Verhütungsmitteln beschädigen zu lassen. Sie hat das stillschweigend über sich ergehen lassen!

      • Rosa Rettich sagt:

        Also mich hat bisher noch kein Mann mit der Pille zwangsgefüttert, ich habe mich da immer selber für entschieden (oder auch mal dagegen, was auch nie ein Problem war). Und zumal es MEINE EIGENE ENTSCHEIDUNG ist, halte ich mich auch dran, oder sage Bescheid, wenn ich mich nicht umentscheide.

        Klar ist das Angebot von Verhütungsmethoden suboptimal, aber dafür kann ja der individuelle Mann nichts.

      • Rosa Rettich sagt:

        Stellt euch das selbe Verhalten mal einem anderen Szenario vor. So im Stil „ich weiss, dass ich versprochen habe, die Miete einzuzahlen, aber du hättest es halt selber machen/kontrollieren sollen“ oder „jaja, wir haben abgemacht, nach Schweden in die Ferien zu fahren, aber ich habe jetzt halt trotzdem 2 Wochen Mallorca für uns gebucht – hättest halt selber buchen sollen“. Also ich will so ja keine Beziehung leben.

    • Sportpapi sagt:

      Wie verhält mann sich in einer langfristigen Beziehung entsprechend? Immer ein Kondom verwenden und damit ein stetes Misstrauensvotum abgeben? Wie lange würde wohl eine solche Beziehung dauern?

  • Keira lannister sagt:

    Bei diesem Beitrag stellt es mir sämtliche Haare zu Berge, abgesehen der triefenden Dekadenz nur schon die Tatsache das man selbst mal schnell in der langeweile eines Staus entscheidet, ein Kind wäre doch noch eine tolle Sache, Partner egal, es geht um mich. Als ob man am Wochenende doch noch die Hollywoodschaukel kaufen geht. Wo man doch weiss wie Kinder sich entwickeln ohne eine Vaterfigur, leider ist das keine Seltenheit mehr und geradezu chic heutzutage, doch die Langzeitfolgen werden uns alle Heimsuchen und nicht nur die Egotisten welche diese Entscheidungen Treffen.

  • fabian sagt:

    Das Gesetz sieht diesen Fall durchaus vor. Einzig mit dem Unterschied, dass der Mann auch ohne Kontakt zum Kind bezahlen muss, für Kind und Frau, je nach Alter der Frau bis zu 25 Jahre lang (Bundesgerichtsentscheide muten einer Frau die mit 38 Kindern kriegt, mit 58 keine Arbeit mehr zu, d.h. der Mann muss sie bis zur Pensionierung bezahlen). Der Mann muss einzig nicht bezahlen, wenn die Frau das Geld explizit ausschlägt wie hier.
    So oder so, die Familien- und Frauenlobby darf sich durchaus mal fragen, ob sie mit solchem Verhalten noch Sympathien abholt (CVP-Initiative wuchtig verworfen etc)

    • 13 sagt:

      Das ist wieder einmal kompletter Blödsinn. Die Autorin war nicht verheiratet, d.h. sie hat auch keinen Anspruch auch Alimente für sich, sondern nur für das Kind.

      • fabian sagt:

        @13, Blödsinn? Lies doch bitte mal hier:
        NZZ: Ledige Vaeter kommen an die Kasse.
        http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/ledige-vaeter-kommen-an-die-kasse-1.18318497

      • 13 sagt:

        @ Fabian
        Als Fachperson sage ich Ihnen, dass dieser Artikel sehr reisserisch, aber unpräzise ist. Es geht nicht um das Finanzieren der ledigen Mütter, sondern um einen sogenannten Betreuungsunterhalt und damit die Anerkennung, dass ein Kind nicht nur direkte Kosten verursacht, sondern auch indirekte im Sinne einer Einkommenseinbusse der betreuenden Person. Wie es konkret ausgestaltet wird, kann heute noch niemand sagen. Insbesondere sagt niemand, dass die Grenzen zur Wiederaufnahme der Arbeit gleich werden wie bei verheirateten und erst recht, wird niemand bezahlen, wenn das Kind gross ist.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Ich habe die Initiative vor allem als Gleichstellungsprojekt verstanden. Also: Kindern von unverheirateten Eltern soll es nicht schlechter gehen als denen von verheirateten. Insofern ist für mich klar, dass die heutigen Regelungen für getrennte Eltern als Massstab zu gelten haben.

      • fabian sagt:

        Sportpapi, sehe ich genau so.
        Und wie mit der Frage bei verheirateten Eltern umgegangen wird, ist ja aus der Rechtssprechung hinlänglich und präzise bekannt.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Jein. Es ist ein Zwischending. Den Kindern soll es nicht schlechter gehen, das heisst aber nicht, dass damit gemeint ist, dass der nicht verheiratete Partner auch unterstützt werden muss. Der Kinderunterhaltsbeitrag wird wachsen und zwar um einen Betreuungsunterhalt. Dies für uneheliche Kinder wie auch für Kinder von geschiedenen. Bei geschiedenen wird dafür der Frauenunterhalt runtergehen, bei nicht verheirateten gibt es diesen auch weiterhin nicht. der Kinderunterhaltsbeitrag (v.a. der Betreuungsanteil) fällt aber weg, wenn die Kinder erwachsen sind.

      • 13 sagt:

        @ Fabian
        Für geschiedene wird sich das insofern ändern, dass eben mehr Kinderunterhalt und weniger Frauenunterhalt bezahlt wird, das der erstere vorgeht, unter dem Strich wird gleichviel bezahlt. Nun wird sich neu die Frage stellen, was geschieht, wenn das Kind wegfällt. Heute geht er entweder runter, wenn die Frau jünger ist, oder bleibt gleich, wenn sie älter ist. Rauf geht er selten. Wenn das so bleibt, fahren aber die Männer besser als heute, weil es eben ein kleinerer Betrag ist, der im schlimmsten Fall bleibt.

  • Michael Hilf sagt:

    Die Offenheit & Ehrlichkeit in der die Managerin spricht wirken authentisch auf mich. Als Sohn einer alleinerziehenden Mutter und Karrierefrau (ehem. Vize-Direktionsmitglied eines Weltkonzerns) empfinde ich diese einseitige Sichtweise dieser (künftigen) Mutter, welche unter dem Deckmäntelchen eines wirtschaftlich gesicherten Haushalts ihren Spross aufzuziehen gedenkt, äusserst beschränkt und inakzeptabel. Wie soll sich bitteschön das Kind mit den fehlenden Beziehungsmustern „Vater – Kind“ bzw. „Vater – Mutter“ später in seinem Leben richtig orientieren. Peinlich und schamlos dieser Egoismus!

    • Widerspenstige sagt:

      Diesen sog. ‚Egoismus‘ haben sich Ihre Vorväter ohne grosse Skrupel genommen und die Geliebte samt Kind an die Luft gesetzt sprich verlassen oder aus ihrem gutbürgerlichen Haushalt, wo es Ehefrau und Kinder gab, entfernen lassen. Es ist noch nicht solange her, da war das an der Tagesordnung.

      Also bitte keine solche Jammertiraden über emanzipierte Frauen, welche es besser machen und den Vater teilhaben lassen, OHNE seine finanzielle Verpflichtung zu beanspruchen. Aber es ist natürlich für das eigene männliche Empfinden besser, über so eine ‚Emanze‘ herzuziehen, gell Michael… 😡

      • Freddy sagt:

        @Widerspenstige

        „Neue“ Lebensformen aus dem Mittelalter probieren zu legitimieren wirkt wohl eher auf die Lachmuskeln…

      • seebueb sagt:

        Vorväter … mit anderen Worten, vergangenes Unrecht rechtfertigt aktuelles Unrecht?

        Und woher wollen Sie wissen, dass das „ohne Verpflichtung“ anhält? Was ist, wenn die Autorin schwer verunfallt oder gar stirbt?

        Das Problem ist, dass sie es eben NICHT besser macht. Egoismus pur.

      • Sportpapi sagt:

        Lügen und Betrügen ist also der Weg emanzipierter Frauen? Und nicht etwa hinstehen mit seinen Bedürfnissen und einen Weg suchen, der allen gerecht wird?

  • Onkel Stony sagt:

    Was für eine arme Frau.

  • Stranger sagt:

    „so hoch wie ein Sechser im Lotto für den, der das erste Mal spielt.“ – hmmm. eine Managerin, die sowas Blödes rauslässt, passt in mein Bild vom uninformierten, vom vorurteilsbeladenen und mathematikfernen Typen. Ob man das erste oder das zweihundertste Mal Lotto spielt, kommt nicht drauf an. Die Wahrscheinlichkeit für einen Sechser ist immer gleich niedrig.

    • Mathematiker sagt:

      Wollte ich auch schreiben, Sie kamen mir zuvor. Zum Thema: am Aufstieg war wohl die Frauenquote schuld 😉

    • Adrian Wehrli sagt:

      Nein. Die Chance, dass sie BIS zum 200. mal Lottospielen einen Sachser haben ist, 200 mal höher als die Chance beim ersten mal einen Sechser zu haben. Nur die Chance GENAU beim 200, mal zu Gewinnen, ist dieselbe. Das Problem an den „Mathematiknahen Typen“ ist das fehlende Semantikverstädnis …

      • Hattori Hanzo sagt:

        Bravo Herr Wehrli.

        Bei der Zeugung ist es übrigens genau gleich.
        Nur ist die Wahrscheinlichkeit ungleich höher als im Lotto. Sonst gäbe es ja nur 5-6 Kinder pro Jahr in der Schweiz.
        Doch zur Verteidigung der Dama „wie ein Lotto-Sechser“ gehört zum Sprachgebrauch und ist eigentlich nie wörtlich zu verstehen.

        PS Stranger ihr Satz mit „vorurteilsbeladenen“ Typen strotz ja nur so von Vorurteilen.

      • Susi sagt:

        Ich hab mir das auch überlegt, Kombinatorik war immer ein Steckenpferd von mir.

        Stranger hat aber insofern recht, weil es wirklich nicht drauf an kommt, ob man zum 200. Mal spielt oder das erste Mal, Gewinnchancen sind die gleichen. Zweihundertmal spielen ist nicht das gleiche wie zum zweihundertsten Mal spielen.

      • Stranger sagt:

        So ist es, Susi. Wer 200 Mal gleichzeitig andere Zahlen spielt, hat eine 200 Mal höhere Gewinnwahrscheinlichkeit. Wer aber schon 200 Mal verloren hat, wird beim 201. Mal mit der gleichen Wahrscheinlichkeit gewinnen wie beim ersten Mal. Und wenn er 200 Mal gewonnen hat, auch.

        Und dass ich zu Managern ein, gelinde gesagt, skeptisches Verhältnis habe, geschenkt. Leider beweisen sie mir immer, wenn ich ihnen noch mal eine Chance gebe, wie beschränkt sie sind. Es gibt Ausnahmen, aber die meisten sind PHBs.

      • Hattori Hanzo sagt:

        Ist doch bei der Zeugung genau gleich. Die Zähler stehen nach jedem „Fehlschlag“ wieder auf Null.

      • 13 sagt:

        Nein, das ist schlicht nicht richtig. Die Chance zu gewinnen, wenn man das 200. Mal spielt ist gleichgross wie die Chance, wenn man zum ersten Mal spielt, nämlich 1: x Mio. Aber derjenige, der 200 Mal spielt, hat eben 200 x die Chance, einer von x Mio zu werden. D.h. dass die Chance, dass er EINMAL von diesen 200 Mal gewinnt eben grösser ist, als bei demjenigen, der nur einmal spielt, nicht zwangsläufig beim 200. Mal.

      • Susi sagt:

        @Stranger: Was sind PHBs?

      • Stranger sagt:

        Und zum Semantikverständnis: Davon habe ich jede Menge, Wehrli. Wenn jemand aber eine Behauptung aufstellt, die ich diskutieren will, diskutiere ich genau die und keine andere, verwandte…

      • Stranger sagt:

        Pointy haired bosses. Das ist der Chef von Dilbert, ein typischer Manager, hat keine Ahnung, aber davon jede Menge. (Er hat im Comic keinen Namen, aber seine Haare stehen halt so spitz auf, hence the name)

    • Héloise sagt:

      Die Frau beschreibt sich als 40jährigen Single mit ausgefülltem Leben, hat aber gleichzeitig einen „Lebensabschnittpartner“? Ja, was denn nun? Ich denke, dass die „Managerin“ auf dem Reissbrett entstanden ist. Diese Geschichte wirkt extrem konstruiert.

  • Peter Eugster sagt:

    Ein offener und ehrlicher Beitrag – mir gefällt er und er deckt sich mit meinen Erfahrungen. Gerade, weil ich als Mann nicht alles nachvollziehen kann/muss, so stellt sich für mich die Frage: „Sind Frauen und Männer vielleicht doch unterschiedlicher als wir annehmen?“ Müsste der heutige politische Trend nach Gleichstellung nicht überdacht werden zu Gunsten einer Gleichheit, die Frau und Mann nicht gleichschaltet, sondern ihnen erlaubt, ihr Anderssein ohne gesellschaftliche Einschränkungen zu leben und dafür Verständnis zu bekommen. Dass wir weniger rechtfertigen und dafür mehr leben können.

    • Anne Meier sagt:

      Männer und Frauen sind nicht gleich, rein biologisch schon nicht, darum kann Gleichheit an und für sich kein Ziel sein. Gleichbehandlung bzw gleiche Rechte allerdings schon. Dahin zielt auch der Feminismus. Die Namensgebung ist halt unglücklich gewählt, weil sie aus einer Zeit stammt, wo ganz klar die fehlenden Rechte der Frauen im Zentrum der Diskussion standen.

  • Malena Garcia sagt:

    Warum gibt es Frauen die so handeln? Weil sie es können, rein biologisch. Wenn es umkehrt wäre würden (einige) Männer es tun, und dieselben Frauen würden es unfair finden. Die körperliche Überlegenheit der Männer bez. Ausübung physischer Gewalt wird durch das Gesetz (wenn auch nicht ganz in der Realität) neutralisiert, dasselbe wäre auch bei Zeugung gegen den Willen des Vaters denkbar. Dagegen spricht dass Sanktionen gegen die Mutter (Busse, geteilte Obhut bei einer Mutter die es mehr möchte und einem Vater der es gar nicht wollte) die Startvoraussetzungen des Kindes ev. erschweren könnten.

  • Martin sagt:

    sie sind ja noch jung, vermutlich treffen sie wieder einen neuen Partner, dann ist das Kind nicht ganz ohne maennliche Bezugsperson. Sorry, aber als Vater kaufe ich Ihnen die Geschichte einfach nicht ohne Zweifel ab.

  • Thomas E. sagt:

    Das Verhalten ist nich nur egoistisch und respektlos, es zeugt auch von Unreife und purer Egomanie. Ein Kind zu Zeugen ist kein Einzelentscheid, schon gar nicht in einer Partnerschaft. Auch ist es kein Entscheid denn man in 15 Minuten trifft! Ich (34) war stetz gegen Kinder meine Patner hat mich im laufe der Zeit umgestimmt. Wir haben uns zusammen entschieden eine Familie zu gründen. Ich bin sehr gerne Vater und sehr dankbar um meine Familie. Was genau will der Tagesanzeiger uns mit diesem Artikel sagen? Provokation? Denkanreiz?
    Ein enttäuschender Artikel in jeder Hinsicht. Schade um den Mamab

    • Annette Leiber sagt:

      Gan ihrer Meinung. Sowas macht man einfach nicht.

      • Chris Stoffer sagt:

        Das ist gang und gäbe. Meinen sie all die Pillen-Unfälle seien keine Absicht? Wenn Frau wirklich kein Kind will. kann sie auch noch die Pille danach nehmen.

        Deshalb wenn Mann 100% kein Kind will zusätzlich Verhüten oder Vasektomie.

    • Adrian Wehrli sagt:

      Drumm ist die dame ja ganz oben angekommen im Management, das zieht sich dann halt auch druchs Leben. Merken wird sie’s leider erst, wenn Ihre Tochter dann das Leben ohne Ihre Mama plant, leider kommt alles immer zurück.

    • Ursina sagt:

      Hätte der Vater das Kind nicht gewollt und die Mutter zu einer Abtreibung überreden versucht, hätten Sie Thomas E. sicher wieder Verständnis gehabt. Ich verstehe die Entscheidung der Mutter und finde es reif und gut, dass sie unterstützt, dass das Kind den Kontakt zum Vater aufrecht erhält. Ich sehe weder Not, noch seelisches Leid. Ich bin sicher, Tausende Kinder hätten sich so eine Lösung gewünscht, statt Ablehnung vom Vater zu erfahren oder ein Gezerre zwischen den Eltern zu erleben. Und dass die Mutter entspannt Mutter sein darf, sollte man ihr gönnen, statt neiden.

      • 13 sagt:

        @ Ursina
        Geht es denn nur um das Kind? Ich glaube der Autorin sofort, dass das Kind glücklich ist und bin sicher, dass auch ein Kind mit nur einem Elternteil sich gut entwickeln kann. Allerdings bin ich der Meinung, auch wenn diese mit dem heutigen Schrei nach dem Kindeswohl, nicht ganz modern ist, dass es bei Familien noch weitere Personen gibt, als das Kind. Und so ist da auch noch ein Vater. Ein Mann, der schlicht und einfach als Samenspender missbraucht wurde, denn es ist ein Missbrauch jemandem bewusst in eine derart persönliche Entscheidung reinzufunken. Zählt dieser gar nichts?

      • Thomas E sagt:

        @ Ursina
        Da verstehen sie mich falsch. Bei meinem Beitrag geht es nicht um Abtreibung. Es geht um den isolierten Entscheid der Dame ein Kind zu wollen ohne den Partner in diesen eminent wichtigen Entscheid einzubinden. Der Vater ist (ob er ein Kind wollte oder nicht) verantwortlich für das Kind. Es obliegt ihm auch die Verpflichtung sich um das Kind zu kümmern. Denn das Kind ist ganz sicher nicht verantwortlich für die Situation und darf nicht darunter leiden. Die Mutter handelt unfair, unreif und egosistisch. Dabei bleibe ich. Mit emanzipation hat das nichts zu tun.

      • Freddy sagt:

        @Ursina

        „Tausende Kinder hätten sich so eine Lösung gewünscht „…sie scheinen zu vergessen , dass es sich nicht um ein „Fehlerchen“in der gemeinsamen Verhütung handelt, sondern schlicht weg BETRUG . Frage mich gerade , wie das Kind dies später findet….ein Teil von Mamis geplanter Karriere gewesen zu sein ?!

      • Martin Frey sagt:

        @13: „Ich glaube der Autorin sofort, dass das Kind glücklich ist“
        Woher wollen Sie das wissen? Weil die Mutter das behauptet? Eine Frau, die ihr Fehlverhalten locker mit einer Scheidungsrate schönzureden versucht?
        Wir können das sowenig wissen wie Ursina, die frischfröhlich an dieser Stelle behaupten kann, sie sehe „weder Not, noch seelisches Leid“.
        Vom Vater reden wir ja mal gar nicht. Aber jedes Kind hat, spätestens wenn es älter wird, den Drang, den Elternteil der aussen vor gelassen wird, kennenzulernen und Qualitätszeit zu verbringen. Mit dem gnädigen Skypen ist dem nicht Genüge getan.

      • 13 sagt:

        @ M.F.
        Ganz einfach: Ich habe ausser der Aussage der Autorin keine anderen Angaben, also auch keinen Grund daran zu zweifeln. Ich glaube auch nicht daran, dass Kinder einfach so immer unglücklich sind, nur weil sie nur einen Elternteil haben oder kennen. Mein Mann hat seine Mutter nicht gekannt (Todesfall) und hatte trotzdem eine glückliche Kindheit, ich kenne ein Kind aus einer anonymen Samenspende, die nie das Bedürfnis hatte, zu wissen, wer ihr Vater ist und auch Scheidungskinder ohne jegliches Interesse am anderen Elternteil. Warum sollte also dieses hier unglücklich sein?

      • 13 sagt:

        \2 Ich glaube nicht, dass die Entscheidung ein Kind alleine ohne Vater zu bekommen, dem Kind gegenüber egoistisch ist. Viele Kinder haben tatsächlich Väter, wie auch Mütter, auf die sie gerne verzichten würden und fordert man Perfektion, wäre die Menschheit wohl ausgestorben. Als sehr egoistisch und rücksichtslos hingegen empfinde ich ihr Verhalten dem Vater gegenüber und dieses ist auch nicht zu rechtfertigen. Sie hätte auch andere Möglichkeiten gehabt (Samenspende, Adoption, anderer Mann oder Verzicht).

      • Martin Frey sagt:

        Mir ist schon klar dass viele Kinder oft notgedrungen so aufwachsen und es nicht a priori schlecht herauskommen muss. Es ist aber m. E. ein Unterschied, ob ein Kind ohne Elternteil (es gibt auch Mütter die ihre Familie im Stich lassen) aufwächst weil er/sie das Weite suchte oder gestorben ist. Oder wie im aktuellen Fall von der Mutter aus dem Spiel genommen worden ist. Dadurch ist die Situation eine andere, denn weder Kind noch Vater haben je eine Wahl gehabt. Dies können Sie auch nicht im einer Adoption, Samenspende u.ä vergleichen. Dies wird ein Nachspiel haben, davon bin ich überzeugt.

      • Freddy sagt:

        @13
        “ Ich habe ausser der Aussage der Autorin keine anderen Angaben, also auch keinen Grund daran zu zweifeln.“ …dies ist ja schon mal bedenklich…weil sie ihre eigene Realität am kreieren ist
        Wie stellen sie sich den eine glückliche Jugend vor miet einem Elternteil , welcher 50-70 Stunden arbeitet ? …eine Art „Caspar Hauser “ in der heutigen Zeit villeicht ? Glücklich…?

      • 13 sagt:

        @ Freddy
        Nein, ich kreiere mir nichts zusammen. Ich halte mich an das, was ich von der Geschichte weiss, im Gegenteil zu denen, die ganz sicher wissen, dass ein Kind ohne Vater leiden wird, kriminell etc., was ich hier schon gelesen habe. Wie gesagt: ich habe keinen Anhaltspunkt zu glauben, dem Kind gehe es nicht gut. Warum sollte ich das also annehmen? Zweitens hat sie ihren Kaderjob wegen dem Kind aufgegeben, also arbeitet sie auch nicht mehr 50-70 Stunden. Sie hat sich dem Vater gegenüber sehr falsch verhalten, das macht sie nicht automatisch zu einer schlechten Mutter.

      • 13 sagt:

        @ M.F.
        Wo ist der Unterschied zu einer anonymen Adoption oder einer Samenspende durch eine alleinstehende Frau? Ausser dass es den Spendern / biologischen Eltern gegenüber fair ist?

      • Martin Frey sagt:

        @13: Ganz einfach, bei einer anonymen Spende ist der Vater nicht bekannt. Der Grund dafür, ohne Vater aufzuwachsen, ist für das Kind nachvollziehbar, genauso wie in der Regel bei Adoptionen.
        Hier jedoch gibt es einen Vater der, vielleicht, sehr wohl gerne seine Vaterrolle ausüben würde, wenn die Mutter das zuliesse. Das wissen wir nicht, aber es ist doch anzunehmen. Aber weder der Vater noch das Kind habe dies jemals mitentscheiden können. Die Mutter hat dies einseitig und völlig willkürlich verfügt. Es gibt auch ein verfassungsmässiges Recht auf intaktes Familienleben (mehr Ihr Gebiet, 13).

      • 13 sagt:

        @ M.F.
        Mein Gebiet ist es, die Fakten zu nehmen, die da sind: Er freute sich nicht über die Schwangerschaft und sie musste darauf bestehen, dass er das Kind anerkennt und eine Beziehung, wenn man das so nennen will, pflegt. Das tönt für mich nicht nach einem Vater, der vergeblich um einen Kontakt zu seinem Kind kämpft, welchen die Mutter unterbindet. Und um es klar zu stellen: Ich werfe ihm das nicht vor, er wollte das Kind nicht und ich kann verstehen, dass auch eine emotionale Bindung in einer solchen Situation schwierig ist. Trotzdem sollten wir unsere Fantasie zügeln.

      • Sportpapi sagt:

        Hier heisst es aber für Kind und Vater, dass das Kind Produkt eines Unfalls war (und der Vater damit in der Pflicht ist). Bei einer (doch gar nicht erlaubten?) anonymen Samenspende ist das doppelt anders.

      • Martin Frey sagt:

        @13: Wir wissen von ihr, dass er nicht in Begeisterungsstürme ausbrach. Dies ist nachvollziehbar da er sich hintergangen, ja betrogen fühlte. Sie behauptet, sie hätte ihn quasi dazu zwingen müssen, das Kind anzuerkennen. Trotzdem skypen sie nun regelmässig, was sie gnädigerweise zulässt. Seltsam nicht?
        Verlassen Sie sich immer einseitig auf die Angaben die Sie vorgesetzt kriegen? Wissen wir was wirklich stimmt, und was nur Version ist um gut dazustehen? Zudem können derartige Gefühle in einem Vater auch wachsen, müssen sie wohl auch, je nach Lebensphase und Schockstarre durch das Vorgefallene.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ich habe, soviel ich weiss, von einer anonymen Adoption gesprochen, im Gegensatz zu einer offenen, nicht von einer anonymen Samenspende. Das ist nicht ganz das Gleiche.

        @ MF
        Nein, ich glaube nicht nur einseitige Aussagen, aber ich reime mir auch nicht einfach so zusammen, dass eine Frau, die auf die Anerkennung bestand, wollte, dass der Kontakt aufrecht blieb und eine Skype-Beziehung akzeptiert, dem Vater direkten Kontakt verweigert, solange ich auch nicht wirklich höre, dass das so ist. Und das haben wir beide nicht.

  • bubenmutter sagt:

    Egal ob ein Kind in einem Einelternhaushalt oder bei einem gleichgeschlechtlichen Paar aufwächst: Für die gesunde Entwicklung braucht es Kontakt zu beiden Geschlechtern und zwar nicht „nur“ per Skype sondern „direkt“. Ich hoffe, dass das oben beschriebene Kind viel mit Onkel, Götti, Opa oder wem auch immer spielen, sprechen, kämpfen, wetteifern, lachen, geniessen, Sport treiben…kann!

    • Chris Stoffer sagt:

      Genau. Es ist wissenschaftlich erwiesen das Kinder,die ohne Vater aufwachsen einen erheblichen Nachteil haben. Dies trifft umso mehr auf Knaben zu. Wieso sagen Frauen immer „Wo sind die richtigen Männer geblieben?“ Der Grund ist einfach: Weil viele ohne Vater aufgewachsen sind.

      • Ohne Vater sagt:

        Ich bin so ein Kind, dass ohne Vater aufgewachsen ist, weil meine Mutter es so wollte. Ich kann da nur sagen: Es war die Höhle! In den 80er Jahren gab es noch kein Skype. Ich telefonierte regelmässig mit meinem Vater. Gesehen habe ich ihn nur sehr selten und ich hätte mir so sehr einen Vater gewünscht. Als Junge sowieso! Ich kann dieser anonymen Schreibern nur sagen: Sie sind einfach nur egoistisch und respektlos! Sie wissen ja gar nicht, was Sie ihrem Kind da antun! Heute und morgen werden Sie nichts merken. Ich bin nun 35 und das Verhältnis zu meiner Mutter ist mehr als nur gestört!

      • Susi sagt:

        @Ohne Vater: Stimmen Sie denn den Kommentaren zu, in denen steht, der Mann hätte besser verhütet? Oder ist denn Ihre Existenz doch besser als keine?

      • Martin Frey sagt:

        Ich denke nicht dass Hr. Stoffer sich wünschen würde, selber nicht zu existieren, Susi. Aber er ist ein gebranntes Kind seiner Biographie, genau wie Sie, und sein Beitrag zeigt schön auf, dass es für Kinderglück drei Personen braucht. Ein hedonistischer Egotrip eines Elternteils, egal ob seitens des Vaters oder der Mutter, ist langfristig dem Kindswohl abträglich, was weder im Text der anonymen Mutter noch in den vielen Blogbeiträgen relevant scheint. Der Vater und seine Bedürnisse sind sowieso so eine Art Quan­ti­té né­g­li­gea­b­le. Und die Kindsinteressen interessieren auch niemanden.

      • Martin Frey sagt:

        Sorry, mein Beitrag bezog sich natürlich auf „ohne Vater“.

    • Ohne Vater sagt:

      @Susi: Ja, der Mann hätte besser verhütet. Ich habe meine Lehre als Mann daraus gezogen und habe mich vor 2 Jahren einer Vasektomie unterzogen. Mir passiert das, was meinem Vater passiert ist, nicht! Auch heute noch halte ich meine Mutter verantwortlich für das ganze Desaster das sie angerichtet hat. Wie geschrieben, das Verhältnis zu meiner Mutter ist mehr als gestört und einer der Hauptgründe dafür ist ihre egoistisches Verhalten vor 35 Jahren! Ich will ein Kind, aber ohne Mann! Sorry, aber noch egoistischer geht es einfach nicht! Ich bin richtig wütend auf die Autorin! Wie kann man nur!?!

      • Ohne Vater sagt:

        Noch eine Ergänzung: Als ich 18 Jahre alt war, hatte ich wieder viel Kontakt zu meinem Vater. Ich konnte ihn dann richtig kennenlernen. Ich habe sogar 4 Jahre mit ihm zusammen gewohnt. Diese Zeit hat die Wut auf meine Mutter noch verstärkt, weil ich einen Mann kennengelernt habe, der ein Traumvater ist! Heute haben wir mehrmals pro Woche telefonischen Kontakt und sehen uns mindestens 2-3 mal pro Monat! Meine Mutter habe ich das letzte mal vor 4 Monaten getroffen. Die kann mir den Buckel runterrutschen mit ihren Lebensabschnittspartnern, die meinten immer ein Ersatzvater spielen zu müssen!

      • Susi sagt:

        @ Ohne Vater: Ich sehr Ihre Antwort erst jetzt. Das ist traurig und tut mir leid für Sie, diese Situation.

  • Susi sagt:

    Letztlich geht es hier um einen jungen Menschen, dem jetzt hier durch Hasstiraden auf Feminismus, Egoismus etc. im Grunde das Recht auf eine Existenz abgeschrieben wird. Vielleicht sollte man das mal im Hinterkopf behalten.

    • Muttis Liebling sagt:

      Falsch Susi, es geht in diesem Blog nur m Rande um das Kind, es geht um den Biographieausschnitt und der zur Hinterlegung bemühten Argumente der schreibenden Mutter. Das Existenzrecht des Kindes wird an keiner Stelle berührt, im Blog nicht und in den z.T. einfältigen Kommentaren auch nicht.

      Ich würde gern die gleiche Geschichte aus der Sicht einer 70- jährigen alleinstehenden Mutter mit inzwischen erwachsenen Kind erfahren. Was erzählen sich die beiden, gibt es gegenseitige Vorwürfe? Beispiele müsste es inzwischen ja schon geben.

      • Susi sagt:

        Zu sagen, die Frau habe falsch gehandelt und der Mann hätte einen Gummi tragen sollen kratzt also nicht das Existenzrecht dieses Kindes an?

      • Muttis Liebling sagt:

        Nein.

      • Hattori Hanzo sagt:

        Aber Susi – hier haben Sie sich in eine Sackgasse verrannt. Sie argumentieren, wie Hardcore-Abtreibungsgegner. Mit dieser Logik dürfte man kaum noch Verhüten.
        Ich kenne einen Kind, das laut Mutter aus einer sex. Nötigung hervorgegangen ist. (Sie hat es nicht abgetrieben, weil sie die Schwangerschaft zu lange nicht bemerkt hat.) Das Kind ist heute ein fröhlicher Junge, der allen Freude macht. Sprechen wir ihm sein Existenzrecht ab, wenn wir Nötigung dennoch verurteilen? Oder sollen wir Nötigung rechtfertigen, weil in diesem Bsp. ein fröhliches Kind daraus hervorgegangen ist?

      • Susi sagt:

        @HH: Ja, da haben Sie sicher ein wenig Recht. Mich stören halt solche Beiträge, weil ich mehr auf das (Wunsch-)Baby fokussiere, aber das ist bei mir wohl auch biografiebegründet.

      • Hattori Hanzo sagt:

        Susi – ich denke in diesem Fall hat ML mal einen guten Vorschlag. Man müsste mal die zu Wort kommen lassen, die mit so einer Situation gross bzw. alt geworden sind.
        Die Ausgangslage ist moralisch zweifelhaft. Jedoch ist es eine Tatsache, dass einige Kinder aus einem solch einseitigen Wunsch zur Welt kommen (ob nun in oder ausser einer Partnerschaft). Darüber sollte geredet werden. Inwiefern hat dieser „Egoismus“ die beteiligten glücklich gemacht. Wie beurteilen sie ihr Verhalten in einem späteren Zeitpunkt.

        Moralisieren und Steinewerfen bringt doch echt nichts.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Und wenn Mutter und Kind dann in der Retrospektive zufrieden sind, dann ist alles gut?

      • Muttis Liebling sagt:

        SP, wenn Mutter und Kind zum Zeitpunkt des Erwachsenseins dieses vollumfänglich zufrieden sind, gibt es der Geschichte nichts hinzuzufügen. Ich halte dies aber nicht für das wahrscheinlichste Szenario. Eher kann ich mir schwere Vorwürfe an die Mutter vorstellen, die vielleicht aus falscher Rücksicht (auf das Alter z.B.) nicht geäussert würden, aber dennoch existent sind.

        Dummerweise können wir uns da nicht reindenken, deshalb wäre es vielleicht eine gute Idee, Kinder- und Jugendbiografien öfter mal aus der Sicht der Kinder, statt der Eltern zu erzählen.

    • Sportpapi sagt:

      Wem wird das Recht auf eine Existenz abgeschrieben?

      • Susi sagt:

        Dem Kind, das als Egoismus-Produkt bezeichnet wird.

      • Sportpapi sagt:

        Aha. In wiefern wird ihm hier die Exisenz abgesprochen?

      • Susi sagt:

        Ich kann’s auch nochmal schreiben, auch wenn’s oben bereits steht: Gummi tragen bewirkt in der Regel, dass eine Schwangerschaft verhindert wird. Wäre die Schwangerschaft verhindert worden, würde das Kind nicht existieren. Zu sagen, der Mann hätte einen Gummi tragen sollen, heisst, die Schwangerschaft hätte nie stattfinden sollen.

      • Muttis Liebling sagt:

        In dem Fall ist jedes Ei, welches unbefruchtet bleibt ein Kind, welchem das Existenzrecht genommen wurde.

        Ausserdem sind Kommentare, welche sich nicht auf den Text beziehen, in welchem der Vater bewusst ausgeblendet bleibt, sowieso nur spekulativer Humbug. Wie ich des Öfteren pflege zu bemerken:
        Es gibt Kommentatoren, welche sich mit einer derartigen Wonne auf Nebensächlichkeiten und nicht Thematisiertes fabrizieren, dass der eigentliche Text und dessen Anliegen bei denen völlig verloren geht. Darauf muss man nicht reagieren.

      • Susi sagt:

        @ML: „In dem Fall ist jedes Ei, welches unbefruchtet bleibt ein Kind, welchem das Existenzrecht genommen wurde.“

        Genau, und jedes Sperma. („every sperm is sacred, every sperm is great…“)
        🙂

  • maia sagt:

    Was wäre, wenn der Vater nun sein Kind begleiten möchte? d.h. z.B. wenn er gemeinsames Sorgerecht möchte, das Kind hälftig bei sich haben möchte? Gemeinsame Wochenenden, Ferien, und und und?

  • Lina sagt:

    Ich als ungewollt kinderlose Frau schäme mich, dass es solche Frauen gibt.

  • Paul Moser sagt:

    Wenn die Geschichte wirklich so auch stimmt (macht eher den Eindruck einer Provokation), dann ist sie ein weiteres „schönes“ Beispiel, das „eindrücklich“ zeigt, wo wir mit unserer Gesellschaft angelangt sind: beim totalen Egoismus.

    • Hattori Hanzo sagt:

      Glauben sie jetzt im Ernst, dass das früher anders war. Dass die Frauen nie gelogen haben (Männer lügen natürlich sowieso nicht…).
      Ach kommen Sie. Menschen waren noch nie Heilige.
      Ich wollte nicht die Lebensgeschichte dieser Frau haben, es ist nicht mein Ding und mein Stil, so zu handeln. Aber die Empörung hier ist etwas heuchlerisch. Uns alle hat das Leben schon mal zu fragwürdigen Entscheidungen geführt. Besser offen darüber sprechen und versuchen daraus das beste zu machen, als mit Lügen und Selbstbetrug den Schein zu waren.

      • Paul Moser sagt:

        Ja, den Glauben habe ich noch.

      • Hattori Hanzo sagt:

        Paul Moser – „früher“: da schauten Männer und Frauen weg, wenn Kinder in Institutionen systematisch misshandelt und missbraucht wurden. Nur ein Beispiel….
        Wer glaubt, dass die Menschen früher ehrlicher waren, der könnte auch an den Storch glauben oder an den Weihnachtsmann.

        Besser wäre es, man würde nicht an Dinge glauben, die keinerlei Fundament ausser dem Wunschdenken haben, sondern man würde den Tatsachen ins Auge blicken und sich mit der Realität der menschl. Natur auseinandersetzen.

      • Paul Moser sagt:

        Ich setze mich ja auseinander, wenn ich urteile, dass dieses völlig egoistische Projekt Kind ein Produkt unserer atuellen Gesellschaft ist.

      • Hattori Hanzo sagt:

        Herr Moser – schon immer haben Frauen Tricks angewandt, wenn sie unbedingt Schwanger werden wollten.
        Sie finden dazu bereits Beispiele in der Genesis. Die Sache ist also nicht neu. Die Geschichten mögen sich ändern (Karrierefrau etc.), aber die Sache an sich, gehört zum Menschsein seit jeher dazu.
        Diesen Tatsachen müssten wir ins Auge schauen.
        Das geht natürlich nicht, wenn wir jede Negativität auf „die heutige Zeit“, „das andere Geschlecht“ oder sonst was schieben. Das ist heuchlerisch und ignorant.

  • Roland K. Moser sagt:

    „…Und nein, ich bin nicht sozialhilfeabhängig. Ich komme vollumfänglich für unseren Lebensunterhalt auf. Ich bin eine glückliche, unabhängige, alleinerziehende Mutter mit einem zufriedenen Kind…“

  • Seeländerin sagt:

    Gratuliere! Es geht auch ohne dauernde Anwesenheit des Vaters!!
    Wenn die Kinder erwachsen werden, können sie ja selber entscheiden, ob sie den Kontakt zum Vater ausdehnen wollen. Wenn man sich so umhört, ist das selten der Fall, meistens tritt das Gegenteil ein und die (erwachsenen) Kinder brechen den Kontakt zum Vater ganz ab – aus welchen Gründen ist ihnen vorbehalten…..

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Seeländerin

      „…– aus welchen Gründen ist ihnen vorbehalten…..“

      Sie sind mir ja eine Lustige…, wie soll denn die Chance auf gute Beziehung, an deren Vertiefung Kinder im Erwachsenenalter (…) interessiert sind, sein, wenn die Grundlagen dazu nicht vorhanden sind? Da sind nicht immer die Väter dran schuld.

    • semmelweiss sagt:

      Genau! Geht doch! Väter sind doch nur Trottel zum Geldranschaffen – hier haben Sie die neue Denkerin des 21. Jahrhunderts!
      Kinder brechen nie von selber den Kontakt zum Vater ab, sie lieben UND brauchen beide Elternteile. Sie werden nur von diesen sogenannten Müttern instruiert, es bleiben zu lassen und so lange mürbe gemacht, bis sie glauben, der Vater sei ein Monster. Ein zahlungskräftiges Monster..mann oh mann, arme neue Welt.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Danke für die Ehrlichkeit und den Einblick, mit den Schlussfolgerungen bin ich nicht einverstanden und der Hinweis auf „die aktuellen Scheidungsraten“ empfinde ich als Bestätigungsversuch, welcher bei nährer Betrachtung nicht standhält- denn die Frage ist nicht „glückliche single-Konstellation versus unglückliche Paar-Konstellation“, sondern „funktionierende Ein-Elternschaft versus funktionierende Mami&Papi-schaft“ und da plädiere ich ganz klar für letzteres.

    Und weshalb war es Fairness auf Unterhaltszahlungen zu verzichten?
    War der Mann nicht an der Verhütung beteiligt?

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/
      Drei Wochen nach Umdenken bezüglich Lebensgestaltung schwanger ohne dass Mann hier eine Verantwortung gehabt hätte? Das klingt zwar sehr selbstverantwortlich aber gefällt mir nicht, ich wünschte mir Männer denen klar ist, jeder GV kann nicht nur in Ekstase, sondern in ein Kind münden… .
      Als „vaterlos“ empfinde ich diese Konstellation übrigens nicht, immerhin besteht ein Kontakt, für den Sie sich offenbar eingesetzt haben! Das gilt es zu anerkennen, auch wenn ich grundsätzlich vorsätzlich geplante vaterlos-schwangerschaften überhaupt nicht unterstütze. Von daher: danke.

      • Hattori Hanzo sagt:

        Ganz so einfach ist es nicht, Brunhild. Ich kannte auch eine Frau, die auf diese Weise noch zu ihrem spätersehnten Torschluss-Kind kam. Sie beging ganz bewusste Irreführung des Mannes. Der Teil wird in diesem Bericht überspielt, aber der klare Plan schliesst die Irreführung mit ein. Deshalb ist es völlig richtig, dass die Frau auf Unterhaltszahlungen verzichtet.

        Es ist ein moralisches Dilemma. Man kann es relativieren (Scheidungen/schlechte Eltern).
        Ich wünsche den beiden (und dem Vater) alles Gute. Viele Entscheidungen des Lebens sind fragwürdig, aber am Ende zählt, was wir daraus machen.

      • tststs sagt:

        Der Titel soll nur eines: Klicks generieren… 🙁
        Auch der Inhalt ist nichts Neues und lockt nur die Grabenkämpfer an (bereits geschehen)…
        In diesem Sinne: Ihnen allen einen schönen Tag, ich klinke mich hier aus.

      • mila sagt:

        @Brunhild: Es gibt so einige Frauen zwischen 30 und 40, die entweder ohne längere Beziehung sind (gerade solche, die in ihrer Arbeit aufgehen), oder in einer Beziehung mit einem ‚ungeeigneten‘ Vater, der keine Kinder möchte oder sich noch nicht ‚erwachsen‘ genug dafür fühlt. Wenn dann die 40 näher rückt und sie einen ausgeprägten Kinderwunsch haben, kann es zu solchen Kurzschlussreaktionen kommen. Das ist nicht schön, und auch nicht wirklich im Interesse des Kindes, aber es kommt vor. Ich würde mich daher dem Schlusssatz von HH anschliessen.

        Mich befremden ein wenig die drei Wochen /

      • mila sagt:

        zwischen Wunsch und Wunsch’manifestation‘ (zuvor hatte die Autorin ja gemäss Eigenangabe kein Kinderinteresse). Es kommt mir seltsam vor, dass jemand, der seinen Weg zuvor derart gezielt gegangen ist, sich nun plötzlich ohne jegliches Hinterfragen und weiteren Plan in so eine Entscheidung stürzt. Ich kann es mir nur mit der Macht der Biologie erklären. 😉

  • maia sagt:

    „Und natürlich sagte ich, was alle Frauen in diesem Moment sagen: «Es tut mir leid, es war ein Versehen.» – ein schönes Frauenbild, dass Sie da verbreiten! Bitte entschuldigen Sie sich bei allen ehrlichen Frauen – die gibt es nämlich auch.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Doch, das geht. So nicht ganz. Die Verfasserin hätte den Vater in ihre Pläne einweihen und klar statuieren sollen, dass sie bereit ist, finanziell alleine für das Kind aufzukommen: Das derzeitige Scheidungs- und Unterhaltsrecht lässt grüssen. Wie kommt die Verfasserin darauf, dass romantische Träume in ihrem Alter passé seien? Und was soll das Alter damit zu tun haben? Heisst sie zufällig Verena Dillier? Die hält ihr Alter ja auch streng geheim. Und zur Kernfrage: Ja, ich bin überzeugt davon, dass ein Kind, dass ohne Vaterfigur (Wort mit Bedacht gewählt) aufwächst, später Defizite aufweist!

    • semmelweiss sagt:

      Sie kann verzichten – aber das KIND muss nicht verzichten und wird es auch nicht – Unterhalt wird fliessen.

  • Christoph Schnyder sagt:

    Frau Sommaruga gestern im Ständerat: „[…] Aus Sicht des Kindeswohls ist es aber richtig, dass das Gericht bei der Überprüfung des künftigen Betreuungsmodells berücksichtigt, dass eben regelmässige persönliche Beziehungen zu beiden Elternteilen sehr wichtig sind. Deshalb haben Sie die Bestimmung eingefügt, […] dass eine alternierende Obhut geprüft wird. […] Der Bundesrat hat die beiden Absätze […] bereits letztes Mal unterstützt; er tut es noch immer.“ Denke es ist wirklich der falsche Zeitpunkt, geplante Vaterlosigkeit mit Verweis auf die hohe Scheidungsquote zu rechtfertigen.

  • Jörg sagt:

    Eine reinere Form von Egoismus gibt es wohl kaum.

  • Anna Zeltner sagt:

    Egoismus in Reinkultur und ganz nach dem Motto ich will es jetzt und sofort. Und wer bezahlt am Schluss das Ganze? Natürlich, der Mann und am Schluss die ganze Gesellschaft. Und da wundern wir uns Frauen wenn wir keine Partner mehr finden bzw. nur einen der sich nicht binden will.

  • Sportpapi sagt:

    „Aus Gründen der Fairness war es für mich klar, vollumfänglich für das Kind aufzukommen. Ich bestand aber darauf, dass er das Kind anerkannte und den Kontakt zu ihm aufrechterhalten würde.“ Soso. Bestand darauf?

    • mila sagt:

      Halten Sie es nicht für wünschenswert für das Kind, dass es einen eingetragenen Vater hat und diesen kennt? Egal, wie die Umstände sonst sind.

      • Sportpapi sagt:

        Das halte ich für wünschenswert. Aber ebenso, dass jemand, der betrogen worden ist, das Thema irgendwann hinter sich lassen kann. Die Mutter hat hier gar nichts zu verlangen. Ein anständiger Mann wird es aber wohl oder übel sowieso tun.

      • mila sagt:

        Stimmt. Wer in so einer Situation die eigene Verletztheit zugunsten (s)eines Kindes zurückstellen kann, hat weder Anstand noch menschliche Grösse. Und auf so eine Vaterfigur könnte das Kind wohl (oder übel) gut verzichten.

        Wie sich das ‚bestehen‘ geäussert hat, wissen wir nicht. Sicherlich geschah es im Interesse des Kindes. Und wir alle wissen, um wieviel grösser der Aufschrei wäre, wenn die Mutter nicht versucht hätte, den Vater in das Leben des Kindes einzubinden – respektive, wenn sie ihn aktiv ausgeschlossen hätte.

      • mila sagt:

        Es fehlt ein nicht: wer die eigene Verletztheit nicht zurückstellen kann.

      • Marcel Zufferey sagt:

        @mila: Die Moral ist ein hohes Gut. Aber wenn sie als Waffe (oder als Manipulationsinstrument) eingesetzt wird, verliert sie ihre Legitimation. Und im hier geschilderten Falle wird der Mann und Vater auf die ganz billige Tour zu etwas (moralisch) verpflichtet, zu dem er keine Zustimmun gegeben hat. Ein guter Teil der Geschlechterfrage wird heute über die moralische Komponente verhandelt: Ist das die Geheimwaffe der Frauen? Manipulation mittels moralischer Verpflichtung? Wer gegen die Frauenquote ist, der ist ein Frauenfeind, wer nichts gegen Frauengewalt unternimmt, befürwortet sie, etc.

      • mila sagt:

        Für mich ist es keine Frage der Moral, sondern eine ethische Beobachtung: auch wenn einem Mann ein Kind unwillentlich aufgezwungen wurde, ist dieses Kind da – und es ist ein Teil von ihm. Als Erwachsener hat er die Möglichkeit, sich dem Kind durch Kontaktverweigerung zu entziehen, das Kind wird jedoch den Schaden daraus ein Leben lang tragen. Wohlgemerkt: das Kind, das für die Situation rein gar nichts kann. Es hat sich nicht selbst dem Vater untergejubelt. Wichtiger als Anstand scheint mir insofern die menschliche Grösse, die eigenen Nöte nicht vor die eines unschuldigen Kindes zu stellen.

      • mila sagt:

        Man(n) kann sich in so einer Situation (wohl mit Recht) manipuliert sehen und daraus Konsequenzen bis eben hin zum Kontaktabbruch ziehen – ja. Auch als Frau kann man dafür Verständnis haben, aber in irgendeiner Form gutheissen könnte ich einen derartigen Entscheid trotzdem nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Dumm ist nur, dass von den Männern immer wieder erwartet wird, den Kindern zu liebe vernünftig zu sein und (mit) auszubaden, was ihnen eine unvernünftige andere eingebrockt hat. Ich denke da an verweigerte Besuchsrechte etc. wo man vom Vater erwartet, dass er z.B. das Kind nicht mit der Polizei abholen lässt. Damit wird aber vielleicht auch ein klares Zeichen verhindert, das vielleicht andere Kinder bewahren würde.

      • mila sagt:

        Ich denke genau nicht, dass es sich um eine Vernunftsfrage handelt – ein Kind ist keine rationale Angelegenheit. Und ich sagte es eingangs: wenn ein Mann über diesen Schatten nicht springen kann (man kann das tatsächlich nicht einfordern), ist es für ein Kind zwar himmeltraurig, aber im Grunde kein Verlust. Wer möchte schon ein Elternteil, das einem immer nur mit Unwillen und Abneigung begegnet?

        Unreif handelnde Menschen gibt es bei beiden Geschlechtern, mir wäre nicht bekannt, dass eines dem anderen gegenüber im Vorteil liegen würde. Zum Besuchsrecht: siehe Kommentar auf der letzten Seite.

    • Hans Hintermeier sagt:

      @SP: Mir sind genau die gleichen Punkte aufgefallen wie dir. Hatte jedoch keine Zeit mehr sie zu kommentieren. Unglaublich nicht!? Viele Frauen sind in der CH Prinzessinnen geworden: „Jetzt möchte ich Kaderfunktion und die Männer/Gesellschaft haben mir dies gefälligst du ermöglichen“. „Jetzt möchte ich doch noch Kinder. Der Mann hat gefälligst…“. “ Ich bestehe darauf…“ „Ich möchte Karriere aber gefälligst in Teilzeit“…. ICH ICH ICH

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hans Hintermeier

        zeigen Sie mir doch mal eine Prinzessin welche 60 bis 70 Stunden/Woche arbeitet,
        und zwar richtig arbeitet, mit wahrgenommener Verantwortung für Arbeitsplätze,
        nicht eine Ausstellungseröffnung nach der anderen beehren gehen…

    • Fred sagt:

      Wieso? Die andere Variante wäre gewesen, du bezahlst mit und sorry, aber für die Verhütung sind die Männer ebenso zuständig.

      • Sportpapi sagt:

        @Fred: Wenn die Verhütung gemeinsam geregelt wurde, sich eine Seite aber nicht an die Abmachung hält, dann ist wohl kaum die andere schuld daran. Wenn ich mich recht erinnere, wurde es in Schweden als Vergewaltigung bezeichnet, als ein bekannter Mann während dem Geschlechtsverkehr das Kondom abgestreift hat… (obwohl die Frau das immerhin bemerkt).

      • Fred sagt:

        Wer nur den Status als Lebensabschnittspartner hat und selber nicht bereits ist die Konsequenzen zu tragen, verlässt in dieser Sache wohl besser nicht auf gemeinsame Abmachungen.

      • Sportpapi sagt:

        Ob er das wohl wusste, das mit dem Status? Was für eine Welt, in der man auf Freunde nicht mehr zählen kann, sondern immer befürchten muss, von den Leuten, die einem im Leben am nächsten stehen übers Ohr gehauen zu werden. Und dann ist man noch selber schuld, was ist man auch so gutgläubig…

  • Sportpapi sagt:

    „Drei Wochen später wusste ich, dass ich ein Kind erwartete.“ Wie geht denn das? Wurde das Kondom abgesetzt?

    • hago sagt:

      Ganz einfach: Geschlechtsverkehr ist der Akt zur Vermehrung! Nur kein Sex verhütet zu 100%…

      • Sportpapi sagt:

        Aha. Aber wurde bisher mit Kondom verhütet, würde der Mann es wohl merken, wenn es plötzlich anders wäre. Bei allem anderem wundere ich mich über die drei Wochen. Aber es gibt nichts, was es nicht gibt.

      • Susi sagt:

        @SP: Es gibt auch elektronische Verhütung, die den Eisprung via Hormonmessung anzeigt. Wenn die Frau dem Mann sagt, das Lichtlein sei grün (=kein Eisprung in Aussicht) und er das glaubt und den Gummi weglässt, dann sind die drei Wochen schon möglich.

  • Sportpapi sagt:

    „Und natürlich sagte ich, was alle Frauen in diesem Moment sagen: «Es tut mir leid, es war ein Versehen.»“ Und dann wundert man sich, dass doch einige Männer in diesem Moment das Ganze nicht so glaubwürdig finden – auch wenn es wahr ist.

  • tom ksslig sagt:

    tja was soll man da sagen….
    passt voll in unsere zeit heute. purer egoismus. das schlimmste find ich aber das so noch mehr frauen motiviert werden die zukünftigen eigenen kinder ohne familie gross zu ziehen.
    ich find das äuserst traurig.

  • Bärbel sagt:

    Nun, liebe anonyme Gastschreiberin – „frau“ kann sich alles schön reden: ich hätte es ehrlicher und authentischer empfunden, stünde am Ende nicht, was Frau Kind erspart, sondern läse ich Bedauern über vertane Momente und Chancen, die Kind nie haben wird!

    • mila sagt:

      Sie erwarten zu viel. Die meisten Menschen flüchten sich in derartigen Situationen lieber in eine Abwehr, als sich die ganze Wahrheit ungeschminkt vor Augen zu führen. Dem Kind kann es dennoch gut gehen, zumindest hoffe ich das sehr. Und der Vaterkontakt besteht, im Gegensatz zu anderen Fällen. Es gibt nach wie vor auch Männer, die sich zugleich von den gemeinsamen Kindern abwenden, wenn sie sich von der Mutter trennen – eine Garantie, dass es mit zwei planenden Elternteilen für das Kind besser kommt, gibt es leider nicht.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Traurig dieser pure Egoismus.Ich ich ich will SOFORT… Dass sie den Mann ganz bewusst als Mittel zum Zweck benutzt hat ist höchst unethisch.MÄNNER FÄNGT ENDLICH AN SELBER ZU VERHÜTEN,WENN IHR KEINE KINDER WOLLT.AUCH IN LANGJÄHRIGEN BEZIEHUNGEN.Bald haben es die Linken und Feministinnen geschafft,die Familie abzuschaffen:“eine Familie ist eine „Beziehungsqualität“, es der Frau ohne Mann sowieso besser gehe.Der Mann sowieso nur Kinder missbraucht oder häusliche Gewalt ausübt.Kein Wunder in der heutigen egoistischen Gesellschaft,wo nur noch Karriere und Ego zählt und alles andere abgewertet wird

    • Bärbel sagt:

      Hans Hintermeier, Text-und Leseverständnis ist wohl inexistent bei Ihnen! Sie wurde ungeplant schwanger, und weil sie den „Fehler“ bei sich sah, hat sie den „not amused“ Lebensabschnittspartner aus der finanziellen Verantwortung entlassen und sich bewusst und gewollt FÜR das Kind entschieden! Also nix „Mittel zum Zweck“…

      • Pascal Meister sagt:

        Ungeplant? Gemäss Text hat sie eine Entscheidung getroffen, um schwanger zu werden. Sie hat also die Pille abgesetzt, ohne das ihrem Beziehungspartner zu sagen. Ein Vertrauensmissbrauch, wie er grösser nicht sein kann! Für Männer mit einer klaren Nein-Haltung zur Kinderfrage gibt es nur eine Lösung zum Schutz vor hormonell vernebelten Frauen: Unterbindung, also Vasektomie. Ein kleiner Eingriff, der sehr zur Entspannung beiträgt.

      • Thomas Plüss sagt:

        Ich würde behaupten, dass mein Leseverständnis relativ gut ist, aber trotzdem kann ich aus dem Text eine ungewollte Schwangerschaft nicht ableiten. Im Gegenteil, die Frau hat dem Mann vorsätzlich ein Kind angehängt, wie man so schön sagt.

      • Franz Vontobel sagt:

        Ach? Und darum ist die ganze Geschichte mit „Mein geplantes vaterloses Kind“ überschrieben..? – Nicht, dass man jemanden sehr ernst nehmen soll, der in seinen Schimpftiraden „die Linken und die Feministinnen“ verwendet, aber ihre Interpretation des Ganzen („Sie wurde ungeplant schwanger“) scheint mir dann doch etwas sehr naiv…

      • Bärbel sagt:

        Pascal Meister, aber Sie wissen schon, wie viele Möglichkeiten die Wirkung der Pille ausser Kraft setzen, oder?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Bärbel: Ich glaube Sie haben den Text nicht richtig gelesen, sondern Ihr Frauenbild (Opferabo) darauf projiziert: „Ich habe mein Kind geplant.“. „…Doch in diesem einen Moment im Stau war der Traum des eigenen Kindes plötzlich da und blieb hartnäckig in meinem Kopf hängen…“. Direkter kann man es nicht mehr sagen, dazu braucht man keine Texthermeneutik!

      • Bärbel sagt:

        Herr Vontobel, in der heutigen „freien“ Gesellschaft stellt sich die Frage des geplanten Kindes NACH der Zeugung! Dann kann Frau sich „planend“ damit auseinander setzen ( zugegeben, Zeit dafür steht nicht gross zur Vergügung, in der Regel aber doch 1 Monat), will sie das Kind oder nicht!
        You see: Frau kann also sehr wohl ungeplant schwanger werden und sich dann geplant für das Kind entscheiden!

      • Franz Vontobel sagt:

        Sophisterei…

      • Susi sagt:

        Wo steht denn hier etwas von der Pille?
        Man kann nicht im Stau stehend beschliessen, man möchte schwanger werden und es drei Wochen später sein, wenn man die Pille nimmt, das reicht nicht zum Absetzen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Susi, an der Geschichte ist ja so einiges seltsam – „Auftrag an die Praktikantin: entwirf einen Bl0gbeitrag, der möglichst viele Posts generiert.“

      • Susi sagt:

        @Franz: Ich möchte auch mal Praktikantin sein beim Mamablog… 😀

    • Muttis Liebling sagt:

      Wären Sie der Prototyp Mann, würde ich alle Frauen verstehen, die ihre Kinder ohne Vater grossziehen.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @ ML: Weshalb? Weil ich mich für die Rechte der Männer/Väter einsetzte, die von den Linken und Feministinnen ständig abgebaut werden? Weil ich nicht einfach politisch korrekt irgendwelche Propaganda der Feministinnen/Genderideologie nachplappere und mich so nicht als modernen Hampelmann gebe? Und glauben Sie mir, ich stehe nicht auf der Verliererseite des Lebens und bin frustriert. Ich habe selber einen Sohn und bin glücklich verheiratet (sieht meine Frau auch so). Das allgemeine Männerbashing in der CH macht mir grosse Sorgen, nicht zuletzt wegen meinem Sohn.

      • Muttis Liebling sagt:

        Herr Hintermeier, das CH Familienmodell ist ein Relikt aus der Gründerzeit. Die Verknüpfung von Ehe und Lebensunterhalt stammt aus dieser Zeit der Industrialisierung, als Mann zum Ernährer und Frau zur Hausfrau wurde. Dieses Modell muss weg, da gebe ich Ihnen recht. Wenn eine Ehe getrennt wird, dann muss sie vorbei sein und es darf auch keinen gegenseitigen Unterhalt geben. Getrennt ist getrennt.
        Aber es sind nicht die in CH gar nicht existenten Linken und die wenigen Feministinnen, welche auf diesem Modell beharren. Es sind die bürgerlichen Kreise, welche gegen jede Form des Sozialstaates

      • Muttis Liebling sagt:

        2/ anrennen und dagegen das schwammige Konzept der Eigenverantwortung setzen.

      • 13 sagt:

        Was Sie unter Feministinnen verstehen, weiss ich leider nicht, wir haben da nicht ganz die gleiche Definition, aber bei den Linken bin ich eher überrascht. Sie meinen schon die gleichen Linken, die sich immer wieder für die bessere Vereinbarung von Familie und Beruf und v.a. für ausserfamiliäre Betreuung einsetzen, die dann dazu führen sollen, dass Frauen gerade nicht zu Hause bleiben und sich im Scheidungsfall von ihrem Ex finanzieren lassen, wie dies die rechte Partei mit ihrem Fokus auf dem traditionellen Familienmodell fordert?

      • Sportpapi sagt:

        @ML: Die einzige Alternative zum heutigen Modell heisst Sozialstaat? Und ja, eine Trennung sollte endgültig sein. Aber wie soll das funktionieren, wenn da noch Kinder sind? Die ein Recht auf Umgang haben, und zwar eigentlich nicht nur alle paar Wochen einmal. Genauso wie auch die Eltern – beide! – ein Recht haben, einen guten Kontakt zu ihren Kindern zu pflegen.

      • Muttis Liebling sagt:

        Wenn ich der Samenspender in der zugegeben etwas konstruiert wirkenden Geschichte wäre, würde ich mich nicht als der Vater betrachten und keine Beziehung zu dem Kinde aufnehmen, nicht finanziell und nicht emotional. Es ist das Gegenstück zum Kuckuckskind, welches ich nach einer relativ kurzen Zeitspanne als das meine akzeptieren würde, weil die soziale Bindung die genetische überschreibt.

        Bei Trennung einer mal als langfristig angedachten Beziehung mit Kind muss man den Ex- Partner bis zur Pubertät des Kindes in die Beziehung einbeziehen, aber wie oben, nicht finanziell und nicht emotional.

  • Markus Baumann sagt:

    Drei Fragen: Mädchen oder Junge? Wie regelt die Mutter die Betreuungssituation während sie arbeitet? Welche engen Bezugspersonen ausser der Mutter gibt es?

    • Muttis Liebling sagt:

      Haben Sie den Blog verstanden? Sieht nicht so aus.

      • Markus Baumann sagt:

        Aha. Ich hab also nichts verstanden. Meine Fragen bleiben. Dummer Mann halt. Antwort?

      • Muttis Liebling sagt:

        Alle drei Fragen haben keinen Bezug zum Text. Deren Beantwortung würde nichts zum Thema beitragen.

      • Markus Baumann sagt:

        @muttis liebling: Als Vater, der 12 Jahre lang 4 Kinder als Alleinerziehender betreuen durfte, kann ich Ihnen sagen, dass jede Frage/Antwort sehr wohl etwas beitragen würde. Man könnte dann nämlich ein substantielleres Gespräch führen und sich nicht die üblichen Klischees um die Ohren hauen.

      • Muttis Liebling sagt:

        Herr Baumann, der Blog erzählt die fiktive Geschichte einer Frau, welche sich sehr spät für ein bewusst vaterlos gehaltenes Kind entscheidet. Für die Geschichte ist es vollständig gleichgültig, welches Geschlecht das Kind hat, wie die aussermütterliche Betreuung organisiert ist und wer noch Bezug zum Kind hat. Diese Fragen könnte man nämlich bei allen Kindern stellen und damit sind sie in diesem Kontext irrelevant.

      • Markus Baumann sagt:

        Zu Befehl.

  • Hj sagt:

    Eine eher optimistische Haltung.

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