Schnee, juhee!

Die Schweiz ist hat sich zu grossen Teilen in eine Winter-Märchenlandschaft verwandelt. Schneeflocken wirbeln durch die Luft und setzen sich. Die weisse Pracht lädt ein zum Schlittenfahren, Schneebällewerfen, Schneemännerbauen, Sich-im-pulvrigen-Weiss-Wälzen … was gibt es für Kinder Schöneres!?

François Chalet setzt die Freude über den weissen Winter mit seiner Comicfigur Caspar wunderbar um. Wir hatten ihn im Mamablog schon einmal vorgestellt. Der Künstler und Vater eines vierjährigen Sohnes hält seit der Geburt des Kleinen jeden Tag in einer Illustration fest. Daraus entstanden sind ein Buch mit ausgewählten Bildern und mehrere Animationen.

Viel Spass mit diesen Eindrücken – und geniessen Sie mit den Kindern den Schnee!

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20 Kommentare zu «Schnee, juhee!»

  • François Chalet zeichnet übrigens auch Szenen aus dem Zusammenleben der Generationen – im Magazin GROSSELTERN. Köstlich!

  • Susi sagt:

    Ja, warum sind die Kommentare hier so spärlich? Dabei gäbe es doch so viel darüber zu schreiben, wie gefährlich Schlitteln sein kann. Ich zum Beispiel bin noch glimpflich davongekommen, als ich am 31. Dezember mit meiner Tochter auf den Uetliberg ging, ich bin mit einem gestauchten Steissbein, zwei verstauchten Handgelenken und ein paar Blutergüssen davongekommen. Den linken Arm kann ich mittlerweile auch schon wieder etwas heben. Aber ein Freund von mir wurde mal von seinem beim Aufprall zerbrochenen Davoserschlitten aufgespiesst und starb fast.
    Ich sag ja: Der Teufel ist ein Eichhörnchen.

    • Susi sagt:

      Und ja: Die Bilder oben sind wirklich extrem toll, da kann ich nur beipflichten!

      😀

    • Katharina sagt:

      Susi: Ist Dir das echt passiert? Erinnert mich an meine Jugendzeit. Ich liebe Geschwindigkeit. Also nahm ich manchmal den Schlitten und ging mit der Gondelbahn auf die Fräkmüntegg. Da gab es eine Schlittelbahn, die bis nach Kriens herunter ging. Aber wie das halt so ist, kriegte ich einmal die Kurve nicht so ganz und schlug mir mein Schnäuzchen blutig.

      Der Davoser war aber wirklich gute Handwerksarbeit und blieb in einem Stück. Heute habe ich eher eine Aversion gegen Wasser in kristalliner Form. Nebenwirkungen des milden Wetters. Seltsam: der ewige Sonnenschein macht viele ‚cranky‘.

      • Katharina sagt:

        Wolken und Regen sind oft ein hochwillkommenes Ereignis in der Monotonie. Da es den Verkehr etwas verlangsamt und die Luft wäscht, auch Gelegenheit, tief durchzuatmen.

        Du siehst, unser M.O. ist jammern über den endlosen Verkehr. Eurer ist jammern über Euren Alltag. Eigentlich dasselbe. Und ich bin hier unwitzig langweilig.

      • Susi sagt:

        Katharina: Ja, die Geschichte ist wahr, ging aber gut aus, er überlebte, wie durch ein Wunder sind alle wichtigen Organe verschont geblieben. Der Pfahl ging unten zwischen den Beinen rein und 30cm in den Körper hoch bis unter den Rippenbogen. Horror. Und die Rega brauchte 25 Minuten, weil ein Helikopter von Bern kommen musste, da in Zürich grad alle unterwegs waren (Wintersportsaison, halt). Schlitteln kann schon sehr unberechenbar sein.

        Lieber durch die Schneeidylle wandern und wie du sagst die Stille geniessen, das liebe ich auch! (Wenn ich denn mal still bin).

  • Widerspenstige sagt:

    Köstlich, einfach köstlich wie dieser phantasievolle Papa seine täglichen Erlebnisse mit Sohnemann zu illustrieren versteht. Und genau so ist es während dem Anziehen von warmen Winterkleidern, wo man als Mama ins Schwitzen gerät bis es soweit ist und dann…..kommt dieser Satz: ‚Mami, muss es Pisi machen!‘ (‚Neiiiiiin! Nicht jetzt! Wieso hast Du es mir nicht vorher gesagt?’…. und dann das mit der Schneeballschlacht….einfach herrlich umgesetzt! Kein Wunder hat François Chalet internationale Auftraggeber bis Hongkong, Japan. Chapeau!

    (das meinte ich beim Blog Villa Monte mit Kreativität!)

  • Katharina sagt:

    Man kann ja wirklich mal einfach sagen, dass die Comics sehr schön sind. Und sich daran freuen.

    • Stranger sagt:

      Schneits bi eu au? Nöd hä…. schad.

      • Katharina sagt:

        Nein. Der Schnee auf unseren Sierras ist eine andere Sorte Schnee. Diejenige die viel Geld kostet.

        Aber die Schneevögel, so nennen wir diejenigen, die wegen des vielen Schnees ‚back east‘ hier überwintern, verbringen wohl viel Zeit mit schnupfen desselben.

        Die Einheimischen senden den ‚Back East‘ verbliebenen mit ein bisschen Schadenfreude den hiesigen Wetterbericht. Besonders, wenn wieder mal ein Nor’easter wütet. Heute wird’s 25 C, juhee 😉

        Wegen Wirkungen und Nebewirkungen milden Wetters informieren Sie sich in der Packungsbeilage…

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, das meinte ich auch. Aber das scheint zuviel des Guten zu sein u die Kommentare werden spärlich…. Es fehlt eben den meisten hier in Helvetien an Humor wie ich beim Blog ‚Tagesschule‘ geschrieben habe u dass hier lieber das Motzen über alles als tägliches Freizeitvergnügen angesehen wird. Deshalb ist es nötig, das Schulsystem zu ändern und den kreativen Berufen mehr Gewicht zu geben. Denn was letztlich zählt im Leben ist Zufriedenheit und das Lernen der Leichtigkeit des Seins…

      • Franz Vontobel sagt:

        Ja, WS, sie sind ja eine wahre Humorexpertin und ein richtiger Ausbund an Schalk! Aber natürlich nur innerhalb von Grenzen gell! Satire ist ja kein Freipass! Und sollte eigentlich die Schärfe einer François Chalet Graphik niemals übersteigen…

        *würg*

      • Sportpapi sagt:

        Hm, WS, du beschränkst dich also auf den Genuss der Bilder hier und gibt keinen weiteren unpassenden Kommentar dazu ab?

      • 13 sagt:

        Stimmt, Widerspenstige. Man kann sich hier über die tollen Bilder freuen oder über andere lästern und über das Schulsystem motzen, ob nun ein Zusammenhang besteht oder nicht. Wieso genau haben Sie sich für das zweite entschieden, wenn Sie das erste vorziehen?

      • Widerspenstige sagt:

        Stimmt! Ich hätte mir den zweiten Beitrag schenken können und mich nur einfach freuen können. 😆

      • Katharina sagt:

        Also den Emil finde ich nach wie vor gut. Funktioniert aber nur auf Luzernisch. Ich lachte mich einmal krumm, als ich dort im VBL Bus sass und zwei eine Konversation führten, die wie aus einem Emil-Auftritt war. Er war es aber nicht, obwohl der Bus an seinem Theater (das Kleintheater) vorbeifuhr.

        Über uns Amis gibt es ja wenig Witze. Eher ein Indiz, dass das Volk nicht so witzig ist.

        Zu Jammern: Wenn Nanny Feins Mama anruft und nicht über irgendetwas nörgelt, fragt Nanny Fein: Mama, geht es Dir nicht gut?

      • Katharina sagt:

        WS, wenn Du NY und vor allem die Leute aus Queens mit dem nasalen Akzent kennst, sollte der Witz klar sein.

  • Lala sagt:

    Gestern empörte man sich über Kinderfotos und heute gibt es Werbung für einen Vater der öffentlich alles über sein Kind festhält. Wir leben in einer widersprüchlichen Welt. Mich persönlich regt beides nicht sonderlich auf, der Widerspruch hingegen finde ich schon eindrücklich.

    • Andreas S. sagt:

      @ Lala:
      „einen Vater der öffentlich alles über sein Kind festhält“… Na ja. Haben Sie sein Buch „gelesen“? Mir als Vater kamen die meisten Zeichnungen sehr vertraut vor. Die Bebilderungen von Herrn Chalet empfinde ich mehr als Zeichnungen zu allgemeinen Kinder-Aktionen/Re-Aktionen. Ich sehe meinen Sohn auf alle Fälle in den meisten Zeichnungen wieder…. 🙂

    • Gabriela Braun sagt:

      Liebe Lala, es handelt sich um zwei komplett verschiedene Dinge: François Chalet illustriert sein Erleben mit seinem Kind. Er als Vater zeichnet mit seinen Comics Bilder von und mit seinem eigenen Sohn. Im gestrigen Posting dagegen ärgerte sich die Autorin über Menschen, die ungefragt fremde Kinder fotografieren.

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