Kinderweisheiten

Mamablog

Die Welt aus der Kinderperspektive: Vierjährige staunen bei einem Puppentheater. (Foto Keystone, Eckehard Schulz)

Etwas habe ich vor ein paar Jahren völlig versäumt: erinnerungswürdige Sätze aufzuschreiben, die mein Sohn als Kleinkind von sich gegeben hat. Ich hatte schlicht nicht daran gedacht. Ein halbes Dutzend Trouvaillen sind mir zum Glück geblieben, und diese hüte ich wie einen Schatz. Es sind lustige, berührende, erkenntnisreiche Sätze oder Gespräche, die ich mit schönen Situationen in Verbindung bringe.

Kürzlich tauschte ich mich mit Freundinnen über solche Momente aus. Je länger wir darüber redeten, desto mehr erinnerten wir uns an witzige Worte und Unterhaltungen mit unseren Kindern. Darunter waren Sätze wie diese:

  • «Wenn du und Papa euch so lieb habt: Warum habt ihr nicht mehr Babys?» Nevio (5)
  • «Mami, warum lackiert sich Onkel Heini die Nägel nicht? Ich könnt das schon für ihn machen.» Nevio (5)
  • Juri (3): «Mami, später, wenn ich gross bin und du klein, werde ich für dich auch die Schaukel anstossen.» (Uf em Gireizi aagee)
  • «Wenn ich das nächste Mal wieder lebe, wie finde ich dich?» Juri (3)
  •  Yanick (4): «Wie kam Gott auf die Welt?» Mutter: «Hmm, ich glaube, es gab ihn schon immer, aber das weiss man nicht so genau.» Yanick: «Wir können den Samichlaus fragen!»
  • Jasper (5): «Darf ich einen Kaugummi?» Mutter: «Ja, aber pass auf, er ist scharf.» Nach fünf Minuten sagt Jasper froh: «Schau, ich blute nicht. Der Kaugummi hat mich nicht geschnitten!»
  • Im Bus. Louisa (3) unterhält sich mit einem älteren Herrn, als sie sich plötzlich umdreht und die Mutter laut fragt: «Mami, hat dieser Mann ein Schnäbi oder eine Muschi?»
  • Nevio (4) zur Mutter: «Ist es im Winter kalt?» Mutter: «Ja.» Nevio: «Wenn es kalt ist, dann zieht es alles zusammen?» «Ja, dann frieren wir.» Nevio: «Sind die Wintertage kurz, weil sie frieren?»
  • «Kann ein Bär einen Löwen fressen?» Nevio (5)
  • Mutter: «Nur Mädchen können Babys gebären.» Yanick (4) beginnt zu weinen: «Aber ich will auch ein Baby legen!»
  • Wenn das Baby da ist, möchte Yanick Milch von der Brust probieren. Mutter: «Du wirst sie vielleicht nicht mögen, sie schmeckt nicht wie Kuhmilch. Yanick: «Ist es Geissenmilch?»
  • Die Mutter weckt ihren Sohn, er muss in den Kindergarten. Er öffnet die Augen und sagt: «Also mein Leben habe ich mir wirklich anders vorgestellt.»

Welches sind Ihre Lieblingssätze oder Unterhaltungen? Wir möchten gerne einen zweiten Teil publizieren – mit vielen weiteren Ausdrücken, Erkenntnissen und Fragen, die uns gut gefallen.

103 Kommentare zu «Kinderweisheiten»

  • Rahel sagt:

    Loresa (6): Bisch du ghürate?
    Ich (27): Nei.
    Loresa: Aber du wetsch hürate?
    Ich: Hmm… Ja, irgendwänn dänn scho. Warum?
    Loresa: Du gsehsch ebe so alt uus.
    Ich: Aha.
    Loresa: Also ich wott nie hürate! Ich wott kei Chind.

  • Rahel sagt:

    Jasmine (3), hat zum Geburtstag ein Kickboard geschenkt bekommen: „Weisch, früehner bin i no mit em Drüürad umegfahre.“

  • Jakob Delta sagt:

    laura(5) trifft im wald auf einen jogger. als er an ihr vorbei joggt fragt sie den papi:“ was hät er echt vergässe?“

  • Mini sagt:

    Kind (2) geht ins Erdgeschoss, die Eltern rufen von oben: „Komm wieder hoch, da unten ist niemand.“
    Kind ruft: „Hallo Niemand!“

  • Stine sagt:

    „Wenn Mann und Frau heiraten, hat der Mann dann auch ein Brautkleid an?“ „Nein, einen Anzug.“ „Einen Badeanzug?“ (Andi 4 Jahre)

  • Marleen sagt:

    Jack (4 Jahre): Bei einem Gespräch über Männer und Frauen,“Mama du bist keine Frau, bloss eine Mama“.

  • Sabrina sagt:

    Nico (3Jahre): Mama sagt: Nico mach bitte noch in deinem Zimmer das Licht aus. Nico: Ach Mama bitte, du bist doch schon groß. Du kannst doch auch schon das Licht ausmachen!

  • Chantal sagt:

    Eine vo mine Hüatibuaba 4ährig hett mol sis Grosi gfrogt,
    Du Omi, du bisch doch scho alt, hesch du scho glebt wo d Dinosaurier uf der Erde gsi sind?

  • Kersin sagt:

    Willi (6) : mama, wenn ich jetzt noch einen kaugummi in den mund stecke, dann wird das die ganz welt verändern!
    (drei hatte er schon im mund)

    max (5) mama: „maxi, steck den bonbon in den mund!“ max: „aber mama, ich lutsch den doch mit dem daumen.“

  • Kasa sagt:

    Sven (ca. 6 Jahre): Schreibt du A auf den Brief, damit er „a-chunnt“ (ankommt)?

  • Hüberli sagt:

    Tanisha (5 Jahre) : Daddy, ich mag kein Senf, der macht mich so scharf!

  • Sabine sagt:

    Kurz nach der Geburt ihres kleinen Bruder sagt meine Tochter in der Migros zu einer Frau mit ebenfalls einem Neugeborenen:

    Du ich bin …, das isch min Brüeder und werum chaufsch Du Milch, Du hesch doch sälber…

  • Judith Gasser sagt:

    Mein Sohn 4, kurz nach Kindergarteneintritt: „Mama, als du in den Kindergarten gegangen bist, gab es da noch Mammuts?“

  • Tanja Egli sagt:

    Kommentar auf die Jane Bissig Meinung, einfach Herrlich! Danke.

  • Pixel sagt:

    Mama, die Sonne spritzt mir ins Gesicht.

  • sascha sagt:

    Habe ich mitgehoert…… 🙂

    Warum hat Mami gestern geschrauen (gestoehnt) Papi wir hatten uns gern…. Kind tut das weh? 😀 derwar ueberfordert 😀

  • Regina Forrest sagt:

    Mami, kann man nach der Hochzeit nochmals heiraten? – Nein, ausser man ist geschieden oder der Ehepartner stirbt. – Also, wenn Daddy stirbt, kann ich Dich heiraten?

  • christopher robert sagt:

    Der achtjährige Sohn einer Freundin zu seiner (freikirchlichen) Grossmutter:
    „Grosi, glaubst du an den Weihnachtsmann?“
    „Nein, der ist nur für kleine Kinder.“
    „Grosi, glaubst du an den Osterhasen?“
    „Nein, auch der ist nur für Kleinkinder“
    „Aber, Grosi, warum glaubst du an Jesus und Gott?“

  • Jane Bissig sagt:

    Also irgendwie sind die alle recht lahm.

  • André Dünner sagt:

    3-Jährige im Zug durch die Alpen: „Ouh, lueg ämal Papi … ä Chuä!“ Wenig später: „Ouh, lueg ämal Papi … ä Chuä!!“ Nach einer Weile: „Ouh, lieg ämal … wieder ä Chuä (sieht ein Pferd), aber jetzt ohni Hörner!“

  • Gotti sagt:

    Mutter bestellt eine Schale. Tochter (3) meint darauf, weshalb Mami eine Schale bestelle, dass sei doch keine Orangenschale!

  • Funny Mom sagt:

    Mein Cousin im Alter von ca 4 Jahren sitzt im Bus neben seinem Grosi. Ohne ein Wort zu sagen, steht er plötzlich auf und läuft nach vorn zum Buschauffeur. Er schaute ihn kurz an und drehte sich dann zu seinem Grosi um und schreit zu ihr nach hinten: „Oh ja, du häsch recht gha Grosi, das isch würkli än wüeste Cheib“

  • miss_t sagt:

    Tochter (1,5) Campingferien, klare Nacht, immer wieder „Da, Mond!“. Mond geht hinter einigen Bäumen unter: „Mond abegheit“.

  • Auguste sagt:

    hmm…, als in der 4. klasse der athener grundschule unseres ältesten wegen der vielen bücher, die schon griechischen primanern aufgeladen werden, praktische und wohl nicht ganz billige rollkoffer vorgestellt wurden, fragte er nach der präsentation: „und was machen die schüler, die sich keinen leisten können?“

    zuvor hatte er seine mutter schon einmal darauf hingewiesen, dass sokratis gewiss auch nicht so schleppen musste – und ronaldo auch nicht, hätte sein brunder wohl ergänzt, weil ronaldo momentan der massstab für alles zu sein scheint bei unseren athenern.

  • mandala sagt:

    Kind, 4 jährig:“ Mami, wemmer gstorbe sind, chömid mir de im Färnseh?“

    Kind, 4 jährig, betrachtet ein grosses Kreuz mit dem Heiland dran. Mit kümmerlicher Stimme schüttelt er den Kopf und meint: „Die verdammte Nägel!“

    Kind, ca 4.:“ Mami, schnell, lueg emol zu Fänschter use, do lauft de Roma!“
    Mutter:“ De heisst nid Roma, sondern Roman!“
    Kind: “ Nei, weisch, er gsehd nid ganz glich us wie de Roman, drum säg i Roma!“

  • Rudolf sagt:

    Nach dem Begräbnis eines Onkels sagt unsere damals vierjährige:“ Mami, ich will nicht dass du stirbst, weil Papi kann nicht kochen.“

  • Swisstudent sagt:

    Oma fragt den Enkel über seine Zwillingsgeschwister aus: „Hat Mama sie heute schon gewogen?“
    Enkel (wächst zweisprachig auf): „Nei, d’Wog isch very kaputt“.

  • Christian Bänninger sagt:

    Seraina: Wenn im Winter die Tage kürzer werden, werden dann auch die Klavierstunden kürzer?

  • Eni sagt:

    Im Supermarkt: mein Sohn (damals ca 3) nimmt Süssigkeiten an sich. Als ich ihm sagte, dass er diese wieder zurücklegen soll, meint er: wart nur, bis ich gross bin und du chlii. Dänn chauf ich au en ganze Wage voll und du dörfsch nüd uswähle und muesch mier folge.

  • Eni sagt:

    Ferien in Holland. Unsere Familie ist in der Stadt unterwegs als meine grosse Schwester meint: Gäll Mami, mier sind au Terrorischte?

  • Zora sagt:

    Mein Sohn, 3, zeigt am Strand auf einen Mann, der mit Flossen aus dem Wasser kommt: Lueg, dä het Änteschueh aa!

  • papa-de-max sagt:

    Max (5) sitzt mit seiner Tante im Auto. Diese ist traurig und hält an, und beginnt zu weinen. Sagt Max. Weine nicht heute, weine doch lieber morgen.

  • Pat Widmer sagt:

    Peter (7 J.) meint: „Die Haare der Mädchen wachsen schneller als die der Buben“ – fragt die Mutter: und wie kommst Du darauf? Peterli antwortet: „Hä, weil sie länger sind!“

  • Markus sagt:

    Mama sagt zu Papa: Was seit dä Wätterbricht? Sohn (3) ganz überrascht: Aber dä chan doch nüt säge!

    Sohn (3) stellt fest: Wänns warm isch, dänn wird’s Ässe nöd so schnäll chalt.

    Mama sagt zum Sohn (3): Du bisch än liäbä Buäb. Sohn präzisiert: „Ja ä liäbi Hilf!

  • Orsa sagt:

    Papa kommt aus der Dusche. Mein Kleiner kommt zu mir und meint: Mami, der Pipi vom Papi hat einen Schnauz!
    – Mein Sohn (3 1/2) fragt mich, hochschwanger: „Mami, von wo kommt das Baby raus?“ Ich: „Aus der Mumu“. Schweigen, grübeln.. Dann: „Zum Glück! Denn würde es aus deinem Mund rauskommen, hättest du jetzt ganz dicke Backen!“

  • Tante sagt:

    Tante: „Oh, Du hast aber schöne Füsse, Du könntest vielleicht später mal Balletttänzer werden.“
    Neffe (3): „Nein, ich will doch gar nicht Balletttänzer werden.“
    Tante: „Was möchtest Du denn später mal werden?“
    Neffe(3): „Ein Krokodil!“

  • Franz Rosenkohl sagt:

    Vor uns im Bus sitz einige Reihen weiter eine wildfremde Frau mit einem Blumenstrauss.
    Tochter (3) geht hin und fragt die Frau: „Happy Birthday to you?“

  • Marlen sagt:

    Meine Tochter (2.5) ist bereits im Bett, und will wieder aufstehen und etwas Essen. Ich: diese Mode fangen wir gar nicht erst an!. Sie: doch, ich will Mode!

  • Zora sagt:

    Im Zug:
    MeinSohn, 3 Jahre alt: Mama, diese Frau hat ein Kind im Bauch, gäll.
    Ja, genau.
    Und wie kam es da hinein?
    (alle rundum spitzen die Ohren) Das weisst du doch.
    Aha, du meinst die Sämli von hier (zeigt auf seinen Schritt) …

  • Zora sagt:

    Hier wär es günstig, wenn der Zug entgleist – da ist ja gerade ein Friedhof…

  • Migu sagt:

    „Am Pappi sis Schnäbi het ä Bart!“

  • Zora sagt:

    d Sarah goht jetzt ins Skelett… (Ballett)

  • FinsMa sagt:

    Finn (5), interessiert sich sehr für die Erde als Kugel: Mama, am liebsten würde ich Kugelbeobachter werden, dann könnte ich die ganze Welt ansehen. Aber es wäre auch langweilig, dann würde ich den ganzen Tag nur dasitzen.

    Finn (5), zu zu seiner Schwester: Du bist ein Witzkobold

    Zoe (6). Ich glaube, ich habe eine Hüenerschütterig. Auf meine Erklärung hin, dass dies Hirnerschütterung heisst: Aha, ich dachte das sei etwas, das die Hühner auch kriegen.

  • Schmutz sagt:

    Monique

    Vor vielen Jahren im Basler Tram
    EineFrau steigt ins Tram, sie trägt Hot -Pants.
    Unser Sohn in voller Lautstärke * gäll Mami du hesch au heissi Hössli*.

  • Michael Schmid sagt:

    Vor mir an der Kasse in der Apothekte: Mutter mit ca. 4-jähriger Tochter. Nachdem die Mutter ihre Einkäufe bezahlt hat fragt die Apothekerin die Kleine „wellsch es Täfeli“. Die Kleine „jo gärn“ und nimmt das Täfeli wortlos entgegen. Die Mutter – leicht entäuscht, da von der Tochter kein Danke folgte – zur Tochter „ond, was sait mer?“. Die Tochter streckt das gut verpackte Täfeli der Apothekerin entgegen und meint „ufmache bitte“ …

  • Susann sagt:

    Bei einer kleinen Verletzung am Finger: „Mama, chasch Du mer de Siech verziärä?“ Desinfizieren war wohl gemeint….

  • Annamaria sagt:

    Junge, 4-jährig: „Mama, könnten wir wieder mal in die Apotheke gehen?“ Mutter: „Sicher, weshalb denn? Bist Du krank?“ Junge: „Nein, ich will ein Büechli ausleihen.“ (in der Bibliothek)

    Junge zur Mutter: „Mama, kannst Du das bitte batterieren?“ „Äh, was meinst Du genau damit?“ „Weisch, dieses Autöli ist kaputt, dann kannst Du es doch sicher wieder flicken, eben batterieren“. Ja, Fremdwörter sind halt manchmal schwierig. 🙂

  • Annamaria sagt:

    Wir waren immer eher dagegen, dass man Wohnung total kindersicher umstellt, sobald Nachwuchs da ist. Und natürlich überzeugt davon, dass wir das nur genügende Male dem Kind sagen/erklären müssten. Unser Sohn, ein hellblonder, blauäugiger Sonnyboy dann an der Kasse im Laden, auf die Frage der Kassierin „wie heisst Du denn, du süsser Junge?“ wie aus der Pistole geschossen: „Neiiiii Luca!“

  • Lautaro sagt:

    „Nein, Du bekommst nicht schon wieder ein Glacé (Eis). Wir haben nicht so viel Geld“.
    Tochter (5 oder 6), rot anlaufend und wütend: „Dann geht doch Geld kaufen !“

  • Christoph sagt:

    Kind (4 Jahre) im Schlafzimmer der Eltern: Uffschtoh ihr Schloofmünze, es isch Viertal ab Znüni

  • Inna sagt:

    In Radio läuft Pflaster Lied von „Ich und ich“(Ich hatte schon längst keine Hoffnung mehr /Doch jemand hat dich geschickt, von irgendwo her /Du hast mich gefunden/in der letzten Sekunde)
    Mein Sohn, 6 überlegt und sagt: Ahaa,, er hat Versteckspiel gespielt!

  • M.Rüttimann sagt:

    Deena (5) parfümiert sich reichlich mit Mamas Parfüm und streckt mir dann auffordernd ihren Arm hin zum riechen: „Spür mal mit deinen Ohren!“ / Marienkäfer heissen bei ihr: Mariem-Käfig.

  • M.Rüttimann sagt:

    Michel (5) freut sich auf die Löwen im Zoo. Gemäss dem Zooplan kommen wir aber zuerst an den Seelöwen vorbei, was ich ihm erklären. Er: „Seelöwen? Woooooow! So cool! Sind das Löwen, die im Wasser sind?“/ Michel (6) ist es langweilig im Auto, also will er sich mit etwas beschäftigen: „Ich werde jetzt bis unendlich zählen…“

  • Tanja Fortunato sagt:

    Tochter (3): „Mami, warum sieht man die Fürze nicht?“

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    Ein Junge: »Gell Kuhfrauen haben den Busen unten!«

  • so ist es sagt:

    mein mann ist dunkelhäutig und unser 2 jährige sohn relativ hell…unser sohn lernt gerade töpfchen und bei gelingen betrachten wir das Ergebnis bevor wir spülen…gestern beim abendessen nimmt unser sohn meinem mann seinen arm und sagt: ohh papaaa…gaggi…alles gaggiiii und streicht über seinen arm…WIR SIND GEKULLERT VOR LACHEN…

  • Nicole Brunner sagt:

    Wenn ich das nächste Mal einen schlimmen Bürotag habe, komme ich hierher und lese. Dann geht gleich die Sonne auf. Herzlichen Dank liebe Kinder, Mütter und Väter für die Sprüche und das Teilen!!!

    • Annamaria sagt:

      Dieser Aussage pflichte ich gerne bei – jetzt habe ich schon x-mal laut gelacht. Herrlich! Vielen Dank allen, die eine Geschichte hinterlassen haben.

  • Ka sagt:

    Tochter 2 jährig, als sie das erste mal bewusste den Schnee warnahm, am Morgen beim aus dem Fenster schauen: „Mama der Himmel kommt herunter! „

  • Beck Roger sagt:

    gäl papi; hüt isch morn vo geschter?

  • Lia sagt:

    Sohn (3): Mami jetzt muesch still sii, susch ghör ich de Dunner nöd“.

  • Ylene sagt:

    Lustiger Artikel und tolle Müsterchen in den Kommentaren! Mein Sohn hat als ca. 3 Jähriger auch Worte erfunden, wenn er sie nicht kannte, z. B. Putzstäcke (Putzstock) für Scheibenwischer und Kampfbagger für Panzer.

  • Susanne sagt:

    Tochter (2 1/2) Es hat geregnet mit ganz viel Chiis…. (es hat gehagelt)
    +
    Tochter (3) schaut ein Foto mit einem Pferd und Mädchen an.
    Grossvater: Das sieht ein bisschen aus wie Luisa.
    Tochter/Enkelin: Wer? Das Pferd?
    +
    Tochter (3) beim Besuch eines Neugeborenen im Spital: Wie ist das Baby in den Bauch von Karin gekrochen?
    +
    Mutter: Gib mir deine Jacke, ich möchte sie an der Garderobe aufhängen.
    Tochter (3) Nein, das ist eine GarderUNE (sie war weiter unten als andere)

  • Blunt sagt:

    Im Zug mit angehört: Kind im Warum-Alter: Papi, wieso schneits hüt? Vater: Wils chalt isch und de Räge als Schnee uf d‘ Erde chunt. Kind: wieso isch es dänn nöd gfore und chunt als iis obenabe? Vater: Das weiss ich nöd. Kind: Papi, wieso weisch du das nöd??

  • Susanne sagt:

    Mutter zur Tocher (2 1/2), welche eine kleine Verletzung unter dem Auge hatte: Das geht wieder weg. Tocher: Wohin?
    *
    Konversation zwischen Mutter und Tochter (2 1/2), nachdem die Mutter das Laufgitter der kleineren Schwester verstaut hat und die grössere Tochter traurig darüber war.
    Mutter: Musst Papa sagen, dass wir nochmal ein Baby haben möchten.
    Tochter: Wieso?
    Mutter: dann können wir das Laufgitter nochmals gebrauchen.
    Tochter: Wo hat es ein Baby?
    Mutter: Papa und ich könnten eines machen und ich hätte dann wieder einen dicken Bauch.
    Tochter: Ich möchte auch mithelfen.

  • Kristina sagt:

    Mathematik leicht gemacht…Papa und Tochter 3 Jahre: „Miri du hast jetzt drei Kekse, wenn ich dir nun zwei davon wegnehme, wieviele sind es dann noch“?“Hm bloß noch einer“. „Und wenn ich dir zu deinen drei Keksen noch zwei dazu gebe“? “ Ja dann freu ich mich, Papa“.

  • Kristina sagt:

    „Mama guck mal, jetzt hat sich die Pfütze erkältet“….Sie war gefroren 🙂

  • think about sagt:

    Tochter 3 schaut Papa beim Duschen zu und fragt “ Ziehst du dein Schnäbi aus wenn du ins Bett gehst?“

  • VAN sagt:

    Ich zog meiner 2,5 jährigen Tochter das 1. Mail eine Jeansjacke an und sie meinte dazu:
    „häääää, was ist denn das? Eine Hosenjacke?“

  • Marianne sagt:

    Mein Lieblingsnachbarjunge im Bus: Mami, wo isch dänn es zweite Härz?

  • Reto B. sagt:

    Eine Kollegin hat eher früh Kinder bekommen, als sie noch zu Hause bei ihrer Familie gewohnt hat. Sie war die älteste der Geschwister, was dazu geführt hat, dass die Teenie-Onkels und Tanten die Kinder völlig verzogen haben. So sass dann mal am Mittagstisch der Kleine (ca. 2.5) mit Gspänli (ebenfalls 2.5), und beide haben Mühe, ihr Essen ohne grosses Kleckern zu sich zu nehmen. Als der andere eine grössere Sauerei macht, dreht sich der Knirps um, hält sich mit Zeigefinger und Daumen ein „L“ an die Stirn und meint ganz cool: „Looser!“. Hab mich vor Lachen fast verschluckt.

  • Connylu sagt:

    Tochter (5) zu Sohn (3): „Weisst Du, Moritz, die Babies kommen bei der Frau aus der Mumu. Und wenn das nicht geht, schneidet man der Frau den Bauch auf, holt das Baby raus und näht den Bauch wieder zu. —Denkpause— Ich glaube, ich werde einfach Kindergärtnerin“.

  • Katrin sagt:

    Meine Nichte (5) sitzt singend auf der Toilette (Türe steht offen), ihr Bruder (7) geht nackt vorbei. Meine Nichte: Du bist eine Schande für die Menschheit. Mein Neffe: Und du für den Rock’n Roll!

  • Relire sagt:

    Unser Sohn (5) beim Versuch die wissenschaftliche und die religiöse Erklärung des Kinderkriegens zu vereinen:
    „Ich weiss jetzt wie es geht. Die Sämli von Papi schmecken sehr fein, wie Guetsli. Die Engel wollen diese Sämli essen, kommen in deinen Bauch und werden dann zu Babys.“

  • Agneta Chris Wenger-Östman sagt:

    In der Primarschule:“Kinder, wisst ihr was ein Pfau ist? “ Meine Tochter: „Ein blühendes Huhn!!“

  • Irene feldmann sagt:

    So lustig…:), die Kinder sind einfach fabelhaft und so clever!!!

  • Gabi sagt:

    Meine Tochter (damals 4 oder 5) fragte: „Was ist heiraten?“ Ich: „Wenn sich zwei Menschen ganz fest gern haben und für immer zusammenbleiben möchten.“ Sie: „Gell, das macht immer ein Mann und eine Frau.“ Ich, ganz PC: „Nein, heute können auch zwei Männer oder zwei Frauen sich heiraten, wenn sie sich fest gern haben.“ Sie, strahlt übers ganze Gesicht: „Mami, willst du mich heiraten?“

  • ralph kocher sagt:

    Die ersten Tage im Kindergarten: Eine Frage brachte mich in Zugzwang, den Weltengang zu erörtern versuchen. Insbesonders weil er irgendwann am Tisch von „wieso ist bzw. wo ist der [Gott] im Himmel?“ (durch eine Deutschhilfe im Kindergarten angeschubst), brabbelte. Ich probierte eine unverfängliche Sichtweise darzulegen wie – „Das [Gottes-] Auge des Tages ist die Sonne, des nachts der Mond“. Seine Antwort gab eins obendrauf; „dann sieht man [ihn] durch das Licht?“ (…ich meinte dann dazu nur, ja doch man dürfe nicht direkt in „das Auge“ sehen).

  • Jenni sagt:

    Köstlich!!! Hab‘ Tränen gelacht!
    Das Wichtigste schreibe ich auch auf – das ist Gold wert.

  • Nora Richardson sagt:

    Als Aupair: Das 5 Jährige Mädchen, welches gerade einen kleinen Bruder bekommen hatte, sagte zu mir: „Weisst du, ich will auch ein Baby aber mein Freund vom Kindergarten will nicht. Und du und ich können ja auch keins haben, weil wir beide Mädchen sind.“
    Einmal sind wir hinter einem hänchenhaltenden Pärchen hergelaufen:
    „Wieso machen die das?“ – „Weil sie verliebt sind“ – „Ich bin auch Verliebt!“ – „Aha, in wene denn?“ – „Leo, vom Kindergarten.“ – „Und ihr haltet auch Händchen?“ – „Neiiiin sicher nicht! Aber wenn uns langweilig ist gehen wir in unser geheimes Versteck und machen andere sachen.

  • Roli sagt:

    Als ich mit meinem Grösseren (8) auf einer öffentliche Toilette am Hände waschen war entstand folgende Situation:

    ER: „Kann ich aus dem Automaten da oben noch ein Kaugummi haben?“
    Ich: “ Da sind schon Gummis drin aber nicht zum kauen“
    ER „Für was sind den die?“

    Schlagartig war es still und alle die an einer Schüssel standen waren auf meine Antwort gespannt 🙂

    War eine gute Gelegenheit für ein bisschen Aufklärungsarbeit…

  • Meine Tochter, damals noch nicht 3, entwickelte eine rege Sprachfantasie, um Dinge ausdrücken zu können, für die sie noch keine Bezeichnung von uns erlernt hatte. Zum Beispiel «abgschelts Mälchli» (abgeschältes Kälbchen) für ein geschecktes Kalb, dessen grosse beige Flecken auf braunem Grund tatsächlich aussahen wie abgeschälte Stellen nach einem Sonnenbrand.
    Oder am 1. August, beim Anblick der himmelan steigenden Raketen: «Schprützkanteleitere» – wir hatten damals einen grossen Selbstversorgergarten, und «Schprützkanne» (Giesskanne) und Leiter kannte sie natürlich gut.

    • Hotel Papa sagt:

      Heh! Sprachschöpfungen. Unsere Ältere hat wenig Kindersprache gesprochen, aber bei ein paar Worten hat sie relativ lang auf ihre Version bestanden:

      Portenee
      Chaschteli (Schachteli)
      Kubatze

      Und eine Antwort auf eine Aufforderung von Grossmama (ich weiss nicht mehr zu was) läuft ihr heute noch nach. Sie war da vielleicht 2 1/2: „Nei! Siche‘ nit!“

  • Rahel sagt:

    Ich gehe in ein Seminar über Sprachentwicklung bei Kleinkindern. Dort lerne ich, dass Kinder erst zwischen dem 4. und 5. Lebensjahr lernen, nicht nur die Worte im Satz zu unterscheiden, sondern auch die Reihenfolge. So ist es etwas anderes wenn man sagt: „Das Mädchen rennt dem Jungen nach“ als „Der Junge rennt dem Mädchen nach“.
    Zu Hause will ich das mit meinem Sohn (4) ausprobieren: „Florian“, frage ich „wenn ich sage, der Hund rennt dem Bus nach, wer ist dann vorne?“ Mein Sohn schaut mich entgeistert an: „Dänk dä Chauffeur“.

  • Martin sagt:

    Als mein Sohn zu ersten Mal einen Dalmatiner sah, meinte er: Ist das ein Stracciatella Hund?

  • Andrea sagt:

    Ben (3) Mami, gäu, alle Babys waren bei ihrer Mama im Bauch und gäu, alle Mamas waren mal Babys? In welchem Bauch war dann die erste Mama?

  • Ursula von Gunten-Roth sagt:

    Meine vierjährige Tochter fragte :“ Mutti, wie wird man Grossmutter, wirst du das auch mal?“ Meine Antwort :“ Wenn du mal Kinder hast bin ich automatisch Grossmutter.“ Da fängt sie an zu heulen und meint :“ Dann will ich dich aber gar nicht mehr, ich will doch kein Mutti das Grossmutter ist!“

  • AnnaSofia sagt:

    Anna (3) sieht zum ersten Mal ein Hund der von seinem Besitzer ohne Leine ausgeführt wird: Mama, der Hund kann ohne Leine laufen! Anna (3) sieht zum ersten Mal ein Cabrio: Mama, guck Mal, ein kaputtes Auto!

  • Anja sagt:

    Mein 4jährige Sohn (Dominic) fragte mich, nach dem er im Bad eine Tampon Packung Schachtel betrachtete: Mami, darf ich mir die auch hinten rein stecken, wenn ich mal gross bin?
    Er erklärte seinem Grosi auch (57jährig), als diese mit ihm darüber diskutierte einen neuen Schlitten für sich zu kaufen: Grosi wofür brauchst DU den denn noch, du bist doch eh bald gestorben…!

  • Sandra sagt:

    Der Opa vom Cousin meiner Tochter heißt zum Nachnamen Staub. Eines Tages fragt meine Tochter (3.5): Du Mami, muss man Opa Paul aufsaugen?

  • Jasmin sagt:

    Meine 5 jährige Tochter schläft bei den Grosseltern. Beim Planen, wer wo schläft, sagt mein Vater, dass sie ihm beim Schlafen immer die Decke weg nehme. Er sagt ihr, dass er so am morgen ein Eiszapfen wäre. Darauf Ava: kein Problem, dann steck ich dich einfach kurz in die Mikrowelle (und lacht).

  • NinaZ sagt:

    „«Wenn ich das nächste Mal wieder lebe, wie finde ich dich?» Juri (3)“ *sniff* *Tränchen* *sniff* Irgendwie stimmt mich die Frage traurig. Aber sie ist herzallerliebst! Nun, leider kann ich noch keine verständlichen Kindersprüche beitragen, zurzeit ist „Nanananana“ und „Rrrrrrrrrrr“ o.ä. angesagt… doch sein morgendliches Lächeln ist jeweils Gold wert.

  • junie sagt:

    Tochter zu den Eltern: also wenn das so weiter geht, dann ziehe ich aus

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