Schwule oder lesbische Kinder – na und?

Schwule Piraten an Gay Pride in Amsterdam, 6. August 2011. (Keystone/Bas Czerwinski)

Kinder akzeptieren, wie sie sind: Schwule Piraten an der Gay Pride in Amsterdam, 6. August 2011. (Keystone/Bas Czerwinski)

Bushido hats verkündet und alle haben es brav gedruckt: Wenn er einen schwulen Sohn hätte, wäre das echt schlimm. Nicht dass es erstaunlich ist, dass der sogenannte Proll-Rapper so was vom Stapel lässt. Er hat schliesslich einen Ruf zu verlieren. Aber dumm ist es allemal. Er hat nämlich noch gar keinen Sohn und hätte er einen, dann könnte er schlicht nichts an dessen sexueller Orientierung rumschrauben, da könnte er noch so lang twittern, flöten, tröten und täubelen. Nützt nix.

Kinder sind schwul oder lesbisch. Menschen sind homosexuell. Ganz oder zu Teilen. Und zwar nicht nur ein paar ganz wenige, sondern ein beachtlicher Anteil von ihnen. Wie gross er effektiv ist, ist sehr schwer zu ermitteln und wird je nach Quelle auf ein bis zehn Prozent der Bevölkerung geschätzt.

Was also ist so schlimm an Homosexualität? Mal abgesehen davon, dass der liebe Gott in dieser Frage, so verkünden es bibelverherrlichende Kreise, gar kein lieber sei. Was ich so wenig glaube, wie dass das ganze Elend dieser Welt durch ein Äpfel essendes Liebespaar heraufbeschworen worden sein soll.

Schlimm am Schwulsein ist tatsächlich so einiges. Jedoch nicht der Fakt, dass sich Menschen in Menschen verlieben, die untenrum gleich aussehen wie sie. Sondern, wie sie dafür noch immer behandelt werden. Ändern können das nur Menschen – mit oder ohne Äpfel essen. Nicht einer allein, aber viele zusammen.

Von denen will ich einer sein. Darum sage ich es hier amtlich. Es ist mir egal, mit wem meine Kinder eines Tages glücklich werden. Hauptsache, sie werden es. Schon klar, dass man mir hier vorwerfen kann, dass ich nur eine Trockenübung mache. Meine Kinder sind ja noch nicht mal ganz in der Pubertät. Da kann ich mein Maul natürlich locker weit aufreissen. Aber ich werde zu meinem Wort stehen.

Logisch habe ich dabei Angst. Ob schwul oder nicht, ich sorge mich, ob meine Kinder wahre Freunde haben, gut behandelt werden, nicht ausgelacht werden, glücklich durchs Leben kommen. Und es stimmt: Homosexuelle haben es schwerer. Sie werden früh gehänselt, verprügelt oder – je nachdem, wo sie das Pech hatten geboren worden zu sein – sogar getötet für ihre Neigung. Ein Albtraum für alle Eltern. Das will man den Kindern ersparen. Sie schützen. Kann man aber nicht. Da nützen herbste Drohungen nichts.

Immerhin haben wir das Glück, unsere Kinder auf einem sexuell vergleichsweise toleranten Flecken Erde aufzuziehen. Ich kann sicher sein, dass meine Kinder hier ein gutes Leben finden können, selbst wenn sie schwul oder lesbisch sein sollten. Aber dennoch habe ich Bedenken. Was wäre in der Oberstufe? Im Sportverein? Welche Sprüche würden in der Badi fallen?

Damit müssten sie klarkommen. Aber das müssen heterosexuelle Kids auch. Die einen sind ein wenig zu dick, die anderen lesen lieber, als mit anderen zu spielen, dritte sind zu schlau, Streber halt, und die dort hat einen Vater, der komisch ist. Eben.

Hauptsache, die Eltern blasen nicht auch noch ins gleiche Horn.

Dass Bushido so kurzsichtig ist, tut mir leid für ihn. Irgendwie, wenigstens. Sollte er nämlich eines Tages tatsächlich einen homosexuellen Sohn bekommen, dann wird aus seiner Phobie quasi eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Weil laute Promis wie er es verpennen, einen Beitrag zu einer toleranteren Gesellschaft zu leisten. So könnte eintreffen, was er am meisten fürchtet: Sein Sohn würde geplagt wie schon Generationen von Schwulen vor ihm.

Bushido, ich wünsche dir einen schwulen Sohn.

Fiktiver Sohn von Bushido, schwul oder nicht, dir wünsche ich einen cooleren Vater.

285 Kommentare zu «Schwule oder lesbische Kinder – na und?»

  • Sheila Chancel sagt:

    Es ist leider sehr traurig zu sehen was einige Leute hier so schreiben, besonders damals in meiner Jugendzeit hätte mich das noch mehr zu Boden geworfen. Man möchte auf Verständnis stoßen und nicht unqualifizierte Meinungen hören von Leuten die nicht mal in der Situation sind! Umso trauriger ist es zu hören das Leute die nunmal leider in der Öffentlichkeit stehen so gegen Homosexuelle hetzen. Ich kann nur an dem Verstand des einzelnen appellieren, akzeptiert jeden so wie er/sie ist. Wir leben im Jahr 2013 nicht 1713. Wird Zeit das einige das mal verstehen.

  • Siso sagt:

    Jeder Stammbaum findet beim hübschen Zweig sein Ende. Wo kommen wir sonst hin …. —> bei einem ausufernden Baum, der nicht aufhören kann sich zu verzweigen..?

  • Nebiker sagt:

    Ich bin dagegen weil es zu schade für diese vielen hübschen Männer und Frauen ist und es so keine Kinder gibt.

  • chris schneider sagt:

    Bushido ist definitiv nicht auf meiner Wellenlänge. Dies mal vorweg. Aber warum schimpft man sich selber tolerant, alle Menschen zu mögen und gleichzeitig verurteilt man ihn wegen deiser Aussage? Wenn es für ihn schlimm wäre, dann wäre es halt schlimm. Wer sind wir denn, dass wir anderen unsere Meinung aufzwingen wollen und Menschen verurteilen, die nichtunserer Meinung sind? Man kann sagen: Bushido hat ’ne scheiss Einstellung diesbezüglich. Aber es ist sein gutes Recht so eine zu haben.

  • Papi von Schlotterstein sagt:

    Anfänglich ein Schock. Hadern mit sich selbst, warum ausgerechnet mein Sohn. Endlose Diskussionen. Dann Besuch mit Sohn in einer Gay-Bar. Herrlich-fröhlichen Abend verbracht, mit gegenseitigem Respekt. Selten so einen ausgelassenen, humorvollen Abend erlebt. Gelacht bis zum Abwinken. Und – mit der Erkenntnis nach Hause gegangen: Mein Sohn hat seinen Weg – und für ihn den richtigen Weg – gewählt. Denn er ist glücklich so. Papi und Sohn haben gemeinsam den richtigen Weg gefunden.

    • Widerspenstige sagt:

      Wieso ein Schock? Es ist eine sexuelle Orientierung – nicht mehr und nicht weniger. Der Schock hat wohl seine Ursache im religiösen Background, dass man ’sowas als Sündenfall‘ zu betrachten habe? Gerade macht hier die Katholische Kirche mit dem neuen Papst eine Kehrtwende und verurteilt die bisherige Schuldzuweisung für Betroffene.

      Sie haben sich sehr gut verhalten in meinen Augen und der Tatsache ins Auge geblickt. Chapeau!

      • Eni sagt:

        Warum darf man nicht sagen, dass man schockiert war? Das muss auch gar kein religiöser Hintergrund haben. Auch wenn sich Homos (eigentlich) nicht mehr zu verstecken brauchen, so muss doch zuerst mal verdaut werden, wenn der Nachwuchs nicht der „Norm“ entspricht. Mit Norm meine ich einfach das, was die Natur vorgesehen hat, denn ohne zu werten, können Homos auf natürlichem Weg keinen Nachwuchs bekommen. Ist nicht abwertend gemeint, entspricht aber halt den Tatsachen.

      • Siso sagt:

        Eni, sind Sie von der Natur vorgesehen?
        Meine Schwester sagte, als ich mein Outing bei ihr machte,(und ich kann Ihnen sagen, ich habe gehadert damit Jaaaaahrelang, nicht weil meine Schwester ein NIcht-einfühlsamer und verständnisloser Mensch ist, sondern weil es für mich schwierig war, diesbezüglich aus der Norm zu sein und „wusste“, wie meine Umgebung darauf reagieren könnte, genau weil ich so Stimmen, u.a.wie Sie sie in die Welt heraustragen hörte) „wie froh sie darüber sei, sie hätte schon gemeint mit mir stimme was nicht, dass ich mich gar nicht verlieben könne, jetzt sei ihr einiges klar!

      • Eni sagt:

        @ siso

        Sie können mir auch die Worte im Munde verdrehen, wenn das hilft Ihren Frust loszuwerden. Um Kinder zu zeugen braucht es nun mal Mann UND Frau und nicht Frau und Frau oder Mann und Mann. Da gibt es nichts zu rütteln, auch wenn Sie das noch so wollen! Ich disse keine homosexuellen Menschen, sonder glaube einfach, dass diese es schwer haben, da sie auch oft angefeindet werdet. Meine obigen Beispiele sind von Menschen die ich persönlich kenne, ist doch schön für Sie, wenn Sie es anderst erleben und glücklich sind mit Ihrer Partnerschaft und Sexualität.

      • Giselle sagt:

        dann fallen also Menschen, die auf natürlichem Weg keinen Nachwuchs bekommen aus der Norm? Aber Kinder ohne Ende und Verstand zu zeugen, dann zu schlagen, zu vernachlässigen, nicht zu erziehen…..das ist dann in der „Norm“?

      • Eni sagt:

        @ Giselle

        Verdrehen Sie mir gefälligst nicht die Worte im Mund!

        Ja, Homosexuelle fallen aus der Norm, was kein Grund ist diese zu dissen, aber Kinder zeugen können homosexuelle Paare nicht.

        Was die Misshandlungen und Vernachlässigungen betrifft: Sie brauchen nicht von sich selber auf andere zu schliessen.

      • Siso sagt:

        Dann sagen Sie das doch so, Eni, „Frau und Frau können keine Kinder zeugen“ und nicht „es sei von der Natur nicht vorgesehen“, es könnte ja sein, dass die Natur gar keine Lust mehr auf Kinder hat und einige Frauen und auch Männer auch nicht und wenn halt eine Frau, die eine Frau liebt doch Kinder hat, dann ist das einfach so, weil es so ist…
        Niemand hat gesagt, dass wir auf dieser Welt Kinder zeugen oder gebären müssen!

  • Eni sagt:

    Keine Mutter und kein Vater wünscht sich, dass ein Kind homosexuell ist, unabhängig davon, ob sie sich von ihren Kindern lossagen würden wenn es so wäre oder nicht. Eltern wollen, dass ihr Kind glücklich ist und bei Homosexualität ist die Chance zum Glücklichsein leider sehr gering.

    • Roshan sagt:

      „die Chance zum Glücklichsein leider sehr gering“ stimmt einfach nicht. Wenn nicht von aussen dreingeredet würde und ständig Fragen gestellt würden, bestünde das gleiche Potential der Erfüllung.

      Zudem bin ich als Beispiel in meiner Beziehung sehr glücklich. So wie die Mehrheit von uns.

      • Siso sagt:

        … und wenn Sie Eni ein homosexuelle/n Tochter/Sohn haben, dann können Sie viel dazu beitragen, dass Ihr Sohn/Tochter glücklich ist/wird, indem Sie ihr/ihm das Glück zugestehen und nicht meinen nur ausschliesslich heterosexuelle Menschen können glücklich sein, was ja ebenfalls kein Garantieschein für Glück ist, man/frau kann ebenso als hetero krass ins Unglück rennen oder einfach immer unglücklich oder nicht glücklich sein.

      • Eni sagt:

        Nun, ich kenne einige Lesben plus einen homosexuellen Mann persönlich und bei allen werden/wurden die Partner gewechselt wie Unterhosen. Meine kleinen Kenntnisse müssen nicht der Regel entsprechen. Sind halt nur meine Beobachtungen. Die Einzige die glücklich ist, ist eine Exlesbe die aus welchen Gründen auch immer wieder ans rechte Ufer geschwommen und hetero geworden ist.

      • Siso sagt:

        Eni, soso …
        kenne auch Hetis persönlich, die, in Ihrem erwähnten Sinn, die Unterhosen wechseln. Kenne auch „Hetis“ persönlich, die ans linke Ufer gewechselt haben und glücklich sind nun in ihrer Paarbeziehung. Kenne auch Hetis, die ganz und gar unzufrieden sind in ihren Beziehungen, kenne aber auch Hetis, die zufrieden sind…
        glücklich und unglücklich sein, gegen den Stom und mit dem Strom schwimmen …

      • Siso sagt:

        p.s…. mir scheinen Ihre Beobachtungen sehr beschränkt und mit vorurteilen behaftet, Eni

      • Eni sagt:

        @ siso

        Sorry, ich habe explizit gesagt, dass es sich dabei um meine Beobachtungen handelt und dass diese keine allgemeine Gültigkeit haben müssen. Was haben Sie davon nicht verstanden?

        Bei meinen Beobachtungen sehe ich einfach, dass die Homobeziehungen von kürzerer Dauer sind und von den älteren Homos keiner eine Chance sieht/hat noch eine feste Beziehung einzugehen. Auch entspricht es meinen Beobachtungen, dass ältere gutsituierte Homos sich einen jüngeren Galan halten und diesen dann wieder gegen einen jüngeren eintauschen bei Bedarf.

      • Eni sagt:

        Habe bisher auch noch sehr selten ältere Homos/Lesben mit gleichaltrigen Partnern beobachtet, was bei Heteros doch häufiger der Fall ist.

        Ausserdem sind Homos auch im Jahre 2013 sehr vielen Anfeindungen ausgesetzt, die nicht gerade dazu beitragen glücklich zu werden, da solche Anfeindungen sehr kräftezehrend sind.

        Ist meine Meinung, muss sich nicht mit anderen Decken. Meine Kinder sind erst 11 und 14, kann also noch nicht sagen ob sie in die linke Richtung zielen und ja ich gebe zu, mir wäre lieber nicht, aber ändern könnte ich es auch nicht.

    • alien sagt:

      Hm. Bei Menschen ist die Chance zum Glücklichsein gering. Ob sie homo sind oder nicht, spielt keine Rolle.

    • Giselle sagt:

      @Eni. Bei Hetero’s ist die Chance, geschieden zu werden 50%. Finde ich sehr gross. Oder anders gesagt, die Chance, eine funktionierende und glückliche Ehe zu führen ist sehr gering. Da reden wir noch gar nicht von den verheirateten unglücklichen Paaren……..also wie war das noch mal mit der Homosexualität und der Chance zum Glücklichsein?

    • Pedro sagt:

      Natuerlich wünscht sich keine Mutter oder Vater ein Kind das homosexell ist, aber ich glaube es ist nicht das glücklich oder unglücklich sein, jeder hofft doch dass seine Kinder glücklich werden, es ist der Enkelwunsch. Und ja, es ist heutzutage möglich für gleichgeschlechtliche Paare Kinder zu haben, die sind biologisch aber nur von einem Teil eigene Kinder. Ausserdem verstehe ich diese Haltung der gleichgeschlechtlichen Paare nicht, für mich ist das purer Egoismus. Es gibt so viele Waisenkinder die sich eine Familie wünschen.

  • Goran sagt:

    Man muesste sich eher die Frage stellen: Was macht das Kind, wenn es entdeckt, dass die Mama sich entschieden hat, lesbisch zu werden? Ist es sexuelle Orientation oder arbeiten wir daran, diese Frage gesetzlich zu regeln und sie im Gesetz zu verankern? Nur eine Frage halt? Jedenfalls wuerde es mich interessieren , was Papst Francis darueber denken wuerde!

    • Siso sagt:

      Goran, was möchten Sie genau gesetzlich regeln? Dass die Mama nicht lesbisch sein darf? oder das die Mama nicht lesbisch werden darf (falls dies der Mama überhaupt möglich ist, vielleicht könnte sie auch einfach bi sein), sich nicht in einen anderen Menschen verlieben darf, ausser vielleicht nochmals in den Papi? und was sagt der Papa dazu, der eigentlich homosexuell fühlt, aber immer noch die Mama betrügt? Fragen über Fragen…

    • Zähmer sagt:

      „Was macht das Kind, wenn es entdeckt, dass die Mama sich entschieden hat, lesbisch zu werden?“ Sorry, aber niemand entscheidet sich, heterosexuell, lesbisch, schwul oder asexuell zu werden. Die sexuelle Veranlagung ist da, oder sie ist nicht da (und deren Stärke ist dann auch noch stark hormon- und altersabhängig).

      Es entscheidet sich auch niemand dafür, irgend eine Nahrung zu mögen oder einen Musikstil. Dass der angeblich freie Wille zu einer sexuellen Veranlagung gerade in der Lesbenszene propagiert wird, ist lächerlich.

  • Ernst Jacob sagt:

    Auch wenn ich damit riskiere, hier ins Kreuzfeuer der allgemeinen Kritik zu geraten, wer versucht, Kinder als genetisch ‚geborene‘ Schwule oder Lesben zu ‚klassifizieren‘, ist, meiner unmassgeblichen Meinung nach, irgendwo im ‚grünen‘ Meinungslager, das vor etwas 25 Jahren gang und gäbe war, stehen- bzw. sitzen geblieben. Ein Herr namens Trittin von den deutschen Grünen ist es zurzeit, der bei vielen Deutschen Kopfschütteln auslöst, weil er ja genau diese Einstellung damals mitvertreten hat. Vorpubertäre Kinder sind nicht schwul oder lesbisch, sie sind, wenn überhaupt, im besten Fall neugierig

    • Robbie sagt:

      @ Ernst Jacob

      Vielleicht lesen sie einmal Volgendes:

      Dick Swaab: Wir sind unser Gehirn, München 2011 ( übersetzt von Marlene Müller-Haas )

      Dick Swaab ist ein bedeutender Hirnforscher aus Holland und hat Unterschiede im Hirn eines Homosexuellen schon während der Schwangerschaft entdeckt.
      Inzwischen werden seine Entdeckungen grösstenteils akzepiert

    • Siso sagt:

      Mein guter Ernst Jacob, auch vorpubertäre Kinder sind nicht hetero. Konservative Erwachsene sehe gerne bei einem Mädchen und einem Jungen, die zusammen spielen, dass die zwei in einander verliebt sind und da freuen sich diese Erwachsenen mächtig darüber… wie süss das ist usw….. und kommen mit fragenden Doktrinen: „ob sie sich später mal heiraten wollen“….pffffffffffff

      • Ernst Jacob sagt:

        Es gibt nichts auf der Welt, wofür man nicht ‚Wissenschaftler‘ findet, die irgend eine ‚Meinung‘ dazu publizieren, vielleicht auch nur als Argument, um sich vor sich selber zu ‚rechtfertigen‘. Wenn Homosexualität doch so ’normal‘ wäre, würde doch nicht die ganze Zeit darüber geschrieben und geredet, würden nicht so Viele versuchen, es immer so ’normal‘ reden zu wollen, die ‚Normalen‘ schreiben ja auch nicht die ganze Zeit (in erklärerischer Form) darüber. Persönlich ist es mir absolut egal, wer was ist. Ich war übrigens auch mal Kind in einem sehr liberalen Umfeld, und habe selber einige Kid’s

  • Francesca sagt:

    Nachsatz: Mich stört der Satz „Bushido, ich wünsche dir einen schwulen Sohn“ ganz erheblich. Der ist auch schon wieder diskriminierend, so im Stil von „geschieht Dir dann ganz recht“. Denn wie kann man einem Kind einen derartigen Vater wünschen, es missbrauchen, diesen zu disziplinieren?? Ich wünsche keinem schwulen Sohn einen derartigen Vater, ganz und gar nicht!

    • Martin Frey sagt:

      Sie sprechen mir aus dem Herzen, Francesca. Der Artikel gefällt mir gut, der Satz und damit auch die Headline entwertet den Grundgedanken leider völlig. Zudem wünsche ich keinem Kind einen Vater wie Bushido, und schon gar nicht, falls er schwul sein sollte. Sein Leben wäre die Hölle, wenn nicht sogar in Gefahr. Ich weiss nicht was Fr. Fischer, die ich ansonsten schätze, da geritten hat.

  • Robbie sagt:

    Ja, was ist eigentlich schlimm wenn dein Kind schul od. lesbisch ist ?…ich verwundere mich ein bisschen warum sich jetzt nicht mehr Anhänger des Islams melden ?!

  • Francesca sagt:

    Achja, achja, wir wollen schöne Kinder, kluge Kinder, gehorsame Kinder, sie sollen nicht rauchen, saufen, kiffen, kriminell werden, sie sollen studieren, reüssieren, und uns gut dastehen lassen. Und sie sollen hetero sein, ohne Liebeskummer den idealen Partner finden und sich weiterfortpflanzen, auf dass wir glücklich da sitzen am Ende unserer Tage und unseren Job als Eltern gut gemacht haben. Amen. Die Realität findet anderswo statt, und Homosexualität ist nun wirklich das geringste Problem.

    • Muttis Liebling sagt:

      Das kann man so als Manifest der Mittelstandsfamilie stehen lassen. Sie ist schon armselig geworden, unsere heile, sichere, wohlstandsüberladene Welt.

  • bitta sagt:

    Amen. Mein Mann stammt aus einem Land, in welchem Homosexuelle noch verprügelt werden (nein, nicht Afrika.. Nordamerika lebt auch diesbezüglich noch hinter dem Mond), und meint auch, sein Sohn wäre nicht mehr sein Sohn, wäre er schwul. Gottseidank bekam er sofort von seinem Vater gehörig den Kopf gewaschen und musste eingestehen, dass hinter dieser Aussage eher die Angst davor, wie sein Kind behandelt wird, stand als eine wirkliche Überzeugung.

  • Frölein Mitens sagt:

    Redet mal mit einer schwulen/lesbischen Person. Meistens sind das sehr verletze Seelen und Homosexualität ist meiner Meinung nach kein Ausdruck von Gesundheit.

    • Thomas Schweikle sagt:

      Könnte das daran liegen, dass diese Menschen regelmässig gedisst werden, von Lehrern, Mitschülern, Dorfbewohnern, …? Von anderen Menschen eben. Einfach nur so, weil sie „nicht so sind“ wie die, die das tun?

      • Siso sagt:

        In dieser Heterogesellschaft als schwul oder lesbisch aufzuwachsen, ist wirklich NICHT gesundheitsfördernd, da gebe ich Ihnen recht Mitens. Es ist wahrlich (auch heute noch…) nicht einfach seine homosexuelle Identität als gleichberechtigt zur Heterosexuellen zu finden und leben.

    • Francesca sagt:

      @Fröilein: was bitte ist denn gesund? All die Bordelle hierzulande? Diese Zürcher Verrichtungsboxen sprich Pissoirs mit Nutten? Ihre Aussage ist etwa so blöd, wie wenn sie sagen würden, blonde Haarfarbe sei nicht gesund oder kurze Beine oder ein dicker Po. Homosexualität ist eine sexuelle Ausrichtung, die an und für sich weder gesund noch ungesund ist, so wie es weder gesund noch ungesund ist, auf grosse Brüste, kleine Brüste, grosse Glieder oder tiefe Stimmen zu stehen.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Francesca, gut geführte Bordelle sind Orte der öffentlichen Hygiene. Dagegen sind die Verrichtungsboxen ein menschenverachtendes Armutszeugnis der Stadt Zürich. So wie wir das hier in anderen Zusammenhängen schon oft diskutiert haben: Alles was nicht ins ‚heile Welt‘- Bild passt, wird an den Rand gedrängt und mit einem Tarnanstrich versehen.
        Es gibt sie nun mal, die etwas andere Sexualität, das muss nicht homo sein, da reichen schon Bedürfnisse, die ein Ehemann der Ehefrau nie und nimmer zumuten möchte. So etwas steckt man nicht in Karnickelställe, dadurch erst wird es diskreditiert.

    • alien sagt:

      Hm. Was ist Ursache, was Wirkung?

  • Sehr schön geschrieben, Frau Fischer.

  • Meiname sagt:

    Und dann gibt es noch Schwule, die zudem dick und Streber sind und komische Väter haben. Weil Homosexualität andere Benachteiligungen nicht ausschliesst.

  • Erwin sagt:

    Es ist erstaunlich, wie viel Aufhebens darüber immer noch gemacht wird. Dieses Phänomen gab es schon zu früheren Jahrhunderten, jedoch wurde dazu nicht soviel Publizität produziert, es wurde halt verdrängt, oder anders ausgedrückt; was nicht sein durfte gab es einfach nicht. Nun biologisch-Natur gemäß ist es anders programmiert! Die medizinischen- oder psychologischen Möglichkeiten(Studien) haben bis Dato auch keine Erklärungen(Erkenntnisse), ergo man hat mit diesen Naturereignissen zu leben und akzeptieren. Hauptsache ist doch dass diese Paare glücklich sind.

    • Thomas Schweikle sagt:

      „… das Phänomen gab es schon in früheren Jahrhunderten …“ — eigentlich schon immer. Warum es mit dem 30-jährigen Krieg zur allgemeinen Hetze dagegen gekommen ist? Das würde mich mal interessieren. Vorher hat die Kirche gewettert dagegen. Danach hat sie gewettert, aber auf einmal folgten den Worten Taten. Vorher wurden sie höchstens zur Kenntnis genommen (und anschliessend der „Knabe“ im Bade für’s Vergnügen „genommen“). Warum? Was ist der Auslöser für die Änderung? Warum ist die Stimmung von „lasst sie reden“ zu „folgt ihren Worten“ gekippt?

  • R.Ciblik sagt:

    Ich frage mich warum er so laut tönt,über Schwule?? Er hat doch in seinem Tourbus zum Geburtstag einen schönen Latexpenis bekommen von seiner Band und erfreute sch riesig darüber. Aber ich kann nur eines sagen wer am lautsten schreit vonwegen Schwul will nur von sich ablenken. Er sollte mal den Kingse Report lesen , is nich schlecht wenn er das machen würde.

  • Anh Toan sagt:

    Darf ich hier Fragen, was all die Mütter und Väter, die so tolerent behaupten, die sexuelle Orientierung ihres Kindes wäre ihnen egal, sagen würden, wenn ihr Kind eine sexuelle Anziehung zu Kindern hätte: Sollte man diese dann ewig wegsperren?

    Ich weiss, es ist ein riesen Unterschied, was erwachsene und mündige Menschen miteinander machen, und was jemand mit einem nicht Urteilsfähigen, einem Kind macht, es geht mir um die Frage, ob die Eltern die pädophile Neigung (nicht die Tat, die lässt sich nicht rechtfertigen) ihres Kindes akzeptieren würden.

    • Pascal Sutter sagt:

      Das ist jetzt ein ziemlich komischer Kommentar in diesem Kontext. Natürlich schaut dann keiner weg.

    • alien sagt:

      Naja, zwischen „akzeptieren“ und „nicht ewig wegsperren“ gibt es noch ein paar Zwischenstufen, oder? Akzeptieren würde ich es sicher nicht, im Sinne von „ja, dann halt, kann man nix machen“.

      • Hotel Papa sagt:

        Man kann aber effektiv in vielen Fällen nichts machen. Diese Leute müssen lernen, Ihre Sexualität zu unterdrücken.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hotel Papa:
        sehe ich ganz anders,bei der Pädosexualität geht es auch (und meiner Meinung nach vorallem) darum, mit der Sehnsucht nach Kontrolle und Macht im Bereich der Sexualität konstruktiver umzugehen, und fähig zu werden die eigene Sexualität eben in einer gleichberechtigten Beziehung zu leben, und nicht in einem derart auseinanderklaffendem Gefälle.

      • alien sagt:

        Ja, dazu gibt es wohl keine Alternative.

      • Anh Toan sagt:

        @alien: Also sie würden es nicht akzeptieren. Als Zwischenstufen kämen in Frage entweder starke betäubende Medikamente (Junkies haben kaum noch Sexualtrieb) oder Kastration. Bin kein Fachmann, hab mich vor langer Zeit als Jura- nicht Psychologiestudent mal miit der Thematik auseinandergesetzt.

        Und ich trage das Thema hier in den mamablog, weil gerade immer Eltern bei Pädos schreien „Helm ab“ und gerne noch mit „besser einem zuviel als einem zuwenig“, und dabei vergessen, dass Pädos doch auch Eltern haben.

      • Brunhild Steiner sagt:

        19.September 17:58
        muss ja ganz schrecklich subversiv sein…

      • Muttis Liebling sagt:

        Es ist biologisch, aus neuroanatomischen Gründen, nicht möglich, Sexualität dauerhaft zu unterdrücken. Die dafür notwendigen Neuronen und Synapsen existieren nicht in ausreichender Zahl. Unter Umständen könnte man deren Ausbildung bereits in der Kindheit versuchen zu trainieren, aber da weiss man das ja meist noch nicht. Nach der Pubertät ist es zu spät.
        Mit Alkohol und anderen Drogen kann man ein ‚befriedigendes‘ Ergebnis erzielen. Die sozialpädagogischen Ansätze müssen notwendig scheitern und sie scheitern ja auch immer wieder.

      • Hotel Papa sagt:

        @Brunhild: Bist Du im Kopf eines solchen Menschen drin, dass Du seine Motive kennst? ich nehme an, nein. Du projizierst Deinen Ekel über soches Verhalten. Sexuelles Verlangen ist zunächst einmal amoralisch. Die Gesellschaft bestimmt, was akzeptabel ist.

        Ich kann mir nicht vorstellen, von einem Mann sexuell angezogen zu werden. Ebensowenig kann ich mir vorstellen, von einem Kind angezogen zu werden.

        Ich kann mir aber sehr wohl vorstellen, dass es grässlich für mich wäre, wäre letzteres der Fall.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hotel Papa:
        lesen Sie bitte genauer, Pädosexualität hat auch mit Kontrolle und Macht zu tun,
        über „Ekel“ oder „kulturell bedingt“ zu sprechen bringt nicht weiter.
        Falls Sie aber dieses Fass auch noch öffnen möchte, rein körperlich gesehen ist jedes Mädchen, egal obs in der jwl Kultur okay ist oder nicht, ganz objektiv festgestellt,
        durch frühen Geschlechtsverkehr/Geburt in ihrer Gesundheit extrem gefährdet.
        Also kommen Sie nicht mit dem Kulturargument zur Legitimation!

      • Hotel Papa sagt:

        Ich legitimiere gar nichts. Allerdings ist dieses Thema bei Dir extrem moralisch aufgeladen.

        Ich behaupte schlicht und einfach, die Motive „Kontrolle“ und „Macht“ sind in vielen Fällen eine Unterstellung. Eine politisch sehr opportune Unterstellung, aber eine Unterstellung nonetheless.

        Hat auch mit Macht zu tun. Weisungsmacht der sie Anbringenden, was (moralisch) akzeptable Urteile sind und was nicht.

        Stell Dir einfach vor, Du hättest irgend einen nicht zu unterdrückenden Drang, etwas gesellschaftlich absolut nicht akzeptables zu tun. Egal was Du Dir einredest, der Trieb ist immer da.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hotel Papa:
        das sehe ich nach wie vor sehr anders als Sie, mir fällt auf wie bei diesem Thema, welches hier schon über Jahre immer wieder auftaucht, sehr schnell die Gleichung Pädosexualität gleich Veranlagung gleich „da ist man(n) hilflos ausgeliefert “ gleich „und überhaupt hat das mehr mit Kultur zu tun“.
        Es geht hier nicht darum was in unserer Gesellschaft oder in anderen konsensfähig ist oder nicht,^
        nicht bei diesem Thema!
        Kinderkörper leiden ganz egal wo, unter ausgelebter Pädosexualität.
        Und ihre Ausübung beginnt im Kopf!!!

      • Hotel Papa sagt:

        Was hier von Dir versucht wird und wogegen ich mich wehre, ist schon auf der Trieb/ Motivebene Moralität hineinzubringen. Nicht der Trieb ist unmoralisch. Er ist recht eigentlich prä-moralisch. Ihm nachzugeben ist unmoralisch.

        In meinen Augen steht dahinter das Ziel, diese Menschen zu Dämonisieren, zu Entmenschlichen. Und als einer von einer anderen Kategorie (Mann) denen heute gleiches widerfährt, solidarisiere ich mich. Nicht umsonst bekommst Du in Deinem letzten Argument auch wieder die Kurve zum impliziten „Und sowieso sind die Täter immer Männer!“

      • Hotel Papa sagt:

        Es geht nicht darum. Taten gegen die schwächsten der Gesellschaft zu legitimieren. Es geht darum, denen, die mit diesem Trieb geschlagen sind, ihre Menschlichkeit zu lassen.

        Glaubst Du ernsthaft, Menschen mit dieser Veranlagung würden sich freiwillig chemisch kastrieren lassen, wenn sie den Trieb mit etwas Yoga, Meditation und „Ommmm!“ auch loswerden könnten?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hotel Papa:
        ich finde Ihre Schlussfolgerungen ziemlich abenteuerlich, und würde es ohnehin vorziehen die Moralkeule bei Seite zu lassen, resp nicht jemandem einfach mit dem „moralisch!-Argument“ versuchen den Mund zuzuhalten.
        Gerade weil ich diese Menschen sehr wohl für Menschen mit Urteilsfähigkeit halte, schalte ich mich hier immer wieder ein, mir daraus eine „Dämonisierung/Entmenschlichung“ zu basteln ist schon ziemlich grob.

      • Hotel Papa sagt:

        Dann bin ich grob. Genau weil ich Dich bei anderen Themen als Mensch mit Einfühlungsvermögen erlebe, verstehe ich dieses Moralisieren Deinerseits nicht. Es kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf. Es darf nicht sein, dass diese Menschen tasächlich und von innen heraus desen Trieb haben.

        Dass Du Dir dazu noch die Scheuklappenträgerin Pippi dazuwünschst… OK, des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

        Offenbar besteht soviel Wunsch nach Einfachheit der Welt, dass mensch gern dîesen oder jene dafür opfert.

        Die Welt ist nicht einfach. Nie mehr nach dem Biss in den Apfel.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hotel Papa:
        könnten Sie erläutern woraus Sie ableiten ich würde das Vorhandensein des Triebes in Frage stellen?
        Was ich in Frage stellen ist erstens mal die Art und Weise seiner Definition
        nämlich dass er nicht einfach eine mehr oder weniger unglückliche Normvariante sei,
        gegen die zweitens mensch ausgeliefert-hilf-und machtlos sei.
        Es gibt noch andere „Triebe“ welche ua mit einer Sehnsucht nach Kontrolle/Macht verknüpft sind, ich finde eher das den Betroffenen „ihr könnt halt gar nichts machen, ihr habt halt einen Trieb“ un-menschlich.

      • Hotel Papa sagt:

        Ich habe nirgendwo etwas von Hilf- und Machtlosigkeit geschrieben. Ich habe vilemehr gesagt, dass diese Menschen lernen müssen, ihre Sexualität zu unterdrücken. MMN so ziemlich das Gegenteil.

        Hilf- und Machtlos sind sie allerdings gegen das Vorhandensein dieses Triebs. Das halte ich nach wie vor für wahr.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hotel Papa:
        die Sexualität unterdrücken ist für mich der falsche Ansatz,
        das was ich bisher über Pädosexualität gelesen habe geht eher von einer Entwicklungsstörung aufgrund von Traumas aus, also keine angeborene „Neigung“. Viele dieser Menschen sind selber Opfer; was sie selbstverständlich nicht von ihrer Verantwortung entbindet, aber ein „dann muss der halt seine S. unterdrücken lernen“ finde ich nicht besonders hilfreich. Es gibt durchaus Programme sich diesen Dingen zu stellen und die sexuellen Empfindungen wieder auf die erwachsenen Ebene zu bringen.

    • Roshan sagt:

      Weshalb bringen Sie hier den leider üblichen Vergleich zu Paedokriminellen?

      • Stefan sagt:

        Was hat das mit der Homosexualität zu tun? Es klingt als schwul sein was schlimmes wäre, für mich klingt Ihr Kommentar auch nach einem Vergleich.

      • alien sagt:

        Wer weiss, Roshan? Vielleicht aus eigener Betroffenheit?

      • Anh Toan sagt:

        @Roshan: Warum den Vergleich… Ich wusste irgendwie dass dies kommt, verstehe auch, dass Sie die Unterschiede betonen möchten: Wie Hotel Papa übereinstimmend mit mir und ich glaube auch den meisten Sachverständigen sagt, sind beides sexuelle Orientierungen: Eigentlich stellen sich die gleichen Fragen, denn wenn Homosexualität nicht noch immer eine gesellschaftliches Stigma wäre, würden wir dies hier nicht diskutieren. Pädophilie ist das wirkliche Gesellschaftliche Stigma.

        @alien: Angenommen ich hätte einen pädophilen Sohn: Dann wäre ich wohl betroffen. Und von Ihnen verurteilt!

      • Brunhild Steiner sagt:


        ich möchte betonen dass es nicht um Pädophilie,
        sondern um Pädosexualität geht.
        Eine „Beziehung“ mit extremen Machtgefälle und auf nicht gleichgestellter Entwicklungsstufe.

      • Anh Toan sagt:

        @Brunhild Steiner: Es geht um Pädosexualität nicht um Pädophile, weil man sonst wahrnehmen müsste, dass auch Pädophile Menschen sind: Ihre Argumentation deckt sich hier so präxis mit den alten Horrorstories zur „Heilung“ von Homosexualität, Übermütter als Ursache oder so, auf alle Fälle ist es ein Defekt, der zu bekämpfen ist: Dieser „Defekt“ ist Teil eines Menschen.

        @Hotel Papa: ich liebe Sie für:

        „Es geht nicht darum. Taten gegen die schwächsten der Gesellschaft zu legitimieren. Es geht darum, denen, die mit diesem Trieb geschlagen sind, ihre Menschlichkeit zu lassen.“

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Anh Toan:
        es gibt Bestrebungen der diesbezüglichen Interssengruppierungen
        Pädosexualität, natürlich nennen es diese viel lieber „Pädophilie“ ganz offiziell als eine Normvariante der verschiedensten möglichen sexuellen Ausdrucksformen zu deklarieren.
        Das Haben von pädosexuellen Empfindungen wurde von mir weder hier noch in allen anderen Threads, je als „monstermässig, unhold“ oder was auch immer deklariert, nie! Im Übrigen vermittle ich das auch nicht unsren Kindern. Aber ich weise ganz klar drauf hin dass das Ausleben von Pädosexualität immer ein Verbrechen gegenüber dem Kind ist!

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        völlig unbesehen vom jeweilig gesellschaftlichen Kontext.
        Manchmal vermisse ich bei so Themen schon sehr die klaren Worte einer Pippi Langstrumpf,
        oder auch eines xyxyxy.

    • barbara sagt:

      ich sehe den Zusammenhang nicht. Warum meinen viele, dass Homosexuelle per se auf Kinder stehen? Wenn mein erwachsenes Kind auf Kinder stehen würde, würde es mir genau so weh tun, wie wenn es mit Drogen dealen würde, wie wenn es stehlen würde, wie wenn es morden würde, wie wenn es… Mir täte es weh, wenn mein Kind Dinge tun würde, die so gegen meine Werte gehen. Wenn mein Kind homosexuell wäre, würde ich erst leer schlucken und es dann bitten mir die Freundin vor zu stellen, wie ich es jetzt gemacht habe, als sie einen neuen Freund hatte.

    • Mark Keller sagt:

      Anh Toan, was bezwecken Sie mit ihrer Provokation Pädophilie in eine Diskusion um Homosexualität einzubringen? Wenn ich die Diskussion hier verfolge, bekomme ich den Eindruck, dass die meisten Kommentatoren und Kommentatorinnen hier Homosexualität mit Sex gleichsetzen. Bei Heterosexualität scheint niemand auf diese Idee zu kommen. Es geht aber nicht um Sex, sondern um Liebe, Geborgenheit und Partnerschaft. Es kann ja kaum die primäre Sorge sein, wen ein Kind liebt, sondern dass das Kind einen liebenden Partner findet und mit ihm ein glückliches und erfülltes Leben führen darf.

      • Anh Toan sagt:

        Homosexualität hat mit Sex zu tun, exakt mit sexueller Veranlagung, genauso wie Pädophilie.

        Wenn bei einem (die entsprechneden Kommentare provozierenden Bericht über neue Therapiemiethoden (Versuche mit Eseln) ein Kommentator meint, man solle doch Krokodile nehmen und dafür gibts 100:3 Daumen hoch, dann zeigt dies genau das Bashing, Mobbing, Veurteilung für eine sexuelle Orientierung, über welches sich Homosexuelle zurecht beklagen, nur wird auch noch gebasht, wer schon nur mal sagt: „Pädophile sind Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung, haben auch Väter und Mütter.“

    • Thomas Schweikle sagt:

      Was hat dieser Kommentar mit dem Thema zu tun? … — nichts? Weshalb dann? Weil sie damit zu tun haben? Weil ein ihnen Bekannter/Bekannte damit zu tun hat? Oder weil sie unterstellen, dass jeder Homo automatisch (gefälligst) auch pädo zu sein hat?
      Wenn ja, dann tut es mir leid für sie.
      Wenn nein, dann ist die Frage an sich legitim, steht aber an der falschen Stelle.
      Das was sie gerade beschreiben ist der Glaube, dass alles so zu sein hat, wie es als Ablauf beschrieben wird. Schon mal auf die Idee gekommen, dass das nicht stimmt? Manchmal ganz anders ist? Und sich nicht an diese Regeln hält?

    • Anh Toan sagt:

      Apropos „Vergleich“: Aus dem Vergleich von Gleichem, kann keine Erkenntnis gewonnen werden, genauso wenig kann aus em Vergleich von komplett Unterschiedlichem Erkenntnis gewonnen werden.

      Sinn macht der Vergleich von Ähnlichem, was ist gleich, was ist anders. Gleich an Homo- oder Pädosexualität ist, dass es sich um sexuelle Veranlagung handelt, man ist so und kann es nicht ändern. Die gesellschaftliche Ächtung unterscheidet sich in der Intensität (nicht immer). Anders ist, dass bei Pädophilien das Objekt der Begierde geschützt werden muss, da „schwach“. Was ist sonst noch anders?

      • Brunhild Steiner sagt:

        …dass Pädosexualität vielleicht gar keine garantierte-wird-so-werden-Veranlagung ist?
        Sondern aufgrund schwerwiegender Ereignisse, möglicherweise in Zusammenhang mit einer Veranlagung, sich erst richtig etabliert? Und der Betroffene sehr wohl die Möglichkeit hätte sich rechtzeitig um Massnahmen zu kümmern? Und zwar in jedem Fall?

      • Anh Toan sagt:

        @Brunhild Steiner: Wenn Sie Pädophilie bei ihrem Kind verteufeln (das sind böse Monster und so), wie sollte iihr Kind bei einer Begegnung mit einem Pädophilen diesen nicht als solchen erkennen, wenn dieser nämlich ganz „lieb“ ist, Zeit und Intreresse hat zum „spielen“, gar nicht wie ein Monster aussieht, ihr Bonbons gibt (Klischeealarm!).

        Die Verteufelung von Pädophilen gefährdet Kinder!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Anh Toan:
        siehe auch oben, weder verteufle ich da irgendwas, noch verbreite ich Klischees.
        Es geht unter anderem darum, Verantwortung zu übernehmen.

      • Anh Toan sagt:

        @Brunhild Steiner: Also der Betroffene ist schuldig, dieses Begehren zu haben, er müsste sich heilen (helfen) lassen, diese verwerfliche, unmenschliche, widernatürliche Veranlagung, die letztlich nur durch die Schuld anderer überhaupt sich fertig entwickeln konnte, loszuwerden.

        Eine Argumentation, die doch Homosexuellen nur allzu vertraut ist, und darum erschien es mir richtig, dies genau hier zur Sprache zu bringen. Pädophilie ist eine genauso natürliche Veranlagung wie Homosexualität oder Heterosexualität, das Problem ist, wie schützen wir die Kinder ohne unsere Menschlichkeit zu opfern.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Anh Toan:
        nicht zum ersten mal empfinde ich einen Austausch mit Ihnen sehr zehrend, für was bringen Sie nun das Wort „Schuld“ ins Spiel, deutlich negativ gemeint? Wichtig ist doch vielmehr dass es möglich ist sich damit auseinandersetzen und sehr wohl mit dem Kopf zu arbeiten, genauso wie es im Übrigen bei Menschen möglich ist, die anderen Erwachsenen auf diesem Gebiet Gewalt zufügen, und ab und zu auch den Eindruck haben sie könnten halt gar nicht anders.
        Und hören Sie mal auf mir Begriffe zu unterstellen die ich weder schreibe, noch übrigens!, im geheimen vor mich hindenke.

      • Anh Toan sagt:

        @Brunhild Steiner: Sie haben nicht verstanden, was ich mit „Klischeealarm“ meinte: Ich beschreibe klischeehaft und nicht „realistisch“, wie Sie Ihre, von HP und mir wahrgenommene, unterbewusste Vorstellung eines Pädosexuellen (so redet man vom Menschen, nicht von der Tat) auf Ihr Kind übertragen. Kinder verstehen viel mehr als man sagt. Und mit dem so generierten Bild stimmt der Pädosexuelle, dem das Kind begegnet, halt nicht überein.

        Wut hilft nicht beim Denken. Gefährlich am Denken ist, dass Gewissheiten verloren gehen, alles wird zweiseitg, unscharf, unklar und unterschiedlich.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Anh Toan:
        einfach nochmal for the record sozusagen, mit meiner entschieden klaren Haltung bezüglich Pädosexualität „übertrage“ ich nichts auf meine Kinder, hören Sie auf mit dieser Unstellungszirklerei.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Korrektur: Unterstellungszirklerei-
        und damit eigentlich „mundtot machen wollen“, „disqualifizieren“ etc.

      • Anh Toan sagt:

        @Brunhild Steiner: „Und der Betroffene sehr wohl die Möglichkeit hätte sich rechtzeitig um Massnahmen zu kümmern? Und zwar in jedem Fall?“

        Dass Sie das Wort „Schuld“ nicht verwenden, heisst nicht, dass Sie nicht Schuld zuweisen.

    • Eule sagt:

      Also ich verstehe den vergleich hier nicht so ganz… Ich bin der Meinung dass homosexuallität angeboren ist- bin selbst lesbisch und kann mich nicht erinnern dass es jemals anders wart. Phädophilie ist eine Krankheit. Durch ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit wächst irgendwas im Kopf nicht mit dadurch bleibt man auf sexueller ebene ein Kind und fühlt sich zu „gleichaltrigen“ hingezogen. Krankheit gehört behandelt um unschuldigen dritten kein Leid zuzufügen. Wenn 2 gleichgeschlechtliche Erwachsene sich lieben und aus freien Stücken zusammensein wollen -warum lässt man Sie nicht? LG

    • pixel sagt:

      Ich finde, Anh Toan stösst hier eine interessante Fragestellung an. Schade finde ich, dass seitens der Bloggenden direkt eine Causalität von Pädophilie zu Homosexualität hergestellt wird. Aus welchen seltsamen emotionalen Gründen auch immer. Es geht, wie er auch nochmals treffend herausgehoben hat, um die se x u ell e Orientierung und die damit verbundene gesellschaftskritische Haltung, resp den Umgang der Gesellschaft mit diesen Themen. Einmal mehr statuieren die Beiträge in diesem Thread das Exempel: EIne kritische Fragestellung ist nicht möglich, ohne direkt angegriffen zu werden.

      • Anh Toan sagt:

        @Pixel

        Toll ist hier, dass man sogar gemobbt wird, für Dinge die man nicht gesagt hat:

        @Roshan: „Was ich Anh Toan nachtrage, ist, dass er diese Frage hier einbrachte, weil bei diesem Thema der Vergleich immer kommt und impliziert,“

        Also weil Andere implizieren ist es verwerflich, dass ich dies hier zur Sprache bringe,

        Bushido sollte singen, ich hoffe mein Sohn wird nicht Pädosexuell, dann hätte er hier volle Unterstützung.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Anh Toan:
        „Toll ist hier, dass man sogar gemobbt wird, für Dinge die man nicht gesagt hat:“-
        der schlägt nun ja wirklich alles-
        Sie fühlen sich gemobbt?
        Wie wärs denn wenn Sie mal damit begännen
        anderen nicht auf Dinge zu antworten die sie gar nicht schrieben- und so jedesmal neue Haken einbringen,
        sie auf Dinge und Schlussfolgerungen festzunageln, welche diese anderen weder äussern noch leben?
        Das wär doch mal ein Anfang, dann wär ein echtes Gespräch möglich…

      • Anh Toan sagt:

        @Brunhild Steiner: @Pixel sagt: „EIne kritische Fragestellung ist nicht möglich, ohne direkt angegriffen zu werden.“

        Ich fühle den (erfolglosen) Versuch.

        Warum trauen Sie dem Leser nicht zu, zu urteilen, ob ich (Ihnen) etwas unterstelle?

        Ich weiss nicht, was Sie daran hindert, das Poblem Pädosexueller unbefangen zu betrachten, Pixel und HP können es, ich werfe Ihnen dies nicht vor (im Unterschied zu @Roshan, die mir was „nachträgt“…ich trage Ihr nichts nach, verstehe was ihre Reaktion auslöst), genausowenig wie ich einem Pädosexuellen vorwerfe, dass er Pädosexuell ist.

      • pixel sagt:

        BS: gemobbt ist vielleicht ein zu grosser Ausdruck, aber streng genommen geht es in die richtige Richtung, wie ML auch immer wieder feststellt (Personen vs Meinungen): Eine kritische Fragestellung impliziert in diesem Bl og hier scheinbar immer, dass man selbst dieser Meinung ist. Konkret in unserem Bsp hat man AT unterstellt, er würde Päd o p hi lie gut heissen und noch dazu, dass eine Kausalität zu Ho m o se x u al ität besteht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        fast eine unvermeidbare Entwicklung wenn Betreffender selber in Folge immer weitere Haken schlägt und sich nicht, zumindest mal für den Anfang, auf das unmittelbar Geschriebene einlässt. Nicht zum ersten mal sondern querbeet.

        Die Trennung zwischen „Person“ und „Meinung“, das hab ich auch schon ML gesagt, finde ich auf so einen Blog bezogen, doch ziemlich künstlich- ohne Person (inklusive deren Geschichte etc) keine Meinung, ohne tippende Finger die zu einem Menschen gehören kein einziges Zeichen hier drin.

      • Sportpapi sagt:

        @BL: Das mit dem Haken schlagen sehe ich gar nicht. Da war eine klare Fragestellung, die durchaus Sinn machte. Da waren mehrere sehr präzise Ergänzungen. Eine Einladung zu einer fruchtbaren Diskussion. Die auch von Ihnen ausgeschlagen wurde, indem Sie einerseits auf der Deutungshoheit in diesem Geschehen beharrten, andererseits latent immer ein persönlicher Vorwurf mitschwang, überhaupt solche Fragen zu stellen. Dass Sie sich dann noch nach klaren Worte, simplen Wahrheiten von nicht mehr anwesenden Polteris zurücksehnten, ist der Gipfel. Diskutieren statt missionieren wäre angebracht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:
        wenn Sie mit „Deutungshoheit“ meinen,
        dass ich drauf beharre Pädosexualität nicht als („unglücklichere“) Normvariante zu sehen,
        meinetwegen, damit lebe ich sehr gut.
        Sie wissen sehr genau dass ich mit PL auch heftige Zusammenstösse hatte, aber ihre Beiträge bloss in der Schublade „poltern“ zu versorgen, greift zu kurz, massiv zu kurz!
        Ich hab kein Problem mit Fragen „was wäre wenn mein Kind zum Mörder würde“ ua,
        aber sehr, im Gleichzug daraus eine Neigungsgeschichte zu basteln!

      • Sportpapi sagt:

        @BS: Sie bestehen also darauf, dass dies keine Neigung ist? Nichts Angeborenes? Also das Resultat einer schlechten Erziehung? Wie unterscheiden Sie eigentlich zwischen Normabweichung und Krankheit? Nach wie vor finde ich Ihre Sichtweise eher spitzfindig, gesucht. Und eher auf der moralischen Ebene verortet und nicht etwa wissenschaftlich fundiert. In meinem Verständnis sehen Sie auch das Haken schlagen vor allem deshalb, weil Sie die Leute „stellen“ möchten, weil Sie hinter den Fragen irgendwelche finsteren Absichten vermuten. Zu Pippi: Unglaublich, Ihre Sichtweise!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:
        ich denk es braucht schon ein bisschen mehr als bloss „schlechte Erziehung“,
        Sie scheinen auf dem „das ist eine Neigung, angeboren etc-Zug“ zu sitzen, das ist genau das was deren Lobby will.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        das Unterscheidungsmerkmal scheint mir hier nicht so dermassen schwierig zu sein, was genau ist denn das Ziel vom erwachsen-werden? Dass sich Mensch in selbstverantwortlichen und ebenbürtigen Beziehungen bewegen kann. Unter sehr vielen anderem, in einer pädosexuellen Beziehung haben Sie weder Selbstverantwortung beider Partner noch Ebenbürtigkeit.

      • pixel sagt:

        BS: „…im Gleichzug daraus eine Neigungsgeschichte zu basteln!“ Mir scheint, Sie haben eine Informationslücke, BS. Da liegt womöglich auch das Missverständnis. Pä d o ph ili e IST eine Neigung. Ich habe einige Dokus gesehen, wo Interviews mit diesen Menschen geführt wurden. Die befinden sich oftmals in permanenter Therapie und leiden tatsächlich sehr darunter. Weil: nicht alle leben diese Neigung aus, wie Sie annehmen, BS. Das sind keine „bösen“ Menschen, sondern die müssen ganz hart lernen damit umzugehen. Hier meine ich verurteilen Sie zu unrecht.

      • pixel sagt:

        Eines möchte ich noch festhalten: Ich unterstütze keine Kr i mi nille n. Aber für Menschen, die sich ihrer Defizite bewusst sind und aktiv daran arbeiten, habe ich Respekt und unterstütze das. Der Unterschied der beiden genannten Themen ist in meinen Augen tatsächlich der Unwille der anderen Seite, in diesem Fall also des Kindes, wohingegen es sich im anderen Fall um zwei (hoffentlich) erwachsene Menschen handelt. Dass Parallelen gezogen werden wie offenbar Ro shan immer wieder erfahren hat, finde ich nicht richtig. Im Sinne der gesellschaftskritischen Hinterfragung hat es aber durchaus Bestan

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        bloss weil ich da eine sehr entschiedene Haltung habe, bedeutet nicht dass ich diese Menschen als „böse“ betrachte. Im Gegenteil, das was ich diesbezüglich gelesen habe weist eher auf schwerwiegende Erlebnisse hin, welche zu der Verschiebung geführt haben.
        Diejenigen, welche darauf hin arbeiten dass es eben unter Neigung und Normvariante durchgeht/erfasst wird, sind nicht diejenigen, welche daran arbeiten wollen!

    • pixel sagt:

      Ich finde, Anh Toan stösst hier eine interessante Fragestellung an. Schade finde ich, dass seitens der Blo g ge nden direkt eine Causalität von P äd oph ilie zu H om os e x ualität hergestellt wird. Aus welchen seltsamen emotionalen Gründen auch immer. Es geht, wie er auch nochmals treffend herausgehoben hat, um die se x u ell e Orientierung und die damit verbundene gesellschaftskritische Haltung, resp den Umgang der Gesellschaft mit diesen Themen. Einmal mehr statuieren die Beiträge in diesem Thread das Exempel: EIne kritische Fragestellung ist nicht möglich, ohne direkt angegriffen zu werden

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        und gegen das stehe ich vehement,
        dass Pädosexualität eben keine sexuelle Orientierung ist!
        Und deshalb finde ich es äusserst deplatziert diese Frage hier aufzuwerfen.
        Denn hinter den Kulissen wird genau an dieser Definition, und ihrer Aufnahme ins allgemeine Credo, gearbeitet.

      • Muttis Liebling sagt:

        Das ist, was ich immer bemängeln muss: Gleichsetzen von Person und Meinung. Niemanden geht meine Person oder die eines anderen Diskutanten etwas an. Zulässig ist nur die inhaltliche Auseinandersetzung mit der geäusserten Meinung.
        Was die Pädophilie angeht, habe ich schon vor Jahren geäussert, dass deren Wertung den selben Weg wie den der Homosexualität gehen wird. Erst kriminalisiert, dann pathologisiert und schliesslich in erträglichen Grenzen legalisiert. Mit Blick auf die Akzeleration ist ein Schutzalter von 18 Jahren nicht haltbar. Kindheit und Jugend enden mit dem Ende der Pubertät.

      • Muttis Liebling sagt:

        2/ Wenn die Huschelchens zu dem Zeitpunkt offensichtlich noch nicht die ausreichende soziale Reife entwickelt haben, muss man die Erziehungskonzepte überprüfen. Im Puddingtopf wird man nicht erwachsen, auch wenn das Menschlein wie erwachsen aussieht. Aber inzwischen sind auch die Hälfte der 40- jährigen Männer und 1/3 der gleichaltrigen Frauen nicht erwachsen und werden es auch nie.
        Aus solchen offensichtlichen gesellschaftlichen Missständen kann man keine juristische Bewertung ableiten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        im Moment ist ja wieder mal alles am hängen-
        googeln Sie mal die mittlerweilen aufgelöste Pädophilenpartei der Niederlanden, pixel,
        diesen Menschen gibt die Einreihung unter „sexuelle Orientierung“ keinerlei Anlass ihre Ausübung, den Umgang mit „ihrer Orientierung“ zu Überdenken, sondern es dient ihnen als Legitimation.
        Daher finde ich es denkbar ungünstig einen Zusammenhang, resp. Gleichsetzung mit anderen sexuellen Orientierungen zu schaffen!

    • Roshan sagt:

      Was ich Anh Toan nachtrage, ist, dass er diese Frage hier einbrachte, weil bei diesem Thema der Vergleich immer kommt und impliziert, dass wir erwachsene homos eine Neigung zu Kindern oder Jugendlichen hätten.

      Weiter ist es ein wesentlicher Unterschied, ob eine Neigung zur gleichen Altersgruppe besteht oder eben zu Personen, die nicht erwachsen sind. Ein Kind oder Jugendliches vor Adoleszenz ist nun einfach in seiner Entwicklung erst am Anfang. Eine gesunde Liebesbeziehung ist zwischen Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen können.

      • Roshan sagt:

        Dies ist bei einer Annäherung eines Erwachsenen zu einem Kind nicht gegeben. Bei letzterem spielt Macht eine wesentliche Rolle, so dass gefragt werden muss, was in der Psychologie des Erwachsenen falsch lief, sodass der Faktor Macht den Faktor Libido überschattet. Ich denke, dies ist der wesentliche Aspekt, den BS herauszustreichen versucht.

        Dass weiter geschickt die Begriffe ausgetauscht werden, kommt noch dazu. Nein, es kann NICHT verglichen werden und ist nicht einfach eine weitere Orientierung.

      • Roshan sagt:

        Umgekehrt gebe ich ML aber insoweit recht, dass das Thema Schutzalter differenzierter betrachtet werden muss und dabei der Altersunterschied zum Nichterwachsenen. Ich denke, die Grenze muss dort anfangen, wo der Altersunterschied der einer Generation ist. In den meisten Ländern, auch über Kulturgrenzen hinweg, wird ein Schutzalter von 15 – 17 als adäquat betrachtet, und dies auch nun schon über ca. 100 Jahre hinweg. Da scheint sich ein Konsens heraus zu kristallisieren, der als Startpunkt genommen werden kann.

      • Roshan sagt:

        Davon ausgehend kann dann unter dem Aspekt des Generationswechsels gesagt werden, dass Erwachsene jenseits eines Alters von 30 nicht mit Menschen jünger als dem Alter des Erwachsenseins (Stimmrecht, Vertragsfähigkeit) einschlägig verkehren dürfen. Zudem kommen die bekannten Vorbehalte betreffend Abhängigkeiten (Lehrer, Vorgesetzte etc.) die diese Art Kontakt an sich sowieso ausschliessen.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Roshan, das setzt aber ein intelligentes Moralkonzept voraus, welches man in Kulturen, welche Gleichheit und Gerechtigkeit überbetonen, resp. fehlinterpretieren, kaum durchsetzen kann.
        Wir haben ja den eigenartigen Zustand erreicht, dass in einem immer enger werdenden Mittenbereich das Verständnis nahezu grenzenlos ist, dies an den Rändern aber abrupt abbricht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Roshan:
        „Dass weiter geschickt die Begriffe ausgetauscht werden, kommt noch dazu.
        Nein, es kann NICHT verglichen werden und ist nicht einfach eine weitere Orientierung.“

        „…Bei letzterem spielt Macht eine wesentliche Rolle, so dass gefragt werden muss, was in der Psychologie des Erwachsenen falsch lief,…“

        danke und nichts hinzuzufügen.

      • pixel sagt:

        Roshan: „Weiter ist es ein wesentlicher Unterschied, ob eine Neigung zur gleichen Altersgruppe besteht oder eben zu Personen, die nicht erwachsen sind.“ Absolut richtig. Darin liegt die ganze Krux. Aber NUR daran!

        „“…Bei letzterem spielt Macht eine wesentliche Rolle, so dass gefragt werden muss, was in der Psychologie des Erwachsenen falsch lief,…” Viele Neigungen haben diese Machtkomponente. Ehrlich gesagt denke ich mir auch bei einer Person, die eine militärische Laufbahn verfolgt, da ist in der Entwicklung dieses Menschen oder seines Lebenslaufes was schief gelaufen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        „…Darin liegt die ganze Krux. Aber NUR daran!“
        Angesichts des ganzen Elendes welches dieses „NUR“ verursacht finde ich das nun doch ein bisschen sehr sanft formuliert.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        und bezüglich militärischer Laufbahnentscheiden und so, also ich würde mir als Mutter schon wesentlich mehr Gedanken zu meiner Erziehung etc machen, wenn unsere Kinder aktiv pädosexuell würden, als wenn sie sich für eine militärische Laufbahn entschieden… . Schon nur dass sich eine diesbezügliche Haltung entwickeln könnte wäre für mich ganz klar auch mit krass schiefgelaufenem auf meiner Seite verbunden. Und wenns nur daran liegen würde dass ich die Augen und Ohren nicht wirklich geöffnet hatte und unsre Kinder nicht schützte.

      • Widerspenstige sagt:

        Eine rein objektive Diskussion kann anscheinend nicht geführt werden, wenn es um moralisch und ethisch gefärbte Grundhaltungen von menschlichem Verhalten/Neigungen geht. Die Vorverurteilung ist gegeben, instinktiv oder bewusst, wer weiss es schon selber, was einem durch den Kopf geht. Je nach Erziehung, Bildung, Charaktereigenschaften, Umfeld etc. kann bei diesem Thema tiefer gekratzt werden am eigenen Befinden und Fragestellung: was wäre wenn ich selber davon betroffen wäre? Ich habe einen biographischen Bericht eines betroffenen Pädosexuellen eingestellt, wurde nicht freigegeben. Leider.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        das ist sehr schade, könnten Sie evtl in kurzen Stichworten die biographischen Etappen wiedergeben?

      • Roshan sagt:

        Pixel, ich kenne Gesprächsverläufe zum Thema Homosexualitaet über die Jahre hinweg nun bald auswendig, und der Einschub betreffend Paedokriminalität kommt immer. Sogar als es um Gleichstellung betreffend Heirat ging. Da müsse man dann aber auch die paedos ‚gleichstellen‘, obwohl das überhaupt nichts miteinander zu tun hat. Aber dieser Einwurf kommt immer. Die Motivation, so meine Erfahrung eben, uns in die Nähe jener anderen zu assoziieren. Oft erzeugen sie dann Anworten der bekannten phobien, was hier allerdings nicht geschah.

      • Roshan sagt:

        Statt über eine Orientierung zwischen zwei Erwachsenen wird nun über das wesentlich vielschichtigere Problem mit immer einem unterlegenen Kind bei einer solchen Beziehungen diskutiert. Oberflächlich gesehen kann sicher über den Aspekt der Neigung per se beim Erwachsenen geredet werden. Es hat aber überhaupt nichts mit homos zu tun. In dem Sinn las ich ATs Frage eben als für die Themenbetrachtung typisch und ablenkend. Wie Eltern damit umgehen, falls ein Kind paedo Neigungen hat, ist sicher eine berechtigte Frage. Auch, wie paedos damit umgehen lernen.

      • Roshan sagt:

        Aber ich wehrte mich einfach dagegen, dass diese ach so übliche Assoziation gemacht wird.

      • Roshan sagt:

        Die Macht, pixel, ist ein wesentliches Element bei paedos, das weiss ich leider aus eigener erfahrung als das kind einer solchen situation. der vergleich zum militär hinkt, dies weil leute, die im militär karriere machen wollen, nicht einfach alles machthungrige menschen sind, sondern im militär eine schutzfunktion für die gesellschaft sehen, selbstredend darf der zweck des militärs in frage gestellt werden. aber hat nichts mit dem thema hier zu tun.

      • Anh Toan sagt:

        Um mal wenigstens zwei Schubladen aus einer zu machen:

        Bei einer Vergewaltigung in einer Beziehung oder in Kriegen, da geht es rein um Macht. Bei den klassischen Triebtätern, die mit der Tötung des Opfers enden, ist der Sexualtrieb an die Tötung, die ultimative Macht gebunden, es ist dennoch Sexualtrieb und lässt sich mit anderen Machtformen nicht befriedigen. Manche Paedosexuelle gehören hier hin, andere sind emotional und/oder geistig selber noch Kinder. Aber vor allem ist jeder anders.

        Ob Krankheit oder Neigung ist eine rein akademische Diskussion, solange es keine Heilung gibt.

      • Anh Toan sagt:

        Wer würde sich freiwillig auf die unterste soziale Stufe begeben oder dort bleiben? Noch unter den Zuhältern, den Mördern, die wenigstens im Knast Respekt erhalten? Der Sexualtrieb ist ein wesentliches Element der Persönlichkeit, der lässt sich nicht einfach mit ein bisschen Kopfarbeit beseitigen oder auf etwas anderes richten. Auch ich als 50jährige Hete weiss noch, wie wichtig mir Sex als Teenager und ein paar Jahre darüber hinaus war.

        Und wenn sich dieses Begehren auf Kinder gerichtet hätte (Konjuktiv!)? Hätte ich mich an meine Eltern gewendet? An die Lehrer? An die Pfaffen? An wen?

      • Anh Toan sagt:

        Ich bin in keiner Form persönlich betroffen, ausser dass ich mich entsetzte, wenn sich das Kleinbürgertum zum Steinewerfen auf Pädosexuelle versammelt, was zur Zeit politisch durchaus korrekt ist. Politisch nicht korrekt ist zur Zeit, sich für Pädosexuelle einzusetzen.

        Den letztlich gehts nicht um die Menschlichkeit der Pädosexuellen, sondern um unsere eigene Menschlichkeit, wenn wir die aus Angst um unsere Kinder verlieren, was hätten wir dann gewonnen für unsere Kinder?

      • Roshan sagt:

        Ich bin so ziemlich das Gegenteil von Kleinbürgerlich, AT. Gemäss Ihrer Site sind Sie m… also was soll der Satz „als 50jährige Hete“?

        An wen sich wenden ist sicher eine wesentliche Frage. Ich würde mit derjenigen Person anfangen, die mir von den Eltern am nächsten steht.

        Von PC halte ich wenig, wie Sie vielleicht wissen. Ich halte zudem landesweite Registraturen nicht für unmenschlich. Denn nur durch diese Transparenz ist Schutz der Kinder gewährleistbar.

      • Anh Toan sagt:

        @Roshan: Hete – rosexuell passt für Männlein und Weiblein, don’t worry

        Und Sie haben Recht, die Registrierung (früher Pranger) sollte als Alternative zum Steinewerfen oder den Krokodilen mit 100:3 kleinbürgerlichen Daumenhochclickern als Alternative in Betracht gegezogen werden, ich glaube jedoch nicht, dass sie geeignet ist, einen Menschen der entsprechende Neigungen verspürt, dazu zu bringen, sich jemandem zu öffnen. Ich glaube auch nicht, ganz grundsätzlich bei sexuellen Problemen, dass man sich an die Eltern wendet, Sexualität ist doch auch Ablösung von den Eltern.

  • adriano sagt:

    Wunderbar geschrieben, vielen Dank Frau Fischer. Die Kommentar-Lawine, die ausgelöst wurde entspricht genau der Meinung, die sie beschrieben haben. Schlimm, aber es braucht wohl noch ein paar Generationen, damit alle Menschen gleich behandelt werden.

  • Markus Elmer sagt:

    Wenn meine Kinder gesund und zufrieden sind, dann haben sich alle meine Wünsche erfüllt. Nach welchen Kriterien und Vorlieben sie dann ihren Partner aussuchen, ist mir offen gesagt scheissegal, schliesslich ist es ihr Leben und nicht meins.

  • Peter Panther sagt:

    Den Typ bezeichne ich immer als BULLSHIT-O, und damit ist eigentlich alles gesagt!!!

    Aus dem Maul von so einem kommt nicht anders raus als eben MID-TEMPO BULL SHIT.

  • Roshan sagt:

    Bushido ist sicher ein etwas unglücklicher Aufhänger. Ich nehme an Sie haben kürzlich von dem was gelesen und daraus den Anlass genommen.

    Es geht grundsätzlich, bzw. in der Frage liegt das Missverständnis, darum: Ich werde oft gefragt, warum ich so sei, und weshalb ich so geworden sei.

    Stellen Sie sich die Frage umgekehrt vor, also Sie würden gefragt, warum Sie heti seien.

    • Roshan sagt:

      „Damit müssten sie klarkommen“ finde ich zu einfach. Es ist sicher so, dass Ihr Fleckchen Erde in Bezug auf die Anziehung tolerant ist (kommt aber sicher auch auf die jeweilige Stadt an und Zürich war ja lange Zufluchtsort aus anderen Gebieten), aber dennoch wünschte ich mir, dass „gehänselt, verprügelt“ in Ihrer Gesellschaft auch mehr als nicht akzeptables Verhalten uns gegenüber – genauso wie anderen ‚Anderen‘ gegenüber, herausgestellt wird. Da ist sicher das Schulumfeld angehalten, darauf zu achten. Das vermisse ich etwas in Ihrem Beitrag.

      • Anh Toan sagt:

        @Roshan: In meiner Jugend wurde der Kleine gehänselt weil er klein war der, dem mit 24 die Haare ausfielen, weil er eine Glatze hatte, der Schüchterne wegen seiner Schüchternheit und der Blonde, weil er blond war:

        Wer lernt damit unzugehen, dass die Freunde ihn an seinen Eigenheiten aufziehen, lernt diese zu akzeptieren ohne dabei sein Selbstwertgefühl zu verlieren, und wer es von den Freunden erträgt, hat kein Problem, wenn irgendein unbekannter Idiot das Gleiche versucht:

        „Hänseln“ auch wenn die Sprüche hart sind ist ok, kompletter Ausschluss aus der Gruppe ist etwas anderes.

      • Roshan sagt:

        Mir ist sehr bewusst, was in der Schweiz unter dem Begriff ‚Sozialisierung‘ so toleriert wird und durchgeht. Unter anderem eben Bullying und Mobbing.

        Bei Hänseln etwa gibt es grenzen und ganz sicher ist bei verprügeln die Grenze überschritten. Wo ich wohne, wird der/diejenige, die verprügelt, von der Schule dispensiert, bei Ihnen scheint dies ein akzeptierts Verhalten zu sein, das unter ‚Sozialisierung‘ läuft.

      • Hotel Papa sagt:

        Ach komm! Solches aus dem Land der Jock / Nerd Kultur! Auch in der USA ist die Highschol für Abweichende ein Spiessrutenlaufen.

      • Hotel Papa sagt:

        Wie hat jemand anderswo geschrieben: Kinder können wahre Teufel sein. (Es wird im Erfachsenenalter nicht wirklich besser. Die Ausgrenzungsmechanismen werden einfach subtiler.)

      • Roshan sagt:

        Stimmt, HP. Und Sie wissen sicher auch, dass es traurige Vorfälle gab. Was wir versuchen ist mit Kampagnen etwas dagegen zu tun. Zum Beispiel GLSEN. Ich vermisse eine solche Initiative in der Schweiz, bin aber vielleicht nicht genug informiert.

      • Mark Keller sagt:

        Anh Tohan, und wann ist die Grenze vom Hänseln zum nicht mehr Tolerierbaren überschritten…? Wenn der Betroffene infolge der „harten Sprüche“ eine Selbsttötung verübt hat…?

    • Roshan sagt:

      Für junge, pubertierende, ist das Erwachen der eigenen Libido immer ein grosses, biographisches Ereignis, unabhängig davon, welche Orientierung. Für die einen, die als Frau Frauen lieben oder als Mann Männer, führt das zu zusätzlicher Unsicherheit, für andere nicht. Für mich war die Entdeckung, dass ich auf Frauen stehe, das natürlichste der Welt. Es war die Reaktion des unmittelbaren Umfeldes, die schmerzvoll war. (Meine Mama war überhaupt nicht überrascht. Ich denke im Rückblick, dass sie es schon früh ahnte. Und geändert hatte sich nichts zwischen ihr und mir).

    • Roshan sagt:

      Da sind die Eltern angehalten, die allfällige Verunsicherung nicht noch zu verstärken, in dem sie diese Orientierung als etwas ‚Abweichendes‘ sehen, etwa indem sie sagen mir wäre lieber du seist heti aber ich liebe dich auch so.

    • Muttis Liebling sagt:

      @Roshan, man braucht ein paar Heteros, um die Erhaltung der Art zu sichern.
      Randgruppen sind die Girlanden einer Gesellschaft, die man sich leisten können muss und die man sich leisten will. Wenn eine Kultur es nicht schafft, mit ein paar Prozent harmlosen Aussenseitern, seien es Alkoholiker, Schwule oder Asylbewerber hinzukommen, dann taugt diese Kultur zu nichts.
      In diesem Kontext sehe ich das Problem auch aus einem anderen Blickwinkel. Mich beunruhigt eher die Fremdenfeindlichkeit, als die nur unterschwellig spürbare Homophobie.

      • Roshan sagt:

        ML, mir erscheint die Schweiz nicht gerade als homphbes Land. Ich muss aber auch sagen, dass ich denke, dass es gesellschaftlich ein Unterschied ist, ob zwei Frauen ein Paar sind (akzeptiert, sogar ‚cool‘) oder zwei Männer. Bei Männern scheinen sich doch noch mehr Widerstände zu regen.

        Gegen die Fremdenfeindlichkeit, die mir gar nicht so subtil erschien, als ich letzten Winter dort verbrachte, rede ich ja oft. Ich muss aber auch sagen, dass das auch in meinem Land ein Problem bleibt, dies ironischerweise, obwohl ja die meisten von anderswo kamen.

      • Roshan sagt:

        Ich denke einfach, dass die Schweiz durch eine Identitätskrise geht, aus Angst, dass die eigene Kultur verschwinde. Darauf, wie Sie richtig bemerken, wirken einige Kreise der Politik gezielt ein. Leider. Aber ehrlich gesagt wird darauf auch in meinem Land vermehrt ‚gespielt‘.

        Wenn ich etwa zurückdenke, wie die Italiener zu der Zeit, als ich noch dort lebte, behandelt wurden und dass das italienische nun Teil der Schweizer Kultur wurde, so denke ich, besteht Hoffnung.

      • alien sagt:

        Es BESTEHT, so ist es. Heute ist es überhaupt kein Problem mehr, sich als Italosecondo zu „outen“, auch andere Ethnien sind auf dem Weg dazu, ganz akzeptiert zu werden. Endlich. Noch sind wir nicht so weit, es ist ein langer, steiniger Prozess.

  • Charles Neuer sagt:

    Was irgendein Deutsch-Libanese aus einem der kriminellsten Familienclans so von sich gibt ist mir herzlich egal. Aber wie hier immer noch die alte Leier von den ach so diskriminierten Homosexuellen gespielt wird, ist schon allerhand. Es ist eher so, das in nicht wenigen Branchen es praktisch schon ein Muss ist homosexuell zu sein! Schwule haben sich viele schöne Biotope erschaffen in denen es ihnen nun wirklich super geht. Das sei ihnen auch gegönnt. Aber Jammern ist nun wirklich nicht mehr „in“!

    • Mark Keller sagt:

      Lieber Charles, gehe ich recht in der Annahme, dass Sie nicht schwul sind? Ist verbale, sogar physische Gewalt gegen Schwule keine Diskriminierung? Wieso ist im Fussball und vielen anderen Sportarten Homosexualität ein Tabuthema? Ist dies keine Diskriminierung? Warum werden Schwule und Lesben dumm angemacht, wenn sie ihre Zuneigung zueinander in der Öffentlichkeit zeigen? Ist auch dies keine Diskriminierung? Gesetze die Schwulen und Lesben diskriminieren und kriminalisieren sind im östlichen Europa inflationär auf dem Vormarsch.

    • Stefan sagt:

      Ja, bei Gleichstellung ist es nicht mehr *in*. Und wenn Homosexuelle auf der ganzen Welt nicht mehr verfolgt werden. Wir haben unsere Rechte nicht mit schweigen erreicht.

  • Robert Herz sagt:

    Wirklich schlimm finde ich, dass man nicht mehr schlimm finden darf, was man halt schlimm findet. Der Typ darf das genauso schlimm finden, wie sein hypothetischer Sohn schwul werden darf. Er fände es wohl auch schlimm, wenn sein Sohn behindert wäre oder hässlich oder was weiss ich. Oder wenn er nie einen Sohn bekäme. Wieso darf er das nicht?

    • Muttis Liebling sagt:

      @Robert Herz, das ist die Intoleranz der Toleranten und Resultat der schwersten psychischen Störung der Neuzeit, politische Korrektheit (siehe Manfred Lütz: Irre, wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen) genannt.
      Politische Korrektheit fordert, dass Randgruppen (Frauen, Behinderte, Schwule, Bettnässer und Plattfüssler) besonderen Schutz geniessen. Nicht etwa tatsächliche Gleichstellung durch Nichtzurkenntnisnahme derer ach so schwierigen Situation, auch Gleichgültigkeit genannt.

    • Mark Keller sagt:

      Robert Herz, als Privatperson darf man vieles, was man als Person des öffentlichen Interesses nicht mehr darf. Es ist verantwortungslos homophobe Songtexte zu schreiben und dadurch die Vorurteile seiner Klientel zu bestätigen und mehr noch, sogar zu fördern. Kinder von Eltern, die Homosexualität schlimm finden, sind dann oft auch diejenigen, welche ihre homosexuell veranlagten Klassenkameraden mobben.

      • Hotel Papa sagt:

        Na ja. Da hat M.L. schon recht. B. ist da in erster Linie Selbstvermarkter. Dem werden moralische Bedenken untergeordnet.

        Man darf sich allerdings mit Fug fragen, warum sich die Presse instrumentalisieren lässt und solchem Schwachsinn auch noch eine Plattform bietet. Bei Licht betrachtet prostituiert sich die Branche genauso wie der „Künstler“.

  • Zähmer sagt:

    Dumm nur, wenn man für schwul gehalten wird, ohne es zu sein. Dann hat man den „Volkszorn“, der meist ganz perfid und heimtückisch in Form von hämischen Bemerkungen und behaglich-dreckigem Grinsen daherkommt (häufig auch von den überall so idealisierten jungen Frauen), ohne dass man andererseits von dem im Vergleich zur ambivalenten Heterowelt (hier sind vor allem die Geldmänner gefragt) so lockeren und unkomplizierten Sex in der Schwulenszene profitieren kann. Ich kenne mich damit aus, denn ein naher Verwandter ist schwul, und das Anbahnen von Beziehungen war für ihn überhaupt kein Problem.

  • gugus sagt:

    da habe ich weit schlimmere ängste, als dass meine kinder homosexuell sein könnten. nämlich dass sie vielleicht erkranken könnten, depressiv sein, ihren weg nicht finden oder schlechte entscheidungen treffen für ihre zukunft. dagegen wäre die tatsache, dass sie schwul oder lesbisch sind, pillepalle. nicht pillepalle wären vielleicht die folgen ihrer homosexualität. allerdings… jeder hat sein bündel zu tragen. als seconda hatte ich das auch. war auch nicht immer lustig, aber verkraftbar. zumindest in der CH.
    nur die tatsache, dass ich weniger wahrscheinlich oma werde, würde mich biz stören.

    • Zähmer sagt:

      Zu Erkrankungen, Depressionen und schlechten Entscheidungen könnte es bei Ihren Kindern schnell kommen, wenn deren abweichende Veranlagung in der Schule bekannt würde, denn dann würde der Terror einiger Mitschüler und Mitschülerinnen beginnen, der ganz bewusst auf die seelische Vernichtung abzielt und dabei auch die Selbsttötung des Opfers in Kauf nimmt. Die Schulzeit ist oft die hässlichste Zeit im Leben, und Kinder und Jugendliche können wahre Teufel sein.

      • Hotel Papa sagt:

        Tell me about it. Wenigstens hat A.F. im Beitrag auch erwähnt, dass es da durchaus auch noch ander Trigger gibt. Sie haben alle eines gemeinsam:

        ANDERS!

      • Mark Keller sagt:

        Und woher haben die Jugendlichen ihre Aversion gegen schwule Mitschüler oder lesbische Mitschülerinnen? Diese Aversion ist nicht angeboren, sie ist angelernt. Und wo haben die Kids dies gelernt? Richtig, bei schwulen- und lesbenfeindlichen Bezugspersonen und Vorbildern. Wenn die Gesellschaft Homosexualität als normal anerkennt, dann gäbe es dies alles was Sie beschreiben nicht.

      • gugus sagt:

        @zähmer: die schwulen und lesben die ich kenne, haben das alle überstanden ohne allzuviel schaden oder terror. bzw. mussten sie mit soviel „anders“ umgehen lerne wie ich als „tschingge-meitschi“.

  • hans fallada sagt:

    „BUSHIDO HAT ANGST,
    SEIN UNGEBORENES
    KIND KÖNNTE SCHWUL
    WERDEN. ICH HABE ANGST,
    MEINES KÖNNTE EIN
    ASOZIALES, RAPPENDES
    ARSCHLOCH WERDEN.“
    (quelle: facebook/binmitdabei)

  • Phil sagt:

    „Echt schlimm“ ist eigentlich nur etwas: einen Vater wie Bushido aushalten zu müssen. Das wünscht man echt niemandem, egal ob gay, straight oder was auch immer.

  • Bergsteiger sagt:

    „Bushido hat Angst, dass sein Sohn schwul sein könnte? Ich habe Angst, dass aus meinem eines Tages ein asozialer Proll-Rapper wird.“*

    *Nicht von mir, irgendwo gelesen. Quelle unbekannt.

  • Peter sagt:

    „Bushido, ich wünsche dir einen schwulen Sohn. Fiktiver Sohn von Bushido, schwul oder nicht, dir wünsche ich einen cooleren Vater“

    Genau das habe ich mir bei dieser Meldung auch gedacht!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    ja. aber homosexualität ist grundsätzlich heilbar. ich habe mit exorzismen schon gute ergebnisse erzielt. natürlich sollten die behandlungen auf freiwilliger basis beruhen.

    • Saga sagt:

      Nein auf gar keinen Fall! Ich kann Ihnen sagen, dass ich zwar meine Sexualität nicht an die grosse Glocke hänge aber auch nicht verstecke. Ich hatte bis Dato noch nie ein Problem weder im Privat- noch im Berufsleben. Aufgrund verschiedener Bekanntschaften, die anfangs keinen schimmer hatten über mein Schwulsein und ich mich dann outete sind die Reaktionen sehr unterschiedlich. Viele beichten mir im Nachhinein, dass sie eigentlich Schwule hassen aber an sich dank mir ein anderes Bild haben. Ich habe das Gefühl, dass es sich nur um Ignoranz und Medienbilder handelt.

  • Anton sagt:

    Bushido wünsche ich einen schwulen Sohn, oder noch besser gleich 4-Linge.Mit seinem Power(Samen) schafft der das sicher.

  • Reto Stadelman sagt:

    Das einzige was mir Sorgen machen würde wenn ich ein homosexuelles Kind hätte, ist die Frage nach den Enkeln. Aber ansonsten wäre es mir egal wenn z.B. mein Dominik mit Stefan zusammenlebt. Wir hätten dennoch schöne Familienfeste.

    • Guido Sautner sagt:

      Meine Mutter war wohl auch erleichtert, als sie feststellte, dass ich hetero bin und sie so in den Genuss von Enkeln kommen würde. Ich habe aber keine Kinder und will auch kein.

  • D.Andres sagt:

    „Immerhin haben wir das Glück, unsere Kinder auf einem sexuell vergleichsweise toleranten Flecken Erde aufzuziehen.“ Auf dass es so bleibe muss man aber neuerdings wieder kämpfen. Freiheit und Toleranz (Akzeptanz) ist niiiiee selbstverständlich.

  • Luise sagt:

    Natürlich wünschen wir unseren Kindern nur das Beste. Aber Hand aufs Herz: Niemand hüpft vor Freude, wenn sich der Sohn als schwul oder die Tochter als lesbisch outet. Leichter wird ihr Leben dadurch nicht, Toleranz hin oder her. Andernteils will ich der sexuellen Präferenz auch nicht zu viel Gewicht beimessen.

    • Simone sagt:

      Hand auf’s Herz.. meinen Sie? In meiner Familie gibt’s schon andere Homosexuelle, und wenn eine meiner Toechter lesbisch waere wuerde mich das ueberhaupt nicht besorgen. Vielleicht mangelt es vielen Leuten einfach an guten Beispielen gluecklicher homosexueller Paare und gesunder homosexueller Beziehungen, da sich zu viele noch verstecken muessen und ghettisiert werden.

    • Mark Keller sagt:

      Und wieso hüpft niemand vor Freude? Hüpft jemand vor Freude, wenn sich der Sohn oder die Tochter als heterosexuell outet? Nein? Sehen Sie, das ist das Problem. Wenn Homosexualität als vollkommen normal und gleichwertig zur Heterosexulatät gesehen wird, dann braucht niemand mehr betroffen dreinzuschauen, wenn es sich herausstellt, dass jemand homosexuell ist. Und Homosexuelle müssen sich auch nicht mehr outen, Heterosexuell outen sich ja auch nicht.

    • gabi sagt:

      Naja… Vielleicht nicht bei normalen Pärchen.

      Aber ich stelle mir vor, dass das Herz eines schwulen Pärchens, das ein Kind adoptieren dürfte (oder es von einer befreundeten Mutter austragen lassen könnte), nicht minder hüpft, wenn sich das eigne Kind in eine Richtung entwickelt, mit der man sich identifizieren kann.

      Auch ich fänd´s toller, wenn mein Sohn heterosexuell würde, als wie wenn er sich plötzlich outen täte.

      Ebenso wie ich´s gut fände, wenn sich entschlösse, später einmal „meinen“ Sport zu betreiben, als wie wenn er sich plötzlich… hm… z.B.der Philatelie verschreiben würde.

      • Sportpapi sagt:

        Eben. Das schlimmste für mich wäre, mein Sohn würde Fussballer. Würde er es aber werden wollen, wär ich wohl bei jedem Match dabei!

      • Mark Keller sagt:

        Gabi, Sie unterstellen Schwulen und Lesben die gleichen unsinnigen Bedenken bezüglich der sexuellen Ausrichtung wie Heterosexuellen. Schwule und Lesben haben dieses Problem kaum, da sie sehr genau wissen, dass man sich seine sexuelle Orientierung nicht aussuchen kann, dass man schwul oder lesbisch ist, oder eben nicht!

      • Mark Keller sagt:

        Und nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich… soviel zu ihrem Beispiel mit dem Sport und Briefmarkensammeln.

      • Roshan sagt:

        hmm. es wird ja gemunkelt, dass Fussball gay sei. 😉

      • gabi sagt:

        “ die gleichen unsinnigen Bedenken bezüglich der sexuellen Ausrichtung wie Heterosexuellen. “

        Sie sprechen einfach von was Anderem als ich.
        Was sich dann auch in Ihrer Feststellung betr. den hinkenden Vergleichen zeigt.

        Es sind keine „unsinnigen Bedenken“, wenn man sich gerne mit jemandem identifizieren will und eben auch identifizieren kann. Es ist bei Liebe einfach das Normalste der Welt.

        Dass das logischerweise immer leichter ist, wenn ich mich selber damit aus kenne, ist doch wohl klar!
        – Ob ich nun Briefmarken sammle oder aber als Mann auf brustbehaarte Lederkluft-Bears stehe.

  • Patrick sagt:

    In Bern hätte es einmal ein Konzert von Buju Banton, einer jamaikanischen Ragga-Ikone geben sollen. Aufgrund von Protesten von Schwulengruppen, wurde das Konzert abgesagt, da Buju Banton schlimmer als Bushido schwulenfeindliche Texte führt.
    Nun… Jamaika scheint eine enorm schwulenfeindliche Gesellschaft zu haben, so dass es kaum erstaunlich ist, dass Jamaikaner, die wohl nicht in den Genuss einer fantastischen Ausbildung gekommen sind, entsprechend geprägt wurden.
    Ähnliches gilt – in geringerem Ausmass – für Bushido.
    Wären wir ähnlich aufgewachsen, wären wir wohl ähnlich geprägt worden…

    • Patrick sagt:

      Das soll niemanden entschuldigen, aber Verständnis geht in beide Richtungen und dass die Gegenseite dieses verweigert, ist kein Grund, selbst nicht ein gewisses Mass aufzubringen. Keine Toleranz gegen Intoleranz ist m.E. nicht der Weisheit letzter Schluss. Nur wenn Intoleranz zutage tritt, kann man sie auch bekämpfen.

      • hans fallada sagt:

        aber ist schon ein kleiner unterschied nicht? ich meine ob einem verboten wird in songtexten über andere herzuziehen (mitunter zum mord aufrufen) oder ob einem verboten wird so zu leben wie man nunmal ist. ich denke da vergleichen sie birnen mit äpfeln.

  • Sportpapi sagt:

    Bushido? Wer ist das? Und: könnte es sein, dass hier etwas aus dem Zusammenhang gerissen wird? Und wenn ich ehrlich bin: Ich fände es auch schlimm, wenn eines meiner Kinder schwul wäre. Weil ich es mir anders erträume. Aber vor allem wegen dem, was ja angetönt wurde: „Es ist mir egal, mit wem meine Kinder eines Tages glücklich werden. Hauptsache, sie werden es.“ Und da scheint mir doch, wie eben auch aufgeführt, auch in der toleranten Schweiz, das Leben bedeutend schwieriger, wenn man homosexuell (oder sonst irgendwie „anders“) ist. Hat das etwas mit der elterlichen Liebe zu tun? Nein.

    • Muttis Liebling sagt:

      Herr Bushido ist jemand, der Worte gegen klingende Münze abgibt. Es gibt keinen Grund, seine Texte, welche nach Marktwert ausgewählt sind, als seine Meinung zu betrachten. Privat wird der eher zahm sein und sich kaum für Homosexualität interessieren, also wie z.B. ich weder etwas dafür, noch etwas dagegen haben.
      Bei halbwegs komplexen Menschen gibt es immer eine bisweilen erhebliche Diskrepanz zwischen privater und öffentlicher Meinung. Kunst und Künstler, Wissenschaftler und der Mensch in ihm müssen keinesfalls Gleiches aussagen. Privates behält man für sich, aussen ist konstruierte Fassade.

    • Martin sagt:

      Das was sie da schreiben, hat rein gar nichts mit elterlicher Liebe zu tun! Schämen sie sich!
      Dieser Artikel ist wunderbar geschrieben und drückt die Situation aus, wie sie ist. Wenn sie selbst denken, dass Homosexualität als negativ angesehen wird, dann kritisieren sie nicht andere, sondern fangen bei sich selber an und sehen es positiv! Wie die Autorin!

    • Muttis Liebling sagt:

      2/ Viel interessanter ist, dass sich Homophobie, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, usw. so gut vermarkten lassen, nicht nur künstlerisch, letzteres auch von dauerwahlkämpfenden Politikern. Bushido schneidet sich da nur sein Stück vom Kuchen ab.
      Insofern hat der diskussionsfähige Inhalt des Beitrages einen ungeeigneten Aufhänger gefunden.
      Menschen machen keine öffentliche Meinung, wie ich schon oben schrieb. Menschen können nur auf Meinungswellen, welche gesellschaftlich erzeugt sind, mitschwimmen. Oder gegen dieses schwimmen und dann meist verdient untergehen.

      • Mark Keller sagt:

        aha… wow… und wer bitteschön erzeugt dann gesellschaftlich diese Meinungswellen…?

      • Muttis Liebling sagt:

        @Mark Keller, Meinungswellen erzeugt niemand, die entstehen in Subkulturen, Sozialsystemen, bzw. in der Gesamtheit aller Sozialsysteme, der Gesellschaft. Die entstehen durch Interaktion zwischen Menschen, zwischen Menschen und Sozialsystemen oder der Interaktion von Sozialsystemen.
        Interaktionsformen sind Parteien, Medien, im Kleinen auch Vereine und schliesslich die Familie. Nie sind es aber singuläre Menschen, welche öffentliche Meinung herstellen können. Weder ein Bushido noch ein Obama.

      • Roshan sagt:

        all diese, ML, sind aber Gruppen von Menschen. Und was Obama betrifft: Sehr wohl hat er die Macht, öffentliche Meinung herzustellen. Dass sich inzwischen viele Fragen, wen sie da wählten, ist eine andere Frage.

    • Saga sagt:

      Sie finden es schlimm wenn eines Ihrer Kinder schwul wäre, weil SIE es sich anders erträumen? Tönt bisschen egoistisch nicht? Wollte Ihr Vater auch nicht lieber, dass Sie Anwalt werden oder Arzt? Und sind Sie es geworden? Wohl nicht… =)

      Ich bin schwul und kann sagen, dass ich es weder schwerer noch leichter habe als alle andere Menschen in der Schweiz. Solange man(n) nicht wie ne Tunte herumläuft hat niemand ein Problem damit. Und glauben Sie mir ich habe viele Leute kennengelernt, die Homophob waren und nach einer guten Diskussion UMARMEN sie mich! Alles nur eine Frage des Umganges =)

      • hans fallada sagt:

        noch schöner als „UMARMEN“ wäre, wenn diese menschen einsehen würden, dass es sie einfach nichts angeht. auch wenn eine(r) „wie ne tunte“ herumläuft.

      • Saga sagt:

        @ hans fallada: Bin völlig einverstanden mit Ihnen! =) Wieso jedoch es gewisse Schwule so ausgeprägt leben müssen verstehe ich ehrlich nicht… Es unterstreicht nur die Klischeen, welche von den Medien „kreiert“ wurden… Finde es schade, denn genau durch ein „tuntiges verhalten“ werden wir nicht eher akzeptiert sondern kreieren eben diese Abspaltung als seien die Schwulen „anders“ als andere… Dieser Gedanke gefällt mir nicht. Ein Mann ist ein Mann (ausnahme Transen, da ists was anderes) ob homo oder nicht aber wieso mit „gebrochenem Handgelenk“ herumlaufen? Machts das besser?

      • Roshan sagt:

        Saga, es gibt auch hetis, die genderqueer sind. Warum denn nicht?

        Bei Frauen, die auf Machismo machen, wird das sogar auch akzeptiert. Bei Männern scheint das immer noch Anlass für komische Witze zu sein.

      • hans fallada sagt:

        sie habens nicht verstanden saga… darum gehts ja genau: auch wenn viele nicht verstehen, warum sie schwul sind, ist es ok. genauso ok sind tuntige schwule. ob sie oder andere das verstehen, oder nicht spielt keine rolle.l

    • schwulersohn sagt:

      Manchmal ist das Leben schwer, schwul oder nicht. Wir sollten es uns nicht noch schwerer machen, in dem wir uns für etwas bestrafen, dass wir nie begangen haben.
      Ist es nicht elterliches Wunschdenken, die eigenen Kinder vor allem beschützen zu wollen? Schwule/ Lesben sind so „normal“ wie jeder andere, weil 100% normal zu sein ist nicht normal!
      Sie sprechen vor Enttäuschung, über was sind Sie traurig? Keine Enkelkinder? Wenn es je dazu kommt, dass sich eines Ihrer Kinder als homosexuell outet, dann gehen Sie an die Urne und helfen sie diesem Kind per Adoption eine eigene Familie zu gründen.

      • blackball sagt:

        Never! Wer sich für diesen Weg entscheidet soll gefälligst auch mit den Konsequenzen leben. Es muss endlich Schluss damit sein, für jede Nische eine Sonderregelung einzuführen. Eine rechtliche Gleichstellung von hetero- und homosexuellen Lebensformen muss reichen. Es besteht nach wie vor kein Recht auf Elternschaft … gottseidank gilt das für Heten und Homos.

      • Mark Keller sagt:

        Blackball, zu einer rechtlichen Gleichstellung gehört auch die Adoption. Informieren Sie sich auf der Plattform „regenbogenfamilien“ beispielsweise über das Problem der Stiefkindaoption. Was wir jetzt haben, im Bereich der eingetragenen Partnerschaft, ist eine Sonderregelung. In diesem Sinne, Schluss mit den Sonderregelungen. Gleiche Rechte für Homo- und Heterosexuelle!

      • blackball sagt:

        Marc Keller, richtig. Ich habe das etwas verwirrend vormuliert. Die eigentliche Aussage sollte dahin gehen, dass eine Adoption für gleichgeschlechtliche Lebensformen ausgeschlossen werden sollte ansonsten jedoch die rechtliche Gleichstellung langsam aber sicher greifen sollte.

      • blackball sagt:

        formuliert, das gesuchte Wort ist fomuliert …

      • Stefan sagt:

        „Wer sich für diesen Weg entscheidet soll gefälligst auch mit den Konsequenzen leben.“ Haben sie den Beitrag überhaupt gelesen, oder sind Sie sofort zu den Kommentaren? Homosexualität ist KEINE WAHL!!! Man wählt es sich nicht aus. Wie mich dieser Satz aufregt echt. Ich wünsche Ihnen einen schwulen Sohn!

      • Anh Toan sagt:

        @Mark Keller: Ich denke auch, dass in der Diskussion unterschlagen wird, dass primär immer das Kindeswohl vorangeht, dass somit ein homosexuelles Paar unmöglich ein „fremdes“ Kind zur Adoption erhält, auch wenn erlaubt, ein gemischtgeschlechtliches Paar wird wohl noch lange vorgezogen. Ausser es bestehe ein besonderes Verhältnis zwischen den Kindern und den Adoptiveltern (Sie sind die Lieblingsonkel der Vollwaisen, oder einer ist Vater oder gar Mutter). Evtl kommen Kinder in Frage, die schwer unterzubringen sind (Behinderung) oder aus dem Ausland, wo auch Heteropaare Kinder „finden“. JA!

      • blackball sagt:

        Werter Stefan. Interessante Theorie, die Sie hier aufstellen. Vielleicht sollten Sie den Beitrag mal richtig lesen …?

        Nun gut, Sie wünschen mir einen schwulen Sohn und ich Ihnen ein Kind, dass hoffentlich nicht nach Ihnen kommt. Bei dieser Gelegenheit: Habe ich geschrieben, dass ich Homosexuellen grundsätzlich negativ eingestellt bin? Und überhaupt, wenn ich jetzt aber lieber eine homosexuelle Tochter hätte? Wünschen Sie mir diese auch?

    • Sportpapi sagt:

      Hm. „Wenn sie selbst denken, dass Homosexualität als negativ angesehen wird, dann kritisieren sie nicht andere, sondern fangen bei sich selber an und sehen es positiv!“ Oh ja. Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.
      @Saga: Die homosexuellen, die ich kenne, berichten von schlechten Erfahrungen. Mit sich und der Umwelt. Gut wenn Sie das anders erleben. Aber wofür denn die „gute Diskussion“? Und ich bin geworden, was sich meine Eltern erwünscht haben. Wünsche sind nicht verboten sondern völlig normal. @schwulersohn: Ja, keine Enkelkinder. Und ich bin nur in Ausnahmefällen für Adoption.

      • hans fallada sagt:

        he sportpapi, wie machen denn diese bekannten von dir „schlechte erfahrungen mit sich“? wie muss ich mir das vorstellen?

      • Sportpapi sagt:

        @Hans Fallada: Damit, es sich selber nicht eingestehen zu wollen. Sich nicht outen zu können und auch nicht zu wollen. Tiefe Identitätsprobleme. Verzweiflung, weil sie gerne anders, gerne „normal“ wären. Depressionen, Jobverlust, zwei völlig getrennte Freundeskreise. Und dann doch die Erleichterung nach dem Outing. Und viele positive Reaktionen von Freunden und Sportvereinskollegen (wie mir), die es doch alle längstens wussten.

      • Saga sagt:

        @Sportpapi : Finde es traurig, dass die homos, die Sie kennen schlechte Erfahungen gemacht haben. Nun ist aber auch zu fragen was für Erfahrungen? Ich denke schon, dass es eine Charakterfrage ist, wie man damit umgeht. Einmal wurde ich fast von zwei Typen verschlagen (lief mit meinem ex Hand in Hand) als ich aber die zwei angeschaut habe und den Finger hob um verwirrung zu schaffen sagte ich ganz ruhig: Schaut mal zwei schwuchteln sind hier, was heisst ihr habt zwei Frauen mehr für euch! =) Sie könnens glauben oder nicht aber die zwei Typen grüssen mich immer noch wenn ich sie sehe… =)

      • Saga sagt:

        Fortsetzung… Damit meine ich wie man damit umgeht. Ich will nicht arrogant oder überheblich wirken aber meinen Erfahrungen nach sind die meisten Leute denen ich begegne, die mühe haben mit Homos meist Ignorant (bitte Wort nicht als „Dumm“ definieren sondern Unwissent). Viele haben „angst“ vor Homosexuellen, da sie nie damit konfrontiert wurden. Und eine gewisse „gesellschaftliche“, „altertümliche“ oder „religiöse“ Erziehung beschränkt die Offenheit eines Menschen…
        Was wünsche anbelangen möchte ich nur sagen: Ihre Wünsche sind Erwartungen und nicht die Wünsche Ihrer Kinder. Was meinen Sie?

    • Simon Schenker sagt:

      Sie geben hier an, wie toll es doch wäre Tolerant zu sein. Aber wie Schade es doch wäre, wenn Ihre Kinder schwul oder lesbisch sein sollten. Genau solche Ängste spüren auch die Kinder mit. Wenn Sie Ihr Kind, egal was es früher oder später wird, aber vorallem in einem toleranten Umfeld und mit toleranten Lebenszügen austatten, dann wird auch ein homosexuelles Kind weniger damit ein Problem haben und die Pupertät gut durchstehen. Wenn die Eltern jedoch ein Kind erziehen durch Ängste, unabänderlichen Gegebenheiten, ja dann wird das Kind später mehr Probleme haben damit umgehen zu können.

      • Sportpapi sagt:

        @Schenker: Ich schreibe nicht, wie toll es wäre tolerant zu sein. Sondern dass die Welt so ist wie sie ist, weshalb es heterosexuell ausgerichtete Jugendliche einfacher haben im Leben. Übrigens auch sportliche, intelligente, gut aussehende, …

    • Roshan sagt:

      „auch in der toleranten Schweiz, das Leben bedeutend schwieriger, wenn man homosexuell (oder sonst irgendwie “anders”) ist. Hat das etwas mit der elterlichen Liebe zu tun? Nein.“ sagst Du, der auf meine Hinweise dazu ja immer vehement reagierst… Darum geht es mir ja ständig.

  • Genderbender sagt:

    Ich wünsche Bushido vor allem mehr Hirn.

  • Urs Amann sagt:

    Zu Bushido fällt mir das Graffitti ein, welches ich in New York an einer Häuserwand sah (ev. war es sogar im Schwulenviertel Greenwich Village): „STOP MAKING STUPID PEOPLE FAMOUS.“

    Leider fallen seine homophoben Äusserungen, bei den oftmals doch sehr patriarchisch geprägten Kids mit Migrationshintergrund, auf fruchtbaren Nährboden.

    Mit Hip-Hop hat das Gedaddel dieses Herrn übrigens gar nichts zu tun, da es dabei auch um Werte wie Toleranz und Respekt geht.

    • tina sagt:

      es ist aber auch nicht so, dass eine intelligenz direkt mit toleranz zusammenhängt…

      • gabi sagt:

        Ist aber auch genügend oft so, dass das, was sich einige Leute als „Toleranz“ zurecht legen, für Andere nicht unbedingt Ausdruck von Intelligenz ist.

        Toleranz wird zusehends zur PC-Worthülse.

        Könnte es ja ebenso unter „Toleranz“ abbuchen zu finden: Jetzt lasst doch diesen netten Araberjungen einfach mal Musik machen. Tut doch keinem was! Kommt weg von der Strasse. Hat halt einen anderen kulturellen Hintergrund. Da muss man doch einfach etwas tollerant sein.

        🙂

  • think about sagt:

    Aber hat Bushido nicht im Buch erwähnt, dass er sein Kind „trotzdem“ lieben würde? Wieso hat Frau Fischer dies nicht ebenfalls erwähnt?

    • Siso sagt:

      Falls Bushido das hat, ist „trotzdem“ ein schlechter Bote!

    • Muttis Liebling sagt:

      Bushido schreibt homophobe Sing-Sang-Texte zum Zwecke des Lebenserwerbes und des Erwerbes von Luxus. Deren Inhalt und Qualität richten sich nach Markterwartungen, sagen aber nichts über die Person und deren Meinung aus.
      Populistische Politiker erzählen ihren potentiellen Wählern, was die hören wollen, nicht etwa ihre wirkliche Meinungen oder Absichten.
      Den Unterschied muss man doch mal begreifen.

      • Mark Keller sagt:

        Muttis Liebling, wenn dies zuträfe, dann wäre es umso schlimmer. Wer eine Person von öffentlichem Interesse ist, hat eben dieser Öffentlichkeit gegenüber eine Verwantwortung. In diesem Sinne ist es absolut verantwortungslos, homophobe Songtexte zu schreiben, und so eine gewisse Klientel in ihrer homophoben Einstellung, die schlussendlich in verbaler und/oder physischer Gewalt endet, zu bestärken und diese Einstellung auch noch zu fördern.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Mark Keller, dem könnte ich zustimmen, aber es widerspricht der politischen Kultur in allen westlichen Demokratien. Man ist und bleibt nur Person öffentlichen Interesses, wenn man auf Meinungsströmungen reitet.
        Ich kann einem Spätpubertierenden nicht vorwerfen, was in der Wirtschaft generell (Werbung) und unter Politikern gang und gäbe ist, nämlich Primitivreflexe zu instrumentalisieren.

      • Leserin sagt:

        Eine Meinung, die der eigenen Überzeugung widerspricht, des Geldes wegen zu propagieren, ist wohl kaum besser, als die Meinung tatsächlich zu teilen. Im Gegenteil, eine Meinung kundzutun, von der man überzeugt ist, ist wenigstens aufrichtig.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Leserin, dann fragen Sie den Politiker Ihrer Wahl nach den ersten 3 Gläsern Wein, ob das, was er tönt auch seine Meinung sei. In Ausnahmen mag es das geben, ist aber keinesfalls die Regel.
        Aufrichtigkeit, Konsequenz, Toleranz usw. sind Werte der Privatsphäre, im öffentlichen Raum zählt das Erreichen von Zielen. Erlaubt ist alles, was nicht verboten ist, hat mir jüngst ein Standesvertreter meiner Innung geantwortet, als ich schwerwiegende ethische Verfehlungen zur Sprache brachte.
        Herr B. ist einfach ein Kind seiner Zeit. Es gab auch schon schwule Schlagersänger, die Frauen besangen.

      • Roshan sagt:

        „Es gab auch schon schwule Schlagersänger, die Frauen besangen.“ Heino? Kann sein.. oder meinten Sie Heintje?

  • Siso sagt:

    Grosses Kompliment für Ihren Artikel, es sollte die Überzahl so denken wie Sie und dies wirklich kein Thema mehr sein, ist es aber leider immer noch.

  • Matthias sagt:

    Mein 5jähriger Neffe meinte letzthin zu mir, dass er auf keinen Fall jemals eine Frau heiraten würde… Sowieso nicht heiraten, aber wenn, dann nur einen Mann… Weil, die zwei schönsten Menschen, die er kennt, das seien ich und mein Partner. Mein Neffe ist adoptiert und dunkelhäutig und lebt in einem kleinen konservativen Bauerndorf… Aber dank vorgelebter Toleranz ist ihm sowas wie Hautfarbe oder sexuelle Ausrichtung absolut egal… Vielleicht sollten sich mal ein paar Menschen an ihm und seinem Umfeld ein Beispiel nehmen!

    • Ramón sagt:

      mein Partner Robert und ich machen die selbe Erfahrung mit unseren Neffen ( sie sind 21 und 23 Jahre alt ). Wir wurden von unseren Familien immer unterstützt – diese jungen Menschen kennen gar nichts Anderes ! . . . . und so soll es auch sein – für alle !

  • Fredi Gurtner sagt:

    Sollte es eintreffen dass Bushidos Kind schwul ist ca. 1:7,ist das vorgesehen von der Evolution. Was macht er dann ,bringt er es dann sogleich um,oder verstösst eres. Zutrauen würde ich das ihm noch,da er ja so gegen uns Schwule hetzt.

  • Teilzeitpapi sagt:

    Dass Bushido es überhaupt verdient, erwähnt zu werden… Dass so einer einen Integrationspreis gewinnt zeigt, wie krank unsere Gesellschaften geworden sind. Und ja, da wo sein Gedankengut nicht nur gerappt, sondern gelebt wird, werden Homosexuelle getötet. Wir müssen uns nicht wundern, wenn Gedankengut von solchen Vorbildern umgesetzt wird. Siehe z.B. Malmö oder was in Holland abgeht in Sachen Toleranz gegenüber Homosexuellen. Sympathisch war die Reaktion der israelischen Botschaft auf seine Palästina-Karte, die wahrscheinlich von der Hamas-Charta inspiriert war.

  • Marcel sagt:

    Wenn bushido geschrieben/gesagt hätte:
    – Wenn er einen Dicken Sohn hätte, wäre das echt schlimm.
    – Wenn er einen unsportlichen Sohn hätte, wäre das echt schlimm.
    hätte wahrscheinlich niemand Anstoss daran genommen, wahrscheinlich hätte sogar niemand anstoss daran genommen wenn er geschreiben hätte:
    – Wenn er einen Sohn hätte anstatt einer Tochter, wäre das echt schlimm.
    Die hochgespielte Empörung von den Leuten über derartigen Aussagen ist das Schlimmste. Man darf in der heutige Zeit nichts negatives über minderheits Gruppierungen schreiben. Minderheiten sind anscheinend Schutzbedürftig

    • Lea sagt:

      Es geht doch hier nicht um Minderheiten. Das Problem ist, das Bushido offenbar ein riesen Problem damit haben wird, wenn sein Sohn nicht genau seinen Vorstellungen entspricht.
      Und das ist nicht richtig. Sein Kind soll nicht später im Internet lesen, das sein Papa es offenbar nicht lieben würde, wenn es homosexuell wäre. Stellen sie sich vor, wie es sich dabei fühlen wird. Wahrscheinlich nicht allzu gut…

      • Stanley Tudor sagt:

        Bravo Marcel !

      • Marcel sagt:

        @Lea: Seit wann sind die Homosexuellen in der mehrderheit?. Damit möchte ich als heter minderheitenschutz beantragen. Wo bekomme ich diese?

      • Mark Keller sagt:

        Marcel, ja die Rechte von Minderheiten sind schützenswert. Auf diesem Grundsatz baut beispielsweise unser Staatswesen in der Schweiz auf. Scheinbar ist ihnen dieses Konzept fremd. Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Wollen sich Homosexuelle nicht verbaler oder gar physischer Gewalt aussetzen sind sie gezwungen sich teilweise zu verleugnen. Homosexualität hat es immer gegeben und wird es immer geben. In diesem Sinne ist Homosexualität absolut normal. Und es wäre höchste Zeit, dass dies endlich von allen akzeptiert bzw. toleriert werden würde.

    • Kurt sagt:

      Es geht nicht um Schutz. Es geht um Akzeptanz an die sich in unserer Gesellschaft nicht einmal die katholische Kirche hält. Als Schwuler weiss ich viele verheiratete Männer sich schwulen Sex suchen. Leider sind es in der Gesellschaft oft die, welche lauthals über Schwule herziehen. Mehr Offenheit und Nächstenliebe könnte etwas verändern

    • hans fallada sagt:

      marcel, ist es für dich schwierig zu verstehen, dass minderheiten schutz brauchen?

      • Marcel sagt:

        @Hans
        Jawohl das ist sehr schwierig für mich. Dies bedeuten nichts anderes als dass die minderheiten betrachtet, nicht in der Lage zu sein ihr eigenes leben zu meistern. Deshalb muss anscheinend der grosse Bruder aus der Mehrderheit diese Minderheitspersonen in Schutz nehemn. Wenn man es wirklich sehr genau nimmt, bedeutet die politisch korrekte und gutmenschliche (man will sich ja nichts nachsagen lassen) Minderheitenschutz nichts anderes als eine Diskrminierung der Minderheiten. Wie Sie selber sagen, die arme leute sind schutzbedürftig. Mal gefragt ob sie tatsächlich geschützt werden wollen.

    • Mark Keller sagt:

      Marcel, Sie verharmlosen das Problem komplett und bringen es auf den Punkt. Homosexualität muss so normal werden wie ihre Beispiele. Da Homosexualität aber immer noch von vielen Menschen als abnormal gesehen wird, kann die Aussage so nicht stehen gelassen werden. Ansichten wie jenen von Bushido muss energisch entgegengetreten werden, sonst ändert sich nie etwas zum Besseren.

      • Hotel Papa sagt:

        „Normal“ ist in diesem Zusammenhang ein problematischer Begriff. Mit 1:10 oder auch 1:7 ist es eben nicht „normal“ im statistischen Sinne (auch nicht furchtbar ‚unnormal‘).
        „Akzeptiert“ wäre mein Begriff, was aber in sich impliziert das es auch nicht akzeptabel sein könnte. „Kein Thema“ wäre der Idealzustand.

      • Sportpapi sagt:

        Ich verlange, dass das kein Thema mehr sein darf! 🙂
        Lustig ist auch (oben): Ich freue mich, wenn meine Kinder homosexuelle Freunde haben…

      • gabi sagt:

        Da gab´s übrigens neulich diese Serie auf arte – hab leider den Titel vergessen – mit diesen Androiden, die aus dem Ruder laufen.

        …Und einer Anwältin, die sich dafür einsetzt, dass man auch Androiden lieben und heiraten können darf.

        Sehr interessante und witzige Implikationen und Überlegungen. Und immer wieder die Frage halt:

        Ja; warum muss was wann genau gefälligst von der Gesellschaft als „normal“ akzeptiert werden?

        Bzw.: Hat dann nicht ev. ein Mensch, der sich zu Eselinen oder zu ausgewachsenen Sauen hingezogen fühlt, auch ein Recht auf „Normalität“?

      • gabi sagt:

        Warum kann ich die Leidenschaft, die ich für meine Gummisusi empfinde, die ich bis anhin im hintersten Winkel meiner Sockenschublade verstecke, nicht offen leben und sie z.B. in einen Saunaclub mitnehmen?

        Ich hab tatsächlich keine Probleme mit Homos (zumindest keine Prinizpiellen – zu aufgesetztes Tuntentum kann mir dagegen wirklich auf den Geist gehen), aber möchte hier einfach wieder mal dran erinnern:

        Klar sind es immer die „Normalen“, die bestimmen, was in ihren Augen ebenfalls noch als „normal“ gilt (siehe Antike: Knabenliebe). Aber ebenso klar ist, dass die Grenzen unklar bleiben.

      • Urs sagt:

        @ Gabi: Eine homosexuelle Beziehung basiert genau wie eine heterosexuelle auf dem gegenseitigem Einverständnis zweier mündiger Menschen und sie schadet niemandem. Bei Sodomie oder auch Pädophilie und Vergewaltigungen fehlt explizit dieses gegenseitige Einverständnis und/oder die Mündigkeit und genau da ist auch die Grenze.

        @ Marcel: Jeder Mensch hat ein Anrecht auf körperliche Unversehrtheit. Schutz ist in Fällen angebracht, wo der einzelne Mensch nicht mehr in der Lage ist, diese körperliche Unversehrtheit selber zu verteidigen. Und in diese Lage können sie ganz leicht auch selber geraten.

  • Edi Rey sagt:

    Chapeau, Madame. Es war wieder einmal ein Aufsteller, Ihre Kolumne zu lesen. Der Tag beginnt ja wunderbar.

  • think about sagt:

    Ich sage nur: Bushido hier in irgendwelchen Medien eine Plattform zu geben oder nur einen pixel, data stream oder sonst was zu widmen ist bedenklich. Und seine Meinung zum Anlass für inen Blog zu verwenden erstaunt mich sehr. Das Thema sollte einen Anderen Aufhänger haben für eine gesunde Diskussion.
    Mein einziger Beitrag hierzug: Für die Familien welche einen strengen Glauben in der Erziehung ihrer Kinder leben mit dem Grundsatz „Homo=falsch/Hetero=richtig“ hoffe ich, dass dieser möglichen Entwicklung Rechnung getragen wird. Ein richtig/falsch gibt es hier nicht.

  • Giselle sagt:

    Das tönt, wie wenn Schwul-sein eine Strafe wäre. Das ist es nicht.

    • think about sagt:

      Aber um dies zu erkennen, muss man offen sein für dies Welt. Lesen förder dies ungemein.
      Bushido hat ein Buch geschrieben. Damit hat er bisher mehr Bücher geschrieben als gelesen – oder nicht?

    • Stefan sagt:

      Nun das ist es ja auch in sehr vielen Länder der Welt. Leider… (Lebenslange Haftstrafen, Arbeitslager, Todesstrafen…) So sieht die Welt aus für Schwule und Lesben. Nicht in der Schweiz zum Glück, aber in über 80 Länder.

    • alien sagt:

      Bushido als Vater, das ist die wahre Strafe.

  • Christoph Manz sagt:

    Ob schwul oder hetero… aber was ist mit der schwulen, schlauen Leseratte, der zugegebenermassen einwenig zu dick ist und zu allem Unglück noch einen komischen Vater hat? Armes, armes Kind!

  • marak sagt:

    Man wünscht sich vieles für seine eigenen Kinder und hofft, dass alles gut geht. Die sexuelle Präferenz gehört für mich nicht in dieses Wunschset. Glücklicherweise leben wir hier momentan in einer Gesellschaft, in der die sexuelle Ausrichtung des eigenen Nachwuchses immer weniger ein Thema ist. Was nicht heisst, dass das Finden der sexuellen Identität reibungslos von statten gehen wird und elterliche Unterstützung überflüssig geworden ist.

  • Macamu sagt:

    Ausgezeichneter Artikel (ausser der Apfelgeschichte)!
    Mein Beitrag zum Thema ist, dass ich jeden in seiner Sexualität so annehmen möchte, wie er ist.
    Sollte er mit mir ein geschlechtliches Problem teilen wollen, werde ich ihm zuhören und helfen, wenn ich kann.
    Pauschalverurteilungen bringen gar nichts.

    • manuel sagt:

      sofern seine anlage nicht andere beeinträchtigt, will ich doch hoffen.

      • Mark Keller sagt:

        Manuel, wo und wann hat Sie die sexuelle Präferenz eines Menschen beeinträchtigt? Das Machogehabe und die damit einhergehenden sexistischen Bemerkungen Frauen gegenüber, beinträchtigen andere Menschen, insbesondere Frauen wohl gar nicht?

      • Leserin sagt:

        Ich pflichte Mark bei: Die Einzigen Individuen, die immer wieder zu einer aggressiven, gewalttätigen, sexistischen und intoleranten Atmosphäre beitragen, sind heterosexuelle Männer. Nicht zufällig gehe ich als heterosexuelle Frau sehr gerne in den Gay Ausgang. Da erlebe ich keine Belästigungen, nie fühle ich mich unwohl oder bedrängt.

      • Hotel Papa sagt:

        Somit wäre die tägliche Dosis Männer Verteufeln auch verteilt.

    • Zähmer sagt:

      @ Leserin: „Die einzigen Individuen, die immer wieder zu einer aggressiven, gewalttätigen, sexistischen und intoleranten Atmosphäre beitragen, sind heterosexuelle Männer“ – Schön wärs. Da habe ich bei Frauen (hetero/lesb.) schon ganz anderes, weit Schlimmeres erlebt als bei Männern, dann nicht als körperliche Gewalt, sondern noch viel schlimmer als seelische. Ich mag die weltfremde Idealisiererei von – vor allem jungen – Frauen einfach nicht mehr hören. Da stecken bei beiden Geschlechtern eindeutig triebgesteuerte Motive dahinter (sexuelle Anziehung macht häufig blind, taub und schwachsinnig).

  • Jost Stebler sagt:

    Danke, Frau Fischer !
    Meine Kinder sind beide heterosexuell – und auch das ist egal… sie haben beide schwule und lesbische Freunde und Freundinnen, was mich freut; und ich hoffe, auch sie werden, wenn sie denn mal selbst Kinder haben werden, dazu beitragen, diesen Flecken Erde ein wenig toleranter und liebevoller zu machen.
    (und ich wünsche Bushido mindestens drei bis vier schwule Söhne und lesbische Töchter, damit es sich auch lohnt, wenn er seine Meinung revidiert..)

  • Christian Emmenegger sagt:

    Lieber ein homosexuelles Kind als ein Bushido als Vater.

  • maurena salzmann sagt:

    Bushidos Song „Reich mir nicht die Hand“ über seinen Vater lässt verstehen, woher seine Texte kommen, die nach Liebe und Aufmerksamkeit schreien. Schade, dass er seine eigene Geschichte nicht reflektiert hat und seinen Kindern nun ebenfalls keine bedingungslose Liebe versprechen will. Emotionaler Schmerz ist immer ein schlechter Ratgeber.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Mir gefällt die Unterstellung, dass man dieses Thema gar nicht anders sehen kann
    OHNE zugleich diskriminierend/homophob zu sein, im schlimmeren Fall zu Verprügeleien neigend,
    überhaupt nicht.
    Wenigstens kommt am Ende noch ein kleiner Hinweis
    dass Kinder auch andere Gründe zum ausgrenzen finden.
    Da die aktuelle Käfighaltung einen zeitnahen Austausch ohnehin verunmöglicht, ist eine engagierte Auseinandersetzung mit den verschiedensten Ansichten für mich im Moment eher nicht interessant, schade.
    (Und ja, ich halte daran fest dass es auch um Ansichten geht)

    • juerg. sagt:

      wären Schweizer tolerant würden sie vielleicht auch im Ausland mit anderen Schweizern kontakt knüpfen? Würden dann auch Bushido keinen schwulen Sohn wünschen?
      Und müsste dann Brunhild Steiner wirklich in der Wartschlange verwahrt werden?

      • Sportpapi sagt:

        Ja, die Warteschlange ist so eine Sache. Und passt jeweils ganz schlecht zu den inhaltlichen Aufrufen zu Grosszügigkeit, Kommunikation, Austausch wertvoller Meinungen.

    • Roshan sagt:

      Ich jedenfalls habe grossen Respekt vor BS. Und das sage ich bewusst hier und heute, wo wir zum Thema sehr unterschiedliche Ansichten haben.

      Sie ist durchaus tolerant, Juerg und sie ist jemand, wo ich nie einen Verstoss gegen die Umgangsformen hier sah. In dem Sinn ist mir ihre Käfighaltung nicht verständlich und ich gebe meine Stimme, dass dies aufgehoben wird. Und ja, sie bemüht sich auch um Schweizer Kontakte weit weit weg.

      • Brunhild Steiner sagt:

        🙂
        danke an alle, wird wohl am Ist-Zustand herzlich wenig ändern,
        da scheint wer oder was sehr entschieden zu sein…

  • Guido Singenberger sagt:

    Wenn sich Schwule und Lesben in der Gesellschaft gleichermassen diskret benehmen würden, wie heterosexuell veranlagte Menschen, dann wäre deren gleichgeschlechtliche Zuneigung unauffällig und überhaupt kein Thema.

    • Armando sagt:

      Lieber Herr Singenberger
      Als ich vor einer Woche mit meinem Freund im Hürlimann-Spa war, waren wir das einzige Paar, das nicht eklig-wildknutschend sowie an- und aufeinanderreibend entspannen wollte. Übrigens, sämtliche „auffällige“ Paare waren hetrosexuell… von wegen die homosexuellen Personen wären nicht diskret.
      Es grüsst herzlich, Armando

    • Mark Keller sagt:

      Guido Singenberger, wo benehmen sich homosexuelle Menschen im täglichen Leben nicht unauffällig? Wenn sich heterosexuelle Paare im Swimmingpool abknutschen und begrabschen ist dies scheinbar normal. Homosexuelle Paare dürfen sich sowas nicht leisten. Homnosexuelle Paare dürfen nicht mal Hand in Hand durch die Stadt spazieren, ohne dass sie dumm angemacht werden, von sich in der Öffentlichkeit küssen, gar nicht zu reden! Alles Dinge die sich heterosexuelle Paare problemlos tagtäglich leisten. Heterosexuelle brauchen sich in der Öffentlichkeit nicht diskret zu benehmen. Wieso dann Homosexuelle?

    • Bergsteiger sagt:

      Sie sollten nicht alles für bare Münze nehmen, was Philipp Gut auf Papier bringt. Was sich heterosexuelle Paare alles in der Öffentlichkeit erlauben, würden sich die meisten homosexuelle Paare nicht getrauen. Sie sie schon mal nach dem Eindunkeln in einem Aussenbecken einer Wellness-Anlage gewesen?

      Aber mit „diskret benehmen“ meinen sie vermutlich, dass Homosexuelle auch ganz alltägliche Dinge zu unterlassen haben, die bei Heterosexuellen nicht im Entferntesten ein Thema sind.

      • Anh Toan sagt:

        Was will ein heterosexueller Mann in einer Wellnessanlage, wenn nicht knutschen mit seiner Angebetenen?

        Ist das nicht drin, dann gehe ich lieber zum Cart fahren oder ins Pub mit Freunden.

        Ja ich weiss, bin altmodisch, habe gar nicht gegen Homosexuelle, die meisten davon haben auch Spass am Cart, habe einzig was gegen Wellnessanlagen, Spa und anderen Weiberkram, bin halt „einfach männlich“ oder „männlich einfach“, kann nichts dazu, und sehe nicht ein, warum ich mich schämen müsste, genauso wenig wie die Schwulen was dazu können oder gar sich schämen müssten Wellness oder Spa auch zu mögen.

      • Sportpapi sagt:

        Ich mag Wellness…

  • Maria Meier sagt:

    Und wieder einmal: Ihre Texte sind einfach grosse Klasse! Danke, Frau Fischer!

    • manuel sagt:

      dem kann ich mich nur anschliessen. auch wenn frau immer gerne vergisst wer den apfel vom baum holte…;)

      • tststs sagt:

        Naja, immerhin versuchte sie vom Baum der Erkenntnis etwas abzubekommen…Adam hat einfach reingebissen, weil eine halbnackte, schöne Frau es ihm gesagt hat… 😉

      • Ylene sagt:

        You made my day! Genau so ist es. 🙂

      • manuel sagt:

        ihr bingt mich um den verstand. ja was jetzt gehorchen oder selbst denken?;)

      • Hotel Papa sagt:

        Die Apfelgeschichte ist mir ehrlich gesagt etwas sauer aufgestossen. Ich bin nicht religiös, aber dass Religionen Bashen im Moment so in ist, stört mich.
        Und wenn man das Bild als Bild liest, wird sofort klar, welche Wahrheit es enthält. Als ob es um den Apfel ginge. Mit Erkenntnis kommt (Selbst-) Bewusstsein, und damit erst die Möglichkeit, zu unterscheiden, was gut und böse ist. Und mit diesem Bewusstsein ist mensch definitiv verstossen aus dem Paradies der (Klein-) Kindheit, die noch unbelastet ist von dieser Dualität.

  • Muttis Liebling sagt:

    Schwule sind seit je in Kunst und Wissenschaft, inzwischen auch in der Politik überrepräsentiert. Generell haben es Homosexuelle nicht schwerer, das ist nur der Fall, wenn sie sich in der falschen Umgebung, z.B. unter Prolls, bewegen. Das sollte man aber auch als heterosexueller Nichtproll vermeiden.
    Noch was: Menschen können nichts ausser sich selbst verändern. Die öffentliche Meinung wird von sozialen, auf der Ebenen Staat von gesellschaftlichen Prämissen determiniert. Die muss man gestalten. Wäre das nicht so, wären Soziologie und Politik Hokuspokus

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