Die intimste Frage

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Auch sie hört die Frage immer wieder: Jennifer Aniston, im Gegensatz zu ihrem Ex Brad Pitt, noch ohne Kind(er). Die Schauspielerin im Jahr 2012. (AP Photo/Chris Pizzello)

Vor wenigen Tagen habe ich mir einen Besuch beim Coiffeur meines Vertrauens gegönnt. Ich reserviere mir dafür also drei Stunden (Wahnsinn, oder?), lasse mich im Salon in einen schwarzen Nylonumhang hüllen, mit Kaffee und Frauenmagazinen zudecken und mir den Kopf mit einer brennenden Paste bestreichen. Ich blättere etwas lustlos in einer «Vogue». Doch die Aufmerksamkeit schenke ich nicht dem Hochglanzmagazin in meinen Händen, sondern den Gesprächen rund um mich herum.

Die Kundin rechts von mir hat Alustreifen im Haar und redet in einem fort von ihrer Schwiegermutter. Sie tue nie, was man ihr sage, klagt die Enddreissigerin. «An unserer Hochzeit wollten wir keine Blumen in der Kirche, absolut nicht», erzählt sie der Coiffeuse, die ihr Haarsträhnen färbt. «Doch natürlich war die Kirche bis zur Decke hin mit Blumen geschmückt.» «Echt?» «Echt! Ich fühlte mich wie an einer Beerdigung.» Die Schwiegermutter habe ihr den Tag vermiest, sagt sie weiter.

Ich schaue nach links. Der Frau neben mir kullern zwei, drei Tränen über das Gesicht. Sie erzählt der Angestellten, dass ihre jüngste Tochter vor zwei Tagen ausgezogen sei. Bald gehe wohl auch ihr Mann. Das alles stimme sie traurig.

Mein Coiffeur kriegt nichts davon mit. Als ich ihn Minuten später frage, wie es ihm gehe, sagt er «eigentlich gut». Doch sein Sohn sei vor kurzem 18 geworden und rede davon, von zu Hause auszuziehen. Zum Glück habe er noch zwei jüngere Kinder. Sie wohnten noch ein paar weitere Jahre bei ihm und seiner Frau. Der Coiffeur erzählt, wie er den Kindern beim Sonntagsbrunch ein Generationenhaus schmackhaft machen wollte. So würde die Familie für immer zusammenbleiben – doch die drei lachten ihn bloss aus. Wir grinsen uns an. Ich kann ihn verstehen.

Mein Blick wandert wieder nach rechts. Die zwei Frauen palavern nicht mehr über die Schwiegermutter, sondern über gemeinsame Bekannte («Emilia ist schon wieder geschieden?»), welche Freundinnen sich nach den Geburten ihrer Kinder zu Langweilerinnen verändert hätten – und wer sich aus deren Bekanntenkreis erdreistet habe, ihnen die schlimmste Frage aller Fragen zu stellen: jene nach dem ersten Kind.

Die Coiffeuse und die Kundin sind sich einig: Diese Frage geht gar nicht. Man stellt sie keinen Frauen – schon gar nicht, wenn sie Mitte dreissig sind. «Wann wollt ihr denn Kinder?», äffen die zwei ihre Tanten, Mütter, Freundinnen und Bekannten nach. Sie reden über «die intimste Frage, die es überhaupt gibt», und den gesellschaftlichen Druck, den sie als Frauen ohne Kinder verspürten. (In der «Huffington Post» gabs kürzlich einen Artikel dazu mit dem Titel «Hört auf, uns zu verurteilen! 23 Sätze, die sich kinderlose Frauen ständig anhören müssen.»)

Sie beginnen darauf Sätze und Strategien auszutauschen, die man in einer solchen Situation anwenden könne. Die will ich Ihnen nicht vorenthalten. Wenn also jemand fragt, ob man nicht bald Kinder wolle, und man aus welchen Gründen auch immer nicht darauf antworten mag, sagt man am besten:

  • Aber sicher, nächstes Jahr. (Der Satz wird besser, je älter man ist)
  • Wenn ich an all meine Freunde mit Familie denke … Ach nein, du, wir wollen weiterhin frei und ungebunden sein.
  • Ich habe noch so viel Zeit. Mein biologisches Alter ist nachweislich zehn Jahre tiefer als mein Jahrgang. – Dann soll man sich schwungvoll wegdrehen und gehen.

Die anderen Sätze gehen im Föhnlärm unter. Nach zwei Stunden und dreissig Minuten verlasse ich das Geschäft. Die Haare goldblond (auch die grauen) und zu einer Frisur geföhnt, fühle ich mich fünf Jahre jünger. In Gedanken bei den Geschichten zu Kindern, Beziehungen, der Familie. Und einem Grinsen auf dem Gesicht.

84 Kommentare zu «Die intimste Frage»

  • Jeanclaude sagt:

    Schön, gibt es diese Kolumne. Als Recherche für derart weltbewegende Artikel genügt den Journalistinnen ein Besuch im Coiffeursalon. Wieso nicht mal im Waschsalon? Zum Thema: tragen Sie gerne altmodische Unterwäsche?

  • Jessica sagt:

    Ich finde diese Frage geht gar nicht und sollte überhaupt nicht gestellt werden. Es geht niemanden etwas an und ist absolute Privatsache. Zudem weis das gegenüber ja nie in was für ein Wespennest es da Sticht. Ich stelle mir nur vor ein Paar will schon lange Kinder und es klappt nicht. Wie furchbar muss dann diese Frage erst dann sein!!! Leider verstehen die meisten Menschen nicht, egal welche Art von Antwort man ihnen gibt, dass Sie aufhören sollen so etwas zu Fragen. Jeder muss doch selber wissen wann er bereit ist für Kinder und niemand ausserhalb hat das zu be-/verurteilen.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Wieso macht Ihr aus dieser Frage so ein Theater. Ich stelle solche Fragen, gestehe der Zielperson aber auch zu, ausweichend zu antworten (die höfliche Version von “ Das geht Dich einen Scheiss……. an!). Man kannt ganz einfach sagen, wir haben uns noch nicht entschieden und dann das Thema wechseln. Man ist nicht gezwungen, ganz detailliert die Gründe darzulegen. Will oder kann ich eine Einladung nicht annehmen, dann sage ich einfach: „Tut mir leid, da habe ich schon einen Termin.“ Ich werde nie verstehen, wieso Leute dann zu ausführlichen Erklärungen ansetzen und sich unglaubwürdig machen.

  • Hugo Ammann sagt:

    Der Titel ist irreführend. Müsste heißen „Die privateste Frage“. Unter „intim“ stelle ich mir etwas anderes vor. ..;-)

  • hubert sagt:

    wenn die NSA mithört, behält sie es wenigstens für sich
    ich glaube ich gehe nie mehr zum Coiffeur

  • Markus Schneider sagt:

    Ohne Supelative geht’s einfach nicht, wenn man schon nichts zu berichten hat. Intimste Frage, lächerlich! Selbst die Frage nach der längst nötigen Entfernung Ihrer Genitalwarzen ist intimer.

  • mariolino sagt:

    „Habt Ihr noch keine Kinder geplant ?“
    „Das hat seine Schwierigkeiten. Wir sind naemlich beide
    a) noch unschuldig
    b) schwul

    „Kommt bald ein zweites ?“
    „wir wollen zuerst sehen was aus dem ersten wird“
    „das erste muss erst alt genug sein, dass es das zweite uebers Wochenende babysitten kann “

    Bloede Fragen darf man, muss man bloed beantworten. Die gleichen Leute fragen auf Geschaeftsanlaessen :
    „Und was machen Sie ? “
    a)“schnaufen, das kann ich am besten, mache ich schon seit meiner Kindheit“
    b) „Im Moment verprasse ich das elterliche Erbe .
    c) “ Ich bin Indoor-Hanfbauer

  • Heidi sagt:

    Noch schlimmer finde ich die unausgesprochene Frage, nämlich den Blick auf den Bauch! Das sagt alles. Ging mir jahrelang auch so, jetzt bin ich bald 50 und somit stellt sich die Frage gottseidank bei mir nicht mehr. Und kinderlos bin ich geblieben; wenn auch nicht ganz unfreiwillig, aber ich bereue nichts, im Gegenteil!

  • Katharina sagt:

    Mir ist diese Fragestellung fremd. Ich kann doch, je nachdem welcher Art die Beziehung zum Fragesteller ist, einfach sagen, ich möchte diese Frage nicht beantworten, weil wir nicht die dazu nötige Nähe haben. Dem Fragesteller war das vielleicht nicht bewusst. no offense taken.

    • Muttis Liebling sagt:

      Nur so. Jeder darf alles fragen und sich damit offenbaren. Ich muss das mit meiner Antwort nicht.

    • Widerspenstige sagt:

      Ich würde sagen, je nach Beziehung zum Fragenden, ob es sonst noch etwas Interessantes über mich zu fragen gebe. Dies untermalt mit einem entsprechend maliziösen Lächeln.

  • Zähmer sagt:

    Die Frage nach dem Kind ist unterschwellig beleidigend, aber die scheinbar harmlose Frage – meist von Frauen – an einen vielleicht nicht mehr ganz jungen Mann, ob er eine Freundin habe, ist noch weitaus persönlicher und perfider. Damit sind nämlich immer eine Menge Unterstellungen und Herabsetzungen verbunden, egal, wie dann die Antwort lauten wird. Reagieren sollte man vielleicht ganz dreist mit „Hab ich’s nötig?“ oder „Was heißt hier eine?“.

    • clados sagt:

      Da hast du recht, das habe ich auch schon sehr oft mitbekommen. Es ist sogar so, dass man extra fragt, wenn man die Antwort GENAU weiss. Dabei ist dies überhaupt kein Grund sich über jmd. lustig zu machen.
      So doof, wie sich Menschen immer versuchen über den Anderen zu stellen. Man ist nicht verpflichtet einen Partner zu haben und man hat das ganze Leben Zeit, jeden Tag jmd. kennen zu lernen, also wieso soll man sich immer stressen lassen ich finde das nicht peinlich, gar nicht!

      • Muttis Liebling sagt:

        Man hat nur eine kurze Zeit der Partnerschaftsfähigkeit. Ich habe noch keinen >30- jährigen kennengelernt, der beziehungsoffen ist. Je älter, umso mehr muss der Partner Erwartungen erfüllen. Das ist aber nicht mehr Partnerschaft.
        Kennenlernen kann man viele.

  • Maria sagt:

    Ich finde die Frage nicht per se unangemessen. Es spielt eine grosse Rolle von wem sie gestellt wird, in welchem Zusammenhang – und nicht zuletzt in welchem Tonfall!
    Jedoch bringt diese Frage auch mich persönlich normalerweise in Verlegenheit. Ich müsste, um sie zu beantworten, ein sehr dunkles Kapitel meiner Lebensgeschichte anschneiden, welches ich normalerweise immer im Dunkeln lasse. (Und wo ich weiss, dass 99.99 Prozent der Menschen mit „so was“ dann doch lieber nicht konfrontiert werden wollen… )

  • 13 sagt:

    Nachwievor die schlimmste aller Fragen, die aber komischerweise gesellschaftlich akzeptiert wird, empfinde ich: „War es geplant?“ Das tönt für mich immer ein bisschen wie „Habt ihr Euch es wirklich gut überlegt oder wart ihr einfach zu doof zu verhüten?“ Im Gegensatz zur Frage nach dem Kinderwunsch lässt sich dabei auch ein wirkliches Interesse bleiten oder ein weiteres Gespräch darauf aufbauen, sie ist also sinnlos. Und das schlimmste ist, die Leute sind eingeschnappt, wenn ich jemandem von der Schwangerschaft einer Dritten erzähle und dieses Detail nicht weiss. Als sei die Frage ein Muss.

    • Sportpapi sagt:

      Andererseits: Lieber direkt fragen, als Spekulieren…

      • 13 sagt:

        Warum denn spekulieren? Sagen Sie mir irgendeinen Grund, weshalb das relevant sein sollte!?

        Durch die Frage des Kinderwunsches erfahre ich etwas über die Person. Ihre Wünsche, ihre Träume, Zukunftspläne oder auch Probleme und Trauer. Aber wenn ich ein Kind bekomme und mich für dieses entschieden habe (entweder vor der Schwangerschaft oder dann halt in den ersten Wochen), dann spielt es doch keine Rolle, ob es sich um ein geplantes Kind oder ein geplatztes Kondom handelt. Das ist ja der Punkt, es ist einerseits privat und andererseits völlig unwichtig. Das ist wie nach der Stellung fragen…

      • Sportpapi sagt:

        Nach welcher Stellung? 🙂
        Es gibt auch Leute, die sich dafür interessieren…
        Da ich nicht so häufig beim Damen-Coiffeur bin, weiss ich auch nicht so genau, weshalb dort (und andernorts) solches spekuliert wird. Dass es ein Thema ist, über das getratscht wird, wenn die beteiligten Partner jung oder erst frisch zusammen sind, das weiss ich aber bestimmt.

    • Muttis Liebling sagt:

      Darauf gibt es nur eine Antwort: Kinder plant man nicht, die kommen von selbst, wenn man nicht zu der Minderheit der Infertilen gehört, oder das Kinder- Nichtbekommen plant. Denn nur Kinder- Nichtbekommen kann man planen, Kinder bekommen kann man sich zum Ziel setzen, aber nicht wirklich planen.

      • 13 sagt:

        @ML
        Das ist Wortklauberei. Man kann Kinder planen, nur wie bei allen anderen Plänen nicht garantieren, dass der Plan aufgeht und zwar genauso wie man es sich wünscht. Der bewusste Verzicht auf das Planen des Kinder-Nicht-Bekommens (umgangssprachlich auch Verhütung genannt) ist nämlich schon ein Plan.

  • Phoebe sagt:

    weiss nicht, wozu brauche ich ein Kind? Ich habe doch schon einen Mann! 😉 da Lachen dann alle…

    • Muttis Liebling sagt:

      Der Frau eines Kollegen mit zwei Kindern sage ich gern, sie sei alleinerziehende Mutter von 3 Kindern und sie ist es wirklich.

  • Sabrina sagt:

    Ich bin unfruchtbar.
    Solange ein Kind kein Thema war, habe ich auch gesagt, es sei kein Thema. Als ein Kind, dann Thema wurde und es nicht klappte, habe ich das immer noch gesagt, weil ich die Frage unangenehm fand.
    Seitdem klar ist, das es keine Chance gibt (was ich als Befreiung empfunden habe) – sage ich klar und deutlich, das ich unfruchtbar bin und nein, auch mit Nachhilfe würde es nicht gehen – einzig eine Leihmutter könnte helfen.
    Kinder sind keine Selbverständlichkeit, sondern ein Geschenk – leider sehen zuviele Menschen dies nicht so – deshalb plädiere ich für Offenheit.

    • Muttis Liebling sagt:

      Schade, dass vielen fertilen Frauen dieser Blick versagt bleibt. Kinder sind nicht das Wichtigste im Leben, aber ein Drittel der Trias erfüllte Familie, erfüllter Beruf und erfüllter Kinderwunsch. Nur alles drei gemeinsam ist erfülltes Leben.

  • urs sagt:

    ui, mir scheint, die leute sind da sehr empfindlich. ist doch egal, was und wie jemand fragt. mit genügend selbstbewusstsein kommt einem die frage dann nicht zu nah. und was die privatsache angeht: nun ja, dank facebook etc. weiss ich leider auch von all meinen *freundinnen*, wann sie periode haben, abgetrieben haben, chlamydien haben etc. da scheint mir die – aus natürlicher und freundschaftlicher neugier gestellte – frage nach kindern relativ harmlos. aber eben, die empfindlichkeit ist eine sehr subjektive sache…

  • Mamma sagt:

    Ja ja, die doofen Fragen stellen immer nur die anderen.. Zum Coiffeur gehe ich übrigens, um meine Ruhe zu haben: 1h in eine Zeitschrift blättern, ohne zu quatschen, quenglige Kindern zu bespassen, Handy abzunehmen und und und. Und als man früher noch rauchen konnte, ja dann war zum Coiffeur gehen richtig toll!

    • Muttis Liebling sagt:

      Ja, der Nichtraucherschutz hat eine ganze Kultur zerstört. Es gibt in viele Teilen Deutschlands noch 1-Mann Herrenfrisiersalons, in denen vor allem geraucht und Bier getrunken wird.
      Ich kenne das noch aus meiner Jugend, wenn einer von uns gezwungen wurde, sich die Haare schneiden zu lassen (Einberufung zur Armee), ging die ganze Clique mit einem Kasten Bier und 3 Zigarettenschachteln mit.
      Ich bin zwar Nichtraucher, aber das Rauchverbot kann ich nur verachten.

  • Thorsten Juhl sagt:

    och wie schrecklich. den Termin bei Coiffeur überlebt. Echt, Frauen haben ja gewalitge Probleme.

  • Sabine sagt:

    Ich finde, jeder kann fragen, was er will – muss dann halt aber damit leben, dass die Antwort vielleicht nicht ganz ehrlich ist. Ich bin 40ig und stehe dazu: ich will keine Kinder, mein Partner, der 10 Jahre jünger ist, auch nicht. Ich habe kein Problem, dass auch offen so zu sagen (und er schon gar nicht). Übrigens: das Kinder-Machen-Üben gefällt uns dafür viel besser ;-).

  • Inzwischen Mama sagt:

    Mein Mann musste sich mal die Frage gefallen lassen, ob er denn wisse wie es gehe? natürlich „witzig“ gemeint, aber dennoch total daneben. Kinderkriegen ist eine höchst persönliche Sache. Ich frage ja auch nicht nach, wie’s so im Bett klappt!

    • Sportpapi sagt:

      Aber ich bin sicher, bei der Coiffeuse werden Sie auch auf diese Frage Antworten bekommen (selbst ohne die Frage zu stellen). 🙂

  • Alex sagt:

    Die Frage nach dem Kinderwunsch geht wirklich nicht. Ich habe auch schon geantwortet: Es ist übrigens unfreundlich, eine solche Frage zu stellen. Damit war es meistens erledigt. Die Fragenden meinen es sicher nicht böse oder überlegen schlichtweg nicht, ob diese Frage angebracht ist. Aber es gibt genügend Beispiele von Paaren, die x Fehlgeburten hinter sich hatten, und da kann diese Frage einfach grausam sein. Ich finde die Idee von Lala mit den blöden Gegenfragen sehr gut. Damit hält man den Leuten einen Spiegel vor und regt vielleicht zum Nachdenken an.

    • Sportpapi sagt:

      Hm. Wenn jemand mir aber auf alle persönlichen Fragen keine Antwort geben möchte oder mir mit blöden Sprüchen kommt, werde ich halt nicht mehr fragen. Und mein Interessse und die gemeinsamen Aktivitäten mit dieser Person schnell einstellen. Ich frage ja nicht aus Blödsinn, sondern aus persönlichem Interesse an der anderen Person.
      Ich mag auch nicht auf sämtliche Fragen verzichten, nur weil die kleine Chance besteht, dass jemand in diesem Bereich vielleicht eine Tragödie erlebt und zudem mit der Frage nicht umgehen kann. Soll ich nicht mehr nach Beruf fragen, weil man ja arbeitlos sein könnte?

      • Muttis Liebling sagt:

        Im groben stimmt es schon, dass es keine falschen Fragen gibt, nur falsche Antworten. Es gibt im groben auch keine unpassenden Spässe, selbst wenn die zu Lasten von Randgruppen gehen. Das liegt nicht am Thema, sondern daran, dass Fragen Fragen und Spässe Spässe sind.
        Irgendwo, ganz hinten gibt es noch Pietät und schützenswerte Privatheit, beides wird im Zeitalter von PC aber viel zu hoch bewertet, bzw. viel zu niedrigschwellig angesetzt.
        Meine engste Kollegin war deutlich befreit, als ich das Thema Kinderwunsch einst angesprochen habe.

  • Mike sagt:

    Wenn ich als Mann sage, dass ich keine Kinder will, dann ist man auch der Meinung, ich hätte mich gefälligst zu erklären, als ob das jemanden etwas anginge. Und wenn ich denn Leuten dann die Wahrheit sage, werden sie sauer. Also habe ich mir mittlerweile eine oder zwei dümmliche Smalltalk-kompatible Sprüche zurecht gelegt, mit denen ich das schnell abhaken und das Thema wechseln kann. Für Taktlosigkeit gibt’s nunmal kein Heilmittel, vor allem bei Menschen, die die Fortpflanzung für den wichtigsten Lebenszweck halten.

  • Lala sagt:

    Meistens stören einem solche Fragen, nur dann wenn man mit diesem (egal welchem Thema) nicht im Rheinen ist.
    Sonst, gilt für jede Frage, Spiess umdrehen und die Gegenfrage stellen. WARUM WILLST DU DAS WISSEN?
    funktioniert immer. Beispiele: wann wollt ihr Kinder, jetzt wollt ihr aber keine mehr, was verdienst du, was hat euer Haus gekostet, habt ihr noch Sex, bist du schon mal fremd gegangen…..
    Jedes dieser Themen ist sehr persönlich und will nicht mit „allen“ besprochen werden.

    • Muttis Liebling sagt:

      Einkommen und Kinder sind nicht privat, die Kinder sieht man und in den meisten zivilisierten Ländern gibt es kein Steuergeheimnis, Einkommen und Vermögen werden in öffentlichen Registern erfasst und allgemein zugänglich gemacht.
      Nur sexuelle Gewohnheiten sind eine der ganz wenigen Privatheiten.

      • Stephan sagt:

        Einkommen ist privat. Kinder sieht man, klar. Aber den KinderWUNSCH sieht man nicht. Und ob man den hat oder nicht ist definitiv privat.

      • Muttis Liebling sagt:

        Befragungen zeigen, dass alle präpubertären Mädchen Kinder wollen, alle die dann mit >18 dagegen entscheiden, werden dazu fremd beeinflusst. Das lässt sich verhindern und dann ist der Kinderwunsch wieder bei 100% und niemand muss den nachfragen.
        Einkommen ist etwas anderes, das muss unbedingt öffentlich verhandelt werden, nicht zuletzt damit jeder weiss, wer parasitär lebt, also ein Einkommen erzielt, welches allein durch Arbeit nie erreichbar ist. In CH schätzungsweise alles, was > 200.000 Franken beträgt.

      • alien sagt:

        In der Tat ist es mir nicht einsichtig, wieso das Einkommen privat seinsoll.

  • Muttis Liebling sagt:

    Die Frage ist weder intim, noch illegitim. Jeder Mensch muss sich am Grad seiner Beteiligung an den beiden notwendigen Reproduktionsprozesse messen lassen, dem biologischen und dem sozialen. Kinder bekommen und erziehen ist nicht privat.

    • U. Knecht sagt:

      +1

    • dres sagt:

      Was haben Sie genau gefrühstückt?

      • Rémy sagt:

        Was er heute gefrühstückt hat kann man nicht sagen, aber was seine Grosskinder, die notwendigen Erträge aus seinem Reproduktionsprozess, essen werden kann ich mal mutmassen: Soylent Green!

    • Rémy sagt:

      Wenn mal 20 Milliarden Menschen sich auf der Welt drängen wie in der Tokioer U-Bahn werden Ihre nachfahren Sie effektiv an Ihren „notwendigen Reproduktionsprozesse“ (sic!) messen…ob dann Ihr Andenken ungeschoren davon kommen wage ich zu bezweifeln.

      • Muttis Liebling sagt:

        Die Hauptursache der Bevölkerungszunahme ist der Lebensverlägerungsprozess, nicht die Geburtlichkeit. Kürzer leben ist effizienter und auch klüger, als weniger oder gar keine Kinder zu bekommen.
        Wir sind biologisch wie sozial auf eine Generationsdauer von 20 und einer Lebensdauer von 60-65 Jahre optimiert. Bei Beibehaltung dieser Parameter und im Mittel 2-3 Kinder gibt es kein globales Bevölkerungswachstum, wohl gibt es dieses, wenn ein Teil der Menschen plötzlich 80 Jahre und älter wird. Zudem zerstört die lange Lebensdauer die demografische und damit die soziale Struktur.

      • Muttis Liebling sagt:

        Wer es ernst meint mit der Überbevölkerung probiert am ersten Tag nach der Pensionierung aus, ob nicht doch Flügel wachsen, wenn man aus dem 10. Stock springt.

      • Rémy sagt:

        Laut Statistik 2011 beträgt die weltweite Bevölkerung unter 15 Jahre 27% und über 65 Jahre 8%…wer die Menschheit als gesamtes betrachtet wird da schnell feststellen dass Ihre Aussage dem Gegenteil der Wahrheit entspricht…Wer 2014 noch nicht festgestellt hat dass es westlich von Basel und Genf, nördlich von Schaffhausen, südlich von Locarno und östlich von Chur auch noch etwas gibt (die restliche Welt, auch „nicht-Schweiz“ genannt) ist meiner Meinung nach nicht qualifiziert um an dieser Diskussion teilzunehmen.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Rémy, das entspricht dem Modell der Bevölkerungspyramide und weltweit gesehen ist auch alles im Lot. Nach allen Berechnungen wird die Weltbevölkerung 2065 ein lokales Maximum von 9 Mill. einnehmen und danach schrumpfen. Geburtlichkeit ist indirekt, Lebenserwartung direkt proportional zum Wohlstand.
        Aber 9 Millionen Menschen sind kein Problem für die Erde, nur muss man den Wohlstand im Westen dazu auf ca. 1/3 eindampfen, wodurch dann als erfreulicher Nebeneffekt auch die Lebenserwartung sinkt. Dann auch wieder in CH 30% Bevölkerung im Kinder- und Jugendalter und möglichst keine Pensionäre.

      • alien sagt:

        Ehrlich gesagt, stimme ich ML heute zu. Der Mensch IST die Umweltbelastung. Aber 9E9 Menschen werden das globale Maximum der Erdbevölkerung sein, mehr werden es wohl nie mehr werden.

  • Thomas sagt:

    Einfach mal antworten „Nach 4 Fehlgeburten haben wir es aufgegeben“, da wird es aber still im Saal. Ich finde die Frage wirklich voll daneben, Bei uns im Bekanntenkreis ist auch ein Paar wo es aus gesundheitlichen Gründen nicht funktioniert hat und die sich solche Bemerkungen wie „na sollen wir mal zeigen wie es geht?“ anhören müssen, ohne das der Fragesteller überhaupt einen Ahnung hat durch welches Leid die Beiden gegangen sind.

  • Lea sagt:

    Uns wurde diese Frage in unseren 10 kinderlosen Jahren zum Glück nie gestellt. 8 davon waren Kinder kein Thema (da hätte die Frage höchstens genervt), 2 davon haben wir uns ein Kind gewünscht (in dieser Zeit hätte es mich mitgenommen). Kurz nach der Geburt unserer Tochter musste ich dann die Erfahrung machen, dass es offenbar gang und gäbe ist zu fragen wie es denn mit einem Zweiten aussehe. Meine Annahme: mit dem 1.Kind zeigten wir dass wir a)Familie wollen b) es ja klappt bei uns. Und was wenn es eben nicht so schnell klappt? Oder man nicht mehr als ein Kind möchte? Frage ist zu persönlich!

  • 13 sagt:

    Ich finde die Frage nach dem Kinderwunsch nicht besonders schlimm. Oft ist es einfach Interesse und man kann ja immer sagen, dass es gerade kein grosses Thema ist und man dann sehen wird. Je besser man die Person kennt, desto ehrlicher und offener kann man sein. Als wir aber die erste Schwangerschaft verkündeten, kam aber von einigen die Reaktion: „Wow, gratuliere. Ich wusste gar nicht, dass ihr ein Kind wollt“. Da war ich dann schon irritiert. Hätte ich ein Rundmail machen sollen, „wir sind gerade dran und hoffen, dass es klappt. Testergebnis in 14 Tagen!“? 😉

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Eine solche Reaktion hätte mich also auch irritiert. Einie Leute haben echt „einen Flick fort“… Es kommt auch und vor allem auf die Art und Weise an wie gefragt wird. Ich finds ein grosser Unterschied ob gefragt wird „habt/wollt ihr Kinder?“ oder „bist du immer noch nicht schwanger?“. Erstere habe ich auch schon gestellt, gerade bei Leuten die ich neu kennenlerne und aus Interesse. Letztere käme mir nie in den Sinn, es kann auch gut sein, dass die Paare ungewollt kinderlos sind oder gerade eine Fehlgeburt verarbeiten müssen etc. Da schmerzen solche dummen unbedachte Fragen einfach unnötig.

  • Römy sagt:

    Die lächerlichste der 23 aussagen im HuffPost Artikel ist die mit der Einsamkeit im Alter: die Altersheime sind voll mit Leuten die sich für Kinder entschieden haben, die aber höchstens einmal im Jahr besuch erhalten…deren Frust ist meiner Meinung nach viel grösser als den derer, die wissen wieso sie niemand besucht, denn sie haben sich für die Umweltschonendere Lösung entschieden: der Überbevölkerung der Welt nicht auch noch beizutragen!

    • Rolf Eberle sagt:

      So ein Blödsinn!

      • Francesca sagt:

        Aber Rolf! Wenn es keine Menschen gäbe, wäre die Erde ein Paradies! Keine Luftverschmutzung, kein Stau…

    • Rémy sagt:

      @Rolf: Aufgrund Ihrer fundierten, tiefgreifenden Argumentation nehme ich an dass Sie sich aufschlussreiche Gedanken zu diesem Thema gemacht haben
      @Francesca: Sie haben vollkommen Recht, aber eine solche Ansicht kann man nur haben wenn man den Mensch nicht als Mass aller Dinge ansieht, sondern als Bedrohung für die Erde und die anderen Menschen. Anders Ausgedrückt: finden Sie es wünschenswert wenn wir uns ungebremst Vermehren wenn heute schon einen Drittel der Menschheit unterernährt ist und die anderen zwei Drittel sich mit Naturzerstörender Landwirtschaft ernährt?

    • Marianne Meier sagt:

      Genau das erlebten wir auch in einem Heim.
      Da wir meinen Vater täglich besuchten, freuten sich diese Menschen halt auf uns.
      So erfuhren wir, dass eine Frau eine grosse Kinderschar hatte – und kaum besucht wurde. Sie war sehr verbittert.
      Eine andere Frau hatte keine Angehörigen und war früher sehr selbstständig. Sie konnte sich den Umständen entsprechend gut mit der schwierigen Situation abfinden – mit den normalen Zwischentiefs in dieser Situation.
      Kinder zu haben, um später versorgt zu sein, ist kein guter Entscheid.
      Das Leben hält sich nicht immer an unsere Pläne!

  • Marianne Meier sagt:

    – Hast du schon einen Freund?
    – Wann heiratet ihr?
    – Wann kommt das erste Kind?
    – Ja, wollt ihr denn keine Kinder?
    – Wann kommt das zweite Kind?
    – Bist du jetzt schon Grossmutter (mein Sohn war gut 20 Jahre alt und hatte keine Freundin!)?

    Solche stumpfsinnigen Fragen gehen echt auf den Geist! EIN INTELLIGENTER MENSCH TUT DAS NICHT!
    Dieser Fragesteller hatte selber eine komplizierte Biographie (2. Weltkrieg in A). Selbstverständlich habe ich ihn nie danach gefragt. Die Infos wurden mir durch seine Tochter (meine Schulfreundin) zugetragen, weil SIE es so wollte.

    • Francesca sagt:

      Das ruft doch geradezu nach guten Antworten! Also mir macht das Spass. „Einen Freund? Nein, zwei, ich kann mich nicht entscheiden“, „Heiraten? Was spendest du? Wir sind noch am Sammeln.“ „Da musst Du den Storch fragen“. „Wir sind noch in der Evaluationsphase“. „Grossmutter? Meinst du offiziell oder inoffiziell?“. Nicht ins Bockshorn jagen lassen.

      Ich hatte einmal einen Freund, der einen langjährigen Scheidungskrieg führte (schon lange, bevor ich mit ihm ging). Da wurden wir gefragt, ob wir verheiratet seien. Ich sagte: „ja, zur Hälfte“. Die haben fast ihre Teller verschluckt.

  • Sportpapi sagt:

    Zum Glück dauert mein Coiffeurbesuch höchstens 15 Minuten. Und das Gespräch beschränkt sich auf ein absolutes Minimum. Denn von dem Beschriebenen möchte ich vieles – von wildfremden Menschen – gar nicht mitbekommen. Dafür habe ich allerdings auch kein Problem mit persönlichen Fragen von Menschen, die ich kenne und die sich für mich interessieren.

    • 13 sagt:

      Oh ja, die weiblichen Coiffeur-Besuche haben es in sich. Mein Schockerlebnis war, als eine Coiffeuse meinen Haarschnitt zum Anlass genommen hat, mir jedes Detail über die Vasektomie ihres Mannes zu erzählen. Ich habe danach den Salon gewechselt aus Angst, er würde mal reinspazieren und mir würde die Frage rausrutschen, wie es ihm denn heute damit gehe. Manchmal ist es schlicht und einfach zuviel Information.

    • Carolina sagt:

      Coiffeurbesuch ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen! Die grossen und kleinen Dramen, die zum Teil skurrilen Gespräche, die ich für mein Leben gern belausche, diese Merkwürdigkeit, dass vor allem Frauen sich intimste Details aus ihren Leben erzählen: I love it! Ich höre mir noch so gern an, was die jeweilige Coiffeuse alles zu erzâhlen hat, für mich ist das wie am Flughafen Menschen beobachten.
      Mein Mann ist ähnlich gestrickt wie Du, SP: er geht zu einem Italiener, der nur das Allernötigste sagt und nach einer Viertelstunde steht er wieder auf der Strasse.

      • Carolina sagt:

        Was man allerdings 3 Stunden lang beim Coiffeur macht, ist mir ziemlich schleierhaft, Frau B!

      • 13 sagt:

        Ach, Männer können das genauso. Im Heimatdorf meines Mannes, gehen alle Männer zum gleichen Coiffeur. Wenn wir dorthin in die Ferien gehen, geht er sich jeweils als erstes die Haare schneiden, kommt nach sage und schreibe 4 Stunden zurück und kann mir den gesamten Dorfklatsch wiedergeben, als würde er dort wohnen und nicht nur alle 3-4 Monate hinfahren.

        Ich gehe inzwischen jeweils zu einer Frau, die ihn schon seit seiner Geburt kennt. Die beteuert mir dann lange wie super er ist und wie froh sie sei, dass er eine so tolle Frau gefunden hat. Danach stimmt das Ego und die Frisur 😉

      • Sportpapi sagt:

        Das muss wohl auch mein Italiiener sein, zu dem ich seit Kindheit gehe… Dann lieber nach den 15 Minuten für die nächsten Stunden rüber an den Stammtisch… 🙂
        Wobei dort zwar auch Klatsch und Tratsch und viel Politik diskutiert wird. Aber irgendwie viel weniger so persönliche und eigentlich intime Geschichten. Da ticken Männer und Frauen wohl völlig anders.

      • Andreas sagt:

        Ich ging nach vielen Jahren auch wieder mal zum Dorfcoiffeur, bei dem ich schon als Kind immer ging.
        Die Lehrtochter begann mir die Haare zu schneiden und die Chefin hat natürlich nachgefragt, was ich so mache und auch ob ich schon verheiratet sei. Zum Glück hat mir die Lehrtochter vor Schreck nicht das Ohr abgezwackt, als ich geantwortet habe, dass ich in vier Stunden heiraten werde…

  • Philipp Rittermann sagt:

    es gibt nur eine, intimste frage. -> wann, oh meine holde, füllst du bier auf?!

  • Francesca sagt:

    Man kann einfach ehrlich antworten, ja, nein, es klappt bislang nicht. Ich will, er nicht, er will, ich nicht, wir wissen’s noch nicht. Nervig ist bloss das Affentheater, welches die Frauen wegen dieser Frage machen. Hab ich nie verstanden.

    • Simone Rothen sagt:

      Und was wenn man nicht ehrlich antworten will, weil es schlicht und weg Aussenstehende rein gar nichts angeht??

      Wir erwarten momentan Zwillingen, meistens die 1. Reaktion: ‚Ja, habt ihr denn Zwillinge in der Familie?‘ (um versteckt nach der Enstehung zu fragen..) Wollen die Leute auch gleich noch einen Film der Zeugung sehen?

      • Martina sagt:

        Ja die Frage nach den Zwillingen in der Familie kenne ich! Ich sage dann einfach jeweils „Ja, jetzt schon!“… 🙂

      • Lea sagt:

        Das ist tatsächlich immer die erste Frage wenn man erfährt dass XY Zwillis erwartet: haben die wohl nachgeholfen??? Diese Frage kommt häufiger noch wenn das Paar schon seit 5 Jahren verheiratet ist oder das Erstgeborene schon im Chindsgi. Habe mir schon überlegt dass es für Zwillingseltern schwierig sein muss da locker zu bleiben – sowohl bei natürlicher Zeugung als auch sofern nachgeholfen wurde. Geht niemanden was an! Ist allerdings wohl eine unumgängliche Konsequenz der (von mir sehr begrüßten) Fortschritte in der Fortpflanzungsmedizin.

    • Daniel K. sagt:

      Und dann kommen die Folge-Fragen/Bemerkungen: Und warum nicht? Und wie alt ist deine Frau? Ui, dann wirds aber langsam Zeit.
      Ich finde das extrem nervig.

    • Reto B. sagt:

      Ich finde es lustig, wer die Frage stellt. Okay für mich ist es bei Geschwistern, Eltern und meinen und ihren (2-3) besten Kollegen. Nicht okay bei allen anderen insbesondere dramageilen Geschäfts und Vereinskollegen. Es geht häufig nicht so einfach und es ist eine Entscheidung, die viele Parameter hat. Plus es geht euch nen Scheiss an. Beste Antwort: Nö, momentan nicht. Fest und bestimmt vorgetragen. Auf Nachfrage: Weil wir momentan nicht wollen. Gründe und Drumherum haben sie nicht zu interessieren.

    • Francesca sagt:

      Vielleicht lässt Ihr die Fragen zu nahe an Euch ran? Es gibt ja auch die Antwort „Privatsache!“. Was bewirkt denn die Fragerei: Ohnmachtsgefühle, weil man es selber nicht weiss, selber die Biouhr ticken hört, sich selber unter Druck setzt? Schuldgefühle, weil es nicht klappt, Angst, dass es nicht klappen könnte? Das sind doch die interessanten Fragen, die Dich weiterbringen.

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